1818
wäre.“ Ungeachtet dieser Erklärung wurd_exder Graf von Murat von der Kammer zurückgewiejen. Herr v_on Brigode (ebenfalls Depuc. des Depts. des Norden) memte nämlich, daß es stch in dem vorliegenden Falle gar mchc darum handele“, ob Herr von Murat sein Departement gux verwaltet habe (er war nämlich' Präfekt) , sondern ob bex dem Wahl-Geschäfte auch die “Gesetze nichc verlelzt wordext seyen; dieses sey aber offenbar der Fall gewesen; wenn übrr- gens Herr von Murat des Beifalls der Wählxr jenes De- partements so gewiß sey, so könne er fich dretsk noch e-m_er zweiten Wahl unterwerfen, Herr Salverce trat „dasjer Ansicht bei, obgleich er im Uebrigen, wie Herr p. Brt_ode, dem Betragen des Herrn von Murat in secyen mts- verrichcungen volle Gerechtigkeit widerfahren [;_eß. Zuxn Beweise , daß man auf die Wähler von Hazebrouck m geseßwidriger Weise einzuwirken bemüht gewesen sey , verlas Hr. Salve'rte-ein von dem dortigen Unter-Präfefteneerlaffe- nes Cirkularfchrciben,“rvoré.n es hieß, daß d_er Kömg fur „seme Person die Wahl Bes Hrn. v. Murat wunsche; Als Mach einigsn „Bernerkungen des Hrn. B. Co nstanc *m- dem Dmue der;.Herren v.,Brigode' und Salvertxe über dte_ Zulassung des Hrn. v. Murat abgeskimmt Wurde, ward dtejelbe mtr starker “Majorität verworfen. Der Graf v._ Murat verließ sofort den Saal. -- Hr. Marcha“! starkere hxerauf denKom- missvnsberéchc über dcn-Tages Zuvor von Hrn. v. Paxxhans gemachten Antrag, für die Offiziere der Land- „und Seemachr einen besondern Eid einzuführen, ab_ und stemmte gegxn denselben. Gleichzeitig verLangte er aber _auxh, daß der dts- he-rége- (gestern mitgetheüte).Ei-d der Mélttatrs wegfalle, ,und daß diese'hinführo denselben Eid als die Civilbeamten _letsken sollten. Er “trug zu diesem Ende auf eine “Aenderung m (7er Abfassung des Mercierschen Geselz-Enkwurfes wege): Exn- führ-ung einer neuen Eidesformel an. Hr. v. Pa:x[)atzs gab dieser Abfassung seine Zustimmung; eben „so d-xr Ge- nerakBrenier. Der General Sémélé, glaubte , deaß _es nochwendig sey, in' dem neuen Milixair-Geselzbgche a-ns-dru-Zklzch zu bestimmen, in wie weit der pa1five Gehorxam gegen 1exne Vorgesetzten die Pflicht des Soldaren sey. Dte aggetne-me Disku-sfion wurde;-l)ierauf geschlossen, und man berchästtgte fich *mit'den einzelnen Artikeln des- "betreffenden Geselz-Ent- .wurfe's. Der“ e-rsbe und zweite wurden inder von der Kon)- mésstoxn in'Antrag gebrachten Abfassung angenommen. Ste lauken.-a'lso: * _ z " „Ar t. 1. A(leöffentlich-enBeamten tm Verwaltungs- und Gerichéswefén, "sowie die Offizierexder-Land- und Seemachc,
d alten ' den-na ' e enden Eid ux lei cn“: Ick sch1vöke ] * , , _ fi" geh “ ck| h z '? Herreden macht-e- „Herr Gujzpr in “jeéner „Eigen.;chaft als-
dem Könige der Franzosen Treue, derCharce und den Gw- selzen “des Landes Gehorsam.“ . *
„Art.-2. Alle-„jelzigen Beamten im Verwaltungs- updx Geriehtsrvesen und alle in diesem Augenblicke akttven oder „des; "poniblen Offi Eeve-der Land: UNd Seemaehchaben den, obtgcn Eid intrerhal «14 Tagen, vom Tage der_ Bekxmntmachung kdes gegenwärtigen Geseizes ab, zu lejsten, wvidrcgexxfa-Us von iHUM- angenommen wird, daß se thre Stelle mejdorlegan„„ Aasgenommen hisvvon find diejenigen, die der jelz-rgcn Re,- gierung beréits den Eid geleistet hqb'en.“ . . . -
Herr Bav oux brachte nochcmen Zusaß-Arttxel m An- trag, dev'zu einer- weitläufrigen Diskujßon Anlaß gab; Er verlangte nämlich , daß die obige Bestimmung auch noch auf die'*De“pucérten Anwen-dnng finde, die den, Eid hes jetzt noch néchk geleistet hätten. „„Auch *alzf die Parcs!“ rkef Hr." Demakg-ay.- Hr. Berrye-r widerxe-kzce .stch namentltch diesem .leßtern Verlangen. Die Pairswürde, äußerte er, sey erblich, “und man könne sie daher nicht den Nachkommen e]- nes Pairs aus» dem Grundexntzxehen , weil dieser den- Erd. verweigert habe; mehrere Cnglédche'Patrö hätten. fich.zwet Jahrhundercex hindurch geweigert, emen Eid zu lxxsten, der “ihrem Gewissen; zuwider ewesen sey, ohne deshalb „t-hre Würde zu verlieren; fie hätten lch nur enthalten, den Selzungen des ObekHauses beizuwohnen; eben dies könnten auch“ die Franzö- sischen Pairs thun; »nimmermehr aber könne ,man sie ihrer Würde verlustig erklären. Herr B.Constant theilce diese Akstchtsnichk „Das von dem vorigen Redner angeführte * ctum“, äußerte- er zuvörderß, „„ist unrichtig, die katholi- “ chen Pairs; die den Eid niche-hateen leisten wollen, ent- .ht' eiten fich nichtder-Theilnal)m.ean' denBerathungen des Ober- ,hKUses,é sie 5 U vs t en nichc-daran Theil nehmen ; die Pairs hätten se-zurückgewiesen; EH schien mir nothwendig, dies e Bemerkungzu machk11, um zu „FUSS!!- daßdie Exkgké'sche Gesetzgebung zu der “C'WW-Verwekgerung keinesweges berechtigte. Die Sache
“*) Die urspvüngtiche Abfassung des ganzen Geseß-Entwur- fes nach dem „Anfrage des“ Hrn. Mercier sehe man im Nr. 230 der Staats -„Zertung. '
selbst angehend“, um die es fich in diesem Augenblicke han- delt, so 'ßnde ich es seltsam, daß man hier noch die artei derer ergreift, die an den letzten Ereigniffen allein chuld gewesen find, daß man beständig von einem Nachgeben gegen die Gewalt spricht , daß man uns die vorige RegiexUU ".*-als das goldne Zeitalter rühmt, die gefallenen Opfer als,; ebe]- len und die eigentlichen“ Anstifter der Unruhen'als Unschul- dige schildert. Ick sage, “daß wir das Amendement des Herrn Demargay annehmen müssen, weil dasselbe in der Na- tur der Sache liegt, und weil es nothwendig ist, daß der neuen volksthümlichen Regierung, die wir uns “gegeben, von Jedermmm-unbedéngt gehuldigt-werde.“ Hr. v. Marcsgag a“ war der Meinung," daß, wenn man die erbli'chen Pairs, welche stel) weigerten , den' verlangten Eid zu leisten, ihrer Würde für verlustig erklären wollte, man dadurch die ganze Institution der Pairie über den Haufen stoßen würde. Hr. Dupin der Aelce-re sprach slch in folgender Weise aus,:- „Der Eid ist ein Band, das" alle Diejenigen an einander“ knüpft, die an devGeselde-bun und Staats-Verwalkung Theil nehmen. Als der jelzige önig ihn in diesem Saale !eistete , schwar er unbedingt-und ohne Vorbehalt. Wer in Frankreich kann sich hiernach-für *bexcchtigt halten, sein Amt: zu behalten, ohne in diesen gemeinrchaftléchen Verband» ein- zutreten? Sie geben zu, meine Herren, _daß die Subaltern- Beamten von dem Eide“ der Treue gegen den König und des, Gehorsams gegen die Gesetze 'nicht entbunden werden können ;, und doch wollten Sie diejenigen davon lossprechen , die bei der Gesetzgebung selbst mitwirken! (Stimme im Centrum: Nein, nein! diese würden an den Silzungen nicht Theil neh- men.) Man ist nicht Deputirter, um fiel): der Theilnahme am den Berathungen' zu entziehen, sondern um zu hamdeln; und Sie räumen ein , daß die Depun'rten den Eid leisten müß- xen. Dieselbe Norhwendigkeit besteht aber für .die Pairs. Diese müssen so gur als die Deputircen an der Verwaltung. Theil nehmen , da sonst eine “der drei Staatsgewalten über- flüssig werdea würde, oder sismässen abdanken. Ick gebezwar zu, daß die Pairs sich jn einer besondern Lage befinden. Da nämlich ihre Würde erblich ist," so“ behßuptet man, daß die' Cidesverweigerung die Nachfolgeycines Pairs ihres- Unrechts- nicht verlusfig machen könne. Aus diesen. Gründen "möchte: “es vielleicht beserrseyn, wenn man., starczu. sagen , daß der“ den Eid verweigerndc Pair seine Würde verliere, erkkärxe, daß diese Würde sofort auf dessen Nachfolger übergehe. Jm Ue- brigen wissen Sie, m. H., daß die Frage wegen der Erb- "lichkeit der Pairswürde mit zu denen gehört, die einer Prü- fung mxt'terworfen werden sollen.“ Nach vielem ?in- und-
Depu-c'i'ctcr den Vorschlag, de_n Depu-tircen zur- Eidésleistung; 'eine '14tägige, den Pairs aber eiUeIZmonatliche Frist zu be- willigen, und diejenigen Pairs, die den Eid nicht leisten woll- ten, für ihre Person von“ den Berathungen der Kammer:“ -auszuschk§eßen. Hr. D'emar9.ayxmeinte,- durch diese leßteret BestiMmmrg- würde ?man vorwegdbe Frage wegen der "Erb;- §ichkeicxc7oer Pairswürde entscheiden. Hr. -.(Guizo-tserwie-
kel der“ Chasre beskehe und so lange „ gültig bleibe , bis“- jener Arcikei 1'm“ nächsten Jahre *revidérc worden Iser)» Herr Demarxay verlangte hierauf , daß die den Pairs-zu bewiUégexxde Frist auf einen Monat berabgeseßr werde. ONit *Diexev Modificaréon" wurde zuletzt der obige Äntrag des; Herrn Guizot, welcher jetzt den Zten Artikel des Gefeß-Entx- wurfcs ausmacht“, in' folgender Abfasstmg angenommen: .
„Art. 3. Niemand darf in der einen oder der andern. Kammer seinen Skis einnehmen , wenn er nich: zuvor Um von dem Gesetze verlangten Eid géleisrec hat. Von jedem.. Deputircen, der den Eid nicht innerhalb 14 Tag“en-leisrec,- wird, angenommen., daß er seine“Skelle néederlegt; Pair, der denselben Eid nicht innerhalb eines Monats leistet,- geht für seine Person des Rechtes verlustig , in* der Pairs- ,Kammer SU? UNd Stimme zu haben.“
telsk Kugelwahl abgestimmt wurde, ging derselbe *mit 209 ge-
aufgehoben.
den Vorsikz in.?eine-m Minister-Rashe. . - Der heuttge Moniteur enthält wieder mehrere Königs". „Verordnungen. ' Durch die arftex-derfelbencwird. der neue
Münzftempel bestimmt. 'Alle Gold- „und “Silbermün-zenxwer-
derkc aber, daß diese Erb§ichkeét= nach dem ??sten ArtixU
Jeder -
Als hiernächst Über'den gesammten Geseß-Entwurf- mit;“ gen 43 Stimmen durch. Die Sitzung wurde um 5 Uhr*“
Paris, 20. August"- Gestern arbeitete derKönég tm'k' den Miniß'ern des Krieges und der Justiz und "dem neuen. Gouverneur des" Invalidenhauses, Marschall Jourdan. Se.. Majestät empfingen demnächst Deputationcn der StädteDieppe„ Fontainebleau und Corbeél und- führken" um 8-3- Uhr Abends"
1819
den kü'nftig ,d.“- Bildniß des Königs mit der Umschrift: ,xLudwxg *Phtlepp-1., Könég-der-Franxofen“, auf der Rückseite “emen .von emem--Lorbeer- -und einemOliven-Zweége gebilde- ten Kxanz führen, in dessen Mitte ,der Werth, der- Münze: und das „Jahreszahl- der Prägung.,angegeben seyn werden. Auf dem Randx der- Vierzig,- Zwanzig; und Fünf-Franken- stüxke werden dre Worte: „Gott b_eschüße,Frankreich“ stehen. Das Stücke von 2 Fr„ 50 Cennund 25 Cent. werden einen gekeiften Randöhaben,
Laut, der zweiten Verordnung werden zwei neue Infan- terie-Regtmenxer errichtet, die sich "unter den Nummern 65 und 66 den. bereits vorhandenen anschließen sollen.
_ Der Intendant des Jnvalidenhauses, Baron Bolland, :| zum General-Jnrendantender Afrikanischen Armee und der von 1hr:beselzten Provinzen ernannt worden.
In der Besetzung der Präfekturen haben folgende neue_
Veränderungetx |axt gefunden: Herr Gacti-er tsk zum Präfekten “des Departements des Ka- Yls- dscatc “des zu andercanunccionen berufenen Herrn an e; „Herr Ronjoux zum Präfekten des Depcs. des Lot “statt des - Herrn von Lantivy; Herr Gasparin zum Präfekten des Loire-Depts. statt des errn Desrocours de Chaulieu;, Herr DAesxsech zum Präfekten des Aude-Depcs. statt des Herrn e tn; Herr von Norvins z-um Präfekten des Depts. der Dordogne an das Stelle des Herrn Lingua de Saint-Blanquac; Herr von Beaumont zum Präfekten der Uncer-Pyrenäen,
" ßatc des Herrn“ Dessole ernannt worden. “
, Außerdem enthäkc der Moniteur die Ernennung von vterzehn rzeuen- Untev-Präfekten , einigen Maires und drei, zehn Kömgqlichen Pxo-kuracoven.
VorOemigx-n _Tagen hatte auch das israelitische Central,- Kon-fisfortum dre Ehre, Sr. Majestät aufzuwarcen. Der Prä- fidtht-Herr Worms de Rourilly hielt dabei folgende Anrede: „Swe! Jmmtten der Ereignisse, welche die Hauptstadt heim- 1uchten und- das Barerlxmd bedrohten, empfanden die Frau- zoseU das Bedürfxuß, steh; um einen Fürsten zu sammeln, dessen Name alle_m so vor größeren Gefahren, schützen und 'Stcherhett ftZr „dre Zukunft gewähren könnte. Da fand, fich der' Name Tw. Majestät alsbald, auf Aller „Lippen , wie-“er längst schon m Aller Herzen-war'. Sie kamen , Sire! den Wünschen_ Der Nation entgegen, .und von dem Augenblicke schwand-1edes.Uebe1. Sire, die Franzöfischen Israeliten, nachdemse .dieGefahren ihrer Mitbürger gecheilt haben, “nehmen nunmehr such an dem Jubel Theil , den die Throw bescexgung Ew..Ma]eßäc hervorruft. Unter einem Fürsten, der
-ein Freund der Gescheréft, unter einem Fürsten , der alle
.sxine Unterthtanen mit gleicher:- Liebe umfaßt, wird. die Charte etye Wahrhett seyn xfür Alle , und unsere Glaubensgenossen wessen, daß man JhreSorgfalc , wie Ihre Gerechtigkeit, nie vergebens angesprochenxhat. Genehmigen Sée,-S„irel den Aus,- druck; der Wünsche„welche das Central-Konsstoréum als Or- gan 'der Israeliten-jn Frankreéch für/ die Verlängerung Ihres theuxey“ Lebens., wee HZO die GlückselkgkkitIhrer erhabenen Famthehegt.“ -- Se... mjxstä-c Rahmen mit Güte und Freund- [:ck-kext .d-te von. dem Konstjkoréum ausgedrückten Gesinnungen gas, mdem Sie erklärten, daß, wie im Staate, ohne Unter- 1ckted des Glaubens, Gleichheit für alle Franzosen herrsche, so auch tn Ihrem Herzen gleiche Liebe.
„ Der Herzog von Orleans machtegestern, von dem-Stabe semes Regiments begleitet, dem Grafen Gerard einen Be- such., um ihmzu seiner Erhebung zum Marschall Glxück zu wünsZemM | 0 -
er eim“ er des «;nnernhac für die Ab am: cines GeseH-Entwurfes über die allgemeine Organisaton dJ: Na,- tional-Garden des Reiches folgende Kommission ernannt: Präsident: der Herzog'von ChoUIeul, Mitglieder: die Pairs Graf von Argunt und Lanjuinais; ferner “Herr „Benjamin Constant, die Generale Du-masZ-„und- Pajol, der Staatsrath Allem„und- Herr Gabriel Delesserc; Secretair: Herr Joubert.
. “E-mx.-zwxite von demselben Minister ernannte Kom-
massron xst sctc-gesrern mit “dem-Entwupfe zueinem neuen Wahl-Geseße bejchäfcich Sie besteht aus Herrn Benja- mmeronstant,„als-Präfidencenzeden Herren von Sade, von Tracy, Augustm Perier, v.. Rambuteau, sämmcléch Depu- ttt:t_e, und den Hrrren von Barance, Thiars und Benjamin Dexean.“ ' Dem Globe zufqlge -sonn 22 General-Lieutenabcs und yber_100 “Geneval-Majore,_ des «| seit dem 28. -März 1814 m dre Armee eingetreren smd, vwn'xder Liste “gestrichen wer- den, um den auf Penston gesetzten Generalen der alten Ar- mee-Plah zu machen. * '
Der Monjteur bemerkt über die,?!uflösung der hieß- genxGendarmem und die Bild'ung einer neuen Municipal- Garde: „Da außer der Sorgfalt, die man aufdée Bildun emes Corp; wendet, das Benehmen desselben hauptsächlicZ von der Leerung der Behörden und dem Einflusse seiner Chefs abhängt„ ,so werden ca die Pariser Municipal-Garde nur solche Offtztere zugelassen werden, die der geselzlichenOrdnung ergeben spd und deren Loyalität erprobt ist. Was das Corps selbß, betrtffc,_ so „soll der Eintritt in dasselbe den Bürgern der Partser Nateonal- Garde ,und denjenigen Mélitairs der Ar- meg offen-stehenz des wegen ihrer Liebe zu einer verständigen, Frethett, weget) “chrer Achtung vor der öffentlichen Ordnung, so„w:e wegen chrey persönlichen Aufführung und “genügenden Btldung, für xaugltch erachtec werden, an der Aufrechthalcung der Ordnung m der Hauptstadt Theil zu nehmen. Déeses Corps .w1rd nur geselzliche und offenkundige Functionen 'ver- r_tchcen. Man „darf daher hoffen, daß es ihm, von der öffent- lcchen„ Memung untexstüht', gelingenwerde, durch seine VEW. |_änd-tgf_etc und Redltchkeit die Eintracht wieder herzustellen, dre zw11chen denkBewolmern einer mächtigen aupcstadr und Jex? éxrpéybejßeyen muß, Las béauftragc ist,xf r die Sicher;- e “ r _ cr onen an es &"t“ ent um na ' wachen.“ g h s u ufhörltch zu _. Da die héßfige_Nat_ional-Garde noch nicht vökli'g orga- mstrk und equxptrc rst , 1o wird die auf morgen anberaumte große Revüe erst den 29sken d, statt finden. “ Vorgestern. wurde der Marschall Zourdan als Gouver- neur des Invalcöenhauses installirt. MérBegeisterung ward er von den Veteranen begrüßt, von denen einige Zeugen sei,- ner _ersken Thacen gewesen waren und ein großer T eil un- tqr thm gedtenyhac. Zn deuAnrede, die der Mar chall an des Invaliden htelt, heißt es: „Zunächst muß ich dem “Könige dafur danken,)aß er mi_ch _zum Gouverneur dieses Hauses ernannt hat, ca welchem stch die Ueberreste so vieler glorrei- chen Heere befinden. Auch ich bin ein alter Diener des Va- terlxmdexZ „und. trete in Eure Mitte, wie ein Vater in die Mtt-te jemer Familie. _ Ich werde Ordnung und Zucht in der Anstalt aufrecht_erhalten, zugleich aber auch mit väterli- 1cher(* Sorgsfalc für Ney Bedüanisi? aller Tapferen, die in "ihr voxnen, „orgen. „; r wer er ets e ikeit “ " und- IWYOUF? in mir finÉem“ F stg , Gerecksttgkett ' . „xe? Te ager des- hambres sa c: Der ero von Btacqs, _eén Yünstljng Ludwigs )U'sglh ,ßac sc? akfo Schloß Ptaulme, „eme Stunde von Aix, zurückgezogen, wel- ches- das Hauptqyartéer der Con regarion in 'der" Provence geworden. :|, Dre Häupxer der a solutistischen Partei,Män, ÉeZJFncthraucenf [;Tgebep fiébxägflichVinbgroßer Anzaht'dahin. q 6 e_nunewa, en eme e ace er indun w ' ' SchloGsse funOdf dier. sStadt.“ ) g 3 ijchen dem "ra aja ,' andre in verwi ener Na c einen ' mit.D_e_pesche.n nach Madrid ab. ck ck Courxer th'Ga erte de France bemerkt: „Der National mxd euxtge andere Blätter melden heute, in Spanien sey betm Emgange dex Nachrichten aus Frankreich ein Aufstand aysgebrychen. Dte le_ßten aus- verschiedenen Punkten "Spa"- mens hter angekommenen Briefe enthalten die Veküéheküng, daß fortwährend, dre vollkommenste Ruhe „in diesem Lande herrsche,“ (Siehe Übrigens Art; Spanien.) ' _ Oberst Caron hat folgendes Schreiben an den General
“Lafayette gerechter: „Mein General! Seit zehn Jahren snd
wxr wegen pgtriotischer Eingebungen, die ein Vorspiel zu der letzten glorxetchen Revolution" waren; verfol c "und“ ur Ver- bxumung verurthxßlc worden. Was das ariser olk vo'r vxerzyhn Tagen mtt so edlem Eifer gethan hat, haben an"
wegen den Jahr.e_,n„18720, 18:21 und „1822 nicht ohne Mur
verxuchx. Wu: haben es noch„ am 6. April 1823 an de'nUferu der Btdgssqa uyd. unter der dreifarbigen Fahne versucht,-als dex Dauphm dee Pyrenäen überstieg", um in Spanien" einzu- dr-mgen. Der General Beuron , Bories und seine dre',i..Ge- fähr-cen, Vallée. und so vtele Andere fiäd für die heilige Sache, dre nunmehr siegt, gestorben. Wenn wir glückli er „gewesen und dem Märcyrer-Tode entgan n smd, so ha en wir es
- mit tauserxd achem Miß eschick er ufen «müssen. Sie wissen
es felbst'. » ir haben o ne Bedauern unser Vermögen , un-
“ sern Rang, unsere Freiheit aufgeopfert, allen'Schmerz einer
langen V-erbannung. ercragen, und unsere Vaterlandsliebe ist .dgrum mehr _sch1vächer geworden. “Unter Umständen, wo emem das Vaterland-so theuer ist, und ,wo die öffentliche Achtung so großen Werth hat, sey es uns vergönnt, mein General, auch von unserex Ergebenheic zu sprechen und'vom Könige, von unseren Mttbürgern und von Ihnen- ein Zei- chen eYenHer-Theilnahmx zu. erwarten. Ick bin meinen edlen affengefährten diese Reclamau'on schuldig; ich wende
méch daher in ihren und meinem Namen ati Séex-indem .ich