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„.seßt, dringend um Garnison gebeten hatte.
willen _ u erklären, der,: die Nachricht HomAufhören der „„vo-
,rigen_ '„dmjniskration jener Provinz Sdurch den Impuls „einer '
'frembn Macht _äuf ste gemacht habe".“ --,-'Die Antwort des M 70cm; _schließt mit Bezeugung 'der Hoffnung, daß dxr «ck„ ngswerthe Bürger,„der jetzt an der Spitze der Regre- rung von Mendoza stehe, der ein Zeuge der ungeheUren Opfer gewesen, welche die Provinzen ihrer Freiheit und. Unabhän- gigkeit gebracht,x und ihrer Einstimmigkeit wider das regu- lirte Heer, in jedem Falle, wo dasselbe wider die öffetttltck)? Meinung gekämpft, das Blut seiner Brüder vergossen und das Land verheert habe, welches es beschützen "solle, einsehezt werde, daß nicht Gewalt und Ränke über dasjenige entschet- den dürften, was das Work des Friede118“und der fxexen Stimmen jeder Provinz seyn sollte, so wie die große Gefahr, welche die Republik bedrohe, wenn nicht diesem unheilvollen Kriege ein Ende“ gemacht und dem Volke die eriheic gelas- sen werde, frei von dem Einfluss.: zu handeln, den das regu- kirte Heer auf seine Berathunch üben könne.
* Der vertrieben gewesene Statthalter von ,Montevédeo, Gen. Rondeau, ést wieder daselbst angekommen_und hat, nebst den C'x-DNinistern, eine Darstellung der Ur1achen, die zu ihrem Austreten vom Amke geführt., aufgesekzt, um auf die Anklagen des dortigen Repräsentant-snhauses zu antwor- ten. „Der neue Statthalter Gen. la Vacha hat eine Pro,- clamation an die Republik erlassen und folgende Personen zu seinen Minéßern ernannt: D. Juan F?r. Giro für das In.- nere und Aeußere, Oberst Oribe für das Kriegs- und D. Ram. v. Acha für das Finanzwesen.
Inland.
“ Berlin, 4. Sept. Ueber den AUfenthält S. K. H. des Prinzen Wilhelm (Sohnes Sr. Majestät) in Köln wird 'von daher unterm 30. August gemeldet: In der fr-xudigen Bewegung, welche die Anwesenheit des erlauchten Königs- sohnes unter den Einwyhnern hcrvorbrachte, "äußerte sich die aufrichtigske Anhängléchkeit “an das Königl. HMF. Vorgestern Abends, wo 'die Ankunft: S. K. H. noch nicht aUg-smein be- kannt war , arten die Bewohner der Stadtgegend , in wel- cher Höchskd eselben Ihr Absteigequartéer xmymen, schon soglefch ihre Häuser beleuchtet; gestern Abends warkdie Be- leuchtung allgemein. Besonders imposant nahm sich die Be.- leuchtung der Rheinßrücke, wie auch jene des Börsengebäudes, "aus. Eine unzählbare Menge froher Bürger aller “Klassen wogte durch öie erleuchteten Straßen nach dem Rheine bin
dem Rhein aufzubrechen Der Königl. Genera!-
und wieder zurück. Die in Mitte dieser allgemeinen Frieude herrschende Ordnung ward nicht „einen Augenblick ut1tckbro-_ chen. _ Heure früh um 6 Uhr hat SK. H. Köln wieder verlassen, um sch uach Lippstadt zu begeben.
*-- .Der in Belgien an verschiedenen Orten laut gewor-
dene „Geist des Aufruhrs, hat am Z0|en v. M. auch in_
Achen einen Theil der , durch die Herabsetzung des Lohnes aufgere tenFabrik-Arbeiter zu Uno'rdnungen verleitet. Zur Wieder ev ellung der Ruhe haben fich im erswn Augenblick bei „dem 9 nzlichen Mangel an Trappen, die dortigen bemit- teltesten Bürger vereinigt, und es schienen, nach den? lcßten Nachxichten, Hoffnungen vorhanden zu seyn , daß esihren Bemühungen gelingen „werde, den Unor'dnung'en Einhalt zu thun. Um jedoch “die Bürger in ihrem lobenswerthen Stre-' ben „kräftf zu unterstützen„ und jeder weiteren Folge vorzu- beugen, Zac der „kommandirende General des "Zcen'Armeez. Top 8 einen T):?“ des „ ver _ammelten Corps in Eilmärschen nach Achen gesandt. Glei zeitig haben fich Truppen von Koblenz nach “Köln
zu den Uebungen bei "Koblenz"
«kraulkurt .. 182. WT- ..... 150 171.
,in ärsch gesetzt, woselbst die Bürgerschaft “durch ano- nyMe aufrührerésche "Bekannkma'chUtrgen in Besorgniß ,ge-x
Eben so hat das 4te Armee-Corps Befehl erhalten, utxver-züglich 'tiach , _ Prokurator hat sch von Köln nach Ächen begebxn, um“ die Untersuchung sogleich an Ort* und Stelle" einzukeéten. * _
Königliche Schauspiele. „
Sonntag, 5. September. Im Opernhause: Deerrei- schütz, Oper in 3 Aufzügen, von F. Kind; Musk von C. M. von Weber. “(Das. Heé'nefetter, erste Sän erétx der Ilaliänéschen Oper 14 Paris.: Agathe, als Gastro e. Fräu- lein von Schäkzel: nnchen.)
Zn Charlottenburg: 'Beschämte Eifersucht, Lustspiel in 3 Aufzügen, von Frau v. Weißenthurn. (Herr Engelhardt, vom Hoftheater.» Sondershausen“: Werthen, als Gastrolle.) Und: Der Najenftüöer, Posscnspiel in 3 Abtheilungen, von C“. Raupach.
Montag, 6. September. Jm Sckmuspie'khause: Die Doppelverheiratheten, Lustspiel in 1 Aufzug, Und: Die feind- lichen Brüder, Poffenspiel in 3 Aufzügen, von E. Raupach.
Königskädtésches Theater. Sonntag, 5. September. Fra Diavolo, oder: “Das Wirths;- Zlaubs zu Terraciua, komésche Oper in“ 3 Akten; Musik-von u “er. , .
Zsrliner Börse. Den 4. Zßpi-zmber 1830.
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Hierbei Nr. 63 .des 'Alkgem-einen Anzei.g'er_s.x
K*LNe-u es e B**ökr fen -.N..a;ch :* i ck»te-n. Oesterr. „.“-proc. -Mecals. „!)-izr. 4pkroc. 89. 2xproc. „FZZ. Loose zu 100-751. 16%. “Poln. Loose 56,2. B.
WM -
, FrankfurtamM. 1.-- et. 1473. .'Part.-Obl. 1225. , S p
Gedruckt bei a. „W. Hayn.
cteur FWU. Mifredacteur .Cxottel-
1pros'.z2»2;:-, Bank-ÄUim
Allgemeine
Preußische Staats-Zciéung.
«23247.
Berlin, Montag
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem Inspektor und Neu- Banten des Schindlexschen Waisenhauses, Beusker, zu Berlin Den Rothen Adler-Ordeu vierter Klasse zu verleihen geruhet.
Se. Königl. Hoheit der Prinz August ist aus den Rheingegmden hier eingetroffen.
«..-.. „-
, Angekommen: Se. ExcelletZ? der General-Léeutenanc Braun, Znspecteur der ersten rtillerie-Inspection, von
Tepli . Zuxchgereist: Der Kaiserl. Rusfische“ Gesandtschafts- *Secretatr, von Donaksuross- als Courier vom Haag nach-
*St. étersburg.
er Königl. Großbritanische Kabinecs-Courier F ricke r,
Won London kommend , nach St. Petersburg.
Zeitungs-Rachrichten.
Ausland.
Rußland.
St. Petersburg, 28. August. Am 19cm d. hatte Der außerordentliche Gesandte und bcvollmächti ce Minister «Sr. Britischen Majestät, Lord Heycesbury, die E re, bei II. „Kaisers. Majeftätexx zur Audienz gelassen zu werden und Sr. Majestät dem Kaiser die neuen Beglaubigungsschreiben, die *er von Sr. Majestät dem Könige Wilhelm ls. erhalten hat, „zu überrcichen.
Denselben Täg hatte der König!. Sächssche außerordent- kliche Gesandte und bevollmächtigte Minister, Graf v. Einsie- del, die Ehre, von JZ. Kaisers. Majestäten Abschied zu
:nehmen.
Der au-ßerordxxrtlicheGesandte und bevollmächtigte Mi,- :nisker Sr. Majestät des Kaisers von Brastléen , Marquis v.
Rezende , hat am nämlichen Tage dem Kaiser den- Brafiliq- _
nischen Orden überreicht. _
' Am. Dienstag ist Hr. Randolf v. Roanorke, qußerordent- ;licher Gesandter und bevollmächtigtec' Minister der Vereinig- cten Staaten von Amerika, bei Sr. Majestät dem Kaiser zur Ueberreichung seines Beglaubigungsschreibens vorgelassen wor.- »den und hat dann die Ehre gehabt, bei . Majestät der „Kaiserin eine- Audienz zu eYTalten. -* Gra „ v. Lerchenfeld Yat als Geschäftsträger Sr. ajestät des Königs! von Baiern , ei II Kaisers. Majestäten Audienz gehabt. “
Am 23sten d. M. wurde in Ge enwarc Ihrer Kaisers.
Majestäten dickste Granitsäule der saakskathedrale aufge- :xichtet. Eine Men (! von ZyschaUern erfüllte den «Plak; nnd .die nahegelegenen traßen und Boulevards. * Se. Majestät haben dem General-Gouverneur von Neu- “Renßen und Bessarabien, General-AdÄucanten Grafen Woron- „zow, Urlaub zu" einersReise ins Aus and , Behufs der er- »: elluvxg seinerdurcl) Diensk-Anßrengungen zerrütteten :- und?eic, zu. estatten geruhtxnnd dabei verordnet, daß von 5er Abre se des a su an bis zu dessen Rückkehr dev Comman- deur des Zten nfanterée-Corps, General-Léeutenant Kra- xßowski, dem Po7xen des General-Gouverneurs in Neu-Reu- “ßen und Bessarabien vorstehen MöYe. '»
Se. Majestät der Kaefer ha sn-Zhren Aufenthalt im ?Großfürfienthum-Finnland noch durch folgende zwei Aller- höchste Erlasse. datirt Helsmgfors den“ 2. (14) August 1830, huldreichst, bezetchnet: “ '
- ;])awlowna, bet vollem
den 6kM September
1830.
1) Da ein Theil der Kron-Abgaben in innland das Jahr „1820. von den weniger Beméttelten UFck) nicht efiltj1r gegangen :|, 10 sßllen diese Rückstände im ganzen Großfür- stenthum den Rescjchuldigen erlassen und vom oben benann- ten Tage an nicht weiter beigetrt'eben werden. “
L_) Da Se.?)xaje'sxäc bei Ihrer Sorgfalt, den Wohlstand Zhrer_ getreuen anmychen Unterthanen zu befördern , einen vorrhetlyaften Abkakz der Landes- und anusrrée-Produkke (318 ein Hayptmthel dazu bxtrachten, so haben Allerhöchstdie- reiben für gut befunden, den Bewohnern des Landes und der Städxe zu erlauben,..bis auf Weiteres, Exporthandel nach allen m- und agsländtychen Plätzen der Ostsee mit folgenden Waaren zu tretben: a) Brennholz, Holzgeschirr, Theer, Feel), Pottasche und Wald-Erzeugnésse im Allgemeénen; jedoch
arten und gehauene Bretter nicht ohne besondere Erxaubniß. b) Stangenetsen, Bolzeneisen, Bandeisen, Eisen- und Kap- ferplacten , Nägel, Schmiedewaare aller Art, mit Rücksicht auf die früher:: Verordnungen für inländische Häfen in Be- treff des Zmyorres 'von Eisen,- und Metallarbeiten. Kupfer,- erz aber, Eijenenerz und Roheisen dürfen überhaupt nicht ausgeführt werden. 0) Getreide aUer Arc, desgleichen Flachs und Hans, nebsk'allen Geweben Und. Produkten. daraus. L) Pferde und Bt_eh. €) Butter, Talg, Fleisch, Fett, Eier, Jehern und Federvteh nebst Allem, was der Véehhof abwirft. Obige Waaxen dürfen, ohne besondere Privilegien, nicht an- ders als mtr VerdeckzFahrzeugen von funfzig Lasten aasge- führc werden. Auch '.st es den Exporteuren derselben nicht erlaubt, xveder für etgene_ noch fremde Rechnung Waaren aus dem Auslande nach Ftnnland zu fühken, oder von dort, zgm Nachthexl der Bürgerschaft ck den Städten, Fracht nach aniand mrtzunehmetx. Beim Laden kann entweder die nächste ZoU-Kammex erjuchc werden, einen Zoll-Bedéenten ab-* zuordnen, um dabet gegenwärtig zu seyn, wo denn auch der qul erlegt und der Paß aus jener Zoll-Kammer genommen mtrd, oder dßrfen arch) die Waaren ohne-Bewachung gela- den „werden, jedoch xmr dor Verpflichtun , in diesem Falle mit Schiff und Gut ber de_r nächsten Zoll; ammer, die auf dem Wege nach dem zu bexuchenden Orte liegt,. einzukaufen, da- selbß dxn Zoll zu encrtchten und den Pgß zu erhalten. Bei dxr Heemkehr_ gas dem Auslande, oder dafer-n die Fahrt an exner au§ländqchen Küste vorbei geht, soll das Schiff unbe- dxngx bet der nächxken ZQll-Kammer einlaufen, um xdaselbfk vcfictrt zu 1verd&n.7* Verstöße gegen obige Verordnungen werden 111 GemäßZett der für Verleßung des See-Rechtes, Schmuggelet zmd oll-Betrügerei bestehenden Geseße bestraft. --_Indem dtese-„Exportfreiheic für ganz Finnland einiger- wecje auf den Handel per Seeskädte Raumo, Nystad, Eke- näs und Vor o einwirken könnte, welche bisher Holz-Waaren aysführcen, o haben, Se. Majestät geruhet, jenen Städten em unbeschränktes Stapelreche in Gnaden zu vergönnen, um dadurch ihren,Handels-Speculationen “"einen freiem und vor- theilhaftern Gang zu bereiten. -
Die hiesigen Tagesblätter erwähnen 'mit Lobpreésung des xrsten Konzerts, das Dlle. eur. Sonxag im kleinen Theater m Gegenwart. Ihrer Mais äten des Kaisers UNd der; Kat- serin, so wie Ihrer Kaisers. Hoheit der Großfürstin Helena . Hause ge eben hat. „Es scheint“, agt die Nordtsche Biene, „as habe die Sängerin zwei Tonleitern und_ wiederhole ihre Passagen auf der lehrern noch zarter, gehauchter und entzückender; wée_bei einem dop- delten Regenbogen dexr zweite fichvmét seinen schwindenden quben im Gewdlke verliert.“
_ „In Kronstadt waren bis zum 25. August 995 Schiffe eingelaufen und von dort 86?- abgegan en.
An dem kleinen Flusse Ne'iva, 8" erste von dem Gipfel des Ural-Gebßrges, findet sich ein beträchtliches Lager von Goldsand, welches längs des Flusses fich ununterbrochen in einer Länge von 3 Wersten und einer Breite von 300 Klckf-