1888
'n er reckt. Melk als 2000 Arbejcer, Méznner , Frguen Yd Ksiknder, smd )gegenwärtig dabet de_schäfctgc YM“) btecen dem Beschauer-ein |er belebtes Schguspcel dar. („unge gx-a- ben den Sand aus, “(ndere tragen-rhn zu den Waschen; em Theil arbeitet an den Maschinen, _em “anderer schafft deen vorck [ den, Wäschen Übrigen Saxxd fort; mrc „emem Wort , ybera * heä'vscht die größte Thättgkett, gad dre Arbetten, dre den ganzenTag dauern, werden' mcc E:ser nnd- untex; dem Schalle lauter Gesänge ausZeführt. Da dxexArbeccer mchr ayf Tage- - lohn arbeiten, so verdienen fie 15»-30er-_1beltmonatltch, nach ihrer verschiedenen Kraft oder Gesch1ck_hchkett. Dex szd der Nejva enthälk im Durchschnitc aas 100 Pud uber em Solocnék Göld, Er ist also ziemlich metallrecck). Das gelvTU- uene Gold belaufc stchmxf 2 PM die Wocde, eme sohr de- deutende Quantékäc. . Odessa, 21. August. “Nachrichtdn „ans der: K.:“mLm zufolge, hatten fick) dic Heushrecksn bet cmsr großen Anzahl von Dörfern gczeigt. In der Umgegend von 8 dexselbewhac man fie gänzlick) zerscörc, und nur sehr wcmge smd ber111 andern gebliebem, Ju de'c' GLZEUÖ- von 18 andern Dörfer'n, wo- fick) ebcnéalls Heuschrecken zetgén, war man sogletck) eifrigsk beschäfkégc, sée auszrwdtcen. "„IT-«11514 darf hoffen, daß . die'von der Regicrxmg ergrtffensre wersxzqmen »)chaßreägeln dicser Landplage nicks erlanden wwxden, dee Ernten unxerer Landbewohner zn verwüsten. _ . Dieser Tage das hier in der Schule der. ausgdwandex- ten Griechen eine Prüfung fiatrge_fu:1dett. Dee ZÖÜUUZZ ler,- nen daselbsk die RUssiscl)e, Gpiechi1che_1md FraUzdsrsche Up_ra- che, Geographie, Arachmc'cik und “verjchxedene ferne werrche -Hat1darbeiten. „Die Töchcer cunger Yulgaxen und Ruwe- , liocen, die seir dcm Frieden mit, der ankec m eRUßland M16 ; Zusuchc gesuchk habe::, haben die Zahl der Schulerctmc:x_ vex- *; mehrt. Alle Anwesenden wgren mW den von den Zögxmgem dargelegten“ Kenntnissen zusrtedcn. -
Frcxnkreicé).
Depulirten-Kammer. SélZu11Lvom 27..?1'ugust. (Nachtrag.) Im Laufe der an dwxcm “&age jkaccgexzmdencn Debatte Über den Sesekz-Enkwmf wegen des“ AUHstlMlÖC-Us
Man “wirft mir vor, daß ich die vor- zunehmenden , nordnunge_n in der“ Verwalcuyg nicht rasch genug bewirkte; hieran! habe :ck), „nur etne Yutwotxt; es giebt: in Frankreich 86 Präfßkte; htervon smd bts dtesen Augenblick 7611ichc blos von emem Orte nach dem andern versetzt, sondern völlig entlassen wwEd-en; von 277 Uncer-Pvß- fekxen find 161, und“; -p_o_“xn 86 Generql-Präfeknxr-Sexretairen 38 abgesefz: worden.- Ich sage dees mcht, um eme Diskussiyn über den Werth der getroffenen Wahle? zu Eröfftxcn, -- dies ist kein Gegenskand fÜr die Rednerbuhne, - jonderndlos um die Verwaltung von dem Vorwurfe der Schlaffbxtc zu reinigen. Aber nicht blos in meinem Deparßemenx , auch m denen meiner Kollegen» äußert stch dieselbe Regjamkect. szm bei einem so schleunigen umd aztsgedreireten Yerfahren etmge Jrrthümer vorgefallen smd,-1o waree dies mehr zu vexwun- dern; sobakd die Zeic uns dicke Jrrthumer gls solche mtrd ec- k'ctmen lassen, werden wir dieselbext auch wreder gut mache-n. 213475 die zx; kreffcnden Wahlén xcldsr angeht, so glaube tch im “Allgemeinen, daß wax; bei den1e_lben kerne 9!le scharfe (Mäxxze ziehen dürfe. Cä1axs- Grundvaßx wer ntcht gegen mich ist, ist fü r rn ick), max; jeder guWyVerwalßung zurRrchcx schmal? dienen. EineReg-ierung 19Usich xnchr fur dtesenodcr ]enetr Grund der Gesellschafr entschetden ; fie jollZewissEGrrzn-dsälzee und- allgemeirw Znteréssen behauptdn Und muß“ fich glücklcch schdßen,- wenn es ihr geléngr, für d'ie1e Interessen V-exthetdtgcr m al:- len Reißen der Gesellschaft zu finden (chaU). »))?zm hat" Um; aUck) noch daraus einexx Vorwurf gemacht, daß war mehr" sofort alls bestehenden Gejekze als ausgeßoben bexr-achcec und es z. B. dem Volke nichr überlassen harden, fich ]eme Mum- cipal-Bshörden selbst zuwählen. Jef) bm, alsbetner der Er- sren, der “Mciwung, daß große Vexandergngen rn dxngegenx- wärtigen »))?unécépal-Systeme, uamentlxxck) m Betreff “der_WaFZl. der städtischen Bcamten, vorgenommen'werden müsenz o“ [axxge aber diese Veränderungen :)ock) mehr durch em Gesc?»- eingefädrc worden, darf die Regierung. auch von dem. gegen- wärxigenSyskcme nicht abgehen. Uebrtgens bemerke :ck, daß, Überaü, wo TU dicser lekzkern Zcic das Wahl-System'ms Le- * bsn gekreker: iss, z.B. bei der Nacional-Ggrde, wo dre Bür- ge? ihre Oéjäzécre selbsr “:rzmnnc haben, dre Verwaltung fich «ck deeékc hat, die getroffexxen Wcchlen zu beträttgen, da ste-
len. (Beifall.,
der zu dffenrlicßen Aemcern beförderte]; Depaxixtet) äUßche-dck General Demarxxay fich Über deaGang des xelzrgenéwunjrs; riums folgendermaßen: „Wenn ich r_echc gehdrc k.)“bT , xo hat der Minister des Innern uns aufgexordert, ](1 dw Regierung
'nicht zu schwächen. Ich gebe ihm hierinRechc; nein, die Re- ?
kierun darf nicht geschwächt werden. Aber ?ck eyinnerxe die Ferret? “Minister daran, daß sxe selbsk das *Mttcel m Handen haben, der Verwaltung die ersorderlcche Stärke zu geben: fie
* müssen sch quf den gesundem und aufgeklärter: Theil der Na- „
tion üfzen. ac aber das gegeüwärcig; Miz'eisterium, dessen gutenstWiUen Z) übrigens nicht in' Zwerch zwi): und das ch) vertheidi en werde, wann und so! osx es solches verlatzgr , m- sofern anlicl) mein Gewissen es nur gaxstactek , - _yat dass “Ministerium dies gethan? Ick sage, nem. _Es verfügt Av- selzungen; aber man beschuldigt es, daßes dahet zu langsam ver- fahre. In der That find fast alle öffenxltckwn Isemcer noch tmzncr in den Händen 'der entschiedensten Gegner der gegenwärtchn “Ordnung der Dinge. (Lebhafce Unkerbrechung.). *;Ja , mewe „ *ekren, dies ist ein Faktum. Wir erhalcey [)xernber tägltck) Zinke. Aus allen Provinzen, wohin wxr kdryespondtren, schveibrxman uns, daß das Ministerixtm zu-langxam zu Werke gehe. * Ick) meinerseits behaupte, daß _es Zuchcsowolxl zr: layg- sam, als mitunter schlecht wähle, “ Cs. tsr „MFM [)mlängltci), daß die Macht allen Feinden der Freude:; genommet), ße muß auch allen Fuenrideridersele gegeben“ xv'crden.the Ministerhätcen diese FreUnde in jenem aykgeklgrtenxheile “'der- Geseüschaft such1n sollen, dem esuxn dteélufrechthalru11g dev; gutewO'rdnung zu thun“ ift. Sw ayszufindenkonn-rae ihne*n*nicht -schwer-werden; fie hätten heemnxnur dem Be:- spiele Buonapartes zu folgen- brauchen, de?! tn den hundert Tagen “alle ;Mairieen und “Municipalicäten nach den-_ Dekreten der *conftitué'renden Versainmlung und den Wünschen des Volkes'neuBeseßte. Sie-haben es xxicht gechan,eund so seher) wiß*-denn z. B. Präfekte, ? die src!) sehr verdammltchq Hatxdlun-
_ ??n'ßäbsnzuSchukdéü kommen Lgffen, noch_-j§ltha-uf_threm WHMZLU Postén oder nach einem ändern versetzt.“ --- Der MWM“ des InnertÉYer-wéederte Folgendes: „Ich danke Wk vorigen “Revuev, daß er “mir ein'e Gelegenhéic gegeben hkk,“ “WU"Msek Tribune? herab,' Thatsachen zu verkündtgen, die ich schM längst bekannt zu machen;!vünschte. ch glaudo. zwar nicht, daß es der Rég-ierung zieme, auf alle ragen, dee man “" fis “ckck" WWW,“ zu a'ntivorten; wohl aber,“ daß so Ui? “die“Gelegenheit Vérsäumen müsse, ihre Handlungen frei und “offen "3". bekennxn- und das Land in den ' Ssand zu » sehen , darüber met voller Sachkenntniß 1a arise:-
„ dLesch-sm als dkn narürlichen und rechtmäßigen Ausdruok des
H allgemcänen Wunsches bcxkrachrete. Dies war, sollte'ick) glau-
Z dsa, Wies, was fie t!)un konnte.“ „""". Untex den Zeechen des. lebdafcestsn Beifalls verließ der thfter dre Rednerbühne.
Deputircen-Kammer. ,Die Sißung yon! 28... AUgus'; war , wie in der Regel alle So'nnabxnd-Stizrxngen, den bei der Kammer eingegangenen Bitcschrikcex1 geWtdm-et. , Den ersken Berichr stattete Hr. “Daunant ab.* Eine“ große Menge von Adressen und Beitricts-Erklärxungewüber dee lthen politischen Begebenheiten war der Btttschrqcen-Kom- mission JU“: Prüfung Überwiesen worden; ste-bezogen sich zum Theil auf" die Ereignisse des “27._ bts 29.*Jult, zum Thetlauf“ die Beschläss-x der Depucirten-Kammer vom 7. Augysk. In, einigen derselben wurden dieser Kammer gut_e Rat[)*1ck)*lßÉe*_erx theilt; man forderre ße auf, an den Grundxäkzen, der“ harte- festzuhalten, ver'w'arf alle repUbliÉanisahen “Thxorieetx und ent- sck)ied sich für e'ixn: constitutiomrelle Monarchte , nu-rdem ge- hörden Gleichgewichce dcr Gewalten. In anderen» wurden; die Zlonderungex), die man in der Charte vdrgenommen zu- sehen. wünschre , angedeucet, und in den metßqn_rvurde dxr ; Wunsch zu erkennen gegeben, daßxm-an den ]eßtgen; Kömg, * auf“ den Thron berufen mdckxtexZDd'ch“ befand?" slch dre: Adressen darunter, worin 73" Bewohner der Hauptstadt der Kammer das Recht bestritten“, die- Beerfaffungs-Urkunde zu verändern und über die Krone zu yerfugen, und tedaher auffordertest, diésss Geschäft eiuer mtr bcsoudeyn ollmach_--- ten versehenen Versammlung zu überlassen. “"DW nq-ch dem 7. August “einge angenen Advessen pfifchtetcw fast alle den ge- troffenen Man regeln bei und billigten _„dee “Bexufun-g des? jetzigen Königs auf den Tßxon. Rur d-ret befanden fich-dar- unter, worin gegen 'denfGebrauchxwelchen- die Deputtrtettx von «ihren Jngdaten geknacbt häben, procestxkt wurde.--* Aus“ den Vorschlag “der Kommisfion wurden sämmtliche ZAYreffen“ in das Archiv der Kammer niedergelegt.“ -*-“Der zweékeM-Be- richterftatcer, Kr. Sappey, trug m'tr Privak-Reclamacso- nen “oder Gegen ände von örtlichem ch'ereffe vor, -- Dekvritte'
Vorskélkung eines ewi'ffen Comte in'Paris, w'elcher dre Auf-
hebung “einer im * _ _ *_ ,
treff der OrYnisation des Advokaten- Skandes verlangte..
Herr von atémesm'l bezeichnere me rere nach _dreser' erordnung bestehende Meßdräuche.“ “_ie Kommtsfion, äußerte er, habe die -*Nyehwen'digkxit erkannt , die
' feldes _in'“ Par-c'xde' aÜfgest'eklc, Am Gitter dcs Marsfeldes wird
BérichterstatrerxHr. *v. VatiWesnil, *bßki'ckjtere Über“'-“die*x
ahre' 1822 erlassenen Vérokdnung in Be,..-
1889 ,
Advokaten solchen Regeln zu unterwerfen, die das Ver- theédigungsrechc .ficherxen , _ statt es zu- beschränken; fie hoffe,
daß man die Verordnung vom “Jahre 1822 durch ein'andßes-
Reglement, das der Regierung, dem Advokatenstande und der
gegenwärtigen Ordnung 'der Dinge in gleichem Maße wür-
dig sey,*ersekx.en werde, wenn anders man es nicht für ange,- meffener befinden sollte, diesen wichtigen Gegenstand durch ein Gesekx festzuséellen. „Herr Dupin“ der Aelcerc bemerkte, die von dem Bittsteller bezeichneten Mißbräuche wären-schon längst von Jedermann gefühlt worden und hätten schon oft zu den lebhaftescen Beschwerden Anlaß gegeben; er sexbsk habe fick) stets als den entschiedensken Gegnerxder Verordnung von 1822 gezeigt, dc» dieselbe die Unabhängigkeit verlekzé, deren die Advokaten bedürften, “Um ihr Amt in dem allgemeinen Interesse, so wie zur freien Vercheidégung der Angeklagten, gewissenhaft erfüllen" zu können. „Die jeßige Regierung“, fügte der Redner Hinzu, „hac unsern Rcclamakionen Ge,- L)dr gegeben. Die Aufhebung der Verordnung vom Jahre 1822 ist ci-Ue ihrer ersten Sorgen gewesen; es war aber seHr schwierig, dé»: Disciplin des Advokatenstandes gleich in allen ihren Details festzustellen, und man hat fich dahsr auf eine prcwisorische Maaßregel beschränken messen. Gestern haben Se. Majestär sine Verordnung unterzeichnet, die mor- gen im Monicenr erscheinen wird (s. weiter uncen den Art. Paris). Sie“? bereits dem General-Prokurator und dem ältesten Advokaken beim hiefigen Königlichen Gerichtshofs no- tificirl worden. Die freie Wahl des älteséen Advokaten und der DiScéplénawConseéls wird danach (Ws allem Punkten des Reichs den Advokaten selbsk überlassen, und zugleich wird die abgeschmackte Bestimmung aufgehoben, wouack) bisher ein At".- geklagke'c den Beistand eines Advokaten anßertzalb des Ressorts des betreffenden KönégTiMn “Gcricbrshofes nur dann in An- spruch nehmen durfte, "wenn der Disciplinar-Ratk), der erste Präsident des Gerichtshofes oder gar“derGroßsieqelbewahrer seine Erlaubnis; dazu gegeben hatten. Die Regierung hat sonachscbon jekxt dendringendsten Bedürfnissen des ?ldvokarenstandcs genügs Ueber-die _definicive Organisation desselben besteht gleichfallr. schon ein Entwurf; doch bedarf derselbe noch einer gründli- chen Prüfung.“"- Nach dieser Auseinandcrseszung wurde die Eén-gabe- des Comte dem Großfiegclbewavrer Üderwicjcn. *- Nach' Hrn. v. Vatémesnil bestieg Hr. Bourdeau (115 vier- ter Bcrichrerstacter die Redtierbühne. Unter den Gegenstän- den, welche er zum Vortrag brachte, waren die wichkigsren drei Vorstell..mgen, worin die Or anisation der National- Garden im'ganzen Reiche, die Eianhrdng eines neuen Kom- munal-Wesens 'Und *eine Modification des Preß-Gesekzes ver- langt wurde. Alle drei wurden dem Minister des Innern überwiesen. - In der nächsten Sitzung (vom Z0stct1) begin; nen *die- Berathungen Über den Gesekz-C'ntwurf wegen Ergän- zung der im Schooße der Kammer erledigten Stellen.
Paris , 29. August. Heute Mittag hält der König auf dem Marsfelde die große Musterung Über die 13 Legio-
nen der hiessgen' Natéomdl-Garde ab, bei welcher“ Gelegenheit [
letztere zugleich in Eid und Pfiick)r genommen wird und aus den Händen des Generals Lafayette ihreFahnen erhält. Für den Hergang dieser Festlichkeit“ find nach einem Tages-Befehle des" General Lafayette *folgende 'Besrimmnngen getroffen: Der König verläßt, von einem" zahlreichen Generalstabs um- geben, um 12-;- Uhr das Palais-Royal und wird von der rei- tenden Legion der Nacional-Garde in die Mitte genommen , so daß zwei Schwadronen voraufreicen Und zwei andxeden Zug schließen, undmach dem Marsfelde geführt; “hier find die 12 Legionen Nakéongl-Gakden zu Fuß bereits an den drei Seiten des Mars,-
der Köné _vom--Ober--Befehlshaber dér Rational-Garden, General 'afqyecte, an* der Spiße des-Genera'lstabes. dersel- bet1,-7empfang'en';' hierauf begeben Se. Majeßäcsch umrec- das nebkn “'der'Kricgssäjme aufgeschlagene Ze-lt , vor weTchem * die *aus _16 Offizieren, 16- Unteroffizieren ynd einer“ gleichen Anzahl Gemäuer!“ beÉkehe-nkden Deputationen der einzelnen Le- gionxij, *Mit ihren egio-n's- 'Und Bataillons-Chefs in der IMM],- „auxfge'si'ellrx seyn werden. *.,Gon-eral Lafayette vereidigt svdgnn, die' éinzéinen Depucaci-onen und überreichc ihnen vier Zhdénxfür jedeLegidtx, die'er so_„eben. aus béanänden des dr'xigß empfangen “har“. DéeDepumrione'n begeben seh hier- au „.*vok'die Front? ihrer LWkWenxxund diese“ wevdßn“ "nun“;- mo r'von "ihren-Oberßen vjerxxidigt. “.;Dre-izehxKanynenschüffe u_ Ehren. der „13 Legionen I-verkünden"-die “feierlicheindesz: ?eißyn ,; Währeyd wekchekchsämmcliche National-Gardendas Gewa“ k-präsenüren und- alle Musk-Corps spielen. Nach der" Usberre'ichung der' Fahnen hält 'der*„König die Revue über die einzelnen Legionen und BatatUone ab und läßt dieselben
begleitet sodann den König in_derselben Ordnung , wie beim Abholen , nach dem Palaés-Royal zurück. " -
Jm Moniteur liest man- eine „von dem Großsegelbe- wahrer co-ncrafignirte Königliche Vérordnung vom geskri en Tage, wodurch die Staats-Ménéster (ohne Portefeuille) a ""e; schafft werden. “
Eine zweite Königliche Verordnung vom 27sten, gleichfalls vdn deeroßfiegelbewahrey contrafignirr, lautet also : „Wir Lud- w-tg Phtltpp 29. In Betracht, daß seh schon längsk gekochke und zcchlreccbe Be1chwerden Über dic reglemenrarischen Verfüguugen erhoben" haben , welche die Ausübung des Advokaten-Amces be'ßim- men; daß eine dcßnikive Organisation nothwendig noch-eénige Zeit erfordext; das: es jedoch darauf ankommt, schon jetzt durch provijorische Bestimmungen die stärksten und am all- gemcinsken e_rkanncen Méßbräuche abzustellen;-l)aben, nachdem wer in dieser „Beziehung die Wünsche einer großen Anzahl vo'n Advokaten vernommen , verordnet und verordnen hier- tmt: Art. 1. Von dem Tage der Bekanntmachung der gegenwärrégcn Verordnung an sollen die Mitglieder der“ Disciplinar-Conscils direkc von allen in der Liste eingetrage- nen Advoéacen gewählt werden. Die Wahl geschieht in einer Abstimmung mittelst Stimmzettel und nach der "rela- siven Majorétät der anesenden Advokaten. Art. 2. Die Disciplénax-Conseils sollen Vorläufig aus 5 Mitgliedern bei . solchen Gerichrshdfen, wo die Zahl der eingeschriebenen-Ad- vokacen wemger als 30 beträgt, aus 7, wo ste zwischen 30 k UNd 50, aus 9, wo fie zwischen 50 und 100, aus 15, wo fie mehr als 100 beträgt, und aus 21 in Paris bcstehen.' Art. 3. DSL“ Vorsteher wird ebenfalls von'sämmtlichcn Advokaten, und zwar vor der Wahl des Disciplinar-Conseils, durch ein besonders?) Skrucinium nnd mir-absoluter Stimmen-“Mehr'é [)eéc gewählt. Art. 4. Von demselben Tage der Be- kanntmachung dieser Verordtmng an soll Es jedem- in dcr Lists eingetragenen Advokaten frei stehen , vor allen Kdtxigléckwn Gerichtshöfen und Tribunalen ersl'ér' Instanz des Reichs zu p[aidiren, ohne daß er dazu ei.- ner besondern EslällbUiß bedarf, mit Ausnahme jedoch der Bestimmungen des 29571911 Artikels der Kriminal-GeviÉßtsz Ordnung. Art. 5. Es soll in der möglichst kürzesten Frist zn cincr dcfiuétiven Rcvifion der die Ausübung des Advo- katen-Amtes betreffenden Gesckze und Reglements geschricten werden.“
Durch neun andere Königl. Verordnun en wird eine große Anzahl von General-Advokaten und Su stituten, Pro- kura-xoren und Instructions-Réchtern ernannt. -
Eine 12te Verordnung besteüt 9 neue Unter-Präfekte.
In einer 1Zten Verordnung endlich werden 4-7 Zollskät- ten in den Deparremenrs des Norden, der Aisne, der Ar- detmen, des Obetheins, des Doubs, des Ain, der Iséke, der Riedern Alpen, des Bar, der Rhone-ONündunge-n, des Axxde, der ()|-, Ober; und Unter-Pyrenäeu, des Eure, det- Ntcdeern Seine, der Somme und von Korsika speciell beZeich- n-zx , uder welche Getreide, MA)! und Ülsenfrüchte , in der thr, wo die Außfuhr dieser Verbrauchs,“ rtikel überhaupt ge- ]xßltck) gestattet :|, ausgeführt werden dürfen. “Gleichzei- ttg wexddn auch zwei Zo-Uhäuser namhaft gemacht "(Entre- dcux-Gmers im Departement der Zsdre und Hüuingen im Deparxemenc des Ober-Rheins), Über welche jene Arkikel in der_Zetc, wo du: Einfuhr derselben Überßaupr zuläsfig-ksk, ein'- gesührc werden dürfen. * " '
Das detrnal des Débats bemerkt: „Bekanntlich wollte ddr Prmz von Condé nach den leßten Pariser Ereig- Lxffen' sche Besrlzungen nicht verlassen und „beeilxe sch, 10,009, zßrxfur dte erwu11deten einzxxsxndeas. Den'Tag vor seinem Tod? hat er _emen Brief voll ,xie'bexvxolxer,Icßtmungen an den, Kömg geschrteben, und i_n-se-énem Schlafzimmer harman eine» Akte, gefunden, durchdie er sein Vermögen dem, erzogév'on Aumale (vtercem Sohn deszK-önigs) unter der Oingung vermacht, daß derselbe den „Titel eines Prinzen-pqn „,Cpndx“:
annahme.“
Die Kommésfion „dor Depucirwn-KWWM/ ;welehe die vorigext Minister in, Ankla eskand zux'vévsoßen deauftuaqtßssk, hat vorgestern drei “ihrer O itg-l-ieder, “und »zwar L*dke Dékrm ,Berenger, ?aditr de -Montjau mw Mkügu'in“, naéhßViWeU- nes abgeordnet, um. zum- Verhöxe der ?véé'r' dort-in *Hask sßendetz Ex-Minisker-zu; schreiten. » ' * “ Dee. National-Gardistm, welche etwa von Gr. “?Majéstüt „Karl )(. mzd dessen Famélte oder von den Ekainifkérü Pa- pcxre besetzen; sollten, die-in den Tuileriexu wäht'end ,der“ lehr ten Revolution weggenommen ;adev aus, den-Fenftern- auf die" - Straße gewor en,.worden sind, .werdsn *in den Blättern'au'k-
am„xSchluffe vor sch vorbei defilérm. Die Legion zu Pferde
gefordert, die lben-bei dem General; rokmatorzdokKöni“!."; Gerichtshofes zu Paris abzugeben.» P' « “ “' ' g
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