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stimm Eid motivirt hakte. „ch o_bigc Anschtk, „fulr der Redner hierauf fort,. „scheint xntr fo kichx§xg,_: d H fck ' kaum den Grund aufßusinden wceß, eweShalb „man testk- be nicht all emein t eckt.“ Eintgc furchten du; Gährung, verein eine a gemeine Dcputxrten-Wahx das Land 111 der Regel versetzt; Andere cine zu_hefttg conßetutxonnelle Kammer. YFM m.“ , Sie besyrgen exnc GÉhrung_ber dxm-Wahl-Gxschaftck SieZ-mißtraucn etncr'Natton, dtc_fo vtchetshett qnd Mäßtguxxg “exekgt hat! _(Hr. Viennct: „ Ntemand mxßtraut ck23.) Frctltcy agt dies Niemand, aher Btcle denken es , und cx!) sehe nur ein Mittel, déeWahrheet zu crgrüncden, wcnn mxm namltcl) Zhu; Rückhalt Alles sagk; und so sage tch= Frankrccxj) warorxnlangn * ohne Oberhaupt und ohne chrerung; es Hat „"ck maßxg nacl) dnnKampfe gc cégt, ohcr vtelmehr, es hat sich tm Karxtpchclbü Zemäßigt. 'La en Ste uns hixraus dcn Yckcklyß ztchqn, aß die Wünsche Aller auf eine wetsc und volksthumltch Regre- Mfg gerichtet üxtd, Haß Jedermann nackx Ruhe und Orymxxtg ver angt. Wie ltcßc slch annchznctx- daß Dteschc Nattoxr, dre UR inmitten der Verwirrung so_frtcdl:e_bend gczcrgt hat, ;ctzt na, wiederhergeüeUter Ordnung nch vertrrcn 13:19 zu Utxyuhcn verlet- ten lassen sollte. Man“ besorgt „auch noa) , - frctltch, ohne es Qsagen - eine zu lebhafte Mcmungs-Acußerung. Wax; vcr-
eht man aber hierunter? Vicilcißht eine solche Meinung, die ;
er die unsrége hinausgén c? Keiner unter uns hat das Recht, Zinc eigne Meinung der J cntlzchcn tt_anaaßüabc anzulegen.;
Liner darf dem Volke vorschretbe„n: 5 ts htqrhcr, ugd nrcht weer- Qer. “| Eure Meinung ?Yntcr der: der Natton zuruck, sy lnußf; Ihr Éuck) ändern, denn xe Nattyn Werdxt Jhr_tttck)t andern; und das einzigaMétte] , dtc öffetttlcche Mcmuxtg kennen zu [€**- uen, ist eine Appenatwn at) dre Wahl-Kollcgrcn. „Dcr Jhtxcn vorgelegte Gcseß-Entwuyf, csi unnuß odcrverdcrblxck): u-nnutz, wenn man noch ein deänttzves Wahlgesetz leassxn wrll; Verdchb- [ich, wenn man solches, mcht wcll, denn tn dtcscm Falle blctbt Bas alte nebepbcé noch txt Kraft.“ Den Schluß der Rede des Hrn. Mau um haben wtv beretts gc1ern gegeben.) ,.
Als _r. Agier seine Meinuztg [“Wer den Etn'gangs' er- wähnten Geseß-Entwurf abgab, ]uchxe er die Ausfahren des Hrn._Mauguin in nachstehender W'eßje zu widerlegen: .
„Ick Ende in der Red_e «unsers ehrenwerthcn“_ Kollegen eme Anklage gegen uns, gegen thn selbst, “gegen Alles„ was dteKam- mer get an hat; denn diese soll übern ohne gehörtgc Autortsatiqn ' andet haben. Worin beständ denn abcr UUsU' Mandat? Wer
ten die in der Adresse ausgesprochenen Grundsäße bcbaupt-xn md dasLand gleichzeiti§5 gegen der) Despotts'mns und gegen dxc Anarchie vcrtherdégen. cit- wtr drexen Auftrag erhal-xcn, yat dre Regierung, taub egen alle Vorskeszngen, str!) atx dcr VolkZmacht * ochcn; unser uftrag ist aber mchtspeüowcntger noch tmmer - .lbc. Was wäre aus dteser Revolutton, ercnYusgang eben so verderblich hätte werden “,Yömzcn, als er,gun|tg gcchcx „ifi, _Zewordcn, wenn wir die Errtxzmsc ehvem Laufe überlassen artery? nfre -Nechtc, wie unsre'Fre betten, wären m dem Strome de_r Anarchie. oder eines neuen Despottsmus“: Untergegangen. _ Wer :::-n formel) unser Mamdat getreulich «Kilt. Hr. Maugmn bc-
ptxt aber auch noch, daß die Gem, _
uud,-etnc zune Kammer verlangten. Wer Alle nxtsscn 'dach.cn, daß sch mrgends im Lande Unruhen zee cn, daß vtelmehx_ub_era„ll dcr Guß der: Ordnung tiefe Wurzeln g-c chlagc_n hax. Em etnzt- . Bedürfmß macht |ck fühlbar, daß nämlt dtcsc Ordnung, ?o'wic unsre zum zweiten und hoffentlcch zum eßtcnmalc erruzt- Zeuk-U-nabhängigkeét, „aufrecht erhalten wexde. Frankreich wctß, * aß ,x'es- hierzu zwei Mittel écbt: ,Klughctt und Energie. Dee Ration wx'xrde es uns eben ck wemg vergehen, wenn wtr es jetzt akaugbett fehlen ließen, als fie es uns ver eben haben würde, wenn wir es unlängß an Energie“ hätten fc len lassen. Durch Watsachen also - und Thatsachen sieben höher, als alle Nat-
ents -- widerle 'cn *sich die beiden Beschuldigungen von
sonncm fekbsi, die ich in der ede unsers Kollegen zu Ende:: glaube.“
Deputirten-Kammer. In der Sitzung vom 31. August verlas der .Przfident zwei Schreében, wodurch
der Graf von Andlau," Deputircet“ des-Depts. der Orne, und
Hr.“- Creuzé, Deputir'texdes Depts. der Vienne, ihre Abdan- ktmg einreichtxn. Der Letztere sagte in“ seinem Briefe: „Ich habe „der"Le icimität „Treue géschworen und kann daher kei- nen Eid 1ei en„ Her jenem zywider läuft. Da ich mich so- nach _gußer Stande sehe , das-wahresMandat der zahlreichen Wähler, die mich mit ihren Stimmen beehrr', zu erfüllen, so benachrichtige ich.Sie, daß iché-mics) nicht in “sie Kammer be-
?eben werde.“ Obschon hieraus keine förmliche AbdankUng»
,alx Lin? soxche „zu betrachten. 5-7- Der eneral Demargay erstattete hzerguf“ einen ausführlichén "Bericht über die Wahl des ck Chateaulin" ( Fénisterre) zum DépUtsrten "ernannten ÉWYMCMM de Saint „- Luc und trug auf die Annuuérung derse_ben_ an, indxm das Stimm-Geheimnißdabeé nicht ge- Wg beobachtet worden, 15 Wähler vielmehr über die offen- bare Verleßxmg “_deffelben Klage eführt- und bei der Wahl Zak. nichtxm1t e_skxmmt hätten. ' D e.Kammer enehmigte den
"MS des erkchker|atters und erkläkte die Zsahldes Hrn. CM,") de St; Luc für_ null und nichtf . -, FY. Hum- Uét-(C o nta legte hterauf denselben Kommunal- "eseß-Enc-
“ ,
ervorgeht, 'so beschloß die VersammlunÉdoch, das Schreiben
, “““ _,„MW ., .. „.*-;...:,«Mx-«Wa-“U-o, *,“
; «(» aufsx-neue mix d. .
her beunruhigt wären ,
wu _ zum zwexton Male vor, der bereits im Jahre 1829 in die
"'-K ' , mW gébrcöcßt und von der mit der Prüfung desselben beauf-
tragten Kommisswn verbessert wurde. Er selbst, bemerkte Herr
, Humbloc-Conté, sey damals_Mitglied dieser Kommission gewesen, und «.,.-einige seiner WSW geglaubkxdaßxs an MYM Ze? , ' o'
:.“ edachteki*'Ettxwurf xer , zu" “er,-_ umerwer-fe er ihn?“ dx -. mmer,:“enthq;lte abér j er wü- texn Bemerkung überBen Inhalt desselben, da er noch Kei Jedermann in frischem Andenken sey. *) Der Präfidenc wollte schon den Entwurf den „Büreaus zur Prüfung überweisen, als einige DepUtirte, namentlich auch der'Vécvmke v. Mar- tignac, daran erinnerten, dgß _Hr. Humblot;_, W-«seinmxan trag,“ wsßn gleich Jéde'rmann'den Gegenstan'd **efselben ker'fri'e,» k1ichks desto weniger noch entwickeln müsse, indem" das Re- glement “solches ausdrücklich vorschreibe. Die Kammer “ent- schied hierauf , daß sw sich am nächsten Montage (den 6cen) von Herrn Humblot-Concé die Gründe zu „seiner Proposition vortra en [affen wolle. -,-- Herr Thouven'el, “dér einen an.- dern ' ncrag auf dié Abschaffung des Sakrilegiums-Gesekzes **) gemacht hakte, darum die Erlaubniß, 'die Entwickelung dessc'l- ben, bis zum nächsten Dienstag verschieben.- zu dürfen. Nach- dem ihm solches "bewilligt worden, berichtete Herr Faure über den in der Si gng vam 24|en von dem Großfiegelhe- wahrer vorgelegten * mneskie-Geseh-Enkwurf' (siehe Nr. 243 der Staats-Zeitung)_und erklärte , daß die Kommission ein- müthig ür die_Amm_l)m_e'desselben skimme. Die Versamm- lung be chloß, fich mit diesem Gegenstande _in ihrer Sitzung vom 2. Sepc. zu beschäftigen. -- Nach Herrn Faurestac- cete Hr. Tronchon einen „Berichr Über die Wahl des Hrn. v. Flaujac zum_*Deputirren des Bezirks Moncuq im Dept. des Loc ab und" stimmte, wegen einigeß bei" der Zusammen- setzung des definitiven Büroaus vorgefallenen Unregelmäßig- keiten, namentlich wegen der Einführung von _drei uuberufe-_ nen Wählern , für die Annullirung derselben. He rsBer- ryer fragte von seinem Siße aus, mit welcher cimmom Mehrheit Hr. v. Flaujac gewählt: worden sey, “und als *dev
Berichc-C'c|accer ihm hierüber uécht Rede |and,»besi*iég-er;_
die Tribüne und behauptete, daß, wenn auch, bei der Zusam- mensrellung des Büreaus .irgend_.ein,e Unregelmäßigkeic starc- gefunden habe„ dées _nicht hinreichend sey, _um eine erst am nächsim Tage erfolgte. Wahl ungültig“" zu_ ma- chen;, es komme vor Allem. darauf an,-zu_wi1sen, mit weicher Stimmen-Mehrheéc diese Wahl skaccgefunden habe. Herr Tronchwn, an den der Redner stch dieserhalb zum zweitenmals wandte, wich abermals einer Antwork aus und begnügte fich, zu bemxxken, „daß “die Ungükigkeic des zusammengestencen Büreaus auch die Nichtigkeit dergetro'f-
fenen Wahl nach sch ziehen müsse.__ Herr Berryer be- . .
hciuptece dagegen, daß die Wahl nur “ungültig seyn könne, wenn der gewählte Deputirte' eine 'so'geringe Stéminen- Mehrheit Erhalten habe , daß. die Abwesenheit jener drei. fal- scsxt1'x'Wähler ihm die Majoritäc hätte entziehen, können.
Ueber diese Meinungs-VersMedenheic “entstand ein förmli-“
cher Tumult. Der Graf Gaötan _von Larochefoucqxul-d, erklärte, daß der Kammer die Thatsachen nieht hinlänglich bekannt seyéa , um eine Entscheidung abzugeben. err von Corcelles Dagegen hielces für vollkommen ü-berfiüstg, alle Thatsachen zu kSnnen, wenn schon eine [)inreichenwsey, um
den Entschuß der Kammer zu bestimmen. . Der Vicomte von ,-
Martignac pflichtete der Anstchc des Herrn vowLaroche- foucauld bei und meinte , daß dies Faktum,.ganz ab esehen von der Person, näher, aufgeklärt werden müsse. „ je mir scheint,“ äußerte er, „verhält die Sache sich folgendermaßen.
Drei von dem Präfekten des Depcs. des Lot in die Wähler- “
Liste eingetragene Individuen waren von. demKönigl. Ge- richtshofe zu Agen als unbefut erklärt worden;“ hiernach hätte der Präfekt ste aus*der Li e streichen müssen; es scheint
*) Man wird“ sich erinnern,.daß “das Martignacssche Miniat.-
rium damals zivei „Entwürfe, eénen Kommunal-Ge eß-Entwu'rf, uyd einen Entwurféxchtrcff der Zusammenschung und der 23er - nase" de_r Bezirks-sund Departements-Conseils, vorlegte, bei c Entwür 6 aber x_uruckuahm, als._dée Kammer aus den Astra der Ko mi [Ton sich_“vorz1_1gswcxse nxtt dcn Departéments-Confqé bx- schä j te und dieBcztrks-Cynsetlos gänxlich eingehen lassen wo!;lte. Man esc hierüber de_n Bertcht uber dxe Séßun "der,:Oepukértcn- Kammer vom _8. Yprtl, in Nr. 107 der" Sla'ats- eitung' für 1829- Déebeéden Entjvurfe selbst haben wir in einer atxß'ckordxntléchetx Beilage zu Nr„ 87 der Staats-Zeixxmg vom voxegen Jahrese-
bcn. „. _ **) Es ck| dies das erüemal, daß die Initiative in der Ge: , :
seh ebung zu einem KonfliktezWischen. be en,.Kammcrn Anlaß te
' t.- da der Graf von St. Priest amx30. August in der * aérss- _
*ammcr 'leichfalls eine Propoßtion Zur Abschaffung des akri- legémns- eseßes auf das Bürequ nie crgclegt hat. ' *
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aber, daß ex solches„ se es aus Vergessenheit ydex abschtlich, nicht' ethab' “' äb'e“; ?LH“ [“a-'n ßÜéékK-gkoßM Unrecht gehabt, Mi Emmy,“ „KWSOWVMMMrth-Hdéßen. Was gesch_iehc tmn .UerZDMgQWWm-Zc Wähler; weMa b.::- der» Zuxam- mensteüung des definikivm; Büroaus„zugeknsson,“und in Folge deser17“tv-cröck.die Skrueatoxen mitxeiner Majoritäc von «iner odwzwei-„Sxinynen beibehalten. «Hiernach scheint mir , daß
es vößzüth-daeaaf ankomme„ zu wissen, wie die Stimmen _*
ßch“*'un§«r dj'eQe-rschéedenen Kandidaten vertheflt haben, damit man hiernach »abnehmenkönne, ob in Ermangelung jener drei ,fakfchen Srimmon das Resultat anders ausgefaum, wäre.“ HrnTronchxo-wbemerkte hierauf , daß die Vertheilung der Stimmen-“aus dem. Protokolle nicht _ genau hervorgehe. Der Vicomte'DestÜucc de Tracy erhob steh gegen 'das von Herrn v. Martignac' aufgeskellte Prinzip; es jej hinreichend, meinte“ er;, daß irgend ein erwiesener Betrug bei einer Wahl statt. gefunden habe,- um diese Wahl selbsk sofort null und nichtig- zu machen. Zwar führte err Berryer noch zu Gunsten des “Pväßdenten des. betre enden Wahl-Kollegtums an, daß derselbe aus Zarcgefühlx nicht mitgesximnxt habe, weil der mintsterielle Kandidat:- seén Nexffe gewefen 1ey; als aber auch diese „Bemerkung auf die-Ber1ammlung keinen Ein- drück zu machen-schien, rief Herr von Lardemelle (Depuxir- ter des Mosel-Departcments).layt: „Wohlan, so [affen Wie uns denn abstimmen; ich bin- esüberdrüssig, zu sehon , wie die linke Seite die Deputirten aufoqofert.“ Sogleich stürzte Herr von, Zacquem-Énor zur ' Rednerbühne und ver- langte, daß Here'von .Lardemello für seine.?leußerung zur
Ordnuxßg verwiesen werde.“ Die Kammer, fügte er hin;“-
zu», opfre Niemanden“ auf; sie erkenne nach xhrem Gewü- sen .und dürfe daher nicht" leiden , daß eines threr Mtcglie- der eine -so*lche Bemerkung mache. Auf die Erklärung des
rn. v.Lardcm_elle, daß er seine„Aeußerung gar nicht in Ab- rede stelle, rééf der Präsident ihn zur Ordnung. „Ich
wüßte nicht, was mit.“ gleichgÜl-téger. wäre“, erwwderte Hr. _
Lardemelle. „Diese Bemerkung.“,äußerte der Präfident „,ist eine Bekidégungxfar ,die Kammex; gälte ste xneyperrönnch, so könnte ich swhing'ehen lassen, w aber verweise :ck Hrn. v. Lardemelle Anochmals zur Ordnung;“ Nach dieser Scene, die eÉne-gcwaltige Sensation erregte, “wurde die Wahl des Hrn. v. Flaujac für n uli und nichtig erklärt. »Am Schlusse der Sitzung sollte noch über die Forderung des Hrn. Leo Pel- let, dcn Depurirten Hrn. Colomb gerichtlich belangen zu dür- fen„debuuérc wvrd'en. _Dax-indeffenRäematzd das Wort yer- langte, so wurde sofort zur-Abstimmung ge1chritte_11 und jene. Forderung mit großer Skimmen-Mehrhect bewtllegt. Um ZZ Uhr hob der Präsident des Sitzung mit dem Bemerken auf, daß zu demfoigenden Tage Jr Gegetzstqny zur Berathung anskche, Und daß die nächste tlzung muhm erst am 2. Sept. Katt finden werde.,
Paris.“, 1. Sept. Vorgestern Abend ertheilte der Kö,
m' Adem „ürßen Tallevrand“-eine„Privat-Audienz und präfi-- g F Gestern arbeiteten Se..,
Birte darauf im Minister-Rache. . Majestät?" "hinter “einander mit den Ministern des Krieges,der' auswärtigen Angele mheiten, der Marine und der Zufttz.
Mirtelst König. Verordnung vom 30|enxv." M.;?» der :Deputi'rre Herr Dumey-let und“ dar Kammer-Präßdenk am Königl. Gerichtshofe-zu .Douai, Herr Leng-let, zu 'Rttrern der “Ehrm-chéon. ernannt worden. -
Durch zwei- andere, Verordnungen vom 31|en v. M."
sind: 1 der_Advokat Barbaroux undHerr **Moir-oud zy Ge- neral; rokuratoren-der-Könßl. Gerichtshöfe' von Pondtchery und '"Vvurbm'ß'sßeucxund 2) fongende Marme-Offiziere auf Penßon gefeßt'worden: Die on-tre ; Admiral: Graf
Bidé- de Maurville, Vicomte Montboissier de “Canillac, Graf '
'von Biella; d-ie- Schiffs-Capttaine "Barbet deMereuil, Blegier de Tauügnan, Graf von la Roche St. André, vyn St. Laurent, Rittervon Boutouillie de la Viüegonan, Rex- tev von Cheffomaines, Rouvroy .de-„Sr. Simon; und W Fre a-tcemeapicaine v. Cuers, de-Bouxecund Tempra.
Yer Moniceur macht in Folge des von beiden &am- Mern angenommenen, jedoch noch 'nicht promulgértey, Geseh- -Ent,wu.rfes, über den neuen Eid der Eivil- und Makitair-Be- hörden, folgende von ge ern datirte und vom Großsegelbex. 'wahrexr-contraskgnirce K nigl. Verordnun bekannt: „Wir TLudwig Phikjpp-ZKötüg: dev Franzosen u. .. w. haben verord- net und verordnen, wie, folgt:_Art.-1. Unmittelba.r_ nach der "Promulgérsung des Geseßes vom 31. August d. I. m Betreff des Eides der“ Zustiz-Beamren sollen d'ie-erst'en Präsdenten Unsere» Gerichtshöfe “eine General-Versammlung derKam-
wwweinberu-fen. Alle Einberufmen .find gehalten, sch unge-
a(,k)__tet..de,z;;_ihnen etwa erkheilten Urlaubs zu dieser Versamm- lung; efnzufindxn. -- Art. 2. Die ersten Präfidenten, welche
dim :Eid nicht in' “Unsere“) Hände. .geleifket“ abétt' . vCén'k-kn vox!» deln _ Gesche „Yorgéschréebmrn*x'“.Scher* En,.ößfmtiéäxk Satzung ablegen. -Die General-Prokuratoren bei.:UnsW
' Gerichwhöfen, die'denselben-Ew noch nicht“.,in- Unsere Hände
gekeistch haben, so wie alle- Mitgle'edev. des Advökatek «WM und das GerichtsxSecretaire, sollen ihn „vor dem Gerickßtshofe
' ablegen. Auf Verlangen der General-Prokuratoxen so'lxe'n alle
Mitglieder des Gerichtshofes einzeln den Eid in'diaHélM des 'erjken Präfidenten oder des seine „Stelle vertrkrevden Gertehts-Beamten leisten. -- Art. 3. Die“ Gerichkshöfekwer-
' den ein oder mehrere“ Mitglieder abordnen, um den Mitglie-
de'rn_ der Civil- und Handels-Gerichte ihres Bereichs„mi't Exnjchluß der .Métgli'e'der- des Advokatenstandes und der Secre- tatre den Eid abzunehmen. Diese Gerichre werden dann die Friedensrichter, deren Steilvertreter und Secretaire' zur Ei- desleiskung zusammenberufen. Die von den Gerichtshöfexiabx geordneten KomMiffarien werden sich unverzüglich in die ge.- nannten Bereiche verfügen und fich dergestalt unter einanßer verabreden, paß die Zusammenberufung der Gerichte und der Fris- dethrichcer,w wie dieAbnahme desEides,innerhalb der vomGeselzt-e Hejttmmten Frist scart finde. -- A r r. 4. Ueber diese EidesleisLUUgen [oll ein Protokoll aufgenommen werden. -- A r t. 5. Nach Verlauf der ge1ek§ltch vorgxschriebenen Frist _werden Unsere General- Prok'uracoren Unyerem Groß-Siegelbewahrer und P?inisker Staats-Secrckair im Departetnenc der Zuskiz die Protokolle Über die Eidesleiscung und die Liste der Beamren einreikhen, die fich nicht esYellc oder geweigert haben sollten, den Eid in der vom eyelz vorgeschriebenen“ Formel abzulegen. _„ Art. 6. “Für die Vollziehung des Gesetzes vom 31. Augusk und* gegenwärtiger Verordnung werden die reglementarischen Bekcimmun en in Betreff der Vakanzen, insoweit dies nöthig ist, außer rafc gesetzt.“ . - Die_ Personal-Veränderungen in der Verwaltung "und tm Justizfache dauern noch“ immer fort. 'Der heutige Mo- niceur enthält wéedsr zahlreiche Ernennungen'von Unter,- Präfekten und Maires, so wie von Friedensrichtern und Ad- vokaten, Unter den neu ernagnren Maires befindet fich der bekannte Depucirte Herr'von Türkheim, der statt des Herr]? Kenlzinger Maire von Straßburg geworden ist. _ Die Königl. Vexordnung vom 26. August, wodurch eige Kommjsston niedergejeßt wurde, um zu untersuchen, welche Indivzduen fich durch ihren in den drei Revolutionstagen bewiejeßen Muth einer Belohnung würdig ezeigt haben, ermächtigte _zyglxnh den: Präfekten des S'einé- epartements, vier Kogxm-tssanen _aus'der hiestgen' Bürgerschaft" zu wählén und diejer Kommin'wn beizugesellen. Herr 'Odillon Barroc
'hat dazu folgende vier „Bürger ernannt: den Lohgerbex'meifter
Lavocat,_“Oberst-Lieutenant der 12ten Legion der Räcéonal- Garde", den Hokzhändler Bastide, Kanonier der National"- Garde, den Hausbesitzer Guinard und errn Carrier“, Stabs- Capicain der National-Garde; als nften Kommissarius haben auf Verlan n des Präfekten die Handlungsdiener den K_a'uftxean'n Cheva ier gewählt. Auch die polytechnische,_ me- dtzmt1che _und Rechtsschule Yvon jede cinen Ab eordneten“ zu ernennen, der an den rbeiten der Kommi ton Theil nehmen soll. _ 7" „ .. Lord- Stuart de Rothesay wurde gestern, als er nach be- endigter Audienz mir den) Secretairen seiner Botschaft aus dem PalatsRoyal trat, von dem in großer'Anzahl versam- melten Volke Mic lautem Jubel begrüßt. ' “ “ ' b *qutneral Mina isi von hier nach der Spanischen Gränze- a gere . .. „ Das Journal du Co“mm-erce tadekt, és, daß der Montteur über den Zustand des Expeditionsheeres .in Afrika „ so beharrlich schweige. “* _ . * “ _ . Auf den Antrag ses Justiz-Minéskekß hat. der König “' 225 Soldaten, die wege]! Etltwendün der ihnen vom Staate gelieferten Effekten oder we en Dieb ahls 'gegen- ihre Kamexk
- rapen "zur Eismskrafe verurß eilt waren, den'Resk ihrer Straf- -. ' “zeit "erlaffen. *“ * ** *
Der provisorisché Gouverneur der TuélerieeU Öker-ft- Lieutenant; Bernard, ist vorgestern am Schlagfiuu'e_*ge|orben. Vorgestern versammelte "sich die kleine „noch klébende-An- *
- zahl 'der- Wähler von 1789 beim General- Lafayette .und sprach .' „deunfch aus, daß die Asche des ersten Maire deréStadt/ Paris, Batik), „nach dem Pantheon gsbvachc- und daß-seéne
von' denWählern vonx1789 anf-dem Stadthauj'e errichtete Büste, so Wie die des" Generals Lafayette, Tals“ des von ihnen
ernanntenversten Generals derPariser Nacioüal-“Garde, wie-
der an ihren früheren„'Pläßen qufgesfellc werden möchtén. “_ Gestern wurden ca ,sämmtltchen -héefigm Gymnafién'» da'e
* bei der vorgestrégen allgemeinen Vertheilung davon getragenen
Preise den einzelnen Schülern üßexreicht. Im E mna um“ Heinrich's M'. wurden in Gegenwart J. M. der? Könfngm