1830 / 254 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 13 Sep 1830 18:00:01 GMT) scan diff

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stelle die Straßen und PUT. *Die Besoxgntß war le_bhqst, die Lage chwierig. Ein ncuex domemtssarms war von Samt-Cloud

_ inmcn; er brachte dte Zu.rucknah_me dcr Veroxdnungcn; die Kommission war über ihre Antwort mcht unentschtcdxn: es war 'zu spät; in der Person des General-“Statthalters,edcn„dtc Dexam- teu proklamirt hatten, sah Frankrcixh seinen kunfttgen Fuxßxn. Dkese Antwort durfte bxi dcm erctzxcn Zuftandc dcr Gcmutyer nicht geheim bleiben; eme Proc amatton wurde crlaffen und se beruhigte die; Gcmüther. Durch aufgefan cne„Dcpcfchcn erfuhr man, daß dtc im Lager von St. Omer be „nxltchen Truppen tm Anmarsche gcgen Flakes seven. Dre Kommxsnon Yefth, 20 Ré- gimenter mobtlcr «tional-Garden mit ctn-cm tagltchcn Soldc von 30 Sous zu_„errtchtcn; dic Ltßen dazu wurden auf den Max- xim: eröffnet. Htcrbcé wurde die Kommffson aber bald aufect- mn Ucbxlsiand aufmerksam, dcn fie nicht hattc„vorausschcn kon- Iten. Dre Mehrzahl dxr dcn gufZelöskcw chtmcntexn angehö- decn Soldaten lteß ,stck) m „dw i en emtragcn; dtese wurdcn Deshalb auf chlangcn der Mtlttaér- chbrdcngeschloffcn. und dem Mi brauche Etnhalt gethan. Am 38|cn rtcbtcxcn wrr unscxc Au „erksamkcit ;auf' die Erhaltung der Krop-Dtamgqtcy. Em Ofst'zter dcr Natronal-Garde und der Juwcktcr dcr Cevtlltstc,eHr. Bumi, wurdcn bcguftragt, zu untersuchen, ob dccsclbcn unbcxuhrt «blieben; ste berechtctcn, daß dec Diamanten fortgeschafft *xcycn.

t'r machten der Militair-Bckjörde davon Anzcrgc und Ge: ,

neral Lafayette schlug .- r, einem seiner Adjutanten Hcrxnß oquc : chmva'“ dcn- “cfahrvoljcn Auftrag zu geben , dte- :? National - «enthum dem Schaßc zuruckzubxmgcn. Aae Civil- und Méltkaér - Behörden wyrch zu_ dtescm Z1v4chc seiner Verfügung geß-xllt; d:.cser Qsßztcr cntlcdtg't-ZÖ ?ck seitxes Auftrages mit C'thebenhctt uud Umncht, cr braxhte em anschnltches Corps von Nateonal- Garch zusammen: der Ram- bouillet wurde er verwundet„ als er dort als Parlgmenxareankgm. Diese Wc nahme der Krondmmenßn hat dchcmztge erkuhrlyche Maaßregc herbetgcführt, wclche dtc Komnnsnon ftck) cxkaubt „ii)at. Weerréxhtet, das; in .ctncm Hnusedcr St_rqßc de la eChmsc bctraxhx- kehr, etycm Mixgliede dcr Kömgl. k'amrlcx angrhorctzdc chyixl Lügen„ ltcß se dre Stegel darauf heften; eme anschnltche Anme;- fnng auf den Staatsschatz wurdc itx Beschlag genommen und später zux Verfügung dcstnanz-thsters gcsicUt wordx:1„9cr dar- über bcsitmmenowird. xe Diawamcn wnyn zuxucxgcdracls. Karl )(. wollte ,tn Namboutllct dlxcbcn. Dre Komnnsßon „wurde um 9 Uhr Morgens von der Mtlttair-Behördc aufgefordert, 590 Many National-Gardcnvon jeder Mgérec zu Urnen; eme haxbc Stunde später waren die Befehle erthctlY , um 11 Uhr war eme Macht.von 10/700 Mann,an den_ Elysätsäwn Feldern versammelt ynd setzte fich in Bewegung. Drescs, Corps vcxdoppcl-ce, 1a. ver- dreifachte sch, ehe es in Cogndres bet Namvoutlxct atxkam- Der Hof reifte von dort nach Cherbour ab. - Was ww bertchtct haben, war das Werk dreier Ta e yuv. ächte. Sn),- Stxc, warenezgm _ General-Statthalter dcs “öntgretchs pxoflamcrt'; eme rcgelmaßxge ' Macht wurde eingcrtchtct, dre Komm1sston ontc ihr Amt me- dcrlcgen.„ Der Genxrgl-Statthalter wünschte jédock),_daß src fort- then möchte, stch mrt Allem, wax; dre Stchcrhcit, dre Ruhe und _ e städtischen Interessen von Parts betrtfft, zu bxsck)äfttgett. Dre Charte vom 7. August wurde bekanztt gemacht, die Oydnunge wxc- derbergeüellt und die Nation beetlxe stch , den-eneuc-n Furßcn anzuerkennen. Denen, welche thr Blut fur. das Vater- kmd ver“ yfscn , mußte sorgfälttge Pßc'ge gxwährt werden. Die “Ma rxéen sorgten fürs“ dre crüen Bedürfniffe; wxr er- Uamttcn „eme Komxnisäon fur dcnscxbcn Gegenstand. Dec von Men Setten cmgegangenen Untcjrßutzungcn waren .,unchchuer; Alle haben gegeben, Arme und Rctche, Franzosen und Auslander. Die Namen der Gebliebcncn sollen gcsammelYund auf Marmor- tafeln citxgegrabcn werdcn. Eben sq haben ww angeordnet„ daß eine ofsztxlle Darüellung dcr Erctgmffe abgefaßt werde; Htcrmct beschloß st unser Werk; der Köntg dcr Fr-anzosm war anerkannt FMD hakte eincn Eid gclczsict. Wtr bcctjten uns", unsere mec- Kéonen m _cine Hände mcdcrzulcgcn.„ Es wäre uns umndgltcl) ewefen, ohne Anderer Verstand so vrcle Gcschkifte zu bcsircttßn; richts-Beamtcn untersxüjzten uns und wir haben namentlrch den Herren Meyilhou, Odtllon Barrot, Varthc, Isambert, Pl_ou- Bolm, mw, Ayltcs unserzt Dank gbzxtßattcn; wtr xömxcn wre erettwckltgkeit, uns mxt thrcr Etnjlcht zu unterstutzen, ntcht Zenug [o_ben, Dasselbe mlt vox: detx Herren Bmzdc und Le Comte, cxcn Mxtwrrkung uns Höchst nüizltch gcwchn :|. Was uns bc; thfft, Swe, so war unser Wunsch mcht htnter der Aufgabe , dtc rmx zu lösen „hatten, zurüekzublerben. Mtt dcr thfskcn Ehrfurcht, Sire, find wtr . * . , - Ew. Majestät

unterthäntgüe und gchorsamüe Drcncr und getreue

Unterthanen Lobau, Audryde Puyraveau,

v. Schoncxt,.MaugUtxx. *

., Unsere ehrenwerthen Kollegen, dte Herren Lafßxtq und Cafi- mn“ Perécx- Welche Mitglieder der, Muntqipal-Kommxsß-on wach- UW'ÖM dtZsM „Geschäften durch dee von, thnen “in der Deputtrtcn- Kammer fur, dre Vollendung Drensic entrtssen, », Dionßexderen hohen Werth, Frankrc'tch zu

WM WLÉÜ- Wenn --ihrc Unterschrift unter„dtcsem _Bcrchtc LFZ; YYYZZZTZTWGWDMM/ 7477 "57777759 ZWZMMMH

. * ort eitau ueen ie ur)trc_ wc- sxnhctt noch größer wurde;“ fz g 7 - '

„Der Moniteur enthält Über_die“_von den Paxißk Dxßern und Druckern“ kÜrzlick) veratxba-szten twnulcuarüch'en

des Grund-Vcrtrages zu leistenden ,

“hen ,

Auftritte nachstehenden dem Anscheine nach „amtlichenArti- kelé „Unter einer wichtigen Klasse von Arbeitern haben teh seit zwei Tagen unruhige Bewegungen eäußext. Durch i re

Infeiügenz und ihren Muth hatte d'ese K_la e fich bei den .

Crei nissen im Juli sehr nülzlict) gemacht. as Gefühl ih- rer ienstleiskungeu macht natürlich die Drucker anspruchs- voll“; fie wollen ihre Lage durch Mittel-verbessern,. die leider eben so straffällig als schlechc berechnet find. Das Eigen- tl)um verleßcn und die Anwendung gewisser Betriesz-Metho- denverhindern , heißt fich eines strafbaren. Eingriffs in die Gesetze und die öffentliche Ordnung schuldig machen, zugleich aber auch das wahre Interesse der arbeitenden Klasse ganz und gar verkennen. Die Scockung, die'. sick) heatiges Tages in allenHandelszweigen zeigt, schreibc stef)“ lediglich von einer Ursache, dem Mangel an Kredit her, und dieser Mangel an Kredit entsteht wieder lediglich aus der allgemeinen Unruhe. Von dieser Unruhe beseelt, entziehen die Kapitalisten thre Fonds dem Handel, indem fie lieber eiuige-Monate an Interessen verlieren, als ihr Kapital aufs Spiel setzen wollen. Die Fabrikherxn, von Kapitalien entblößt, sehen sch daßr *genöthigt, ihr Geschäfc einzustellen und ihre Arbeiter zu ntlassen. Wenn diese Letztem nun Unruhen erre en und die Gesetze verleßcn, so fügen fie sich selbst mehr ck)aden zu, als Lhre ärgsten Feinde solches nur immer dermöchcen. Dies läßt fich vorzüglich von den Druckern behaupten, denn

der Kredit „des Buchhandels isk gerade derjenige, der die

meiste Schonung und Sicherheit «rheischt. Sie glauben mehr Arme in Bewegung zu sexzen , wenn se die Schuck!- pressen zerbrechen. Hierin irren ste fich aber sehr,“ denn der Druckherr, dessen Maschinen fie zerstört haben, weit entfernt, am folgenden Tage mehr Menschen zu beschäftigen, wird fich vielleicht genöthigc schon, seine Werkstatt eine Zeit lang ganz

mw gar zu schließen.» Die Drucker find unterrichtet genug,»

um einen Vernunfcschluß, der oft genug aufgestellt, aber lei- der nichc immer. richtig aufgefaßt worden ist, zu be reifen; nämlich den, daß ein Gewerbe in demselben Maa e blüht

und Leute beschäftigt , als zu dessen Berriebe ein mehr-

oder minder rasches und. ökonomisches Verfahren ange- wendet wird. Je wohlfeiler der Fabrikant verkaufen kann, um so mehr wird er absetzen, und um so größer wird auch die Zahl der Arbeiter seyn, die er, selbst rnitHÜlfe der Maschinen, beschäftigt. Eine Betrachtung, die sich vor-

-züglich dem gesunden Sinne der Menge aufdrängen muß,

und die Jeder, der ir end einen Einfluß auf dieselbe hac, ihr begreiflich machen ollce, ist die, daß die Verbesserung der Lags des Einzelnen nur aus der allgemeinen Wohlfahrt und aus den Maaßregeln, welche die Regierung zur Begrün- dung derselben ergreift, hervorgehen kann. Zu solchen Maaß,- regeln bedarf es aber der Zeit, und die Regieuung darf darin nicht durch polizeiliche Verfügungen gestört werden. Vorzüg- lick) darf man uicht durch Erregüng von Unruhen Europa in Besorgniß sekzen und dadurch den, Augenblick, verzögern , wo die völligs Wiederherstellung unsrer Verbindungetf mit dem- selben dcm Handel seinen frühem Flor zurückgebén wird. Jeder, “der !)eut'iges T_ages irgend eine Unruhe anskifcec, wel.- chsr Klasse dsr Gcselljchast er auch angehören mag, handelt als em 1chlechixer Bürger, denn er kompromittirt den Kre- dit, den Gewerbfieiß, den innern und äußern Frieden, und“ sonqch die Exiften aller derer, die von ihrer Hände Arbeit leben. ie“ Regierung wirksamsten Mittel ergriffen , um der Handwerker-Klaffe zu Hülfe zu kommen. auch hat fie bxfohlen, daß alle Buchdrucker- Pressen der Kö.-

nigl. Druckeret in Bewegung gesetzt werden; nachdem fie aber

darauf bedachc gewesen ist, reellen Bedürfnissen abzuhelfen, bleiben ihr auch noch andere Pflichten zwerfüllen übrig, und se hat diese nzcht vergessen. Als sie eingesetzt“ wurde , fand sie in Frankrecch nur deshalb eine so wohlwollende Aufnahme,

“weil das'Land von ihr allein “Ordnung und Freih'eic,erwar-

t_ete. Sie würde in hohem Grade strafbar seyn, wenn se, so 1chdne und gexechte Hoffnyngen täuschen wollte; fie wird fie aber vethrxltchsnx ste hac den Willen und die Mittel dazu. Sie wird dtese Mtccel in den Gesetzen und in dem Patrio- tismus jensr-trdffltcksen Pariser Einwohnerschaft finden , die seit einem Monate Tag und Nacht mit so großem Eifer fü:r

' die Erhaltung der öffentlichen Ruhe Sorge trägt. . Aber die-

Regierung sorgt auch ihrerseits für den Frieden des Landes; fie läßt jene. Ruhestörer nicht aus den Augen, die fich bemü- friedltebende Arbeiter irce'zu führen und sx? zu. unvor- fichtégxu und strafbaren Handlungen zu vorleite'n. „Sie. wird nöthigenfalls eben so viel Festigkejt zu ;entwickeln wissen, „als fie bisher Mäßigung und Milde gezét'gt hat. Sie“ wérd eben so

* Beilage

hat bereits die _

Sie hat Arbeiten aller Art angeordnet;

«fen festgesetzt smd.

;

BUMM -«4"ur- All 9455559511 ' “MW

wenig ihrebP'kÜchlen'q'égötiFkankkéiÖFÜWfdék hgtxdekn/alsFraUk- reich denPßichten, dix cssch in'kkiriscljen Momer'i-c'enselbftßhuk- dig"'war,. zuwidek gehandetc'h'at. Frankreéch _isx'aber'fesk enc- schlöffen,"1eét'1e "inrfér'eRühe t1icht7dzjr7ch treulvje *Ei'n'flüfterun-

en aufs Spiel setzen zu .lassen. , Ein großes Volk , d'aKfi'ck) Lie Freiheit “errungen, -braucht1'd'csl)aBb[-nichc' in den Abgvimd der Unordnung und Verwixrung. zu- gerathen. Das Land wollte frei seyn , und .es, ist froh Ich verlangt es nach Rußem1d-F5iede,.m1d es wird Beides erlangen, Eben weil Frankreich stark ist“, wi'rd es.--stch*zu “beherysch„en“ wissen. Die Re'géert'mg, die an seiner Spitzesiéehc', wird, ihrem Entschkuffe treu, das Ziel, das .fie stel) “gesdeckc hat, trolz aller Hindernisse erreichen. Im Uebrigen wird ihr dies keine große Mühe kostM', ;den-n “Ruhe cmd Ordnung sind “heutiges Tages“ das “Bedürfniß der ganzen “Welt. Die “Bewegungen, worüber man klagt, smd auch nicht so erznster Art, als man, solches wohl glaubt. Der größte Uebelßan-d dabei ist, daß so den

“Lärmbläsern zu Ueberrreibumgen' einen Vorwand leihen. Ei-z

nige schlecht unterréchtete Arbeiterixhaben fich durch |rafbare Mittel gegen die Maschinen erhoben; die Unruhestifter wer'-

' Den aber gewiß uichc'uuceriassenx W der Provinz zu verkün- * * digen, daß Paris. im Aufruhr_'1ey , obgleich die- Hauptstadt

selbst vollkommen ruhig ist. Die Rogieruxxgwxrd „jedoch die- sem Unwesen zu sxeuern wisse“; fiewikd den ihr gewordenen schönen Auftrag, Frankreich neu zu konstituiren mjd ihm eine glänzende "Zukunft zu bereiten, getreulicheerfüllen.“ Vorgefixern habet idée an* der Barkéére du Maine ver- sammelten Buchdru er- eine Bitt1'chrifc;abgefaßr , worin se auf Abschaffung der SÖnellpressen ä'ncrag'en. Gestern smd *die méißénvon ihnen in ilerKDrUckéreien' zurückgekehrt und haben“»? gewöhnliMn. Arbeiters wieder begonneit. Das :ouxnal des Délxats , "wel“ch'es vox“ “e'skern von allen seinen “eßern, “niit“ AuZnäh'me "zivéier, "än tich-„gelasen worden war und deshalb nicht ekscheénen konnte, hat "Unter der'Hand andre Selzer und, Drucker ausfindig gemacht und ließ“seén “Blatt“ während derNachc seßen; es ist daher gestern „und heute wiedex'“erschienen und, wie früher, auf. der Schnell- presse g'ed'ruokt würden. Eik) "starker Posten-"der National-

dieses'BlaktC- Da'ißkb'extitbhält,h'éuce' e'tnS'chFÉ 7en, wglgheT

Herr-KärlxDupin' Eiseinen' d'7e“r7Druckev_gexf _“xe-t har 7.de worin er7iht1en das“U“ngesekliche and Ungerechte ihres _"e- Nehmeus-darzulegen sucht. Der“ Temps, welcher auch eine Schnellpresse“ öeülzt, wurde vorgEsrern gteéchfalls 'von seinen Setzen: berlaffen, und gab'däber gestern nur einhalbes Blatt mit einigen Zeilen aus , “welche eine energsche Protestation gegen die gesetzwidri'ge und hartnäckige Weigerung der Drucher

"und Seßcr enthielten, und worin die städtischen Bekxörd'en,

“wegen ihrex, 1154!) der Meiuung der Reduction, in “dieser An- gélegenheit * gezeigten Nachgiebigkeit und Nachlässtgkeit stark --gecadelt wurden. Der Polizei-Präfekr hat s1ch dadurch zu einem Schreiben an die Reduction desBlattes "veranlaßt ge- funden, worin er diese Vorwürfe, insoweit _fie-ihn betreffen “könnten , von sich abzuwétiden sucht, -- Heute ist dieses Blatt wieder erschienen, und meldet, daß es e ne-Klage egen seine "S_eßer" und Drucker eingereicht habe. Der Con itution- xnel-hgt noch keine Unterbrechui1g eklitcen" “und "druckt nach wie vvr ma“ der Schnellpr'esse. Alle andern Blätter, deren Redaccionen ni'cht selbst Schnellpr'essew befikzen , haben auf- «Hand lressen edruckc. Sämmtliche Blätter smd" übrigens Mit agen über die Uu'thätigkeic der Behörde angefüllt. Gestern hat «indessen, wie der Moniteu'k meldet, der Königliche Pyoku- *rator die Untersuchung gégen "'die geseßwidriger Verbin- dungen angeklagten Buchdrucher be onnen, wofür im ““Artikel „4155 und 416 des „StrafgeZeßbuches die' Stra- Ramentlich find „gerichtliche Vor- Äadüngen ge„ge“nj,-13 Unterzeichner einer Schri t erblassen “worden, worin _dasFaktUm einer ungeseßsichen erbindung Positiv vorliegt. _

den: leßtxn Tagen statt gefundenen ZusamMenkortungen meh- rere Individuen verhaft'et, nach der Polizei-Präfekcur geführt, "und vor Gericht gestellt. -__- Der Messager des Chambres berichtet in' dieser Be ießu'tég '*'Fol'gendes: ,',Vorg'e ern Abend “Zsa“? fich auf dem oulevärd du Temyle ein aufen v„on , rbeitérn versaMMelt,' in deren Mitte ein Mann »|and , der

:»gleéchfa'lls zu der arbeitenden Klassé-zu gehören schien und' se

durch seine heftigen-Kla'ge'n aufzureézeti suchte. Ein 82 Jahr alter Mann, Namens Bernard, 'der bei“ der Erstürmung der

ber“ das Betragen der Drucker-Geséllen und-

Die Ra'tional-Garde, hat in Folge der m_

. k"

Garde, beschüß-Zt die Druck'érc'é. und das* Reda'Et ÜHs-xBÜreät:

. „An Mauguin“ mit |ck,- die,

5945 ßésxhen Staats-„Zetßung „M' 254.

, Bäskiäe km Jahre 41759“ 'Le!) hékvsjégékh9n “hakte“, nasérc * (;ck

dex GruPpe, und "erkennt in jonemÉRedner-“einen ehem “Gendarmen“; dieser wia- jetzt d'*ie--Flucht' ergreifen., Mkd "& Zr feßgehgkten und “'vdn ' "einer 'Pätr'ou'i'll'e = - Natk'o'näl F-Gäi'de'n“ m'rr mec “_Mühe der““ Wut!)“ der-g'etäyfchren Akbeéter “etikzo'g'e'n; AU dexxxj'ekben'Tage wnrde auf; dem Platz? Manekte'én-*S,émt- nartst verhaftet, der Zusammmroßungén "herbeézu-"fühken suchxe. Gestern wurde in der Straße SaétttxAvoye-ekü N'artonal-Gardxn-Post'en durch"“eé'nén Haufen an-g'ebki'cherÖHand: "werksgesellen angegriffen., .Die-'Natéonalea'rde, der die Be"- wohner“ der Nachbarychaft zn“ Hülfe "kamen, nah'm-7 von:“:die- sen- Ru estörern fesk, unter denen man 5*e'hemakigexGeüöäk- meu er *annce.“ ' Der" Präfekt des" Seine-DIepartemejrrs “hat?- eine“ Proela'": matidn erlassen, worin er die Zusammenroktmtgen""d'er' Akbéé- ter fur aufrühreri1ch und diejeni- en, wekchefektie'r'dakan'Theil *xrehnxen würden, für Feinde des- aterlandes erklärt. Schließ“.- ltch fordert er die Nacional-Garde-uud alle Bürger auf, zu“:- Aufrechterhaltung' der Ruhe “beizutragén. _

- JmIour'nal du Commerce liest “man: „Die Zu- “samnxenrotcungen del: Buchdrucker habM-qufgehört; aber 'das von thnen geÉeöene 1chlechte-B_eispiel hat bereits Maßver- _ efundetr. ie Bäskergesellen, die fich“ -in kin'er ähnliäjeir ,Tag'e- glauben, haben sch gestern, einige Hu-nderc-an deéZähL, in der Nähe desKor'nmark'ces versammelk; sie verkangke'ndée Abschaffung der Knetmaschénen und wöllten ihre 'Mééßcr verhindern, in der Nächsten Nacht zu backen.“ '

Der Globe enthält Folgendes : „.Die Reöex'dée-er'Mau-

uin am 30. _v. M. in dexDepUcirten-Kaiuwer übktersPrvvéfdri- 1che Wahlgejekz gehalten hat, *) ist der Ausdrucdeet-Méin “n“ygédss ga'nzen Landes und hat fich “den allgemeinsten'Beifäll'Ierwor- ben.“ Die Jugend vorzüglichhat "dem“e renwerthén-Dkßkxkirkkß ihre Erkennrlichkeéx für die' béeodte Wei xbezekgm wollen, *wsmit er die Rechte der gegenwärtigen Genevatéon, “einer Käiumer egenüber , die zur "Anerkennung derselben fo wenßg-geßeig? .?ckxeinc , verxheidigt ' hat, Deputationen der nse éjinische'n Schule, der Rechtsschule, des 'Advokateßßééndes,“ dep- _ etch- ;niF'cßewSchul-e und der Nationalgaxde- versammelten s“ "“;-'m 'vortgen Mittwoch , 1500 an der Zahl, _auf dem Odeonpiaße' Jdbegaöen stch„_'vp„n dort ":x-akk, de_r___-W"ohnMg zde's'“ _errn augstim Sie fisßéfen “eine, E rébfahne-mik d& In“ skikk e _" diesem Députékton “Ibex; ' reichten. Der Advokat Herr-Sag'e „hielt "NYÜUV “imNax'k'ssn .Axler, eine dem Gegenstande angemessene ede, worauf ?H'r. * Maaguin Kim Wesénriéchen antwortete: „Ich habx-nur“"ö'em Växerlande meine Schuld abgetragen; d., h., Sch*hab'e W weiter get an, als“ rvas. Sie alle echan haben.. Diese-eré- heit, “die je so xasch "und mit J)r-em Blute» erkauft haben, werden Sie mich "stets vertheédigen sehen. Was Jhre-Be- sorgnisse anbetrifft, so mögen Sie dieselben schwinden lassen; der Vater'des Volkes wacht" für uns; er. wird Unsere Kia; ge'n hören' und unsere Bedürfnisse erkennen.““ * J * Das Journal du Commerce äußert: „Man "spricht vom Ausscheiden des Herrn Guikoc *aus dem Ministerium. Wir wissen .néäht/ ob es einem ä)x1lichen Grunde zuzuschrei- ben ist, daß der tvansito'rische Wahlgesetzx-“EntWUrf, dekdsch én-das Ressort des Ministers des Innern gehört", dee-P'airs- Kammer'vom Minister des öffentlichen Untervichks vorgekegt 'worden ist.“ ; * , * - - „„ , ' General Lafayette zeigt in einsm vom 1sken „d, M da- "' tirten Tagesbefehl sämmtlichen Natéo-nalear'den»dxe-"s'kLandes an, daß-die Regierung den'Kammern bald ein Gesetz [über 'die Organistrung der Nätional-Garden vorlegen Mrdex'dem _das'Geseß vom “Jahre “1791 zu Grunde liegst) solle. * * Dev ehemalige Deputirte Guitard. ist zum Pkäfekßen-des Cantal statt des Herrn Armand- Carrer und der Advokat Zourdan zum Präfekten des Departements Korstka skate des Grafen ,v. Choiseul ernannt worden. _, ' . Durch drei vom Minister desöffentlxchen ““UntxxrtMs "contrasgnirte Verordnun"gen vdm» Iten. d. M.- find dtsß rd- fessoren Malpel, Badens und“ Raynal zunRekwren der = “a- dem'ieeu von Toulouse, Rouen und Lyon bestellt "W'VWML' Im, Departenient des Krieges find sämmtliche 11an dem vorigen Ministerium angestellcen.Beamton :entsassen' worden. Die unruhigen waegungx'n unter deü Truppen=in-7Msß scheinen, den neuesten Nachxtchren zufolge, beschwixhtigkju

* „S. Nr. 250, der Staats-Z'eitung. err Mangaka dka'itg darin)auf die Auflösung der Dep'utirten-Kammerz' * : .. .,