1874 / 217 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 16 Sep 1874 18:00:01 GMT) scan diff

im Durchschnitt für 1840-49

wie der Flöße uach Vorstehendem zugenommen hat, so läßt fick) doch der_Aufschwmxg des hiesigen Flußverkebrs aus diejen Zahlen nur in Frmgem Maße beurtbeilen.

fracbt einer geringeren Anzahl von Schiffen die einer bedeutend. DW Zahl der Fahr euge hängt bauptsä lich vvn den Wasserständeu ab,. sie steigt oder ?

oder geringeren Ttefgang gestatten, ohne daß deshalb die verfrachtete Gütermmge fich vermehrt oder vermindert.

in erßer Instanz befaßt werden oder mag die Sache an das Landgericht in der Berufungsinstanz gelangen.

Der Werth und die Vorzüge der Kollegialverfaffung smd allgemein anerkannt,

In dem Vortrage des Referenten des 1. Ausschuffes der bayerischen Kammer der Abgeordneten vom 12. November 1855 über den Entumrf des bayerischen Geseßes, die Gerichtsoerfas- sung in den Landestheilen dieffeits des Rheins betreffend, das Wesen einzelrichterlicher Thätigkeit und die Bedeutung kol- legialischen Zusammenwirkens in demselben Gericht mit folgenden Worten geschildert:

Der Einzelrichter wird zwar leicht eine gewisse Routine und einen praktischen Geschäftskakt erwerben und in Gegenständen des gewöhnlichen LebenSverkehrs, bei deren Beurtheilung Er- fahrung, Lokal: und Personalkenntniß wichtig sind, eine rasche und energische Jußiz ausüben. Er wird durch seinen häufigen unmittelbaren Verkchr mit dem Volke besonders geeignet sein, durch Rath, Belehrung und väterlicher Autorität für vergleichs- weise Erledigung von Streitigkeiten mit Glück zu wirken.

Allein steh selbst überlassen ist er in der Regel von den Müteln höherer wiffensthaftlicher Fortbildung abgeschnitten und entbehrt des anregenden Einflusses, den das Zusammenwirken mit Berufcsgenoffen erzeugt.

Die koUegiale Behandlung der Rech190ngelegenheiten da- gegen ift eine Schule für Verbreitung theoretischer und prak- tischer RechtSanschauungen unter allen KoUegialmitgliedern. Die geistig kräftigeren Mitglieder des „Kollegiums üben einen bildenden Einfluß auf die minder befähigten Mitglieder, die wissenschaftlickxen Strebungen und Errungenschaften Einzelner werden im Wege der kollegialen Berathung in gewissem Grade Gemeingut 2111er. Das Uebergewickgt der besseren Juristen paralyfirt die Schwäche der geringeren KoUegialmitglieder, die erfteren wissen in der Regel dsr richtigeren Anficht den Sieg zu verschaffen, ungerechtfertigte Entschließungen zu verhüten und gewiffe Präjudizien im Bewußtsein des Koklegiums zu begründen,“

Im weiteren Verlauf des Vortrags werden die Kollegien als die Pflanzftätte der wiffenfchaftlichen Praxis und als Träger einer höheren Autorität bezeichnet, und es wird darauf hingswie: sen, daß schon das Zusammckntvohnen der 2111100118 und die Gewißheit, einem ebenbürtigen Prozeßgegner mit richtigen Grün- den entgegentreten zu müffen, einen Wetteifer und gegensätige Anregung der bei demselben Gericht beschäftigten Anwalts erzeuge.

Daß diesen sckxlagenden, von dem Gemeinbewußtsein 11ich)t nur der gejammten Juristen, wndern der gebildeten Welt Deutsch= lands getragenen Gründen die deutsche Geseßgebung Folgegeben mußte, bedarf keiner weiteren Ausführung. Wenn aber in dem oben erwähnten Vortrage neben ihren Mängeln relativ auck) ent- schiedene Vorzüge dsr Einzelgerichte mit Recht anerkannt find, so ergab sich zugleich neben der Regel kollegialer Rechtssprcchung die Modifikation dieser Regel. Es giebt ein weites Feld der be- rechtigten und segenSreichen Thätigkeit des Einzelrichtertßums, innerhalb deffen die schnelle und sachgemäße VerhandlUng und Entscheidung durch Ueberweisung an den Einzelrichter gewinnt. Es genügt für diese Sachen, wenn die mit der Entschkidnna der Sache durch den Einzelrichter unzufriedene Partei die Möglich- keit 501, die Sache in zweiter Instanz an das KoÜcgialg€richt zu bringen. Deshalb mußten, wie schon cht im größten Theil Deutschlands der Fall ist, den Kollegialgerichten erster Instanz

Die Friedrichs-Werdersche Gewerbeschule

feiert am 1:5. Oktober dJ. das Fest ihrss funfziqjäbrigen Bsstx-bsns. Nach dcm socbcn erschiknenen Programm wird Mitrags 12 1191“ eine offizielxe Feisrlicbkeit in “der Aula dcr Schle und NachmittagS 61107 ein Fe11m0111 im Engl'ixchkn Hause stattfinden. Von dsn 319113100011 früheren Schülern, die bsi dem regcn Jntcresse, das fie der Anstalt noch chahrcn, fich an der Feier betbeiligLn 111718811, wird zum Llndsnke'n an den wérstorbenen Direktor der Schule, Professor 01. 51517161, eine .Köhler-Étiftung“ errichtet, die am Fssttage d7r Schule Ü1*eréichk Werden 109. Den Statuten der Stiftung sntnebmsn wir, daß das Grundvermögcn zunächst in 8000 Reichsmark bsstcht, dcrsn Zinsen alljährlich zunächst für ein Stircndium von 300 Reicbsmqu ver- Wandt werdén 1011611. Dsr Zweck dsr Stiftung ist besondkrs [*sfäbigten, aber unbemittelten Abiturienten der Friedrickzs-WcrdUschn (stsrbe- sckmLe xins_l)ökyere Ausbildnqg auf “iner 8301111011116 177 Tscbnik, dsr Wis16n1chast oder der Kumt durcb Untsrstüßung mir ledmittsln 311 ermöglichcn. Die Vexleihung erfolgt in der Regsl auf drsi Z01318, die Vewsrbung um das Stipendium geschieht schriftlich [*81 dem Kuratorium.

Das in dem Atelier des Vildhausr Keil 0119981161116 Dsnknm [, das die Stadt Bremßn ihren im Feldzuge 1870/71 gcfaslsnen Kriegsrn setzen läßt, 118118111 in einkm überlsbcnsgrcßcn Kriager, der das gezückte Schwert in dkl." R6chten, in der Linken 61116 FaHne halxend, 111 vorwärts stürmender SteUung JLÖÜÖT ist. Zwiscbsn Minen Füßen liegt_ein 1271170017067 französischer Adler, 618-851;le des Sieges. Aus der Fahne 111 in 16116 erhobener Arbeii ein 218177 ab- gebildst, der von einem mrt dsr Inschrift: 1310 810713 61; 1131119. ver- sehenen Lorbeerkranz? umge'ben ist, über dm wisdsrum dis 1211111136 Kaiserkrone schwebt. Die geistige Auffassung wie die form-[lo Dar- steÜung de_s Denkmals sind gleich glücklicb durcbgefübrt und JMÜJM in jeder Wei)? dcn Anfoxderungkn der Sebönkxeit. 'Die BronzcgießKr-oi von J. Gladenbeck biérjelbst hat dsn (Huf; des Dcnkmals übsrnommen, das alédazm mit seinem Granitsockkl, dess-cn Fries di:? [?BTCU (53101;- thaien_un1eres Volkes in Hautreliefs enthalten soll, die HÖHe 11611 . 25 Fuß kneicht.

Der Wasserverkehr Berlins in den Jahren 1840-1872.

Das Kaiserlich statistische_Amt veröffentlicht in dem jsßt erschei- nenden 711. Banxe der Statistik des Deutscben Reichs, 108111167 den Scbtffs- und Gutexyerkebr auf den deutschsn Wasserstraßsn für das Jahr 1872 nachweist, u. 21. aycb Ueberficbtc'n übst den Wasser- verkehr 'der Sigdt Berlin 111 den Jahren1840-1872,1v6lche die EntMcklung „1318103 Verkehrs in den letzten Dezenninm näbkr er- sehen laffen. _ W1r ennJehtxten daraus_folgende wichtigere Angaben:

Der gUammte jahrltche Schiffsverkehr (Eingang, Durchgang, AnLgang) betrug:

Schiffe Floßbölzer * beladen. leer. zu- Sxück. beladene sammen. Flöße.

27,104 21,355 48,459 50,756 34

, 1850-59 28,706 22,351 51,058 63,112 61

, 1860--- 69 35,568 27,131 62,699 113,526 484 1870 30,360 23,518 53,878 94,115 936 1871 32,594 24,836 57,430 102,935 591 1872 41,996 33,128 75,124 124,623 1127

Wenngleich die Zahl der Schiffe, namentlich der beladenen, so-

. s

Denn die Zahl der Fahrzeuge schwankt den UUJÜULU Jahren sehr erheblich, und oft übertrifft dic_(5)e1.1mmt- rößeren Zahl

ällt, je nachdem dikse einkn 916736an

17) Granitplatten,

ren Ueberficht Wegen in 5 Hauptgruppen: Kaufmannßgüker, Nahrungs- Zchiedkn, zusammen, und vergleicht dieselben mit dem Gesammtverkebr, geringen Bruchtheil der Gesammtladung bilden, hauptsächlich aber

Bau- und Brennmaterial verschixft werden. In wie weit diese Grup- pen an der Gesammteinfuhr e

Einzelrichter zur Seite gestellt werden, für deren selbständige Formation in gesonderten Amwgerichten schon der Umßand sprach, daß es nur in solcher Weise möglich war, die aufBe- rufung eintretende Verhandlung der ganzen Sache vor dem Kollegialgerichte den Landaerichten zuzuweisen.

Die Amts- und Landger1chte als die ständigen Gerichte erster Inßanz find die Gerichtsbehörden, an welche fich die Vil- dungen der im nächßen Absckznitt näher zu besprechenden Organe der StrafrechtSpflege anschließen. Bei den Amtherichten werden die Schöffengerichte'gebildet, bei den Landgerichten treten perio- disch die Schwurgerichte zusammen. Die Strafgerichtsbarkeit mittlerer Ordnung wird von den Strafkammern der Landgerichte auSgeübt.

Die Einrichtung von besonderen Handewgerichien hält der Entwurf nicht für jeden Bezirk erforderlich. Wo fie nicht ein- gerichtet find, haben die Amts- und Landgerichte auch in Han- delssachen zu entscheiden.

Die Landgerichte find, wenngleich dies nirgends ausdrücklich hervorgehoben ist, da die nähere Einrichtung der Gerichte erfter und zWeiter Instanz den Einzelftaaten überlassen bleiben muß, regelmäßig als größere KoUegialgerichte gedacht. Die erleichterten Verkeh19wege der Gegenwart werden bei Aufrechthaltung des in Ausficht genommenen Umfangs einzelrichterlicher Kompetenz die Bildung größerer Sprengel der Koüegialgerichte ohne Beläftigung des Publikums möglich erscheinen (affen.

Landtags = Angelegenheiten.

Am 14 September starb der Rittergutsbefißer Ferdinand von Szerdabelyi zu Münsterwalde in Westp1e11ßeu, Mitglied des Herrenhauses als Vertreter des alten und befejttgten Grundbefißes des Marienburger Landes.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Beziehenttick) des bkreiks erwähnten Wiener Taubstummen- Kongresses bestand das fachliche Resultat der ersten von Salomon Löw in Wisn präsidirten Sißung in den] Beschluß: eine Petition an die maßgsbenden Faktoren zu richten, da); auch bei den Taubstummen der Schutzwang eingeführt und Uebungkstätten zur Heranbildung von Taubstummeulshrem 1118 885811 gerufen werd-u.

_ Die gestexn abgsbaltsne erste Sißung des Orien- talisten-Kongrejses in London nahm ihren programmmäszigen Vsrlauf. Vom Kongreßvräfidcnten Birch Wurde in der Eröffnungs- rcde der Bemühungen R08nys um das Zustandekommen des Kon- gresses mit Warmen Worten gedacht.

- _Aus dem westlichen Odemvald wird der „N. Frkf. Pr.“ eine Erdcr1chütterung gem-cldet, die am 13. Morgen?) zwijchkn 2 und 33 Uhr statt-gehabt hat,

Landwiribsckast.

London, 16. September. (W. T. 23.) Aus Cambridge wird gemeldkt, daß die Pßchter in großer Anzahl ihre Arbeiter xntlas sen baden und dax; noch weitere Entlassungen in großem Um- fange in Ausficbt gknommen sind, um der Union der ländlichen Ar- beiter Entgegenzuireten.

Gewerbe und Handel. B ers i n, 16. September. Jn dsr gestrigen außkrordenilicben General- versammlung der B3: rl in «“ r L 0 m b a r d - B a nk waren 26 Aktionäre mit 454 Stimmen anwestnd, wck1che ein Aktisvkapital von 227,900 Thlr. reprä- 1entirten. DM Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Beschlußfassung übcr die Liquidation der Bank, welche mit 302 Stimmen gegen 152 an- genommen wurdc“. Nach längerer Diskussion über die Art und Weise, sowie 11587 die Höhe' der Honoärung dcr Liquidations-Kommisfion,

Zunabme der Gesammtzahl der Fahrzeuge in den drei Dezennien eine auffallsnd unhedeuteude und steht ganz außer Verhältniß zu dem Enormen, (1qu165811 von wenigen Stockungsn, "stets estiegenen Güter- zuwachs. Zieht man dM Gesammtgüterverkehr, die Zahl der beladenen Schiffe und die Ladung eines jedcn dxrselben in Betracht, so erhält man ein überficbtlicheres Bild 5611 der Zunahme des Wasserverkehrs.

ES betrug nämlich: , Di81m_Wasserver- DieZahl Die Durch- kehr bexörderxe (He- dsr bclade- schnittsbela- sammtlajt. nenScbiffe. stungjkch

Schiffs.

im D1trchfckniii für1840-49 25498800 Ctr. 27,104 940 (5,17. , 1850-59 32,411,300 , 28,706 1130 , ' , 1861-69 49,869,900 , 35,568 1402 , 1870 46,516,500 , 30,360 1532 , 1871 57,119,600 32,594 1752

1872 71,34(),000 , 41,996 1700 Diese Zahlen [as,en nicbt 11117 erkennen, daß fich dsr (Hütkrverkehr seit 1840 fast verdrei acht hat, 10ndkrn si_e z€igen aucb, wie stetig man bemüht JEWLsLn ist, Entsprechend, den größeren Ansprüchen, welche der steigende Verkehr _Berlins an d1e Schiffahrt stellte, die Tragfähigkeit der Fahrzeuge entjpzexhend zu erhöhen. Die Zunabnw des Verkehrs erstrente fich auf 1011 1ämmtliche TranSportgegenstände. Von den Hauptsächlickostkn der1elben hel1€t_1_ wir folgende hkrvor, deren Menge in Taustnd Centncrn angegeben 111:

Im DuDckmitk für In dWabren

1840-49. 1850-59. 1860-69. 1870. 1871. 1872.

1) Kaufmanns- güter . . 24052 2591,8 3645,0 3596,5 4302,0 4013,8

2) Mühlenfa-

brikate . . 245,6 259,7 528,7 701,1 684,1 563,5

3) Gstrcide und Hülsenfrüchte 1351,8 1744,5 2049,5 2096,4 1660,7 1407,2 . 4) Salz . . . 627,1 993,1 521,2 110,4 209,5 126,2 5) Obst,trockenes 59,7 4,8 8,4 24,3 7,0 1,2 6) Obst, fri1ches 57,6 114,2 150,8 169,0 24,0 104,2 7) Stroh . . 64,9 75,4 89,4 52,8 59,9 57,0 8) Heu . . . 119,1 99,9 133,2 125,11 96,2 102,6 9) Torf . . . 1658,9 23987 29659 26458 2379,5 2620,5_

10) Braunkohlen,

Steinkohlen, Koks . . . 1865036739800 48501 3869,7 62583 42492

11) Holzkorke uud Holzkohle . 197,2 254,5 237,6 358,2 238,7 159,6 12) Brennholz . 4957,3 5236,2 4839,9 5097,0 5792,9 6080,2

13) Nußholz aller Art . . . 1158,1 2142,6 4957,4 4471,6 7729,8 9788,7 14) Gyps u. Kalk 21,1 30,6 36,9 246,1 52,8 61,1

15) Gypsu.Kalk- steine . . 5423,9 60503 9210,0 8323210,601,214,233,2

16) Chamott-Back-

u.Jiegelsteiue 4423,3 5140,1 13,714,012,816,515,506,325,527,5

Sandsteine, '

Werkstücke 107,2 82,7 101,0 145,1 62,1 45,8 18) Pfl-gftersteine 755,9 10949 18305 1508,6 1466,4 2201,2 Faßt man die vorstehend aufgeführten Trauéportartikel der besse- mittel, Brenn- und Baumaterialien, leßtere in Holz und Steine unter-

0 ergiebt fick), daß Kaufmannsgüter und Nahrungömittel nur einen

tbeiligt, und Welche Aenderungen in

Im Allgemeinen ist die -

diefer Betl)ei_ligung während des treten find, laßt fich 0118 folgenden

wurden letztz'rer als Aequivalent für ihre Bemühungen bei Mebmg einer mobtltfirtxn Masse von 250,000 Thlr. 3 ;( derselben und 'r den d'rese Summe uberschreitenden Betrag 6 76 mit der MaßKabe bewil- l1gt, daß unter alle_n Umständen jedem Mitgliede der ommission 2000 Thlr. arautu-t wurden. In die Kommission wurden die Herren

Lm Rordend-Aktien esell cbaft Hugo Vetter gewählt. Da die beiden esgeyaunten zum fstchthath der Berliner Lombard-Bank gehören, so wird derselbe durch dle demnächst stattfindende Kooptatiou der Hexren Rechnungs-Ratb Müller und Direktor Lejverenz aus Tivoli ergguzt werden. Zur Beseßung eiuer envaigeu weiteren Vakanz im Auxfichtsrathe wurde von der General-Versammluug Herr Vauquier St1ckel aus Dresden vorgeschlagen, welcher auch seine Bereitwiaigkeit zur Annahme erklärte.

-Durch ein Rundschreiben ladet der Vorstand die Mitglieder des Deutschen Handelsta es zu_ einer Ausschußsißung auf den 21. Sxptember d. I. nach erlin em, indem er folgende Gegenstände auf _d1'„ TageSordnuug steak: 1) Reorganisation des Handelstages; 2) die Eisenbakxntarifreform; 3) die Einberufung einer Plenarverfamm- lung de_s Deutxcben HandxlStages, für welche der Monat Oktober und als geetgnetfter O_rt Berlm in Aussicht genommen wird; 4) den Eut- w_urf„des,Bankgejeßes. Vou_ einigen Seiten wird es angestrebt, auch dre emhe1tltche Ganmummmruug zur Verhandlung zu bringen.

London, 16. September. (W. T. W.) Die Association der erg- und Hutte'narbeiter von Durham beschloß, einer schiedSrtchterlichen Entscheidung der zwischen Arbeitgebern und Arbeit- nehmern bestehenden Dtfferenzen zuzustimmen.,

Verkehrs-Austalteu.

Ncw-York, 15. September. (W. T. B.)

. , . . . Der? Dampfer . Goethe“ von der Adlerltme 1ft hier emgetroffen.

Aus dem Wolff'schßen Telegraphen-Büreau.

Bryck cz. L., Mithock), 16. September, Mittags. Heute haben hier m Gegenwart des Kaisers Manöver stattgefunden, xm denen, auch die Honvedtruppen theilnahmen. Der Kaiser 1prach seme 110118 Zufriedenheit mit der Haltung der Truppen auc? PYachmrttag 35 Uhr erfolgt die Abreise des Kaisers na 8 .

Königlirhe Schauspiele.

Donnerßag, den 17. September. Opernhaus. (171. Vor- fteÜung.) Das Nachtlager von Granada. Oper in 2 Abthei- lungen nach dem Schauspiek gleichen Namens von Kind. Mufik von Kreußor. Hierauf: Tanz nach einer Melodie Ludwig )(111. Anfang 7 Uhr. Mittel-Prekse.

' Schauspielhaus. Zum Besten der Abgebrannten in Mei- nmgen. Was thr wollt. Luftspiel in 4 Akten von Shakespeare. Anfang .7 Uhr. Mittel-Preise.

_ Sämmtliche freie Entrée?) (mit alleiniger 2111911051116 derer fur die Presse) [1110 ungültig, dagegen werden den Beßyern 11011 Dienst: und Jretpläßcn die betreffenden BiUets gegen Zahlung bis Vormittags 12 Uhr an der Kaffe reservirt. Die permanent reservirten BiUets haben für diese Vorstellung Gültigkeit.

Freitag, den 18. September. Opernhaus. (172. VorsteL- lung.) Jphigenia in Tauris. Große Oper in 4 Akten. Mußk von Gluck. Tanz von Taglioni, Jphigenia: Fr. Mannger. Diana: Frl. Lehmann. Oreft: Hr. Bes. Pylades: Hr. Link. Thoas: Hr. Schmidt. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

' Schausptelhaus. (175. Vorstellung.) Der Elephant. Luß- spiel m 4 Aufzügen von G. v. Moser. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise. -

Prozente dcs Durchschnitts der Gesamttit-

- - , mfuhr EinfUhkaMkel- 1840-49. 1850-59. 1860-69. 1870-72. Kaufmannsgüter . . . 6,96 6,86 5,55 5,67 Nabrungßmittel . . . . 8,47 8,58 5,70 4,59 Brennmaterial . . , . 39,63 43,28 28,77 24,41 Baumaterial Holz . 6,48 8,10 12,21 15,22

Steine «. 38,46 33,20 47,77 50,11 ; _Deutlicher noch wird das Verhältniß dieser Zahlen, wenn man 116 sammtlich mit der Zahl des durchschnittlicöen Gesammtverkehrs der Jahre 1870-72 vergleicht, dann zeigt fich in ihnen zugleich die Stei- gerung in der eingeführten Menge. betrug in Prozenten der durcbschnittlichen

Die Einfuhr an: Gesammteinfuhr von 1870-72:

1840-49. 1850-59. 1 860 - 69. 1870-72. Kaufmann-Zgütern . . 3,06 3,71 4,74 5,67 Nahrungsmitteln .. 3,73 4,64 4,86 4,59 Brennmaterial . . . . 17,44 23,45 24,54 24,41 Bau- ; Holz . . . 2,85 4,89 10,21 15,22 material Steinen . 16,92 18,00 40,76 50,11

Zusammen 44,00 54,19 85,11 100

Das dadurch gegebene Verhältniß der Kaufmannsgüter beweist, daß der Handelsstand troxtz der rascheren Beförderung mit den (Hisen- bahnen,__welche von Berlm „aus nqch aÜen Richtungen hin auslaufen, 111 den_Fa[len,"wo es auf mßgltchst x_ayche Lieferung nicht ankommt, es vor- zieht, 1eme Gutéx dem Schiffer zu 'gkergeben. Bedeutender ist der Ausfall an Nahrungsnntteln; der1elbx_111 zum Theil durch eine Aenderung im Salzverkehr, welche bauynachkich durch Aufhebung des Salzmono- pols veranlaßt wurde, Herbexgeführi. Denn während die Einfuhr an Salz von 1850-1859 tm Durch1chnitt 369,200 Ctr. betrug - 138,000 Ctr. mehr als 1m Durchschniit von 1840-1849, - sank dieselbe 1860-1869 auf 88,000 Ckr. und während der drei letzten Jahre 1870-1872 cuzf duxch1chmttlich 78,000 Cir. Es zeigt aber auch der Verkehr m Mghlcnsabrtxaten, besonders in den 3 letzten Jahren, einen bedeutenden Ruckgang, wahrxnd, Getreide und Hünenfrüchte fich be- hauptexz. Von Brennmaterialien wird olz und Torf fast aus- 1chließl1ch zu Wgsset heraugebracbt, die ufuhren der Eisenbahnen darmneu find mch? nennensweril); dagegen haben sich letztere des Kohlentransportes 1mmex mehr „bemächtigt. Jn_der Vergleichung der wirklichen Mengen unteremander 1stz1var den gegenstitigen Verhältnissen nach dre Zufuhr zu Wasser von 1850-1859 um nahe 4 % gestiegen, dagegen sank fie gegen 1840- 1849 111 dem Jahrzehnt von 1860-1869 um 14376 des Gesammt-Wasjerverkehrs, und in den 3 lcßten Jahren abermals um 4%; Der Hauptgrund dieser Erscheinun liegt in der im Jahre 1864 71ugetretenen Aenderung des Berliner ohlenverkebrs, sonne m der Emfuhrunxx des Pfennigtarifs für den Kohlentranßport auf 19811 Etsenbahnen, Bw 311111 Jahre 1864 wurden in Berlin viel engluche Kohlex1 perbraucht. Dte Blokade d Nord- und Ostseehäfen wahrend des damscbxn- Krieges hindcxrte den ezug diefer KoHLe, und man sah sich genöthtgt, die früher mcht gewürdigte einheimische Kohle zu vxrwenden, wobei man _fich überzeugte, daß die schlesische Kohle sich v_orzug11ch 3117 Gasfabrikaitou eigne und die fette wcstfälische die eng- lische SchmtedekoHYe 'zu ersetzen vermöge. Die Einfuhr englischer Kohxe zum Verbleib m Berlin, welcbe voxzugöweise zu Wasser erfolgt. is“: 111 Folge_ deffen von 3,266,867 Ctr. m 1866 auf 2,138,892 Ctr. m 187,2„zizruckgegangen, während die der schlesischen Kohle, welcbe fast ÜUSschlteyllch auf der Bahn trauöporitrt ward, vou 6,813,211 Ctr. 111 1866 an 9,749,321 Str. in 1872 gestiegen ist.

Redaktion und Rendautur: Schwieger,

Berlin: Verlag dér Expedition (Kessel). Druck: W. Clöner.

eitraums von 1840-1872 einge- ahlen ersehen:

Drei Beilagen (einschließlich Börsen- und Handelör gifter-Beilage Nr. 169).

Kaufmann eterS, Ban uier Paul Kacke und der Direktor der hieß: -

zum Deutschen Reichs-Llnzeiger

Berlin, Mittwoch, den 16. September

„45-1 217-

Dentsehes Nei»

w ' un der Einnahme an Weéhselstempelsteuer im Nach Us 3 Deutschen Reiche für die Zeit vom 1. Januar bis zum Schlusse des Monats Auqust 1874,

:: ZI F '" ZZ 1.- F v =*: » s '? ZI“- . Z ck J 1.3 F..- 5.8 5 ::..? „;... Ober-Post- „IZ ZZ Z ZZ IZ Direktions-Bezirke. Zz: „x) ; Z 5 Y ?Y- , Z : Y:: : „8 83 „8 Z 85

1. 2. 3. 4. 5. 6. 1PJm Yxiés- .

o tge 1e e. .

' . 4006 34,020 38,026 37,197 + 829 213631131813er1: . . “738 5.152 5,890 5,670 + 220 3) Danzig 3,612 28,856 32,468 38,746- 6278 4) Berlin . . 21,624 163,312 184,936 273,708- 88,772 5) 111de. . . 1.012 7,933 8,945 9525- 580 6) rankfurt a./O.. 2,266 17,672 19,938 22 836- 2,898 7) iettin . . . 3,495 26,379 29,874 29,462 + 412 8) (558191. 767 5,345 6,112 e6019+ 93 9) ofen . 2,610 20,374 22,984 31,013- 8,029 10) reslau 5,733 45,413 51,146 56,441- 5,295 11) Liegnitz 2,736 21,922 24,658 31,727 - 7,069 12)Oppe1a . . . 2,536 18,023 20,559 22,202 1,643 13) Ma deburg . 4,357 37,273 41,630 41,035 + 595 14) Ha e a./S.. 1,935 16,763 18,698 19,212- 514 15 Erfurt . . 3,184 21,652 24,836 27,749- 2,913 16? Kiel . . 1,238 11,083 12,321 14,215- 1,894 17) HauntWer. . , 2,089 15,3 17,479 19,977 - 2,498 18) Münter . . . 2,125 16,853 18,978 19,607- 629 19 Arns'erg . . 7,074 50,898 57,972 55,057 + 2,915 20 Casei. . . . 1,392 9,869 11,261 11,916- 655 21) ankfnrt a./M. 10,869 69,742 80,611 96,446 -15,83.) 22) 511: . . . . 9,356 65,146 74,502 82,395- 7,893 23) Coblenz . . 1,328 9,154 10,482 9,483+ 999 24) Düsseldorf . 12,680 95,291 107,971, 110,837- 2,866 25) Trier , . . 897 5,243 6,140 6,236- 96 26) Dresden . . “3,223 23,850 27,073 28,359 + 1,286 27) Leipzig . . 10,674 75,097 85,771 91,115- 5,344 28) Karlsruhe 4,474 30,295 34,769 32,279 + 2,490 29) Konstanz . .. 1,159 9,674 10,833 9,500+ 1,333 30) Darmstadt . 3,810 24,862 28,672 26,460+ 2,272 31) SW" M 43 3-39 17.-ZZZ 1563; 163?

. 1.1 ,“ . ,_

551 ZYJYFÉDW 1,315 11,599 12,914 11,570,+ 1,343 34) Lübeck. . . 979 5,923 6,902 5,590+ 1,312.2 35) Bremen . . . 8,305 50,296 58,601 64,923- 6,0 7 36) (1111111179. . . 22,730 160,855 183,585 199,052-15,462 37) Yttaßbmg 1.7(3. 4,651 36,698 41,349 39,277 + 2,07 38) Meß . . . . 1,329 8,276 9,605 9,1???) +168 582 1. 173,9401272,5751,446,5151,615,0 , - ,

11 BayTÜmmé . 10,505 '74,498 85,003 75,893+ 9,110 111." Württemb erg 5,659 41,693 47,352 45,747 + 3,605

Ueber"'h"a""up"t 190,104Y,388,766 "1,5"7""8,87""0|""1,7_34,"737""""-155",8"6'7

Berlin, im Sep'ember 1

74. Statistisches Amt,

Beilage

Perfonal-Veränderungen.

Königlich Preußische „Krmxe. Offiziere. Portepee-Fabnriche 26. Ernennungen, Beförderungen uud Versekungen. 1a ßehenden „Heere. _ Pießvuhl, 8. eptember. v. Kyße, 91111111. 11111) Eskadr. Chef im Hus. Regt. Nr. 10, zum überzahl. Maxor mit Beibehglt der Eskadr. befördert. Dammert, Hauytm. und Com_p. («!-„hes tm Inf. Regt. Nr. 27, dem Re 1. unter Beforderung_ zum nberzahkgeu Major, aggregirt. FaxsbrxxSsMPr. Lt. von dem1elben Regt., zum t.u. om. e eor . Hauanxrliué/9. PS12111t8m112r. Daum, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 23, Foß, Sec. Lt. vom Füs. Regi. Nr. 34, v. Waltgorskt, Sec. Lt. vom Juf. Regt. Nr. 58, deren n1b._Sevte81ber ablaufendeJK-om- mando zur Dienstleistung bei den Gewehrfabrtken auf unbestimmte

eit verlän ert. Z 8 Ylllitär- uaiz-Yeamje. Durch Verfügung des eneral-Audtteurß „der Armex. Den 10. September. Matthaeas, D1v1fi0ns-Audtteur der 10. D1vifion, zum 1. Oktober cr. als Garamon-Audtteur uach Cas1el

Versetzt.

Königin!) Bayer1sche Arme?) O' 1 iere ortepee-Fähnri e :e. 4. Ernennuxtfzén, Ve örderungeu uud Verseßungeu.

Yuletljehlxnth eexx.

' * er 1") e er ugung.

München, ZFUZLYqUft. Dengler„ Sec. Lk.- vom 3, Feld- Artill. Rest.. zum 4 Feld-Art. Regt„ Chrtsxopb, “Secht. 118111 4. Jld-Artill. Regt. zum 3. ?ck? - Art. Regt., m Genehm1gung ihres

' " - 8, v e . , 1enftestau1ch GLsFJYTch Zrixxs-Minifterjal-Restnpt.

München, 5. September. Wentger, ngptm. a. D., als Aufficbts-Offizier bei da Strafanstalt Rosenberg 111 VerWendung ge-

nommen" 13. Abschiedsbewilligungeu.

Hm stehenden ee_r_e.

Durch Allerhöchste xrxugung.

München, 30. August. Schmtxdrgen, 1. Chevaulegers-Regt., mit Penfion zur_Disp, gestellt. München, 31. Au ust. Schntßel'baumer, Pr. Li._ u_nd Bals. Adjut, vom 10. nfaut. Rest„ m1t Penfion der ijchted beijZnÖen, 1. September. Döderxein, Sex. _Lk. vom 7. Inf.

Regi. Prinz Leopold, mit Penfiou dex Ab1chted bewcklrgt. _ Müncßen, 4. September. Feigele, Sec. Li. vom, 1. P1_on. But„ auf Nachsuchen mit dem Vorbehalt der gesetzlichen Dienstpfltcht

entlaffen. - _ , , , Du Krie s-thsterml-ReskUpt: _ München, 4. thembger. T?)kiéziyhling, ZMF. Fahnr. Vom 2. . . N 11 nvon er arge en )0 en., ULMMJYTÖ If 5. cchöl)es1)tét;1kxer. Zeier,_ Pr. L_i. zur DM)., auf Nack)- suchen der Funktion als AuffiÖtS-Offizier bei der Strafanstalt Ro-

senberg enthoben. n der eserve und xaudwehr.

Münclyen, 1?Sevten?§*er. Winkler 11. Mohrenfjeis, Landw. Sec. Lt. a. D., die nacbgejuchie Entlassung aus dem MilitarVerband mit Peusionßfortbezug bewMgt. nit t x

(3. m Ha äs- orpz. _; _

München, 3. SepteYbec. ])r. Roth, A11_1st_. Arzt 2. Klasse

vom 15. Inf. Regt. zum 4. Chevauxeger's-Regt, ._Komg Versetzt. Durch Kriegs-Mimsterral-Reskrtpt. ,

München, 5. September. ])1'. Heckentberger, Res. Umerchi vom Landw. Bez. Bamberg, “zum Unterarzt 1m;15. Inf. Rest., tr. v. Löwenicb, einjähr. fre1w1ll. Arzt vom 6. Jag. But„ zum Un er-

Sec. Lt. vom

und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

18721.

eamte der isitär-Yerwaltung. Zurck) AanhoZLste Kabinets-Ordre. _ München, 30. August. Carl, Yenpaut vpm Montmzugs- Depot Ingolstadt und RechnungS-Rath, fur numer m den Ruhestand

verse t. ünchen, 3. September. Staller, Zahlmstr. vom Inf. Leib-Regk, mit Penfion zur Disp. gestellt.

xls]. (Königlich Württembergische“Armee-Corps. Offiziere, Portepee - Fahuricbe 1c. 8. Ernennungen, Beförderungen uutheUeJungen. n der Yesetve uud CZaudwe r.,

Stuttgart,39. September. Fre er, Vtze-Fesdxy; vom 2. Bat. Landw. Regis. Nr. 121, zum Sec. 1. de_r Res-des FußRegts. Nr. 121, Grund, Vize-Feidw, vom 1. Batatll. Landw. Kxgts. Nr. 120, xum Sec. Lt. der Re. des Inf. Regis. Nr. 120, Stanglen, Vize-Feldw. vom R s. Landw. Bat. Nr. 127, zum Sec. Lt._ der Res. des Inf. Regts. Nr. 119, SÖmidk, Vize-Feldw. vom 9181. Lgndw. Bat. Nr. 127 zum See. Lt; der Res. der 13. 2111111. Brigade, Fetzer, Vize-Feldw. vom R81. Landm'V-at. Nr.127, “zum See. Lt. dcr Res. des Inf. Regt. Nr. 123, Vergele, Baus, Vize-Feldw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 127,_, zu Sec. Lis. der Res, 888 Pion. Bats. Nr. 13 ernannt. Palmer, Ssc. Lt. Von der Art. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 119,“ in das Re1. Landw. Bat. Nr. 127

MW" 13. Abschiedsbewilliguugen. m e enden CHeere. _ Stuttgart, 9. SZepteHnZer. .Gxievenkerl, Sex. 861111 Ulan. Regt, Nr. 20, Behyfs Uebertritts 111 Herzogl.Brauu1chwe1g1sche Dienste der Abschied beMÜigt. jezt C 0. m an 5-. orps. _ Stuttgart, 9. Scp7embo3. 131. Kurtz, Unterarzt tm Inf. Regt. Nr. 119, zum Asfist. Arzt zwe1ter Klasse ernannt. Beamte der Znikitär-Yxrwaltuug. Durch Allerhochste Kabinets-Ordre. „_ _ Stuttgart, 7. September. Flöck, Intendant. Gekrei. Wüst. von der Intendantur des )(111. Armee-Corps, zum Juiendantur-Se- kretär ernannt.

Herzogin!) Brauns_chtyeigisches Kontingent. Ofriztere 2c. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. m sehenden Heere, Durch AÜexhöcbste Verfugung. _ BraunschWeig. 2. September. v._Stutterl)eim, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 92, zum Pr. Lt. befoxdert.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

ie Nrn. 71-74 der Wissenschaf_t_lichen __Berlage der LZ)) ziger Zeitung enthalfen folgende großere Außaße: Zur Charakteristik der sozialm Bewezxuyg der Gegen1vart.911.-_-17,- Ein deutsches Journalisten - Jubrlaum. Mußkal1sche „()UftÜUkS m RMZ Der „N. Züricher Zkg.“ wird aus Sckywyz gé1chr1ek18n: Fyr die Ausschmückun der TellskaVelle (111 der 5051611 Ga e1ft mit Hrn. Bütiler, Kaunstmaler in Luzern,_ em Vertxgg abgesck) offen worden, wonach derselbe vier FreLko-Gemalde zu [[Esékn hat, dexen Motive sämmtlich der TellSsage entnommen worden smd; Das eine stekli Tells Gefangennahme; ein anderes _den Apfel1chuß, cm drittes _den Sprung aus Geßlers Schiss, und endltch da)? [6819 al;» Hauptbckd, mit welchem die Vorhalle gefchmuckt W170, Geßlcrs Tod m der hohlen Gasse dar. Wie das „Rütli' vxrmm'mt,_1st das Larxd zu'bexden Seiten der hohlen Gase zum Tbetl unt Hnlfe von Pr1vatbe1tragen behufs neuer Vaumanlagen angekauft worden.

arzt im 10. Inf. Regt. ernannt.

___-___

Kaiserliches ' R

I? “Jus e rate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß.

: ' , d s Central andelsregister und das SWW AMW die Yserateu-Expedmon Anzeige:! und köniylüh

Postblait :! i m

mt an:

de- Deutsüzeu Mühs-

u is en Staats-Auzeigm: BnlYUI-„ßsxé Wilhelm-Straße Nr. 32.

Subhastationen, Aufgebote, Vor-

ladnugeu n. dergl.

14150] Oeffentliche Vorladung.

' er ittwete rau Lina Hennig zu Dresden Die 1) w I maehermeister Alb. Menz, richsstraße 2 Wohnhaft,“ dte 124 Thlr. nebst 6% Zinsen 1874, 2 Thlr. 10 Sgr. Porto- aus dem von tbr am 23.

hat gegen de11 On; früher in Berlm Fried Klage auf 39511111 von

seit dem 23. 21071

kosten und 7176 Provision,

Januar 1874 auSgestellten,

acceptirten Wechsel über 124 Thlr.,

von dem

am 23. April 1874, angestrengt.

Af falt des Alb. Meyz unbekannt i_st,

1111178111188!“ hierdurch öffentltcl) aufgefordert,_ 111 „dem

Hiker Klagebeantwvrtung und weiteren mundltchen b

audluug der Sache auf

den 25. Januar 1875,_Vormittags 10 11th vor der unterzeich'ueten Gerichtsdeputattonzm Stadl- Gerichtégebäude, Jüdenstrczße Nr, 59, Zimxner Nx. . 67 anstehenden Termine punktl1cb zu erschemen, die K a e zu beantworten, etw

Ste e zu bringen

Werden kanu.

Eri eint der Beklagte

nicht, o werdku die sachen uud Urktxnden odobnmaajam fur zu

in der

den Antrag des auf den und a:?echxnnt xchchiet, was den Re ten nach daraus vs, 1111: un 1('ZurKJeuuuüß segelt? *“ den Beklagten auSgesprochen

gestan

“1 e Zeugen mit „zur UYds UZkundÉx i?! Orgetlrxl !?!)!th ' ' , “dem an pätere _ mre en, w e 51113 nÉeZFtFchex? beruhen, keine Rußficht genommen

ur bestimmten Stunde lage angeführtey That-

fäuig gewesen

Klagers in

Sold 11 K

[4149]

Oeffentlicher Anzeiger.

!. Steckbriefe mid Untersuchungz-Sachew k. InduftrieaeEtabliffementsFakrfken »ijhandel-

:. Subhaftatiouen, Knigebote, u. dergl. _

8. Vnkäufe, Verp-änmgxn, Submtsfionen :e.

4. V-xrloosung, Um-rtifattou, ZMzaHl-ng u. s. w. vu ößeatltéxn Papieren.

Gut Neuenburg

nebst den zugeschriebenen im Grundbuxbe von Neuen- burg 701. 17. Nr. 190 und 191 verketchnet gcwxfeueu Grundstücken mit einem der Grund teuer unterliegen- den Gesammt-Jläcbeninhalfe yon 696 Hektar 72 Ar 30 Ou.-Metcru, nach einem Re1_nertrage von 5039 Thlr. 21 Sgr. 77/10 Pf. zur Grundjteuer uud n_ach emem Nußunngerthe von 147 Thlr. , zur Gebaudesteuer veranlagt, soll ' am 19. Oktober 1874, Vorunttags 10 Uhx. Alb“ Menz cm hiesiger Gerichtsstelle im Weg:“ der nothwend1gen SYhastafion veßsteigett Werden. - us 11 aus er Die Klage ist eingeleitet, und da der jeßrHe eiwaigze Zlbschäßungen und and er e d «_ Grundstuck o betreffende Nachweisungen,_ingle1chen be1onde_re Kauf- bedingungen können in unjerem Bureau 17. emgejehen werden. , Alle Dieiem

6. Verschiedene Bekanntmaéjnngea. 1. Lkietarifche Un eigen. s. Familien-Na-b cbten.

Voxladunsen

Erscheint in separater Beilage,

2241/„0 Thlr. sonen

Steuerrolle, Hypothekenscbein,

zweiten Bureau einzujeheu.

ealrechte geltend zu machen

vom Jahre 1870:

9. Central-Handxls-Regifter (einschl. Konkurse). -

ertrage von 4'5/105 ZW., YrTélebaudefteuer nach inem Nu un Smert e von r.

e 2) “Wieße Zub Acker an der _Lübsower eruze: deu Restvlan Nr. 911). der Separattonskarte, verzeichnet im Grundbucbe der Greifenberger Necker Band 7. Blatt 361 Tifelblatt Nr. 1, und veranlagt zur Grundsteuer bei einem Flächenmhalie 13011 5 Hektar 46 A7 30 Qw-Meter nach einem Remertrage von

Alle Diejenigen, welche Eigenthmn_ oder anerWette . . . . s i ent um oder auder- znr Wirkmmkeit gegxn Drttte der Etytraggng 111 da weite, zur Wirk cetuétkeRiTelgéZenESZritthe der Eintragung Kypothekenbuch bedurfende, aber mcht eingetragene der in das Grundbuch bedürfende, aber mcht entge- tragene Realrecbtx geltend zu machen haben, erden aufgefordert, die1elben zur Vermetduyg dcr Praklu- späiestens im Versteigerqngstermme anzumelden. aQUrtheil über die Erthe1lung des Zuschlags soll am 26. Oktober 1874, V_ormittags 11 Uhr, an hiefi er Gerichtsstelle vxrkuudet werden. den 12. August 1874. [993]

önigliches Krengericht. Der Snbhaßationk-Nithter.

SubhastationSpatent.

bakZen, 2117865?“ ßauf- ' [ Vermeidun er u 1e ung _ . ' 5818117118?YeIYstzelilzemngs-TMFU anzumelden. SUM“ belegenen 19 Hauser m folgender Wetse Greifenber in Pommery, de;: 10. Sept. 1874. im“ Köni ltcbes ertsgertxbt. Der Hubhastanons-Richter.

Bei denst ahnterzxiclbneiön Gerichkl-it das öffent- liäje An ge ot 0 gen er, ange 1 k er S uldverstbreibuu en der fünfpro- zYtjingmeu A eihe des Nord eutschen Bundes

1.116". 13. Nr, 31,338 über 1000 Thlr. -

ne men au: die autorifirte Aunoncen-Expeditiyn

JIMMY ol1f Mose in Berlin, Breslau, ChemnÉß,

Cöln, Dresden, Dortmund, FraanuttTM., HaÜLa. .,

amburg, Leipzig, München, Ixuxnberg, Prag, Straß-

urg i. E., Stuttgart, Wien, Zurich und deren Agenten,

sowie alle übrigen größeren Annoncen-Bureaus. ck

meinen, hierducm aufgefodrdert, sfolcbe an hrefiger Ge- ri ts'teÜe äte eng em cm an

ck 1 8) April 1875, Mittags_12 Uhr, . vor dem Herrn Stadirichier Roestcl zm 3111111181: 12, Jüdmftraße 58, anberaumten Term1ne_ ayzumelden und nachzuweisen, widrigenfchs [te mri 1ren An- sprüchen auSgeschloffeu 11111) d1e ausgerufxnen Schuld- verschceibungen werden sur kraftlos erklart Werden,

Berlin, dcn 28. Februar 1874.

am 3. Dezember d. IS., Vormittags 10 Uhr, Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen. in unserm TerminSzimmxr Nr. 1. „im uotbwendigen Subhastanon versteigert und das Urtbeil über die Erthetluug des Zuschlages

am 8. Dsezelmberk _11.d e1I7v Yell? ' “unsaaeveruu er . YeuSeYoUY und Hypothskenschein smd tu unserm

Wege der

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :e.

[4135] Bekanntmachung.

bin beauftragt, das in Charlottenburg am SZÖUfer belegen: Terrain, 1m ypotbekenbuche tadt Charlottenburg Band 20 Tr. 1170, Seite 25 und Band 13 Nr. 764 eingetragen, sonne die auf diesem Terrain neu erbauten, an der ,Eugl1schen

a s 12 Uhr- Huözug aus der

ege der öffentlichen Lizitation zum Vexkauf zu

bungen. , _ , , Gebote können schrifiltch m memem Bureau, Hm-

ter der katholischen Kirche Nr. 2, bis zmn 22

September er., Nathmittags 6 Uhr, und m

an dem vxittwocb, den 23. September 1874, Nachmittags 5_ Uhr, .

im Geschäftslokale der Preußischen, Kredtt-Anftalt

in Liqmdatiou Hinter _der_kathol. Kmbe Nr. 2 an-

beraumteu Termine mundluh abgegeben werden. Die Lizitation wird an dem letztgenannten Tage

abhanden ge-

werden. - . No wendi er Versank- IZM' 0" Nr. 35-338 über 500 Tölt“ N mittags e [offen. ' 9582138 YaZ'thttWÉk-FW fürCiviliacbm D“ W MYM“ IFW LYd-wi“ YFZ", )B 1430278189388'6415497'0883'151907.7" „151356: WO?: 1311868 bleibt 13:13:65: Ermeffev der Be- WMW 5“ “YÉPKW... 3313535 31756- 31-33 31-33- 833 "135319391 VM,...«M - "“",?"- von reifenberginPommem verxei U U ' -' ' ' ' ' * xim Bureau der Preußischen Kredix-Anx „m k“ - [3526] SubhastatTUUSFtkjtexlt. 5511151in5 |M Nr 262 in m „_ 1511358711197551187 1.183,53??? 36,94?- 36,948 TMZ; Yb,» woselbst auch die SWMWN " Rothweud sek “*?- J""" und Mi e im Buäuva de über je 50 Thlr. beantxagt wor eu. - 187,

7 39.15 5321215338261?“ M Mi?" [W'- ...,...1..._. “27.1“; „33.89.1811.153133383123.197: 126.573...me „....

und Band 75 ILL": 40 des Grundbuchs der Ritteo- anlagt 'zur Grundsteuer bet emem Flacbemn (: o Werthpapiere irgend welche Ansprüche zu haben vero [.

güte: vexzeicbuete

1 Hektar 24 Ur 60 Qu.-Meter nach einem Rein-

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