[5150]
S_uhivißsiou znr Vexgelnmg s-Z-mmtlickzer Arbeiten und Lieferung Fiir Kik Erbauung .
von zivei Forts uud zugehörigen Ziväschenwerken
auf der Südseite von Cölu. Am 15. Dezember d. Js._. Vormittags 10 Uhr,
Tollen auf dem Fortifikaiions-Bureau zu Cöln die sämmtlichen Arbeiten und Lieferun 811 für die Erbauun "von zrvex Forts und zugehörigen Zwischenwerken auf der Südseite bon Cöin durch Sgubmission in General? Entreprise vergeben werden. _ _ ZHW
_ Zur Uebernabme_[e eines Forts mit st eine Bäugeféufcbaft erfor- derlicb, untsr d_eren MitgliedUn fich '“ “ " "ss . Bau- gefeafchxifte'n init nachweislich gut organi 7 Baumeistern xc. zu e_nthalien, _zur Submission zugélassen.
„Der Repraientant _emer (Yessixfchaft, welche 31; submittiren gedenkt, hat sich mindestens 8 Tage vor_ de_m Submissions- Termme perionlicb auf bein Forttfikations- Bureau vorzustellen. Die Atteste der Mitglieder von Baugesellschaftxn, w_elch§ sich bei der Submission beibeiligen wollen, find bis spätestens zum 7. DWMber_cr. der Fortifikation _emzu1enden. «111€ „ '-
__ Die Baugeselifcbaftezx muffin nachwei§lich_über ein Betriebskapital von 75,000 Mar (25,000 Thlr.) verfugsn. D_1€ außerdenx zu [)mtexlegendx Kaution ist für jedes der Forts auf 10,000 Thlr. : 30,000 Mark festgesetzt; em Viertel diefer Kautionen ist_ 3111er Stunden vor dem Submissions-Termin, der Rest binnen
Tagen nach dem_Kon1rakks-Abschlusse einzuzahlen. .Das großere Fort enthält ungéfähr:
165,000 Cub.=Mér. Erdarbeit und
45,000 „ ,'“, MauerWerk. Das kleinere Fort enthält ungefähr: “
130,000 End.:Mtr. Erdarbeit und
_ _ 40,000 _„ „ Mauerarbett. Die Bauzeii für diese O_kjekte beträgt vom 1. April k. Js. ab drei Jahre. _ Die angememexx und spezisüen Bedingungen nebst Preisverzeichnissen sind im Bureau der Forti- Fikaiion ausgelegt und konnen gegen franco Einsendung von 3 Thalern durch die Foriifikation bezogen
werden. Cöln, den 30. Oktober 1874.
Königliche Fortiffkatiou. Reichseifenbahnen in Glsaß-Lothringen.
_ Die nachstehend bezeichneten Bauarbeiten mit d n d ' ' - '
'm öffentlicher Submission _vSZÖUUFUhWFÖLF e azu erforderlichen Material Lieferungen soUen . _a 11 cc e von Colmar nat!) Breisa . ]) YM 1, umfassend die Hersteklung des Bahnkörpers von Kil. Z35+ 70 bis 8,2, veranschlagt ......_.._...._.._......4501Tl.16 .. 2) Loos 11, umfassend die ;Heryteuung einer schiefen Eisenbahn- und ParaÜeZÖea-UeFFülfqugf sowie inner schiefen new_olbtexi Ueberfubrqng _für die Staatsstraße zwischen Kii. 2,2 + 615 und Kil. 2,3 + 55,5 einschließlich der hierbei erforderlichen Ver eaung der bestehenden Haupi- bahn und der Staatssiraßé daselbst, veranschlagi zu . . . 16,131 Thlr. 10 Sgr. 5 f. 3) 8005 111, umfassend die ersteÜung der Jilbrücke bei Kii. 8,2 bis 8,6 + 85, eiuscbließYch Verlegung der JU, ve_ran chlagt zu . . . . . . . . . 18,644 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf. 4) Loos 17, umfassend die Herstellung des Babnkörpers von Kis. 1,6 + 20 bis 2,7 + 70 und von Kil. 8,6 + 85 bis 14,0, veranschlagt zu . . . . . 48,414 Thsr. 24 Sgr. 3 Pf !!. Bahystrecke von Steinbur nacb Burljsmiler. * ' 1) FFrstilechzlisistnd die HersteÜung des Bahn örpers von Kil. -« 0,4 + 46 bis 7,6 + 61, .. . . . . . . . . . . .. . . . 101,982Tblr.6Sqr.
2) Loos 11, uma end die ertÜu d ' ' veranschlagt Tuff. _ H se ng es Bahnkörpers bon Kil. 7,6 + 61 bis 12,9 + 70,
Kostenanfcbläge und Bediégmigeit, 180,16!) TW 17 Sgr. 8 Pf“
(0. 294/10.)
?[4971]
'wbvoit 0de E*rf0rde'rn "Abdrbcke abgegeben werden, ' sind mit Zl"?_[3_r___isfi_ti_zusehen. Die Offerten sind für jede Bahnlinie getrennt zu halten und versiegelt mit der „Submission auf die Arbeiten des Looses ...... der Linie Colmar-Breisackj Bis spätestens zu dem auf ' den 13. November). I.. Werden, portofrei einzusenden. Termme, m Welchembie bis dahin eingegangenen Offerten eröffnet Später eingehende oder nicbt bedingungSgemäße Offerten haben auf Berücksichtigung keinen ihre Qualifikation nachweisen. , Straßburg, den 17. Oktober 1874.
den Plänen in unserem Centralburean für Neubauten, Steinstraße 10 hier, an den Wochentagen von 9 bis (Steinburg-Vuckjsweiler)“ _ (U. 4910.) im bezeichneten Bureau anberaumten Vormittags " Uhr, Anspruch. Unternehmer, Welche für uns noch keine Bauarbeiten außgeführt haben, ivoÜen vor dem Termine Kaiserliche General-Direktion der Eisenbahnen in Elsaß-Lothringcn.
Verloofung, Amortisation, Zinözahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren. [5118]
111101101101 [10111 1111" [1011110] 11. 001701110.
Un ern Aktionären teilen wir hierdurch mit daß die weite E' l ' Aktie an unserer Kasse vom ?. bis spätetens 15. N v, 3 ' mzab ung mit 10 Prozent pro zahlungen lt. §. 7 des Statuts entgegengenxmmen. o Wb“ a, e' zu leisten 1st' EbeÉo FYZZYFFU-
Die Direktion. Der Aufsichtsrath. -
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zwei Jahren, seit wir sie in Deut land _gayz au erordentlicbe Aufnahme efundesnch und gewipnexi i_aglich gr ßerxn Absaß, da sie ck ei abnormer YbIrYkZZ dix der_ MMW auch als skhrb altbar erwäsen.
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amili : ' [5158] F cn Nachrichten.
name 250 d. Jits.__st_arbd imKLHlfo livon ? Jahren “ urz m ran ein er tenmeisjer, Ritter “. U a ,che andren-
ÉY RechnungSrath Hurrclbrinck,
as Ändenken dieses durch treye, hohe Ehrenhaftigkeit un iebenswürdi keit W:?) dßisteiéiFien YeaZtcehn ZerldÉxm Verew ten *) em_ emyfiehlt für a- Erfurt, dF: 29kantogber 1874. et en.
“MMU“ dle IFA“ Das Regierungs-Kolleginm.
k)" bd D' . der Exkremente dmx?“ “' ste renft
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. , B "t ' ' . F““ ““"“ Hier folgt dre Besondere Beilage.
Beüage zum Deutschen Neichs=Anzeiger und Königlich Preußischen StaatS-Anzeiger. Berlin, Sonnabcnd, den 31. Oktober
* Nr. 2560
Central - «Handels - R
Eutumrf eines Geseßes iiber Markcusämh. [
Der dem Deutschen Reichstage vorliegende Eni- WUrf eines Gesetzes über Markenschutz hat folgenden Wortlaut:
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 2c. _ vérordnen im Namen des Deutschen Reichs, nach er- folgter Zustimmung des Vundeöratbs und des Reichs- tags, was folgt: . _ _ _
§. ]. Gewerbetreibende, deren Firma im Han- delskegister eingetragen ist, können Zeichen, Welche zur Unterscheidung _ibrer Waaren von den Waaren anderer Gewerbetretbenden auf den Waaren selbst oder auf deren Verpacki1ng angebracht Werden soÜen, zur Eintragung iii das Handelöregister des Ortes ibrer Hauptniederlassung bei dem zuiiändigen Ge- richte anmelden. _
2. Der Anmeldung muß eine deutliche Dar-
“steZüng des Waarenzeichens (§. 1) nebst einem Ver-
zeichnis; der Waarengaitungen, für wxlche das_Zei- chen bestimmt ist, mit der Unterschrift der Firma versehen, beigefügt sein. _
§. . Die Eintragung von Waarenzetcbcn,_ deren Benußung für den Anmeldenden landeSgeseßliéh ge- schützt ist, darf nicht versagt werden.
Im Uebrigen ist die Eintragung zu versagen, w_enn die Zeichen Zahlen, Buchstaben, Wörter, öffentliche ZLlappen oder Aergerniß erregende Darsteuuugen ent-
a ten.
§. 4. Die Eintragung erfolgt unter der _Firma des Anmeldenden. Die Zeit der Atimelbung Lst da- bei zu vermerken. Gelangt ein bereits eingetragenes
Waarenzeicben aus Anlaß der Verlegung d6r_ Hau tz niederlassung wiederholt zur Eintragung, so ist da 61 die Zeit der ersten Anmeldung zu vermerkxn. _
§. 5. Auf Antrag des Inhabers_ der Firma Wird das eingetragene Waarenzeicben Jeloscbt.
Von Amtswegen erfolgt _die Loschung: _
1) wenn die Firma im Handelsregister ge- löscht wird; _ _
2) wenn eine Aenderung der Firma und nicbt zu- gl_ei_§b die Beibehaltung des Zeichens angemeldet wir ; _
3) Wenn seit der Eintragung des Zeichens, obne daß dessen Weitere Beibehaltung -angemeldet wvrden, oder seit einer solchen Anmeldung, ohne daß dieselbe wiederholt Worden, zehn Jahre verstossen find; _ _ _
4) wenn das Zeichen nach §. 3 MM hatte einge- tragen werden dürfen. _
§. 6. Die erste Eintragung und bie Löschung eines Zeichens wird in einein öffentlichen Blatte. Welches der Reichskanzler bestimmt, bekannt_ gemacht.
O_Fe KJostbenb derd BYanntmacbxmg der Eintragung
at sr n 0 er er irma zu ragen. _
h . . Für -die erste Eintragung eines Zeichexis, welches landeögeießlicky nicht ge_schußt ist, Wird eme Gebühr von fünfzig Mark entrictht. _ _ _
Von der Entrichtung einer Gebuhr fur die Em- tragung solcher Zeichen, Welche bis zum Beginn_ des Jahres 1875 im Verkehr aÜgemem als Kenyzcnben dsr Waaren eines bestimmten Gewßrbetreibenden gegolten haben, können die Landeöregierungen ent- binden. *
Andere Eintragungen und Löschungen gesébeben un- entgsltlicb.
§, 8. Das Recht, Waaren oder deren Verpaöxung mit einem für dicse Waaren zum Handelkregister angemeldeten Zeichen zu berieben ober_ auf solchs Alti bezeichnete Waarcn in Verkebr zu bringen, steht dem Inhaber derjsnigen Firma, fur_welche zuerst die An- meldung bewirkt ist, ausschließlich zu. _
§. 9. Auf Waarenzeichen, welcbe [andesgeseßlizb gescbü t find, ferner auf solch? Zeichen, Welche bis zum eginn des Jahres 1875 _1m Verkehr allgemrm als Kennzeichen der Waaren eines bestimmtezi Ge-
Werbetreibenden gegolten haben, k_ann durch 1318 An- meldung außer den geseßlich gescbu isn ober im Vex- kebr allgemein anerkannten ana ern Niemand em Recht erwerben, sofern diese vor dem 1. Oktober 1875 die Anmeldung bcivirken. _
§. 10. Durch die Anmeldung eines landeSJLfeß- lich aeschüßien Waarenzeicbens, Welche? Bucbitqben odcr Worte enthält, wird Niemand gehindert, i_einen Namen oder seine Firma, sei e_s auch in abgekurzier _?)estali, zur Kennzeichnung seiner Waaren zu ge-
rau en.
Au Waarenzeicben, welcbe bisber im freien Ge- brauche aller oder gewisser Klassen von Gewerbe- treibenden sicb befunden haben oder deren Emira- gung nicht zulässig ist, kann durch Anmeldung Nic- mand ein Recht erwerben._ _ _ _
§. 11. Der Inhaber etper ?trma, fur Welche em
Waarenzeicben eingetragen ist, )at dasselbe auf Ver- langen deSjenigen, welcher ihn yon _der Benußung des eichens auSzuschließen_ berechtigt ist, oder so_fern das aarenzeichen zu den m_§. 10 Absgy 2 eriyahn- ten gehört, auf Verlangen eines Betheiligten loschen u la en.
z §. 2. Das durch die _Anmelbung eines Waaren-
zeichens erlangte Recht erlischt: _
1) mit der Zurücknahme der Unmelbung oder mri dem Anfrage auf_Löschu_ng Seitens des In- habers der berechttgxen Firm»); _
- 2) mit dem Eintritte eines der im §. 5 Nr. 1 bis 3 be eicbueten Fälle. _
. 13. er Waaren oder deren VerpaMn?w1ffent- lich mit einem nach Maßgabe _dieses Geeßes zu LeehüF-nden Waarenzeicheu, oder mit dem Namen oder
r irma eines inländischen §Y_roduzenten od_er, Hain- deltreibenden widerrecbilicb bezeichnet oder wisentlicl) dergleichen widerrechtlich bezeichnete Waarexi m Ver- kehr bringt, wird mit Geldstrafe vori .emhizndext- Fünfzig bis dr'eitausend Mark oder_ unt Gefangmß
is n se sMonaten bestraft und ist dem Verleßten zur KY ädigung verpflichtet. _
i trafverfolguug tritt nur auf Antrag em._ §. 14, Statt jeder aus diesem Gese e entsprnz- den Entsiöädigun kann auf Verlangen es Bescha- digten neben der trafe auf eme an ihn zu erlenmde
Buße bis zum“ Betrage von fünftausend Mark er--
kannt Werden. Für diese Buße haften die zu der-i selben Verurtbeilten gls Gesammtschuldner.
Eine erkannte Buße schließt die Geltendmachung eines weiteren Eni1chädigun980nspruchs aus. _
§. 15. Darübér, ob ein Schaden enistanden ist, und wie hoch sicb dc-rieibe beläuft, eniicheidet das Gericht untcr Würdigung aller Umstände nach freier Ueberzeugung.
§. 16. Mit der Verurthxilung ist auf Antrag des Verletzten bc'züglicb der im Befiße _des Verur- tbeilien befindlichen Waaren auf Vkrntchtmxg der widerrechtliéh bezeichneten Vkrpackung und qui Ver- nichtung der Bezeichnung auf den Waaren [elbst zu erkennen.
Erfolgt die Veruriheilung im Strafberfabren, so ist dem Verleßten die Befugnis; zuzujprechen, die Vemrtheiiung auf Kosten dLs Verurtbeilten öffint- lick) bekannt zu machen. Die Art der Bekannt- machung sowie die Frist zu derselben ist in dem Urtbcil z' ' en."
§. 17. Der dem Inhaber eines Waarenzeicbens, eines Namens oder einer Firma nach Inhalt dieses (Hefe es gewährte Schuß wird dadurch nicht aussi?- schlos en, daß das Waarcnzeicben, der Name oder die Firma mit Abänderungen wie'dergegeben sind,_Welch_e nur durch Anwendung besonderer Aufmerkjamkeit wahrgeoumnxen werden können. _
€). 18. Bürgerliche Rechtsstreiiigkeiten, in Welcbsn durch die Klage ein Anspruch auf Grund dieses _Ge- setzes erhoben wird, gelten im Sinne der Reichs- und Landeögeseße als Handelssachen. _
. 19. Auf WaarenzeichcnvynGeiverbetreibeuden, welche im Jalande eine HandelSniedxrlassung nicht besitzen, sowie auf die Namen oder die Firmen aus- ländischer Produzenten oder Handelireibenden finden, Wenn in dem Staate, ivo ihre Niederlassung sich be-
ndet, nach einer in dem Reichs-Geseßblatt ent-
altencn Bekanntmachung deutsche _Waarenzeichen, amen und Firmen einen Schutz genießen, ddiechBx- Ze () m
stimmungen dieses Gefeßes Anwendung, olgenden
Ansehung der Waarenzeichen (§. 1) mit Maßgaben:
1) die Anmeldung eines Waarsnzeichens bat bei dem Handengcricbie in Leipzig zu erfolgen;
2) mit der Anmeldung ist der Nachweis_zu ver- binden, das; in dem fremden Staate die Vor- aussetzungen erfüllt sind, unter Welchen der_An- meldende dort einen Schuß für das Zeichen beanspruchen kann; _
3) die Anmeldung begründet em Recht auf das Zeichen nur insofern und auf so lange, _als in dem fremden Siqate der _Anmeidende m der Benutzung des Zeichens ge1chüßt ist. _
Für Klagen auf Grund des §. 1_1 Tegen Ausxcmber
Y Fits Handelögericht in Leipzig (18 zustandrge
eri .
§. 20. Dieses Gesiß tritt mit dem 1. Mai 1875
in Kraft. Auf Waarenzxicben, Welche bis zu die1em
Tage landeögeseßlich ge1chüßt Waren, find_en jedbcb die_landcégescßlichen Bestimmungen noch bis _dabm, da[; die Abmeldung nach Maßgabe gegenwartigen Gesetzes ersolgt ist, längstens bis zum 1. Oktober 1875 Anwendung.
Motive.
Der Schß dsr Waarenbezeichnu1igerx_ egen fälsch- licben Gebrauck) hat erst in dex eur_o MFÖM Gesetz- gebung der leßien Jahrzehnte eme na_e_re Ausbildung erfahren. Wenig ist dies verbälmißmäßtg in Deutsch- land der Fal] gewesen. Von Alters her_bier von untergeordneter Bidentung, hat der Zeicbcnscbuß auch in den neueren deutschen Gkseßen, bis 31.1111 Er- laß des deutschen Strafgeskßbuchs, nur eine be- schränkte Anerkennung zu erringen vermocbt. Der Gesetzgebung mehrerer szdesstaaten ist er völlig fremd geblieben. Jm Uebrigen beschränken _ficb _die LandeSgeseße fast sämmtlicb darauf, die falschliche Benußung fremder Waarenbezeicbziungen _einfacb unter Strafe zu steilen, bald unterschiedlos die Benutzung eder Art von Waarsnbezeichnungkn, bald_ nur die s enußung solchcr Bezeichnungen, welche in Namen oder Firmen bestanden bald endlich die Venußung auch dieser lcßieren erst dann, Wenn sie _durcb eine Ortöangabe näher bestimmt Waren. Weitßxgebxnde Vorschriften sind nur für Bayern und fur emen Theil Preußens ergangen. Ju Bayerxi hatte eine Verordnung vom 21. Dezember 1862 Bestitximun €" getroffen, welche den Enver!) von Waarenzeichcn ?ur Waaren jeder Art im Wege eines amilichxn An» meldsverfahrens erschöpfend regelien. _Eme ahnliche Vergünstigung gewährte in Preußen, ]cdoxh m ber Beschränkung auf die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen und nur für Eisen- und Stablwaaren, mit Außnabme des toben Stahls und des Siabeisens, die Verordnung vom 18. August 1847 und das fie ergänzende GesLÉvom 24, Avril 1854. _ Das deutsche trafgeseßbucb begrünbete auf dres-m Gebiete für Deutschland ein gemeinsames Recht. Durch §. 287 dieses Gesetzes *.;yxri- _der ix_iige, ipelcher Waaren oder deren Vkrpackung fals [icb rnit dim Namen oder der Firma eines inländischen Fabrik- unternebmers, Produzxnten oder K_aufmanns bezeichnet, oder wissentlich dergleichenfälschltck) bezeichnete Waa-
ren in Verkehr bringt, mit “Strafe bedroht. Die Be- _
stimmung hat in den verschiedetien St_aaten_tbeils zu einer Erweiterung, theils zu einer Eiyschrankung des bis dahin geseÉlick) aueikannten Zetchenschußes geführt. In einer rweiteruug namentlich insofern, als der Schutz nicht nur den in ben Verkehr gelan- gknden Er eugnissen des GeWerbfleißes, sondern Waa- ren jeder 5[rt 11 gute kommen und _als er dem Na- men oder der irma auch dann gewahrt Werden soll, w_enn diese durch eine Ortsangabe nicht näher be- stimmt find' zu einer Einschränkung hin e_gen dadurI, daß der S 11 war den Namen und “ irmen, ni t aber den fi ür“ n Zeichen zu Theil wird. Die Be- timmung Yai noch insbesonderezurZol e gxbabt,_daß 11 Bayern die bereits erwähxiten or? riften l_jber den Erwerb von Waarenzeichen im ege eines Anmeldeverfahrens, welche im unmittelbaren An- schluß an_ das beseitigte Landesstrafrecht ergau en waren, in Wegfall kamen. Die in Preußen
ergangenen provinzialrechtlichen Vorschriften blie-
ben unberührt. Gleiches gilt für E1saß-Lotbringen, Welches seitdem dsm Reiche [)inzutrat und in dem Geseßx vom 23. Juni 1857 einen weit reichenden, ausgebildeten Zeichenscbnß aus dem franzofifchen Recht herübergebracht bat.
Schog lange, bevor die Gesetzgebung zu diesem Absthlui; gelangte, hatten sich in den Kreisen dcs Gewerbe- und Handelsstandes Wünsche nach Erwei- terung dcs ZeichenschuFes durch größsre Berücksichti- gung der figürlichen eichen gkltend gemacht. Der Meinungs- und Jnieresstnkampf, Welcher sich An- fangs an Kundgebungen dieser Art knüpfte, ist seit ?crgumer Zeit z_u Gunsten des Zeichenschußxs ent- cbicden. Bis in die Gegenwart hinein haben jene Wunsche unverkennbar an Raum und Kraft gewon- nen. Im Jahre 1870 wurde durch den bleibenden Ausschuß des Deuticbén Handelstages auch anden Bundesrag der Antrag gerichtet, denSchutz der Han- dels- und Fabrikzeichcn im Wege der Gefeßgixbung erschöpfend zu regeln. Späicr hat dann der Reichs- tag _ in der Sißung vom 20. Mai 1873 _ einen entsprechenden Antrag untcr fast allieitiger Zustim- mung angenommen. _ _ _
Die Wünsche, Welche in dieser Vervegung 11)an Ausdruck fanden, hatten ihre Anregung theils un- mittelbar aus den BZDÜrfniffen des gixwerblicbßn Virkelns, 152in aber auch aus den legislatiVSn Maß- nahmen anderer Nationen empfangen, mit Welchen Deutschland wichtige Handelsbeziebungen unterhalt. In ersterer Hinsicht Pficgi bervvrgeboben zu ivexden, vornehmlich in dem überseeischen Verkehrebaufig mehr auf die Namen und Firmen, als auf die Zei- chen geachtet werde, welche die Waaren tragen, daß
das; die Erhaltung bestehender ebenioivobi als die.
Anknüpfung neuer Verbindungen obne Anwenduyg solcher Zeichn erheblich erschwch sei,daß gbex a1_1ch in dem europäiichen Handel, und selbst in dem inlandiscben Geschäftsverkehr die AnWendung von Waarenze1chen fich vieliach nicbt entbebrcn lasse, theils um im Zwischenhandel die Bezugöquellen verborgen: zu halicn, theils um denjenigcn Waaren, Weiche die Anbringung des Namens oder der Firma nicht wvbl gestatten, Überhaupt eine angemessene Bezeicbuzmg zu geben. Von diesen Vorausseßungen aus Wird die Anwen- dung geschüßter Zeichen für ebenso xverilwoll, als die Univendung solcher Zeichen fur geiahrlich erachtet, welche beliebiger Nachahmung unterliegen. (Foxtseßung folgt.)
“ Handel&Negifter.
1301-1111. In unser Firmenregister ist heut untex Nr. 203 die Firma L. Peters zu Clausdorf bet Zossen und als Inhaber derselben der Zisgeleibesißer Gustav Adolph Leopold Peters aus Charloitenburg eingetragen. _ Berlin, den 21. Oktober 1874. _ _ Königliches Krengcricbi.51, (C1v1[-) Abtheilung.
korn". Handelsregisier des Königlickxen Stadtgericlxts zu_Berliu. In unser Genossenschaftsregistxr, iboielbst unter Nr. 71 die biesige Genossenschaft 111 Firma: Rohstoff-Affociation der selbststandigen_Schuh- macher der Friedricbsstadt zu Berlin, Eingetragene Genossenschaft vermerkt steht, ist zufolge Verfuguyg vom 29. Ok- tober 1874 am 30. Okiober 1874 emgetrggcn; _ Der Schubmachermeister August Friederichs _1st aus dem Vorstand ausgeschieden _und an seine SteÜe der bisherige Verkäufer Julius Kysse zu_m Lagerhalter gewählt worden. Als Verkaufer _1st der Schuhmachermeister Friedrich August Hiil- mann zu Berlin in den Vorstand eingetreten.
Infolge Verfügung vom 30. Oktober 1874 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: Jn unser GeseÜschaftßregister, Wyselbst unter Ver. 4605 die hiesige Aktiengesellschaft 111 Firma: Actien-Gesellscljaft zur Fabrikation__meteorolo- gischer Instrumente und Glas-Pracisious-Ap- parate (vorm. I. G. Greiner „jr. & Geißler) vermerkt steht, ist eingetragen; _ Der Direktor Albert Geißler ift aus dem Vor- stands aUSgeschieden.
Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Gebr. Titel am 30. Oktober 1874 begründeten_Handengesxllschafi (jeßiges Geschäftslokal: Neue Wilhelmsstraße 1a.) find die Kaufleute: _ 1) Max Ferdinand Titel, _ 2) Wilbclm Carl F?rdinand Titel, Beide zu Berlin. ' _ Dies ist in unser Geseklschaftöregister unter Nr. 5120 eingetragen worden.
Die Gesellschafter der bierselbst unter der Firma: Sckxütt & hausen am 1. Oktober 1874 begründeten Handelögesellscbaft (jetziges Geschäftslokal: Breölauerstraße 19) nd"
' 1) der Holzbändler Franz Robert Hansen, _ 2) der Kaufmann Hermann Friedrich Schutt, Beide zu Berlin. _ „Dies ist in unser GeseÜschaftSregister unter Nr. 5121 eingetragen worden.
Die Gesellscbafter der bierselbst unter der Firma:
A. Faltenxtein & Schwerin am 1. Oktober 1874 egründeten _Handelögeßelischaft (je iges Geschäftswkal Königstraße 43 sind die aufleute: “ '
1) Salomon Scbwexin,
2) Adolpb Falkenstein, _
“ Beide zu Vetlin. . _ - Dies ist in unser Geseüschafiöregister unter Nr.
5122 eingetragen Worden.
In unser Firmenregister ist Nr. 8381 die Firma: aul Kühne und alxx deretx In aber der Kaufmann Richard Paul Kuhne hier
si
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1874.
egiftev für das DeutscHWÜ.
__ Nx. 208. -_
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_(jkßigss Geschäftslokal: LandSbergerstraßk 78/79) eingetragen worden.
In unser Gesellsxbaftsregister, Wosslbst unter Nr. 4020 die hiefige Handengesellsckmit in Firma: _ _Saller & Vaginsky vermerki [lebt, ist eingeiragkn: D_1e Gesxil]chaf_t_ ist durcb gigsnseiiige Ucbkr- el_nk11nft aufgelost._ Der Kaufmann Siegiiiiind Bagmsky 313 Berlin ssßi das HandelögeWäfi unter unveranderter Firma fort. Vergleiche Nr. DZZZ'ÉCFsets _Yirmenreéisters. smn 'i in un ec irmenrc iter unter Nr. 8382 die Firma: F gs Saller & Vaginsky uiid als _deren_J11baber der Kaumiann Siegmund Ba- ngky hier eingetragen Worden.
In linsey GcieÜschaftSregister, woselbst unter Nr. 2072 die hiesige Handelsgeselischaft in Firma: Titxl & Gottsthalk vermerki steht, ist eingetragen: Die Handslsgeseafckyast Ueberemkunfi aufgelöst.
Gelbscbt find: Fmpenregistcr Nr. 1038: die Firma: Nathan & Co., Pro_kurenrcgister Nr. 2564: die KoÜxkiivyrokura dcs August Schenk für Zis t_Aktiei_Jg_e_1_e_l_1sc?;1fxü in___*Fir_maf : bY_erlxnetk c engee [a r a erarcaton. Berlin, den 30. Oktober 1874. p Königliches Siadtgeri i. Abtheilung für Civiisa en.
ist durcb gegenseitige
hrunngolnyeix. Jm Handelskegister für die hiesige _Stadt 701, ]. 001. 249 ist heute zu der da- selbst eingetragenen Firma: H. Kreutel Braunsäxmeig
bemerkt, _daß deren Inhaber, der Kaufmann Ebri- sti_an Christopb Krsniel biersslbst das unter der obigen Firnia hier betriebene Handelssefcbäft (Uhren- und Fournit_ure_n-Hand_lung) an die Ubrcnfabrikanien Johann Heinx'ich Christoph Krentel und Friedrich Brandes, „Beibe hiersklbst, mit fämmilicben Aktivis und Passivis ubextragen bat, Weiche dasselbe nun- m_el)_r_ unter unveranderter Firma in offener hier do- micilirter und am 1. Juli 11. J. begonnener Han- deng'seÜscbaft fortseßen.
Zugleich ist ebmdafelbst vkrmerkt, das; die dem genannten Uhrcnfabrikanten Johann Heinrich Ci)ri-- stoph Krcniel für die Firma ertbeilte Prokura er- loschen, dagegen dem bisherigen obengenannten Ju- baber Kaufmann Cbristtgn Christoph Krentel Pro- kura für die Firma ertbetli sei. _
BraunschU-eig, d_en 12. Oktober 1874,
HerzoglicbesFandelögericbt. V. obs.
()ngoej. Nr. 941, Der Kaufmann Franz De- genhardt aus Spangenberg, jetzt dabier, betrsibt unte_r der Firma F.. DeJenhardt babier, Königs- straßs 58, ein Waaren-, *lgeniur- undYKommisfions- geschäft, [auf Anzeige vom 15. d. M.
Eingetragen am _17._Okiober 1874.
Nr. 36. Dér Steiger Giorge Kreg von Hof ist seit dem 16. Mai 1). J“. aus der offenen Handels- geiellschaft Ruppel & ;Cie. (vormqls Königl. Thougrube) zu Großalmerode ausgeicbieden [aut Anzeigé vom 23. September bezw. 19. Oktober 0, J.
Eingetragen Cassel, am 21. Oktober 1874,
Königliches Kreisgericht. Erste Abtheilung. Kersting.
oreßlau. Bekanntmackxuug. In unser_ Gesellschaftsregister ist bei Nr. 966 die Aktiengeselljcbaft : Provinzial-Maklerbank betreffend, Folgendes:_
Die hiesige Zweigniederlasfung der Gesellschaft aus deren Vorstand die Herren Otto Jaeschke und Siegfried Simmel zu Breslau auSgeschieden sind, ist aufgehoben;
heut eingetragen worden. BreSlau, den 28. Oktober 1874. Königliches Stadig2richt. Abtheilung [.
oregjau. Bekanntmaaxxmg. _ In unser Firmenregister ist Nr. 3796 die Firma: Max Sckxle nger und als deren Inhaber der aufmann Max Schle- sin er hier, heute eingefragen worden, Hreölau. den 28. Oktober 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung 1.
(Bln. Auf Anmeldung ist heizte in das hiesige Handeks- (FirmeJi-Z Register bei Nr. 1562 ver- merkt worden, daß ie von dem in Göln wohnenden Kaufmanne Siegmund Lilienthal für seine Handels- niederlassung daselbst gefuhrte Firma:
„S. Lilienthal“ erlo eben ist.
3111, den 26. Oktober 1874. Der Handelögericbts-Sekretär. LLebey
(36111. Auf Anmeldung ist heute _in das hiesige Handels- (Gesellschafts- Register bei Nr. 826 ver- merkt worden, daß die „ andels-Gesellschaft unter der
Firmai „A. & I. vom Rath“ _ ihren Sitz von Cöln nach Elsen bei Fürth, Regie- run sbezirk Düxseldorf, verleZt hat. "ln, den 2 . Oktober 1_ 74. Der Handelßgeéicbts-Sekretär. : er.
Odlo. Au Anmeldung ist beute in das hiesige
Handels- ( escllschafts-) Register unter Nr. 1602