1899 / 87 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 13 Apr 1899 18:00:01 GMT) scan diff

-* ' “B“MQBMMOW ** ,“a-MW .

„*.*.

-ch»oFxW-W„ «***,-M4" “**-4. «ck “***-“„U-u-Q-x-x-w-U-s

ElsasKLvtb ' eu.

W Der Landes=AUSschUß ek“ 101?" WÜeßx-rn,» ,s "'*';

Lesung des Gesßßentwurfs zur Au hAmgé “G _ ordnzxng. Du: Vquage wurde einér' ommisfisn von 21 Mttgltedern überwusen. Sodann gelan te der Antrag des Abg. Rust z_ur Beraxhun , wonach dj_e gRegierung ersucht w_eroen soll, eme geseerche egelung der Arbeiterverträ e fur die Landwir_tb chaft herbeizuführen. Der Antrag wur e der vierten Komm1sfion überwiesen.

OeßM'xich-ngarn.

_Bet i“_cr_ErgänÖungswahl zum Reichsratb für den obcroiterretch1schen roßgrundbefis wurde an Stelle des Yrgfen Falkenhoyn Graf Dürkheim mit aUen abgegebenen Strmmen gewählt.

Frankreich.

Der Uytersuchungßrichter Pas-qucs verhörte gestern n_ochmals_ D(zrouléde und Hubert. Beide erklärten, daß fte von thren_ frühcxen Aussagen nichts zurückzunehmen, den: se_lben auch n1chts hmzuzufügen hätten. Infolge dessen wurde dre Untersuchung endgültig abgeschlossen. Die Akten werdkn Junmcbr dar Staatsanwaltschaft übergchn werden, damit diese uber dte wc'itcre Verfolgung der Sache ihre Entscheidung txeffe.

Italien.

Der König und die Königin sind gestsrn Vormitiag

an Bord ch „Savoxa“ unter dem Salut der italienischen und _franzosrschen Kriegsschiffe in Cagliari eingetroffen. Unm1xtelbar darauf begab sich, wie „W. T. B.“ berichtet, der Kapi1ä11Cardier, (HeUeralstabö-Chcf des franzöfisckpzn Geschwaders,_1nit eincr Dampfschaluppe nach der „Savoja“, um dem Kng 5911 Gruß der französische'n 9169161111111 zu über- bringen. Die Majestäten, welchs von dcm MinistewPräsidcnteu 3152110111; und dem Ministcr der öffentlichen ArbeitenLacava be_gl_ettet waren, wurden am Lande von den Spitzen der Zwrl- u11d_Militärbek)örden sowie dem Eyzbifchof empfangen uno von einer ungeheuren Menschenmenge jubclnd begrüßt. Auf bern ganzen Wege 563 zum Königlichen Palast bildeten ?ghlrenhc Veretne Spalier. Die Menge durchbrach die polizei- 1che_n __Abspcrrungen, umrinme den Waqcn und begrüßte die Maxesiaten mi_t begeisterten Zurufen. Sodann bkgleitcte sie dyn Wagen 516 zum Köniqiichen Palast, wo dc-r König und dte Konigin auf dem Balkon erschienen und Allerhöchst- denselben neue O_vationen dargebracht wurden. Am Nachmittag machten der Konig und bis 116115qu eine Fahrt durch die Hauptstraßen der Stadt und wurden überall mit großem Eythusmswaus begrußt, der in der Römischen Straße seinen Hohepankt crre1chte. _ Wie die „Tribuna“ meldk-t, wird Jtaiicn beider Konferenz rm Haag durch den Botschafter Grafen Ni gra, den italienischen Gesandten im_Haag (Grafen Zannini, den General Zuccari und den Schiffskapijän Bianco vertreten sein.

Spanien.

Der KriegZ-Ministcr, General Polavicja Hat, wie „W. _T. B.“ aus Madrid meldet, die wichtigen Punkte der Provtnzcn Valencja und Catalonien mit starken TrUppen- abthcilungen besaßen und die Garnisonen mehrerer Orte ver- ßärkcn lassen. Der Kreuzcr Vonadito“ ankert zur Ueber- wachung der _Küsw bsi Los Pasajes.

Die Regwrung bat den (GeneralRios bsauftragi, sich mit dcm Gencrnl Otis wegen der Räumung Zamboangas und des S11l11=Archipcls in Verbindung zu icßen.

_ Griechenland.

Tas K_abinct hat, dcm „W. T. B.“ zufolgy, nunmehr seine Entlasiung gegeben: dcr K önig hat beschlossen, Tbcoto fis mit der Bildung «nes neuen Kabinets u beauftragen. Dcr- selbc wird beute 5115511113 haben. Es bctßt, Tbcowkis 101102 0116 Portefeuille des Innern und Romanus das der ans- wärtigen Angelegenheiten übernehmen.

In der gefnigen Sißunq dcr Dcputirtenkammer wurdcn bei der Wahl des Präsidcntkn 225 Stimmm ab: gcgkben: hiervon crhislfcn Asa m a d os(Trik1'-oi1'1) 128 Stimmen, der ngierunngandidat Topalis 28 11710 der Delyannist Roma 37 Stimmen.

Amerika.

_ _ Die Regierung von Uruguay hat (“mm Erlaß vor: 0ffcnt11cht, durcb weichen im Kricgßbudget cine 161131111136 Er- sparnis; von 50000 Doll. erzielt werden soll.

Polynesien.

Tas „Rcuter'sche Bureau“ hat 0116 211110 nacbftsbch-c Meidung 2111011111: Eine gkmischte britisch-amerikanische Truppe von 105 Mann gerietl) am 1. April in einen von Mataafa :Ieuten gelegten Hinterhalt; fie mar gezwyngsn, 11ch nack) oem Strand zurückzuzikhcn. Drei Offtztcrc , nämlich der Lkutnant Freeman vom britischen 51170qu „Tauranga“ , wclcbcr dic Abthei- lung befebitgie, und zwei Amerikaner 110111 Kricgsschiff „Philadcipdm“, wurden aetödtet. Jßrs Lkichen wurdcn spätcr rrzilmuptct aufgcfundc-1. Zwsi britische und zwei amerika111sche Matrosen wurden €bcr1fa1ls nctödtct, Txr 151111215011 befand s1_ch auf einer dcu1schen Plantage, dércn (Hejchästsfuhrcr 021591111 wurde. Derselbe wurde an Bord des britischen Kriegßickztncs „Tauranga“ gebracht und dort in Haft gchaitcn 1nfolge_ der Abgabe eidlichér Erkläruwgen, daß man gefrbten babe, 11318 11: Mataafa-qute zum Kämpfen ermuntert have. Die an dem Kampfe ii)eilnel_)n1en5cn Mataafa: Leuie 1110an etwa 800 _an Zahl. In einem frübkren Gsfcchte wurden 27 Mataafa=Kr1eger gctödtet, während die Europäer keine Verluste erlitten.

Wie das „Reuter'sche Bureau“ weitcr berichtet, war, 5811 aus Auckland eingegangenen Nachrichten ufolgc, der Kampf in der Nähe von Apia am 1.21pri1 sel)r 11511151. Die amerika- nisckzen und britis en Matrosen wurden wiederholt von den An: greifern, welche te durch thre numerische Ueberwacbt zu be- wälligen suchten, zurückgefchla cn. Die Leichen der gefaUenen Offiziere und Matrosen wur en mit militärischen Ehren in Mulinuu bestattet. Vierzig Mataafa-Leute wurden gctödtet und eine Anzahl verwundet. Die leßteren wuxden von den Aufständischen mitgenommen.

Ueber diesen Vorfall, welcher sich an demselben Ort er- eignet„zu haben scheint, wo im Dezernbcr 1888,der Zusammen- fth zwischen dem La115ungskorps der deutschen Kriegsschiffe [ga_“, „Adler“ und „Eber““fta11 and, liegt 0116 amtlicher

deutscher Quelle folgende, aus pia vom 5. d. M. datierte

1x» “MWM“ QDÄYWÉ'ÜÉM

des Eigenthum. ;Am! 1. «April ist:.xeine britisGüka Landungstruppx von 70 Mgmt in einen Hinterhalt bei Väilele gerathen, wobex drei Offiztere gefallen und zwei Landungs- g_es uße _genommen worden find. Die Kriegsschiffe haben dte * e chteßung erneuert. , Daß „Reuter'sche Bureau“ meldet ferner aus Apia vom 3. Aprtl: Bei der Ankunft des britischen Kriegsschi “es „Tauranga“ erließen der briüsche und der amcrikaniche Konsul "eine roklamation, um Makaafa ein?, ( Ste Gelegen- -heit zum Einlenken )zu __gkben. Die "staf'ö Wen Geist- lichcn versuchten gleichfalls, ihren EmftY cké11end zu m_achcn, aber alle Anstrengungen schlu e1'1"feh1. Die Auf- standischen_fuhren m der Plünderung remden Eigenthums fort, zerstorten Brücken Und verbarrikadierten dte Wege. Nach dem Gefechte _am 29. März wurdcn mehrere Aufstän- dlsch2 von_den Anhangexn Maltetoa's getödtct und verwundet, worauf 512 leßteren dre Köpfe der (Gefallenen im Triumph durch Apta trugen. Kapitän Stuart, der BLthlShabLk der „Tauran a“, _war hierüber außer fick), gin_ zu Malictoa uni) dro te, ]_ede11 Mann niederzuschießem Yen er hierbei bstrcffe. _Mai1etoa erließ eine d1esbezügliche Proklamation. Der dc1111che Konsu1 s rieb an den Admiral 510113 und fragte, ob_zwet große_ch_111111 e Nationen eincn soichen barbarischen Mtßbrauch btlltgten, der gegen die christlichen Gesche und gegen den B1sch1nß des obersten Gerichtshofes vet: sibße._ _Der Admiral sandte eine spiße Erwiderung: cr fsz 11011191 damét einverstandxn, daß der (Gebrauch unmenschlich sxx, müsse aber darauf hinwsiscn, daß,'wenn der deutsche KonsUl den B-sch1uß des obersten GcrichiSkwfes vom Zanu_ar aufrechterhalten hätte, kein Blutvergießen noth- wend1g gcwessrx ware, und daß, obschon es ein alter Brauch auf Samoa se1, _ex doch erst v_or zehn Jahren Der Wsit be- kannt geworden 1e1, als die Kopfe einiger ehrlicher deujscher Solbaten von dem_barbarischen Häuptling Mataafa abge- fchn111en worden setcn, welchen der Vertretcr der großen chri_s111chen Macht Demjchlayb jest 11nterstüße._ Die Samoaner erzahlcn, Mataafa sex 13610761 Gelegenheiten en1sch10ssen ge- WLsM, s1ch z1_1 ergeben, aber der deutsche Konsul babe ihm e: rczthen, cs 111151 zu thun. Jk'ßk erkläre Mataafa, er werde 1ch me ergeben, sonbcrn bis zum Tode kämpfen.

J11_Was1)111gton find, dem „Rcutcx'schen Bureau“ zu: folge, dre Nachrtchten aus Samoa mit großrr Besorgnis; aufge11ommcn woxden. Der britische Botschafter bedauerte auf das Nessie, daß dte Kolliswn in dem Augenblick eingeireten sei, wo er gehofft Habe_, daß _die Verwickelung auf dem Wege zur Regelung 11:1. 51316 _br1t_1schen Beamten hegten indessen das Vertrauen, das; b1erm1t dte Ausfichten auf eine Verständigung mcht_vern_1chtct sßien. Zn diplomatischen Kreisen sei man gen_e_1gt, dte Nach11cht111 als sehr crnst zu behandeln, ES werde erkxart, daß scharfe Dtffexcnzen zwischen dem britischen und 111111 deutschen Axswärtigcn Amt bezüglich der Ab- royo ber Kommtsnon am 19. April bestäuben. Groß- br1ta:1men habe neue Einwendungen so vckrmichslter Art erhobkn, daß dtesclben nicht auf telcgraphisckzem Wege vcr- hgnbklt wcxden koxmten. Deutschland halte fick) unter dwsen_Umsiamdcn fur bercchtigt, mit der Ernennung seines Komm1ffars U0_ch_ zurückz1111a11en. Die ganze Samoa-Fragc schxvch gegenwart1g nicht zwischen dcn drci Mächten, sondern z1mschen Deuschland uud Großbritannien. Dic Naebrichtcn aus Samqa 1eicn_von der Regierung 1111?) den DcpartemM/Z nahezu m1t Bysturzung a1_1_fgen0mmen worden, die 5659an amtl1chen Krctsc we1gerten 1111), Über die Sache zu sprechen.

Parlamentaristhe Nachrichten.

_ Der_chicht Überbie gestrige Sißunq dcs Reichsiach bcfmdet f1ch m der Erptcn und Zweiten Bsilags.

- In der heutigen (64) Sißung de-s Reichstagks, W61chkk_ Oc'r Staatssekrkiär ch Rcichs:Postnm1s 11011 Pobleski 1161100111111“, 1511rdezunächst die erste Berathnng des Gescßentwurfs, betreffend ciniae Aenderungen 11011. Bestmnmungcn Üb er das Postwesc11,fortgcscßt.

_ Ers16r_ Redr-cr war der Abg. Ftsckzbkck (fr. Voiksp.) BSL Schluß dcs 21101113 nahm der Staatssekretär dcs Reichs: Postamts 0011 Podbielski das Wort zrxr Erwidsrung.

_ Das Haus der Abgeordneten begann .in der boutigen (54) 6311511111, welchcr der Vizc-Vrästdcm dcs Staab:- 211111'11161111m6, Finanx-Minisnr Dr. 11031 Miquel, der Minisikr der öffe11tiichen Arbcitcn Thielen und dcr Ministxr für Landwirthschaft 2c.„Freiberr 11011 Hammerstein bei- wobnten, die erste eratbunq ch Gescßcntmurfs, bstrcffend den Bau eines Schiffahrtskanals vom Rhein bis zur Elbe.

Zur Begründung dcssclben nahm zunächst der Ministsr dcr össcntlichen Arbeiten Thielen das Wort, déffen Redz b.:im Schluß 0113 23101116 1106) forjdausrtc und morgen im Wortlaut wiedergkgebcn werden wird.

Mr._15 der „Veröffentlichungky dxs Kaiserlichen (Hx- sundbe1téan1tß“_ vom 12 2113111 bat folgendranbait: Psrjcnal- chhrichxkn. _ Gemndbsitsstand_und Gang der Volkßkrank'cthcn. _ 3211111811101: Maßregeln gkgen Peil. _ DLM]. 019611 Pccken. _- 21114 119111 statisti_sch€n Jabrbuche von Paris, 1896. _ Mittheilungen aus BNtisÜ-Oiiinxikn, 1897. _ 1311839850115 11. s. w. iPkkußx-n.) Ziegeléien. _ (O_Lsterxlixk. Karuten.) Toxtenb€schau. _ Maskrn. _ (Jtaliyn) Unter11cht 111 der Hygiene Ic. _ (Schwwz. Kanton Zürich.) Milch und M1lchvroduk1k. _ (Rußland.) TokIVS! Wkin. _ 881111118 Uygisqw Lmbrocakion. S. 284. _ (Serbien.) Esfigkssenz. _ (Congoitaat) Wermutobaltége Ebirituofen. _ (Argentinische Republtk.) Branntwein, Wein, Oel. _ Gang dkk Tbierseuchsn 1111 T_emscben R:iche, 31. März. _ ViebquaramäKe-Anstalten im D€u11chc11_R21ch9, 4. Viertk1ijr. _ Maulsexcbc in Dämmark. _ Zettwe1lige Maßregcxn gegen Tbie-seucben. (Schweiz.) _ Verband- lungen_ von q_esc gebenren Kötpegschaftsn. (Ungam) Tbinärztlicher öffentltcber Dtent. _ Vermitch1cs. (Bayern.) Viebverficbkrung, 1897/98. _ (Hambxtrg) Verwaltungsbe11ch1, 1897. _ (Oesterreich.) kab- 11115 Fleischbcjcbcu. _ Gxscbentliste. _ Wocheniabeüe über die Sterbefalle in dsukscben Orten mit 40000 '.an mehr Einwohnern. _ Tes-zl; in größcrqn Städten des Auslandks. _ ErkrankunLen in Krankenbausern b-Zuticher Großstädte. _ Desgl. in deutschen Stadt- und Landbxzérken. _ Witterung. _ Beilaae: Ge1ichtkicbe Entstbei- d;:n_?_e_n_aus dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflegc (Kur- pu er.

Nachricht vor:

, dieser für alles

„,a-Mm» Volkswirthsrhaft.

SUQKLYZDZM _,der Stadt 111 Würtnmberg.

' nger e bldet .der Zug 11 der Stadt', unter 1) man im wesentlichen den Zug nach den grö eren Wohnmten versteleott? ein oft wiederkehrende§_ hema für Erörterungen in Wissenschaft und Presse. Leader 111 dieser „Zug' statistisch 11th unter Beobachtung geftillt. Mit Aufhebung aller efcbränkungen der Freizügxeit find aucb a_l]e Bestimmqngm gefaljen, welche eine ver- waltungSmaßk geordnete x_Latifnscbe An1chreibang der Ab- und Zuzüge betrafen, obs on du1ch eme dnartige. rein registrierende Erfassung

__ _ _ ytliche_ ben so Oichti en Bew- die Freiheit de_- E1nzelne_n»k épleuE _ “**-?MM3KMPKWX' den würde. Seit 1871 :| es dabkr_'n1'1r“ _ck, _ ' „', ,M' . bar“, d. b. in seinem Ergsönxß an eme'm _ tnx'Zpr' 1,111“ 711 n, nämlich bei den Volkszabluygen. D1es geschiebt dadurch, 6a man die Geburten und TodesFaUe, 112le8 innerhalb ein-s bestimmten eitraüms. zw1schen je_ 2 Volkszablungen, 111 einer „Stadt“ xc. vor fich goFen, bucht, an den Zablungétagnn alle_OrtSanuxesendm nach ihrem GeburtSort fragt 111111 auf dtxse We1se _fcfistellt, inwikweit die betreffende „Stadt xc. bund ef enen Zuwachs 111111 inwieweit fie durcb (Einwande- rzmg fich vergrößert at. Auch diese Berechnung bat jedcch bedauer- 11che Lücken; einmal kann sie die von der bejreffenden „Stadt“ xc. f?rtgezogenkn Personen weder nach ihrer Zabl noch nach ihrer Ge- burttgkett fa_ffen, soda11n_kann fie die Identnät dsr Personen nicbtfeft- stellen und uberhaupt temexlei Bewegungvalo geben. Wenn also bei- spieleeise am 2. Dezember 1895 in Bkrlin 27 103 *Ausländer fest- «?stellt woxden stud, am _1. Dezembkr 1890 abcr nur 17 886, so ist mcht anzunehmen, daß 111 der Zwischenzeit einsa-Q zu den 17 886 MUM 9217 bmzugekommen find, sondern daß ein stetkr Ab: und Zu-

:an stajtgÄunden bat, wklcber am 2. Dejembe-r 1895 mit der

tffer 27103 balanc1ert ba1._ Dieser reae .Menick?enwechs€1“, .Be- völferungSaustausch', obst wre man das Ab- und Zusehen vorüber- _gebend_ oder dauernd An_wesender nennen ma,] gleicht 11119 in der That der_n _Strozn, deffm Wanermaffc und Waffcrt kilÖLU fich stets ändern. Brs jsßt Lt _daber dieses (Gebiet der Maffenbeobacbtung auch nur von e_inzeZne_11 “(911151911 aus gepflegt worden, und zwar besonders von den ZHrogstadten, wklcbe angesichts ihres starken WachétbuMs ein großes Jniereffe a_n einer genauen Untersuchung ihrer BeröikerungSe-[emenje ncbmen m_uffcp und wxlcbe großentbeils in ihren ekgenkn statisvschen Aemtern bre bter 111166511191 e1forderlichen geschoben Organe befißen.

_ Wem] so_der_grunbltchen Untersuchung ErheblicbeHmdrrnisse durcb b1c Unzulangltcbfen de_r Beobachtungsminel e wachsén, so läßt fich doch fxbon aus den aUgeuzemsn Umrissen x_nancbe wicht1ge Sch1ußfo1gerung z1eben, _was auch ieinxr Ze:t_ an diexer Stelle nach den endgültigen Ekgebmffen ber lkßten BoltSzablung für Preußen gescheken ist. Vor kyrzem sind 111 d_en amtltchkn württemberg1fchen statistischen Veröffent- 11ch_ungen auch fur das Kmigreicb Württemberg 121111538 Ergebnisse vor- gefubtt worden, dic: außerhalb désselben cin nicht g-"1ingkxes Interesse beanipxuchkn durfet_1_. Nach dem „Statistischen Handbuch für Württem- berg (Jahrg. 1891) zahltx das Königreich im Jahre 1895 9388 bl- scaners benannte Wohnplaßs, und zwar: 145 Städte, 1299 Pfarr- dorfex, 436 Dörfer, 109 Psarxweiler, 3201 Weiler, 2671 Höss, 1527 sbnst1ge Einzeiwobnfiße. Dtesc 9388 Wohnplätze find zu 1911 „11011- 11schen Gemembcn“ _zusammenöefaßt. Es wUrbe zu weit geführt haben, wenn_ marx fur aus 9388 233011115111 8 die Zu- und Abnahmen u. 1._w. jew:1ls batte berecknen 113011111. Man hat sicb [“aber damit begnugt, die „O_olitiscben“ Gsmcxnden nacb den Verändkrungén und etgenarttgen Zammmenskyungen 1brer VolkHzablen zu be11achten. Am 2. Dezember 1895 wurden gezählt:

O116- Nicbt- Nichtorjsgebürvge

. ., in % dsr anw€s€nde ortheburttße Ortsanwksenbm

158 321 98 658 623

119 386

68 120 57,1 266 404 128 266 48,1 537 040 410 971 26.7

7

in Stuttgart . . . . Gemeinden von 20000/100000 . . Gemeinbkn von 5000/20 000 . Gemeinden MM 5000 Civw. tm Kdnigretcy Württemberg 2081151 706015 33,9

Nach Ortsgrößenklassen bettug am 2. Dkz-mber 1895 die ' an das Zu- (+) bezw. Eisen- Abnabme (_) seit babnneß ]. Dezember 1890 ange- . schlossene ' _ Bkvölke- __jaÉ/rlircb _ H;];ég . 111 ,o er 111 oder "herb“"Pti mittl (He- . Bebölf. sammt- ] bevölk. 18 504i+ 24,83 100 10755+ 18,87 100 1:1 324,+ 15,05 95,8 2316+ 7,63 93,3 2720,+ 5,86 90,0 3293+ 4,63 56,4 502 581 1 189 _ 0,47 34,9 _ 502 253 6 342 _ 2,51 15,2 untcr 500 .695 232173_ 4752;_ 4,05 6,1 Schon diefe Allgemeinbildkr find bochbebeutsam. In allen nxößkren kaeinben des Landls ist noch nicht ernmal bie Hälitz der OttSanMsen'en ortsgebürtigx in den kl-ineren kaeinken von unter 20T0 _Cinroobnern dagkgen dürften die Ort€g€bür1igen durchschnittlich erbeblttb über 75 % bümußgeben. Eine (Einzeldmstellung der 35 größeren Gémsinden (Sjat. Handbuch, Jahrgang 1896) zeigt, daß die Zablßn der Garnisonstädte naturßemäß durcb kie zahl- reiäyen 111ch1 _ orjégsbürtigen Militärpersonen beeinflußt werden, doch _ find btese Einwirkungkn, wie aus den entsprechenden Berbaltmßzablen für das weib15che Gkschlecbt aÜein hervorgeht", Nicht in erster Reibe wirksam; denn die Prmentzablen der 911151 ort H ge 5 ürxigen waren bsi ben betvorrTg-Z'nben GaßnixnßädLen: - _ 6 den wei [1 en uberhaupt. Personen: Stuttg-xrt . . . . 62,3 60,9 Ulm . . . . . . 62,2 55,0 Heilbronn . . . . 57,9 55,1 Ludwigsburg . . . 74,4 63,0 Gmünd . . . . . 51,1 49,5 Tübingen . . . . 57,2 53,9 Dage'gen in dsn nicht mit Militär belegten Städten: Cannstatt . . . . 59,7 59,3 Göppingen . . . . 58,8 56,1 Ravensburg . . . 61,1 60,1 Hai] . . . . . . _55,8 54,0 11. 1. . Diese kigxnartige Zusam111enscß11ngkann naturgemäß nicht ohne starken Einfluß auf den Charakter der größeren Gemeinden sein. M11 wclcher Schnelligkeit die Veränderungen vor sich geben- zeigi die xweite der oben qegebxnen Ukbersicbten. Die Gemeindsn von untcr 2000 Einwohnern nahmen in den 5 Jahren 1890/95 durchschnittlich um so rascher ab, je kleiner fie waren; umgekehrt nahmen die größeren Gemeindetx durch1chnittlich um so rascher zu, je größer fie waren. Die Verhaltnißzablen der an das württembergßche Ei enbabnneß an- geschlcffenen Bevölkerungen zeigen einen ganzäbnlichen Ausbau- "" In den 5 Jahren 1890/95 hat die Gesammtbevölterung Württem- bergs um 44629 Köpfe zugenommkn._ Dex U13: Guß der Gebotenen über die Gestöibenen betrug aber 111 dem 31:11 en den 2 Volks- zählungen lte enden Zeitraum 95 479, es fehlten somi? 50850 Köpfe." 052 von d en Fehlenden find als“ über deutsche Häfen und“ über

0116- anweßvde LZevblke-

rung

in 5911 (8511111115671 mrt

158 321 119 386 266 404 61891 94151 143 891

über 100 00) Einw. ' 20--100 000 5-20 000 4_5 000 3_4 000 2-3 000 60 1_2 000 376 500_1 000 i 703

||++++++

22 [ Antwerpen,'Rotterdam, Amsterdam Tüberseeiscb) Außgewanderte nacb-

_ WM...," die übrigen 28 798 find spursbs verschmunden. Sie würden

den umliegenden Ländern und sonst in Europa aufaeiuuben worden sein, wenn man dort im Jahre 1895 überall eine VolkSzablung ge- babtund dabei auch nach dem Geburtkort gefrapt und die betreffenden

ablen auch für das Königreich Württemberg festgestellt bäite. Dies 21 jedoch nicht der Fall; nicht einmal für das Deutsche Reich war bei der Volkssäblung vom Jahre 1895 die Frage nach dem Geburts- ort vorgeschrieben. _

Nach dem Befunde der VolkSzablung allein könnke es den Anschein gewinnen, als ob von 1890 bis 1895 nur in den Gemeinden von 5000 und mehr Einwohnern Menschen zugewacbsen wär-n; denn die 35 Gemeinden von je über 5000 Einwohnern haben allein um 48583 Köpfe zugenommen, während das_ ganze übrige Land um 3954 Köpfe abaenommen bat. Tbatsachlicb_ ist aber aerade das Gegentbeil der Fal]. Der_durckoscbnittliche jabrlicbe natürliche Zuwachs du1cb Geburtenüberscbüffe bat in den letzten 10 Jahren bei den 35 größten Gemeinden 8.9 ““so der mitlleren Bevölkerung betragen, bei dem LandeSreste tagegen 9,7 0/110. Die Landbevölkerung hat also abgenommen, obschon sie in dexselben Zeit mehr Menschen geliefert bat. Die Zunahme der. gtößxren Gemeinden ist demnach eine noch bedeutunasvollere (deSgleicben dte Abnahme der kleineren), als die Zahlen erscheinen lassen, weil bei den Verschiebungen zu Gunstkn der größeren Gemeinden die nur zu einem kleinen Tbeil mitgenommenen kleinen Kinder nilbt Voll zur G111ung_ kommen; 16 find also weit mebrCrwachsxne nach den g1ößcrenGeme1nden gezogen, als die Zunahme erkennen laßt. _

Tkatsache ist, daß auf dem 86 790 113 großén Landgcbtet der 35Gemeinden von über 5100 Einwohnern seit 1890/95 fich wtederum die Menschen enger zvsammengkbrängt haben, 117511; am 2. Dezember 1895 6,27 Menschen auf 1 113 kommen gegen 5.71 am 1. Dezember 1890, während im L::r-dkßrkft auf 1 118 am 1. Dezember 1890 0,83, am 2. Dezember 1895 nur noch 0,82 Menschen entfaükn. _,Die LandfläÖe des Köni-reicbs Wür1temb€rg", sagt_ das _Sta1_1st_1sche Landeöamt, „fängt tba1§ächlich an zu Veröden, bée fcuber_91€1chmaßtgere Vertbeilung dsr Mekfchen auf die Bodenfiäcbe ist M Schwmden be kiffen.“

g Einiges Licht auf die kea Bewegungkn Etwa zu Gruyke liegenden tieferen Ursachen Vermögen einige 011 andsrcr Gelegenbett gewonnene Ziffernreiben zu werfen. Säxon aus dem__Zus.m_1mxnbalt der Ex- scheinungen mit der (Größe der Gemeinden 111 zu _icbltcßen, daß du: AbnabMen hauptsächlich auf Abnahmen dpr lanrrytrtbsckmßlickpxn Be- völkerung zurückzuführen sind; biése Abnahme crbalx tbce Bestatigung durch die Thatsache, daß 11911 der am 14. Juni 1895 aezablten orts- anwesenden Vevöifmung auf die Land- und Forstw1rtbschaft entfielen in den Gemeinxen von über __

1.100000 Einwohncrn (Stuitgart) . . . . 2,1% 11. Gemeindkn von 20 000/100 000 749/11 111. , . 5000/20 000 ...... 11,6 ['/0 17. , . 2000/5000 ....... 30,10/0 7. unter 2000 Eimvobnern . 65,0 0/0 Würde man die unter 7. befaßten Gemeinden 1101!) weiter unter- tbeilen, so würde der rozentsaß bei den Gememdxn mit_500 und weniger Einwohnern wo 1 bis über 90 % stpigen. EML we1tere Be- stätigung dafür, daß die Abnahmen mit der Lage der landwiribschaft- lichen Bevölkerung zusammenbängm, bildet dlL T_batsacbe, daß gerade diejenigen Oberämter, Wllcbé o_m 14. Zum 1895 die ver- hältnißmäßig zablrcichste 1and1rtrtbschastlicbx Bevolkerung auf- weisen, 11111 denjenigkn Oberämtery zuiammenfaüen, welche von 1890/95 varbältnißmäßia am starksten abgen_ommen baben. Die infolge der allgemeinen Vkrkeb16€ntw1ckelung mr_anderie L_age dkk landwirtbsckaitlicben Erwerbsarbeit bringt naturgxmaß aucb e_1ne un- günstigere Lage des Kleingewerbes und des Kletnbanrxls mtt sich; diese leßteten haben sowohl un1er Verändexter Kaufkraft 11)er Kunden- kreise als untkr dsr großen E1leichtcrung aller Arten von auSwarttgem Waarenkauf zu leidkn. _

Bisher haben wir uns mit den Verschiebungen beschaftigt, welche durch Betrachtung der an 5811 „Sticbtagen“ der Volkszablungen „orts- anwesenden“ Personen festgestellt werden können. Vkan znuß fick) aber bewußt bleiben, daß rie Béziebungcn zw1schcn BebolkUung und Wohnort noch reichste und mcrkwürdigere sirb, 018 auf; jenen Zahlen beiworgkbt. So gut man unferscbéidkn l_ann zw1schén _Ortchbur_t1g€11 und Zugezogenen, zwischen Orisbü1gcr11ch1n und R1chtburgerl1_chen, zwischen wirklichen Ortsbénobnern (11111 761117111 qunfis) _un'o bomb"- gebend Anwesenden, so 1.1.11 kann man auch untericberden zw1sch1n Ort_s_- arbeitenden und Ortsnäcbtigendey. In der That 91601 88 iur sebr vie'lc kaeindkn des Landks eine Arbetisbébö_ikerung, Miche ficb n_ach Schluß dert Arbeitßzeit in die 1311111611611de Orte 3111110111, 11115 1101320581113- bevölkerunq giebt uns auch den Schlüffkl zum Ve1_stanbr11_ß iurd1ese gan_ze eisentbümlicbe Bewegung der Menschen. Der tre1bknde mnexe Grund 1st das Streben nach Verwxrtbung kkr A1beit§krait_b15w_ nacb rexr-Zablerer Ve1wettbt1ng der Arbeitskmft. Zu11äch71 gkuf _dts arbej1tiuch€nde PLtson zu Fuß zur Arbeitésiätie Und 10m1111_ Matags und Abends wieder Leim; wenn die Entfernung 915118115111). 1:1:r 11015 Abends, und zwar theils zu Fuß, tbeiis durch dxe (810111111511. W115 d_1c Ent- fernung noch größer, so wi1d täglich 511! Fahrt back) der_Arbmtsstatte und zurück mit dét Eikenbabn 1111110151; wcrdxn bie Vecbaltmsjx 11011) ver- wickslter, so 111115 die Hinfabrt (1111 Montag f_rub__und o_te Rucksabxt am Sonnabend Aberd bewerfiieüigt und in der Zw11chenzxtt «m_Axben-Iott

enäcbtigt. Wir haben in den eiuzelnen Orten dxe v_erich11densten

Uebungen yon derartigen FäUen vor uns; von borub_ergebendem

Besuch, von vorübergehendem Aufenthalx 1116 znr Ludgultt-zen und vöÜig-Jn Vkrlegung des Wobnfißcs in bre Nahr? res A:bc11plaßes. Die „Arbeits- bezw. Tagesbevölkerung“ ber 2805110418 dcckt_s1ch noch in Viclkn Fällen mit der Nxcbtbevölkemng, 111 b1elen aber n1cht mehr (besovders nicht in größeren Städien mit ibken Stadttbetlen und Vor- ortt-n). Einige Anbaltxpunkje über die stanfindenden Béwyaungen in Wür1tcmbera geben die von der EiiknbaanLrwaltynq ausgegebenen Arbeiter-Wochenkarten nacb e_1111r ober betben R1ch1n11gen, sowie die sogenannten Ar b e i ter- R ück 1 ab rka rten ; er_siere berechtigen zu ein- oder, zweimaliger Fahrt an [131116 Tagen m der Woche, [estere zu einmaliger Hin- und Nucksahrt am AnfanJ bezxv. am Schluß der Woche. In den „Mittheilungen dcs _Kömg- lichen Statistischen Landesamtes," fi--ds11 fich Nachwezsupßen über die Zahl der Arbeiter- Wochenkarten und der Rucksabr- karten , weiche in und nach Stuttgart qelöst_ worden find Danach ist die Zahl der Arbeiter- 2330018111011?" fur ab_rten nach beiden Richtxngen in allen württembßrglicben Etsenbabn 1011011811 zu- sammen in den Jahren 1890/96 von 220 893 auf 417 494 gest1chgen, die Zahl dsr Karten nach nur eincr Richt_un_g 1:1 den Jabxen 1893/96 von 37 173 auf 75 368. Die Arbeiter-Ruckiahrkßrtxn m1t einmaliger Gültigkeit bin und zurück in der Woche smd erst am 15.Augusr 1897 eingeführt worden. Alle diese Karjen werdcn naturgemäß von solchen Personm benutzt, welche in oder bei den Abganaéstationen wohnen, aber in oder bei ken Ankunfjsjtationen arbeiten. Im Jahre 1897/98

1. April bis 31. März) haben 92 942 Arbeiter-Wochenkarte_n 1111 Stuttgarter Haupt- oder Westbahnhof ihren Endpunkt gehabt, Wahrend nur 28 294 von Stuttgarts Bahnhöfen aus abge'gangkn sind. Ntmmt man an, daß auf jede Person 50 Kartkn kommen, was sehr hoch gerechnet ist, so hätte man mindestens 1800 bis _2000 Per_sonen, welcbe täglich burchschnijtlich auf den Vékschlkdenkn Bahn- höfen mit verschiedenen Zügen eintreffen, während nur etwa 550 bis 600 die Stadt vérlaffen, um ausrbärts zu axbeiien; bei den Rückfahrkarten würden sich etwa 310 bis 350 bezw. 20 bis 25 ergeben, sodaß einer Ankunft von e1wa 2000 bi_s 5000 Per- sonen ein Abgan von ctwa 600 bis 650 entsprechen wurde. Diese Zahlen würden a er das Minimum nach unten ergeben. Dabei find diejenigen Personen, welche aus der Umgebung zu Fuß ankommen, und diejeni en, welche 1. B. die Straßenbahn , ein Zweirad benußm, nkcht gerechnet. Die Stationen, aus wel en 1äglich Leute mit Arbeiter-Fabrkarten_ nach Stuttgart fa ren, ver- tbeilen 718) auf die 14 Oberamter Stuttgart-Land, Cannstatt. Eßlingen, Göppingen, Kirchheim , Nürtin en_, Reutlingen, Böblingen, Leonberg, Ludwigsburg, Besigheim, Wa bltngen, Backnan , Schorndorf. Man cbt, die ZufahrtSzone ist etwa der vierte Thel des ganzen Königrei s; die nur einmal wöchentlich Zu- und Zurück-

'

fahrenden MY: eiue noc!) weiiere Zone. Es wird anzunehmen sein, daß die aus tuttgatt binausfabrenden Inhaber von solchen Karten sonal in anderex Lage find als die bineinfabrenden, und daß es _ ck d_abe1 vorzugswetse um solche Geschäfte bande1t, welcbe regelma ig emzexne Arbeitskräfte auf längere oder kürzere Zeit entsenden. ieruber können naturgemäß nur Vermutbun en aufgestellt werden. erarii ZDovvelFistenzen, wslche den Tag 11 der hier liegenden Arbeitstatte, die acht in der dort liegenden Wobnstätje verbr1ngen, md ganz neue Erseheinungen im'alten Rahmen des Gemeindelebeus, a des volklicben Zusammenlebens überhaupt. Die alte Gememde- einbeit ist da und dort in Auflösung begriffen, die veränderten Arbeits- und Lebenövetbältniffe baben alte Skiken und Gewohnheiten gesprengt, der „Zug nach der Stadt' besteht nicht etwa bloß in Wobnfiß- verleaungen Von der einen Gemeinde in die andere, er ist vielmehr ein AUSdruck ganz neuer Kombinationen zwischen Arbeits- und Wobn- stätten. Die Rufe nacb gemeindlicher, staatlicher, sogar .nationaler' Wohnungsreform, nacb .Inbustriestraßen', nacb Verlegung der Industrie aufs Land u. s. w. find die Symptome der veränderten Gesammjlage. Der Staatsbürger, Nr 5 bis 20 1:11) von jedem Bahnncß enjfernt ist und vergebens seine Arbeitskraft anzuwxndm strebt, und betjxnigc, der im LandeSmittelpunkt seinen GraKbbefiß an Werth sozusacerä von selbst steigen fiebt, sind die Endglieder einer verzweigten Personenkette, deren Einzelglieder von dem Verkebrs- umscbwunq in verschikdener Art und in verschiedenem Grabe be- troffen werden.

Noch bliebe übrég, karüber Rechenschaft zu geben, welcbe Folgen die Verscbikbungen im sozialen chcn mit fich *bringen. Darüber, welcbetlei Volksbestandtbeile sul; nacb dcr Stadt drängen. smd neuer- dings zahlreiche Vermmbungen anfgestellt worden. Was die alte_n Geschichtsscbreiber berichten, _ daß 3. B. in Rom _zur Kaiserzett von überall ber die ,zwäselbaüen" Elemente zukammengesirömt seien, das sagen manch Schrinsteüer der Gegenwart auch Von 5711 Großstädten unseres Zeitaltexs; andere sagen das (_Hegentbctl. Einzelne allgemeine, merkwürdtge, soziale wie antbrovolbgtscbc That- sachen laffxn sich einwanbsirei feststeUen, io beisvtelswmse das_ Zu- sammenströwen ron Israeliten in den Städten_ bezw. Großstadten. Von den 12 245, 13 331, 12639, 11887 Jsraebten, welcbe z. B. in Württemberg bei den Volkszählungen von 1871, 1880, 1890, 1895 aezäblt 1111115111, waren 1817, 2485, 2758, 2718, also 14,84 0/0, 18,64 0/9, 21,82 0/0 11115 22,86 “),/a in Stuitgart gkzäblt worden, im Jahre 1871 war 61110 nur 1/7, im Jahre 1895 dagegen beinahe F 0er Jsrasliten Württembergs in Stuttgart ortkanwescnd. Ferner tst Thatsache, daß die Vkrlegung fast aÜer __böberen therricbts- und ErziehungSanstalfen, der Kunst- und W111€yschajt§instttut€ und Sammlungen aller Art 11. s. f. in größere Orte 518 Emwobner dieser Orte, wie der bekannte Statistiker Georg von Mayr dies zutreffend nennt, ,unterrich1sgelegene_r' macht, woraus_z. B. d_1€_ starke prozen- iuale Betheéliqung der Jiraeliten, die verbaltmßmaßxg schwach_e_der Katholiken fich vielfach erklären mag, da natu_raemaß ortsansasstge Extern ihre Kinder leichter in solch? Anstalten sck1cken können. Gerade dieser G1ficht§punkt ist beispielöxveise für den_ „Zug n_ach der Stadt" bei denjenigen Kreiken sebr wirk|am, Wklché 111071 an 8111611 bkstimmten Ott gsbundsn find.

Zur Arbeiterbewegung.

In Dresden 505811, wie die .Lpz. Ztg." berichtet. ]00Schmiede- gebilfen am Montag wegen Lobnitreites die Arbett ?mg-Istcllt. (Vgl. Nr. 73 1). Bl.) _ _

Ju WilSdruif ßnd nacb einer Mttibxtlung dkßsklbén Blattes am Sonnabend 160 Holzarbeiter in den Ausstand ?ingetreten, da ihre Forderungen _ 58stünbige Arbeitézsit in der Woche. (8x- böbuna der Löhne durcb Einjübrung eines entsprkcbenbcn Tartfs mit 5 bis 100/() Zuschlao, 18 «46 Mindestlohn fur «lernte Arbeiter, Arbeitésäxluß und Lobuzablunq_Sonnabenks Narbmtttags 4 Uhr _ nicbt bewilligt worden find. 2)th YuSnabme be9_ Befißers einer Möbelfabrik, ker die Forderungen bew1üxgte, babe11 dte Mester 11115 Fabrikanten sich durch Vertrag 9211811121119 berpf11chtet, 18111611 Arbe_i_18c von einem Dortigen Arbeitgcbcr wahrend des Russlands em- ufte en.

z Aus Crimmitschau wird der „Gtraer Ztg.“ (;(-schrieben: Die bissigen Textilarbeiter babkn dkm Spinner- und Fabrikantcrz- verein folgknde Forderunßen unterbrsitet: Verkürzung der Arbeitßzxtt von 11 auf 10 S1unben, dabei gleichbleibender L_obn_für dte tm Tagelobn und 10 % 'Zobnerböbung für 518 _ 1111 Accord- 1obn Arbeitenden, Bezahlung der Nebenarbktt und B2- schaffung 111111711 Tri:;1waffcr§. Begründet werken diese F0rdcrunge11 damit, Tax"; nabezu 17 Zabrs bsrgangcn scikn, s€_it_dic ArbeUSxeit V?L?- k-s1rzt thki-U ist, 5:11 daß dsr bcutigs Maycbmenbctrtcb fur den Arbsitkr «USrZbenkx-r ,:éworbén sei. _

In Nürnberg haben, wie: die ,Müncb._N. N.“ melden, _dte Zimmarleutc kechlcffe'n, bci solchen Arbkntgkbkrn, welche mehr 43 „„I Lobn für die Stunde zahlen, die Arbéit einzusteücn.

AUS Karlsba? 1311161121 ein Wiener Telsgramm 588 ,W.T.V.“: Nachdem vorgsstkrn Lime Anzahl Bauarbeiter die Arbeit niedergewgt haben, hat sich, wie die Blätter aus Karlbbad mclden,der AWstand zu einem (1090111111160 c111wick:1t. Der Bezirkshauptmann verbot_An- sammlungen und Umzüge; mehrere Ansammlungen von 'Urk-enern wurden durch die (Gkndarmerie zerstrkut. Im Laufe des gcstrigkn Tages Wurden brei Persouen verhaftet. Auf Ansuchen der Behörden ist aus Eger ein 111010111011 Infanterie eingetroffen. 23151161 find kbine Rubesiörunaen vorgekommen. _

Aus Seraing wird dem „W. T. B.“ JLULLWZT: Dreitauscnd Grubenarbeiter sind 111 den Ausstand getreten und verlangen eine 15 %ige Lobnerböbuna. Man befürchtet, daß der Ausstand sich auf den ganzen Lütticher Grabenbezirk ausdehnen werde.

Land- und Forstwirthschaft.

Saatenstand in Rumänien.

Bukarest, den 1. April. Der in den [1818028051611 reichlich gkfaÜene Schnee und Regen baben dem Ackexboderz 5112 zur; Bebauung erforderliche Fcucbtiakxut zugeiührt, sodaß dte FrublingSemsaat unter normalen Verhältnissen bor sich geht. _ _

Die Herbstsaat sieht im aÜgememen gut. DtZ anbaltend kalte Temperatur ist insofe'rn günstig, als fie das unerwunschte zu ichnelle Wachstbum auf den elbxrn verhindert.

Der Stand des apses ist ein besonders guter.

Saatensta11d und Gejreidebandel in Bulgarien.

Varna, den 5. April 1899. Die Herbstfgafe11__babcn _11n allgemeinen sebr gut übkrwintkrt; durch die ausgicbtgen Ntebcrichlage und warmen, sonnigcn Tage des leßtey Monat? tft aucb das neue aufkeimknde Sommkrgetreide äußerst gunstig becmfiußt wyrben, sobaß die Landwirtbe auf ?_Mund des jeßigen Saatenstandes eme ergiebtge Ernte ür dieses a r erwarten. _ _

thn Monat2§11ärz hat das Varnaechtreibcgesckpast erbebltch 311- ge'twmmen, dessen Aufschwung bauplsäcbltch O_cm Weizen zu (1111? 10111. Während die G1*trkidea11sfubr nach den griecbtscbéri Inseln nachgelassen bat, fanden die bulgarischen Zkrealien an den engltschen und belgischc11 Getreidemärkten größeren Absa als bisher. _ _

Das Hauptexportprobukt b [dete Mais, wclche; trov ferner (1115111- bcn Preißnotierungen in gxoßen Mengen ausgofubrt wcrden 10111111", und dessen Stocks man in Höhe von etwa 10 000 1“. noch abzuswßen edenkt. _ _ _ g Das Baltscbikcr und Kowarnacr Getreidegcschaft ist fur dieje Saison nabezu beeudei; dic dottigen geringen Haxtweizcn- und (Gerit?- vorrätbe werden von Spekulanten m Erwartung besserer Prciic

"ck lten, _zuru ÖTYÜÉetreide-Durchschniltspreise betrugen PW DOPWUMUU

ranko Bord:

f . für Fkk)“ . . . UHF Fr., . ats. . . . . . , . (Gerste . . . . . 9,50 ,

.Hafer...... 9,00,

Im leßten Monat würden angefübrt: aus Varna Weizen nach der Türkei. . . . E11 land . Be gien Mais nacb der Türkei. nach rankreich . nach alien . Gerste _ nachderTürket......,.... 44

ufer _n_ach Frankreich. . . . . . . . . . 35 ne nach der Türkei. . . . . . . . 18

In den die Berichterstattung der land- und forstwirtbscbaftlicben Sachbersiändigen bei den Kaiserlichen Vertretungen im Auslande ent- haltenden BeilageU zu den Nrn. 6 und 7 der ,Mittbeilunaen der Deutschen Landwirtbscbajts - Gesellsäpaft“ 111511 der Sachverständixe für die südamerckanischen_Staaten in Buenos Aires seinen eingehenden Bericht über den ch1lenische11Ackezbauz_u Ende und schließt daran den ersten Theil einer Abhandlung uber 516

chilenische Viehzucht.

Gesundheitöwesen, Thierkrankheiten nnd Absperrungs- Maßregeln.

Gesundbeitöstand und Gang dxr Volkskrankbcziten.

(Aus den „Veröffkntlicbungen des Kaiserlichen EesundhsitöamtS“, Nr. 15 Vom 12. April 1899.)

_ Pestuyd Cholera. _ _

Brittscks-Ostinbisn. Kalkutta. In der Zert vom 5 515

11. März starben 15 Personen an Cbolsra, 5 an Pocken 11115 249 an Ficbern; an Pest erkrankten 83 11115 starben 68.

Pesi.

Britisch-Osiindien. Vom Ausbruch dm: Pest im H-.rbst 1896 an bis ei111chl. Januar 1899 smd 11815111 Bebördsn zur Meldung gelanat: aus dxr Stadt Bombay über 36 000 Erkrankungen, aus dem Dbarwar-Bezirk 36 459, Satara-Bezirk annähernd 26 000, Belgaum-Bezirk 23800. KolabUr-Staat 13000, den übrigen Staaten und Bezirken dcr Präxidentscbaft Bombay (aussch1.Poona mit 9397) 50000, ker Stadt K11rrachec 6608, und sonst aus der Provinz Sindb Ungxfäbr 2000, aus dem Hofbiarpur-Bezitk bes Punjab 937, J111111nder-kairk 2591, (1113 Sabaranpur in den Nordwesjprbkinzxm 275, 58111 Warbba- Bezirk in bkn Zyntralvroyinzxn 163, 5111 2495111111 der Provinz Madras mehr 1116 1000, dem Staate Hbdérabxd 5000 (davvn aus dem Lingsugar-Bezirk 3200), 18111 Sirobi-Staatk. in Rajpntana 117, aus M ysore unaesäbr 9000 (dabon aus Bangalor? 3300, aus dem dortigen Kantonnxms313837). Die Zahl der Pestibbesfälle für die angegebene 3211 ist 111151 ,151111; 1111- zustellen, doch b-eträgt sie wahrscheinlich gegen ck 2111111011, übcr 200 000 Pestsicrbkfälle smd behördlich ange1nelde_t. _ _

In der Zeit vom 26. Fkbruar 515 4. Marz bat 518 SLUÖS 111 der Stadt Bombay mit 978 Todeöiäüen 960111 934 in DLL Bor- wocba noch einc Wkiterc Zunahme ck_fabrcn. In der gleichnam1g1n Präsidentschaft ist bis 30111 der an PLZ" Gestorbkncnen von 1500 auf 1300 gefallen, in Karrachee von 8an 36 gesticgen. J11_1 Jullunder- Bezitk kamen 9 Erkrankungen zur Kenntniß, _m _Kalku11a 29 mit 21 Toöcsfäüsn (darumcr einige 1361500111119). EML Zunahme dkr S€11che wurde in 5211 Kolar-Goldfelderbeztrken 11115 im nördlichen Arcoi-Bkzitk der Provinz Madras fEsigesteÜt. Em merklicher Wechsel bat im Staate Hyderabad ntcbt stattgefunden, im Anantapurbczük (Prov. Pkadras) war eine Beffcrung zu ver- er nen.

5 ck Einer 2211111» 120111 10. März zufolge ist die? Psst in 2 Dörfern der Provinz Bengalsn im Faridpur- und Vacca-Bezrrk aus- gebrochen. _ _ _ _ _

In Kurracbee 1111118 dre Seuche neucxdmgs eme wetter? Zu- nahme; fie Verursach in den Tagen vom 8. bts 14 März 7, 19,_12, 12, 15. 14, 21 Crkrankungsn und 5, 9, 6, 10, 10, 13, 15 T05€61al_ie.

Nach einer 011111211 Meldung smd innexbalb der_am 5. Marz enbknbcn Woche an Psst gcstorben: in der Prasidentschait Bonxbay €i11schl. der Prooim Sindb 2493 Personen (5011011111 ber ©1951 Bombay 1036), in Kurrache 52, in Tbana 142, in Satara130, in der Präfibenisäoaft 3310er 128 (dabon im nördltcbxn Arcot- Bezirke 69), im Staate Mysore 180, M Staate Hyderabad 88,

' K lk tta 21. m a U Gelbfieber.

In der Woche 00111 21. bis 27. Januar find in R10 de Janeiro 28 Tobksfäl'le an Gslbfichr und 10 an 11000550 110111101030 gemeldet; bon bier aus ist Gclkfieber nach Victoria (Espirttq Sa11to)vcr- schlkvpt worden, woie'lbst bom_12. Dez_e1nber b. J. 1116 4 Februar 50 Erkrankungen mit 23 Todesfallen gkzal)lt wurDSn.

Verschiedene Krankheiten.

Pocken: 2111111111501 2, Mozkan 8 Todesfälle; Antwkrben (Krankenhäuser), Paris je 5, St._Petersburg 36 (Erkrankungkn; Genickstarrc: New York 12 Todesfalle; Toll_wutb: Rom_1 Tod_1_ö- fal]; Milxbrand: 21101110111Tochfal]; Vamzcllen: Munchen», Wien 63 Erkrankmmen; K€11chb11_stc11: London 57 Tobssfalls: Reg.- Bez. Sch1e2w1g70, 1111111511150, W101 100 ErkrankungM; Jqfly 01133 : Berlin, Hamburg je 12, 211101111, Frankiurt a. M., “3211131111- 4, Braunschweig, 2418111811, Breßlau, Kottbus, Magbxburg 16 3, Barmen, Danzig, Hilbcsbeim je 2, KopcjjbagLn 9, London 102, Mokkau 5, NM) York 8, Paris 70, OT. Petersbuxg, Prag, Wien je 3 Todesfälle; Nürnberg 555; Hamburg 11, Kopenhagen 131, S1. Petersburg 30, S10ck501n143 Cckra11k_u_::gxx1; Lungenentzündung: Re,1.-Bcz. Schleswm 121,__M11nchc11_-d Er- krankungen. _ Mehr als ein Zcbnicl 01181 (8111015511111 1101111 1111 Masern (Durchschnitt aÜe'r deu1sch1en YLUÖTIVYTL 1856-95: 1,15 0/0): in Halberstadt _ Erkrankungkn ka1111'11_bbr 111 Bcr1m 43, im 9169-2591. Aacbe'n 224, in Bubavcst 130, Edmbuxg 188, Kopenhagen 106, NEU) York 280, St. Peterserg 91, Prqg 22, Stcckholm 26, Wien 325 _ chgl. 011 1276311111161 __1_n Berlin 49, Breslau 42, im Reg-Bca. 211112116111 153, 111 2311531121133, KOVLUÜÜJM 84, London (Krankcnbäuscr) 161, 3.1» York 182,_ Parts 156, S1. Pctcrsburg 40, Wien 59 _ 1111.11. at1__D1_vbtb_e11c 1111__d Group in Berlin 82, im Rca-Bc'. Arnsberg 131, 111 2211-3211 51, Kopenhagen 45, London (Krankenbäuier) _121, New York 203, Parts 10. St. Pejkröburg 87, Stockholm 96, WM 66 _ bcögl. an 111111:- lcibstypbus in Budapest 25, Paris 41, St. Pstersbnrg 203.

Der Ausbruch de'r Maul- und Klauenseuche 1111111: Kaiserlichen Gesundbeitöamt J_t'l111'10§t worden vom näbmcven 21th- bofe 111 Stettin am 11. Apnl.

Hinter-Jndicn.

Wegs" 2111111611116 der Bculenvest 111 O_ongkong 11t dx: dort1ge Hafen durcb Bekanntmachung der Kolo_n1.11-91:*,;1crung m Smgavore vom 15. März 5. I. für verseucht erklart worre» _

21111: von dort kommkndcu Schiffe wxrken 1519 zum neunten Tage nach der Abfahrt odcr nac? Auftreten_ des 1131111 an Bord verae- kommencn Falko der Kran! eit oder 511! zur Jretgabe durch den Es-

Qundbeitsbeamtm der Kolonic bis 11111 weiteres unter Quarantäne gr» 1111 werden.