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und Folgsamkeic nicht verschwunden ist, und mit dxr Zu- verßcht .eines“ gebornen Hammers vertraue Ich daraux, daß Ihr auch ferner nicht die geringste, Unordnung zulassen wer- der. In dieser Voraussetzung habe Ich Mich bereits bei Sr. Königlichen Hoheit dem Kurfürsten, ONeinem Herrn Vater, dafür verwendet, daß die Erhebung der indirekten Abgabe (Mauth) nécht weiter stattfinde, bis auf dem Land- tage, zu welchem Ihr Dcputirte aus Eurer Mitte senden werdet, üßer die fortdauernde Aufhebung dieser Abgabe be- rathen seyn wird. Eber: so erwarte*ch) mic Vertrauen von den Bewohnern des Landes, namentlich vor) den der standes- herrlichen Bezirke, daß" ste. fich als gute und treue Hessen beweisen und fich jedec Unordnung enthalten werden, die se ihrer Verbindlichkeiten gegen ihre Standesherrschaften nich§ enthoben, sondern sw nur zur Vergütung alles verursach- ten Schadens verpflichten und außerdem die Schuld un'?) die Folgen eines Verbrechens auf fie laden würde. Ha- bet Ihr dagegßn gerechte Beschwerden“, so werdÉXZck) stets geneigt seyn, diesc Sr. K. H. dem Kurfürsten vörzulegen und Mich für deren Abhüéfe zu verwenden. Ich würde je- doch'diese Verwendung nur dann eintreten lassen können, wenn fortan auch nicht die geringste Unordnung mehr statt findet, und Ich bin gewiß, daß Ihr das Vertrauen, welches Ich in Euch sxße, nicht täuschen und durch Euer gutes'Be- tragen und Folgsamkeic gcgen diz: Behörden Meinem Her- zen auch ferneöhin 'gestatrec werdet, daß ch) »Wie!) mir Freu; den al: Hanauer betrachten kann.“
Nächst der obigen Proclamatéon enthält dée Hanauer Zeitung Folgendes:
„O)?ic innigen: Bedauern vernehmen wir , daß im den meisten Ortschaften unserer Provinz bedenkliche Unruhen aus- gebrochen sind, in Folge dercn sick) manche Gegendcn in völ- liger Anarchie befinden. Die Wünsche aller wahren „Vater- landsfreunde vercinigen'fick) dahin, daß unsere schöne und volkreiche Provinz von dem verderblichen Zustande, in wel,- chen fie verfalle'n ist, baldigst errectec werden möge. Die vor- trefßliche Proclamation, welche Se. Hoheit unser allverchrcer Kurprinz am geskrégcn Tege zu erlassen geruhten, wird, un- sere'r festen Ueberzeugung gemäß, hierzu wcsen11ich beitragen 1md in allen TheiLen der Provinz mit gleichem Jubel aufge- nommen werden. -- Véele Beamten mit ihren Familien tref- fen fortwährend in hiefiger Provinzial-Hauptékadc ein,. da ße genöthigt wars", ihrer persönlichen Sicherheit wegen ihren Wohnort zu verändern.“
Gestern ist hier nachstehende Kundmachung erschie- nen: „Bswohner von Hanau! In der Stunde der Ge- fahr haben 1er die Waffen ergriffen, zum Schutze der bei- ligsten Güter, für Ordnung und Recht. Zwar ist s,: fast verfchw*..n;den, doch ist es nöthig, fich fester an einander an; zuschiießcn. Ordnung in unsere Gliekder zu bringen und durch unsere kräftige aber ruhige Haltung den geschrcokten Gemü- tbern das verlorne Gefühl der Sicherheit wieder zu geben. So sammelt Euch denn,.jeden Angriff der Störer unserer Ruhe entschloffen zurückzuweisen! Jyre Zahl ist nur gering, und der Ernst unserer Schritte wird xihncn zeigen, daß ste uicht ungestraft 11216 widerstehen. Hanau, am 28. Septem- ber 1830. C. Rößler, Oberst des bewaffneten Bürger-Corps.“
Jtaléep. .
Negpel, 19. Sept. Vorgestern ercheilten Se, Maj. der'Kömg. de'meafen _Anatole Montesquéou eine. Privät- andrenz, an welcher diejer Sr. *Majestäc ein eigenhändiges
S reiben des Kötit' s Ludwi * ili ber ei te. (*** . ck 9 g Ph PP Ü r ck “Yer ': 131'681311 .............. 100 "[*]1]. 2 At. 99
anfwurde vom Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Jursten von Cassaro, eingeführt.
Inland.
Berlin, 5. Okt. Nachrichten aus Düsseldorf zufolge war der Herz:,“ Staats-Minister und Ober-Prästdenc Freiherr v. “anerslehcn qm 29ften v. M. dort angekommen, um sich Yon da- zum Empfang Sr. Königl. Hoh. des Prinzen Albrecht UUdÖWstdéssen Gemahlin nac!) Cleve zu begeben, wo Ihre Kömgl. . oheiten am 4cen d. erwartet wurden.
-- ie versto'rhene Superintendentin Täg; hat in ihrem Testament; der städtischen Armenkasse in Pasewalk ein Legat ,von 1000Rrhlr. mit der Bestimmung ausgesetzt, daß die
Neueste Börsen-Rgchréchten.
Zinsen diesxs Legars alljährlich“ unter “acht dafige Armen g(eichmäßig, jedoch ohne Anrechnung auf diejenige Unter-
von der Kommune gereicht wird.
.].
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 6. Oktober. Im Opernhause: Götz von Berlichingen, Schauspiel in 5 Abtheilungen, von Göthe.
Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus-Biüets ver- kauft, welche mit Donnerstag bezeichnet smd.
Wegen Krankheit der Mad. Schulz kann ., die Oper Euryanche heute nicht geYben werden, es bleiben 'aber die dazu bereits gekauften illecs bis zur Darsteüung dieser Oper gültig.
Jm Schauspielhause: 90111" 13 rantrée (18 111113. [„an- 08311'6: 1) 119.5"- xn'ßmikxt'es 3111011112, 7111111871116 en 1 acts, pm" 8011110. 2.) 70173, 011: 1'01'911811110 111116118, 131006 €- 2 [jäl'131887 par 8011110.
Donnerstag, 7. Okt. Jm Schauspielhause , zum ersten- male wx'ederholc: Philipp, Drama, in 1 Aufzug, nach dem Franzdßschen des? Scribe. Hierauf; Die Schleichändler, Possempiel in 4 Abtheil., von E. Raupach.
Freitgg, 8. Okt. Jm Opernhause: Die Benefiz-Vorstel- lUng. Haemus: Das Schweizer Milchmädchen, großes Bal; let "'«2 Abtheilungen. (Dlle. Therese und Dlle. Fanny Els- lxr, Solotänzerinnen'des KK. Hoftheaters am Kärnthner' Thore zu Wien,-werden hierin tanzen.
Im Schau1pielhause: Französfche Vorstellung.
, Königskädkisches Theater. „ Markwock), 6. Oktober. Der Alpenkönig und der TNM- 7chenfemd, Zauberspiel in 2 Akten. „ Donnerstag, 7. Oktober. Fra Diavolo, oder: Das- Wcrthshaus zu Terracina, komische Oper in 3 Akten.
130111110? Zörss. OS]?! 5. 01410er 1830.
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Jmt]. ]7'01108- unc] Zslä-LourZ-Zekte]. (Kkßxé/Z'. 067,47.) _ , «€ 715-1574] 0.1.1.1
Zc.-§.cbu1ch-§ob. ' ZZZ- 13.*.1;ng1.11u1.„ 18 5 911;- 5 Pr. UKH]. 1101.22; 5 LZH „Z pr.,ch! ]. 0111.30 84-Z- [(urm. 17.111,11). 91!- KZUWFUt 3011.11. | 913? Zar]. 8111-11-00. 94 [(önixxsbxz. (10. -- Ilbinxxßr (10.
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Juswärti € Zörsen. Ümzteräam, 30. 80 101111161:
31019J'6YZZ] Wirk]. 801111111 413. ](ané-leletx 195). 0051011". 5ykoc..
' , 1101111011. 28. ZLpT. ,. 311100. 00118. ZZZ. ZZyroc. 982. 1317151]. 70. KUSS. 101k-
Hierbei Nr. 70 dcsAllgemeinen Anzeigers.
Paris, 29. Sept. 5proc. Rente iin 60111“. 95 Fr. 30 C. Zproc. än 001114.
65 Fr. 20 C. 5proc, Reap. Falc. 67 Fr." 45 C. 5proc. Span. Rente "perp. WZ.
Frankfurt a. M., 2. Okt.
Oesterr. 5proc. Metall.
91.37. 91. 4p'roc. ZZZ. ?Zproc. 49. lproc. 19. Bank-Actien:
1300. Part.:Obl. 118. Loose zu_100_xFl.___1_é_55. Pokn- Loose 5177- B. _ _
,Gedrttckt bei A. W.. Hayn.
“_Nédactcur Iohw Mitudaetcur Comi- .
stülzung, vektheilc werden sollen, weiche setzen Armen bereits.
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Allgemeine
Preußische Staats-Zcitung.
YYTLFZ.
AmUicHe Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Königl. Hoheit der Prinz Wilk701111chSohn Sr. Majestät d-es KÖRZS) ist von Magdeburg hter emgetroffen.
__ ._.-„...
Der Justéz-Koemnissarixls von Per Leichext Ln Bochum ist zugleich zum Notarius im Bczxrkc des Ober-Eamdesgertäz-ts zu HamM beskellt worden.
AUFLÉVMMLU: Se, Excelletxz der GF::eral-Lieukean und Cotimmndeur dcr 9cen DivijiE-n, von (Hrolmann, von Glogau. * . . „ .
.Der Königl. Niek-erländffcbs Kabmcts-Courisk (5511101, aus dem Haag, “_ .! ck *
Abgereést: Der Katxerl. RU1111che FeLOxager Lange, als Courjer nach St. Petersburg.
Zeitungs-Nacßrichken. Au s l a n d.
Frankreich.
Depu 1irken-Kammer. Bei Eröffnung)? Sißuyg vom 28. Sept. zei Ace. der Präsderjr an, dax; .Hsrr Qllxlcr, Notar in Toulyufe. “er Kammer dée Summe von 11,000 Fr. als den Ertrag einer Kollekte _zu Gunstez: der an den h_ret Iulitagen Verwundeten, xo ww der “WMV?" und Watxen der Gefa-ll-enen, eingesandt hahe. -- .Hterauf wur-de11 dre .Be- rachungen übsr die beabsichtigte Anklage der Munster; und zwar zunächst über den Grafen von Peyron'net, sortge-T sekzt. Ueber den ersten AnklagepunYt (s. d. gestrtge „Black der St.PZ.) “ergriff Herr von Boxsbertrand das Wort. „Meine Herren“, äußerte er, „Sxe haben dquorten e§t1es meiner ehrenwehrten Freunde (Hrn. von Latnßzqm) „zu Gun- sten eines der vorigen Minister (Months!) Zunge Aufmerk- samkeit geliehen; was er gxthan, hatt? :ck nur zu thun por- genommen, denn auch mn“ gebot dre; erunßshast, emen Mann zu vertheidigen, den es unmöglxch :| mehr 311 „zehren, wenn man ihn näher kennt. Zn dtexem Augenblxcke ruft mich eine andere Pfiicht auf diese Rednerbühne; mehr _daß ich glaubte, mein Zeugniß ksznnte unter dcp gegcxtzwärttgsn Umständen von großem Gewechte seyn, - LLL? wen; nur (Ill- zugut, wslche Vorurtheile gegen det) lekzterxJIetntsYer des «511- nern vorwalcen; '- aber das Gewesset) drängt tmck), und 101) würde es mir mein ganzes Leben [„Durch ,z.u_m Vosrwurxe machen, wenn ich Ihnen in diesem k'rtttjchen Flugsu- blicke nicht erklärte, daß , als Herr von. Peyronnesc m Has Ministerium eintrat, er nzir auf das besttmmteste dre Abstcht zu erkennen gab, den Gejeßen gemäßdas Land zuxequlcen und alje Volksfreiheiten aufrechr zu'erhqlcen. “51-1 dxeser Sprache blieb er fich bis- zum “25. Jul: glxtch, und :ck kann mir daher seinen „Beitritt zu den vexderhlrchen Verordnungen nicht aixders als durch die Festigkecc emer großen Seeleser- klären, die lieber Alles Über sich ergehen lassen„ als den An- schein haben will, der Furcht nachzugeben, Dre: Beschwexden stßnd es vorzüglich, die man gegen Hxn. v. Peyronnec anbxmgt; erlauben Sie mir, daß ich in wenigexx Worten darauk Lyt- worte. Erstlich will man in dem Zayamryentreffen der (,m- berufrmg dcr Deputircen n1ic_ der Aufiöjung der Kammer einen den Ersterngelegren Failskrick erkennen. Ich „mag mcch bei der FTÜZL, oß auf Voraussekzungen überhaupt em Werth zu legen sey, nicht länger aufhalten; ich frage abxr, 05 es nicht: leichter gewesen wäre, fich eines Deputtrten m fernem
Berlin, Donnerskag den ?“" Oktober
1830.
entfernten Wohnsiße, al;“; mitten in der Hauptstadt, zu bemäch- tigen. Die zweim: Bejchwerde becrtffc dae vo!) Hrn. v. Pey- ronnet der Kamwwr vorgelegten Gejeß-Entwurfe„ So lange
aber ein 10er EMwurf die gesetzliche Sanction noch nicht
erhaércn hat, i:? 131: auch keine Tl)atsack)e„ die vor den Rsch.- terstnhk dcs Geschs gehört, jondcrn et_n bloßer Gedanke; und Hat er 1?sz Sanccion erlxalksn, so tsf. er das Werk der Kmmnern und kam: nichk me!;x-r den AMimstern zur Last ge- lech werden. “Was“ drittens die boi Gelxge11lxeit der Wahlen vérfüczéxen Aöschmgcn der Beamten herr1fft, xo mag man fich 035192700: das Recfzf terkcnnen, 001gle1chezx Handlungen strenge; „:.:: (*:-x:;rchkxsn. “Zilles hängk itz 1olchen Omgßn von dem gy- scfw'icöenen („BORN oöer der öffenclccben Memung ab. „DW völlige Utmßhängigkcic der Sccxatsbeamten kann derenzßr „zu einem volirtx'ckyen Dogma werd-M; vor der Hand aber 1chemr mir wéxuigkcens, daß dieses Dogma nicbt banders_ von uns geacbxct wird. Auch möchte die jeßige Regter_ung-1el)r usze- dachxsam [)Mdeln, wexm se die ?(bxekzungs-Bekfu-gmß als emen Mixörauci) und Eingréff in unsre verfaffungsmaßtgeu Rechte be- tro. rem wollte.“ Als der Redner nach seinem Plaße zurückkehrte, hörre man (mf der,“ linken Seice mehxere Stcmmen rufen“: „Lassen Sie uns nicht antworten.“ Auf die Frage des Prafidenten, ob Niemand das Wort verlaNge, erfolgte daher auch das Tiefste Sci)weégen, und de? ersre oben erwähnte Atzklage-Punkt, so, w:“,e DLMUÜÖÜ auch 0er zweite, dritte und Werte, wurden mir großer Scémmcmnehrheit für: begründet'erklärr. Der Ranwns-Aufruf ergab 286 amveyende Deputxrte. Hiexvon stimmten 23:2 FÜr die Anklage und 5-1 dawxder. --' „;th Laxéx d;“: chihs .m Hrn. Chantelauze, zu desen Gunsten 5711“) Hr. Tar dy vom Loirc-Depxx. in folgender WM? vertxehmen ließ: „Meine Herren! _Stzdcm Sie beschlossen, daß _Über jeden d-er Ex-Minißer bewnders aßgesttmmc wxrdxn !olle, nahmen Sie offcnbar die Möglichketr an, daß dre Anklage- Puukre nicht für 0111: Angeklagcen dieselben 1cyn und daß dem zufolge auch „Ihre Be1chlässe Ihrer Ueberzeugungxgemäß für jeden derselben verschiedsn axxszfallen könntxn. See ha- ben cinen Ihrer Kollegen, der [eme lebhafte mnere .Bewe- gung nicht in seinen Busen ver1chließen konnte und seme Stimme zu Gunsten eines Freundes erhob , an deset) edlen Charakter und ehrenwerrhes früheres Lehen er, wre teh 1eb- haft wünsche, Sie nicht vergebens ermnert haben wrry, nichr ohne Theklnalmw angehört. Es „sey dahey auch mrx vergöxmc, für denjenigen der vorigen Munster, mn. dem Sy fich in diesem verhängnéßvollen Augenbltcke beschäjttgen, ecm- ge Works zu sagen Und, mit ihm von. W: „Wahlern eines “nnd desselben Departements ernannt, dee Pflecht zu erfüllen, die mir von meinem Gewissen und von den fregndschafrlt- (k)en Verhältnissen vorgeschrieben wird, welche zwrschen,De- purirten bestehen müssen , die mit einanderYzeselhen örtltchen Interessen zu vertreten haben. Erlauben Ste_mtr, dre Ehre des Departements, das uns ernannt hat , auxrecht zz! erhal- - ten [md den Gedanken zurückzuweisen, dasselbe habe m Ihre Mitte einen Verräther seines Vaterlandes schtcketx können. Sie wissen es, m. H., die Abficht, und zwar dce_Abficht allein , macht das Verbrechen,aus. ansonsk stxchc dtese Ab- sicht , wenn sie eine strafbare esc , Ick), m der Tte_fe „des Her- zens zu vekbergen; die Vorsel)ung_wetß es stexs w zg fügen, daß sie fich selbst verrätl),_ und 1elten läßt dre göttltche GU, rechtigkeit die Gerichte dtxjer Erde ohtxe d-te zu'r Fällung _des Urtheils nörhigen Bewei1e. - Ehrgecz tsk dre gewöhnltche Quelle der“ Staatsverbrechen. Aber'der TNatzn, der al;; 'gu- ter Gatte und liebevoller Vater seme Wx'xnjche auf M ge- setzliche und regelmäßige &Befö'rderung he1chränkce, dre er, seiner Erziehung, seinen Studten und [emen Drensteti 'nach, erwarten durfte; der Mann, dessen, Netgyngen sterß equch und mäßig waren, hatte dadurch seme Z));tcbüer [)tt1lä11g11cl) davon überzeugt, daß er von jenem hxkztgen teber frex vey, welches die daran Leidenden antreibt, A(les daran zu 1ekzen,