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Secretuirs beginnen. Sie soll fich in Comité's vertheilen, von denen jedes seinen Bericheerstatter ernennen wird.
L_src. 4. Der Staats-Minisrer Herzog von Ursel ist mit Ausfuhrung des gegc-nwärtigen Beschlusses, der von ihm kon- trastgnért werden sols, beauftragt. .
Gegeben zu Antwerpen, 6. Okt. 1830.
(Gez.)Wilheln1, Prinz von Oranien. Durch Se. „Königl. Hoheit, (gez.) der Herzog von Ursel.“
Se“. K. H. der Prinz von Oranien hat heute eine Mu- sterung Über die hiefige Bürgcrgarde gehalten und den Offizie- ren derselben seine besondere Zusriedendeic mit ihrem Eifer
und ihren. glücklichen Benn'xhungen zur Erhaltung der dffcnr- *
Zichen RuHe zu erkennen gegeben.
Der General-Major George (ein Belgier) isc von Ypern hier angekommen und hat fick) sogleich, znr Uebernahme jedes Dienstes bereit, zur VerfÜZUUg Sr. „K. H. ÖW Prinzen Friedrich “ gestellt.
Der Oberß-Lécukenant Lambert de Skuers, Kommandant des 16ten anancerie-Regimenrs, das zu Ypern in Garnison qelegen, hat, nachdem die provisorische Regierung von Byx'xffel
"ihm' eine Anstellung gesandt hates, erklärt, das; sein Eid und.
seine Ehre ihm nicbk gcskaxtetdn, diese Anskellung anzun-xl)men und die Befehle der provi1ori1chen Rogierung m,:szxxfülyen.
Herr DücpetiaUx ksc auf sein Ehrenworc aus kein-xm Ge; :
fängniffe hier entlassen wordxén. Dem Vernehmsn nach, ist
derselbe, nachdem er beim Prinzen v. Oranien eine Audienz _
' ? Aus1chusse auf, diese 1200 F1. in das Budget aufzunehmen. *- "." Dann wurde über den Haupt-Voranschlag dcr Skaacs- " Einnahme für 1830-1832 abgestimmt..
gehabt?, nach Brüssel abZereist.
Der Baron von Roisin, Distrikrs-Konnniffarius in Door- nik,_l)ac sich ebenfalls geweigert, die provisorische Regierung von Brüssel anzuerkenneU.
Brüssel, 7. Okt. *) Die provisorische Regierung wird Nicht müde in ihren Ernennungen und Beförderungexx, von denen unsere heutigen Blärrcr wieder eine anschxuliche Liste enthalken. Wie weit dieselbe ihre Anmaßung treibt,. wird man daraus ersehen, daß sie fick) nicht scheut, die Bewohner
des Großherzogthums_Luxcmburg zur Empörung und zum ;
Beitritts zu dsr Belgischen Sache aufofordern.
TNastrichc isi in Belagerungözusrand erklärc worden, nachdem am 5. d. M. eine Abtheilung der Armee des Gene- rals Cort-Heiligers, wodurcb die Besalzxxng auf 9000 ONann gebracht worden ist, eingerückt war. Die andere Abtheilung
des von jenem General “befehligten Armee-Corps-hat sick) mic “
den Truppen des Prinzen Friedrick) versinigt. -- Späteren Nachrichten zufolge hätte fich die Besat'zung von ONastricht bis auf 1500 Mann nach HerzogenbUsck) zurückgezogen.
Die Holländisohen Offiziere,- welche sick) bei der Besakzung von Philippeville befunden haben und durch den Belgischen Theil dieser Besatzung verrathen worden .smd , befinden sich noch kriegsgefangen in jener Festung.
Herr Mellinet, der Brüsseler Artillerie-General, dem die provisorische Regierung vor wenigen Tagen den Abschied schriftlich ausfertigte, zeigt jeer in der Zeitung an, er habe nicht abgedankr, sondern wolle crokx- Bosheit und Verrats) fortdienen. .
Zn Ostende hat man einige ÉZ-Pfänder auf die „Küsten; Batterieen gepflanzt; es soll auf diesem Plusze viel „Kriegs- Material vorräthig seyn.
Der Baron von Scaffart ist von Namur hierher zurück- gekehrt, nachdem er als Gouverneur dieser Provinz eine Pro- clamation “erlassen, in der er der Meinung ist, daß seine An- wesenheit in Brüssel von großer Wichtigkeit sey.
Die hiesigen Blätter verfichern, daß der in Paris angekommene Herr Gando, de'.“ stch für ein Mitglied der provisorischen„Regierung ausgede, in keiner Verbindung mit derselben stehe. _
Da die Verbindung in den großen Straßen der hiesigen Stadt durch die überall angebracht'en Barrikaden sehr er- schwert wird , so ist _der Befehl ergangen, darin einige Zu- gänge, unter Aufficht des» Hrn. Plaisant, der über die innere Sicherheit der Stadt zu wachen hat, zu eröffnen.
Deutschland.
Dresden, 8. Okt. Se. Königl. Majestät und des Prinzen Mitregcnten „Königl. Hoheit haben den Oberhof- richter von Ende. auf sein unterthänigstes Ansuchen seiner bisherigen Functionen als Oberhofrichter, Direktor des Kon- fistorii zu Leipzig, Präsidenten des.vereinigten „Kriminal- und Polizeiamtes da-selbsk , auch RegierungsxBevoUmächtigten bei der Univerfität und adeligen Inspektors bei der Landschule zu Grimma, unter Vorbehalt der Entschließung Über die' ihm anderweit zu verleihende Bestimmung, zu entheben geruhet.
& *) Direkte Brüsseler Nachrichtctx find heute wieder ausgeblieben.
Darmstadt, 7. Okt. Die Berichte aus Ober-Hessen bringen nichts Neues. Alles ist ruhig. Das Haupt-Quartier Sr.Hoh. des Prinzen Emil ist fortwährend in Nidda ; die Truppen sind auf solche Weise dislocixct worden, daß jeder Versuch zu neuen Ruhestörungen verhütet oder wenigstens unnütz gemacht werden wird. Die Untersuchungen gegen die eingefangenen Meuterer haben begonnen , auch haben verschiedene Verhaf- tungen stattgefunden.
In der heutigen Sikzung trug der Abgeordnete v. Schenk
' zyr Sorge darauf an, daß der Schaden, welchen mehrere ' Einwohner zu Held'enbérgen bei der Verthcédigung der dorti-
gen Zollstäcte gegen die Angriffe ausländischer Znsurgenten erlétceu, vom Staate ersekzc werden möge. Dieser Antrag wurde an den ersren Ausschuß verwiesen. -- Ferner kam ein Schreiben der Regierungs-Kommiffäre in Militair-Augeiegen- hetken ein, durch welches die „Kammer benachrichtigt wird, daß, obgleich in_Bezug auf das Sperrgeld an den hiefigenThoren einige Verychiedenheit in den Ansichten der beiden Kammern über den rechtlichen Gefichtspunkt stattgefunden habe, Se. Königl. Hoheit der Großherzog doch auf die Vorüeüung der Hiefigen Stadt u_nd in bcsoUderer Berückfichtigung, daß das Sperrgeld haupcyächlics) die ärmere „Klasse der hiesigen Ein- onUer Treffe, gnädigst beschlossen haben, daß die Erhebung desselben von jetz an cesfiren solle, weshalb nunmehr darauf angetraxxen wird, dte Vergürxmg dafür mit jährlich 1200 Fl. für die Wicwcn-Kassox der Uncer-Offiziere und Soldatsn dem Militair-Budget zuzujeßcn, Die Kammer trug sofort ihrem
Oldenburg, 7. Okt. (Aus der Bremer Zeitung,) Se. „Königl. Hoheit der Großherzog haben nach Ihrer glück- lich erfolgxen Rückkehr von der Reise Folgendes erlaffdn:
„th Paul Friedrich August 2c. Nach einer „durch die Pflicixten für Unsere entfernteren Unterthanen veranlaßten Abwejenheit find Wir um so mehr erfreut, zu Unseren ge- liebken Oldendurgern zurückzukehren, als Wir, in einer Ze'ét, wo in manchssn Gegenden des gemeinschaftlichen Deutschen Vacdrlandes sick) LM verderblécher Geist der Unruhe zeigt, hier Alles in gewother Ordnimg und Ruhe vorgefunden hab_en._ Hegen Wir nun zwar das gerechre Vertrauen, daß dieje _yier nie gestört werden können, smd Wir gleich innig Üderzeugk, daß keiner Unserer Untertyanen den enrfsrntesken Aanß zu csiner Störung der Ruhe geben wird, so halten Wir ex; doch für landesherrliche Pflicht, auf die “Gefahren einer- wlchen aufgeregten Zeit aufmerksam zu macden und Unsere Unterthanen väterlici) zu warnen, weder Einflüfte- rungen von außen Gehör zu geben, noch fich von einer ge,- wisse'n Ungeduld bemeistern zu lassen, die schl'eu-nige und daher leicht übereilte Abhülfe aller Mängel, -- welche auch in einzelnen Theilen der hissigen“ Staatsverwaltung fich
_fiikÖLU mögén, - verlangt, unei-nged-enk, daß gründliche
Vex'bcfferungen und wahrhaft wohlthärige Einrichrnngen nichr in Zeiten der Aufregung und Unruhe gedeihen können, sondexn mit Bedacht und Maße überlegr und“ eingeleitet seyn wollen. - Zuverfichclich dürfen Wir erwarten , daß Unsere streuen Unterthanen das Vertrauen zu Uns hegen, daß Wir [les, was durch die Bundesverfassung"zugesichert ist, aach gewissenhaft erfüllen werden , wie Wir selbst “eine Beruhi- gung besonders darin finden, bei einer etwaigen Veränder-Ung des Steuer,- oder Abgabensyst'ems zuvor die Wünsche Unserer getreuen Unterthemen darüber zu vernehmen. - Zunächst fordern Wir aber dieselben auf, vereint mit Uns- dem Noth- stande nach Kräften zu wehren, welcher der ärmeren „Klasse
ihrer ONitbürger in Folge mißrathener Ernten im bevot'ske-x
henden Winter zu drohen sche_inc, und hoffen von göttlicher Gnade, daß es Unsern und Un1erer11nterthanen gemeinschaft-
"lichen Bestrebungen gelingen werde,_ in Ruhe, Ordnuug-ksund
gesetzmäßiger Haltung jeder Gefahr vorzubeugen und manches Uebel zu lindern, _so daß Wir in einer minder bewegten“=Zeic die etwa erfordertichen Verbesserungen der Staatseinrichtun- gen“ eintreten laffenkkönnen.“ “ ' „Gegeben auf dem Schloss: zu Oldenburg, den 5. Okt. 1830.
(gez) Au g u |. “
O e | “e r r e i ck. ,
Wien, 8. Okt. Mit Allerhöchstem*Kabine-ts-Sckxreiben vom 2. Okt. d. I. haben Se. K. K. Majestät dem Stell- vertreter des K. K. ersten Oberst-Hofmeisters, Grafen von Czernin, zum Behufeder gewöhnxiche'n amtlichen Bekannt- machung zu eröffnen geruht, daß,“ nach der nun vollzozgßenen Krönung Sr. K. K. Hoheit des_ Durchlauchtégsken _:_:rrn Erzherzogs Kronprinzen Ferdinand“, Höchstderselbe den T_t_tel: „König von Ungarn und Kronprinz der fibrigen Kaikerl-
Oeskerreichischen Staaten“
dieselben zu beobachtende Courtoifie _ Königl. Majestät F'xrdinand W". ihrem Krönungstage 27
Sporns geschlagen.
Schweiz.
6. Okt. Durch Kreisschreiben vom 25. v. M. Nach des Vororts,Bern den Regiex'ungen Zuschrift des SchweizerésMn Kommis in vom 16. Septdr. ÜÖLT'MKÖT, worin er n .H'ülfsgesellschast in Rom ürftigen oder um Reisegxld nen LandsleUten Rats) und Hülfe rei- Beschaffung der 06132: erforderlichen anrons-Regierungen erbitcek. xde an, welcher' «milie Polignac
ZÜVCH, hat der geheime der Stände eine Rom, Herrn Snell, von Bildung eimxr Schweizerisck)e Kennwiß gkebt, Welche kranken, d für die Heimkehr verlege eben will und M) zur Mickel nun auch Beiträge der .K
Die Fryb'arger Zeitung führt eine Urkxn cb- ergäbe, daß die Vorfahren der F Fryburg Besikzungen geHabt hätten.
Die Gotthards-Scraße soll diesseits schon jelxt und jen- seits in 3 Wochen fahrbar seyn.
Spanien.-
-- -- TNadrid, 27. Scpr. hier angelangcey Cou- der Königin beider der Königin Christina daß der Graf v. Lucchesc Paici, Königl. schäftskräger, zugleich seine Erne figen Hofe erhalten habe. -- Botschafter am hiesigen Hofe, um (Branden von Spanéen ihm von Sr. Majescä gelegt und ihm die I _ mir der Befugniß, die Maltheser-Uniform Die **))?arthifimwn von
zafokge s im „Kanton
Ein gestern ans Neapel rier hat die Gxschenke-des Königs und Sicélcen zur Niederkunft ihrer Tochter von Spqnien Überbracht; auch sagt Sicilian. Ge- mmng als Gesandter am die- Der- ehemalige Französische Vicdmte von Sainr-Priesk, der ersécU Klasse ermannt, t der Térol Herzog von Glanzatw bei- ealTheser-Kommende gleicdes Namens, zu tragen, vsrlis- A(caäices und der anantén Doxma es der Wille Ihrer Fyöchüihre Schwester edenfaxis den zu Hofdamen Erhalt». -- 26. Sexscember ist hier die df- C'ime ziemlich ;
t: aus den niedrigsten sié'x) ÖW FÜrx'rxécHe Paar zUr Tafel, während welcher
: der Abend umd mit ihm die fesxléche Erleuchtung der g&nzen
worden. Branciforte sind zu Hofdamen bei Luisa Carkdra ernannt wdrdm Majestät der „Königin ist, daß Frauen von Spanischen Gran Zu der Nacht vom 24. zum "fentliche Ruhe augenblicklich gestört w Männer und Weide [ KdniglFreiwilliger cm- f des Pallastcs und riefen Z W?Cjestäk: „Es INinisk-srn!“ ; ergriff 14 jener Unruhe; ; _ _ _ _ _ _ Personenein Feichbel dcm gedrängt voüen Hauxa xmr lautenem Zudel empfangen, ents-Tambou-r der Königl. Freiwillu'gen wa- '; fich bekanntléck) die Srr'jkze dcs Alters auch, so genannt zu werden. daß ein Kriminal-'Berfak)ren gegoxn _. _ ___ _ _ _ _ der König aber hat befohz ?- wrcder vor dem «cl)aprtcklxmxe, [):th ununterbrochen brs zur nerhebiiches anzusehen und lagen. - Hierauf haben die Minésrer “der Finanzen und der Ma- wskches ihnen “jedoch Von |, Der GeneraY-Capi- Wachen verdoppeln lassen hindurch Patrouillen zu Fuß .Bei dem! verhafteten Regiments- Paar geladene Pistolen und einige ck ist von Seiten der reich; * welche zwei Fünfkheib: aller :, Tagen viel Geld uncer die [ich an die im Corps der Frei.- Klaffe, ausgctl)eit worden. Reaction fie, wie sehr“ nahe en, Genera!- edern Volks- Jahr 1828/ den König Fer- Truppen gekämpft hat_ce um bewaffnet, ste m d ste Königl. “thho-
: , ÖUÖLM
"bedeutende Anzahl Ständen, v gefüHrt, begaben sich in deu Vorho Höchst tumulcuarisck) unter den Fensxern Sr. lebe“ der u*nmnschrä::kte „König! Sogkcicl) lief die Wache hinzu und Lehen die bedeutendste:
911 einer miuderen Anzal)
Fort mir" den
sister, unter we und der R-egim ren; diese nennen- des Throns und fordern Minister haben verlangt, jene-Tnmultuanken'“einge Len , jenen Vorfall die Sache niederznsch der auswärtigen Angelegenheiten, “rine um ihre Entlassung nachgesacht, Sr. Majestät abgesehkagen word rain hat seit jeuem Vorf'ak! und läßt die ganze Nach und zu Pferde machen. Tambour fand man- zwei. Unzen“ Gold. sten Corporation in Spanien, Ländereien besiszc, seit eimge-n “niedrigsten Klasssn, und nament ndienen-den InvividUen jener “ es geschefterren er |en Versuchs einer rend hincer den Coulissen, obgleich "wohl bekannt smd und dem Könige _ Der General-Capitain von Cataloni Lieutenant d'Espaüa,» hat 10,000 Mann aus der ne klasse in Catalonéen, davon der größte Theil der sogenannten Partei; der Carlisk dinand' dieneud, gegen “.die Königl. und 'entxbaff-nket worden war“»- wieder Bataillone“ 'und Compa-gnieen formirc ' Un e benanm, auch eine Proclamation erlassen-
Seic 6 W selbst aus
leitet werde, als etwas U
Dem Vertauten na
bleiben “fortw man sagt,. sehr stehen sollen. --
as gegen
lische „Freiwillig _ deren Inhalt sehr“ selnam seyn soll- er unglaublich viele Personen, ruhige und “friedliche Bürger in Barcelona in den Kerker geworfen
ungefähr snd wied den ersten Skänden, auf Befehl jenes Ober-Befe[)15habers und nach unbekannten Bestimmungsorteu eingeschifft worden.
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führen, und daß die gegyn Höchst- „Eure Majestät“ 1eyn wird. haben an Höchst- Perjonen zu Rittern des goldenen
Hr. d'Espaüa gehört zu der Partei, welche 'die Spanische Regierung dahm "bringen' will; Frankrek'ch“ den' Kri'e-gs zu erklären, und seine Tendenz geht jeh: dahin, stch bei dM Mönchen und Überhaupt bei der Geistlichkeit einzusckxmcicheln. »Man hat den „König gebeten, diesen unruhigen Kopf abzusez- zen, er hat jedoch in den nächsten Umgebungen Sr. Majestät: mächtige Stützen. -- Ju Gijan (Asturien) ist ein Schiff, worauf fich ein Paar HundertJesuiten befanden, aus Frank- reich angelaagt, und 14 davon sind gestern mit der DiLégence (:“-415 Valladolid hier eingekroffen. _- Glaubwürdige P;“ivat- Briefe aas dcr Costs: firme haben die Nachkicht mikgebmxchr, daß Paez in Venezucla, so wie vormais Bolivar, eine Ver- ordnung erlassen hade, welcher zufolge alle Er_z-xugniffe der Spanischen Halbinsel, selbst wenn ße anerkannt Spanisches Eigentßuxn smd, sofern sie in nenkralen Schiffen anlangsn, in das Gebiet j:3r1er Republik, gleich den Handels-GOZM- Händen anderer- Länder zugelassen werden sollen.
Rxxlamd.
fK-
Berlin, 13. OLT. Ueber den Aufenthaxk Ihrer Königl. Hohcéken des Prixtzen und der Prinzessin Albrecht in Mag- dedurg wird von daher unterm 11ren d. (in Verfolg der ge- ftrigsn TNtdeeilung) !Wsk) Folgendes gemeldet: „Wer den
estrégen Tag ck s).??agdeburg vcrlcbr hat, der hax in dcr Zhu: eiNem in jeder Beziehung schönen und erdedendsn Volks; feste beigewohnt. Fast die ganze Eimvovnerschaft war von dsm Augenblick der Ankunft JJ. „K.K. HH. bis tief im die. Nacht: in dex frdyosxen Bewsgnng. Wo sich das geliebte Für- sxcnpaar zeigte, da onten die Beweise der tkeusten'Anhängiick'z- keit: cm dasselbe und mf. don thenren Landesvater nicht enden; da spx'acl) sick) Überall“ cin Geést dcr reinsten Freude und zuglsicl) der mu- sterhafcesten Ordmmg unverkennbar ans. Nachdem ZZ. KK. HH. gleich nach ZHWT Ankunft die Behörden empfangen
- [)arcem, ZETUWW die Prinzessin, fich ("ckckck die Töohter Mag-
debxtrgs, die Sie in Höcdsfihrer Wohnung erwartet und Ihr ein Gsedichc Überretchc dukten, vorstellen zu [affen und die freuxxdlé-Hstex: Worte am diese zx: richten. Dann nahm der Prinz dcn BRU des Domes, in Begleikxmg der Baumeister, die solchen leisen, in AUgenschcin und gab seine volle Zufrie- dewhcicmir AUM, was bisher zur Herstellung dieses scdönen Bamvcrks geleistcc isc, zu crkenncxx DErnnäcvsc begab
Scadt eitzrrac, Und bei xvelchcr bssdnders die giän-zend er- lcacdtcée Chrcnpforre eine 1ct')öne Wirkung hervorbrachte. Im
, Sedauspis'a'WUse/ wohin fich die hohen Nenvermähkten nach
g;:endigrer ““T-JTixcagsraseL ds_agben, wurden Höchstdiesexben von
*.*-sicher sich «ck nach dem Prolog, dann bei einer auf
dée Prinzessin Bezug habendcn Gesangssksüe xmd endlich bci dem Verlassen OCS Schmxspieihnuscs eben 10 laut und ' freudig wiederholte. Derseibe Jubel empfing das hohe Paar
RÜckk-chr in Höch|desseu Wohnung an und endete erst in späcer Nachr.“
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Ausstellung der „König!. Akademie der Künste- Erster Artikel. _ _ _
__ Am_ 19_tcn Scptxmber wurde von der Kömgl. Akademte der Kunskc _m thrcn wctxlä'ufté cn Sälen die Kunß;2lus'|ellnng er- öffncd m der_Art, _w_ce diesc be alle zwe: Jahre cm utrctcn pßcgt. Man hatte dtcsmal msofern dic alteOrdnung ver affen, als man dre X_nsüeliung, welche bei starker Zunahme der Kunßgcgenstäydc, sq rvth des Interesses dafür, in den lcézten (Uhren von etner vterrVochexttlichen Dauer auf sechs und acht Woche:) verlän ert _ wurde,_ dtcsmal cine Wockye frühcr dcn Beschauern bteten wo te, um der vermuthlécber Vcrlängcrungnock) pon _hcllcrn und freund- ltchern Tchn begünstigt-zn seyn. Allem dtcse Maaßregcl, zu der man nch erst spät entschlossen, hatte zur Fylgez daß von au- ßerhalb die Kunsiwerkc ntcht zur rechten Zett et_n mgcn xmd darum der Eindruck in dcn_ ersten Tagen der Er_d nung. mcht Zam, mrt den Erwartungen sitmmcn konnxe, wozu dre lcyten'_A11s-
ellungen berechtigt hatten. Erst jeßmsi dxr grdßte Thetl _der Gemälde und Skulpturen beisammen; _crft jetzt 117 es mLYltch, slch obne Vorurtheil von dem Ucberbltck des Ganzen S lässt auf dxn gegenwärtigen Zusicmd unsechr Kunßzn erlauben. Aber auch M diesen wird man 'crü Yann sicher gehen, wenn“ xnxm' zu- gletck) Leine Reihe von Umßaydcn erwägt. Gerade dtezenigen Künstler, Welche sonft am metsten zu dem Glgnz unserer Yus- stellungen “beizutragen pfiegtxn, waren_ in den bxtdoneßtchtckze- nen Jahren mit anderwctttgcxt Arbeekcn bcschafttgt, welche be- reits an dem Ort ihrer Be_1itmmu11_g .nuZzeftcllt wordetz, oder; wenn sonsi unabhängeg, allem ßhon _threx ; *öße wcge_n' hrer mehl
ezcigt wchrden konnten. Es, allt m de_cse Zeix der mncre Aus-
au dcr ncucn Werdersthen Ktrche und dre Einrtchkung des neuen