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General auf den vorläufig angegebenen Grundlagen zu unter- “handein, nachdem er die folgenden näheren Erklärungen er- halten und gegeben haben _wird: . . '
1) .Wenn darein gemailrgc wird , dte Angrtxfs-ZArbeiten -au8zusekzen, so kann dies nur„unt„er der gusdrgchitchenoBck *dingung geschehen, daß auch des Cttadrlle ihrerseits „sich ieder “Arbeit ähnlicher Art enthalte, und daß die Sachen tm 5111111 „quo verbleiben.
Antwort: anestanden.
2) Man erbittet fich eine Erklärung darüber, was unter
“den Umgebungen der Cicadelle verstanden wird, und daß die Distanz festgesetzt werde.
Ancworx: Vom Mechelner Thore die Straßen dexla “Pie, du Giadiateur. du Picdnu, St. Rock), de la Cmchre und das ganze Arsetial entlang; außerhalb der Stadt sm_e Distanz von 300 Mdrres vom_Fuße des Glaccs ab und die beiden Außenwerke mic einbegriffen. .
Z) Das “Holiändischr_ Gejchwadrr, wre es sich dermalen vor Antwerpen befindet, wil respektirc werden. „
Antwort: Da der General-Liencenanc nichr. tvxffen kann, ob nicht Se, Maj. der Kdnig der Niederlande noch --einige andere Kriegs-Fahrchge her1rnder,-so verlangt er, das;- auck) diese in das Geschwader mic cmbegrtffen werden sollen.
4) Was die Wieder-C'rstattung der geplünderten Lebens..- mittel betrifft, so ist die Plünderung ohne Wissen drr provi- sorischen Regierung und nicht von Tryppen ausZeübc worde_n; da fie ihr ferner auch mehr nachtßetlig als nülziich gewejen ist, so kann sie die Verantwortlichketc deshalb nicht Über- “nehmen. „
Anrwort: .Die Plünderung :| von den Truppen wäd- --rend des Waffenstillstandes arisgeübc worden , die Gerechtig- keit verlangt daher“ eine Wieder-Erstatcung der gcpiündexxtcn Gegenstände. . . . , ,
5) Der General wird die Frist besmmmen, m der er die “Befehle seines Souverains mittheilen kann.
Antwort: Da der General nicht wissetikann, an wel- chem Tage die Antwort Sr. Maj. eintreffen wird, so kann er auch auf diesen Artikel keine Antwort ertheilen.
(Belgischer Seits wird hier in Parenthese die Anmer- kung gemacht: „Diese Frist wird nicht fünf Tage vom Dg- -“-tum des gegenwärtigen ab Überschreiten können, so daß sie am 2. Nov. um . „Uhr cndigt.“) . ' _
6) Der Wiederbeginn der Feindseligkeiten soll von bei.- den Seiten 12 Stunden vorher angezeigt werden.
Antwort: Zugestandeu. _
Für die richtige Abschrift: - , (gez.) F. Chazal. Der General-Lieutrnant Baron Chajse.
Gestern früh fing man an , des Feuers „mjAntwexpen “Meister zn werden. Mecheln hatte seine Spritzer) hinge- 'schickt. anwischen rauchte es gestern'noch fÜrchcerltch. Ein 'hiefiges Journal hatte erzählt, daß die auf der Scheide lte- genden Fregatten in den Grund gebohrt worden seyeii: dem «wird jedoch widersprochen und hinzugefügt, daß nur eme Kor- vette in ihre Masten einige Kanonenschüsse erhalten habe. Die Kirche Notre Dame soll nur wenig durch den Brand
elitten haben. - Ueber den mit Kanonen-Feuer auf das rsenal erfolgten Angriff des bekannten Kessels, welcher Anz griff zunächst zu dem Bombardement des Generals Chasse
den Anlaß gegeben hat, erfährk man folgendes Nähere: „Dre reiwilligen waren von der Einwohnerschqfc mtc ungememem ubel empfangen worden; General Chaffé hatte versprochen, sich in die Citadelle zurückzuziehen und die Stadt nicht zu bom- bardiren, wenn man ihn im Besitze des Arsenals und den Hafen frei ließe. Unsere Freiwilligen debattirte-n noch über diese Punkte, als ste (vorgeblich), durch zwei Gewehr-Schüffe der Holländer angereizt, |ck) auf die Truppen warfen und das Arienal an- griffen. “ „ie Cicadelle und die Fre arten tm Hafen eröffne- ten bald darauf ein fürchterliches euer, und es rvird verfi- chert, daß an hundert Feuerschlünde zu glpeicher Z?“ ihre Lg- '-*dungen gegen die Stadt entleertetz. Dt? xrächttgen Quais am Hafen bieten jekt“ nichts als eme ungeheure Ruine dar. “.Bei dem Brande des Entrepots soll auch der Handelsstand von “Brüssel einen Verlust von 800,000 Franken erlitten haben.“»- Hiesige Zeitungen fügen diesem Berichre noch hinzu: „Die aus Antwerpen gekommenen Nachrichten hatten das Volk hier so sehr zur Verzweiflung gebracht, daß in mehre.- *'ren Vierteln u befürchten stand, dieHaufeu “würden sich nach den Ge ängnissen begeben, um die daselbst befindli- chen Holländischen Kriegsgefangenen umzubringen.“
' Einige behaupten, es seyen Betrunkene gewesen, die zu- erst auf die»Kriegssch"iffe vor Antwerpen gefeuert und sonach zu dem Bombardement Anlaß gegeben haben. Alle Berichte smd jedoch dahin übereinstimmend , daß in' der Stadt eine Fürchterliche Meßelei unter den Holländern angerichtet wor-
den, ehe General Cßaffé seine Feuerschiüude eröffnet habe. „Wir smd ruinirc/“Z heißt es in einem Schreiben aus Anc- werpen, das Brüsseler Blätter mittheilen, „und zum größten Unglück können unsere Befreier, vorläufig wenigstens, gar nichts thun, um uns gegen den Feind zu beschüßen.“
Die Kaufmannsckyaft von Antwerpen soll dem General Chaffé eine Schadsoshalcung von mehrerenDNillionen Gulden angeboten haben, wenn er die Ciradelle räumen wolle; er soll jedoch erklärt! abeu, daß er bei seinem Monarchen anfragen werde, ob er diese Unime als eine hinreichende Entschädigung für das auf der Citadelle befindliche Kriegs-Material halte.
Ein Secretair der Englischen Gesandtschaft im Haag ist haute als Courier hier durch nach London gegangen.
Sämmtliche hiesige Blätter enthalten folgenden Ar- tikel: „Gestern um 10 Ahr Abends wurde dem Central- Comité der provisorischen Regierung der von den Kommissa- rien aufgesekzte Verfassungs-Entwurf übergeben. Die provi- sorische Regierumg beeilt sich, ihn durch die Zeitungen dem Publikum mitzurheilen , um srch Behufs der Diskussions", die dieser Entwurf erzeugen wird,_1_'1,ber den wahren Zußand der öffentlichen Meinung aufzuklären. Vor der Eröffnung des Kongresses will das Central-Comité den Verfassungs- C'ntwurf der Art modifiziren, daß es denselben der Näcional- Versammlung zugleich als den Ausdruck der öffentlichen und der ei enen Meiiiung voriegen kann.“ '
act) Inhalt des obgedachten Entwurfs isi die Regie- rungsform die einer erblichen Monarchie mit einem Senat und einer Wahl-Kammer.
Der Baron Vandcrlinden-Hooghvorst ist zum Inspecteur aller Bürger-Garden, von Belgien ernannt worden.
Als Bürgermeister von Gent und Mons smd bei den kürzlich daselbst sratrgefundenen Munizipal-Wahlen die Herren van Crombrugghe und Tahon de la Motte, beide bekanntlick) früher von der Niederländischen Regierung zu diesen Posten ernannt., wiederum erwählc worden.
-- Die Achener Zeitung theilt nachstehendes an ein Handlungshaus in Achen gelangtes Schreiben aus Brus s el vom 27|e21 Okt. mir: „Sie werden wahrscheinlich aus den hiefigen Zeitungen ersehen haben, daß unsere “provisorische Regierung den Verlängerungs-Tcrmin der verfallenen Wech- sel bis auf den 1. Nov. d. J. ansgedehnthac. Auch dann kann ich so wenig, wie_ die meisten hiesigen Häuser, welche mit Ihrer Gegend Geichäfce machen, zahlen. Hier liegt der Handel ganz danieder, Niemand bezahlt. Jedermimn hac starke Einquartierung izu ernähren, die Theurung ist groß.
„Mord uud Plünderung verbreiten bei Tag und bei Nacht
Angst und Schredken; die Einwohner sind mit Wachdiensten überhäuft. Das ist der Zustand, mit dem unsere Stadt von denen heimgeiucht ist, welche sich unsere Befreier nennen , dies die Folgen eines tollen Freiheitsschwindelck An Hand- lungsgesclxäfte ist demnach gar nicht zu denken. -- Vor 3 Monatexi war unsere schöne Stadt noch üppig und reich, von einer großen Anzahl vermögender Engländer und Spa- nier bewodnc und von vielen Fremden besucht , wodurch vie- l_es Geld ii»? Umlauf kam; überall wurden die schönsten Häu- ser gebaut; nun smd alle diese Fremden verschwunden, und über 500 Häuser stehen leer und verlassen. Dagegen find Schaaren von dem gemeinften Gesindel, ganz zerlumpt und
„ ohne Schuhe, welche auf den Gassen von Paris angeworben
wurden, hier an gekommen und bei den „Bürgern einquartiert, wo sie fich Exceffe aller Art erlauben. Die schönen Läden der Magdalenenskraße sowohl, als die in den angränzenden Straßen, find ausgeleert oder verschlossen; der Werth der Waaren und der Häuser isi bedeutend “gefallen; Niemand läßt arbeiten, daher Bettler und Arme in Menge. Was aus
diesem traurigen Zustande der Dinge diesen Winter werden „
wird, ist nicht voraus zu sehen;, unsere“ einzige Hoffnung ist auf den National-Kongreß gerichtet. So viel isi mdeß ge- wiß, daß unser schönes Land ayf 10 Jahre ruinirt ift. Be- hüce Gott Ihre Gegend vor einem solchen Unglück, wie es meYrere mißver nügre Köpfe unter demNamen Freiheit über an er Land ver ängt haben. - Ich bitte, gedulden Sie |ck
noch eiiiige Monate mit Ihrem Guthaben, ich werde Anes ausbicten um Ihnen sobald als möglich Zahlung zu leisten,.“
Lütcich, 30. Okt. Da der Graf von Berlaymont stich von hier entfernt hat, so ist an seine Stelle Herr Veréen zum provisoriichen Chef unserer städtischen Garde ernatmc worden. Der Graf von Berlaymont soli zuseiner kranken Frau gereist seyn: ,.
Aus Mastrtcyt erfährk man, daß die .!“yolländt„',che B.S- satzung, und besonders die Chefs derselben , ungemein thättg und wachsam seyen. Der Waffenplakz ist ein Lager IWW den, in welchem die Soldaten ganze Nächte unter ZM?" JU-
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bréugew. Sschs geladetie Ka::ori-zn frei;;en dabei anfgepfwuzt und dir Lirtiiierißen mit brrnm11dcn Lunten danedcn. Gene- ral Dibbefz hat den Befehl LOHUMU, dcn Piaßaxxf das Acu- ßerske zn vertheidigen.
Man wiki hirr rdisssn, daß die Deiche des Kanals von Mastricdk nack) Herzdßeixduici) briNeerc-dksn di:rchstochen wor- den und dadUrck) die'. dexacdbarcen Gegrxidor: ganz anker Wai"- ser gesrizt worden sind. M*:hrsre Mic Ledensmérrcin mid Geld nac!) Majirich bestiiiimxe FQHL'FLUZE sollen si-Lk) im Bas;- fin bei Wrrrt» defindrn, dhne ihre RTW: sortsrszen zu "kdxmen.
Wer GOUVLNWUO :msercr Provinz (3411 das Branxichciii; brennen aus Korn cinskweilen unkorsagc. C's fehlr Uns mori)
immer cm Gekreidr, da die Gursdesißer fich fürcdcen, anf d-su ,
so oft s:?wx: xeunruhigken Markt zu komr-“xrxx. .Die BFHLrI-c imc dedhaid eiiie Brkmrntruirchnxig MMW, 1:1 drr 115: crkZ-er, für jeden GÉMÖLU rixiséehrn zi: rrdsi-IU.
Schwede111ind Norwegen.
StOcÉiwlni, “26. Okt. Die Wirrerxisig ist it“. der [LÖ- ken Zeit 1121“ die Ernie, txamexitiick) der Kartoffrin, sci)r 915.11.- stig gewei'en. --Uede“r deri Waisrrarixi, der ch [)irsiZasii Sixdt- ilzeil Nordrr-Malm Von der Insel, arif weichrr 'das K," - nigl. Sclzloß liesi, cream, imd zwrr vorck Ende der Köxiixxéii- sxraß? dis zxxc VRNMWFC, sdll 1.111? 116118 Kerkexidrktcke Zrirgk «werden, und Hrrr Owen, der sich Mä) bei. dieser UNTEUWH- mung an die .Spéße :"rsilk, Wird die Bercckxigxing «'Wir-1:1, 'von drr; FUßgäng-Zrn, welche die. Brücke »WE!» 10 Jahre
* lang eine“ deüixr zu cxdrdcn.
Dänemc:rk.'
Kopenßagen, 30. Okt. Nach einer BIÉUUUMMÖUUZ des GcneraZ-Zoiliammer- und Kommerz-Koxiegiums vom ge- srigen Taxis haben Se. J.)?ajrstät verfügk, daß Roggen bei der' Einfuhr nac!) Dän-xmciré' mid drm .Herzogthümrrn bis zum 1. Juli 1831 “frci, sowohl 15011; Zosi ais der Cxxra-Ad- gabe, seyn und dirs vom 1. Okiddxr 1830 aa gere-Hnrc werden soil.
Deukscdland.
' Dresden, 1. Nov. Sr. Königi. Mcijesrär 11111) des Prinzen IIRtregentrxi Königl. Hoheik haben fick) dewogrn gefunden, dem zrirßrrigcn Oder-.)“d:;siskdrial-Vice:Präsidenten, Freiherrn do:“. 'Fisciz-xr, das Direkioriam im Oder-Sceiisr- “Kollegium zu veririhen.
Leipzig, 1. Nov. Der Zlste Okwder isc diLSrz-mi bei uns feierlicher begangen worderi, ais je; die Erixmernng an so "eben vergangene Zeitsti, drren unheilvollcs Treibeis die „Treue Soeraic Utisei'er erhabsnen Fürßrn, umzzürcccrnix der
' ckLiebe Jhrez Volks, im Encséehen vernichier 13111112, veriiri) , dem Tage UOch eiiie höhere Bcdexxuag :md W21rde. Cin
allgemeines Datik'feft fiir die WÜLÖLWNÜCÜUUZ der öFcnikirHeU Ruhe und Orduung wurde mik dsr Feier drr; 3177111 Okcdber verbunden , an welcher sämmtliche B:“:rgrr , Einwohxier imd Bekenner verschiedenexi Giaudens den tizätigsien Mikheil znahmen.
Hamburg, 1. Nov. Admiral Sir Edward Codrington :isk' auf der Rückreise von Petersburg nach England hier
, “wieder eingetroffen.
- _ Ha,:zibu rg , „2. Nov. Für ands' zeigte sich heute bei erhöheten Pretscn_ztemltche Kauflust, und“ du; Preise behaupteten jichb1szum Schluß des «WWW. Für Actten Fahl“ man 1025 Fl.; Zproc. Dein. ;- 58-x- begehrt; R11s.Ettgl. An. 3: 911“ z .; gut
, 11 lassen; Ruff. Anl.. Hamb. Cert. & 911“ und RZ gemacht“; Polti.
art. & 104-1- gut zu klaffen; En [. Reap. Zi 63 Verkäufer. Die ; ale. 21 56 gemachtz fur Preuß. “ngk. Aus. Von 1818 war gro-
er Bericht: und keine Verkäufer 5 923; Norw. 6proc. ;: 10M- zu ' affen. -- Auf London viel _Begehr. Amsterdam lange Sicht zu Haben, kurz: zu lasen. Parts, auch Petersburg, gesucht. Bres- lar: zu haben. Wien und Augsbur zu lasen. Frankfuri Briefe. 'Ld ors und Gold M Barren zu la cn. Diskonto 4 pCt. Geld.
-- » Frankfurt a. .M'/ 31. Okt. In der ersten Hälfte der abgelaufenen Wockc„hatte man, da 11th London bedeutend ntedcrc Notirungen emgmgen/ auch die Bcrtchtc von Amfterdam und Parts nicht eben crmuthr end lauteten, auch bei sans keine
“Besserung in den Courscn der onds erwarten sollen. Dcffcnurt-
Zeachtrt "zeigte sick) tm Geschäft mit Sinatspapieren, namentlich en vier Hauptgattungen der Oesicrrctchischen Effekten, etwas nichr Leben, als in dcr lciztcn Zett bcmerklich gewesen war. Auel) gingen 5proc. Metalltqucs von 9111- auf 90Z,_ 4proc. von ZLF auf 82:7, „Batxk-Actecn vyn 1269 auf 1271, und Partial von 116,77 auf 118 m der Höhe; dte darin „gemachter Ankäufe fanden nur gegen baar Katt. Die Ursache dteses gcrtngen Anziehens dcr Course *- qu man eher emen fesicrcn Stand nennen möchte -- war lediglich *in dcr gUten Faltung der Wiener Börse zu suchen. „Der T_ilgungs-Fonds fuhr ort, “Kacke Posicn 4 und ;é-proc. Metautqch cm uthun, und man koniitc zr: jeder Stunde zu den gegen dre hic egen mcrklxcix hdhsrc:1 Preisen ,Ocjicrcirhisch Papiere gcgen Baarschatt eindringen. Dees“ mrmtc-rte unsere kicincrcn Speku- [anko auf, und UMR. F?», ÖWM MMWE VM Neuem cfxégc OWM;
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tionen aiifs Steigen machen. Die komvtantcn Stücke machten sich dabct etwas scltrn. Der Markt bekam nebenbri auch einiges Leben durch das Eintreffen siarker Geldxrgnsport'e von Wien. Man rechnet, daß_wohl nahx an eme Million Gaiden Conven- tionsgcld an 11) bis 12 „hiesige HäuÉer kgelangt smd, die solche als Retouren frzr nach Wien gesandte ffc ten, zu erwarten hatten; dock) :| von dicsctx Baarsclwftqn drm Paprerhandcl nur wenig zugrffoffcn, dcr großere Theil liegt_ m den Kassin, oder wird im Diskontd angelegt, dcredqnn aUch von 6 auf 5 th. zurückge- gangen rst. In allen ubrigen Fonds, als den vier genannten Gattungrn, war “Ls merklich üill. Dcr Monatsschluß (29. Okt.) lieferte ztcmltch gynfttgc Resultate. Die Ocüerreichischen Haupt- Effcktcn hieltctx nch „feft tmeCours und dabei mehr begehrt als angeddtcn. Dre effektiven Stucke waren eher selten als im Ueber- siuß, Mid airbaarem Gelbe war kein Mangel. Uebrigens hätten 1111) wohl dcr Fonds „unter dtcsctx Umständen noch bedeutend ge- hodcjt, ware nicht dce unerfreuliche Nachrichi eingetroffen, daß auch Antwerpen in den Belgischen Jusurrectionsürndcl mit fort- gxrtffcn worden ts. Yusere HaupthsWstSleute sahen dies' Er- ctgmß als“ so brunruwgcnd an, daß nc sick) weit eher zum Abge- ben als, ziim Etnthuxt neigten und dadurch eine neue Flauheit hcrvorrrcscn; Auf Lieferung war keine Kauflust zu verspüren. Maxx dot diu Zzproc. Mctallxques nm ck pCt. , _die 4proc. um eben sx) vici und Bank-„Acttcn um ?. Fl. pr. Stück" auf einen Monat fixe Lccfcrnng, [):Ut rr als für haar aus. Bei Prolongationrn und Drydrs nexit: [ck der Zins rückgehcnd „auf 7 bis 6 pCt., es war aber wenig unterzubringen, indem die Prolongantcn cin schwaxhcs Vcrtraucnruf den Stand der Fonds zeigen und die duposxcrtcxi Effxkten leebcr abgeben gls länger an sich halten. In den Hoaandixcoen Fondsherrsckste tn Folge drr- anhaltenden kri- tischit LageBelgtens eine, große Entmuthigung. Dic Course waren chsCÖtCDM Lau. Dre Integralen waren zu 39, Kan en z:: 1,531-1md Ncsianxen zu 253 z 32 fortwährendausgcboten und v _ne Nehmcr.„ Auch die Spanischen und Neapolitanischen Fonds blte- bxu offcrxrt und ihre Course faü nurnommal. _ Am 30. Okt. gingen dre Oesterreichischcn Hauptpaptcrc, in Folge der bcsxren Lstegirr No/Zirungen4 um „Z pCt. in, die Höhe. Dock) war z_u bc- merken.- das; WU? dte mttxlercn Spekzilantcn Kauflust zZZZten/ währcnd sich die: Hexuptpapecrhätxdlcr skill verhielten. Von , ech- seln aur freindc Plaße waren dre ganze Woche über nur dir auf Awmstcrd'am aM),“ Sichten begehrt; die andern Devisen blieben sammxltck) offcx'irt.
S p a n i e 11.
Madrid, 18. Okt. Die Nachricht von dem Eindrin- gen dcr Spanischen Insurgenren Über die Pyrenäen ist hier KUZUÜUIT. Die heutige Hofzeicung enthält in dieser Be- zZHUtix.) folgenden Artikel: „Die verirrcherischen Bexbaiintcn J:“)pariéens haben endlich ihr großes Unternehmen Begonnen. Wasdir VernUnfc ale; abscheulich "verdammte,“ was der ge- 11111de_Bcrskand ais verwegen. znrückwies, was wir nicht vor- derzuzazcn wagtsn, in der Besorgniß, die von uns geäußer- cesn de-„Miexi möchren den Unwillen der Einen erregen und di; Staderkzeit der Andern gefährden, - Alles das hat fich d111ch das vrrderdliche Bündniß des verworfensten Vorsalzcs mcc der unsinnigsren Verirrung erfüllt. Ein Corps von etwa 500 Mann iskxcdie große Armee, welche die Verrätherin Eu- rdpa haben zxxxammenbringrn können, und dieses Heer, das 1:1 der Nachc vom 1Zten auf den 14ten d. M. durch das Dorf Urdqck) Zi Navarra eingerückc isi, hat es über sich ge- nommen,- in Spanien dasjenige aus urotten, was tief in die Herzeti emg-ewurzelc und für das lück wie für die Wohl; [ahrc de_s Landes nothwendig ist. Was wird aber der Er- xd-„c; dickes Unkernehmens und anderer ähnlicher Versuche seyn, die mar; ek.*oa.machen möchte? Wir find in Vérlegmheit, rvas M? auf diese Frage antworten sollen, dennwir möchten m unsere Rede nicht gern jenen der Revolution vertrauten „TM, Hoelz jene Sprache mischen, welche lächerliche Bras)!- 1Ucht xtnsr der Ohnmacht der Rebellen eingab, als der oben Spaniens unter ihren Schritten heftig “erschüttert ward und das Sewich1alser Streitkräfte Europa's die schwachen Trüm- mer ihrer „Herrschaft erdrückte. «Den Ausgang dieses verwe- genen Unternehmens werden wir unverweilt vorhersagen, und Alle, welche den Umsturz der “gesetzmäßigen Ordnung in die- 1_cm Königreiche wünschen, wird eine furchtbare Strafe tref- ie„n. Inzwischen, und das merke man sich für immer, freut Spa- men sick), daß eine Gelegenheit gekommen ist, bei welcher die ganze Welt aufs neue die Gesmnungen und die Kraft des Landes kermsn lernen kann. Der Irrthum, worin man sich aber „unsern politischen und militairischen Zustand befindet, häcie auf de:; Spanischen Boden Feinde locken können, die, ohne der Straße zu entgehen, welche den jelzt Eingedrungenen droht- größere Verhecrungen anrichten konnten. Wir betrachten es als ein (séilück, daß man mir solchen Mitteln und mit Men- schen einen Versuch macht, deren Ausrottung eine Wohlthac fiir die Länder isr, deren öffentliche Sittléchkeit und Sicher- heit durch die Gegenwart derselben gefährdet war. Wir fürchten den Bürgerkrieg nicht , über welchen der Tiger Ro-
mero Alpucnce imd mehrere andere Philanthropen unter den
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