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Uebermorgcn beabsichtigen Ihre *Majeséäten das Theaécr von Covencgarden zu besuchen; zu Ihrem Empfange werOen dort bereits die größten Vorbereitungen getroffen. „
Ein hiefigcs Blatt berichtet Folgendes: „Als dsr Kömg am leßten „Donnerstag nach dem Drurylane-Theacey fuhr, drängte sch ein Mann, der, dem Aeußern nach, ein Zimmer,- mann zu seyn schien, an den Königl. Wagen. Von Sr, Maj. bsmerkc, äußerte er die Hoffnung, die nächste Parla- m-enrs-Sikzung würde dem Volke, das seit mehreren Jahren die ihm auferlegten Lasten Ohne "Murren getragen, Erleichte- rung verschaffen. Der "König hörte ihn an, antwortete anch Und reichte dem armen Manne die Hand. Dieser braäy, fick) in die JNase des Volkes zurückziehend, in Thränen aus und schien tief gerührt zu seyn. Was Se. Majeßär gskmßerc, ist uns bis chr. nicht bekannt geworden.“
Gestern hatte fich das Ober; und Unterhaus vsrsanell, um mehrere Mitglieder zu vereidcgsn; dax; Umrexxzsxxs vcr- tagte fich bis Übermorgen. _ -
Der neukécl) bier angckNUMcxn-Z TripolécaxiscH-Z ÖZLWPZ hatce gestern im Kolonéal-Amta eéxxc, Zusammsnkxmfx mj!; “St“; George Murray.
Rieöerlaxxde,
Aus dem Haag, dcn ?. Nov. Dée MWÖTUUW *:)«x [I
den Sectionen deé zweiten Katmncr die Gründe xwitzxc'xlzcixc, welche sie verhinderten, dem Vexlxmgen derer zu enksprcMU, die in dem jt'tmgsk vorgelegten Kkiminal-Gcscß-Cnthré wc- geu Bestranng von A11fruhr-Vex7"uchen noch strengsxs B2- stimmungen, insonderheit nzäs dic Zuerkennuxg ch “FWW?- strafe betrifft“, vorlangtcn. ---Gesterxx wurde der zweixex2Kam- mer ein einstweiliger Fénanz-Gesefx-Vorschlag vorgelegt, mach welchem jeder Eimvohncr deine direkten Steusxn ff.;),- WIL), die Parentsccuer und alle Zusakz-Ccnren eémbegriffcn, :*:xchs) ein- mal als Darlehn zahlen s::u, mit Ausnahme von gcwxssxn nur aerinlg besteuerten Klassen, [;;inggen mic C“?!)ökzmxxg MU ein Viermei
sollen resp. am 30. Nov., 31. Dxxz.“ d. I. und 31. IM. ?. Z. y,egcn Empfangschcine geschehexx, wofür iw. Avril 10-51 Hproc. Obligationen, im ganzen zum Bklaufe von 17 MMW.- nen, gegeben werden soUen, cknzuxösen von 1832 an,- mic 100,000 FL. monatlich nach LooIziehung. Ferner sol'écn fÜr 12 Millionen 6proc. SchakaiUctts creirc werden, um damit alle Gehalte (außer den milcrairikcben) und Pcnfionen 21.1“.11» von mehr als 1000 F1. jährlich und alle andern Fordcergcn an den Schatz zur Hälfte zu bezahlen.
Es soll sich eine Deputation aus Ankwerpen bet“ Sk. Ma,- jestät gemeldet haben, die aber an General Chaffé verwwxen worden ist. _
Se. Majestät haben dem "General Cort Heiligcrs die Yus- stcht über aUe frciwillégsn Corps und die Vorsorgx zUr Linx; munterung" der Freiwilligen-Werbung für das IZE *; Qlfgé- tra en. *
g Ueber frühere: Ereignisse in Z-eeländisa') FLand-ern enthät't die Staats - Courant den nacbskehcndon Bcrécß-t: „Da zu erwarten war, daß die herumsrreifcnden Jusurgenthtrupps, wiewohl fie bereits einmal tapfer zurückgescksag-xn wo:“den, doch die Bewohner des alten Staats-Flandern aufs "e_ue anfallen und bcunruhigen würden, so hat man an die1er Seite ernstliche Maaßregeln genommen, um sich dage- gen“ sicher zu stellen. Unter Anderem hat man , Len leßccn _Rachrichten zufolge , verschiedene hölzerne Brücken abgebrochen, die einen Uebergmng aus Flandern härten bilden können, und sodann in der Gegend von Oostburg Za- bereitungcn getroffen, um das Land unwr Wasser zu, setzen. Inzwischen scheinen aufs neue einige Insurgenten-Trupps in jenen Landstrich eingefallen zu seyn. Ju Biervliec hat ein solcher den Gemeindeschveiber gezwungen, eine Summe von 150 Gulden zu erlegen, währeüd ein anderer Haufe mit zwei Feldstärken in Sluys eingerückt ist. Nach Eingang dieser Nachrichten hat der Oberft“-Lieutenat1t Ledel- eine TruppeU- Abtheilung nach Biervliekabgcsgndt und is': sodann selbst
' an der Späße eiuer noch ansehnlichérn Macht gegen die In-
sur-genten aufgebrochen.“ (Vekgs.“-die gestern mitgetheiltea Nachrichten aus Brüssel, Wonach die, 'nsurgenten aus Sluys ber„c-its wieder vertrieben worden smd.
Den [cker hier eingegangenen Rachrichten aus Ma- ftricht znf-zlge, trifft der General-Major Diböeeö fortwäh- rend die zweckmäßigsten ?aaßregcln zur Vertheidigung der Festung. So“ hat er unter Anderm den Advokaten vanCon-
* bergk) und Silveryzer Den schriftfécben Befehl übexsandc, die
SUM sogleich zu verlassen; und zwar, nachdem er unterrich- tet worden Wär, daß“ beide junge IJDänner, die früher in Brüffel gewesen waren und dort bei der provisokischen Rx.- gxerung um emen guten Posten angehalten hatten, nach i:)rer
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1 für andere höher besteuerre. Dio: Zahlx-xgem .
Rückkehr alle möglichen Versuche gemacht hatten , die Be.- wohner von Mastchhc zu einem Aufüande zu bewegen. WTM meldet ans Herzogenbusä), daß die Aufrührer ei- nen Theil des herrlichen Kanals Zuid-WiUemsvaartvermic- telsk Durchstechung des Deiches bei Weerr unbrauchbar gemacht, wodurch die Verbindung mit Mastréchk sehr ge- hemmt ist. , Nack) Herzogenbusck) ist ein gewisser Jansen, der mehrere Soldaxen in Eindhoven zuvDesertion verlsiten wollte, ge- fänglich eingebracht worden. -- Das erste Feld-Bacaillon der Amsterdamer Schucterei ist in Herzogenbusck) angekommen.
Breda, 1. Nov. General vanGeen, der das von Ant- wcrpen fich zurückziehende Armee-Corps befehligt, das jetzt "(“je Provinz Nord-Brabant decken sol], bxfindct swb dermalen Ln Ginneéen; seine Vorp'oftsn stehen in Ruysbergen und Ul- vcnhouc.
Die in und vor unserer Stadt befindlichenTruppen hal- ten sia?) bereit, Kei), soöald der Dienst es crfordckt, in beweg- Lici)e Kolonne abzucheixenx Ein kagémenc Jäger und eine Lllzchcixerg U(ylanen, wclche six!) vor Hooghsjraxen aufgestellt [';-WM, waren bis ]“?fzt hinreécHend, es dort, so» wie in den nahe [Legenden Orten, zu verhindern, daß die axxfrührerische Fahne aufgeste-Éc werde. .
Bei dem Bombardement in Antwerpen find sehr viele
: JUsM'gcnteU, die in das Bau-INagazin gedrnngen waren
und fich dort gsgen dcn Kugekregen nicht zu schüßen tvUßten, gctöx-tcc m:?) verwundet worder-r. Mehrere Znsurgcnren wollx cen si-xl) einiger am Kanal lécgender Fähren aks Brander bedienen, um an den Kx'iegsscfsffen zu entern, finö jedoch bei diesem Vcrsuclcke mét ihren “Fähren in den Grund gebohrt worden. .
- *- Antwerpen, "1. Nov. „Unser Zustand ist noch dcxscLbe a::gscvolle und traurige, der er vor einigen Tagen war. Junerßalb der Stadt nichts als wehklagende Bewoh- ner oder kxerbeégcströmte HMfs-truppen, die wir jedoch, i[)rem Fmßcrn Ansshn und ihrem Betragen reach, eher für unsere ärxxsxaén Fcénde halten möchken; außerhalb aber die drohenden FcuxrsMÜnde der Citadslle und der. Krisasschiffe, die bei der gerixxzxxf'con dßeffeitigsre Dcmonsxratéon ihr Verderben dringendes Feuer wieder eröffnen würden. Seik gestern und vorsgestern haben die?, .Kricgss'hffe noch einige Verstärkungen cr)alren, was daran hinzudéucen scheint, daß man die Citadelle auch fernsr besekzr [)aicen und vertheidigen wolje. Das ist bestimmt, daß der chffenftélljkand bis zmn nächsten Donnerstage, den 4. Nov., verlängert worden ist -- versteht fich unter der Be- dixjgxmg, daß von hier aus nicht der geringste Angriff ver-
sucht wird «- und ist namentlich die hiesige "Kaufmannschaft:
dem:?ht, eine Uebereinkunft zu Stande zu bringen, um wo möglich die Stadt und vielleicht auch das Land zu errettem Wird diese nicht ins Werk gesetzt, so find die ersten Kauf- leute bes Ortes entschLoffen, mic Hénterlassung ihres Vermö- gens, ihrxn Familien,“ die bereits früher die Flucht ergriffen
habém, zu folgen. Alls Straßen! hier smd durch Wagen, Bals:
kes“; mw abgerissenes Gemäuer verrammelt; das Steinpfiaster ist übörall aufgerissen. Sämmtxiche Häuser und Straßen sind voll von bewaffneten Fremdlingcn, und wenn man noch- einem der früher wohlhabenden Bewohner-Antwerpens begeg-
net, so isr sein Aussehen traurig und sein Gesicht voll Schmerz» und Kummer. Noch immer brennt “es im hiestgen Entrepc-t;
nur Kleinigkeiten ßnd gerettet worden, und man schätzt jeßt, nach einem genauem Ueberschlagc, den Werth der dort wer; brannten Waaren auf 18-20 Millionen Gulden. Mehrere Hundert “Häuser smd mehr oder weniger durch den Brand zerstört worden. "
-- Die Düsseldorfer Zeißung giebt folgendes durch- thtlleung aus eitwm überrheimjchen Fabrikorte ihr zuge- kommene Schreiben eines in Antwerpen wohnenden Deut- schen Kaufmanns, weiches eine lebendige Darstelwng der da- sigen Ereignisse in den lcsxtvet'gatxgqt1et: Tagen enthälc.
, „ A ntwcrpcn , vom 29. Okt. 1830.
Wenn tch Dex unzusannyrnhängeyd schreibe, ich kann nicht dafür, dies (md dtx cr en Zexlen, dec :ck, scif Sonntag zu Papier brtnxe. Mcm Geest und m_ctn Körper smd in einem so erschlaff- ten Huskande , daß sch meme Ideen verwirren. Du wirü alle Ereignisse des Landes erfahren haben, ich übergehe fie, um Zn“
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. jekzigen Kataürophe überzugehcn, indem ich Dir bemerke, daß
vor Allem erst wissen mußt, daß Antwerpen im Allgemeinen noch
durch Anwesenheit vieler Truppen und durch den Einfluß der“
Kaufleute dxr Holländischanynaftéc treu geblieben war, obgleich im All_gcmcmcn__der Gctst derxclbc war, Me er in anz Brabant sack) zxtgtc. „Am Sonntag. begann rund um die “'tadt, wohin sick) cm Tbetl dcr Hollä'txdrscben Armee zurückgezogen hatte, eine Lehr lebhafte Attaquc, dtc stck) unserer Stadt tmmcr mehr nä- erte, so daß man Montag Abend untcr-den Wällen kämpfte.
Béilage-
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2395 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung M 310,
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Das Feuer war stark, nach dem eungehcuchn Kanonieren hätten Tausende von Menschen blctbcn mussen; allem cs, mögen nur 500 seyn, weil dicGartenthuser unh Bäumkc ge en dre Kugeln schütz:- ten. Am Dienstag blieb es full; alleen s_ on am Abend waren hier in der Stadt starke Zusanxmenrotttrungen, u„nd Mitt- woch Morgen war das, Volk mchet mehr zu “bänßtgen, und die Wachen und Patromllen der) Burgcx und Mtlttmrs wurden entwaffnet, und 11,112“ noch Batatllonswetst durften die Soldaten die Straßen passtrcn und mußten sch gcgen Mattag schon da- mit begnügen, dre großen Pläßc, Thoree und Wälle zu bchauvtcxx. Any" Fenücrn, Kellern und von detx Dachcrn wurde nun auf dre Holländer geschossen, xmd man drängte fac so, daß Abends Um- noch die Thore yon thnctx behauptxt werden konnte» Dtxse Nacht war, obgle2ch nur ctn Boxspcel Yer folgenßcn,.für mec!) und alle meine Nachbarn) schon „furcht'erlcch. Metnc Wohnung, ein Eckhaus", liegt an etner Serke am, alten Arsenal und htntcn am Taubcnmarkte, an dcffcn “Ende ctnPyYVc-rthumn, nahe am Mccbclnschen Thor, 'von _der stcbcntcn Dtvxston bcseßt war. Von vorn glaubtc_ tck) mrck) stclxer und legte mrck) auf einem Zimmer an dieser Settc zu Bette, m den Kleidern, lesend, erwartete ich, was weite? kommen sollte. Um 11 Uhr Hatten Hic Brftffchr das rothe und Bürgcr-hoxttcr Thor angegriffen. Dec Mclxtairs, von vorn bedroht, “von hmten gcmordet, konnten stel) mcbt meh;- „l)„al- ten, so daß stck) Alles von dieser Seite zm“ ücbcntcn DLVMOU héntcr mein Haus“ zurückzog. Nun wurde der Kampf fnschtbar, und um 12 Uhr zerspmngcqmcmg Fenster, und, eme Matratze vor mir haltend, entkam tck) mcmcxn Schlafxzxnracb nnd Dem Hause und ging zum Nachbar, der nur zurtef, setnc Thür öffnen zu wollen. Knecht und Magd fo!gtcn_. Erstern traf_emc Kugel am Ohr im Bcttc, und so brachten wn“ der Nacht betm Nachbar zu, dcffen Haus qcschüizx lag. -' Um 6 Uhr mußkcn déc Solda- ten auch die Poffkéyn htnt'cr memcmHansc räumen, und Ach zoq fick) nun zanttadcllc, von Pen ctydringcndcn Patrioten ver- folgt. UcbchM Kugeln snd m “mcm Haus gcschlagcn, ohne jedoch mehr als die Fcnücr zu bcschädtgcn, Das Schtcßcn hatte auf- gehört und die in dix Stadt eingedrungenenPakréoten sowie der Magi Mt schlossen unt hchommandantcn General Chaffs eincn Waffensttllßand, dem: lezder zu bald die Zerstörung Aniwcrvcnx; folgte. Dtcsch Waffenßcllßand war der Art, daß man den Hol- ländern dre Cttadclelc, up chcuex fest„ sxlbst uncinnchmbar, noch von Alba qxbaut, ubcrlth, denen zuglctck) per ruhige Besitz des Arsenles, dtcht an der Cttadelle gelcgcn, blechen sollte. Auch soll- ten dte aux der Schelde befindlichen Fx'cgattcn, drclvon 50_ und 3 von ananoncn, uanfährd-ct untcr Holländischcr Flagge lecgqn bleiben, wogegen der Kommandant versprach, der Stadt kein Leco uzufügcn. Das Volk wogtc jchlnd und betrunken HUM) die Stra- cn, die man kaum wegen dex aufgefühxxtcn Barrxkadcn vastérxn konnte, und, es schien mir gletcl) unmögltck), em„solckckrs Bol? m Suboxdinatton erhalten zu können. Lctder bcwws sick) dees gsxr zu bald, denn Betrunkene grcffen v.as Arsenal an und wollten dte von xuerscblkmden gaffcnde CtxadeUe nehmen, als ob es eine lcinigkcit sev. Dic Ofäztcrc kotxmcxt keine Ordnung mehr erhalten, man schleppte dée Arttllerte dcr Brüsselxr, nur 4-6Pfündcr, vor pas Arscnabund begann die Thore cm- uscbießen und geFen dtc Cttadclle anzumarschércn. Da war ntwerpcns Wohn and dahin, denn um 3x: Uhr am 27. Okt. bc- gannen 300 Feuerscllünde von der Cetgdelxe und von den F:“;- atten über desc fre en Bewohnccr der "'VWFZM Handelsstadt, dre o schön c?ebluhx hatte, auszuspcten. Dee anonade wm'dc un- unterbro )en Yts halb zwe: Uhr Nachts fortgesetzt. Jammer, Elend, Vcrwusjtxng ohne Gleichen. Das ganze Qnarticrsas Wasscr entlang bts zum Bassn tß zerstört und verbrannt. Kerne Straße in der Stadt, worm mcbx ganze Häuser zerschmettert find ohne gebrannt zu haben. Wu: waren in eine Kascmatte gefluchxret, und o Wunder, um 2 Uhr fanden wir unser Haus und dre Nachbarschaft fast unversehrt. Nur fünf oder sechs kalte Bomben K_nd au Nachbarhäuser efallxn, obne1xu platzen. Men- schen find en un erer Nachbarschat ntch„t gcbleeben. Das Arse- nal das Gefangenenhaus (Amigo) snd _nx Asche, auch Das große Rekchßcntrrpot mtt mehr als zehn Mtlltonxn Wanken, die a : bicffgenßmvorteurs gehören, ifi met andxren großen Ma azi- uen* rxm ab ebrannt, und noch in dtesem Au cxnbli ' isi an kern -Au bren der Flatpmen zu denken. er Wind ifi ßark und „treibt Alles auf dee Stadt. Das Elend ifi gränzcn- los, Ver wetflung auf allen Geschtcrn, man verflucht die so theuer er aufte noch nicht einmal errungene Freiheit. Chase; bat geschworen, es solle kem Stein „an dem andern bleiben, und er
wolle stel) mitder Cétadelle in die uft spren en, ehe er sich auf
eine nicht anz ehrenvolle Art ergäbe; ein weilen könne noch keine Rxde esvon Fe 11, man solle beim Kdni e bitten", und er gebe drct„Tage Stxll and, wenn man jeden S 115 auf Citadclle und Schaffe vermeede. Nezch dem Haag sind Deputationcn;„nuk Frauen, keine Männer durfen die Stadt verlassen, wir muffcn al o auf Alles gefaß? seyn und haben uns bereits eine bomben- f e Wobnung_bcrettet, Weshalb ich Dir mit Gewißheit [agen kann-, daß mem Lehen nxcht Zcfährdet seyn wird. - Verzig Mintoneu wcrden Mb,?» bmrei cn, den bisherigen Schaden zu
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crscßen; Handel und Kredit im Auslande ist für Antwerpen ver- lochn, und funfzchn Jahre reichen nécht hin,- décsc-s zu ersehen. Dec Abbxcnxmng dcs Entxcpots, Alles Waarcn für Amerikani- LTM, Oßtndtstbc und Englotsche Rechnung, sprécht das Urthet'l für
ntwcrpcns Handel. Mtt Angst und Schrcakcn erwarten wir Uebcrmorgcn.„ Alle Straßen wimmeln von Weibern und Kin- dern. Patroucllcn durchwandcrn die Straßen, und alle acmeineu Leute suxd entwaffnet, um einen ähnlichen Angriff wäFrcnd des Waffensitllstandes' zu vermeiden. Sobald ich kann, vcrkasse ich die Stadt, ich schreibe Dir dann näher; denn brennt und sengt man auch nicht mehr, so ist _die Anarchie dock) groß und führt unvermeidlich später andere Unglücksfällcherch. chwohl denn, Aintwervcn, Leb wohl ungenügsames Land, du hafi es selbst gewollx, die Strafe ist nicht ungerecht!“
- Dis Achener-Zetcung enthält in Bezng aus die neuesten „Begebenheiten in Antwerpen folgende Betrachtung: „Wer träxxt die Schuld des traurigen Brandes von Antwer- pen, der bkÜh-MDEU Stadt. Nach Kriegsgeseß hat der Feind,- welcher eine Fsscung beseszt, volles Recht, auf Häuser und Volk zu sch)ießen, wenn Leßteres fick) emydrc. Die Truppeu in Antwerpen waren ONitbärger, keins Feinde, und als sis gegen Angriff von außen fochten, da überfiel fie“ Meuchelmor§ vom Innern und von O)?et1schct1, die bisher ihre Mitbürger gewesen. Ruhiges Abwgrten des National-Kongrcsses und der Begebenheéch, war Der Antwerpener Pßécht; fis 313qu den mdrd:rischen Ucberfal! vor. Aber dennock) säkoß die Cita- delle nicht auf die Stadt, obschon der BefehWHaber einige Tage vorher damix gedroht, wenn das Volk cinen "Aufruhr Kiste, Der" Befehl des Königs hielt th1 ab, so wie dieser *auch allexn Beschlshabern der übrigen Citadeilcn und Festan- geu_v_ox*1chrieb, di-z Sxädte zu schonen; bei Bküffkl war es" derxclbe Fall. Aber Wiche Menschlichkeit kostete ihm feste Pläkxe, und [*La Insurgenten legten fie als Schwäche aus,» suchten das Edle durcb Lügen zu entstellen: gewöthiche Waffe der moisten Revolutionnaire,die nur ihrenZweck, dieAnarchie, ver- folgen. -- Das Kxisgsgeselz und Recht unter civilistrten Völkern bestimmte jchon Mic langer Zkic: Wenn eine Citadelle von der Stadtseite nicht angegriffen wird, so feuert fie aucb nichk auf diese; im Gegentheil aber ist es des Befehlshabers Pfiicht, um den Feind zurückzuhalren und, wenn möglich, zu verdrän- gen, Die Jusurgentenführer Mellinet, Néellon, Nypels, Kessels 29. hgben ehemals im Französschen Heere gedient, ken- nen_ gewcß dtes Kriezgsgeseß und führten dennoch in dcr Stad! GeWÜß geggn dée Litadelle auf, ließen aus den nächsten Häu- sern auxdieße und die HoUändischen Schiffe schießen, ver- langcen jogar die Auslieferung der leßtern und eine schimpf- liche Cayérulation, Was blieb den Befehlshabern nun übrig? Schändleghe Feigheit und Verratl) gegen ihre Pfiicht, oder Fetzer mzs den Feind in der Stadt. Gewiß waren die revo:- YUcco_t1Z1atret*e Führer überzxugt, daß Leßteres geschehe; denn, x_mksruhern Leben über Rückschten der OJTenschlichkeit wegzu- wrmgen gewohnt, lag ihnen wenig an Antwerpen, ihr Plan war: nehmen w_ir die Citadelle von der Stadt, gut; wird leßtere zerstört, w werfen wir die Schuld auf die Holländer, pas Haus Nassau und den Prinzen von Oranien, und freier :| unjer Spiel dann im Kongreß. Wir sagen: Ancwerpens Yor wgrde dem Neéde Amsterdams geopfert. Trug ist die _eele emer Revolution ohne Noth , durch hab- und ehrsüchs nge Factwnen hervorgebracht, durch akobiner und'zum Theéi Fremdes Gefindel fortgeführt. -- ' utwerpeu ist von Revo-
beklagenden Bürger konnte dies verhindern, wenn se, in meinxchaft mit der Besahun , die innere Ruhe erhielten; t_hateu es nicht, vereinigten Fkk) zum Theil sogar mit den Im jurgeneen und büßen die eigene Schuld.“ _ -
Deutschland.
» „Dresden, 1. Nov. Der geskri : Tag ist hier in der Wecxe, tpie solches die (letzthin erwä nte Bekanntmachung des Kömgi. Kommi'ffarius ankündigte, an das ?eierlichske be- gangen worden. Mehrfach hatte sich der Man ck ausgespro- chen, am Abende des Festes eiue Erleuchtung der Stadt zu veranstakten, Sie fand statt und zeichnete sich besondew dxxrcb Beleuchtungen der schon am Taqe mit Laubgewindm und andern Verzierungen dekorirtm Kirchen und TMM? aus, wiewohl diesen Veranstaltungen der am Abendeetwas chige Wind nicht günstig war. Reich und KMU war die
erzierung chRathhauseö mit dem von einem egenbogw umglänznn Königl. Sächüschen“W,appen-„ radienförmig um- geben von 18 goldenen Lanzen, den Sinnbildern unserer
utionnairen der Revolution geopfert. Die Masse- der K ße
- „RUMWwaxWM-m-M