1830 / 315 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Sat, 13 Nov 1830 18:00:01 GMT) scan diff

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wohl, daß er sie würdig leiten würde; aber weder die Stimme des immels, noch das Prinzip der Legitimität, das aus der einge ührten Thronfolgeordnung entspringt, noch die Hoffnun-

en eines ganzen Volkes find hinreichend, umjeue Faction, des um

ern König umgéebt, von ihren s cbändlichen Entwürfen abzuhalten.

Spanische Royalisten! hr saht am Ende des Märzes mit un- gewöhnlicher Eile .und omp ein vorgebliches Gesxlz bekamxt machen, das in seiner rundlage ungerecht , für dre Zest, m welcher man es machte, nichtig, in der Form lächerlich und * verächtlich und in Allem den Wünschen des Volks wider- strebend ist. Damals legte die Ehrfurcht, die max“: dem Na- men destnigs schuldigisk, obgleich er auf eine unwürdige Weise verführt und getäuschtward, uns Stillschweigen_auf. Ungewtkz, ob die Gelegenheit, ein solches Geseß an zuwenden, je kommen würde, ließen wir es still vorübergehen: aber der Tag ist gekommen, wo Stillschweigen ein Verratl) seyn würde, der dee Sicher- eit des Throns und den Frieden der Nation biosftellen önnte. Es ist nothwendig, ohne Geheimhaltung_unsere „oze- rechten Wünsche für Erhalxung unserer Grundgejeße zu of- fenbaren. .Es ist nothwendig, sie um jeden Preis aufrecht zu halten und keinen Augenblick “511 ruhen, bis wir fie 7.th- der eingeseßc sehen. Bewaffnet Euch, entschiedene Ryyalt- sten! nicht um gegenwäxcég Eure furchtbare Tapferkett zu entwickeln, sowdern zu verhindern, ;daß Uebelgefinnte Euch den freien Zutritt bei dem Monarchen verschlLeßen, um durch- zuseßen, daß er unsere gerechcen Klagen hört, und paß wir mit achtungswerthem Nechdruck ihm ]agen können; Swe, - Ew. Majestät ist absolutex König von Spanien; in Spa- .- nien kann der Konig Alles, nur nicht nach seiner La-me über die „Krone verfügen. Als der erzog von Anjou, von dem Ew. Majestät abstammt und Z)r Rechc erhalten hat , diexe Krone erhielt, ward die Art der Thronfolge durch das fünfte Gesetz des ersten Titel!; des dritten Buchs der neuen Samm- lung bestimmt. Dies ist der wahre Titel, durch welchen Ew. Majestät den Thron einnimmt, Wenn Ew. Majestät ihn verkehren, so berauben Sie fich dadurch selbst der Krone, und diejenigen, die Ihnen exathen haben, von diesem Gesetze abzugehen , würden fie «zhnen geraubt haben. Das Gesetz vom 31. “März ist demnach offenbar ungerecht, und wenn es selbst dies nicht wäre , so könnte man es nicht auf die Tochter Ew. Majestät anwenden, due damals schon "empfangen war. Der Fötus hatxe bei Prom_ulgation des „Gesetzes “schon das Gepräge des weiblichen Geschlechts, die Gesetze müssen für künftige und nicht für bereits verflossene FäUe gegeben werden. Ruft man, um diese Mängel „z'u vxr- bergen, die Autorität der Cortes „von 1789 an, so hetßt daes an einen in der gegenwärtigen Zeit mit Recht verhaßten Na- men erinnern; es heißt den Meinungen der schä11d1échen “Li- beraten schmeicheln , es heißt. den Gedanken an eine gehexm- uißvolle Versammlung auffrischen , und es heißt endlich eme Schwäche zeigen, die die wahre Aucoritäc des Monarchen lächerlich macht und den Zauber des absoluten Königs von Spanien vefmjndert. Noch ist es Zeit,_ daß Ew. Majesxäc «jenen Bersügun en abhilft, wenn Sie schnell die Ungülctg; keit der in der hronfolge vorgenommenen Veränderung er- klären. Später würde fich die Unzufriedenheit des Volkes auf eine schmerzh-afte Art offenbaren. Die Néederträchtigen, die Ew. Majestät betroZen haben, würden die Opfer seiner Wach werden, Blut w rde die Oberfläche der Halbinsel über.- __schwemmen , und Gott weiß , welcheFolgen daraus entsprin- «gen könnten.“

Griechenland.

«„Ein. S reiben aus Genf vom 29. Okt. (in der All- * gemeinen eitnng) meldet: „„Es ist schon mehrmals be- merke. worden, ,wie “wenig auf Smyrnaische und- Konstantino-

litanischeNachri-chten über Griechenlaxzd zu bauen ist. Dies «** _ ' "rc sub jeßt wieder. Auf Brief». von dorther hgbxn annzöfische undD'eutsckxe- Zeitungen von Unruhen in Gree- -.?chckland, und» befänden; in Morea,*von der üblen Lage. des _ räsdenten T_apods'strias und von: setmrxxwahrscheinlich na- . «Rsfiguaekkn gesprochen. _Wir “haben)jeßc ziemlich neue *achpichUn-yoxych17.Sept.,wvn deinsäbey-erhaitm. Ihnen “ufo! :. hattey zwar:, die Pariser. Iuli-Ereign'isse einen ro.- ey indruck" im Lande gemacht und. manche Besorgniß der deren. nachtheilige ,oder wenigstens verzögernde Rückwirkung

suf Stitchmlands “Schicksal erregt, xvon Unruhen war aber..

keine Spur, und, der „Prä dent -- weit entfernt, fich zurück- zuziehen -- schreibt ausdr. ckckck, daß Alles im Innern recht gut gehe , besonders der Anbau des Landesund der Unter- richt, zwei Gegenstände, mit denen Griechenlands Wiederge- burt nothwendig'begiunen muß.“

Königliche Schauspiele.

Freitag, 12. Nov. Im Opernhause: Das Konzert am Hofe, komische Oper in 1 Akt; “Musk von Außer. Therese die Nachcwandlerin, pancomimiscves Baller in 2 Av- theilungen, vom Königl. Ballecmcisrcr TLM. (Dlle. Fanny Eisler wird hierin die Partie der Thecsse ausführen, und Dlle. Therese Eisler tanzen.) .

Im Schauspielhause:»891213130113 (113111311116: 1) ].3 81:- 0011118 représenlajinu (18: [ck “(2781161qu 001111511513 81,1 3 «clas el en pross. 2) ha jeuuo Uarrmine, yanäeyills au 1 11019, 11:11" Zeribs.

Kdnigstädtiscbcs Theater,

Freitag, 12. Nov. Fra Diavolo, VIU“: Das Wärthsx haus zu Terracina, komische Oper in 3 Akten; ?usik von Auber. (Herr Spikzeder zum erstenmal: die Rolle des Lord Kokburn.) .

Zsrjiuer 1361786. [)en 11. Rox'embßr 1830. _

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Pola. Loose 517. 515. » Redacteur .Iobn. Mitredactegr Cottel.

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Allge

Preußische St

meine

aats-Zcitung.

.KÉ' . 315.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Der bisherige Ober“-Landesgerichts-Referendarius Hey- denreics.) ist zum Justiz-Komméssqrius im „Bezirk des Land- gerichts zu Naumburg, mit Anweisung seines WoHnorts in Querfurt, bestellt worden.

Dsr bisherige Justiz-Amtmann Franz Gusiav Weber T| zum Justiz-Kommiffayius _bei dem Laud- und Stadtgericht zu Wanzleben bestellt worden.

, Dem Kaufmann Francxoés Fonrobert hierselösc ist unter dem 3. November 1830 ein Paten? auf ein für nen und eégenthümléch erkanntes Ver- fahren, Federharz ((Zummi 1313511011111) so zu bear- beiten, daß mittelst desselben elastische Schnüre und Gegenstände“ .der Bekleidung, Bandagen und der- gleichen angefertigt werden können, _ für den Zeitraum von sechs nach eimander fotgenden Jahren, vom Tage. derAüsfertigung an gerechnet und im ganzen Umfange des Preußischen Staats géältt'g, erthcilt worden.

ZeitungL-Rachrichten.

Ausland.

Frankreich.

Depakirten-Kammer. Dée Sißung v om 4. Nov. wurde um 1-3: Uhr eröffnet, jedoch sofort auf-eine Stunde * unterbrochen, um den Dcputirten Zeit zu lassen, 23 so. eben eingegan ene neue Wahl-Procokolle zu prüfen. Als dceselbe um LZ hr wieder eröffnet wurde , erfolgte auf den Ancxag der verschiedenen Berichterstatter, ohne irgend eine erhebltche Diskussion, die Aufnahme der Herren v. Schonen, Chardel, Barths, M. Dumas,_Atex. von. Laborde , Ganneron, Gui- zot, LaScouer Thiers, Nau_de Champlouis, Odjlon-Barryt und Gattier. Diejenigen dieser Deputirten, die m der Stz- zung zu egen waren, leisteten sofort den Eid; eben so wur- den me rere Andere, die bereits Tages zuyor auf enommen worden, aber abwesend gewesen waren, verewigt. ie Wahl der nach|ehcnden Deputirten wurde zwar für «gelmäßig befunden, die Aufnahme derselben jedoch, wegen Unzulänglich- keit der beigebrachten Certifikate, vorläufig noch ausgeseßt. Es waren die Herren Fournier, Lesong- Goupil, Molin, Beau- det-Lafarge, I. v. LarochefoucanLd, Sevin-Moreau , Ollivier, Daunou, Blaque-Belair, Reynard, Delort, Teillard_ de No- zerolles, Ker uifinnec, Bernardy, Kermorial, Bonnej'ous, Le- ro'y-Nion, ck)Zaäs undPaffy. -- Es sollte hierauf zur“ Wahl des Präfidenten geschritten werden. Herr Bernard ver- langte indessen, daß man, dieselbe bis - nach der Verj- ßcation sämmtlicher Vollmachten verschiebe, indem dze „Kammer zu einem so wichtigen Geschäft nicht vollzähleg genug sey. „„Die meisten unserer Kollegen“ , äußerte er,- „find noch unterweges; andere sind, bis fie fich über ihre Wahlfähigkeic näher ausgewiesen haben werden, vorläufig noch zurück ewéesen worden. Können wir unter solchen Umstänyen Wohl ehon jetzt zur Wahl eines, räsidenten “schreiten? Metzu Herren! Wir wollen uns das ertrauen der Nation verdre-

_nen-, o ne welches wir mit Erfolg nicht vorwärts schreiten kön-

nen. affen Sie uns da er gerecht und wahr seyn. Leicht möchte man, wenn wir chon jetzt ohne irgend eine dringende Nothwendigkeét unsern Präsidenten wählxn wollten, uns spé- “khin *den Vorwurf machen,. daß, wenn wir noch drei bes

Berlin, Sonnabend den 13tm November.

* “))?ontag (81cm) zu warten.

die den Pensions-Fonds des

vier Ta e] ewartet hätten, die Wahl anders ausgefallen wäre. Diese aJl muß der Ausdruck der allgemeinen Meinung

_./

, _, 1 . . M5chFx=ch=chchu:.„__„„„-_

18-30.

der Kammer, “der wahrhaften Majorität seyn, und über diese l_elztere können wir nur Gewißheit erlangen , wenn die Ver- [gmmlung voUzählig ist.“ Hr. v. Riberolles widerseßte nc!) dem Anfrage des Hrn. Bernard, indem er fich auf eünen früHern Fall_(bei der Abdankung des Hrn. C. Périer im Auausk d. I.) berief, wo der Präsident ebenfalls ernannt worden "sey, ohne daß die Kammcr vollzählig gewesen. Hr. B. Con stant wär der Meinung, daß beide Fälle stch nicht mit einander vergleichen ließen. Damals hake der Kammer keine Ergänzung durch die Wahl neuer Deputirten bevorgesfaUden, und es sey mit- hin gar kein Grund vorhanden gewesen, die Ernennung des Präsidenten zu verzögern; jetzt hingegen, wo die Kammer das Bedßrfniß gefühlt, sul) _voläzählég zu machen, müsse fie auch Würmchen, daß wo möglich alle ihre Mitglieder an der Wahl ihres Präfidenten Theil nähmen. Der. Graf von Rambu- teau 1chlug hierauf vor, mit der Wahl bés zum nächsten . Herr v. Salverxe. fand aber diexe Frist véel zu kurz; mehrere Deputirte, äußerte er, wä- ren erst am Z0sten_oder 31sten ernannt worden und könnten mithin unmöglich bereits am Moncage in Parés und von der Kammer aufgenommen seyn; er verlange sonach um so mehr einen längern Termin, als die Kammer fich unterdeß unge- stört ihren legislativen Geschäften unter dem" Vorfilze eines Ihrer Véce-Präfidencen widmen könne. Die Versammlung kam hierauf überein, die Wahl ihres Präsidenten bis zum nächsten Donnerstag (llten) auszusehen.

Paris, 5. _Nov. Am 29sten v. M. hatte der Groß- herzogl. Toskanische Minister-Refident, Herr Berlinghierj, tznd vorgestern der“ Gesandte der Nord-Amerikanéschen Frei- Yraaten , Wr Rives, die Ehre, Sr. Majestät dem Könige m einer Privat-Audie'nz sein neues Beglaubigungs-Schveibcn zu überreichen.

Gestern Mittag verfügte der König fich, begleitet von dem General Lafayette und dem Kriegs-Minifter, in den Vor- hof d_es Palais-Royal, musterte die daselbst aufgestellten De- putattonen der 4 Legionen des Weichbildes der Hauptstadt und übergab ihnen nach" einer kurzen Anrede 29 Fahnen. Die Gardisten defilirten demnächst. unter dem Rufe: Es lebe der König! vor Sr. Maj. vorbei.

Der erzog von Orleans wird übermorgen seine Rund- reise zur askerung der National-Garden durch die Depar- tements des Loirec, der Niévre, des Allier, dés Puy-de-Döme, der Loire, des Rhäne, der Jsäre, der Saöne und Loire, der Goldküße, T*“oer Yonne und der Seine und Mayne antreten und zunächst über Orleans, Moulins, Ganat und Thiers nach Lyon. und Grenoble geben. Der Prinz hat sich alle Em- pfangs-Feierlichkeiten auf seiner Reise verbeten. _

Die Ernennung des Deputérten, Staatsraths Thierk, zum Unter-Scaats-Secretair im Finanz-Méniskerium bestätigt sch. . Die betreffende Königl. Verordnung befindet ße!) sm“ heuti en Blatts des Montteurs.

Zn eben diesemBlaete liest man auch noch einen Berk t'des Großsegelbewahrers an den KöniHin Fol : dessen mittelst Königl.-Verordnung vom Ijßen v. . die erwal- tunéx für die Befie e'lung der Urkunden,. mme, Dispenser; u. . w. zu dem uskiz-Ménisterium ge chlagm worden ist und unter diesem eine neue Abtheilung unter der Beneunu „Division du Sceau“ bilden wird. *Der 110 : Genera Secretair nimmt den Titel eines Divisions- he an. . bisheri e Kommission für die Siegel wird vom MM d- M- an an gehoben. Die bei der Dep'ositen-Kasse belegtxn Gelder,“ & _ Justiz-Ménisteröum und der Patent-Gebühren-Kaffe bilden, werden vereinigt. -

* Das Journal des Débats meldet_beute mit Pu stimmtheét , daß Herr Girod„seinen Abschred als Polt et- Präfekt genommen ,hatze. Emem andern _Blatte zufo ge- würde verselbe Herrn ayant , welcher Präfekt in den hum

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