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der Baron Pasquier der Versammlung yorlas, war von dem Großfiegelbcwahrer und enthielt dre Kömgl. Vrrrrdnurrg, wo- durch die Pairs-Kammer als Gericht§hof konstrturrc wrrd, um den Grafen von Kergorlay und dre Herausgebrr der_Quo- tidienne und Gazette de France zu richten. Dre Verramm- lung beschloß, auf den Antrag ihres Prz'xfidenten, am träch- sten “Montag (löten) als Gerirötskwf zu]a1nmer1zutre_ten, um von dem Gegenstande des Prozesses nähere Kermrmx; zu neh- men und die Formen ihres Verfahrens festzukkelxrn. ?- Der Graf Abrial berichtete demnächst Über den Geyelz-Cncwurf wegen Abschaffur1g dcr veistkzctrden Richter und Räche und stimmte für dessen Annahme mit einigen Amexrdrmenrs. Der Tag, an welchem die Berathungen Über Diezen Gegenstand beginnen sollen, wird erst in der nächsten Sißurrg bcsitrnmr werden. -- Der Graf v. H a u b e r sa e r t erstarrerc hrrrarrf enzen ausführlichen Bericht Über die Ansprüche des Grufrn v. Erqnevrlly auf die Pairswürde srines am 19.Srpt. versorbcrr-211O[)ths.»- An der Tages-Ordnvmg waren jelxc die Verarsrmgen uber 2.0 Gesekz-“Entwürfe, wodurch verschicdeme Städte und „Gornerg- dcn zur Eröffnung einer Anleihe oD-xr zur AUösäMrwmg ex,- Uer außerordentlichen Steuer BWW der Verbesserung Orr Landstraßen und dergl. ermächtigc werden. Die ganze Dts- kusßon beschränkte sich auf einige Von dem O)?argm5_von Pange aus dem Departemgnt der Meurthe eingemndte Bemerkungen über die Nützlicberic der von der Stadt Nancy beabfichtégten Steuer-Erhebung, aus deren Ertrage unrer andern “"auch die Kosten der Ausrichtung des dem Könrge Stanislaus von Polen in Nancy bestimmtem Mommrencs bestritten werden folien. »- Sämmtliche 20 Gcsckz-Enrwürf-z wurden sodann mit 80 Stimmen gegen 1 rxngcnommctr und die Sikzung um 4 Uhr aufgehoben. Deputirten-Kammer. Die Silzrrng vom 1Zren November, worin zum erstenmale Herr Cafimér Pérrcr präfidirte, eröffnete Herr Anisson-Duperron 'mit folgen,- ver Propostion: „Ich schlage der Kammer vor, eine bexozr- dere Kommisfion mir dem Auftrage niederzuserzen, auf Mac-
tel zu sinnen, die Abgaben einträglicher als bisher für chr Schatz zr: „machen, ohne dadurch die: Lasten der Steuerpßrch- tigen zu erschweren.“ -- Herr v. Corcelles starkere sowann
einenPetitions-Bericht ab. Unter den BßtrscM-isten, die der Berichterstatter zum Vortrage brachte, befanden src!) neuer,- din s zwölf des bekannten Hrn. Schirmer, chemalrgen Con- trolFeUrs bei der Verwaltmrg der direktrn Steuern, der be- reits seit 1815, wo er seinen Posterr v.:rlor, aue Jahre Fre,- elmäßig und unverdrossen bei der Kammer eimkömmr. Semr ämmtlichen Eingaben wurden durch die Tagrsordmmg brset- tigt. - Hieranf wurden die Bemühungen uber OZN Gesetz,- Entwm'f wegen der Rational?Belohrmngen fqrtgrxckzc. Hr. August. v. Sc. Aignan brachte ernst; ersafx-Arcrkel m Än- trag, wonach die am 30. Juli in Nantes Verwrrzrdeten, so wie die Familien der Gebliebenen, ganz wie die _Parcser be- handelt werden sollten. Hr, Gallot verlangte überdies noch, daß man zum Andenken jenes Tages in Nantes ein Denkmal errichte; Dem erstern Vorschlage schloß fich Hr. Larevel- l'iézre an. . r. Daunanc schlug vor, Die Beskimmmrgen des vorliegenden Gesekzes auch auf die Eierwohner von Nimes zu erstrecken, und Hr. Andigné de la Blanchaye machte eine äl nliche Propofitéon zu Gunsten derer, die während der letzten Revo ution in Sizvres, St. Cloud und Rambouéller gefochtem. Um Alle möglichft'zufréeden zu stellen, brachte ider Berichterstatter Hr. Kératry eine! neue Abfassung in Antrag, des Inhalts, daß die Regierung befugt seyn solle, dre Bestimmmrgen des vor- liegenden Geseßes auch arrf alle diejcmigen Gemeinden auß,- zudehnen, die sich durch ihren W-cderskand gegen die geselzwr- drjgen Maaßregeln der vorigen Regierung Ansprüche auf die National-Erkenntlichkeit erworben härcen. Dieser Artikel wurde nach einer ziemlich lebhaften Diskusswn, woran 11 Redner, unter Andern auch der Finanz-Miniske'r, der sich» demselben lebhaft widersetzte, Theil nahmen, angenommen. Es kamen hierauf die beiden Zusaß-Artike-l des Generals La; marque amdie Reihe, wonach der Triumphbogen auf dem Carousel-Plaße den Begebenheiten “des 27., 28, 29. Juli ge- widmet Ut'id bronzene Platten mit den Namen der Gebliebe- uen an den Mauern des Pantheon und unter der Kolynade des Louvre angebracht werden sollten. Hr. Viennec ver- _ langte- daß man ein besonderes Monument auf dem Gräve- »Plaße errichte, und daß dieser Platz., worauf die Pariser an den 3 Iulé-Tagen gefocbten, uicht ferner durch Hinrichtun- -getx entweibt werde. Der Graf A."v. Laborde stimmte gletchfqils für die Errichtrmg eénes besondern Denkmals. Der General Lamar uc beharrte dagegen bei seinem obi- gen _AUU'UIS- Hk. v. as Cases crkéärte stch gegen jedes Monument. 'Drr General Mathieu-Dumas gab zu ver-
griffenen Triumphbogen zu einem National-Denkmale be- stimmen köxme. Auf seinen Antrag begnügte fich da- her auch die Versammlung mit der, Annahme der nachstehenden Bestimmung: „Dem Andenken der Ereig- nisse des Juli soll ein Narional-Dcnkmal gewidmek werden.“
' Der General Lamarque nahm hieran seinen zweiten obi-
gen Vorschlag wegen der Anferrigung von Bronze-Platren
mit den Namen der Gebliebcnen zurück. Sein drikter An-
trag, daß die Namen der Gefallenen in die Stammrollen
dcr Nattonal-Garde eingekragen und alle Jahre an den
8 erlicagen Verlesen werden sollten, wurde vonHru. v. Cor-
celles unrerskülzt, der zugleich noch verlangte, daß man. das
Ablesen der Namen mir einer Salve von 50 Kanonenschüssen
begleite. DieserAnrrag erregte einiges Gelächker; ein De;
pucirrer bemerkte, daß es zu allen solchen Bestimmrmgen
tréäxxrs als eines Tagesbesehls der National- Garde ßedürfe,
Und rin Andrer fragce, ob dergleicherr Vorschläge src!) Über-
haUpr wohl dazu eigr-ccen, in einem Gesekze Platz zn finden.
AiZe jene Amträge wurden daher arms durcb dre vorläufige
Frage beseicigr. Es sollte hierauf Über den ganzen Gesekz-
C'Ukavurf abgcstémmc werden. Während des Namens-Aufru-
fes hrrrsckzte in der Versammlurxg eine lebhafte Bewegung;
schoer vorher harren fick) mehrere Depukirte um HM. Mau-
gnin gedrängc, der, wie man fich erinnern wird, in Der Siz-
zung vom 5. Nov. angekündigt hakte, daß er am 13ren ver-
schiedene Aufschlüffe über Frankr-st äußere Verhältnisse von
Den Ministern vcrlangrn würde?. Nachdem drr obgedachce
Grsexx-Encwurf mir 204 gegen 20 Skimmer» angenommen
worden, bestieg zuvördersk der Minister des öffentlichen Unterrichts die Rednerbühne und legte der Versammlung
1) den von der Pairs-Kammer am 14ren v. M angenom- MMM Gesekz-C'ucwurf im Betreff der Bestrafung der gegen die Person des“ Köuigs mrd dessen Rechte grrichtecen Angriffe (s. Nr.“ 285 dchkaats-Zeétunß) und 2) einen nerren cms einem eénzigen Artikel beßebenden GesctY-Encwurf vor, wo- nach dée israelitische Geistlichkeit vom 1. Jan. k. J. an in dcrse Hen Weise, wie die Geistlichen der übrigen Konfesfionen, "Besold-umgen erhalten soll. »"- Kaum hatte Hr. Mérilhou die Redxrerbühne verlassen, als Hr. Mauguin das Wort verlangte. Nachdem er im Allgeméinen die Politik der E11- ropäischcn Staaten Ln neuerer Zeit beleuchret hatte, kam er auf die Thron-Rcdr: de:; Königs von England zu sprechen. „In dieser Rede“, äußerre er unter Anderm, „sagt der Kö- nig, daß er entschlossen sey, mic seirren Alliircen die allge- meinen Verträge anfrecht zu erhalten, wodurch das" politische System Europa's wiederhergestcllc worden ist; diese Verträge sind aber keine andern, als die des Jahres 1814, und in ihrer Ausführrrxrg sind sie unzertrennlich von den Beschlüffen des Wirrrer Kongresses. Wenn man jene Erklärung einer mrwan- delbckren Anhänglichkeic an das System von 1814 der Kälte: gegerrüberskellc, womit das Britische Kabinek von unsrer Re- volutöon spricht; wenn man das der angeblich aufgeklär- ten Verwalcung des Königs der Niederlande gespéndece Lob und dir. Bezeichnung von Rebellen, womit die Belgier,- deren Lage der unsrigen gleicht, gebrandmarkc worden, gegen. einander izälc, so geht hieraus Nur allzudentlich hervor, daß unsre RcvoTUcwn jenem Kabinetts mißfällc. Es fragc scx“- l)iernach: wird es zu einem Kampfe kommen oder nichc? die: Zeit wird diese Frage lösen. Möge der Friede von Europa nicht gestört werden! Dies ist der Wunsch, den jeßt, wie immer, die Freunde der Menschlichkeic hegen müssen. Erwägt .'man indeß, “daß in diesem Augenblicke in London Unterhanßiungen gepflogen werden, um die Belgische Frage zu entscheiden, so kann mar! nicht umhin, über die vonder vorigen Verwaltung befolgte Politik Besorgniffe zu hegen. Diese Verwaltung “ist, wie ein Mirglied derselben es uns kürzlich von dieser Rednerbühne herab verkündigc hat, von dem Grundsaße ausgegangen , daß die Revolution des, Juli sch so wenig als, möglich von dem Systeme der wiederhergestellten Monarchie, und mithin auch von denVerträgen des Jahres 1814, entfernen müsse. Dies ist keine leere Vorausseßung, denn in dem Britischen Doku- mente lesen Wir ausdrücklich, die Französische Regierung habe die Zusteherung gegeben, daß fie alle' mit England bestehenden Verbindlichkeiten unverletzt “erhalten Wolle. Hérrunter gehö- ren aber auch jene Verträge, die Belgien dem Hause Oranien garantiren. Man will uns also logisch dahin führen , daß wir für die Holländer und gegen die Belgier Partei ergrei- fen. Erklären wir uns nämlich gegen H wir die Verträge des Jahres 1814; was soll aber geschehen- wenn wir Partei für das Hans Oranien ergreifen, und wenn die Belgier fick) weigern, in die Bedingungen des “Kongresses zu willigen? * Sollen wir alsdann Belgéen den Krieg erklären? GanzFrankreich würde der bloße Gedanke daran ernpören. Ww
ßehen,daß man den rn den Elisäischen Feldern im Bau be-
traurig ist sonach nicht die Lage:, worein eine MWorfichtig-x Politik
r ..
olland, so verletzen „
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x aus versetzt Hat, daß wir entweder der:. FrHeden von EUropa üören oder unsere liebsten Nachbarn bckämpfen müfferr. Wir wolTen hoffen, daß das neue Ministerium uns dieser gramsa; men Alternacive Überheben und daß es ihm gelingen werde, dem Belgier Feine Freiheit zu sichern. Mindestens wird, wenn röir uns nicht für dasselbe waffnen, kein anderer Sxaat sich gegen dasselbe waffen. - Arrßer dcr Belgischen Frage verdienc nocheine anöere urrsere volle Auémerksamkcir. Wir könne-n uns nicht gernxg gegen“ einenAUgriff von Seilen der Pyrenäen bewahren. Es" handelt fich durchaus niriyt darum, ob Spanier: allein Uns gefährlich werden kann; fremde Armeen können dies::s Land zum Cenkrum ihrer Opera- tionen wählen; nicht der Spanier alicia Überschrr'cc irnZahre 1814 die Pyrenäen. Deshalb haben auch vxm ;cker Unsre Staatsmänner dahin getrachcek, die Halbiasel xx: mrser poli- tisches System zu vrr'fleckrren: Ludwig )(.17. durch Bündrrisse, Napoleom drx'rch'dée Grrvalc der Waffrn. Seiteim'gen Zahrenisk aber das Befragen des Madrider Kabinets gegen uns TUindx-ßenk; zrveédeuirx , Und Alles, was sich in diesem Zrikraume zugerragcm, beweist uns, daß, wrur, dieses Kabinck cines Beißandes nici)c entbehren kann, es drUseLben wenigstens 11écht in Frankreiä) sucht; es muß ihn also sonstwo gefnndcn haben. Glrécl) nach Der Revolution hätte Frankreich in Berg aufSpam'en einem He- stimmten Entsckxlnß fassen müssen ; scart dessen gab die voriZe Ment- schlossene Verwaltung die Rüstung Ser Spanischen Ausgewandcr- ten zu, um ihnen balO darauf ihre Waffen wieder abzrmrwrrcrr, Woüxe ManFerdénarrd's WT. absolurc Regierung unrerßätzen, so hätte man jene Bewaffnung gar nicht z:,rgxbrn, im entge- gengeserzten Falle aber hätte man die Conßitariomrcllen Nici)? entwaffnen sollen. Die Folgen dieser schwankenden Politck “smd, daß wir in Spanien gar keinen Freund mehr haben. ?Die Absolucésten fürchren “uns, die Conftixutionnellen klagen uns an. Das jeßége Ministerimrr wird ohne Zweifel dicses verderbliche System halber Maaßregelu anfgebeu. C'UNVWLL' besteht der Familienpaét zwischen Frankreich und Spanien “noch, oder er besehr nicht mehr. Bcsredk er noci), warrxm iss alsdann in Spanien das Salésche Gesetz abgeschaffr wor; den? Bcskeht er nicht mehr, wie ist dann unxre poli- "tische Srellung gegen Spanien? - Ich kann diese Redner,- Ibühne nicht verlassen, ohne einége Works Über Algier ZU sa; „gen. Was soll aus dieser Eroberung wer'öen? Ick will hof,- fen, daß Frankreich die Kolonie behalten wird. Jem: groß- müthige Politik, Woran wir bereits seit Jahren leidrn, ist *Nicht mehr an der Tages-Ordnung; die Angelrgetrhcéxen der Nationen verlangen ein wenig C'égennuß; wollen wir daher allein die Uneigennüßigen spielen, so möchte die Waagschale der Macht wohl dereinst zu unserm Nachtheile ausschlagen. 'Wir haben Algier erobert, wir müssen es arxck) behaltsrr. _- Es giebt in unseren auswärtigen Verhältnissen noch «der:: Fragen von. Wi-chtigkeit,*dic ich aber hours nichr zur Spra-che
* Bringen mag; die Hauptfrage in diesem Augenblicke ist: wer-
Oen wir Krieg haben oder nicht? Jedenfalxs scheint: es mir Bei dieser Ungewißheic angemessen, Vorschcs-J„ aaßrcgcln zu “treffen; schon lange sagt den Nationen ihr gesunder Sxtm, daß, Um den Frieden zu behaupten, man sich zum Kriege rr'tstrn müsse. 'Fragtman uns track) dem G;.“unde unserer kriegerischen Bewegun- gen, so brauchen wir nur zu antworten, daß wir uns nicht um diejenigen der übrigen Mächte bekämmern. Die Regierung möge daher mit Kraft und Nachdruck auftreten um:) die Grundsätze unsrer Revolution“ muchig verfolgen. Wir wol,- sen Europa nicht angreifen, brauchen dasselbe aber auch nicht zu fürchten. -Seit einiger Zeit droht man uns mit der Re- publik. Es gab einen Augenblick, wo allerdings das Wort Republik ausgesprochen wurde, und wo die republikanische Partei die Warffen in der Hand harte und in Paris herrschte. „„Damals hätte diese Partei vielleicht ohne Blutvergießen die Republik einführen können; fie hat solches aber nicht einmal “versucht. .Wie sollte fie jetzt, wo die Ausführung ihres Vor- habens .nécht "ohne Gefahr seyn würde, déese Absicht haben? Von dem Augenblicke an, wo der Wille unsres jetzigen Kö,- mgs bekannt war„ hzZrte “der Zwiespalt auf, und die republi- kantsche Partei tst ]th eine seiner schersten und fcstesken Stößen geworden. In der That entspricht die verfassungs- mäßtge Monarchie Jedermanns Wün-1'chen. Haben einige Unruhen kstattgefunden, so muß man den Grund dazu *ledtgltclx m den Fehlern des vorigen Ministeriums suchen. „Aber mcht bloß unsre tnnere Lage, auch unsre Stellung zum Auslande hat Besorgnisse erregt, und Niemand darf sich da- her wundern, daß dasselbe Frankreich, das nach den drei Iu- lrtagen fich der schönsten Hoffnung hingab, jetzt einen düste- „ren , besorgten und Besorgniß erregenden Anblick darbietet. Sache des gegenwärtigen Ministeriums ist “es, uns diesern Zustandesu entreißerx. Irn Jtmern sckzere es unsre Ruhe; nach außen hin unsre Würde und MaM; es maxhs, mit ei,-
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[ nem Worrr,-dée begangenen Fehker wieder g:;rt.“ Nack) Be- cudtgmxg drchr Reds, dir eine lebhafte Scnsctéon erregte, TregnrtffDTZer ?FULULYZL' der auswärtigen Angeéegenheé- , '- ar a aé“on das * ' ,- gendermaßen: ' , Worc Md äußerte sch M* . /,-Mcénc Herren! Die Ncprä cntatt'v-5 c : “' *
crm'm System Der Oeffentlichkeit ,1an der ÉÉMHÜYÉW-ZF LY Ye Bcdmgungrn dcrjclbcn in ihrem ganzen Umfan e kennen so ubcrrtchmett wer auch „alle damit verbundenen P ichtwr. Wir glauoen , „,da-s;, dre thster ihre Politik frei und offen Önrlegen xmd das; ne dec von thUM verlangten Aufschléxffe über Fragen der mncrcn Verwaltung, so wie über alle von ihnen ausgckcnden YUKCIYUHWMWYCH geben müffen. * .g e; „: Urtr m - ctrcff dcr äu'wrcn An ele c “' -
ten, Un?» nwhh rxxrcrso aufgeklärtenßVcrsannZlutHgkthFéTnOXY- brarrrHc tck) rvthZä'Usteg die Gründe cms“ einander zr: setzen déé eme 101chc Zuruckhaxlxung nothwendig machen. Die cinfaébstcn Utrtsr*hgr:ßlrrngcn mxmcn zr: einer gewissen Reife gediehen sern bevor ch oer (chemrvnd eéxrcr öffentlichen Untersuchung, (Ma; rung Wer, gc_11_ugch-M Erklärurrg werdcn körxrch. H:"nßchtlick) dcr außcrrtrPolcUk kdnrxcn vochnöctc Tlhak-sack)en «neu*: dem Gebiete Her Krtrxk „unterworfen wcrch. Während das" Krbinct aber- rrr _Dch J-Utcrrsc jener _UntcrHandlungrn selbst, céne soché Yxskrrßton axcszctzr, ohne sc Dcéhalb von sick) zu weisen, bleibt es frzr aUc Maaßrcgckn, tn Dcr. cs gcrvillégt und wozu es" dem Kö- nxgefgcr-zrthcn lzat, verantwortlich; Dre Mitglieder des jelzigct: Kavmctsrdnnctx Ihnen Dic Verscherung geben, daß sicb unter den von ttzncn ausgehendenNcrft'rgungcn nie eine einzégé besin- dcn wrrd, „wodurch dt; Stchcrhct't oder die Würde Frankreichs koryrrornxttrrt wchxcn könnte. Hinter dir sircngc Vertheidéqurig umcrcr chytc vrz*|chanzx, werdxn wir bei jeder Gelegenheit" um sr» sreHcrcr chu, nc vor jedem Etngrtffe zu bewahren, als wir die Ncczxc Andrrcr grehrt und unsere Vcrpfiéxhtrmch erfüllt haben wcroxrx. Dccsrs Benchmcn Frarrkrcicl)» das ich eine hohe Mo- NYLMF dchNsxtcon nennen möchte, wird von Europa nach Gc- bnhr, gcwßrdxgr wcrden. .Die bcrcéts im Parlamente näher arrsrtnandxrgestßtc Rede des Königs von England konn- te“ zrr kctnczt ch1x*ün;ckc_rcn Bcsorgniffcn Anlaß geben. Eine bervaffnctr Oazwrscßcnranst, in die Bcégischcn Angelegerr- hcttrn ltcgt gcwtß nicht m den AbsirJteu dcs“, Brt'téschcn Kabtttcts, und e_xnx Vcrméttlung durch Rat!, und Meémtng isi von Dcr eArt“, daß nc nur beruhigend wirken kann. Die Garantie, wclche fUUf Mächte dcr Vcrcénigung Belgiens mit Holland ge- Zech! hattcn, machtcdéesc Vcreintgung zu einer rechtmäßigen tnmttrcn der chcven'ycéxen, woéurck) dieselbe aufgelöst wurde. Vergebens bemuht mgx) réck), in den Londoner Konferenzen etwas zu fmdcrr, das der hctltgcu Allianz glichc. England hat sfck) stets
außrrhaw dcr Grundsäßc décsrr Allianz gehalten, und in den eher.- errvähntm Konferenzen will man bloseinen Versuch machen, Zwrcrcrxcn m_tt cenandcr zu verschmelzen, Déc da:"; Gleichgewicht v'erxesxexn, das durcixchrträgc, ar. welchen wir Theil genommen, crngewhrt worrrn M'. ch5_vcr'«3ck)tigk uns zu dem Glauben, daß dteycchrck errcecyt ryxrdxn Wtrd. „Dir Absendung Englischer und Fratrzoßnßcr Komrrrxnarccn an dcr krtcgführcndcn Theile isi eine Maaßrchl dcr Mxnsck)iéck)kcét,„ rmd die Linie, die sie zwi- schen der_den frr?zrrjte1l:*tt ermächtigt sind, ist eine That: sack)» dre ütllsrbryexgcjrß hcrociü, daß die Kabinettc die neuere Lagc'dcr Dnzge rrchttg xrkcnncn. Bei dieser kéyléchen Angcchcnhctr drr-Ntedcrlcmdx, dtc aus Familicn-Nüekséclsen das Jntxrcnc nnd dre Sorgfalt etncr anderen Macht ganz besonders de_trrfft, haben rprr dcn guter: Geist dieser lciztcren kennen gelernt. Emy loyale Wreshrét hat Prcnßen in der Bahn “ses Fréedcns zu:, rkrrkgchaltcn, Und das vollkommene Maaßhaltcn, das in unseren
* acgrnscétigcn Verhältnissen bestcht, berechtigt uns zu der Hoffmmg,
Zgß _tenc Weishrétreé seinen Rathsckzlägen „stets zur Richtschnur dxcncn wcrdc. Dtc Veränderung des" Mtniftcriums allein hat dre Abrersex unscres B9tschgftcrs nach„Wien vcr,éndcrt, aber un- sere „_Vcrbmdungen mri dtcsem Kabmcttc sowohl als mit den; Rastschxn bestehen unausgcscßt. Unsere Verhältnisse mit den ayswarttgen Mchchten haben sonack) „überall, dre Bahn verfolgt, dtethnen durch dre Anrrkcnnung Ludwrg Phtltppö' ]; eröffnet wcr- Hxn war. Alles bcfcütgt uns also in den; Vertrauen, daß Europa nel) dre größte aller Wohlthqtcn, den Frtcden, der pie Bxdürfnéssk des „gesammten „Eurypa t'n sach schléc„,t, und den dte_Sttmme des Soldaten sclbsk nc!) mcht scheut noch „öher als den Steg *zu stellen, erhalten"werdc. Frankreich yarf stch ruhenxen, daß es" m _der Bel i.- fchcn Frage dieses scltcneBetsptel der Maß: uxtg xmd Unetgennüv g- kc'tt gtcbt. Es glaubt,daß das moralrsche rtenzrp der Nichteinmi- schung mehr wcrth sey, gls das Loxkende fruhxrcr Erinnerun en. Es hat sctne neue Polttrk auf dre Offenhcrt und Nedlé keit
Fründen wollx'n. Auch die Gerechtigkeit hat "ihren Einfluß, .uny '
iescr ist dauerhaft“; er wird nicht ohne Gewicht. für unsre Zu;- kxmft seyn., Ic_l) gesiche. Ihnen, m. Z., daß meme Vaterland;- ltebe cgoéfttsck) rst; ich bM vor 2erm ranzos; als soxcher erblkckx
in dcm Posten, auf den das Vertrauen des Köntgs mich be.:- rufen hat, nécl)ts als das„Xntercffqmemeß' Landes und dar auxh nichts Anyrcs darin crbltcken. Orc Schickxale des Mcnf )enge; schlechts smd mir nicht gleichgülttg; bevor ck aber a_n das Men; sch*engescölcclrt denkc, denke ich erst xm unser Frankrctck), daZ mir noch'thcnrcr ist. Meine Metrs'CHMkU'bc hat daher 1th Grgrxzcn/ und ich gr«-«::vc,- daß, so sehr wcr' unsrcn,Nachbaren aucb volttxsche Bcrbesscrmxgcrx wünschen mögcn, dec Vernunft, der etgne
„Voréhril tmO Die Ehre uns doch gcbirten, uns au5schlicßlich in
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