1830 / 331 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 29 Nov 1830 18:00:01 GMT) scan diff

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häusern ausgeseßtcn Legato: mindestens zur Hälfte zurückerskattet wexdsxx. Der Gésxxsral Demarcxay umccrstüfzte den Antrag, da dergleickxkn STFMUÉUUZLU in den leézcsrn Jahren auf eine höchst &“:"ZUMM W“::ix"e zxxxgenommcn [)äccen. Noaill-ss' MÜNZE, Mm solle weUigstens einen Unterschied zwischen den SÜJÉTLWUZLN, dic geistüchen Stiftungen, und denen, die ArmenhäUZ'kxn “zugcfallen, machen. Die Eingabe wurde dem Iustiz-MMJW älwywics-th. Der Antrag eines Pariser BUWÖTUCÉCFS auf Frcégsbxxng dss „Buchdrucker ; Ge- werbes, wuröe Ws" Ok,“; BML-xrkxxng de;c Präsidcnkén ch DNS-

“"K“- “)'s

nister-Rathcs, da?; ?.L-x „.«CJÜTTUUJ si-«b mic ?itwm GescZ-Enr- !

wurf über diesen É5;-§xch77€'xa;32d bescdäécége, dem Minister des Innern zugestellt. „Hr. Hnwblok-Conté entwickelte hier- auf scincn Tages zuv-y- xxxzxxxachkcm VoM'chlag, daß die Sig;- zungen der Kammer LFUZJUZ um [ Uhr ösginnen soklen. Hr. Pecon tratdeMselben W. „Gesteru“, ärxßcrte er, „hatth fick) zum erstenmaw 291 DSPUTÖTTC cHxxgcfxan-en; es fehxccn i:;- deß immer noch “109, d. () mchr aLs dcr vierke THM “'s-ct,“ aufgenommenen ?Mitglieder; es is:“ ZEIT", das; diesem Acher- Uisse ein Ende gcmachk werde.“ " schloß fast eixisxMxmig, dcn AUTr-xg in ETWÜZTMJ FU ziehen. - Dex“ GMF“ von Sade erstarkecc jaszt einen dritten Petikions-BMM. ZU eém'k lst-IZTeU Dis,-

kusson gab die ETUJabe cüwes TUcé)l)äU-dlers in Ntsmes, NaN

mens Zulléan, AUlcTß, welcher daran antrag, daß de? Ete- mentar-Unkerricht im ganzsn Umfang: des Reick»; mwnxgclk- iicl) sey. Herr Petou bcmcxÉkc, daß M in don Gemsinden niedergeseßten ComiTCs für den Elcmencar-U::cerrich völl'ig deSorganifirk wärem, iUdem die Pfakrcr seit dei: Einsctzung dcr jckzégen Regécßung ßes) wcigerken, chan Theil zxx «eL;- men; andererseits verlange man von deneU, die sie;") ak»;- Lei;- rer meldeten, nicht blos; ein Sicklicchéks- [md Fähigécits-M- test, sondern auch sén'Cer-céfiéar ÜbSkth kcligiöse Wxsbiwxng; Frattkryich sehe slch sonack) (mfc; neue NMT) dic ScheixxhoiL-xg- keit bsdrohc; er halte es für.? seine PWM, den neuen TNM- sker des öffentlixßen Unterrichts anf déc- Nachkhcile axxfmeré- sam zu machen, Die aus* der Gezzcnwarx des Pfarrers 2:1 ÖM gedachten Cowicéx's encsprängem. „I)?ekzrere Geistliche“, bc; merkte dEr Redtxex, „nehmen ohxxedix's *.*-(hon ÖHWU AMRO, um den von ihnenverlangxen Cid nicbk zu leksten. Warnm wolleuwirunsnocb gkoßxxm sikbéTLiÜHSU? Warum wollxn Mr sw unentbehrlick) machen, da wir 7536!) so gut ohne ste fertég WLW den „können“.?(BeifaU zur linken Seile) Der Augenbiick “ist ge- kommen, wo dex“ Pfarrer slch bloß axaf scénc KMM bcßchväns ken, wo der Maire sich allein um den öffentlichen Unterréchc kümmern , und wo die bisher Ben Lehrern gemacht9 Bedingung der Beibringung eines Actestes Über ihre religiöjéAustdeng 'abgescéhaffc wcrderx muß. Wir werden auf désJe Wexxe die scheinheiligen Lehrer entfernen.“ Der Minister des Öfsékxt- lichen Unterrichts ergriff sofock das WM [Md äußerTe fick) in folgender Weise: „Ich besteége bloß die Redmerbühne, um meinen Vorgänger (den Herzog von Brogiie) gsgen dé: An riffc des Hun. Pecou zu vertheidigen. Meiner Meimmg nac?» trifft ihn kein Vorwurf; er hat für den Elcmentar-Un-

terricht gethan, was er bei dem Pkangel érgend eines Fond)? zur Besoldung der Lehrer nur immer Wm kotmte. Ick) week;

nicht, worauf der vorige Rodney die Bchaxxptung gxüudet, daß der Elementar-Unterricht inFrankrcécH nichl frei 121); eM Zeder, dev fich die nöthégen Fähigkeiten zutraUc, kanu stch -als Lehrer bei der Behörde m_eWen UUd die erforderliche Autorisation nachsuchen , die ihm (mä) , sobald man ßch von seiner ONoralirät überzeugt“ hat, néemals verweigerc wird. Diese lcßtepe Bedingung isi ur Aufrechthaltung der guten .Sittcn nothwendig, und man Sokxte fie daher Niemaks von dke1"er'R?dnsrbü'ht1e herab radeln. Es ist noch kein Bei- 'spie_1 voyhanden, daß einem Lehrer", der fich “über seine Sitt- lichkeit ausgewiesen, die Erlaubniß zur Eröffnung einer Schule»- verwcigext worden wäre. Hr. Pctou hat, meiner Meinung nach, Unxzecht, wxnn er behaupte» daß, der Pfarrer bei der AUMLUYUI des Sixxlichkéits„-Axt_eskés- keine Skimme haben dürje; UU U“.bxigcn-r,ühr„t dies,: Beskimmang nicht von mei- MUBMSMSM hex; -er hat sie bei devUehernahme seines Mimsxextumxs &st . ,orgxfunden und die Ausführung der-

selb§t1 aßßfÄall-uur m glich? Weise erlei.ch,tee,t§“ Hk: Karl“ Hüten wir uns .

Dixpjn sprkach KE); inder'sxlben Weise" aus. „- wohk“; hemerkte er'- „in deyselbet1Fchi„ex zu gerathen, worew . dk? *Rxgter111xg,„,yach'_ de_r ekrikxn Fratizdßxchen Revolution ver- ßélz Damals waxen, dj_ebesten Schulen verddet“, weil man dre 'le|,k§.chkn gxméHthdxlt und „ihren Anthejl an dem Unxerxixxhuxwesen, xurückgxgyixsen hatte;; Wir dürfen in unse- rem ?Argwy'hz1“g,e.gen*di_e„ 'farxer auxv nicht.-al1xu weit gxhen, wenn wir mcht ckden „es),cMen Feinden, woran es einer neuen Regéerungnicmals. ehlr, 'Waffen gegen Uns Hände _gehen wollen.

Der Graf von »

Dee VcrsamxnlUUg "[ck-.?;-

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_ sexbft in die' Man schildert die Schulhaltyr, die ein , von ihm selbst errichtete, Elementar-Schule „zu

A(txst üöer 'thre refltgiöFe- Axxsbéldgng beibringen, als schein- hetltg. Dre Schemhetlcgk'ett, meme Herren, kann in einem Staate tzur WUrzcl kassen uad fich verbreiten, wenn die Re- gterUng w:,bst ste begünstigt; unter der jsßigcn haben wir fie njchc mehr zu fürchten, Herr B. Constant; sprach fich für elne unbedéngre Unterrichts-Frsik)eét aus- und verlangte so- nach auch die Abschaffung der Sirclichkeits-Atteste, indem je- der Familienvarcx, bkvor er sein Kind einem Lehrer anver- traue, fick) von xclbsk schon vergewissevn weyde, ob der sitt- liche Charaécex'dieses Letzteren ihm solches (mä) gestatce. Jm Ueerigkcn M) 65 Nicht wahr, * :_mx:g LTUR“ Schule nie verweigert WSWS; ißm selbs? sei) ein JOLchW FaLl Bekannt; er one Hésxmir Nicht sagen, daß der jxkzigs YYMister des ÖffWtkichU UULUITÖCRS LMM bemühr 1er), J)"?ißbxäU-Mn zu steusrm; es gehe inch axxz jenem Faktum hervor, Daß, WWU 95 in aéécn ProéssskxoneU Mtchdig sey, seine Probszcir 3x; Scschsy, a:;(T) diE Mit1ikter derselben nichr [Werhobcn seyen. Herx' Mérith sak) ficx) hieköarck) ver- amlaßc, zxxm szsmzml-c die Reöt'aérWW: zn Hcstsi-zen. „Dcr Wige Rede-„cr,“ ätxßsrte er, „behaUpceO so ab::n, Saß die Mi- msxer not?.)xvcndég auch iHv PxobsjalM [WÜWLU müßkexx. Wohl inß ic'l), daß ix: allen öffentkéchem'“)TMUW: eine meör oxer mmDer [41ng Zeék erfordsrxi-Ié) isx,-x2m Ick mic chÜN-xtar der Psléchsn, dée msn iN densei'sch zxx cx'fÜU-cn Hat, ng-örig bLÉ-MMT zx: UMchLW Es ist mögxié), dex]? ich mein Jah? noch nichr ktbersWnT-M habe:, nnd'daß mir noch vis! zn lernen übrig HTML; JWÖÖTLPM glcmhe ick) schox: jxézt: aufs ucUc versichern zx: könne!» das; die R-sgiermxg L;;dwizq Philip-ps ni-CN *nur m“ 774116 den ElontemtaH-sztcxrichx zx: hemmen, sondern ihn VÖHÄÜWLM Übergll mözzkichsr z:: ßesöxöxrn gesUck)! hat. Da?» von YFM VIL'ÖZW Rcher angefüßx'ke F;".k'xxxm säyr'eißt sich vom YM? WEZ hsr, UND max; kam?; _HaffcLH-x also nicht: 7129?» c'wzxn MiUisisréUm 3311? 531,17"? logon, da:?) sein PMb-Ij-xlzy noc!) ULM überstanden Hat. Man nem» uns ir- gcnd EZWM Ls?)r§k,_dern von dem PWE-e-“Minéßer, der gegen- wZ-xkég FU ZHUen ;prich, oder sclHsi' vox“: scixxsm V0rgäwJer, dé? MWZUP zm; EröffxnxxxI céx19y"SchUxe vkaeégerr worden wake. Zn Fäxxetx , wo d:“:s erfoxdevléékzo Sétrléchkeichstcesk vsrcmkßaxkxx worO-en iss, wirö das Méxxißerium erwanige'Re- ÉLQMJTWTWU immer Wir der grdßkcn Sorgfakt prüécn UNO ih- :1-322 Zx-Wckx werdcn.“ Hk. “Delon fan?) sicx) durch di::f'c Er- klärUmZ Mx) x:“échc zufried-xxrgestché, inöem ÖR“ von ihm gerügte VJFißbraxx:,17„_ das; nämlich ein Lcßrer bei den d'esken Empfeh- !UngEn die Erlaubnis zur Eröffnung eéNer Schule nicht er- haxcxcw, könne, wenn er nicht zugleéch emal) ein Attest des Psa-xrers beibringe, nicht5destowenéger fortbesxche. Hr. „Ber- nar? [)UUerte dagcsgcn, das; man bei Der Ertheilung des KOMÉMFS zxxr Eröffnmxxz eixxet: Schulz 11ichk'vorfichtig genug zx; Wex'ée gehen könne; 25 Fey LLM“: LÖU Fax! bekannt, wo“ eitx _frkiZi-laffMr G&loereU-Sxkäfling bei dsr Regiermm um die Ex'landniß eéxxgckoxnmen sey, cixxe Elementarsckyxle «öffnen- zu dxÜrf-xxx. Hy. v. Tracy glaubte, daß es [)éx1reichend sey, ::)-smn dc; SMxl-Kandékxak cén SiktlichkcécJ-Attsst beibringe; ein Ccrtißéar des Psakrers Über ssétxe rslégéöse Ausbildung sey ahxr völxig üßsrfiüsfig; Nachdem noki) derEraf.v.Noailles dtc ».JTNUZMZ auögewaHM, duß de? Rsligions-Umterrichc mét: dcm ELWR;T.“:r-Uxxxerricézko Hand in chnd gehen Müsst, thrB-e dic Birréchkiér dcs Juslian, dée zn Wser langen De:- but're Anwß gegeben harte, den1Ménjsker des öffentliéhen Un- terrichts überwiesen. -- Zu einer aNderN Bittscvrifc ver:- langte ew gewisser Polit; , daß alls Jesuiccn aus Frankreich-

vertriebcn Und nach Afrika Deporcikk würöeu, .das; man al];- .

Bi§ch0mcr_abschaffe u. s. W, Die Vsrsamxvl'ung schritk na- türltcb daruber“ zm: Tagesordnung. -- Anf den Antrag des véerten Berichterstattcrs, Hrn. Cunin-Grédaine, WUrdm mehrere Bércschriften, worm die Herabseßung des Wahk-Cen- sus auf 150 Fr. verlangt wurde, auf das Nachweis-Bureau niedergelegt. -- Ein Einwohner vox“: Coulommiers trug 'auf“ ein Gesetz zu Ehren des Generals Lafayette an. (Dieser be- eilte ßslx-x sofort den „Saal zu verlassen). Der Bictstekler ver- langte, daß die Nat-ton dem General den, Titel eines „Groß- Bürgers ertheile, daß die Stadt Rosoy, in deren Nähe des Generals Schloß ltegt , hinführo den Namen Lafayette- Viae führe “und daß ie von dem General gestiftete Elementar - Schule kan tig auf Kosten des Staat- uxgerhalten werde. „Frankrejch“, bemerkte Hr. Cunin-Gri- dame, „hat längst schon als einen seiner ersten Bürger den Mann ayerkannt, der sein ganzes Leben der Sache der Frei- heit gewtdmec hat. Welche Auszeichnung, welche Ehrenbe- zcuguug- könnte das Vaterland ihm-aber bieten? Nie würde er es zugeben , daß man ihn des Glückes beraubte, gemein- schaftlxch mit den übrigen Gliedern seiner Familie die voz: der Matter seiner Gattin gestiftete fromme Anstalt oder'dte uriterhalcen.

daß die Erlaxxbniß zur Eröff-

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Indem die BittschriftenzKommiéswn Hiernach den 9421ko Ab- ] schten dez Biktstcüers Gerechtigkeit widerfahren läßt, glaubc sie, daß man den bescheiöenen Sinn des Generals ehren müsse, und aus diesem einzégen Grunde trägt fis auf die Ta- ges-Ordnnng an. Leßtere wurde beschlossen_. - Ym Schlusse der “Sißnng stattete noch Hr. Etienne emen funfxcn Pete,- tions-Berichc ab. Großes Gelächter erregke die Eingabe eines Bewohmcrs des Departements des Gard , welcher Rcisegcldcr verlangte, W der Regjexung' eme von ihm herrührende schöne Erfindung mrtzuthetlen; er habe nämlich ein Mittel erfunden, wie 500 Soldaten, ohne irgend eine Gefahr zu laufen, 20,000„F„emde in d-ie_Fluch-cx «(agen könnkkn. Die Versammlung 1chten der WcrLJ-Méexr dicßs Mittels keinen besondsren GLayben zu sshLUkR] und HTM es; daher für amgennffener, dem Crfinöex die RMS, der RcZé-cx'Ung aber die Kost-ZU zn ersyaren. Dre [Usétge Stim- MMU, wochn 'die Kammer sich verwlzc fühlce, machte gar bald

. dem lautesten Unwillen Plakx, als die Eingabe eines gcwiffen

GOMU'ST 31.121: Voxtrage kam, worin dieser dem Verhalten “Oer *D-sprxrirten in den drei Revolutionsragen eim: schöne Loßrede hielt, demnächst aber ihnen in dürrxn Worten cr- klärte, daß ix): JNan-.„-at seit deM 29. „Juli erloschen, rmd das; Michin AÜW, was fie späterkzin gethan, unbergcerweise gesche- hcn “sey. Die Bersammkung schricc rasch darüber zm- Tages- ordnung.. Die übrigen PeTicéonen, worüber Hr. Etienne be- richtete, Waren von keinem erßcbkicheu Jxxteresss. Die Siz- JUNI WWDC um 5T; Uhr aufgehoben.

Paris," 221. Nov. Der König füßrte gestern den Vorsixx» im einem ÖWLFQNDÖJM Ménister-Rathe.

* Das JWßC W::T)!-Kochix1xkx dcs Dcpartemenks dcr Nie- dex'n LOÖW h&r an die Skclle dss Barons Dudon HM. Lx;- MixMi-s zxxm Deputirten gewäHlt.

DST“ Monétenr beschäfcégt steh [)eute in mehreren klei- wxn Aktikcln mic der Widerlegung irréger Angaben hizefiger Bläxksr. So erklärt er anker Anderm die: Behauptung einiger Zeikxmgev, daß fÜr die Soiréen im Palaés-Royal eine beéon- ders HostracHt vorgeschriébsn sey, füt; mmegrändet. Die Ga- zecce de 'FraUcc hakte gsmsldet, daß die chnahme des Mis- ?'ionskt'euzexc in Angérs unte? der dortigen Einwohnerschasr Bestüxzuxxg verbreicex habe. Der 5.29:ikcur berichtigt die Sack)? dahin, daß dieses KreUz gar nicht weggenommen und daß auch gar: keit“; Vsrsucl) dieser Art gemacht worden sey. ,Die Tribune des Departemeuts ham» angezeigt, daß mehrere Pfarrer des Bezikks von Poitiers |ck geweigert hätten, das Doming Z:;U-“nm U, 1“. w, zu fingen. Der Moniteur macht dazu folgende Bßmerkung: „Wir können verfichcrn, daß die- ses Aergerniß nicht skaxcgefunden Hat. Die Geistlicökcit des Depax'xemencs der Vienne kennt ihre Pfiichcen zu gut,. um d&zu eiwen Anlaß zu geben.“

Die National-Garden, die sich in Lyon zn der großen VM dcm Herzogs von Orleans dort abzxxhalcenden Revue ver- sKMMHZU, weröcn, Briefén von dort zufolge, ein Heer" von Z0,000--40,000 (Manx) biiöen. Alle Schneider der Stadt M20 der ganzen UTUZEZIUÖ sin?) mic Anfertigung von Unifor- mM beschäftigt.

In Folge der neuen Organisation der-polytechnischen Schtxle w-erden unter den Beamten und Professoren de;:selben meßrcro Vsränderuagen sxattfinden. Der bisherige Gou- verneur, GeneraL-LikucenantBordesoulse, und der Unter-Gou- verneur, chcral-Maior-Pailhou, so wie der Studien-Ju- Tpek'tor Binct, haben bereits iHr Amt niedergele c.

Der PLM, 500,000 Gewehre in England Laufen zulas- 1en, scheint von der Regierung aufgegeben zr; seyn. Die der Kircbe Saint:Germaiy-l'Auxerrois gegenüber liegenden Galle- rieen im Erdgeschoß des Louvre sollen in Werkstättenvxrwau- d-elt und darin Gewehre angefertigt werden.

Der Temps sagt heute unter Anderem: „Man muß ein großes Vertrauen zu dem Lande und dessen Institutionen haben, um fi,ch nicht durch die Schtvankun?en jener bewegli- chen Meinung, die in „den Salons“ und eiderxauch an der Börse herrscht, mic fortreißen zu lassen. Den einén Tag ist Alles geretcct, den andern Alles wieder verloren; Siegesx ruf undNothgesäzrei folgen unmittelbar auf einander, und' man überrrejbt das Gxxte wie das Böse. Wir wollen versu- chen, die Dmge"au-f thrcn wahren Werth und die' Gemüthe-r zu einer Ruh? zurückaülxren, dée vor den Täuschun en der Furcht wie der egecskerung bewahre. Bankerutte ' re- chen aus; man sah fie aber amSchluffe eines.durch“wichtige Ereignisse bezeichneten Jahres voraus. Die BelgischeFrage erregt Beso'rgnisse , wozu aber Meinem Augenblicke, wo der Englriscbe'Ministerwechrel das Prinzip derNicht-Jtitervention befestigt hac , weniger Anlaß vorthen ist. »Die Ernennung des Mgrschaü Sonic zum Kriegs-Ministev und die Maaßrc-

geln, die er-seit dem Antritte seines Amts getroffen, um den ins Stocken gcrathenen Geschäften des Kriegs-Departements neues Leben zu verleihen, erwecken Zweifel über die Aufrechk- erhaltung des Frikdens. Inzwischen giebt Jedermann zu, „daß in der gegenwärtigcn Organisation der Armee Unord- xmng herrscht; man veylangr Waffen für die nén ausgehobe- ncn Matxx1schasten und die National-Garde, und dsnnock) be- unruhigt man fick) über die Ausführung derselben Maaßregeln, auf die man früher gedrungen [)at. Marschall Soult weiß, daß Frankreich des Ruhmes nicht mehr kjedarf; er weiß dagygen, daß die Freiheit des Friedem; bedarf, und wird daher gewiß nicht unterlasssn, d_a§3 Publikum Und die Kammern über das Ziel und Maaß 1eéner Anordnungen aufzuklären; er wird fühlen, daß diese Erklärungen für Eu- ropa selbst nothwsadig find. Glauben an einen Krieg c;?- weoksn, hieße, ihn beinahe hervorrufen; wer ihn hervorriefe, müßte dafür verantwortlich seyn, und welche furchtbare Ver.- ancwortiichk'eit würde “Oi-:s unter den gegenwärtigen Umstän- den seyn. Wir sind ungeduldig, dis Kammer ihre ruhigern Beschäftigungen beginnen zu sehen. Morgen nimmt die Dis- kussion Über den Rechnungs-Abschuß von “1829ihre71At1fang; in drei bis vier Tagen Wiöd das Budget vorgelegt und die Aufmerksamkeic Des Publikums auf Zahlen gerichtet werden, und disse smd eit“. niedersxÜagendes Mittel. UUsN' Kabinet, das allerdings noch nicht viel Kraft gezeigt hat, wird diese wahrscheinléck) an:“; “Nachahmung, oder durch die Nothwendig- chr qetrießen, gewinnen. Wir „wollen hoffen, daß es, von den Sorgen seiner iunekn Organisation nunmeHr befreit, fich ganz wichtigen Arbeécen hingeben werde. Freiherr der Staats- Gewalten, ovganische Institutionen, Verbesserungen im In- ncrn, kräftige HanShabuug der Gesetze, Unterdrückung alle“? Txxssck):vc§é;ancn, Bürgsxéxaften für Frieden und Ordnung, das sind däe Forderungem, welche Frankreich an seine Regie- rung skellc.“

Dc Pokizei Hat in Marseille EM nach der Weise der Marseiller Hymne gedichceces Lied konfiszirc, worin jeder Vers Mic dem Ritornell endet: „Wlarcbwns, 01411'8110115, [10111' réivblir 18 [:*6116 (105 ]30u1'dov5."

EinexD-eputation junger Israeliten machkc vor einigen Tagen dem Minifker des dffenclichen1lnterrtchts und des Cul- tus ihre AUswartnng, um ihm für den in dcr Silzung vom 13cen d. M. der Deputirten-Kammer vorgelegten GeseZ-Ent- wurf, wonach die jüdische Geistlichkeit künftig ebenfalls vom Staate besoldet werden soll, ihren Dank abzustatten. Die- selbe Deputation begab s1ch darauf zum GeneralLafayetce und tmßm seine Unterstükzung und 'Fürsprgche bei der Déskusson Über diesen Gesorz-Entwurf in der Kammer in Anspruch. Der General" [)ak diese von seiner Seite zugesagt und den Abge- ordneren Hoffnung gemacht, daß der so einfache und natur- gemäße Antrag des Herrn Mérilhou keinen Widerspruch in, der Kammer ßnden werde. '

Zn Sainc-Loms am Senegal herrschte, einem Schreiben von dort vom 19. Sept. zufolge, das gelbe Fieser; die 700 "Mann starke Garnison war durch diese Krankheit aaf 100 zum Dienste fähige Soldaten zusammen eschmolzen.

Dem Memorial-Bordelais zu?]olge, ist der General Morillo, Graf von Carthagena, nebst einigen «ndern ausZe- wanderten voxnehmen Spaniern, vom Köni e Ferdinankxsjl. begnédigc worden und im Begriff , in sein aterlxud zurück- uke ren. ,

d Fast särÜmtliche Blätter enthalten folgendes Schreiben aus Perpignan vom 14ten d.; „Unser Präfekt hat von der Gränze in der Richtung von Puycerda nachstehende 'von gestern datirre Depesche erhalten: „„General Gurrea, der 500 Mann befehligc, hat fich, da er in Arragonien nichtein- dringen konnte, mit Heftigkeit durch das Thal von Arran auf Urgel geworfen und den Grafen ESpana, der schwer verwundet worden ist, völlig Keschlagen. Ein unter den Be- fehlen des Lehnen stehendes avaUerie-Reginwnt hat fich ge- weigert, an dem Gefechte Theil xu nehmen.- Die Constitu- tionneaen haben sich nach Puycerda gewendet, das fie mili- tairisch besetzt halten.““ MeYere hier angekommene Briefe sprechen ebenfalls von diesem _reigniß uud en hinztx, daß das KavaUexie-Regimenc sich „gegen den Gra- en Espana ge- wendet hwbe, und daß, die Wunde „des Letztem. tödtlici) sey;“ Ein_Blatx macht jedoch zu dieser Nachricht dse Bemerkung, daß andere Briefe von der „Spanischen Gränxe dteses Ereig- nisses mit keiner Sylbe erwähnten, das man ür ganz um wahrscheinlich halten müsse, wenn :mgn beben :, daß“ beim Abgang: der leßnn Post die Trümmer" destorps von Gur- rea entmuthégt und entwaffnecwaren Und an nichts weniger dachten, als“ an einen “neuen Einfall in Spanien. -- Eine aus Bayonne hier eingegangene telegraphisehe Depesche meldet, daß von dort mehrere Transporte Spanischer FMM“