1830 / 336 p. 4 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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von einigen jungen Französisckzen Geistéichen in Vorschag ge- brachte Emancipirung und Gehalc-Herabsekzu-ng in Belgien Nachahmung finden werde, wiewohl man hier im Nachäffeu Frankreichs schon so weit gegangcn ist, daß ein Deputirter im National-Kongrcffe es für seine Psitäzr erachtet hat, die Ab- schaffung der Todesstrafe bereits in Vorscbla zu bringen.

- -, Amsterdam, 27. Nov. Da die Na richten aus Eng- land, wcgcnch doxtégcn Unruhen, fehr befriedigend lauteten und das neue thsicrtum aus gemäßigtcren Mitgliedern, als man bcesorgte, zusammcngesixllt ist, da ferner aus Frankreich keine un- gunsitgen Bcrtchtectngtnqen, erhécltcn sich die Preise der Staats: papiere zu Anfang dieser Woche auf einem fcßcn Stand; doch schon voygcstcrn spürte marx einc N::iguttg zum Steigen, welcher Jeskcrn eme b,:dcutcndx Prces-Erhßhung folgte, auf die Nachricht,

sowohhvon dcr htcffgcn cheerxxng, ass von der Bclgi1chcm dre durxl) dte1chcycinigtchächtc in London gemachten Vorwhlägc, alle Fctndscltgkctten aufhören kaffcn, angenommen worden. Dies hattx ntcht bloß anf Hollandischc, sondern auf alle übrigen, Fonds mrt Recht einen merklichkn Ekufinß; weil die Furcht vo,“ emem allgemeinen Krécg daduvcs) MtsU'nt und viele Hoffnung vorhanxcn :|, das.: zwischen" Holland und Belgien cine Knake Ueberctxtkunft gekroffcn werden wir?». Die Engl. Span. Odlég. hatten thrcn Anthcil an dieser Prcés-chvcfferung und waren gc- ücxn schr bxgchrt; déc Mcxékanjschcn [mitm sich auf dem vorigen Stand; (Irt,ecl)., SÜH-An1crik. und andere blieben ohne Hauch. -- Amchstrcgen Gctrctdcmarkt ging Weich an Verdrcmcl)cr tr/ägc ab; Po nische Sorten kamen indes; wenig vor. Etwas mehr Frage war nach „Roggen vorhanden, wodurch ziemlich bedeuten- der andcl üattfand, sowohl zum Verbrauch als zuy Vcr,"cl)iffung. Ger e genoß guten lZmsaß, Hafer war dagegen 1chwey anzubrin- Zzzn. Mato: zahlte fur 1.2»p1ünd. brmt-rn Poln. Weizen 312 Fl. ur 1215pfund. 3.36 Fl.; für 1253pf1'md. 3011 Fl.; für 1xz11pf1'md. Pomm. _335 Fl.; Für 1115. 1211pfünd. alten Preuß. Roggen 1535 11. 1915.20? Fl.; fur 114.115.11k;. 117pf1'md. dito 184. 1.57.1111); 192 Fl.»; (ur 129pf1'1nd. sehr schönen bei kleinen Partiecn 25“)3Fl.. tur 118pfund. Pomm. 19.3 Fl.; für 115pfünd. Archangl. 185 Fl.

Breda, 25. Nov. Der zwischen den kriegsührenden Parteten abgeschlossene Waffsnstillstand isk unseri, Truppen offiziell bekannt gcma_chc worden. „Wir sind aber wett ent- fernt, zu glauben“, Jagt die hiesige Courant, „„daß demsel- ben bald der Friede folgen werde. Wir halten den Kampf noch nicht für. becndigt. Das chgml erweckte Natioxxalge- fühl, für ungerc Unabhängigkeit zu den Waffen zu eilen, kann und “mug nicbt Erkalten, im Geg1ncheil muß es immer mehr angefachr und alle Mictcl mÜss-xn angewenüec werden, um daffélbe zu ermuthigcn und zu unterftüizem. Hierzu ste- hen viele Wege o_ffen; das; die Regierung den besten einschla-

mmdge, ist umer inniger W14111ch; indem einzig und allein eine Ehrfurcht gebietcnde Haltung uns sowohl m den Augen dex übrigen Staaten von Europa, als auch in denen der nur uns kxiegführendcn Partei, das A*,sehen verleihen kann, welches der der Absäüießung eines “Friedens nothwendigisr,“ um gewünschte Vortheile zu erlangen. Wie dem auch sey, wic Dunkel uys auch die Zukunfc crschciuen möge, ein Friede, von diktatorijchen Bestimmungon beglßcitet, kann uns von den Mächten nicht vorgeschrieben wcrden. Die Nation ist ein.- mal erwacht; für ein Wiedereinschlummern wird fie schon selbst sorgen.“

Sowohl füx die hiefige Festung, als für Bergen op Zoom und Herzogenbukcb, smd besondere Polizei-Commiffaire erannt wor_de11. Ju letztgenatmtxr Fesiung befinden 'ficj) gegenwärtig ver1chsedene wegen politijcher Vergehen verhaftete Personen in ficherem Gewahrsam, und unter denselben éin Oyeim des berüchtigfen Kessels.

„Dre Truppen dxr Jusurgcnten, “welcbe ßes) zu Turnhout befinden, erhalten kemen Sold und fallen demnach den daß- gen Bewohnern so sehrxzur Last, “daß-déese fick) kürzlich von ihnen Hefreeen wol1t_en und mit ihnen handgemein wurden.

Deeser Tage smd vor Nymwegen zwei Katronierboote. und zwei Barkassen an ekommen. Mehrere solcher Fahrzeuge werden noch auf der » qas vor Grave erwartet.

Vorgestexn wurde hier ein junger Franzose gefangen einge,- bracht, der em Secretair des Generals Mellinec seyn soll.

« Aus dem Feldlager berichtet ein Augenzeuge folgenden Zug pxrsönlichen Muthes, der zugleich als Beweis dienen kann, da dee Nord:Brabanter_*Landleute keinesweges der Hollän- di chen Sache so ab enetgt smd: „Adrian Graumanns, ein Bauer a'us Prmzen age, der *bei dem Zug nach Esschen ei- nen Thetl der Bagage unserer Soldaten auf seinen Karren geladen hatte, befand |ck in der Nähe des Gefechts, in dem die Insurgenten geschlagen wurden. Gleich anfangs, als das Schnßen beXnn, hatte er_fich etwas seitwärts begeben. ier von einem elgier überfallen, der seinen Karren zur Ab 1)- rungmehrexek Blesstrten wegnehmen wollte, gerieth er mit' diesem inem Handgemenge. Der Rebell setzte ihm die Mün- dung des Gewehrs auf die Brust, um ihn zu zwm9m„ Der

dem Belgier ab, gab ihm damit einen Schla in den Nack so das er hxnstürzcc , und schlug es nun angad.se1'nes KY": rech entzwet. Jetzt stürmt ein zweiter Belgier herbei und drmgt met -gefäUcet_n Bajonett .auf den braven “'Mann ein; aber anch dtesen faßcier mit kräftiger Faust, u::d wahrschein- lich w§1rde er „auch tbn allein bezwungen haben, wäre ihm mcht em Lancser zu .s ülfe ZFUW , dcr, wie es cht geschah, den Gegner tödtete. * er euch,dieses Nordhrabancers ist M1 Lo rtnchrdz? _bewundxrpn, dRa derselbe bereits über 60 Jahr *a un eme wet eéme : ' - ' ' '

bensÄkanden.“ z Z tocl) m der Kraxc tl)r1,s Le-

ntwerpen, 27. Nov. General Njellon und "?,?xa'o Kessel,; haben fich nach ihrer Ankunft aus Brüssel nach [Lex Camptye begeben. General Mellinet ist nach der Gegend von OJTa11thcht abgegangen.

«In der Citadel]: und bei dem .solländi en Ge ,

Zak YZ) [ZPYZÜWYWÜUÖUM'J zugcxymgen, stzckse dem KIWI “91 -;- ,m 1 sr eit? enelmi cen *„ "“ ' 1chrie§nßweroen könnte. g ) g M ffensrwscande zuge- - . ,rt [sel, 28. Nov. Zu der gestr*iqe11Sifur1 des Ra- ttonal-Kkongreffes hatten sich nur 126 Mxtgliederz ei,?gefunden. Sehr vtele andexe smd auf Urlaub nach ihker Hemmtl) qe- retst_. Max" her:,»rh sci) über die Art und Weise, wie in Zu- kunst dte chelze und Aktenscücke des Nacional-Koanesscs im Layde promulgtrt zverden sollen. „Herr Liedcs äußcrre da- het: „,Ich wetß mehr,» wie weit die Französsche Sprache auch m_dte anderen Provinzen ejugedrungen is:; in B?:rcff dcr- besden Flarzdxxtz wage ich es jedoch, zu behaupten, daß min- hcsceys dre: „Dterxel der.Gimvohncr noch nicht das Gxück ha; hen, 1111 Bes“; Ytexsr Sprachezu ssyn. Selbst visle Gemeinde- Vorstands, chrjtcyer, ste nur sehr unvollkommen; es wérd also eme Flamatxdqu): Uebersetzung durcbaUs nothwendig seyn.“ .Der Redner protesttxce gegen eine Verfügung der provisorischen Regie- rung, wonach ]edec Pxovinzial-Gouverneur eine Uebersefzung det? Vexordnungen u. 1. w. veranstalten und promulgircn so!!. Dxes, jagte _ex', gäbe zu unnöthigen Kosten und vsrschiedenx arttgcn Ueberxexxungen T_[nlaßz es würde also das Befke seyn, wenn d1e Reg1_eruug 1clbsc mir dem Gescße zugleich eine Ueberseßung hekgnnk machen léoßé. Man kam endlich über- em,„ das bemcs besteycnde Gesekz-Bülletin dcr provisorische,» Regtermtg a11ch zu den Akten des Nacional-Kongresses zu be- ,1ukzen, Ne bmnen 24 Stunden nach ihrem Daxum nebst einer

Baker, _aber schlug furchtlos das Gewehr ,qbwärts, nahm

Flamändiscben oder D*:utschen Ueberse un ub!“ irt we d und bmnen 11 Tagen überall in Belg?en gGYseQZ-Kraftrheat: den sollen. -- Von Seiten der provisorisches! Regierung wurde dem_Kongreffe die, Mittheilung gemacht, daß ihr eine Note der Herren Cartwmghr und Bresson zugekommen wäre,. aus _dcr__l)ervorgel)e, daß der „König der Niedkrlande den Wafxemnilstand genehmigt und die Einstellung der Blokade anbexphikn habe.

, Cm Brüjreler Blatt widerspricht dem Gerüchte, daß. zw1schx*11 den Truppen des Herzogs Bernhard von Sachsen,.- Wetmzxr und den Belgiern ein Gefxcht vorgefallen sey, worin den Trseren 2000 Gefangene abgenommen worden. Der Herzog hat ungestört sein Standquartier bezogen.

Dänemark.

*Kppenhag911-.27.Nov. Die Gerichtsteicung (Colle- gtaxttdende) ent[)ä_,t Folgendes: „Kanzleirath Lornsen , doxr am 12. Okt. zum Lgndpytgt auf der InselSylt ernan'nc worden,hat„- sur [e_mer Abxetje am 18. selbigen Monats, anstattdasihm Aller- gnädtgst yerleeheneAmc anzutreten, an verschiedenen Orten. in_denj Herzogrhümern , und namentlich in Flensburg und,. „Krel, exfrtge Bemühungen angewandt, um, auf strafbare Weiß: und ferner, Pflechten als Beamter gerade entgegen, das Ver- trauen zwxschen 11er Regierung und den' Unterthanen 11 std- ren und dt: xuhtgen Einwohner zu gemeinschaftlicben Schrie- tcp zu vexletten, welche zu den verderblicbsten Folgen für dre öffentlich? Sicherheit und Ruhe führen könnten. Außer; dem, daß eme von ihm herausgegebene Schrift .von seinen. Abstchxen und Schritten zeugt, wird solches näher durch ein, Schretben an den Präfidenten der Königl. SchleWig-Hol- stecn-Lauenburgisäzen Kanzlei vom 5. Nov. aufgeklärt, wobei,

er die benannte Schrift ein esandc, so wie dura) einen 23:- *

richt des Amtmanns von) mr: Tondern, welcher zeigt, daß Kanzleirath Lornsen, wett entfernt, seine Abfahren aufgeben. m„ wyllen, den festen Vorfuß gefaßt at, seine Amts-Stellunx zu tmßbrauchm, um eine unruhige timmung bei den Ein- wohnern „gedachte.r Insel hervorzubringen. Se“. Majestät, welcher dtese Thatsachen vorgelegt worden, haben unterm. 15cm d. M. beschlossen, daß das Königl. Schleswigsche Ober- gericht sogleich die Verhaftung des Kanzlejraths Lornsen und dessen Hinbrmgung in schere Verwahrung,an die Festung. „Rendsburg veranstalten sou,-so wie auch das besagte Ober-

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haltenen Verordnung vom 18. Okt. d. I., für dieUntertba- nen Ihrer Majestät, zur Unter1cheidung von denjenigen Por-

erlebt die genaueste Untersuchung wider den Kanz'leixath eLzornsen in Anleitung seiner obenerwähnten gexeßwedrtgxn Schritte und in Uebereinstimmung mit dem Ergebtuse dte- .er Untersuchung das weiter Nöthige gemäß dem Gejeh und Züchte vorzunehmen hat. In Folge diesesjAUerhöch|en Ye- fehls hat die Königl. Schleswig-Holstem-xLauePbgrgtche Kanzlei unterm 16ten d. an besagtes Odcrg2r1chr gsxchrxeben.“

Deucschland.

Braunschweig, 30. New. Die hix1igenA11nalen melden unterm Wsrm d.: „Als die Nachrzcht fich hxer bestä- tigte, daß des Herzogs Karl Durchlaucht m Fulpagugekom- men sey, wurden unverzüglich sowohl" yom Mr_lttacr «16 der Bürgergarde Maaßregein getroffen, Yee fast ]c'de Sxörung der öffentlichen Ordnung und Sacherhett unmöglccf) machten, und so ist denn, obwohl unterrichtete Männer behaupxen-woilen, daß unter den Feinden des Vaterlandes Geld retchitcl) aus- getheilc sey, und diese. auf dunklen We en Trug und Beer- ratl) gegen FM? und Volk auszuüben tci) erfrtgsk bemuh- ten, bis 319131" die Ruhe unserer Stadt nicht gefährdet wor- den. Eine in diesen Tage:?“ erlassene BekaxntmaäyungYe: Herzogl. Polizei-Direction fordert die lxicngen Ewwytzner dringend auf, die eintreffenden Fremden sosyrc gehdxegen Orks zu mleen. -- Die Waffeneinübungen unßerer B1xögergaxde werden 1th thäcigsc betrieb,:n, und hohe, u::111d11che-Freu?_)e gewährt es, zu erfahren, *daß ein gleicher betixge?_E11e1*, an Wort und That, die Übrigen "Städte und Ort1chaxten§1mse- res Vaxcyslandes für Aufccchchalmng der _öffetxtltchen thhcr- heit beseéit und jedek Béxrgcr bereit ist, für 1e1nen Zeltebcexx Herzog Wilhelm Gut und Blut zu Lassen.“

Des Herzogs Karl Durchl. ist, dem Gerüchte *zyfylge, an den Gränzen des südlichen Harzes angekommen. Cm De- taschement von 60 Mann Infanterie umd L_.Husaren, so wie eine Anzahl Freiwiüiger d'or Bürgergarde, gmgen heute Nack)- mittags nach BlankenbUrg ab.

In verwichener Nacht wurde der Rittmeister Baron Bender von Biencnthak (dessen Kerhaftung lekztßin gcmech worden) gefangen hier eingebracht.

-- -- Hamburg, 31"). Roy. Der Umsatz in, Fynds war heute nur sehr klcén, doch zetgtc sxcl) roßc Fcsitgxoett m den Freisen. Besonders gut zu lasen waren .thtcxt, worms 11417111 pr.

cz. 1080 Fl. bedin cn konntx. 3vroc._Dan. m kur en «:ckth *- 61) zu haben; auf ängere Zett 61“) zu machen. Ru . Engl. Anl. 3 ZZZ zu las,“:n- Raff. Anl. „amv. Ccrt. 5,2 .», 921 G9ld,_ Im Laufe der Wwchc wurden ziem tch xmmhafte Summen _txn bproc. Papicr-Jnscrévt. umgesetzt; der Frets stieg von 6)Z- auf 1,1,;, “wozu auch heute Käufer, ,aber keine erkäufer waren. 6prox. Stlber- Infeript. mit 108 bezahlt. Pola. Pakt. :*, 1025 gemacht, xedocl)

tugiesen, welche die Hexrschaft

Dom Miguels anerkennen,

die Annayme anderer Nationalfarben festgesetzt worden, und bestehen jolche in Weiß und Blau.

Karmmer Güter auf seine sei)nli_chen Schul-Fonds _gestiftet. von 1einem Vaccr ck119=21ax1gxuen UälUlick) eine ganz 111x111: nmffwe

in Fachwerk, VVÜCUNU laffcn. -- Nachrichten aus Lie

satten gegangen, auch nen. grdßkentheils gut, mn“ wicderh dle Klagen 1'1der den Schaden,-

bcwälu ende Menge von wird.

stock bereits 20,000 Feldmäuse

das Wohnhaus gleichfails massiv,

Inland.

B e r l i n, 3. Dez. ZU Stepanow im Samterschen Kreiss (Reg. Bez. Posen) ist ein neues Schulhaus errichtec; zu Karmin, Pleschener Kreises hat der Gucsdestkzer von Gorzcnski für seine Kosten ein mit »allen Urenstlien vc1*sehenes Schuihaus exbauen lassen und zugleich einen an!

Auel) hac der Genannte die Kirchen-Bauren zu Karmin, Kirche nebst Pfarrgebäaden, die übrigen Gebäude aber bei der

g n isx zufolge,

günstigen Wtccerung dic BesteUung der Wincersaaxm gut von hat mir Zubereitung der Aecker zur künftigen Frühjahrsßat schon weit vorgeschritren werden kön- Die jungen Saaten, besonvers die frühzeitigen, stehxn

olen stch m mehreren KreUen weicher den Saaten und an-

dem Feldfrücvtcn dxxrci) die ungewöhnlich große und nicht zu Mänsen und Schnecken zugefügt 116 dem Bollenyaynschen Kreise wird in dieser Hin- sicht berichtet, daß nur aUem von den Ackerbefißern zu Rohr:

getddtet_ worden.

Kaspar

land, vom 17. Aug.

[auf dieses Jän, lings während bcféndct. Es t von da aus

dem. Die daraus in dcxn . lungen beruhen auf pcrxön tchcn scharfen Bcobachtupgen, enthalte an 'die Königl. Baxerscbe

nicht begehrt. Norw. 5 1va gut zu lasen. Engl. Reap. ?, “70 zu lassen. Falconet bLYehrt, T, (ISL pCt. Hann. Anl. 3, II;“ Geld und „Brief. -- In 5 echseln war London und Amsterdanx sehr begehrt. Paris zu lassen. Breslau u_ haben. Ween und Frank- furt (Held. Petersburg zu haben. tökonto 33- pCt. Ld*ors zu lassen. Gold in Barren ohne Frage,

Oesterreich.

Wien, 28. Nov. Die PreßburchZer Zeitung vom 26. Nov. meldet: „Dée am 2011131: v. . von den Reichs; ständen beschlossene Repräsentation über den vierten Punkt der Königlichen Propositionen , die Aufhebung des Diäcal- Juristitéums bei allen untern Gerichtshöfen während des künftigen Reichstages betreffend, ist, sammt dem darüber vor- geschlagenen Geseß-Artékel, am 23|en d. M. in der 29sken vermischten Sitzung nochmals verlesen und unterzeichnec und hierauf an Se. K. K. Majestät *expedirt worden. -- Die am Listen d. M. begonnenen Cickular-Berathungen sowohl über die in unserer vorigen Zeitung erwähnten Gegxnstände, wie auch über die unterm 17cm d. M. erfiossene Allerhöchste Re- solution auf den dritten Punkt, die Rekruten “und d::e erle- digten Gravamina betreffend, smd in diesen Tagen fortgesetzt worden, m_w gestern ist der durch einen Ausschuß bearbeitete Entwurf emer neuen Repräsentation ebenfalls im Zirkel be- rathen worden.“

3 t a l i e n. ,

Rom, “20- Nov.- Der Kais'erl. Oesterreichische außeror- dxntlzche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Neapo- lxtamschen Hofe,'“Fre_iherr von Lebzelcern, ist von Wien hier eingetroffen. ' ' '

Portugak,

Da die Regierung Dom Miguelc die alten Portugies- schen National-Farben bnbehalten hat, so ja dagegen von der im Namen der Königin Donna Maria auf Terceira errichte-

qcn ,

berg versetzt worHen scey. _ dk?- Ök-"Vcrf. gtcbt nber dtc Z

schen in diesen Jahren , der von

entblößt geblieben. Alles,

Wind ein Blatt Papier vom Ti untcrgelaufctt , untergewcht, sagte er, fich bes

dere ff , daß es ihn nicht selbe überzeugen , daß es nicht fühle, wege.

hm war , _ Natur fehlte tbm ganz, wett er nicht gegenüber war.

blau seyn. Er men und Frkz ren, und da t ftcllung des Wachsthums

einige Saamcnkdrncyvon v „ken und verkündigte rbm, was AUM glauben, sa te er,_ wenn du: Körner wirkli aufgmgcn,

een Regentschaft, mittelst einer kn sxfentljchen Blättern enc-

Frcude und Verwunderung, un

höchst anziehender Aufklärungen Über den mcrkwürdzgen , seines Aufenthalts m Nurnberg- , euch ein crwünschtcs Lucht aux manche Punkte seines frühcrtz. tsol111c11 ,Leizens. „321; Prof. Yan- mcr, dcr diese Nachrichten 111ttgcti3e1lt_hat, beabnchttgt demnachß, ein ausführliches Werk über dtcscn scmxn Pficgltng herauZzugx- (nannten Journal gegebenen Mtttbee- und beglaubigten , genauen und

sodann eine Menge der schäybarsten Notizen, wc , die. Wahrheit der AuZsagcn Kasygr Hauscrs „vollkommen bestäti- daß cr-von seiner trüben Kmdheit an cttzgesperrt m etztem Käfig gelegen und durch einen unbekannten Fuhrer nach Merkwürdig find dte Aufschluffc, dic

befand.

und da man ihm sagte, der

Haupts chléch, wenn er etwas sich

Die Spielpferde, mit denen er 17 hatte, so wie die, mit denen er zu [ür lebendé c und theilnthende Wesen, und alle am er in ste gelegt.

Als man ihn an schöne Ausficbt aufmerksam machte, sa te cr , Schönes, es seyja Alles grün. Es so tt glaubte im Anfange, daß ck anMYkFémsbaW gez? a Verf ihm eine Vor mt em e-a er r. ., deéVchtabilien 1: geben, verhielt eo

:ck an un läubi da e en; 0“ch ließ ihn aber im An 1151828 s g & g g g g crféßsied Lv e sick-

Hauser.

Den Lesern der Staats-Zcéttxng, welche an den, in dem ersien Aufsatz über Kaspar Hauser mctgcthctltctx Nachrrchten een In- tcreffc genommen, wird es nicht unerfreultci) seyn, zu vernehmen, daßscl) én dcm zu München erscheinenden _ an bis zum “.).. Okt. zerstreut eme Rethe

Tagblatt: das Iy- Lebens"-

n zunächst den Hauptinhalt eines

Regierung abgcüattetcn Berichts und

lche sämmtlicl)

Nurn-

ustände dcs Hellsehcns und des

_ animalischen _Magxtctisrzms, worin sich KaZpar Hauser bei seinem ,:xücn Erschemcn m Nurnvcr , , htcr beschrtcbcncn ersten Wctanschauungen emes jungen Men-

Ucberraschcnd find die aller menschlichen Gemeinschaft

und aller von da bewußt nnd unbewußt ansßehcnden Btldung

_ glaubte er„ Todteße;mAllcslegtcerBewußtseyn,thlen,Empffn ung.. nden e_rsicn Tagen zu Nürnberg glaubte crx Brod, Wafferund Syte pferde seycn th, davongclaufcn, und fpra , , und nut etncm Ofen, dessen glänzende Farbe thnxxmzog. Als tbm de?

sey lc cndé , auch das

ck mit dem Brod, das er bekam,

e wehte sa te er es sey ber- sth , Zßind ,habx es her- werend, das soll der Wand nicht

thun, indem er den Wind als ezn persönliches Wesen nahm. So machte er es sogar mit dem thteré von dem er sagte, er wun- e

r r rc wenn er o kalt mache., fbewexxen sah,. lie , er. ck nicht wolle und such wtllku rlich be- ch im Käßg unterhalten alten ihzn ie c , .die m Sinn. und „Verßand- ur Hie - noch gat: mit tbr ems, i r m_)ch ? einer' Anhöhe auf eme

da sehe er nicht meinte» er roth oder Bl iter, Blu- cht und geformt wä-

Nürnbe-rg . spielte

ener Art.,in Blument

escheben würde. Er, wo te mit ck das bcsiätigte. Und als nun er eth er in nicht u beschreibende

seit dieser Zeit cbt er die Na- *