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licher Griechen angeordnet hat, die in Folge der Revolutiqn Sklaven geworden find. Der genannte Courrier thetlt dieses Aktenßück,“ das ihm durch den Königl. Nisderländi- schen Konsul, Herrn van Lennep, mitgetheilt worden is, in einer Französischen Uebersetzung mic. -- chehrichten aus Alexandrien vom 14. Okt. zufolge, welchedajselbe Blatjt enthält, war die Aegyptésche Flotte, welche die exsre Abrhet- lung der Expeditions-Truppen nach Kandien gebracht hatte, seit einigen Tagen zurückgekehrt und 1chichce sch an, die zweite Abtheilung an Bord zu nehmen. "
Columbien.
Folgendes ist die (in Nr. 350 der Staacs-Zeitung er- wähnte) Proclamachm Bolivar's an Die Columbier:
„Das allgemein herrschende Unglück, das Columöéen in einen Zustand der Anarchie versetzte,- zxvingk mich, die Ruhe Meiner Zurückgezogenlxsit zu veriaffen und meine Psicht-en als Bürger und Soldat zu erfüllen. Viele von Euch fordern méch zum Beistand auf, um die Nation der schrecklichen Lage zu entreißen , von der ste bedroht wird. Von der aufrichtigscen Dax,:k'barkeic durchdrungen, ver- spreche ich, nach meinen besten Kräften das Zutrauen, mit dem Ihr mich beehrt, zu rechtfertigen. JE) “biete Euch mei,- nen ganzen Eifer dar, um mir Euch zusammen an dsr Wie- dervereinigung aller Columbier zu arbeiten. Columbéen ist dermalen in den Schrecken cxncs Bürgerksieges vsrsunken; Eure Sache ist es , Euer V'afexkat1d,zu retten und Euch an die Regierung zu schließen, die Unsere gemeinschaftäéche GZ; fahr an Eure Sptkze geücllt hac. Vergeßc, ici) birice Euch dringend darum, Eure Leidenschaften, denn ohne dieses hel- denmüthige Opfer hört Columbien auf, zu seynk Ilzr werdet sonst das unrühmliche Beispiel liefern, daß eine Natéoxx, die fich selbst nicht achtete , ihren Ruhm, ihre Freiheit und ihr Daseya zum Opfer brachte. Doc!) nein, Columbier, Ihr ge- horcht der Stimme Eurer Religion und Eures Vaterlandes. Ihr ,achtet die Obrigkeit. Ihr werdet den Gesetzen Gehor- sam leisten'und auf diese Weise “Columbien retten.
“ x., * Bolivar.“
Yul a n, d.
Berija", 20. Dez. Die Achener Zeitung enthält eim? Bekanntmachung des Regéerung's-Chef-Präsidenten, Hsrxn v. Reimau, worin derselbe die Namen derzenégen Personen zar öf- fentlichen Kenntniß bringt, denen in Folge der Allcrhöchs'ccn Ka- binets-Ordre vom 20. v. M. *) die für die ausgezeichnete Thä- tigkeit bei der Dämpfung der am 30. Aug. in Achen ausge- brochenen Unruhen bewilligten Orden von den betreffenden Detaschemenrs zuerkannt worden smd; es fiud_foxgende: der Advokat-Anwalt r. Joseph Müller, der Kupfersthmidt Hr. Johann Leonard eumann, der Schlosscrmeister_ Hr. "Franz Peter Delonge, der Polizei-Jnspektor Hr. Zojepl) Guisez, der Polizei-Comméssaiv Hr. Hauptmann Nikolas Brenda- mour„ der Kreis-Wundarzc ])1'. mot]. Hr. Vitus mexx, der Angestektte bei der dafigen Bank, Hr. JosephDUmesml, der 'Haupt-Zollamts-Asfistenc Herr Ludwig von Othegravkn, we!- che hiernach sämmtlich den Rothen 'Aöler-Orden vierter Klasse erhalten haben; von den Allerhöchsk bewilligcen Allgemeinen Ehrenzeichen ist eines dem Karrenbinder-Meiffer bei dem
aupr-Zollamte, Franz Wolter, zu Theil geworden, [)“inficht- ich des zweiten jener Ehrenzeichen hat eine definitive Zuer- kennung noch nicht stattgefunden , indem bei der ersken Ab- stimmung der Gendarme*Zacobs Und der Kreisbote Esser Zeich viel Stimmen erhielten, der Gendarm aber gerade im ienske von Achen abwesend war.
-- Der Messager des Chambres vom 14. De . und MI, ihm einige andere Pariser Blätter theilen ihren Lesern na stehendes révat- Schreiben aus Luxemburg vom Sten d.M. ,mit: „ ck erhalte so eben Nachrichten von der Preu- ßischen Gränze. Zn Königsberg haben die Bürger sich em- pört MY find mit dem Militair handgemein geworden: von beiden eiten find 300 Personen theils getödtet, theils ver- wundet worden;“ Wir können es nur bedauern, daß die
ariser Zeitungs-Redactionen stch jelzt«auch schon von ihren
xemburger Korrespondenten mystißziren lassen. Uns ist hier wenigstens nichtsdavon bekannt, daß die Ruhe in Kd- , nigsber auch nur im Entferntesten geskört worden wäre; noch mehra er wird man fich „dort über diese Luxemburg-Pariser Neuigkeit wundern.
*) Siebe Nr. 346 desk Staats-Zeétung.
-- Die Düsseldorfer Zeitung meidet aus Wer- den vom 15. Dez. „Gestern Nachmitta um 4 Uhr „haben mehrere Gefangene im hiefigen Zuchthaus? auszubrechen ver- sucht, woran fie jedoch durch die getroffenen Vorkehrungen zeitig verhindert worden find. Da einige von ihnen auf wie- derholte Aufforderung von ihrem Beginnen nicht abließen, ist von den Waffen Gebrauch gemacht und sind dabei drei erschossen und zwei verwundet worden. Hierdurch ist die Ruhe und Sicherheéc vollkommen wiederhergestelit, und--es ist keinen. der Gefangsnen entkommen.“
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ÖjssenéHafctißsye und Kunst-Nachréchten.
Die Statue Sr. Majestät des Kaisers von Ruß- land,. Königs von Polen, Nikolas1., von dem Professor Wichmann d. Aelr.
Herr Pxofeffor Wichmann d. Aelx. hat das Thon-Modell zu einer Statue Sr. Majestät des Kaisers von Rußland vollendet, eine Arbeit, deren wir um so mehr Erwähnung zu thun haben , als dieselbe nicht “zur Ausstellung gebracht werden konnre. Die Aufgabe, welche steh der Künstler hier- bei gestellt hmt , war , einen fürstlichen Helden unserer Zeit in dem edelsten Style des klassischen Alterthums darzustellen. Auf das glücklichste wurde Herr Wichmann hierbei durch die kräftige hohe Gestalt des Kaisers, so wie durch die schö- nen griechischen Formen seines Kopfes unterstützt. Der Kai- ser, etwas mehr als lebensgroß, filzc auf einem antiken Lehn- sessel , mic reichgefalceccm Mantel bekleidet; das würdevolle Haupt schmückt ein reicher Lorbeerkranz; beide Hände ruhen auf dem Schwert. Die Entschlossenheit, Sicherheic und Ruhe des Selbsherrschers find nicht nur in den charaktervollen und zugleich schönen Geschtszügen, sondern auch in der gan- zen Körperhaltung vortrefflich- ausgedrückt. -- Wir glauben,. nicht zu viel zu sagen, wenn wir, behaupten, daß, wenn die Ausführung in Marmor, wie nicht zu bezweifeln is?, in glei- cher Weise, wie die der Statue der Kaiserin gelingt, dieses Kunstwerk den Vergleich mit jeder Portraic-Statue des.?sl; tert'yums aushalten dürfte. F, .
Königliche Schauspiele. _ Dienstag, 21. Dez. Jm Schauspielhause: Der Mann meßner Frau, Luftspjel in" 3 Abtheilungen, von C. Sxawinsky. Hierauf: Der Na1en|über, Possenspéci in 3 Abtheilungen, von C'. Raupach. Zu dieser SchauspielhaUs-Vorsfellung werden Billers ver- kauft, welche mic Mittwoch bezeichnet “seyn werden.
Königstädrtschcs Theater.
Dienstag, 21. Dez. Liebe kann Alles, Lustspiel in 4 Ak- ten, von Holbein. (Dlle. Lemlé, vom Hof-Theqter zn Kassel: Franziska, als erste Gastrolle.) Hierauf; Staberl als Frei- schülz, Parodie wic Gesang, in 3 Akten.
öerlinar 861'88. ])en 20. stember 1830.
Wut]. 1701168- um] (;6111-6011k8-26tte]. (kxsu/x. Com.)
27. ]Zns7.| 66751] [ZZ jZkiLZ] 3-23. W
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Gedtéuckx bei A. W. Hayn.
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Neda'cteur John. Mitredgcteur Cottel.
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Preußis'chcStaats-Zeixung.
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Amtlich2 Rachrichc2x:. Kronik des Tages.
Seine Königliche Majxskät haben dsn Geheimen Ober; Tribunals-Ratl) Stelßer zum Präsidenten des Obsr-Lan- desserichrs in Hamm AUerguädigft zu ernennen geruhc.
Dee; Königs Majcstäc haben den Ober-Bibliothekar und Professor ])1'. Wilken hierselbsk ,zum Geheimen Regterungs- “ruth“ zu ernennen und das für ihn ausgefertigte Patent AUerhWKSelbst zu voüziehen geruht. . . , '
SS. Majestät der König haben dem der dem Mtntsiertum der auswärtigen An elsgeuheicen angestellten ofratl) „Bever den Charakter als“ etheimer Hofrath Allergn digst beizulegen und „das darüber angefertigte Patent AllerhöchstSelbst zu vollziehen geruht.
Der ehemalige "Raths ; Syndikus und Stadtschreiber “Ernst Gustav Hellin zu Stolberg ist zum Justiz- Kommissarius bei den Gräélichen Gerichten in dex Grafschaft Stolberg und bis den Untergerichten im Bezirk des Landge- richts z'u Eisleben, mixt Ausschluß des Landgerichts selbst, un- ter Anweisung seines Wohnsitzes in Rosla, bestellt worden.
"In Folge der Bekanntmachung Seitens des Königlichen Ministerium-sxdex geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-An- elegenheiten vom 25. Okt. d. J. und mit 23er „_an das “ iernächft in Numero 19. der diesjährigen Gesetz. ammlung publizirce Regulatév über die Organixation eines Kuratoriums für die Krankenhaus-Angeleget_1heiten de dato Berlin den 7. Sepr. 1830. bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, "daß das Kuratorium in seiner doppelten Bestimmung:
1) die Oberaufficht und Leitung der Angelegenheiten des Charité ; Krankenhauses zu Berlin in administrativer Hinficht zu führen und „
2) eine begutachtende uud rathgebende Behörde in auen Angelegenheiten des Kranken- und Hospitalwesens der ganzen Monarchie zu bilden, _
am 1. Jan. ?. Z. in amtliche Wirkjamkxic treten werde, und daß sonach von diesem TaYe an alle hierauf Bezug ha- bendeuSchrciben, so wie alle isher an das hießge Kdnégliche
Polizei-Pxäfidium, als zeitherige Vorgesetzte Behörde des Cha,- '
rité-Krankentzauses, gerichteten Gesuche wegen Aufnahme von Kranken in dasselbe n-ichx mehr an das Polizei-Präfidium, sondern an das Königliche Kuratorium zu richten find.
Die Charité-Administration und die Charité-Kasse behal- ten ihren bisherigen Wirkungskreis und find nur vom [. Jan. 1831 ab Uicht mehr dem Königlichen Polizeé-Präfidium, son,- «dern dem Königlichen Kuratorium untergeordnet.
Das Geschäfts-Lokal des Kuratoriums befindet slch Fran,- zdssche Straße Nr. 42 eine Treppe-hoch.
Berlin, den 21. November 1830. “ Der Präfident des Königlichen Kuratoriums für die Kran,-
kenhaus-Angelegenheiten. Rust. _ Bekanntmachung.
„ Dre Königl. Akademie der Künste bringt hierdurch zur Öffentlichen Kenntniß, daß die von ihr zu veranstaltende Preis; Bewerbung für Architekten am 31. Januar 1831 wieder er- öxqet wcrden wixd. Der Preis besteht in “"einem Reise- “ UPSZWIUM von jährlich 500 Rthlrn. auf vier Jahre, wofern die Leestungen des Prämiérten in den ersten zwei Jahren den Forderungen der Akademie entsprechen. Zulässig sind die Eleven der Akademie der Künste, welche. emwéder das zweite Examen beider Ober-Bau-Depnmtion chrcmoU bestanden haben, odcr durch Zeugniffe "0er architekronischen Lehrer, so- wle dcr Akadkmie der Künste als Der Bau-Akademée, nach-
Berlin, Mittwoch;- den LLM" Dezembex
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1830.
weisen, daß fie alle vorgeschriebenen theoretischen Studien ihrer Kunst mit Erfolg vollendet: und auch im Praktischen durch wirkliche Führung eines bedeutenden Baues bereits et- was nicht Alltägliches geleistet haben; der fittliche Ruf muß unbescholten seyn. Ausländer können zwar an der Bewer- bung Theil mchmen und Ehrenpreise erhalten, gelangen jedoch nicht zym Gemxß des Stipendiums. Die Meldungen zur Konkurrenz müssen bis zum 18. Januar k. I. bei dem um terzeichneten Direktor der Akademie der Künste geschehen seyn und die erforderlichxn Zeugnisse über die gemachten Studien sofort beigebracht Werden. Die Zuerkstmuug des Preises erfolgt am 3. August 1831 in öffentlicher Sißung der Akademie. " Berlin, den 21. Dezember 1830. , G. S ck a d o w „ Direktor. ..
Angekommen: Se. Excellenzder Gena?! Meister und Gesandte am Deutschen Bundestags,.“- hoéWM-agker, von Frankfurt a. M. * “. *: *- * -
Abgereist: Der „Kaisers. Russisch? “hi'loso-
phow, als Courier, nach GHZ„ “__,
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Z e ixuxigs - Na , * ' A u s 1 an d.__
FrankxeiQ
Die PairsxKammer Hielc am 13. Dezember eine außerordentliche Séßnng in der großen Gallerie des Pa- lcxskes Luxembourg, worin stch gegenwärtig die „Gemälde- Ausstellung befindet, deren Ertrag den in der leßt'en Re- volution Verwundexen bestimmt ist. Das gewöhnliche Siz- zungs-Lokal konnte nämlich nicht benußt werden, da bereits die erforderlichen Vorbereitun en zu den am 15ten beginnen- den Verhandlungen in dem rozesse der ehemaligen Minister getroffen werden. Die Sitzung dauerte “nur 1? Stunden. Zunäch|Kbcskieg der Präsident des Minister-Rathes die Rednerbühnc, um der Versammlung den von der Depu- tircen-Kammer bereits angenommenen. Geseß-Entwurf wegen der Einziehmxg des gemeinsamen Emigranten-Entschädigungsr Fonds vorzulegen. Der Minister bemerkte dabei, daß die Kammer sich nicht sofort damit zu beschäftigen brauche, und daß es hinreichend sey, wenn das Geseß am 1. Januar pro- mulgirt werden könne. Es wurde sofort eine Kommission zur Prüfung desselben ernannt; sie besteht aus dem Marquis von MaUeviile und den Grafen Mollien, Chaptal, v. Pontécoulant und v. St. Priest. - Hiernächsk ergriff der See-Minister das Wort und le te der Kammer einen aus 17 Artikeln be- stehenden nenen eselz-Entwurf über die Unterdrückung des Sklavenhandels vor. NachstehendesU der“ wesentliche In- halt desselben. Wer ein Schiff zum Sklavenhandel ausrüstet,
' soll, wenn dasselbe noch“ nicht ausgelaufen ist , mit 2-5jäb-
riger Haft, und wenn das Schiff auf offnem Meere betrof- fen wird, mit 10-20jähriger Zwangs-Arbeit bestraft werden, voraus eselzt, daß fich noch keine Schwarzen am- Bord befin- den. „)| [chteres der Fall, so trifft auch den Capitain und den Superkargo, die sonst nur eine Strafe von 5-10jähri- ger Zwangz-Arbeic zu erleiden haben, ebenfaUs eine solche von10-20 Jahren. Schiff und Ladung werden konfiseirr und die Schuldigen überdies zu einer Geldbuße “veturtheilc, die jedoch den doppelten Werth des Schiffes und der Ladung nicht übersteigen, eben so wenig aber geringer als der einfache Werth desselben seyn darf. Als ein “ gekauf- ter Schwarzer soll jeder angesehen werden, der inner-
halb zwci Jghrcn nach. Hex Bskanntmachung des gegen- „wärtigen Gechcs «ms Asrtka nach irgend einer Kotonie