1921 / 91 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 20 Apr 1921 18:00:01 GMT) scan diff

_SackverHalt kkarstch. Wenn Sic ficH 115€): meinen Ton enkrüsfen, ZZ WOÜM Si? gefäUigsf bexdenken: ich beüebc immer den LM, dcn man mir gogWäÖer ansch1ägk (SSH; rickytigk links,) “"ck kann auch im MoÜ-Ton verbandekn, aber Hirte, ge'Hen Sie nnr mét gufxm Beisvie-l voran. (Zuruf retBts: Das würde bei Ihnen aur absolut unfruÖköaren Boden fallen!) «- Sie find gerade der moöerne Knigge, Horx Grass.

Ueber diesen Verlästerten unabhängigen Landrat in Delitzsch hake ZZ) folgczndcn amtltÖrn BeriÖt erbakten:

LaxÉrarNxmkr in Deltßsck) istüöer dic: Vorn REZÖSWeHrministWium

gkgen iHrr erkwkrnen VN'würfe verwmmcn WOLÖLU. Er bestrritet CUÜsÖZEdLn, in einer öffentlkckcn VOLfsvkrsammlung gegen das Ein: rüchrn der Reichsweßr StcÜUng genommen oder gar gegen die

NSLÖFWZHr ngeZt zu Haben. Er Habe seit kön Wahlen in keiner

Hks'sntlicksn Vyrsammknng msör gesproÖen.

(Höri, hört! NWS.)

Er Had? MSH nie:

(Hört! Hörl! links.)

Yickytig ssi vielmaör, daß er damaks seine Bedenken geäußerr Hake,

ov es zweckmäßig sri, daß die ReiÖZWeHr gerade naéh Delißscö

Xomme, Weil dort zurzeit Ruhe gsHm-rscht Habe. “Er babe femer

angrrezk, die: RckÖvaeHr solle aus dirsem Grunde nichf in DelißsÖ,

sondern Zn einem Dorfe wr Delißsch namens Crenf'rß ausgekaden

Werden. Das sei gescHe'HM, und Oöorst KratsÖmamr Habe THM für

„dfese Anregung ausdrückich seinen Dank ausgesprockxen. (H,O! Hört! lénks. *- Zuruf ckckck: Was sagen denn die Zeugen?) Drew amtéic'hc'n Berickyte sind Wik mak»: Wert, als die Angaben Ihres eräkérsmanns. (Aba! reÖts.)

Da fck) gerak-Z am Bcrickytigen Hin, möche ick) rina Behauptung Hes Hrrrn Abg. Graef, dir fck) am vsrganganen Freikaq als unwaör HLFSiÖUSÜ Habe, auc!) irn einzel'nsn heute in ihrer UnriÖtigkeif nac!)- wZ-iscn. DS!) Herr AHF. Graef bat in der Donnrrstagssißung be- Bauykot, Fox“; .unFSr dan Augan' drs prrnßisaßrn Junrmuinistcrs einer kommunistisÖcn Mawchsdcr Zeitung 50000 „W zugcsÖobkn Worden ssérn, Das ist, wirkerbole ick), natürlick) ('m-ck) falsch. ES Randolf Kc!) HSZ dissrr Angoschnsxkét um folgcndrs: Dcr Kreistag, dcr vcmnutlickz Yin: kontntmtisiiscßr MLHerit gsHabt Hat, Har bescHlosscn, dcm Mans- "kcsldér BTM“, das vom Abg. Grarf genannf wurdc, dir Anzxikgen germ: so zuznskeTxcxx, wée deen anderen Blättern im Kraisc, die An- zkrgsn Wie:!kxxn. TKZ würds «Uerdings einc ziemÜchx ?(:chabc, einen erÖEÖTZÖM Brkrag »Txxsgsmacök Haörn. Dsr Landrat Hat «agen diesen BrsÖsnk; nicHts zu crixrncrn chabt, 'der Landrat, dsr msincs Wiffkns dsn NSMLUNWZM sskr nakc stekxt. (Hörl, Dörr: links.) Nr sozkak- krmwkratisckc Oßkrprästdknt aber Vat dicssn Besckysnß dcs Krciskages branstrryßc'n Xaésrn. (Hörl, Hört! [iUk-Z.) So steht Es mik Jkren VW::UDÉUUJM «Us. _ ,

Mcéns Hcrrrn, ?ck sagrc Won Zu der Xreitagöfißung, daß ich die komeMésrisÖr GEÜÖV in drt: Tat nic'Ht kcéc'öt nebmr (Bravo! rkcßts), und daß ick) Die Heßgrsicn in Versamnüungen' und in der Presse: solaxrqr ic?) Lm Amke kin, mik a)]?r Aufnrrrksamkeit berfosge mxd "de:; Wirkrmxxsn kéxser-Hrßen mit dr: r-Zßten Entstökédenöeir entgegknxrete. EsFann mrinrs Erackytcns drswygen ach) nickyt Aufgabe der Staats- rrrxxzxrng oder'irgende'fnss Orgcms des Staates sein, kommanZsüsÖe "HSH“: _kaer in irgend einer Weise zu UUkLlsiüJM (Hört! Hört! lénks), mM einma! durch die ZUWendung socher Inscrakenaufttäge. (GWLJL UUrUHe [inks "- Glocke drs Präfidknken.) Dix: sozial- ?cmykraéiscZe Parteé in der Aura Puttkamer Har nie zur ETWZÖUW iHrcxr Ziele zu Tvnamitatfentaten, zu Sprengskoffen und zu Mascßinsngeeren gcgriffen. Die Sozialdemokratisckyr Parisi Bat nékmcxks zu Msaaken Kamvfssorganisationrn aufgeforderf. Die (“Z“ozéäerchkratisck-s Part€i Bat sicH nismass auxländfscßen Diktatoren grerx-„qt. (Grvßc Unruke nnd Zurufe links: Glocke kes Präsidenten.) Ick) Ha!?r ?xéwegsn den Standpunkt drs Obsrpräfidrnksx: Hörsing in dxcscr-Fragr für durck'mus zutrrffend. Aörr ick) bin dock) der MLT- mmx, Haß der Herr Msgsorknrke Grarf (Anklam) nicht gerads be- Uch Wr, riese Punkte: zu krififisren. Denn, meine Damen“ und Hrrrrn, Die ok?"?zéelke'nKrkisblätter, die heute unkér der Fkagcte „Kreis- bsnkk, ?Tmtsicörs Pubxikationsorgan“ ersÖeinev, im Effekt aöer AgifafationßßWÜer der Tsnfscknatfonassn Volkspartei find, Téisrcn am Vwkkxévereßungen mancßmal Das, was selbst ein kmnmuxüskisckrg BTM, niM Errrich. (Große Unrukse rkchfs ; Glocke des Präfidsnécr.)

Amd Wenn die Staatsregierung konsrauent sein wiU, kann Hat ste QUÖ IMM ?:?fo sogemannksn KreiEZTätter der DcutsÖnativnaken erkri Frorxt Zu macern. Ick) wünsckye, das; die künftkgc Staats- rkgéerung dir Anfänge“, Die auf BMW Grbiete schon vorkiégen, fort- srßt, fo “(*-79. wir Lémks Und reths mit gkéicßem Maße messn und MX)? «Us Z:“?exxséé'kn Mitfsxn Brsrreßmmen unkersfüßrm, “ric: [xßfen EUÖZS «U; :ch Laerkkx'gung Fes ganzrn Beßördenapparats kinzicken. (Zuruf drs NEF. Gräf,“)

Mrkne Hérkénk T€): Herr Mg. Dr. von Drvanber Hat es dann Hrmänxxkxf, Tas? kré kérkkm A::Z'séan'cc keine Vorbereitungen getroffen srxcn. IA) "Mr MZH Mr ZZsscn Punkt scbon mehrckck) auschaffan UTIÖrrk'lFrk. FIR i:“. ch“. AUNMSTM als es fesküanö, daß der mitték- HrrxN-FW ZnéxxstrZ-FNZI ::?ckk «0an in seinen Fabriköekrirörn be- MrMiqk Wr, srUT-Jrn ?:;r? MF) ch Spuren von TixnamikarkSntaken brs mcs) Hxitsfk'rk Und Manéfsso fÜHrten, sofork die Entséhlüffe ge- sa.??? wchrn ;“Eée'n, dér Polizeiaktion einzuleiten. Wenn Sie von der „WÜWYM' prCUßisck-cn JTrgirrung sprccHen, so möchte ick) Sie darauf an?;nkrk-nm maäéen, Faß dsr scbkappe preußische Innenminisjer am F4. März Hrn HSM? ReickSWké-kminisfer und den Herrn Rekch U?UF'WUZUZFCL MF ??*2 (F?r.akrrn Aufmerksam gemaclyk und gébeten bat, (OLETQ'. “.F.-,xcxxséand (imma! in ei1:kr' komeUZSrfen Sixzung der RsxxY-ZF- ;er “SL'aaéékkkKörösn zu kesvrccken. («Hört, Hört!) Damals rrscko'xxn mir Das, WW Sie in IHM“ Rede angeregt haben, eine VsrtÖäxfnng kes Dynamikgcskßes, schon spruckyreif zu sein. T'amaxs schicv€n mir sckyvn gemeinsame Maßnabmen von Reickys- und SNZLFTWWLUUJ zUr Bckämpfung jenrö rerbrkckcrisch€n Wahnsinms, 73-311? Ü:!) 12“. TVU-«Mifafjcxntatcn usw. brkätigf, nofwendig zu sein. Also rrxr 7x11§.71kck32 aleM wwrdxn, sonk-Crn Haken in drr Bekämpfung *QW'LY g;;xnkinssféikräc'kékn NEXÖWÖEU BZE Initiative Ergriffcn. Und da babcijis WT) "ksn Mut, davon zu spreckxn, daß keine Vorbereitungen geLrMm Wcröen seirn. . ck Aacrdmgs so leich, Herr Dr. von Dryander, wie Sie fick) die Falke «!.kz altsr prsußischer VeUraltungsbeamtex denken, ist es UM MLM. Wéx WEM krukr nicßt mehr ein Reickxsszser von ZOOM“ MMZ. “:*Nufc: rcÖZt: Lréder! Zurufe Bei den Soz.: ' JYZM.“ ». ;,?UrUsc WÉHÄ'Z: Dock) dnrch ZHW SÜW]?! ZUMS Hex dcn Komm.) -- Ick) Habe nicHts bekaaert, maine Herren, ck Habe nur die Tatsacke festgestellt. (Wiederöokte Zurufe

gegen das Einrücken dex Reiäzswehc protestierk.

*- Es giöt Herren, mik denen zu diskutieren vergebliäZe LiebeSmu'ke ist; dazu rechne ich auch Sie, Herr Abg. Kay. *- Meme Herren, ?ck) _sagtc, es ist nicht mehr so leicht, einen Aufstand zu bekämpfen, wie das früher der Fall sein mochte. Sie haben auf die Verhältnis: hingewiesen, die Sie früher in den einzelnen Ministerien kennen gelernk Haben. Da lag im preußischen Ministerium des Innern ein fertiger Operationsplan ; jeder Gendarm bekam für einen angenommenen FalT seine Anweisung, Dabei, Herr Aög. Dr. von Dryander, wird anen aufgefaüen sein: die früHeren Unruhen trugen durchweg lokalen Charakter, da war meistens Mes auf'UnrubenimrHeiniscb- wrsifälisäßen J'ndusiriebezirk zugeschxütten, -- meistens, mit ver- schwinßcndmt AUSUaHmen. Die Aufséandsbewegungen, zu denen die .Herren von dar KommunistisÖen Partei gerüstet Haben, soÜken fich nic'HT auf den mitteldeutschen Bezirk besceränki: halten; das so!]té eine Bexvegung fein, dir nicht aU'ein Preußen, sondern das Reick; umfaßte. (Abg. Scholem: Wie die am 9. Nowember! -- Lachen bei den Soz.- Dem, » Abg. Nippel: Das ist dsr Fkucb der bösen Tat !) -- Seßen Sie KH (311 den Komm.) doch Einmal auf den Hosenboden und lesen Sie einen gewissen Karl Marx. (Abg. Scholem: Sie Haben ia Marx schon 'immer schlecht verstanden in der Zeit. wo Sie schon Révifionist waren!) Ick) glaube, es würde Ihnen dann klar werden, daß Nevoxutionen 11icht gemacht werden, sondern das Endergebniß einer ganz bestknmtten wirtschaftkécHSn und politisckzen Entwicklungs- Uer'rodc find. Nsvolutionczn tnacHt man in Deutschland nicht auf das Machrgebot von Moskau aus, REVosutiMen besckyließt man auch nicks: im Zentrakaaschuß der B K. P. D. oder in irgendeinem Konventikek der K. N. P. D., Rewolutionen kalen iHre Voraussetzungen in der Wirtscöaft und in der Polirik eines Landes haben. (Andauernd: Zu- rufe bci den Komm.) Ack, meine Herrsn, ick) sckZäHe: Ihre Instinkte und Jßren Wilken *- ich wiU Sie nicht mit einem Prädikat belegen, mit dem fck) mir einen Ordnungßruf des Herrn Präsidenten zu- zieHe -- nicbt gering“ ein, aber für so_mäcbtig halte ich Sie niÖt, daß Sie mit IHM Partki. sakbsk in der AÜianz mit der K. A. P. D., cine erokution Zn Dsutschland ntaÖSn könnken. Was Sie Um können, ist das, daß Sie in den Provinzen, in ken einzelnen Landesteilen Prenßcns erstörungen a11richt€u, zu denen, um sr wirder auszumerzen und zu erseßen, dia fleißigs Arbeit einiger Jahrzeßnte gckörk, und vor diesem Sckßaden Haben wir das preußiscöe nnd dsutsckze Volk zu béjvaßrerx. -

Abc): fck) War j»: ?aöei, Herrn Dr. von *Dryandcr ein Privatkssimum über die Bokämpfung von Nufskandsbewegnngexi zu [ckck. Ick; sagte, das: früHer aüss auf eine, sagen wir mal, Mobilisation des rheinisch- wsstfälisckyen Industriegebiets zngsscHnZttcn geworfen sei, da?; man Heute die: Dinge nicht so einkauf) naÖ der Schablone erledigrn könne. Jßrem Parteifrsund Graef Haöe ic!) "chou empfobksn, einmal darübrr nacbzudsnken, wech? anßénpolitisM SZtuxtion M'Ztts ZN-ärz vorlag. SOU ich das noc!) writer andeuten? Ick) kak: &? biéHer untcrkafsen- Weil fck) meine, daß jedexs undorficßtige Wort, das [Zier gesprocken wird und besonders von einem Minrster gesprockyen wird, im Au.?[and rnik Bc-Hagen für die Jntcxeffen unsers): eHemaLichn Feinde auszgenutzr wird. Aöer. Herr Dr. von Dryander, so deutliä) TNF ic'H doch wo)“)! Werden: „_ck Herren von der Kommqnéstichrn Parkei L'EÖULU damit, daß, 'wen'n- LU:: -»AbstZMMrmg„.ür .Obersrxylksien Für dk?“ „POW! nicbt. günstig ausfiel, „irreguläre polniscße Banden iu SÖleficn einörechcn und dadurch eine Aöwehr seitens der„ReicHSrcgirrung notwwdig maÖen würden. WEnn damals Reicöswebr. sogar stärkere Kräfte der SÖUZpolizei bxi der Bekämpfung soscher Bandenüberfälle *gefeffelt Worden wären, glauben SZS, daß wir dann in Mitfckdeutschland so verHäTtnismäßig lcichtes Spiel gehabt hätten? Man kann Heute nichr ins Volks Hineingrcifen; wir haben Heute nicht meHx dic: viaxköpfigc RCiÖZWLHr und "Daben nicht mehr aUe die Organisationen, die uns frükyer zur Bökämpfung dsr, artiger Ausstandsbewcgungen zur Verfügung standen. (Abg. Dr. von Dryander: Aber mit doppektem Ernst dée Organisation, die Dis- zipkin und die öffentTicHe Ordnung aufrecHT-thccTten !) *- Das sägen Sie mir? , (Abg. Dr. von Dryander: Ja, das sage ick) JHnen!) Ick) weiß nicßt Wer mein NmWnaÖnger srin wird; aber das darf ick oÖne Vermeffrnkzeik und obne Uebertreibung sagen: so, wie ick) mich um die AufsteÜung der Polizei, um die SÖaffung eines starksn Polizeikörpers gemüHt Habe und so sehr ick) mic?) bemühen werde. diesen Polizsikörper zu einem wirklick) versäßlickyen Jm" strument in der Hand der preußisch2n Staatsregierung zu macöen, so wird es keiner meiner letsnachfokger tun können. (Lebhafte Zurufe und Wiksrsprucky bei der (!).-nat. V.-P.) - Nun, Warten wir erst ab! (NUfe rochs: Eigenlob! «- Bis noch ein Größersr da ist! --' Heiterkeit.) Ja, meine Herren, W bin sonst ein ganz bescheidener Kerl, (Rufe rechts: Na„na !) WL]! mic!) kennt, der wird mir daS'besrätig-Zn. Aber Wenn Sie mein Amt und meine Amtsführung in soleer Weise herabsetzen, wie Sie es Zn Ihren Reden getan Haben, dann bin ick), im Intsreffe der geschichtsichen Wahrbeü' genötigt, fxstzusjeüen, daß mehr aks in meinem Amte in

Poxichkörper zur Aufrsckzrerhaltung von RuHe und Ordnung auf- zusteÜsn. _

Von der Unpro'duktivitäk meinks Amtes Hat der Herr Dr. von Dryander gesprocHen. Seitdem er nicht mrbr aktjvér Oberrrgierungs- rat ist, hat er, scheints, jede Füblungnabme mit dem Ministerium verkoren. Nur so konnte es kommen, daß er so gänzsich ununter- richtst gérade über dis Arbeiten meines Ministeriums War. Da brax1che iel) m'a“ ja nun grxade kein Selbstkoö auözusjelken, da kann iä) auf die fleißige Arkeir meiner Miéackseitrr rern'eisen und daran aufmerksam machen," daß die ScHaffung dicses Partei: (Zurufe und Heiterkcit) - ja, ich gebeIHnen wikder das gewünsMeStiÖwort «, Daß die: Schaffung dieses Polizeikörpers eine Reihe Von Wochen und Monaten in Anspruch genommen hat und einen zien11ich erheblichen Be- amtcnapparat. Wir Haben in nächst€rZeit in Prsußen 85 000 Mann Polizei- Heamte, dazu kommen ungefähr 9000 Mann Landjäger. Das ist ungefähr dasselbe cm Mannschaften und Beamten, was im Reickénrbrminisierium in einem Ressort selbständig bearbeitct wird. Mir stebtder Beamten- avparat des NeiÖEwehrmknisterimns in der Zahl nickt annäksernd zur Verfügung. Neben der ErfüUung dieser großen Aufgabe mußten dann noc!) die Verwaliungsseseße vorbereitet werden. Cinigés ist beraus- gekommen, anderes vaeit in Vorbereitung, daß das kommende Staats- ministerium nur die Untersäyrift zu geben braucht, um die Entwijrfe dcntHause vorzu'krgcn. Dfepreufzisckc Vc: “:snffmU iskim' W;“gangcnenZa'sf-rc fxstgestelkt, de:?gécié-cn 'La-Z 6591763“, Lkw." (Mos; 'Ersx'lin, da;? Gesrß 13er dZ-e StaatsraTsÖUdUng. daFEcssß fürchKrK- UndPrcvix:ziaUMdkagswahken, dis Aendermxg der Gcmeiu'ocvérfaffxmg. dcr Gcfcßrnizvurf über die

hei. den Komm. » Aba, Kay: Cin vernichtender Blick! - Heiterkeit)“

den Tetzten Jahren niÖt getan Werden konnte, um einem zuverkäsfigen , Parkrikörprr „(»Heiterksit Und ' Zurufe) *- um Einen zuverTäsfigen Z -Puksch gLWQÜt Habe, um mic!) im Amt zu Halten, so

_ was zu" tun ist, um am?) für die Zukunft Nuk)?

KreiSordnung, die Städkeordnung, die Lan'dgemeindeordW

die Provinziaxordnung. Wenn Herr Aög. Dr. von DOW“ Tätigkeit, die. in einem Jahr geleistet worden ist, unproduktjx“ so möcht: ich an ihn die böfliche Anfrasericbten, Mlcbes kennt, was produktiver im leßten Jahr gewesen ist. Ick; [MLIT wird ihm schwer falTen, das zu beantworten. (Zuruf ckckck) “, „Huren, daß die Qualitäk dieser Produktion nicht gar so schkechxu Wesen ist, das Haben Sie ja in Jören Reden anerkannt. AW ,„ Herr Abg. Dr. von Dryander, Haben in Ihrer Rede Babor: Iesy." daß der SÖUHVONZLZ aÜes Lob gebührt. (Zustimmung WMS.) ick) Ik)]wn die Gcsoßs aufzähle, dann sagen Sie: Wbt die P' graphen, nicht die Verordnungen, sondern der Geist, «. und "' man Ihnen etwas sagt, was diesem Geist entsprungenjsz, danns' Sie: ja, das find die Menschen. Jawohl, das find diEMensI aber die Organisation bat geklappt, meine Herren, denn Wenn" Polizeikörper wirksicb so fck)[echt gewesen wäre, wie Sie ck M' November, im Januar noch in Ihren Zeitungen und auch an?" SteUe blngeskeÜt haben, dann wäre es nicht möglickz gewesen! Bewegung in den verschiedenen Provinzen in so verbältnksmäßjg , Zeit Herr zu werden. Also, drehen Sie sich nicht ums Bäu" Geben Sie zu, daß auch im Ministerium des Innern unter Lei eines sozialistischen Ministers f(e'cßige Arbeit geleistet WM und etwas gekeistst worden ist, Was ßch “W

der Zukunft sehen lassen kann. (Bravo! bei den S

(& sollen keine“ Instruktionen für die Schutzpokizei Ergaugens hat Herr Abg. von Drymxder bemängekt. Ick) Weiß nicht, ob mit den Instruktionen den Menscxpsn macht. Ick) Habe es abgele. als der Aufruör da war, Bekanntmachungen, Jusrruktionexy Erla oder, wie man die Dinge sonst nennt, Herauszugeöen. Das brau wir nicht mehr. Die Schußpolizei War so gut organisiert, «„ einzelne Mann wissen-kotmte. Was er in der *jewsiligen Situation tun hatte. Herr Abg. RaboW, dessen Rede am Sonnabend leider nicht gehört Habe, hat in dieser Rede und in einem Nuß" der „Freibeit“ zugegeben, daß der erste Scßuß in Eisleben nickt. Schulzpolizeibrquen gefallen ist, sondern von den Austühx (Zuruf: Jawvßkk), und daß sic!) dle Aufrüßrer nicht evva in Glauben wiegen dürften -- (_Zurufe) -, ich sagte, meine HW", di:: Sckpußpvlizei fich nicbt stundenlang, ohne fich zur Wehr znse beschießen, Maschinengewehrfeuer auf das Gebäude: richten [äßß dem sie untergebracht War. Daß die Schußpolizei nicht mit Pa“ kugeLn wirft, wenn die andsren Maschinengeweöre auf fie rich das ist so selbstverständlicb, daß Ihnen das am!) Yar Werdenson und Wenn dann dabei vaexr fanen, dann ist nichr die Schuyyos daran schuld, die nach Mansfeld und Eisleben und Hettfiedt gesch wvrden ist, um RuHe und Ordnung in dM Betrieben wie herzustellen, sondern disjenigen, die “zum bewaffneten Widerst. gegen die Einsetzung der Schußpolizei aufgerufen haben. (Zuruf den Kommunisten.) Es sollrn kx'ine Operatéonsplänc Wrgk! Haben. *Ich möchte Sie bitten, Herr *Abg. Dr. von DM.“. Wenn Sie solche Behauptungen auffrßUcn, fick) (LUX) ein wmtignä zu vergewissern. Wir konnten natürlich nicHt von vornbareine] Operationöplan aufsreUen, wie- inn' de:"deutscsoe Generalstab fr" vielleicht; aufgesiexlr- bar, «xs es „gsgen-Frankreiäx oder England 9 “Nüßkänd géßén “sollts. '“Wi'ska'nntc'n' den 'fogenannkcn Feifrd u-nd'kx Berwaffnung Ücht. Wir konnken erst “dann unsere Maßnah treffen. als wir fahrn," WWE Förmeit drr Aufstand in Mi deutschlabd angenommen hatte. ' Dann find aber die erforkerlia- Anordnungen so zeitig und Energiscb durchgeführt worden, daß ihnen zu danken ist, daß in WrbältniSmäßig kurzer ZeitkerAufsta zusammenbracb. Es waren keine Dilettant?» vondenen Siegesxr-k "Haben, die die technischen Maßnahmen zu treffcn [kalten, son alte erprobte Armeeoffiziere, die im Zusammenarbeiten rnit ._ deutschnationaken Regierungspräfidenten in Merseburg, Herrn ! Gersdorff, die erfordßrliÖen Weisungén den Polizeikörpern (Hört, hört! bei der sozi'akdemokraäsäöen“Parkei.) Ick darf k“- wohl Herrn“ Dr. von “Dryan'der verlassen. Ich stel]? noch ein fest, das, was richtig" War in seiner Rede, War nicht neu, und » j'vas neu war, *war nicHt richtig.

Herr Heidrnreich von 7561: Deutscven Volkspartei! Ich ck Akt Von der Erklärung, Faß cr nick)? SEVering, Hörfing W O gesagt Hat, sondern Skvering, Hörsmg und Tölz. Ick) bi" Ä onnt, im parkamrntarisä'yrn Leben" nur das zur Grundkask Mk pokemésäyen Ausführungen gegen einsn Abgeordneken zu mark.!» dem fick) dieser Abgeordnete bekénnt. und Wenn Hyrr HW“- erklärt, er Hake Dölz gesagf, nebme fck) Akt von der EMÜWUI- " andern Falke wäre Ls mir nichch mögüa'), ihm zu antwvrken-

Herr HaidenreiÖ Hat gksag?,_ der Ministrr Habe den PFW; WOM," wei! er ibu branäztc, nm sick) zu halten. (HEMD!) ' einer anderen Stelle seiner Rede soll er gesagt haben. daß IW?“ den Regierungsstsüen bekannt gevoesen “sei, daß aber von EneM ** Umficht zm: Bexkämpfung drs Nufstä'nds man ersi in kMksßkkPTag aw es schon zu spät geWesen wäre, et'rräs gemerkt Habs, ELW“ nur richtig fein. ' Was “die“erste' Bekxauptung anlangt, YE. soche ausJezeickweFen Verbipdnngxn mit den Kommuniskü'n '" * unterhalten, daß die mir ausgerechnet einige Tage W WWW abgang“ einen solchen Putsch inszenieren. Ik)“) babe ' nicht inszeniert, sondem ich "Habe erst dann zugegrzffsn- “[s. _ zeichen vorlagen, daß er bald ausbrechen würde. Dt? JUÜMT. ist auf das Konto der Herreit „von der Kommunistxsthkn PU ZH seßen, die sia“) nicht sckeuen, 'die Verantwwrtung für HMM in ihren Zeitungen und VkrsaUUUÜMgLn zu übernskymsn- W fikkt im Landtag aber ein wenig zieren Und _dalwn reden, daß PWWÉ und Spißel der Regiermig iHre Hand im SPW gebax'k ' ,- Ick; kann nur noch einmal crkxäreu, es istvon der PZUZßLsÜe".

. . , WKW

gterung alles getan Word2n, affe Vorberettungen find W !) una getroffen, um dem mitteldeutschen Gebiet Rabe Md Or“ * verschaffen. ' Herr von Dryander Hat in meiner Reke ckckck 5 bauenden Gedanken entdeckt, Ich Weiß nicht, ob es . gend schwendung von Gedanken wäre. Wenn man voJemlsÖ gk. . Herren von der Rechten auftreten muß, dann beschrankt YZ" bra" besten darauf, feste um sich zu bauen- Gedanken g1aube -„

_ her!" * 't trenn juan " 3 man dann, wenn man zu HMÖTUUIM WM ckund 97ngng

JW WWW" Landeva' ku n WCMS NYKO befrieden WJ Polkzsk '“

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inkn ck13???" anders ULM

sch1vergeprüfren Vokk zu bringc-én. Ehe Sie an Mahnungen dackzten, haBe ?ck) "im AussÖ'Uß W darauf .bingewiesen, daß eine der nächsten Aufgabe sein müßte, dauernd das mübexdeutche Gebiet 3"

"Autonomie der Provinzen. Fertig “im Entwurf liegt vor die neue

daß man seinen Polizeikörper organifierte und die

L *

_..- Voxöereékungen dazu find im Gange unk; Werden in “dcr UäÖÜLU

“ü-azgzsÖwssen. Also akses das, Was aufbauend sein Fönntc, ix"? in 3“. em Ressort gesÖLHSn, das braucht mir von der Tribüne dcs MtsesniÖÉerstWpfohken zu werden. Wir icH überhaupt der MeinUng MW fick) die Stärke der Regierung nichr dadurckj, äußert, daß iHre &er [ange Reden halten und öfters reden, sondern daß in ent- scheidendsn Situationen entschieden gehandelt wird. Ich wünsckhe,

daß auch die zukünftige Regierung fich nach dieser Maxime richtet. Noch ein paar Worte zum Falk Sülf. Ick) Habe am Freitag die AUÖführungen der Herren von der KommunistiscHen Partei nicht geantwortcf. Ick) gedenke, das auch in Zukunft nic'Ht zu tun, xmich dazu übrrhaupt noch in der Lage sein soÜtE. Wenn die ZM" nämlich ihre Anfragen so begründen, wie es von den Herren MMM der kommunistischen Partei“ geschehen ist, dann haben fie kein?" Anspruck) darauf, bei Antworten vrn der chisrung berück- subkißt zu werden, Wer der Regierung in jedem Salz" drei: oder viermal den Vorwurf macht, daß" fie Mörder unterhalt, daß fic Mörder auf Arbeitervertreter [oslaßß _daß [hre Mörder fich neue Opfer aussuchen, - Wer in dieser Wexsa 'von 75611 Méßnaömen der Negiéruns spricht, der hat das Recht yerjmrkt, von dtejcr Regierung oder kleine Anfragen eine Antwort zu erbalten. (Zu-

auf große . . stimmung b. d. Soz-Dcm. - Zuruf b. d. Komm.: Ltefern Ste den

ngenbeweis!) . , _ _ _ _ Ueber die angeblichen MtßHandlungen, du: dem Sulf zugesagt

sein sollen, hake ich [)eukc' e:,ine ["exztr Erklärung rom Polizei-

pxäfidium Berlin erhalten, dre :ck) Wortltch zur Kenntnis des Hauses ' wilL: _

brmgenUeber die angeöTicHen MißHandlungen des Sült nach seiner Vestvundung bericßte ick) -- in Ergänzung des von Regierungsrat Krüge]: erstarteten Brriclsts _ folgsndes:

Die VehaUpkung, daß Sült nach feinst Verwundung von einem PoLizeic-"ffizier mit den Worten: „Verreckc, du Blas!“ ge. nsten worden sei, tauÖte zuerst in der vom Redakteur Stefan Großmann HerauSgegebcnen Zeitschrift „,Das Tagcbuck)“ auf. Der Hérausgéber Großmann wurde sofort Wegen diejer Behauptung von Beamten der Abteilung 1.4» gehört und erklärte hierbei: Gelegentlich eines Vereinsabends der DeutscH-Okstrrreicher sei der im Zeitschristenaussaß erwähnte VorfaÜ von dem Dr. med. Bramer, Berlin, BeÜs-AUiance-Straße 17, erzählt morden,

- Dr- Vramcr ist, wie aus dem Bericht des Regierungöraks Dr-Krüger [)erVOrcht, Augenzeuge der Vervoundung des Sült gewesen und bat Sült dis erste ärztliähe Hilfe gewährt. Wäre Sült tatsächlich naä) seiner Verwundung mißhandelt worden, so hätte Dr. Bramer das sicHerlicb gesehen. Bramer hat aber über eine solche Misshandlnng bei seiner Vernehmung nichts zu be- kunden vermoÖt. Nack“) Erscheinrn dLs Artikels Von Stefan Großmann rief Dr. Bramer bei der Abteilung 17-4 telephonisäb an und gab die in der Ankage brigefügte Erklärung vom 15. April 1921 ab. AÜÖ hier erklärt Dr. Bramer, daß von irgend welchen Mißhandlungen des Sült keine Rede gewesen sain könne, '

Hiernaä) dürfte die im Zeitschriftenaxxffaß des Stefan Großmann

aufgestelkte BeHauthng entweder auf _ejn, Mißverständnis des Stefan Großmann oder auf beWußte--Unrichtigkeit zurückzuführen. "„fé'm.“ Jak) beabsiéhrige, "den Redakteur Großmann zu "veranlassen; 'La-'der näc'HsTen Nummer seiner *Zeitscßrift dis au'fgestélkfe Be- hauptung ausdrücklich zurückzunehmen. Geschith das nicht, so werde ich gegen Stefan Großmann zum Schutze des mir unter- stellken Polizeidffiziers und der gericht1ichen KlarstcÜung der A'n- gelegenHeit Skrafantrag Wegen Beleidigung sieÜcn, ebenso wie [ck) einen äbnkicben Strafantrag bereits gesteüt habe gegen den ver- "antwortliäycn Schriftkeiter der „Roken Fahne“ und verschiedene andere kommunistische Parteimitglieder, die von einem Mord gcgen Sült gesprocsyen haben, _ DieserErklärung Habe fck) nichts meHr binzuzufügen. Ich bedaure seßr, daß fir!) auch der Herr" Abg. Raöold zum Mundstück derjenigen gemacht hat, die W eineni Sewußten Morde gesproékyen Haben. Ick) frage den Herrn Abg. Rabokd, ob er es mir oder dem Polizei- präsidenten Richter“zutraut, daß wir Anwrisung gäben, seWst politischo Gefangene von dem Kaliber dss Sült zu Ermorden? (Rufe b. d. Kvmny: “Kaliber! ?) - Meine Herrcn, bescHWeren Sie fich nicht über diesen Ausdruck. (Andauernde "Unruhe und Zurufe b. 7). Komm.) DieAuöfüHrungen, die Sült kurz Vor. seiner Verhaftung gemacht hat, und die ihm ficherlich eine Anklage Wegen Hochverrats ein- getragen hätten, dufteten auch nicht nach Lavandel, Myrts und Thymiarr (Zuruf b. d. Komm.: Das gibt Ihnen aber keine VMÖKJUUJ einen Toten zu beschimpfen.) »- Ick) wünsähte nur, das; Sie so zartfüblend wären, wenn ss sick) um die Token dor SÖuZ- OOTZZSZ Hand:“lk. (Seßr riÖtig! und Bravo! [*. d. Soz. nnd reéhts "- ZUM? b. d. Komm.: Ein feines Kaliber, dieser Miniséer! «- Glocke des. Präfidenten.)

Mrs in alsem kann“ dke Regierung mit Dem Verkauf dieser Mäkzäktion vöUig zufrieden sein. Sie bat nichts bersämnt. Her EWS bat ihr rech gsgeben und bkstätigt, daß fie auf dem Pottrn "W Und daß sie es in schwsrfter Zeit Verstandcn Hak, sixk) cm IWUUWÜ zu Waffen, das braucßbar eingesetzt Wsrden kann gegen “ckck und links, wenn es rechts oder links RUHKstörer geßen sollte, di? ZHW Hand an die Verfassung oder an die Verfaffungsmäßißen ZUstände [egen woklen. (Zustimmung und BeifaÜ bei den Soztal-

kralen.)

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. . , 7-2" é*'*?§-_7*.*921Berakum'c ").-a,? nac)“; den Abgeordneien N"? ck („“*"éle/ s?yxßxxg

«, “„,. („D.Naf.) _?er Minister YÜYUSM Severing nochmals das Wort ergriffen und aus: Meine Damen und Herren! Ueber das Ergebnis der Großén age der Herren Graef und Genossen denke ich ein werttg "Michex als mein Herr Vorredner; ich glaube nicht, daß dress Erorkerung dazu beigetragen hat, den Effekt zu erzielen, vo_n dem " WW- Die Gründe dafür liegen meines Erachtens m den ROM- die Von der rechten Seite dieses Hauses gehaltrn WM find- (Sehr wahr! links,) Diese Reden haben - 1ch mich da mortwörtxicl) auf den Boden der Ausführungen des Oma Abgeordneten Nuschke - nicht dazu beigetragen, den Zu- !MWU im Volke zu verstärken, damit das Volk in der kage dw Repreffakien der nächsten Tage leichter zu ertragen. :Dwse Reden HMM im Gegenteil eine große Kkuft geschaffen, die 33! «ckckck Kirk)? Ihrer Staatskuust gelingen wird, sondern 01? WWUÖM WÜÖLsÖOZUÜÖ Aufgabe der kommenden Staatsregrc- WI Mn Wird. (Zuruf bei den'Kommunisten: Soll die "Reg1e- ck KXctsss-ngegensäse überbrücken?) -. Die Gegensaxe „:

überßrücken, die beute Burak) die REVO", d:"; T* “:*-«211 Von der Rechfen lzrövorgeruxon Worden -sind. -'- (ZU:.UF bci den Kommunisten.) -- Ack) Gott, HW: Kaß, erinnern Sie sick) dorf), daß ich es abge- leHnt habe, mit Ihnen zu diskutieren. (Abgeordneter Kay: Warum gehen Sie denn darauf ein? - Heiterkeit.)

Ich hätte mich nicht mehr zum Worte gemeldet, wenn nicht der Herr Abgeordnete Deerberg von neuem versucht hätte, die Schuld an dem heftigen Tone dieser Erörterungen dem Minister zuzuschieben. (Sehr richtig! rechts.) Ich möchte feststellen, daß ich am ersten Tage der Außeinanderseßungen ganz mäuschenstil1 an meinem Plaß gesessen habe; ich habe mich nicht gerührt; ich habe die heftigsten Angriffe von rechts und links über mich er- gehen lassen und keinen Ton gesagt. Aber, meine Herren, Wenn Sie dann von mir ertvarten, daß ich auf Ihre Außführungen ant- Worten soll, dann dürfen Sie in Ihrer Unbescheidenheit nicht so Weit gehen, Von mir den aUerhöflichsten Ton zu verlangen. während Sie --_ ich finde gerade keinen parlamentarischen Aus- druck dafür -- (Zuruf links: Gasscnton! Sau'hekdenton!) -- das habe ich nicht gesagt -- in einem etwas anderen Tone geredet yaban. (Zuruf linkZ: Die kommen ja alTe aus dem Schnäeinestalk! "" HCitékkUk Wld Unruhe,) Ick) habe den Schinken nicht ange- schnitten. Wenn Sie also der Meinung sind, daß diese Erörte- rungen dem parLamentqrischen Niveau nicht entsprechen, dann be- danken Sie sich dafür gefäkligst bei Ihrem Parteifreunde Graef. (Sehr Wahr! bei den Soziakdemokraten. -- Lachen rechts.) Ich sehe zu meiner Freude Herrn Von der Ostsn auf seinem Plaße. Ich bin überzeugt, Wenn Herr von drr Osten- im Auftrage der Deutschnationalcn Partei die Aufgaöe zu erfüllen gehabt Hätte, Hier die Steüungnahme Ihrer Partei zum AuZdruck zu bringen, er hätte in einem vornehmeren Tone mit mir die Klingen ge- kreuzt als Herr Graef. (Heiterkeit und Zurufe.) Ich mache Ihnen ja gar keinrn VorWurf, meine Herren; Wenn Sie Herrn Graef [)eraussteüen WoÜen, ist das Ihr gutes Recht; ich glaube sogar, daß die anderen Parteien darüber gar nicht böse sein werden.

Auf aske diese Dinge Würde ick) gar nicht eingehen, Wenn nicht Ihre Redner unisono erklärten: der Ton des Ministers gefäUt uns nicht. Ich bin aber, ob ich nun als Minister hier stehe oder als Abgeordneter oder als Redner in einer Versammlung draußen, immer geWohnt, das zurückzugeben, Was mir cm den Kopf gc- Worfen wird, auf einen Sche[m anderthalbe zu setzen. Wenn IHnen das nicht gefäUt, dann müssen Sie künftig in Isxen Aus- führungen, besonders Ihrer Tonart sehr viekvorsichtiger sein.

Sowie! Vom Ton. Nun aber der sachliche Inhalt der Aus- führungen deI Herrn Abgeordneten Deerberg. Herr Weerberg hat den AUZdruök seines Freundes Graef Dom „Bürgerpack“ damit zu rechtfertigen versucht, daß er sagt, im März des vergangenen Jahres habe der Reichskanzker MülTer auf Vorstelxungen aus den bürgerlichen Kreisen des Ruhrreviers erklärt: „Sokange Ihr von den bürgerlichen Parteien uns sagt, daß der Einsaß von Re:fchH- Wehr notkvendig sei, glauben wir das nicht; nur Wenn Sozial- demokraten, Wenn Arbeiter kommen und uns ähnliche Vor- stellungen übermitteln, dann setzen Wir Reichöivehr ein."“ Er Hat weiter behauptet: die Reicthvehr habe einsatzbereit gestanden, sie habe nur nicht- 'Ma'rs'chiercn' dürfen, weil Berlin dazu nicht dje GeneHmi'gmjg gégéöen'_ hätte. Der Herr Abgeordnete Weerberg Wohnt 'in Duisburg, sofveit ich unterrichtet bin. Da Hat er Angst genug ausgestanden!) -- GeWiß, und berechtigte, Denn in Dniéßburg war es damals keine Lust zu leben; daS gebe ich zu. Aker der Herr Abgeordnete Dr. Deerberg Weiß sehr genau und muß sehr genau aus den Ausführungen de:"- Herrn Oberbürgermcisters Dr. Iarres erfahren haben, daß es ein eigen Ding War mit der Behauptung: die Reichswchr stand zum Ein- saß bereit. Die ReichZWehr stand nicht bereit. M;; die Pexchs- Wehr in einer Stärke zusammengezogen War, daß sie mit slchcrck Aussicht auf Erfolg gegen die Aufständischen geführt Werden konnte, da ist nécht ein Tag Verzögerung im Einsaß eingetreten, da Hat sie sofort marschiert. AUE die Behaupéungen der recht?»- gerichteten Presse, daß ich beispielSWeise angeordnet hatte,jd1e Reichswehr dürfe bei ihrem Vormarsch nicht mehr als 5 Krk?- meter pro Tag marschiercn, find glatte Erfindungen. Me dre Behauptungen, die “Hier im Hause in bezug auf dir Verzxrgernng im Einsatz der Reichswchr ansgestellt Worden sind, smd Erfmdung.

Es ist etwas, anderes ricHtig, meine Herren. Ich darf Hier erklären, das; ick) am 14. März des vergangenen Jahres den Kommandierenden General ch Welzr'r'reiskommandos "71 dringend gebeten habe, dom Einsaß militärischer Kräfte in den. Kgpp-Tagen Überhaupr Abstand zu Ushmen. Ich nmßtc, daß durtm Wehr- kreiskommando Ul zusammengezogenen Kräfte nicht" retchen Würden, RuHe und Ordnung hsrzustcklen -- wen?! si'e uberhaupt gestört Wurde --, Wenn ungefähr 800 000 Mann slch rm Ausstrmd befanden. Dieser Ausstand War zu erWartcn. Dre Bergarbettur hatten schon den Eintritt in den Streik erUär-t. Dasselbe War zu erxvarten von der Arbeiterschaft der Hochofentverke. (Zuruf rechks.) - Das mußte Watte: Wissen? Aker Sic lethn in Münster, Ste Werden sick) seis gm: erinnern, „Herr Abgeordneter Engberdmg, daß in den ersten Tagen die Münstersshcn Zeitungen dem General von Watter dice heftigsten Vorwürfe gemacht haben. Nem, das mußte nicht nur der General von Mutter Wissen, “sondern das mußten alle die Leute wiffen, die mit .der Psychokogte der Berg- und Hüttenarbeiter vertraut Waren, dee genau erbsehen „konnten, Welche' Wirkung das Kapp-Unkernehmen auf dre Arbetrer des RUHMVier-Z ausj'tbte; und das Wußte ich, da?: „Wußte-nadw Ver- treter der Bcrgarbeitcrverbände, der Mxtullcxrbcttcrvcrbandc, [(und die haben dem Kommandierenden General (1131 Abend ch 14. Marx.; gesagt: Seßen Sie die schivcrchen Krafte! des Wehrkrcw- kommandos 71 ein, dann ist morgen ein Blutbad, un? von dzesen militärischen „Kräften wird nicht ein Mann mehr ubrigblerben. Was ich vorausgesagt habe, ist einge'treten. Am Montag„ den 15. März ist die eine Abteikung aufgerteben, Ztm folgenden Meys- tag War von dem Korps LithsclNag, das cmgefeizt WUÜZS- mcht ein Mann mehr übrig, nicht ein Mann mehr KLWEJUUJSfret. (Zu- ruf des Abgeordneten LudWig.) *- Festgenommrn "0.11 den HÜSMLU Arbeitern. -- Also, meine Herren, in stehen dte Dmge.

' Nun kam die Frage: Was jetzt? Nachdern die Truppen des Wehrkreiskommandos, 7-71 nicht mehr in Mtwn geßx'ßt werden konnten, ist die Reichsregierung ersucht waxden, Truppen aus" dem ganzen ReicHe zusammenzuziehen. Als dje ersten Jruxzyenxorper anroüten oder anrouen solkten, da Derjveigertcn dre ErsenbaHn- arbeiter den Traanort, weil sie glaubte,"- daß es stch um „Kapp-

(Zuruf links: '

65 Wird" immer noch früh" genug sein. die Geschichtskstker1mgeu Über chécn Pankt rjchtigzusteÜen. (Erneute Zurufe WMH.) - Bitte, Woklrn Sie mir da?» Stenogramm bringen? (Zustimmung rechts.) Also, meine Herren, da kam der kritische Punkt, da habe ich alZ Sozialdemokrat Tag und Nacht dbe Bemühungen aufge- nommen, die Eisenbahnarbeiter von diesem Standpunkt abzu- bringen, sie zu veranlassen, daß die aus Südderxtschland, au; Schlesien anrollenden Reich§wchrtruppen auf keine Hinderniffe stießen. Ich habe keine Mühe gescheut. Aber der Truppen- transport War damaxs sehr schWZerig, und so dauerte es einige Wochen, ehe der Ring so gezogen war, daß keine Trnppe drr Aufrührer mchr entschlüpfen konnte. Das Bickefrkdcr Abkommen ist nicht erst abgeschlossen worden, als die Truppen schon zu- sammengezogen Waren. Das Bielefelder Abkommen fiel in die Zeit der Truppentransporte, und der Herr Mgeordncte Tr. Teer- berg könnte sick; Wieder bei seinem Lber'bürgermréstrr Dr. IarreH erkundigen, welche Wertschäßung damals dieses Aökommcn gerkKF-c in den Kreisen der Oberbürgermeister und der Vrrrreter dsr Bürgerschaft gefunden hat; denn Dr. Jarrcs hat diejczé; Abkymmcn mitunterzeichnct, und von ihm Worden SK:: nicht bQHaUxotrn Wollsn, daß er ein „Kommunist oder ein unabhängiger Sozialist oder ein Mehrheirssoziaxist ist.

Damaks gab es nur eine Stimme im Ruhrrevier "bei allen Oberbürgermeistern und Bürgermeistern, dasz jedeZ MitteT ausge- nutzt Werden müßte, um das furchtbare Vlutbergießen zu Ver- meiden, das unbßdingt eintreten Würde, Warm ungex'äéx 22 000 Mann der ReichSWehr mit ungefähr 25000 bekvaffnékcn Aufrührern, bcivaffneken Arbeitern zusammenstoßen Würden. Also Mitglieder aUrr Bevölkerungsschickyten, alker polrtiscH-zn VartZisp. haben an diesem Bielefekder Abkommen mitgejvirkt, WZ Dic Truppen zusammengezogen Waren und man überblicken km:“..rx, daß der vernünftig denkende Teil der Arbeiterschaft nicht mx“): “hinter dem. Aufruhr stand, asZ seWst die Unabhängége S FLA- dcmokratische Partei jede Gemeinschaft Weiter mit den Plünöerer und NäUH-Zrn abgelehnt Hatte, konnte die Reich5wchr er'xxgr-“xézxr Werden und Wurde sie eingeseßt, mri dem Erfolge, daß in WLUZZLY Tagen das Ruhrbecken gesäubert wgr. (Zuruf: Vorizer WOÜTQ :: auch Giesberts nicht!) - Giesberts vom Zentrum, Tr, Iarrr; von der Volkspartei, Cuno von der T€mofratijchen Barker, ?.:pr selbst von der Sozialdemokratischen Bartek, aÜe Parxeirn ron KMZ bis “(inks Waren darüber einig, daß dieses Mirteé “vers".xrézr IVEYTLU müßte. Wir aÜe haben das Bostreben gesxabf, das BUQÉM zu vermeiden, das eingetrcren wäre, Wenn dée im NUÖTJLÖÖSI sammengezogenen Müitärmassen gegen dé? Urzeitrr ZENIT: WITZ: Wären. Das ist die geschichtléche Waßchér TNT: vxrzxxxcx;:., daß ich versäumt Hätte, die Bürger zu ZÉLHLU, "w,": MZRZEJWNZ „33312 Geschichts[egerrde, die zu zerstören ick) «UM Auw“; SaSe.

Ach) bei dieser GSTegenhsit ifr auf meéne sogenaZnte „:.-::- “l)ängniszle“ Rolle im Ruhrrevier aufmerééam Jermak): WDM. Ach, ich will IHULU darüber etWa-Z erzäHLexr. ALS int Fekxxxar de;"- VQrgang-Znen IaHreZ da:“: Ueberstßickytenaöécmmen zur Erörre- rung stand und die FraZe der Erringung des Sec'ÖZstunX-enraZx-„s, War2n die «Herren Vom Bergbauxichrn Verein in bange: Sorge, daß e:“s duréh paffibe Nefistenz oder direkte Aktion gelanrn 567.712, den Sschsstundentag zu erzwingen. Meine AuffasZung War: rrcmt Wir ihn damals durch direkte Aktion der Bergarbeéter bekommen härtsn, wären Wir einfach Wirtscézaftlich und politisch erscTzosscn geWescn. Damals habe ich den BergarbeiterorganisaÜonen er- ksärt -- ilk) darf heute, da es ttichts schadet, Hinzufügen -, ohne daß ich besonderen Auftrag der Reichs- oder der StaatSregicrUnZ hatte., daß die Reichsa und StaatSregiewng mit aÜen Mittekn dic Erzwingung der Sechsst11ndenschicht verhindern würde. Da stv.?) Vsrkreter ch Bergbauléchen Vereins zu mir gekommen und H&ch mir ihre Anerkennung für diese Haltung ausgesprochen und zmn Außdruck gebracht, daß es nur dieser festen Haltung der VPretcr der Reichs- und StaatSregieruug zu danken sei, daß die ErzWin- gung der Sechsstundenschicht verhindert Wurde. So sieht es in Wirkkichkeit aus, und Wenn Sie im vergangenen Jahre nichk so Pieke Arbeiteerrkrcker auf exponierten Posten gehabt Hätte'n, die Lcute Wie Hörsing, wie „Köster usw. eingenommen haben, dann säßen Sie nick)! Hier, dann tväre es mit der Existenz der Parla- mente Wahrscheinlich vorbei, dann hättén Wir Zustända wie in Rußland. (Zurufe rechts.) Wo Waren Sie (nach rechtS) im var- gangenen Jahre, als es galt, zu dieser großen Bechung SteÜUng zu nehmen, ivo Waren Sie, als 22: sich darum handelte, das Ueber- schichtenabkommen zum Abscb'luß zu bringen? Da Waren Ihnen die Verschricnen Sozialdemokraten gut genug, da konnken Wir für Sie die Kastanien aus Dem Feuer holen. Heute [)at drr'M-oxzr seine Sckzuldigkeit getan und kann gehen. (Zuruf von den „KUM- munisten.) » Ack) nein, es besteht ein großer Unrerschied, ob ich und meine Freunde src!) aks Mohren fühken, oder ob un?- die RolTe von jsncr Seite zugedacht Wird. (Sehr Wahr! bei den Sozialdemokraten.) Also auf Ihre Beweiöführung, Herr Abge- ordneter Deerberg, übrr die Ausführungen des Herrn Mühs- kanzlers Müller bin ich sehr begierig, ich erWarte sio.

An den Händen Rapps ![th kein Blut, sagen Sie. Wenn irgendeine Person in der deutschen Geschichte sich schnldig gemacöt hat am Elend des deutschen Volkes, so ist es gerade dieser Kapp gefoesen. (Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) GeWiß, er hat keine Dynamitbombe in die Hand genommen, er hat keine Handgranate gew-orfen, aber er hat es durch seinen Ausstand da[)in gebracht, daß wir wirtschaftkich auf Jahre hinaus zurückgekvorfen Wurden; er hat es dahin gebracht, daß Tausende crschoffcn Wurden und daß heute Tausende von Kindern nach ihren Vätern schreien; er hat es dahin gebracht, daß im vergangenen Jahre im Ruhr- revier eine Justiz Wütete, die einzig und allein die Erklärung dafür ist, daß heute das Ruhrbecken von Kommunisten sehr dick)! bevölkert ist. (Zurufe bei den Kommunisten: Heute ist es Ihre Iustiz!) -- Das miauen Sie doch nur, darauf gehe ich gar anht ein. (Zurufe bei den Kommunisten: Das war beinahe ein Witz Osterrothscher Färbung!) - Diese Unterbrechung durch die Herren von links paßt übrigens ausgezeichnet zu dem, Was der Abge- ordnete Deerberg mir unterstellt, daß ich meine Halmng von der Tendenz bestimmen lasse, den Kontakt mit den Kommunisten nicht ganz zu verlieren. (Zuruf bei den Kommunisten: Er irrt sich!) -- Ja, er im siä); ich bin außerordentlich dankbar, daß Sie mir. da?, bestätigen.

Ich möÖLe zunäcßst folgendex; bemerken. In meiner Amts- führung kenne ick) keine Parteigenossen. (Große Heiterkeit.) Ia,

-ch-„ xx.- ;

Sie können ßch nicbx von der MUMM befreien, daß ck keine“,