1831 / 8 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

rn vielmehr„ um se „sich durch Klagen gegen. die- , deren Befesitgung vertragen können, umsomehr zu i_"tchern; nte hqt er mehr Lusx zun) ngteren gezeigt,_ als gerade“ jetzt, und wgs thn allein betrxzbt,„t|„dte Throne geüuytozu. werden;“,dtes tsi mde en unausbleiblé , wenn ztere dcr Natronal-Garde, die im Palais-Royal edachxen Königs Tafxl speisen, gt, setne Gäste auf eme Weise

zugeben , sonde

einen Augenblick von . , jcntgen, dtc zu

sie auch, selbst zu der, derselben war , 'ihr ermarten konnte, so pfe mit jener Macht, die Fährt se auf diese Weise die Kammern werden rkung vorenthalren, oder verlekzce gar die Regierung selbst ch dem gesunden Sinne der Na- der Unordnung zu bewah- vor der Willkühr bewahrt Psrsil äußerte fich folzxendertnaßen: „W die meine Stellung mir ge- änger diesen Debatten völlig n Aufschlüsse ge-

Die Ver-waltung hat fich bis jetzt nie der rechten Bahn entfernt , und wenn Zeit, als ich noch ein Mitglied les gethan hat, was man von ist ste doch stets im offenen Kam ich Zwen bezeichne, gewesen.

fort, so ist sie des Sieges gewiß; ihr nöthigenfaéls nie un? thäten ste solches,. ihre Pflicht, 'so vertraue i tion, daß fie“ ßch eben so gut vor ren wissen würde, als se fich

„“"-“ * » ** ,»*=-* »- k .

urcht, eines Ta es vom

gleéch „die Of den Dzensi habqn, tägéltch an des und dtescr Köntg Hafnx Sorge tra zu unterhalten, dte ehm Anhänger fchaffen soll. Aber er irrt Ggrde knnen uns ntcht schrecken; sie besteht _ dtee alle fur ihr Leben besorgt stxtd, während HeyTod uns, hte wn“ „kuhn allen Gefahren trotzen, kemen Schritt bxeet zum Wetchcn brtngcn soll; Pulver und Blei beleben uns vrelmehr und erneuern unsern Muth.

„Jekzc, meme Herren,“ schloß der Redner, „wo Sie die Lage des Ministeriums und die zwar schwachen, aber küh- nen Feinde", die es zu befiegen hatte , kennen, werden Sie Leicht begreifen,“ warum dasselbe fick) nichx“. thätiger mit den Jnstikucionen, die Frankreich von ihm erwartet, beschäftigen konnte. Hinführo werden die schlechten Bürger keinen Anlaß mehr zu Unruhen haben.“ Die Gerechtigkeic bewacht und verfolgt se, und der öffentliche Friede kann nunmehr als ge- sichert betrachtet werden.“ -- Der: Graf Alexander v. Laborde gab den Wunsch zu erkennen , daß die Anstifter das strengste bestraft werden möch- , daß der Prozeß in den gehörigen Gränzen bleibe und daß man uicht »))?änner, die jenen Un- ruhen fremd gebliebem , mit hinein ziehe und ihnen dadurch in der öffentlichen Meinung schade; man solle sich nament- lich wohl hüten, über der gesammten skudirenden Jugend eine Anklage schweben zu lassen, die nur einige wenige junge Leute trsffe; man solle se vielmehr aufmuntern, sich gut zu betragen, und zu diesem Behufe den hohen Schulen durch zweckmäßige Gesetze eine bessere innere ben. -- Herr Mauguin äußerte fich mit jekzige Regierung , daß Herr Untersuchung letzten “Unruhen, meinte stattgefm'eden haben, Fehler begangen hätte. liche Ordnung ? Kredit sey ersch nieder; der Grund davon 1iege darin , tion nicht ihren Lauf lasse; tung seit einigen Pkotmcen fich, kes auf alle mögliche Weise zu vermehren én leßterer Zeit die Abficht kund, Schrecken zu verbreiten; Komplotten und vermehre dadurch nur das Uebe]; man dürfe steh mic Recht fragen, ob, wenn ein Minißer von der Rednerbühne herab weitverbreiteteVer- verkündige, er blos Furcht einjagen “wolle oder Hr. Lafficte bemerkte bei ck nicht einmal vor „Hieran zweifle

«47-74 „M

mals ihre ONitwi , nch; dtejNattonal- aus Famcktenvätern,

hat.“ -- Hr. groß auch die Zurückhaltung ist,

bietet, so vermag Kick) doch nichtl fremd zu bleäben. ben, die die Besorgni seine wahre Lage aufklären solle: cb “mich nur mir

_ ,:ka «ck :.»:a...J._..-„.;*,_I* „..., ,._„„.„_ ...-

Ich kann und will Zhuo sse Frankreichs verscheuchen und es Über? 1. Alle Grundsätze bei Seite Thatsachen beschäftigen. Die (“uli kam “zu rasch und unerwartet , als 'das; nhängern der vorigen Dynastie härce Leid,- lafsen sollen. Andererseits ver- iniger alten Re-

lassend, werde i Revolution ste nicht inden A wesen und Erwartungen zurück [be Revolution die Hoffnungen e welche die Erfahrung nichcgcbeffertl)atte,' und begei- nachdem fie ihreStudien beendigt, immer für die Tugenden der alten Republiken hatten das mit einander gemein, daß daß der Prozeß der ehemaligen Mini- Volks-Leidensthafcen ihnen die läne biete. der Gemächer; ch Vincennes gebracht em Plane hervortrat, die Parteien nicht länger der Volk5auflauf, der sich da- ßiang diescr Versuch, wofür der , als dem richcégen Parteien erklärten stch womit sie gehandelt

jüngte diese publikaner, sierte die Jugend, die, voller Bewunderung .. Beide Parteien sie deutlich einsahen, ster durch beste Gelegenheit Regierung kannte vollkommen die als, die Minister im Monat Oktober na wurven und man zu gleicher Zeit m die Todesstrafe abzuschaffen, lm Zaume zu halten; daher mals ereignete. Dank nicht sowohl dem Ministerin Sinne des Volkes gebührt. ihre Niederlage d hätten, und vera Tage, wo den Ministern würde. --Jch übergehe die von den Ruhestörern gespie da Ihnen dieselben hinlän dessen erfahren müssen, m. H., isi gierung in déesem kritischen A stimm: vorhergesehen harte ,

einer und derselben vorläufig mit dem das Gelingen ihrer Pläne erst von _mel des Bürgerkrieges e_xwarteten. dem eingeleitet "worden , und obgleich ich! Details derselben noch nicht offenba Ihnev doch ohne Gefahr für die

der lelzcen Unruhen auf ten, zugleich aber auch,

die Erregung der zur Ausführung ihrer P Stimmung

Organisation ' ge- großer Heftigkeit er sein Bedauern Boiffy d'Anglas seinen zurückgenommen würden wenn das Ministerium nicht „Seit 5 Monaten sey .nun die öffent- Hauptstadc 5mal gestört worden; der üccert, Handel und Gewerbfieiß lägen dar- daß man der Revolu- bemühe die Verwal- die Unzufriedenheit des Vol- ; namentlich __gebe

Indessen ml erkennen gab, Antrag

urch die Uebereilung, so große

bredéten einen zweiten Versuch an dem ihr Urcheil gesprochen werden näheren Umstände des letzten, [cen Drama's mit Stillschweégen, Was Sie in- «der Re-

glich bekannt: smd. skate dessen

das Betragen Wie ste solches be- fand sie beide Partei-en unter da auch die Kariisten slch Republikanismus geschmückt hatten und der Zeit und im Getüm- ' rozeffe sind seit- hnen die

ugenblicke.

Maske wieder, Man spreche beständig von

"schwörungen deren vielle€chc selbsk empfinde. diesen Worten, die Minister fürchteten si einer Rede , wie die des Hrn. JNanguin. t“, erwiederte dieser; „auck) spreche ich nicht, um der m das Land aufzu- Meinung und die Meinung derer ab, 't mir auf-einer und derselben Seite ie für fich !) Was diejenigen so begnüge ich mich damit, daß heutiges Tages unsere Reihen aller- t'ndessen diese Versammlung

an ich spreche.

Haupt- so glaube fck, inleicung des gerichtlichen ie Abschrift eines Schrekbens mitcheilen zu kön- Wohnung eines der Angeschuldigtcn vorge- funden worden ist. Es lautet also:

Die Gelegenheiten, Ihnen n sch er zugehen zu lasen, md so seltxn,

xen kann ,

ich nich Regiesrung Furcht einzujagen, sondern u klären; ich gebe blos meine die in dieser Versammlung m stlzen. (Hr. v. Schonen : Sprechen S die anderer Meinung find,

Verfahrens d neu, das in der

reiben und Jhnext meine _ daß tch eme jede, r darvtetet, mit Vergnügen ergrxrfe. .f; .

mw eben an, daß er nach sch von dort nach Lul-

betrifft, ihnen zu sagen , dings sehr vermischt snd, daß ß, von wem und 'für w blié macht man dem Lande ein Schreckbild. denn aber hierunter anders, als eine Re- der Mehrzahl der Bewohner? die wür schon haben? Oder lik das Wa-hl-System? Ich glaube, dem alten Europa gegenüber, von keinem daß es keine 14 Tage „unter uns bestehen ' der Monarchie haben bei uns zu als daß ein solches System bei ' Richtsdestoweniger drohen di * mit Republik und Anarchie. Ordnung, und H', (fick) “" ie nicht aber- auch die reiheit, -, (|ck

i t aber

die sch m _ cn Meinungen mtr bekannt smd, zeigt on'don reise, und daß seine Ab tcht sey, t worth zu begeben; er schähe tch emen Anlaß zu ffnden, d - hcz-eigen.e Hier „eine Uebersicht de Wir bedurfen emer Republik, um jagen; ohne ske dürfenwir nichts iuführen suchen. In P edene Klubs _rer d eser Klu Gesellschaften mer. fürchtet fich Volk met .ihr n , schehen, so. wird stch ei . dxr _ erße Angra * -- enem bluti en n écks uber die S altern halber, “a bafteüen' werden sch retten ßen Fußes zurück di en. So wird die Prä diUM*M-...s/ d iii, unser Vertrauen verloren hgt. Es giebt Royalisten, daß sie glauben, der nég seyn. Möglich , d

lückléck), sagt er mir, “scene Ergebenheit zu r Angelegenheiten des Tages: das Orlean-Zsche. hoffen. Wer mu ense daher zu diesem Behufe Mitglied mehre- ch die eifrigsie 'der

sehr wohl wet aus der Repu Was versteht man erungsform in dem Interesse | dies nicht diejenige F versteht man unter daß dieses System, Bestande seyn, ja, würde“; 14 Jahrhunderts tiefe Spuren zurückgelassen , uns Wurzel fassen könnte. Rathgeber der Krone beständig Roch gestern sprach man von Freunden-dev hierunter" meinte man wahrscheinlich das Centrum 'wendend). Freiheit? Zugleich sprach ,man vo stand man'ohne 3

er Königl. Famil e aus zu ver-

aris haben

bin gleich -/einfiußre chüe und zugle M die der Volksfreunde. Die Deputirten-Kam-

vor ihr; wir haben daher Agentßn, die das äber bekannt machen sollen;, tsk- dees er|_ ge- n Kamp mit der„ National-Garde ent- das Zeichen zum., Bürgex- an sch , eines blos- étig erwürgt. Die en werden bleiben hre Jn-tere - . cn, vteUeicht , settdem er Or-

ebildet; i

spinnen ; riege, in,. dem m

Sie, nz. Wollen S n Freunden der weifel Sie, m. Wollen Sie 11 ündniß der Monarchie mic

eiben werd

' d. 2. daß 7 Republi a

sen zu "vert “e unter dem und hierunter ver ,an die, linke“ Seite, we,dend). auch die Monarchie? * as B der Freiheit ist es, nach dem wir Alle e uns entzweien so

cht liebe); zu vereinigen? Aus der Re-

Ue Fc!) „so „grbbli » rlea-ns wolle yk t läxt „er erwirklichun der „Ho, „nungen, die- er für das Kbnégthum hegt, üößt; wenn er ffch aber langweilt, die Krone zu einfach zurück-

'täusche erzog von

a er 111 der

also jene Reden,

" 'auf Héndcrni e suchc man uns ni

tragen, so geschieht eswahrlick) nicht, um sie ganz

59

[i pull,» eiclen Ruhm, aus der Restauration die Privilegixn

und die Anglomanie verstoßen; dagegen-haben wir aus der epublik das Bedürfniß der Gleichheit, aus dem Kaiserchume die militaérische Würde und aus der Restauration die Er- kenntniß und Liebe der bürgerlichen Freiheiten behalten -- 0«ch noch ein Wort über unsere auswärtigen Verhältnisse. Ms der König den Thron bestieg, wurde solches allen aus- wärtigen Höfen notifizirt. Wäre es wahr, daß ein kleiner Ztaliänischer Fürst das ihnx zugefercégte Notifications-Schrei- hen unbeantwortet zurückgekchickt und daß man keine Genug- thuung für diese Beleidigung verlangt hätte? Das Ministe- rium kündigt uns die Anerkennung Belgiens an ; ich verlange, daß uns das Protokoll vom, 20. Dez. vorgelegt werde. (Sensa- tion.) Da dies ei_ne abgemachce Sache ist, so kann kein Grund vorhanden seyn, ups dasselbe vorzusnthalcen. Ich glaube, zu wissen, was diexes Protokoll enthält. Sobald es uns vorgelegt worden, werde :ck die Kammer um die Erlaub- niß bitten, sie über die Lage umerer auswärtigen Verhält- nisse zu unterhalten. Einer meiner el)r_en;verthen Kollegen, der General. Lamarque, - wird solches 1chon morgen chan.“ Eine große Bewegung folgte auf die» Rede. - Der nem: Großsiegelbewahrer, Herx Merélhou, ließ sich am Schlusse. der Sitzung in einem Vortrage folgenden wesentli- chen Inhalts vernehmen: _

„Nicht ohne Verwunderung habe tch aus dem Munde des vorigen Redners die Anklage vernommen, Has Mentftcrium suche Zwietracht in der Kammer auszusäen; mct gletchcr Verwunde- rung habe ich gchöxt, „daß er dre letzten Unruhcn_ einer Art von Taktik des Mintsiertums Schuld gtqbt. Auf so 1chwere An- klagen muß sogleich und, durch unabwctsbare Thatsachen geant- wortet werden. Der vortge Redner sagte , er bedaure, daß err Boiffy d'Anglas seinenAntrag zurücchnommen; war der Zweckdte- fes Antrages derselbe, den der Redner lch vorgcscßt, so hätte xrja pur einen ähnlichen Antrag zu machen brauchen, dchgmmcr waxdc ehm Gercchtigkeét haben widerfahren laffen. Ww fyrchtcn ketne Un- tersuchungen, keine Erörterun en und sogar keene Vcrläumdyn-

en. Sett fünf Monaten so nach der Behauytung dxs vort en

edners die Ruhe gefährdet seyn und, die Negtxrung thrcn e- ruf, der darin bestehe, Allen Stcberhett zu gcwahxen, nicht mehr erfüllen können.// Hr. Mguguin: „Ick hahe ntcht qemgt, daß die Regierung dte Stcherhett ntcht gewährxnkdnne.“ Oer Groß- siegclbeer er: „Ste hgben gesagt, dtc Ruhe sey seit 5 Mqu- ten gefährdet.“ Hr. Maugurn: '“ „Ja, durch dtx Fehler des Mtnx- fteréums.“ 'Der Großsiegelbewther: „Ste hapen cfagt, dee gcsellschaft1icheOrdnunggewähre necht 911; Sxcherhett.// “::Mau-

uin: „Ich habe hinzugefYt, das Mtntftcrmm habe dee Macht,

llem vorzubeugcn.“ Dcr „roßséegclbxwahrjer: „Der-28111: also hat ihm gcmangelt, dtese Bcsxhuldtgung tsY noch ßarker. Dev vorig-e Redner vergrößert dur_ch dtc so eben von chm gcgevcncp Erläuterun en seine Anklage; wcr glaubten, cr spreche den) Mx- nisterium d e Macht ab, den Sturm zu hcschwören und „dre St- cherheit zu garantiren; wir irrten, er sprtcht uns „dxn thlcn av. Kann man eine siärkcre Beschtzldtgung gegen. Mtnzsier erhebxn? Man führe Beweise an. Worm hat dase thstertum de„n thm vom Köni e gewordenen Auftrag néchterfux1t? Es handelt fick) hter nicht um (: gemeineTheorrecmsondcrn ym emeAnklagqgegen Män- ner, die Ihnen als ehrenwerth bekannt smd, dee ntcmals thrxn Pfltch- ten gegen den Fürüen und das Lan? untreu geworden smd, gegen Männer, die eine große Verantwortltchkcit übernommen hgben, als se die Portefeuillcs zu cinerZettm1nahm_en,rvo Andere sich davor fürchteten, gegen Männer, “welchgdte Ruhe der Hauptstadt ohne, Gewaltthätégkett, ohne wrllkührlnhe Mqaßrcgcln, qhne Blut- vergteßen aufrecht erhalten haben und für dtcse öffentltxhe Wohl- that- nur Verläumdungen von allen Settxn als Lohn emeryten.“ Als fick) gegen die letzteren Worte verneenendx Strmmen m den beidxn Centric? vernehmen lteßen, fuhr der Mtncfter fort: , Gott hchute, daß ich die Kammer damit meinte; ich hakte nu Leute außer thr tm Auge, die uns axtklagen, tketls zu vtel, thetls Zu wenig gethan zu haben. Ich wtu dxe Ank agen des voxég-rn Ne - ners der„Neihe nach dur nehmen. Er hat gesagt: jedeeNegée- rung, die verfolge, sey ene schwache Nc kerung und muse ge- üürzt werden; bei Revolutiynen sey e ne starke Hand und “ein fesier Schritt ndthig; betdcs fehle abcr Hem Mmiüerium. Wir rechnen es uns zur Ebrx, m. H. , auf kctnc andere Macht als auf die. der Gesetze Anspruch zu machen und auch keiner an- dern u bedürfen. “Diese Macht, die uns nie gefehlt, hat hin»- eret t, um die Ruhe ay recht zu erhalten. Hgt xis Regierung „“ * emand verfolgt? kann st Jemand über. eine wtllkUHrktche Hand- lan gegen seine Yerson oder ;gegen sein Ei enthum bekla en? I| Jemand ungese lich verhaftet oder festgeha teg worden? ine .anderx Anklage , die man oft auf dieser Rednerbubne wiederholt, muß tch beantworten, obglc ck sie das vorige und nicht das jetzige Miniüerium betrifft. Man wirst“ es nämlick) bei der Untersuchung über die Ursachen der letzten Uanhen dem vorigen Min üerium als einen Fehler vor, daß se den Minißern Karls )(. nicht neue Richter gegeben hcxbe. Man Yommt auf Hies Urt eil der ' airs-Kammcr zuruck. Dre vortgen, wie dre 1eYi en ini er, onnten die roßen Schuldigen nur vor die ;_mtm' ichen Ni ter üellctx, die i nen das Gesetz gab, Unsere Pfitcht war, die Unalx- hängtgkcét dcs Gewessens dcr Rechter zu stchern, das haben wtr

k haben wir die Jrrthümer, aus dem Kaiserthum-

gxthan. Das Uxtheil war nicht unsere Sache; wir hatten nur fyr dessen Vollztchung zu soJen; Das von den Miniüern bci dxeser Gelegetzhett befolgte erfahren konnte„also die Bürger ntcht heunruhtgen, sondcxn war tm Gegenthetl ein Unterpfand dxtr Stcherhett, wetl es dte Macht des Geseßes bewies. Der vo- rege„Redner äußerte, man habe sch getäuscht; _er führte die arbettenyen Massen und Weinbaucr an, die sert der letzten Nevolgttotx ntcht alch Büx. schaften erhalten hätten, M de- nen ste stck) berxchttF, g aubxn dürften. Wie, kann man aber so fremdarttgß , mge mxt einander vcrmrschcn? Wie kann man dem Mtnestertum emen Vorwurf daraus macbetx, daß cs,nicht alle von der Charte versprochene Gesetze zu glet- cher thx vorgelegx hat? „Em ehrenwertber Neßner hat Ihnen alle vottrte , so ww alle m der Berathung begrtffenc odcr näch- ftcns zux _Beyathung kommende, Gesche aufgezählt. Kann man dem Mtntücrxum vorxverch , dxe Kammer unbeschäftégt gelaffcy zx: haben?, Etnc letzte Bc1chuldtgung, dre der voxége Redner m-Zt etencr„gervtffcn Voxltcbe behgndxlt hat, besteht darm, daß das Mt- mftcrtum durch emen Kynngrtff Lärm zu scHlagcn und grundlo- s_en Schrecken zu_ vxrbrxttcn gesucht habe. Untxrsuchtc man das Benßhmen des“ thsicrtums während der letzten Kytsc aufmerksamer, s o Wurdt man gcrechter gegen daffclve seyn. Die Mtniüer dcs Köntgs haben nur auf Gefahren, deren Größe Jeder von Ihnen hat ex“: mcffM könncp, aufmerksam gemacht. Seit langer Zett hatte ,dte Ncgtcryng cm waxHsameZ Auge auf die Ursachen und Fortschrttte dxr Gahruyg. Ste griff zu femen außerordentlccfycn Maaßrcgeln; fre fuhltc nch stark genug mtt den bcüehxnden Gesehen, um die Ordnung aufrecht zg erhalten. Die Ereegxtiffc hahen bewiesetz, daß thr Vertrauen mchtdgctäuscbt worden tft. Werehaben alw kemcn leeren Schrecken emgcflößt, sondern nur angekunyégt, was Jßdeymann voraussah; wir „haben das Unternehmen rtchtég ge- rvurdtgt, das an deer FUNNY?“ der National-Garde, an der Hm- gebung thrxs „bcruhjmtcn nführers , so wie an der Macht der Gesetze, geyckxcttcrt :|. Alle Yaben ihre Pftécht gethan, und _auch das Mtxnßcrtum kann„ ohne )tck) zu vrüücn, sagen, daß es hmter dcr semtgcn nicht zuruckgebleeben ist.“

Deputjrten-Kammer, Sitzung vom 30. Dez. ') Auch an dievem Tage war der Andrang zu den öffentlichen Tribunen ungewöhnlich groß. Als nach der Vorlesung des Protokolls der Präsident anzeégce, daß die Fortsehung der Berathung 131er die National-Garde an der Tagcs-Ordnung sey, erhob fich ein allgemeines Gelächter, da man im voraus wrzßte, daß es dgzu nécht kommen würde. In der That hat sofort Hr. Boijjy d'Auglas um das Wort, um die De- batte Über die lekzten Unruhen und die allgemeine Lage des Landes fortzuseßM. _Mehrere Deputirte verlangten war, daß diese Debatte ge1chlossen werde. Hr. Boiffy d' nglas l_teß fich indeß dadurch nicht irre führen und sprach immer sort, obgleich der Lärm so groß war, daß kein Mensch ihn verstehen konnte. Nur so viel konnte man aus seinem Vortrage entnehmen , daß“ es ihm hauptsächlich darum zu thun war, die Gründe zu rechtfertigen, die_ihn veranlaßt, seine erste Proposcion auf Ansteljung einer Untersuchung über die Ur- sachen der lelzten Unruhen wieder zurückzunehmen. Als er endlich die Rednerbühne verließ, war die Reihe an Hrn. Aubry de _PUyraveau, als dem ersten der eingeschriebenen Redner; diexer trat aber , auf den Wunsch mehrerer Depucircen, das . Wort an Hrn. Dupont v. d. Eure ab, worauf Letzterer fich folgendexmaßen äußerte:

„M. H., es Z| in der That ein fxltfamcs Schauspiel, daß drct Repräsentanten, des Landes, die nch durch ihren Patriotis- mus und ihre polittschx Rechtlichkeét eintgcnRuf erworben, sch wenn auch nicht vor dre Schranken décser Kammer geladen, docé zur Besteigung dieser chncrbühne enöthigt sehen, um eine An- klageskurücrzuweésen, die unter der and gegen fie erhoben wor- den i und alle Gemüther beschäftigt; daß sie nämlich die.leßte Gährung da n hätten benutzen wollen, um dem Könige politische Zugcftändni e zu entreißen.* Eine solche Beschuldigun , m. H.- ési sehr schwer, und es hätte wohl der Mühe ver„ohnt, se lagt und unumwunden von dieser Redncrbühne herab anzu- brxngen, statt stck) auf bloße Einßüüerungen zu bes ranken. Dte Anklage iii aber- nicht bloß schwer, ße ck an abge- schmackt, und die Schmach derselben wird auf demenktgcn ckck- Fallen, der fie ersonnen hat, denn niemals wird Frau reich lau-

en, daß Lafayette, Odilon-Barrot und Duyonx pxdßléch zu er- räthern, zn- populairen Polégnacs, wie |ck em btestéges Blatt*(der Temps) ausdrüokt, haben werden können. Was m ck betrifft, m. H.», der ich mich über dergleichen elende Beschuldigungen erba- bcn glaube, so würde ich in der gegenwärtigen Debatte auf das

Wort verzéchtet haben, wenn nicht ein anderer Redner (der Ba-

ron Bignon) vorgeßcrn denselbenGegeniiand wieder zur Spra- che ebmcht hätte, und izwar: auf xine Weise, wodurch die gan e SacZe auf eine geheimn ßvolle Wetsc„abern1als m Zwei el geße t wird. Tausendmal lieber wäre es mtr gexvcsen, wenn err Big- “non ßatt deffen sein ganzes Talent und semen ganzen Scharfsinn

„___-“___.-

* Wir geben diese Nachrichten nach dem uns vorliegenden Con itutionnel vom 31sie„n; auf dem gewöhnlichen Wege sind die Pariser Blätter von dtescm Tage beute aUSgcblicben.