85“) gendes bestimmt: „In Betracht, daß die geheime Polizei, welche vor dem 29. Novesxxber im Köuigreick) Polen bestan- den hat, verschiedener s))?ißbräache umd Handlunxzen gegen die öffentliche Ordnung, Ruhe, Familienfichcrheét und Mo; xalitäc angeklagt worden, daß auch mehrere Micgléeoer der- selben fick) freiwillig gestellt, andere gefängléct) vekyaftct wor. den“, andere aber noch gar nicht zur Rechenschaft gezogen smd, ferner, d;.“xß I)ie K:"imithG-sréchre nur gegen diejetngcn von ihnen Strafen erkenuen Dürfen, welche dcs OJTißbjxauchs ihrer amtlichen Gewalt oder der Veréemnduxxg _UZZD Falxci)l)cit überführt werden, so wia mach, das; die Gcrachkxgéeér für die Un- schuldigen soglsick» Befreixmg, für Die SchulOigeU Verhachng, und hinsichclkcl) derjenigen, welche noch nicht zur Recych'clzafr gezogsn smd, gxrichtliche Verantwortung oöcr öéchnclach-x Be- karmtmachtmg ihrer Namen «[*I-zischt, wéxd vcsordnchx,1véesolgt: 1) Zur Unxerk'uclwng aller oben erwähxxicn Puxxkre soéi eine Kommission, bestehend aus fünf Mitgliedertr,und zwar einem Senator, als- Präßdircnden, 2 MitgliedLrn der LanOk-ocen; Kammer und 2 ansässigen Büxgern, beskvjmmc werden. (Zum Präfiöenrsn dieserommisswt: ist durch eine spätere Ver- srdn'ung des Déktats-rs der Senator Kastelian Graf Mi_chcxcl Potocki ernannt worden.) 2) DLS Micgliedepydieser Kom- misfion werden «166 einer von dem National-Conseii eik1ge- reichten Kamdidarcn-Lijke vom DikZaro-x gewählt. 3) Die: Kommisfion nimmt ihron Silz in der Haupxstadc, er-xirecÉk sich aber in ihren UnrsrsuQungsn Über das gaxxzeKönigxsiäx. 4) Finden fich keine Beweise gegen die umgeschux-sichn Per- sonen vor, so wird so sogkeich auf deren Befreiung igel Dem Diktator anfragen; dikjenigen aber, wslche so2cher Vergehen" Überführt wcrden, denen durch das Strafgesekzwich vorgss'e- hen ist, werdon von der Kommisston an das Kcétnmalgcxecht der Wojewodsch-xftcn »))?asowicn und KalisÉ) adgeschéckc; wenn ader Personen bloß znr geheimen Pokizei gehörten, ohne daß ein Vergehen derselben bekannt ist, so werds" die Na- men “*derselßen dem Diktacor eingesandt, um Lasker: davon an- zufertigen und diese öffentlich bekatmr zu maäzcn. 5) Dsr Prokurator und die cher-Prokuratoreu an ovg-maxmrem Kr-x'mirml-Gericht haben die Aufträge diese? KommisWn aus.- zuführen umd das weicere gesetzliche Verfahreü gegun die Be; schuldigcen einzuleiten. 7) Die innere Okdnuxxg ihres Ver.- fahxeus ist der Kommission überlassen, doch mu) fie déeseibc dem Diécakor zur Bestätigung voxlegen. 8) Alle Papiere, dere'n die Kommission zu thxer Untersuchung bedarf, sollen derselben vorgelegt werden.“ Zu leßtecer Beziehung h&r der Präsident des bisharigen, in Hinsicht der goyctmen Polizei bestehenden Comicé's, Niemcewxcz, dem Publikum angezeigt, daß er desen Wünschen, diese Papiere öffentlich miszc'yei- len, nicht genügen könne. DaZ daraus gezogene Resulmc solle zu seiner Zeit bekannt gemacht werden.
Durch eine andere Verordnung vom 30. Dsz. äs'r vom Diktator das nach dem bisherigexy Tarif den Schuß zukom- mende Lieferungs-Kontingenc der Gutsbesitzer, Ackerbauer und Stadt-Einwohncr aufgehoben worden. ' "
Das Naxional-Conseil hac der Regierungs«Kommission des Innern anbefohlen, denjenigsn Israeliten, wclche am 20. Dezember bei der Regierung mit der Bitte eingekommen find, daß man fie zum persönlichen Dienst in_der Nacional-Gacde zulaffe," ihren Wunsch zu gewähren und auch deuxenigen, wclche fich noch fernerhin dazu melden sollten, dieselbe Er- laubniß zu ertheilen.
Zu einem Artikel des „Kuriers wird Beschwerde bar- über geführt, daß die Regierung dem Publékum nicht sogleich die Proclamacion Sr. Majestät des Kaisers und „Königs mit- gsllzeilt hahe, obgleich dieselbe schon vor einer Woche hier angekommen sey“; es hätte sci) dies besser gezicmt, als daß die Polen sie erst aus fremden Zeitungen kenne-n lernen müßten.
Der ehemalige Vice-Präsidenr Lubowidzké , welcher wäh- rend der Unruhen im Schloß Belvedere tödclicl) verwundet, in das Ujazdower Lazarett) und nachher zu seinem Bruder gebracht wurde, isk vor ZTagen plötzlich verschwunden, ohne ?Jxß man noch bis jetzt seinen Aufenthaltsort hat entdecken
nnen.
Die hiefigen Artillerie-Kasernm, wo ehedem die Wolhy- nische Garde stand, sms jeßc in eine Gewehr-Fabrik verwan- dxlc. Zux Znstandseßyng dieser Fabrik“ smd vom Diktator nmge Mailkonen Gulden an ewiesen worden , und es heißt, daß„bald 60,000 Stück WaZen fertig seynwerden, da at gebixchkeine Werkstätte, täglich 600 Stück liefert. “
Em aus Paris hier angekommemr Pole, Namens, Theo- dor Szczanieckiz hat in das Blatt „Merkur“ einen Artikel
einrückxu lassen, worm “„die Bewohner der Hauptstadt'von dem Emdruck unterrichtet, welchen “angeblich die hiesigen Vor- sääe_7„unter den“ Franzosen gemacht-haben.
Unsere Pkandbriefe werden mit 73: Fl. bezahlt.
zgt'ugen vom 27, 228.- 80. und Z|. Dez.) SsZungen WUrden die Berathungen über den Gesckz-Entwurf wegen Orggnisation der Rational:Garde vom 65sten bis zum 867161: Archel fortgesetzt.“ Der 65112 Artikel, wonach die ver- [cerT-enen YZKffIUZKTTUUZLU dcr National-Garde den Wass“ setxgattangexx dcs stehenden HLTWS gleichqcstellc und die Artil- lc'r'r-x„ so lyis Sie SappNn's vor der Infanterie und Kavallerie :'Mgsxen wilcn, gab zn cinigsn Bemerkungen dcr Generale Denmk-xay uxxd LaMatéqUe '?Lnlaß. DU“ Exstere meinte, dz: beftshxxxéxéex: JJTiléinr-Rngemcnrs gäb-Itu bei Paraden, der „Jmfancecte, aks der zal)2rckick)iz*rc-.1Waffs, dcn Vv-rrang; es [ase fiel) anch nichc in ?Mcds stellsn, daß bei eimm Kriege dw Jusxnkkrie imms: die w-xseanchs'Wn Ticnske leiste; er finde es dahsr nicks mchv als billig, daß man am!) bei der Narko- xml-Gards der Garde_zn Fxxß den Vormng über die übxiqen Wczffengachnan eiUZ'äMke. Der Gerwral Lamarque théilte dleß-e Ansicks, Zn dM äZteskM Zejxen, bemoxkce er, habe die Rcecereé den ersten chng ekngaxxomxnen; dar;!) dis "Erfahrung gereift, habe man „ber baxd dem Fußvolkc den Voxzug gcgeben UUO schon die NHMW häcken das Uebergewicht dieser Waffe var aßen andexn exkarmt, wic aus d::mTacitus har- yorg-xße, dsr ausörükklici) sags: [!] mijile 1'0bl]l'. D:"e Zn- xancerie sey es, die zn allen Zeicexx das Schscksal der Schlach- rsn entschieden, UW E:sr Gustav Adolph, Fri-sdréch 11. und in nsueyer Zeil (TUSL) 879473929011 ssixxe saßönxxen Séegc: v?.rdank'c habkn. Fraxxkreéä) skczhs m dissem Augenbiiek-e in Betreff der Kavallerie den übrigen Mächten. nach.; hinsichtlich der Insam tert“? aber könne es ation dis Späße bieten; er stimme daher daft)!» da]) max: der Znémxtoxée Nn Vorx'ang eénräume. Auf den Vorschlag des B-zc-icl)t'e1*statrers wurde
Frankreich.
Depucirten-Kammer. (Nachtrag zu den Siz- Jn diesen
_.der 21rt.65. noch ciUmal cm die Kommisfion vcr- wwßen. . „AW. 66. DLL Mutéoxmk-Gärde sta»ht, was ihre Ver- waxtung umd das Reckmuxxxgsweéén bekriffc, unxsr der xm- mixtclbaren Lexxung der. Adminiürativ- umd Municipal-Be- hörde. _- Dxe Aux4gab»:n der Nariomal-Garde werden, wie alle übrige stäQciscixs Angabcn, bcwx'llcgt, geordm't und konkrollcrr.“ '
_ „Art. 67. Ju jexöer Legion odcr jsdem Bataiüon, die am; den National-Gardistcn einer und derselben Ge- weénde oder eines und desseiben Kaxxtons gsb'xldec worden, soll es eiäen Verxvaltungz-Ratl) gcbsn, der den Auftrag hat, isexn Maire al!jä[)rlcch cinen Ecar der benöthigten Aus- gaben vorznlegen und die Beläge über die Verwendng der bstiZcen Fonds zu vidimiren. -- Dieser Rath be- steht aus dem Commandeur der National-Gaxde als Prä- swencexr und aus 0 unter den Offizieren , Unteroffizierén un„d_Na;tional- Gardisren zu wählenden »Micgliedern. -- Dte7e Mitglieder werden von dem Präfekten nach einer dreifachen Kandidaten-Liste ernannt, die ihm entweder von dem Legions-Chef, oder, in solchen Gemeindewwo es keine Legion giebt, vvn dem Bataillons-Chef vorzulegen fsk.“
„Art. 68. Die gewöhnlichen Ausgaben der National- Gaxde bestehen: 1) in dem Ankaufe der Fahnen , Trom- nwin und «Trompeten; ?) in den Kosten für die Unterhal- tung der Waffen, insoweit selbige nicht de_n National-Gar- dß|e11 persönlich zur Last fallen; 3) in den Kokken für die Listen, Koncrollbücher, Wachtzeccel und allen übrigen klei- nen Bureau-AusZabW, die der Dienst der National-Gar- den erfordert. -- Die außerordentlichen Ausgaben smd: 1) in Städten, die nach dem Inhalte des Art. 58. einen Qber-Befehlsl)aber erhalten, die Eucschädégungs-Ko|en für die unumgänglich nöthigen Ausgaben, dieses Ober-Befehls- habers und seines Stabes; ?) überall, wo die nachstehend verzeichneten Functionen nichr unentgeltlich verrichtet wer- den können, und zwar: in den Gemetnden, wo eines oder
« mehrere Bataillone gebildet werden , ider Gold der Regi-
ments-Adjutanten; so wie ferner die Kosten für die Be- kleiQUng und den Sold der Tambours und Trompeter. -- Sobald Kantonal.BataiUone errichtet wcrden, erfolgt die Repartition des gewöhnlichen und außerordentlichen Kosten- Betrages auf jede einzelne Gemeinde des Kantons durch den Präfekten, nachdem dieser die Meinung des Munici- pal-Mathes eingeholt hat.“ ' „Art. 69. “Innerhalb dreier Monate nach der Be- kanntmachung des gegenwärtigen Gesche: soll in sämmtli- chen Corps der Nacional-Garde zu einer neuen Wahl von
* Ofßzierén, Unteroffizieren und “Korporälen geschritten wer-
den. - Doch darf die Regierung die neue Wahl der Of- fiFéere und Unteroffiziere“ an “denjenigen Orten, wo sie es f r angemessen hält, auf ein Jahr suspendiren.“
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Au diesxm Artikel waren zahlrséäze Amendemencs gemacht word'Zn. Dée Kommission selbst hatte vorgeschlagen, die nächste Wal)! der Offiziere und Untekoffiziére für den Zeic- * raum von 3 ZEHTM erst mit dem 1. Jan. 1833 eintreten zu lassén. Dievem wchrseßte sick) der Vicomte Lemercier, indem die Wahl der jcßégen Offtzisre und UU'ceroinziere nach dem thhaxté dcs Ééeé'elzcs v_on 11791 und„mitl)€n mn" für 1 Jahr erfoxgt Fey. Aus diej-xm Grunde 1chLug er vor) den Nächsten WoMo! spätéßens 3 DRonato nach der Bckaxmtxxm- chung des GcsLlZIS cix'xtr„e_t_cn zu laffsn. AUCH Hcrr Agtcr fand dée vox; 73er Korntntmton gestellxe Frist vézl zu lang un-d stimnxtc im AllgsmUnen ds_r Axxsicht des chrrnLe-nwrcisr bee, daß die bsi. dem «“Um Z:.menéntx'ictc der IWTWYLÜYGZJTÖZU LrsoLch»: Wal)! “dsr Offixisx'e 832066675. zn »Im-(HM W:»;g Zaéxx': Der*'BcrichT-crékatter, Herr C. anin, bescaUS dagchn KUs den “Antrag der K*onmxisfion unk) behauptete, daß die jetzigxn OfßKi-Zre ch Natiorml-Garde fast ÜHSMU von dem bx'srcén Gexßsrs b.":“kelr Wäkxtl. Herr von Kerberxin (Dcpxztxrkcr dss “;))?oxbélxxn) stimmte „MM Ansicer bci UNd glaub?» daß :mmsntliÖ in den westlmhen Depaxkcnwxxts eine 170th Wahl nichc so gut axxxéxfallcn würök, als Bis j-skzige. Nach eénigen Bemsckungsxx des Gcnsrals Brknier, dxx dic “vox: der Koumxission gesécklte FWT gxctcbfakxs zn la:!g xm»,- wxxrde d:.“r Antrag des Vicomte Lcrmexcier mit eian: Zusakzc dss Herkx“: Danna'Nr, woxxaxx) es der Regicraing fmqkehen soll, Sie USUS Wahl, wo sie 98 fü? 116161411366, 1185.) um em gan- zes JWT a;:sznsaxkzcn, in der obigen Abkasszxxxg a::gxxxommcU.
„Art. 7!) Wo dic «chryärcige OTZKUUÜTZOU dcr“ Natioxxal-GarÖ-c in Canachen, BataiU-xncn u:":d Legio,- nen den Bssréanwg-Zn dss vorliegendkn Gescßxs zuwix»:_r- ' läust, kann fie Mikkelsr eich . Önégl. Vororxsnumg _ps'yviw- ? 'éisÉ), j-xdos!» [3665-6973 uur bx; zmu 1, Zatmar 1833, bcl- behalten werden.“
„Art". 71. Die .Conwagtxieen, dis das in dem gZ-qcn; wärtigen Gesetze bestimmt? ?»)?aximum Üdexstt'igcn, vollcN so lasjge keinem MUM anvacizs crhalxcn, [vis ste i;: Ole = festgesklztc'n (ZräUzen zurüxxkqekehrt sinO.“ ,
„Art. 72. Dic Nakioxml-GarÖe soll in ',olgcn'xkxx FMM Derasxhcments und dctasclzirce Corps Ü'UTU; Sie soü 1) WO dé? Gcndarmexic und Di.- Lit]ist1kch*l!ppk!1 txtch§r “UST“?ÖÄZ-Nk, Détascjzcmentswsise die vréorderlictxe *))?atmsMaf: fteUkn, nm dw. dem Staake zugehörigen Settdm1get1 von baarsm Gelde oßer Effekten von eincr Stadt zkkr andcxn ZU eskortirex, so wie um “(von Angeschnidigren, VsrUrrth-l- ten oder so:1|igen Gefangcncn das Geleice zu geben. *Die soll ?) Detascßements stellen, um den benachbärtW Gc- Meinden, Kantomn, Bszirkén UNO Dcparkements, in ÖLU'M Sxörxxnaen vorgefallen sind, Wer dis sick) dure!) 'Linfrahr und Volksaufläufc, so wie durch Streifcreicn von Dieben, Räubern und andern Uebslrhätsrn, bsdrohx sehen, zu Hüife zu kommen. Sie soU endlich Z) dera1chérte Coxpö ais Hülfsrruppen des stehenden Heeres znr Verthcidigumg der fésen Plätze, Küsten und Gränzen des Landes stellen.“
„ „Art. 723. Sobald von einem Orte aus eincm cm-
dex'n zu HMM gekommen wcrdßn soll, um, daselbst dis Ord- nung und öffentliche “(ul)c aufrecht zu erhalten oder wrewer Herxuftcllen, sollen Detaschcmcnts der National-Garde M1 ordeutliämn Diensée an die Requificion des Untcx-Präkek- ten, wenn fie in dem Umfange. des „Bezirks, aus die Re- quisition des Präfekten, wenn se in dem Umfange des Departements, endlich, auf den Befehl des Ministers des Innern, wenn se außerhalb des Departements gebrauchc werden soUen, gestellt werden. -- Zn dréngenden Fäljen, und auf die schriftliche Bitte des »)?aires einer in (Hxsaiy schwebenden Gemeinde. können jedoch die Maires oer be- nachbarten Gemeinden, ohne Unterschied der Departements, ein Demschement der Rational-Garde zu dem Behufe re- -quiréren,fich unmirtelbar nach dem bedrohten Punkte: zu be- ogeben; unte!" der Bedingung, daß über diese Bewegung Und die Gründe dazu in möglichst kurzer Frist an die obere Behörde berichtet wird. -- In allen diesen Fällen hören die Detaschements der National-Garde keinen Augenblick auf, unter der_„Civil-Behörde zu stehen. Die Militair-Bc- hörde übernimmt den Befehl über ein Decaschement der Nacional-Garde zur Aufrechthaltung des öffentlichen Frie- dens nur auf desfallfige Requifition der Administrativ; Behörde.“ _ -
„Art.-74. Detascbirte Corps, um solche“ nach den ihren" Wohnsißen zunächst gelegenen bedrohten Grän;- Punkrrn marschiren zu lass'an, können „nicht anders als kraft ernes speziellen, Gesetzes, oder 'in Abwesenheit der Kammern, kraft einer, Königltchen Verordnung, die in der nächsten Sesfion in ein Géseß zu verwandeln ist, aus der NationaQGarde entnommen werden.“
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„Art. 75. Das" Ereigniß, in dessen Fo!gc die Na- tionM-Garde m den oben angegebenen Fällen zur Bildung von Deraschemeuts oder detaschirten Corps berufen iti, cnxschaidec über die Zahl der zu stellenden Mannschaft.“
Art. 76. Bei dem in Folge einer quuistcson des
Präfekten oder Unter-Präfckten vorzunehmenden Aufruf werdcn dée Detaschements von den Comman-Deurs der Na- tionai-Gaxde eines:; jeden Kantons aus den in die gewöhn- l'.ch-3 Dienstlisre eiU-gecyagenen Leuven zusammengestellt, wo- bei mit den Unverheiratheken jmd minder Bejahctct; der Anfang _gemachc wixd.“ _ „ Art. 77. Sobald ein Detaschemenc der National- Garde fich anf längers Zeit als 24 Stumden von sejner Gcmsinöe entscrzt, beziehc es die ZulaZZ und di? Natural.- Ltcfcrung-en, de'e den anf dem Marsche befindlichen Mili- taérs bewilligk werden.“
„Art. 78. In einer Dietxstlcistung «ßerhalb dcr Gkämz-m seinxs Wohnfiézes, ab:? im Innern OLS" Landes, kann ein DerascHemenk a::f die chnisition ILS Umter-Prä- fkkkikk“! n:.xr für dcn Zeitraum von 10 TagM, auf die Re- que'sttxéoxx di:?s Präsc-kren tmr für den Zcirraum von 20 Ta- gen, unö (mf eine Vsrordxzung des Ministers des Innern 12117. für den Zeitraum von 60 Tagen requirirt werden. - Der KrieFDU-W der dexasehérren Coxps der Nakéomal-Garde, axs H:?!fsxrupyen der Armee, darf n-chyt länger als 1Zah',“ dauern.“
„Art. 79. Bxi MLM“! Aufrufe in Foégk einer Ver- VZ'ÖUUFLI odcr cines Gesekzcs (wie Fiss im Nissen Artéksl vcstnnnU ist) werden die dekaschirten Corps der Natéonal- Gaya»: in nachstehet1der Weise zusammengestellt: 1) aus dcn Nasional-GardsZst-xtt, Die fick) freiwillig striken und zum Mich; Décnsts caUglicl) sind; 2) aus den jUngen Leüten von 14 db; ?()„JÜHÜLU, dic fia“) eb-xnfailz fxeiwillxg nn-ldetx, umö 3) wenn diese Auwerbungen nichr auzreickwn, um das KV:;xir-gsnc dchcmeiUd-e m kompletce'ren, aUs den übrigen RUN???“ !M'sh der im 81scen Artikel bcstimmken Reihe,- 0 “ze.“
„Art. 80. Die jungen Leute von 18 bis “20 Jahre:» Die fick) bei den detascizirtcn Corps der Nacional-Garde fxrtwilkg anwerben lassen oöcr als Stsllvertrcter melden, bxeé-ch dem Rekruxirnna-Z- Gesefze unterworfen; die Zeit Mexx, die die Freiwiüigcn in den detaschirten Corps der €“??at:ov.al-G_5arde gcdxenk babeU, Wikd ihnen von ihrer Dicmsczeir beim stehenden Heere in Abrechnung gebraeht.“
„Art. 81. Die AUSHTÖUUJ der National-Gardisren zu den det.:schirten Corps erfolgt durch das Zäl)lm1gs;Com sch ;cdss Kantons unxer allen auf die gtewökwliche und anßkrordewclxckxe Dienscitsre Eingetragener: in folgender Ord- nung: 1) die Unvexheiratheten; 2) die Wittwer ohne Kin- der; 3) die Verheiratheten ohne Kinder, 4) die Verheira- tßccen mic Kindern. -- In einer jeden dieser Klassen fin- d-cr die Wal)! immer in der Weise statt, daß man, bei den Mätmcrn ohne Kinder, mit den Minderhejahrren in dem Alter zwischen 20 und 35 Jahren, und bei den Übrigen mic demen zwischen 20 und 30 Jahren den Anfang macht. -- Gesunde und starke Leute, die fich aber in einem der von dem Rekrutérungs-Geselze bestimmten Ausnahme-Fälle befinden, rangiren bei der Aushevung der TN-xnnschafcen zu den detaschirten Corps der National-Garde zwischen den Verheiratheten ohne Kinder und den Verheiratheten mit Kindern. -- Die auf die Zahl der Kinder bezüglicben Aus- nahme-Fäüe sollen weiter uncm näher berückfichtigt werden.“
„Art. 82. In Fällen, wo die von dem Zählungs- Conseil vorgenommenen Aushebungen Widerspruch finden, entscheidet die Revifions-Jury.“
„Art. 83. Zu dem Militairdienste bei den detaschirx ten Corps find nicht tauglich: 1) die National-Gardißen, die das im Rekrutirungs-Geseh bestimmte Maaß nicht haben; 2) diejenigen, die durch erwiesene Gebrechlichkeiten" zum Militairdienste unfähig snd.“
„Art. 84. Ueber die Dienstfähigkeit entscheidet ein Revifiotw-Conseil, das an dem Orte zusammentritt, wo das BataiUon errichtet werden soll. - Dieses Consul be- ßeht aus 7 Mitgltedern, nämlich: aus dem Präfekten oder in seiner Abwesenheit aus dem von ihm delegirten räfek- turracbe als Präsidenten; aus 3 Mitgliedern des Zä lungs- Conseils, die von dem Präfekten unter den Mkitgliedern derjenigen Zählungs-Conseils der Gemeinden, das an der Errichtung des BatailloneTheil nehmen, zu wählen sind; aus dem Bataillons-Chef und aus 2 von dem komman- direnden General“ der Militair-Unter-Divifim oder des Departements zu ernennenden Capitainen des Bataillons.“
„Art. 85. Die National-Gardislcn, die ihren Stell- vertreter beim stehenden Heere haben, smd von dem Dienst: