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Thorn und Nothomb Luxembourg heißt e :
„Direkt und gan puttrtc sitzen„ém Bc seyn; daß wér„1edoch dort repräs daßder Kbntg Wilhelm, welchcr pxtttrte des Großhe :| e_inc Falsche Angabe, ewets fuhren werde. Großherzq usse, daIt
mtschiod dieBersammlung: „D-xr bürgerliche Tod i abge-
agt; er kann néchr wiederhergeftellt werden.“ - ehrere
rtl el der neuen Verfassung, in Bezug auf die richterliche , “Gewalt, wurden darauf ohne lan e Debatten angenommen.
Der Art. 74 lautet: „Die JnZétution der Geschwornen wird „mindestens für politische Verbrechen und Vergehen , so wie für Preßvergehen, eingeführt.“ Hr. v, Nobaulx v“"er- kangte die Erweiterung dicker Institution auf alle Kriminal- Vérgehen überhaupt. Dem widersetzte fich Hr. v. Leuze: „Die Jury“ , sagte er, „ist ein Erbstück aus den Zeiten der Barbarei. Es wird dadurch der demokratischen Macht, die in unserm Lande nur allzugroß schon ist, eine noch größere Ausdehnung verliehen. Die Geschwornen-Insticution ent-
spricht aber auch gar nicht einmal unseren Sitten.“ Der,
* Redner führt» aus eigener Erfahrung an, daß er als Mit- glied der Jury fast niemals gewagt habe, ein „Schuldig“ auszusprechen, weil er sch von mögkichen Gewiffensbissea habe frei erhalten'wollen. Er machte aus die Gefahren des Par,- teigeistes aufmerksam, der auf die Jury einen Einßuß üben kann,
- und meinte-endlich,daß, da die Geschwoxnen keiner Verantwort- l-ichkeit unterworfen seyen, der Richter fich dadurch ebenfaUs sehr leicht aller- Verantwortlichkeic oxntziehen könne. Herr Rajkem bekämpfte diese Anßchten; auch Hr. v. Secus d. Aelt. stimmte. ihnen nicht bei. Die: Fortsetzung Oer Bsra- thung über die Geschwornen wurde schließlich aufden folgon; den Tag verschoben.
Folgender Tagesbefehl ist hier erschienen: '
x * * „Brüssel, 18, Jan. 1831.
Soldaten und Freiwillige! Ihr seid dem Rufe des Va- „Kerkands gefolgt und habt Euch, wie durch einen Zauber- schlag, organistrt, um zum Kampfe zu siegen. Eure feste und muthvolle Haltung hat ihren Lohn gefunden: Die Hol- sänder erkennen endlich förmlich und der That nach die Frei,- hkit der ;Schelde an. Diesen ausgezeichneten Vortheil hat das Vaterland Euch zu verdanken. Eure kriegerischen Demon- “ßrationen unter den Mauern von Maftricht , Eure drohende _Steüung in der Provinz Antwerpen und in den beidenFlan- dem haben dem Feinde die Not wendigkeic auferlegt ; Ih r habt die Schiffahrt der Schelde ero crx! Soldaten, ich schäkze mich
St?cklich, das Organ der Erkenntlichkeit Eurex Mitbürger zu, y";
diese können, falls Ihr in dex Folge „wieder einmal zu den Waffen greifen müßcet , nichc mehr dcaran zweifeln, ' dgß, stolz auf Eure ersten Thgten, der Sieg Euch" auch nicht Meder verlassen wird. -- Es bleibt uns nun noch übrig, Belgien und dem ganzen" Europa zu beweisen, daß Ihr Eu- ren Heldenmuth zu dämpfen wissek und sekbsk, sobald das Glück des Vaterlands es fordert, dem Mathe die Refigna-
«ion folgen lassen könnt. Nypels. “-
Lord Po-nfonhy/wird jelzt- häußg in Gesellschaft dss Kongreß-Mitgliedes, Hrn. Lebau, gesehen.
In hiesigen Blättern lieskman; „Der Englische“
Courier enthält folgenden Auszug eines Schreibens, das, seiner VerficherUng zufolge, bereits am „20. Dez. vom Briti- ZMA Ministerium an Lord Ponsonby gerichtet worden ist: „„Die Rechte des Deutschen Bundes hinstchtléch des Groß,- herzogthums Luxemburg find im Protokolle vom 17. Nov. anerkannt worden. Demgemäß wünschen wir, daß Sie bei der Provisorischen Regierung von Belgien , indem Sie ihr zu ?(eicher Zeit Fhre Freundschafts-Dienße anbieten, auf die so-
ortége und s rmléche Einstellung “eder Beziehun ihrerseits zuden Angelegenheiten des Großéerzogthums be eben, und wojxen Sie demnächst diese Regierung eiuLaden, die nöchigen
Proclamationen zu erlassen, um ihren Beschluß den Einwoh- nern-des Großherzogthums kund zu thun.““ - Wir unse- rerseits ( agen jene Blätter hinzu) wissen aus guter Quelle, S_aß ein chreiben dieser Art an den Lord Ponsonby wirk- Itch abgerichtet worden. _ Es scheint jedoch, daß dieser Ge- sandte der fünf “Mächte es nicht für angemessen erach- tet" hat, die ihm aufgetragene Botschaft aus urichten; oder, wenn er _es gethan hat, so hat die provisor/is e Regie- i'ung fich geweigert, der Einladung der-“Londoner Diploma- ten Fol e zu leisten. Wenn die provisorische Regierung an-
ders ge andelt hätte, so wagen wir im Namen der Luxem- .
burger und aller Belgier zu' behaupten, daß ihr nicht gehor- samt „“worden wäre. Luxemburg hat eben so wie die anderen _ Yovmzen voyBelgéen seine Revolqtéon zu Stande gebracht. „ e Interventton der“ fünf Mächte kann eben so wenig in die Angelegenheiten Luxemburgs zugelassen werden, als in die von Brabant oder der beiden Flandern. „ZV'gl. damit den ngchstehenden Artikel aus- dem Journal de uxembourg.) _ „In dem («[Im erwähnten) gegen eine *ém Namen der xovikorischen Regterung erlassene Proclamation, der Herrn
gerichteten Artikel des Journal du
rdnun smäßég *) erwählteDe- on„gre se, 'das mag w trt„ ind, daslä Köntg der Niederlande i , rzogthums zürück wovon ich Ihnen ein an- Daß der König selbs? es hmy dem Schicksale meme Herren, erlauben yon den Advokaten-Wendun- n„, daß man in der That fail tn Ihrem Leben etwas Ande- daß der sqgenqnnte National- Provmz m seine Unab- Daraus jedoch den abe, djese Entschei- gcgetx dte„Grundsätze ck bekennen und dre Ste ausüben. sehr berquscht haben, daß Sie n? WM". dthrundlage aller ähn- ntegretät csi, so werden Sie unbe- Deutschcn Bundes achten wollen? „_ Grund voraus, als Sie, seltsam ge- m Bunde haben aufrecht erhal- hmm gesagt, daß dée„ser poli- nartchen zu,!asse, die thm an- Zulaffung au dadurch an gelöst “werde. tyohl werden dürfte, wcnn dre Gebtets-Beraubung des yn sollte , oder) wenn,.w„as “even önig von Bc!gten““ih“m mcht an: nicht e- reß verwor en nd die Regie.- _ so „' etwas tnAnklageftand ndcre geschieht-fchon shofe,- doch vor dem egahten TheileT vqn en tß, und beretts- m Weedervergeltungs- halten „Sie uns „ en Wohltha- gmnen ? Isi es nicht „ebrauchtzu haben , was te„Anmaßun _Unerträg- man emmal. ck wie en hat,
die„ vier De schtckt habe deresmal den B anerkaxmt, daß das
Bxlgxens folgen m Ste mn“, es Ihnen zu „sagen, eine gen, deren Ste ßch so_oft bediene glauben sollte, St„e hätten niemals res gethan; - Wtr haben gesehen, Kxngxeßfur gut chundcn hat, un hangtgkctxs - Erklarun Schluß- ztchcn, „daß
»dung zu annuutxen, handeln , „zu „denen
Sollte „Ste dre Gewalt schon 1“ Ihre ctgcnen Lchr'en verläugne lichxn Fragen dte' (H„cbéets-I zwctcht doch auch dre des scyc dxes mrt um so mehr nag, Ihre Bcztehungen zu die e „ Nun hat man I tasche Körper nur solche Mo „ wenn er die das Terrétoregl-Banp doch nicht chzt sagcn Ste uns etnnzal, wie es der Bundestag Ihrer„Mcm_ung über Hauses Nasau-Oramen mcht c so natürltch wäre, Ihr neuer 1 üände? "* „ches
„mit einzuschléeßc tcmaxtd die Macht h das hetßt geradezu,
ten wollen.
und daß , verweigere,
Arrangement, das Euch fällt, wird auch vom National-Kon wcrden.“ Daran éß sehr zu„ zweifeln. „ rung oder das diplomattschc Com 145, annehmen, werden desa„vo-uirt und yerscht werden.“ Das Enze wie das 21 jeth/ wenn auch ni„cht vor emem Gericht Ntchtcrskuhle des met gxsundem Urtheél b -ntrcgucn„müde geword durch btttern cchdel das Wofur, m.
Belgien, .der Eurer den meisten Iourna Recht geZ-en „Euch ausübt. -- ,denn, daß Ste aberuzals vqn dcn unermeß ten dex Nevo„lutton mrt uns zu reden be schon genug, exn-nal Alles
d„te Charlatancree nur Lächer lxches hat? Glczubten Sie, „daß,. Weil man Ihnen nachts zu erwuderjn gehabt hätte? dxcsem Irrthcxme doch zurückkommen! - „Die“ stud um d„te Hälfxe vermendert, die :| um ejnrge Centtmen herabgesetzt u “steuer tsi ab„geschafft worden.
atentßeuern crsonalüeuer nd die S ck „ Das Holländische ge und etne„Berau bung; das vom es„se dckrcttrt-e Budget ist eine «- Ehe wtr fortfahren , sey uns die„ chncxkutxg skch auf dre e Wctse dec c eßtworden. ufällég dazu be- och selbst dann t gebrauchen; wie aber macht Wahrheéx sagt, Ste stch„ m- Budget ntchts „ g daran Wer hoffen glejchwohl, und Per oxmk-Steuer er uns dur
Budgaét isi ctnc Lü Belgischcn Kongr Wahrheit.“
erlaubt,
daß es nicht„ rechtschaffen scheint, Kunst-Phrasen axtzuetgnen, die anderwärt Sollte das auf dte Franz. Charte an summt seyn, den „Weg um die Me mußte man es Mtt einiger Vorsfch steh jenes Budget, das lügt, in dem Metüerwcrke cines Unbekannten? dessen, daß wir schon jetzt mit dem Holländésxhen u haben glauben; es„ kann uns als gt oder die„Wahrhett sagt. en Gesch [xder die Patent- terung beibehalten hat, „ dre unserm Gewcrlelerße und un- leche Verfü ung ür das Gro her- dcn Beweis, daß Gesehen Hollands, wo diese Ab- „ ationaler Znüimmung bcüchen---blci- gement, haben werden, sondern auch, da
unsexen Verhältnissen beschäfté e; wo „ daß das“ Protoko ,wclches dre vor 10 Ta en im Haag be.? ekannt geworden s' Ihnen sage, w„ohl„ abneh- nicht dem Prenctpe nach Verfügung eine Auflage dte durch ein Gesetz verordnet worden war. - nur, 111.- H., daß sie bei Ihrem Aufenthalte chtégeru Begriff von der wahren Stärke der sien erla-n t haben,
s in Umlauf'g ewandte Wort t zu machen?
und dieses" , das die Merken
mehr gemein lte cn, ob es da) “bre schlecht dte Eure provisorische Re
andere ersetzt werden dürt seren Hülfsquelletx mehr zusag vom 4ten d. M. :| bereits die Schlachtüeuer
zogthtxm abgeschafft worden„; wir erkennen dai'én war mcht allem mit den „Fmanz- gabe n„och beßeht und mrt n den wrrd, m„chts sch sehr thättg met ck nacht vergessen Trennung bcsnmmt gussprach, erst
xannt wurde und beer selbst erfi se . Auch werden Sie, ohne daß ich e men können, daß,'wenn diese beschlossen wäre, der König nicht dur
.* Durch Köni
werden darf,
Trennun
al-„schaffen konnte, Emes „wundert mich m Brussel keinen re „ Armee tn Friedenszeiten und _von thren Ko „ daß ste nicht mehr von Ihren tmprovi trten Da-
selbst in dem Falle, „ rns , Cankrins und chpcxatropps verwaltetéwérd. Diese Männer,
*) Dic gesperrt gedruckten Wor
. te kommen in dcr ProclaMa- teon vor. _ „
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a mlndefiens eben so gut versichert, als „der. Gynexal-In- FekäthtrttFCYa al, fa en in ihren Werken über dre Miletmr-Ver- waltun , dax 1000 ann unter den Waffen, Offiztcke und Ge- meine“ Fm Durchschnitt erechn_ex, ungefähr 1000 Franken per Mann in jedem o“ahre ko en. _Hternach also werden Eure 40,000 Mann -- das K nigreich zählte so„n| yiemals mehr al„s 32,000 - die Sie so glattweg „auf das Papecr hmwerfen, 40 Mtll. „Frankxn kosten -- verstehen Sie dqs, meme Herren? Das ehemaltge Nxe- derländischc Budget bewelligtc dcm Mentsiertum nxtr 1x;- Mell. Gulden , - und das war schon ganz rechxschaffext fyr eme „Bc- völkcrung von 6 Mill. 0“chor aber, da Ste „zwct Funftcl ptcscr Bevölkerung und die Halfte Her Staats-Etnnahmcn versterext, wollen Sie uns én"Frtedenszcttcn sogar mehr abnehmen? Em chöner Trost für alle andere Opfer, die Ste uns berctts aufgc„- egt! -. Von wem sprechen Ste denn aher, "3- H., „wcnn Ste sich an Ihre Landsleute wenden, dtc„„S„te„ K_tlffol'ßcrn“, cini und fest zu bleiben, und„dcncn See„dtc1cxngcn als vxr- bre erésche Intréguants bczetchncn, dee dt„c1e„Provtnz als ein Lehn und ihre Bewohner als Lctvetgcne be- trachten? -- Wagt Ihr es wohl, ohne zu erröthcn, „das Wort Intrégue aus'zusvrechen? Durch welches andere Mxttcl tft xs Euch denn elungen, dcn Gewerbfieiß und denWohlstand Belgtens zu vernichten? Und was habt-Ihr wohl an dre Stcux de_ffcn zu sehen, das Eure Thorheitcn zersiört hgben? Halten war jedoch u„t„1sern ererbten „Unwillen zurück; „cm strenger, aber unpqrtettschcr Züchter erwahtct Euch; „ er wrr„d Eu„ch den Platz anwetsxn, „dcr Euch gebührt, und zufrteden m„tt semem Urthetlc untcr chrctben wir es im Voraus, indem wtr E„uch, statt aller Bc raf„nng, bloß dem AuSspruchc „überlassen, dte Sprache „der Wahrhctt zu hören, die Ihr sysiemattsck) gcschändxt hqbt, und dtc Ihr aus Furcht jetzt profkrebirk. Die Männer, dre Ihr mit Eurem Bagnftrahl“ nach der Weise de Potters treffen „wollt, und auf dte„„Ihr„dee Verwünschungen der Anti-Popularttät ladxn möchtet, nnd nher Eure Angriffe erhaben; se kennen „unter sache keene andereLeeb- eigene, als die Ihr durch Eure-Lugen „vcxsuhrt habt, fic„ sehen kein anderes Leben in' „Bel ien, als dasxentge, dem Ihr dee “'n- veüitur durch Kreuz, BtschoZMczb und Rm mußtet gebenWla cn, “wenn nicht etwa noch zum Gluckc, das gr ßer wäxe, als Ihr es verdientet, dasSccptcr derVernun eine ne„ue Inveßttur verlctht. - Sie, meine Herren , wxrden hier er Fchtckt, oder, besser gescht, man schicht Ske in dteses un lücké e 53an zurück, um Ihr Werk durch eine neue rein uxe„mburgtsche Revoluttyn u vollenden. Sie kommen ein wemg spät an , m. und M) 'ürchte, Ihre Freunde habxn Ihnen den rzndankbar en und ge- -.ahrvo11sken Theil der gememsamen Rollexubcrlaffcn. Ihre sehr
bel anZebrachte Hénwxisung auf das Herzogthum B r a u n sch w e : g Dürfte Ihnen gar mchts nützen. Und nocr saLt Ihnen denn,
d'aß der Deutsche Bund dort nicht intervenirc? Gagen es Ihnen *
etwa Ihre Diplomaten von" London und Paris, oder ziehen Sie „diesen Schluß aus den Pxotokollen vom, 17. Nov. und 20. Dez.?
«- Die Appellation 'an däs Franzdßsche Volk wird von Euch selbst „
getadelt, weil Ihr zu cbt, daß dé„e Französische Ncgéerun nichts von Euch will. Ho t Ihr ctwa, dte Negtexnnmet „dem „och zu entzweécn? Ick we ß wohl, dasDrohcn rü jetzt ucr ccnztgesHulfN mittel; Ihr droht abwechselnd der Londoner Konferenz,„dem K'dntge Ludwig Philipp, Englayd, Rußland, Preußen, Oeüxrxeth und dem Deutschen Bunde; endltck) proht Ihr gar der ganzen cwclmrtxn: Welt, *und warum? WcilEure ctgencn Interesse:) und Eure Memungen féch geltend machen wollen, ohne sx'cl) tm Gcrtngsien um„das wahre Intereß'e unseres Lgndcs zu kummcrn. Seltsame Dtplq- maten, um nicht einen schltznmxren Ausdruckzu ?xbrauchen - dxe nécht einsehen wollen, wyhen dre. Fraß endlech uhren w„erde, dre man ihnen immer noch gewährt.„ cher neue Tag zctgt„Euch machtloscr; Ihrgcsieht dies" scxbsi tm Angeschtc Europas cm und
laubt, um den) abzuhelfen, nacht“ Besercs thun zu können, als
en unvermeidltchen Gang der Erctgmsse noch zu bcschl„euntgen. Ihr denkt entweder nur an Zwangs-Mgaßregeln , „mn dre Presse und das Petiteons- Recht u zü eln , „dee Euch um Wucher „das zurückgeben, was Ihr„ frü er i nen ltehet, oder an lächerltche Combinationen über dee Erwählung eines Monarchen. „Können aber wohl Männer, die mtt gesunder „Vernuyft be abt smd, das Heil ihres Vaterlandes wirklich m eme Hecrath chen wollen? Und Wer steht Euxh denn dafür, daß *Icmand Eure „m den Koth getretene Krone w_trklé„ch annehmen werde? - Ich wall Euch nun schließlich meine Metnung über den Aus an Eures Unterneh- mens auf Luxembur sagen: ech überlasse _ die Nuh-Anwen- dung, übrrzeFt, da man„bei der Achtung fur den in London feügeskelltcn rundsah, Mattel findcnwcrde, Euch, Eure Abge- “schmacktheiten „und Eure erbärmléxhen Interc en ganz aus dem Spiele zu brm en; » Ihr qreift zunäch ein, yerbündxtes Volk von 32 111. Menschen ax), die durch“ eme gletche Anzahl unterstützt werden welchc nch außer dem Föderatzv- Vexbande befindet, * jcdo „ mit„ den Ersixren veretnigt tft, w-ctl ihre Regierungen ente rerende Thetle„ des Deutschen "Bundes ausmachen. Ihr ha t das Europäts c Staatsrc t verhöhnt und geschändet, und, wenn Eure S_chwache Euch ni t
indertc, “"Ihr wurdet auch die Euro:)„ätsche Cevilisation„ rückgän- _ 9 machen; hr predigt'dée Anarchte und droht damet Fr„eun- , M UUd Fkk" en. „Das unfehlbave Resultat eines jo lächerltchen "Benehmens wfxd dtc Verabscheuung all_er derjcn' cn eyn, dercn * erz noch bet dem schönen Namen Nationa - E re schlägt. _ eut,sr,hland,1„vird nicht vergeffcn, da es 0“ahre lan für scéye tunabbängZZkect, seit): Ruhe uud dcn „réedli cn („Henn aller (Hu- U' gekämp t hat, dte mit einer vorgerückten Civtlésatéon verbun-
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den sind, die e“hr nicht anexkennt, weil Eure nnwkssenheét Eurer Anmagßung g etcht. Es Mrd mcht zu eben , daß ein Dutzend unruhx e Köpfe dec Inßstufionen angre fe , unter denen es blü- hend i , geachtet von außen und ehen so ruhig im Innern, um ohne Erschüxternng chormctx bewtrken zu können , welche-etwa _dte Fortschrette der Volks-Erztchung cr-hxtschext. Frankreexl» auf- geklärt über seine wahren Intexexsen, wrrd setne-Größe necht guf die zweideutége„ Unterstükzung crx: ger Tausend Menschxn begrun- den, deren jcyege Oberhäqptcr tm_Iahre 1813 gxgen Feyes Land gerade dieselbe Stellung cmgenommen haben, dre ffe jcßt dem ganzen Europa gegenüber cmnchmen wollen. Eygland spottet Eurer Thorheétetz; es macht sem Insular Gem'e so lange bei Euch geltend, bts es Euch, ohne daß Ihr Euch regen könnt, seinem Einßuffc unterworfen hat.„ Rußland, Oeßcrrei , reu- ßen und Alles, was“ unter dem Ecnfiuffc dieser Maxhte tch eßn- det, werden dir nnklug verletzten Gcrccht_samc emes wesentlxch dcfensfvcn Staats-Körpcrs, dcr, meehr als jeder anderx, de„n Frte- den von Europa verbürgt, yntcrsiuhcn. Ihr werdet t„n dre Ver- zweiflung gcrathcn, Euch emer chernen Mauex gegeneubex gesiegt zu haben, und damtt endtgen, daß Ihr uns dt„e ungYuckleche cht zuruxkruft, wo Einige Eurer Wrgäztger, met Wethrycdeln b,“;- waffnet, dcn Französschen Koloß m dtcscm Laende„ umsiurzcn woh- ten. Eure Pfaffcn riefen damals den unglue-klzchen Landleutext zu: .,..701'5111, jamZünx. LWK FSW 701" (19 xxlm'en! “' Nachdem st_c dicse jedoch von Mexljn hatten zusammenbauen lasen, lecken ste schnell über den thm davon, um emer gcx'cchten wohlverdtcnten
Strafe zu entgehen. „ „ „ „ Ein wahrhaft ltbkraler Necht-Untonxß.“
Dxr Observatcur du Hainaut der_ichtet, der Ein- wohner von Mons , de? durch seine Bittdchrift die ganze Franzdsscbe Deputirteu-Kammer in Allarm verseßt habe ( Vergl. Nr. 21. der St. Z.), sey ein alter Gascogner , der als Beamter in Mons vergessen worden und fich nun durch die Vereinigung Belgiens mit Frankreich seine Stelle gern fichern möchte.
Der Professor Warnkönég ist, der „Emancipatéo'n“ zu- folge, jetzt an der Umverfität von/ Gent angestellt.
Lüttich, 22. Jan. Das Schießen in der Rin von Maxtricht, das man geftccn Abend noch hörte, hat seit- dem aufgehört. Der General Dibbets ist durch eine Maf- fekte, deren Durchlassunq vom General MeUiuet geßattet wurde, von den Be5'ch|üssen der Londoner Konferenz, 75 Wie von denen seiner Regierung, unterrichtet worden. Gen. Mel- linet, der auf dem rechten Maaß-Ufer stehe , soll erklärt ha,- hen,_daß er seine Stellung vor Mastrécht nicht *verlafsen werde, wenn auch die provisorssche Regierung dies-wiadnho-
,lenclicv anbefchlen sollte.
In einem hiesigen Blatt: liest man: „Vor einigen Tagen hat der Kongreß beschwssen, keine Kommissarien nach Paris und London zu schicken. Gestern dagegen ist beschlos- sen, dennoch dcrgleichen nach Paris abzusenden. Wem muß man eine so plölzliche Willens-Aendcxung zuschreiben? Es scheint, daß dieser Beschluß hier , wie in Frankrelch, allge- meine Verwunderung erregen müsse. Was werdxn die ver- nünftigen Lenke in Paris sagen, wenn fie Belgische Depu- tirce hinkommen sehen, welche dort nichts zu thun haben? Was werden die Belgier sagen, welche die Unabhängigkeit ihres Landes aufrichtig wünschen? Sie hatten wieder ein wenig INutl) gefaßt, indem sie sahen, daß der Kon reß klüg- [ich beschlossexr hatte, keine Deputirce zu „schicken. „hre Täu- schung wird nicht lange gedauert haben. Wtr möchten wohl wis- sen, was man in Paris thun will, wenn man nicht hetmlich beschlossen hat, Belgien durch irgend ein ONitt'el mit Frankreich Hu verbinden und die Mduld der „fünf Mächte aufs Aeußer e zu treiben. Ge c man hin, um das Kabinet „des Palais- Roya! über die' Wahl des Herzogs von Legchtenberg zu er- forschen? Hat man denn vergessen,.daß das Gouvernement Ludwig Philipps diese Wahl verworfen hat? Wir glauben gern, daß der Herzog von Leu„chte_nberg einjunger Fürstvoll guter Eigenschaften sey. AUem ]e mehr gare Eigenschaften erbefilzt, desto mehr hätte dieses Gouvernement von chu zu befürchten. Ist das so schwer zu begreifen? -- Uebrtgens fühlt man mehr als je die Nothwendigkeit, "ein Oberhaupt zu haben. Jstder Herzog von Leuchtenberxx der Für , wel- cher uns gefällt, so proklamire m„an thn. Wtr haben rsache, zu glauben, daß der „Kongreß dw Wtchtigkeic der Umstände genugsam fühlen werde.“
-O,esterreich.
Wien, 2:2. Zan. Der Oesterreichische Beobach- ter' enthält Folaendes: „ „
Amtlichen Nachrichten aus Galtzicn zufol e tft die Cholera Morbus, welche in den an das Rusfische„ St dtchén Satanow, wo diese Krankheit schon eit län erer Zett wütbet, gränzenden. Dörfcrndcs Tarnopoler reifes alarobowka und Wychwatynce sich zu äußern anséng", durch die„ ener ischen u,!„td schnell ange- wandten Maaßrcgeln in diesen beeden «rten gletcbsgm in ihrem