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MW oHe'x irgxu-d eknor andern Macht sixh deamit eitxverskandßn zeigt. Nur eine einzige vernünftige Erklarung glebk es fur diese plölzliche Aenderung, wenn man nacht Überhaupt annßh- men will, daß der Kongreß, gar nicht mehr nach ve'rnüuj'tt- gen Gründen handkle. Diese Erklärung bsstshc darm, daß
die Abfaffer Des neuen Vorschlages das EnQe des D-xama,
das die Comödienzettcl dcs KoUgr-cssez auf "Freitag den LMM ,
d. angskündigr haben, noch etwas verschichen wollten.“ _- Dassekbe Blatt nennt foxgende Mxtarbetrer des “Loup,- rixr des Pays-Bas, die seit der Revolut59n AnßsllMg-xn er- Haxten haben: veau M?xene-n, gegenwärtig Gxnequ-Prokurator beim Brüffcler Wr-Wcshofe; _ Claes, Baxean-Chex desselben Gerichtshofes; Nothqmß, Syndikus der Stände von Lxxxem-
bn-r'; Duc etiaux Generat-Znspekror dsr Hospitäler; VM ; „ „. . p_ , ' [W, und zwar 1chrtftlich, von Seiten dEr legix'ckwn Kom-
fidenc des diplomatiWen Comité; Vleminckx, General „W Z 17:is'«1xien über dßese beiden Punkte Anskuxsz, zu haben.
de eyer , Mitglied. der provisorisckxen Regierung und PW
miniftrator der Hospikäler; G-xndebien, Pxäsidenr des JUskiz-
Comité: und Mitglied der provisorischcku ngier-ung; de Por» ; _ . ' ter, Ex-Métgtéed der provésorischeu Regésrung und a:1gche:*.- ? uus zx: Lord Palmerston und erklärten thM , daß dw “pro-
der Diktator; Tiel-enmns, Prßävent (ck95; Comité skzr dé; in.- neren Angelegenheiccn, UW) Cl). vsn- Brouckoue,_ Präst'Z-ent des Finanz-Comité, Obsrsk-Léemenant d.:r ALU'USL'W und bks- heriger Mélimir-Gouverneur der PyoviUz Lüttich. Das “ge.- nannte Blatt bemerkt [)isrzn: „Der Courréer xmpfwhkt Z'eizt die Kandidatur des Herzogs von Lexsäxtmberg. m_ pcsßzn Nam": verspxochen worden ist, daß diejeuézen, dre xexc dcr Revokxtéon Aentter-bekommon -l)»3.ben, se guck) behaltcu j-ouzm. "Warum hat der Prinz von Oxanken in seiner Pkoclamsukccm
MM daffékbeBc-rsprechen gethan? Man würZ-e kn dxcßm "Jää- nicht die-Sokkise b.“.qsmgon haben , von Um Prmztxn. * u f „ ' , daß er die Zerfix'kcéelung Boigißns und dessen RUM
Zcrb' führen würde, während er doch eben der einzige Mann MMU Ui, der 'das ELW wie des Ankexe vexhéndorn kaN-n.“ Br'üs s ei, 29. Jem. Die Zeßké-ge Sihtmg des Kon- W,!)er man mkt großer Spamumg „entgegenxah, muede
* IWW Uhr MSM: s--*et:Öffnet. Zuvördsrjk wurdsn wiederum there Bittschrften „mit zahlkeiäyen UMte-rzsitheM. „aus*
Brüssel, L'ärtich, amür“ Und Hsm HWeg-au, die sämmkléch
- um die Erwählung des Herzogs von Leuchtenberg nacbsuch-
ken, vorgelegt. Herr THorn, der von der Belgit,“ch§n-Regie- rang ernannte" Cévxj-Gotwerncur vou Lukaburg, _j-usbre um einen neuen Urlaub von “20 ““Tage-n nach, der ikxm „“so-ck33,“- weigert wkrde', „*wiswolx-l Herr Nothomb- ße*x11erkre„._daß die Anwesenheit dez H;?x'rn Stift, Köuißchhen Amviutxrra- tors iu Luxsmburg, nd die erwartete lexktxxxfc dss „Yer,- zogs B.“:rnlxn'd vox: Sacszßen.-Weémay dic xerner-e Anwexen-
* hM des HM" Thorn in Axion uothndt'Z ma-Hrcu. El)?
Man zm: Tages-“Ordnung, der Wahl des Stvaacsl-Ober- Hauptes, überging, bé-slr der P r 6; s:“ d W t. sms Linked? an die Versmnmlun-g, worin er sie ersxxchc, bn der eben bc- vorßehxnden üb-Zraus w€chtégen Dézersfißn Die Ruhe, den Anstaüd und den Ernst zu &ck&-LMU, Tx“? der Gegeußaxtd erh:ische. „,Ich bitte die Redner“, wgts _er, „sich babe: xe- Der Persönlichkeit sowohl gegen einander selbst als gegen dxe_ verschiedenen Thron-Kandidat-zn zn ct1r[)-.*.lc.*n und M; daraus 'U“ beschränken“, die“ Frago nur Rays dem Gesixhxsxouukte Oer “ or; und Nachtheile zu bekrachctxn, welche; die1er oder jsner Kandidat dem Lande für seinen innert: nnd äußerU Frieyext, für seine a::dels-Verhäitxmse, füv den Abfluß seiner Mme- raL-, Acker. am», Gswsrbs- und FaR'éF-Erzeuqniffe genx-ä-hren könnte. WWU der natür-lickye Lauf der Diskusion dahin 'My-xen sokkte, daß auch von einer Famélie gesprochen wird, die von aller Macht in Bejgjen ausztrsclzkwßcn dcr „Kongreß im allgemeinen Interesse für seine Pflicht exachtet hat, so möge die Erwähnung nur in gsemessencn, schickäich-en und anßändigen Ansdrücken geschehsn. Anders verfahren hieße Mangel an Takt„ Ge,- s'chmack, besonders abe? an'SeeLengrdße uud Edelmutl) zei- , en,“-d-ie' den“_'tbal)ren Belgier so sehr auszeichnen. Was die
'rébunen brtréfft; so empfehle ich l'hn-en,*ja ich gebiete ihnen sogar „die genaue Beobaehtung-der im: Reglement enrlxalce- nen Vorstbréfren, auf deren strenge Ausfühx-ung ich jehen Werde.“ -- "Zunächst bestieg'Herr Van de_ Weyer, der von feiner Sendung nach London zurückgekehrt war, die-Redner-
-- bühne, um über seine Reise'Bericbt-«zuerstatten. „Kaum“ sagte
er „waren wir in “London angekommen, als wir dem Lord Pal-
" merfton etsne Note über die Nicht-aus führung des Waffenstillsk-gnds
von Holländischer Seite zusandten. Sie kennen diese “Note,“die im Geiste der Mäßigung und Gereohtigkeéc, welche das Bexgixche Volk so seör cbarakterifiren, abgefaß't war. Seitdem kam 22:18 das Protokoll vom 9. Jan. zu. Da wir glaubten, daß Dée Unabhängégkeit des Belgischen Volkes dusch dieses Akten-
ßück kompromiktirt Werden könne, so beeilten wir uns, eine
Note in Bezug auf die Gz'änzén zu rsdigiren , die wir der Koxferenz zux'andtén und dée Ihnen ebenfalls bekannt, ist,
auch'-ihrerseits den SKINNY der- We'x-r-xc nnd der MWt trägt- der dem Belgischen Voxke eimvohxc. I:: der Z7„vU"che-nzeic erhicxren wir die Nachricht von der Ausführung des Waffen- sttllftandes und der Aufhebung der Schelde-Blokade.“ Dieser Umstand veranlaßte uns, bei Lord Palmerston darum nach- zusuchen, uns mit den Midgliedern der Konferenz in amt-kiHe Verbindung .sskzen zu düßfen. Als Antwort darauf erhiekcan Wk? folgondss Schxeében; „Lovdon, "24. „Jan.
„Dée Konferenz , welche die nörhégsn Benachréchxégungm WU Scécsn der Bevolln1ä.chtigton Sr. Majestät des Königs dxr JY-xderlan'oe über die Tf)eélung dex Maiden und Re Handels;“Yrra'ngemen-ts, die hi-nfichtliäz Belgiens gekroffsn werden könnten, -vor Augen hat, wünscht “so bald als mög-
, ,. _ „ (M.) Palmerston.“ Am Tag"? "“ck Empfang dickes Schreehens begahen wir
vikorixche Rygterung nicht ko-mpcrent sey, um über die Grän- zen Wer die Theilung der Schuld zu unterhandeln, und “was; dies einzig und aiieén dem Kongreß zustehe, Wir über- gaben dem Lord zugleich eine schmfcllche C'rwiederung vom 25. Jan. (woxin die Herren Van de Weyer und H. Vi- laéu „„Als. anzeigen, daß fie über die anzzeregten heiden Punkte erst neue Jt-xstrukkionen einholen müßten, uud deslxalb muh B::üff-„l aßgixxgsn, je'ooch soöalö als möglich uach IMMS!“ rückk'chren WWW", und einstweilen dort den Herrn Bebe a-ks LeZati-ons Seoretajr zUrü-ckléeßen.) ch-vaus ersehen G.Sk- daß die 'KWnris-"axien ihrem Mandate treu gebliebm sind,. und die Rechte des Kongresses stets zu raspeßciren wußten. Ertauben Sie mir jedoch noch Eine Bemerkung. Es ist,das
- Gorüsht verbreitet worden, aks hätte unsers Sendung uam
andern auch den Zweck ;;?habc, die Mächte über. dée-Gr-
; wähL-ung dys Staars-ObsxÖaUx-es zu konsulrt:*en. Ni? htbtn
WU“ KSWck direkt oder in?.ei-sekc mit irgeud'Jcmaud“ übersa- sM GLZMKWÖ unterhgt-Wexc. NiMH" Wort über“jene;Er- Wähllmg [| unkerm Maude eutschläpfk. Eben so faélschx-ést das, was von Unterred-ngen gesagt worden ist , die ieh mit dem Prinzen von Oranien gehabt haben soil.- Weder ich, noch mein Koüege haben Sehrixke gethan , die der National-
, Ehre und unserer eigenen Würd?- zu-wider wären.“ «- Hor: '
v. Fach fragte , welches Recht denn die Londoirer Konferenz haßs, si,.ä) dermaßen in die Belgischen “ZTngeLegenheiten einzumi- schen? „Décjé-Tbe Frage“, bemeskte Hr. van de Weyer, „haben wir auch an den Lord Palmerston gerichtot und dieser gab“ um; zu exkemwn, daß die „Konferenz in' dieser Hénßcbr ksine ossizxelle AUtwo-rt erxheilen könny. Damir, glaube ich, w:.“ilxe ow Konferenz sagen, daß fie sch vorbehalte, über die
“ Gränzen und die Theilung Mr Schuld durck) em-xn ähnlichen,
Akt, wie der, zu verfügen, weléher den Vertrag von 1814 kon- srécnérk Dacum haben wir auch nicht aufgehört, gegen eine ähnliche Einmischung zu protestiren und beständig behaupxet, daß :vix nur dem National-Kongreffe das Recht zugeständen, Über di-sx'e Punkte zu verfügen.“ -- Nachdem darauf auch noch xine un; erhch3blxche Diskussion zwischen Hrn.- van de W eyer un'.» Hrn. vom Robaulx, wssxher leßcere durchaus wissen wollte, ob nich“: das dipTo-macisthe Comité scham dm'ci) seinen Beitritt zum Prorokoä vom 17. November den fremden Mächten die EitMin'xg tmchgegeben, stattgefunden hakte , brachce .?“? Ch. Le Hon die Fox'm in Vorschlag, in der das kün tige Sta-zts-Oberhaupt zu erwzhien sey. C's entstand'eine De- baccedarüber, ob (“:ck-"sr Vorschlag einer Kommission zu über- weisen sey, , und ob m-zn *so-narh die 37 Redner, die b-x'reiczx eéngeschrieben wäken, über die Regenten-Wahl erst -reden_lck1c 'sszn solle oder nicht. xHerr Lebeau meinty, dis Diskujßon über jenen, die bloße Form betreffenden Antrag wür»: eine ganze Sikzung" foxtnehmeu , man habe jeöocs) gax keine ,Zelt zu verlxeren .und sollxe“khtt sonach einer Kommission. übxrwri-
ssn. Di-ss fand vivien Widerspruch. Endjich kam man „Über- ,
ein, syfort eine Kommisston u ernennen und ihre Anträge ln diexer Hinfickxt auch sogleicZ zu vernehmen, Dio. Sitzung wurde auf eine Stunde aufgehoben, nach deren Ablauf von der Komnxisson_. folgendes Dekret vorgeschlagen wurde: „Art. 1. AbMeichend vom Art. 17 des Reglements sollen die Vom durch unterzeichnete Bällexéns abgegeben werden, „deren“ Verlesung *von einer durch das Loos ernannten, aus 8 Mitgliedern besiehenden Kommisfion öffentlich und mit lauter Stimme geschehen soll. Art. 2. Die Mitglieder dieser Kommission rheilen sich in ?. Skrucatoreu, ZKontrolletzrsZ und 3 Sekretaxieti. A4“ t.3.* Das Skrutmium soll obne Unterschted un- ter alwn Kandjdaten stattfinden, welche die Mitglieder für SUT befinden. Art. 4. *Die B'üllerws werden dem Präsidenten überz geben, derase in die Urne niederlegt. AM. 5: Wenn bet
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Leer ex'sken Aßskétnmu-ugxkch Kßtxdidat die Mehrheit von 101 Scinnn-M für sick) Nycmegt , so soll derjenige Kandidat , der bei der zweiten Abstimmung die absolute Stimmen-Mehrheéc für fish hat, zum Köm'ge pxoklamirc werden. Art, 6. Wann nach drei Abstimmungen kein Kandidat die erforderliche Ma- jo-Mät- erhalten „hat, so soll“ zu einem besondeyn Skrutinium über diejsnßgen beidk-n Kanöidawv gsschrirth wsrch, *die bei der kosten Abßimmung dic meisccn-Srimmcn erHalten haben. IWW für einer: andcyn Kaxzdédaten luutewde Bullscén ist un. gültig. Art. 7. Ebru so Hollen auch asse nicht-unter-ze1'chne- tm'Vukeu'nsx,- oder diej-Migen für “ungültig erklärt m:rden, „devot: Uuterzeéchn-N' fich n€cht nachweijen lassen. Art. 8. Der Präüdenc proklamirt das Resultat der Abstimmungen.“ Dieses Dekret wurde nach einer lséciyt-xn Diskxxssion von 73:32: anwesenden „184 Mikgliedorn einstimmig angenommen. D:? Skßung wurde uw 5 Uhr mtfgehoßen. _
Gestern Abend bildeten sch) in mehreren [zicsigcn Stadt.-
.viemkn zahlreiche GruppM, die s:.ch dura) die Kauterstcen-,
Kaisers, Sabkons- und R.egierur1gs-Straße nach dem Pack btgaöm, wosis, so wie auf dem ganzen Wege, das Geschrei: „Nésder mit dem Kongresse!“ „Es lebe der Herzog von Leuchtulbee-g!“ vernehm'xn ließen. Es cntstanDen Schläge- reien, besonders vor dem Vauxhall, in welchem sich eine große Anzahl von Kot1greß-P2itgliedern, die fick) über die Erwählung des Staats-Oherhaupts beriechcn, versammelt hatten.. Herr Charles Rogier kam heraus und redete die Menge an*, die sich jedvch uxicht dadurch, sondern erst gegen 10 Uhr durch die- Bürgorgarde erstreuen ließ. Noch spät in der Nacht hörte man Nelcn ärm in de:: Scraß-m, und in den KEffeehäusern géng es ungemein lebhaft zu.
Die Bürgermeister und Schöppen von Brüffel haben eine Proclamatjon erlassen, in der so das Von ermaynen,
“ Wérwählung des“ Staats-Oberlwuptes nichr durch lärmeudc
Monstraüonon' zu stören und keine Zusammenläufe zu ver- Walken.
Sv vixl :man bis _jeßt erfahven hat, haben 71Kongreß. Deputirte bestimmt erklärt, für den Herzog von Leuchtenberg Kimmen zu wollen.
_ Die ChastelersMn Jäger, die fich vor Mastricht befun- den harten, find ziemlich „mißvecgnügc hier angekommen.
Zn Gen t- wollte der Civél-Gouvxrueur, Baron Lamberts, die Waffm 'm Beschlag nehmen lassen, die steh im Gewahr- samdes "Magistrats befinden; dieser hat jedoch bereéks zwei Mal auf» das entschiedensce die Auslieferung der Waffen verwe' ert.
L ttich, 29. Jan. Folgender Briefwechsel, der über
*die Svetlang unserer Truppen bei Masrrichr etwas mehr
Aufschluß giebt, ist hier bekannt geworden: Schreiber: des General Melliner an den Gencrak - Daine.
„Aus dem Hauptquarxier Falkenberg den 227?» Ja- nuar 183L. Mein lieber General! Es ist das erstemal, daß ick Ihnen mit einem peinlicher: Gefühl zu antworten dée Ehre habe und zwar wegen der rückgängigen Bewegung, zu der Sie mich, was meine Person bscxifft, einladen. Indem ich den uns vorgeschriebenen„Verordnungen g::horsame, muß ich meine Pftichten mit dem „allgemeinen Besten zu vereini- gen suchen: Sie werden daher die Bemerkungen billigen, die ich dieEhre haben werde Zhneu- zu unterlegen. Jchbe- chte keinen Automacen,_die genau 'der ihnen gegebenen BeweZUng fol en; die Bürger-Soldatcn, an deren Sp'éße ich mies? :bcfinde, kennen den Umfang ihrcv Pflich. ten sowohl als ihrer Rechte, und stimmte U) mit ihnen nicht völlig Überein, so wäre ich ihrer umvürdig; ich kann von thnen
Mithin nur durch Ueberzeugung Gehorsam erlangen. ch ersuche Sie daher, mein Getwral, mir Zeit zu lassen, um »
M zu überzeugen, “daß das Beste der Armee und das Heil des Vatexlandes eine rückgängige Bewegung eryeixchc. Dazu, moin theater General, werden Sie mir.. zu estehen, snd die vcr-gmxgemn Ereignisse und die dermaligen- mskände eben nicht sehr günstig. “» Dem sey nun wie ihm wolle, [affen Sie uns suchen einen Mittxxlweg einzuschla_ cn,_ der alle Theile versöhnen könne. Jhi-e patciotischen 'esnmmgen snd mir bekannt, und M) glaube, Sie werden die Anord- nu_ng der milicaixsischen L.:m'e, die ich im Rücken der von mir [391er gewesenen Punkte zu treffen denke, billigen; ich will némech die (auf jEdCU Fall so vorthsilhaften) Höhen, die Majtr1ch§ iu cinem'nmfange von ungefähr 2 Meilen beherr- sWM, bexyßt hqltxn. Ick bin fest Überzeugt, daß ein Ueber- schreltcn ßtxxer Lunegxeradc-zuBelglen und unsere Armee opfern htcße, umd Wir sind übrigens hinschclicy dieser Militai- rczchen4L§nie vollkommen «uxorjsirt: crskltch, weil es gewiß N-„daß "1 der ;K'otsferenz _der großenjEuropäisch-en “Mächte in -_.o::x=on_, a;? “.?-r=n der Aufioebung dßet' Blokade vonONasn'icht
die Rede war, beschloffen wurde, daß dle Belgksckze'n Truppen s1ch eme ijlc und l)öchsrcns 1-37 Meilen von der genannten Fésknng emxerncn würden; “und zweitens, én'Folge bes ?ten Artikels der vom Comélé für die au5wärtigen Atxgexegenhei: ten erlassenen und von der provisorischen chierüng bestätig- ten Znßru-ctionen. Der angeführte Artikel ist percmtorisckx, Und ckck gl.):W? ianm denselben vorlegen zu müssen: „„Die um Maskl'tchr stehenden Belgischen Truppen sollen sich auf eme wicht? Stcllung znrückziehen, die täglichen Gelegenheiten zu setydlichen Zujmnmcnrreffen zwischen den Truppen der Garnéxonunw unsekenSonatcn vorbeugr,““ Von dei: hdéhstezr .;»Zickztigkeit L| hier'die Bemerkung, daß die Tctpfe: ren, dee “(ck jeic dem letzten September befehlige, die Belgiens Unubhänzzichxt ßchcitcn und jederzeit Sieger“ warexx, immer zuerst von Der Holländischer: Aram: aNZCZ'éiffLU wnrdc'n. In Folge Des ZurÜÉscHlagens eines solchen, eine INeile von INastrichc erfoigren Angriffes war es, "“T-ax"; wir ga?- zwungen wmdxn unsere jetzige 'Stcllung einzunehmen. Alles, wie_ Si»- schen, mein liebsr General, rechtfertigr dieämilitairifthe Lé-xic, die ich zum Besten unsere“: Armee und [MMS gsiirvren Vaterlandes besetzen muß. “ Der General Mellinet.“
Foégsndss isc die hierauf erfolgte Antwort des General Daiue: „Mein lieber General! Ich habe die Ehre, Ihnen den Empfang Ihres Schreibens vom Msten d, M. Nr. 218, so wie der Abschxxift des Ihnen von Herrn De la Sarraz, Obexsien in Holländischen Disnsken, zugegangenen Brief“ an uzeigen; von lchte'rem habe iéh' dem Genérat-xriegsÉvm- m' air eine Abschrift zukommen lassen. JZ “ billige, mein lieberGeneral, die Bewegung, die „ie unter den schwierigen Uzmskänden, in denen Sie sich befin- den, beschlosyen haben, und ersuche Sie, mich grnau ma Ihrer neuen Sceüung bekaxmt zu machen.
Genehmigen Sie“ u. s. w. Daina. “
Vorgexiern früh“ ist der Oberst Moyarc mit vier Unter- offizieren und einem Trompeter von Tongern nach Maßrüht abge- augen, um in Gemeinschckst mit dem General Mc die emarcations-ij'e festzußellen, welche jedes Infammen- treffer! u::[erer Truppen mit denen der .B- ahun verhindern, soll.
.Hicrige Blätter melden um!) dem Brüsseler Cour- rier: „Zn Folgx eines am 26. Jan. im Ménisker-Rathe ge- faßtm Besch1uckx§ hat die “Französische Regierung erklärt, daß sie die Erwähkung des Herzogs von Leuchtenberg für eine Kriegs-Erklärung ansehen würde und ihrem Abgesandten in Bxüjsel den Bef-ehl ertheile, diese Stadt binnen 24 Stun- den nach der Eutschcidunz dcs Kongresses zu verlassen. Diese Wm Grafen Ssbastiaxsi abgefertigte Depesche ist ge; stern früh in Brüsßl angekommen und dem déplomacéscben Comité von erkn dé Lawoestine mitgetheilt worden. Der Graf von Aer choc hat auch sogleich mehrere Depucirte da- von in Kenntnéß gesetzl. Von anderer Seite verfichert man, daß, wenn der Herzog von Nemours erwählt wird, Lord Ponsonby binnen “..-“1 Stunden Brüssel verlassen werde.“
Die Stadt ; Acheuer- Zeitang berichtet unte? Achau, 25). „Jan.: „Unsere Erwartung, die gewohnten Verbin- dungen mic Maskeicht hsrgestellc zu sehen, ist noch nicht er; füllt. Nach dem durch den Beschluß des Kongresxés in Lon- don auf den 20. Januar angeordneten Waffexxüiüstande soll- ten dix Belgischen Truppen Lhre Stellungen vom 21. Nov. wieder einnehmen. Sie beschränkten sich darauf, die. Truppen aus der Schußweice von Mastricbt zurückzuziehen, verhindern aber jede CommnnTcacion durch ihre Posien-Ketce. Am 26|en schickte man uns der Festung die erste Diligencz nach Achen ab; fie ward bis zu dem auf der Hälfte des Weges gele- genen Doxfe Gükpen durchgelassen und mußte dann auf Baschi des daselbst bcféndtichen, Belgischen Ober ; Offi- ziers'wieder umkehren. General Mxlljnet, der Falkenbexg, so zu sagen vor den Töoren von Mastricht, immer noch besetzt hält, macht seinerseits andere Anforderun- gen; in einem Schretben hat er den Generak- Dibbeß aufgefordert“, die Freigebuug der Schifffahrt auf der Maas ber"; seiner Regierung auszuwirken , indem Belgien ohne Erlangung derselben seine jeßigen Kriegsstellungen nicht aufgeben könnte. Die Antwort des Holländischen Generals i| gewesen , wie Man sie von ihm auf einen solchen böhnen- den Antrag erwarten konnte: „ „Keine Feder wolle er anseßen, um nicht ge en seine Regierung durch eine solche Mitthei- lung zu ver oßen.““ -- Ein Holländisch» S-tabs-Offizier, der gestern aus Mastricbt hier ankam, hatte ßch dyrch emen vom ““Gencéral Daine ihm zugetheilten Ofßzier begletten la zu und denselben im Gränz-Orte Vaels zurückgelasenx die n; sicherheit in den Dörfern an _der Landstraße 1oll eme solche Schutzwache nöthég machen.“