1831 / 38 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

,e--_*wz„ ,-«

- .“

. „„,-;_;; _ „„ „„ ., * ., _ &“ _ „„ * ** * , _ _, '„“-“..._„„x.,.. ;,.-,.--.„«.:,„.....„.«-.„.„*.._ „“.. «_ “-.-,-, __ , “.. .. ., _ _ . _ * ' ._.-„, 4 , . *. ., - * - 4 * * 7x. * __! - - .=., » .. ;„7,-«;-*. .* , .* , **», . , „..,... -_1„-._ .,., - „„ : „„ - ., . * ,_,_„,*-.,. , ,

* * »b-c- ';».ws.

K

, *„-«.-.x„.._« «.:.-„M: - -

- - «;;-«„.,„,“-„“;..„»;.x=„«x„'«._-«-»,-„„«„. ;.»;- ,* , „. - - .... «* * * - » « - ' * . * „_ «„ „„ - «. _, „“."-._- .* „-* __„_ «. * ** * -- * , * „.

312

gen und werde ißm nach _und nach wieder seine frühere „Blüihe Mückbringen. Von diejer Hoffnung, von dieser Ueberzeq- gung seyen ails seine,.syandlungen durchdrungen gswesen;_let,- der aber hätten die Ereignisse der leßcen Revolution dieielbe zerßört und ihre Erfüllung vielleicht unmöglich gemacht. Die Nation habe ihre unzweideutige Meinung in dieier m- ßcht laut verkündet, alle Bande seyen zerrissen worden. «8 MC!) immer die Politik für das Wohl des L :ides erheischeu möge, als Bürger Polens habe er es für seine Pfiichtxge- Mixen, fich dem einstimmigen Willen der Nation anzuschlie- ßeii, die Gsfahren seines Vaterlandes zu thkilen und Feine persönlichen Interessen dem allgemeinen Besten aufzu- Mein. MM werde se mit Stanöhaftigkeic tragen , 10 lange ck Die Nothwondigisit erfordere, jedoch unter der Be- Diiigung, daß er dieselbe wieder niederlegen dürfe, sobald er Überzeugt sey, das Land könne von [einem Dienstkeinen Ruz- zen mehr ziehen, und daß er während seiner Amtsführung als Präsident keine seiner Ueberzeugung zuwiderlaufende'Ver- oxdnungen zu Unkerzeichnen genöthigix werde. Für die Lei- an der Landes;Angelegenheiten, äußerte der Redner ferner, Fey yor allen Dingen Einigkeit in den Hanklungen imd 'Grnndsäßen der Regierungs-Mikglseder und Vertrauen von Seiien der Nation zu wünschen, und er rechne fsst auf bei- Jes„- Auch müsse man die freundschaftlichen Beziehungen zu Dtn benachbarten Höfen dadurch zU erhalte:1suchen, daß man ihnen die Ueberzeugung einflöß-e, Polen wolle deren Länder EU keiner'HinfickU beunruhigen. Man solle beweisen, daß die Revolution nicht Anarchie und den Umsturz der ge-selischciit- Eichen Ordnung zum Zwecke habe, wogégen die Pokitié und Moual des ganzen Europa laut ihre Stimme erhöhen, Hier- auf ermahnte der Redner noch die Armee zur Ausdauer und

schioß damit, daß sich ein „„Jeder auf das Aeußerste gefaßt *-

Wachen und im Unglück nicht verzweifeln, solle.

.- Vorgestern wurden in der Landbocen-Ka-mmer meh- Ms Anträge einzelner Mitglieder deiKammer an die Kom- missionen verwiesen." Unter Anderm schlug der Professor Lelewel vor", den Poinéschen Helden ein Natjoxial-Detikmal zu errichten und den Kriegern“, weiche fich um das Vater- kand'verdieut gemacht hätten“, ein Grundeigenthum zu schem ken, u melchem Zwecke man fich der National-Gürer bedie-

mn olle; ferner machte er den Vorschlag, das;"Minißesiuny-x

„ck öffentlicher? Unte'rrichcs, als mit dem -NUH-r'n vis Staats?“ Disnj'kes "nicht verträglich, aufzuheben; Herr“ Do mhrvwsk i Krug damits an, in den Wojewodschaften Mid Distrikten-Bür-

Fer-„Comicés durch die Bürger selbst wählen zulassen; .rr

hrzamo'wskiaverlangto, daß eine Kollekte zu einem Frei- Heics-Denkmal eröffnet “werde; Herr Wolomski'--.trug auf Ausführung der vom ehemaligenDiktator hinsichtlich des Zu- ßikiums erlassenen Verordnung an; der Senator Kastellan

Gliszczynski und die Landboten Bukowski, Slubieck'k

und Starzynski wünschtenC daß den Kommissionen aufge- tragen würde, ihre Meinung über »die- vom Ex-Dik- iator angeordnete , angeblich unrechtmäßige/ Verbrauchs- Steuer (abzugeben, und Herr Chomenco-wski drang auf eine ' mgestalixung der Kammer durch “neue Wahlen. Demnäch wurde von dem Marschall eine Antwortmxf die, von den hier anwesenden Litthauern, Wolhyniern; Podoiiern und Ukrainern bei dem Reichstqg eingereichte Adresse vorge- lesen, welche Hr. Lelewel im Auftrage der Kommisston ver- faßt hatte. Sie wurde„ nach einigen“ Diskussionen über die Reduction derselben, von der qumer angenommen und “zur Mittheilung an den Senat, so wie zum Druck, beordert. Eben __so wurde ein von dem Landboten Jasienski im Na- men der Kommissionen,eingebrachter Entwurf zu einemDe- fret hinsichtlich der- zu bildenden Litthauischen und Wolhyiii- sehenoLégion „angenommen, jedoch mit der“ Abänderung, diß die Litthauischeiion Ramm: Litthauische, Samogitische uiid Weißrussische-_ «die Wo!“ );nisxhe aber-den ““Na-men: Wolhyti- sche, Podox ché-“u-nd U raimsche führen sollte, und zwa“! dos-

hai-b,„ damit“*es? nicht schiene," als Wären jene Volkssiämm'e "

un der “Polnischen- An Telegenheft ausgeschlossen. Dani!“ wiirde der“ Kammer der, ntwuxf eines *einßweiien für de. Regi“xchUS-“' „“W“-„“das ,erske "Quartal d“. ,I. zu eröffnend Indies zuv- Dtskusswti vorgelegt, worauf das *allgemei O.UWE *r- »dieses iIcihr von dem Reichstag be-ftäti“ * werden ou. Nachdem der“ Finanz -' Minister, Gr * ,elski, und her Landlxote Slaski , Mitglied *der Firma

Uzi- -o-n_,__. sich Über dissen Gxgenstand ausgesprochen mi WMchck9M hatten,... der National- Regierung einen Kredit- von 67,223',873 Fl. 13 Gr. zu eröffnen, fanden lange Erde;? mungeyöhéeyüber ,. statt, "welchex sieh: éum, den“ Hauptpunkt drei)- km; "ob ?da- R

K

Er übernehme daher die ihm übertragene Last»

ygierun'g -obigsr-sK*reoitl-„ mit ausdrücklicher Beskx zeichnung der einzelnen Ausgabe-Poficio'nen oder nur in deri

ganzen Summe, ohne näk)_ere Bestimmmrg, bewilligt werden sollte. Die Kammer ent1chied fich mit einer Majorität von 51 gegen 31 Skimmer; für den ersteren Fall, und demnächst wurde „der Entwurf , nach unbedeutenden Veränderungen in der-Redaction, mit einer Stimmen-Mehrheit von“ 68 ge- gen 10 in folgender Abfassung augenomnien': „Ehe der dem Reichstag des Königreichs Polen zugleich mit der Rechenwhafts - Ablegung eingereichte Entwurf zu dem allgemeinen Staats- Badger für das Jahr 1831 und die _ speciellen Etats für die einzelnen Behörden die Bestätigung der Reichskammern erhalten, beschließen diese Kammern auf Vorstellung des National-Conse'ils und der Minister, wie folgt: Art. 1. Auf Rechnung des von dem Reichstage zu bestätigenden „Budgets wird die National-Re- gierung _ermächcigt, einstweilen für die betreffenden Regierungs- Kommissiqmen einen Kredit zu folgenden Ausgaöen zu eröff- nen: 3) für di); Staats-Schuld *7,784,000 Fl.“ b) für die Kriegs-Kommijswn 22 “Mill. Fl (:) fÜr den Unterhalt und die Bedürfnisse der Armee 30 Mill. Fi. (1) für alle andere gewöhnliche und ' außerordentliche Verwalrungs - Ausga- ben den vierten Theil der durch das Budget vorgeschiage- nen Summe, nämlich 7,439,873 Fi. 13 Gr.; zusammen: 67,223,87Z Fl. 13 Gr. Art. 2. Ueber diesen Kredit wird die Nacional-Regieruug, theils Zur Erfüllung früherer Verpfiichtmigen, theils zur Befriedigung der Bedürf-

nisse des Heeres, theils endlich zur Deckung der in dem den"

Kammern vorgelegten Budget veranschiagten etatsmäßigen Ausgaben verfügen. Art. 3. Zur Bestreitung dieser Ausga- ben ist die Nationai-Regierung ermächtigt, die Sreuer-C'rhe- bungen nach dem Grundsaß der bis jetzt verpflichtenden Ge- seize zu verfügen und sich aller der Nation gehörenden Ka- pitale, „und zwar nach Inhalt des- oben erwähnten Budgets, zu bedienen, Art.ck4. Die Vollziehung gegenwärtigen .Be- ichluffes wird der Nacional-Regierung aufgetragen.“ Am Schlusse der Sitzung theilce dsr Marschall der Kammer noch zwi: Schreiben, mit., das eine- vondem Deputirten Luba- wrdzki, worin visier der-Kammei' anzeigt, daß er, obgleich aus dem Gewahrsam befreit, doch seinen Platz in der Kammer nicht ches einnehmen .one, als bis er von dem _KrixiimalgeriM, gänzlich" freigesprochen seyn "würde; das. andere von der National-Regierung, mit der Auffor- deixung, daß die von 'den „Reichstags-Kommi'sfionen "ausge- heiiden Gexcß-Entwürfe vor :deren Mittheilung in den Keémmern ihr,- zugestellt werden sollten, damitsch die Mit,- gliedesr dersel-ben in den Stand gesetzt sähen, diese Entwürfe in den Kammern „zu vexcheidigen. Zn ,BezieHUxig auf leh- rsren Antrag beschloß die Kammer , daß die Naxtional-Re- gierung nur von der Zaic benachrichtigt werden sollte, wann die“ in Rede stehenden Entwürfe von den Kommissionen er- örtert würden, damit dieselbe eines ihrer' » citglieder zur Theilncthe an den darüber stattfindenden Berath'ungen ab- senden könne, um sich auf diese Weise von dem einzubrin- genden Geseß-Encwurf vorläufig zu unterrichten. Hierauf wurde die Sißung geschl_offen. , ' *

Der Generaliisimus, Fürst Radziwill, ist, wie die hiesige Sca'atsHeitgng meldet, am 1ten d. M. wieder in die «Hauptstadt zuruokgekehrt. . Er «hat die Standquartiere der Aimee in der Gegsnd von Brzesc-Litewski bereist.

DemselbenBlatte zufolge ist davon die Rede, daß in den verschiedenen 'Minifterien eine Veränderung stattfin- d“eu werde, und man nennt schondie neuzu ernennenden Individuen; . jedoch hat'die National-Regier-ung noch keine Verordnung in dieser Hinsicht “erlassen, soll ,aber einstweilen schon über 3 Mrsonen Berathungen gehalten haben.

Dem Warschauer Kurier zufolge soll ein Revolu- tions-Tribunal in der Hauptstadt errichi'er. werden.

Das s elbeBlact meldet,“ es gehe seit einigen Tagen' das Gerücht , daß fich'der General Vincenz Krafinski-in

" Stockholm befänd .

_ In der Polnischen Zeitung wir“.d'„x,angeg*ebe“n, daß sich dieZahl der bis jelzt im Arsenal ieiiigegangenen“ Glocken ziim Gießen von Kanonen auf 80. Stück belaufe;- ihr. Gewicht betrage zusammen 403 Ctr. 57 Pfd. Außerdem seyen an yet- nem Kupfer 506 Ctr. 61 Pfd. "geliefert, z'usainmen also 910 Ctr. 18 Pfd. Dieses Material„„,werde ungefähr “zu 100 sechs- pfündigen „Kanonen hinreichen. ' - ,-.« .

Man versichert, heißt es in der Warschauer Zei- tung, daß der Reichstag fich,-für„permanent erklären wird, und daß sodann eine Wahl für die erledigten Stellen ange- ordnetwerden soll. ' - -

.Das Kalischer Kaanrie-xRegiment, * 900-Mannßqrx- ist-vorgestevn. auf seinem »Marsch' nach “dem“ Burg durch [»die Hauptstadt passtrt. ' '

Am 27|en v. M:,melden hiesigé Blät'téi, ist sie:“

313

etersburger Post zum erskenmale, seitdem die Nachricht von Zr Warschauer Revolution nach St. Petersburg gelangt, wieder hier angekommen. - -

Frankreich.

Deputirten-Kammer. Sitzung vom 28. Ja:), (Nachtrag.) Hr. v. Schonen, dessequede zum Theil, die Tages zuvor von dem Grafen Sebastiani abgegeßenen Er- klärungen herbeiführce, äußerte unter anderrw, er wunsche den Krieg nicht, obgleich er zu „der sogenannten Paxrer dsr „Ye- wegung gehöre: doch gebe es Fälle, wo der Krieg deni Fkk?- deti bei weitem vorzuziehen sey; hiervon sey indessen m dte- sem Augenblicke noch keine Rede; es [)atidie fich zunächst um Den Brief, den der Minister der auswärtigen Angelegenl)_5u- ten an Hrn. Rogier erlassen habe; drei angen ergäben sick)

aus“ den diplomatischsn Mittheilungen zwischen dem Franzö-

sischen und dem Belgischen Kabinetts (die qute: Bcigijches Kabinei, erregten allgemeines Gelächcer), einmal, da]; der König den Belgischen Thron für den Herzoqg-von Nemsurs nicht annehmen, zwsitens, daß er in die Vereititgung Beigiens mit Frankreich nicht willigen und drittens, daß er den Herzog von Leuchtsnberg als König der Belgier nicht qtierkennen würde. Ueber den ersten Punkt lasse slch nichts jagen, der Herzog, von Nemours sey noch unmündig, und matikkötme dem Könige als Familienvater ein Recht nicht streitig ma- chen, das der geringste Bürger befilZe. „Vieh/ fuhr Yer Red- Uer fort, „läßt sich dagegen wider die „zweite Trilärung eimvenS-xn. Zuvördersk bemerke ich, daß hier. die Perwii des «Königs abermals vorgeschoben wird; ich „ermyere aber den Miniski'r daran, daß Er selbst in seiner Etgenichafc als De- putircer die Minisier Karls & oftmals darauf auimsrkxam gemacht hat, daß man sich bei Maaßregsln dsr Iiegißrmxg Niemals auf den Namen des Königs _bxrufen durfe. Hier ist es nicht der Vater, welcher verfügr, iondern Hex Kömg, ynd als solcher hat er keine andere Organe als seine Minittex. Gehen wir indeß über die Form hinweg _und bxleuchrecz wxr blos die Sache: die Regierung erklärt 1chon„ ]elzc aus das Beskimmteske, daß sein eine Vereinigung Belgieirs mr_Frauk- reich nie willigen werde. Wie konnte man sich in iplchxin Maaße die Hände binden? Kann, was heutx gefährlich ist, nicht morgen gelegen seyn? Giebt is denn_ nicht mehr, wenn man doch temporifiren wollte, eiuige von jenen mischxildtgen Redensarten, von jenen ausweichenden Mitteln, die, m sem Interesse der Gegenwart, die Zukmifc nixht konipronntti- ren? Mit einem Worte, giebt es keine Diplsmatie mehx? War auch disWeigerung eine Norhwendigkeit, so mußte

"man sie doch bis zur letzten WTinute hinausschieben. Wie

konnte man sie aber vollends abgeben, ehe der Antxag einmal erfolgt war? War das Anerbieten iiber auch wrrk- “ck geschehen , wie harre man ein Recht, es m der gescheehe- nen Art zurückzuweisen? Ein Gesekz allem konnte daruber eUtscheiden. Was mich anbetxifft so erkläre ich laut, daß, Belgien im Jahre 1831 zurückweisen, wenn es sich uns an- bietet, in meinen Augen eben so viel heißt, als die Verträge von 1814 noch einmal unterzeichnen. Fragt man ""ck-_ ob es besser sey , auf Belgien zu verzichten, oder fich iii emen Krieg mit ganz Europa zu verwickeln, so antworte ich um

bedenklich, daß das Letztere vorzuziehen sey. Sagt die Ver,-

einigung Belgiens unserm Interesse zu, so müßte sw |W- Haben, wenn auch di'e'Kanonen von ganz Europa gn unsern Gxän- zen ertönten. Was die dritte obige Erklärung, die Zitrüciweiiung “Des Herzogs von Leuchtenberg, betrifft, so begieife ici) n:chx,„wie Dieselbe sich mit dem Principe de:: Nichr-Einmischung vereinigen

läßt. Diese Zurückweisung ist eine .sörmliche Drohung. „Ich.

kenne den Herzog von Leuchtenberg nicht, glaub; aber„“ daß, wenn'die Wahl auf ihn fiele , er eben. so ut ein „König der Belgier seyn würde, als Ludwig Philipp _ sen ist; und gewiß werdenwir uns deshalb nicht-nnt- Bel- gien in einen Krieg einlassen.“ Am Schluss seines Vortra-

ges sprach„»der? Redner .;noch, diex „Hoffnmrg aus;“ -„daß Frank;“:

reirh' deri“ Polen *aus "diplsmätiféhkm W e zy-Hüifskommep wiirde, bei welcher Gelegenheit er an ündigte, daß- erxem Mitglied des Comités sei)", “das sich unter dem Vorsihe des Generals „Lafayette zur Unterstüßung der Polen ge- bildet habe. -- Der „Graf Alexander von Laborde

ließ sich etwa in folgenderWeise vernehmen: „Frankreich, besaß einst eiiien- Fürsten, “dessen Politik man zu sehr gerühmt,

“und,:deffen Charakter, man zu“ sehr _getadelc “k- denn sek?!“

chlechter als der. seiner ehrgei igen Zeitgenossen, gegen die er Mit Recht kämpfte. Dieser

zu ihm, sagten: „Sire, ipir übergeben uns Jhnen;“.k „und tch-“,_"e"r.wiederte der König, „übergeht euch dem Teufel.“

önig der, Franzo-

“olicik war oft.. ungeschickt und“ fein Charakte'r'war- nicht“

ouvera'in war Ludwig Fl.; er“, empfing eines Tages eine Deputation von Genuesem, die'

Niemand wird nach den freimüchigen Erklärungen des M:“- niscers der auswärtigen Angelegenheiten die M*höflt'chen Worte Ludwigs )(l. mit dem Schreiben des Ministers an den Kongreß zusammenstellen und die Worte eines schlechcen Fürsten den Ministern eines trefflichen Königs und Men- 1chen in den Mund legen wollen. Deimoch können wir uns nicht verhehlen, daß dieses Schreiben Vielen ein peinliches Gefühl verursacht “hac- Mic Bekämmerniß steht man, wie, im voraus _und auf_eine so bestimmte Weise die Trennung zweier Völker ausgesprochen wird, die einst vereinigt waren und es wieder zu werden wünschen, - eine Trennung, die nicht nur den beiderseitigen Mäuschen, sondern auch dem Bedürfnisse ihrer Sicherheic zuwider isi, indem fie die Befiß- nahme der wahren Gränzen hindert, weche die Natur und die Vernunft für Frankreich gesteckt zu haben scheinen, und die wir stets begehrt haben, ohne den Ehrgeiz zu hegen, sie überschreiten zu wollen. Ein Redner, dessen Ta- lent Niemand mehr als ich bewundert, der sick) aber biswei- len in Regionen vcrsceigc, wohin es Mühe kostet, ihm zu folgen, äußerte gestern, die Würde der Völker liege nicht in ihren Gränzen. Ick bin seiner Ansicht, glaube jedoch, daß- gute Gränzkn für die Vertheidigyng der Würde nicht gleich- gültig smd. England zeigte gewiß Würde, als es sich 10 Jahre lang gcgen ganz Europa vertheidigce, das von dem ersren Felöherrn seines Zahrhundsxts angeführt wurde; 95 ge- reichte ihm dabei zu großem Vortheile, daß es durch einen. Meeresarm von uns getrennt war. Der Minister dci: auswärtigem A:;gelegentzeircn hat aber diese Frage entschieden, wenn es wahr ist, was er uns zu verstehen gaö, daß ein ali,- gemeiner Kriig die Folge der Vereinigung Belgiens mit uns seyn würde. Weicher Frsxmd seines Landes und der-Mensch; heit möchte wohl, selbst um den Preis einer noch bedeuten- deren Gebiets-Vergrößerung, Frankreich in einen allgemeinen Krieg verwickeln und. die Eroberungen Napoleons, so wie seinen Sturz, wiederholen. .Die Frage muß aber anders ge- stellt werden, und es ist, ungeachcec der leßten Erklärungen des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, erlaubt, es“ in Zweifel zu stellen, ob die Annahme Belgiens den Krieg“ zur unvermeidlichen Folge haben würde , oder aber ob man gewiß ist, ihn zu vermeiden, wenn man Belgien ausschlägt. Die Lösung dieser beiden Fragen gehört der Zukunft an. Wie schnrerzißh, wäre es nicht für uns , wenn wir eine vielleicht nie wiedexkeh'rende Gelegenheit zur gefahrlosen Ver- einigung .Beigiens mit uns unbenutzt gelassen härten? Wee schmerzlich wäre es nicht, wenn wir mit ganz Europa in Kiieg geriethen, ohne Belgien zu besitzen, ja, indem wir es vielleicht zum Gegner hätten, in dem Fall, daß es-durch unsere Fehler eine Wahl träfe, die ich mit dem Minister für eine verderbliche erkläre. -- Was die Polnische Angelegen- heit anlangt, so hat es nie in der Absicht des Polnischen Comicé's, dessen Mitglied ich bin, gelegen, Soldaten“ nach die- sem Lande abzusenden, die in jedem Falle, Polen mag nun siegen oder besiegt werden, zu spät kommen würden; unsere * Absicht isi, den Frauen, den Kindern, den Verwundeten Un- terstützungen zu schicken. Dies heißt, nicht sowohl dem Frei- heitsgefüyi, das vielleicht nicht so allgemein ist, als dem Ge- fühl der Menschlichkeit huldigen, das alle Herzen und alle Meinungen vxreinigt.“ - Generaleoafa erte äußerte sich folgendermaßen: „M.-H., die sonst io ge eime und'vexwix- kelte Diplomatie wird täglich'öffetitiicher und einfacher. „Die Presse verräth die Geheimniffe , die Rednerbühne beurthsilt und die öffentliche Meinung modificirt dieselben. Indem ich mich he'utc in die politische Unterhaltung der Kammer mische, will ich weder für den Krieg noch für. den Frieden sprechen,“ sondern nur einige Thatsachen becausheben, „deren Wahrx. heit wir iaufrecht erhalten und deren Folgen * wu- uns unter- ziehen müssen, denn sie find mit unserm Namenxnd unsrer: Existen' identisch “geworden. Zwei rincipixn theilen |ck jest;- in die ZIM; das Princip der Volks- ouverametät ;_xuxidsz-«depx Legitimität.„ Ick;meiß-' nicht,; ob: dfwse- beidm 73in M U;:- fr'euiidnachbariichen Verhältnissen mrt.einand9r„ „eben . önnenxx so viel iiber weiß ich, daß das unsrike. in, stätem Fßxtscbreirem ist, und daß wir ihm liberal! treu b- erben müssen;;-eme zweikez Wahrheit iß, daß, wie mehrere Artikel der vorigen Charte,

«so auch. mehrere der bisherigen Verträge durch u-nsersleßte

Revolution» vernichtet worden siiid. Ein 'dxitter mcht menu„- ger einieucbtender Punkt. wurde-von mir in einer frührrxn Sitzung in Gegenwart deri Minisxyr fest MWF], __tiiid.-1ch. glaube„ keiner- devselbm „:wird; heute die De iiionxakläuslksü-

“wollen, die ich von dem Sy eme der Richt-Ginniischuüs- Rhea habe, daß nämlich,

0 ;oft ein Volk,.iu Europa so

«ckck in Anspruch nimmt, jede. Einmischungder fremden“ Regierungen eiiier direkten Kriegs-Erkläxung_x„9egen Fk'aßk-z reich gleich gelten würde, indem fiexein AUI-Uff- 999?U„_d“'