1831 / 45 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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zössche Kabinet hat die dem Herzyge v. Nemours angebo- tene Krono-Belgiens förmlich ausgerchlggen.“ Vorgestern früh um 8 Uhr versammelte sich das Conjeil; man og das am Zcen stattgefundene Sinken der Fonds um 2 p t. in Erwä- gung, berechnete die aller Wahrscheinlichkeic näch kleine An- zahl von Stimmen , die der junge Herzog er alten würde, man besprach den Mißmuth, welchen der nglische Bot-

» schafter Ta es zuvor über die Weigerung, das lehre Proto-

koll zu rari cir'en, geäußert hatte, prüfte sorgfältiger, als bis_- her geschehen war, die zahlreichen Interessen, die diese halbe Vereinigung Belgiens mic Frankreich gefährdete, ohne daß die moralischen Interessen, die man im Auge “hatte, da- durch befördert worden wären, man erkannte endlich, daß die Majorität des Landes,“ die allein Vertrauen, K"redir,"Begkt- sterung und Kraft giebt„ so wie die Majorität der Kammern, die allein die AushebUngen von Mannschaften und die Sub- fid'kken “v'o'tért, einstimmig den Krieg verwerfen. Man besann ßch“daher *eine's andern, und um zwei Uhr nach dem Schlusse des M-“x'nisrer -Rachs ging ein Conrier nach Brüssel ab, um die “förmliche Ablehnung der Belgischen Krone im Namen des“'H“érzogs “voti Nemours und seines Königl. Vaters zu überbringen. Es „war die höchste Zeit, denn um 4 Uhr mel,- deke d'xr Telegr'aph die Wahl des Königs dchelgier méc der (absolucen) Mäjoritä-t einxer Stimme. Der Minister hat da- her wenigstens “das Verdéeiisk, der Ablehzmng einer Schmach Hum zw-kiStunde'n zuvor ge'k'ommxxx zu 1eyn. Was hat man aber seit zwei Monaten Anderechhans als uns diese Schmach zuzu-ziéhen? Waren nicht diese epe'sch'en, dixse AussckjlieHUn- “M,. "dT'eses Verschw'eigen, diese halben Aeußerungen, diese gischen _vérträuliéhen Mittheilungen, kurz “alle diese Zutri- Ysén der Diplvmacie, ebenso viel Aufforderungen cm den

*elgkschxen Kongreß, den Französschen Kandidaten zum Kö;

nige _zu “ernennen? Man “ske11e "sieh, um den métdescen Aus-

druck xu béguchen, das Erstaunen der“ Belgier beiin Empfan- ge“, di? et" neuen Dépéßhxe vox , .die“ alle frühere aaf eine so unkrwgrtet'e Weise zurückniMMt. Die Symparhäe beider Völ- k'xr, ist ;“dadurch auf, lang'eZJeir gestört, An wem liegt die Schuld?,_ Nicht, an der '“"Ablehnung der KroNs, die wir weit eiit'fxrnt suv zu radeln, die wir vielmehr als unausbkeib'lich Voxhergethen und im Namen des] öffenklichen Friedens. sehn- lichst herbeigxewünscht haben. Die Belgier „werden diese'Taktik nichr verstehen ; au “_ a'n dér heutigén'Bdrse glaubte man die Nach); richtkvvnder Able nung noch" nicht, weil man dieselbe. (mit

H„en Géskändniffen d'e'r Pßresse und der Rednér'bühkre injjdcn . leßt-en “vie“rzéhn'Tagén nicht ,zUsamüseUreémen konnte. Eine, '

so plößlkche Aenderung der Sprache;, des Entf" lusses unddxes Systems fand bei achn .Verständtgen keineü '_„ a'uben , weil

|- den "einst!" 'ftétere'geln der Logik widerspracß. Auch ffnd ? dqurchZdée§wdhnléchjk§u Regeln der Repräsenxatip-Régie-7 run'ßg'äertelzc-wordén, denen z'“uf'olge bei so wichtigéir Fragen ,

ej§1e "Aenderuüg “de'rrPoléxfk _' nur bei &'ner Aenderung des Mé- tiiskéki'ums'Jmsg*kfch-fst. _Nichc Johne Absicht beriefen wir uns seit d.rei“-Tckg“en auf die“ Sitte “Englands, wo das System fich m_“:r ('mit dern“Kabinkttwündért, wo“ derselbe Minister sich niche so" xyelt verläugnec, um die' Widerspreckxndften Dc _éschen- ZZdVéMäge zg .__untérzeichnen , kurz, wo" Altes dur “"eine“ _„jüx'iMi-al-BeräüdeMng für Jedermann klar wird. Wie könümxßberéFKnerW, Bßlg'ien, Europa be“gr*ééfen„daß*ein nistet“: .'zWei Monate latsg auf akle Weise die l_d,e,_'s““Hßrz"ogsx von _Nemoufs'h'erbeégerufen' hat, um ste (WZ “age „:dxx' Enl1chei_d1§x1g* abz'ylehnen "..?, Fränkreich wfkd, darin Yügesch§chkchxkeiß *Betgt'en 'Ci'nkn. F'allskr'ick, und Europa , was bei? W?CFe'M'schltmmCx,.P _Schiväche' erichen. Wir wvllen, uknkhaijplg'en der: ' , xéuung der'„BeLgischen'K'rvne gründu- chex Kutitérsuxhéjti'sus niken, die'; orm dieser Weigerung aß- 1'vartén, “türk *wesrssér tms 'bér' oiig'reßbald bekannt ma-

, chen wird, wenn der Minister der auswärtigen Angelegetshei-

ten,;ßet sei ern»„S.y_skem derVerheémlichun beharrt, welches ÜZÉWÜ- _ “&er sefnéPßichkM p_xsd Fein ahT'thert Wenig kxjjt-kxkFTJ-JÜDKI „Jogxéi'xaA' dxs'D'é-«b'azrs, sagt in Zeinem Axxißl, "her“ gxkgxkxesen "wü'kdé, “besok "_dX'é „Aöte'h'nung' “der Belgi- [OM „KMU bekxikmt wa? ,Die" Wah dés'Kongr“essés ist ein Ereig- Ü), ,) „daß; duskxh pas „„ ,réßxöBétym zßer'Mäjsx-ttät “noch „“mehr se »ng xstzjsxe )h'édxaéf pér np'ahme ;des jungen Fürsten, WWU? Wht "wo'r'pea' ist, hund dfer 'Geneern'iguikg; seines MWF, .at-„rs- DerHK-zt re'ß wußte dies und hat sich da- [)er der Akkernatwe' el_nér“ nüayme 'od'er einer WekgerUng aussetzen wynen. Es tjk'akso nu-n1'11“ehr“d"ie Sachefdes "Königs derTxanzosen' HesjVaters'-d„_es_„zum Könige ewählcen rin- zen, „uber “k.k.?"- Wahl! 11 entscheiden. "'Der Zö'nég “der “Frau- zosen „ck| Payr; ér' lie, ,té'yhzxx “Zweifel den Ruhm "seiner Kin,- der, .wütrscht,„daß ihr (Geschlck "seine? un'dFrankreichs ivürdég seyn möge, aber er kennt'auch den ganzénUmfang der Pflich- ten und du; Verantwortlichkeic eines Königs. Er erwägt 'in

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seiner väterlichsm Sorgfaltqae Verlegenheiten seiner gegenwärti- g,:n Lage. Er erwkgc alle Hmdernisse, welche “einminderjährigcs, von innern und äußern Parteien und Zntriguen bekämpftes Kö-

' nigthum smden “würde. Welchen Geseßen soll der junge Kö-

nig Treue schwören, da die'selben noch: n machen smd? M ein 16jähriger Prinz im voraus sein NZZ“ an “*einé-ÉVeéfäs- su'ng bkt'xdem, die er nicht kennt, und wélche dfejenfßen, "Mk seme„n Erd verlan en, selbst noch nicht kennen. Unter welchen Bedmgungep so er König seyn, da alle Staats-Gewalten noch unbesnmmt smd und von den Eroignksson abhängen? diese Rücksich'ten müssen-«bei der väterliYen Berathun; von ,großem “Gewachte seyn. Befragt der önigk fekte JÖRN, so findet er, daß ste khn keinesweges verpflichte, jenen väter- lichenoBesorgniffen das Ohr „zu verschließen. Wird die Krone auf eme Art angeboten, Hie des jungen Fürsten, seines erha- benen Vaters und Frankreichs würdig ist, sind die Französische Ehre'qnd dre Köyigl. Würde bei der Annahme-dieser Wahl bechetlegc? Ist dre Nothwendigkeit vorhanden, wegen einer Wahl, dre durch zwei Stimmen“ entschüeden worden ist, we- gen einer Krone, die durch zwei Mitglieder mehr oder weni- ger aufe“ em anderes, vielleichc sogar auf ein feindliches Haupt'ybergegangen wäre , stel) __„allem Zufall der Ereig- ntsq “Preis* zu gehen? Wenn Belgien in einem frei- wtllxgen, - emsiimmtgen Aufschi-ane die Veréinigun'g mit, Frankretch vexlangt hätte, so hätte man vizlleicht untersuchen können, ob dte„Ehre und Großmutl) Frankreichs uns es nicht zur Pflicht machten, dieser) alten Freunden die Arme zu öff- nen. Da aber das Kömgthum des Herzogs v. Nemours uns keinen der Vortheile einer Vereinigung darbketet, so ha-

“'ben wir„ nicht zu untersuchen, ob wir aus Großmuth gefähr-

liche, Veryfiichcmxgen übernehmen solle“_n. Die Würde det Kömgs, dre Größe Frankyeichs smd bei der Annahme eines Naohbarxhrones nichr b'etheiligr; sekönnen sich, selv|.„_„genü- g'en.__Dte Ehre Frankreichs, wie dikWürde des“ Königs“, find glso h'cer außér dem Spiele.“ - In einer Nathschri'st'mel- dechxsrauf das Iou.rnal des Débats': „Wir*erfay- ren diesen Abend als'“ertv'c;“s“Zuver-läsüges, "daß der“ König die Belgische Krone süß den .Zu-zog v. NemoUrs nicht "cm "mom- mcn har.“ -- Der Con irutio'nnel sagt: „,Eil“ 'U'hv

Abends. Wir erfahren“ mic 'Best'imm'kheits,ch daß der "König"

es für angxmessen gefunden hat, dle'Belgi e.Ki'one für “se"!- nen Sohn auszusch_tag“en. Die erst beim ztve'it'en'SkrUtinium und mit der Majorctäc "vvn nur ein er Stimm: er'f'ol' te Wahl. du, Herzogs, von Nemyurs haben dem Könige keinen hin ängtéchm Yßweis von der Emtrachc _der Bei Zet“ ge _ében , der ckck YFM laffM kSnnte, daß ein mén'derfä'r'iger JM dem neuen

caate den Zusammenhalt und die Kraft,. dessen er zu sei- ner Konßüidiryng bedarf, geben- werhe. Man ve'rs'chert au- ßerdem, dee Annahme, der Wabk éißeu- all «"einen Krieg. Prbafyhren könnte. .Der König wird, wie ' tchévoraussehjen ließ, mehr gewollt „haben, daß die“ Thronbeftéi'gung eines sei- ner Söhne das Stgnal dazu gebe,“ und daß man die Unter,- brechung des allgemeinen Friedens einem Fatnilie'n x'Ehßgeiz Schuld geben könne. Der die Weigerung des Königs mird

Brüssel“brä«ngende Courie'é hat fich vorgestern Abend auf MS. '

Wég begeben. Man glaubte, dieses Erex'gnfß werde in' der" “ge- “sfx,““igen Sißxmxz der_ Depurirren-Kar'nmek zur “Sprache “kom- men.“ Dres xvar em er'thum , denn Jedermann hätte in den lehren“ Satzungen dee“ Ueberzeug'ung gewonnen“ , daß du“-

“Kön'tg “berechtigt sey , über seine Kinder zu bestimmen.“ -'-

Der Courrier fra'ngais billigt ebenfalls die Ablehnun- der KrynsBelgkens; nach seiner Ansicht müßte es etwas Guss ßeres Undeationaleres keyn, was Frankreich bewegen'könnte, einen KMIYZ beginnen. Die schwache Majoritäx, die der Herzog von emours “erhalten, unterstüße diese Meinung.. 5- D_assIoUrnal du Commerce glaubt-dwgegen, das: Man dee Krone" hätte annehmen sollen. „_ .

Unmsttel-b'ar na'ch dem "Eingangeder Nachricht von de'? Wahl des Herons v.N_emou1's, schickten vorgestern der, “"MS-- Ulster der ausw rtigm "Angelegöenhseiten “undder Tiigltsehk Botschjqfcer Couritr'e nach London ab. '

Dre “Brüsseler“ De Ucatio'n, welche“ dem Hersh “exp.;Ne- mouxs die Belgische kon: avrragen soll , wk'rs cute hier“ erwarcét.

_ Herr von Laweskéne “ist gestern “aus Brüssel 'mit den- Dexatls über die Erwählung'des Herzogs von Nekrwuri hier. angekommen. _ », O_er Messager des Chambre: enthält folgender- Rmdechrecben d€6 Kriegs-Miniskers an die kommandierm Geyeraxe:„„Meme Herren! Die Regierun' Jdcs “Königs hac das„Px-mcep angenommen, keinen Ueberläu er und sogar kel- ndn' Ueb„eltl)äter mehr auszuliefernMes mögen nun positive- Conventtonen odsr bloße gegenseitige Verabredungen vorhan- den seyn". Sié hat ihrerseits darauf “verzichtet, irgend, ein

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Gefué; kiefer Art an "die auswärtigen Mächte u rérhtem

M-xfordere1Sie heinzufolge ;auf, *die wöchigen aaßr-egeln «nxuordeN - ;

“Nachftehendes-“sind- die :Hauptskeklen des m der gestvtge-n SÉMZ? der Deputirten-Kammer zur Sprache gxkonxmenen Schreibens'des abgeseßren Präfekten Pons an dre Emwoh- ner doskDepartementsx des Jura: “„Gute Bewohner des Inka!" Euer erster Beamter, Euer bester „Freund, Euer zärt- licher Vater wird “seinen Functionen e-ntrtssen und hat Euch verlassen “müssen, ohne-Euch an sein Herz drücken zu können. So vexstehen die wahren-Freunde des Vaterlapdes zu gehor- chen. Ihxe Pfticht steht höher, als ihre Netgxxngen. O_er Bürger-Könég'iäsk fähig, das Edle in der Art mejmes Abschw- des 'von Euch zu begxeéfen; sein Herz ward mtc peinlichem Gefühl den Umfang meines Schmerzes ermessenÉn-„d ich wxrde ihn geneigt finden, die-fretmükhige und loyale Stumm emes Mannes zu vekneh-men, der ihm ehrenvoll und treu gedrent yat. Ich werde ihm beweisen, daßman ihn getäuscht hay. Lud- wig Philipp ist ein guter Fürst; möge mein Becsptel mehr verloren seyn; unterwerftEucl) ohne Murren dxm gesetzlichen WWU unseres ,erhabenen Monarchen; dies tft der emzege Beweis Eurer Liebe, den ich jetzt annehmeq karzn.“ -- Der Courré'er frangais- will wissen, daß dte Emwohmer des Departements des Jura eine mit 10,000 cherschr_ifcen versehene Petition an den König gerkchter-haben, worm sie gégen die Absetzung des Hrn. Pons protefttren.

Dic? Quotidi-enne theilt ein Schreiben mit, das Herr VN"! “Montbel von Wien aus an die Einwohner you You- louse erlassen hat; er spricht darin seinen Schmerz uber jeßtxx Trennung vom“ Vaterland: aus und empfiehlt seme Fgmtlee dem Schulze der Einwohner dieser Stadt, deren Matre er. vor seiner Ernennung zum Minister war.

Dex Admiral v. Rigny ift von hier nack) Toulon abge- reiß, .“ - . ,

Großbritanien und Irland.

Parlaments ; Verhandlungen. Unterhaus. Sißung vom 4. Febr. An der Tages-Ordzmng war „dre Bill in Bezug auf die im Parlament zn,let|enden Etde. Es wm“ vorgeschlagen worden: erstens den Ew, „den die Par- kaMents-Mitgliedrr noch vor ihrem Eintritte medas Haus üblicher Weise vor dem Lord-Stewart leisten mussen , ganz abzuschaffen„ amd, zweitens, bei den darauf vor der Tafel des

Untkrhäuses zukleißénden Eideu den sogenannten Ybschwd- * eungs-E'éd .wegzulässen. Herr C. Wynn maehxo xeßc deu „.

Vorschlag , ,eiirskwe'ilen "nur den ersten Theil des obig“) Aw:“ trages voyzunehmen, den andern aber auszuseZen, bis der Wray, dender StrichcÉerrn-Advokac ( Hr. „ob. _Grant) hinkchciéch der ßüdischen inwoh-ner von G-roßbrxtamen und Irland angekündigzt, e-r'l-“edigr worden. sey. Str R. Zn- gkfs :neinté, die ganze Bill habe thre Bedenkliohketten; namentlich "werde durch die Weg-lassung des Abschwh- rungs-Eidcs , duxch“wslchen “es den'Mitgyed'ern, denen du Zurüskuahme a-[le'r früheren -Sta.tutet1 fretftände, untersagt werde, auf die Zurücknahme .der Niede'rla-ffuvgs-Akrß (das HaUses Hatmover) anzutragen, der Rechtchtel des regteren- d'en Hauses mit Ausschließung de_r Savdtyc-scherrsMr- Fainiäe gefäTzrdet. Hr. Ferguswon xrweedsrte, dre Aus- schließÜ-ng' des “Hauses“Savoyen beruhe mchc auf bloßen Eiden,

die *je'ßt zu. leisten jväre'n, sondern auf einer Parlaments-Akte; .

der Abschwsruugs-Eid hätte den Zweck gehabt, einer tenzpo- rairen Gefahr zu begegnen, die. jedoch txun längst vorube'e wäre. Sir Cl). “Wethe'reu zergre fich jedoch damit nicht einverstanden. Wäre auch, sagte ex, das Haus Stuart in seinen Nachkommen “gerader Lune ausgestorben, so gebe-"sc --doch «oeh Kollaßerak- Verwandte Jakobs 1.„„ M die- der Abschwörungs - Eid“ ßch7sbenfalls We. “Rscht bloß 'im-Sardiuttkajen “Reym'ten-Hause, sondexxr zaueh m der _amil-iexLudsyig"Ph'iüpps, ;„Königsder F*z-anz'sxen8 fändxn uch „o-kche*szllatéral-Aökömmllnge Jakobs 1. Zwar! nnte-w mv ein hochMiser Matm [Sicht dagegen bemerken, paß der "K nig voa: Sardinien niemaLs-ßdic 100,000 „Mann des A1penüber- Keksen Mrde, um-Engxand wie-Ferx „zu erober-xy, auch sey ck höä)|-N11w«hr' cheinkich“, daß=deröKdnig Ludwchhél-tpp einen Lyn-dungsx-V ua!) in Großbx'itanim -WchM werde; nßehks- drstoweniger “WWW “doch dergäeichen» FanüiiMAnsprürhe nicht so ganz, gering gefchäkztxwekdm „ZedeWaW-wiffe, daß 'der Titel: „König von Frankreich“, den der-Kdnig 'von England -!o«st auch geführt habe, immer nur eine bloße heraldiche Form gewesen sey, und doch hämn »die“ Franzosen beim, “b- schk_usse des Vertrages von Anxiens darauf gedrungen, daß vierer Titel Heseitégc werde, bis er endlich vor 16 Jahren Juz abgeschafft worden sey. Hr. C'. Wynn hielt“ alle diese

emclkungen jetzt für überflüsfig, da es steh, wie er gesagt,

bloß darum handle , einstweiley “den ersten Theil des Antra- gxs anzunehmm, den zweiten -ab,e„r_ noch suszusetzen.„ Bek ;Yväxendonten desHausesSt-uart sey äbrigens'nichts :: b“:- orgen, da sie sammt .und sonders durch eine“ . aria- ments-Akte vom Britischen Throne ausgeschloffen seyen. Die Herzogin von Modena, Welches die jéßige' Rx- präsentantin" jener Familie sey“, dürfte selbst dem Mit- glx'ede für die Universität Oxford (Sir Rob. Inglés? keme Besorgnisse für die Sicherheit der protestantischen Ein- richxtzngen in Großbritanien einfiößen. „Der König Ludwig Phtltpp aber sey kein so direkter 'Koklatoral-Abkömmling des Hauses Stuart, als der ehrenwerthe und elthrte Herr meine; denn die Ansprüche der Herzogin von Zrleans, einer Schwester Karls ]. von England, seyen nicht auf den jehl- gen König der Franzosen, sondern auf die Herzogin “von Modena übergegangen; diese aber scheine keine Neigung zu haben, ihre Anjprüche geltend machen zu wollen. Zwar sey auch Karl K. mit einer Prinzesfin des Hauses Savoyen vermählt gewesen; allein von dieser Seite sey wohl noch weniger Gefahr für die Sicherheit des Britischen Thro- nes zu besorgen. «- Nach einigen unerheblichen Bemerkun- gen, die darauf noch von anderer Seite gemacht wurden, wurde der Antrag des Hrn. C. Wynn angenommen. -- Der Kanzler der Schatzkammer erschien an der Tafel des Hauses und legte _ein Konvolut von Papieren nieder, welches die Ueberschrift sührte: „Vollständiger Ausgaben-État der Sr. Majestät zu bewilligenden Civil-Liste.“ Er trug auf Bewilligung derselben an und erläuterte seinen Antrag in einer Rede, in welcher er'bemerklich machte, daß in Ge- mäßheic der von dem früher ernannten Comité gemachten Vorschläge die jetzige C-ivU-Liske fich von allen früheren zu- vörde-rst dadurch unterscheide, dF alle Ausgaben , die nicht unmittelbar mit der Würde der rone und den persönlichen Bedürfnissen des Königs zusammenhängen, estrichen unk andere unter die unmittelbare Kontrolle der egislatur ei

“stellt worden seyen. Demnächst ist vorgeschlagen worden, de

Civil-Lixke in folgende fünf Klassen qbzutheilen: 1) Privat-Schatulle Sr. Majestät des Königs

und Ihrer Majestät der Königin ..... 110,000 Pfd. 2) Dienst des Königlichen Hauses ...... [30,300 ,- 3) Ausgaben des Königlichen Hauses . . . . 171,500 ;- 4) Königliche Wohlchaten und Gnadenbezeu-

gungen .................... 123,400 5 5)“ Penfionen .................. 75,000 :-

Züsa-tnittén (statt früher 970,000 Pfd.) 310-200 Pf?-

Am meisten smd die Pensionen vom neueix. Ministerium eingeschränkt worden; das. Wellingtonsche Minißerlum hatte“ fie bereits von 159,170 Pfd. auf 144,000 herabgeseßt, wäh- rend ste jetzt nur 75,000 betragen sollen. Der Minißer machte am Schlusse seines Vortrages noch bemerkléch , daß sowohl das frühere Ministerium als das jeßige es für zweck- mäßig erachtet hätcen, Ihrer Majestät der Königin zm: Ein- richtung des neuen Hofhaltes die üb1iche Summe von 50,000 Pfd. bewilligen zu lassen; Se. Majestät habe jedoch aus eige- ner Bewegung diesen Antrag förmlich abgelehnx. Lauter Bei- fall von beidenSeicen des Hauses begleitete die]: Ankündigung des Ministers. Hr. Goulburn (der ehemalige „Mugler der Schatzkammer) machte zunächß die Einwendung, daß durch die neuen Arrangements der Ctvil-Liste'die Pxäro ive dec Kronegescbmälerc worden. Hräéume aber und _ r. Hunt erklärten-auch noch die neuen orschlßge als viel zu hoch. Namentlich, meinte der Er ere, seyen djs Gnadmgehalte und Pensionen, die für arm: airs bestimmt wären, etwas ganz Ueberft-Üsstges. Jeder Pair, der nicht selbst die Würde seme- Ticels zu behaupten wüßte , sollte diesen'lieber niederlegen, statt sich dazu eine Pension aus Staats „eldern bezahlen zu lasen. Der Verf .. yg nachsoUten die “Hair; „WK 11 dex- Tyrone und dem olke "Kohm; es sey ql o dxm Ge edles“ Verfaffung ganz mtgegeu, wenn das Volk aufgefordert werde, arme Pairs zu uuxerstühen. „Hr. Hunt stellte [n einer langen. Rede ein Bild von dem an Lande herrschenden Elend: .dar und suchte daraus “"zu deducireu, daß die Civil- Liste noch mehr einzuschränken sey. Er wurdemehrere Male z-urOrdnung vermiesen, besonders als er die Meinung abgab. die Regierung büßte besser gethan, bei den von den Special; „Kommésfiomn „zum Tode Veruxtheilten Gnade für Recht er- gehen zu lassen. Nach einer lazugenzDebatte wurde-endlik entschieden,.“ daß_ die, vyrgelegsce Civil : Liste dem Co- mité zu Überwei_1en sey. -- r. Hume. verlangte Nach- weise über die Einnahmenkder önigl. Prmxep unsxiprmzes- snnen, welche bewiUégt worden. Schlie [:ck txug Herr Charles Grant auf die Wieder-Ernennyng emos Aux.- schusses zur Untersuchung der auf die O|indcsche Compagmx