1831 / 58 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Fahre iqng ihre Wohlfahrt, und ihr Glück ausmachte; . . . man „muß einen Vergletck) zwtschen dem Zustande Frankreichs vor und nach der letzten,?)kevolutton aufteilen; . . . man wiffe nicht, welche Verbiztdléchketten der Herzog von Orlßans insgeheim ge- gen den Kömg eingegangeen sey; er habe ngr dre Regierung über- nommen, damit dxe Auéruhrer und unxuhtgcn Köpfe, die Thron und Altar urngeskurzx, :ck derselben mchx bemächtigen; . . . dies darf ttxdeffen ntcht hmdern, daß man glxtchzctté auch den wahren Royaltüen den eAbschxu mxd dcn Unwxllext zc gt, die ein Fürst cinfibßcn „muß , dcr nch mrt der Beute sctnes rechtmäßigen Kö- nigs" bcreechcrx hat„ u,nd daß man die Trculosigkcit céncr sol- chxn U„surpatton nut thren rechten Farben schildert; . .. dies wrrd dtc Folge „haben, daß marx von dem Herzoge dic Empörer, die alsdannm thm ngr noch cmext Verräther sehen werden, ab- wendig macht„ und daß man zuglxtch die Hoffnung der Royalisten nährt, ohne _thn'en Anhänglcchkett atx einen Mann cinzufiößen, der den von thm usurperten*Th.ron ntcht„lange behalten darf ; . .. dic liberalen Bläéter xyerxéeß Ihnen „trefflcchen Beißand leisten; . . . das Betragen dcp Getületchkeit ck| necht vyn der, Art, wie es nach so vtexen Wohlthaten'hatte seyn, sonen; thr, Emfluß- scheint ge- lähmt zg seyn; cs ware zu wün-schenz daß ste ;)en neuen Gewal- ten_eénen ang-ezmctmercn ujnd harx-näcktgercn- Wt-derstan-d entgegen- sieute; . _. . „man benutze pte ehetmen Konferenzen dazu, um das Gchäsfigcxcnex Usurpattyn cra-nszuheben; die Religion ist ver- lorex1„w,enn d'ee rcchtmchßegen Monarchen untergshen; . . . der Kl:- rus„w_t.rd._s„o zwmltcl) der Wohlthatcn enterbt werden, die er der Frerge-hégkxttdeö Königs-vcrdankte . . . Man scheu: sécl) nicht, republtkantsche "Ansichten gclkcnd“ zu machen, um die dem Lande aufgedruchne *chéierung zu untergraben; aus dem Méßbrauche décsevAn chxen, „werd das Gute hervorgehen; . . . da Frank- reich., die „Republik, nixßbt .mag und Europa fie verwirft, so“ iki ékeén'e' “Gefahr fur ups vorhanden, wenn wir uns dersex'engxgm Diese" Monarchie. neuer“ Art bedienen; . Alles, waszdtxse, -,1etz“téxc've'rnéchxen kann, willkommen; . .- „dic Ruhe- üöreQ-lselbskaxbe-itcn für uns; . . . man“ lasse sie eine Partei für.

Napol.eon*-.-11. :bikdkn; wiv'wx “en) „daß Ocftevrcick) diesen nic her-

gebenxwird; dj_eséist cin tßcésfckjes'Angréffsmittel; . . . die Bel- giséxenxAnZelxgenhejten; ma „ext zuletzt nothwendig eine Katastro- phe hex'beifukjtécn;„mqn_ muß __rch da" n bereiten, Nutzen daraus zu stehen,; „. . . die Regierung des K *négs hat so viele Interessen met. xfnaydex verschmoßxtx, daß“- "dicsx, sobald dée-Frags ihrer“-Lö- sag, nahe,.'x-s'.t,' nothwetrdrg, zurückwxrken müffc-n;.. . . man muß dah Wyrxbcit-cn» Ye Nationak-Gcz-rde mtfzukbsen, wobei aus der Uebekdrußzu' ._U'lfesxommen ewrrd, dcn-dée ortdau-cr dicses Déxnüesznnd d : damn verknupften Kosten cin ößcn;'. . . man mache.!äe'besorgt, daß sfe„ihrem, Heerde“ entrückk werden möchte; . . s was*dée*.9kr'm*ee-anbctrtf7t„, so braucht man vor ihr nicht bange FU MU; - , .. axsxénxu bloß provtsot'ésäzen darzuskruen; . . dtc *fr-Zmdcn Mächte,_.'noch , nyc!) dteMasenfür sach. “Mn'nomackxdéchemung eltend,daß noch mchxs beendrgx sey; .;.dcr Suden „*sch'tldcre den orden und déc- ser jenen als tm Auftxaydc “ycféndltch; die Zeitungen, die der- , Kön? bezahlt.h„at,_muffcn thm auxh- jcßtUUock) dienen; man band e „ofkeqcr-„tnsofern solches mögkeck) és, ohne ihn zu kompromrtter'en; sobald“ dre Nation an die Stätégkeit der" neuen Ovdxtung der DM: glaubte, wäre auch Alles verloren“ läaxßcln/See. daher,; 'dte Ruhe könnte Sie nur ins Verderben urzen. _ , _ ' '

Naxh'Beendtgung dteser__Mitchctlung- schloß dcr GWf von Montalmet. in, folgender „Weise: „Dress; wohxberechneten- und- treu- loscn*“"nstructton_en smd nt'chtz vollständig ins Werk gerichtet wor- den. ck Partezyhat zwargchandext; aber se hat |ck“ kompro- mittirt. Laffen «te uns dre. vor: *thr geJebene Lehre benutzen.

. Orlea-Nshat weder

Die,...Bewegungen der Karliüéschen Parte“ 'abm uns die übri- .

gen Géfahren.aufge„deckt, wo“ e en" die- Reg-erung |ck zu schüz- zxn „hat. _ Außer. *zcnen imtur chen Feéndeln hat die Revolu- tton _un_s_..noch deren*;andcretvxxerbt, deren ?Exkskenz uns allein Lchon durch;:die» Flintxmsck)üsse,* dxe .seitdetn - auf *dkc “National-Gar- e .abg-efcycxt. worden, , offenbnrt-x-wvrden wäre,-wenn wir sie- nicht- bereits, im Monat, “_ Dez'cmber - kenxven gelernt “hätten.- Nur“von;diesenZ-.Mä"1mecn'kaétm “de_r Schimpf ausgegan en seyn,- der cf.:nemzzebkcnwékkhln DLPUKYLW „111 “sxiner- eigenen ohI-nu-ng- zu. Wugtzwordetx iii, undid'er: rms.- mxt-demlebhaftsften Umvömenx er „:..-hat.; .Oexxchr Pokkzck-Pxäfsktxwird Ibnkn-sagknx daß- soforF-„ßgrke Patroyéllen _,nac!) jener„ Ge cap“ avgefchéckt? Wurden," quch.-daß, eka. .PöZiz.xi5Kym;mrßkaré_sch ,me, rm'als i'm Ort undSQeae"; begab._ Was xms betr-i t,“,fy .habenjwérunverzüZk-jch em; -uUt“er-__x ;uchqng eingelxiket: anj'wéed-erholé-uns" best ndég, daß “wi?“ räfttg; auftreten sollen,- unddoch- brkxngt man immer- neue Be- schuldxgungen gegen. uns vor, “die' 'ayem'“ „dazu dienen- kdnnen," uns' zu schwächen. DéeNe iernn- hat mét'Hindxvniffen-und““WMQ“ rigkeiten zu kämpfewd e UKH eixter Revolutton, wie die [“erste-ke, unausbleiblich sind. Sie 1 „mann der Kraft begabt, die sch“ mit“ der Freiheit und ihren Grundsätzen verträgt. Das Volk war uns Wit dcmiBé-ispiele der“Mckßiguy . und Milde vorange- gangety; wer wollten“ “daher auch unserersc s keinen Ansiand-neh- men, unßgroßmükhé „nnd-vxrtrquensvoa zu- eigen. Dée-Lehre, die uns 1th eine-gnvcrsb'hn tche Wartet, gegeben“ at, soll nicht für uns verloren»; eyn; Ke sowohl, als jede andere, die es etwa ver nchen möchte , [;ck-nachzuahmen» wird uns seit und entschlossen nden, und wenn das durch die Contrc-Nevolutéon aufsSpkiek cseßte Gcmeinwohl es erheischen sollte, so werden wir kéinen-Äugen-

vor“. Allem _Oemühe man Ml),- dcn jcßFgenZuß-md- die Noynléücn, noch “die Republikaner, *

"47 8 die Aufrechthaltun pcselben zu verbürgen. M. . wir? aber: , tht-Umüänden cinen Poüen üFerÜonUneA, zu dem stch Wen c dran itrenwurxxzd dex mehbereéts einiges Anerkennt- 9 . , , - e en ort a ren uns des Vertrauens dev Köntgs Wurdtg zu zetgen, und treu in/dcr Erfüllung der uns

ob,lécgcnden Pfiichten, geben wir der Hoffnun Naum da ra - retch und die Kammern unsern Bemühungegn Gereäßégßeß Zik-

unter schwieré cn

nt'ß erwßrben at.

dcrfahren lassen werden.“ Kaum hatte der Minister geendigt, als

derselben konstatéren könne.

lgngten Akcent'kücke eme“ bereits besuOigce

zu eine? solchen Vorenthalrung «nicht berechtigt. in Händen , einem Minister die Vorlegungirgend eines Ak-

er em Aktenxkück mittyeilen wolle oder nicht. Auf die Frage an den thjter des Innern, ob er zu der von Hrn. Cor- cellxs' verlangten Vorlegyng geneigt sey,. erwiederte jekzc der Mmeskex, ex habaaus :letchc begreiHléchen Gründen keine wei- tere Mtcthetlung zu Wachen, als diejenige, die" er bereits ge- macht habe; wenn exne gewisse Vorsicht *in der Diplomatie nothwendig sey, so musse-guch der Minister des Innern sich, namentlexh wo voin ponzetléchen Gegenßänden die Rede sey, ei.ner.__solchen ztzwulen.-befleißigen. Hr. MaugU'in erklärte baerauf, ex habe gehört, daß die gedachte Instruction 'in

Drxgxkeret tzoch mehr habe “ausfindig machen können; da der thstcr x_nch das ganze Akcenstückmétcheilen wolle, so müsse ZZ dxe ,selzxßmce-nhYerüMe, Idie daxüßér im Umlaufe Wären,

:: gegruu e' a kn. -- etzt ergr ff der Polé'ei- ekt; Hr. „Bc; „gde , das Wort und„äuße*rte fich folgenZermYßétT : , __ „Meme Un'hékanntsgl)aft mrt _der Red'nerbühne und "die per!- *. sdnxtchc1x11mßchndch guter denen :ck“ sse betrete," mögen die Be- wegung/„m Yer ich mrch'beßnde, entschuldigen.- Ich habe wich- tige-Annchlussxwzuegeben; se sollenvor allen Din en aufrichtig seyn, und dg tch uvex das; was mich-betrifft, .die ahrheit sagen werde, so werd xs mer auch erlaubt seyn, all emcine Wahrheiten zu sagen, thc nur der wesenxliche “Punkt der rage zu seyn schei- nen. kanach| danke ich ,meenem edlen. rcunde , der so eben die Redneybuhne Zerlassen hax, für die sol darésche Verantwortlich- *kctkz dre ,cr fur alle mctnc Handlun en 'mit übernommen hat. Sctncr Freundschaft, der Kammev-un der Wahrheit bin ich es schuldig„ zu erkläre? daß, wcnn'beé den letzten Ereignissen Fehler bxgangen worden w ren, hauptsächlich ich daran schuld seyn würde“. Ueber mehrere Maaßre eln , welchc augenblicklich getroffen wer- den* mußten, konnte i Niemand um Rath fra „en“ und, mu te daher AUF auf Wick), nehmen. Zunächß bekeitige ch zwei beil u- ng-anüande,edte W-chte ganz ohne Wicht keit und euern auf dtcser Nednevbuhnc beruhrt-„worden find. xv erüc" etréfft dat Benehmen der Polizei bei emem auf das Haus eines unserer eb- roncrthen Kollegen unternommenen An ri e. Die Polézeé kann eme Zusammenrottung, ,xumql wenn die e_ :ck in der Nacht bil"- dxt, “m ; _t-héndern: sobald“ ee aber dkcsmal davon Kenntniße'rhéelt- ließ siche n- *chßcn Posken 'der bewaffneéxn'Maazt davon beWachrtchtkgena Es; rst *unrechtég, zu „sagen„ daß dre- Wohn-ung des - Herrn “Davin“ darquf; verlassen- wordvn- sey ;- ße", wurde-véelMehr bewa' cht,- und“ :der Poltzet-Kommiffar fand ssch=mttzmehreven seiner Agenten drei- m__ak_ währextdx der Nacht dort, eén, _thetls umNath zugeben,» kheäks“ um; Nachr1chten“: einzuziehen,„, Herr DUpén wikd dies ohne. Zunf-

felxsélbß bezcu en. *- Zwktkens "hat man' von der“ voila un * strafvcsrerzsvjon gvex':National-Garde-“vévha- etcrz- ersan ' XL:: ' hie“ Behörde :gefpr-yfekjen-J ,Hätte-maén'die“ hatsa 'en-NTszmec- LUMILUX! _odierx ;P-Usonenagcnannt» hfo; w:“wde kel) * Aufschl xsse- ?day- aber„gcxben “kömmt;- 184-I'ndévéduensnd;verhasst und zgdqvon, größteUFYeélOwe en unzureichendér od-er-“gänzl "*mang-elndcv Be- wei-se,-w edxr'fr elasseq *wordenx-Einige, au denkt!?" nochIBe- schuldfgungcn ha M7 stud we cn UeberfüUung des Gefängxsiffes Freigelaffen werden*,- können n) er leicht wieder aufgefunden-wer- ett, da 17- hier ansässr? sind und Eige'nthum besiZen; 111 Per- sonen sind vor die Ge] chte'-ge|cat. Man 'klaLk

samkeit der Verbdrc;„von den» 184 ver afteten Individuen waren aber, als ich die- Poltzeé-Präfektur ver éeß, nur 4 noch nicht ver- hört. - Nack) Beseittgung- dieser briden *auptpunkte komme ick) nunme_ ? zlzr Hauptsache, zu den Ereégn sen in der Kirche St. (Herma „11 [Auxerrojsx- Ganz Paris wußte dur- die Zeitungen,- Yeßr atht-tten dieses“ Monats eine Todtenfeéer attündcn sollte.

blick Anßand nehmen, uns unter eigner“ Verantwortlichkezk für,

hierüber Vorstellungen, wclche Gehör fanden, so daß die

_ „v. * - cxlles mit der Forderung hervortrat, daß das ?)Zéniskeéixß dre obrgz: Instruccion ihrem Gesammc-Jnhalte nach auf das Nacths-Bureau niederlage, damit man die Auchentécitäc _ _ ; „Der Präsident bemerkte, es hänge ledtglcci) von de:; Mnnftern ab, ob fie dergkeichen Ak- tenstücke den Kammern mitcheilen wollten oder nicht; Nie- mand könn; sts uach den bestehenden Gebräuchen dazu zwin- 7 gen. Hr. Maugum behauptete, daß man durch diese An-

[ichc dre Rechte der „Kammer“'beschränke;-nur_ wo von politi-

]cyen Verhandlupgep, die- noch im Werke begriffen, die Rede sey, könne das MtnifteriUm fich weigert», die von ihm ver- vor uxlegen; wo es fich aber um _ | . ache Und namsntl-ich um eine so wrchttge, wxe dae vorliegende, handle, sey dasselbe .. , . Der Prä- ttdent xvtederholte , die Kammer habe. durchaus kein Mittel

tenskückes anzubefehlen; es hänge lediglich von diesem ab,. ob

Paris gedruckt worden sey, unsdaß man die“ “betreffende.

ber die Lang-

éniüer des Kultus machte der gei léchen Behörde; -

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r in der St. Nochus-Kérche- nicht |at_tfand.„ Inzwischen Fektéßn mehrere. Blätter gxmeldet,“ daß .exne stens. Messe gx; halten werden sollte,“ nach e-tntgen Blättern m der St. Nocth-

Kirche, nach “anderen in der von St. Germain l'Au erroés; tn

eéde it: en .be aben sck) Polizcé-Beamtext.“ “'n St." ock) WW“- ch ZZteévertthlt, auf denen,mét Bleißtft dee Woxte geschrie- ben standen: Nach St. Germam. Hierauf hegabcn sl_ch alle Po- lizci-Beamtcn nach der- leßtcren KW)“, tcl) hatte thnx-n Vcr- haltungsbefehle erthe-élt. In dem Lanycz tn welchem wtr FU le- de'ndas Glück haben, berrscht dte Reltgtons-Frethctt/ und „tv'enn man séch in' der Kirche auf eine exnfache Fetey, ohne_,poltt„ts„che. Handlungen, beschränkt hätte, so wurde nach metncr A„nncht keene Behörde die ver ammelten PersMM„zU fr“ M hercchttgt gewesext seyn, für wen te beteten. Jef) wredexhoe es undonebme _dtx anze Berantwortlichkcét dafur aufmtch; nach memer Ansicht akte die Polizei, wenn ein' bloßes Gebet |actgchndcn hätte,

*kein Recht, zu fraJen, wem dasselbe gelte, So begann die cher,

icke er onen d e durch die auf dem Platze halteydgn Wagen Yugkng Lewoéden waren, fra ten, was es gebe, weck tte vxon, der Feier -ntchts wußten. Am chluffe dcs (Hottcsdtenftes trat eine dem“ Katafalk nahe uchende Person heran und hxf- tete einen den Herzog von Bordeaux vorficllcnden Sixtu- druck- mit einer Nadel an; „eine zwetxe Person nahm „MM meortellen-Kranz , dcr, wee es bet ;mer solchen Feter ubxtckx ist, “am Hauvt-Ende des Katafalks lag, mxd legte tbn'an vas Fuß-Ende deselben , so daß der Kranz fich «ber dem Btldc yes Herz:) s von Bordeaux befand. Man hat gesagt, es bah; c'ene Kone te -zu Gunsten“ der Verwunyctxn der ehemaligcqäxdmgl. Garde stättgefunden; die sechs „Poltzez-Beamten aver, dre m der Kirche, zugegen waren haben mir emfttmmtg erklärt, _daß man ihnen beider Darrxi un. des Klingclveutx-ls gesagt, dt_e Samm- lung-“gesMhe'für' die Po en. Ich war bet. der Fcter mcht zuge- en, obgleich einige Blätter dachgenthctl behauptet und auch Jogar als den Anordner und Leiter derselben dargeßcllt haben. Ich kam erst später und in' Folge der nachherigetx Ercigmffc in die Kirche. n wischen hatte jene Scene eine gewese „Aufrxgung veranlaßt: i;)“skckxickte-Agenten an Ort und Stelle, die mtr von 10 zu 10 MinnnnBeri töerßatteten- Dée-auf dem- lase, ver- sammelte Mekge bericth- ck unter einander„ mehr aus „cugtexde, als aus einem andern Grunde. „Gegen 33? Uhr endltcl) zetgte man mie an, daß“ der Volkshaufen sci) zerstreut habe, was auch in der That der Fall war. Unterdessen verbreitete fich aber in

verschiedenen Stadtvierteln das Gerücht, daß die bekränzte Büße _

des er o s v.Vo'rdeaux- mit weißen Fahxtenumgcben, in der Ktrckzc ulergketFagen wvrden sey; hierauf „bxldexen sch in mehreren Stadtthcilen Volkshaufen, dje augenhltekltchayf den Platz zogen und die Pfarrwohnung angrtffen. Dtc Nachrecht davon erhtcxt ich in demselben Augenblicke, wo der Mmeßer „des Kultuszu mrr gekommen war, um Erkundigungen von mir ecnzuztchcn; tch bez *ab-mich foglcich a'n“Ort und Stelle; hier kFand ich bereits die“

ational-Garde, aber nur in gertnger Anza [; dennoch gelang

es ihrerguten Haltunzx" und ihren Anstrengungen, die Ordnung . „s

an e t n er alten. n dem dichten Gedränge bemerkte may cinßnchMcYnn l:,nit langen Haaren cand. fand untxr scmen Klee- dern Waffen; sogleich wurde er fur emen Karlcsixn oder xtnen verkleideten. Iesmten gehalten, seine Waffen wurdcn- thnx entrtssxn, und man wollte ihn nach, der Setne schlepper). Bemahe etne Stunde mußte Z' »mit metnem Kbrpxr gcgen dec Menge ankäm- p en, und mit Hulfe vieler guten Byrger gelaxxg Ls UZI, cndltch dfesen “Un lücklichen, der nichts _wemger als cm Kgrltt- war, er- nem gcmffen Tode u entretßen; ich habe semen Namen ver effen; es war ein Einwohner veon Bcsanxon, der nach der Gr nze r.:isi. rend dieses Getummels verlangte das Vplk, durch den Anblf “der aux dem quuze der Kirche Samt- Germakn l'Auxerrois bcändlichcn Ltlten aufkeregt, dae Ab- nahme derselben. Dcr- Maire des vrcrtcn Bez rks war auf dem Platze und gab Befehl, das Kren? und die Lelten h_erunterzunch- men. Dies waren die Ereignisse; :: und vox dcr Ktxche St. Ger- main l'Auxerrm's. -- Nachdcm tch Ihnen ubex meme Handxun- genBcricht erüattet-x bin- ich Ihnen noch cexten solchen uber meine Gedanken fchuld-ég; ich hattx auf Keine selle „Messe gerech- net; die Todtenfeierwurde abcr tm Gegentheil mxt cm::m ge- wissen Glanze bc angewand ixl)" wurde er| in dem Augenblrcke éyres Bc innens avon benachrtchtigt. Soüte ich„ vor ir end ener „po tischen Manifestation, dte Poltzei und dte bewa nete Macht nach der Kirche schicken, den Gottesdienü-untcrbrech„en und die Kirche »schlicßen lassen ?. Ich frage Sie'Alxe, habe tch ein Verbrechenébegangen, wennn!) Anstand nahm, daes zu thun? Ich hatte aber'noch einen andert; Beweggrund , der mic!) dayon abbkelt.» Es giebt. eine Karlésitscyde Yarteé, welche-konspéruxt; unfähig, Gutes zu wirken, ck| re agegxn im Stande, vtxl Böses zu thun, und unsere Geseke gxwahren so große Fret- heit, daß Menschen, die eine gewcffe Uebung und Ge- schicklichkeit“ im Intriguiren- haben, unter reiem Himmel konsvériren können, ohne der Behörde gerichtlé e Beweismxttel ge en M zu liefern. Ick agte mir: Entweder wird ke-xne auf- rerische Manifeßatéon attändcn "und warum soll :ck dem:) den “Gottesdienß verhindern? oder ndct ste ßatt, so ck| fie ein im Strafgesetzbuch charakteriürtes Verbrechen. Gewrß wird un- ter der jebégen Regierung und unnr dem xcßigen Polrzec; räfck- ten niemals eine um chrbrcchen herausfordernde ,Polize besie- ben. Wenn "aber Zartnäckege und treulosYFeindc scxh“ sclbsi eine Schlin e legen, soll ma_n se dann »verbxndern/ hmetnzufallen. Mit d esen Gedanken und bei dcr Schweerigkett, einc gottes-

län

? zerbrochen, aber nichts entwendct hat.

dienstliche Fcifer, in der, njcht§_Hcrausfordcrndcs lag„ zu unter- brechen„ ließf-tch de_„neDmgen :hrenLauf. Wenn ich ftrafbgr bin/ so bin tck) all_xin dafur) verantwortlxchz- Dres snd die Umstände“, die sch auf eme xeltgtsse Feier b; tehxn welchqso „große Unord- nungenherhctgefubrt hat“., Ick; ünjcßte aufrxehttg, das ganze“ Unheil könnte nur „der Ungcschéchlxchkert des„Poltzet-Präfektenzu- gesxhréxbe'n werden; seine Absehfun“ wäre dann cm leichtes Hetlmettcl; die "Ruhe würde, in Nacm und demzufoFge auch in anz, Frankreich, sxch wtcdcr cénsiellen. Aber „dee “Unzu- gquchkett des ,Hexlmtttcls isi nur zu augenschetnltck) und hebt die Schwierigkext u,nsere Lage nur noch mehr hervor. Das Wichtige m den EreeZnt-sscn dcs Fehruar ist die Stimmung, die schon vorher vorhandcxt war und be: dieser Gelegenheit nur zum Ausbruche gekommen :| und, wenn dtcse nicht eingetreten wäre, bei irgend einem andern _cben so unvorhergesehenen Anlasc wahr- scheinlich nur no&) gewaltsamer, und noch grdßereTUnhetl anstef- tend, zum Aquractze gekommen seyn würde. Dre?“ :| der we- sentliche Punkt der Frage. “Nach den letzten Begebenhetten muß das gethan werden, was man schon nach, den Tagen des „ngt und ' dcs Dezember hättexhun sollen, nämltch marx muß dre xnnerxc, geheimen Gründe dtcser Unruhen un„d der „Stimmung., pte dec:- selben hervorbringt, aufsuchen. dtcse Stcmmungwrrklcck) vor- handen,„so fehlt es ihr ntemals an Gele enhett, sxch zt; äußern. Wenn dt;: Regierung (und tch nehme die es Wort tn ferner aus- edehntcnen Bedeutung) auf der von ihr 'Ett sechs Monaten Sefolgten Bahn beharren wollte , so„würde fie unser Land allen Zufäusgkeiten preisgeben , und Ntemaxtd woürde dte Folgen davon voraussthcn könnetz. Ich setze dre Pfitxhten ,der Sabor- dénatéon gegen die voUzeehendx Gewalt, dze tch me vexkeunen werde, den Pflichten des Depnttrtcn x_md Burgers nacb, dee _mqn auch dann noch behält,- wemx man dte andern 'nicht. mehr zu er- füllen hat. GlaubenSic, MM, M. H., daß teh,“ mdxzn ich den Bedürfnissen und_Wünschen des Volks und den Matteltx zur Befriedigung derselben na_chfor_sche, geneigt bin, seinen Leaden- schaften zu trbhnen. Da tch ntcht zu denen gehöre die den Ek- eignissen des Juli erü nach dem erßen Augusi beéLenJeten find, sondern an dem Atzfsiatxde gletch. von) Mike:: an hxel genom- men habe, so habe :ck ntcht nbtheg, dee Schatten der m den In- lita en Gefallenen heraufzurufetx, um mir; eine Popularität xtr: ver chasfxn. Andererseits kenne :ck die ?Ißtchtetx der Zurückha- tung, dre mir das Vertrauen memer ay er Mtnéftcrbank ben- den ehrenwerthey Freunde an erlegt; tck) weiß, daß die _ortx, die heute votx dtescr quncrb hne herab gesprochen werden, in unseren Provenzen und M1 Auslande wkedcrhallen werden. Wenn aber auch die Wahrheit verle en könnte, so Lehe ßch in der Wich- tigkeit der Umstände und tx der Majest t dteser Versamm- lung nur“ neue Gründe, dre Wahrheit zu sagen, Suchen wir den Charakter der letzten Unruhen n „her zu bestimmen, forschen wtr nach, ob die Ursachen derselben mcht noch vorhanden snd. Eine große Anzahl von eüraften Verbrechern und Dieben. be. ab sch in den lcßtxn U_nru en nach dem er bischdßi'chen 'Pa- la e und den andcrn kerchltchcn Gebäupcn, wel e verwüßct wov- den ffsnd; „hdchß bemerkenswexth aber :| es, daß die irrchführte Ma e, dre dtcse Ausschwctfangcn bc ing, alles zerä rt und m 15ten antwortete ein .lrveéter, der an der Zerßßrung des erzbischöflichen Palastes Theil Ynontmen hatte, mit Ruhe auf die Vorüclluugen eines meiner 5 ekannten: „„Waöwoüen Sic; nechts gxht vorwärts,_weder dt.:. Arbeit,; noch „dche-gtcrung; wir haben kerne Journale unh schrec- ben,!eme; wtr geben weder zum Könige, noch zu den Kammern, und wenden dieses Mittel an , um unserannsth zu erkennen zu geben, Haß es andxrs seyxt mdchte/M Dtese Geffnnung , die jener Arbcttcr auf eme natye Weise aussprach und durch eine Handlung zu erkennen gab,dte xr selbst gls verbrechcrisch erkann- te, äußerxe Sch zmch durch dte Unthättgkeit der Zuschauer, in dcr fa| eme Bxlltgung lag. Zahlreiche, „von der Pplézei ver- folgte Unruheütfter suchten dgs Volk wetter foxtzuretßen, -fan-4 den aber von dtesem Augenbltcke an keme Sympathie mehr in. ihm. Der Charakter der letzten Uyruhen war téxfer Unwill- ngen dre Partesder ContrezRevoluttou und Lauheet gegen eine mierung, welchedie vpn thr gehegten Erwartungen nicht er- füllt, -- eine Laubeit, dte später durch das Vertrauen der an- zen Nation zu den persönlichen Tugenden und dem erpro m, atriotismus des Königs wiedxr'verdxängt wurde- *Im der Acu-. erung des Volks, daß weder dte Arbett ebe, noch d e Regierung fortschreite, la? es aus esprochen, da?, die Nation moralische und materielle Bedürfnt e habe, und daß beide nicht bx riedigt würdet!. Nicmand wird behaupten wollen, da unser Wa l- und Munictpal-Syüem das snd, was se um so en; „während man fich aber mit deren Verbesserung hesch ftégftxsollte m_an zugleich bedenken, daß man das Volk in einem an Yregten .und brodlo- sen Zusiande und die öffentliche Straße in der ewalt der Unruhestif- ter-läßt.- Jch sage nicht, daß die Re kerung den Arbeitern direkte Be- Lchäftigun geben oll; eben so wen g halte ich die dem Handelssiande ew Uigte Tuners hun von "30 Mégéonen und die auf dem Mars- FM errichteten Werk ätten für wtrksam. Die Negierun7 Yebt rbeit, indem sie durch Befolgung eines festen und, „auf d e m- tional-Necste gegründeten, Syskcms Vertrauen einfldßt. Was hat man ;:Zt sechs Monaten für digmoralischen und materiellen Bedürfni cdes Volks gethan? instchtléch der ersiern efkehe ich offen, wie ich daran zweifele, da die ge enwärxi e ge ev ebenße Gewalt berufenlscy, allen mora ischen edürfn en “der ation u entprechen. Ich spreche mkinen ?anzen Gedanken ,in- Fw“ üns ewaus, die ich von dcm Patriot smus der Kammerer Mt