1831 / 78 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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den Bankerotke, die entschiedene Trennung, dre zwtschen den Männern der Bewegung unddcncn beßeht, welche Halt xnachext wollen, um daI-Besiehende ruhtg zu cnxc cn, - das Alles „tft wett entfernddichmütherzu bcruthgcn. st wesentlcch,daß decroya- lésiischen Anführer, die man fur Ober-Kommandos ernennen wird oder bereits ernannt hat, so aus „edchntc Vollmachten exhalten,„daß sie, je nack) den Umständen, ,für Ech handxln können. Dre Gcschrchte unserer Leiden giebt deutltck) genug deeeNamcn an„welche©1m Wesen Eénßuß ausüben. Es_wäre zu Wunschc'n, daß sxe ermach- tigt würden, Ernennungen bis zum Grade cmcs Oversicndor- zunehmen. Wer kann besser, als ste, beurthcilcn, Welche Dxextße man zu leisten verma ?, Dre exthetltcn Gxade müffen dcßgtttd- seyn, und vor allcnxmgen, wrrd cs ndthtg seyxt , zu erklaren,- daß die damit Bekletdeten dtcselben 71qu der Wtcdcrhersiellunax behalten werden. Es" wäre himmclschrctend, wenn man yns an

dieses Mal die robe bei einer solchen Kommxsston passtrext las? sen wollte, wie ée vom Jahre 1_815, bc: der jeder “we: bras dre: thcucr erkauftc Grade verlor. Ema Maaßregel der, ck waye_gc- eignet,.- alle Treue zu tödtcn, chm dec Unxßände mchx _chtUcn, daß diese im Westen unvm'gänglxck) rü, Wte unsere helltgc Nel:- géon, wclche deren Grundlage dtldet. Um unsere chachn vcr- ßändlécber zu machen, fager) wrr Folgendes: 1) Man xclxicke so bald wi_e möglich den für dte Komma'ndos designirtcn Chefs Gch, damit ste sick) «“NRW mit der dcßntttvcn„Oxganisatxon dcschcaf- tigen und sich unter einander durch Exmffatre vcravrcdcn kon- nen. 2) Die ch'zdgt'n von Berry muß tm Wcfietx am Tage des Aufftandes, gegenwärtig seyn. Ihre Anwesenhctt wexd große Wer- kung hervorbrénYn und so viel Werk;) seyn sclbsi wee cm; Armxe. Die Armee der rcta-gnc wünscht dre Anwesenden der »erzogm, und ste/wird dort mehr Hülfsqucllctx als anderswo ünden. 3) Es isi der allgemeine Wunsck), „m den er'sien Tagc_n des März „anzufangen: dazu jst cs drtngend txöthxg, daß dee Mutter, Hctnrtchs ». Emiffairc an alle fremde zydfe seZiDC, um Ke zu* threm eéJcncn Besten quf'zufordcrnx unsxxc (Hraxxzcn zu üdcrschreitcn un ihnen anzuzcxgcn, dcz-ß dte (chrmxung tm In- nern dcs Landcs ut is: und mrt dcr thrégcn ubercmütmmt. 4)- Es wird gcwün cht, daß. der Marschall Bourmont. dgs Ober- Kommando über die wesiltckxn Armeen unter den unmttteldaren Befehlen, der Herzogin von Berry übernehme. 5) In dchBxe- tagne havcn wir wrnigücns für 20,00()„Mann ,Waffcxxvoerathxg; es würden nocl) 40,000 ndthig seyn; dee Mammon, M fai] ganz schadhaft, da sie seit 1815 verborgen, gelegen dax; tn dtcsex Be- ziehung bksfßt die Vcndccjnock) wouegcr, Hülmerttel als wn“. 6) 607500000 Mann Spamer sollten um dem „Dauphén qn der Swiss m den Süden xindringen. Dtcsc thmn würde xn der Bretagne eme ersiaunltchc Wirkung hervorbrm en, wemx ste dort 5-6000 Mann rcgulairer Trupven ans Land cßte. Deexe Pro- vinz würde in kurzcm in unsere Hände faÜch. Auch wxxrdc es der„genanntcn Macht ein Leichtes seyN, zwe: „Fregatten mrt Mu- nitton an unsere Küsten zu scndcn. Alle Blrcke find quf, dieses Land gerichtet, das die Schweßcr der Mtxttcr unsercs Kdntgslzur Kdni m hatte. 7) Wäre em Aufruf an dre ganzeArmce Zu cr gs- sen; xncn, die sch unter der makellosen Fahne versammc n, ware die Betbehaltun'g ihrer Grade :znd Ehrcnüellen zu versprechen. Mar- schäUc sollen dem Kdnjge thrx Déc-nsie angebotexx habcn_; „isi dies wahr, so wären ste sogletch anzusteucn. DtcseHBctspxx-El der Treue wükde aufden gcn1etncn, Soldatc'n schr wtrkctx. 8) Der Marschay Soulf, nxxKrécgs-Mtnisier, werd von Ehrgctz gc- peinégt und rü: ohne po trische Grundsätze; wayum forscht man thn nécht aus und versprtcht'thjm den Stab emes Konnctabels, wenn er zur Sache- _der Legittmttät zurückkehretx will?, Welche- Zukunft ka„nn thnz dre schwankende Macht Ludwrg Phtxwps dm;- bic'ten? Exn Mtlttatr verabscheut die Volks: Souveratnctä't, dtc zur Yuarchee,_ ku Unruhe und Unordnung fühu. 9) Man wundext sch uber die an e Abwcscybett dcr Herren von Larochejacquclem und Charrctte; hr Plaß :| da, wo Gefahr ist, unddécsc wäre für se in der Vxndcejvorhanden, wie ü.: cs für uns tm Depar- tement des Morbthan :|, wo wir tägljck) mit Verhaftung bedroht ffnd. In 24 Stunden kann man- mcbts' organistrcn, und wxl- ches Vertrauen auch ein Voß Yu Ihnen hegen ma , cs vergxßt Siedenno bald, wcnn Ste Kassclbe verlassen. 10 Wir haben viele Aus:“eßer im Departement des Morbihan; se ünd aber ohne Fülfsmittcl und müffen von Almoscxi leben. Dies kann mcht o.fortgchcn, wenn man fie nicht untcrsküßtx es mangelt uns aber an Geld. Warum macht man keéne Anlctheß Frank- reich wird dix Lc'ittmität nicht zurückweisen, und d,;e Mächte wissen, daß dress“ i„re Schulden bezahlt. Nachdem ich Ew. Kgl., Hoh. von so wichttgcn'Dmgen unterhalten, errdthe ich, Ihnen ein Wort von der Lage mcétxcs Bruders und der Meinigen zu sq- gen. .In Folge unserer We,:gxrnng, den Eid zu leisicn, haben wn“ nickts und werden uns bald m der harten Rothwendigkcit bcändcn, z_u un ereanrcunden und Bekannten unsereZußucht u nehmen, dmmt wir,:md unsere Kinder leben können. Ew. K. . wird einsehen, daß dieser Zakkand em Ende haben muß; würde das Land, dessen Blicke auf uns gerkchtck smd, nicht zu cßt mct Ueberdmß erfüllt

Werden? Unwillig uber die, Vergessenheit, kn ddr man “uns

schmachten [äßk Dock) genug über diesen Gegenstand.

Lebten wir nicht in einer Zeit, wo die Schmeichcleé die Throne

ins Verderben drin t, während die' Wahrhxit fie oftmals rettet, -

sd würde ich ander zt; Ewr. K. H; gesprochen haben. Ick) hege dryinnecheberzcugung , dqß Ew. K. H. mét Nückstckzt auf die mtch beseelende Gesmmxng m-tck) zu cntschuMgen geruhen werdcn. Sechs von der) Mcéntgemgnetn Baked, meine Mutter,)me'én Ohejm von muttcrlicher Seite und drei Brüder, sind für 'die Le-

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Zitimétät gestorben, und Gott isi mein Zeuge, daß ich keinen an.- ern Gxdapkcn habe, als den, derselben Sache zu dienen. Es lebe H„emxtch W! Herr v. Herouville, Neffe des Generals St. Helaere, der in der Bretagne für den König gestorben ist, werd Ewr. K. H. dieses Schreébcn überreichen. Er verdient tin- beschränktes Vertrauen. Mit der téefffen Ehrfurcht bin ich, Madame u. s. W. Der Oberst Ludwig Cadoudal.“

Der Moniteur enthält eine von gestern datirte Königl. Verordnung, laut deren dem Staatsrath Thiers die von ihm nachgesuchte Entlassung gls Unter-Staacs-Secretair der Fi- nanzen evcheilt wird.

Herr v. Tremons, Präfekt des Departements des Avey- ron unter Napoleon und Präfekt der Ardennen in den [)un- dert Tagen ist statt des Herrn Viefville des Essarts zum Präfekten dex Goldküste ernannt worden.

Der ONinister des Innern hat auf Ansuchen der Depu- térten des Depaxtemeuts Vaucluse die Summe von 2000 Fr. bewilligt, um das alte Theater von Orange, eines der merk- würdigsten antiken Denkmäler Frankreichs„“von Schutt und Erde zu rdinigen'. .

Der zum.Belgésche_n Gesandten am hiefigen Hofe er- nannte Herr LeHon ist aus Brüssel hier angekommen.

Unter den 15 Personen, die wegen Theilnahme an den Dezember-Unruhen und eines Kompjottes gegen die innere Sicherheit des Staats vor die Assisen gewiesen koorden smd, befinden chf) die vier Stndirenden Sambuc, Audry, Rouhier und Chapparze, zwei Capitaine des“ aufgelHsten Arz tillerie-Corps der hiesigen Natiomal-Garde und der Präsident: des Vereins der Volksfreunde, Herr Trelat.

Auf den Landsitzen 026 General Clousc und des Mar-

quis Coidlin, Pairs von Frankreich, find aussuchungen ge-

halten worden, die zu keinem Resultate ge ührt haben.

Aus Toulon vom Zten d. M. schreibt man: „Gene- ral Clatxsel befindec fich mit seiner Familie'und seinem (55e- neralfiabe noch immer an Bord dev Fregatte Armide. Der Sce-Texegrapl) fignalisirte gestern ein aus 3 Linienschiffenund 2 Fregatten bestehendes EnglischeGGeschwader, das fich aber bald von unsern Küsten wieder entfernte und seine Rich- tung na-F.) „Italien zu nehmen schien. Eine Korvette dersel- ben Nation hac einen Jcaliänischen General, Namens Niva- rekla, der als Kommaüdant dev TrUppen auf Malta in Großbritankschen Diensten stand, aus Land gesetzt; derselbe ist nach Paris abgereist.“

-- Paris, 11. März." Die Bekanntma-Hung des neuen- OJTiniskeriums wird spätestens in dem übermovgen erscheinen- den Monitcur erwartet., Unter den vielen in den hiefigen Salons cirkulirenden Listen der Mitglieder des neuen Kabi- necs isT wohl folgende die richtige: Hr. Casmir Périer, als Prästdent des Minister-Raths, ob mit dem Portefeuille. der thmnzen oder dem des Innern, schei.nc noch unbestimmk, O)?arschall Soulc, Graf Sebastiani und Graf v., Argoucé. würden bleiben und die .Herren v. Berenger und DUpin d.. Aelt. als neue Mitglieder ins Kabinec treten. Dieses Mi“- nisrerium würde ein reines Ministerium der Cencra, d. h.. des Friedens seyn, und was den Marschall SoUlc betrifft,. das einzige Mixglied, dem man Kriegslusk beimißc, so hofft: man doch zuverstchtlich, daß fich bald zwischen ihm und seinen. Kollegen eine recht innige Vereinigung begründen werde.“ Daß" die Regierung ein Kabinet von der genannten Farbe will," hat:. se durch die Beauftragung dcs gemäßigten Hrn. Cas. Péch': mit der Bildung desselben deutlich genug zu erkennen gegeben..

Groß-britanien und Irland.

ParlamentszVerhandlungen. Digwährend fis- ben auf einander folgenden Si ungxn stattgehabtén Debatten. über Reform haben, wie eine ngltjche Zeitung bemerkt, das Unterhaus so erschöpft, daß es ewiger Ruhecage bedarf, ehe es wieder mit gewohntem Eifer xu seinen Arbeiten zurück- kehrt. Am 10. März beschäftigte uch das Haus mit einigen Bittschriften, wonächß Hr. Warburton auf dessen Ver- wandlung in einen Ausschuß wegen Berathung der Bill an- trug, wodurch der Tabackbau in Irland untersagt werden soll. Der Kanzler der Schatzkammer wünschte zwar,.

daß man die Maaßregel aussexhe , weil die Regierung gem,

jeden Grundszum Mißvergnügen in Irland vermeiden wolle. Hr. F. Lewes entgegnete jedoch“, daß es, je länger man mit einer solchen Maaßregel zögere, um so schwieriger seyn dürfte, fie einzuführen. Nothwßndég sey ße “jedoch, weil, die vom Taback eingehende Staats-Revenua 3 Millionen Pfd. betrage, während „der primitive Preis des im Lande konsuznércen Tadacks fich auf nicht' mehr _als 350000 Pfd. d:;lauxe, so daß die Tabackbauer,-wenn es ihnen auch gelänge,

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Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung “[H" 78»

den ganzen inländischen Bedarf zu produzircn, d_och nicht mehr als eben diese [e*kzcgenatmte Summe damic er1chwingen kdnntsm. Die Prohibicév-Maaßregel würde übrigens in Zr- land kein großes Mißvergnügen erregen, da der Tabackdau dort erst im Beginn sey und im Ganzen kaum 500 Morgen Landes dazu verwendet werden. Wiewohl auch Hr. Lefroy (aus Dublin) und „Hr. J. Grattan dcm Kanzler der Schatzkammer beistimmten, ging doch die Bill durch den Ausschuß, und der Bericht darüber wurde erstattet.

London, 11. März. Nachstehendes ist die Antwort, welche Se., JNaj. der König der Deputation der City, beé Ueberre'ici)ung ihrer Dank-Adreffe in Bezug auf die Reform- Bill, ertheélr haben:

„Ich sagen Ihnen für diese unterthänige und loyale Adresse “Meinen wärmsten Dank. Ick empfange mit der ledhaftesten Zufriedenheit -die Verficherungen Ihrer Loyalität und Anhänglichkeit an Meine Person, so wie die Erklä- rung, daß das Vertrauen, welches Ich in Meine ge- genwärtigen Minister „sekze, auch von den Bürgern die- ser großen und reichen Hauptstadt gechsilc wird. Mögen Sie fich verficherc halten, daß Zeh immer die Maaßregeln, die Mir in Meiner Eigenscdaft sowohl als exekutive wie als gesetzgebende Gewalt vorgeschlagen werden, nur arxs dem Gefichtspunkte ihrer Tendenz zur Behauptung der Ehre und der Würde Meiner Kxone, zur Aufrechthalcung „der wahren Principien der Constitution und zur Beförderung der Cimg- keit und der Wohlfahrt Meines Volkes betrachten werde.“

Niederlande.

Aus dem Haag, 13. März. Jm Jouxnax de la Faye liest man Rachskehendcs unter der Ueber1christ «der . rieg“: „Wir haben es vorhergesagt, die Belgtjchen ONachthabcr werden entweder den Protokollen Fdlge leisten und das Volk gegen fich haben, oder keine Rückncht darauf nehmen und fich von Seiten Europas etnen Krieg zuztehcn. Sie haben d'äese ihre Stellung sehr wohl erkannt, und da fie nicbt herauszukommen wußten, so faßten ste den verzwei- felten Entschluß, selber uns den Krieg zu erklären, wojmtc ste uns und Europazugleicl) herausfordern. Was Mr_d dre Kon- ferenz zu dieser Nichtachtung derjenigen ihrer EnUchetdutxZen sagen, die fie besonders umviderryflicb genannt hat? Cms zweifelhafte: Auslegung kann hier gar nicht stattfinden; die Gränzen smd festgeskeilc worden, und der Könég der Reeder; lande hat sch durch seinen Beitritt zu dem fheéerauf Bezug habenden Protokolle einverstanden mit den unf Mächten erklärt. Belgien ist demnach im Besitze mehrerer Länder, die ihm nicht gehören. Es will aber nicht bloß dtese usurpirten Gebiete nicht herausgeben, sondern denkcoauch noch an fernere Eroberungen; das, was wir besitzen, wall es eben,- falls haben. Van de Weyer erklärt, daß von unscren Städ- ten mehrere von Rechts wegen zu seinem revolutionnairen Spielraume gehören; die Belgischen Gränzen befinden sch, wie er es versteht, im HUB] unserer alten Provinzen, dte man, wie er sagt, mit der egenspfße wieder erobern müsse. Nun wohlan, wir onen die Herausforderung annehmen und sehen, was die Mächte dazu sagen :xndjthun werden. .Die Bevolkmächtégtsn ?haben- in Bezug aus* dte Scheide er- klärt, daß sie mit Gewalt. würden durchgesetzt haben , qu der „König Wilhelm éhnen verweigerte. Jetzt, da der Kdmg det: Niederlande-die Feststellung der Gr nzen angenommen und Belgien sie- verweigert, was wird man in London thun? Wird inan im Angeschte Europa's erklären, daß es 11ka Skgkn Holland Zwangs-Maaßregeln gebe? Das kann mchtswn und ist auch nicht Ko. Die Konferenz iscdleses- mal auf bestimmte- u-nwiderrufiche Weise durch die' Gerech-

tigkeit, dm'cb das allgemeine nteresse und durch ihre eigene __

Würde verbinduch gemacht. age man indessen nicht, daß“ wir immer an das Ausland““appelliren. Nein , nein, seine Entscheidungen waren für uns verbindlich, und daher dürfen wir jeßt mtrRechc verlangen , daß fie es kuck) für andere schem Indessen, was auch immer Europa chue und sage, Belgien wird -von Holland nichr efürchtet. Mögen die Goblets und van de Weyer nur er cheinen , mögen sie“ doch an die' Gränzen der Vereinigten Pkovénzen kommen, um ihre angeblichen Gränzlinien zu reklamireq. Eine _Zeilsame Lectéon wird ihnen hier vorbereitet; .den Krieg,“ den e proklamiren,

fordern 'unsereSoldaten voller Begeisterqng. n Eure-Rei- hen, tapfere „Jugend, der Augenblick tst ge ommen. Zn

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Éuxe Reihen, Soldaten und Freiwillige, Zöglinge Unserex Umversttäten, junge Bürgev-Pakrioten, die Ihr die SMW mxk dem Feldlager vertauscht habt, in Eure Reihen! Ans E::ch„rul)9n jeßc dée Hoffnungen des Vaterlandes. Die“ Rex voluteon i(k zu__§hxer Krise gelangt, und an Euren ste keéchck Waffen werd tyke Wach fich brechen. Eure edle Saltaus hat Euch bereits die aUgemeine Achtung der Nationen ew- worben, “welche von der Verleumdung einen Augenblick Erne geführt werden konnten. Beharrt in Eurem rühmléchM Strxben. Antwortet auf jenes Kriegsgeschret' durch deak- Eurtge. War hoffen und wünschen, daß die Truppen oak de Weyers- s1ch nähern mögen. Vorwärts, Tapfere, v»; wärts! Dee Vorsehung ist gerecht, und es ist Zeit, daß var» Speyß gerächc werde!“

GIUT, 12, März. Heute früh sind Tn mehxeren Stra.- ßen der hiesigenStadc Proclamationen gefunden worden, die" zu einer R:":ckkchr unter die Herrschaft Wilhelms [. auffor- dern. Dcr P:,“inz von Oranien wird darin als General? Statthalter von Belgien bezeichnet. '

Dem Journal des Flandres zufolge, hat das ck den Gewäffery des Phélippé:1en-Damrnes stationirte Holkäw dtsch_e .Kanomerbodc bereits mehrere Male gegen diesseixige Vermche von Fischexn, die sich auf die Fischerei begeben wollten, und von Arbeitern zur Ausbesserung der „De» Feuer gegeben.

Man glaubt, das; die richterliche Instruction und W Zeugcn-Verhdr in der Angelegenheit des Ernst Gregoire und jeiner Métjchuldigen bitmcn einer Woche beendigt soy» undddaß dann die Verhandlungen vor den Asfisen beginnm wer en. : '

Brüssel, 13. März. Durch eine Verordnung des Regenten vom 5th d. M. ist der Minister der auswärtige- Angelegenheiten, Hr. van de Weyer, provisorisch mic derkei- tunZ der Marine beauftragt worden, ohne jedoch daducé A::xpruck) auf eine Geschäfts-Vermehrung zu bekommen, He. van de Weyer soll bereits in dieser seiner neuen Eigenschast dev Grundlegung eines Kanonisrbootes, welches bei Booxz gebaut wird, beigewohnt aben.

Durch eine zweite erordnung des Regenten ist aikm saumseligen Milizen des I. 1831, die fich bis zum 1. Aprä vor ihren Lokal-Behdrden skeUen werden, Nachlaß für die Strafen, die se fich zugezogen, versprochen worden. ,

C's bestätigt sich, daß Herr v. Gerlache, in seiner Tiga!»- schaft als Präsident des Minister-Rathes, seinen Abschied ein»- gereicht habe. „.

Es geht hier das Gerücht, daß die Regierung ein Londoner Protokoll vom Nen d. M. und mit demselben das Ultimmm dxr füys Mächte erhalten haben soll. iesige Blätter fugen jedoch hinzu, das Gerücht »sey in ntwerpen entstan- den, wo man dasjenige, was man gern haben wolle, als ge- schehen darsteUe und daher auch vorgebe, die Konferenz babe verlangt, daß Belgien den Prinzen von Oranien zum Staat!- Oberhaupt erwähle. Jene Blätter erklären ferner, daß auch das Protokoll vom 19. Febr. der Belgischen Regierung noth gar nicht mitgetheilt worden sey.

Der Vrai Patriote sagt: „Unserer im Felde de- findlichen Armee fehlt es an den n'oth'wendigsten Bedürß nissen; so z. B. versichert man uns, daß selbst auf den Vlb- posten unsere Freiwilligen keine Patronen mehr haben, und diese Taxferen find es, mit denen unsere'Minifker ganz En- ropa bek mpfen wollen.“ " __ *

Dasselöe Blatt äußert: „Zwei Batailloneso'llenuaö dem LuxembuYéschen gesandt werden, um dort mxit-demew ' schen Bunde riég zu führen. Wenn diese 1200 Mann“» 60,000 Mann des Luxemburgifcden "Landstunxs, die Hm Nothomb uns verspricht, hinzugefügt werden, so Hilden & zusammen eine Armee von 61,200 Mann. Man kann indessen nikh-tver Fehlen, daß in jener rovinx ein _ roßeru stand vorhanden |, und zwar “'der, da ; die Gel . eitdortve- der fanatisch noch intolerant ist und "sch woh'l' hüten wkrd, dk Massen zum Besten einiger Individüen, mwernünftiger PW. - sionen und unausführbarer Theoréeen halber, in Bewe- _ Zu bringen.; alle Bemühungen der Unionsmachx'r find _-

isher an der Weisheit und der gesunden Vernunft der Prit- sker dieses kleinen Landes gescheitert. Diese antw-orteten-iv- mer, daß ihr Reich nicht von dieser Welt s'e- , und setzteu-dee Beredsamkeit dek Herren Nothomb und omp. dte'Wom des Apostels entgegen: „Unterwekft Euch den MMU» wären sn auch eines andern Gläubens.““ - Es “ist* M