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thour-du-Pin und Guerry-de-Beauregard wegen aufrühre- rischer Aeußerungen und Angriffe gegen die verfassungsmäß- gen Rechte des Königs vor den Axsisenhof des Departements verwiesen. =
Der Geschäftsführer des „National“, HEW Paulin, isi auf-heucc, wegen eincs Artikels über das neue Ministerium, vor den Znskructéon5réchter geladen.
Der Messager des Chambres bemerkt: „Es scheint gewiß, daß das Ministerium heute der Deputérten-Kammer einen Geseß-Énkwm'f wegen Erhöhung der Grundsteuer durch neue ZusaH-Centémen vorlegen wird, welche einige auf "30, «m_dere auf" 50 angeben. Die Vermehrung der Einnahme würde im ersterenFalle46, im zweiten 77 Mill. F?. betragen. Das M'.- niskerium ist ohne Zweifel darauf vorbereitet, eine so bedeutende Maaßregel durch Gründe" zu unkerftükzen, so daß Über deren Nothwendégkcit kein Zweifel Übrig bleiben kann. Auch spricht man von einem Gssoß-Entwurf, welcher die strengen Bestimmungen des Straf-„Gesekzbuches für Atkentare oder KoMplotte gegen die Sicherheit:. des Staats mildern soll. Von einem “skrengen Geseße geg-sn die Korrespondenz mit Holy-Rood ist ebenfalls die Rede.“
Aus Toulon vom 121011 wird geschrieben: „EM cess- graphéscbe Dcpescße hat den Befehl überbrachc, sännntliche im [)éefigen Hafen befindliche Linienschtffe, Frcgatten, Kor- vetten, Briggs, Dampfschiffe. in möglichsf kurzer Zeic auf
den Kriegsfuß auszuxüsken. Das Personal soll GUI den »
kürzlich nach Brest, R9cheforc und Lorient geschickc-m Mann- schaften vervollständégc werden. Vorgestern kam eine, wie man sagt, mit einer gsheém-en Sendung beauftragte Person von Rang hier cm. Der »))?arine-Präs'ekc stellte sogleich die, Unlängst aus Algier angekommene Korvette „Bayonnaise“ „zu deren Verfügung; die Korvette ging gestern unter Segel, wérd aber ihk'e Bestimmung erst auf der hohen See erfah- ren. .Die Fregatte „[Arméde“, die den General Clausel hierher gebrachc und die Fahrt zwischen hier und Algier schon dreimal gemacht hat, ohne anzulamden, har jeszt zum vierten Male Befehl erhalten, noch vor beendégcer Quarancaine in «See u g2hen.“
er Breton, ein Provinzial-Blatt, giebt die Anzahl der Abonnenten, welche die hiesigen Journale in den Pro- vinzen zählen, auf 85,390 an; auf die sechs Blätter„ welche die Statuten des sogenannten patriotischen Vereins bekannt gemacht haben, kommen davon 23,368 Abonn-xnten, und zwar auf den Constitutionnel 15,400, den Couyréer franyaés 3930, das Journal du Commerce 1303, den National 1919, die Tribune 564, die Révolution 252. Die monarchischen Bläc- ter setzen, wie die Gazette de France bemerkr, 26,183 Erem- plar-e ab, uad zwar die Gazette de France selbst 10,019, die Quotidienne 4810, das Echo franxzais 1150, der Courréer de l'Europe 750, das Journal'des Maires 6374, der Co::re- kpondant 1300, der Ami de la Réligion 1780.
Paris, 19. März. In der gkstrigen Silzung der De- putirteu-Kammer legte Herr Casimir Périer in einer aus- führlichen Rede angekündigtermaßen die Principien des chi- gen Ministeriuws dak. Zn “Bszug auf die auswärtigen Verhältnisse sagte derselhe im Wesentlichen :* „Unsere auswärti- ge Politik ist auf das innigste inneren verbunden, bei beiden sind mit der die Uebel und deren Heilmikxel dieselben. Das Uebel be,- fkeht lm Mißtrauen; man möchte gern Frankreich MißtraUen ge,- gen das übrige Europa einflößen,ind-em man die Anficht zu verbrei- ten sucht,daß EuropaMißrrauen gegen unsere Revolution hege. Wäre dem wirklich so, m. H., so befände Europa fich in einer Täuschung , Und es wäre die Aufgabe Frankreichs und seiner Regierung, es von seinem erthume zu überzeugen. Die“ Revslutfm hat keixres'wegs die Herrschaft der Gewalt aufgestellt. "Zur; Vertheidigung seiner eignen Rechte bewaff- net, weiß_Frankreich cie Rechte Anderer zu ehren. Seine Politik!.hac eine andere _Richtschnur , als“ die der Leidenschaf- ten. Wir. wünschen den der Freiheit so UothwendigenFrié- den “,'dokch würden wir Krieg führen, wenn' Frankreichs Ehre und Sicherheit bedroht, wären; denn alsdann wäre auch die Freiheit. bedroht, und wir würdey uns mit patrioti- schem Vertrguen an die Vaterlandsliebe und an den Muth der Nation wenden. Fratikreéch würde slch auf den ersten Ruf .erheben, und der König hat es nicht vergessen, daß er zuerst im Feldesein Vaterland zu retten _.gelernt hat. Mei- ne Herren! Der Grundsatz dér Nicht ; Einmischung
„ von unsern Vorgängern auseinandergeseßc wor- den und wir billZen isn; wir behaupten , daß keine fremde Macht„„das „echt „at, wegen der oder jener Regie- rungsform sich mithffmgewalt in dieinneren Angelegen- heiten anderer" Nationen zu mischen. So weit es uns be- u'kfft, werden wir dieses Princip bei jeder Gelegenheit befol-
gen; ist denn aber damit zugleich gesagt, daß wir uns ver- pflichten, mic gewaffneter Hand überall einzuschrckten, wo die- ses Princip nicht respekrirc wird? -“ Das würde eine Ein- mischung anderer Art seyn: eine Rückkehr zu dem chimairi- schen Ehrgeiz aller derer, welche EUropa dcm Joch einer einzigen Idee unterwerfen uxxd die Universal-Monarchie re'a- lifiren wollten. Eine solche Auslegung des Principe: der Récht-Einmischung würde nur zum Deckmantel für den Ero- berungsgeist dienen. Durch Unrerhandlungen wollen wir es behaupten, aber nur das Jukercjse oder “die Würde Frank- reichs könnten es veranlassen , die Waffen zu ergreifen. Keine Nation hat das Recht, uns zu zwingen, für ihre Sache zu kämpfen ; das Blut der Franzosen gehört nur Frankreich an. *)“
Großbritanien and Irland.
„ -- -- London_,_18. März. _„Der Gewinnende hat xmnxer NFM!“ ,Das-er GrUndjaxz jcheént jelzc. einen großen Thexl dtejer Natron, tm Parlamcnte sowohl, als außer dem-
*selben, zu *beherrjchen; denn überzeugt, daß die vorgeschlage-
nen Reformen. nun einmal fxüher oder später dur-ir-gshenmüs- sM, will, Alles an dem Triumphs mit Anthyél nehmen. Die öffentlichen Versammlungen dauern fort, umd selöst, wo man die Unkosten einer solchen scheut“, werden von den Kirchem Vorstehern odezr, anderen ackxtk-aren Personen Bétrschriften zur Umterschrifc von Haus zu Haus g;;tragen, und nur äußerst Wenige weigern fick), zu Ul]kkl'sch*ll.'ißkt1. Freilich giebt es Manche, die sich aus Eigennuxz, Vorurtheii oder Furcht, daß man zu viel gebs, oder wohl gar, daß man von Reform zu Reform bis zur Revolution fortschreitcn wüxde, gegen den ministeriellen Plan erklären, obgleich diese Personen selbst nicht allzu gewiß scheinen, ob eine Verwerfung desselben nicht nothwendig die Revolution herbeiführen müsse, die sie durch dessen Annahme nur fürmögléci') halten. Auchwagen sich diese Personen nur WMig ans Licks ; fck) habs; :wch vm: keiner Bittschréft in thl'U Sinne gehört, umd bei den öffentlichen Versammlun- gen lassen sich selten mel)? als emer odcrzweivonihnen blicken,
* die fichdanu, bei der Menge der anders Gesamten, verlieren.
Dies war ehemals der Fall mit den Reformers, die dann aber doch immer noch beim Pöbel Beifall fanden, wenn ih-
nen auch die wohlgekleideken Psrsonen auf und vor den Red; -
nerbühnen den Rücken zxxkehrccn. Die Burgsiccksn-Eégen- thämex (?». h. diejenigen, weL-xhe nicht, wie der Herzog von Norfolk, der Marquis von Clevcland und mehrere Andere, gleich vom Anfange ihre Zustimmung gegeben) sind in schreck- licher Unruhe; der Abfall voxk ihrer Seite soll ungeheuer groß
seyn und sch täglich vermehren - theils, weil Viele jetzt,
eit“.seh-.'n, daß in dem ReforMplane, so ausgedehnt derselbe auc!) ist, dem Einfluß des Eigentizmns und besonders dem Grundeigenthum nichts entzogen ist, und daß sie durch den Zuwachs von einer halöcn Million Wähler eigentlich ihre Reihen gegen denAndrang des großen Hansens verstärken; theils weil ste fürchten, durch jkßige Verwerfung später _mehr gewährea zu müssen, theils Weil sta das Gelingen für ewiß halten und sich durch Widecstand nicht auf immer die - ckck- kehr ins Parlament v-crsperren wollsn. Kurz «6 einer oder der andern Ursache ist es so weit gekommen, daß sie -selbst
' den Vorsatz aufgegkben haöen, gegen die zweite Lesung oder
deu-Grundsaß der'Maaßregeln zu stimmen, obgleich ste es nicht unterlassen werden, zu versuchen, ob fis woch in den einzelnen Theilen derselben ihrer Sache vortheilhafte Verän- derungen erfechcen köntWiL, wie z. B. dia Beibehaltung des Wahlrechtsfür mehrere 13er j-sszt veruxthcilren Oste, die .Be- schränkux1g des Wahlrechts u. s. w.; ja, um fick) ein populai- res Ansehen zu gehen, wohl gar, daß man der großen Menge, der das Wahlrecht, wo ste solches ohne Eigenrhum beßht, entzogen werden soll, dasselbe lassen möchte. Auch enthal- ten die Bills manches Widersprechendc, z. B. daß man Städten Vextreter iu R:“:ckstcbt auf ihre Bevölkerung giebt, während doch die Anzahl der über 10 Pfund, Zins bezahlen- den Häuser die der AKhler bestimmt, undso häufig Städte mit einer bedeutetxdcx: Anzahlwahlsähiger Bewohner keine Vertreter haben wÜrden, während andere, wo solche unbedeu- tend und folglich um so bestechbarer ist, keine hatten. Auch ist noch folgende Schwierigkeit wegzuräunwn, C'»; giebt näm- lich jkßt eine Menge Aemter neben denen da:.“ eigentlichen Mi-
*) Wir geben obigen Auszug nach einem _so eben 21 Uhr Mittags) uns zu ekommenen Blatte dcs Couvrter franz.:a s, in-
dem wir die voll ändigc Mittheilung der fraglichen „Rede, so
wie der Verhandlungen in dcr Sivungdcr Deputirtcn-Kammer vom 18tcn d. überhaupt., für morgen vorbehalten müssen.
Beismzx
*zu„ lassen und ruhige Zu
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Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung ck14“ 8.5.
nister, 't'velche disAnwesenheét im Unterhause nothwendig machen. Nun aber hat in England kein Beamter alsisolcher Silz und Stimme im Parlamente. Pairs sißen freelich von Rechts wegen und ohne Ansehen ihrer etwanigen Aemter im Ober- hause; aber im Unterhause kann man nur als Repräsentant des „Volks sitzen. Populaire einflußreiche Männer haben es freilich allezeit leicht gefunden , sch wählen zu lassen , aber nicht immer gelingt es ihnen als ONinisker oder Beamten, wo fie dann bisher immer ihre Zuflucht zu einer der „Bo-
roughs nahmen, wie z, B. Herr Peel , als er von der Ox; „
forder Unkversträt verworfen ward , zu .::iner Borough eines ehemaligen Juden, Sir Manaffch Lopez. Außerdem muß auch jeder nach der Annahme eines Amtes, oder auch bloß nur nach seiner Versetzung aus einer in die andere Stelle, seinen Sitz räumcm und fich aufs neue wählen lassen. Wie aber, wenn afle Corruption oder entschiedener Einfiuß des Einzelnen auf- hören „Ml, kann ein Beamter, selbst wenn er Minister ist, seiner Wiedererwählung gewiß seyn?
Niederlande.
Brüssel, 20. März. Unserem Ministerium steht eine Véränderung bevor. Der Kriegs-Minister Hr. Goblet und der Finanz-Minifter Hr. v. Brouckere haben bereits ihren Abschied eingereicht, und der Minister des Innern, Hr. Tie- lemans, ist ebenfalls im Begriff, es zu thun. Die Herren Gendebien und van: de Weyer haben den Auftrag, dem Re,- genten neue Ernennungen vorzuschlagen, und man hört be- reits von den Herren Blarquéesund Seron, Mitglieder:: des Kongresses, die in das Ministerium eintreten sollen. Die Spaltung im Ministerium soll durch die Frage über Krieg und Frieden herbeigeführt worden seyn; der Kriegs-Minister soll für den Frieden gestimmt haben, der Nkinister des Zu- nern aber der Meinung gewesen seyn, daß man das Aeußerste wagen müsse. Hr. v. Brouckere scheidet aus, weil das De- fizit in der Staats-Kasse immer größer wird und er nicht weiß , wie er aus" seinen finanziellen Verlegenheiten heraus- kommen soll. Das Ausscheiden des Hrn. v. Gerlache, als Präfidenten des Minister-Rathes, hat durchaus keinen poli- tischen Grund gehabt.
„Man beschwert sich“, heißt es im anependant, „daß der Herr Regent seine Audienzen in Gegenwart seiner Adjutanten und eines Thürskehers ertheilc. Zum öftern smd „sogar auch die Thüren des Audienz-Saales geöffnet, und die Menge drängt sich dann herzu, um das mit anzuhören, was xman wohl dem Regenten vertrauen wikl , doch für das grö,- :ßer.e Publikumkein Interesse hat. Wir glauben, man giebt hier dem Grundsaße der Oeffentlichkeit eine zu große Aus- dehnung, und daß es hinreichend seyn wird, die Aufmerksam- keit des Regenten auf diesen Uebelstand zU-réchten, damit er -abgescha t werde.“
Un ere Regierung hat gesterxz Nachmittags einen Courier Wit Depeschen nach Paris abgeratzdt. „Hr. Le Hon, heißt .es, wird in den ersten Tagen de_r nächsten Woche die erste AudieUz beim Könige der Franzosen haben.
Der Vrai Patriots äußert: „Man hat bisher die
" 'Franzdfische Macht, die fich an den Nord; und Osk-Gränzen
"Frankreichs gesammelt, viel zu sehr übertrieben. Wir sind darüber belehrt worden, daß diese Concentration durchaus “keinen feindlichen Zweck hat, daß fie nur dazu beßimmt ist, ,der Regierung mächtige Mittel gegen die Unruhen, des In- msrn zu fiebern undxzugleich u verhindern, daß die an den “*Gränzen fich orgamslrenden rei-Corps, von einigen Unruhe- Niftern a-ngetrlebetx, Frankreich in einen Krieg hineinziehen, ;.jndem ste Feindseltgkeeteu gegen die Nachbarlande begehen.“ Zn demselben Blatxe liest man: „Es wird viel vom ““Wiederbeginue der Feind-seltg'keicen .gesprochen. Demnach Werden wir wahrschxinlich gegendas anze Europa kämpfen, denn wir können met Holland keinen rieg führen, ohne uns zugleich die Feindschaft atler Mächte zuzuziehen; diese„müßcen «Denn nkcht vollziehen wollen, was sie übereinstimmend-be- =schlossen haben. Hr. van de Weyer sagt zwar, sie würden es nicht wggen, weil |ck Frankreick) dem widersetzen werde, .und sie würden darum ?ezwungen seyn, uns Krieg führen chauer des Kampfeszu bleiben. Aber
'Frankreich hat auch die Protokolle. unterzetchnet und würde das Beispiel der höchsten Unredltchkext geben, wenn es Verbind- -léchkeiten, die es wenige Tage vorher aus freietx Stücken undin “seinem Interesse einging, so verleßce. Möge e,s tmmerhinunsere :Diplom'atée mystificiren, möge es durch trügertsche Versprechun-
gen Zwßetracht und Unruhen unter uns nähren, Um uns be- ständtg tn emem Provesorium zu erhalten , welches der end- §ichen Eroberung und Einverleébung vorarbeétet; dies ist Alles m Her Ordnung. Sobald jedoch die Übrigen Mächte seinen besttmmten Entschluß fordern und es in einen Kreis einengen werden, in welchem jeder Schritt von Bedeutung isi", dürfte mxs Frankreich auch unserm Schéchsale überlassen, und dies wxrd um so trauriger seyn, je länger es uns zu täuschen ge- wußt hat.' Das ficherske Mittel aber , die Katastrophe reeht bald hexbetzuführen, besteht darin, diejenige unter den von detx Machtxn ausgegangenen Bestimmungen, welche die ent- schzedensta :sc, nämlich die in Bezug auf die Erhaltung des Friedens, urzsererseits zu übertreten.“ , _ Es heiß“; jetzt, der Kongreß sey schon zum 25. März exnberufen worden. Im Journal d'Anvers wird jedoch dxe Versicherung erthetlt, Daß die Daputércen von Antwerpcm bes zum 19cen d. noch keine Einbec-ufungs-SMc-iben erhaL- ten härten.
Dem Yelge zufolge, sollen fich im Belgischen Heere 52 .Do-[ländtjche und 212 Deutsche Offiziere befinden.,
Etne Kanonade, die man gestern in der Richtung von“ Gent und Antwerpen hörte, hat die hiesgen Einwohner etwas erschreckt. Sie soll jedoch nur von Kanonen hergerührt ha- ben, mit denen Proben angestellt worden smd.
Neuerdings ist es mehreren in Mons gefangen gewese- 11911 Holländi1chen Offizieren gelungen, aus ihrem Gefäng- msse und nach Frankreich zu entkommen.
Oberst Braive, der eines von den Freicorps kommandirt, welche frühsr uxter dem Befehle des General Mellinec ge- standen haben, 1011 verhaftet worden seyn. Unterm 14ten d. hat General Daine an diese Frei-Corps eine Proclamation erlassen, in der es unter Anderm heißt: „Da inzwischen in Euren Reihen ein Geist der Znsubordinaxion, an den ich, als alter Soldat, gar nicht glauben mag, sich gezeigt hat uz1_d immer mehr zunimmt, so hat die Regierung bereits ener-M gtjche und zweckmäßigeJchaßregeln angeordnet, um die Meuk terer, welche die edle Sache, die sie vertheidégen, entehren, zittern zu machen. Als Organ ihres leßten Willens , werde ich bis zum 20|en d. warten, um in Gemäßheit der bestimm- ten Befehle zu handeln, welche ich erhalten habe.“
Der Finanz ; Minister warnt in öffentlichen, Blättern vor der_ Annahme falscher 5 Gulden-Stücke, welche fich in Umlaux befinden; ste tragen die Jahreszahl 1827 und das Zeichen der Münzstätte von Utrecht. .
Schweden und Norwegen.
-- - Stockholm, 15. März, Zur Feier des Geburts- xasxxes der Kronprinzessm war gestern _auf Befehl Sr. Ma- ]e ät des Königs im Schlosse großes Konzert und darauf ein. Souper, zu welchem die hohen Staats-Beamten , der Hof und mehrere Personen aus dem Bürgerstande eingeladen Wa- ren. Die Armen empfingen von Sr. Majestät ein Geschenk von 1000 Reichschalern und vom Kronprinzen Geschenke an* Holz und Geld. - Die Regierung 'beeifevt sch fortwährend, dem Mangel an Lebensmitteln vorzubeugen, mit dem die in den 3 westlichen Provinzen lebenden Armen bedroht sind“, besonders die Fischer und die Bewohner der an der „Küste von„Bohuslek)u liegenden Inseln, die viel durch den_ hart- näcxcgen Frost leiden , indem sie durch has Eis am-Fijchfang * behmderc werden. Man * ac Kontrakte mic Privat-Leuten Yschloffen und ihnen Vors asse gemacht, um große Getreide- .
orräthe herbeizuschaffen. Außerdem hat der König den, :- nannten Provinzen eine Geld-Unterstüßung von beina e 100-000 Rthlr. zugehen lassen, nicht minder auch 144,000 Portionen Grüße zu Suppen, um letztere unter die dortigen Armen zu vertheilen. _ -
"Deacschland.
Dresden, 20. März. (Leipziger Zejtung.) Wie man vcrfichert, ho cman binnen vier Wochen die vorlie em den Arbeiten des andta és beendigen 11 können. Die e- gutachtung der Constituton geht in a en Kurien „rasch vor- ' wärts. -- Als die hauptsächlich|en Gegenstätxde, dle bes jeßt zur Berachung gekommen sm_d, und deren Ent1chetdung schwie- rig zu seyn scheint, werden" genannt: die Vereinigung der Lausiß kund der Schönburgischen und Wildenfelsschen Herr-
. schafcern mit den alten Erblanden zu einem Staatsverbande,
ohne Reservate; welche Rückstehten das Zweikammer-System, so viel ßch auch für und wider dasselbe sagen läßt, auerfchc
* ._ !*: "“Z“-“„." “- »s, “.= *. '“, *x “" ".'" -' “1, ** "“'- -* * "! UMP L » ':-*.;“*.I' .=.““ »:ka -, .*: :*- =***„-'.*.-* *“ ** 34 .; ., » *:- '- “ =*-- ', ** **: -* . “***.“- MWMÉÉÜWZÜÉMMÉIWÉY -“ =“7.5.*..'„'§É'!-.*"5Ü-'-2.1». ÄMTLLxxxxxa-«kk«**-“:xsßkéxekx'éxx:ÖZLW-'.x.-Üxéx-éxu***14I;.-o:.zse-': 1.7.3184. «2413-55; “.=-:»; ? « , :, ..“-«_,- .". “.. !* -. -- * . „...'