1831 / 90 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

744

mit einer "oder mehreren Handels-Compagnixetr _zy. unterhanx deln) .nicht weiter widersetzen wolle, obgletck) dee-se Bestim-

mung vorher in reifliche Erwägung gezogen worden sey und *

nur unter dringenden Umständen zu" einem leßten Nothbe'hselfe habe dienen sollen„ fuhr derselbe also fort: , .

„Da ich seit meinem EZntritte in das Méniüchum benen zum erstenmal décseNednerbuhne besteige, so halte :ck es fur meine P icht," Sie von der Lage des Landes zu unterrtchtext und Ihnen d e' Abschten zu erkennen zu geben„ zu de_xcn Errctchung die Regierung Ihr Vert-cauen 'm Anspruch nimmt. Und zwar bitten wir zunächst „um déexes Vertrauen im Namen der Grund; FM, die bei der Btldung. es Conserls vorgcwaltet haben. Mat

em Vertrauen des Köntgs beehrt, glczubte :ck dxmsxlbext mcht be:“?ser entsprechen zu können, als wenn-tch Sr. Maxesiat ,etn Mé- -néxerium vorsch1ü?e, „das„ üark d'urch die vollkommene Uebercm- üémmung aner tglteper heffelben, potx dcn verschtedcncn Be- hörden dke nämliche Emhext und Mttwtrkung u verlan en bx- rechtégt "wäre. .Unter dem Schuhe dex,“ Verfa ung, wo cn wrr die uns nöth'ige Unterftüyung nur, auf parlgm-Zntarcschem Wege suchen. Eine große -Maaßregel tsk, angekurxdr t _ worden; „dee Krone will die Nation befragcnx“ damtt aber des ytwoct aufyxch- tig sey, mulß NuheFm Lande hsxrrschen. Für drwWahlfre-xhext isi der bffxnt tche Frtepe . unerläßltck) , u-nd me,war jene Frechett :xotbwendtge'r, als bet der Zusammenstellung ctner Kar mer, die eme» der MehtFftetx verfassungsmäßégcn Fragen lösen so „. Weder Frankreich no, ? dre Regierung dürfen vcrgcffen, daß dae bcvox-

ehendeSesfforx die Konüétuirung der Parks : Kammer, - drc- ses unentbehrlrchen Elements der gcscßgebenden GewaXt, zu vollenden hat. * Wir haben daher unsere Blicke zunächü au die -innere Lage „Frankreéch,s gewandt. Uxberau fühlt ß x.dgs_ Land lüxkltcl) unix csi ftolz auf seznc- Revolu- tton, setne Ins! tuttonen, setnxn Köntg. Gletchwohx zeigt zeigtsck), unter den Gemüthcrn eme gewisse Unruhe und ern Arg- wohn,- déc den mgterkclley Interessen der Gescllsthaft schgden nnd _fchon. mehr als etymal m o exten Widxrsiand gegen dte Regie- rung ausgeartet smd. Glü ltcherWeese h_at Her gesunde Sinz: des Volks o mals" den Mangel an Subordtnateon crseßt und Pte Ruhe im- A gemernen zu behaupten gewußt. „Indem die Natro- nal-Garde überall den Versuchen _dxs Partetgcéües die Gewalt der chye entFZenskeUtx/ zeichnete ste, unseres Bcvünkens, allen Iytgeznnten 7 ur ern thre Pftécht' _vor. In der That müssen

tcse Zahlen, daß He Memun s- Fretheit keenesweges das Recht Verlei t, seine Anscchten gcwa tsam durchzusetzen, und Haß es an- ßerhalb de_r Ch„arte„n'ur unsmné e Wünsche und tyügerrsche Hoff- mmkgten gtebt. Wer werden al o vor Allem darquf bedacht seyn, kün „kgmUm'uhen vorzubeugen; zu diesemZchc smd bercitSMaaß- regeln-"getroffen und Gesetze vorgelegt, worden. Die fknanzéclle Lage des Landes hat, wir müssen es gestehen, durch dtc Volksbewegun- gen gklittxn; indessen ist dieses Gesiändnéß ohne_ Gefahr. Frank- reéxh hat 1a so „viel Hülfsquellcn! Mit der Ordnubg und, dem

reeden wéxd dte1Wohlfahrt ar bald zurückkehren. Aus dtefezn

eschtspunkte betrachtex, haxn wir geglaubt, “daß das Land tn seine Angelegenheiten mcht tec,f genug eingewetht wcrdensönnc. Wir wünschen, - wie Ste Wtffen, m. H. -- daß über dre Lage .des*.Schases eine genaue Untersuchung angestellt Weyde. Wir könne): uns für dix Zukunft nur verbürgcn , insofern dtc Gegen- wart vorher .gxhörxg konßatkrt wird, und die Theklnahme beider Kammern cm jenxr thersuchung soll uns . daher die Lask unserey Verantwortléchkett erlxtchxern. Nur wenn Ordnung im Innern'wal- tet und die Finanzenestch m_ gutem Standßbeßnden, kann Frankreich Leine äußeren Verhalttxéssx so ordnen„ww sein Bestes solches cr-

eischt; nurewenn Fretbett und, Kredtt im Lande herrfchen, kann Frankreich uber Krtegeund Freeden entscheiden. Wie mächtig unfer- Einfluß E| .dqfur spr chtBelJé-M , dessen Unabhängigkeit

uns beweist, der Frankreich wieder“ en ihm gebührenden Rang

in Europa *ein enommen hat. M. H. , ich wünsche Ihnen die'

Xolitik des M nißcriums klar und deutléch darzule en. Wo von o wichté en ,ntercssen die Rede ist, muß es uns Yarum u thun !cyn, da Icermamt unsere Grundsätze kenne. rankrekch und ein Kdni wollen den- réeden. Auch E ropa wi ihn, denn es Wbt in uropa-kcine, acht, diebei e nem Kriege nicht mehr

fahr liefe, als derselbe ihr Vortheil verspräche. Ohne Zweifel '

KM: „22.32: IIHFZTMZZ; ieirt'nnd ihre reihekten“wie_dererrungen. “'m anmen der verle - “tex estreue hat sie In deux.? ffxn engffen“ und“ die beüeben g e ck

ich “nach erruü mcm Sie : war ck? auch ihre ße Sovge, Thron und Ge» ve wiedetéxbkriu-

M“ tnur drt wel die [ ' us . ndes MelÉntkatte ;se se | gegen die Institutionen ckck. “Europa wcwdées; au _ we? ,es, da“ in einem fre en

., ;o M? :ck“

M* Kd .,

«ixungen und Wünsche t_ch“Geh_dr verschaffen kön- : » ]r Männer, dkeeroderxjetier artek als die ra e , FWVM“ FWUkkkkschs „und seiner?p Ne ierung. Ex:)dli , , !: Mk Europa auch, daß unsere “Nevolu éo-n, ihrem Ur-

kunse getreu, “xine“.umrmeßWe Kraft bcst'ht undrnkthigené FW;?“UM ihren _eitxxden Troß „.bieten könnte: Kaum - wav iefe NLWÜMM ek OMM-dxt/ so ikelite Frankreich auch den Grundsatz. der *Nicht-Einmischung auf,. den-iY in den Reihen WOWoßtion,-zn-vextbeédkgen ;gelertzt haba * -, nde en hält die Y:?ZMUN die xdenquft ag hat„“ vor Allem ' ?se ' ' '

K:" ncip derselben alle Throne Ä

et- daher nicht die Sprache „und Gest'mm en die: ,

' * _ E re und den das-LayK-s wa t'junehmen, sch nicht für vorpßéchtet,x

alle Insuxrrßectionen ohne U,nter[chied in Schutz u nehmen und zu Verthetdtgen. _Dées éß „dre nytschnut unsers - erhaltens; wir werdenozdas Princtpxder Ntcht-Etnmischung überall anwenden, ibo, an er Interesse uns „dazu auffordert, üherall, wo eine Verletzung dc elch unsere Nattonal-Unabhängégkett bedrohen und der „Würde

des Landes zx: qahe tretcxt würde; alsdann werden wir n'dthlgen- falls jenes Prtncxp auchmat bewaffneter Öchznd behaupten. Aber es ist * echt-C'inméschung. dcm gc--

mcht unsere Abficht; das Prénciv der sammten Europa gewaltsam aufztzleg'en oder ein neutrales Land zu„durchzte_hen, um, demselben uberall Achtung. zu“ verschaffen. Wtr behalten uns dte Wahl des. Orts und der "Zeit vor. Also, m„ H., Friede, aber nicmals auf Koßen der Ehre, der Unabhän- tgkett, oder auch nur des allgemetnen Befken! Einer dieser drei alle „tretc„_eit„t, und man wird bgld „sehen, ob wir die Verant- wortltchkctt ctncs nothwendégen Krteges scheuen. Wahrlich, m. H.,

*nicht in dieser Kammer, worin so veele erprobte Feldherren st'ßcn,

nrxht tn Gegenwart dieses'lebendégen-Andenkens eines unver- anglichen Nuhmeß darf maxx Ansiand nehmenxzu behgu-pten, daß rankrcich den chg nicht„'furchtct. Europa, glauben Sie mir, braucht nxcht erfi hieran ermnertzu werden. Durch eine an emes- sene Enthckxlung uyssxcr rzkfte und durcheénc offene Pokiti hoffen wer aber die emzég mögeltche urgschaft dxs Friedens - eine gemeinsa- me Entwaffngng,geüuyt aufem Jegensettkgcs Vcrtrauén, zu “erlan en. Alle Mächte hayen uns „dre be _ dgß spe deni Frechen wunschen; wn“ halten diese Verßch-erungen fur aufyéchttg,„dcnn auch wxr gebey dieselbe Erklärung ab, und zwar mat dcr größten,?lufrtchtt keet. Möge daher bald der_Tag kommen, wo wir uns „gc cnseit 9, den béske'n Beweis hiervon da-

durch geben können,“ da wir mit unserm Mißtrauen zugleich

auch unsere Waffen ablegen.: Von Frank eich han t es ab .die- sctx von aller) Völkcrxx sehnlich erwünschtet§Tag zugbeschleuéti en. Dre Kraft .cmer Negtcrung, m. H., zctgt sich auch in den 'C-

teln“, dt'c ste zur Vcrtheidégung des Landes-Gcbiets entwickelt,"!

so wie “in“ der Energie , womit Ke im Innern den "Gesetzen Gc-

“horsam zu verschaffen weiß. Wir werden ane unsre“ Kräfte auf-

béexcxt, gm keine dieser beiden Püéchten zu v-erahsäum-en. C'én Mtntfiercum, das, eben so wenig, wie seine Vorgänger, um

die Leitung veröffentlichen Angelegenheiten nachgesucht hat und-

xvic diese„aus den roßcn Ereigneffen des Jule hervor e an en es, darf,- mdem es ügcl) für Alle verantworxléch macht, arg: ( thl erwarten, dgß Alle es m W Lösung der ihn; gewordenen Auf- gabe unrerßußen werden. Dre Verwaltung st rt ihren Schuß

allen erezebenen und fähk en Männern zu ;. st'e be achtet als ihre ,

Freunde, als “ihre Vert eédéger Aae, déeredlich an, der Sache

der Verfassung gearbeitet haben. Was dée nsiétutionen bctréfft,

deren allmälége Entwickelun aus den rundsä en unserer

Char'tehcrvovgchen muß, so drehen sich“ die fn d7e1'er Bcz chung herr-

schenden scheinharen„ Mxinungs- Verschiedenheitcn vielleicht bloß u111§3rt_ynd tht;* dre Emcn woaep, rascher, dic Andern langsamer vor1chrettem Dies war auch der eenzige wahre Unterschied,“der zw?- schen den verscheedenen Anhän ern der von uns besiegten Coittre-Rc-

volutéon vesiand; vergessen w r-nicht, “daß- wir bei diesem Siege

gerade “von__denen untersteüyt wurden, die zu rasch u vollbrén en trachteu-n, “was“. d„ie Klugeretx *nur zu gelegener eit versu cn wyllten. Möge dtescs Bcisptel uns-zur Lehre dtenens Hüten nur uns vor der Gefahr, unsern Feinden die Waffen in dkeHa d YYYJ zm? Zn di'xselFttt Fkhlßr wi? siedzu ävcörfallen. M._,H5 c' a nner *acran ro un m _ ti c ;wér u:

stolz auf dt/e !etzte Revolution „un? g s y

Dexsexben; „wu; Flaubert aber mcht, daß 17er, um ihre Macht zu bewerfen, steh „b md oder verzthfiungsvou in den Kamy zu-siür- zen brauche. Die vorigeRegxcrung ,gén untcr, wei fie ihre

Schwäche nicht kannte; möge die jetzige é re Kraft erkennen, und ,

ße wird nicht untergehen.“ .

Nach dieser, 'mit großem Beifall aufgenommenen Rede txat der Graf v. Montalembexr auf und erklärte, daß er dem Ministerium die verlangten Summen nicht bewilli-

en.könne, da diese Summen nur dazu dietieti sollten, das

* eit 6 Monaten befolgte S stem der Schwächexund des Zau-

dexns „fortzusetzen; uynzögli könne er das Geldsder Steuer- pfltchtigen einem Memßertum bewilligen, das, seiner Mei- nung nach, die Lage, hes Landes noch,nichc richtig erkannt“ habe; er wisse gar wohl, daß seine Weigerung Unter „den gr- gmwärtigen Umständen sehr ernster Natur sey, indessen könne er niZItFegen seine Ueberzeuguvg „handeln; “man verlanxe 200- t,. zur Aufrechthaltung des riedensz doch fkqge er,. welchesFried-ens? Etwa des Pari qr Friedens"vomIabro 1815? DFF“. Traktax besteht aber nicht mehr , seitdem die' letzte Revo unon ihn zerrissen habe; was die Londoner “pr,.- tokolle anbetreffe, so sey _es Höchst auf allend, in "welchem Sxyle dieselben abgefaßc worden; man so te danach glauben, Haß gor Heine Revolution statt'gxfundm hätte; Frankreich 9--

winne dadurch das Ansehen„ als ob „,es mit d'em egenwärxkr „gen, Systeme von Europa; im höcb en Grade zu. 'rieden sey * _und man gerathe in Versuchung, ck in“das Jahr 1829 z?“- -rückzuversekzen und statt des. Nansen: Talle'y-rand den Rar. en

v. Poligvac zu lesen,; das Ministerium bilde sicb ungemein

. viel darauf ein, daß erda- Prtncipder“ Nicht; Einmischung

in Bezug auf Belgien geltend gewacht habe; Belgien sev,

Z(eécbsam das Steckenp, erd des Ministers der auswärtigen

_ngeleqenheiten."* -- _ _er' Umstand, daß ",“kei dxesen Wo:?

-- a..

immtesten Versicherungen gege en, '

dürsien nach den Resultaten,

. »

745

ten der Graf Sebastiani ironisch lächelté„ verdroß dEn Redner. „5 ,Ich mußmich wundern“ , äußerte er, „daß der Herr." ' ister“lacht; lieber würde es mir seyn, wenn er sch

'daräuf vorbxreitete, mir zu_antwor-ten!“ Von Belgien, des; _

sen Unabhängigkeit Herr von Montalembert noch gar nicht für'so ganz gesichert hielt, so lange die Luxemburgische Frage noch nicht gelöst sey, 'wa'ndte derselbe stch nach Polen. Es sey unverantwortlich, meinxexer, daß Frankreich diesem Lande keine hülfreichx Hand geteksket habe; er wisse sehr wohl, was

„man ihm antwortetrwerde, daß nämlich eine Armee sch nicht

'in Lustöauons “nach Polen transportiren Fasse; hierauf er- wied'ere 'er aber,. „„daß dies auch gar nicht nöcyig sey, und daß

es, hinreichend gewesen wäre, wenn Frankreich, dem St.

Petersburger “Kabinett: gegenüber, *eine feste und energische Sprachegeführt ätce, um. es von einem Einmarsche in Po- len abzuhalten. ' er Redner schloß mit folgenden Worten: „Man wird mich beschuldégen, daß ich den Krieg um jeden Preis will, dies ist aber nicht der Fass ; ich nehme ihn nur als etne'unvermeidliche Folge unserer Lage an, indem die ge- genwäytige Ordnung *der Dinge mit dem Systeme des _Wte- ner Kon reffes unvereinbar ist. Hierüber kann nur eine Stimme Zerrschen. Welcher Arm wäre mächtig genug, um nach dem Ausbrucheeknes feuerspeienden Berges„_ der Lava e_ine' Grüß e zu ziehen, ihr "ein “Bett zu bereiten und ihren Lauf zu be Emmen? Doch genwg, m. H.; noch v1el mehr könnte ich sagen", um zu. "beweisen, daß eineVerwgltung keine „Unt_ex- stützung verdient , deren "äußere und tnnere Politxk jetc 6 Monaten mir darin bestanden hat, stch stark mtc den

Schwachenund schwach mit den' Starken zu zeigen.“ (Gez,

lächter.) Der Marquis v. Pange glaubte., daß man die demStaate annoch zugehdrenden Waldungen zu hoch ver- -a*.1schlage,- und daß man höchstens noch über 700,00() Hek-

karen zu vekfügen habe; die Regierung müsse aber'wohl dar-

auf bedacht seyn, stch das u dem Schiffsbau nöthige Holz zu. reserxoéren; Denselben unsch gab auch der Bericht- erstatter zu erkennen. Nach einigen Gegxnbemerkungen des *Handels-Miniskers wurde die aUgememe Berathung geschlossén, worauf'die 5 ersten Artikel des Geseß-Entwurfes, nach vorheriger Beseitigung dreier Amendements der Herxen "Fabre, v. Pange Und v. Rougé , durchgingen. „Der Em- gangs erwähnte 6te Artikel dagegen wurde einsttmmig ver- worfen. Nach der Annahme des 7ten und, demnäch| des 8cen und leßten Artik'elsdes Geseßes wurde aber (Yen *ganzen Entwurf abgestimmt, worauf dersellxe mit 98 Stripme-n ge- gen 18 durchging. Er muß jetzt noch einmal txt dte Depu- tirtenKammer wandern. -- Am Schlusse der Stßnng theatre

- der “Präfident “noch den ihm eben von der andern Kammer

11 Efert'ten Geseßes-Vorschlag wegen des künftigen Ver- ZonQetxggleichzeitigen Beziehung mehrerer Gehalte und Pen- son'en mit und ernannte, auf den Wunsch der Versamm- lung , eiue Kommisfion zur Prüfung desselben. - Der Be- richt über das Wahlgesetz wird wahrscheinlich erst gegen das Ende der Woche von dem Herzoge Decazes abgestatcet werden.

Deputlrten-Kammer. SWW“? vom 22. März Nach der Vorlesung des Protokolls thette .Duboys-Aymé elne „Tages zuvovvon ihm auf das n- reauniedergelegte Propofitévn mit„wonach vom 1. Januar “k. 3. _ab Gehalts; und Penstons-Abzüge in derselbegWeise, wie solche bereits im Jahre 1816 bestanden , wieder emge- führt werden sollen. (Damals waren die Gehalt; in 33 Klas,- sen getheilt, und ineeinex jeden derselben ' stiegen .die Abzüge um 1 Cent. vom Franken, so daß die höchsten Gehalte einen Abzug voü 33 Cent. oder ein Drittheil erlitten.) Ausgenom- anen davon sollen bloß diejenigen Gehalte und Penfionen seyn, die 600 Fr,. und darunter betragen; aucb soll Niemand im Layfe déeses Jahres eine Gehalts-Zulage oder enfions- Erhöhung erhalten dürfen. -_-- Nachdem. die Ver ammlun darein, gewilligc, daß der Proponent am folgenden Tage se - nen Antrag, näher entwiokele, berichtete .Hr. Girod über die Propoßtion des Hrn. Bande wegen-der Verbannun * des vori en Königs *und seiner Familie 'von dem annzö schen Ge é. .Erxkußerte sich im esentlicbm ,folgenderma “en:- „Das Ge's ft Ihrer Komm fsion, m. H., befiand not wen-

dig darin, die atuv- des vorliegenden Antrages richtig zu be-

immen und in die er inst“ t aben noir tmk“ mit “dem Urheber 1Fesselben/kn 'vollkom ene? uekYreLnaimmung “gefunden. Nicht ein Urtbeil ist es; was Sie ker zu- llen aden, denn dieses gebührt

" Der Gexchichte; diese wir einß» agen,- urch welcbe Attentate 'der

Aufßand'd'es ran de en Volks herbeégc ührt wurde. Eben so wenig “wird. ÜF Akzt chh Zornes und" der Ztachevon Ihnen “ver- lan t; ein sol er würde hrer und der ation, welche zu reprä- seanen Sie d e Ehr: Za en„ nicht' würd g seyn; es ck vielmehr elne Maaßregelder/hd ern Politik, die um so impo anker und wirksamer isi, als ffe durch keinen Groll keine Leidenschaft cin- gegcben und“ nur die gesetzliche Bekräftkgung geschehener That-

zuvörderst err .

sachen ist. Der Fürü, der noch. unlängü über rankreé herrschtc,. und den die Vexleßung des beschwornen Grde-VoZ tra es vom Throne fiurzte, ,wohnt , in , einem Nachbar- “chu e, von semen Descendcnten umgeben; seine Dynaßée' Fahlt noch„Anhänqer unter uns und, sught Unterßühung im Aus- andx. Dxe unerbtttliche Nothwendégkett ;wérd ohne Zweifel ver.- Éebltche Hoffnungen zerübretx, und es werd endlich der Tag der * . ytsagung kommen; bis dahtn aber“ möchten Intréguen und Ma- chxnattonen versucht' und von der Habsucht, ja selbst. von irre ge,- leeteten ed1len“ Gemuthern unxerüützt werden. Die Sicherheit d'es Staats wwd “dadurch zwar nacht gefährdet, aber au die öffent-

„1éche „Ruhe darf nicht,?eüört werden, und man mu im voraus

au die; Mitte! zur „An rechthaltungderscxben bedacht seyn. Das - er) e dteser Mtttel :| dicses, Karl „(.', ferne Nachkommen, “so wie _“ dte Genzahle und Gemahltnnen scinerNachommen auf ewig vom Fran önschen Gcbxcte auszuschließem Mtt welchem Rechte w r- den te unter uns verweilen, und angenommen,. daß- wirvon ! - rer; Gegenwarx nichts zu befürchten hättext, welche Sicherhekk wurden wtr thnen_verbürgen können? Decse„Ausschxießun-i| eme dyrch den Natronalwélletx- vollbraxhte, unwrderrufltche at,- sache, dee jetzt nur noch dre „Autorttät des (Heseßes erhalmt soll,. In der Proposition ist quf Verbannung angexragen. Ob-

[etch dxr Urheber derselben mrt dtesemWorte nur dre Folgen Her

usychltclßung vom Franzdsschen Gebtete verbundex: wisen _. w:o, indem dec Verbannung eine Strafe wäre und dte Anwendung

„einer solchen nur das Resultat eines richterlichen Urthxils seyn »

könnte", so hat Ihre Kommisffon es dennoch fur angemessen be-

fanden, diesen unkt des Antrags zu vxränderu. Warum fonte» wir dxr Aussck) t'eßung den Charakter ctner Strafe, eben? Soll-

texn dee Personen„ gegen wclche- fie ausgesprochen 1 , unser Ge- __ bxet yhne feiydléche Ab|cht wixder betretetx wollen , so würde. xs htnxetchcn, _stc davon zu vertrcabcnx wenn fie dageg-cn auf ran; * zöstvchcn) Boden Komplotte chnnedetxn und, mrt bewa peter .'

Hand etndrängcn, so würden te fich „dee geseßltchen Folgentbrcr Verwegetxheét zuziehen. Aehnliche Ruxkfichten hgben uns abge- halten, Korrespondenzen unh Mitthctlrxngen' mzt den Gliedern dcr frühern Dynastie durch eme aUgemetne Be tmnxung zy zm- tcrsagcn und mit gewissen Strafen zu belegen; md dtese Mttt -

lungen unschuldig und gefahrlos für den Staat, so würde es un- ,_ -

“erccht seyn, sc zu verbieten; ift dagegen ein straquresEinver- . Zändm'ß ihr Inhalt, fo änden die bcslehepdcn gesethchen Straf- Beütmmungen darauf Anwendun , und dre „Sache“ er Ne txrung es, in dccscr Hinsicht sirenge achsgmketx z_u ubcn. te auf ' solche Weise und wegen solcher Gründe, wre m dem vorliegen- den Falle, von'unscrm Gebiete ausgeschlossenen Personen.,vcrlceren die Eigenschaft eines Franzosen; ste beßxxden sch ohnehin in ei- nem Falle, der“ dem im Art. 17. des Cjtvtl-Gescßbgches vorherge- schencn ähnléch isi,“ indem ihnen kerne Hoffman? Zur Rück- kehr „bleibt; wir haben daher geglaubt, daß ie er Amke! auf ste anzuwenden sey. NachdemFe sonach aufgehört, Franzo- sen Tu seyn, und da unser Gebiet chnen untersagt iii, so ffnd ße_ dam t,auch unfähig geworden, Güter zu erwerben und Einkünfte * zu beziehen, da dée Verwaltung der „ersteren und, die-Einzkehung der lclztcren durch Agenten leicht'polett'scben UthtebM zum Deck- mantel décnxn könnten; noch weniger könnenw xhnen Pxnffonen bewilligt werden. Wir haben also Hie dtxsfaUtgx Bcsiemmung des Antrages, weil sie uns. gereckxtferttgx schten, verhehalten. Was die Güter anlangt, „welche, dte vortge. Dyngsite „'“gxgenwär- tig 'noch in Frankretch bcstßt, so haben wtr dxe, gere _te Besttmmun der Charte über diesen Pgnkt €zßryar gee rt, aber die usübung des Besitzrechtcs etvtssen edingungen, . Welche die Klugheit erhejschte, unterwor en. Die Güter, auf wel e*Karlx. nur schembare Ansprüche hat, so wie düjenigen, 'die hm definitiv als“ sein Befißthum zueykaunt werden können„ énd von sehr verschiedenartigem Urfprun_e, dessen “Natur und olgen fich nur “mit großen Schwéerigke ten be|immen la M. n dem Berichte über ,die Léquidanon der alten Civil-Lkßx md _ e nigedéeser Schwieri keiten angedeutet worden; es giebt. deren andere, bei detxen wr uns nicht aufhalten, da diexelben xrsk bei _der Reizulu'ung jener Civel-Lisie C2, erörtern xt _wer-_ den. Daffc be i mir der Domaine ambord derR au, die dur 'die nmsi nde, unter denen die Schenkung, so zwie» “" d“ " ““W“-,. “(*-7% ?““: “- MBJIWF-„M nommen wur e, n ee e aegorege .- . __ diese Güter" von der ommiffion der" a tu: Civilliske verwaltet .

werden.“ G en den Besis der den übrigen im Artikel 1 WE::-

- tra es. be ei, neten erfonen ehdrenden Güte: lasen. * xchtk ol3je Eiz P 9 “ck bei"

- . a , Z die Bet er" die elbenb mieneiner späte frzu beüémmenbequké * v?xßkauftn.s enn te unfähig sind, neues Bes tbumin Frsnkreé __n erwerben; so können fle auch um der elben Gr nde willen hier 1: ?'“XW'MX WWFZT-«FMMM LTM“ * au- r ck ere » _ . ' * - de geben?» 'tde,n,)citer hinaus ch-iebenm Hals WerPropoßtsvngx- ., *

nwendunxm e _ebe'n; unerläßlth »L'notbwendig“

" chehen- kx; es läßt, |ck leit]; vorausse en, welcher, Gebrxth en , ,

- ld n Summen ema twerden könnte. Um den W _ des '“ eerkaeu aufznschigeben ,und den Uebelüandcn vorzubeuM » die inxder“ wischcnzcét aus «Yer Verwaltung der Güter und . - Génu .: d Einkünfte. bervorgehe würdenxschlchn Wir-vor- .;

den an der Einkünfte dieser G ter, so wie das _ WMIUUYZW

r t darüber cm ein a r-„aus ufévenund zu beftimmen,“ *NIX-.,?» x-b'éPz; &&»??- Y- ?:??"WJTYMFÉZäkn M': - un, nnenwe er eum erat: e ,

feüzUscvcn M. Die Veywezndung dieser Fonds xx: den Entschädigungen,

“-

K.