1875 / 78 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Apr 1875 18:00:01 GMT) scan diff

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Dritte Beilage.

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Zeitungen, z. B. die Poß, Vorschläge zu diesem 53er; indeß ist der Journalistentag abgehalten worden, ohne daß es zu einer solchen Beraihung gekommen ist.

Um so erfreulicher sei es, daß der Deutsche Reichs- und Preußische StaatsZAnzeiger seine Bereitwilligkeit erklärt hat, auf eine Einigung der Presse in orthographischer Beziehung hin- arbeiten zu wollen. Der Vortragende richtete daher an die Gesellschaft für das Studium der neueren Sprachen 111 0019016 und speziel] an die Redaktion des Archivs für das Studium der neueren Sprachen, sowie an alle einzelnen Mitglieder der Ge- sellschaft die Aufforderung, auch ihrerseits diesen Bestrebungen ihre Theilnahme und ihre fördernde Mitwirkung zuzuwenden.

Die religiösen Orden und Kongregationen der katho- lischen Kirche in Deutschland."

Ueberdie Ausbreitung der religiösen Orden und Kongrsgaiionen der katholi1cheu Kirche in Preußen brachte das 4. Heft der Zeitschrift des Königlich relei'chM statistichcn Bureaus (1874) eine eingehende Darstellung. * m nschluß _l)ieran wird in dem binnsn Kurzem er- scheinenden 1. Hefte des lauienden Jahrgangs eine Uebersicht über die entsprechenderi Verhältnisse in anderen deutschen und europäischen Ländern mitgetheilt werden, aus der die „Statistische Korrespondenz“ folgende Zahlen über Deutschland giebt:

Seit Abfchlyß des Korxkordates im Jahre 1817, nach dessen Bestimmungen ewige der fruher aufgehobenen Klöster geistlicher Or- den wisder hergesteklt Werden sollten, war die Zahl der Klöstrr in Bayern bis 1831 auf 43, bis 1836 auf 84, bis 1845 auf 133, bis Anfang 1848 auf 161, bis 1863 auf 441 und bis Anfang 1874 auf 620 angewachsen. Unter [eßteren sind 96 von Mönchen, 524 von Normen bewohnt. In den Jahren 1870-1874 sind 66 klösteriiche Jnstiiute neu entstanden. In ähnlichem Verhältnisse vermehrt? fich die Zahl der OrdenSangehörigen. Es befanden fick) in Bayern

männliche Ordenömiiglieder: wribliche Ordensmitglieder: 1841....,...2561841........ 1863 . 941 1846 1872 . . . . . . . „1233 1856 1873_(nach AuSWeisung der 1863

Je1uiten und 120 Re- 1873

demptoristen). . . 1094

Von den m_ancherlei geistlichen Anstalten lichen Leben gew1dmeten nur in geringer Zahl vorhandsn; ihre Mit- gliederzahl beträgt von der Gefammtzahl ]ämmtlicher Ordensangehöri- gen kaum mehr als 2 pCt. Bedeutender ist dagegen die Zahl derer, welche sich „der Krankenpflxge widmen. Es sind "das 209 religiöse Institute mit“]322 Mitgliedern. Am Auffaklendstm jedoch ist die Mexige, der dem Regirlarkierusangehörenden Personen, welche fick) mit Erziehung und Unterrrchd1n-öffentlxchen Schulen beschäftigen. Nach oben genannter Quelle widmen sich in Bayern 18 Genossenschaften in 331 Anstalten mit 4006 Mitgliedern (64,97 % sämmtlicher Ordens- angehörigeu) dex Jugenderziehung. Im Jahre 1873 war beispiels- weije 1167 Mitgliedern der Englischen Fräulein mit ungefähr 70 Lehramtskandtdatinnen der Unterricht in 72 Anstalten anvertraut, welche 2800 Zöglinge in Pensionen, 13,790 in Schuicn, 2040 in Waise», BeWahr- und ReitungSanstaltc-n, zusammen also 18,530 Kin- der_ unterr1chteten.» Was, die Vcrmögrndverhälfnissc der Klöster und gei1tliche11 Anstalken betrifft, so [*:-trug in den Krrisen, die gegenwärtig de,n Bezirk Oberbayern bilden, das Gesammwermözen der Kultus- stiftungewschoii 1834/35 16,767,744 Guldén, zu drm im jährlichen Durchschnitt hinzugxtreien find:

1840-1849 76,633 Gulden.

1850-1859 110,298

1860-1869 155,522

. Jm Tönt reich Sach1e11 befinden sick) 2 Klöster drr Cistercien- sermneii, Dt. aurnstern und St. Marienthal, mit 71 ChorschWestcrn, 14 Laienschwestern, 5 Chor- und 2 Laiennovizrn. Das Kloster Marien-

ern bestvt 785,759 Thlr. VermöZen, undKloster Marienthal 522,686

hlr.; mithin Yommm) _auf_iede S_„(thstek 18,708 bezw 10,453 Thlr. Außer d1c1€n im „Konzgreich amaßrgrn smd anderwrite Orden nur durch emzrlne, xhxils 111 Schulen, Mils 111 Wohlihätiakeitsanstalten wirkende Angehorege vertreten.- Im Uebrigen ist in Sachsen durch die Verfassungsurkunde dl? Err1chtung nruer Klöstrr, sowie die Auf- nahme der Jesuiten oder irgend emes anderen gsistlickwn Ordens für alle Zeiten als unstaithaft erklart.

Auch im Königreich Württemberxx kann die Einführung geist- licher Orden und Kongreqaiionen in den Staat nur mit außdrücklicher, jederzeit widerruflicber Genehmigung drr Staatßreglerung erfolgen. (Art. 15 und 16 des Gefeßes vom 30. Januar 1862). Demziifql e befinden sich in Württemberg nur wenige, und“ zwar nur weidn e

OrdenScmgehörige, nämlich rechtmäßig wit behordl1cher GMÖMZJUUJ 232 Barmherzige Schwestern zu Gmünd, welcbe uch ihr?? 618M- lichen Thätigkeit ais Krankenpflegerinnen an 7 Orten auck) Unterricht

716 ca. 1000 . 2124 . 3804 . 5054

sind die dem beschau-

1870-1873 219,209 Gulden. 1874 241,219

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Der Vorstand. E. Lindemann.

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nach statutarischem Turnus GescÜsckyaft ertbeilr.

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ngZ-Aktien

enden beiden Tagen im Bureau .

aufené s erwrderlichen Eintrittskarten Werden am 5. und 6. Mai e. im .

lassungSorten, Welche von der thatsächlich nur geduldet sind. ' ' 4 Auch im Großherzogthum Baden darf seit din im Jahre 1860 erlassenen" eseßlichen Bestimmungen ohne Genehmigung der Staats regierung ein rexigiöser Orden eingriuhrt imd keine nene_ Anstalt cines zugelassenen errichtet wcrden. Dcmgemaß befindet sick) in Baden nur 1 selbständige Ordensnicdcrlasfung mit 162 sirl) it) 28 Qttschaften aufhaltsnden Mitgliedern, nämlich die drr Byrmherzigrii Schtvestern vom 1). Vincenz Von Paula in Freiburg. Außerdem [)iélkkn sich im Jahre 1873 an 40 Ortsn des Landes noch 187 andere Ordsnöangebö- rige auf, zumeist Franziskansrinncn vom 5 Orden (102) undSch1va13e Schwestrrn aus dem Elsaß (81). Jm Großherzogtbum H essen befanden sick) Ende 1864 2 Mörichs- und 6 Nonnenorden mit 25 1223112. 158 Mitgliedern, die zum größtrn Theile in Mainz il)r“en Sitz hatten; 1866 betrug die Gesammffnmme der OrdenZangehörigen bereits 331, 1151111111) 41 Mönckw und 290 Nonnen, 1874 endlick) War die Zahl derselben auf 353 angewgchsen, ausschließlich derjenigen, die durch ReichSgeseiz vom 4. Juli 1872 auögewiesen Worden waren, _ Zn Elsaß-Lothringen Waren im Jabre1873 miri) amtlichen Erhebungen 5 männlickxe und 29 Wkibliche Orden bezw. Kongregatzo- nen mit 418 Mönchen und 2650 Nonnsn vorhanden". Nucl) der Zäh- lung_vom 1. Dezember 1871 betrug die Gesammtberolkerung 1,517,494 (aus1chl. 32,244 Militärpersonen), von denen 1,123,161 der katho- lischem Religion anaebörteu. Mithin kam berxits auf 366 KatbiÜikrli oder auf je 494 Einwohner ein_ Ordensmitglicd; _doxh darf 1)l€k[*§'l nicht undsrücksichtigi bleiben, da]; dri mrbreren w-nbdchen Orden die Angabe ihrer Mitgliederzahl fehlt. In Deutschland befindel fick), zahl von 19,434 Ordrnömitgliedrrn, verweilen :

Jahr:

. 1872/73 1873 1875 1873 1873 1874 1873

Zusammen

Regierung nicht förmlich anerkannt und

soweit frftzusteilen war, d16_An- Mlche sick) an] folgende Lander

Mönche: 1037 1094

Nonnsn: 8011 5054

92

376 349 314 418 2650 2583 16,986 Y,- 19,434,

Man wird diese Zahl jedoch als ein Minimum betrachten dür- fen, da ck nicht möglich geWesen ist, ganz vriiständigs Angabrn uber ganz Deutschland Herbeizuschaffen. _ , '

Wer fick) über die einzelnen Lander bezüglich dieses Gegenstandes näher unierricbtc'n will, den Nrkveiskii wir auf die oben Erwähnte Zeitschrift, wslche das betreffende Material in möglichsier Voilständig- keit und Ausführlichkrit mittheilt.

Preußen Bayern . Sachsen. . . Württemberg . Baden

Hessen . . . . Elsaß - Lothringrn

39

Berlin und seine Zukunft)“) 11.

Wenn auch Berlin als wesentlich moderne Stadt in seinen chon früh mit weiser Vorficht angelegten breiten Straßen und 1116113611 in bei weitem günstigerer Lage ist, als Paris, London und Wien vor ihrer Regulirnng, so ist es doch an einem Punkte angekommen, wo die norhwendigen Umgestaltungen, be-

sonders in der inneren Stadt, nach einheitkichem Pinne geschehen müssen. Es weist hierauf hin eincStherls dis betrits beginnende Umgestaltung“ der VerkehrSmiitel und andrrntheils die Bigpo- fition der in großrr Anzahl nothwendigxn o_ffxntltchen ,GLbÜUdL. Auch dir sanitären Verhältnisse fallen hierbei ms, Gewichi.

Rack) welcher Richtung wird nun ader die Eniwrckelung Berlins sich wenden, sollen wir uns exiglischem'oder französi- schem Vorbilde anschließen, oder wird eme Eniwrcklung wie in Wien eintreten?

Auf eine Mithülfe des Reiches und des Staates würde wohl nur in so Weit zu rechnen sein,_a1»:“5 die 'Dinofition dcr öffentlichen Gebäude von selbst eme Entwrcklun'g der Stadt mit sich bringt. Obwohi in und um_ Berlin ein großer fiskalischer Befiß liegt, so glaubx Redner die Stadt doch stark genug, um bei angedeuteter Unterftuxzung der Reichs- und Staatsbehörden durch eigene Kraft das Nothwenwge 'zu thun, sofern es nur rechtzeitig geschieht und dadurch uxmdthige'Koften erspart werden. Am meisten wird fick] wohl die Eniwrckelung dem englischen Vorbilde zuneigen, denn [][-Zick) London, smd wir eine offene, ohne Grenzen ausdehnungsfahige Stadt, Wie dort sind wir jeßt im Begriffe, dcr von Paris übernommenen äußeren

*) Nach dem Vortrage des Baumeisters Osrti), gchalién am 13. Marz zur Jahresfeier drs Schinkelfestes. - Wir ermnsrwzuglyick) M1 dl? früheren Aufsätze über „Das Wachstdum Berlins“ in

ertheilen, sodann etwa noch 144 Nonnen anderer Orden in 48 Nieder-

Nr. 28, 29, 30 der Bes. Beil, Jahrg. 1872-

w ci vers

Ausscheidrnden;

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e Direktion.

Provinzial-Auéstellun Kock) & Bei

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11. [505] e 29.

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werden die nach §. 41 des Statutes zur Tk) 3. Bericht der Direkii

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er die Lage drs Géschäftes im Allgemeinen und über die nf

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Jn den Depotsscheinen müssen

“auer- verzeichniß enommsn

Ringbahn die inneren lokalen Verbindungen hinzuzufügen; auch schaffen wir uns ein großartiges, einheitliches, dem Londoner verwandtes System der Kanalifirung. Betrachten wir nun aber die Zeit, welche diese sanitären, wirthschaftlichen und Verkehröeinrich- tungsn bei uns nöthig hatten, um zu Stande zu kommen, so ent- wickeln fick) die Verhältnisse keineSwegs langsamer, als in anderen Großstädten, wenn auch diese in der Entwickelung etwas voraus sind. Die Stadtbahn wie die Kanalifirung haben weniger Kämpfe wie in London erfordert, obwoh1 die Opposition groß war. Wir

können deshalb mit Recht hoffen, daß auch das übrige, was uns '

fehlt, in den vorbereitenden Stadien fich schneller voUzieHen wird. Es wirken darauf außerdem verschiedene Gründe zusammen.

Die neu bei uns in drr Durchführung begriffenen Verkehrs- mittel werden allerdings in ihren Erfolgen vielfach noch nicht ganz verstanden und rufen ähnliche Urtheile wie früher in London hervor; aber sie werden trotzdem eine volXständige, tief einschneidende und segensreiche, aber auch nothwendige UmWandlung in dem Verkehrsleben der Stadt hervorrufen und zugleich deren Um- bildimg gerade in ihrem inneren Kerne herbeiführen. Daß diese, wie jede andere Umwandlung, welche altgetvohnte Verhältniss durchbricht, zuweilen schwer empfunden wird, ist nicht wunder- bar, aber auch nicht zu umgehen. Wie die städtische Eisen- bahn, abgesehen von ihrer hervorragenden öffentlichen Bedeutung durch die Konkurrenz der Eisenbahnverwal- tungen entstanden ist, so wird auch durch die Konkur- renz der anderen, nicht angeschlossenen Bahnen, cs fick) ereignen, daß wir in zehn bis fünfzehn Jahren ein inneres, ein- heitliches lokales Eisenbahnneß befißen, wie es im Verhältziiß zur Größe keine Stadt der Welt beffer und biiliger haben wrrd. Auch hier wird die Macht der Verhäitniffe sich stärker eriveisen, ais die Absichten der Menschen, und die Kräfte, die in ihrem Zusammenwirken unter wesentlich segenSreickzer Mitwirkung des Staates, stark genug waren, das erste Glied ins Leben zu rufen, werden auch unter gleicher Mitwirkung stark genug fich erweisen, die Weiteren Konsequenzen herbeizuführen.

Der aus diesen Unternehmungen entspringende Gesammt- erfolg für die Stadt wird hauptsächlich in Zeitersparniß 'für die Arbeitskraft der Bewohrwr und in gesunderen und billigeren Wohnungen liegen; gegen diese Voriheile faUen die Zinsen des erforderlichen, allerdings bedeutenden Kapitals nicht wesentlich ins Gewichi Hierdurch werden und können wir es dahin drui- gen, daß unsere WohnungSverhältniffe uicht ungünstiger, wie ,in dem viel größeren London werden, womit auch eine ganzr Reihe anderer Preisverhältniffe sinken müßtc. Wer wird aber diese ferneren Kosten zuerst zu tragen habxn? _Bei einein so, wesent- lick) städtischen Unternehmen würde 11164 111111ng Weise die Stadt sein müssen, denn diese lokalen Dampfeisenbahnen find wesrntlick] nichts anderes, als Hariptstraßen der Stadt, aber bei der iothwendigkeit fiir die 1111131 an die Stadtbahn angeschlossenen Eisenbahnverwaltungen, aus Konkurrei1zriichsichten in die Stadt hineinzugehen, wird diese vdr- ausfichtlich fick] allen solchen Kosten entziehen können, wclche nicht unmittelbar andere Vortheile für diesrlbe im Gefolge haben. Wir scheinen diese VerkehrSeinrirhtungen auf ähnlichem Wege wie London erreichen zu sollen, allerdings durch den Hinzutritt der Staatseisenbahnverwaltungen in noch einheiilicherer und wesentlich biUigerer Weise. Wir sparen mit den Kopf: urid Endstationen der inneren Stadt die großen Bahnhofßaulagen in derselben, so daß nicht, wie theilweise in London, die Züge um- zukehren brauchen, sondern die innere Stadt nur durchschneiden.

Unser bereits ziemlich entwickeltes Rex; von Pferdebahnen hat bis jeßt Noch immer vergeblich in die Stadt einzudringen versucht, obwohl es gerade von hervorragender Bedeutung sein wiirde. Mehrere Straßendurchlegungen, welche die Siadtbahn von selbst herbeiführen wird, werden auch hierin Abhülfe schaffen können. Die Straßendurchbrüche werden hauptsächlich dem inneren Stadtkern Luft schaffen und auch hier für die Arbeits- kraft der Bewohner Zeit und damit Geld ersparen, sowie Unglücksfällen vorbeugen.

Redner deutete alsdann an, daß die Umbildnng des Königs- gradens zu einer, Wiener Ringstraße das erste Glied dieser Um- bildungen sein dürfte; der Werth für die Nachbargrundftücke wird ausreichen, um einen neuen und schönen Plaß für den Dom zu erwerben, Was den Übrigen Regulirungen wieder zu Giite käme. ,

Auch in der Ausführung unseres großartigen Kanalisatwnß- projektes haben wir in der Ausführung einen bedeutenden Schritt vorwärts gethan. Nack] Ankauf der Wasserwerke wird die Stadt binnen wenig Jahren mit gesundem Wasser auSreichend ver- sorgt sein und werden auch die Wafferkünfte _in aus- giebigerer Weise gespeist und großartiger wie biSer. ,an- gelegt werden. Viehmarkt und Schlachthaus-anagen existtren

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bereits und sehen letztere vielleicht einer baldigen Erweiterung und einer ausgiebigeren, in sanitärer Beziehung nothwendigen Benußung entgegen. Was uns aber noch fehlt, und was Lon- don und Paris befißt, das find die bedeckten, ständigen öffent- lichen Märkte.

Bedenkt man, daß wir augenblicklich in einem Entwicke- lungsstadium stehen, wie etwa London bei stärkerer Bevölkerung etwa 1830 und Paris bei gleicher Zahl gegen 1851, so wird man gern zugeben, daß wir in wirthschaftlicher, sanitärer und VerkehrSentwicklung verhältnißmäßig nicht zurückgeblieben find, daß wir zum Theil einheitlicher diese Frage lösen.

Wird dies aber bezüglich der künstlerischen Stadtgestaltung ebenso der Fall sein? Sollten wir, im Gegensaße zu Paris und Wien, zurückbleiben in der Fähigkeit zu künstlerischer Stadt- diSpofition? Sollten wir zurückbleiben gegen die auf demselben Gebiete schaffenden Kräfte, gegen Schlüter, Knobelsdorff und Schinckel? Unser Volk hat _an so vielen Gebieten in klarer, konsequenter Weise neu organtftrt, die Resultate von Jahrhun- derte langen Kämpfen gezogen; es wird sicher auch auf dem Gebiete der Kunst, und zwar auf dem so wesentlichen Gebiete künstlerischer Stadtgestaltung nicht zurückbleiben. Das Volk, das auf alien Gebieten der Kunst und der Wiffeiischast, der LandeSveriheidigung, wie der gewerblichen Thätigkeit und der AUSUUHUUJ seiner Bodenprodukte neue Bahnen gebr9chen hat, das W111) sick) auch das Kleid schaffen für seinen ReichöMittel- punkt, welches würdig ist, das Reich zu repräsentiren, wurdig auch der Heimaih Schinkels.

Berichtigung. In dem ]. Aufsaßs in Nr. 12 d._B. B. ist auf Seite 3, Spalt? ], Zeile 19 von oben zu lesen 18 „„biö“ 20,000 Menschcxn; und Zeile 28 von unten „niemalß“ statt „einmal“.

Das Museum für Völkerkunde in Leipzig.

Mit den Rechten einer juristischen Person ausgestattet, ist im Jahre 1869 zu Leipzig ein Unternehmen ins Leben getreten, das unter dem Namen „Museum für Völkerkunde“ den Zweck hat, in einer Sammlung alle Gegenstände der Natur"- und Kultur- geschichte des Menichengeschlechts planmaßig zu vereinigen und die Wissenschaft der Völkerkunde zu fördern. _

Den AuLgangspunkt dieses Unternehmens bildet die rühmlichft bekannte kulturhistorischeSammlung des verstorbenen Ober-Vibliothe- kars ])1'. Gustav Klemm in Dresden, die, durch reiche Schenkungxn bereits bedrutend vermehrt, schon jest zu einer ansehnlichen Größe herangewachsen ist.*)

Im Interesse Weiterrr Ausdehnung des Institutes Wendet sich nun der Vorstand, bestehend aus den HHrn. Prof. Dr. Leuckart, 1)1. [1111]. Richard Andree, 01. 111811. Obst, General-Konsul Gustav Spieß, Bankier Gustav Plaut, an aiie Jene, die an der Natur- und Ent- wickrlunJSgeschichtr des Menschengeschlechts Antheil nehmen, mit der Bitte um Unterstützung und Fördernn seiner Zwecke.

Auch dem Geringsügigsten wird 51 eachturig geschenkt werden, da es nicht sowohl auf den Werth der Gegenstände an sich ankommt, als vielmehr auf die Bedeutunx, Welcbe fie als_ Glied in der Reihe dcs Ganzen haben, und insofern sie zur Vkrvollstandigimg der Samm- lung beitragen. _ _

Als geeigneir Gegenstände werden in einem zu diesem Zweck cr- lassenen Aufruf bezeichnet: ' _ _ _

1. Gegenstände, Welche die Korpcrbe1ch11ffenhe1t des Me111cken- gcschlechts veranschaulichen: Skelettx, Schade1,„ Becken,_ xinzrlne Knochen, Mumien, einzelne Körpertheile, _aut, Zahne, dabei ist nicht allein auf den Menschen der Gegenrvart uckficht zu tzebmen, s:)ndern auck) auf menschliche Urberrcste. _aus vergangeiien Ze1tex1, sowre auf 5 flanZEn nnd Thiere, ?obald die1elbcn 111 gciviffqn Beziehungen 311111

ensc'engeschlechte strhen, wie z. B.„pa1aontolog1sche Funde, Thier- mumirn, Parasiten, Hausthiere, Getreidearten, Pfiau en asxrn u. s. w. 11111 individueüe Eigenthümlichkeitew einzelner Meni en fur die Fest- ftkllung dcr charakteristischen Eige111chaften a11scha1111ch zu machen, ist es erwünscht, von Schädeln xc. rinrr und_derseldcn Rasfe so viel Exemplare resp. Abgüsse als nur immer moglich zu erhalten.

11. Gegrnst_ä11dc, Welche die Kultgrgeschichie des Menschenge- sci)1ech1cs vrramchaulichen: 11. Urgeschichte. Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, aus denfclhcn Werkzeuge ixnd Waffen aus Stein, Knochen u. s. w., Bronze, EMU; Thongegenstandk, als Gefäße, Urnen u. s, w.; Schmuckgcgenstande, Stoffe _und ercde, Geräthe aller Art, Nai)- rungSmitiel. 13. Géichlchiliche ZW,. 1) Nahrungßmittel. Dahin sind zu rechnen Spciseii 11nd_ Extranke, sowie Genußmittel, als: Tabak, sonstige- Narkotikg, Gewnrze, Parfüme u. s. w, 2) Feue- rungSgc-génsiände. 3) Waffen, dazu auch die Rohmaterialien aus dem Stein-, Pflanzen- und Thierreiche, _sowie die von der Natur geliefer- txn Vorbilder, als Gesck)1ebe,Stein1piHen, durehbohrte Steine, Hölzer,

*) Die. Zivcckk des Museums und seine Entstehungögeschichte ist bereits in Nr. 44 der Bes. Beil. Jahrg. 1873 Gegenstand eines Auf- satzes geroesen.

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Bekanntmachung.

Landwirthschaftsschule in Clone.

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Donnerstag, den 15.

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Vormittags [2151]

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