„. m M, an*: MWF“, Kreis, Mn- ' - .und Okolld "bin* bäufia große“
gesvrengt
die, Pflaster-
aro KWE chi 15 sg 1: - , „ . e ?, au cara en ; _ . än “Kopfsikinezx “„ verarbeitet. vorwiegend ais ,materi nacko Bromberg und Nakel verschickt werden. Da . die großen Steinblöcke der Beackerung des Feldes sebr hinderlich d und eine Entfernung obne vorherige Zerkle nerung kaum möglich, 9 ist die Verarbeitung dieser Geschiebemaffen zu besser-n Pflaster- einen eine ziemlich iobnende Arbeit. Daneben werden auch die sebr verbreiteten kleineren Geschiebe, die nicht zu bebaupn find, gesammelt Wld da, wo größere Blöcke seltener sind oder ganz feblen, wie oberhalb von Crone a. Brahe in zahlreichen Steingr-uben gewonnen und an Ort und Stelle zum Cbauffeebau, als Bausteine und als billiges ;pflastermaterial verwendet. Uebexbaupt kann man das ganze Brabetba . !owobl in Westpreußen, als in der ovinz Posen, als einen Landstr ck bezeicbnxn. dem iniichtlich feines fcbiebereicbtbums unter gleichzeitigxr Bcrucksicbtigung seiner säum- lichen NuSkehnung bisher kaum ein anderst Theil der Provinz Pos€n an die Seite gestellt werden kann. Krzvdownik. Aebnliche Verhältnisse wie im Brahethale finden sich auch in der Umgegend von Posen, besonchrs im Westen der Stadt, „ uw Rh besonders in der Umgebung des Er. Ktekrz-Sxes große Mengen von esten zetstörter Diluvialbildungen in (Gestalt macbtigex Geschiebe- ansammlunqen finden. In erster Linie ist hier das ouSgebxeitkte Stein- gebiet am Südende des große Kiekrz-Sees bei dem Dorfe Krzyzownik zu nennen, das, schon seitxlanger Zeit ausgebeutet, vornehmlich das Stein- material für die Festungswerke von Pbsen und zahlreiche Cb'auffeéen der Gegend geliefert hat und dessen Stemreichtbum fast unerschöpflich cbeint. Dieies aroße SteitÉebiet umfaßt außer der eldmark bon zyzownik noch Theile der emarkungen von Lawica, wadzim und ' Baranowv. Rogierowko. _Dieselben geschiebereichen Reste zerstörter Di- luvialablagerungxn Wie'am Südende finden sich auch am Nordufer des Er. Kiekrz-Sees beim Dorfe Rogierowko, wo seit einigen Jahren leiebfalls die Steine in zablrsichkn Grubkn 0,61von11e11 und von der ltefteüe Kiekrz aus verfrachtet werden. In allerneuesier Zeit hat man auch mit der Gewinnung solcher Steinmaffen zu Mrowino, unmittelbar an der Eisenbahn zwijchen den Haltestellen Rokietnice und Röbrfeld begonnen.
Naromovice. Wie im Brabetbale, so finden sich auch auf den Terraffen des Wartbetbales bei Posen bier und dort größere Ansamm- lungen von Geschieben zerstörter Diluvialabiagerungcn, deren bedeu- tendste bei Naromovice am westlichen Wartbe-Ufer unterhalb Posen seit mehreren Jahren in zahlreichen Stsingruben ausgebeutet wird.
Auch aus dem qutbebett selbst mußten zur Freilegung der Stromrinne für die SchtfiabrtÖablretcbe, oft recht bedeutende Blöcke entfernt werden, die oberhalb bomiks bei Radzim geradezu eine Barre gebildet haben sollen.
Aber_nicht nur in den alten Tbalgebieten trifft man solche Ge- sch1ebeanbaufunéxen als Reste zerstörter Diluvialabiaaerungen. Auch abseits der Tbä er finden sich auf der diluvialen Hochfläche an mehreren Stellen solche Blockanhäuiungen, die man zum theil vielleicht als Erdmoränen aufzufassen hat.
Solche Blockanbäuiungen _ msist bandeit es sich um Kuppen eines außerst steinreicben Gxandes _ finden sich besonders im Süden der Provinz und scheinen einem zusammettbängcnden großkn End- mo'ränenznge anzugebörsn. Besonders zahlreich sind derartige Ge- schrebeanbaufungen, mit drnen meist eine auffallend dichte Sikin- beßreuung der Erdoberfläckze in näberer Umgebung der Kuppen eng verbunden ist, in der Gegend von Pleschen, wo an mehreren Orten, wie Kajew, Iankow, Ko- wallewo Steingruben schon lange bestehen. Von Plescben aus setzt fich dieser Zug von Siein- und Grandkuppen nach Westen Übék Dobrzyn, Crekwica, Iezewo und Dolzig fort, um in der Gegend _von Lisa, besonders bei Siorchnest, noch einmal einen ganz besonderen Reichtbum an großen und jebr aroßen Steinblöcken auf- zuweisen. Dann nimmt der Gxscbiebeteicbibum ncch Westen bin wohl ab; doch finden sich immer noch einige Kupvsn geschiebereicbén Grandes bei dem GuteBucz und dem Dorfe .Bloinik bei Priment. Alle diese Steingebiete haben schon seit vielen Iabren Tauimws bon Kubikmetern Steine als Bau- und Pflastersteine gklieiert und in manchen hat auch beute noch, tro? der jabrciangen Sieingcwinmmg, der Landwirth bei der Bexckerung einer steinigen Frider mit großc'n Schwierigkeitkn zu kämpfcn. Besonders zu erwähnen ist aus dieskm nördlichen Steingebiet ein gewaltiger Granitbluck bxi dem Dorfi? Kuchary nahe der Prosna. Derselbe befißt eine Länge von 611130 10 111, eine mittlere Breite von 4 111 und Eine Höhe 5011 6 111. Derselbe ist jedoch durch ein auf ibm errichketcs Heiligenbiid vor technischer AuSnutzung geschützt.
Auch noch wei?cr südlich, zwischen Osirowo und Krotoschin findet sich im Gebiete der Meßtischblätter Rascbko und Rosdraschwo
“eine große, an der Oberfläche mit zahlreichen großen und kle'inkrc-n Geschiebeblöcken oft wie besäets Fläche, die ebenso wie äbnliche Bil- dungen von geringerem Umiangc vnd dabcr aucb gerin-gcr-zr Bkdeutnng Westlich von Koschmin, bei Bulako und Kromolice und bei (55010 westltch von Gostyn schon seit vielen Iabr-xn Steine für Haus- 11:15 Wegebauten geliefert babcn.
Eine Blockpackuna, die vielleiäot aucb nur eine Von cincr größeren Anzahl gleicher Gebilde ist, zeigt sich auch am Weitsndc des Dorfes Malczxwo südlich von (Gnesen, undsteinrcicbsKukpén, wabrscbkinlich Theile 61an nördlichen Erdmoräncnzugks, finden fich endlich noch süd- lich der Wartbe bei Betfcbe und Weiter n0ch Osten bei Birnbaum, Zirke, Kwiltsch und Pinne.
121. Grand und Gerölle.
Außer den bereits bei 11611 Yfiastermaierialéen gcnannten Vor- kommniffen, die. wie mebrfaob erwahnt wurde', fast aussch1i€ß11ch einen mehr oder weniger geschiebereicben Grand darsieüen, sind auch andere geschiebearme oder geschie'bkfreie Grande in der Provinz Poskn Weit verbreitet und werden zum qroßcn Theil aucb beuw 1chon ausgebeutst, besonders dann, 11161111 stk? in der Nähe? größerer Ortschaften, in Ge- bieten, in denen gérade .Eisenbabnen oder Cbauff-“en gebaut werden, oder an Eisenbahnen lxegen, die: ihnen ihr Bescbottcrungsmatcrial entnehmen _können.
Am langsten bekannt und daher am meisten ausgebeutet find die großen Grand- und Geröüablag-Zrungen in der Nähe der von Posen ausstrahlenden' Eisenbahnlinien, die Gkankgrubcn beim Bahnhof Obornik, bet Rokietnice, bei Otuscb und Gurtschin an der Bahnstrgße nacb Benticbcn, bei Zabikowo an der Bahnstraße nach Ltffa, bei Gondel an der Bahnstraße nacb Sckproda und die Grandkuppm bci Pinne, Luboicb, Kwiltscb,
trisch'im und Birnbaum an 56: Bahnstraße vbn
oktetmce nach Meferitz. In der näbercn und weiteren Um- ebung von Posen sind dann noch Grandiagec bei Wild 0, am Neu-
altakrug bei Gluwno, Mechowv, Salawic, Staro- 1enka am Schilling, bei Suchylas, in den Höhen v0n Morasko, bsi Mondorf, Radojewo, Owinsk und am Hammermübltbale bei Murowana-Goslin sowie bsi Lussowo und Ojtowo zu erwähnen, zu denen außerhalb das bisher geologisch kartiertkn Gebietes noch eine große Zahl anderer hinzu- kommen mag. Von solchen anßcrbalb des Possner Aufnahme- gebiets gelegenen und daher nur gelegentiicb aufgefundenen Grand- und Geröllabiagetungen seien hier genannt das Kieslager der Domäne Grabiß bei Zirke am Westufer des Gr. Luttomer Sees, die Grand- ma en von Gr. Leuscbeß, Kreis Birnbaum, die Grandgruben süd- li Rakel an der Bahnstrecke von Rakel nach Gne1en und der roße Grandrücken bei Lubacz zwischen Wronke und Czarnikau,
ssen Material theilweise für den Bau der Bahnstrecke Kreuz_ Noaasen verbraucht wurde.
)(. Tbon.
Die in der Provinz Posen weit verbreiteten Tbone gehören, vielleicht mit Ausnahme sandiger Tbone im Ueberschwemmun§sszebiete der Wartbe beim Vorwerk Baba zwiscbsn Schroda und keusiadt a. Warthe und im Gebiete der Proknamündung sowie in einem
*- u „a , u ' “ die bisher Mut, gewordenen
* ,. . W . . : .,aufmfä eu? “ (1, dem Diluvium-Mz er *: an, a _ alluvialen Wiesmtbone" und Wiesen- tbonmaxgel ihrer stets nur Fb: geringen Verbreitung wegen selbst für eine nur örtliche technische usw: ung nicht in Frage kommen können.
Am!) diluviale Tbone sind 16116: nur aus dem Aufnabnugebiete der Umgekend von Posen in größerer Verbreitung bekannt geworden, während br Vorkommen in anderen Theilen der Provinz bisher lediglich aus Ergebnissen von Tiefbohrun en nachzuweisen ist.
Es kann jedoch keinem Zweifel an erlie en daß eine enauere Durchforschung der Provinz auch in anderen ebieten das Vor anden- sein diluvialer Tbone von gleicher Vedeuiuna nachweisen wird, wie die der Umgegend von Posen.
Hier wurden Tbone, Tbonmergel und Mergelsande sowohl im unteren wie im oberen Diluvium festgestellt, und zwar solche des unterxn Dtluviums bei Klein-Gosltn, Korvalewko, Niet- scngna, Exerzierplatz Lawica, Märienberg Wirt) Loncz- Muhle und (Gluwno, die zu Kowalewsko, Nietfckpajna und Gluwno beute bereits zur Herstellung von Ziegeln und. Drainage- röhren ausgebeutet werden. Von ungleich größerer Be- kxutung smd indessen die besonders bei Iersiß und Solacz emerseits, bei Gurtschin, Iunikowo, Fabianowo und Zabikowo andererseits verbreiteten, zum tbeil sehr mächtigen ober- diluvialcn Tbone, die zur Anlage der bedeutendsten Ziegeleien in der Umgegend Posens Vkranlaffung gaben und um!) für eine lange Reibe bon Iabren hinreichende Mengen eines in jeder Beziehung aus- gezeichnete11Materials für 0116 Zweige des Ziegeleibetriebes liefern werden. Einigermaßen beeinträchtigt wird die Gewinnung diescr Thone allerdings dadurch, daß sie meist unmittelbar über den wasserführenden Sanden und Granden des unteren Diluviums lagern, sodaß die Gruben oft der Gefahr des Versaufens ausgese tsind, was stellenWeise die Aufsteuuna großer Pumpwerke veranla 1 hat. Trotzdem aber ist die auf diese Tbone gsgründete In- dustrie für Posen von roßer Bedeutung und die Ziegel und Röhren bilden einen wichtigen * usfuhcartikel.
Ueberall, wo unter dem Diluvium nicht sogleich ältere Ablage- rungen folgen, bildet das Tertiär die Unterlage der “diluvialkn Schichten, und zivar zunächst das jünßstc (Glied dss ostdeuischen Tertiärs dir miocäne Posener Flamment 011.
Diese oft 60 bis 80 111 macbtige Tbonablaaerung wurde in Tief- bohrungen n_ach Bxaunkoblen bisher fast überall im Untergrunde der Provinz Po1€n nachgewiesen. Oberflächlich und dahkr der technischen Ausnutzung in größerem Maßstabe zugänglich, zeigt sich diese wichtige Tbonablagcrang entsprechend ihrer SteUung im geologischen Profil indessen nur in verbältnißmäßig beschränkten (Gebieten, hat aber dann überall seit alten Zeiten Veranlassung zum Entstehen einer intensiv betriebenkn Zicgelei-Industrie gegeben.
In erster Linie ist hier das tief eingeschnittene Wartbetbal zu nennen, das zum großen Theil bis in den Posener Flammentbbn ein- geschnitten ist und Ziegeleien oder ausgedxbntere Flammentbonlager an folgenden Orten aufweist: Schrimm, ?ofchin, Rataj, Glunmo, Wolfsmüble, Czerwvnak, Owinsk, Biedrusko, Prämniß, Uchorowo, Lukowo, Obornik, Slonawy, Kiscbewo, Slobnica, Obcrnißko, Wronke, Zirke, Marianowo, Ylt- Zattum, Chorzempowo, Birnbaum.
Ebenso zablretck) sind die Aufschlüsse res Posener Flammentbones im Neßctbal, aus dem hier besonders die mächtige Terliärausragung bei Friedbeim genannt sei, in w01che die Chaussee nach Grabau übcr 9111 1111 eingeschnitten ist. Auch in der näheren Umgebung Von B'romberg, bei, Neßetbal, Kolmar, Obstleßniß uns Filebne, bsrarbettcn zahlreiche Ziegeleien den Posener Flammen- thon, in den sich auch das Vrabetbal bei Crone tief eingeschnitten hat, wo gleichfalls mebrere Ziegeleien das gute Tbonmatcrial der- arbeiten. Indessen nicht nur in 5111 liefen Tbalfurcben tritt der Flammentbon obne drluviale Bedeckung zu Tage. Auch aus der bilgvialsn Hochfläche erheben sich bist und dort KUPPM dieses ge- schaxzien Matkrtals oder finden fich unter einer nur unbedkutenden D€ck1chicht.' Als derartige Ausragungm des Tertiär?) seien folgende Vorkommntffe des Posener Flarmnknibons 0611011111: Forsthaus Trebchen zwischn Storchnest und Lissa, dic Moraskow-Höbcn, Zlotnik und Pamientkowo bei Possn, Dembno und Duszno im Kreise Monilno und Panigrodz, Kreis Wongrowiß. Auch Die Zahl differ Funbpunkte wird sich 561 genmwrkr Erforschung dkr geologischsn Verhaltnisse Pofcns noch 560611115115 1361111651611 lassen, bietkt aber auch jkßt schon 6111611 21115011 für die Weixe Vcrbrsitnng tertiärer Tbbne in der Provinz. Vielfach Wurden auch größere Sch0Uen Poiknkr Flammkntbones in das Tiluvium aufgenommcn, iokaß stkÜLUWLisk, wie zu Pamionikowo bsi Posen, auf 101ch6s Vorkommen eine Ziegelei cingericbtct wurde. Eine gleiche Bildung scheint auch bei (Exin vorzukommen, wo man auf dem (Grundstück des Semmars eine 45 111 mächtig? Masse bunlen Thoms über Diluvialabiagerungen dmcbbobrte. Ein mächtigks Tbonlager, an 561161“. Ausbeutung aucb bereits gedacht wurde, findet sich auch zu (Gnesen, wo man auf Gllänké des Schlachthofes folgende Schicht§n
durchbobrte: , 0_13 111 Obcrc'r (Rcschiebcxnérgki, 13_14 111 Unister Sand, 14_46 111 Unterer Gejchi€b€m11gel, 46_103 111 Psskner Flammentbon.
)(1. Braunkoblen.
Di? Orte, an denen in der P1ovinz Posen Braunkobien- Ablagerungkn aufxretcn, haben von Wms her die Aufmerksamkeit in bksonderem Maße auf sich gklenkt. Einige der Fundvunktk werdkn auch heute n0ch ausgsbeutet und sind (5560611110110 vislfacber Bergbau- versuche geweten. Bei der folgenden Aufzählung der zahlreichesn Funkpunkte, die oft so Weit auseinankerliegen, daß an eine,Vcr- einigung zu Flöyzügen nicbt zu denken ist, wird die polijiiche Cin- 1beilung der Provinz zu Grunde gelkgt ur-d mit 06111 Westen, dem Anschluß an die marktjcben Braunkoblcnlager, begonnen.
11.“ Kreise ,Uiieseritz und Sck1werin a. Wartbe.
In diesem Theile der Provinz 116th von schwarzen Ylauntbonc'n, bra_uncn Glimmersanden und braunen bis fchwarz€n Quarzsanden be- aietie't-z Flöße auf, die im allgcmeinsn von Ost nach Wsst streichen, baust?l aber ikcht gestörte LagkrungsVerbältniffe aufweisen.
* ls Fyndvunkle zu nennen find:
Laaowrß, Bauchwiß, Wischen, Niptern, Kainscbi, Seeren, Picskc, Neudmf, Falkenwaldk.
' Lagowiß. In einem 1863 abgeteuiten Schaible durcbsank man bts zu 13,7 111 Tiefe drci Braunkoblénflöße bon 3,4 111, 1 111 und 6,3 111 Mächtigkeit.
Von'einxr Ausbkutung mußte wkgen großer Lagerungsstörungen und zu ,XL1ch[1ch€11 Waffkrzufiuffus abneseben werden.
, thtern und Kainicbt. Das 5 bis 7,5 111 mächtige Flöy bildet einen ost- Westlich streichendcn regelmäßigen Sattel, dessen höchster Punkt 1101: 7 111 unter Tage ließt. Es wird seit 1885 in der Grube „Gut Gluck“ fast ununterbrochen ausgebeutet. *
B€i Seesen wurde in 79,35 111 Tiefe ein Braunkohlenfiöß cr- bobrt. 'In 80,15 111 Wurde das Liegsnde noch nicht erreicht.
Pceske. B6! 140 m Tiefe stieß man auf ein angeblich 10 111 mächtiges Braunkohlenfiös.
Falkenwalde. Unter Alauntbon gebt ein Flöß zu Tage aus.
Neudorf. In 8 111 Tiefe wurde ein Flötz erbohrt, das bis 9 111 nicht durcbteust war.
' 1). Kreis Frausiadt.
Nieder-Prtxscben. In 7 111 Tiefe wurde zwischen blauem
Thon und wasserfubrendem Quarzsand ein 2 111 machtiges Flöß
durchbohrt.
Wid 's w Mit“? KUZ? LMH" tb ht 1 1
zr ze 0. en: 0 ener ammen on 6 n mächtiges Flöy zu Tage aus. 9 e W (1. Kreis Birnbaum.
Der Posener Flammentbon, der häufig mehrere nicht bauwürdige Koblenscbmi eben umscblie ?, wird nach unten durch ein oft über 2111 mächtiges F öß abgefchlo en, das von einem weißlichen bis braunen
meksänd, äbnlicb' dem des Kreises Meséri unte“: * " Jie braunkoblenfübkenden Schichten sind Zu ...I reren 128116132 vereinigen, die das Wartbetbal quer dur soßen. Sie tenen Tze,“ „ zerstörter Mulden und Sättel dar und bestehen meist r',?" mehreren "Y_Z sireichenden lötzi'tück die, je nachdem “**-9 Tbeile fruherer Mulden oder ältel. sind, fla? bezw. steil exinfauüe -; Da im Kreise Birnbaum bereits seit langer Zei . zuerst als Raubhm' . auf dem Ausgebenden von Braunkohlenflößen, seit den 40er Jabrau ,- jedoch als regelreébter Bergbau, Gewinnung von Braunkohlen 1101er? gefunden hat, so sind die meisten der früher aufgeschlossenen Flößftück - beute bereits abgebaut wie die der Gruben Beständig, Tannenhexe Ottonie zwischen Bieisko und Zattum und der Gruben Tucke, Url?“ ?
en,
Klara und kons. Emilie bei irke. In diesem Sommer (1899), ; wurden in den (Gemarkungen 1116 und Marianowo, nördlich de , 28011116, ne'ue Bohrungen *aus-gefiihrt, die aber nur die Tiefendex . thbetren, bis 40 111, erreichten und daher keine neuen Résultats e er en. ? Abgesehen von 5914 bereits genannten ausgebeuteten [ö " sind aus dem Kreise Birnbaum noch fblgende Funde zu neJneYstuckm“
Mockriß"nördlich Birnbaum.
Unter „Links 4 111 mach1igcn Schicht Flammentbon mit
0,62 111 machtigen Braunkoblknlage findet sich ein 4,4 111 Fiss. ras Von weißem Glimmerfand unterlagert wird.
. Metin? nordrvestliä) Birnbaum. b tt Fm ZL1313111?b 10 (GT?) nach 131an LiFsYench sisUöß geht im Fluß. 8 er ar e zu age aus un ga eran a un ur Erö der Grube Gustavus. g 3 ffmmß „ Cs xoigen dort unter kein Diluvium 5 Flößk, von dcncn die bkidi'n stalkjten 171 bis 11 111 mächtig find.
31116. 911111) gegenwäriig nock) wird im Felde der (Grube Klara 17 südlich 1301 Wartbe 6111 2,5 111 mächtigks Flös ein-rr sei;: bclzreichen Kohle abgebaut. *
Marianowo. Wie diz im Laufe dieses Sommers nieder. gebrachten Bohrungen ergeben haben, finden sich in der Umgegend von Marianqwna außer den bereits 111":er abgebauten noch mehrereFlzy. siuckL, dle 011e von Flammebtbon überlagert, von glimmerbaltigen Quarzsanden unterlagert werden und Flöße von 2 bis 3 111 Mächtig.
keit aufweisen. 0. Kreis Samter.
Der Charakter 'dc'r braunkoblenfübrenden Tertiärbildungxn im Kreise Samter, dis bisher nur bis zur Tiefe von 30 111 untersucht sind, ist im wesSntlichen der gleiche wie im Kreise Birnbaum. Auch hier _ bei Chryno, Lubowo, Popowo, Wronke _ handelt es sich um mehrere, nicht„abbauwürdige Flöße im Posener Flammenibon und ein etwas statkcrcs 171313 an der Unterkante des Flammen. ibones, doch ist dieses Leiiflöß, das nur selten erreicht, nirßends aber durchsunien Wurde, im aligkmeimn schwächer als im KrüssBirnbaumund 1011 sein Liegendes aus groben weißen Quarzsanken besieben. Die Höhenlage der Flöße ist eine sehr wechselnde, sodaß einmal Braun- koble schon dicht untex ber Ackererde auftritt, an anderen Stellen aber erst eine ziemliob macbtige Tbondecke durcbsunken werden muß. Die Zcxtrümmcrung der Flöße ist eine noch arößere als im Kreise Birn- baum, sodaß man nur selten Flößstücke von 111th als 50111 Länge auffindet. Infolge desikn babsn die zahlreichen Abbauversucbenoch zu keinem Crgebniß geführt.
1. Kreis Obornik.
Der Cbaraktcr der hier nachgewiesenkn Ablagerungsn ist der gleiche wie im Kreise Samter.
Kiscbewv. Es finden sich bier Braunkoblxn auf bxiden Skiken des Warthetbales, doch sind bisher nur die des Südufers 1111161111111 rvorben, wv in den sechziger Jahren im Felde kons. Dolega an fünf verschiede'nen Sicilkn ersolglose bcrgbaulicbe Versuche stattfandén. Tie Flößstücke hielten nicht aus.
Obornik. Im Fclde der von dcr HiPdt-GTUHL trieb man am Nordufer dsr Waribe im Jahre 1854 Einige“ Meter 1156: dem Fluß- spiegxl cinxn SFOÜLU, mit ksm man drei Flöße kurcbfubr. Das banKLn'ce 771513 war 2 111, kas miitlére 4 111 und 603 11656006 14111 machtig. Dic Flöße wurden durch je 3 ----- 4 111 mächtig? Tbkiiagcn Von einander gktrcnnt. _
Z'. Kkéisk Posen Skadi, Posen Wkst und Posen Li..
Innerhalb der Stadt Posen wurdxn in zablreickycn Tikiéiiii Bisbruxgkn Branxkoblenfiöys von bis zu 6 111 Niäcbtigkeit durcbtcuil,
11. Krkis Schildberg.
Olscyna. Wsitbéb bon dcm nacb Paiczynow sübrendkn Wige iand 111011 11011 4 bis 24 111 Tikse im Flamtnentbon fünf Braunkoblen- flötzs von 3, 2 6.2, 2,8 und 2 111 Stärke mit Tbonzwisckysnnxitjeln 5011 4,4 111 Gcsammtsiärkc.
j._ Kreis Filebne.
Dragcbrucb bei Kreuz. Im Felde der nur kurze 3611 be- iriibknen Grube Wilhelmswunscb wurde bei 64,3 111 Tieie ein Flöß errkicbt, das bei 66,3 111 noch nicht durchbohrt war.
Am Bahnhof Kreuz Wurd.“ in 55111 Tisfc ein 4111 ntäcktigks Flöß €rr€icht.
Filebne. Bei Bobrungcn in der Stadt fand man in einxr Tiefe 5011 40111 unter dem Flammentbon kin angkblicb 3 bis 4111 mächtigcs Braunkohlenlager, doch ist Näheres darüber nicbt bekannt gewordcn.
Ciszkowo. Zwiichcn Ciszkowo, Sagen und ©0101) wurden zablreichk Bohrungen ausgeführt, welche bis zu etwa 60 111 11161170? scbwackzeFiöße und ein 111th Haupjflöß von 3,2 111Mächtigkeitzwischsn Tbonscbicvten, darunter aber bis zu 133,5 111 in einem der Bobtvir- sucbe in sandigen Gebirxxsscbitchn noch 2 Flöße von 7,5 bezw. 3,5111 MäÖtigke'it nachgewiesen haben.
Da fick) das 1.H1up1f1613 troy ansehnlicher Cntfernungcn der Fundbohrlöcber von einander in fast immcr gleicher Meerksböbe fand, 10 kann die game Ablagerung wobl nur eine ganz flache Lage 111116811- Dic' unteren, beffsren Flöße liegen leider so 1ief und noch dazu in so Waff€1reichen Sanden, daß von ihrer Ansbkutung wobl abk.:"fkben Werdkn muß. Zur Gewinnung des 1. Hauptflößes wurde ein Sch3cht abgetkuft, der jedoch ersoffe'n ist. „
Beme1kenewertb ist das Auftreten der unteren Sankfiöße, dl? wobl als Aequivalent einxs in gleicher SteÜung erbobrjen tikferen Flößes bsim Gefrierbause des Forts Rauch in Posen anzufpreckxk" find. Braunkbbienflökze in dcn den Fiammc-nibon unterlagernccn Sandkn haben sich auch in Tisibobrnngen und Aufschlüssen bei TW" und 911 1111151! «11.1111, 161.111“; die Wabrschein11chkeitnabe liegt, daß man es in der Provinz Posen mit zwei vexfchiedenen braunkbblen“ iübrcnden Tertiärcbtbsilunsen, eincr oberkn tbonigen und einer tief???" sandigen, zu thun 5.11, von dknen bisher fast ausschließlich die obkrs
untersucht Wmdk. , 11 Kreis Wirsiß
Fricdbeim. Dre Cbauffye nacb (Grabau durchsÖneidet 9,4 W tief eine KUPPL bon Poiener Flammentbon, déffen untere Schicht?" schWache Koblenflbrze zeigten. Infolge dieses Fundes wurden mehrere Bohrungen aestoßen, 112611116 bauwütdige Flöße nicht nachwiescn. '
Wolsko. (Es wurdcn vier Braunkohlcnfiöße argetrcffen, deren. mächtigstcs 3 1111 stark Mr und eine Zeit lang abgebaut wurde.
Slonawy bei Pinsk. Im Jahre 1869 wurden in Ein“ 75 1.11 tiefen Bohrung drei Flöße nachgewiesen, deren eines 3,12 W
Mächtigkeit zeigte. 1. Kreis Inowrazlaw. i
Inowrazlaw. Im Norden, Osten und Westen der Stab wurden zahlreiche Bohrungen auf Btaunkoble vorgenommen. und Wii:: fanden im Nocbcn bei Tiefen von 69 bis 74 111 Vesta-Venus ? Fiss, Inno ]1-Vu1can vier und Pallas drei Fiöse im FlammeniboxÄ Die Bohrung Juno Ll-Vulcan ergab 4 Flö e von 3,77, 3,77, 1,11“ * und 3,14 111 Mächtigkeit. Im Westen der jadt durchsank die V“) rung Merkur ][ bis 67,5 111 Tiefe 2 löse von 1,15 bezw. 4,34 W“ Im Südosten der Stadt stieß die B0 rung Eberhard bei etwa 541" auf 6,28 111 Braunkohle. dn
Bci späterxn Untersuchungen erwiesen cb indessxn die „in ;- Bobrlöchern macbtig erschienenen Flöße als chwach und gänzllck) " abbauwürdig.
„ einer ,- Mächtiges
„in 46 bez
1111“ K“ 116 Bromberg Stadt und Bromberg Land.
*ie Braunkohlen der Promberger Fundpunkte ebören alle dem
„ Flammentbon an, der hier eine große Zub meist nicht ab-
“Mjrviaer Flöße umschließt und Von feinen, weißen, meist schwim- “udzn Quarzsanden unterlagert wird. men CarlSau und Locbowo. wischen diesen beiden Orten wurde w:" 47111 Tiefe ein Braun ohlenlager entdeckt, das zu Lochowo
zu Carlsau angeblich 8,19 111 mächtig war.
WBromberg. Zahlreiche, im Innern der Stadt niedergebrachte Vobrungen haben in 40 bis 50 111 Tiefe Braunkohlen bse nach- wiesen, in einem der Bobtlöcher ein Flöß von 3 111 M 'chtigkeit. ge Außerdem wurden Braunkohle" noch zu Schröttersdorf, Kl.- «links, NSU-Bkliß und SchckV€Jckntbal gefunden. Abbauversucbe bei Schwedentbal find jedoch Mtßgluckt-
Goscieradz und Stopka. Im Felde der kons. Moltke- Gxube ist seit 1858 mit mehreren Unterbrechungen Bcaunkohlengrube- Bergbau betrieben worden. Das abgebaute, von meist sch1xarz6n Quarzsanden unterlagerte Hauplflöß 501 im Durchschnitt eine Macktig- exxyon etwa 3 111, die aber stellsnwetse bis zu fast gänzltchem Ver- [(zu-inden abnimmt.
Okollo. In der Feldmark von Okollo nördlich von Stopka „Neu an mehreren Steüen, in den Schluchten im Süden und Norden 111 Dorfks sowie am Brabegebänge, Braunkoblm nacbgcwieskn. Zahlreiobe, in der Umgebung der Kleinb1hn niedergebracbte Bohrungsn weisen 165011) in Uebereinstimmuna mit Tagesaufscblüffsn an der Brahe darauf hin, daß auch bier große Ueberscbiebungen stattgefunden haben, sodaß stellenweise das Tertiär auf dem Diluvium liegt. Die bisher in diesem (Gebiet gestoßenen Bohrungen find fast außnabmslbs in Flammenibon stehen gsblieben, der mehrere meist schwache Flöße
116 1. umstlZEane 0. Nr. Am Südende des Grabinawäldcbens zeigt ck in dem von Quarzsanben"unterlagerten Flammentbon ein Braun- kohlcnfiöy 9011 etwa 2 111 Machtigkeit. _ '
Beim Ausscbackdten des, Eiskebers am Schußrnbause tm Grabinawäldcben legte man ein zwischen Flammentbbn und Quarz- sand aufsesendes Braunkohlenflöß frei. Dasselbe Flöß zeigt sich auch am Nordende dcs Grabinawälbcbens in der von Althof herab- kommendkn Sch1ucht. ." _ _ ,
Amsüblicben Brabe-Ufer am indischen Yegrabnißplaß tritt abermals das Leijflös an der Bafis des mementbones aus und ebenso an der Gemarkungsgrenze zwischen Crone und Olczewko.
(Hondes a. Weichsel. Durch Bohrungen und künstliche Auf- schlüff8, Weiche durch das Hervortreten von Braunkoblsn tm Weichsel- tbale veranlaßt werden, smd bei NiKer-Gondes 5 Koblenkiöße nacb- aewic'fén worden. Die oberen Flöéze sind 0,8_1,6 111 mächtig, die Mäcbiinkeit des 3. und 4. Fit") es ckWankt_ zwischen 1.5 und 2,5 111, das 5. Flöß ist 6_7,8 111 star . Die Zwijcbenmittel dcr Flöße find blauer 11211011; das Lisgende der ganzsn Ablagerung wird wieder von w3'1ßen Quarzsanden gebiidet. , '
Fordon. Schon lange sind 111 dsr Umgegend von Fordon nn Flammentbon dr:i nicht abbanwürdige Flöße bekannt, unter 11611611 an der Basis des Tboncs ein ziemlich mächtiges, Yon Wafferfübrenden Quarzsanbcn unterlaacrtes Flöß folgt. Diese Verbalwiffe wurdsn auch in jün0ster Zeit durch eine 91611): 5011 Bohrungen festgksiküt.
WEnn nach den Vorstebcnben Angaben das Vorkomrnkn bon 21310111110111611 111 der Provinz Posen ein scbr verbxeiictes ist, so_bat sicb iocb bixbér dasselbe noch an ksinc'm Punkte als ein so rsgelmanig und 0111350112111) Zekazxcriks erwiesen. daß ein nachbaltiger BWiLb unt grcsxkr Prokuixion bätie entwick-th wsrdcn können. ' .
Di? Produktion in dcn Iabrcn 1889_ 1898 isi aus der bs:- 11651115611 Nachweisunz ersicbxlich.
Die in der Provinz Posen bis zum Jahre 1897 «machten Auf- scbiüfi? sind 111 zwei Aufsäßsn dks Bsrgratbs von Rosenbkrg-Lipinski (J1brbucb d-r Königlich Preußischen geoiogischen Landesanstalt [Jabr- 1101111 1890, SU.? 381) und in der Zeit1ch11ft fur praktiscbk Geologie (Jahrgang 1897, €)th 7, Seite 247) näher b-xsäyrichn. Zu dem 1615181911 ist hinzuzufügkn, daß sich das dort bei chprechung dsr Grube 111101116 bei Crone an der BWHS aufg:füb:te_ mäcbttgc Flöß bei 1116116111 Untersuchuna als nicht ausbaltxnd erwicjen bat. _ _ ,
Die oben erwähnten Weiteren Abbobrungcn der 5309611106611 bet Brombcrq, Czarnifau Und Filkbne Verändern nicbt rvcscnt11ch das Bild, Welches isne Aufiäßé Von der Vkrbrci1ung der Braunkohlen- formation in dcr Provinz geben.
][. Provinz Westpreußkn.
1) Diluvialcr Thon ist in allen für die Praxis in Bsiracbt kommIndkn Fällen in 1611161: Hauptwaffc kaikbaliig, 0110 Tbonmerqel, und gewöhnlick) nur auf 3-10 (10111 Tikfe cntiaikt. Doch liefert auch dsr kalkbaljige Thon trefflicbe 3165161 und sonstige Tbonwaaren, sobald nur die zwiscben dcm kalkfreikn Tbon und dem unverandxrten Tbomnkrgel gkwöbnléch liegende_k011reiche Ercnzscbicbt ausgeschiedsn wird, weich: rxich an Kalk - Konkretionen zu 1ein rfisgt. Cr findct sich namentlich links und «ckck der Weichs?! an Yen Tbalgebängkn 13011 Thorn bis Dirschau unb Marienbuxs, und genugt seine Quantctät bier jedem Bedarf. Auch bei Danztg und (111 11er Rabanne aufwärts bis Karthaus ist cr verbreitet, desgl._s-teilen1c61se an der Fsric, dec Brahe, dcm SckowarzWaffec 11115 der Küddow (bci Yxéfkenbammas) und in großen Lagern bci Elbing, Kadincn und
0 .em11.
Eénaueccs 1":er seine Verwkndbarkcit entbäit der Aufsaß:
„Zur Fabrikation von Glas und 511013911011 gkcignete Rob- materialien in der Provinz Westprlußen“ Von Pryfessor 111. Jentzsch in Königsberß, abgedruckt in dcr ZeiUchrift fur praktische Geologie 1897, Junibeit.
2) Tertiärer Thon findet sich als „Posenxr Thon“ (Flammen- lb_on*1 in und um Thorn 28 111 mächtig, geht _an dsr Dxchnz osi- warts bis Sirasburg, an der Weichsel nordrvaris bis Osirokao. Eigentliche Braunkohlenibone sind aus den Kreisen Tuchel und Schwch bekannt, dürften übkk auch in den Tertiargcbieten der Kréise
asia, Neust1dt, Danzi,:er Höhe vielleicht „an einzeinen unktcn gsfunden werdcn könnkn, oder doch wenigstens tertiäre eiten (also kalkfrcie, fkinsandige Thone). Wenngleich man wa1 kaum ciwartc'n darf, tertiäre Tbone von höchster Feuer- beständigksit oder sonstigen hervorragenden Eigenschaften zu ftnden, so_dürite1 doch wvbi Tbone zu findsn sein, Welche maßigcn An- spruchen an Feuerbeständigkcit und Plastizitäx genügen und desbczlb “U, M) 0591 mit geringen Mengen ausivartiaer Tbone odcr ern- betntischer Quarzsand: gemischt in der Technik Verweznduna finden können. Auch für die Zeme-ntfabrikation spielt ja ku: Beschaffung ßeékgneter Tbone eine wesentliche Rolle.
3) Glassand, d. b. kalkfreier, äußerst eisenarmer Quarzsand, R in fast allen Tertiärgebieten zu treffen; insbewnbere in den Kreisen
1123311. Ncunadt, Danziger Höhe und Tuchcl soww zu Schönau bc: - metz. _
Zu weißen und balbweißen (Gläsern eignen sicb nur diese T_ertiar-
Emde. Der zu Jlasckpenglas geeignete Diluvtaliand und Aüuvtalsand nd in alien reifen und in den meistenÉcldmarken zu Neffen. PWsessor Ienvscb bat indeß a. a. O. aiysgefu ri, das; fur Flaschen- alas noch eetgneter diluvtaler Tbonmergei ist, welcher nur eines Ins? geringFügigen Zusaßes bedarf, um eine normale Glasscbmelz- a e zu ge en.
4) Torf kommt in allen Kreisen vor. Ueber seine Verbreitung bat Profeffor Jenßsch im Protokoll der 5. Sitzung der Königlichen Zentral-Moorkommission berichtet. Wieder abßkcdruckt in Schriften der Physikalisch-Oekonomischen Gese schaft zu öniasber . Sonder- Nbdruck 1878.) In den meistcn Kreisen würde es möglich ein, einzeine
abrikcn auf Torfgasfeuerung einzurichten. Die zur Fabrikation
der so wertbvollen Torfstreu geeigneten Moosbrücbe haben in Wkskvreu en nirgends die (Größennd Reinheit der ostpreußischen Moosbrü e. Doch finden fich kleinere Moosbrüche bin und wieter, ?. B. bei Friedrichsberg (unweit Bahnhof Grunau, Kreis'Clbing), owie in den Kreisen Karthaus und Berent (z. B. Demke-Mjß).
5) Braunkohle ist in den Kreisen Pußig, Neustadt, Danziger Höhe, Tucbel. Schweß, Kulm, Thorn und Strasburg bekannt. Die
,etwa 1 8: Die Flbve einen Stollen von 175 111 Länge aufgeschl-Men. von guter Beschaffenheit gewesen sein,
aber und Störungen der Lagerstätte haben die Einstellung des Be- ,triebes veranlaßt.
von denen das stärkste 4 111 Mächtigkeit hat, waren durch einen
_nirgend gsnügend zum Großbetriebe.
In Topolno, bei Kulm, bestand- das Vorkommen 1 bis 3 m mächtigen Flößen, eingelagert in blauen" T on. , gingen am Ufer der Weichsel m Ta e und waren durch ie Koble so!] war
angel an BetriebSkapital
In
Pillamübl bei Tuchel geben am Ufer der Brahe mehrere Flöße Wischen Sanden und grauem
Thon zu Tage aus. Die Flöße,
Stollen von 475 111 Länge aufgeschlossen. Die Lagerun erwies sich aber auch hier als so gestört, daß der Betrieb zur Enstellung ge- langte. In neuerer Zeit sind dort die VersuchSarbeiten wieder auf- genommen worden; das Vorkommen wird durch das Bergwerk ,Olga“ ausgebeutet. 6) Grand und GerölTe zur Befchotierung findet fich in allen Landkreisen, ausgenommen im Weichseldelta. _ 7) Pflastermaierial (Geschiebe) findet 60; in größeren Mengxn in den Kreisen Karthaus, Berent, Pr. Stargard, sonoie irh den Tbalsoblen und Tbalstufen zahlreichkr Thälkr, Tbalcben und Wafferriffe. Beispielsweise bat Kabinen, Kreis Elbing, in früheren Jahren miitels einer Feldbahn große Mengen von Blöcken aus den dortigen Schluchten auf dem Hoffe verfrachtet, Aebnliches ist an vielen StélTen möglich. zumal am Schwarzwasser und überhaubt in dem Lande Westlich der Weichsel, während südlich des Weichseldclias östlich der Weichsel die Steine nirgends in so großen Msngen bekannt geworden sind. , 8) Kalkstein findet sich als Lesekalk fast allgemein. doY Dage sn bat Projeffor Jenys a. a. O. angefübrt, daß derselbe steÜc-nwkie, zumal zm Hochlande Westlich der Weichsel, nußbringend zur Glasfabrikatton verwxndet werden könne. Kreide ist zu Kalme, Kreis Stubai, nachgewiesen.
9) Süßwasserkalk findet sich als Untergrnnd des Torfs in Verbreitungcnbon Tausenden von Yioorkn, also unmrttelbar verbunden mit einem Brennstoff, in aÜen Kxeisen, ausqknommen im Weichsel- deita. Gebrannt, bat er schwach hydraulische Eigenschaften. Größere, zur Z-'men1fabrikation geeignete Lager finden fich mehrfach, z. B. in den Kreisen Neustadt, Tuchel und Sch10chag5 sowie unmittelbar zu Tage tretend an den Rändern der Rakaune-Seen und anderer Seen des Danzig-r Hochlandes, also der Kreise Kaxtbaus und Bcreni.
Z-1m SüßrVasierkalk gehört auch der an der Rabanne und azideren Flußtbälern verbreiwte, Zedoob zum Großbetriebe nicht „ausreichende Radaunemergel, der 111136 für örtliche Verwendung von bielem Nußen sein kann. Kalktuff ist am Ufer dcs Gr. Plcwenz-Skcs im Stras- burger Kreise nachgewiesen. '
K is10) Sand dEr verschiedensten Kornxxrößen findct 111; in fast aÜen re en.
11) (Hips steht in Westpreußen nirgends an. "
12) Steinsalz ist in Westpreußen nicht bekannt, nachster Ge- winnungsort ist Inowrazlaw. '
13) Phosphorite find als Diluvialgescbisbe sowie in klemchen Lagcrn des Tertiärs in den Krkisen Siubm, Pr. Starqqrd, Danziger Höhe und Nied-rung nacbgéwiesen, doch sind dieselben bst den heuiigen Verhältnissen nirgends bauwürdig.
14) Kieselgubr findet sicb im Diluvium und Alluvium zwar bin und wisder, aber nirgends so rein und massenhaft, daß das Vor- kommm mit den Laglrn von 211anng (Oberobe) oder Klicken an der (8be in Wejjbewerb freien könnté. ,
15) Eigentliche Mineralquellen find bisber 111 Wcstpreußen nicbt bLkannt. Wohl aber sind neuerdings einzklne Tiefbrunnen mit 1161111enswe1159m Gebalik an koblsnsa11rkx1_qukalien exbobrt worden, 113011116 fich, mit Kobiensäure künstlich gejattigt, zn 116ff11ch€n Tafel-
wäffern eignen. Die Direktion der Königlichen Gc010g1schenLandesanstalt und Verg:Akabcmic.
Ania e. g ]. Nach1vciiung
der Produktion von 5611 in der Provinz Posen in Betrieb bkfindlicben Grubsn.
1
1 81 es
ruben im Jahr
1
au. 1 1 i ]
m.1
Moltke
Gut Glück .. bei Crone a. B,?
61070 bei Zirke, bsi Rainscbt, Kms Msseriy. Maibilde 1711 Zusammen produziertcn die
Kreis Birnbaum. bei Kontsäp,
Krkis Czarnik K-„eis Bromberg. '
(Hustcwus .» bci Néu-Zaltnn,“ Kreis Birnbau
591000kg
27 154 24 744 23 276 27 758 25 245 27 366 25 259 . - 24 421 1897 2 914 .' _ 23 035 1898 3081 28 117
11. Die (Grube Olga im Kreise Tnchrl, Provinz West- preußen, produzierje im Jabre 1898 :: 375 v.
s; k.)“ ;).-* x_-
1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896
ck45 OQO p-O CNN
3 719 3 632 3 889 3 755 3343
Nr. 37 des „Centralblatts für das Deuxsche Reick)“, beraußgegebcn im Reichsamt des Innern, vom 8. September, hat folgenden Inhalt: ]) Konsulat-Wefen: Ernennung; _ Exequatur- E1tbcilun11en. _ 2) Bank-kaen: Status der deuischkn Notenbanken Ende August1899, _ 3) Polizki-Wesen: Ausweisung bon §Ausländern aus dem Reichsgebiet.
Nr. 33 des ,Eisenbabn-Verordnungsblatw“, beraus- gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 6. Syp- tkmber bat folgenden Inhalt: Alierböcbste Verordnung, betreffend Be- schränkungen der Einfuhr aus Portugak, vom 22. Augnst 1899._ Bekananacknxng dss Reichskanzlers, bctrcffend die ikchnnche Cmbett im Eisenbahnwesen, vom 13. August 1899. _ Erlasse dss Ministers der öffentlichen Arbein'n: vom 23. August 1899, betreffcnd erweiterte Zulassung von Stadt-Tklegrammcn; vom 25. Au ust 1899, betreffend Verträge über Lieferung im Inlande erzeugter “ enßen von Senden und Waaren; vom 30. August 1899, betreffend Baur undung der Ver- gebung von Leistungen und Lieferungen. _ Nachrichten.
Nr. 71 des .Centralblatts der Bauverwaltung“, beraus- gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 9. September, hat folgenden Inhalt: Amtliches: Dienst-Nachxichten. _„ Nicht- amtliches: Die Bauten am Domkreuzganq 111Magdeburg. (Ockvluß) _ Die Markthallen Berlins, _ Mittheilungen aus dem japanischen Eisenbahnwesen. _ Vermischtes: Wettbewerb um den roßen Staats- preis auf dem Gebiet der Architektur 11. s. w. für das abr 1900. _ Wettbewerb um Entwurfskikzen zu einem Kreishaus? in Duffeldorf. _ Wettbewerb um Entwürfe für den Neubau eines Gemeinde- Scbulbauses in Schmargendorf. _ Herstellung eines transportablen
ußbodens für die Reiiballe in Frankfurt a. M. _ Entwurf zur Jus estaltuna der Prinz-Negenten- traße in München. _ Ausbau der tussi chen äfen Da-lian-wan, Port Arthur und Wladiwostok in Ost-
Asicn. _ atente.
denen im Jahre 1899 mehr als 5 119. mit Hopfen angel)
Ho'pfen-“Anbb11 uiid „Eexnixé'Xm, *.*1,
Die Erbebuug bat sie!) auf diejenigen Gemein en
118 WW. 'Z*
| !
Mutbmaßlicher "
5 Lexika)“
I a h rck1 8 9 9. Verwaltungs-
ut, Zwittel,
,!
im Ganzen
Anbaufläche dieser Gemeinden
111.1
bezw. 1111
In Ertrag skebenke éutbmaßliche ut, m
(1 sehr 0 | 4 unter
Regierungsbezirke.
.
Zentner == 50 RZ
Zahl der Gemeinden knit mehr als 5 119. Hopfenland
P
Preußen.
Reg.:Vez. Königsberg .
., Marienwerder . Frankfurt . .
ofen. . . . .
Magdeburg Lüneburg . . . Wiesbaden . . Koblenz . . . . Sigmaringen
10,47 6,25 12,00 7,69 21,32 9,58 19,81 16,00 17,07
Bay er n.
Reg.-Bez. Obstbayern . .
„ Niederbayern . . Pfalz ..... Oberpfalz . . . Oberfranken . . Mittelfranken Unterfranken . . Schwaben . . .
de“deO 1-(Pk*ß*
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p-p-xods
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Württemberg. Nkckarkreis 47 Schwarzwaldkreis . . . Jagstkreis . . . . . . 7 Donaukreis . . . . . . . 41 196
16 855 40 837
1 228 14 453 73 373
947 2 653 113 ] 056
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B a d en. Landeskomm Bez. Konstanz 12 146 reiburg 4 30 .- . arlSrube 30 925 . ., Mannheim Y 732 76 1 834
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Elsaß-Lotbringen. Bezirk Unter-Elsaß . . . 134 . Ober-Eisaß. . . . 7 . Lothringen . . . . 6
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21,77 20,32 145 15,46 147 3484 21,46 1367 32 722." . j
Deutsches Reich
Zur Arbeiterbewegung.
Der Ausstand der Berliner Puß er umfaßt, wie die „D. Warte“ mittbeilt, nach einem Béricht, den die AusstandskomMisfion in einer am Dienstag abgehaltenen. von etwa 800 Personen besuchten Ver- sammlung erstattete, 537 Arbeiter, die sich auf 82 Bauten vertbeilen. Auf 20 Bauten ist 276 Pußzrn die von 7 auf 8 914 er- höhte tägliche Abschlagszabbmq aus den Accordlobn und die auf 86 Stunden verkürzte Arbeitszeit bewiÜigt worden, „wahrend auf 12 Bauten 80 Payer noch zu den alten_ Bedingungen arbeiten. Der Berliner Arbeitgeberbund der Baumetster bat, wie in der Versammlung mitgeibeilt wurde, die Forderungen der Payer abgelehnt. (Vergl. Nr. 215 d. B1.) _ Zu dem Ausstand in der bissi en Firmenschilderbranche bkrichtet die „Volks-Zt .“, daß die kleJneren Geschäfte die Forderungen bewiUigt haben, das ersonal in den großcn Betrieben aber theilwcike noch ausftändig ist.
Kunst und Wissenschaft.
In Wien ist, wie „W. T. B.“ meldet, der Laryngolog Pro- fessor Stoerk gestern gkstorben.
Die Amdrup'sÖe Gröniand-Expedition ist, wie dem „M. T. B.“ gemeldet wird, in der Nachi Vom Dienstag! zum Mittwoch in Kopenhagen eingetroffen. Die1eibe bat die Küsten von Ost- grönland von Angmalfik auf 65 Grad 50 Min. bis 67 Grad 22 Min. nördl. Br. untersucht und kartographis-He Aufnahmen der Küsten bis Kangérdluasnak angefertigt. Es _ wurden Proviant-Depots errichtet für die nächsxe Amdrup'ocbe Ex- pedition, welche Tie Küsten von Scoresbviund auf 40 Grad südwärts bis zu dem jest erreichten Punkt auf 67 Grad 22 Min. untersuchxn will. Amdrup fand auf dem 67. Gxad einen Wobnplaß eines ausgestorbenen Eskimostammes und nahm Gerippe sowie eine Sammlung etbnographiscber (Gegenstände mit ÖOie Expedition stelite zahlreiche Beobachtungen über die EiSverbältniffe, das Nordlicht und den Wafferstand sowie Beobachtungen meteoro- logischer und magnetischer Natur an und legte Sammlungen aus botaniscbem, zoologischem und geologifcksem Gebiete an. Ferner wurden anthropologische Messungen an Eskimos vorgenommen.
Land- und Forstwirthschaft.
Ernte und Preise der Cideräpfel sowie sonstige ' Ernteergebnisse in Frankreich.
HQVre. den 4. September 1899. Der Ertrag an Cideräpfeln scheint hinter den Erwartungen zurückzubleiben und den vorjäbrigen nur um weniges zu überschreiten. Man nimmt für die beurige Ernte ungefähr 30 Millionen Hkktoliter an gegen 26 bis 27 Millionen im Vorjahre. Die Preise, welcbe einer teigerung entgegengeben, steliten
sich folgendermaßen: September und er :: zXeite Hälfte Oktober Hälfte Oktober 1899 und November 1899 1000 kg'
Normanniscbe Aepfel 52 bis 55 63 bis 68 Bretagner . . . 46 „, 50 60 _ Sarthe . . . 58 , 60 63 . 68.
Der Hektoliter Aepfel wird augenblicklich zu 1,75 bis 2,10 Fr. bei steigender Richtung für die nächsten Monate gehandelt.
Es ma bei dieser Gelegenheit erwähnt werdcn, daß die Klagen über die an altende Trockenheit pci) mehren, welche den Extra der noch nicht geernteten landwirtb chaftli en Erzeugnisse beeinträ tigt. Dies gilt hauptsächlich von der Nachma d der Wiesen, den Klee- und Luzernefeldern, sowie auch vom Bulbweizen und vom Mais und von den Rüben, die vorzeitig reifen. Nur auf krä igem, tief bearbeite“!!! _ und mit NFnischen Dunßftoisen versehenem oven sollen die Rübe];
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enü ende iderstandskra gen. . g den bisherigen Erdruschen scheint die Löbmmg des Geo,
a . treides, ck51: besonderen des Weizens eine reibt ute zu ein, sodaß der Ertrag des Weizens den vorjäbrigen Ertrag fa erreléan dürfte.
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bisherigen Abbauversuche sind ohne großen Erfolg geblieben.