1831 / 141 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

(.Der-Globe äußert: „Es würde nützlich und cHx-cnvoll ffir ZFH Englxßsfckx Volk, set)", wenn beim Schluffe der gegenwärtigen Y; *alZzeFW-„xe zahlretcben ,und -ganz authentischen thspxkle VM “YatxonUmS uud Unexgcnmitzfgkeit gesammelt warden, welcbe „ce Wälxler gn den Tag gelegt haben, um dauerndes Zeugnis; YU IWM, UU! welche Weise die National:§)icforn1 1115 Wcrk gc: :'cßt wurde. In vielen, sebr vielen Fällen Waren gerade die “Y_er'sonen, dcnen durch dx'e Bill ihr Walsrccdt entzogen wird, am kxskasxen und ängstlicbsten daffir besorgt, den Erfolg dcrsclbrn 1" sWan. -- Man sagt, daß einzelne Personen uneigemulégjg MM kjonnm, aber das; man dies von zaylxcicizkn Vcrsammltm: 9211 13“an erwarten dürfe. Es hat sich aber gczcigt, das; d:“es ÖL: Qelcßx11l)eitet1, wie die gegenwärtige, wo die 05emikklcksr dcr Yeatwn sur einen großen Zweck aufgrrcgt sind, 1111131 der Fall ist. _ Wir möchten denen, die sich tunsomst bemüht haben, die gegen ihr fruheres Interesse stimmenden Wähler zu bestechen, cm empfehlen, in'demiithiger Entfernung dcm Bcispixl dekscle :mcHZUabmcn. Die Anri-Reformistcn komm: cht durch eine Vlcndcrungivrer POUkik UZchT das Verdienst freiwillx'Zcr Opfer in ?lnspknch nel): Men; aber sie köxmen sich 11011) alle den Einfluß sichm, dcr ih- nen möglicherweise noch offen steht, wenn sie der Entscheidtmg des „Volks gutwillig beirroten. Dies ist Überdies ami) jetzt die bkße Politik, welche sie befolgen können.“

Ein heutiges Sonntagsblatt (dcr Atlas) Méldkt: „Die gestern früh angekotmnenc Liffabonrr Post brachte uns dic An: zeige von der Ankunft dvs Britischen Geschwadcrs «m der Miin- dung des Tajo. Die Instructiom'n dcs kommandjrrndeU OsfiFZOr-Z lauten dahin, auf dem gewößniichn Wege eine kakaoriscN "51111: wort anf die Forderungen der Englisclxsn Regierung zu verlangen, ohne die Zeit mit Unterhandlxmgen zu ver- schwenden, Dcr Befehlshaber [).-Kt einc w:“ttnige discrctiom- naire chvalr; im Ja!! der Englische Konfxxl es fiir noth- wendig erachten sollte, sich cinzuschtffcn, soll das Geschwader augenblicklich auf eine solche Art verfahrrn, wie England cs ge: Wohnt ist zu thun, wmn sche Flagge bkleidigt oder die Perso: nen sc'imcr Unterthancn gekränkt werden. In “Briesen aus Bis- sabon, dercn Genauigkeil wir fibxichs 111-501 *.*crbtjrgen 111011971, wird gesagt, daß England cx'ne Entstbädfgtxng ftir die bei Ter: ceira genommenen Englischen Schiffe verlange, mit AUsmxe“)alts: und alien anderen Kosten, bis zu dem Tage:, wo die Entschä- digung geleistet wird: fexner- dic Vlbscyung dcs Capitains dcr Poktugiesiscben Fregatte „Dimm“, der obige Schiffe aufgebrackét hatte; die Aösesmxz der drei Rchxter, welche da:“; Ur- tyeil- dcr Einkcrkernng ElekisoI-„xer Kattfummwdécncr ausgksprn hatten; und endlich eine Entschädigung djcskr Diener slit die Beschimpfung, die sie haben erdulden 11111ff2t1, und eine gewiß: gende C'Utséouldigtmg wech der ihren FZc'rrm zugrsngcn Be: leidigtmg. Diese FOWLUMJLU sDUkU Ülixrdiks Oux'cb die Lissa: boner Zeitung bekannt gcmacl): wcrden: [md wem: in dre!“ Ta: ; gcn_kcine GennthnUng gegeben ist, so soll der E11gl§schc „Konsul an Bord des Geschwaders chen und dic Wcznayxxj'e aller Por- xxx..,?.»sjscben Schiffe unmittctbar darauf “vcgimxca. Man hofft r*;x ZUVLL'sitHT, 13.271 den Forderuuze-n C'ngxands. Genüge _aelcisxec “;ck-«Ten wird. Nä-Öst EuglaUd und Frankreich hakm auc!) (*ic- .I'-';“'--*:*:-iniczten Staakkn Von Nord-Wncrika Von Der Rex,.t'crtmg DM: *;"Z'K-k:.'-rte1's Gemczkhxmng Tür BeZOicigmch-m fordern Lasset]: 11:11) 1.151»: sollen dics? noch größer seyn, als diejenigen, die Frmnkkcixk)

4052111 anderm Fcénd, untcr dsr GOÜUW 73911 drci AtUcrikMéWM .*,x-rgattcn, bedro'cxt.“

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Worte, die Bclgécys „frühere Unabhängigkeit anerkennen und sie even- tuell auch für dre Zukunft sanctéonntrext, wrcdcrholcn zu können. Indem Holxany und Belgien Kcl) von etnapder trenntcn, thatcn sfc nichts, als m thren_gegcnscitigcn Verhältntssen zu „einandxr die von Ew. Excellcnz 19 rtchtekq geschilderte Stellung wrxder ctnncbmxn, und das Eretgntß, wechcs dicse Trennung hekbetfüht'tc, ist eme Wiederhcrschung per Nationalität für beide. Völker. Indem Hol- land und Yclgixn lhre gchnskétigc Unabhän' tgkcit wieder erlangten, vcrlctztmxnc kcmcswcgcs das politisckve S1)! cm Europa's; Bclgr'en trennte stcl) nicht von Holland, um sich einem anderen Volke anzu- schlécßcn,sondcrn um wieder sclbstftändég zu werdcn und zn bleiben.

„Dcr Euroväxschc Pöschtthce'l, den es zu erfkchn hat, bcücht darin, seine Unabhängigkeit :: "behaupten, indem es die Unabhängigkeit anderer Staaten a tct, Außerdem hat Europa nichts von Belgien zu fordern. Seit dcm 2011-01 Oktober 1.5.30 hak- tcn in Holland die Dcputértcn dcr !) nördlichen Provinzen ihre besonderen Versammlungen. Seit dem 10. Novcmbcrxcsédirt in Belgien die National:Repräsentation im Kongreß. Beide Län- der smd méthin im Innern konüt'tuért. Außer den dm'cs) unscrc Unabhängégkcéts-Erklärung festgesetzten Europäischen Fntcrcffcn abcr bcüchcn _nocl) Prwgt-Jntcrcffcn zwischen Hannd und Belgien; 15 Jahkc em'cr qucmsclyzftlt'clxn Existenz laffcn am Tage der Trcn- nnng ,',wcrcr *hlkcr vtclq zu bcseikigcndc Punkte übrig, und ein Thcal dcs" Velgrschcn Gebtctcs noch von Holländischen Truppen bcsckzt. Um rene Versöhnung herbeizuführen und um den Euro.- pätschcxj Fricdcn aufrecht zu erhalten, vereinigten sich im Nchmbcr 1,5559) dre Gesandten dcr .; großen 5.11kä'clzte in London und wcndctcn nch an Pee chicrungcn von „Holland und Belgien, um dcm Blutvergtcßcn Einhalr zu thun und durch ihre Vermittelth ra: gen zu !öscn, übcr welchc beide Partcécn nicht ce'nég seyn dur m:. Seit bcmahc (; Monaten sind die T*céndsclégkcétcn cingcsicllt, und doch fanden wcdck Hollxmd noch B-k gr'cn Ruhe und Stätigkcitwie: der. In mancher Hinstcbt haben stcl) beide Länder einander nötlsg, und dennoch smd alle Handels - Verbindungen unterbrochen. Bc- trächtlichc§1kk111ungcn erschöpfen, in Erwartung cines nahen und immer wkcdcr aufgcschobcncn Krécges, die öffentlichen Hülfsqucllcn, und dcnnocl) will weder das eine noch das andere Volk cinen Ero- bcrnngskréeg; jedes will nur für seinen Grund und Boden fcchtcn. X| es nun bei Kieser Stimmung der Gcmüthcr nothtvcndég, den Zustand der MM:? zu verlängern und eincn blntégeu Kampf zu er: ncucrn, dcm Loose der Waffen Fragsn zu untcrwcrfcn, deren Lösung schon seit lgngcr Zcit gcntcénschaftlécbc Bcratbungcn vorbereiten konnten? Wir nnd t'chgriff, décFeéndsclégkciten einiger Punkte wegen wéederzu bcgénncn, dé- wahrscheinlich schon beseitigt seyn würden, Wenn die bctdcn krécgführcndcn Parteien cs" glcr'c!) uncl) abgeschloffcncm Waffen-

Paganini 17": gestern Morgm hier QUJLWULUWU.

Ni.-§cr1ano.-J

Aus !).-'m Haag, 10. PM!“. Zn ?ZZ5-751s171111g «ms das (gc:

;": rn aus Gent mitgetheiltc) an der F1c.xxd75"““i)::1 1111.1115c zwi: .)en d2n Holländern und Bsigicrn stattgelckeawce Gsfxckzx, :::c-idst :“:“e Middelburgsckye Courant: „Wie man vcrwésmm, haben :*Hc Belzéer. am 10ten d. M. auf [2111219121 GrundgebZek, cine Visttelsixmde außerhalb der SMN Hnlst, 9111911 Fxciheitsbmmt aufgepflanzt: unsere Truppen hießen thx] öcmskiöéxl Tag Um [md zogen mét Stiicken Vox) Oemsylben Nbcxxds 111 die Stadt. Am 111cn pfianzcen die Bel§5.-'c einen z-ivcx'tm F1'Lll)xéls1*aum mjf der sehr poetischen Aufschrift: „„Dieser Fxcxhrii'sbaum ist dick zxxr Schande von ;;;anz 5301111111) gepfxanzt wocdon“ Déssyßxxml wurde, wie man sa t, der Baum vyn 50 Bclgisckch Soldaten bewacht. Eéxxe dahm abgefextjgtc 9113031101119 Frcixvélliger von der Overyffemchen Schxttterci mußte anfangs der UeHchcht weichen; während dessen waren 30 Belgische Soldaten, nebst 2- 300 mit Heugabclu, Sichem U. 7". w. bvwaffnexen Z(“ußmn, bis St. Iansteen durchgrdrungen. LlugeuL-lickljkk) war in Hnlst W- les unter Waffen, und “200 Mann sowohl won dkr Sclmrrerej als von dcn Liniemruppen rückten mit ? Stücken (NMR; uns der Stadt hinaus und den Belgiern entgegen, die sogleich in größ- ter Efie die Flucht ergriffen. Dem (?Zeriicbte znfolge, (_)abcrj die Belgier 7 Todte hinterlassen; (*iUkk der Unsrigen soll cine Kon: tufion am Bein erhalten haben. Diese Nachricbtcn bestätigt ds'e Saats-Courant im Wesentlichen und fiigt 17111511, daß der Ober-Befehlshaver der in Seeland befindU'chen TUWPM, Gene“: ral:Lieutenant de Kock, sobald er von jenem Ereignis; Und davon Kunde erhalten, das; sich die Belgier in der NaWbarscbaft von Hnlst zusammenzögen, sich sogleich aus seinem Haupt-thrtjer Middelburg dahin cheben habe,

Brüssel, 15- NEU“- Herr Nothomb, General-Secretax'r Des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten, hat den [zjesixxen Zeitungen folgendes ?lktenstitck zur Ejnrmcémm fibersandtZ

Schreiben des Hrn. Lebcau an den Ménisxcr dcr aus;- wärtikqen Angelcgcnbeétcn im Hana.

„Der Unterzc ebnete, Miniücr der auswärtigen A::Txclcgcnbcitcn , dcs Kdnégreicbs Belgien, hat nach empfangenen: Bech dcs Öm'rn ' Regenten und in Folge des (Hutachtcns dcs Mitréü.:1-;Ratl)c5 dic Ehre, dem Herrn Baron Vcrstolk von Sorlcn, Ménésécr dcr ans- wärtkgen Angelcgcnhciten, die folgenden Betrachtunqen 11th der Bitte mitzutbcilen, daß Se. Excellcnz st'e Ihrer chéckunq unterle-

cn möge. Auf dem Punkt, den die Belgische Rcvolutioré erreichte, Zak ffe nichts eindscligcs wcdcrgcgcn die wahren Jntcmscn chr Lolländischcn ation, noch gewcn dceallgcmcine Polftik-"Europa's. Déc

rcnnung der beiden Gebiet , welche das Königreich der Niederlanöc bildeten, ist fakkésch und rechtlich durch den Willen beider Völker und durch die Erklärun der aus den Deputértcn der Nord- und Süd-Px'ovénzcn zusammen csgeyt gewesenen Generalüamcn vollzogen worden. Ew. Excellcnz ußcrtcn bei einer denkwürdégcn Gelegenheit: „„daß die Vereinigung beider Länder ihren Ursprung weder dcn Vortheilrn verdankt, dre Holland davon haben sollte, noch dem Wunsche, ihm gefällig zu seyn, sondern dem Bedürfniß, eine neue Bürgschaft für das Europäische Gleichgewicht aufzuänden.““ Ew. Excellcnz füg- ten hinzu: „„daß man im Jahre 1515 zwei Staaten mit einander vereinigt habe, dae sack) auf derselben Linie einander geqenübcr be- fänden, und daß'kcmc der beiden Parteien in die Katégoric cines Zuwachses an Gehtctder anderen Partei gebracht wcrdenkö:tntc.//“*) ... Dcr Unterzctchnete schäßt sich glücklich, dicse denkwürdigen

*) Antwort des Bard." Verstolk von (“Zocken vom 12. Avril 1826 an den Grat fm kon M1?!“ , Anmorxnu-y Dcr Mlgt-WW Märker,

sttustandc _vrrsucbt hättcn, mit citmndcr ZU untcrhandcln, ohne !*.-dock) Habré uncegcnuüßigc Nathschlägc zurückzuweiscn. Von .:ußcn her kann uns Der Friede nicht kommen: wir selbst müffcn ihn um;" ae- bcn. Nac!) wécdcrdegonncncn Feindseligkeiten werden beide Völker durch die (Bewakt der Umstände doch immer wieder dahin zurüskac- führt werden, mit einander zu um:“:“handeln- wcnn chva nicht eines“ das“ andere uytarjocbt. Unter décssxj Umäändcn und in Folge sol- cher Bctrachmgen hat der Untcszcéckmetc die Ehre, Ew. Excellcnz ctyzuladcn, Fhkcr Regierung den Vorschlag zu machen, das; sie .“; Com- mtffairecrncnnc, die sich mét cv-xn so vé.lanclgi1“chcn Commiffaércn in ei- nrpfremdcn Stadt, wécz B. Achcy ode'r Valencécnncs, vckct'néqcn würden. Src würden beauftragt seyn, „ck Über die Grundlagen cincr Ueber- xmxkunst zu verständigen, déc dcm National-Kongrcß und dcrjcnigcn Gewalt zur Annahme untcrkcgt wchcn könnte, die dcm Grandgcsch .»!an zufolgc mit dem Rechte beklcidet ist, eine so!;“lw Ucbexcin- kunft abzuschließen. Dcr N«1tional-3€ongrcßiü zum (*5. Mai Zusam- menbcrufcn worden. Es" sicht vorauszuseizcn, daß, wenn Ihre Nc- gierung dcr Meinung wäre, den Vorschlag, den 111! Ew. ExccUcnz

. , & ; zu machen die Ehm: habe, nicht anzunehmxn oder wenn sic cc'JM 14.31? England essayren hach, und Portugal [| da[)sr noch VOL: . , 3 *" Zurüchwcéscn

07,5

cin S1€111chweigcx1 bcodachtu, *.*-12; nur mn jeder freundjcéznftéiäxn U-xdcrrixaknnft Werdcn _könntc, V.!géc.; ohnc Aufschub dic FcénDsc-légkxétcxx wic: ch iwgcnncn jvx'xröc. Dkk Untrrzcécl)?rctc vxokkstért im voraus

chan ch=c falsckw Auslcgtmg dcs gcqcnwäx'tigsn Vorschéage§

dic uxtsyigc

* “TLMIZKN sick“) Mühe gab, Fcßt'gkcét mik. Mäßégang zu vcrcéncn,

so .?,c'R'Wh cs, wcé! ch National-Würdc éhm cfw: andere Stellung VcWok, und Wei! déc Natur dcs gcthancu Schrittes chbü einc eben so wei.“ von chransfordcrung als von Scheich cntfcrntc Sprache erhcéscsytc. Dcr Uxxtcrzcéchncrc ersucht Sc. Exccllcnz dcn ch'rn Méniücr dcr auswärtfgcn IlngclrgcxMitcn, den Ausdruck“ scé- ncr dksondcrcn .Hoclmcbtux-g cntchcn zn nchmcxt.

Brüssel, 9. Mai 1:53:31. (ante») Lebcau.“

In der C'mancipation heißt es; „Wik mam vc'cfi'ilzkrt, hat 018 Ankunst des Herrn von Broucköre cine UNMUÜZ-ich

ZusammrUkUUft dcr 9111111“me zu cinxm K*aöimetsmty 11010713?» :

dig gemaciat; die ans Toxsdon crhaltcnm DCPLsÖM kaffcn chég Hoéfnung iibrig, Dic Sißung dks KabinxtSrathcs bak ein gunz anderer? Resultat gekmbt, als die Ertlz-cjltmg Neuer Fnstchrionen an dj_c zahlreiélye Londoner Gescmdsckmfx. Den veTsÉZc-dmm Ax: mee-Befeylshabern sind 1110111111) Vrfcl)lc „zugcfcrtjgk woékrn, mwsrziigxick) auf der ganzen Linéc alle am nächsten kacgenc Stellungen cinzmwhmen.“

Gestern ist ein Britischer Kabi11cts:Com“ier hier angekom- men mw beim Regcntcn abgestiegen.

Polen.

Warscl) au, 17. Mai. JU de? gestrigen Sißtmg der Lan d- botc11:K a m mcr kamen 1:1cl)rere Anwige von Seiten der Na: txonal:Rrgxcr1mg und c:“ :zeluer Repräsentanten zur Sprache,

. unter anderm hinsichtlich der ?lngeießcnlxjt des vom dem Kkicgs:

gericht vcrurtdeiltrn Gutsbcsiscrs Rapkzacl Cicbocki, y111s1chtlich ejne'c Bcrgrößcxnng der St'ceitkräftc nnd hinsickxlick) einizcr Mis;- bräucbe dcr Wa'cschauer Polizei.

An demselben Tage hielten auch die vereinigten Kam- mern eine Sißung, in welcher die Bcrlmndlmmcn Über die von dcr National-chicrung in Antrag gebrachte Begnadigung des Herrn Cichocki fortgcsrkzt, aber noch naht bcendigt wurdcn.

. IU ErnmngclUng eines ofßxicllcn Bcricbtcs (tber das am Löten d. M. bei Jendrzejow ßattgcbabte Treffen, enthält die Staats:chtrtr15 folgende Mitthcilun darfiber Von einem Jusanterie-Qfßzicr höheren Ranges: a der Feind erfahren [)altk, daß Z:.- , *aluszvn auf unseren Vorposten dic Geschütze Von den innerhalb dieser Stadt aufgeworfenen Schanzen herabgesÖafft :yorden, bcschioß er, am 13. Mai mit Som1en:"«)lnfgang gegsn dtcsc Borpcsrcn Und gegen die Stad: Kosakm und dann beden- tcnde Infanterie- tassen vorrückru zu lassen, und obgleich iiber- zeugt, daß er keine „Kanonen antreffen werde, ging er doch, xm- geachtet seiner zahbctchen, Überall um die Skadt versammelten Streithästc, so langsam in seinen Bemühungen um die Besitz- nghme von Kaluszyn zu Werke, daß der OberstWieutcnant Szmi- grolski, Conmmndeur des Iten Jäger:Infanterfe-.)iegm1eures, ihn mit einem Bataillon zurückzuhalten vernwchtc, bis ein zweites BataiUon, welches in Groczki und Trzebucza in einer Entfernung von 7 Wersten zur Unterstützrm der Kavallerie:Posten des Ober- sten Bukowski aufgestellt war, Ferangezogen wurdc. -- Sobald diese Abtheilungen Ick vereinist hatten und der Fcind heftiger anzugreifen und ihnen mit semen Geschützen zuzusetzcu begann, zog sich, der Oberst Bukowski mit der Kavallerie nach Iendrzc- 1011.) zurück, und die oben erwähnten 2Jäger-Bataillonedkckten seinen Ruckzng. Bei dem Herausrficken aus dem Walde nach der Position von Jcndrzcjow hin, welche von dem Rest drr 4ten Division unter Kommando des Generals Milberg bescßt war, erleichterten

52 Grenadscr-Vntaülom von .der chetnaligen Garde nntex Omg

cmgcschen .

führung des Stabs-Chefs der genannten Division, welche an beiden Seiten der Chaussee in' halben Bataillonen aufgcsjeux waren und in der Mitte 2 leichte Geschcjße hatten, den Jäger; Bataillonen ihren Rückzug. -- “Die Grenadiere, denen lane keine Gelegenheit geworden war, sich im Kampf auSzuzeickmen verlangten laut nach einem Zusammentreffen mit dem Feindek ? [)albe Flfigcl-Bataillone griffen daher, auf erhaltenen Befch|' untcr TrommelscHlag im Sturmscbritt den Feind an , nötbigm; ihn, seine Geschiihe und Tirailleurs zurückzuziehen und verschaff= ten durch ihr umthiges Eindringen auf den Feind, indem man fast auf Sck)ußjvcite mit einander kämpfte, den Conwagnie-Ko; tonnen dcs 4311211 Jäger-Jnfanterie:Regiments hinlängle Zejt s1ch jn Bataillone zu sammeln und die diesem Regiment bezeics); nete Strlltmg einzunehmen. Dabei blieben jedoch der Major Scrkowki, Befehlshaber des 1sten Grenadicr-Bataillons, und der Untexlicutenant Herhaczcwski. Dock) ungeachtet dieses schmerzlichen „Verlustes führte das 1778 Grenadier-Bataillon die ihm von dem Chef des Corps, General Uminski selßst, ambcfohlcne r(ickZängige Bewegung in drohender Haltung aus, und diese Bewegung hatte allein zum Zweck, den Feind zur Offknbartmg seiner Streitkräfte, die er, vom Walde gedeckt, als Entsatz bei sich führen konnte, zu nötksgen... „Kaum nahmen die erwähnten Bataillone in neuer Schlacht.)»; mmg Zhrc Srrllnng 8111, als der Feind mit Jufanterie-Maffxn und einer zahlreichn Artillerie aus dem Walde rückte; und hier

toric des Capikains Lewandowski, gedeckt von dem Grenadier: Regiment, gcgen cine dreimal stärkere Macht standhaft aushielt, WM sobald dcr FSZUÖ Geschütz von schtvcrcm Kaliber in den Kampf zit fahren begann, befahl der Chef des Corps, General 1111101511“, dem General TlndrocOicwicz, der die ?te Linie komman- di'cte, sick) W die dritte Position zurfickzuzuxiehcn, um dageqen unsere scéxvcren Gcsch1isc wirkkn [affen zu können. Dieses Ma: nöMr wuröc unter Leitung der Generale d..?ilberg nnd Andrycbje- wicz mit großer Gcwandhcét WU Seiten der Chefs und Tapfer- keit von Seiten der Soldaten ausgefiihrt. Es entging auch dies dem sckxarsficiüigcn Ange dcs Corpö:Befchlöhabcrs nicht, der auf dem Kampsplax; mf'mdlicl) dem Commandcnr der Grenadiere, «Oberst:5éicutcnant Nicwenglowski, bezeuch, was er später durch einen besoxxdcron TageöbechN allcn chime1jts.:fojziercn dan: kcnd wiederholte, daß Um an décscm Tage seine Gronadierc an die alte Französische Gch erinnert hätten. -- In der dritten Position kämpfte dic bckanntc schwere Batterie dcs Majors Rzepccki hartnäckig mit dsr ganzen Macht des Gegners, wobei sis “210 Fiugclm, 100 Granaten und gcgcn 20 Kartätscbcn-La- dmxgyn vcrscboß. Hi-er bcwics das 1519 Jusantcric-Regimrnt 1131191“ dcm FWUUMUW dss Oberßcm Lempicki, welches zum er: fiknnml im Feller War, durcb skine Kanltitigkcjt [md Nitsdaner, daß es einen :ri'xrdjgcn Pla;- in dcn SckxlaMrcébx-n einnimmt; es v-c*-:.1-r an Todxxxj Md Verwmxdzrm durch das Kanoncnfeuer “20 Mann. ---- Da dkk Fcind Di:: Janze Division in SOMM- ordmmg 1111.17- tapscr Stand "[ck-JUN] sat), [)x'eix *:r in seinem Rn- öxamg ein Und kkwrto späk in dex NacOt in seine ckste Positwn 11.111) (“ZUM am 71137; Kwstrzé*n zxxrfxck. » Unscxc PaLr-ouilksn nnd Rckognostirwxzxs:Corzxs, irclck)k béö hinter Kalnszxw abgeschickt wxlrdc-m, bcsté-tixztxn kilkÉk'. die von W! EinonU-krn "ingczogcmen V?.Wruiyken di" Y::ssagc dsr (“cfangc12m, daß an dirsem Tage cén Gknsrc-„l, “.*1116 bckontendc 911101131 von Ofßzécrcn und einc 72171911sz (YCÜU'WT .*.Uf ctwa ."0 Wägen stHMr Vrrwxmder ditrcb „Kaiuszyn JL'QL'Ü'UÖ words:: 1013611, abzestbcn vom dm Bcr: wmmdsxen, 1: 311172 Irn Weg 511 FM ,xm'féci'lcgtcn; daß in

dxcscm KKMM L; In11117ch-chimrnrer [md 3.3;3-521 50 Kannen vom Corps (sch Gcncmis Paßlcn JUZLJTU gchscm, MW“.- au- ßeröexn noch beöc-Uth-c Streitkräfte mx J'nfankkric und 5117-11!- 18112“, bcsto'ék-cixd ares .,?!“Zx'assikrcn, Uhlxmsn und HUTU'IU, znm

. Cms»; 9913611"; d-éß de": Fkkömarsklyall :Disbits'ch 111311, der Fürst

Scémkboffskx-é nnd die Qnarticrmcister dxr erce, Gknerale Ncédlwxdt Und- .K'Urum, M) bci merUppcn befunden [)(-(11911.- BM Unserer Scite smd außer 1113927“le0: :'0 Unterofßzich und meciUcn, wchbe 1170115 Oerwxmdct, theils MWM sind, an die: sem Tag? noch ,die Untcklientcnauts Bonezkicchz und Kozlowski geblieben, dercn Bcrkust das ganze Rezzimexxt bedauert. Ver: mect wurdcn Vom (5)Wmadi7chchintrnt der Lieutenant Chmie- 101611, die Tltiksxlisutmmnts Ryllo, Jablonowské nnd Kozmian; vom 31911 Jäc'x„.cr:J1!fa11keric:Regiment aber der Unterlicutcmmt JITazowchki. Déc Namen derjenigen, welche séch an diesem fiir die Pole'n so mickytigen Tage besonders ausgezeichnet haben, enthalt der an den Gcncralisstnms ringesandte Rapport des Corps-Be- schlslmbcrs.“

DU" Warschauer Kurier sagt, daß aus den gestrigen Bewcgtmgen [Wider Armeen anf eine Hauptschlacht zn schliw “cn sev.

ß Umter amtlicher Rubrik meldet die hiesige Staats-Zei- .tttng: „Durch eine am 1€Ztcn d. um “2 Uhr Nachmittags von Zamoöc abgegangene Stafette ist die offizielle Nachrécht hier céUgcganzen, das; sxcl) dic Generale (Thrzanowski und Ronmrjno dcr Fvsnmg ZamoSc genähert habm; da bereits 800 Gefangene angekangt wach und der Kampf in der Umgcgrnd von 5210-341- mosc mch) fortdaucrxe, so hat General Krysinski 2 Bataillone und 5 Kanonen abgeschickt, um an demselben Rntheis zu nehmen.“

Andersn Nackrichten zufolge, sollen die beiden Generale Chrzanowski umd Ronmriuo, nachdem sic sich der Fcsnm Za- moSc genähert hatxcn, bei LUt-Zamosc einen bedeutenden“ crlusk erlitten haben; die näheren Details dartxber sind zwar noch nicht bekannt; doch heißt es, daß Romarino dabei einen Arm vc'clorcn habe.

Von dem Corps des Generals Dwernicki sollen, der Staats- Zcétung zufolge, gegen 250 Offiziere und Gemeine wieder nach Polen, gelangt sryn.

J!“. dcmsclben Blatt liest man muß Folgmdes: „Dkk Biichr Ludwig Stecki, welcher im Distrikt vpn Wlodzimich an der Spitze der Wolhynischen J:!surrection stand, ist in einch1 Treffen vom General Dawidoff gefangen genommen und eme halbe Stunde darauf erschossen worden. - Die Littlmniskbk" Insurgenten werden jetzt von Karl Zalnski, dem Bruder des ehemaligen Kurators de'r Krakauer Universität, angeführt; der Dichter Anton Gorecki ist Chef ihres Stabes und Martin M lewski GcneralIntmdant. »- Zu den empßndlichsten Einbußen unserer Armee gehört der Tod des Majors dcr Podlachischk71 Jäger, Sylvester Golenbiowski, Inhabers mehrerer Ehrenze" chen. - Vorgestern ist der Adjutant des Französischen Generals Lamarque, Oberst Langcrmmm, in Warschau angekommen.“

Durch Verordnung der National-Negicrnng vom 121cn d- sind, wie die Po1nische Zeitung meldet, auch die Kavalkk- ric:Oberßen Ziemicncki, Karl Turno und Stanislas Wonsowjcz zu Brigade-Gcneralcn ernannt worden.

Deutschland.

Luxemburg 14. Mai. Im hiesiganournal liest mam „Einige Zeitungen, haben nach einer angeblichen Korrespynden)

erfolgte eine heftige Kanonade, welche die leichte Infanterie-Bm; *

us Longwy wixperholt, daß mehx als 300'Personen Luxemburg uf Befehl hgtten Yerlastcn mussen, weil sie nicht hinlängliche nterhalrungsmaxel fur, den Fall einer Belagerung besessen hät- en- Dies ist wxeder eme Lage ,aus „der Fabrik des Courrier des ays-Bas. Es xst wahr, daß du Fräueu einiger Beamten, die [M aus Luxemburg entfernt haben, nach Frankreich geflüchtet „9, um stel) der*be§cnk11chen nge zu entziehen, in der sich ihre )]känncr befinden, eme Lage, dre purch die Beseßung des Lan- des noch verschlammert werden wrrd. Nicht allein aber hat xjemand Luxemburg aus Furcht vor eiyer Belagerung verlas- en, sondern es ,hat auch fast kem-Einwolmcr nur daran gedacht, „ck auf den Fall emer Belagerur1g,_d1egnax1 durchaus keine Ursache hat .. fürchten, zu vcrproymntaren. DteBehorde hat bisjeßt keine einzige kaaßregel vorgeschrieben, welche dahin zielte, die Einwohner zu :ranlassm, sich mit Lebensmitteln zu versehen. Jm Gegentheil aben die reichsten Einwohner des_Lm1dcs Alles, was sie an Kost: axkxjten besilzctx, nach der Stadt Luxemburg gesandt und schicken „ck an, selbst l);crherzukonnnen, wenn die Ereigniffe dazu nötl)i: „., Die Stadt Luxemburg crsrcut fick) beständig einer Ruhe md Sicherheit, die einige umruhige Geister, dercn Ehrgeiz ganz “Belgischen Sache ergeben in, zur Verzweifltmg bringt.“

Inland.

Berlin, 21. Mai. Im Gefolge Ihrer Majestät der Kö: .jgin der Njcdorlande sind hier angekotmngn: Der Ober:J11ten- ant dcr '?öniglichcn Schlösser, Graf von Bylandt, die Hofdamcn yrer Majestät der Königin, Baronesse von C'siorff, Gräfin von er Gols und Fräulein von Stampfort.

-é5'11 Achcn hat am 15. Mai, dem Tage, an welchem or 16 Jahren die Bürger der Stadt, nach deren Einverleibung 11 den Prcußischcu Staat, dem Könjgc den Eid der Treue ge: .jstet hatten, die feierliche Uebergabe des der Btlrgersshaft durch [11erl)öchste Hnld zu Theil gewordenen Bildniffcs Sr. Majestät xs Königs stattgefunden. Nach dem Berichte der Stadt- [chener Zeitung hatten ,sich alle Behörden, so wie eine zal)!- eiche „Versammlung von Btirzxcrn, eingefunden, um der “Ueber: .abe des Bildes Sr. Majestät beizuwohnen. Der große ehrwiir: jge Saal des an EriUnertmgen so reichen Ratvhanses faßte aum die Zahl der thsxlzaucr. Eine feierliche Ouverture eröff- ere das Fkst. Hierauf trat der Königl. Komxniffarius und „hcf-Präsfdcnt, HM“ von chnmn, auf eine Erhöhung unter "ein Bilde und hielt eine „““-Lede, aus der wir Folgendes her-

us ebm:

[),/Ein Allcrböcbstcr Befehl fühjrt mixh zu dieser Stufe, vor diese brcnwcrthc Versammlung, und elne gunsttzgc Fügung veranlaßt cs, ich des“, mir gcwordcncn_, ehrenvvllcn AumageI gerade an x171c111 age zu entledigen, dcr dtc bedeutendste Ermncxeung hcrvorrxxxt. Es ..ck zu Anfange des Jahres“ 151.1, als'zur Ausfuhrung W M d'c_m ulctzt vorhergegangenen Jahre glprxetcf) crruengenen crncn Paxtxer ricdcns die für Dcutscblwaads_chsctuttg vcrvundctcn hoben Machte n Ort,?crrciclB Hanptjmd; zr:_mm:rxcn Verrvcéltcn und als_gns dcn esclzlüffxn diesc. dnrckxlaxnhngßcn Fürücmch'cins dic chmmum .es Anthcils hervorgitxg, wg.“)cy der Krone Preußen von ?'_.*n dxtr .lutégc SMachtcn und cwrg dcwkwürdjge W.;:ffcnthatcß mneryßlv cnégcr Monate der Herrschaft Frankrcxchs wcedcr entrtffcncn an- crn Üdcrkommm sollte. Heer crhécxr dcthrcußcn nécbt rmx scmc ltcrcn, in Fol.": x.:xiglMiéclUr Rricgc durch frül)c_re Fricdens'Wlüffc n Frankrcick) abgetretenen Provinzen „im 1_*oc|lxclckcn„Dcutschland ée-dcr zm'ück, sondern cs wnrde amt) m scmcr Bcstmzmung,_chn ctstschcn Vaterlandc «15 Schutz- und Vorhut gcgen dtc wcülrcsmn .achax'üamtcyt zu dienen, durch Ucbcrwcésunxz andere? vormals ,cutsci)cr Landcs'thcilc dcs" lénkcn Rhct'n-Ufcrs m seiner Macht an- khklikk) vcr'üärkt. Dcr alten chrwürdigcn Stadt Achcn wng-cda: cidas' 9005 zu Theil; künftig ein Glied der groféctx Fameltc dcs "zrcußiscch Volkes an:“;zunmc!)cn. Indes; wm“ Fkaxtk'rcrchö' vxrbann- cr Kaiser wieder hcrvorgctre'tctx. Znucucn Kämprsn (ccf _dyrc noth- cndigc Zcx'üörxxxtq scéncr Unlzctl drohendcxx Pläne jau)“. chxängt mch, Diese Vcrbäitniffc, dcs-xwicunégtc Scene Ma;eß_a_t der König cn fcé-kx'L-chwcn 7.7." Rcr Bcß'kzn-tlzmc von den Dcm Prxtxßeséhcn Sta-Jtc raktatcnmäßia :!gcfaUcncn (xörbirtstycilcn. Es crgmgen _von WW “u; die “,"-[léckhocbücn Bcfitznahm. - Patente vom .). 219111 und mxt ensclbcn cin Zuruf an “1711" Einwohner dYr dcr P..“ußtrckynFLUo, arciyic zugewiesenen Rhcmkändcr. Dcr Emgmxg dxcscs Zuruxö wcr- Kent hier hcrvorgcho'octx zn" jvcxdcn. -

Es spricht dcr Kömg znscmcn neuen Unterthanen:

. „Als ickw dcm cjnmutdigcn Beschluß der zuzn Kongreß vcr- . samnnltcn Mächte, durck) wclck); cin _gryßcr T*hcel dcr _ rutschen “' Provinzen ch linken Rhein Uscxs Memen Staaten cmvcrlet'bt wird, Meine Zuffimmung gab, lt_eß Jef) dée'gcfczhrvollc nge d„tc- * ser (Kränzlande dcs Deutschen Rctcbs und dtJftchrc Pfftßhtzh- rer Vcrtheidégung nicbt _uncrwogcn. Abcr„dte höhere Rucknch ' auf das gesammte Deutsche Vaterlanp entschtcd Mcmen Etztscbluß. Diese Deutschen Urländcr müssen nur Dxutschland vcretntgt blct- - bcn: sic-könncn nicht einem anderen Netcbc apgcbbrcn, dcm Ke *- durcb Sprache, durch Sitten, durch Gewohnhcttxn, durcb Gesch “' fremd find Sie sind die Vormaucr Zorc Fkkkht'tk uxtd Unahhän- ? gigkeitDcutscblands, und Preußen, denen Selbsiüänprgketx fett tl)- rem Vcrluüc bart bedroht war, hat eben so schredte Pfitchx', als ; dcn chchvoUcn Anspruch erworben, fie zu bcscbutzcn und fur fie zn wa ,cn.“ , _ ' , „Dies erwog Ick und auch, daß tc!) Mcmcn Völkern cen ; treucs, männliches, Deutsches Volk vcrbrudcrx, welches. alle Gex fahren freudig mit ihnen thcixcn werd, um setnc Frethett, so wre

se und mit kbnen, in entschctdcndcn Tagen zg behaupten.“ . „So haben Ich denn im Vertrauen aut Gott und_ auf dtc , Treue und den Muth Meines „Volkes, diese thttzländcr m Bes!)

genommen und mit der Preußtschcn Krone vcrctntgt.“ _

„Und so, Ihr Einwohner dxcscr Länder, trctc Ich 1th mrt

Vertrauen unter Euch. gebe Cnc!) Eurem “Deutschen Vaterlandc,

chné alten Dcutschcn Fürücnßamme werder und nenne Euch

rcu cn.“ _ .

. , „Kommt Mir mik rcdlicher, treuer und bcbarrlrchcr Anhang- - ltchkcét cntgc cn,“ , » _

Wahrlich nböne gehaltvolle Worte eencs Furstcn, dessen Rc- gknten-Tuqcndcn damals schon längst allxzcmxtn das'vollsie Aner- kxnntniß c'nossen. - Wie hätten ssc dcs gunsttgstcn Emdruckcs auf dae dem ?Oeutschen Vaterlandc zurück chbcncn Rheinländer verfeh- 1en11nncn? Was anders, als Enwäzn ung des Dankes und dcr fkkydkgcn Hoffnung, mochten Kc t'm Dcutschancrzcn hcrvoyrufcn? WW geeignet waren sic, vorbereitend das Gcmutb daÉu zu fttmmcnz dem neuen Landesherrn das feierliche Gelübde per rcuc und des Gehorsams mit derjenigen Aufrichtikacit darzubrzngcn, die das Ge- wkssen des rechtlichen Mannes yon e ncr so feierltchcn Handlung un- zertrennlich macht. Der durch geschichtlichc Bedeutung hochskehen- den alten Stadt Achcn, die in ihren Mauern bis vor etwa 100 Jahren schon 35 DeutscbeKaiscr krönen sah, gewährte _Se. Majestät dteAusJ- WWW, in ihr auch für Allcrbdchsidtcselben dre Erbhuldtgung Set- en; aller dem damaligen Gencral-Gouvcrnemcnt des Ntcdxr- tt_nd Mtttel-Rhcins angehörenden GebietZtheile durch Kothfsarxcn en).- cbmcn zu lassen; und eben der hcuttge Tag, - dcr 15._Mat, - :| dex Jahresta des von diescr ehrwürdigen Stätte a_us tm Angescht K“? versammc ten Volks feterlicmt vollzoÉenen Huldtgungsakts, _wo- U Abgeordnete aus allen Theilen und tänden_ des neuen _Gebtets und so auch der hiesigen Stadt in ihrem und xbrcr Kommtttcntxn diamen den Eid cwi cr Treue und unverbrüchlrchen Gehorsams m B“ Hände der König . Stellvertreter ableßtcn, - wo das gesammte

“! unter Gottes freiem Himmel vor tm Throne seines Königs

und Herrn in dieses Gelübde frohlockend einffimmte *- wo in al- lcn_Ktrchen Dankfeske ge eiert wurdcn, - wo an ,der Grabstätte Karsch Karl dcrekatholrs e Klerus, durch das Organ seines Vor- standev, txn Gefuhl des Yankees für den der Kirche verheißencn Schulz, fe:erliäx gxlobtc, fur dre Erhaltun und Wohlfahrt dcs Kö- ntgs und dxs Kdntgl. Hauses tägltches Ge et aus den heiligen Hal- len zunx _Htmmel aufsteigen zu lassen, - wo allgemeine Freude des . ages dre Hoffnungen dcs nscucn Bundes verkündete, und wo endlich in dxm schönen Raume, dcn wer für dtc heutige Feierlichkeit augenblicklich entnehmen, dte Abgeordneten cmcs großen Landstrichs, bei einem feülichcn Mahle dcn Empfmdungen der Freude sick) überließcn, ihre Heimat!) dcm Deutscch Staaxsköxpcr zgrückgegeben und deren Bewohner utxthtY dcm Sceptcr Freedrtci) thhclms vereinigt zu sehen. Welche wrcottge , zxnn frohen Danke aufxufeque Erinnerungen knüpfen silk) daher an dtescn Tag1e- Ju wrx vtelcn heilsamen Einrichtungen und Vcraustgltuygcn fux Secherhcet und Wohl ahrt, für Ruhe und Ordnun_, fur dre Bcfrtxdrgung der geistigen, tttlicl)cn und religiö- sen B(durfnéffc schen wuZ, trotz mancher schwicri en und hemmen- dcn Zettumsiände, scyon dec Hoffnungen vcrwirkli t, die jener Tag hßrvoygerufcaxx Wie manches Denkmal von Erfüllun der landes- vatcrltchcn Vcrhetßungen Sr. Majcßät des Königs m der Theil- nahme an den Wohlthaten und Segnungen der Preußischen Staats- Vcrwaltuxxg bcut namentlich auch diese Stadt dar. Ihr Empor: kommen [regt außer allem Zweifel.“

Der Redner erinnerte nun an die vielen Verbeffcrxmgen und Wohlthaten, deren sich insbesondere die Stadt "Lichen zu erfreuen gehabt, und. faut? dabei unter Andcxem:

„Und wre dürften wix hier üherhaupt dic Schulverbcfferun übersc- hcn, der auch Achcn sert der Königl. Preußischen Bcsfßnaan sch zu erfreuen xhabt hat? Das Verdecnß um Menschen:, Volks und Gelehrten: tldung durcb wohl cingcrtcbtetx Ut1tcrricht5=2lnstaltrn, nx welchen, nach dem Urthcil dcr nnpartctischcn Sachkenncr aller Lander, Preußen untcr allen Staaten den ersten Rang behaupten mag,_- decsxs ausgezeichnet große und wichtige Verdienst * wie schr 111 es htcr agel) 1chon bemerkbar! _Von öffentlichen Elementar- schulen konnte bctm Beginns der Preußeschcn Verwaltnn hier kaum dtc Rede scyn. Nur Eine katholcschc und Eine evangc esche Pfarr- sxhulc bcstand„ damals. Jetzt aber, wie maxtchc schöne Schulhäuser ztcrcn schon dec Stadt! Wie manche würdtgq tüchtig vorgcbildctc L_chrcr vqrbrcétcn in drnsclbcn das Licht „nützlxchcr und vcredclndcr Eykcxrntntß! Wie wohlthätig isi namentltck) sxitdcm auch schon für Brldung des sonst nur gar zu sehr vernachlä'stigten ärmech Thcich dxr Volksjugcnd gesorgt! Welche vol1komzncnc den Forderungen ezner ächten Geisteshildung entsprxchcndc Etztricksung hat die, frei- ltck) schon früher bcuandcnc, wcxblcchcUnterrtchts:Erziehnngs-Anüalt der Stadt erfahren!“

„Alles bisher Bemerktc abcr - was Anders führt es uns, auch in besonderer Beziehung auf hicfigc Stadt - 7.1: Gemüthc, als dre Bcwnbrbcitung dcs Königl. Wortes m dcm Zuruf an die „Bewoh- ner der neu .rworbcncn Rheinlande, als dre Erfüllung der heiteren Hoffnungcnxwozn derselbe berechtigt?“ '

„Unter solcbcn Umständen undgmtcr gcdcthlichcr Erstrchung fol- cber Zchkc befanden fiel) die friedltchn waohncrtdcs hicsrgcn Orts im Znsiandc vollkommenstcr Ruhe, der Znsrtcdcnhctx und Wohlfahrt, als, lctdcr! zu Anfang der zweiten Hälfte des porrgcn Jahres eme gcwalrsamc Störunkg derselben eintrax - als M Folge der großcn politischen Bcgcbcnxitm: in Frankrctch und der dadurch'hcrvorgc- rufcncn Unruhen in Belgien *- jedocs) ohtxc allen polttt1chcn Zu- smmncnbang damit _- ctn Ple-Aufstand _dtc Sta_dt mxhrcrc Stun- den hindurch in Schrecken und Angst vcr1ctztcx, furchwarcn Frevel ::nd Raub übte und Furchtbarcrcs befürchten lch. Ick) wi hier nßchr dic Einzclnhcitcn der während xcncx Stunden. vorgefallencn Gränclscc-tcn Dem chäcbtniß und dex: Ermncrung czncr verehrten Versammlung wieder vorfühkcn. 'Unxcr Auqc scx) Nclmchr _davon ab cwcndcx. Vergeben wir selbst cmem rohen Volkshaufcn dre Un; bilxc, dic derselbe in seiner unglücklécbcn Vcrvlendung, zunxThctl im bcraufthten Zuüandc, uns zugefügt hat; überlassen wn" dtc (Bc:

Einzelner verband Sx. Majestäx der KW der Stadt Allcrhöcbsithr Bt_ldntß, hause als bleibendes Aycrkenntxu _ Dieses Aaerhöchst verhccßene Btldmß tft nun angekommen. Dre

* SMM ***-*W-

„Mét dcr vorerwähnten Belohnung für das rühmtéche Benebmen auch das Versprechen- ur Auf! cllung in diesem Rath-

der Bürgerschaft zu schenken.

feierliche Uebergabc desselbeneund das dazu gchsßrige Allerhöchste Ka- bincts- Schreiben an dre Burgerschaft Achens 10 der Zweck ynscxer gegenwärtigen Vereinigung, und mxt dteser Uebergabe xntledrge tcs) mxch dcs erfreulichen Auftrages, met welchem des Köntgs Majefiät mtc!) zu beehren gcruhtc.“ , Der Herr Bürgermeister Damels erbrach und 195 hrerauf das empfangene Kabinetsfthrciben, welches folgendermaßen lautex: „Ich Übersendc der Bürgerschaft zu 52110911 hierneben Mem Bildniß als ein dauerndes Denkmal Meiner Erkepntlzchkeit für das rühmtiche und nmthvolle Benehmen, wormrs sze den am 30. Yugnst v. I. anSgebrochenen Aufxuhr uuterdrxchkk und die öffentliche “Ruhe und Ordnung [)ergexrcllx hat. ZZZ?) W'- traue dabei gem der Mir werthen Bürgerschaft, 17417; nc d1c_: sen Beweis Meines besonderen Wohiwollcns glich, m ZUÉUJ'" unter allen Umständen durch treue Anhänglxchkxxxt an Muh und das Vaterland rechtfertigen werde. Berlin, den 11. April 1831. , , (gez.) Friedrich Walhclm. An die “Burgerschaft zu Achen.“ [_ , * Wahrond Ses hatte sich das bis dahin bedeckte 23111“ .:.". Majestät mit der Ueberschrift: 171C11'1x.11:1() [n 1888 ara (3117117111 110.35 enthullt, 11111), der Herr ChestPräsidcnt fuhr fort: . „Wer wetß „nicht, welcher Werth überhaupt auf die _SOMÜMI etncs ca_genen Btldmffes, als cicvcn von besonderer Zunctgung UND vorzüglcchcn Wohlwollens, gc egt wird? Wem könnte es" also cntgsß hen, welchc hlohc Bedeutung und Schäybarkcit der Schenkung FL? KHnigl. Bildmffcs, gls eincm Beweise Allerhöchücr Gnade 1:31? OU“ frtxdcnhctt znZuschrctbcn scx), Allerhöchstcr Gnade und Zuxrteden- hett etncs K* nxgs, den jeder Wohlgesinme nur mit Stolz „UM chudx dcn Semigcn nennen mag. So stehe es“ denn dg, dtMv B'cldntß, boa) und in Ehren gehalten von Allen, “dec wahxe Furstengxdße zu schähcn wesen! So stehe es da, ein Heiltgthum für den dankbarcnSinn gegen die väterléck) Weise Regierung unseres all; rerehrten Köntgs und Herrn! So stehe es da, als“ zum Danke (1971 rufcnycs Denkmal Scincr gercchtcn Schätzm-txzj treu erfüllter Bur- gcrpfltcht und edlen Bürgervcrdienües! So 1ehc es da, zur Ehre Achens und zum Ruhm Seines erhabenen Schenkers. Ihm, dessen wctser und gerechter Regierun? wir schon so viel verdanken, Xhm, desen Vcrdtenst um dre Erha tung des Friedens in einer höck)! ye- chtcn Zcit ach) das gerechte Ausland ehrend anzuerkenncy: 1:71) gedrungen fühlt: Ihm, dem bcücn Könige, schlage unser „(Jerz m freudigcr Ergebenbcét und Ehrfurcht entgc cn! Dcr Hoffnung wo!- lcn wn“ leben, dW" dic Vorsehung uns Ihn noch recht lange txt Wohlscyn und gci cgcr Kraft erhalte, das: das Gute und Heilßame je mehr und mehr unter Seiner väterlichen Regierung gedeihe, dklß EU noch lange der Stolz und die Freude der Preußen seyn möge- "_Ud daß iUIbcsondcrc die göttliche Vorsehung durch Ihn die Schrecken und Vcrhecrungen des Krieges" von unseren Grenzen entserrxk halte und die Segnungen dcs Frécßcns bewahre. Bci dékscn ,ÖQffUUUJM und den a_us trcucm Herzen jicl) anschließenden Wünschen - Pck- cinigcn war uns dcnn auch zu dem Gelübde - dcn Könég Keks; zu ehren - unverbrüchlicl) ihm trcu zu seyn und zu Verbleibxt: * du'- bcglückcndcn Güter Seiner Weisen, gerechten und väterl:chcn_ch- gierung sorgsam zu bewahren und möglichst zu schätzcn; m Maß und Lautcrkcit nnscrcr Handlungen , in steter Eintracht unter uns- und in Anhänglichkcit an König und Vaterland unsere Starchy; suchen und, Wenn Ehre und Sicherheit des“ Staats zu den Waasen rufen möchten, ächten Bürger- und cdlcn (chneinsinn z:: bywabrcn i*2 willigcr Uebernahme der Pflichten und trcncr Lcéstnnq der An-

mrgthuung, die dem gcsxuslschaftléchexxVcrvzmdcßxr dj_c gräßlichcn An- ZUM dc: öffentliclzén Ruhe und Srchqrhctt, sur dre boshafte Zcr-

örung dcs Efgcnthums "ricdfécfyer Bürgcr gcscjg-liä) gebührt, dcm

Ausspmckw des in den nacbz'lcn Tagen mk) zn dem Ende konüitué- renden Gcrécth; beschränken wir uns in dcm chtuß dcr „Freuds, wclche dcr heutig: Tag uns gewähren soll, ans Htc Wiederho- lnnq dcs Danka gcgen ch göttlich Vorsehung, dtc dcmFrchl bald“ eine Schranke setzte; auf Die crncucrtc Amxßcng dankva*.*l:cl)- ster Erkenntlichkcér gcgen dicjcnégcn brach M:td_üyger 1xnd_ Krcm- dcn, dercn Mut!) und Entsclvloffcnhcit beim vxrxmegtcn 2215121171 m dcm Attqcnblickc höclsicr (Mfahk dcm Vcrbrccl)crischen 11:1Lc-cncwmn ein Ende machten; welchc dic Fre'v1cxhgufen untcy Zurnckxaffung blutiger Opfer auseinander spx'cngtxn, dtc Ruhe 1vtcdcrehcrjtclltctt, für dercn Erhalxung wachten nnd nc zu bcscücgcn bcmubr wargn: denen es“ mit Hülfe apdcrer braver Bürge!) gclang, dxr Frcvler mk) zn bemächtigen und sax mit den Pchnycrn thrcr Raubrucht'mxs Vcr- vorgencn und gcfährltchcn Sclxlupswmkxln anedcs „Tach Ltcbt zu zichcn und den „Händen der Gerechxtgk-xxt zu upcrlicscrn. - ;_Oaxtk allen diesen wackeren Männern, dec jtch zu ctncm großen letlc hier unter uns besi'nden! - In dem Bewußtscon “treu crxulkcr Menschen: und Bär crpfiicht tragen alle. dte| Würdrgcn, d_te der Sache der Ordnung, Jer Ruhe und dcs" Gcmcemvybls dabei Htetttxn, den besten Lohn ihrer cdlcn Anstrengung und Auxopfcrung M 11171). Doch auch die äußere verdiente Anerkennung konnte dieser zum Theil gefahrvollcn Anstrengung und den gcbrachtcneOpftrn mcl)t entgehen. Indem die Stadt thrcn Rettcrn dcn gcbuebrcndxn Dank zollte, ward ihr wegen des gutxn Benehmens dcr Burgerjclmst der dieser unglücklichen Bcgcbcnhertyncht nur,dcxnkcndc szcrkxnnung aus dem Munde des Prinzen thhclm K'önxtgltMr-Hoehctt tm Nc)- mcn des Königlichen Vaters, sondem Scmc Majcüat deer deztg selbst sprachen solche auch im Allgenwmxn durch dee Allcrhochsic Ka- binctsordre vom 14. September , yorrgcn Jahres axis und be- hielten ück) besondere Belohnung fur besoxtdcre „Auözcrchnqng vor. Diese Bclohnunq dur'ck) Orden und Ehrcnzctchcn xst bckanntltch durch die Allerhöchste Kabénctsordrc vom 2.7). Nov. vorrgcn Jahrs xrfolgt und nach aUcrgnädiJsicr Bestimmung d_te ZuxchnnunH an exnzclnc Aus czeichnetc aus er Mttte dxr muthtgey Kampfer , urch dec Be; thci gten selbst geschehen. War sehr:: sxc vcrenzt hkk" _untcr unv, denen von den würdigen Stnnnxdcrcckwttgten dtc furzhrc ganze Schaar bcwilliqtcn Pfänxxcr Königlccber Gnade durch frcte Wahl zu- erkannt und üöerwkcscn Und. Es möge dcc Brust, jvclchekstc zlecxz, zu neuen Bürgertu enden cntfiammt nnd stolz.,guf das, wav dt.“, Gnade des Königs tkm Verdienst verliehen„ gcnarxt wcrdcxr, treue Anbänqléchkct't an König und Vaterland darm zn nahrcn, ste durch Wort “und Handlungizu verhängen und nut vcrdovpckter Kraxt überall Beistand und Hülfe zu_ gewähren, wo die Umstäsndc kunfttg Aufforderung dazu mit sic!) führen nwchtcn; Unscrcr Ahcr ,und der

anzcn Büégerschaft bcsondcrcn Dank vcrdrcncn aucb dtxxcxrtggn ""Z erer Mitbürger, die nach hcrgcstclltcr Ruhe auf meme Btttx cv übernomch in den Maaßrcgeln zu dercn Bcfcüigung dax "Lädt-tsclw Verwaltunq zu untcrsiüßcn, tür ctwa nachfolgende bcsorglxcyc Ewig- niffe mit Rath und That zur Hand zu seyn„ an dxr Lcttxmg “Her Sicherheits-Maaßrcgeln Thctl zu nehmen und dre, gcruhxlubo Behörde in Ermittelung der VerbreLbctx und Wtcdcrbcychaf- fung der geraubten Gcgcnsiändc „hehulßtxh zu seyn, d:?“ zu dem Ende ein permanentes Comm- ,gebtldct, mehrere „page und Nächte in diesen, dem Wohl,dcr Stadt genudmcten Vet:- richtungen zu cbracht, dcxrsclbcn thrc Ruhe geopfert und sac bis zur Ankunt dcr Kbniglwhen Truppen etf_rt_qsi fortgesexzt haben. Eben so auch unseren Dank den braven Bur ern ULD „Beamten, welche nach erfolgter Dämpfung der Unruhen aranlxbetx ganm- men haben, durch fortgesetzten Wacbt- unk: Patroutllxnptcnsk tkm etwanégcn Versuche einer Erneuerung der: fruheren Auxtretth entge- genzuwirken, sie im Entßebcn zu uxztcrdrucken ugd bts zxtr .lnkunft der Königlichen Truppen für dxe Stcherhcix der Stadt zntxzuwachcn, und die an dem Verdienst Thccl haben, dre Jegcnwärttg tm AWZ“? gczußcmde beßndlichen Individuen zu ermitte n und feßznmbmen, -

forderungcn, die das Vaterland uns" cmfcrscgt _ in mmßigcr ENF- schloffcnlzcét Seitens der wchréxakcn Mannschaft zetm Eéntrétt iw dtc_ Rckhcn dcr Vaterlandö-Vcrthcidégcr _ Iich in Vertrauen ans Gott, auf unscrcanuég, auf Die gerechte Sache und auf DenMu_1tck und die Kraft unscres tapfcrcn Heeres. “Bon solchem Sinne bclcbé, cltc es uns denn: Öcél und WohicrgMn dcr hiesigen StadT und :hrcr wackeren Bürgerschaft! Heil und Wohlfahrt dem Staate, dym wir angehöYen! Heil und höchsten Segen seinem Oberhauptc, um::- rem theucrncn Lawdcsvatcr und dem Königlichcn Hause! Es" lcvc unser vielgclcbtcr Könég hock)!“

Als dieser anelruf, in den Alles so frendig einzustinmwn gewohnt ist, verhallt war, wnrde ein für die hkutige Feier 15.0111 Hrn. Regierungs-Sccrctair Wirdcnfeld nach der Melodie: „HM Dér im Sicgerkranz“ zwockmäsxig unterlegtes Lied qcstmgcu, woratxf der Herr Bürgermeister Danicls mit wahrer Rüthg das Wort nahm:

„Dch'önégléxhcn Kommisaréus, unserem würdigen Hekrn Re- gierungs-Chcfprä'ndcnten, bringen wir den bcrzlécwm (.O-Mk der Stadt rar, sowohl für die edle und liebevolle Ausführung des Kö- niglicßcn Auftrages, als auch für die in so viclcn früheren Fällen dcr Stadt bewiesene wahrhaft väterliche Sorgfalt. _- Hochans-chn- liche Versammlung! Schon am 20. November vorigen Fahrxs ge- ruhten Seine Majestät der König, mehreren jetzt hicr mtt uns versammelten muthigen Männern, wclche bci-Dämpsung dch an; „30. August ausgebrochenen Aufruhrs und Frcvcls am Privatcägcn- thume sicb auszuzcickmcn Gelegenheit hatten, bcsondere_ O';- dens“- und Ehrenzeichen, und zwar größtentipcils NWO dre Wahl der braven Dctaschcmcnts selbst, zn vcrlcihcn ;:nd :*xb-„x- dies sic!) vorzubehaltcn, dcr Achencr Bürgerschaft, zur Below!» ihres rübmlechen Bcnchmcps _bci Abwendung dcs staktgchxzdtcn Unfugcs Allerhöchsi Ihr Btldntß zu schenken, welches in unxsrcm alten ehrwürdigen Stadthausc als bleibendes Anerkenntnis; dcr gxätcxx Gesinnung der Bürgerschaft aufgestellt werden solle. Dcr Stmdrrath und das Obcr-Bürgcrmciftcr-Amt, als =--_*x'c1;lic1)c_s Organ derschn, bcciltcn sick), Seiner Majestät, Uyscrcm .*TUcrgnädigücn KÖUÜJ und Herrn für jene ehrepvolle Auözerchnung und für dicses 111111131)an Denkmal der Königlrchen Huld und Gnade dcn au richtigücn SWW- sien Dank darzubrénqen und Sc. Königl. Majc ät zu b:"ttcn,„“91 Vcrü'chcrutkq anzunehmen, daß die Acbcner Bürger, welcbe 13.1“. glücklich schätzen„ 'vcsondcrs m emcr Zcit, wie die gegenwärtig.»:- Unterthancn dcs gungücn, gcrecbtcücn und wcéscüen Kdnigxs 313 seyn, sci) nicht von dem andcrwä'rts gegebenen Bcispich hip,?kéßcn lassen, vielmehr bei jeder Vcrattlaffung décsclbc AnhäxYTéMN-ét an* König und Batcxland und dieselbe Lirbc zur Ruhe und ;ydnxxrigm; DM Tag zu legen tic!) beürcbcn würden. Heute mm sahen wir 11111 :szégcr Rührung das.?cdnigl. Versprechen in Erfüllung gehen; h_cutc vernahmcxx wir nochmals di» Hitldrcicbüen Königlichen Worte cm;“; LMdesva: “ters,- Worsc. 1132111».- Die Behörden der alten Dcutsclzxn Kaiscküaöt sci) bccilcn wch-cn im Sinne cincr treuen bicd_crcn Etnwohncrschst alleruntcrthäné 11 zu bcamtvortcn und die dcösalisgc„DankÉde-eése dcm Hrn. Ciyc =Präfivcntcn mit dessen l)ohsr_ Ex'lauvnrß znr Bsför derunq an Se. Maj. „den Könxg zu übcrretcvcn. Wabrltcl)! _eS isl crfrcucnd und glx'xckwctsagcndFur uns allez daß Ecxxcy dcr Ikdkßiekl Monarchen, Unscr aacrgnädiqncr Kdmg, Frtrdreck) Welbclm dcs: Dritte, für die, von der Bürgerschafxmn.";;0_ücn211191111 méi“ raschem Entschluffc und mit Unerfcbrockcnhctt bcwtrkyEntkräfétmg cinxr großen Gefahr uns dastenégc sOglcicb _allcrgnzädtgn vcrgcltcrxd W:. rccbnet, was streng genommen nur unycrc Pßecbt war, und was jc;

daß endlich Sc. Mai. der König der Bürgerschaft dafür in de'.“ huid- rcéchftcn und licchollsicn “Werse cntacgcnlkotmut und so dcn wayrsn Landesvater wie den wciseq Monarchen tm vollen Glanze nns' TM“- stellt. Daher nochmals Hctl Sr. Maj. dcm K'omgc! Hoch lebe der

Köni ! , . - IM Anwesendx fimeten BM Ueuem 13111 Enthcxzx-WWW

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denfalls unsere Ehre und unser nächücs' Intercffc dripgcnd gcvot-c7x;.

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