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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem Land: Gendarmen ußhus der Iten Brigade das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver-
ejhen gcruht.
Se“. König!. Hoheit der Prinz Wilhelm (Sohn Sr. .) ajestät des Königs) ist von hier nach Magdeburg abgegangen.
Dcr bisherigeOber:Landesgerichts=Reserendarjuz Ludwig tto Theodcér Krkkgcr ist zum Illstiz-Konnniffarius bei der Weis:“Justiz:Kommission „und dem Land: und Stadtgerichte zu ““onilz, so wie bei den Land- und Stadtgerichten zu Tuchrl, -ckl0chall MW Preußisä) Friedland, nntleveisung seines Wohn: ißes in Konitz, bestellt worden.
Dcr NotariaW-Kandidat Johann PeterPaSeal ist zum otarius im Bezirke des Friedex15gcrichts Heinsberg, im Land: erichts- Bezirke Naben, mit Numeisung seines Wohnorts in tassenberg, ernannt tvordxn.
Bekanntmachung.
Es ist von mehrsren Seiten dringend gewünscht worden, aß die Seehandlung auch in diesem Jahre Wolle zum Verkauf nnehmen und darauf Geld vorschießen möge. Das gedachte *nsiitut wird daher, sowohl hier, als auch in Berlin, bei den icsjährigcn Frühjahrs:Wollmärkten ,das Bcieihungö-Geschäft ir die j11ländischen Woll:Prodnze11ten fortseyen, und sollen da: ei die in den vorigen Fähren bekannt gemachten Bedingungen, clche bei dem Woll-Comwir eingesehen werden können, zum runde gelegt werden.
Uebrigens wird hierbei noch besonders aus die Bekannt: 1achung vom 8. Mai v. J. (Staats-Zeitung Nr. 129) Bezug euomtnen.
Breslau, den 27. Mai 1831. Der Chef des Seehandlnngs:Jnsiituts.
(gez.) R o t h er,
Abgereisi: Der Gcneral-Major und Commandeur der 1th Lanthr-Brigadc, von Wedell, nach Breölau.
Zeitungs-Nacbricbten. A u s l a n d.
Frankreich.
Par is, 24. Mai. Die (gcftcrn111itgetheilte)Antwort des Hrn. “. Périer auf die von dem Wahl:?lnöschuffe in Troyes an ihn ge: oteten Fragen wird von den beiden extremen Parteien nicht ge- lligt. Dic Quotidicnne sagt darüber; „Die Antwort des rn. Péricr ist die natürliche Folge seiner Stellung. Da das von csem Staatsmannc angenommene Syslcm ihm nicht gcstattrt, n ausgestellten Fragen eine dm Wünschem seiner Konnnitten-
entsprechende Lösung zu geben, so blieb ihm nur iibrig, sich nter seine parlamc11tarischc Unabhängigkeit zu versämnzen. In: ffcn lassen sich gegen die von ihm angefiihrten Griinde zwei inwendungen machen: einmal, das; sein Bedenken sehr spät mut und mit dem bisverigen Verhalten aller Mitglieder der M11 Seite im Widerspruch steht, indem diese Vor der letzten evolntion sich niemals weigerten, ihren Konnnittenten gegen- 1er Vcrbindlwhkciten einzugehen; zweitens: daß Herr Cas. érier ohne allen Zweifel iiber die ihm vvrgelegten Fragen mit - einig ist, und das; mithin weder in Troyes 11011) sonst wo ir- nd Jemand glauben kann, Herr Périer werde nur von der Be- rgnis; abgehalten, daß, wenn erjelztscinWortverpfändete, dicans n parlamentarische" Debatten hervorgehendeBelehrung spätcrhin inen Sinn ändcm 111öchtc. Herr Péricr hätte vielleicsxt beffer than, wenn er als den eigentlichen Grund seiner aniickhaltung 1 'ne Stellung und seine jetzigen Prinzipien angegeben hätte.“ - er National äußert: „Die Antwort des Herm Casimir
.Érier ift ausweichend. Statt seinen künftigen Konnnittenten : „ sagen, wie er Über die Erblichkeit der Pairöwürdc denkt, er- “ rt er ihnen, daß, seiner Ansicht nach, die Grundsäse dcr vn: fftmgsmäßigen Regierung sich einem offenenBekem1t11iffe ßibxr
Umm Vorgelegtcn Fragen widersetzten, indem seine er1[)klt
;“ s Dcputirtcr dadurch gefeffclt werden würde. Die Theorie 5 Herrn Pé-rier ist iiberall unhaltbar, von welcher Seite man „“Ukk) [*kkkachtct. Da die Deputirtcn nicbts als die 2232le- cl)tigtcn der Wähler sind, so mtiffcn sie wohl die Wünsche "cr Konnnittcnten berücksichtigen. Bon [.lnterwiirßgkeit und klavvrci ist ist dier keine Rede; es handelt sich bloß darum, Allgemcinrn zu ermitteln, ob der Kandidat ["[er gewisse nptfragcn amis die Vlusichtcn der Wähler, um deren Stimmen siä) bewirbt, tbeilr. Wenn also Herr Casimir Pérjcr d seine Partei iiber die Frage in Betreff der Pairie ck ferner ein hartnäckiges Schweigen beobacHtcn wollten, ! 9111er vorgeblichen parlamentarischenTberrie Folge zu leisten, wuxde fick) ,k)icraus klar ergeben, daß man am 7. Ang. nur “. _ 11 Spiel mit uns getrieben hat, und es sriige sicb- dann nur
ck, ob die Wähler dicscONtNificjrtmg billigen, oder ob sie nicht
[mehr.ihr Vertrauen auf solche Kandidaten Übertragen wiir- 1„,dxe stcb bemühen, dasselbe zu verdienen. -- Aber auch der U41ß'gte Temps, der anfangs das jcyige Ministerium untcr:
». le ZuriicfhaLttmg angicbt, unzufrieden. „Ein Deputirter“,
* ait zwar von seinen Kommittcnten keine Spezial-Bollmacht;
„abcr wichtige Fragen das Land thrilen, da ist es wohl nicht hl" als billig, daß die Wähler dic 9111fichten des Kandidaten,
;ste man den Kandidaten bloß, ob er für oder_wider die
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W, ist mit den Gründen, die der Präfident des Conseils fiir
„„ Zxrkr dicses Blatt, „ist bloß dcr Mandatar der Wähler. Er
sie ihre Stimme geben wollen, kennen. Im Jahre 1830
Berlin, Mittwoch den 1“en Juni.
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?(dreffe gestimmt habe. J11Eng1aud fragt man gegenwärtig den Kandidaten, ob er für oder wider dic Reform sen. Allcs Uedrige ist Nebensache. Ebcu so ist auch cht für Frankreich die Frage iiber die Pairie eine solchc, die das Interesse des Landré; ausschließlich in Anspruch nimmt. Die Wähler fragen also: Seyd Jhr ftir oder wider die Erblichkeit? Hr. Casimir Péricr stheint der chimmg zu seyn, daß, Wenn alle Nn-ficizten der Deputirtcn vorher schon bekannt wären, jedwede Erörterung im Schooße der Kammer iibcrflüsfig seyn würde. Dem ist nichr also. Täglich berechnen die Et1gltschen Zeitungen, wie viel Stimmen die Reform gewinnt odcr- verliert, ohne daß auch nur eine einzige derselben jede fer- nereDisknssion iiber diese Frage f(iriiberfiüfsig hielte. Akan ist schon damit zufrieden, daß man das Prinzip ansxer Gefahr weiß; was die Anwendung deffclben betrifft, so iiberläßt man sie den Kammern. Wie es Hrn. Cafimir Périer, da er zugleich Präsident des Conseils ist, möglich gewesen wäre, die an ihn gerichteten Fragen kategorisch zu beantwortejj, will uns freiléch nicht recvt einleuchten; wir behaupten mtr; daß das von ihm anfgestcllte Prinzip unhaltbar ist, indem es tms mit dem wahren Geiste der versaffnngömäßigcn Regierung unvereinbar scheint.“ -- Das Jonrnal des Débats giebt iiber das AntwortscHrei- ben des Herrn Casimir Périer gar keine »))?einung ab und der Temps schließt hiyraus, daß es dieses Schreiben billige. Die Gazette spricht sich in dem Sinne der Onotidécnne, und dcr Courricr franqais, so wie das Journal du Commerce, in dkm dex“- National aus.
Der bekannte Deputirte DUVergier de Hanranue erklärt in einem Schreiben an einen Wähler des Departements des Cher, wo er als Kandidat auftritt, daß er gegsn die Erblichkcit der Pairswiirdc stimmen werde.
Das Gcncral:Conseil jn Toulouss (Dcpartcmcnt der Ober: Garonne) hat die bisher dem dortigen Erzbischofe und dem Ka: pitel aus der Departemental-Kaffe bLWiUigth Summen, mit Auskmhme von1200 Fr. fiir _den crstm GMcml=Bikar, vom Bud:
et abgescst. Das General-Conseil des Departements dcr Yonnc
Fat ebenfalls den Zuschuß von 5000 Fr., den das Dcpartcment bisher zu dem Gehalte des Erzbischofs vsrgab, ffir das nächste Jahr gestrichen. Dagegen sind in den meisten Departements mehr oder minder bedentcnde Summen ffir die Beförderung des Elementar:Unterrickyts auögcsetzt worden. Das Genera1:Co11seil des Departements dcs Cher hat (1 MillionFr. fiir die Errichtung eines Ce11tral:9[rtillerie:Depots in Bonrgeö, “.I-„30,000 Fr. fiir die Erbauung zweier Brücken, aber nur 8000 Fr. ftir den Elcmcn: tar-Unterricbt bewilligt. "
Der Baron Barret), unter Napoleon Ober-medarzt der „Kaiserlichen Garde und jetzt General-Jnspektor dcr (JesttndhcÜS: Anstalten, der angeblich vom Krich-sMinister aufgefordert war, sich nach Polen zn begeben, um die Cholera zu beobachten, soll, einem hiesigen Blatte zufolge, Gcgenbefchl krkmltcn haben.
Die gegenwärtig hikr stattfindende Wal)! der „Offiziere, U11: teroffizierc nnd Korporale von der National:Garde schreitet so rasch Vor, daß die Beendigung décsos Geschäfts noch vor dem Monatsschlus; zu erwarten steht. Die Ste Legion hat bkkkits ihre Bataiilo11s:Chefs ernannt.
Gestern wurde vor dem biosizen ?lssisenbofc der Prozeß des Journals „la Caricatura“ verhandelt. Vor einiger Zeit lmtte dieses Blatt cine Lithographie nnter der Ueberschrift: „die Sei: fenblasen“ publizirt. Die Zeicéymmg strich eincn Péaum vor, der aus einem mit Juli:»?clxanm angefülltcn Behältnisse Seifenblasen "mchte, die in derLUftzcrplatzten. Anf einer jeden dieser Blasen las man irgend ein Juli:.Versvrchn, als; die Charte ist eine Wahrheit; keine erbliche Pairie mcdr; Preß- freiheir; keine Civil:Liste; keine Sinekuren u.s.w. Der Genc: ral:Proknrator wvllte in der Hattpt:Fig11r der Zeichnung dic Per- son des „Königs erkennen, weshalb der Bcrfaffsr der Caricatnr, Philippon, und der KupferstichHändlex ?lttbcrt, unter der Anklage eincheleidignng desMonarckycn, vordieVlsfisen geladen wnrde11.Dic Llugcsckynldigten wurden von dem ?ldvvkaten Blanc vcrtheidigt, jvel: cher nichtbloßdich1schUldscinerKlienten, sondern aucb die Wahxycjt der von ihnen angedeuteten Thatsaxbcn zu beweisen sachte. Man habe allerdings, änßerte er, dem Lande viel versprochen, aber nichts gehalten; Vlllcs, was Frankreich geerntet habe, set) cine schlecht kopirtc Cbartp, worin man die Worte: „Staats : Reli: gion“ durcb „Religion der *))kajorität“ substitnirt nnd Within eine Absurdität durch einen Unsmn erscßt habe. Der Präsident fand sich durch diese Vlcnßsrungen zn der Bemerktmg veranlaßt, das;, so attögydrwjt auch das Bcrtbcidigm1gs:R-xcht an sich sev, er es doch njckyt zugeben könne, das: man eine Bestimxmmg dcs (ermdvcrtrages als eincn Unsinn bezeichne. Nach einer sebr wixzégcn nnd launigen Scbstvcrthcidignng des Hrn. Philippvn spraäoen die (Reschworxjcn nacb [)alkßxtndigcr Bchhlmg das Nicht : Schuldig aus. Jxmwfscch entschied dvr GZLYCHTÖ: hof, daß die in Beschlag gcmomjncnvn (Fxmnplarc des Ettin- druckeö vernichtet und der Sfcin sclbst drm Eigcnxvttmer MÜ nacb Bcrj1ichtx'11g der daranf befjndlichen Zyicszmmg znritcfgcgekcn Werden solle. ----'J“11 dcrsclbcn Sißung syraxbcm dic (Bcsclzworncm dcn Gcsckaftsfiikdrcr dcs Blanks „la Trjbtmc“, „Herm: Bas... (ans, der wegen eines „1111 ])tkll 043 !(*1'1'(*U1"' [*Mit-„*NEU “.)11'11: keis der Vlnfrciztmg zn Haß nnd Berathmg chm TLW'RCJW: rtmg angeklagt war, nach krtrzcr Bcratmmg cbvnyalis 7,111, "3115 Herr BaScans ans dem InstizDValastc nacb scinrx 280011111151 znriickkcbrte, ersnhr er, das; dir gkstrjge Nmmncr dex „Trjkqmr“ abermals im Bureau der Redaction und auf der Post in Be: schlag gcnonnncn wvrdcm set). , „ . j „
Dic ?lnklagc-Kannncr dcs [):cfigcn Komgl. Gcrwhtslwscs [mt entsch)iedr11, das; gegen dcn Bcrfnffcr der„in Bcjcblgg gcnomxxjc: nen Broschüre", betitelt: „An dcn volkSthumlichcm KNUg“, kcmc
1tcr“uckun cin ttlcitcn sen. „ W J'111Dke3parteztnent dcs Aube [mt skch die Anzahl dverablcr durch das neue Gesclz um 525, in dem der Maas um 130 vor: 1 e rt. , n [)Die bedeutendsten untrr den Anführern der M wvfilwswn Departements durchstreifcnden Banden sind Lahonsxavc, 6112011: dal, Barrascan, Dior, Duclos, Sortant, Delaunay und «3e-
1831.
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kenger; dicser Letztere ist bekanntlich bereits eingefangen worden. Dxe militairische Gewandtheit, welche die Chouans in ihren Bc: wcgungen an den Tag legen, scheint zu beweisen, daß sie von ***))Ulitairs geleitet werden, welche erfahrener sind, als ehemalige Unter:Off13icre "dcr Königl. Garde.
Dcm Courrier de la Moselle zufolge, waren mehrere Wagen m€x 2.100 von Straßburg kommenden und nach Arlon tm Luxemburgischcn bestimmten (chvehrcn von dem Französisckyen Zoll-Amtc in Lonng wegen Mangels einiger Förmlichkei- tZ-n angehalten und erst wieder freigegeben worden, nachdem cm nach Thionvjlle gesandter Expreffér den Befehl überbracht hatte, die Wagen ungehindert ihren Weg fortseßen zu lassen. Die K_oxrvette „Eglé“, welche einige“ Zeit 111113; an der Jta- lmnischen Küste gekreuzt hat, ist am 17ten nach Toulon zuruck: gekehrt; die Korvette „le Rhäne“ ist an demselben Tage nach Vllgier Unter Segel gegangen; am Bord derselben befanden sick) die Gemahlin des Generals Berthezéne, Freiwillige und Auswan: derer. Am Bord der auf der Rhede von Toulon liegenden Fre- gatte „Victoire“ war ein Kessel, in welchem harzige Substanzen gekocht wnrden, in Brand geratyen, Und das Feuer hatte bereits die zunächst gelegenen Theile der Batterie ergriffen, als der Schiffs:Lie11te11ant Ducrest de Lorgerie herbeieiite und den bren- neUden Kessel ins Pkekr tvarf, wodurch er das Schiff vor einer drohenden Gefahr rettete; er erhielt bei dieser muthigen “That einige bedeutende Brawaunden im Gesicbt, an den Händen und am rechten Fuße, die jedoch glitch1ichcr Weise nicht tödtlich sind.
Die unter dem Namen der Contemporaine bekannte Frau von St. Elms, die erst vor kurzem die Beschreibung ihrer Reis: im Orient herausgegeben hat, ist 1th im Begriff, eine neue Reise, und zwar nach St. Helena, anzutreten.
Der Neapolitanische Capitain Galotti, dessen Auslieferung von Seiten unserer Regierung an die Sicilianische vor zwei Jahren so lebhafte Debatten in den Kammern und in den Jour- nalen veranlaßte, in deren Folge er auch bekanntlich von der Sicilia: nischen Regierung freigelassen und nach Korsika, dem Orte, tvo die Auslieferung ßattgeftmden hatte, zurückgebracht wurde, befin- det sich gegenwärtig hier. Er hat sich in die Redaction§=Bm reaus sämmtlicher Blätter begeben, die für seine Freilassung “gr- sprockch hatten, und ihnen Dank gesagt.
Großbritanien und Irland.
London, 25. Mai. Nm Sonnabend gaben Se. Maj. den Offtzieren des Coldstream Regiments von der Garde zu Fuß ein großes Diner.
Gkstcrn war der Geburtötag der Prinzessin Victoria, an welchem Jhxe Königl. Hol). das 12. Jahr zuriicx'legte. Sie er: hielt Yon Besuch und die Glückwünsche des Königs, des Herzogs von Qumberland und aller Mitglieder der Königl. Familie, mit Vluönahme dcs Herwgs Von Sussex und der Herzogin von Cum- berlqnd, welche durä) _Unpäßljchkrit &bgehalten wurden, Ihre z).)Zajestctten gaben zu Ehren dikseö Tages einen Kinderbutt im St. Jankaalast.
Der Fürst Nikolaus Esterhazy, Vater des Oesterreichischm Botschafters, ist gestern hier cingetroffcn.
_ Ju Northanwton, so wie in den Jrländischeu Grafschaften Louth' und Clare, smd die Wahlen bcendigt; in der ersten Graf- schaft wurden die Lords Althorp und ijlton, in der zweiten die Hcrren 5211. Dawson und Syeil und in der letzten der Major ».)T'Namara und Herr “Maurice O'Connell gewählt. Bei der Wahl in Clare ging es stiirmistb zu, indem die Herren O'Gor- 1114111:I„)?al)on und W. R. Mahon mit dem Major M'Namara und dessen Bruder in heftigen Wortwechsel geriethcn, Als Kr. Wkaurch O'Connell die Versammlung verlikß, wurde er von Ge: richtswrgen verhaftet und mußte 500 Pfd. Bürgschaft leisten, mn Frieden mit Herrn LZ. 2 . Mkakwn zu halten. Die Polizei wollte sich auch des Horrn Mahon versichern; es gelang ihr aber nicht. Dieses Einschreiten der Obrigkeit geschah in Folge des (letzthin gxmeldrtcn) Zusammentreffens des Herrn Mahon mit Herrn O'Connell, der bekanntlich von C'rstcrem anf öffentlichcr Straße einen Schlag erhielt.
Im Carlisle Journal heißt es: „Seit einigen Tagen ging hier das Gerücht, daß Sir James Graham Pair geworden sci). Wir halten es für völlig ungegriindet. Unwahrschcinlicb ist es zwar 71th, daß er einst im Oberhause sitzen werde: ihm aber gerade cht die PairSwitrde zn ortheilen, *wÜrde schwerlich mit der Politik der Minister iibereins; * :mcn.“
Die [exztkn Bcrickdte aus Vlcgvptcs; melden“, das; der Graf Clare, dcrkim letzth'lugust London verließ, Um (tber Alexandrien Und Cossmcr 114111) Bombay zur Uebernahme dcr dortiqkn Ber: waltimg 311 reist", in Jeddah, an der Westküste vonArabien, wegen Mangels „111 Brcmnnmtcrial ftir das Dampfschiff „Hngv Lindsav“, gegen 7 Wochen hat warten müssen. Der Graf hJffte, Jeddah) am “:I. Kybruar zu verlassen, um sich nach Bombav zu begeben, wo er gegen Mitte März anzukommen gedachte. Skins Freunßc warcn ssinktwegcn in Bcsorgniß gewesen.
_ 1111 s("(t' Bmitter enthalten Nachrichten aus Lissabon *(xe 3:1:11 1.171)! d. Pk. DOM Migncl Meint von dem ?lugen; D;;zé „m„ xv? ::.m: die Fordkrtmgcn Emglands bekannt wurden, die BMW» *.*xcyejr “„Umgrlmsnhcit srlbst iibcrnonmjen zu baden, was, im m_“ »»; vss'ymkxch (erclxäftc diescr Art dem Viscount San- tzz-rc-m „J.;rt Wk'klxlffkw ps'1egt, eine Attönahme von der chc-j macht. Gems" gywoixxxlxäxcn Rat!.)grbcrn mißtram'nd, sandto er, wäs 11ocl)_111e* yokgekwmmxcn ist, zu Herrn „Duff, ein?"! der ersten Kamlcnxc m Bissgbon, und lies: ihn crsuclwn, zu ihm zu kom: men. Herr Triff lylmtc dicse Ebro, nnter dcm Vorwandc dsr Umpäßliäykcji“, ad, bot abcr die Dienste seines Sohnes an, wel: cher demgcnms; eine lange Vluöienz bci Dom OITiguel hatte. Auf die Vorstellungen dicses Herrn Duff entschloß src!) Dom Miguel * die an jim gexnaclxten Forderungen zu bewilli en. ,
Nack) Brécfen von Terceira vom I.;. lerjl hätte die dor- tiqc O_iegicrnng am“ alle Englisxbe Schiffe Embargofgelegt. Das Säxiff „Coquctte“, heißt es, set) am 71911 von Liverpool dort angekommen und am [01911 T*. mit --Gcwalt genommen und cntladcn worden,- Der Capitam habe das Schiff mit der Mann: