1831 / 158 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

tigen Feind erfochtenen Sieg, während Wilhelm 17. den wohl- tbätigeren blutlosen Sieg über seine inneren Feinde -- die Burgfieckenhändler _ auf eine gleiche Weise feierte.“

In der Times liest man: „Man will einen Versuch ma- chen, dem Oberhause ein Mittel zur Hintertreibung der Reform- Biu zu bezeichnen, das wenigstens dasBerdienst des Neuen für fich hat, indem dieses Haus bis jest gewöhnlich innerhalb der Schranken der Pflicht geblieben ist und sich aller YluSdehmmg seiner Macht auf Kosten des Unterhauses enthalten hat. Der Weg aber, den man 1th vorschlägt, wiirde geradezu das Recht des Unterhauses, eine Bill vorzuschlagen, verlesen, da man den Rath giebt, daß das Oberhaus, sobald sich das Parlament ver- sammelt und vor Beginn anderer Geschäfte, sich auf irgend eine bestimmte Weise gegen die Reform oder wenigstens gegen die besondere Maaßregel, vermittelst welcher diese bewirkt werden soll, erkläre. Eine solche Erklärung wiirde eben so thöricht als gefährlich seyn; denn wie kann sie gegen eine allgemeine Ne- form gegeben werden, da fast alle Mitglieder des Oberhauses sich dahin ausgesprochen haben, daß irgend eine Reform durchaus nöthig set)? Richtet man sie gegen die besondere Maaß: regel, so fragt es sich, welches Recht das Oberhaus hat, seine Meinung über eineBiU auözusprerhen, die eben erst in das Par- lament gebracht wurde und noch dem Unterhause vorliegt? Der Rath, den man den Lords ertheilt, scheint mithin nichts mehr und nichts weniger sagen zu wollen, als: laßt Euch unrechtmä- ßigerweise sobald als möglich mit dem Unterhause in Streit ein, Die Lords sind zu weise, um solchem Rath zu folgen. Wahr- scheinlich werden sie warten, bis ihnen die Bill vom Unterbause zukommt, und sie dann mit der Achtung und Ruhe in Erwagrmg ziehen, welche die Wichtigkeit des Gegenstandes und die vorher- gegangene Entscheidung eines Zweiges der gesetzgebenden Gewalt erheiscben. Wir fürchten nichts fiir dieBill i111Oberba11se, wenn sie im Unterhause in einer dauerhaften und angemeffcncn Form durch ehr.“

' 11 Bezug auf Belgien bemerkt die Times: „Da die ge: mäßiqte Partei in Belgien immer mehr Grund gewinnt -- da der Kongreß die Thorheit seiner friiheren Prahlcreien und 9111- spriicbe einsicht _ da die heftigen patriotischen Vereine, die sich zu dem Zweck bildeten, um Holland den Krieg zu erklären, (111- siatt ihm gerecht zu werden, ihre aufregenden Maaßrcgeln einge- stellt haben ,“- so darf man, ungeachtet der Anstrengungen einer republikanischen Faction und der Ränke der Französischen Agen- ten der Propaganda, eine freundschaftliche 91a5gleich1111g hoffen, - eine AuSgleichung, die den Belgiern die ganze Gebiets-AUSdeh: nung sichert, die sie mit Recht fordern oder vermittelst Geld- Entscbädigung sich verschaffen können, » die ihren Handel wie- der herstellt -- ihnen freie Schifffahrt auf der Maas; und Scheide gewährt, --ih11en, wie es mit der Schweiz der Fall ist, eine im: merwährende Neutralität mitten unter kriegfiibrenden Nationen bewilligt und sie Unter einem Könige ihrer eigenen Wahl zufrie- den und glücklich macht.“

Aus Portémouth meldet man: „Die 1111 Mittelländiscben Meere Zeithcr stationirten Russischen Linienschiffe nebst einer Fre- gatte sind im Begriff, nach der Ostsee zu segeln; vorher aber wollen sie bei Illexandrien anhalten und dort einige Alterthiimer an Bord nehmen. Admiral Ricord wird seine Flagge von einer Fregatte wehen lassen, bis ihm ein anderes Linienschiff zugescn: det wird, das man täglich in Spitbead erwartet.“

Graf von Northesk, der letzte noch am Leben gewesene Lid:

miral aus der Schlacht von Trafalgar, ist 1111 7411e11Zabre scZ- ."

nes Alters gestorben. -- Der Minister des Innern, Lord Mel;

bourne, ist krank.

Man hat hier die Nachricht von der Viidung eines 11e1tc11 Ministerimns in den Vereinigten Nordamerikanischen Staaten, bestehend aus den Her1e11 E. Livingston als Staatssccretair des Innern, H. White fiir das Kriegönwsen, Ls. Maclaue fiir die Finanzen und 521. Stevenson fiir das Seewesen.

Niederlande.

91115 dem Haag, 3. Juni. In der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer der Generalstaaten wurden die Bera- thnngen iiber den Zolltarif begonnen. 911-111) giug bei der Kam- mer ein Geseh-C'ntwurf iiber eine freiwillige, oder, wenn diese nicht zu Standeimnmen sollte, gezwungene Geld-Anleihe ein. Die freiwillige Anleihe wird 111 21 Millionen eröffnet, jedoch können dazu Subscriptionen bis zum Betrage von '.56 PÜUWULU Gulden angenommen werden. Die dafiir auözugebenden Schuld: scbeine werden 6 pCt. Zinsen tragen. Bei der Einzahlung der Gelder sollen die aus der freiwilligen Anleihe 1111111 131111 5211111“! d. I. herxiihrenden Reverse 111111 Betrage von 10 111.771. ange- nommen werden. Steigen die freiwillig unterzeichneten Sum- men über 21 Millionen, so soll der Ueberschuß zum Eiakauf von Schas-Biiiets angewendet werden. Falls das freiwillige Anlehen nicht zu Stande kommt, so wird eine auf dem Prin- cipe der achtfachen Erhöhung der Personalsteuer beruhende ge: zwungene Anleihe auögeschrieben werden, bei der die an die Unterzeichner zu dem freiwilligen ?lnlehen auszustellenden Re- verse ebenfalls angenommen werden sollen.

Die Staats-Courant begleitet das (von uns 111 154 der Staats:Zeitung mitgetheilte) Schreiben des Lords Ponsonbt) mit folgenden Bemerkungen: „Wenn man obiges Aktenstiick mit dem von uns der Hauptsache nach mitgetheilten Protokoll, worin unter Anderem mit so viel Worten gesagt wird, daß die in den Protokollen vom 20. und 27. Januar festgestellten Bestimmun- gen hinsichtlich des Gnmd-Gebiets fundamental 1111d 1111: widerruflich seven, in „Verbindung bringt, so schei111 es, daß die Bevollmächtigten der großen Mächte fortdauernd bei den Gewalthabern in Briiffel aus die Annahme der in dem leytge- nannten Protokoll, Beilage A., aufgestellten GrimdiaZen der Tren- nung dringen. Man sieht aber auch, das; diese Annahme in Brüssel noch Widerstand ßndet: aus der Erbitterung, die viele Mitglieder des Briiffelsche11 Kongresses während und 111111) der Vorlesung obigen Schreibens an den Tag gelegt haben, so wie aus der unsinnigen Sprache, welche die Belgische11Biä11er dar- iiber fiihren, läßt sich genugsam schließen, wie wenig man dort noch für die Annahme gefiimmt ist. Es scheint sogar, daß von Vielen der Gedanke an den Wiederbeginn der Feindseligkeiten gegen 11116 gehegt wird. Wie dem auch seyn möge, die Berichte von unseren Gränzen stimmen darin überein, daß man von un- serer Seite auf allen Punkten gegen einen Angriff gerüstet isi, und daß unsere Truppen iiberall Vom besten Geiste beseelt sind und die Angreifer des vnterländischcn Bodens für ihre Verwe- genheit bestrafen werden.“

In der Nacht vom Neu auf den Z.?lpril war an dem Säzelde-Deiche, da, wo er sich an das Fort Lillo anschließt, eine Stelle eingesunken , aber durch schnelle §Ilriwendung der nöt[)ige11 Mittel wieder hergestellt worden. Derselbe Vorfall hat fich am "30. Mai Mittags cm der nämlichen Stelle, und :war in viel är- “gerem Grade, als das ersieMal, wiederholt. Sogleich wurden namentliép auch vdn dex Besatzung des genannten Forts alle

Kräfte gngespannt, um einen gänzlichen Durchbruch zu verhindern; die anfangliche Hoffnung auf das Gelingen dieses Unternehmens wurde aber vereitelt, und der Deich brach Abends um 6Uhr

durch. _

Antwerpen, 2. Juni. Heute friih fuhr ein Holländisches Fahrzeug längs dem Quai nach der Citadelle 311. Die Schild- wacbe verlangte, das Fahrzeug solle sich vom Quai entfernen; da dies aber nicht geschah, so gab sie Fetter. Ein Offizier der Bär- gergarde eilte [)111111, mißhandelte, wie es heißt, die Schildwache 1111d riß ihr die Flinte weg. Dieses Srbanspiel zog eine Menge Menschen herbei; den Offizier fuhrte man vor die Obrigkeit. Wie man ve111i111mt, entspann sick) unterweges ein Streit„ deffen Veranlassung noch nicht bekarmt ist, und der sich damit cndigte, das; der Offizier von ei11c111S-ergea111e11 einen Säbelhieb e111ps111g. Das erhitzte „Volk begab sich in die Wohnung des Offiziers und warf sein Hansgrrätk) aus den Fenstern. Die Besayung eilte hinzu, und 11111 2 Uhr war die Ordnung wiederhergestcilt.

Wie es heißt, ist die von den Holländern besetzte Stadt Sluis nnd die Gemeine 111111 S1. Rune dahin iibereingekommen, gegenseitig die AUSsaaten bewerkstelligen zu lassen.

Brüssel, 3. Juni. Niemals war der Zudrang 111 der Sitzung des Kongresses so groß, als zu der gestrigen. Srbon friii) waren die Thiiren des Sißungs:Palastes von der Mewge belagert. Die Behörden batten ganz 1111ue111bh11liche Boxstehts: Maaßregeln ergriffen; außer zahlreichen Abtheilungen der Bin“- gergarde, denen die9111f1ech1halt11ng der Ordnung anvertraut war, hatte auch 11011“) die Verwaltung der öffentlichen Sicherheit meh: rere Polizei:9lge111e11 auf die öffentlichen Tribunen vertheilt. - Herr von Pelicht) verlangte zunächst, daß, bevor die Sitzung eröffnet werde, der Präsident die Artikel des Reglements, welcbe sich auf die öffentlichen Tribunen bezögeu, vorlesen möchte. (He- stern seyen Unorcnungen vorgefallen . . . (Hier unterbrach den Redner eine Stimme 11011 der öffentlichen Tribune mit den Worten: „der Kongreß sollte mit gutem Beispiel borangcbe11.“) Der Präsident verfügte zuvördersi die Verlesung des Protokolls der gestrigen Sitzung. Nachdem dies geschehen war, trug Herr Li e dts mehrere Bittschwiften vor, unter denen sich eine 111111 160 Ein: wohnern Gems befand, die den Krieg gegen Holland vc1la11g- ten. Herr von Pelicby crncrierte daranf fein Verlangen und bemerkte, daß er um so mehr daranf bestehen miiffe, da gewisse Journale die Meinung Verbrei1cte11, das; die Versa111111|1111g sick) unter de111Ei11f111sse dcr Tribtmeu befände. Der Präsident fand sick) hierdurch 311 der Erklärung veranlaßt, daß, wenn störende Yluftritte, wie sie gestern vorgekonnneu, sick) heute er: neuertcn, er nicht 111117111161 wiirde, sich selbst die Schuld bei: zumeffcn. Er ermahnte hierauf die Mitglieder des Kongrcffes, die Würde nie aus den RUS?" zu lassen, welche den hdcbsten Geselzgebern eines Landes zieme; sie möchten alle 5111116111111): keiten und bittere Reden vermeiden und die Sprache der Lei: densrbaften aufgeben. Wenn, sagte er ferner, die Zuschauer auf den öffentlichen T1ib1111e11 neuerdings Versuche machen sollten, die Berathunzxn zu siören, so seven die allerwirksamsten Maaß: regeln vorbereitet, 11111 dieseibr11auge11blichlich zu unterdrücken. -- Nach einer kurzen Gegenbenwrkumg des Herrn von Robauix wurde zur Fortseßnng der Diskussivn iiber den zweiten Artikel des Entwurfs der Cc1111al:Section gesrbritten. Derselbe in_utet: „Die Regierung wird «111111011131, Unterhandlungen 1,11 eröffnen, um alle Gebiets:Fra.1r11 1111111111 11er1111iaircr Opfer zu beseiti- gen und fdrmlirbe Yi11erbie11111gc11 in diesem Sinne 311 111.1ck1e11.“ Herr "„U. Wendrbien bemerkie, das;, als er geste 11 1111er d1ese11 531111111 grsprocven, er de11s11111e11 1111“ 1111111111 und 1ed1311chdazu die- 11111d, de111 Ministerium eine Indemnitéits-Billzu1111111111111", erkiart habe. Das Protoioii Nr. 24 bcweise, daß seine Ansicht richtig set). Als man nach Bekanntwerdung des Briefes des Generals Belliard, in welchem derselbe angezeigt, daß Lord Pon- s1111'11) dcr Konerenz Vorscbläße 1'11 Bcng 11111 Luxemburg 'ge- 111111111, den Minister geiragt habe, in wessen Namen d1ese Boesäxiäze gc111arl1t worden se111'11. batte derselbe gea11tworte1, dax; 111.111 dem Lord Ponionby keinen Austrag 111112111 habe. 321115 den Wortcn des Protokolls gehe aber dcntlirb hrxvor. daß d1e Belgische Negierunz es gewesem set), welche den W11111cl1ansge- drückt habe, Luxembnrg zu kaufen. Dadurch e:klärc 11; sicb aucb 111111, wie Lord P011so11by der Konferenz dergleichen Vorschiagc habe machen kb1111e11. Wenn 1111111 111111 zu diesem Beyuie e111er J11de11111it11'1s-Bill bcdiirsc, so solle 111.111 cs offen sagen, aber 1116111 11151 eine Er111achtig1111z (zu etwas Verlangen, was man schon gc- 1111111 habe , 111111111111 vorzuschlagen: Lnre111bnrg durcb das““.ilbtrc: ten Li111b11rgs oder 111e111,zste:1s beide Provinzen durcb (»eidzah- lungen zu crhaiten. Man mache diese Vorschlage, 11111 sick) einer Majorit'ät 1111 Kongresse 111 versicher11, welche “1th nur durch 1111- here Umtriebe so betrachtlich set). Srbließlich sagte der Rxdner: „Man schlägtJh11c11heute vor, denPrinzcn von Sachsen:.ß'oburg zu wählen, und zu gleicher Zeit verlangt man von Ihnen, daß Sie die Regierung er111äch11gen sollen, Unterbandlungm zu be- ginnen, und wenn 2 oder 8 Monate 11er dem Unterhandeln vcrflofscn seyn werde11, so wird man Sie fragen, ob S1e Luxem- burg durch das feige Aufgeben Limburgs erkaufen wollen. 2611111111 stellt man denn die Fragen nicht ganz offen? warum fragt man nicht: Wollt Ihr die Z11s1i111m1111g zu den Protokoilen? Die Na- tion wird nein antworten. Wollt Ihr Luxemburg kanfen, indem Ihr Limburg aufgeht? Ick, Repräsentant der Nation, werde nein antworten. Man drücke 1111) 11111 wenigstens deutlich aus und verwickelt uns nicht in Unterhandlungen, deren Erfolg weder möglich noch wahrscheinlick1 ist.“ Hr. Lebeau erwiederte darauf, das; das Ministerium keinesweges durch den Neu Artikel des Ent: wurss eine J11de1111-1ité1'ts:Bill zu erlangen beabsichtige, sor1de111 eine Emnächtigung zu Umrerbandlnngen 311 erhalten wünsche, die außer dem Bereiche der Vollziehenden Gewalt lägen. Man wcrfe der Regierung vor, daß sie diese Ermächtigung 111111 Unterhau- deln 1111111 abgewartet habe; er könne indes; versiche1'1_1, daß das Ministerimn niemals ?lnerbienmgen in «Betreff Luxem- burgs ge111arbt habe; aber man finde in der Vergangen- heit 111111)! die Beweise auf, daß die proviwrisrhe ,Reg1e= rung, zu der 111111) Herr Gendrbicn gehört habe, fb1'1111'1cl) den Wunsck) ausgedriickt, sick) Li111b1trg's mittelst E11tschadig11tzgen zu versichern, und er mache der provisorischen Regierung krmen Vorwurf darüber. Um seine Behauptung zu belegen, berufe, er sich auf einen Bericht des Herrn van de Weyer, der damals Belgischer Gesandter bei der Londoner Konferenz gewesen sei), worin derselbe die Nothwendigkeit darstelle, Geld-E111schädignnge11 fiir Flandern, Mastricbt mit seinen Umgebungen und fiir Luxem- burg anzubieten, weil man dieselben obne Opfer nicht erlangen werde. Hieraus gehe hervor, daß der Wunsch, den friedlichen Besitz Luxemburgs durch Entschädigungen zu erixmgen, bereits förmlich ausgedriickt worden,“ und es set) wohl moglich, daß Lord Ponsonbt), auf dieses Aktenstiick geftiißt, der Konferenz gesagt habe, daß die Belgische Regierung den Wunsch hege“, den 'Be- filz L1tre111burgs zu erkaufen. Das Minisiermm hatte, d1ese11 Vorschlag nicht gemacht, und selbst nicht emmal einen W1111sch 111 dieser Beziehung auSgedriickt; er berufe sick) dieserhalb 11111

* O.)?itgiieder den Na111cns-A11fr11f.

die nach London abgesandte Deputation. Wenn der Re Arti nicht angenommen wiirde, so werde das Ministerium gezwun seyn, 11n1[)ätig zu bleiben, da es ohne eine besondere 11? fügung nicht das Recht habe, Anerbietungen zu mache Graf F. von Merode sagte, er miiffe als Mitglied der Lono ner Deputation erklären , daß, wenn diese von Entschädigung gesprochen, immer nur von pec1111iaire11 Entschädigungen die Re gewesen set), und die Deputirten in Betreff eines Ausmusch zwischen Luxmnburg imd Limburg stets erklärt hätten , daß B, gien niemals darein willigen werde. Er unterstütze den 21 Artikel und das ganze Dekret, weil er in demselben ein Mix sehe, den Frieden vorläufig zu erhalten, und man immer such müsse, das gute Recht auf seiner Seite zu behalten. Dies ., schehe dadurch, wenn man der Konferenz versöhnende Vorscht. mache und dieselben durch die Wahl eines Prinzen unterstii der alle:) Mächten angenehm set). Würde Belgien alSdann d. zu einem Kriege gezwungen, so hätte es wenigstens der Welt .. wiesen, daß es Niles aufgeboten habe, 11111 denselben 311 verm den. Der dritte Vlrtikci gebe Holland 1111d Deutschland, du eine mehr oder weniger lange Besetzung Mastrichts von ein fremden Garnison, alle wiinschenEwerthe Garantieen. Dadur. daß 1111111 sick) in diesem Punkte nachgiebig zeige, beweise 111 zur Genüge, daß die Gefühle der Ehre, des Vertrauens und ., Me11schlichkeit die Schritte der Belgier leiteten, und diese ', trachtung 11111ffe am Ende der Londoner Konferenz über die w. ren Gesinnungrn dieses Landes die Augen öffnen. Die Wah srbcinlicbkeit dessen, was er vorausselze, 111) schon aus dem ;. nehmen des Lords Ponsonbt) z11 e11111ci)111e11. Wenn dieser frii. fiir die Wiederherstellung des Hauses Nassau bemüht gewes sev, so habe er sich doch endlich Überzeugt, das; cr,11n1se“ Pflichten als anfgeklärter Agent Englands zu erfiillen, ein 1 decm Ziel vor 5211113111 haben miiffe; er habe sich iiberze11g1,. Belgien 110111 Hause Nassau regiert, oder schlecht begränzys keine glückliche Z11k1111ftversprechm diirfe,1111d wenn die Konferenzn keine E111schliiffe gefaßt habe, die der persönl1che1191ufkläru11g des LN entsprächen, sd müsse man bedenken, daß eine Konferenzv Diplonmten, deren Höfe Hunderte von Meilen entfernt wär. eben so schwer in Bewegung zu setzen sei), wie ein Nation Kongreß, der einen großen politischen E111schl11ß zu faffen h. Narbdem der Redner 110111 hinzugefügt batte, daß er, obgle persönlich ein Anhänger dcr Vereinigung mit Frankreich, docb, . Deputirter zum Belgischen KoUJkLß, dem Willen seine1K1. mittenten gemäß„ die Sache des Prinzen Leopold als eine Pfii lebhaft erfaßt babe, 11111111“; er 111i1de11Worten: „Wenn wir, 1 unserer Be111iih1111ge11 ungeachtet, 111 einem Kriege gezwun werden sollten, so wiirde ici) 1111sere11 Mitbürgewi öffentlich ra111e11, zu erklären, daß, wenn die Londoner Konfcchi f“; fiihre, 11118 so zu behandeln, wie sie ed bis 101,11 gethan [)1 wir auf allen unseren Kircbtbiiwnen dic dreifarbige Fahne aufpfwn' wiirden.“ Hr.Jortra11d sprach sich gegen den 21111 Artikel aus .. behauptete, das; deerugcnblick 1,11 energischenMaaßregelu, de11H1, Mcrode noch in der Z1111111f1 suche, schon 1th erschienen sey. , de Tbeur äußerte sich zu Gunsten des Artikels, weil, wenn “"1e11 und man späterhin zu einem Krj

1,[nte1'1)a11di1111_«1e11 1111131111111 sckrcitei1 müsse, die Nation denselben U11! so kraftiger 111111 - dc Weyer sprach 1'“icl)--

scbioffeuer fiihren werde. Herr 11.111

das ailerbes1i111mtesie gegen jede Zerstückelung des; Gebiets 11 aber meinte, daß, 11111111 man jetzt Krieg anfinge, die Result dcffeiben docb immer11111eri1a11dl1111ge11 unterworfen seyif wiird

; man solle also lieber 11151 11111erl).111de111, aber während deffcnn

: Anstalten treffcU, 11111 die Konferenz zu Überzeugen, daß i111F._, , _ _ (. um 911151111111 uber die Maaßregeln zu bitten, welcbe seitdem zur

dem Degen 111 der H

einer Weigernng die Belgier mit Besitz zu 11211

die bestrirrenen Wnder bel11111111e11 und 111 wissen 11.1111de11. Schließlich wiinschke er, daß der groß seine Zestrige Entscheidnng 31111111111111111-11 und ein Termin frst'sesen möchte, bis 511 111elr11e111 die U11terba11diu11, beendigt sr1ck11 11111ß1e11. Herr J. Jamiiié äußerte sich sehr!: tig gegrn die Erwählung des Prinzen von Sachsen-Kobnrg 11- gegen jede Art 111111Unterbaudlung. Er habe bisher gegian daß die Wal)! des Prinzen Leopold cin Untcrpfand fiir den'

' dc11 111111 wiirde, aber nach Le11111g dcr 11151111 Protokolle seni

dic Binde 11011 den Augen gefallen. Der zweite Artikel 1v11 [)ikl'ÜUs' mii" 150 S1i111111e11 gegen 40 11 11gc11 ommen. Der dr. Artikel, der bestiimnt, daß man 111 Mastrich1 eine fremde Ga son zulassen wolle, sand heftige Gegmr in den Herren Desro veile d'C'lkwugne 1111d Von ansenbnrg, welche auf des Verwerfung «111111191111, da er die Ehre der Nation beeinträcbrjr 9116 111.111 1111er dcn Artikcl «1111111111111 wollte, verlangten mehr!.- Herr Lebeau bemerkte, die Verwerfung des Artikels ri11s11'111111ig votirt werden wii , und daß 1111111 den 111111111111icl)e11 ?lrtfruf 11111 deshalb *_ lange, 11111 die Entscheidung zu verzögern; er verlange da, das; die Namen derjenigen, welcbe den namentlichen Au" verimnten, 1116 Protokoll eingeschrieben würden, -- ., rere O.1itglicder riefeu ihm darauf zu: „Woblan, schrei Sic 11116 ein!“ Hierauf entstand ein so fnrcytbarer Lärmx, der Versannnlung, 11110 die Tribuncn tobten so heftig, daßs Präfidcnt aufstand und die Sitzung fiir aithehoben erklärte. “Nach 2- Stunden wurde dieselbe wieder eröffnet und der Artikel mit 180 Stimmen gegen eine (Herr C. Bilain )(ll _ verworfen. Hierauf wurde der 4te Artikel in folgenderi'k s1111g 11111 150 Stimmen gegen 40 angenoinmen: Das ra11ge111ent, welches in Folge dieser Vorschlage zu Stande k_ n1e11 diirfte, wird der Ratification des Kongresses unterwors und auf jeden Fall wird der Bersannnlung, spätestens am . Juni, ein Bericht abgesiattct, und diese wird sogleich dar entscbeiden, ob die Unterbandlungen fortzusetzen sind, oder 111' »- Was ganze Dekret wurde darauf mit 150 Stimmen ge, 40 aug e11 on1111e11. Die Diskussion Über die Wahl des Sta

Oberhanptcs wurde auf den folgenden Tag verschoben.

Schweden und Norwegen.

Stock'hol111, 31. Mai. Se. Majestät werden noch zu len mit einem svasnwdiscbcn Husten beschwert und leiden M gel an Eßluft, Jyr Znstand war nach dem lebten Bulletin _ ser, doch mit fortwährender 3 rattigkeit verbunden.

Ein Kronfahrzeug ist nach Riga beordert worden, wo 11.- Konsul allen aus Lieflaud nach Schwede!) abgehenden Sch! Befehl ertheileu soll, in Gottland anzulamen, 11111 dort Quar

1ai11e abzuhalten.

Deutschland. -- - Dessau, 6. Juni. Gestern Mittag ward auf, Herzogl. Schloffe der 11116 11011 der Vorsehung am 29. April F. geschenkte lange ersehnte Erbprinz, in Gegenwart der Her] Familie und einer zahlreichen Versa11111111111g, durch den Herz Konsistorialrath Und Hofprediger Köppe feierlicbsi getauft. der kurzen, aber gehaltreicben Rede deffclben k1111pste11Usick1 th! Erinnerungen aus der Vergangenheit 1111 fromme Wunsche '“ „Hoffnungen fiir die „713111111111 1111. Der junge Erbprinz erh11114.

| “*.*-,

amen: Leopold Friedrich Franz Nikolaus, von denen er erste seit länger als- einem Jahrhundert in unserem Zürsjenhause einheityisch ist, die, drei testeten aber Ihm ach Ihren ngestaten, dem Könige von Preußen, Sei- em GroßZOhmme, und den Kaisern von Oesterreich und 1-ußland beigelegt worden sind, Alierhdchstwelche das hohe Eltern- .aar durch Annahme von Pathemtellen zu erfreuen geruht hat- en. Nach beendigter Taufhandlung war“ Cour in den Gemächern ;hrer Königl. Hoheit der Herzogin. Freude und Rührung spra- .oen aus Ihren Blicken und theilten sich jedem mit, welcher das vlück hatte, sich der erhabenen Frau zu nahen, welche, um dem .eliebten Gemable und dem Lande die nunmehr so glücklich er- üllten, früher mehrmals getäuschten Hoffnungen zu erhalten, die chwersten Entsagungen und Opfer nicht gescheut hatte. Nach .er Cour war große Tafel. Vorziigl1ch erfreulich fiir den Herzog nd sein ganzes Haus war die persönliche GegenwartSr.Königl. „oheit des Prinzen Wilhelm von Preußen (Sohn Sr. Majestät .es Königs), Ihrer Durchlauchten des Herzog:“; und der Herzogin on Anhalt:Kötl)en und des Fürsten und der Fürstin von achwarzburg-Rudols1adt, H6chs1welche nebst Ihren Durchlauch- en, der Frau Herzogin_ Mutter und den Prinzen, Brii- -ern des Herzogs, den Erbprinzen als gegenwärtige hobe 1athcn iiber die Taufe hielten; so wie die Anwesenheit des erm Ritter von Berks, K. K. Oesterreichischen General-Kon- als in Sachsen und Geschäfts1rägcrs bei den Herzogl. Anhalt. „öfen, welchen Se. Majestät der Kaiser auSdriicklich abzuordnen eruht hatten, um der Taufbandlnng als Zeuge beizuwohnen .in) den Durchlauchtigsten Eltern Allerhöchst Ihre Gliickwii11srbe exsönlick) zu überbringen. -- Als ein riihrender Beweis treuer [nhänglichkeit und Liebe für unser Regentcnhaus verdient noch erwähnt zu werden, daß Tages vor diesem höchs1erfreulicke11Fcste eine Deputation aus der Stadt: und den Dorfgemeindcn des

erzogl. Amtes Sandersleben Sr. Herzogl. Durchlaucht dem „erzoge ein sehr schön verziertes silbernes Taufbecken zum Ge- schenk überbrachte und dabei, Namens der säm11111ichen Ein- wohner jenes Amts, in wenigen, aber tief gefühlten Worten die Gesinnungen derselben a11Sdrückte. Se. Herzogl. D11rckla11ch1 nahmen diese aus dem Kaufnmnn Stahlsch111idt von Sanders- leben und den Gemeinderichtern von Drohndorf und Fregleben bestehende Dcpntation mit der größten Huld auf und bcfahlm, daß neben dem Taufbecken, aus welchem eine lange Reihe Fiirsi- licher *.)li)11e11 die Weihe zum Christenthunic empfing, auch von diesc111 aus so gutem Herzen dargebrachten Geschenke bei der heiligen Handlung Gebrauch gemacht werden solle. Dic drei Deputirten wurden von Sr. Durchlaucht zur Taufe und zur Herzoglichen Tafel Hbchstselbst eingeladen, bei Welcher die beiden wackeren Gemeinderichter in ihrem schlichten lä11dlicke11§2l11zuge er: schienen. - Gott erhalte unser tbeurcs Fiirstcnpaar und gebe in dem jungen Sprdßlinge Ihres Hauses dereinst unseren Kindern und Enkeln einen Seiner Hohen Ahnen würdigen, weisen, gerech- te11 und gütigen Beherrscher.

Kassel, 3. Juni. In der vvrgesirigen Sixzung der Stände-Versammlung berichtete unter Anderen Herr Erk: hardt Über das Gesuch des Magistrats und der 144 Bürger von Frißlar, welche wegen vorgefallener Gewalttbätigkeiten und Drohungen von Seiten des dort in Garnison liegenden ersten Husaren-Regiments, um Verwendung fiir die unverzügliche Dis: location desselben bitten. Dem Gesuche und dem Antrage des Ausstbuffes zufolge, ward beschloffen, diese Bittsthrift an das Kriegs:»))kinisteri1n11 zur geeigneten Berücksichtigung schleunigst abzugeben; der Vorschlag des Herrn Dcdolpi) aber, zugleich

Bestrafung der gesrbcbcnen 11111) zur Verhanmg künftiger Exceffe ergriffen worden seven, verworfen.

Karlörube, 2. Juni. Nachdem in der heutigen Sitzung der zweiten Kammer vom 31. Mai der Präfident eine Mit: theilung der ersten Kammer, wonach diese der von der zweiten Kammer beschioffenen Adresse um Aufhebuag des persönlichen Briefportofrcithums 1111111 beigetreten ist, zur Kcnntniß gebracht, erstattete der ?lbgeordnete Gerbel im Namen der Minorität der Petitionskonnnission Bericht iiber die Bitte der Bekenner mosaischer Religion um bürgerliche Gleichstellung mit ihren christlichen Mitbürgern. Der Antrag der Minorität ging bedin- ungsweise auf völlige Enmncipation, Die Berichterstattung * amens der Majoritcit wurde verschoben und die Diskussion über den 131111 der ersten Kammer angenommenen Gesetzentwurf iiber die ehelichen Berinögensverhältniffe des"1)ldels von dem Präsidenten eröffnet. “Dieser Entwurf wurde mit mehreren Ab: anderuugen von 44 gegen 14 Stimmen angenonnncn.

_ O e si e r r e i ck).

Wien, 3. Juni. Die heutige Wiener Zeitung mel- det: „So wie Se. Majestät durch die im vorgestrigcn Blatte der Wiener Zeitung “) bekannt gemachte Aufstellung einer eige- nen mit ausgedehnten Befugnissen versehenen Sanitäts-Kom: n11ssion in Gallizien bereits allergnädigft fiirgedacbt haben , daß die (2110112111 1110111118 daselbst kräftigst bekänwft und ihr Bor: drmgen verhindert werde, haben Yllerhöchsidiesciben, von gleicher Syrgfalt fiir die iibrige Monarchie geleitet, 111111) 1111 der Gegen: granze Galliziens Absperrungs- u11d Quarantainc-Maßregeln an: zuordnen geruht. -* In Folge dieses Villerhöchstcn Befcblcs [1111 die Central-Hofkonnnissiou die „Verfügungen getroffen, das; die Allerhöchße Willens-Meimmg unverzüglich vollzogen werde Upd daher zum Schutze Mähreus 1111d Srbicsiens in Galiizien [1111ng dem diesseitigen Ufer des Flusses Sola ein wohlbeseßter M1l1tair-Sanitäts:Cordo11 aufgestellt und mit der bereits einge: leiteten Absperrun Ungarns und Siebenbürgcns von Gallizien m Verbindung geFest werde.“ *

Zara (in Dalmatien), 13. April. 521111 41e11 d. M. batte

„. hier die Jubelseier der am 1. gedachten Monats vollendeten 501111): rigen Diensileistung Sr. Exc. unseres allvcrebrten Herrn Civil- ; und Mtlttatr-Gouverneurs, Fcldnmrschall-Lieutenant, Freiherrn

von Tomassich, statt.

J 1 a l i e n. Neapel, 20. Mai. Die hiesige Gazetta del chno

delle dne Sicilie meldet: „Wir erfahren durch den Telegra-

Phen, daß Se. Majestät der König auf Ihrer nach einigen Pro- V1nzen d1effe1ts des Pham? unteruonnnenen Reise fortdauernd der besten Gesundheit genießen. Der 1111er1111'id11'che Monarch

“;.-_ nimmt überall _die Bittschrif1en und Rcclanmtioucn (111, leiht

denen, die dieselben überreichen, huldvollcs Gehör und ordnet demgemäß schnelle und weise Maaßregeln an. Auf seiner Durch- re1se durch Apulien erhielten die Straf:Gefa11gcue11 in Melfi ein Geschenk von mehr denn 100 Dukaten; ein zweites 110112000 Dukaten wurde zur Vertheilung unter die Armen zurückgelassen, 1,1nd' zwei arme Jungfrauen erhielten eine Ausstattung. In allen ubr1gen durchreisie11 Provinzen hat Sc. Majkskäk reiche Geschenke

*) Vergl. das vorscsirége Blatt der Staats-Zeituns.

1031

zurückgelassen und als wahrer Familienvater die gegründeten Re- clamationen der Bevölkerungen angehört, die sick) auf seinem Wege überall herandrängten. Se. Majestät sind am 14ten in Ascoli eingetroffen.“ - Nm 7ten d. M. sind die Mönche, die alljähr- lich nach dem heiligen Lande-reisen, 11111 die Summen zn iiber- bringen, die von den hiesigen Gläubigen fiir die Bedürfnisse des dortigen christlichen Kultus dahin geschickt werden, von hier nach Jerusalem abgegangen.

Spanien,

Madrid, 24. Mai. Dreiundzwanzig Spanische Insurgen- ten, Unter denen sich auch Torriios und einige Andere befinden sollen, sind aus der Bai 111.111 Gibraltar auf einem Englischen Fahrzeuge nach Gibraltar nnter Segel gegangen; sie wurden von der Korvette „thäon“ eskortirt.

Portugal.

In England eingelanfene Nachrichten Als Lissabon brin- gen Folgendes: „91111 16, Mai 111111 hier die Französische Kriegs- brigg mit dem Begebr der Fra11zdsische11 Regierung an, dcn Rath und die Richter zu Verabschieden, die zwei Französische Untertha- nen, Sauvinet 1111d Bonhonnne, Verurtbeilt hatten, und die Eig- ner der von dem Portugiesischen Geschwader, das Terceira blo- kirte, ungeseßmäßig genommenen zwei Frai1zösische11 Schiffe zu entschädigen. Anki) heißt es, fordere die Französische Regiernng von der Portugiesischen eine Vergütung der I'lnsriisiuugskosten des vor Liffabon liegenden Französischen Gesrbwaders. Man Verlangte 48 Stunden längere Zeit zur Antwort, als sie 110111 Capitain des „Endymion“ festgesetzt werden war; da Lrt:1erer aber nicht berechtigt war, diesem Verlangen zu williahren, segelte er am Listen 211111 Geschwader zuruck, 11111 Bericht 311 1111110111. -- Es sind hier 2 von der Regierung veranlaßte FlugsÖristen rrschie11e11; die eine fiihrt den Titel: „„U111ständlick1e Antworten auf verschiedene von dem Französischen Konsul in Lissabon i11 seiner Note vom 28s1e11 Mai (111 die Portugiesische Regierung gerichtete Frage11,““ nnd die andere: „„Gefctz111äßige 9111111111111 1111d Bemerkmngen iiber den 11e11lich stattgchabten Briechbse! zwischen de111F1'anzi1sisrbe11 Konsul in Lissabon und der PortngwfisMm Regie11111g.““ Die Tendenz beider ist eine Vertheidigtmg des Verfahrens der Portu- giesischen Regierung.“

T 11 r k e i.

Die Leipziger Zei11111g111cideii111xer Triest, 18. Pim“: „Die Ottomanisrbe Pforte [1.11 eine 111111 fiinf Korvetten 1.111d ei: ner Fregatte bestehende EKcadre in d.“.s ?1d11.1tiscke Meer ei11i.111: fen lasen, 11111 den Aufrübrcrn in Albanien 11911111» Z11f11l1r 211111 Kriegsvediirfniffen und Lebensmitteln abzr1s11111eide11. In dieser Absicht ist die bereits mit Türkischen Tr111111e11 besetzte Albanisrbe Kiisie, von Prevesa bis C&itaro, in Biokadezusiand erklärt und jeglichem Fabrzenge, ohne Unterirdied der Flagge, oder ob es be: laden set) oder nicht, die Einfahrt in die Häfen oder das 3.)[111-3- gen an die LandungsdläHc jener „5101111101160, 11111 der Yindro- hung, daß gegen die dawider l).“111d11111dr11 feindselig b11111bre11 werden würde, unfersagt worden. Dtrie Bloiad1 sollte 24 St1111: den nach dem Eintreffen der C'scadre 111 Wirksamkeit treten.“

Inland.

Der gestrige Tag war fiir“ die S111d1' Bomm ein Taxa (“157311511151 und der allgemeinen Freude. Se. K. H. der Prinz 211111111111 111111 Preußen, General : Gonverncur hiesiger Provinz , 11111 Hdrbst kaer Fiirstlichen Familie, gernhten, die Stad1B111111111i1 3111er 5311111111111: heit zu beglücken. Se. Königl. Hobeir sind 11111 Jbrer Fanmie gestern Morgen, unter dem Jubel des Volkes, bier eingetroffen. Eine Deputation des Stadtratbes 111111 der [1111111111110 war Tru HohenHerrschafte11 bis 5111" Banngrémze des städtischen BUirkes, wo eine Ehrenpiorte errirbtct 111.11, ent.“)egemgesabren. „Dcr 911111». der Universitas, der Landratl) drs Kreises und der „L*.*cr:.*-2)121r: germeister bewilli'111111111e11 die [1911611 (14.1111. “.)".111 C111,_1.111_e_.e drr Stadt und d111'11) die Straßen 111.11'111Sci1111111 11111 1111111 F..1'.111ei1, auf dem Markte aber die Bonner Z1111115e11:Geseilscbast 111651111111. Aus der Vordcr-Treppe dss Ruthbauses, wo der Stadtcatd, die öffentlichen Behörden und Beamten vcrsa111111elr waren, rief die weibliche Ingend mit 211111111113111111'11dc11 1111d 3111113111 1111111 1110111: besester Musik und dem (111111111e 1111er (5511111111 de111 verehrten Fiirstenpaare e1'11 [)erzlicbes 21111110111111111 111111111111. “31119 Straßcn waren festlici) 11111 Baubwerk gesr1111111ck1 1111d die Hanser 11111 fro- hen Menschen besetzt. Se. 5111111511. Hoden gerubten, 1111051111: l)ofc zum goldnen Stern Ihr “.)ib1ieiz1e:Q11artier 311 11etck111r11. Gleich nach der Ankunft fand dir Borsirilnng der Cibis- 1111d Militair- Behörden, des Stadt-Z- 111115 1111d der *".Nitglieder des Kreiskran- des statt. Eine Abtheilung j1111ger Tdrbtcr aus dem Biirgcr: sicmdc hatte das Glück, 31. Königl. H11be11 1111 Bcwillko111111- nungs-Gedicht im Namen der Biirgersrbaft, und der erhabenen Fiiistin einen a11sges11ch1c11L3111111e111'11a11s; 311 iiberreirben, 111€!(11es mit größter Huld 1111d Lentsciigkeit e111gegcngc11o111111e11 wnrde. Hierauf geruhten “Se. 5111111511, Hoheit in dem 1061111111115: Gebäude fili) die Profeffdren 1111d akade111ische11 Bcbdrdcn Vorstellen zu lasen, soda1111 die groß? “2111111, die Bibiid: thek, die klinisrben “2111177111111 11111“ s.1111111111111e J11s1i1xxte dcr Hochsrbnlc, sowohl 111731111111 als 1111 Srbidssr 511111111101: dorf, iu Nugcnschein 311 1116111111.

gar bis 311111 Krankenbctte der 111 den Kliniken 111tfz1e1111111111111111 Personen Worte des Trostes und der ?lnsnnrksaniieit 1111111111711. Jm Poppelsdorfer Schloß-Gebaude 111111111 einige Erfri1ch11111z1111

11ischeu Gartens dic genommen, » Sc. ?lbfirige:Q11articr gehaltenen Geistlicke11-, Civil: 1111d VNilitair-Bebördcn, ratbs und der Bürgerschaft, [)uldrcirbst zttzttzieben. hobener Tafel fand die 2391111100151 der Damen «11111 der Scar; 1111d Umgegend 11.111.

Tafel Deptrtatiomen

„x.

einen sehr zahlreich besclzten icierlirben Fackelzug, 111111111111 .:.: Königl. Hoheit 11111 den Durcblambtigften Prinzen 111111111111 “31111“: merksmnkeit scbenkten. Dic 111111 der Biirgersrbast 311 0111111 drs allgefeierten Prinzen veranstaltete Beleuchtung 111.1r111al1rl1af1s11'1: licb. Ausgezeichnet waren dabei unter Anderem die Belcurbtxmg des Hotels dcs Freiherrn v.Fiirftci1berz1, die TranSparentr an den Kasernen, dic Jllmninatimi des Rathhanies, dcstcbstrn Vibstcige: Quartiers und vieler Häuser wohlhabender Bürger. Se. K. H. und Hdchsidero Familie gerubtcn, von de111Lebe1ckoch der fri1yliche11 Volksinenge begleitet, die Straßen zu durchfahren Und den 111111 der Bürgerschaft veranstalteten Festball in dem Sckmnsvielbanse mit Ihrer ancsenheit zn beehren, 1110 HdckNdicselben den Tanz

eröffneten und bis gegen Mitternacht (111 der Feier der Biirger

Berlin, 8.Ju11i. 91115 1501111 111111131. Mai wird gc111eide1: '

' Dil Höchsten Gäste smd dcn ' Anlagen mit der lebhaftcsten Tl1e11111111111e gefolgt und 11.111111 id: ?

Theil nahmen. Das Schausp1elhaus war angemessen geschmückt, und eine sinnvolle Inschrift legte die Huldigung der treuen und dankbaren Bonner gegen den würdigen Sterertreter unseres au- 11erei)rte11 und allgeliebten Königs und sein Durchlauchkigsies Haus an den Tag. Bei dem Wegfahren drückte Se. K. H. dem Vorsiande der Stadt die höchste Zufriedenheit iiber die herz- liche “Aufnahme der Bürgerschaft und die empfangenen Aeuße- rungen der Ehrfurcht und Liebe aus. - Heute Morgen in 'der Frühe [)at Se. K. H. das 7te Uhlanen-Regiment und das zur Uebung znsaminengezogene hiesige Landwehr-Bataillon bei der an dem Wilhelmstuze gelegenen neuen Reitbahn die Revue pas- sircu lassen, und hierauf setzten die Durchlauchtigsten Herrschdften die Reifr 1111er Nr*uwied nach Koblenz fort. Allgemeiner Jubel begleitete die Hobcn Gäste, und die herzlichsten Segenöwünsche folgen “dem Stellveckretcr unseres geliebten Landesvaters.“

» Zw. *))iagdeburg wurde am 1sten d. M. das 50jährige Dienst:)“;"z'11biläi1111 Sr. Excellenz des Königs. General:Lieutenants 111111 Brause, Commandeurs der 511211 Division, feierlich be- ga11x1e11. “31111 *))iorgen des Tages fiihrten die Musik-Corps der beiden dort garnisonirciiden Jusanterie-Regimenker (Re und 12te) M'TLT 2601111111111 des Jubilars mehrere dem Gegenstande der Feier aiige111cffe11e MUsikstiicke aus. Znerst wurde dann der Ju- bilar von 11111111 3 ältesten Söhnen, Offizieren in der Armee, von denen zwei aus ihrer (Sarnison sich zu der Feier in Magde: 1111113 e111ges1111den harren, 111 kindlicher Liebe begrüßt. Gegen 10 Uhr begab sich Se. „111111191. Hoheit der Prinz Wilhelm, Sohn S1“. MN„ der 1111 Feier die'ses Tages von Berlin eingetroffen war, 311 dem JUbilar, 11111 demselben feinen Glückwunsch, so wie 111111) e111 gnadigcsKabinetsschreiben Sr. Maj. des Königs, dar- z11bri11ge11. Gloichzeitig hatten auch die Chefs der Militair- 1111d Civiibeberch, 1.1111111tiiche Offiziere der Garnison, die städtésddr Bebbrde nnd die Vorsteher der Kaufmannschaft it)rr11 Glückwunsch 1111 den Tag gelegt. Mittags war von Sei- ten der Ofßziere der 51111 Division, die sich 111111) von den aus- wärtigen (11.111011)an zahlreich eingefimden batten, zu Ehren des J'Ubilars ein Dinerbon 170 Converts i111 Saale des Hotels zur Stadt London veranstaltet, an welchem Se. Königl. Hoheit der Prinz 215111111111, die Chefs drr Mtlitair: und CivibBelsörden und mehrere 5111111511. Beamte Theil nahmen. Der herzlirbfte Frohsinn 111311111318 bei diesem Mabie, das durch die Hohe Gegenwart Sr. Königl. Hoheit und dessen alle (Hemiitber erfreuendeLeutseligkeit verherrlicht wurde und den Jubilar, weichem von allen Seiten die Gefühle der Bcrebrnng und Liebe criisgesprochen wurden, in die fremdißstc S1i1111111111g dersekzte. Ueberreicht wnrden an die- sem II;.ée-Zrsie dem “Jubilar 11011 Seiten Sr. Majestät des Kö- nigs d1'131' 11111 [111111111111 I)ialereien gezierte Porzella11:Vaien, als Beweis der Königl. 59111erke1111111iß der BerdieNstc deffelben. Das QsfizierHorps der 51111 Division bracbte dem Jubilar einen schön gearbeiteten silbernen Pokal dar. .Der Ober:B111gern1eißer Francke war von der S1ad1 Frankfurt .1. d. L. beauftraZer worden, dsm Zch11bilar das Ei)“xr11:Biirgcrrech1 111111 Stadt, 1115 einen Beweis drr 9111exkc11111111g 11511131 großcn Berditnüe 11111 dieseibe, einzubrin- digen. Die ReJiernUg 111111 andere Bedorden 7177111101116 batten (351111111111111115:Skbreiken 1111d die dortige Freimaurer : Loge, „111111 artirichtige11 Herzen“, eine goldene Tabaridre einge: frbicki. 1711111) wnrde 111111 einer Derrnarien der Magdeburger Lsge „Ferdinamd 1111“ Gltirkseiizzkeit“, dere11 Hdck1ack1111ng und Liebe fich drr Jubxiar schon Wahrend seines kurzen Li11iei1tbaits daselbst er- 1119111111 11.1111, demseibcn die Ernennung zum Ebren:Mirgiiede rr ;.]?111111111111 deze 1111c11:.1ch1. Wie diese Zeirben von Achtung 111,1d Liebe 11.111111 drr würdige Jubilar 11111 sirbtbarer Ruhrung 11111". Abend:“; 1“.11:d ei11 Z111113e11de1' Bail bei Sr. Excellenz dem (1511111111:Yie11rei1n111 11110 11'1e11 Festnngs:Kommandantrn, Graien 111111 H&M, 11.111. 11111111 bier befand sicb der verehrte Jubeigreis 111111 111111111 111 dcr 1.12.1119 dcs Jelicbren Königssohnes, so wie sei: 1111 11111 vcrebrcndem Waffengesadrten, und die freudigfie Lliiire: 11111111 1111d ("Jem11111511111111111115 veraniaßre den bejabrten, aber noch 111111111111 1111d Uistigen Krieger, zur Freude aller Anwesendcn, sick) 11.1 ei111111 1111111111 Wachr 311 versuchen. Der Iten Dwifien ward l1i1rd11.ri1 dic 1111111? des111111g gegeben, das; sie das Ginck b.".ben werde, 15171111 11111111111115111f 110111 lange 1111 ihrer Sviße zu scbe11, der, 11971111 es g111, sie mit bewährtem Mathe in den Kampf fud- 1'e11 wrrd, 11111er drm innigen L1116111f: Es lebe dcr Konig!

-- Das "2111115111111 dcr Königl. ngierung 311 Dusseldorf 1111111 21. Mai enthalt die Nusscbreibung einer Kirchen: und Haus:.Kdilckxe fiir die Her1'11-111111g des Do1116311K11111. Tie 116111111, Regierung hat außerde111 111 besonderen Abdrucke", zur VertheiUmg bci Sa111111l1111g der „Beiträge, den Orxs-Bederden e1'11 Errktllar zugeben 11113111, 111 welchem es heißt: „Uiner den be- 1111111der1111gx§111111dich Werken der Vorzeit 1111111111 der Dom zu .*“.11111, 1111111 111111) 1111111 111111oile11de1, eme vorzngiicbe Stelle ein. D1eses 111111111111 Demknmi der Frdnnntgkczr 1111? der Ba11k11111'1 des 1.1. _ZabrbUnderts, seit mehr al:“; einem Jabrdiindcrre 9.111; 1111111116010“ng war 1111111 11111 111 seinen ä11ßerex1 Formen 1111111er besWädigt, 1'd11dr1'11 c111111 111 1111111111 Z111".1111111111d.1115.e 11111“: TMD die 2111111111111; 111 angegriffen, da!"; 1111 «11111111 der H&M:- 1119111? z11 bcfiirebtm 111.11. _ L.:UZsr dar:: 111.111 dxrir. 1.111111, aber der Urderbiick der 1111.11111111111 Keknn re 111111 jedem Ver1'11ri1e drr 9105111011011 de:“. und der 9111111111T1111g drr 0511.01? ab. Z'cii1xr'*).*i.:*_e*':.*.:, aiirrgimd1gste11 5111111911, 111.11“ e:“; vrrbed.1i:e;1, ::.-11.4 *)311111111121'111 dcr Nurbweix 211 erb111111: ?:;1.*:':.*ch1'::-x1'ch.:5:1 !*.-iiiigren 111d1111111dc Z111'r111111c .1'." Z:.xsrchxds, 5:111::7:._;:1:1 f111' den Zweck 11112 .*.1.1111cdr.11:Z:-..111 11:1? .:1é-511 ):: J.::érr17x: 1111111111 113111111111: ir ;1111'd 111111111111 21.111111: :?:;1;:::;;t-:1:':7.«.'ck1:7:777 151.11“ .11*.11*1*ri1r1. Lb.".icZ'W 1541111111 .:::1" c;::: “Q.“..ixxéxkéx .*xé 111111111!e;1d111*11, 111111711 11111 .*.111' .:::-: 1574437113; r*" *

x . 5:2“ „„.- - & .,... ... - ... *I -* .. . »..k§.§... „'T..l..l»1

,- *-

in Bereitschaft, 1111d [1111.1111' wurdc nacb dcm 211111111111 drs 11.11.1-

O)i1111s11*1':.ich11cke 111 21111111 111 “3111191111111“. , 3111111111. Hddrit ger11btc11, 311 der 111 Ji1rr111 _ 6111111110611"; ? so wie des S1.1d1.- ; “Ki.".kb .11:1",..r.-„ ' 1

Die Zt11dirr11drir 111111111111 11111 “3111111.“ dr11 ? Hohen Gästen 11111rrM11sikr111d allgc111e1111111 Z111110111111 des 2111111? '

Zcéf Zeriwrem 11111) .1111' c111c S1ch*1*:1.:::_; , «1111117111;- 11'1, sd 11111T ddcb 1:11:11 1.125 ..::“.“x M- re *.*-:". J.:I:::1 d.e “311.931 111111111131 111111111 111111011. (:*-: :x. 215117. ;Dxe 111111 dcs; 51.1114;- .1*11*1-*1'1*11171: 111716111 9111111. 11:2." .*(7 111111 ?.": 11151111

1111“ 1341115: d;:m T.."ß': „**-: H..“1'11112111Z drs =“*'*.*'.1*.'.111.11 111311119121 .kazé- der ".I 1111171111. 1111: _ . .L11111111-5, 11'1 ')31131'111 9111111. 3111111141111. -- ...ckck “.?-11.75 *))i.1111*..11 11.111512 drr .1,“*.*17':11111.1 11d.11 Raum 1112.11“: 11:1, 1.11? „711111 .?..11 11711111 Z::1'.“.7::«'-7: 12135111 :vrrde11: .1111111 dre «111.11 .'.11 dem Tag 11.112,

x ;. *.*- Ki*,'. ** , , .- ck*-.k11-111..1._.11 1111“ 2911111111111 101131 „1111,

daß 11; „**-„1311511 21111711 .:121' 125 147512111111 11-111 brdrcn Dcnk; 111.121“. 1115.11: 1.11"; 111“ dxe 1*.“.€17.:.'i.*l _?1171“1*1“_.11' dcs Kd111gs T)?.*.1ef1.11 _“.11 1111145111 11111111. 311 1.1;111111 1131112 .1111 11111111 dadnrcv 31". er: kennen z1r11111, dai": s;.“ 111 der 1151 .111sz1r111111'cd111111 Kollcktc, 11111 11.1111 111111111 Bcr11111.1e ., 211111191“ 111111111. *- Die 111319111 Zcxiec: 111111111 111111111 den V.*1*:111111' 111.111 .1111' 11111 laden 1111111111, das; "17,- 1111111 ei11111.1i 311 1113111171 1.111111dd'111111. 111.16 11111 Bex'éadrcn E15. ßes 1111d Ck11'111111'd1916 11111111 11111111"..11'-'c11.““

-- Jm c111e'.“ 111 Eivcricld 11111 “21111 T*. M. 5113111111111 rckkr-riaixk'iacbd 211111111111111111 ck11“ 9111271111111:Wc1"1111d11111111 . 11.191111" 111111111 1111.1x11d1'1' L*cidi'imü «111121; „JU CMVÉZUUZ, 1.11

17:11:11 11:111 x . . x _ .li . ;“ 17-1- , ** ' x ' . .11.1:)c-.r.1.;

.* .* _ x :" „,x-x,.- ..1. 7'1'1 ,.- | [. .*111....„§ »117..1k -* .x 5

- & . . .. x .; . x .' *KUTUT k§„..'-*. --.

.U- 141-

."R. ** **!“-

*..-