1831 / 165 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

“oje Natur xu üudiren, wo er nämlich Alles im Einzcxncn, auf dgs genaueste x_ccciwet und Aufmerksamkeit und Fleißvorncymltck) Hahzn rtcvtet, Wte fich Blätter gruppiren, die Zweige séch versvkkkaÉk) stellen; daß er darauf sieht, die Gegenstände und namentltcix dre Terrams m ihren Kanten und Biegungen zu Verzblgen und uber- haupt dem Zusammenhang aller Formen gcwéffcn ast nachzugehen. Welche Art des Studiums nöthéger sey, wclche mehr: gewähre und mehr erfordere, dies wird fich schjvcrléck) genügend cntxzbetden lasen; pur mögen wir dabei stehen bleiben, d'aß dcrL-1ndschaftel,* am benen, ny will nicht sagen beide verbindet, denn das vletvt vrelmchr für dre ausgeführteren Bilder, sondern abwechsclnd bald der cmxtt, bqld der anderen sich hingiebt. Diese lehrt ihn mcht“ die Natur tm Enz- zelnen verstehen und giebt Rechenschaft Vl)", “'ka BWWMUW; Us strengt die Auffaffung zur Ausdauer und Scharfe an, avxr nc keann in Gefahr bringen, uber das Einzelne das (Hanzx zn _verlccrcn_, uber die bleibende Form das momentane Leven, den 121110) der Luft, das eigemhümlichc Flattern der Blätter und alle dtc temen Zßubcr dxs Lichts“ sich entßiehen zu lasen, welches Hoch Alles" gerade dre unnxxt- iclvarstc Sprache zum Gemüth hat. „Dre andere dagegen mag nc!) ihrerseits hüten vor aphoréstéxkhcr Andeutung uxxd nxncr Olchfiä» lichkeit, wo im Ganzen das Crnzclne anch gar vcrsclvvmycx: ubt man bcide, so wird man durch jcde m der anderen vokrMantcr gesichert W).,"- Cs ist nun wohl keine Frage, Wclchc von bctdcn Arten schon in nel) mehr Malerischcs bcri'yt: dxx andere _]“olltqmchrUnux als Studium gelten, wcnégücns macht ste, wo ne glecchxnaßcg _ubcz' alle Tyctlc cines Bildcs herrscht, durcb strenge GcwxneWaxtegkctt wohl gar einen befangcndcn Eindruck und 1th dyccl) tyre Schärfe und allzu- große Ausdrücklichkrrt der Phamatxc Fcncln an._ So kommt es dcxxn, daß man in dieser le_tztcrcn Rnhtung der Lanpmhgftcrct, wortr-t na) die Süddeutschen bexonders hervortyun, gcwdhnltä) vesscrc Studien als Bilder zuwcgehertngt. , Herr lekcx, m_ngerer Soebn pcs bckannch Blnmcnmalch, nctgt sich zu der Wctyc emcr _cxusfuhrltckxren Zetcbnung, ohne doch, das Total ganz zu vcrtmchlä11xgchn. Noch mehr und glswklxchcr_Vcrvcndek Beides err Brausewald, cm 1.01...) "07119, so viel wn“ wessen. Er hat ück) m manchcr_lei vcrsu_cht, und nicht vcrgcvcps; nur möge er noch mehr dem Netz widerstehen, aus Studien glcech Btldcr machen zu wollen; synsk ward man, nur zu lcicht7an _Ocm Unterschjcd dcr Auxiführlicchtt und Wahrhxtt erkennen, wre vtxl im Ilngcucht der Natur geschehen ynd wee vtcl aus der noch wemg mit letzterer iden- tißcértcn Phantasie des jungen Künßlers hinzngcfioffen scx). Darum fehlt es einem guten Baumstudium tn Oel noa) an der rechten Vcr- béndung dcs Tons, ynd dcr Mondschcm, so wie die ganze Ferne, scheint nur nachträgltch zu seyn. Viel Gutes läßt sich von scéncn Studien wéyterlichcr Landschaft sagen. Aber als ausgefühx-tere Oel- slizze thut nch vo_n der Hany dcs takntvollcn Bönisa), aus Waciy's “Schule, eine Ausscht über_ dee Schindelchchcr eines freundlicher: (5,51: birgIstädtchens schr rx'thlzck) hervor); hct milder Beleuchtung und klarer Luft ist die Luttpcrxpekttve mxt vtclcr „Zartheit beobachtet. Unter den Portraits nennen wn“ einige von Herrn Kraft“, dre bci dreister Pinselsührung eine frappante chcndigkcét und gewiß gute Aehnlichkeit haben. Doch bcänden wir uns cht untcr denjenigen Schü1crn der Akademie, welche in dem besonderen Atelicr cines Mit- gljcdes arbeiten. Htcr hat map Studien nac!) dcm [cbcxxdcn Moch jn Oel, wclche immer besser dee rechte Mitte treffen zwmchm jc_ncm Rcichthum der Fleiscbtintcn, der bei Uebertreibung leicht bis in sctfcn- blascuarti es Farbenspiel ausarten kann, und zwischen jener Mopo- tonic t'm tcbt sowohl als Schatten, wclche vielmehr ein bloßxs Zenk): nen und Tusckun ist. Dem Fleisch soll vor alien Dingcn dthrésM und der sanfte Lußrc erhalten Werden, wclchcxj der „Haut so _eigcn isi: dir; nun kann nur geschehen, wenn man dae Narnr_„im Emzcl- nen noch in der Farbigkeit“ überbietct, so abcr, Daß es ncl) für eine ' ewiffe angenommene Entfernung wieder aufhch und nur jc_nc ver: ngte Wickun erwachsen läßt. Denn kern „Veld vermag m jeder Nähe auf glci ,e Weise Wahrheit und Befriedigung zu haben; ein Umsmnd, den der Künstler sowohl als der „Beurtheilcr ntc aus den Augen [affen soll. / , , , Auch Entwürfe zu historischen Compostttoncn/ Süchttgxr odcr m;“?gcfühxter, mit der Feder gczckßbnct, t'n_ Aquarrll_ 11110 m Ok!, schlrM mcht. Herr Grothe, Schuler dcs Herrn Pyos. K*olbx, [xc- fcrrc m.?er A_nd_cren eme ügnrcnrcrckxe Dqkücüung-k m der slch vwl Streben au.“:xzxrcbt; nur, glmzben wer, wrrdUDKcr Kunstlcr damm den Verdacht auf „ck l_«zdcn, Extcnmät mat Fntcnntax verwechsclx zu habe:) ; am?» wollte man 710) allzu nahe an (H-rards Et:1;ng3'ycinrtct)s .! *. . „an Paris erinnert finden. Herr Eibcl, aus derselben Scimlc, gab eme nn GMX?" höchst gelungene Sktzzc der Schlacht, 1yc„lci)e dc? Dcntsxhc „s;;jnkch 1»; gegen Rudylvi) vone S_ci)1vavc11,'1cm'cn_ Gegenkatzcr, im Jahre 141.331 bei Mcrxcvurg kgmwttc. _Es tft hxcrm crx: Rctchz jhum schön. gedachtcr und woblgcnchtcr, Figuren: T*ocl), w_tc cs v'ct dcrglrichcn Gründungen sclten außzuolect'ocn pßcgr, man 111111111158 m Dcr Hszc Deö Süzlaclngcwüyls mcht *.xdcrallFo gcnan, usw die ver- dcck'tm und Verknrztcn Theile dcn crxordcrleclyxn Ranzu „l)abctx u'nd acbö'ci-z, zusammenkommen. Mohr Conccerqxzon mr_s ctnc cenztgc onwulrcndc Idee wäxe 9111; dtes bar unsxcmxxg ans TU“ onle'chn q-Foßcn Auöücllung darch mnxn Carton _cmcr I(l)ch(l)thctlt' 19 cm; örinqli-kb qczcht. Al,":dann Wurde «11111 .xycrrtt Clocks “(711101101 m_xs: kdrcü. mévr Kur eine bloße Gymnamk dcs Scbdxxgn 331,10)": some HCM" ücUcn (;ck. nur so, ste tym: nur, als ov nc src!) etwas rwe?“-

tcn: kick ist keine wirkiicbc Gcs.1j)r._bxcr 1111011 111071 O_as" Ejttscj)._§. du:!gsvoüc Dcs Augenblaä's, dcr Zuyclmncr dars mcht fürchten, mrt

in den Scblackxtünrm Verwiékelt zu Werden; das war aber bei chst'ng, wie man 1710 vieUcécN noäw cmmmt. ' . Eine klcinc Homcréscbc Sccnc salzen nnr M der Nahr; dcs vort: acn SkÜckö/ dcn Kampf um den 'Lcéctvzjwm. Des“ Patrxoklos. ch Üjxfeksélsifk „Wagener ;....th xclz-uyt nc mcht. cmc nach Remc- nésccn; von Flaxmann .'.u scvn. _ _ * . 2111er cimxr Englämxcr sclvn baden wrr' m:rcr dcn Schule“:?! Wacxsz“, u::O zwarwcmhcn lcibkafch! Bon cms“: großcngmy xmgc: wöhnlichen Phantanc nnd d:“(C'xßndunch „1645031111: .xzolxt/ 7111 und kühn entworfen. Dä); *Ux1hc1mlxc1xce un? DCLUTFOÜUL Daxm Ut vor'- züslicb: 21sz steht e nx jcncr ctgcntknmleébcn- 69.1" gcxakßx'l-chn NKU); bakscimst des“ GWSNMIM und_ De"? Scltmmxn.711110111004511; das 111: Engléstb! -- Was kxéclr aver !o M!." 1111151" Z'iflkkjllkl' 0.5- mb z:: z.“;-

“bcgctücrnngsvoll cmpox'gchochc Haupt, wenn wir 05 auch nicht

1096 jedenfaqs zg hart und trocken, auch die Lage der Schraffirungen wohl mcht uberall wirksam für AbründunF3 Am beeilen _gelang die Hand dxs Kreuztragenden, und allein das 5 czvand laßt dre, Mexlerei des Oxtgingls ahnen. Von weiteren Kupfcrücchen und Stemdruckcn fand nch nachts, ,

Verlassen wir nunmehr dcn gxoßctx Saal und betxachtxn dee Let- skungen in der bildenden Kunst; htcr gcebt es da; Erskcultchfte. Zu- nächst legt ein bogenschießendcr Knabe voxt Mathtä tn Rom, lebens- große Natur in Gypsavguß, der Akadxtme, zufriedenftcllcndcs Zeug- niß ab für dix Fortscbrich :hrcs Pennonatrs. In der That, üvxr- raschend tn vtclcr Rücksicht muß die Trcfflichk'cét dicses. Stückes" scheinen, welches selbst der großen Ausstellgng zn sonderlcchc Ehre würde gerctcht'habcn können. Der jugendltckxc Körper jenes zarten Alters, das zwrschcn dcm Knaben und

Junglingc in dgr Mixte steht, in schöner wcxnig angestrengtcr Bewegung“, xvclcl)e_,1t'ch Über alle Thctle des Körpers ergießt, dcr Au5druch “dcs Gcttchts und aller Glieder lauschend gespannt in die Ferne nach dem Ziel des eben an-

aucl) wohl mehr im Stande, das ganze innere Leben und Wc- scn dcs Knabcnalters hervorzulockcn und bildncrésci) darßcklvar zu machen, «1135 eine solche Mitte zwischen Spiel und Ernst 2115 die Griechxftbe Skulptur jene St_usc ihrer frcécn Vollendung erreichte, Daß nc de_n nwnschléchcn Kizxrpcr und dcffen gehalten dc- chrc Schönheit allem schon als ihre höchste Aufgaoc amchen lernte: da gehörte: der bogcnspanncnde Amor, dic hockcnöc Venus“, dic Kali- pogos, die mit dem Schabciscn nach dem Réngen sick) vom Staub reinigenden Ringer, dcr lauschendc Saurokronos und vieles Andere solcher Art. zu den unter vcrüwntcn Künstlern beliebtcücn Gcgcw ständen; dre von unserem Bildncr gewählte Stellung aber ist für die Entfaltung des jugendlicher: Reizes mindestens eben so vorthckl- haft, als alle gcnanntc, während sie Den Culme'nations-Punkt cines ct'regtcn Lgnschcns in die Fcrnc nocl) glücklich hinznöréugt. Mir schemen dtcse Worte zur ausdrücklishen Ancxkennnng des bloßen Vorwurfs am Ort; denn immer isi für die wahre Blüthe der Kunst Alles gewonnen, wenn eine jede die ihr angcxmsscnßcn Gegensjändc findet; dahingcgcn der Verfall allezeit damér Hand in Hand ging, daß man die letzten übrigen Kräfte an Wédcrstnnégcs setzte, Anek) der mit vorgehaltener Hand in die Scene schaucndc (Ignvmecd von Wrcdow auf der lcytcn Ausstellung war eine selten schöne Aufgabe für die Skulptur.

Herrn Matthiäs Statue bietet von mybrrren Seiten schöne An- sichten dar, nur woüte dcr Künstlcr auf dic hintere Seite weniger Aufmerksamkeit vcrwcnch, Dcr Kopf,.e'n frischer voller Jugend, macht dem Schönheitsnnn des Urhebers große Loöwrüchc; trefflich t'ü auch die volle und reiche Bchamdlung dcs Hanks, Wenn sie nur in cénzcltxcn Particcn vielleicht noch einfacher wäx'c. Gcwil; wird, wer so veel leeüen konnte, auch fernerhin t'n gediegener Kontinuität der Formen und in vollkommncrcm Zusammenhange gleéchsmn cincr einztgcn Flächenschwingung es 91:11) noch weiter [!*.-ingen; darin hat er die Antike zum Muster vor nch, dercn Verskändniß ihm ja geöff- net ist, und der er sogar in dcr Auffaffung des" Lebens nahe gekom- men, ohne Nachahmer zu seyn. Hier ist lcbendégc Graxic: darum wollen wir denn a_uch die anatomischen Augen, die vielleicht mit diesem odxr jc_nem rmmcr noc!) nicht ganz zufricdcx-sgcstcllt sind, lic- ber auf dte Aktzeichmmgcn im großen Saal oder auf die hier nech angebrachxcn btldncrfscdcn Studien nach dem Modelle Verweisen, Ezn Kumtwerk ist kein Kanon, und man soll, wo sich das Bcüe zcrgt, immer Partei dafür ergreifen gcgen jede Art von Verkleine- rung. Dqs Leben vor allen Dingen muß mit chcn angeschaut wer- den; das tft und bleibt die: „Hauptsache, und von solcher Art ist die gcprrescnc Wahrheit der Antike, mit der im Vergleich manckch vcr- 1verfléche Machwerk ncucrcr Zeit ein anatomischcs Régorosum mét- untcr gar bcffcr besichcn könnte.

Auch Herrn Drake's Tk)on:Modcll zu einem Relief (etwa 9 Zoll hock), 14 breit) giebt deutlich zu erkennen, das; das Talent, womit das Ganze ausgeführt wurde, sich vorzüglich schon in dcr Wahl des Stoffes" aussprach. Dcr (Jegcnstand ist (1115 05751065 .)tcr römisMr Elcgt'c genommen: „Oftmals hal“ ich auch schon in ihren Ar- mcn gcdichtct, und mit fi'ngcrndcr Hand u. s. w.“ Wir schcn den Dichter auf einem Lager ruhen; cr dichtet: das zeigt uns schon das

gleich an Dcr Hand schcn sollten, wechc auf dem sclzöncn Nacken die Verse skandirt. Der Schlaf dcs 9)Tädct)cn»5 ist wohl crrréclzt, nnd die ganze Anordnung Dcr Composétéon mtr Ucbsrlcgung gct2*offcn; cinck ctwantgcnAus'féahrung aber muß es üvcrlaffun OlciOcU, in “ccm Zusaxmncnkomrncu cinzcxncr durch Bcrdccrunq unkcrdrocwcncr Glie- Dcr noc!) cin Mchrcrcs zu thun. Die Führung des *))?odellt'ra'irckcns k ist sauber bcé aUcr Freiheit. Zu Füßen des" Lagers" ;“th c:"n Amor- déc Laute schlagcnd, ein anderer zündet scinc Fackel an dcr näcwtké- * chen Lamvc an. Déc Bedingungen dcs Rclecfs sind durcchhcnd gewandt bcobachtct“.

Eine Arbeit von Hrn. Ilcbtcknmnn aus dcr (chend von Mün- ßcr, cs" ist ein lxiltgcr Sebastian, fordcrk noch ganz bcxoxxdcks cini: gen Aufenthalt. Wir haben hier einen anchnöcjl Bildncr, den, fast wie einen Römischen Fclx-k)e“.'1*n, dic Kami séci) vom Pßngc q."- bolt hat. Das ".J.-rk" selbst muß für ein M1 vcrswxn'öl)c11ch Moch- üudi_u1n gcltcn, denn als kütxstlckisckx Lösxmq dcr Ixttfgabe wktxjdc cs wemgcr anzusehen sryn; das; diesc dcr Skujvtur üdx'rlmnpt günstig war, soll ohnedies n.;ck) cmi durch einen Künstler bewiesen Werden. Wir wünschen Hrn. Achtermann Glück" zu s-crn-crcn Brürcvungcn ! und sagen es ihm voraus, daß cr yon seinem c:"gencn Trieb dcn anzcn Vortbcil erst dann wieder ziehen kann, wenn er in dcm, wax; Uldikt seyn will, sich mit vöüéger F“.“céhcit bcwcgcn und also seine Unbefungcnhcit gcläutcrt zurückcmpfangcn wirs. Eénc Büße von demselben war wohlgclunqcn. '

Außer mehreren M*odcllüudicn traf man in décscm dcn Gyps- Abgüsscn anchicscncu Zimmer üch'auz gcmthcnc Nachbildungen mehrerer großen Blätter mtd eine Reihe in Wachs bosst'rtcr ,Orfta- UMTS an. Noch war ein Kcißigcs zicrlécjws Holzsckmiszchk“ von 137511. Stütze! bemerkenchrtl), dem man für so ]cltcnc Ktmüfcrtig- kctt nur uocZ) bcffcre Formen wünschen kann

qm, welcbe schr, wohl zum Schmuck diescr_2;.:51."rc1!'.m.7 ,k,--;“._tmt Zet?- . Fragen können: 111) däxbtc docb. _tn T::n ;:Kixxxxlckx «“.-„n 10171113771711311111' , es etwas Beeinträchttgancs- "ck unter I:; 3.191 Dc.“ Schü».- zn : *zsxcllen. . , . ..

Unter den Elevcn ch Genrrmaxcrö 325717: x'. 2.11 »“ 111an ?.:kat : ka einen, Der sich scheint I"“ Tk):chrnmlek1*;11c:- zu _woljm tmd !* seine Sache “„von gut qnxangt: 11111721 *w:'.'_«11*c7 MTI xt.“ .::»..Jc ! Wand, so schcmcn _uus dcc rnctlxochwcu sm_dtcax “dcr „;(-,:c1'1“„:lchx*r:„ , Welche als“ n,? Thctl dchs akadcynxcéxcp [L!Yc'.*'*.'rc1)t5 gc„x:*;»ch.: (HMM ? eine Reihe kkttty'xeger Kixxtsilcx m Ölkn'mlßkäél)„31!.V1*1“i_1111,;c17„

Jon reisenden Pcnnonqtrcn dcr _kaanlle' U:] “,.-„U“- kcc MU.“- reé war von Hrn. Sichcrx an Rom cm «m_irctcb ._xcxcxßcrNicTI Pox- trait (des Malers selbst) emgckommc'n; 10313201111.1:*-ckyr.;.*«r„rcn- «'H-.Zu»- fans in Rom, sah man dagegxn nxryrcrc stuZ-ccnkovch- «mc 11.7:le

“atharina und cine Baxcbantm "Z". dcm Parzivcr. “1.1: ?cm- .I.-Wm: möchte ein gewisser, gqjuciztcr, fan 1gtnx113ch12taJr Ausdx'azck' 215001.»sz zn dex qesuüden Krästtgkect jener sudlrckxcxt .*;ormcn 17113th11_ „Orc Katharina“ bewährt, daß dxr Künstlcr noc!) 131111111" an „dem ,;x“c17[_r(l)ch1_1 festhält, was er aus Wachs Schule 11.10) “:ck-11:11: :znttmwn. (xs m Zierlicbkcit der Formen und eme gejvtffc Yttxpmxkctt dcr Bewegung Unverkennbar, doch wünschten wix- mcbtß &rctbctx nxtd UYk'quch: hcét/ und der Künstler hat noch emen mcht uznvtcbttgxn »Pmtt vox [ , um von einer gewiffcn kokctch Öctlrzxkctt loszukommcn. Dre Baccimntin sollte wohl anders" nns xhrcn Fttßc11„c1lixtkctcn- _ .

In der Nähe hatte man bicx dze Arbcttcp ctXYöt“1)c11fiotl«1trs dxr Akademie im Fache des Kupfxrsttch5. „Das ctnc| wnxck de.; 12111. Et: chens qiebt eine AuMcht auf xmcn Thul von Parts: dtc Arbettxsclmxtt bci ibkcr Unferttgkeit nur ntchx letckxhqcnug. .Das aydcrc Blatt rst der Abdruck eines Stich:; nachxmem Btkde von Qorrcquo “Uf der1Galc leric-zu Parma, darsicllend emen kreuztxagcydcn _Chrtüuz. Entfacl) ck die Behandlung allerdings, allein fur cm Bald von Corrcggio

Z retchcrc5 und Bcscrcs.

_ Déc Provinzial- Schulen haben ihrerseits aus allen Tbliskn 1!)cm Unterrichts beigesteuert: aus Damxig aber: kam im yorigcn I.",bk von jcncr sclz'oncn I(ct sarvig gctnscwxr BlättcrsrUT-ien Zahl- _ _ Jm Ganzen legt 1111) für diese Anstalten ch“ Wunsch nahc, daß man von den kostbaren Vorbildern, Welche M5“ Königl. _(chckbcinüitur frcigcbig zu diesem Bevuf herausgicbt, m ::dcr Rückytcht OCffcch und fruchtrcichcrcn Schmuck) mach mögc. „r.

% :* *

Cholera.

Nenerdings ist Von Scitcn dcs .5"*“.'ö:1igl. chrMVréisiditnxxs der Provinz Schlesisn einc Bckanntmaclmng *,?Ngcndanulmltö erlassen wordcn: „Des durch die game Provinz Scislestcn fort- während giinstigen Gesund[)ejtsUtsiandcs nngeaäxtet, [mt sich das Gßrruckxt verbreitet, cs sen in Woifchnick, Lublimjizcr Krciscs, ein zum Gräanordon geböxiger Soldat an der C1)o19ka gcsWrbcn. Dieses Gerücht ist indcß, wie ich hierdurch zur Öffentlichen Kenntnis; zu bringen mich beeile, duxchans ungrgriindct nnd Öllkch das allerdings in Woifchnich nach cWchrankdcit von wc: nigen Stunden am 6th d. M. erfolgte plötzliche ?lblcbcn eines Mttskcticrs, Namens Opilz, veranlaßt morden. Es hat sich jedoch weder im Verlauf der Kramklxcit, noch bei der sorgfältig vorgcnonunencn Obduction des Leichnams, irgend ein Kcnnwichcn ergeben, Welches darauf hingedeutct wrrden könnte, daß der Opis Von der Cholera befallen gewesen. Im (Regen-

gczogxncn Pfeils: dicse inhaltsvollc, obwohl ihrer Natur nach in emcm kurzen vielsagendcn Moment der Ruhe befindlicth Stellung ltcgt angesucht in der Aufgabe. Und Was wäre

heftige Entzündung wesen ist.

von Merckel.“

hkit im Abnehmen. gende:

= 29. 30. 31.

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sxe hält sxci) zwar im

Es sollen dort

den. Dex “'.)lllsbrll'cl)

WM. Die Cholera wer Kreis verbr-sitct

geführte Erstickung die alleinige Ursache des vlößn'chen Todes . Breslau, den 10. Juni 1831. Geheune Ruth und Ober-Prasident der Provinz „Schieß

., , Derqusbruck) derKrankheit in Kalisch hat sich Uichtb stattgx, vtelmehr ist der von dort zuerst gemeldete Todesfall d Kond-tor Fopper in Folge heftiger Krämpfe erfolgt.

,. Nach den neuesten Nachrichten hat die Cholera in Wa schau zwar noch immer nicht nachgelassen, jedoch ist die Kran

am 28. Mai keiner,

'1. Juni 4, - 6. . In Betreff der Sterblichkeit sind keine Berichte mitgetheü In dem Gefängnisse zu Kielce hatte die Krankheit aufg Fort, m der Stadt Kielce waren am 24sten v. M. nur 7 Krank n Rawa bgt die Krankheit seit dem 151en v. M. aufgehö so am!) in Sluzewo; dagegen herrscht sie noch in Radom, „Op czno, jn Pnltusk, in Makow, in Biala (Rawaer KreiS) und Lvnczyc und ist neuerdings in der Wojewodschaft Sandomir, . dcm Srädtchen Opatow, auf eine heftige Weise ausgebrockxe Es erkrankten im letzten Orte, der nur “2400 Einwohner zähn täglich einige 20 Judivjdnen, meistens“ Juden; von Warsch. sind zwei Aerzte dorthin abgesendet worden. In Lemberg ist die Krankheit jest auch aus dem Juden bowokmten Stadttheile in die übrigen übertragen worden

des Kehlkopfs und der Lungenflügel her.

Der Königl. wirklj

Die Zahl der täglich Erkrankten war f.

am 2. Juni 3,

, = ' = 2,

_ 1, = 4. = 5, 11, = 5. : 3,

3

Ganzen noch in den niederen Ständen,

sind jcdock) .an drei Falle in höheren Ständen vorgekomme.- von denen aber nur einer todtlich war. Erkrankt waren vom 22. Mo bis 2. Juni Abends 357, daran gestorben 198, genesen 11. D. Zahl der Rekonvalescirenden fa'ngt sick) günstiger zu stellen a.:?- etwa 40 [“LUÖL KrankHcit-Zfalle ami) FMM von anzestecktm Aerzten und Krankenwärtern bes].

erwiesen von Ansteckung [)errü vorgekommen seyn, unter denen 11.

"Nr Krankheit erfolgte gewöhnlich am

Tage 11.111) dem Kontakk. . Jm Brod!) starch vom 5. bis zum 30. Mai. 1135 Meu-

soll sich nunmehr auch bis in den Tame. * haben. **

K. Bjnm. Hierauf:

?) [..“! juune [(zum-(ck T*“cxttexspicl 1'11 5 Scyröck: C'lsonore. K ö n i (7,

im ch-m'eicye.

KönigliQe ?, MitkTVYCß, 15. Irmi. Jm Opernhause. Zum erstenmale wxe: dyrhoit: Bertma, Oper in 1 Akt, nach Scribe; Musjk vou

MUMM“), 15. Juni. Lindane, oder: Der Pantoffelmach

Schauspiele.

Die neue Anmzonc, Fcen-Ballct in .; 911:

thcéltmgcn, won Pk). Tagliom'.

Jm Schanspiklhause: 130111" 1:1 xixiémo ropréseutalinn *!*: 011112. (701151311013 ])95611111161: (111110 1211118. (lmnw-ymnlsyjllß nouWua (311 2 30188, 9:11" 5610113.

1) 14a 580011118 représenlaiiou

(])-“1118 11

«1.3.2, coméciic en 1 acts.

ya'omiärs xxjéco 01110. ()0118121008 ])8801171118[ rolnyliru ]e 1616 (18 ].Z-xmiß, (21. 119118 in 806011110 ("„El-xi (10 11058.)

Donnerstag, 16. Juni. Im tha'uspielhause: König Johann, . ?lbthcitungcn, von Shakespeare, übersth von Schxegcl. [Nen eir:stx_1dirt.] (Hr. Lemm: König Johann. Mad. ' Mad. Crelinger: Constanze.)

städtisches Theater.

Z.Zc.r1iu€k ])612 14. .]uui 1831.

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...... 300 011€. ](am .. ...... 300 Nic. 2 Rt. - 143 ...... 1 [181]. 3 011. 6 2171- "“ ...... 300 [**r. 2 1711. 814 -- ...... 150 ["]. 2 NK. 103€- “"' ...... 150 k]. 2 1111. 102; - ...... 100 “['b]. 2 011. ZEN -- ...... 100 ']"111. 8 “.l'aZo _ 102 ...... 150 19]. 2 1111. 101; .- ...... 100 lib]. 3 Wach. 29; - ...... 600 [** ]. Kurs _ _

ZW.

00111), (19.1. (Zei. 55. Paris, 9. “Juni. 8. YZ. 4vroc. 72T. 72-1 F.

1581. Pol". Loose

„1 u 8 w 5 r t i 4111181911141"), 9. .)mji.

Kimwr]. W'Zk'li]. Z.?lxub] ZZZ. 00510". 511106. 01013". 8152.

Zsvroc. ()0115. 833. 1313-18. 62. 01011. ZIL. x:; ?Z'ZJUJ'T'Ü KWK ZUR " W" ÜÜMTÜÜ'T'LU .

Paris, 8. Juni. coup. !)l. 90. .Zproc. ])1'. 0011191. 0,0111). (181. 04. 50. 1111 cour-

, Sproc. neue Anleihe der 120 Mill 92- 5proc. Neapol. ]11', 00111111. 71. 60. 5proc. Span. perp. 54.

Ze Zi3r86n.

[(UM-[Jil]. 1443». Kuss. (bei ons)

“*

[.0n(]0n, 7.311111. 808.9. 9.5.

[in

5proc. Rente pt". (kompl. 92.

5proc. Rente 90. 25. “.Zproc. 62. 35-

Franksurt a. M., 11.Jtmi. Oefterr. 5proc. Metall. ZZZ-

“ZZproc. 4-22. 1proc. 187€. Br. Bank:?lctien

1276. 1274. Partial-Oblig. 117-3. 117Z. Loose zu 100 F]. 159- „14-3.

443.

theil hat die Obduction überzeugend dargethan, daß eine durch

Rcdactcur I o h n.

Mitrcdactcur C ottel.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

rungörati) Cramer zu Lichen zum Ober:RegiexungScath und Di:

' Rational:Gardc dieser Stadt und der Umgegend und feste nach

* mußte, da der

, demhier eingetroffen. In La-Ferté=Sons-Jouarre hielten Se. Maj.

dent Maire bewillkonmmet, stiegen sodann mit Ihrem Gefolge

die Bewohner Triamphbogm errichtet und ihre Häuser festlich

. will sie vor Allem,

Preu

„„...-..““c-«m-q .-- *.,n «„,. «**,-«.,..

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" 165

"Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben dem Professor bei der Aka- demie der Künste, Karl Wilhelm Mach, den Rothen Adler- Orden dritter Klasse zu verleihen geruht.

Des Königs VJTajesiät haben geruyt, den bisherigen Regie-

rigenten der Abtheilnng für direkte Steuern, Domaineu und For- ften bei dem Regierungs-Kolleginm zu Trier Wlergnädigst zu er: nennen. .

Des Königs Majestät haben geruht, den bishertgen Kam: mergerichts-Affeffor Seiffart zum RegierungSrath bei dem Re: géerungs-Kolleginm zu Erfurt ?Ulergnadagst zu ernennen.

Bekanntmachung.

Nach einer Anordnung der Königl. Schwedischen Regierung müssen alle Reisende, welche mit den Post-Dampjschiffen yon Greifs-vald nach Ystadt gehen, mit einem Gesundhexts-chgmffe, welches von dem König!. Schwedischen Konsulat in Gretsswald visirt worden, versehen skyn, um aus Land gelassen zu wxrden, welches hierdurch zur Kenntnis; des Publikums gebracht wtrd.

Berlin, den 15. Juni 1831.

Gencral:Po|-Amt.

Zeitungs-Nachrichten.

Ausland.

Frankreich.

Paris, 8. Juni. Auf der ersten Tagereise' bis Chateatz: Thierry musterte der König bei seiner Ankunft m Mcaux dle

einem 1-Zstiindigm Aufenthalte, und nachdem Er 'die Be'ho'rden empfangen, seine Reise fort. Der Secretair des .Krjegs-Mmtsters Wagen, worin derselbe sich mit de11_“)ld]utantxn pes Marschalls befunden hatte, kurz vor Meaux durch dze Ungeschtckltch- keit des Postillons umgeworfen und er daduxch mycht unbedxuteyd am Kopfe verletzt worden war, in Meaux zuruckbletben; er tft sert-

wés 'm Meaux Jhx'en Einzug zu Pferde, seyret) jedoch, na_ch eiuer Reone der Natxonal:Garde, sogleich Ihre Rersc fort. Gegen 8

Uhr trafen Höchstdieselben vor Chateau:Thierry ein, wurden von

zu Pferde und musterten die National-Gardc, so wie das aus Soissons dorthin beorderte Linien=Militair, zusammen etwg 8000 Mann, Um 9 Uhr verfügte der König sich nach der fur 11311 in Bereitschaft geseßten Wohnung, wo Er die vornehmstez't Be- hörden empßug und diese demnächst zur Tafel zog. Lim folgen- den Morgen sollte die Reise fortgesetzt werden. „In allen Städten, ja in allen Dorfschaften“, sagt das Jyurnal des Débats, „die der König auf seinem Wege berubrte, hatten

aus es mitckt.“ _ .

gDéltck) den Telegravhen ist bears hier die Nachrtcht von der Ankunft Sr. Maj. jn Cyalons:snr;Marne z'n der Nacht vom 7. auf dm 8. eingegangen. Der König schemt guck) emen Thctl der Franche-Comté besuchen zu wollen; der Prafckt dcs“ Dxpar- tements des Doubs ist benachréchtigt worden, daß SL" ')Najkstät durch einige Städte seines Departements _Fommm jpnrden. Der GeneralIt-xspekwr der Brücken und ChauUexn berexß gcgeyxvar: tig selbst alle Straßen, über welche die Neve des Kogxg-s nthrt.

Mittelst Verordnung vom 61111 d. M. hat der Kox'ng- nyter den ihm vorgeschlagenen Kandidatcn die Herren von Laeroxssi-zrc, Bonjour, Gilbekt dcs Boislns und Delarue zu Obrrxten und chions-Chefs, nnd die .Herren Ferron, Huson, Fesxard und Racuffec zu Oberß-Lieuteuaxxts “..-*.*». der Iten, hren, 7121111110 8ten Legion derPariser Nation. ';:*' Zarde ernanyt. S7. 3))„mxant haben vorzugsweise diejenigen Kandidaten gewahlt, dxe dte met:

sten Stimmen erhalten hatten. , _ . Jm Courrier frangaxs lxest man heute cm C1rkular-

Öcritn, “Donnerstag “09.1- 16ten Juni.

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cben; sie muß daher auch wünschen, daß die Naxion sie_ bcsiätige, und daß die Wahl:.Kollcgim solche thchr jv.ci1)lcn,"d1c dxeYn- [ sichten dcr Berwalmng theilcn. WTE ]cne GrundWße der 11111?- ren und äußeren Politik lautcu, ist Jedermann bekannt. . Der König hat sie noch unlängst in seiner, Rcye bet der Prorogirung der Session zusammengefaßt, und 1v1r_1v:1nschen_ da[)cr , daß die neue Kammxr sje annc-me und Unterstmze; da!; sie sich mit einem Worte ihre Borgangerin, wclche dw Charte verkeffcrt und dem Könige die Krone angeboten hat, zum Bor- bilde wähle. Hieraus ergiebt sich hinlänglich, welchen Kand1da- ten die BerWaltung den Vorzug 311 geben hat. Doch _werdezj S:“e fühlen, daß man sich nicht "allzu atxsschließlich an dje MU- nungs-Nikanccn kehren muß: ein dem Könige 11111) der Charte er- gebener Ehrenmann ist immer ein' guter Dcputxrxer; und wenn er daher auch Mitbewerbcr hat, die Ihnen den Vorzug vor [0111 zu verdienen scheinen, so darf, wenn dicse JJTitbcw'xrb-cr wenig Chancen fiir sich haben, die Verwaltung nicbt hartnackxg bei'dcr Unterstutzung derselben beharren; gxleitet von, dem all_gcxncmen Interesse, muß sie vorwcgi gcgen Nteznand femdliche G§1111111U1- gen hegen, sondern stch fur Alle exklarcn, vor] denen 112 111ckt förmlich angegriffen wird. Ich wunsche lebhaft, dgß dle .Ver- waltung, der ich vorzustehen die Ehre habe, [ch den nachßen Wah- len das neue Beispiel eines Einflusses gebe, den ße nur ihrem guten Benehmen und dem Vertrauen, das sie einfloßt, verdankt, und der weder mit der Gerechtigkeit, noch 11111 der Loyalität im Widerspruche steht.“ , ,; _ , ' Die Gesammtzahl der Wähler beläuft sich, der Angabe hre- siger Blätter zufolge, nach dem Schlgffe der Wal)l:L1stcn nur auf 126,000, worunter sich 20,000 Wahlbare besmdcn.

Die Zeitungen aus den wcstltchcn Departements melden, daß General Bonnet mehrere sehr weise Maaßrfegeln angeordnet und starke Truppen:Abtl)eilungen nach versckxxcdenen Stadten und Schlössernvcrle thabe. „Diese Streitkräfte“, sagt gleichwohl das Journal du Yinistére, „sind, wenn sie attäx dxe Raube- rcicu verhindern, doch nicht hinreichcnd, Um dsn Aufstand zu un; terdriicken. Wir haben es mit einxm Feinde zu thun, der fick) zu verbergen weiß und sich nur zctgt, wem; _cr de_s Gelz'ngens seines Unternehmens gewiß ist. In [Jen Dorsey) Find dtc Be- hörden fast alle karlisiiscl), uud dre Prxqestcr predxgen laut gegen die Regierung. Die Furcht vor den Evonans rst so groß, daß

die Einwohner die Truppen nicht einmal den Ränbekn auf'di? Spur führen wollen.“ Ge11c1al Bo_11nc-1, der sich nach thre: begeben harte, wurde am 4ten P. in “.*)icnnxs zuruck erwartet. «» Am 6ten d. sollte in Angers ein Fest ßatxfinden, wozu Deputa: tionen der National-Gardm von Rennes, Nantes, Saumur, Bourbon-Vendéc u. s. w. mit Waffen und Bagagc erwartet wurden; eine in Nantes und wahrscheinlich (zuck) in dey ande: ren genannten Städten angekommene ministxrtelle De_ycjchc [)at indcß der dortigen Deputation untersagt, !icl) gewassnet nach Angers zu begeben. ' & ,

Dcr Courrier frangais meldet .nacls emem S_chrexbcn aus Boulogne, die chiertmg habe axis" dic Nachricbt, das: 40,000 fiir dje westlichen Provinzen „bxjtimm'xe „Gewcixrctyon Englischer Fabrik an der Französischen .Txxste „k)cnn11cf) grßgexcpxfft werden sollten, den Zoll:;Bcamxc-n der Decstadte dle großte Wach: samk2it in dieser Hinsicht ax1bc'fol)lcu. ,

Dcr Präfekt und der konnnandtrcnde (Zentral des Dcpartc- ments der Rhone:Miindungen waren am 111911 d. von T_argscon nach Marseille zuriick.;ekehrt, nachdem sie crnZn'pxovtwrxschY Maire und Vldjunktcn ernannt hatten. Der chrhcatsbaum qt an seinem alten Flecke stehen geblieben. '

Der Temps will wissen, daß das 212 rettende Jager: mzd das 15te Linien-Jnfanterie-Regiment, die bei den [lnrulxn m Tarascon dort in Garnison lagen, den Befehl erhalten hatten, nack ?llxier au" ubrecben.

)Dié] Nachsrzickht, daß der Contre-Admz'ral Roussin den Ohrr- befchl iiber das vor Liffabon kreuzende Getrhwader erhalten habe, scheint sch zn bcstätigem. Arts Toulon nxeldet_z11a11, 'daßUder Contre:Ad111iral sich auf der Fc'cgatte „1a Guerrwrvek scmsxhzsfen werde. Im Tajo befinden fiel) 19131 nur 3va Franzgßscye eregs: schiffe, „la Syréxne“ u**d „la D21198111e““, da der Cchxf/fs-Eapj- rain Herr von Rabaudv, ÖL! dxsyzsx ,den Obrxbcfcyx uber das game Geschwader hatte, mit dem uoxrgen Tk)exle dcxyelbcn nacb

Schreiben , das der Präsden: dcs Minister-RatlH 1111term 31211 v. M. in Betreff der bevorz'tedenoen Wahlen an dze Prafekkkq erlaffen haben soll. Es werden darin zuvdrdcxß ]ol xnkze dre: Fragen aufgestellt: 1) Wie spricht fiel) im Nllzemgncn dre offent- liibeStinnne in Ihrem Departement aus, und 1v1e' verhaltxn fich die verschickenen politiscbcn Meinungm jn „munertscher Hmsxcht gegen einander? Wem messen Sie,'ab,2csehc11 von,dcn ?inhaq- gem der vorigen Regierung, den mezüen Emflus: be:: denen, dje sich zu den Ansichten der jcßigcn Regternng befexxyxn, oder (cyon, die diese Ansichten bekämpfen und zu dxr OyvonnonszDartet ge- hören? 2) Was versprechen Sie sich an dieser Beztehxmg 11a: memlicb von dem Wahl-Körper, wie er _yacv Yom neuxtten Ge- scHe konstitujrt worden ist? .*.) Welches nnd dxe .Kandxdaten der verschiedenen Parteien in Ihrem Departemenx, und welcher voy ihnen wird, nacb Ihren Ansichten, den Steg davon tragcy? „Was mich betrifft“, heißt es sodann welter, „,so erklare lch Ihnen ohne alle Umschweife, das; die Regierung sich bet den Wahlen nicht neutral verhalten wird, und daß sle guck) nicht wünscht, daß die Behörden es bleiben. ?lllxrxdmg's daß die Gesetze mit strenger Unpaxtethbkert und vorwurfsfreier Rechtlicbkeit vollzogen werden. Kem,offent: liches Jntereffr darf einer Wahlbercchnung aufgeopfert, kem Vcr- Waltungs-Beschluß darf aus andexen Motiven„ als denn], die das Wahre, Rechte und allgexnem'e Beste erhetschen, „gefaßt werden; nie darf eine Meinung fur em Recht geltep; Yve Ge: missens-Unabhän igkeit mus; geehrt, das Geheimmß beym 9113- ftimmen heilig geßalten werdcn. “Black) der Bxanjte tft fur sem Votum Niemanden verantwortlich." Aber zw1schen dex Unpax- tejlichkeit und der Gleichgültigkeit fur alle und jede Meinung xst

Tekccira aufgebrochen ;sx. -- 'Das Journal_ dn Connycrcc finds? es Wahrscheimich, Mf; das unter den chehYM de_s QMM: ] Admirals Hugon stehende Göschwzxßer YM Toulon cbcnmlls "M) ' dem Tajo segcln werde. Einem chchben 11an Toulon vom „51. Mai zufoxge, lag dicses Geselxtv.1der_'_, am Golf vm) onqu vor Anker, wo das Linienschsff „lg Btlke de Marsetlle“ dxe dnrch einen Windstoß erlittenen Havarxem ausbesserte.

Seit vorgestern sind dae Modelle fur dre Statue quolcojxs, welcbe auf die Vendäme-Säule gcsteUt werde)? soll, offeLtlxch ausgefiellt; 36 Künstler haben an daescr Prexöbewcrbung „Um!

1. * _ _ . gmmT-nOni1eUGazette de Bretagne isi weZen-Angrins ans [?xe Regierung, Bele;dignng der Pexson des KMl-Iö und“ der (He; richts:Behörden und wegen Rtxyretzung zum Burgcr-Krrege aber:

als vor ( eri t evgeu wonex), , , ' ! 111 Aus ??igiérngtn 27. Ma: wn'd geschr1cben_: „DthKor- vctte „le Ryöne“, die am 18. d. M. Toulon Vcrlgsyxjx hat, ist „am 23sicn hier angekommen. Dae Soldqten dcr bxcsjgen Garnzson haben den strengen Befehl erhalten., die Stadt mehr zu verlaysen, da die Beduinen noch immer häufig von den Bergen herab- kommcn. Die im Bande von uns auögxhobenxn Truppen„ deren Zahl sich anfangs auf 6000 Mann beltef, „smd durch dre tag- liche Desertion dieser Soldgtcn zu den Bedumey auf 135 Mann zusammengeschmolzen. D1e_bcwaffncten Bedumen und Berg- bewohner haben sich in großer Anzahl versammelt xmd wlelen fich mit den Truppen des Bet) von Konsiantme veremtgen.“

Großbritanien und Irland. London, 10. Zum“. Lord Althorp hat, in seiner Eigen:

überzeugt, daß ihre Grundsäße dem NaticnadJntercffe entspre- . kusm- erlassen, worin er a11zcis4k,_dqß die Regierung dem gcnmm: ten Hanse keine öffcntliche Grychafce vor dem lech gedenke.

Asten d. vorzu-

Die Belgische Deputation ist am Stk" AMPS "7 LMM"

angekommen und hatte am folgenden Tage eine lanSL UMR?-

ÖUUI Mik dem Viscount Palmerston. WWU DWLstbcn von Lord Ponsonby erhalten.

folgenden Betrachtungen Blatte vom 6ten d. M.: . „Wir können es uns x11chtxvcrsZILW unsere aufrichtige Bewundekung mit Hinsicht auf das BLULNMU

Dersexbe hatte am *.)"Zbcud

Die Belgxschcn Angelegenheiten geben dem Courier zu

Stoff. Zunächst äußerte er in seinem

des Französischen Ministeriums und des Königs Ludzvig PHFUM auszudrückcn, der, aus Liebe zum Frieden, besorgt fiir das 0311th der Belgier und um den Beweis zu geben, daß er dxe_-.“-T'_3ande der Eintracht zwéschen England und Frankreich immer !cftkklel ziehen wünscht, Oje Absichten des aufgeklärten Theéls de; 2791: gier begiinstigt hat. Wir hoffen nunmehr, das; die Belgxer „fc:- nen Anstand nehmen werden, sich den vernünftigén Ratl)schla_gcn Frankreichs und Englands zu fügen, welche nur in der AWM gcnmcht morden sind, ihre Wal)! bestätigen zu könnm 11111) ckck Wohlfahrt zu sichern. Eben so hoffen wir, daß der 51321111on- pold keine spröde Zurückhalttmg zeigen wird. -- So skhr :yxr m- deffen das Glück der Belgier wünschen, xmd so'se1)r :vxr dcn Prinzen hochachten, auf den ihre Wahl gefallen tft, so wcrhm wir doch nicht verfehlen, unser Bedauern in W9rten außzudrxxk- ken, welche vielleicht freier als angenehm seyn wurden, zvxnn eme der beiden Parteien durch ein unpassendcs Betragen err) Artax- gement scheitern machte, welches so ehrenvoU für die Kabinen? _:11; unter deren Schuß und Beistand es glücklich [)crbeigcführtworden Ut. _ Dasselbe Blatt sagt in seiner Nummer vom 7ten'd. M.: „Wir erhalten so eben außzuverläffiger Quelle schr wizchtxgcA1mw wir bedauern es, hinzufügen zu m(iffc-n , ungünstige Nacht!?!)tezl iiber das dem Prinzen Leopow gemachte Anerbieten der Yelgt- schen Krone. Die Konferenz, welche bis gestern Abend spat in! Bureau dcr auöwärtigen Angelegenheiten versammelt [var, hat in Uebereinstimmung mit dem Prinzen Leopold entschieden, daß die Mächte dem in Bezug auf die Souverainetät Belgiens vor- geschlagenen Arrangement, wegen der in Betreff Limhurgs auf- gestellten Bedingung, nicht beitreten können. Der PrmxTcopold wird demgemäß die Krone ausstblagen , wenn sie ihm vor:,der Deputation, welche heutein Londoneintrifft, angeboten wwd; diese müßte denn, was sehr unwahrscheinlich ist, _neue Instructro: nen erhalten haben, vkrmöge welcher sie die Krone unter den „Bedingungen cmböte, welche die großen Mächte *in ihren Pryto- kollen vorgeschrieben haben. Die Depeschen, welche diesen Cut- schluß anzeigen, und die Instruktionen ffir Bord Po'nsonby, alle Unterhandlungen mit der Belgischen Regierung abzubrechen nnd Briiffcl zu verlassen, si-xd gestern Morgen durch einen 1*-esonderen Courier nach Brüssel befördert worden. Die Französische Regie- rung wird demzufolge den General Belliard zurfickberufen, wel- cher in dieser ganzenAngclegenheit auf ex'ne- freundschaftlickye und aufrichtige Art in Gemeinschaft mit Lord Ponsonbv gehandclt hat. Wir haben wohl nichtnöthig, hinzuzufügen, daß diese Mitthcjltmg an den Belgischen Kongreß traurige Folgen herbeiführen kaxm; aber die Belgier dürfen sich doch schwerlich cinbilden, daß sie, 11_.*.cb. dem gegen sie beobachteten freisinnigcn und großmiithigen Betragen Seitens Frankreichs und Englands, diesen Mächten Gesetze vor: schreiben können. Sie würden am Ende die Thorheit cjnss sol- chen Widerstandes einsehen; denn wenn die Mächte treulick) die Verpflichtungen erfiillen, welche sie gegenseitig eingegangen sind, so hort Belgien auf, ein unabhängigesséaud zu seyn, oder es muß darein willigen, einen vortrsffiichen Monarchen un- ter Bedingungen anzunehmen, die auf Gerechtigkeit «egen Hol- land und auf die vernünftigen Wünsche der anderen Monarchcn begründet sind.“ _ *

In seinem Blatte vom Sten d. M. äußerte der Qouricr: „Wir sind aufgefordert, in Bezug auf den Artikel in unserem ge- strigen Blatte, woraus abgenommen werden könnte, daß Se. Königl. Hoheit der Prinz Leopold seine Absicht, die Bclgjsöxc Krone auszuschlach, schon förmltci) kund gegeben habe, ei11ige_9(ufkläru11g zu geben. Es ist, wie wir vernehmen, gewiß, daß, obgleich er sich der Entscheidm1g der gestrigen KOUch'LUz nicht widerscxxt, dcr Prénz doch keinen direkten 9111111611 .*.21 décser Entscheidtmq genommen hat, und daß er noch bereit if;, dic Belgische „Deputation zu empfangen. *Die Entscheidung der Konferenz beschränkte sjch hauptsä'hlicv «ts die Zurückberufung des Lords PMsonby, als Folge der Bkdingxmgcn, welcbe in den früheren Protokollen aufgestellt waren. Liver dic Repräsentanten der großen Mächte sind, wie wir glauben, bereit, jeden ferne- ren Vorschlag zu Unterbandlungen von Seiten der Belgischen Regierung entgech; zu nehmen. ZweiKmnmiffarien der Bchjschn Regierung, djeHcrranevean und Nothomb, sind bccctxs Mer ange: kommen und haben cineKonferenz mit dem Prinzen Leopold gehabt.

.Daffelbe Blatt bemerkt nun in seiner gestrigen Nurw er Über das Memorandum, welches, Brüsseler Blättern Ulfolak, dcm Lord Ponsouby von der Konferenz zugegangen scxm „sou (Swde Nr. 161 der Staats-Zeitung): „Eye wir ein rtclztlgcs Urtdejl uber das Benehmen der Belgier in dicser Beziehung fallen konnen, muffm wir wissrn, wan 11 djcses Menwrandum dem Kongresse zugestellt wwrken ist. Es ist vom “29. Mai datirt und konnte daher sehr gut 4 Tage vor der C'rtpqiylung dcs Prin- zen Leopold in den Händen der Belgiscbcn Mmmer mm. War dies der Fall, so haben die Personen unverantwortlich gehandelt, die es dem Kongresse verbeimlichten, Jdcr wußte der Kongreß davon, so betrug sich derselbe amnaßcnd gegen die großen Machte, beleidigend gegen den Mann, den ex angeblich zum Souverain wünschte, und in jeder Beziehung rucksichtsws gegen die Interessen der Nation, Man hatte ihnen gesagt, daß die Mächte in ihre Wünsche wegen Limburg nicht w101ch wnrden; man hatte ihnen gesagt, daß der Prinz Leopold„dte Krone nur auf der Grundlage der Protokolle annehmen wurde, 11110 dock) schritten sie, wie zum Sport, zu der Wahl, als ob es m dcr Abficht geschähe, einen Vorwand zur Proklanurung der Republik

noch ein gewaltiger Zwischenraum. Die Regierung hält sich

schaft als Vertreter des Ministeriums im Unterhause, ein Cir-

oder zur Vereinigung mit Frankreich zu haben , wenn der Prinz '

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