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“dit mar iren, den n:: ur e»;- * JF,?" „zr sich jescyht befiiidet, hat der General Dame aus mehreren QWx-Osfizieren eine Kommission zusammengesetzt txnd ?kwßkkkk die Ankunft deLs Generals Goetbals, dem er provisorisch den Be“
[ tiver dic lrmee iiber eben wird.“ __ , fck Dcr hiesige Militaiantendaut hat gestern -' 8000 Hm: tionen Lebensmittel an die 5))kaaiZ-Arxm'e_abgesandk; eme nsch bedeutendere Anzahl Rationen wird heute zyiammexgebrqcht. QDic Municipal-Beyörde ist aufgefordert, die nothtgen »kaUSPka-Dklt: tel berbeizuschaffen. „ „ . ,
Die hiesige Piunicival:Brbdrde hat dk" Besch! *gegch'xn- daß an den Thore" der Stadt, und besondcrs an dem St. Wal:
brtrge:, St. Laurkms- nnd »pjcrreuse-lerc, Barrikaden errichtet
werden sollen. , _ » .- * Die drei Schwadronen Kurarfierc, wclche Lllttlch vor cmi:
ger Zeit verlassen hatten, ßnd heute Morgen wtedcr hier em; eriickt, „ -
9 In St. Trond sollen vorgestern ungefahr 5000 Mann Hol- ländjkchcr Truppen gfalkst'n scv11, 1velch)e gestern gksnx Oder zum Theil den Weg nach Tongern emgesckolagcy haben 1ollen.
Dir Brtiffeler Zcitungcn, wclche gestern urn 8 Uhr Mor: gons in Lüttich eintreffen 101111311, hat“ man erst 24 Stunden spa: trr erhalten. Heute ist nur em cmxigcs Blatt, „der Indepen- drm“, in Lüttich angekommrn. , '
Der erste Bann der Burgcrgardc wxrd heute von Verviers in Lüttich eintreffen.
.. L_- Bon der Belgischen Gränze, 9. Aug. So viel die Liirtichch Blätter es auch ihrem Publikum zu verbergen odr“: zn vcmäxitcln suchen, daffclbe hat doch durch zahlreiche Fjiiriériinge, so wie durch die Ankunfrdeö Generals Dame scibst, erfahren, daß dieser Ueberläufer, der vor kurzem uoch m scHUrn Vcrhöhmmgcn dcr Hollander so iiberfi'cömend war, vor; den Lesteren auf das Haupt geschlagen worden. Der Prinz VFM „Oranien war es selbst, der die Holländer kommandirte und F.:; bci Haffelt bestandene Belgische Armec:Corvs völlig auSeinan: Tr'.“ spr 11919. Dasselbe hat sein ganzes Geschiis, seine Pulver: und Munitions: Wagen zuriickyclaffcn; die Bürger : Gar: dcn, dic sich dabei befanden, haben die Gewehre weggewor- t'cii nnd die Flucht ergriffen. Die Zahl der Gciödtctcn 10, d.: dre Mannschaften nicht lange Stand hielten, uicht „17912: dcm General Dame selbst ist es nur mit Mitkic 1111111in11, 11ach Wittich zu entkommen. »- Bcreits am Sonntazr dcn 71211 d. waren der Priiiz von Oranien und (er Prinz Fric- driöo der Niederlande in St. Trond, wo sie von vielen Einwoh- mm mit großem Enthusiaömus empfangen wurden. Man Meinte zwar, daß sich der Prinz von Oranien auch nach Liitticb wrnden witrde, doch wird hinznaefiigt, das; er es nur dann tiiun wolle, wenn von Seiten der Einwohner eine Aufforderung dazu aii ibn erlassen werden sollte. Das Heer des Prinzen in der Provinz Limburg beläuft sch, dcm Brrnehmcn nacb, auf 25,000 33.101511. 'Die freie Communication von Mastricht mir Holland 1511-15: iriedcr ganz hergestellt. » Bis zwci Uhr in vrrfloffcncr Nacht smd dic Flficbtlinge in Litttirb eingetroffen, und zwar nicbt mir ohne Waffen, sondern sogar ancki ohm" Blouson, die sie unter: ichrs, um nicht erkannt zu werden, abgeworfen hatten.
» Uebercinfiinnnmd mit obigen Nachrichten, meldet die Stadt:?lchencr Zeitung unter Achen, 9. August: „Heut; Mrracn cingcgangcnen Nachrichten zufolge, hat da:“; Holländx- Wc AxnweEorW bei Haffclt, nacb Vereinigung des Prinzen von Oranien mit dem General Meier, den General Daine auf das Haupt geschlagen, sein ganzes Corrs zersprengt und ihm alles *).-.*?crtchl abgenommen. Die Holländische Armee vat iiire Vor: posten schon bis gegen Mastrickytvorgcsckyoben und bedroht Lüttich.“
Drixtsckilanr.
Dreöden, 10. August. (Leipziger Zeitung.) Auf die in dcr Ssirift vom 19ten v. M. tiber die vorgelegten Entwürfe zu mmer Verfassungs:Urkunde und zu einem Wahigcsch erfolgten siändiichen Erklärungen sind der Landschaft die bdchficn Entsckilic: Hungen durch ein heute an den Landtag gelangtcs offizieUes De: krer zugckommcn. Aus der Vergleichung beider ?lktcnfiuckeser: giebt sich, daß über beide (Hesese in den meisten Punkten _voUi: 995 Einverständnis; zwischen der Regierung und den Stäiiden statxx'wdet und die noch zu crlcdigenden größtentdcils von wcsem: 111171111 Einfluß auf die neue Verfassung nicht smd.
Oesterreich.
Wien, 0. Ving. Rack amtlichen Berichten bestand der Zu: wachs der, Cholera:Kranken vom Civil in Ofen am 30. Juli in 45 und am 31501 m 60, zusammen 105 Personen; von diesen starben 55. _qcimscn 18. DicAnzahl der Kranken in der Wasserstadt und Nen: 1111: is: hierin nicbt mitbcgriffen. - In Petit) waren am 31. “Juli erkrankt vom Civil 45, davon starben “Z.". - In den Feldspitä: 1rr11 zu Ofcn und Pest!) sind am 2. August 511" Cvoiera:Kranke3n; gewachsen, 15 gestorben, verblieben noch krank 127.
Portugal.
Partschiätter berichten aus Lissabon vom 23. Juli; „(segen die Anhänger Dom Pedros sind seit dem 61211 1“. von dem ngxielit'icn große Erceffc begangen worden; cm Weckiirl: Agent wnrde grtödtct, und zwci andere Judividuci! wurden schwor vprivmrdct. In Folge diescr Ansscbwriiungcn ist m der gestrigen „Sri: Zeitung ein vom Justiz:Mmisrcr Mcndoxa an den m?usn PriizciJmmdanten Belfort gerichtetes Dekret kksch1c11kW worm ck. 1151741: „„Das Einlaufeii dcs Franzosiscbcn l,§cd'chkvaders tri dcn Tmo hatte amter den Bewohnern drr Hauptfiadr einc aljgc: iircmc Begeisterung für die Vcrrdcidigung dcs KruxgH mid res Vaterlandes und die außerordcntlichr Aufregunq crzcugt, die in km lcytrn Tagen k'iattgefunden bai. Nachdcm abcr decie Wrérc: UMF vcschwichtigi worden, MUZ“; die, gute Ordnxiirg wieder c'nx're: 1213 Und das Gesetz seine ganze Kraft Wieder €*!“w11117111. Drin- «WTM baden Sc. Marcstat bestimmt. daf; Sie 1111:- bei?:; zi; 0391-72 Lebenden Mitte! anwcnkrn. 11:11 drr von Préraxxcmic'.) germ: Personen, die man fiir Anhängrr dcr rr»:rkisiixiinairrm ““O-.r- tci chli, begangenen 91u61chwrifu119c11 em Exide zu, "“:-JWM. Sr. Ma]. habm zwar in der That :n Eriabrrmg gerracm, “.*-ax": ricie Errcsse faß allgemeinvon denen hcrvorgcrufyn wordrrx, r.:c rcrcii vacr wurden; aber die Gesesc imd d;“c Grrcckitigkcit. ric 1111151 das Gliirk der Nationen begründen und 1716 Throne unerschütter- 1éch airiirclm erhalten, erlauben nicht, das; Vcrbreci'en von aride- rcn Prtionen, als von den Brhbrdcn, oder auf anderem WeZc, ais auf dem des Gesetzes, gestraft wrrden.““ Deffenuugcachtet damm dic Unordnungen fortund dic Verhaftungen sind so zahlreich (115111 der Zeit, wo DomMiguel sich von den angeblichen Kortes zum KONZ Prokiamwn ließ. In den Provinzen ist eine aus der dir: sigrn K-öriiql. Druckerei hervorgegaugcnc merkwürdige Druckschrift im Umiauf: es heißt darin, das Französische Geschwader sry vol]: kommen gcschiagen, und nur einige leichte Fahrzeuge wären da: vvnqckommen; einige seven in den Grunk. gebohrt nnd die mei“- M11 von dem Portugiensckzen Geschwadcr gexiommen wwrden. 9115--
e, nir Rousy 1 Mesirmthom Miguels das Linienschiff
..... „.
„Joao 571.“ zurückgegeben, das von ihr unter dem Vorwande wre: der verlangt wurde, daß es nicht _auögerüstet gervxsen set). Dieses Schiff hatte in der That kein Takelwcrk, aher mne" grenze Artillerie und Mannschaft an Bord und 1er 11er den ubrigen Portugiesischen Linienschiffen in _Scblachtlmte auxgesiellt. “Der Admiral Roussin hat es dsnnoch [irrausgegxbei1, um dLL'UU; eigenniiyigkeit seiner Regierung zu zeige'n) Em starkes Engli1ches Geschwader erschien am 201101 vor Lisiabon: .es soll nach dem Mittelländjsrben'?)Teere bestiiimit seyn. Am 2111?" sammelte der Vice:?ldmjrcil Roussin sein GrsWwadcr, das den Tajo xenclang in einer Linie aufgestellt war, imd beute friili ist ex“: _bis nach Belem hinabgescgelt. Ein großer Then docs"- (Henixwaders wird bald den Tajo vcriaffen, und nur zwei ,Zrcqatten und- einige Briggs werden liier bleiben: drr Birr: 9101115111 wird den abskgelndcn Theil dss (Hey'cbtpadcrs 111 _Perion “xuvrcn. “O9?" Miguel kommt liäusig aus seinem Pakia'tc'von „15191111 nacb Tls: sabvn und besucht zu Pferde aile “Poitou m und *ansicrlialbxder Stadt. Wahrscheinlich wird er in seinems))kinistkrmm cincZ'Oer: änderuna vornehmen, derm das Volk murrr laut gigen kasyeidr. Gegen “Tir Portugiesischen Marine : Lmzierc, dre cruf _dxn Geschwader gcnommemn Krregch1ch1ft
von dem Französischen . _ _ ' , fm beßndlicb wach, wird eine Untrrmcbung cmgciexicx. Dic Haiwr : ?Lixklagepimkte sind: 1) Daß sie W] Bc- fehlen ihres Oldmiralrx *))Zailöclkos mehr gsßorsaiikt haben:
2) daß sie die Portugiesische Flagge 2111923031211 11110 119 dreifar- bige aufgepflauzt, unmittelbar nachi§cn1 xas Franzosisch Gxxckzwa: der die Einfahrt in km Tajo frrrirt hattr um“ am erxteu Yinrmc vorbeigcseaelt war; 3) die Ehre mix Wurde drr National:,xtaggc nicbt bucht) einen Kampf bcbanptet und endlich deii_Dc§e11 ge: gen ihren eigenen Rufnhrcr gezrgrn 311 v'abcn, als „dreier a_r:f das Verdeck dcs „Joao“ stieg, um [“ck-LÜNEN zu zwmgcn. nch am ibrcu Posten zu brgcbkn und zu kampfrn. , Der Arrakis“ driver Gesandtschaft Dom Mignpls in London, Ritts? YiibeirYUSarawxa, ist auf einem EUZUTÖM Dampfboot? MUDC'PUQLU sur dic Irc: gierung angekommen.“
Inland.
Berlin, 14. 911191117. Aus Saarbrückcxr schreikr mcm: Der 3. August war ftir die Bcwoimer Saarbriiricns einc rr.- freulichc Gelegenheit, ihre trcuc Liehr und ?lirbaxigiicbken 1111, unsern verehrten *))Tonarchcn aufs ncur an den Yagllcgen zu können. Nicht die Anordnung der Bcdorde, sNWkkU einzig und aUein dcr biedere Sinn der hiesigen Bewohner und bcreirwi1iigx freudige Mitwirkung unstrer braven (Iarnison mchten dieics “51:11 zu einem der schönsten, ivejche wir hier noch gefeiert [);-“ben, und es zeigte sich recht deutlich, wie 90166“ von dem chankrn diircti: drimgcn isi, daß es, besonders in dem jcyigcn Mrtgendiick, mch: genug ist, fiir unsern weisen frommen »).ikoiiarcch, der (“U.cix Sein rnviqcs kräftiges Benehmen drm vicirii 'Wchbatev, Miche
* Sein Volk“ Ihm zu vrtdanken hat, in kcrncncrii Zrit ami), noch
die der Erhaltung des Friedens viiizngchg: bat, iiiLOSll'Ukli zu beten, sondern sich frei und entschieden fiir Seim sachs zu be: kennen, die auch stets die Sache des Barermndes is!, und dem geliebten Vater zu zrigen, daß wir Jhm vcrtrancn, und das; auéo Cr auf uns vertrauen kann, wum Er, zur Vrrthcidigimg Seincr Rechte und der Ehre Seines treuen Vojkcs, gczwrmgeu werdcn some, das Schwerdt zu ergreifen. Das Fest wurde den 2111an zuvor dnrcb *Das Abfeuern dcr Böller und das Geläure sammt: licher Glocken angekündigt; auf dem Thurme dcr Haupt:Kirckc waren die Hautboxßcn des Irm Husaren-chimems vereint mri dcnen des Berg:?lmtcs aufgestellt: dic dcs 2811211 Negxmrnis befch1offen die vorbereitenden Feierlichkeiten kUkck) den großen Zapfenstreich. -- “Den andsm Tag str":!) Morgens wurdc kas Fcü auf gleiche Weise begonnen, 11111“ das: dic leisteten Ham; boisten, auf dem Tbucmc dcs Geineindehauscs aufgcsirljt, „113. wechselnd mit jenen beziiglicde Chorale und Lieder spielten, Um 7 Uhr waren die Zöglinge der seit mehrerer! Jabrcxi hier bestehenden Armen:J11dusirieschn1c versammelt, um Die fur sic bestimmten Gcsckymke in Empfang zu ncdrncn: iodaim wurde eine schöne passende Rede im (Kymnasmm imd sl'äskkÖLU bci vrt: [cn Häusern der (Hotteökicnsi in sämmtlichen .Kircbcn Zrbakrcxi. Bei der darauf folgenden Parade batten In: und “Iiixé-karr, welcbe Lcßtcre aus dem bcnarr-varten Fraiikrcicb iW zahirciw ein: gefunden hatten, Gelegenheit, die schone Haituug unserer TUM: ven zu bcwnndem, die, eben so brav 171151117911, al:“- wcrthc (Haste bei den gleich gutgefiimrcn Bürgern Saarbriickcns aufgenommcii smd und fiir den Fall eines Krieges die Hoffnungen dcs Baier: landes ansmaäyeii. Die Cafino:(:5cscllschaft hatte: ein Gasmmbi von 120 Couvcrtö vcrausralsrt, an wcichrm dic Hcrrem Oiffzicre Ter beiden hiesigen Rrgiiiirmcr Und der ).“andwckir, sodann mm .Der".- tation unserer bicdcrn Burgrrsrhafr, Tvcii gcnommrn harm]. Es war eme wahre Frrudr, dic buntc Reihe zu iiberichanrn, arc: noch mehr die tibereinstinnncnde Fröhlichkeit, wcicbr bei diese“!!! wahr: baftm Nationalftstc allgcmcm hrrrschxc und in einen enrixusiasii: schen Juve! außbracké, sobald Die Gesundheit unseres griicvtxii Monarchen auSgebracyr oder Sciurr in den vielfach grsrmgcixcn Volkéiiedcrn ZcMcb-r wurdc. Ilm ?Tbciid wurdc cin Friicrwrrk ab: grrraimt: dre beiden Kassmrn Wach grsckmmckvoil cr1ciiri*1ct. Dic ?lrmchrrwalmng batte an diesem Tage Brod an dir dedrtrftigcrrn Brwvbncr der Stadt ar,1s:hr11mi iao'icn umd, drm bckanmcii, frommcn, woblrbätigcn Sinne- iixiirres vcrchrim Kr: mg cmsvrcchd, einstimmig bcschioffrn. dic gcscxziiäirn Akgabcii fiir 'vffentlichr Bciustigungcn, frriicr cine bci xcni Gastmadir an dem Geburtsi'rüc Sr. Majostät ]??köinai m erhebenden Koilcixr, Bleiben!“ dazu zii vcrwendm, aiidicscm scierlicii scköixci1 Tage ciijr misgsicbst brdrmcnde Vcrrdeilimg an die 917111011 zu MÜÖOU, 'Der Zubkl, drr bis tir? xn dir Naciii biiicjn durcb dir ganzr Stad: sich, zrxgtr, wo in brtidcr1ichcr froher)..chcrcinüinmmiig Tir Bitrxcr und das Miixxaxr, okmc die mmdrsm] Errcssc, sicb Drin. 17191621. zcigsr drmiick), das: dir Ttxriinahim an dirirm Wikis" Frfie bcrziicv mix aiigrmciw war. Tairicndr [*ab-cn ai] dicscw Tag:“ 5111 «UWÜÖUZLU! Herzri: ikirr Niich 11chrnd chgrn dcr; Htiiinut crerrrhxkr; Wort erhalte mis Wü) rcctzt 1angc iirjscrii fm“ Scxx' "Roxi' io varcrmx) grv'nmicéx Monarcbmi; 11115 von aller Z(M“)? (7191111 211“: (*17151!'*1as11111*ch“k 1171135111 9111201111Herzlichkcii. „Heil Dir im (»I-irgcriraßz“.
_- NaWr'chten am"- Elbcrsrid ztisOlgc, isi Se. 51011191. Hoheit der Prinz 91110th am 10tc11 d. M. in Elberfcld cillgk: troffen und hat, nach eriolgtem Pferdecchsel, die Reise nach dem „Haag fortgesetzt.
» Wie aus Tilsi: gemeldet wird, haben etwa 50 Mann der im Lager bri Tackamcimcn bcßndlichen Polnistbcn Soldaten, nebst mehreren Offiiirren, zu entweichen versucht; sie sind xcdocb von dem Lager:Cordon zurückgedrängt worden. Hierbei sind einiarScbüffc qrsallrn, und ein Pokiisthek Soldat isi vcrwrmdcx worden. -- Gegen die schuldigen Poirn ist cmc Untersuchung cm- geleitet, auch sind, dem Vernehmen nach, den Offizierrn dir ib- UM bis dahin bkloffcncy Waffen ahgrnoiximrm Mrd"?-
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C h o l e r a. Nach den neuesten amtlichen Berichten waren in Dunz “ k e s storben Beß criran t. „rene en. ge „ . geblie bis zum 8. Aug. 1202 257 874 71 Es kamcuhinzn am 9. ; 21 “.! 10 80 : 10. : 11 12 10 68 Summa 12.4 271 89/1 69
Ju Tem KixrgicrungsKFezirk Danzig siiid iiberhaupt
kr
erkr. genes. gest. g
1) Im Danziger Stadt:)Bezirk ..... 1234 271 894 ; *.")Jm (Dunz. Landkrkis 111 .;60rtschaftcn 155 117“- 11:2 3) Im Neußädter Kreis in 35 : 2-18 5:2 “158 4) FmKarthänicr Kreis in (; : 41 3 26 51 Im StargardterKreisin :! : „19 3 23 0) JmElbingrrLatidkreis in 10 : 255 01)" 175 Summa 80Qrtschaftcn 1088 41-3 1390
Von allen diesen Ortschaften !icgcn nur die 10 des C1 ger „Kreises, dir bex'dcn res Stargardter Kreises und rin »: dcs Karthausrr Kreises außerhalb des um Danzig geschloq Sanitats-Cordyns, Und bei L dcr letztcrcn Orte ifi 95, er sen, das; sie nicht von Danzig aus, sondern von andrrwarts ' iuücirt smd. Es zrigt sich also hier auf eine '.," die Augen sy _«rxxde Weise, wc1chr11 Schuß der Cordon gewahrt,
Zn dcn Öffentlichen Lazarctb:9111sta11c11 fikkbk" auch hier
hältnißmaßig wrnigcr Persoxieu, als 111 den Privathäusern,
Jm ».Naricnwrrdrrschen RegierngS-Bczirk i- LivpiUkcn e:“nc Mei1e vrn Caimfcc nach einer Bcjjack), gung des Königl. 1.111?r-€1h1:chcn ?lmtcs in Culm die Cholera gebrochen,
In dcr Stad! Move liaben sick» am 7rc11 d. M. die “ ren der Cboirra gezeigt. Es sind daselbst bcrritx 2 Personen krankt, einc dcrsclbcn bcßndrt sich jedoch auf dem chc der nesung. Nicht im: die Hrirrscr smd Zriprrrt, sondern auch ganze Stadt ist sogleick» ccrnirr worden. „
Jm Ziraékiixgcr Kreise ist in dcm Doric Sipczewo 3. ?inng kik COvicra an:“;acbroaxm, Von 3 Erkrankten ist rsiis 1 ch'wrvcn. Dic nvrixiZcii Sichrrbeitß=Maaf4regeln sogleich getroffen.
311 die .Konrunralensxait zu Straskurq wurde 50501 v. M. ein Kriecht arts Strasburg aufgexiommcn, der drm Poimscbrn Gebiet, :yrbin er ?lvvrovisionncmcnts:Ge stande“ verfahren batte, xnrxxckkrbrrr. Nach eintägige!" ?lufen daicjbä erkrankre er an der Cbolcra mid starb am *.). d. M.
“Zn dem Ncgieru1rgs:Bezirkc Posen sind- in Stadt Poscn „m Dcr Eßoiera
Bk
crkranit Icncicn gestorben
51:2 zmn 91911 Ying, 350 101 221 ? ES 1471101 115sz Mi 10 : *.*)- .11 1.1 11 : : 15 12 16 12 . : 11 11 8 Summa „129 135 255 und zwar vom Mikitair 5-5 26 25 » : CM! „37.; 109 23.3 1
In dem Konig]. Amtsdorfc Sadtke im Wirfiycr smd bis zum dtm d. P'. ._31 Personen erkrankt, von denen schon vcrswrbrii mid ;?1 nch krank liegcn.
In dcn Stadien Schrin1m an der Wande smd bis 71cm d. M. „_; Menschen erkrankt und .; davon grüorbcn.
In Schwerin an der Marthe dabei: sich viszum1 d. M. schr" 11 Sterbefälle ereignet.
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Ern drr Rcdactioii aus Hamburg zugckcimmms an." 111??- Scbrci'orrr Vor]! 1511911 0. 1:1 Betreff der daselbst vor zem stattgebarrcn unruhiger; ?lnstrittc, kann als solches in (“97 Smats:3citqu Plak iindrn; nur dann, wenn der Einsender drrré'» scixie Namdairnmchuna einc (_chähr fiir “7115.70 !ciy'irt, iam; davoii (chranrb gemacht werden, und
*
ioicbe's alédann geri! gcscbchrn.
Kßniglichc Scbauiviclc. Montag. 15. 91119. 3171 Scixauiviclbanic: Dcr .Kaits
„Krrrrgsrartiiaics "»rarrr. Moxiraa, 15.9519. Porzia, Lurtsyxc! m .; “30th.
„41 1; » U (1 1' ? i _; (“ [; *"- ! ck (7 11. , .11)1_!ci'(];-m. 9, 11121181, 316105“! “111.1. 311111211 4-11. k.!!M-Zj“ 12,2. „711914111. 70.1 111158. (1195 110119) HQI.
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ÜTWSW ZW ZM"UQM1ÜW-
Paris, 5. Aug. 5proc. Rente 1-. compi. 83. 5- 66117. 83. Zyroc. pr. (30mm, 51. 45. “n «our. 51. 40. ' Neapol. yr. compi. 65. 535. fin 00111“. 03. 80. 5proc. ““ Reine perv. 41.7.
Fka1!kfttrt a. M., 11. Aug. Ocfterr. 5proc. Metall- 4proc. 65]. 651. L-Zproc. 40. 1pror. 16,2. Br. *“ Act. 1150. 11-16. Partéal-Obl, 112; 1121. Loose zu 1 154“. Br. Pom. Loose 41J. G.
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chactcur J o b n. Mitredacteur C ottel.
Gedrxickt M 171. W. „01179-
Fn Königsrcrg sind; * : erkrankt genesen gestorbkn geblje d:? zum 2. August 1.33 1 W 61 ; .Z. ; 43 “2 1.9 Z') , : 1. - 13 “.* 213 105 : 5 : 06 ",' “21 131 : (i. : 02 0 435 1-39 : 7. : 511 5 “2.“ 79 Summa „1 19 “.)-3 217 179 MW zwar vom Miiitair ii 1 7 .'" vom (Zivii 3-75 1.1 “.'10 11.
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
_ „Berlin„drn 15. ?litgufi. , Sr.Ma1,e11at_dcr König sink.“ gestern 3611 ZWÜH wich vasdam emgctroxseii.
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Sc. .iionigl. Maieki-Ét haben dcn bishkrigen Zandzzerirbtsrmh ,jxfnchs zum Nach bei dem QberMandegeiickyke .in P.chr; rn Llucrgtiäwgst zn rme-mcn gcruht. “
Brkannimacbnng.
Eben sv, wir bei dcr weiteren Vcrbreituxig Her Cholera; ankbejt in den Wcichsrl-Gcgcndrn durch die Verordnung voin " d. M. „die BeobachtungSÉ-inir an der Leva, der aye, dem onmbcrgcr:Kana1, der Netze, Warthc, Ovra 111113-
der Oder, von Tsckicher§ig aufwärts bis Oderberg in Obe!"- ch1cfien, in einem Sperr:Cordo11verwandelt ist, so ver: net die untcrzcichnctc Jiiimeyjatzßommisswn beim Vorschreitrn er Seuche bis Nach UUT Zärwcrin an Der Warthe, das; auch ganze Beobachturjgs:Liiric an der Oder 11:11) Die:
11 ow von Tscbicherzig abwärts, bis zum Eiiifiuß in die Ostsee, in rnSperr-Cordon verwandeltwird,sodaßalsogcgcnwartig 1 "91111111 der „Oder liegenden Lanchtheiic von den westlich dic; Stromes gelegenen kur?» eine strenge militairischc Be: chung wirklich abgesperrt sind.
Die von dcr ösilichen Seite dieser Sperrlinie ankommenkrn rsonen, Waaren und Thiere sind derselben Behandlung unter- rfcn, als die aus dem Ausland: kommrnden nach der Instruc- 11 vom 5. Lipril 11. Juni) d. I. Es werden daher an dieser ic die in der Justructivn fiir die .Kontmnaz-Beamtkn vom 5. rx“! (1. Juni) ?.J. angeordneten Einrichtungen getroffen. Es 11 auch diesc Linie nun nicht mehr von der o'siliäzen Seite her den im Publikandum vom 6. Juni d. J. bezeichneten Legi: ations:Karten vasfirr ivrrdcn, vielmehr miiffen Personen, aten nnd Thiere mit den in dcr Bekamrtnmchung wegen „führung der Gestiirddcits:Yttc1"ic vom 5. Avril d. J. ange: neten Gesuj1dhk115:.)(skkstkn odcr Reiic-Päffen oder mit den .28. 35". 46. der Instruction fiir .KontumaF-Beamte vom ?iprl (1. Juni) 0. J". beschriebenen .Kontunmz:Jciieinen ehen ich und unterliegen nack; Maaßgabe dieser Legitima- en unter Beobachtung der *))Tod-ifirationcn des Publikandums ! 17. Juni d. 3. dem im §. “.'. der Bekanntmachung vom M*ril 11. Zum") d. J. vorgeschrirbenen Verfahren.
Den Königl. Ober:Pra*sicicn, in Uebercjm'timmung mit den mgl. (5cncral:.K“o111111a11dos, isi die Bestimmung und Bekannt: chung der .Kontumaz:Plasc, so wir derjenigen "Durchgangs- ktc, iibrrlaffen, ivo Reisende und Waaren mit reinen Gesund: s:?im'steu dcn Cordon vassircn krirfen.
Auf den Grund frtiher ron ker unterzeichneten Junkie: 1; Kvmmisson erlaffcncr Bckaimtmaéqungcn werden die gestellten Militair:Pofir-1 a':_,_:cwjeseii werdrn, gegen Per: en, welchc Vcriricben sollten, den Cordon, vorhergegan- er Warnung ungeachtet, “,n uberschrejtcn, die Gewalt Waffen in gebrauchen und namentlich hartiiäckige ntravenienteu Ulékkrzuschießkn. Wenn ichen bei siibung dicser *.*)Zaaürscx-el cen Militair:Bcvörden alle Vorsicht ' Behutsamkcit ;Ur Pflicht gemacht ist, so haben sicli leicht: ige .Kontraveniemen dennoch, den Sckoaden selbs! beizmnefferi, fiir sie aus der Uebcrrretimg dicser Bestimmungen entsprin; wird.
Berlin, den 15. 911191111 1331. .er Shri,“ dcr zur ?lbwehrung der Cholera nickergesegtrxi I])“!!!"rkdiat : Kommission,
v. Tbiic.
* Am-grkommrn. 'Die Kaisers. Rnssiscben Fckdia'ger Gun; 1chw111 jmd Siatich-ckrn, 1115 Courierc VOLL Nimmersatt. *Der «Korrigl. Franzrüirvc .K'abinetöWvuricr Triis-t, “orm kls.
Zeitungs-Nachrichtcn. A u s l a n 1). Frankreich.
PaKrö-Kammcr. Ilm 53“. Augufi fand wiedcr eiiie öf: kl1che Sikung fiori, worin ric .Kamrner sich aber die Adresse dcn König beratVen ontc. Von den 189 Pairs, woraus in em ?lrigcnblick dic Kammer besteht, waren nur etwa 50 Mit: der zugegen. porla'ufig rock» an W: Brratdungen der Kammer nicht er! nehmen k'o'nntrn. Nachdrm der Präsident die Botschaft _DrvunrrmMammrr 111jf§cthe171, worin diese ihre definitive iammenftckmng anzcixir, wurde eine Kommision zur Prüfung er Bittfckxrift mehrerer Gkäubiger des Vicomte Dnbonchage MZ", welcbe nm die Erlaubnis: baten, ihren Schuldner gc: glich einziehm lassen zu dürfe". (B-xkanntlick) sist der V1“: tr bereits Wegen anderer Sebu1den im Gefängnisse.) Dem- | 171191 der Präsident die Eingabe des Grafen v. Monta- bert vor, worin dieser die Kammer ersucht, den egen ihn und Herren v. Cour mid Eacordaire eingeleiteten From? wegen ffnung ciner Freischulc vor ihr Forum zu ziehen. Er bemerkte ei, das; d;: Kammer s1ch hier in einem ganz besondern Falle Ude, indem sie bisher immer nur kraft einer Königlichen Ber: ming als oberster Gerichtshof zusammengetrcten sen. Die ksamnijnng brsch1oß,einc bcsonrrrc Kommiffion mit der Unter.- "UI dieser ?lngcleqcnbeit zu beauftragen. Als jest die Bem-
Ugtn iiber dicAdreffe beginnen sollten, verlas derBaron Paéamer ., nachstehende, Tages zuvor ihm zugegangene Ychre1bm des asidentcn des Minister:Ratht-s; „„.-Mein HM Prasident! Dix
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Zehn Pairs rntfcbuldigten sicb schriftlich, daß .
'Allgemeine
Preußische StaatS-Zeitung.
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Berlin, Dienßag den 161?" Angus.
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Berathungen Über die Adresse sollen morgcn, Montag den 81cm, nrdcr Pairö-Kammer stattfinden. Die Pflicht der Minister er: [)erscht, dabei zugegen zn seyn, um der „Kammer dixjcnigcn Aus: sck1usse und Erklärungen zu geben, die sik ctwa WÜUsMU 111514)"- Leikcr ist es noch nngewjß, ob niclit dieselben Berathungeu mor: gen auch in der Devutirten:Kmnmer beginnen werden: wäre diss der Fall, so. wiirde das Minifierium sich in der Umnöglich: keit befinden, den Debatten in beiden Kammern beizuwohnen. _Sollten Sie es unter diesen Umsiändrn nicht fiir angemessen mrdeu, Herr Präsident, der Pairs-Kammcr dic Vcrtagung ihm Diskussjon bis zum michfien Mi::wmj) vorzuschlagen? Jede Schwierigkeit würde dadurch beseitigt und das Mmisterium in dcr: Stand gesest tvcrdcn, eine Pfiicht„ dic ihm am Herzen liegx, zii erfiillen. Empfangen Sie 11. s. n.“ “ Mehrerc Pairs riesen !)icraus: „Es findet ja Heute gar krinc Siynng in der Depu- iirten:.Kammer statt?“ Nichtsdefioweuiger ließ der Präsident tt'oer die Frage abstimmen, ob du: Brrathung sofort beginnen, odor bie; zumMittwocb auögcsest werken ioUe. Da an der ersten lesiinunung nicht alle Anwesende Theil nalwnen, so wolite 'der Prasident eben eine zweite veranlassen, 1115 der Herzog von 0 l) o i se ul mit dem Borschlagc hervortrat,1unächst in denBureaus von dem ?ldreß: Entwarfc Kenntnis; zu nehmen, die öffentlube Beratyung aber erst am Mittwoch, wo kann jeder der Herren Pairs bereits seine Ansicht darüber festgestellt haben würde, statt- fmdcn zu lassen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. & Fur die Deputirteii:Kam111cr war die nächste öffentliche Oisung erst auf den 1). August angesrßk. Es sollten darin die beiden Proposition": der erren Salvc'rtc uud Bavoux uber die künftige Organisation der airs-Kammer und die Besoldung des Präsidenten und der Quä- km der Kammer vorgetragen werden, denmächst aber die Berathungm iiber die Adresse beginnen.
Paris, 8. August. Vorgestern Abend ertheilren Se. Ma]. dem König!. Preußisckyen Gesandten, Freiherrn von Werther, eine Privat-Auditnz, welehe r eine Stunde währte. Gestern empfing der „König den Belgischen Gesandten, Herrn Levon.
Ein Abendblatt berichtet, gestern sev zwischen der diesseitigen Regierung und dem Belgischen Gesandten, Herrn Lehon, eine Uedereinkunft für den Unteryan der Französischen Armee in Bei: gien abgeschloffen worden. Alle an unsere Truppen zu 1111111791:- den Lieferungen sollten haar bezahlt werden, und am Schlusse des Feldzuges wolle man auf freundschaftlichem Wege über eine Entschädigung iibereinkommeu. annixekrh Colle vorxäufig an Be!- gien 50,000 Gewehre für die Bewaffnung seiner Freiwilligen und Biirgcrgarden liefern.
.Der Marine-Minißer hat an die See-Präfekten, Gouver: neure der .Kolonieen und BefehlShaber von Französischen Ge: schwadcrn oder Sckiiffs-Divisionen nachsiebendes Rundschreiben erlaffen: „Paris, 6. Yugi"? 183]. Mein Herr! Das Supple- ment zum Moniteur vom 411211 D. M. hat Sie benachrichtigt, daß eine Französische Armee in Belgien einritclt, um die Unab- hängigkeit und Neutralität dieses „Königreichs, der vom „Kröni e ubernonnnenen Verpffickitun gemäß, zu beschiisen. Alles läßt hoffen, das:, wenn Feindseigkeiten auf dem Belgischen Gebiete zwischen unserem und dem Holländischen Heere stattfinden sol]: ten, diescr Krieg nur von kurzer Dauer seyn wird. In der dop- pelten Absicht, die davon untrennbaren Uebel so viel wie mdglich zu mildern und ihren Kreis gewissermaßen enger zu ziehen,'ve- Hehit der König fiir jetzt, daß auf die .Kolonieen, Schiffs:Sta: tionen und den Seehandel „Hollands kein Angriff unternommen werde, insofern die Schiffe dieser "Macht nicht ihrerseits Feind: seligkciten gegen die unsrigm begehen. Dem gemäß ist bis ]eyx noch keine Anordnung getroffen worden, weder um auf die in unseren Häfen befindlichen HolländisMnSäxiffe Embargo zu legen, noch um diejenigen, denen unsere Kriegéschiffe auf dem Meere begegnen möchten, anzugreifen, noch um Kaverbriefe an solche Kaufleute zu bewilligen, die, ctwa auf einen erklärten „Kriegs- zustand fußend, Freibeuter auéznriifien wünschen möchten. Man darf annehmen, das; der Frrthum, der in diesem Augenblick die Holländrschen Truppen znr Bericizimg des Belgischen Gebietes bewegt, von kurzer Dauer sehn, und daß er in keinem Falle bis
land fortgehen werde. Das Kabinet im Haag ist von den in dieser Hinsicht vom Könige getroffenen Anordnungen in Kennt: m'ß gesetzt: wenn aber die Holländer gegen unsere Erwartung die Fcéndseligkeiten zur See beginnen sollxen, so sind energische und schnelle Maaßregeln gc-Uommrn, Um grreckote Repressalien rms: zuUben und unserem Hanxcl diejeniZc Untersrüstmq zii gewäh- ren, die er von einer alle Jnterrfsen beschüyenden Regierung zu eerarten berecbtigt ist. Sie wrrdexi die Giite haben, hiernach den Commanrenrs der unter Jvrm Befrhlen stehrndcn Fahr: zeuge angemessene BerbaitungS-Bcfchie zu ertheilen und ihnen verdoppelte Wachsamkeit, zugleick aber auch das Enthalten von 1edem feindseligen Akte, wenn nicht eine offenbare .Hcrauöforde: rung ßartffndcn solitc, zu empfehlen. Empéangm Sic :c. égez.1 Graf v. Rigny.“
Der Temps stellt folgende Betrachtungen an: „Die Mei: nung des Publikums rider „Krieg und Frieden hat sich 1911 "zwei Tagen ziemlich festgestellt. Man glaubt nicbt, daß rm ailaemei- ner Krieg das unniitteibarc Resultat der jesigm Waffrnergrciiung scvn werde. Die Demonstrationcn Frankrcitbs und Ewgkands werden Alles abba1rrn, und man ivird sick» dami: begnügen, uns im Geheimen Schwicrigkexten zu bereiten. Die Frage über den Europäischen Krieg oder Frieden wird vielmehr in London im Parlamente und in Paris in den Kammern entschieden wcrden; dort hängt sie von der Reform-Fragc ab, die ein anderes Kabi- net herbeiführen kann, hier von per politischen Linie, der man folgen wird, so wie von der Modificiruyg yder Veränderung des Ministeriums. Die Adresse ifi cs, dae m diesem Augenblicke über die längere oder kürzere Dauer Yes Ministeriums emscheidm diirfte. Wie diese ausfaUen wird, laßt sich schwer sagen, denn aus der Ernennung der mit deren Abfassung beauftragten Kommiffa: rien tmp aus der Vertheilung der Stimmen bei dieser Ernen- 1 mms wid ck klar, daß die Kamm" schr goiheilt isi, Man mis
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. Uhr dort.
zur Hervorrufung eines Seekrieges zwisüien Frankreiäi und Hol: _
1831.
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jedoch, daß zwei Hauptpunkte vortäufig fekkgeftellt find; erfiens hat mai) die Nothwendigkeit erkannt, unsere auswärtige Politik, tyenn mehr zu radeln, doch wenigäenö die Aufmerksamkeit auf Y!? A" 113 i_mkeu, wie dieselbe geleitet worden ift; andererseits !!Z 1110.11 eiwg dariiber, daß Alles vermieden werden miise, was “",? Ianbche Veränderung des Minkßeriums herbeiführen könnte,
D1e5§11111mer siehe zwar ein, daß es dringend nothwendig isi, dre .Berwaltuug zu Yerbeüern, sie ist aber ihrer selbst noch nicht gew'lß genug, _nm krajtige Mittel anzuwenden. Die Konmiisnon schemr also eme therlweise Veränderung des Kabinen in einer entschieizenxren Nganee zu wünschen, und man würde demgemäß nin? diejenigen Mitglieder desselben ausfcheiden lassen, die dureh dixvorgegangenen Ereigniüe am meisten bloßgeßellt nk. Jm Co; "Mä Ö“ PatrY-Kammer nJar Graf Siméon zum erichtersiatter :rnamzt, alk dae M1tte_ zwischen den Herzvgm Decazeö und von Broglie, dl? „mau anfangs als Kandidaten fiir dieses Geschäft auxstellte. Die 1a:1ge Adreffe der Pairs:Kantiiier ifi, wie man. versichert- uur rmx Paraphrase der Thron=Rede; dies ck| sonder- b*arx dg es fast keine Stelle in dieser Rede giebt, die durch die Ereignisse nicht völlig widerlegt wordm wäre.“
“_ Ekbqen dieses Blatt meldet: „Gestern war die Adreß- .Kommnßon dcr Deputirtm-Kammer um 1 Uhr versammen. D“: PWM"?! des MÜUiskM-Nakbs begab sich, vom Grafen Se- baßmm begleite], um “2 Uhr kahm und blieb bis beinahe um 5 Wie es scheint, waren uuindlickxe und geschriebene meerkungen von einigen Mitgliedern der Kommission an Hrn. Perser gerichtet worden, um ausfiihrlirhe Erklärungen von seiner Seite zu. veranlassen. _ 9116 Herr Pér'ur erfuhr, daß die von Herrn. Etienue'redigirte Adresse einßimmig angenommen worden sev, wu er die Stirn gerunzclt und gesagt haben: „Wie kann das, was Herrn Dupin d. 21611. zusagt, die Billigung des Herrn Dupont v. d. Eure erhalten?“
Der „Kaiser]. Rusfistbe Gesandte am Spanischen Hofe, Hr. v. Oubrrl, :| auf seiner Reise nach Madrid hier angekommen.
Einem Lyoner Blanc zufolge, war der Herzog von Ragusa am 27fien v. M. in Turin angekommen.
Aus Brest schreibt man unterm ;Zten d. M.: „Der Vicc- 91dmiral Roussjn wird auf dem Linieu-Schiffe „Suffeeu“ hier erwartet: er muß den Tajo am *.15. Juli verlassen habxn, nach: dem er die Vollziehung des abgeschloffenen Vertra ei gksichert; ryahrsxheinlicl) hat er das rasirte Linien:Schiff „* alias“ mit emißeu kleineren Fahrzeugen für die Sicherheit unseres Handels zuruckgewfsen. Das Gros dcs Geschwaderi wird, wie es heißt, unter denBefeh1m des'Comre-Admirals Huson, nach dem Mit: telländischen Meere zurücksegeln.“
Die von der National:Garde veranstalteten“Sammlungen vou Geldbeiträgen zur Unterstiitzung der hiesigen brodlosen Ar- beiter dauern noch immer fort; im zweiten Bataillon der achten Legion haben sie bereits 3315 Fr. eingetragen.
.Der General Dubourg, der, wie man sich erinnern wird, am liten v. *))", verhaftet und eines Komplotts egen die Sicher: bei: des Staats, so wie „der Vertheilung von Ökunition, ange: klagt wurde, ist nach Zitagiger Gefangenschaft in Freihei: grsext Worden.
Paris, 9. Aug. Gestern „Vormittag hielt der „Konig einen vierstündigen Minister:Rath und arbeitete demnächfi mit dem „Kriegsminister.
.Der heutige Montreux enthalt folgenden Artikel: „Die durch einen pldylichtn und unerwarteten Angriff bedrohte Unab- hängigkeit Belgiens hat in der Freundschaft Frankreichs einen Veiüaud gefunden, der dieselbe vor jeder Gefahr schüsen wird. Die Trennung Belgiens und Hollands ist eine vollendete That: sache, welche durch die Einmüthigkeit der großen Mächte unwi- derruffich eworden ist. Der Entschluß König Wilhelms erinnert an das ." enehmm desjenigen unter seinen Vorfahren, der, nachdem er die Nachricht von dem Friedenöschluse erhalten, eme Schlacht lieferte und sie verlor. Er hoffte die Bedingungen des Vertrages zu vxränderu _und vergoß unniiy das Blut seiner Un- terthanen. Die Nachrnht von der Ankunft einer Französischen Armee und der Belgische PatriotiSMUC hatten im Hauptquartier Konig Leopolds den_ Glauben verbreitet, das Holländische Heer schicke fich an, nach Holland zurückzukehren. Da aber diese Nach: richt voreilig war, so wird unsere Armee ihren Marsch in den ihr vorgeschriebenen Richtungen fottstkr-' “
Der Gazette pe “France ]Ufokgt, wäre heute hier die Nachricht von dem Einrücken der Franzoxen in Mons undCbarke: roi eingetroffen. „Es hat uns lebhaft Überrascht“, äußeré das I o u r n a 1 d e s D E b a t s, „in einem einfiußreichenBrüffelerBlatte, dem Courr-“er '), einige bittere Bemerkungen über die Dazwi- scbenkunft Frankreichs in dem «Kriege zwischen Belgien und Ho]; land zu Juden. Wir schmeichelu uns, daß dies nicht die Aufsch- ten der Belgischen Regierung find: Frankreich hat nur auf das auödruchrhe Verlangen des Königs Leopold seine Bataillone fÜr kik Vlufreckytbaitung der Belgischen Unabhängigkeit hergegeben; wir dürfen dai-cr auch hoffen, das; unsere Truppen eine andere Aufnahme «16 d exenige finden werden, die jenes Blatt uus xu verheißen schemr. Auch glauben wir fest, daß dieses tester: in dem vorliegenden Falle weder die Meinung seiner Regierung, noch die fxiner Leser repräsentirt.“
In Bezug auf die iimftige Organisation der Pairs-„Kammxx 1011, hiesigen Blättern zufolge, in der Askese dieser Kam. mer folgende Stelle vorkommen: „Die Kammer wird die Frage aber die hZcu'rie mit Ruhe und Aufmerksamkeit prüfen: kein vcr- ftinliches “* nterefse soll sie dabei leiten; sie wird nur das Inter: effe des Thrones und Frankreichs befragen.“ Der Temps „„ merkt hierauf , in der Adresse der Deputimn-Kmmner werde ck: Frage über die Pairie gar nicht berührt werden: wohl aber WM:,
*;- Jn diesem Artikel mißdiUigtc der Brüsseler Court"
der Franlzdüschen Nxzécrmig gefaßten Entschluß, ein Arzt!:edxeÉoKT nach Begim _u sche en, indem der Artikel 121 der Belgischen Ver- faffung den 11- oder Durchmarsch fremder Truvpcn-_nur kmxx
«ines Gesch“ FWU.