: beiden Regimenter befanden sich bei der Tirlemonter Revue. ; S'? begeben si„ch an unsere südlichen Gränzen, wo sie auf dem . Kklksssllße bleiben werden. Das eine wird in Mons, das an- dcie in Maubeuge in Garnison bleiben. Es scheint„daß das 901138 “Armechrps des Marschall Gérard auf dieseibe Art theil- wiiie in Belgien und theilweise in Frankreich aufgestellt werden wird, iind zrvar auf der ganzen Granze von Lilie bis Givet. Emig? Regimenter werden indes; auf einigen Punkten, mehr im Innern Belgiens , und zwar in Namur und Niveiies, kantoni- re-i, wo auch, nail) neuerer Bestätigung, das Hauptquartier auf- geichlagcn werden wird.“ _Dkk hiesige Courrier enthält ein Schreiben des Herrn Il. Hendebien an die Einwohner des Hennegau, worin er dem (x)„cri-cixe, daß er auf die Kandidatur zum Deputirten verzichtet hart:“, widerspricht.
Deutschland.
, 73fte_ öffentliche Sitzung der Baierschen Depu: i'irtsinammer am 9. August. Es wurde die Diskusson uber die Anträge, die Landes-Kuliuc betreffend, fortgeseßt. In Betrcsf der Tbeilbarkeit des Grundeigenthums wünschte der ?lbgeordnete Ebert, daß es bei dem Steuer-Kapital eines Komplexes zu 600 Fl. als Minimum sein Verbleiben habe, daß den Juden die Zertrennuiig eines Gutes verboten, dagegen ge- paitci werde, das; ein großerer Gutsbesiver sein Anwesen unter
(Ienwine-Grundoertheilung_ trug derselbe darauf an, daß eine sol- che Bertbeiiung da, wo ande- und Schaafzucht vorberrsche, gar
b:.- der Schule oder Geistlichkeit einen Antheil zu geben. Gegen
bei Die-niembrationen, da eine unbescbrankte ertriimmerung die Urbewolkermig der Gemeine mit Armen zur Folge haben wiirde. 95555, demselben Grunde schlug der Abgeordnete Muß vor, daß be: ]«cder DiSmxmbration die Polizei: Behörde, nach dem Gut- achten bon'zwei Sachverständigen, bestimmen möge, ob und in wie wen die Merxtere zulassig set). - Nis nothwendige Bedingung Links zwkckznaßigen Kultur:Geseßes erkannte der szeordnete v. LT" rt'ik'lelrung aller auf dem Grundeigenthum liegenden unbe- 11.mdigeii Lasten, gleiches Recht zu dieser Forderung für den Ver- yslxhietcn und Berechtigten , Ablösbarkeit aller fixirtcn und be: 111110131211 Zastrn mit 25 F1. zum Kapital erhobener Entschädigung, dic geicyiich Prohibition gegen jede neue Verleihung eines Leib- rewrs, *.*-iu; oder Freistifts, uud Aufyebimg der den Eigenthums: B?.zl xf icxßoreiiden Vertraze. JuSz-esouderc aber sprach er, so w c die Aiageoidneten Evert, Civic" und Malser, fiir die Fixi- riing d'cr Zehnten, indem der Vk.-tu*a|.ed,nt ein bedeutendes HilidkkiUß de; Verbesserung des Ack94baucs sey, dic inrung des- selben «iber nicht nur fiir die Berichtigten den matemllen Vor- theil grdßerer Sicherheit in der Einnahme und geringerer Aus- gak*('li,')oijdkkl1 auch durch Beseitigung der bishrrigen argeiiichen Sikeillzzkeitkn zwischen Pfarrern und Zebmtpflichtigm einen wich- iige-i moraiischen „Vortheil gewähre. Gegen die waun. spra-
zeycnr fiir den Pfarrer das sicherste Einkommen, so wie fiir die Jaerin jederzeit im natürlichfien Verhältniß stehende Abgabe sei),
den zehentbaren Grund in ein persöniiches Necht- verwandte und eiiie ?irt von Veraußerung enthaite, durch welche der Pfarrer selixkn 2111110nachfv1ger nicht präjudiciren dürfe.
_ ' Leipzig, 31. Aug. Die hiesigeZeitung meldet: „Vor ein:gcn Tagen „war von des Prinzen Johann Königl. Hoheit Ordre an die hiesige Kommunaigarde zur Beziehung des neuen, einem Theile derselben niißfälligen, Wachlokals eingegangen und vom Kommandanten jedem Kommunalgardifien zugetheilt wor: den. Der gestrige Tag war zur Beziehung bestimmt, und sie ; iand Abends um 6 Uhr siatt. Eine Menge Zuschauer waren vcr1.1mmeit, und man hatte nicht ungegründete Hoffnung , daß 5211195 ming zibgehcn werde. Allein anders war der Erfolg. Es . ließen sich hm und wieder Pfeifen hören, wie in den Septem- ! bertagen des vorigen Jahres; einzelnen Mitgliedern der Kom: niunalgarde, welche von ihren Abtheilungen sich zur Befolgung etlikk Ordre entfernten, liefen tobende und schreiende Haufen nach, und ,mit einbrechender Dämmerung wurden mehrere Kom- nnmalgardißen. welche den Naschmaikt frei zu halten hatten, noch ungebithrlicher behandelt. Pfeifen und Schreien nahm im- m-:r mehr _ubexhand, und die Kommunalgarde sah sich in der Noibwendi keit, durch ihre Kavallerie die Griminaische Gase und den , arkt abpatrouilliren zu lassen, durch eim“ e andere ib- rejr ?lbtheilungxn aber, da jene ebenfalls gegen Stb e, Peitschen; hiebe imd Stemwurfe nicht außreicbenden Erfolg hatten, die ver- sammiiien urid deri) mehrmaligen Zuruf, ruhig auSeinander zu geben, sicb nicht fugenden Haufen mit Gewalt auScinandcr zu trcii _.1. Es wurden aber nun die Steimviirfe derselben vermehrt und ychr viele eben so muthige als wohigesinnte Kommunalgar- dinen sehr “bedeutend, zum Theil tödtlich, verleyt. Endlich war nach fast einstündige): vergeblicher Miihe, den Sturm zu beschwö- ren, inn das „Leben sd vieler Braven solcher Miihe nicht opfern zu nmffeiz, die Herbeirnfung der Miiimirgarnison fiir unerlässig nothwendig gehalten. Und dieser gelang es, nachdem auch ihr mcbrmaliger Ruf dx/r Ruhe fruchtlos geblieben war, da sie bisl: Mihr durch Steinwurfe verleht wurde, durch einige Salven die Haussa, wobei „einige Personen getödtet, andere verwundet wur: dxii, augenblicklich zu zerftreuen, so das;, bis auf eiiien am aiim Wach10kale vorgefallenen Exceß, um 11 Uhr des Nachts 011 Rahe völlig hergestellt war.“
T 1“! r k e, i. - - Konstantinopel, 10. Aug. In einem von Pera
Kiaffen bewohnten, QUartiere brach am 21cm 0. M. ") um 9 Uhr Mo-xgenö Feuer aus. Ein, sehr heftiger Nordwind, welcher bren- nende Gegenstände halbe Stunden weit fortfühite, verbreitete die Flammen auf eine solche Weise, daß in kurzer Zeit verschiedene Quntiere zugleich in Feuer ßandeu. Wegen Mangels an Was: srr und an schnoller Hiilfe konnte dem Brande nicbt Einhalt ge- than werden. Gegen Mittag fing Pera an zu brennen - und um 11 Uhr Abends exisiirte es nicht mehr! Die Englischen und Französischen GesandtsQastS-Hotels mit allen Mobilien, eben so das Holländische und die massiven Hotels, welche von den Ge- saiidiexi Preußens, Sardiniens und Dänemarks bewohnt wur- den. sind ein Raub der Flammen geworden. Das bischöfliche Grinixide und zwei andere katholische Kirchen haben dasselbe ScbiÜsai erlitten, ohne daß es möglich gewesen wäre, auch nur eines von den heiligen Gefäßen zu retten. Kurz, Pera bietet von
*“ Nicht am 3. oder gar crü am 4. d. , wie andere Blätter ir-
scme Kinder ii.? kleine Komplexe vertheilen dürfe. Hinsichtlich der -
nicbt sia-tfiiiden, in keincm Falle aber gestattet werden solle, da-
dxe-cziluösMicßu-ig dxr Schule tiklarte sich der Abgeordnete Mäy: ' 1er, 11-0.nne aber gleichfails für die FeststellunZ eines Minimums ,
cixen die Abgewdnctm Foliot und Weinzieii, weil der Natural- * Pfarrxzenoffen die leichteße und mit fruchtbaren und schlimmen *
wcii fxrner die Zehenr:Fixirung das Realrecbt des Geistlichen auf '
ziemlich entlegenen, von Armeniern und Griechen der niederm '“
1392
einem Ende zum anderen nichts als einen Haufen von Ruinen und Asche dar, aus welchem sich ungefahr10 Häuser erheben, die von den Flammen verschont worden sind. Wer nicht Zeuge die- ses fürchterlichen Schauspiels gewesen ist, kann sich keinen Begriff davon machen. Tausende bon Familien, welcbe gestern noch reich oder im Wohlstande waren, befinden sich heute im größten Elends. Ueber 100 Personen von verschiedenen Klassen sind in den Flani- men und unter den Trümmern umgekommen. 2011 anderen Mor- en übersandie der Sultan den Grischischen und Armenischen JPatric'erchen, so wie dem ?lriiicnisck1-katholischen Bischof, eine Summe Geldes „zur sofortigen „Vertheilung unter die Hiilfbc- dürftigsien, und ein von der Pforte erlaffener Firman erlaubt den Türken, ihrx- Hauser, in weichem Quartiere es auch set), an Jeden zu vermie.k)en, dcr es wijiischen sollte. Auf diese Weise haben viele Tanstnde der UngillckiiMn fili) einen Ztifluciz-tSort verschaffen können. -- Acht Tage nach dieser schrecklichen Kata- strophe eriieß der Riis-Esendi Koiidolciiz:Schreiben an das diplo- matische Corps und sxiiidte voii Seitcn des Sultans an alle Gesandtschaften Conßturen, Blumen und Früchte. -- Heute isi der Kommodore Porter, Gesckiäftsnäger der Vereinigten Staa-
. _. . „„.-....-
bringer der Ratification de:“- Traktats ist, welcher im vorigen Jahre mit der Piorte abgeschlossen wurde. -- Der Gesundheits-
der, denn außer der Pest, welcbe noch nicht aufgehört hat, z.:hlt man seit ungefähr 10 Tach zwei bis dreitansend Erkrankungen ? an der Cholera Morbus, Man hofft indeß, das;, troxz der weni- , gen Borsichts-Maaßregeln, diese Seuche keine große Verwüstun- gen anrichten wird, da sie sich nicht in ihrei ganzen Bösartig- keit zeigt. Der Aderlaß, in dcr erßen Stunde der Krankheit
Mittel.
Inland.
Berlin, 3. Sept. Se. Majestät haben zu befehlen gernbt, die schon längst beabfichtigte Erweiterung des Charité-Kranken: hauses sogleich in Ausfiihrung zu bringen, damit eben sowohl der bedürftigen Arbeiter-Kiaffe ein gewxffer Erwerb gesichert, als dem steigenden Bedürfnisse zur Unterbringung einer großeren Anzahl von Kranken begegnet werde. Es sollen zugleixb polizeiliche ' Maaßregrln getroffen werden, um das Herzußrömen fremder Arbei- | ter zu verhindern, damit eine Wohlthat, welche, wie die ganze k Institution der Charité, vorzuZSweise der Hauptstadt gehört, auch ; nur der arieitenden Klasse ihrer Einwohner verbleibe.
' - Se. Königliche Hoheit de:“ Prim Wilhelm, Sohn Sr.
„. „„.-__"...- „.,-...
Majestät des Königs, haben diesen ')Nltk.1« das von der städti- - schen Behörde zum Choiera-L-:.zareti) eng» ichtcte sogrnanniez : Ordonanz-Haus in der neuen Königöstmße Höchsti'elbsi 111 Nm - genschein zu nehmen und sich von allen mnewn Details genau :
zu unterrichten geruht.
Johann Ludwig Taster, nach einem kurzen Krankenlager in ei- nem Aiter von 68 Jahren, ein Opfer der herrschenden Cholera: Seuche. Seine Angehörigen verloren an ihm den liebevollsien z Vater, seine Untergebenen einen väterlich gesinnten Freund, die
Staat endlich einen bewährten Diener. -- Bürgschaft genug fiir unbergeßliches ehrenvolles Aiidmken.
- Zur Beruhigung des Publikums halten wir uns zu der An- 5 zeige verpflichtet, daß das vorschriftömäßige Desinfections-Ver- , fahren dieser Blätter in deren Officin unter amtlicher Aufsicht bewirkt wird und solche ebenmäßig mit dem darauf befindlichen Sanitäts-Stempel versehen werden.
«....- *...-.,...
Wir sehen uns, wiewohl ungern, von neuem veranlaßt, den Wunsch _auözuspreckien, daß die Löblichen ZeitungS-Nedactionru, weiche Nachrichtm aus unserem Blatte enilehnen, die wir spä- terhin in irgend einer Beziehung zu berichtigen gendthigt sind, beidemnächstigerUebernabinedieser Bsrichtigimq nicht unterlassen mogen, die StaaW-Zeimng gleicbmäßig als Quelle zu nennen, ;“ um nicht im eiitgegingesesten Falle zu der Vorausstßimg An- lc'tcßh zu geben, als werde die Staats-Zeitung erst von 11911611 be: ri tigt.
- -- "" „.“-WM...."
* * *
Cholera.
Residenzstadt Berlin. Am 3. September haben sich in Berlin 5 neue Erkran- * kungen gn der Cholera ergeben; da es danach feststeht, daß die Krankheit'in der Stadt wirklich ihren Fortgang nimmt, so werden die, anfangs nur als der Cholera verdächtigen, C'r: krankungöfalle nachträglich mit aufgenommen, und es ergiebt sich demnach, daß seit dem Ausbxucl) der Cholera in Berlin am 31. Aug. bis zum 3. Sept. 17 Peisoncn erkrankt, 13 gestorben - sind und 4 fich noch unter ärztlicher Behandlung befinden. Regieriiiigs:Bezirk Gumbinnen. Kreis Heidekrng. Vins 2 Ortschaften sind bis zum 20, Aug. angxmeldet 21 erkrankt: Personeii, wovvn 20 gestorben sind. Kreis'Tilsit. Außer in Tilsit, wo der *Viusbruch der Choikra bereits anzezsigx ist, haben neue Vlasbriicbe diescr Krank: heit stattgehabt in den Dörfern Wittschen, Timstcrn und Lausicuinken. Kxeis Pdilikailxn. In der Stadt Schirwind und in den bL-kkdeU außpidym angefiecktcn Ortseléaften find bis zum 20. Aug. Zibei[)aiivt 70 Personen exxkraiikt, 40 gestorben.
. .Kroik- Sialluröncn. YlnSgci-rocbcn ist die Choirra biei bis 111111 20. 8105017 in den Dörfern Gudweitschen, Dcäe: 15?" 11120 Plimelieii. In der Stadt Stallupöncn sind
bis zum 20. 21091111 iiberhaupt erkrankt 146 “Pirsoucn, gestoibcn 87.
Kreis Lyxk. Ucberbanpt in 2 bereits angemeldeten Ort- schafien dcs Kieises sind 11 Personen erkrankt, 9 davon gestorben. RffegwrungS-Bezirk Königsberg. In Konigsberg waren
erkr. ene . e or . . ' am 24. Aug. 1072 g328s g6539b ZZ.“??? es kamen hinzu : 25. : 26 16 20 125 = 26. = 23 16 13 119 = 27. : 19 11 18 109
v. 23. Juli bis 27. Aug. inc.]. * Summa 1140 371 660 109
, Köiiigsbergex Landkreis. Bis zum 251701 Aug. sind in folgenden noch nicht angemeldeten Ortschaften ?lnébriicbe der
ten in Amerika, hier angekommen. Man glaubt, das; er Ueber: ]
zustand dieser Hauptstadt wird von Tage zu Tage beunruhigen- ?
vorgenommen, ist bis jest das einzige mit Erfolg angewendete **
Kreis Fischhausen. In Pillau sind bis zum 21 * August überhaupt 80 Personen erkrankt und 37 gestorben. * Kreis Memel. J|] Memel nebst Sandwehr,- " Schmelz und Bitte sind bis zum 22stm August überha ' erkrankt 832 Personen, gesiorben 490. * ,_ Kreis chlau. Ju Weblau siiid bis zum 24ften üb haupt erkrankt 94 Personen, gest“.*rben 51. Ziam Ausdruck;- die Cholera gekommen in Alienburg am 2lsten August; [ sind dafiibst bis zum 24sten 12 Personm erkrankt, 4 geüorben ] Kreis Labiau. In der Stadt Labiau sind bis zum-' August iiberhaupt 73 Personen erkrankt, davon 53 gestoxbk
AllgeMeine
Preußische StaaW-ZUtun'g.
?lusgebrochen ist die Krankheit in Groß:Steindorf, ivose|
bis zum 24. ?tiigust 4 Personen erkrankt, 2 gestorben "ind. Kreis Neidenbnrg. In "Neidenburg si11d5vom1'k 246- bis 23.911151. 63Pcrsoncn eikrinkt, 34 gestorben, Üoerhauptab - seit dem 19. Juli 93 Personen erkrankt und 57 gestorben. Kreis Eylau. Am 24. Aug. ist m Pr. Landöbergd- ZhYcra auSgebrochen und sind bereits 4 Personen daselbstg or en. 7 1 Bromberg er Regierungs-Bezirk. In der Stadt Bromberg waren ? erkr. genes. .! bis zum 253372 Aug. 38 5 23 _. davon ilitair 27 5 13 5 „ ; Civil 11 ». 10 ZUM" abgegangen“ 5 Im Inotvrazlawer Kreis ist die Cholera vom 180111,
* 2417211 August zum 8Iluéibrucl) gekommen in Scymbor' 5... " ' ' * 't“ d d o l 5 Strzellno, Groß Mursinno, Tuvadll), Przedbojewilxe Da fur “Bt d“ ZUM"! a" e M Besuch er Pfauen:Jnse
. . , „ . ,. - 5 “ 4 115011: e"tte1 o "t d' l 's u' * Janowiei imd Sbitowo; weitere Nachricbtm fehlen noch_ "MFSdexesZFT-WlnxxwxyÜ 9 11a !, s " le Inse, bl a ' - , Fans .Kxis Mogilluo ieigte sich die Krankheit am 24. Au .*elzezcxijn, den 2. September 1831. im“ ore trzyzetvo. '“ . :? td5s ö ' “ . J QJLJiekFUISbeszPotSdain: Hof-Marschau im 1 K nigsMaxeftät n . ieder inow, 7reis Angermünde, isi die Chölkk k mmen- Se Excellenz der Geheime Staats-Mi- am 25. 9l11g.auSgebrochen 8 Personen sind bis um 30'ien , Angx o * ' * an verstorben. , z ! 551110, Freiherr von Humboldt, von Halberstadt. Obejr-Barnijmscher Kreis. Am 31. Aug. hat sich 11,55 Cholera), m den Dörfern Hegermühle imd Steinfurthjg: der Nahe von Neustadt:Eberswalde gezeigt; in Heger,;éx ck,
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Der Herr Graf von Werdenfels ist von hier nach
Bekanntmachung.
' =,- .*;- x;
Zeitungs-Nachrichteii A u s l a n d.
F r a n k r e i ck.
. _ Deputirten-Kammer. Siyung vom 26. August.
[3 € 1" ] 1 11 8 l' ]; 0 !* 8 €. Zugmfcmg dieser Sitzung vxrlaö der Präsident zwei Schreiben, ])Z]] 3_ 8001801er 18.51. orjn sich die mehrfach gewahlten Deputirten erren I. Laffitte
mühle sind bereits 5 Personen gestorben. . NiedenBarnimscher Kreis. In Zerpenschleusx isi neuerlich am 30. Aug. eine Person an der Cholera verstorbei
-- .«1 «_,
*E-
-- Aus Posen vom 30. Aug. wird gemeldet: Olin 28sten ; 1)» 1511541. 5-1]. 22 d. M. Abends gegen 8 Uhr versiarb der Over:Biirgermeißer bie: :
5
siger Stadt, Ritter des Rothen ?ldler:Ordens dritter Klasse, Herr *
Stadt ihr ehrwürdiges Oberhaupt, einen redlicben Verwalter, “| Wesipi'. 91311010. emen treuen Beschußer, einen wohlwollenden Mitbürger, der '-
v“
M“ril ou resp. fiir die Bezirke Bayonne (**kieder-Pyrenäen) ; Imi]. 1710108- umi (Jslä-CourZ-Zetikl. d e h , Z/Z«/F/1e'*/_, (,.-m [
(Nxsw/s. (70111) Sarlat (Dordogne) entschirdcn. Ersterer war zugleich in aris und letzterer noch einmal im TDepartement der Doxdogne, ,' wie in denen der Gironde und der Oberen Vienne, gewählt. - ,-
, J/kxjneF, („7115 «.
YQ'ÖÜUW “"“" 4 90 591 “550“ 1“!ck-u-1|..-1', 4 98»; . x,.err Vatont theilte hierauf der Versammlung eine von ihm her-
: [*** KM]" “"" W 5 " 955 LMM“ 5,1'5*"5"'“"' 4 * 5105 ?'“hrende Proposition mit, wodurch das Wahl-Gesey vom vorigen 1). k; „| 01] ., 5 "' 975 [?U'“ ":39"*"- ('"- 4 " 105 Z'ahre vervollständigt ivcrden soll. Nach dem Neu Artikel dieses ! **!" "“*“" ,' 34. 4 80 797 “761118518"1'“ “'*'" 4 " 106 “- se es soll nämlich in Bezirken wo es keine 150 Wähler, die *
, kur-n.01;!.m.|.0. 4 87 ». 1.151.(...1.1(,-...-_x. » .. ' .. _etz . “, -b - W [("-' d ck !
z chum.sut,§c|-.ch0_ 4 87 .. F-Zcb, 11.10-11.18. __ _ [ _ Fr. an direkten Stxitern zah 211,3,“ t, die al; i,te „ur ,
? 13.311.81061-01103 4 90 _ , 'e Höchstbesieuerten exganzc werden., „err Vatout verlangt jetzt, “53115318133- 110. 4 89 - ") ß, wenn, nachdem dies Letztere bereits geschehen, durch den Aus- MÜW?" (“'- 44 _ _ iloll. Wilm ])ulc. - 18 uch eines König!. Gcrichtshofes nacbtraglick) noch Wabler x_u- '.
. Pam,. 410. in "kl.. _ 34 -- Kana cijto. » 19 eiaffen werden, die 200 Fr, und dariiber zahlen, eben so viel '; , . 4 9421! "" skiÜkichL'sk- -' ““ 137'1 ** 111 den Niedrigstbefienerten wieder von der Liste abgesetzt wer- (n'olßim. ['05. (10. 4 - ZZZ Visconti) ..... -- 3 „ m, dergestalt, daß diese nie 0th als 150 Namen enthalte.
:k-eu/Mom achdem die Kammer es genehinigt , daß, Herr Vaioiit diesen 5 " -_"* ntrag am nächsten Montag naher entwickele, motivirte Herr [Zyre/J 001 „ . _ - ' ' „
» oiffy d'Anglas feine Piopos'ition zu Gunsten der m den hun-
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1676011801- (30111'8.
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“"*“.“äam ----------- 9-50 [.']- ÜW “143; 51431 rt Ta en promovirten Ofßziere und Ehren: Legions-Ritter. "UUTR'J. : """"""""" ZZZ 1574111,- ZLF; 15,2]- 51431010, bgemerkie „er, häiten iniiiier gehofft, daß die Reßierzung sie «1110 . : . . : : : . . : : . . : .* 300 5111. 2 101 1511 _ ieder in den Gcnußkihrer Mecbte, deren sie durch die „Verord- [101111011 ............... 1 1.80. 3 1111“: „7 6 « ungen vom 28. Juli und 1. Aug, 1815 beiaubt worden, ein? 173113 ................. 300 [**r. 2 1111. .- 81; sm würde; zahlreiche B1ttschriften warenfd'ixser-halb bereits! bei Wien in 20T!" ........... 150 r']. 2.111. _- 103; er Kammer eingegangen und dem Mininxruim uberwwsen 1111115!er .............. 150 17]. 12 011. 103»; 102; orden; das Petitions-Recht aber würde voUig illusorisch seyn, 5375385?" --------------- 100'17111- “2 W- - 991“; 991 enn die Minister auf die ihnen zugetheiltcn Reclamationen 559“ “ """""""" 15.50 7,51]- 8 7159 59553 “ F ine weitere Riicksicht nähmen; wollte man in dem Vorliegeiifden T):?nyöirxtr u.")? MZ ******* ZZ Fb] 2 W" ] „.*. 5035 T* alle vielleicht als Giund anführen, daß es, an pekuniarxn Mséslckjuug..-.* """"""" 8500 [.*] ' 134 «“M" “'“ '*' | "“ „*)itteln fehle, um den im Jahre 1815 Promovirten nqchiragiich """""" ' “* * ' " «Gehalt auözuzahien, so [affe fick) hierauf ganz einfach er-
""' '“ .- ,"..iedern, daß man die damziclsckxrtheilfienGradechanerkleYieiÖkosnnz, " ' "' * . , ne dadur u lei eiii * c t an eine na trägi e „u za =
“[WWW]-NZG Zarsen. h chzg ck DerRednersuchteindeßdurch
.lung des Gehaltes einzuräumen. “*""555'1'8- 1. 8811191711181. ahlen zu beweisen, daß, wenn man auch ,
0951310. 5131-00. 1119130. 772. 4l)k0(,',6.)-;-- Zonk-chiau 935. Kuxhren-LegionsMittern der hundert Tage das Maximum der LW!" gn], 865" KW" “"j" """“" CM“ 80“ [)'-"'- 581. 90111. 89- hren resp. Graden entsprechenden Pension bewilligen wollie, * ieraus immer nur eine jährliche MehrauSgabe von 530,000
". anken entspringen würde; -- ein ,so geringfügiger k??Fegle)iij'ia111ck, *“ ' * em SNMMI- 4 Skpk- Jm Opernhause; Die Dame am; emte er, daß es kaum der Miihe werth sey, aru er
“ ' ' * ' - ..?)Uori u verlieren. Er hoffe nach dieser ?lUSeinanderseyung, ZJWWYVMU, Oper in 3 §AbtheilunIen, mit Tanz; Musik voi 5:41 diezKamnBr seinen Vorschlag in ?rltxäsrxs LiebhmswZT; “' '“ “ - "*- “ ,'“Mer e ral u eaud immte dem e en ei; e en o
515501.11Caché?wéleharustZÖUSUZVokßYUMI' améiitziede undgder Geisiiual Lamarque. Lesterer äußerte wieder-hoi“ ?,Dite' Prekiß'en “11 It (“SURF hause. ZUM erstenina nierIlnderem, er könne es gar nicht begreifen, weshalb die Mi- ?" VMI? Metteilus ! alm, MUM“ m 5 WWW 1112! W) so hartnäckig der Aufhebung der beiden Verordnungen g , (. ' om 28. Juli und 1. August 1815 widersesten. Daß diese Ver- kdnungen iiberhaupt erlassen worden, erkläre sich aus dem dama- gen politischen Zustande der Dinge, wd der Monarch noch von ck habe sagen können: ['Uli-it 0'88t moi. Iest aber, wo der önig, wic Napoleon im Jahre 1815, unter Zustimmung der Nation herrsche, sey durchaus kein Grund mchrworbanden , den Offizieren der hundert Tage ihr Recht zu verweigern. Ain!) Na: vbleon sey damals vom Volke zum Souverain proklamirt wor- ._.den und habe sonach kraft eines Rechtes geherrscht, das man, ohne gegen seine Ueberzeugung zu sprechen, nicht in Abrede fiel- 1er! könne; wenn dieses Recht aber auch bestritten worden, so sei) Napoleons Regierung damals wenigstens eine Regieriiiig 013 facit) Ikwesen, und man brauche weder dieMeimmg der Publizijtxn zu befra- LM-noch dieStamten HeinrichsK/"jl. nachzuschlagm, um emeGewalt,
den Offizieren und
Königliche Schauspiele.
C th4nBstfäthischeS Theater. «dim ag, . Oep . u vieles : ' ' “' Ehe, komische Oper in 2 ?lktc5i; MUJZZLFZiThrCexnaZoOstae. heimlich & Mdntag. 5. Sept. Die Flitic*rivochen, Liederspiel in 2 Mi ten. Hieram: Das Fest dpi“ H.“.iidwerker. lung D;.Listßchén (ZRSYXt'd Zum Crftenmale: Große Kunstvorstkk n!. er e cr iiatii ' - ' “' Herrn Professor Döbler, (1118 WWW“ ZanEM, gegeben W , Das Publikum wird hierdurch ergebenft in Kenntniß gefest- chg „zur Erhaltung einer reinen und gesunden Luft im „König- stthiscben Thmte. während der ganzen Dauer der B**kstellikaÜ "111 den 1300 den GesundheitS-Behörden vorgeschriebenen JUL“; dienzicn unter dem ganzen Schauspielbaiise geräuchert und da-
_ Regierung glaubt nicht, daß
' in der Sisung vom 24sten angetragen hatte. Der Baron Mer-
Berlin, Montag den 5ten September.
wohl erworbenen Rechten zu nahe treten, vernichten und dadurch die Hingebung und den Muth unserer Armee verdoppeln.“ Der Marschau Soult, der hierauf das Wort ergriff, gab sein Be- dauern zu erkennen, daß er nicht frühzeitig genug erschienen sei), um den ersten Theil der Rede des Herrn Lamarque zu hören; der letzte Theil derselben veranlaffe ibn indessen zu folgenden Bemerkungen, damit die Kammer den in Rede stehenden Ge: genßand man aus einem einseitigen Gesichtöpunkte auffaffe. Es handle sich nämlich nicht bloß von den Ernennungen, die nach Napo- leons Rückkehr nach Paris erfolgt wären, sondern zugleich von denen, die er noch im April 1814, nachdem ex bereits abgedankt, ferner von solchen, die er gleich nach der Rück ehr von Elba vorgenommen Ybe; noch andere Ernennungen seyen Von den in Mainz, in
elgien oder an den Pyrenäen kommandirenden Generalen aus: gegangen; endlich habe auch noch die provisorische Regierung nach der Niederlage bei Waterloo verschiedene Promotionen vorgenom- men. Hieraus ergebe sich hinlänglich, daß nicht alle diese Be- förderungen in eine und dieselbe Kategorie gebracht werden könnten; mehrere davon seyen nach der Rückkehr Lud- wigs 7117111, anerkannt, andere minder begründete verworfen worden. Alles dies gelte nicht bloß von den Militairs, sondern auch von den Ehrenlegionöritiern. „Was nun die Reclamationen betrifft“, äußerte der Minister am Schlusse seines Vortrages, „ die seit dem Juli v. I. bei der Kammer eingegangen und uns überwiesen worden smd, so habe ich es wir stets zur Pflicht ge111acht,il)ncn vor allen anderen den Vorzug zu geben. Dem- gemäß sind die Militairs der hundext Tage bei der Besesung erledigter Stellen ganz besonders berücksichtigt worden; aber die es ihre Pflicht sei), alle Ernennun-
gen aus jener Zeit in Masse anzuerkennen, indem es mehrere
darunter giebt, die nicht unbedingt zu rechtfertigen sind.“ Nack) ;
einigen kurzen Gegenbemerkungen des Generals Lamarque, worin dieser den guten Absichten des Ministers vollkommene Ge- rechtigkeit widerfahren ließ, beschloß die Versammlung einstim- mig, seine Proposition in Erwägung zu ziehen; icßtere wurde sonacb den Bureau-"s zur Priifimg überwiesen. -- Am Schlusse dcr Sivung kam noch der Antrag des Generals Demarcay wx- gen der künftigen Zusammenstellung der Kommissionen zur Pru- fung des Budgets zur Berathung. Herr Gouin schloß sich dem Amendement an, worauf der Berichterstatter , Hr. Laffitte,
cier machte dagegen einen neuen „Vorschlag; eben so der Baron Pelet. Herr Thiers erhob sich sehr nachdrücklich gegen die von dem General Demargay in Antrag gebrachten 7 Kommis- sionen, wodurch, meinte er, das Geschäft nur komplizirt werden würde. Nach einer Replik des Herrn Demarxat) faßte Herr Laffitte die Beratbung zusammen, worauf der 63ste Ar- tikel des Reglements der Kammer nach einer unerheblichen De- batte mit einem Amendement des Herrn Teße in folgender Ab- fassung durchging: „Art. 63. Jedes Bureau der Kammer er- nennt eine Kommission von 4 Mitgliedern zur successiven Prü- fung des jährlichen Rechnungs-Abscbluffes, sowie des Auögabe- und des Einnahmc-Budgets.“ Die nächsten 5 Artikel lauten also: „Art. 64. Diese sonacl) aus 36 Mitgliedern bestehende Kommission theilt sich in eben so viel Sectionen, als es eiii- zelne Ministerien giebt. Art. 65. Nach erfolgtem allgemei- nen Berichte stattet jede Section der Kammer noch ihren speziellen Bericht über das Aitégabe-Geseß (des ihr zu c- theilten Ministeriums) ab. Art. 66. Diese speziellen c: richte müssen zuvor der Bestätigung der Kommission iiiiterx worfen werden. Art. 67. Zuvörderfi wird iiber den jahrli- chen Rechiiungs:Abschluß und sodann einzeln iiber das Aus- gabe: und iiber das Einnahme:Budget mittels? Kugelwahl abge- stimmt. Art. 68. Die Kommission erstattet uber den Rech- nungs-Abschluß, so wie über das Einnahme-Budgei, mir emen einzigen Bericht.“ Nach der Annahme dieser verschiedenen Bje- fiimmungen éntftand die Frage, ob solche noch jeyt , nachden1 m den Bureaus die Budgets-Konimission schon nach der bisherigen Weise zusammengestellt worden, in Anwendqu zu bringeti seyen. Die Mehrzahl der „Versammlung entschied diese Frage bejaheiid, so daß die in jedem Bureau bereits erfolgte „Ernennung drexer Mitglieder zur Prüfung des Budgets als unguitig 'zu betrachten ist. Die nach den obigen Bestimmungen nei: zu bildendeii Sec- tionen sollen sich zugleich mit dem Budget fur 1832 beschäftigen.
Sivung vom 27. Aug. (Nachtrag.) Unter den Petitioxien, die in dieserSitzung, zu welcher sich wegen des erwarteten Geses-„Ent- wurfs über die Pairie eine ungewöhnliche Menge von Zuiiore'rn eingefunden hatte, zum Vortrage kanieii, waren folgende die m- tcreffamefien: Die Inhaber der Spanischen CortcsBmis yerlang: ten, daß die Kammer und die Regierung 'il)nen behulflich sei), ihre Rechte geltend zu machen. Der Berichterftaiter Hr. Gil- lon ließ sich sehr ausfiihrlich liber din Ursprung dicser orderun: gen vernehmen. Er äußerte die Meinung, es seis um so unge- rechter, daß Ferdinand sil. die von den Cortes im Jahre 18-20 gemachte Anleihe nicht anerkannt habe, als mittelst derselbxn mehrere friihere Schulden abgetragen, Landstraßen und Kannte
ot)ne welche das Staatsgebäude zusanimeugesiiirzt wärx, als legitim ;nud obligatorisch anzuerkennen. „Wenn man gleichwohl“, so "Wloß der Redner, „ami Sparsamkeit die in den hupdert Tagen bewilligten 1500 Grade nicht anerkennen will, so wrrd man sich
“"““-"_!!! |- ' ' . . doch gewiß nicht minder ytreng hinsichtlich der'von der vorigen Regierun ausgegangene" Beförderungen beweisen. Als Napo-
bs , - QYLZMZ ZCRZXM 111110111110111'120. „M im ahre 1814 QW", standen anf ... Armee-Liske nur
Frankfurt a. M., 31. Aug. Oesterr. 5proc. Metall. 781'1- 16 j ' „5- nd 34 Bri ade-Geiierale. Wollen Sie 1th wis- 781'3- WFM 6773 67777;- LZproc. 40. ivroc. 16Z. Br. Bank: in?, YVYénwieu vielZGeneraFe Ludwig )(Ulll. ernannte? Schla- 91_ct.t 1149. 1140. Partial:Obl. 1161. 1161. Loose zu 100 Fk- sen Sie dénWmanack, von 1816 nach, hier finden Sie statt 168 135» Br- Poln- Loose 46.5.- 461. Divisions-Generalen dercn 489 und statt 334 Brigaoe-Gxneraien deren 815; in Summa 1304. (Sensation.) Nur wenig fehlte
durch, daß das Theater auch oben geöffn-Zt ist stets eine rein? und unsch-xdliihe Luft erhalten werden wird. ,
rig meiden, welche überdem das Feuer in Pera selbst entßchen lasen.
Cholera vorgekommen: in Schönflie L.“ =S k Gut Neuendorf Und Mahkahlen. ß, 1 a ck““ M,!
Reductcur John. Mitredacteur Cottel. "W und wir wären in das Jahr 1785 zurückverseyt wor- “7'W'"" dm„ Wo Frankreich 1326 („cherxale' zahlte. Zweimal hat
Gedruckt bei A. W. Hay-n. die Vorige Kammer auf die “Beschwerdxn unserer ,Tgpfe:
ren Riicksicht genommen und ihre Petition den Mmtfiern
Überwiesen; Sie werden indessen weiter, gehen, in., H., Sie wer- ÖM zwei Verordnungen, die dem Griese zuwiderlaufen und
verbessert, die Marine inStand gesetzt iind sogar die personlichen Schulden des Königs und seiner Familie zuin Th„eil getilgt wor- den seven. Der Redner kam sodami auf die spaieren ?)[iÜtiHeU der Spanischen Regierung zuriick,“ uber die er sjck)xm1t g-roßer Heftigkeit äußerte. Da er lauter berxits bekgnnte qutsachen beruhrte, so übergehen wir sie hier mit _StiUschweig§ii. Die Versammlung selbst schien dem Herrn Berickterstatter keine besondere Aufmerk- samkeit zu schenken, was ihn zu der meerkung veranlaßte, nian möge nicht vergessen, daß esfsich um eme Schuld von, 200 Mill. handele, und daß die Gläubixzer der Spanischcn'Regierun'g ,den unbemitteltsten Klassen angehorterZ. Nachdem die Ruhx einige):- maßen wiederhergeßellt war, beruhrte der Redner die im“ März d. J. von Herrn Uriarte Nanieiis seiner Regierung vxrkundigte Absicht, eine Anleihe von 20 Mill. Realen in Jprocenti en Rexi- ten zu machen und dagegen einen Theil der Cortes: ons m
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1831.
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Berichte Anlaß gegeben hatte, wurde zuletzt dem Präsiden- ten des Minister-Rathes, so wie den Ministern der Finan- z“), d" au5wärtigen Angelegenheiten und der Jusiiz über- Wiesen. '- Ueber die Eingabe eines Pariser Einwohners, worm dieser verlangte, daß die Regierung die Jagd egen Erle: IZMI km" Ablabe von 5 Fr, fiir das Necixt, ein Fewehr zii fuhren, und von 5 Fr. für jeden Jagdhund, völlig freigebe, schritt dix „Versammlung zur Tageöordmmg. Herr Thouvenel gab bei dixser Gilegenhcit seine Verwunderun darüber ZU erkennen, daß die Regierung nicht die Jagd in a en Staatsforsten ver- pachte; er versprach sich davon eine jährliche Einnahme von 4-„-500,000 Fr. Herr Mausuin berichtete sodann über drei Eingaben des bekannten Herrn Schirmer. Bei dem bloßen Na- nien des Bittstellers bra die ganze Bersammlun in ein Ge- lächter aus.Diesmal verlangte Hr. Schirme: unter Zlnderem, daß man die Verbrecher), des Hochverraths, woriiber die PairS-Kammer zuxriennen hai, gehorig definite; namentlich wollte er, daßman jeden Mimßxr als eines solchen Verbrechens schuldig erkläre, der 6 Monate lang eme an ihn ergangene Bittschrifiunbeantwortet last. „Da würde es viel Schuldige geben!“ erschou es hier von der Mini- ster-Bank selbst. Die Eingabe wurde durch die Tages-Ordnung beseitigt; eben so eine zweite, worin Hr. Schirmer ein Gesciz iiber die Verantwortlichkeit der Minisier verlangte. Nachdem Hr. Mauguin seinen Bericht _beendigt hatte, ergriff Herr Cas. Périer das Wort, um der „Kammer den Gesey-Eniwurf iiber die Pairie vorzulegen. (Die Rede, die der Minister bei dieser Gelegenheit hielt, haben wir bereits gestern mitgetheilt.) Das Journal des Débats bemerkt, daß die beiden Bcfiimmimgen des Entwurfs, wonach erstens die Zahl der Pairs künftig unbe-
; schränkt und zweitens es gestattet seyn soll, den betreffenden Arti-
kel der Charte späterhin noch einmal zumodificireu, große Unzufrieden- heit in den Reihen derOppositionerregthätten, Eine lebhafteBewe- Ying äußerte sich in allen Theilen des Saales, als Hr. C. Périer seinen
ortrag beeudigt hatte. - Die Bittschriften:Bcrichte wurden sodann fortgeseßt. Hr. Daunou unterhielt die Kammer mit .einer Petition des Maire von St. Jean de Luz, worin dieser Namens verschiedener Gemeinden des Departements der niede- ren Pyrenäen eine Entschädigung für mehrere der Französischen Armee im Jahre 1814 emachie Lieferungen verlangte. Die erren Laffitte und aßerréche unterstützten den Antrag. i'. Levéqu'e de Pouilli) bemerkte dagegen, daß, wenn man auf diese Reclamation einginge, die östlichen und nördlichen De- partements bald mit ähnlichen Forderungen hervortreten wiirdxn, und H7. Hamann fügte hinzu, daß alsdann schwerlich 500 Millionen Fr. hinreichen möchten, um Alle zu befriedigen. Die Versammlung schritt hierauf iiber die gedachte Petition zur Tagesordnung. Dasselbe geschah hinsichtlich einer, Nc: clamation , worin zwei Eheleute fich beklagten , daß ihnen durch ein dem geifiiichen Seminar zu Versailles auögeseßtes Legat ihre Erbschaft verkiirzt worden sey; der Berichierfiatter wax der Meinung, daß diese Sache vor die Gerichte gehöre, und daß die Kammer sich erst dann damit beschäftigen könne, wenn die Reklamanten alle Stufen der Verwaltungs-Hierarcbie durchge- gangen wären, ohne Gerechtigkeit zu erlangen. Aiicb die Em- gabe eines geiviffen Beaupied in Paris , welcbe): die Quadratur des Zirkels erfunden haben wollte und eine offentliche ?lnexkin: dung dieserhalb verlangte, wurde durch die Tageöordmmg beseitrgi.
Paris, 28. Aug. Der Kaiser]. Rusfische/Bots'xtzafteynnd der Großherzoglich Sachsen-WeiiiicirisM Geschaftöirager hatten gefiem Privat-Audienzen beim Könige. Auch deiii Columbis-chken General Mosqnera, dem leuten ?ldjutanten Voiwqrs, bewillig- ten Se. Maj. vor einigen Tagen eine Privat-Audienx
In Erwiederung auf die Klagen einiger Blatter iiber das langsame Fortschreiten der Arbeiten der Wahl-Kammer bemer-ki der Moniteur Folgendes: „Die Deputirten-Kamiiier in etwas länger als einen Monat persammelt; in dixsem Zeitraumc sind ihr funfzehn Gesek-Entwüife oder Propositionen vorßelegt worden; über vier dieser Entwürfe hat sie bereits entschieden, eilf werden noch in den Bureauß oder,von den Kommrssioneii gepriift, Aber noch andere Geschäfte , die Ernennmig des Pra- sidenten, der Bice-Präfidenten , Secretaire und Quaftoren. und namentlich die Diskussion über die Adresse, ,als-es vorlaiifigc und fiir die Konftituirung der Kammer Z-qerläßliche Arbeiten, haben einen großen Theil ihrer Zeit in Anspruch genommen; die Erörterung der Adreffe, die am 9ten Ying. begann, wurde erst am 16ten beendigt, Es liegt also nichts ?iuffallendes m der Art von Unterbrechung, die man in den Arbeiten der Kam- mer zu bemerken glaubt; sie ift sogar nur scheinbczr: 'in diesem Augenblicke beschäftigen Gesche vdii hoher Wichtigkeit, welche die Keimtniß vielfacher Details nothig machen und aus vielen Llittikeln bestehen, die Deputirten in den Bureaus und Kom: miistonen, oder sind der Gegenstand der Arbeit der Bericht_ersiat: ier. Man wird Leicht begreifen, daß solche Materien, war das (Hesex iiber den Rechnungs : Abschluß, das,Budget, die Geseiz'e Über die Rekiiitiriiiiz und das Avancenzent m der Arxnee, so wid fiber den Transit und die Eutrevois, eine “lange vorlaußge Prii- fung xidtbig machen und mnfaffende Arbeiten der Berichterstat- ter erfordern. Mehrere dieser 'BerichteUsind auf dein Punkte, vorgelegt zu werden, und die Diskussion uber deiiersien- wird d?" übrigen Zeit zur Beendigung laffen, so daß die offentlicheiiSiz- zungen der Kammer künftig ohne Unierbrechung werden am em: ander folgen können. Uebrigens isi dieser Fall nicht iieu; weiiii man die Vergangenheit befragt, wrrd man sehen, daß “,k 111,12: der Session vorgekommen ist. Immer wurde der'auf die Ero"- nung der Kammern zunächst folgende Mogatßu iniieren vbrbo- reitenden Arbeiten angewandt, wodurch die offentlichen Sitzun- gen seltener und weniger lebhaft, ja bisweilen auf mehrere Tage hintereinander ganz unterbrochen wurden.“ „ , _
Das Journal des Oébats äußert uber die Vorlegung des die Pairie betreffenden Gesetzentwurf“: „Die gefirige Siz- zung hatte einen feierlichen Chaxakter; weder Ungeduld noch Nen: gierde zeigte sich bei den Zuhörern auf den Tribune" und bei
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