1831 / 285 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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die vermittelnde Gewalt in Frankreich neu zu konfti- Zwecke entspreche, wollen wir sie

sondern ihr die erforderliche Aus diesem Grunde stimme

ich kann mir nicht denken, der zwischen , zwei Volks- ch auch von dem Geiste o will ich mich doch nicht in dem- ern. Ich verwerfe

tuiren; damit fie aber ihrem nicht schwach und abhängig machen, Kraft gegen uns selbst „verleihen.

ich auch gegen jedes Wahl-System; daß ein Thron von Bestand seyn könne, gewalten eingeengt ist, der vorigen Dynastie entferne, s OITaaße dem Geiste der Republik näh Erblichkeit eben so gut als die Volks-Wahl , und er- als die des Geseßes, das un-

und so sehr ich mt

kenne keine andere Kandidatur an, md leidenschaftslos nur die glänzenden Tha ck die Erfahrung gereiften Fähigkeiten in sein Unser Berichterstatter hat uns gesagt,

e Vera11twortiichkeit auf sich lade. Last. Unsere Pflichten sind groß, aber Hüten wir uns daher, treffe.“ - sehr nachdrücklich gegen die ten des Minister-Rathes, daß so großer Zurückhaltung geäu- die vornehmste Tagend eines Rathge- die Verfechter der Erblichkeit behaupteten , Unabhängigkeit der Pairs er seiner Seits könne diese Der Redner bemühte sich hier aus der u beweisen, daß in Pairie nie der Regierung z_u

Mitglieder theil- Lande gewählt würden, hl-Collegien dem Monarchen Kandi- Nachdem Hr. v.- Podenas sich der Pairs dahin au6gesprochen ein Maximum geben lbe den von dem Ministerium gemachten Kammer die Befugniß vorbehalte, spä- al auf den 23sien Artikel der C Er könne nimmermehr glauben, äußerte er, daß Präsidenten des Konseils mit diesem Antrage da derselbe allzusehr gegen die gesunde Ver: ine zu handgreifliche „Verlesung der Charte 23sien Artikels auSdriicklicb der „Glaubt Hr. Cas. PÉrier noch zu friih set), um der rs-Kammer ein Ende zu machen, und unseren Grund-Bertrag zu H.; Sie werden seinen unklugen Worten keinen Glauben schenken, und, weiser als er, werden Sie Ihrem Werke den Stempel der Best Eine 40jährige Erfahrung hat unseren Geist reift, um die uns vorliegende nitiv lösen zu können. Ministerium Modus, als gegen eine unbestimmte Zahl der P “ferner gegen jedes Provisorium und trag liche und nicht erbliche Pairie an; in die vermag ich indes; nicht mit Bestimmtheit fiir oder wider das Ministerium stimme, danke iiber diesen Punkt mir noch nicht recht klar ist.“ Präsident Herrn Guizot, dem te, auf die Tribune. lung wurde dadurch ck) bereits nach den hmen ihre Plätze wieder ein. Hr. Guizot an, „schon als eine, die Landes betreffende Frage, iii der uns keit; noch mehr aber genheits-Frage, von ck mehr als die Zukunft abhängt. bessere Meinung von seinem Lande,_als ges irgend emen vernünfttgen Blick auf unsere innere Lage ben zufrieden seyn kann. Die A ß sie in den Gedanken herrsche, Behörde, die wahrhaft

parteiisck) :

Kammer eine groß

es fehlt uns nicht an Erfahrung. damit uns der Tadel der Nachwe v. Podenas erhob sich ebenfalls Erblichkeit und tadelte den Präsiden er sich über diesen Gegenft ßert habe; Offenheit sel) bers der Krone; diese die wesentlichste Bedingung der und der Stabilität des Throues set); Ansicht nicht theilen. G6schichkex kritischen Augenblicken die erbliche eincr Stiiße gedient habe; er erklärte sich also auf Lebenszeit und zwar fiir eine solche weise von dem Könige un zu welchem Behufe die Wa daten-Listen vorlegen sollten. noch hinsichtlich der Zahl

ein Minimum und

namentlich aus der Englischen, :

d von dem

miiffe, berührte derse „Vorschlag, daß man der terhin noch einm men zu diirfen. es dem Herrn Ernst gewesen set), nunft verfioße und e selbst set), die das Schicksal des Session von 1831 iibertragen habe. etwa“, bemerkte der Redner, zwcideutigen Stellung der Pai die Gemiithcr zu besänftigen vervollständigen? Nein, 111.

harte „zurückkom-

ändigkeit aufdrücken. hinlänglich ge- politische Frage sofort defi- gegen den in Antrag gebrachten Ernennungs- airs; ich ßimme eine lebensläng- ser letzteren Beziehung zu behaupten, ob ich da deffen wahrer Gx

von dem

Podenas berief der Redner das Wort abgetreten hat Die Aufmerksamkeit der ermiideten Versamm anfs neue rege und mehrere Deb NcbemSälen begeben hatten, na „Meine Herren,“ so hob anisation des sciz:Entwurf von. hoher Wichti Meinung nach,

Herrn von ein anderer

utirte, die si

politische Org vorliegende (_He is; er es, mcmer_ deren Lösung dre Gegenwa Niemand hat _ ici); doch frage teh, ob es heuttges Ta Menschen giebt, der, we mit dem _Zuiiande dersel (bie nimmt täglich ist offenbar: cs gte geachtet wäre. weit her,;

als eine Ge e gewiß eine nn er einen

um uns zu. Da _ bt keine _einzige dffentltche ie _Bcwetse dteser Behauptung b Diese Kammer selbst, deren Bild abl-Geseye im vorigen Jahrr war kaum zusammen getreten, als auch t bestritten wurde. _ cincr handgreifiichcn Usurpatxon ver- _sett 1830 sollen unrechtmäßig Prnnar-Versammlungen_dic Lc : _ Und bemerken_Ste woh , m. H., |, wie er in fretcn__Staaten wohl lle Organe der Opposrtton haben tbn diescr Kammer

ung nach einem

schon ihr Ur- dcichtigt/ _ébr Reck) Wir sollen, so nsere Existenz nur Staatsgewa llcn cr| in den die uns völlig abgeh . sol-irter Gedanke t wird; nem, a _ und wiederholt, und selbst tm Schoße t widerrufen worden. Ich frage nun: fasungSmäßtge ngg der Reg neue Königtbum, meme Herren, Kammer behandelt; daß es Feind sien und Republtkane Welche S Feinden beket

sprung ver sagt man, U" demken; alle wir.?llie so nachsuchen,_ _ das; dies kern t zuweilen geheg aufgenomm_en _ 111 er von ihnen nach der rcgeimäßtge, angehören? * aks die net_ Buonapar 1 dies ist mir erklärlich.

die sich nicht zu so_men es daran, daß ferne Unver anderesmal erklär jenes System der mit ihm abbrecbe nigthum wee e ren, in solcher Aber nicht durch materielle gaben verweigern„ nern in ihrer pers Kraft, dergle wäche der Behörden, | dieses aber w sellschaft? Wir Alle nd thun nichts, um ihr les uns an einem Haltpun von Natur dazu berufen fühlt, Bis hicher und nicht weiter!

aber er steht an

wird nicht besser e habe, daß K Haufen stoßen wolien, vrachc führen aber selbst diejenigen, men? Unaufhörlich erinnern ße 't_cinc bloße Fiction_sey; em ieder, daß, wenn es nicht dieses oder man jede Gemeinschaft Worte das Kö-

r es über dcn

en sie ihm w_ __ äußeren Politik annehme,_ _ n werde; man behandelt met etnezn _ Macht. Gcwiß liegt in so_lchen Gedan- höchsi beklagcnswcrther Geest _ dcn Gcmüthern liegt dieser Geist; aucb Thatsachen giebt er sich kund._ die Gesetze verletzen, ganze K dnlichcn Freiheit gefährden; nn zu unterdrücken. _ _ berall die Arroganz des md_wi- ohl der regelmäßtge Zusiand einer sind Zeugen diescrAnarchte; wn: Widerstand zu leistey. Und kte, an einer unabhangigen dem revolutionatren An sich selbst ck nicht skill und wenn ihm nicht ein Damm , ich sage es gerade heraus, das Es bedarf einer Stütze, um s verpfianzt worden ist, Wurzel- eben uns sorgenvoll nach einer solchen md außer Stande, jene Aufgabe allein cht unermeßlicb; an uns wendet ck der fortschreitenden Bewe- Ncuerungen einführen it der_ hbchücn Ge- abcr fie erdrückt uns und war unterliegen daß sie der ihr geskcllten Auf-

ine feindliche

Sprache ei der Anar-

Wir sehen die Ab- lassen von Einwoh- d es fehlt der Re- chbcrall zeigr

gierung an . ichcn Exceffe

duellen _Willens. konsiitmrten (He AUe beklcxgen fie 11 warum ntcht? Wet Gewalt fehlt, die sich Strome zuzuru dicser Strom e wird uns alle zul cnkgegKTngL

cue "omg 11 auf dem V

ben nicht reißen?; etzt mit fortfahren, ird. Hierzu ist indeß thum nicht hinreichend oden, weh kbnnext, und wir auch wir, m. H., Allerdings ifi Land; wir

um den.?“t , unsere Ma

'h _ Z o_klesn zuglei _ _ck tr em e e cn u e 13Wirzsegheinen m

sich das ganz gung folgen .und das Be walt bekleidet z ihrer Last.

stehende bew

Die Kammer fühlt ,

gabe anein nicht gewachsen 111 und se _erschrickt daher, ich nehme keinen Anstand es zu sagen, vor ihrer eigenen Gewalt und Verantwortlichkeit. Sie sehr sich glso nach einer Macht ym, die die Arbeit mit ihr theile; dies isi keine andere, als dee Pairs- Kammer; anstatt sie uns aber zu erhalten, wol1en_ wir ihr gerade das Einzi e nehmen, was ihre Kraft und Unabhängt keit a_usmacht: die Erblicigseit. Wahrlich, m. H.,ewir b_tetcn_ der 5 elt em seltsa- mes Schauspiel dar. Wir selbst xnufsen dees fuhlen, wenn wir arif die Art und Weise binblicken, wre dre (Hegner dcr Erblicbkett dte Frage behandeln; sie untersuchen gar n_tcht den praktischen Nutzen derselben, sondern beschränken srch auf dre drei Behauptungen; man darf sie nicht annehmen, denn sie steht im Widerspruche mtt un- serer gescllscbaftlicben Ordnung; oder mo_m kann src xncht anyehmen- denn sie ist eine Aristokratie; oder endlich, n_mn will ste ntcbt gn: nehmen, wäre sie an sich auch grit, denn ste ltegt mcbt m den Wyn- schen der Nation. Erlauben Sie mn“, daß tcl) anxn aber diese drei Präjudicialfragen meine Meinung sage. Ick) erklare zuvördersx, daß ich Gruydsäße durchaus mcht verschmähe; es _?iebrkcxne Initi- tution, die slch nicht in den Augen der Vernunft c ttnntren muß: te; aber die Grundsätze sind mehr immer das, wa_s te scheinen; s_o hat man z. B. in der vorliegenden Frage sehr _Vte_l von Gleichheit

esprocben und sich auf diese als das Grgnd:Prtnztp unserer po_lit_i: chen Organisation berufen. Ich fürchte tndcß, daß_man_ sick) hterm gar schr geirrt hat. Ohne Zweifel gtcbt es allgemeine Rechte, aiif die jedes menschliche Wesen gleichen Anspruch hat; Fiel dicser! geho- ren aber nicht die politischen Rechter; Wer diese auszuubcn har, dem steht nicht bloß eine Entscheidung ubcr das, was ihn perßbtrltch _be: trifft, sondern über die gan e Gesellschaft zu._ Daher mussen nicht nur diese Rechte bescbrcinkt Keymesondern de_rjentqe, den_1 src berge- le t werden, muß zugletcl) eine Burgstbaft seiner Fahigkeit zur Aus: ü ung derselben ftellen_können. Das Prinzip der poltttsrhcn _Rcchc isi sonach nicht Gleichheit, sondern gxrade_um_gckel)rt, Un_glctchex_t. Die Gränze diescr Ungleichheit kann nch bts m_s Unendliche bcrgndern, aber nicthdcüowmigcr bleibt dicse letztere _tmmer das Prinzip aller politischen Rcchte;_ wer anderer Meinung tft, verwechselt, offenbar die persönliche Extsten7 mit der gesellschaftitckstn, dee burgerlccbe Ordnung mit de_r polit schen, die Fkrth_cit mtt_der _Negterung. I," Sachen der Freiheit giebt es aligememe gletthaßtge Rechte; en Sachen der Regierung abcr giebt es nur spezielle, begrän_zt_c, e_m: gleiche Rechte. Hiernach läßt iich die_Erbltchkett_ der_P_atrtc e_ncht aus dem Grunde verwerfen, daß sie nut der Gletcbbetr tm_Wtder- sprache siehe. Ist aber, so fragt man, jene Ungleichheit, Die durch die erbliche Uebertraßung politischer Rechte von Geburts_rr«:gett ent- steht, nicht eine wa e_e Monstruosttät? Ick) erwiedexe hierauf, daß eine solche Ungleichheit eme der Grundlagen der _burgcrlichcn Ge: seUschaft iii; die_ Ueberrragung des Eigenthums ist_ ganz daffc_lbe. Nicht, daß ich die politische Gesellschaft der bürgerlichen unbedingt zur Seite stellen Will; ich weise bloß darauf hm, daß man dort e_tn Prinzip als monsirös betrachtet, das hier nicht bloß als nothwendig, sondern czls rechtmäßig und moralisch gilt. Aber auch ander _Splizc der polittschen Ordnung finde ich das Faktumder Ungleichheit und die Uebertragun ven Rechten durch die _allcimgc Thatsache der Ge: burt wieder, 11 mitch das erbliche Köntgthum; und Ste werden doch unsere RegierunJ nicht als monsirös betrachten. Ich komme jetzt auf die Frage er erblichen Pairie selbst zurück._ Durch dee Erblichkeit erhält jedes Individuum citxc bestimmte Existenz in der Gesenschaft; durch die Gebrirt wird ste_ihm natürlich und noth- wendig u Theil. Dies ist wahr, mcht bloß m der marc- rieuen, Fondern auch in der mo_raltschn Ordnung. Anfahren m_1d Gewohnheiten übertragen sick) wie die Güter und es sieht m Ntc- mandes Gewalt, src!) ganz und gar von ihnen loszu111z1chcn. Spä- terhin schafft so_dann jedes Fndividuunx sick), je nach seiner Vernunft und seiner Freiheit, seine eigene Existenz, und es läßt stci) also behaupten, daß alle Generationen das Resultat zweier Elemente find: das eine isi die Ueberlieferung oder das Werk unserer Vorfah- ren, das andere iii dic Selbstschaffung oder unser ctgexics Werk. Diese beiden Prinzipien, die Erblichkeit und die Personalttät, smd natürlich, nothwmdi , rechtmäßig. Was schlägt man uns nun heizte vor? Wir sonen erkl ren, daß es keine rechtmäßige Gewalt tvctrrr gebe, als diejenige, die ihre Exisicnz der Wahl verdankt, d. h. _d1_e das Resultat des menschlichen Willens ist, utzd hiernach verwartt man die Erblicbkeit dcr Pairie, Ick) mrincrscits verwvrsc eben so beüimmt diesen Grundsatz, der im_Widcrspruche mit den Gesetzen der menschlichen Geselischaft, so wre mit Allem sieht, was dec Er: fahrung lehrt und sich täglich unter unseren Augen zurrägr. Die _cinfache Frage, um die es sicb handelt, i|_folgcnde: Muß dre Pairte, um die ihr angewiesene Rolle mit Erxolg durchführen x_u können, erblich seyn oder nicbt? Ich meinerseits glaube, daß die Erbltchkeit al1eit_1 neben der Regierung einen Körper schaffen_kann, dessen Glieder sick) _frei bewegen, - cine Gewalt, dre die Regtcrung untersiüße, ohne sich durch Leidenschaften Zilk Verfolgung persön- licher Zwecke verleiten 11 lassen. Die Erblrchkeit alle_tn _macht es der Pairie möglich, 17 den Charakxcr der Unabhän igkeit zu be: wahren, desen_ste Tur Lösung der ihr gcsicllten An gabe bedarf.“ Der Redner wtcs herauf die Behauptung zurück, daß man durch die Einführng einer erblichen Pairic cine Aristokratie siiften würde, und daß es eme solche in Frankreich nicht mehr gebe. Man folie sich, äußerte er, das Prinzip der_Erblichkeit auch nicht mächtiger dcn: ken, als es wirklech_sey; das EnglischcOberhags brücheohnechtfelaus in hohem Grade czrtiiokratischen Elementen ; nichtsdestoweniger reichten von den 37.3 weltlichen Pairs, die es im I. 17520 egeben,nur43bisins17te Jahrhundert und 124 bis ins 1§te _Fahwundcrt hinauf; von den übrigen hätten kaum 178 eine 8901!)th Existenz, und 104 datirten sogar erst v_on dcm geJenwärttgcn „xahrhundcrt her; wenn nun sclwn dort dre Artsioxrat e keine größere Fortschritte gemacht habe, so lasse sicb um so viel mehr erwarten, daß in Frankreich die Pair“: Kammer sch siets mr_s den _Elementcn der Demokratie verjüngen werde. Man berufe sich schließlich noch darauf, daß die Erblicbkcit dcr Pairte gegen den National:Wunsch verstoße; cr hege seiner- seits die größte Achtung vor der öffentlichen Meinung; freie Vbl: ker könnten sci) _aber eben so ut trren, als andere; man solle sick) nur der Vorurthctlc des Landes n dem Prozesse der Minister Karls );. erinnern; der_nmls habe die öffentliche Meinun sicb allge- mein für dt_e Todesstrafe ausgesprochen; jetzt cy das Land froh und_ wise es dem Pairshofe Dank, daß er ein mtldc: res Urthetl gefällt habe. Eben so habe man kürzlich _cglaubt, daß, um Polen zu retten, Frankrccck) den Russen [) tte den Krieg erklären müssen; jetzt ser, das_ Land von dieser Ansicht zuriick"- ekommen und sehe, ungeachtet setncx Theilnahme an dem Schick: Lale der Polen, ern, _daß es scincxz eigenen Intcreffen zuwider ge: wesen wäre, steh in emen Krieg einzulassen, um jenen zu Hiilfe zu kommen. „?ck habe“, so schloß der Redner, „_die _Ucbcrzcugung, daß, wenn d e Erblicbkeit dcr Pairee an _srck) nützlich tft, Frankreich vo_n seinen Vorurthcilxn in dtrser_Hinstch_t, wenn es dcrglci-xbcn Wirklich hegt, bald zuruckkommen werd. Ww müssen darauf bedacht ferm, unsere chierun zu befestigen; hierzu bedarf es“ aber der Zeit. Nur allmälig kö_nnen ich die Regterungen _konstituircn. Nicht dadurch wird uns_dies gelingen, daß wir einen wesentlichen Bestandthcil der unsri: gen vernichten. Lusen Sie uns damit beginnen, daß wir die bestehen- den Gewalten_ achten und ihnen die freie Ausübung ihrer Rechte schern. Gew1ß werden_wir_ diesen Zweck nicht durch Versuche m_id Tbcorieen erreichen, wn diejenigen _vom Jahre 1791, die noch m manchen Köpfen spuken, aber heutiges Tages ohne allen Werth End. Die Pairie beskcbx aus drei Elementen: durch die Ernennung durch den König ist ne monarchisch und_ stählt die Regierunz durch, die unbe1chränkte Zahl ihrer Mitglieder behauptet igte würdig ihren Plaß_ unter den drei Staats: Gewalten; durch die Erblichkeit 10 sie zugleich monarchtsch und_ liberal. Zer- üdren Sie eines dieser drei Elemente, so smd die Folgen davon unberechenbar. Ich mag nicht behaupten, daß alsdann Frank- reich verloren wäre, denn dem gesunden Sinne der_Men e würde es zuletzt dock) gelingen, das Land zu _retten. Aber ich 9 aubc vcr- ßchern 11 können, daß, wenn Sie die Erblicbkett beibehalten, der gegenw rtige anarchische Zustand auch cm Ende haben, der Halt:

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vuykt, nach dem wir uns umsehen, gefunden und die Iuli- luteon geschlosen seyn wird. Schaffen Sie dagegen die Erdl, ab, so weiß ich wahrlich nicht, welche Balm wre betreten.“ Der letzte Redner, der in dieser Sitzung auftrat, war “Berry er (aus dessen „Vortrage wir uns eine nähere ONikthej] vorbehalten). Derselbe empfing, nachdem er die Tribune verla die Glückwünsche der ausgezeickpnetftcn Redner der Kam Herr Thiers sagte unter Anderem zu ihm: „Sie haben die ', mit dem Ihnen inwohncnden großen Talente behandelt, aber Uns Oel ins Feuer gegoffer'; Sie haben ein äußerst fe Herr Berx'her erwiederte: Die Sitzung wurde “Um 6

Brüssel, 7. _zOkt. Nachdem man sich in der gestrigen "zung der Reprasentapren-Kammer über das Gehaltdes

s auf 1500 Fi. geeinigt hatte, ging man zur Berathung schlages uber: eme__Untersuchung über die Ursachen und heber der Niederlagen wahrend des lebten Feldzuges anzustel- _ Pirmez bemerkte, daß, wenn nicht vorher festgesetzt jrde, daß die Untersuch1u1gs=Kommission das Recht habe, die dächtjgen „Personen und die Zeugen zu verhören und sich die tenftiicke __Vorlegen zu leisen,“ die ganze Untersuchung, wie die er die Plunderungen, _emen lacherlirhen Ausgang nehmen wiirde„ rr A. Rodenbach außerte, das; er die Meinung von einem „etlichen Ausgange der Untersuchung nicht theile; man habe 't der Zuversicht der Kammer ein sonderbares Spiel getrieben. rr Goblet habe als Minister erklärt, daß Belgien eine mee von 40,000 Mann besißc; nach Herrn von Hane's e um 24,000 Mami

Faiiiy habs

Spiel gespielt.“ meinem Gewissen gesprochen.“ aufgehoben und die Fortseßung drr Debatte auf den näch Unter den zuerst ei*«1g-sc1)„iebenen Rednern befin fick) die Herren Devaux (vom Che»), Coulma-m, Iars, E., cases", Kératrh u. s. w. '

P ar i s , 6. Oktober.

Tag verlegt.

erßcherung sel) disselb , , und Herr von ann bereit se1)e1_1, ins Feld zu rücken. sich diese Armee befunden, als es gegolten habe, die _ _H_err H. von Brouckkzre glaubte hersagen zx! konnen, da); Die ganze Untersuchrmg eben so we- : einen Ersolg haben warde, als die friiher angeordnete. Man “rde mehr als em-Iahr gebrauchen, um die nöthigen Zeugen verhören, 1_m_d wenn inan endlich die Ueberzeugung erlanßt, 1“; einige „Offizjeke iich nicht so betragen hätten, wie das Volk ein Recht habe zu verlangen, so hätte die Kammer nicht die _ _ _ _ Wolle man die Untersuchung en das Ministerium r1rht__en, so solle man sich lieber offen dar- er aussprechen; man konne dann auf eine constitutionnelle eise verfahren, und die Untersuchung wiirde doch wenigstens sResultat haben, daß die Schuld oder Unschuld der Minister an Tag käme, Der exekutiven Gewalt allein käme es zu, dergleichen tersuchungen anzltfielleti, und sie set) auch in diesem Augenblick _ Hr. (Hendcbien meinte, das: es ganz gleich- [tig set), ob die L_„lntcrsuchung gegen die Minister oder gegen dere Personen gerichtet werde, die Kammer befinde sich jeden- _ _ Aris der Unteriuchung wvrdc hervorgehen, 1: seine Pflicht mcht erfullt habe, und die Kammer wiirde als- Der Redner verlas hierauf einen rschlag, der den Lien Virtikel des Gesetzes auömacben sollte; hat zum Zwecx, zu bestimmen, daß, abgesehen von den That- ..en und Umstanden, welche die Kommission zu ermitteln fiir thig befinden sollte, sie gam besonders ihre Nachforschungen auf Erledigung einer Reihe bon Fragen richten solle, mit deren Aufzäh- 1gHr. Gendcbien iiber eine Biertei:Stunde zubrachte. Sie betreffen onders Thatsachen in Bezug auf das Betragen der Minister _ Herr H. von Brouckére glaubte noch dar- f aufmerkmm machen zu müssen, daß die Untersuchung, fiatc s Vertrauen der Armee neu zu beleben, die Offiziere vielmehr muthigen wiirde, welche beim etwanigen Wiederbeginn der indseligkeiten ihre Fehler wieder gut zu machen entschlossen Er halte es fUr besser, einen dunkeln Schleier iiber das rgangene zu werfen. (Zeichen der Mißbilligung.) Nach eini- Bemerkungen anderer Mitglieder wurde (wie bereits gestern eldet) der urspriingliche Vorschlag anaenommen, der Vor: lag des Herrn Gendedien aber einer Kommission zur Prii- g überwiesen. In der gestrigen Sitzung der Senatoren = Kammer rde die Berathung über das Reglement fortgeseßt. der Tageöordmmg befindliche Bericht der mit der Priifung Geses:E11twurfes iiber die Verheimlichung von Waffen be- tragten Kommission 11011") nicht vollständig außgearbeitet war, wurde die Sitzung bis auf den Abend um 8 Uhr prorogirt, alsdann dieser Bericht von Herrn Masse“: abgestattet wurde. e Kommission schlug 9 ?lmendements vor, welche aber von rrn Raikem bekämpft wurdcn. rsien Artikeln wurden demnach auch berworfen uud diese Nr- 1, so wie der fünfte, in der von den Repräsentanten angenom- Die Sitzung war um Mitternacht (Die Be'gischen Blätter enthalten aus em Grunde den Schluß dieser Sißung noch nicht.) Die Abreise der verwitweten Herzogin von Sachsen:.Kobnrg Der König wird seine Mutter eine onnabend Abend in Lüttich ein- 'en, den Sonntag daselbst zubringen, Montag in Verviers, ensta-z in Namur bleiben und wahrscheinlich am Mittwoch Der Krieg6:Minisier ist in der

Die Nachricht von der Verlänge- g des Waffenstillstandes hat hier einen lebhaften Eindruck auf Die Anhänger der neuen Ordnung der Hoffnung zu schöpfen.“.

bethenert , daß 57,000

Der Moniteur erklärt die ge Mm miiff ckck . 1 e en : er:

von dem Journal du Commerce und mehreren anderen Blättern gebene Notiz, daß die Regierung auf drm Londoner M 1200Tom1en Getreide fiir die Verproviantirung der festenP der Departemchs des Nordens und des PaE-de:Caiais . ankanfen lassen, für gänzlich ungegriindet. bereits in den ersten Monaten dieses Jahres boilficiudig mit treide und Mehl versehen worden.

Der dritte Wahlbezirk des Departements des Lot und Garonne zu Marmandc hat statt des Herrn Bory-de-S' Vincent, der, um der Herausgabe seines Werkes iiber M. die gehörige Muße widmen zu können, freiwillig aus der K mer auSgesck;iede11 ist, seinen mehrjährigen Deputirten, den comte von Martignac, wiedergewählt. und inPont=de=Vaux (Ain) sind, statt des mehrfach gewäh Vicomte von Cormcniu, die Herren Dulong und Corbj in Saint-Yrieix (Obere Vienne) ifi, statt des Herrn Méril. Herr Sulpich und in Chäions (Saone und Loire), statt Generals Grafen bon Thiard, Herr von Corcelles, der vorigen Jahre den 4ten Pariser Wahlbezirk in der Kammer präsentirte, zn Deputirten ernannt worden.

Herr Thiers ist von der Budgets-Kommi erstatter fiir das AuSgabe-Bndget ernannt worden.

Der Handels:Minister hat für die Ausfiihrung verschied Briicken- und Straßenbauten im Seine:Departen1ent die S. me von 194,000 Fr. zur „Verfiigung der hiesigen Präfekten

Bie Anklage:Kammer des Königl. Gerichtshofes hat in zug auf die Redacteure des National und der Tribune nicht, gestern nach der Angabe des Courrier frangais gemeldet w erklärt, das: kein Anlaß zu einem Prozesse gegen sie Vorhandens sondern sie im Gegentheil vor die Assisen gewiesen.

Der verantwortliche Geschäftsführer der Gazette de Fr hat den Redacteur des Constitutionnel wegen zweier gegen sie richteter verleumderischer Artikel dieses Blattes gerichtlich

Uänder zu bekämpfen.

Diese Pläbe s

efugniß, sie zu verurtheiien. In Verneuil (E

it beschaftigt.

s in ihrem Recht.

. 5 _ sfion ZUM “Bei 11 wissen, was ihr obliege.

d der Generale.

Niederlande.

Aus dem Haag, 8. Okt. von Oranien hat vorgestern den nachstehenden Tagesvefehl das Heer erlaffen:

„Ich mache dem Heere durch den gegenwärti bekannt, daß mir von Sr. Maj. dem Könige die o lung und zugleich der Auftrag zugegan ' Armee zu Felde, der verschiedenen Besch der unter mcinexx Befehlen stehenden detaschirten Corps" zu drin daß der Waffensitllüand zwischen Holland und Belgien, der am“ vorstehenden 10- Okt. Mittags um 12 Uhr endigen fonte, aufi s_on_dercs Ansuchen dcr Bevollmächtigten der fünf großen dtc tn der Londotxcr Konferenz vereinigt sind, bis zum fünfundzw M. Mtttags um 1:2 Uhr verlängert worden ist. - : _ _ dieses Ansuchens der erwähnten Bevollmächtigten ver tct_ diesseits“ alle offensive Bewegungen bis zum oben bezeichn Zeitpunkte.

Hauptquartier Tilburg, 6. Oktober 1Z31.

Dcr Feldmarschall, Oberbefehlshaber der; Her Wilhelm, Prinz von Oranien.“

Am vorigen Sonntage hat der junge Prinz Heinrich, S*“ des Prinzen von Oranien, vom Obersten Koopman und eini anderen See=Offizieren begleitet, einen Besuch in der Citad- Der junge Prinz wurde beim * tritt in diese Feste von der Musik der Garnison und vom lau Jubel der wackeren Militairs empfangen. Mittags speifte der P' beim General Chassé und Abends wohnte er einer Vorsteil im Theater der Citadelle, wo man das Lustspiel: „Ion in seinem neuen Dienste“ gab, bei. spiele kehrte Se. Königl. Hoheit wieder nach dem bei Lillo riegssthiffe „de Zeeuw“ zuriick. _. Tagen treffen beinahe täglich sehr viele Bei sche Ueberläufer von jedem Rang und von allen Waffengatt gen auf der Citadelle von Antwerpen ein. Ihrer Meinungn wiirde die Zahl der diesseits ankommenden Deserteurs noch * größer seyn, wenn man nicht absichtlich unter den Belgis" Soldaten das Gerücht verbreitete, daß fie bei den Holländ nur Mißhandlungen fänden und von ihnen zurückgesandt werd

.Das sehr ähmlicheBildniß des jungen Secheldeu vanSp isi jetzt in Amsterdam im Lokale der Gesellsckmft „])00iri111 1111110101)" öffentlich außgesiellt. bci ban Spehks Leben und in dessen Auftrag angefertigt.

Föigende Tabelle giebt emen Ueberblick hinsichtlich der 77 snltate, welche die Belgische Revolution für den Handel Antwerpen und Rotterdam gehabt hat.

Vom 1. Januar bis 30. September wurden eingeführt:

In Antwerpen In Rotterda

„&,

Se.. Königl. Hoheit der P'

en Tagesbe fizielle Mitt cn :|, zur shader der Fesungcn

Die Ymendements zu den

neu Form genehmigt. - nicht aufgehoben.

auf morgen fesigeseht. ecke begleiten. Er wird S von Antwerpen abgestattet. " Brüssel zurückkehren. --

,-angenen Nacht nach Gent

Aus Gent schreibt man; Nach geendigtem Sch Gemiither gemacht.

nge fangen wieder an, _ Einer angelegten Berechnung zufolge, ektirten Eisenbahn sich auf 375,000 Fr. fiir eine Stunde

SMN" K wiirden die Kosten der

Seit einigen

Schweden und Norwegen.

_ "- Stockholm, 7. Okt. Königin geruhten am vorigen Dienstag, den 4ten d. M., große Deputation der Einwohner Daiekarliens zu empfan-

Diese Deputation, den Provinzial:Gouverneur an der ihr, war hierher gekommen, um ihren Dank fiir die Ehre statten, welche dieser Proviux dadurch erwiesen worden, das; . Maj. dem neugebornen Prinzen den Titel eines Herzogs Der Gouverneur, als Wortfüh- bezeugte zu gleicher Zeit die tiefste Erkennt: eit der Einwohner jener Provinz fiir die angelegentli urigen, fiir die weisen und kräftigen Konig dieselben so oft schon und erst m sie bedrohenden uftrie und ihren W antworteten

Ihre Maj. der König und

Der Maler hatte das Bild

Daiekarlien verliehen hat. der Deputation,

Anordnungen, wodurch vor kurzem wieder von Unheil gerettet und außerdem ohlstand beschiiizt nnd begiinstigt habe. folgenden Worten: eine Herren! 9116 Ich meinem Enkel den Titel eines Herzogs Ich der Nation jene Zeit wieder stav Wasa, ehe er sich durch seine das Verdienst erworben hatte„ dieses

bei den Dalekarliern Schus und Unterstiisung in Eurem Anden- wo Zucht und Ord- Reihen der Streiter gewichen waren, -- ohne über Eure politischen botet Ihr Euren Arm und Eure achtete selbst die Irr- ewahret, indem [tern nacheifert, auch deren Tu- in Uebereinstimmung mit den zeigten, was wahrer Patriotis- Vorrechten als ns dem ersten Zeitalter der Welt

Kaffee: in Ballen ....... rn Fässern ...... e_n Tonnen ...... t_n Kisicn ........ m Matten ...... in ässern ...... in allen ...... in Tonnen ...... _ m Ballen ....... Gctretdc; Last .........

Fast in alien Artikeln hat sonach der Handel Antwerp eben so gleichmaßig abgenonnncn, als der von Rotterdam 1"

nommen hat. Antwerpen, 7. Okt.

hierauf mit

Dalekarlien gab, wollte Gedächtniß rufen, wo Gu benen Thaten zu regieren, Ich glaubte auch eine neuere Epocha- verewigen zu müssen, 8, als sie aus einigen * Eure Thäler nicht verließen; - te Erörterungen anzustellen, quUelZen dar. ßi 1er er gesehmä gen Muth Eurer Handlungen , _ ihrer Herzen, ift. Lasset

diejenige nän1lich-

Eure edle Hin ebun _ Gestern Nachmittag um 4U 9 wurde vor der Stadt ein Lootsen-Boot von einer Englisch Goelette iiberseaelt. Das Boot, worin sich 5 Personen, sein! [ich Familien-Vätcr, befanden, schlug um. '

_ _ _ __ Der Schiffer Thies eilte um einer Schalupve zu Hiilfe, und es gelang lb

von Euren

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der Menschen. Das Gesetz allein sel) unser Führer. Laßt uns

"vor ihm uns beugen. Laßt uns ihm folgen in seinen Verord-

nurrgen, ohne Ausfliichte und ohne Schwä e aber u lei er Zett laßt uns, von welcher Seite und unclt)er,welcheri F?rmchfie rms auch geboten werden möchte, die Knechtschaft, die man uns irgend auflegen wollte, zurückweisen. Bald sind einundzwanzig Jahre verfioffm seit dem Tage Meines Einzngs in diese Haupt- stadt. Dieser Tag hat sich Meinem Gedächtniß tief eingeprägt. Dre BeifaUs-Bexeugungen, mit denen J'ch damals empfangen wurde, erhoben Meinen Geist zu den schönsten Hoffnungen, und von gerechter Erkenntlichkeit gegen die Schweden bewegt, erwie: de_rte Ich dem MagiÉcats-Oberhaupt: „„daß Ich ihre Liebe 11|chk mit dem ersten hron des Weltalls Vertauschen n1öchte.““ Heut kan_n Ick Euch sagen, indem Ick Mich jenes Empfanges wreder erinnere, der Mir in Eurer Provinz vor zwölf Jahren zu Theil wurde, daß__Eure 91u6dauer, vereint mit der der iibrigen Einwohner des Konigreichs, die von der hohen Stellung, auf welche Miel) die Vorsehung und die einstimmigen Wünsche der Nation berufen haben, nnzertrennlichen Hindernisse und Schwie- rigkeiten nach und nach iiberwindet. Die Fortdauer des Friedens ui uns nothwendiY Wir erfreuen uns desselben seit siebzehn Jahren, und alle eine Anstrengungen zielen dahin, uns ihn zu erhalten. _ Diese Wohlthat ist auch mit innerer Ruhe gekrönt worden, Eme noch so mächtige und tapfere Nation bedarf des Friedens im Innern und freundschaftlicher Verhältnisse mit dem Auslande_zur Erhaltung und Vermehrung ihres Wohlstan- des. Das Glück der Halbinsel hängt sowohl von dem Einen als 11911 dem 5Underen ab, Die beiden Völker sind hiervon überzeugt. Ihre Vernnpft und ihre Einsicht vereinigen sick) mit Mir, um dieses gluckliche Resultat zu erreichen. Ich erneuere Ihnen, meme Herren,-die Verficherung meines gänzlichen uud aufrichti- gen _Wohlwollens.“ -- Ihre Majeßät die Königin antwortete ebemalls m den verbindlirhsien AuSdriicken. Särnmtliche Mit- glieder der __Deputation wurden sodann zur Mittagsrafel von S_r. Majesiat dem König eingeladen. Heute haben der Kron- prinz und die Kronprimessin eben dieselbe Deputation em- pfangen; _fie bezeugte Höchftdenselben ihre Dankbarkeit und Er_gebenheit, und Ihre Königl. Hoheiten antworteten mit der bekannten Leutseligkeit, die ihnen alle Herzen gewinnt. - Näch- sten _Sonntag woljen Ihre Majesiäten und Ihre Königlichen Hoheiten dem GotteSdiensi in der Schloßkapelle beiwohnen, wo- selbit ftir die Wiedergenesimg der Kronprinzessin ein Tedeum ge- sungen werden soll. _ Durch eine Verordnung Sr. Majestät vom 1sien Oktober sind provisorisck) die Einfuhrzölle von frem- dem Getreide auf 1 Reichsbankothaler fiir die Tonne Weizen, 32 Schilling fiir Roggen, 2/1 Schill. fiir Gerste und 16 Schil]. fur Hafer herabgesetzt und zu gleicher Zeit die Yuöfuhrzölle des Getreides erhöht worden.

Polen.

_Warsch_au, 9. Okt, Gestern Nachmittags kehrten Se. Kaiserl. Hoheit der Großfürst Michael und heute friih um 2 Uhr Se. Durchlaucht der Feldmarschall Paökewitsch, Fürß von War-

'schau, wieder in hiesige Residenz zurück.

In diesen Tagen sind hier wieder mehrere angesehene Mili- tair-Pcrionen qrjgekommen, unter Anderem die Generale Kras- sowski, Nabakoff,_Gien, Fürst Sch1scherbatoff,Obrutscheff, Wer)- mar,_D1ertt, Waemin und Schön, der Adjutant Sr. Kaiseri. Hoheit de_s _Großfurfien Michael, Fiirft Radziwill, der Oberst 'Oolhorukx, ferner der General-Dircktor der Brücken und Chaus- seen, Herr Christiani, von Mierhow, und gegen 50 Offiziere ver- schirdenen Ranges von der Polnischen Armee aus der Gegend von Lipno, unter denen sich auch der Oberst Stryjenski befindet.

Nachrichten aus Krakau zufolge, sollen der Fürst Czu- toryski, Johann Skrzynezki und Graf Gustav Malachowski sich von dort auf das Oexierreichische Gebiet zurückgezogen ha- ben, ehe noch die Russischen Truppen in die Stadt einrückten. General Chlopizki ist noch nieht ganz von seinen Wunden geheilt und hält sich noch immer in Krakau auf,

„Bis jest“, __heißt es in der Allgemeinen Zeitung, „hat sich das Gerucht von der Gefangennehmung des Professor Leiewel noch nicht bestätigt.“

Der Bice:Direktor dcs Israelitischen Comité's, Herr Chia- rini, macht bekannt, daß der Termin zur Einschreibung von Schii- lern, welche in das Rabbinische Institut aufgenommen zu wer- den wünschen, diesesmal bis zum 15ten d. M. verlängert wor: den. Da außerdem 8 Schüler, die auf Kosten der Regierung in dem Institut erhalten wurden, den fünfjährigen Lehrkursus beendigt haben und hierdurch denBewetbern um diese Stellen eine „Konkurrenz offen isi, so sollen diejenigen Israeliten, tvelche von der Wohlthatder Regierung, die eincnbeträchtlicknnFondö zur Erhaltung armer Isra- eliten bestimmt hat, Gebrauch machen onen, ihre Kinder spä- testens bis zum 15ten d. M. anmelden, damit dieselben ein Qualifications-Examen ablegen können, wobei vorzüglich auf deren Kenntnisse in der Polnischen und Hebräischen Sprache, so wie auf die Kenntnis; des Talmnds, Riicksicht genommen wer- den soll. Die Kompetenten miissen mit einem Armcn-Zeugniß und einer Bescheinigung von Seiten der Synagogen:Inspection versehen seyn, daß sich ihre Eltern niemals in krimineller Un- tersuchung befunden haben.

Deutschland.

Miinchen, 7. Okt, Die Münchner Zeitung meldet: In der heute unter Vorsis Seiner Majestät des Königs statt- gefundenen Versammlung des Staatsrathes haben Seine Kö: nigliche Hoheit der Kronprinz von Baiern, Höchsiwäche seit Erreichung der Großjährigkeit sich im „Auslande befanden, den von Hbrhsiihnen bereits unter dem 4ten Dez. 1829 aus Göttin: gen schriftlich eingesendcten Eid auf die Verfaffun s:Urkunde mündlich erneuert und vor Seiner Majestät dem önige und vor dem ganzen Staatérathe mit den bei Ablegung eines Eides herkömmlichen Förmlichkeiten „Treue dem Könige, Gehorsam dem GcseHe und Beobachtung der Staats-Versaffung“ ge- schmoren.

_ -- Frankfurt a. M., 9. Okt. Die gegen Mitte der abge- laufenen Wochc hier bekannt gewordene Besserung der EffektenzCourse an der Börse zu Wien, dann die _gletchzetti gekommenen gunstiger: Berichte von Amsterdam und Ver in bcwér ten abermals an unserem Markte ein mcrkltches Steigen der Fonds. Es ingen nämlich von Anfang bis zu Ende der Woche die .Ivroc. Meta iques von 71); auf 80197, die 4proc. von 68; auf 69»??- Bank-Actien von 1152 auf 1169,

artial von 1181; auf 1194, 100 [. Loose von 161; auf 165; in die

dhe. Bis zum 4. Okt. hielten rch die Notirungen mit nur gerin- gen Variationen faft stationär, wa_s seinen Grund in dem feßen Stand der Fonds an den auswärtigen Plätzen hatte. Doch schon am 5. Okt. nahm der Geschäftsgang eine andere Gestalt an. Meb- rere große Wechselhctuser kamen als Käufer an den Markt und ac- quirirten starke Posten Metalliques und BankeActien, sowobl pr. Casa, als auf kurze Lieferungs-Termine, worauf denn sofort die Course eine entschieden steigende Richtung nahmen. Die Spekulan-

enhämvter; sie schreiben sich a 0? sind unverjährbar und

unter dem Beistande eines Matrosen , Namens Corneille v Hoof, dle gesannnte Mannschaft zu retten.

erhaben über die Leidenschaften

ten, welche Versprechungen auf den Tag einzuhalten hatten, konnten

nur mit Mühe einen Theil der dazu er ordeeli n n tiv r Stücke mittelfk Prolon ations-Opcrätioifun auIringénzFxxdeTXtßteen ihren weiteren Bedarf ur noch vergrdßerte, war, d

Xssckze Ankäch deZJn. . e cm _an er 'r e verbre teten & e: rucht von Erneuerung des Waffeanands insBeigimi Glanch cnkten. Dtese L_lngabe bestätigte sich inzwischen nici) rsogleick), und (1 am 6. Okt. niedrigere Rente-Notirungen von Paris kamen, so benutzten die Batssters diesen Umstand, um ein Hinabdrücken der u versuchen, was thn_en aber nur in geringerer Maaß ge:“ er Mangel an effektiven Stücken siand ihrem Bemühen im Weg, und_ da_ nun am 7. und 8_Okt. ganz unerwartet höhere Course xxnd gunfttge Berichte von Ween_kamen, fo sieUten sicb viele Kauflußege cm, und die Woche schloß, wee oben schon bemerkt, mit emem höheren Stand, als wir sert mehreren Monaten gehabt hatten. Zusendungen vom Ausiand lassen sich dabei nicht erwarten, da überall und besonders zu Wem die Papiere jetzt besser Üchcn, als bei Der Man el an eomptanten Stücken dürfte untcr décsen _ Wirkltcl) stehen auch die Metaui: ques auf 1 bis ?. Mon_ate fixe Lieferung um ,“,- pCt. niedriger als vr. comvtaxtt, und bei Bank-Actien macht die Differenz in glei: chem _Verhciltntß 2 bis_3 Fl. pr. Stück. Partiale hoben sich heute auf-120; dzescs Effekt tft nur in_kleincn Particen zu haben, da die nahende Ziehung die Abgeber mtndcrt, während vtele Kommissionen darauf am Platz sind. Für 4_und 4; pCt. Bethm. Obi. zeigten sick) solide Käufer. ___LteFA-es ZJapiequt nFr Jus Licerung zu haben.

an erzm en on s gewa rte man viel -e: ben; Oesterr. 100 Fl. Loose, Darmstädtsche und_Polniscbe Loose ch: auxéchben'ndD-OW 4 TJ P1*euOs;i1_“chen _ _ _ eu *arm.t*c bia- tronen, bleiben 1ederzeit begeer TOie 2; pCt. Jntegjralexsrch8ixtgcngi1n _apercn ebenfalls in die Hb 6. Bezug auf den Wechselbandel i_lt zu bemerken, daß Amüskdchm, Pn: res, London und Wien aller Sichten gesucht waren und zum Theil hlt wurden. Die. übri cn Devi: ntes Dts'contopapier i

Was ihre Furcht

Umständen von

auer seyn.

Auch im Gesch

ben gesucht und waren kaum Staats: Schuldscbeine, dann Na

Verhältniß zu den Oesterr.

höher, _als die notirten Course, sen blieben Preis behauptend. ?. pCZ. pr. YHZFnzueringeir.

. . a em eure von Wien abermals AutrÜe :: “' : käUfM gekommen,_auch dt? Nachricht von Prolonqatitxn chs WM- siillsiands in _Belgten offiziell bekannt wurde, gingen hier die piere sämmtltck) höher, und notirten 5 ten 81,4, 4 pCt. 7 Betbm. 74:7 Polt“

th. Met. in * riva “(l : LBJLsL: ZlcttenVZ1zi),_ PartialYU , tY PJ"?- oe5'.„.- anii er -“ ' „; fahren, ob diese sieigende Tendenz anhalten wisrdk? MMM", “FU

Oesterreich.

Nach einem Cirkulare der Kai eri ea d-ä: Regierung im Erzherzoßthume Oesterreich unter ders EmLsnvrTbi 1ften d. haben Se. K_arserl. Majeßät genehmigt, daß da wo bei den_ aufgeßellien Sanitats-Cordons das Standrecht be/reirs in Wirksamkeit ist, das standrechtliche Vrrfahren nnd die Todesstraie gegen Cordonö-Uebertreter sogleich aufgehoben und die Besirafxnig der Leh_teren_den ordentlichen Gerichten, nach den bestehenden (Kr: sehen, rtberwtesen werde._ Hiernach soll auch da, wo das Md- recht mcht bereits publtztrt ift, solches unterbleiben; im Uebriam aber sollen die Cordons-Uebertreter sorgfältig erforscht und “';“.r Untersuchung und zur Strafe gezogen werden.

Italien.

Die Allgemeine Zeitung meldet in einem S reiben e_ms Palermo vom 15. September: „Aus dem, was UYU bis ]eyt uber. den am jsten d. ausgebrochenen Aufstand erfahren hat, geht hervor, d_aß dieser Anschlag dennoch nicht so unbedeuxénd weir, als_ mein im ersten Aqgenbiicke gern glauben ivolltr. Er mis;- giuckte vreUeicht nur durch emen Zufall und deshexlb so «einzizrb, weii em Theil der Verschwornen, die Glocken verwechselndkeine Snmdc zu fruh, und so_lglich ohne bon dem anderen nnterstiiht zn werde,- in die Stadt embrach. Namlich das Signal ftir die „beidrn 91»; thei_lunge_n der Rebellen, auf welches sie von zwei verschiedener- Setten m die S_tadt eindringen, die Gesange-ien befrcxcn Und sich der Autoritaten _verslcbern Wollten, war die (»Zibcée der Hauptkirche, die an diesem Tage (den 1. September) um «.- , ternacht z_r_n11Andenken an das Erdbeben vom 1. Sep-rn'bcr 1726 gelautet wird. “' mer bestimmt zu seyn, zu spielen.) schend 10 hm_1d 11 Uhr die und ies ie ten die Einen für das verabrodcte Wirken urs brachen los, während die Anderen noch nicht zugegeF w)_________ _U- Man hat bis ]th erst zehn der Theilnehmer an diesem „Kom: plotte, deren_Anz_ahl a_1_1f 1320 steigen soll, gcfängiirh einrebrwbc, aber durch die _EmgestaUdmffe derselben den wichtigen 2311171110111“; erhalten, daß em beim Zollwesen amgefteilter Bemmrr, Namiews dei Marco, _ dem es gelungen seyn soil, nachdem er schon (1: _fangen war, wieder zu entfliehen, _ seit dem Mbimte *F-FZJQrz jedem Berschwornen taglich 8 Carlin (beinahe 1 Thaler) «*,-11611:- zahlt hat, welches, da dieser Mensch ganz unbemiticir isi, äus- verborgetZÖ und machtige Theilnehmer schließen läßt.“

- as genannte Blatt iebt au na ir erde **:“- vatbrief aus _Neapel vom 23. Sgevm ck M h 1 n ZU

„Die Krte ssthiffe der hiesigen Marine, das Linienschiff „Vr: _ aar Fregatten, dee im Golfe vor Anker laqen, snd vor einiger Zett nacb Palermo abgesegelt. * Ein qedruélirr An:.- schlaq der Administration der Dampfschifffahrt zeigtbn, daß vom Oktober bis zum 9. Nopxiyber das Dampfboot „Fl real Ferdi: nando“ eine Reise nach Stctlten und dem neuen Vulkan der “?nsci Ferdmandea machen werd. S9 wird diese Insel hier zum crüÜmml genatxnt, l_Md man erfährt der dieser Gclcgcnhcit, daß ein Offiiicr Yk Kdnigltchcn Marinr, Vcnttmiglia, unter diesem Namen WU *dcr „ensel „Best; genom_men hat; _ Dcr Vesuv vermehrt seit cijxiricn Tagen zuscchds sem_e Thätigkeit, so daß 1ie bald die vom Eiirc des vorigen Jahres ubertrcffcn dürfte. Wie groß die Wirkung der- selben bis jetzt schon gewcsct), kann man daraus abnehmeix, dai“: marc dazumal beinahe 101) Fuß btnabsicigen mußte, um von den “Rän- dern in den Krater zu_ gelangen, während cht dicses" tmqebcnre Becken necht nur so gänzl_tch ausgefiiUt ist- daß der Bodcxrbcreits Höhe _der Runde:“ erreicht, so_ndern daß, * wie man boxt bécr aus deutlich steht, -- dcr fcuerspetepde Kegel schon anfängt über dicse emporzuragcn, U,"? al_so_wahrsc1)emltcb in kurzem dcr BMZ sein Profil verändern wird. «ett emtgenTagcn hat dicLava angefangen,]xr deciStrö: men uber den Rand den Berg hinunter zu fiießcn, aber auf der von Neapel abgewandten Seite nach Pompeji zu, so das: Von hirr“ aus nichts davon zii sehen rst. -„- Man spricht von der Errichtung einer Art vbn Natwnaigarbc, sowohl hier als als im ganecn Kö- negreicbe, die aus den Bcgütertsicn ' * der selbst dex hdch|c Nang nicht be reien würde. daß die vorncbttgsien und siven sien Sanitäts-Ansialtcn durcb Ver..: suche der Contrcbande_vcrcitet Werden könnten, ist die Ursache davon; indem es scheint, daß ohne eine solehe Bewaämng Ha; unmöglich ist - trotz dem, daß schon mehrere Uebertreter wdr eschoffen wurden - diesem Unfxtgc zu steuern, welcher 1"th zuin bchüen Verbrechen wird _und ent Unheil herbeiführen kann, vor welchem der sonü bloß iinanztelleNachtheil verschwindet. "71: (';-scbia sol] bereits der Anfang mit dieser Etnrechtung * Ich habe noch die trauri chen Gelehrten zu me

Wien, 8. Okt.

(So scheinen also dieGibrien Anfsiéindeu

Zufälligerweise ertönte abcr „3,1181:

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ebildet werden 1911, und von Die Bciorgniß,

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e Pflicht, Ihnen den

Armee die