Artikels der Charte von der Kammer genehmigt zu sehen. Wie die iibrigen Punkte, die zur Bervquftändigung der Reorganisation der Pairs-Kammer erforderlich sind, demnächst entschieden werden diirfren, "7 heute noch nicht mit einiger Wahrscheinlichkeit vor- berzusehcn. Darüber aber sind die Anrichten aller Unbefangeuen einig, daß, im Interesse des neuen Tbrones und der Befestigung drr Ruhe in Frankreich, unbedingt diejenige Combination den Vrrzug verdienen würde, welche am besten das Problem löste, eine zweite Kammer zu schaffen, die Wurzel in der öffentlichen Meinung hätte und zugleich als wahrhaft vermittelnde Gewalt zwischen dem Throne und der demokratischen Kammer zu wirken fäbig wäre; und man sieht die Frage von der Dauer der jeßigen Fr.;nzösiscben Verfassung als durch die Realisirung dieser Aufgabe bcdinzxzt an. Sehr gespannt ist man hierbei 'auf die von Herrn Odilon-Barrot am Schlusse seiner gestrigen Rede angrkiindigtrn Borscixlägc, die als diejenigen der lizrken Seite zu betrachten sind. Mit der Entscheidung der Pairs-Angelegenl)eit wird jedenfalls die große zwischen den Doctrinairs und der Linken bisher bestan- “dene Partei:ange erledigt werden; und man hört hier oft 1th Vermuthnngen darüber aufstellen, ob Herr Périer, falls jene Entscheidung gegen die Doctrinairs ausfiele, nicht dadurch drr- anlasrt werden diirfte, eine Annäherung an den gemäßigten Theil der Ljixken zu suchen und dessen Popularität dazu zu benutzen, der Regierung in den Departements eine moralische Kraft wie- derzugeben, die, nach den letzten bekannten Vorgängen zu Straß: bum, Perpignan, Narbonne und Toulouse zu urthcilen, einiger- maßen geschwächt scheint. Man behauptet, daß der erwähnte Theil der Linken der Geradheit des Charakters und der Reinheit der Absichten Herrn Périers die verdiente Gerechtigkeit wider- fahren lasse rmd'seiuerseits einer solchen Annäherung nicht so ab- geneigt set), als man es nach der leidenschaftlichen Sprache der „Opposttions:Blätter glauben möchte. Beachtungswerth bleibt es mixidestens, wie die gemäßigteren Männer der Opposition in den bisherigen Verhandlungen über die Pairs-Frage beftissen gewesen sind, die Zweifel zu beseitigen, die der, leidenschaftliche Angriff des Vicomte v. Cormenin über den Ursprung der jeyigen Charte hätte erregen können.
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Berhandlungen. Oberhaus. Six- zung vom 7. Okt. (Nachtrag.) Der Marquis von West- minfier gab bei der Ueberreichung eiuer Bittschrift zu Gunsten der Reform seine Meinung über die Ansichten mehrerer verstor- bener Staatsmänner ab, deren bei der letzten Debatte zum Oeffern gedacht worden war. Zunächst war er der positiven An- sicht, daß, wiewohl Canning zu denjenigen gehört habe, die sich der Reform immer widersetzt hätten , er doch, wenn er bis zum bcutigen Tage gelebt und die „Veränderung wahrgenommen ha- ben würde, die in den Gesinnungen des „Volkes vorgegangen set), in seiner Abneigung gegen die Reform schwerlich beharrt wäre. Dasselbe glaube er von Huskisson, von tvelche=n sich durchaus nicbt annrvmcn lasse, daß er, als ein so arrSgezeichneter sämrf- biickrnder Staatömann, es gewagt hätte, der vereinigten Gewalt der öffentlichen Meinung zu widerstehen. Was hinsichclicb Pitts und einer vorgeblichen Veränderung, die in den Gesinnungeu dicses bc- riihmten Ministers in Bezug auf Reform vorgegangen, hier ge- sagt worden, set) durchaus unbegründet. Pitt habe seine Ansich: ten iiber diesen Gegenstand niemals geändert, und er (Marquis von W.) erinnere fich deutlich, daß er, als der genannte Staats- marm wieder in das Ministerium eingetreten set), ihn gefragt habe, ob es seine Absicht set), die Aufmerksamkeit der Legislatur auf die Rcform-Frage zu lenken? Darauf habe Pitt geantwor- tet, seine Gesinmmgen seven noch immer dieselben, er fiihle je- doch, daß er nicht im Stande set), dic O-ligarcbie zu bekampfen, die sich in jener Zeit vereinigt hatte, um jedem Varsuche zu einer Reform der Bolks-Bertretung zu widerstehen. Pitt habenicht ange- j'éandera, ihm seine Ueberzeugung von der Nothwendigkeit der Reform darzulegen, und nur dieSchwierigkeiten,mit denen cr damals als Mi- nister zu kämpfen gehabt, hätten ihn verhindert, eine Maaßregelzur Beförderung derselben ins Leben zu rufen. _ Es entspann sich jetzt zwischen mehreren Lords ein Gespräch in Bezug auf die vor einigen Tagen vom Lord Wharncliffe gemachte Lleußerung, daß die Handelsleute Londons, namentlich die in der Bond-Street, ihr Interesse für die Reform-Bill ganz verloren hätten. Der Marquis Cleveland erklärte, er babe sich in den Straßen Londons umgesehen und den C'ifer fiir Reform nicht allein nicht nachlaffend, sondern sogar neu und stärker hervorbrecheud gefun- den. „ Es kann gar kein Zweifel dariiber obwaiten““„ siigte der Herzog von Richmond hinzu, „daß das Volk für die Bill aufs höchste eingenommen set), und ich zweifle darum auch eben so wenig, daßfich Ew. Herrlichkeiten überkurzoderlang zu Grmsten einer - wo möglich noch aussedehnteren Maaßregel erklaren werden - wenn Sie nämlich die vorliegende verwerfen, was ich indessen so lange nicht glauben mag, bis ich „es wiklick) gesehen habe.“ - Als nun die eigentliche Debatte rider die zweite Lesung der Bill wieder aufgenommen wurde, behauptete Bord Wynford, das; man den Eifer fiir die Bill nnr systematisch zu erhalten suche; in der That aber exisiire er gar nicht mehr. Nichts U21- paffendcres, fiigte er dann hinzu, habe das Miniftermm tbrm können, als das Parlammt ausloscu, wie es dies vor einirzcr Zext gerda", denn dadurch erst habe es die ?lnfregung im Lande vcr- breixrt; arrch zeichnrten sich die letzten Wahlen durch die höchste Orkrmnzsiofigkrit ans. Unvahr set) der Ausspruch, daß das Ober- ...st cht xu Gericht über das Volk bon England sitze. Dieses Volk, das gebe crzu, verdiene die Vorrechtfr, die es br- sisr, und die er ihm gern [lassen wolle; aber nnvermmftig wiirde rs ferm, demselben solche ReÉte zu gewähren, die es mit kei- nrm Vortheile fiir fich in Ausübung bringen könne. Die Na- d.k.rl::)icformcrs, die im Stillen fortarbcitcten, warteten nur aui die vorliegende Bill, um sie als Ucberqämge zu anderen *.*?)iaaßrrgeln zu gebrauchen. Die allgemeine Srimmberrchcigung licze dieser Bill gar nicht so fern, welcbe Überall die Bevöike- rung mrbr als das Besitzthum berücksichtige. Sowohl das ch.*rbau:Jt1terc-ffe, ais das Interesse der Kirche würden darun- ter iriden, indem die Bill die Barriéren niederreiße, von denen beéde vrrtbeidigt werden, Die Burgfleckrn machten den Schulz des ?lckerbau:Jritereffe aus, das durch die Bill seiner Vertreter im P.'rriamente beraubt werde. Die physischen sowohl als die nwrai:sch-:n Interessen des Volkes würden durch diese Reform Leibrn, der er sich darum aus allen Kräften widersrye. - Der Graf von Eldon erhob sich nun und äußerte sich im Wesent- 1ichen foigemdcrmaßen» ,
- „Ick habe noch viel mehr, als der vorige Redner, ein Recht, für mein Alter um Nacbficht zu bitten; aber trotz Alter und Ge- brechltchk'cit halte ich es für eine heilige Pßicbt, besonders wegen der Drohun en, deren man sich egen Ew. Herrlichkeiten bedient hat, zu erkl ren, daß ich lieber sterben will, als" die leiste Verpflich- deren ich mich vielleicht gegen mein Vater- land zu erledigen habe. Ich will nicht ins Grab steigen, ohne meine Meinung gegen eine für das Land so verderbliche Maaßregel abgegeben zu haben - ctnc Maaßregel, die in der Folge das Land
tung unerfüllt [affen ,
F970 zu alle dem" Elcnde führen würde, welches cht die Mehrheit rznsc- rer Kontinental-Nachbarn heimsucht; Ich gebe zu, daß m mcmrm Alter eine Schwachheit des Griffes stcl) zctgrtr könne; aber so lange ich noch im Stande bin, mir nach reerlrchcr Ueberlcgung cm Urtbeil zu bilden, muß ich cs aussprcchcn._ Was, die Burg- fiecken betrifft, so hört man jetzt oft dre Mcmung aus- sprechen, daß das Wahlrecht derselben nnr anvertrmxtcs Gar, aber kein Eigentbum sev: meiner Meinung 'mal) in e_s vet- des. Wenn man tic zum Nachtbcii de_s Volkes mrßbraucbt, _1o muß man sie abschaffrn; aber nicht ohne :hnrn zu'vochlcgenyeit grgr- den zu haben, Url) an ,der Barre Ewr. Herrlubk'ctten zu_ verthtrt: gen, und nicht ohne dieselben emcm richterlxcbcn und gc1cizmäßrgcn Verfahren unterworfen zu haben. In Bezug auf die geschioncncn Corporationcn frage ick), ob dtcselch nicht so gut thre Rechte durch Urkunden unterm großcn Sichl bcirtzcn, als dic_edlxn Lords dic i_h- rigen? - Es isi em Gerücht rm Umlauf, dcm „irh mdeß _unmbglrrl) Glauben schenken kann, dax“; nämiic!) die Mcmung dreier; ngch früher oder später durch eine neue Pairs-Erncnnmxg überwältegt werden soll. Ich habe ein so piiichtschuldigcs Gefühl dcrthr- ehrung gegen das Haus Hannchr, daß ick) nxirs) mcmais verleiten lassen kann, anzunehmen, daß daffclbe emen Schrttt ancmvfeblcn werde, der so schädlich für die Interessen der Unterthancn, so vcrderbitci) für die Rechte dtcsrs Hauses und - ici) füge hinzu - Urbcrlici) so zcrjrörcnd für dic_Monarchtc seyn würde. Ich kann ntcht glaubrn, daß em Mtneüer, dcr: irgend einen Werth auf seinen jriztgcn odcr künftigen 'RUs legt, jemals zu emer Maaßrcgcl ratbcn werde, die auf nichts mehr und nicbts weniger, als auf die gänzliche Vrrnérbtung dcs Oberhauscs, hinausläufr. - Am vcrgmxgcncn Abrnd ut hccr gesagt worden , daß alir edle Lords. welchc url) der Bell rvidcrseiz_e:r, mtr AuSnabme zweier, slch für eme gemäßegte Reform ansJewrocan hätten; was aber unter einer gemäßigten Reform zu vrrt even sci), hat noch Niemand auseinandcrgescizr. Ich habe währcnd eines Zeitraumes von beinahe 50 Jahren m beiden Fyägscrn dcs Paria- mentcs gcseffen, aber ich kann behaupten, daß .tcl) nieniais eme Maaßrcgel genehmigt oder Vorworscn habe, ohne dtrsclbr rerfftck) und "ruhig überlegt zu haben. Artders handelnd, würde :ck glaubcxr meine Pßécl)t zu verleizen. Erne Maaßrcgci bewrlltgcxx, bloß „weil man gegen diesclbe oder gegen diz: Person, 1vrlchc irc cmbrmgx, nichts einzuwenden hat, würdeUntcht ürcnge Pfitrbterfüliung Sex- tens Ewr. Herrlichkeiten heißen können. Ich habe vor [ringer Zeit unter den Fahnen des Herrn Fox gcfochten, der es" bet cmcr Gel.-
*gcnheit für unrecht hielt, eincm Burgftccken das Wahlrecht bloß
deshalb zu entziehen, weil die; Mehrheit des Houses cs wünschte. (Hört!) Das Haus kann unmöglich, wenn es wünscht, seinen ricl): terlicben und gesetzgebenden Cbarakter zu behaupten, derQLisie „& seine Zustimmung geben, weil Ke auf jeden crdrnklirhcn gefährlichen Grundsatz begründet ist. (_Bseifali bot: der .Oppoirt:on.; Dic Bill üürzt, meiner Ansicht nach, des fcsibrgrirxtdctsicn Gesetze des Eigen: thumes um, und ich bitte Ew. Herrlichkeiten, mir cirxe einzige Klim: sel anzuführen, in welcher nicht das Wahlrecht obne irgend einen Grund entzogen und erthcilt wird.“
Die Stimme des erncrs ward hier so schwach, daß der Schluß seiner Rede fast ganz verloren ging; nm: die leyrm (be- reits gestern angefiihrten) Wortr sprach Lbrd Eldon noa"; mit er: hobeuer rmd vcruebmiicber Stimme, tvbrarri ."r siri) "niir Irm Beifalle der Opposition Uirdrriiesk. «* »)."iirixrre Vordr- rrdwbcrr sioh jxyt mir dem Lord:K..x:-z-icr ;,xxgirirb. „Vor“; "r.:i-Icn S*itrn des Hauses rirf man nacb dcrer-xlzrrrru, Uad Tord Brduzzyam ging mm' M seirxrm Vorrmxc ribrr (dex: iri der TW»? nxcbr we: niger als 10-;- ihrer errgbrdxncirrm [MSM Koirrmuen rinnimmt), von der Nawstebendes der wvsrnilickw Inhalt ist:
„MylordS! Ick) habe mich gewissermaßen zu entschuldigen, daß ich einigen anderen Welt: Lords, die eben reden woliten, in dcn Weg etreten bin; nach reifiichcr Ucbcrlegung mit mehreren meiner cdeln
reunde erscheint es mir jedoch aus vielen Gründen wünschens- wertb, daß wir heute Nacht zum Beschluffe die'ser Debatte kommctt, daher ich es für das Beste hatte, schon jetzt mtt meiner ere auf- zutretcn. Der Gegenstand, über Welcher) ich zu reden hade, fiößt mir jedoch ein so c'ingfilicbcs Gefühl e_m, daß ich Ihre besondere Nachsicht in Anspruch nehmen muß; meme AengiUichk'Cit ici um so rößer, als mir bereits so viele Talente in der Diskussion über die- cn Gegenstand “vorangegangen sind und mtr, so oft ich auch vr: reits öffentliche Versammlungen angercdct habe, dock) niemals eine so schtVere Verantwortlici)kcit als bet diescr Gclcgrnhcit oblag. Hätte ich in der frühesten Zrit meines Lebens auch nur ahnen können, daß ich mich je in der Lage befinden würde, Ew. Öcrrlicbkriten bei einem der wichti sien Schritte, dcn jemals eme menschliche Vcr- sammlung in die er Welt grthan hat, als Leiter zu dienen, so würde ich jedes Jahr und jede Stunde dicses Lebens darauf verwandt haben, mich für die Aufgabe, der ich jetzt" fasi'untcrlicge, vorzuberei- ten. Schüchtern nähere ici) miri) daher memcr Lösung derselben,
,aber andererseits auch gestärkt durch die inncrüe Ucbcrzcugung, daß
ich keinem persönlichen Interesse zu dienen, keinen bbscn Zwmkcn zu widersicben habe, daß nichts auch nur den [risr'slen Vorwurfaufeine mehr noch juridiscbc als legislative Pfiicbt w::rfcn kann, die ich icizt gegcn Ew. Herrlichkeiten zu erfüllen habe. Fri) habe der fünftägi- gen Debatte über den uns vorliegenden (Irgenstand aufmerksam zugehört und kann nicht sagen,daß ich etwas vcrnonmren habe, was mich in den Ansichten über das Prinzip der Bill auch nur im mindesten erschüttern könnte. Mehrere meiner Vorgänger haben mich durch ihre gründlichen Widrrlegungen dcr Miihe r*wcrhdben, einzelne Einwendungen chen die Vill nochmals zu bcrührcn, und ich will mich daher zunachst bemühen,„cincm edlen Lord (Dudley) zu antworten, „der die Bill von rener cmlrgencn Hölze aus*, nicht aber ganz inder Nähe betrachtet und sie zwar rrkognoscirt hat, niemals abcr tbr nabe gcnug kam, um nur!) mtr ibrr Außen- wcrke gehörig zu würdigen; dcr bré dtescr Gclrgcnhrék scinrr guten Laune und seinem Witze frcien Larry ließ, drm Niemand nichr, als ich, in Privar-Zérkcln mit Vrrgnirgcn zuhört; hier aber Veranlaß: ten sie ihn zu ritter Rede, die in der That eigrtrtléch gar keine Rede War, sondern nur ein Errrcirium üvrr irgend ein Thema- das jedoch nichts mit dcr vorliegenden Biu grmrin hatte. Mein edler Freund isi bet Erörterung der Bill von einem ganz falschen Gesichtspunkt aUI'geganZen; er hat angcnommrn, daß dicseibe Vcr- änderun nnd Revolution zu bewirken beabsichtige, und darauf hat er Z'ck) über Veränderung und Revolution ansfßbrlici“) ausge: lasen. Wenn dir Bill nur wirklich diese Dinge in iich begriffe, so wäre den Folgerungen mrincs edlen Freundes" nichts enrgcgcnzu- setzen, Aber eben in dicscm Punkt wricbrn wir von einander ab. Ich läugne, daß die Bill cine Vcräxidcrunq in dem schlechten Sinn des Wortes bewirkt, und das; sie mir der Revolution in cimr andr- dcn Berührung steht, als daß rie ihr vorbeugen will, Alsdann hat mein edler Freund, von einem (Brgcnsiand zum anderen übersprin- end, unter Anderem nur!) die Frage aufqei'iclit: wer drnn dic Lrutc iIcyrn, die das jetzige Kabinct bildeten? Auf eine solche Frage ziemt mir die Antwort nicbt, und ich kann es meinem edlen Freund nicht verdenken, daß er bei einer Maaßrrgcl fragt, wer die Urheber scycn, bcsvndcrs wcnn „dieselbe unter der Gr.: ßalt eines großen Hülfsmittels und cincr großen Veränderung auftritt. Derselbe edle Lord hat die Gcsclschte des politischen Lc- bens Meines edlen Freundes an der Spitze der Regierung hererzählt und machte eine Anspielung auf dessen Mangel an (Heist und Br- redfamkeit, die alle:: denen unversiändiick) gewesen seyn wird, welche die glänzende Eröffnungsrede meines edlen Freundes mit angehört haben. Wenn es aber eine weise Regel ist, zu fragen, dnrch wen eine Maaßrcgcl vorgeschlagen wird, so darfes auf der anderen Seite auch erlaubt seyn, zu fra en, wer und was diejenigen smd, welche sie verwerfen? Eben sx) zmn ich mit einem ediert Freund (Lord CarnavonZ, nicht überemßtmmen, der uns gesiern Abend mit einer höchst erg tzbchen Allegorie bcschrnkt hat. Ich möchte wohl wissen,
wie mein edler Freund seine Achorie, auf unser Ersuchen, uns ci- e
nen anderen N ormplan vorzulegen , wenn der unsrige kcinen Bci-
fqll finde, durchführen will, indem „er drn Lord, der seinen Freund cm Mahl vyrgcsctzt ham), dem sie _kcenrn Gescbmacf“ abgcwjnn konntén, zu ihnen sagst: laßt: „„MrtneHcrrc-n, Sic slndschrsa)
-zu befriedigen; ich habe Ihnen eine Anzahl von Gerichten borgxst
die Sie nicht cffcn können; mm lassen Sie miri) dock) gefäujgß .« Mittagsmahl schen?““ und diese ihrn daraufantwortcn läßt: „"i Sie sollen bald ein Diner haben, Was wir rffcn können, Wenn/Z uns nur “Fhre Küche einräumen und uns erlauben wollen, da unsere eigenen Spieße und Bratpfanncn mitbringen können.““ D ser ganze Fall bctrifft nicbt Pcrsonrn, dio." zusammengekommen sj um ein Mahl zn verzchrcn, sondcrn cr 1piclt lediglich auf midi“ KSM. an, dir gern in unsere Kirche möchten. (Schallcndes Gew ter.) Wir iind hier, Mviords, nicht blos; Körbe, sMch/ um . id.; Johnson zn rcdcn, einc Syyiodc von Körbcn. (Gelächter) ;. find, von bcidrn Sritcn der Tafel rivalist'rcndc Körbe; aber" es unser beiderseitiger? icidigrs Schicksal, daß wir nichts bond. zu offen bcfommrn, was wir cht mrftiscizcn. Das" nr: haus mag das kosten, was wir zu kochen verbiiirisrt s" abrr wir, Mylords, bach icin Nccbt dazu, und wir wür. unsere Psiicbt überschreiten und die Gesetze des Landes vcrletz] wenn wir uns anmaaßtrn, cinrn Theil der Gcrirbic zu berät). Welche wir für das Volk“ zubereiten. (Großer Beifall) Ick ba vicllcirbt Ew. Herrlicbkriten fur diese Abscbweifung nm Vci'zrihu zu bitten: aber ich habe aus dem Beifall, WClCÜLU meine.; .. Freundes Allegorie erregte, abgenoimncn, daß dicsclve cinen Eindr auf Eure“, Herrlichkeiten hervorgebracht hat, jvelcbrn ich durch Da legung ihres“ watgcn Ungrxndrö zu verwischen streben mußte, .»! komme auf die Frage zurück“": wer und was dicicnigcn sind, w:] sici) drr Maaßrrgcl widersetzen? Sind sie im Stande, ' Uebel zu heilen u:: “den Mängrln abzuhelfen, dercn . srcnz in unscrrm grgrnwärrigcn System sic sclbsi zugeh., Sind ihre Beweggründe der Art, daß sie das :iutraucn fangcncr und ruhig überlegender Leute grwinxten könncn? . edler Lord- (Wincbclsca) auf dcffcn Urtheil und Rechtlicsiieiti einen so großen Werth gelegt habe und 17th legen Werde, hat ß mit großem Unwilicn gegen die Maaßregcl ausgesprochen und .' dadurch Gelcgcnlmr gegeben, die Grirrrdlérbkrit seines Urthrils u-. diesen Gegenstand in Zivrifcl zu ziehen: indem er vor ungefähr odcr (; Monatrtx sick) mit den Grundlagen einverstanden rrklä und sein unbrgränztcs Vertrauen _chrx: dic-chicrung, Welche Bill vors.1)lug, ausdrücktc. Solirn wir uns nun nicht bcsinn ebe wir unser ('“-Zewiffrn in scinc Hände legen _ che wir unser“. tbe'il sciircr Unbcsonncnbcit aufopfcrn „- ebe wir seinem Gesch. (“Ziaubcn schcnrc;:1, das; die Bill Revolution und Vernichtung deSk nigreici)»; in sfr!) faßt, wenn wir denselben Mann jrtzt Meimmgcnau sprechen hören, die denen, wclche rr vor :?Mdnatcn äußerte. gera cntqrgcnlaufen'.“ Dcr GrafÉer-r) bcrbindrr mit seinen auscxrzcichner. Talenten einc politischc Rccbtliäs'cit- welche von Niemandüvcrtroi. wird und dicjcniqcn in einer unrrmrßléchcn Entf-krnnng hintcri
läßt, die ihre“ Grundsäizc aufqrgrbrn und ihre Frcundc gctäus. '“
haben.“ -- Dcr erncr br'ia-z' birrmtf mrbrrrc Stellen aus ein. Rcdr, welcbe drr Graf von Wincbcifra im März dxF in dcr Gr schaft Kent gehalten, und worin sic!) dersrlbe für das Ministeri. und zu Gannon dcr Nrforrrr=Bill ausgesprockicn batte. „Auch ses,“ fuhr dcr Rcdnrr fort, „führe id!) nur dr-Ihnlb an, um zu ' gen, daß, wcnn ?icjcnigcn, _weirbe sich der “Bill widersetzen, uns?: gen: „ ,qu scwd *Ihr, die n.- borscblagrn?“ und auf unser früher Betragen dee Brrwrrfimg bcgrimdrn, wir das Recht haben, Ihn. mit der Fragr zr: atitwrrtrn: .,Wrr sed?) Ihr, die Ihr Euch der sc".drn_ wwrrsctzt, und war; waren Eure friiheren Ansichten in Bli auf dtrsrlbe“.'“//
'Die Oirde des Lo d Yrorrgbaix, die ron rmcrmcßxiche Bsifalie brgiritet w..r (Und bon drr wir fernrrc Virrsziige m' theilen wcrdrn) l).11temr5)rc'r“r, dir Prrsöxllickikeik cjniqer Tor brireffcmdr, C'xéiärrmgckn zur Foigr. " nächsrmit seiner Rede arrfxrar, Vorgängers, Von dcr cr sagrr, gez) iibcrtroffcn habc, dock) alledem Kkein eiuxiges Wort, wodurch die Reform in ein.- sochrn YinSdcwmng, w:o fir die Bill darbicrc, serei fertigr Werde. Derselbe" ?)?rinmig warrn anch Nori) a drrc Gexziirr drr Bill, wrlrbr sich später bcrijclymrn lies:: (Vraf Grey, drr mm die Debattc schloß und'rrsmnirtr, äuße- srci) im Wrsrntiirbrn folgendermaßen:
„Irix fühle _mici) durch eine nun- bereits fünf Nächte dauern chNth [ehr erycbdpft und werde daher Euren Herrlichkeiten ni- lange brstbwrrlicl) fallen. Ick muß aber diese Schwäche um" mehr brdaucrn, als mir gerade jcizt eine ungewöhnlich qroße Kro nöthtg wäre. um dcm edlen und gelehrten Lord (Lvndbörst) grgc über auf seinen „Vortrag zn antworten. Ick) war darauf vorbercit daß der rdle Lord in_Brzng auf “dir Maaßrcgcl abweichender M' nung seyn würde: tri) fürchtete seine Autorität und glaubte, würde nel) dersclben zur Bekämpfung der Bil] bedienen; abcra di.: vrrnvmmene Rede war icb nicbt vorrcrcitct, sic ist nichtsa ('t'n brttcrcrund heftigrr Angriff gcgen die jrizige Verwaltung. A die Grundiäizc der, Bell hat n'a) der edle Lord Wenig eingelasc sdndern cr bat die ganze äußere und innere Politik der M“ ntiier angrgrrffc_n und daraus“ zu erweis.n gesucht, daß d' Vcrwaltmzz mcbt fiir das Land tauge und leicht dur andere thsicr zn erscizrn scvn würdr. In gleicher Zcit hat *- der edle und., grlclstc Lord den Wunsch ausgedrückt, daß die Mini stcr, wcnn irc tn Bczug auf die Bill eine Niederlage erleiden soi ten, nicht abtreten möchten.“ " (KZraf Grey suchte nun den ib vba vrcicrr Sekten gcmacbtcn Vorwurf, daß er in Bezug auf Nefo semcn rrirbrrewgcmäßégtcrrn Ansichten nicht treu geblieben sri),a-« zqubncxr, und fragte, ob es demi durchaus eine Inkonseqncnz sen mumc, ivrnn cr tm Fabre 13:10 eme geringere Reform für ratbsi gchaltxn, al.“; im Jahre 18731. Nicmand aber habe weniger Neri) ihm rene ?énkonscqrtcnz vorzmvcrfrn- als der edle und gelehrte Lo- (Lyiidwtrsi): drm Hause wcrdc das Betragen drscldcxi bei dcr tbblrirbcn Frage rrirxnerlicl) seyn. Ibre Hrrrlirbk'cétcn könnten nicht vcrgeffcn haben, wie der edle und qurhrte Lord kurz vorbt'. r[)c cr rin so bcftigcr Vrrthcidigcr jener Maaßrrqu geworden, di “,cibc tn) Untcrhguse ais ber'dcrbljcl) für die Conüitutton und zrrii rend fiir die Kirrbc m Irland geschildert habe. Wenn daher d cdic_L„ord ihn der Inkortscquenz mikiagc, so müffe cr ihm empfehle an jctttc ctgcnr Rede bci jcncr Gelcgcnbcit zu denken. Der cdl Herzog (von Wrüingron) habe gesagt, daß er (Graf Grey) als An klägv'r dcr voregrn Vrrwalrrmg aufgetreten sei). Dies läuanc abcr: „er habe dieselbe nicbt angeklagt, sondern bloß den Zußü" dcr Drage zu der Zeit geschildert, wo er ins Amt _aetrctcn set)- Dk' edle „s)crzdg hab.: „zugegeben, das: er in Folge der Rcform-Fragc a'“ _actrr'tcn :ck). 'Wer unterbrach drr Herzog von Wellingtondc ch-Ycr, rem: diere Bchauptung neuerdings zu bcürcitett. Ohnesk tndcxxcn ubrr dreien Punkt auf eine Kontroverse einzulasen/ fili Gr*af_(€5rcr) fort: „Man hat die icizége Verwaltung beschuldig? daß six dzc Gcmüthcr aufgcrcgt babe; dicse Aufregung aber herrscht! che wn“ ens“ Amt kamm, und was für einen Grund könntcn w wohidazn _qrhabt haben, dieselbe zu veranlassen? Der Hauptzchkki ;]el' jeden Regierung ist immer, Friede und Ruhe aufrecht zu erbü en. dire Constitution der; Laydes und verderblich für die Ar srokratie ski. rvurdx. Ick hoffe MDM, daß die Bill sich nicht von dieser Besch,“ f.;nhce't zcigcy wrrd. Man hat mir vorgeworfen, daß ich keine bl" lan'glecerGrundcfür die Maaßrrgel beigebracht hätte. Ich bin mirzw,“ menrcrctgcnctiSchwäche". schrwohlbcwußt, aber ich habe mich schert! bcmubr, tn chmcr Eröffnungsrede zu zeigen, daß die Bil] in Folge desüi grmcmen Mtßbergnüqcns und der al] cmeinenAufmerksamkett aufd großrn Mißbräuche in unserer Verfa rung ein rführt worden itt- vtrl tn szug auf die Bill. Aber iü sie an ) darauf berechnet, das Volk zufrieden zu stellen? Ich denke„ die Antwort darauf wird “ dcr farsi allgi'izrciirrrr_Srimn1c des Volkes gefunden, die sei) in di. zahlreichen Btttschrcxtcn ausspricht, und in der Acngülichkcit- m'“
r(ibmte dir Brrrdsmnkrit sein
cx:ti)r.ite dir gamzc Rede i
rohung gegen dieses Haus betrachtet Werdcn Würde,
Lord EU 11 T* i;:rtrst, der de.“
das: sie alle friihere Bristu
Eben so hat man gesagt, daß dicsr-Maaßregrl Tcrsidrcnd '*-
1 er es dem Ausgange dicser Debattx entgxgensfeht und mit der “Lk die Annahme der Bell, _als anf eme Sicherheit ,für das Land, d auf dre Verrverfung derjelben als auf eine Sache blickt, die mßände erzeugen kann, dercn weitere Auseinanderscßung als eine (Lauter Bci-
Man hat geäußert, daß die gegenwärtige Aufregung im
nde eine Folge der Bill scx), und dabei behauptet, daß dem Volke
*„ urthcil in dieser Sache ztzstehx. Wie! kein Urtveil über eine age, die dasselbe so nah; augrht :* Dre? auxzuiirllcn, iii eine Beleidigung g... dasEngltixl'chlk. Es versteht sicb vtcliercht nicbt aufParadoxcn, begreift vt_elletci.*t mcht dre neue _und xrltsame Moral, welchc dcn Kauf dBcrkqur der Ernenmrngs:Burgfieck'cn rrcbtfertigr; aber seine ,fähjgkctt, derglrtcbcxr Dtngcxzu Verstehen, theilt er; mit Pitt und «x, mit Locke, Sevrlle 11120 Blackstone. Fri) fordere die sehr ebr- 'rdigc Bank (dcr BMWi?) zt: mrmcr Linkcn-auf, dicses unmora- chc System zg verläugncn und zu bcrwrrfcn. Ich frage sie, ob sick) dazu Vrrilehrn kann, das Böse xn ihm:, damit Gutes daraus .|.-Hrn möge? (Ltznxsr und larigc a::lzaltctrdcr Beifall.) Wolien jc chchcirr, Faixcbbcit und Bctrng biiiigcn? Wollen Sie die echslcr_im Tcmprl dulden und sich jcdxr Maaßrcgcl zur Vertrei- ng der_xelben rvrdcrscizcn'.'-“/ Naxclzdem der Redner nuch versucht ttr- dre Argumente der Ovooitrton als mit einander im Wider: url) stehend DaszÜCÜM/ s(kZloß chmit folgendcn Worten: „Jck) mme dcin edlen Lord gcgrnubcr bkt, daß jcde Verabredung irgend cs Tbrtls des Vylkcs- dre Zabiung der Abgaben zu vcr'wcigern, geseßltch,scyn „Wurde; „aber das Volk hat eine große Geduld bei ei: Schwrertgkcrtcn gezeigt, met denen es zu kämpfen gchabt hat, dcs würde einen Jererkscrt Grund zur Klage haben, wenn die gegen- .rtigeMaaßrcgelr1ichücht5lo5 vcrworfenwürde. L?ck) béndchth-mnq, |ck, [ywohl in decsxm Hausr. als anderwärts, viel Partei. «ist in Opvoittton' gcgen declBill mescbt. und daß man hauptsäcl) ich die .sfcht [)“/*die gegenwartige Verwaltung aus dem Amte zu treiben. owcit dre Reformfrage datmt cxwas zu thun hat, so muß ich cr: ren, daß ich mrci) zu der vorltcgenden Maaßrcgel oder zu einer deren von gleicher Ausdehnung verpflichtet habe. Wenn eine ge: .ßigtere das Volk zufrtcdxn siclicn'katm, so würde sick) darüber 'emand mehr frenexi, als tcb; aber :ck werde nicht der Mann scyn, eine solche cinbrtngt. (Hört, hört!) Was für einen Weg ici) ter solcher) Umstritzden einzuschlagcn haben würde, darüber sieht ralicin etn Urthetl zu. So viel aber muß ich noch sagen, daß miri) fürfstrafvar halten würde, wmm ich mein Amr aufgä'be ddcn Körttg yerlicße, so lange ich ihm noch von Nutzen mm n; dctm tej) btn thm größere Dankbarkrit schuldig, als irgend jc- .ls cin Unterthan seinem Monarchen. Entziehcn mir aber König dParlamrnt tbr Vertrauen, so den ich sehr bereit, mich in meine *.ck[iche Einsamkeit zurückzuziehen„ mit der Ueberzcugnng, daß ich BFF des Landes und im Dienste des Königs mcinc Pßicht han a c.“ _ Llriynitcudcr und wiederholter Brisall folgte dicser Rede, ck weicher der Herzog von WCUÉTYZTOU die E.kiärrmg l)i1*.znsiigtr,
ß er niemals von persönlicher Feindschaft gcgen dcncdlrn Gra:
beseelt und zn seiner Opposition bewogrn worden set). .Die siimnnma, die darauf erfolgte (und die das gestern angezeigte sultat fiir die Bill hatte), bezog sich direkt aus das Amende- nt des Lord Wbamclisfs, daß die zweite Lesung der Bil] auf
5 Monate berswoben werde, welches ?lmeudrincnt demnach
chmigt wurde.
London, 9. Okt. Die der erorm:Maaßrrgrl befreundrten itgiieder des Untrrhauses haben gestern Nachmittags eine Zu: nnenkunft gehalten, bei der sie, dcm Vernehmen nach, besckiios-
haben, die Regierung auf das nackU-rirckiicbsie zu ersuchen, 1 vom Oberhause verworfencn Virsorm:Pian mit Hiilfe aller itte], welche die Verfaffung dem Könige an die Hand girbt, “ck3Uséßt'11.
Ueber die Verwerfung drr erorm-Vill äußert sich die 17126 folgendermaßen: „Die Debatte ist worüber -- die Ent: eidunq ist erfolgt: möge es nicht der lersang des Ende 11! Giebt rs donn irgcnd einen Mann anf Erden, drr vorans- en kann,“ was sich in England bimien 8 Tuch zutrach wird?
ist jest 6; Uhr Morgens, wo wir, die *))?elxbcit von 41. immen gegen die Bill arxzetgcnd, dicse cherirmzen iiber das, s wir noch nicht dcn rmsriigm: ?iusgang dieser Maaßregel nen mögen, aufteilen. Dcr Constitution des Landes, dcn chten des VUka und der freien Repräsentation im Unterhanse eine tödtliche Wunde versetzt worden; abcr wir hoffen noch mer mit Zuversicht, das; sich die Natio:1al:Frri[)rit nicht an ser Wunde verbiuten wxrdc; wir rechnen noch immer darauf, .“ in den Herzen der Engländrr eine Stärke und Entschioffcm t herrscht, die sie in den Stand srjzen wcrden, diesrn lag zu iiberlrben. So weit nnsechrobarbtrmgen sicbbisjrizt er: cken konnten, haben wir keine Srizwäche und Uncutsrhloffrn- t, sondern im Gegentb'eil dsn unveränderten Entschluß wahr- ommen, alle Bemühungen mit r-erdoppelter Energie zu er- ern. Wir wmdcn uus von dem traurigen Anblick einer ver- en Nation zu den »))iittein, wricbe bereits in Thätigkrit ge- t werden, um dar: Verlorene wieder zu gewinnen. Schon ic, an demselben Tage, an welchem die unglückliche ?lbsrim: ng ßattgcfrmden bat, werdrn sich alle Mitglieder, die im U11: aufe fiir die BolkstiU gestimmt hattrn, in der Thatch-Ta- nc Versammein. Aber Vom Volke MÜffM wir ebsn so gut, von seinen Repräsrutamen, erwarten, das; rs alle ?instrengrm:
machen wird, dir vom Gesetz Und der Constitution erlaubt den, um seine gekränkten Rrrbtc aufrecht zn erbairen. “.'-Oer meindchath der Stadt London wird sich cbxnfalls heute, und
Kaufleute und Banqniers werden sub (rm !."Roritag orrsck111= n. Unterstiisr von der ganzrn Nation, diirfen sich der Kö: urid die s))kinisier nicbt fiircbtm, ihre S'cbrtidirzkeirzu tim". 'xösxerdic*..cajoritätgrgen dieBill scwrsrn ist, umso grdßerist die ibwendigkeit, drm Obrrbause neue Mitglirdrr zn gcbrn, wel- mehr mir dem Geist der Zeit und nur den Gesinmmgen dcs lies im vereini-Zten Königreich vcrtrarrt sind.“
Die Morning-Cyronicle sagt in Bezug auf denselben ensiand unter Anderem: „“le I)iontag wird Lord Edrington Umterhause einen Libirag iibcr drn Zustand der öffentlichen elegenheiten nmchen; cin Urthcil dartiber wiirde also zu vor- : sebn. Die beiden Hänier werden sich in Zwiespalt bcfin- . und die Minister 111iiffen entweder abwetcn, oder neue Pairs nnen, um iiber diese Schwierizzkcit bjnivrg zu kommen. d Gre!) hat erklärt, daß er mit der Ball 7160811 oder faiie_11 * keine Weniger wirksame unterstützen woirc. Landsleure! laßt
beharrlich, laßt uns vorsichtig seyn, damit ups der Sieg t entgehen kann, der unser seyn muß, wxnn wn: init Klug-
zu Werke gehen. Die Gegner der Bil! spielen em verzwei- ks Spiel; wenn wir aber fest und entschlossen sind, so müssen bksksgt erden. 52er Freunde des Friedens und der Ord-
I, alle diejenigen, welche nicht wiirischen, eine Beute der Anar-
und Umwälzung zu werden, mriffen sieh um das Ministe-
vereinigen. So lange dieses der großen Sachegetreu bleibt, wol-
Wir ihm treu bleiben. Wir, die Nation, dürfen uns nicht von 199 irs einschüchtern lassen, wenn sich“ auch in dieser Zahl beinahe
ganze Bank der Bischöfe befindet. Sie sollen uns 'die se- sWUk Maaßregel nicht entreißen, in deren Besiß wir uns
“he schon befanden. Wir hoffen, daß das Mmrftermmdas ik unter den gegenwärtigen Umständen nicht verlassen, daß es
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nicht abtreten und keinen Augenblick Anstand nehmen wird, die zum Erfoige der Bill uöthige Anzahl von Pairs zu ernennen. Der Konig wird dem Grafen Grey sein Vertrauen nicht entzie- hen, obgleich dies einer der- Haupt edanken der Anti-Reformiften isi. Das Volk dieses Landes möge jest zeigen, von welchem Schrot rmd Korn es isi. Der Kampf, in welchen wir uns ein- lassen, ist mcht ganz leicht. Die Bestechung hat Zeit, tiefe Wurzeln zu fassen. Wir miisen uns auf einen verzweifelten .Kawpf gefaßt machen, welcher aber zu unserem Vortheil enden muß, wenn _wir uns selbs? nur treu bleiben. Dem Bestochenen, 1ve1cher zuerst, zu einem cigennüßigen Zweck, das Blut eines Birrgers vorgxeßt, kann nie verziehen werden. Wir w-xxrnen dre Brrrxflrckenhändier; wenn sie glauben könnten, daß sie ihren Zweck durcb brutale Gewalt erreichen werden, so diirften sie es bitter „W brrruen haben. Noch einmal, Landsleute, zciqt Euch als 5)*]iranmrr. So lange wir noch Hoffnung haben, die Minister ani Ruder erhalten zu sehen, dürfen wir sie nicht in Verlegen- heit srßen.“ '
, Ji) der heutigen Suaday-Times liest man: „Alle mög- liche Gerucbte sind im Umlauf. Wird der König oder wird er nicht dirjrnige Anzahl bon Pairs creiren, Welche nothwendig ist, um dix: Bill durwzuseßcn? Um diese Frage dreht sick) chr Alles. Jiri Ibrsi-Ende der Stadr trägt man sich mit dem Geschichtchen, daß „Graf Grey nnd Lord ?llthorp, die sich für die Bill mehr als ihre Kollegen verbürgt haben, rcsignireu und den Herzog v. Wellmgtdn nebst Sir NobPeel mit einem gemäßigten Reform- plcme zu Nachfoigcrn erhalten werden. Dies sind indessen lauter Vrrnruthungen, die nicht einmal sonderlich glaubhaft erscheinen.“
"(Z;alß' in allen Straßen der Stadt Waren gestern Nnschlagzet: tel bexemgt, in denen die Einwohner aufgefordert wurden, am bevoryreyenden Montage, als Zeichen der Trauer iiber die Re- formbrll, ihre nach der Straße gehendcn Fenster zu verschließen und zu verdecken.
Vin der gestrigen Börse wollte man wissen, daß der Herzog voir Richmond an die Spiße des Ministeriums treten werde, und da); außer den Lords Grey und ?iltvorp auch der Lord Palmer- fidn abtreten wiirde. Andererseits versicherte man, daß im Ka- b111ets:Rat[)e beschlossen worden set), das Parlament noch im Laufe dieser Woche zu prorogiren und demnächst 60 neue Pairs zu ernennen. ,
Niederlande.
Aus dem Haag, 11. Okt. Die neue Session der zwei- ten Kammer der Generaiftaaten wird am Montag den 17ten d. M. drirri) Herrn Corver Hoost, vorletzten Präsidenten dieser Kam- mer, eröffnet wrrden, weil Herr van Tortlon, der zum Gouver- neur der Provinz Utrecht erwannt worden, mit dem am 15ten d. „eintretenden Schluss der gegenwärtigen Session aufhört, ein Mitglied der zweiten Kammer zu seyn. Dem Vernehmen nach, Wollen sich die mcisien Mitglieder vereinigen, um Sr. Majestät dem Könige den Herrn Donker Curtius als Präsidenten fiir die nächste Sesfion vorzuschlagen. In Gröningen isi Herr Jan Quin- tus_ an die Stelle des verstorbmren Herrn van Alberda van Blö- merönm zum Mitgiiede der zweiten Kammer erwählt worden. Im Ganzen werden sieben neue Mitglieder in die Kammer ein: tterrn.
Brüssel, 10. Okt. Der General Belliard ist gestern früh um 4 Uhr in Begleitung seines Secretairs, des Hrn. Sol, nach Antwerpen abgereist.
.Der General Cbasieler ist von neuem zum Commandeur des
Corps freiwilliger Jäger ernannt worden, welches bereits seinen
Namen trägt.
Vins Ylntwerprn meldet man die Ankunft des General Bel- liard umd fiigt hinzu, daß, nachdem sch derselbe durch den Vlu- gensrhein von der Dcmolirung dcr Batterieen überzeugt habe, er sogleich wieder nach Briiffel zurückgekehrt set).
Der Belgische Moniteur findet sich zur Widerlegung der in der Times enthaltenen Notiz veranlaßt, daß der General Belliard und General Grrmdler im Lager bei Diess Adjutanten- Dienste beim König Leopold verrichtet hätten.
Gestern sind 19 Französische Offiziere, sämmtlich Lieutenants, hier angekommen.
Lüttich, 11. Okt. Der König ist gestern Abend um 11 Uhr von Verviers zurückgekehrt und hatte heute Morgen um 8 Uhr seine Reise nach Namur fortgeseßt. Herr Jamme, Bürger- meister von Lüttich, befindet sich im Gefolge drs Königs.
Die Herzoge von Orleans und Nemours haben am 8ten d. in Maubeuge einen großen Ball gegeben.
Polen.
-- *- Warschau, 12. Okt. Als der Kommandant von Modliu erfuhr, das; der Großfürst Michael in wenigen Tagen in der Nähe dieser Festung eintreffen Werde, gab er den Entschluß zu erkennen, seine Unterwerfungs-Acte in die Hände Sr. Kai- srrl. Hoheit niedrrznlegen. Der mit der Blokade beauftragte General Golowiu setzte hicrvvn sofort den Großfürsten in Kenntniß, der gleich nach seiner Ankunft den Grafen Lodo- chowski empfing und ihn aufforderte, die in der Festung befindlichen Truppen die Waffen strecken zu lassen, den Platz selbst zu räumen mw ihn den Kaufort. Truppen zu iiberge- ben. Dieser Befehl wurdc bollzogrn und am 27. Scpt. (9. Oct.) rämnie dic Polnische Besaßung, 6200 Mann ftark, Mod- 1:11. Man fand darin 82 Kammer! und 7 Mörser, Der Krieg darf jetzt als beendigt betrachtet werden. Zamosc allein hält
ck noch, aber dieser am äußersien Ende des Königrxichs belege-
ne Platz ist durchaus bon keinem Einfluß fiir das rtbrige Land und im Uebrigrn eng blokirt, so daß man seiner bevorstehenden Uebergabe entgegensehrn darf.
Warschau,12.Qkk. Die hiesigen Zeitungen enthiil- trn jrizt untcr amtiichcr Rubrik den Bericht iiber die erdran- gung der Polnischen Hirmer von ihrem vater-.(indi1„'chenBoden. (Dieser Bericht stimmt wörtlich „mit den in Nr. 283. _der StaatH-Zeimng mitgetheilten Nachrichten aus dcm Russisrycn Hauptquartier iiberein.) , , &,
Gestern hatten die Beamten der Wochvdschafts:Komm:snon von Masooirn und der Municipalität der Hauptstadt Warschau die Ehre , Sr. Durchlaucht dem Feldmarschall Fürsten Paske- witsch von Warschau vorgcsicUt zu werden.
In den nächsten Tagen sollen dre Branxten der Lzmdesbe- hörden drn Eid der Treue gegen Se. Ma1esiat den Kaiser und König erneuern. ' „ ' „
Man behauptet, daß die probtsorische Regrerrmng des Ko- nigreichs Polen in nachstehender Weise zusammengestellt werdcp wird: für die Abtheilung der Katie und des Unterrichts der D!- vislons-General Rautenstrauch , fur die Justiz _der General Kys- sezki , für die inneren Yugxlegrnheiten der Adjutant Sr. Maje- ßät, Oberst Stroganoff , ftir die „ rath Fuhrmann. Graf Skarbek, welcher fruher ebenfalls an der Regierung Theil nehmen sollte, hat eine andere Beßtmmuns er-
halten.
Finanzen der wirkliche Staats: -
_ Heure wurde zum erßenmale nach dem Einrücken der Kai- serlich Rgssischen Truppen an hufig: _ auptftadt eine große Mu- ßerung uber dieselben auf dem Sachsischen Schloßplaß abge-
a ten. Nach Einnahme der FesLUng Modlin durch die „Kaiserl. Rus- sischen Truppen sind sehr viele Polnische Militairs, welche die Besatzung dieser Festung bildeten, in Warschau angekommen.
Der ehemalige General-Quartiermcifter der Polnischen “Ar- mee, J. Prondzynöki, hat folgenden Artikel in die hiesige All- gemeine Zeitun einrücken lassen:
„Nachdem die olnische Armee Warschau verlassen hatte, be- gann in Zakroczym cin periodisches Blatt unter dem Titel: „Na- tiorral-Zeitung“ zu erscheinen, wovon zufällig eintge Nummern in meme Händggekommen sind. Ich fand darin gänzlich falsche An- gabexr uber die Ereignisse, welche am Anfang des Monats Septem- ber tt_t Waxscharx vorséclen, und über meine Person. Gern würde jch dies mtt gletrbgülti cm Schweigen übergangen haben, wenn es cznenx bloßer Zeitungs chreibcr gefallen hätte, verkehrte Artikel hin- stchtltck) metrrer, sei) es nun *lovcnd, oder tadelndi, zu verferrigcn. - Aber da tch m der Zakroczbmer Zeitung einen Bericht vo.m thück ; des Innern (dex revolutionnairen Regierung) finde, der m der Siz- x_ung der "Mk"! ten Kammern am 11. September vorgelesen Wrzrdc, jo fühle ich mtc) verpßichtet; gegen ein Dokument zu protesttren, drm inan dctrStempel der Amtlichkcit nufdrüokt, und das man für em historisches Aktensiück aus iebt, indem es, von Verfälschungcn |royend, Ye Wahrheit der eschichte vcrunüaltet und meine Ehre verleht; . „„ich bm es der Geschichte und mir selbst schuldig, laut und feterlcck) zu erklären, daß der xrwähnte Bericht verleumderisch- boshaft und voller Lugen :ü, wgs :ck zu seiner Zeit leicht werde bc: weisen können. Eben so vrotcsitre ich auch gegen andere von mir sprechende DoFumente, welch; eben so wenig Glauben verdienen.“
Der Praüdeut dex Wojewodschafts:Kommisston von Augu- siowo, Herr Mostowsk1,'tst gestern hier angekommen.
Es eißt, daß der m Warschau wohlbekannte Landbote Graf Johann ,xdochowskr verhgftrt wurde, als er eben im Begriff war, sick) Ubkk dle Oeftenxichrsche Gränzc zu begeben. _
Das Wassxr der Weichsel ist sehr gefallen und das zu Floß erwartere Holz in, Folge dessen ausgeblieben.
Die, Pfandbriefe werden an hiesiger Börse jetzt mit 82 Fl.. die Partial-Obligationen mit 330 F1. bezahlt.
Deutschland.
München, 10. Okt, (Nürnberger Korrespondent.) So eben erfährt man, daß die Dauer der Stände-Bersammlung von neuem bis zum 15. Nov. verlängert worden ist.
Braunschweig, 11. Okt. Auf den Vlntrag der Land: schaft haben Se. Herzogl. Durchlaucht diese bis dahin "vertagt, daß die zur Priifung der landesherrlichen Propofition, die revi- dirte Landschaft6=Ordmmg betreffend, niedergesehte Kommission ihre Arbeiten beendet haben wird.
Jéalien.
Bologna, 1. Okt. Der hiesige Prolegat, Grafv. Grassi, theilt den Einwohnern dieser Stadt und Provinz in einer No: tification die fröhliche Kunde mit, daß die von Rom zuriick: gekehrten Deputirten von Sr. Heiligkeit und dem Kardinal Staats-Secretair mit väterlichen! Wohlwollen aufgenommen worden wäretr und Gelegenheit gehabt hätten, Bridrn die Be- dürfnisse, Wünsche und Hoffnungen der Legationen darzulegen. Der Fürst babe ihren Bitten ein offenes Ohr geliehen, und die von ihm gemachten Zugeständnisse“ seyen den Fyrderungen der Zeit, den wahren Interesse:! der Provinzen und der Würde des Thrones angemessen. Das Hauptgesuch habe das Nichteinrückm der in der Nähe der Legationen ftehcnden Truppen betroffen, Seine Heiligkeit habe auf dasselbe die Bersteherung erthcilt, daß dieselben niemals in die Provinzen einrücken sollten, Wenn diese durch ihr Verhalten nicht selbst es nöthig machten. Die Bürgergarde werde von dem Landesfürsten als sein Werk und als Beschiiserin der Ordnung geliebt. Um die Gesuche der Provinzen auf gesetzlichem Wege zu den Füßen des Thrones ge- langen zu lassen, sollten Gemeinde: und Provinzial:Conseils aus Männern errichtet werden, die das öffentliche Vrrtraum und all- gemeine Arhtrmg besaßen. Diese wiirden die öffentlichen Gelder verwalten und die ungleich höher sehende Befugnis; erhalten, alle Gesetze, Civil: und Verwaltungs-Reglcments, so wie aue Grundlagen der öffentlichen Wohlfahrt, zu priifen, sich unter ein: ander zu beratben und ihre Ansichten gegenseitig mitzutbeilen, zu diesem Behufe in einer bestimmten Stadt zusammenzukojnmen und aus ihrer Mitte Wortführer nach Rom abzusenden, damit diese bei Sr. Heiligkeit die für die Ruheund das Glück der Romagna Yöthigen Maaßregelnin Vorschlag bringen und geltend maohcn önnten.
Ferrara, 1.0ktober. Den von der Päpstlichen Regierung hier eingegangenen Befehlen gemäß, wird zwischen den Legatio= nen und dem Lombardisch-Venetianischen Königreiche ein Sam“; täts-Cordon gezogen werden. ,
Neapel, 29. September. Die kleinen täglichen Eruptio- nen des Vesuv dauern noch imsner sort, ohne aber übrigens u,]; gewöhnliche Erscheinungen darzubieten.
Spanien.
Madrid, 29. Septbr. Geseru kehrte der Königl. Hof aus- dem Lusischloffe Sau Ildefonso, wo er den Sommer ztsge: bracht hatte, in die hiesige Residenz zurück. » Der Kaiser], Russische Gesandte am hiesigen Hose, Herr v. Oubril, ist vor- gestern von seiner Urlauböreise hierher zurückgekehrt, nachdem er bald nach seinem „Eintritt in das Spanische Gebiet von Stra- ßenräubern überfallen und geplündert worden.
Portugal.
Pariser Blätter melden-aus Portugal vom 24. Sept.: „Vorgestern friih smd die Englischen Linienschiffe, „der Prinz RrJrnt“ jmd dir „:)isia“ 11:1th den Befehlen des Contrr:§.)ldmiral Pirxkr'r hir: crinri-rxfru. Gestern ließ der hiesige Englische Kom“ sui m; (er Borir cixrr Bekanntmachung anschlagen, worin er seine Ermdéicjrre bewachrérbiigt, das; das im Tajo liegende Eng: lische (Hrirbwcider ihrs Personen und ihr Eigenthum beschüßen werde, daß aber diejeni-_x_c;1 unter ihnen, die sich in politischen Meinungskamps oder in die Angelegenheiten des Landes mischen wiirden, ihr Recht auf den Schutz ihrer Regierung verlören. Auch in Porto und andere Portugiesischen Häfen sind Englische Kriegssthiffe eingelaufen, die sämmtlick) unter dem Befehle des Con- tre-Ydmiral Parker stehen, - Heute friih wurden 21 Soldaten v“on dem hier in Garnison stehenden *.)ten Infanterie:Regiment, wegen Theilnahme an dem unlängst ßatt efundenen Aufstande, erschossen. Auf den Antrag des Französis en und Englischen Konsulate; hat die Regierung in den hiesigen Kaffeehäusem die 26sie Num: mer des vom Pater Maredo redigirten Journals „Desengano“ jn Beschlag nehmen lassen, weil darin grobe Schmähungen ge- gen die Französische und Englische Reaierüng und deren birsiqe Konsular-Agenten enthalten tvaren. Durch eine, an den öffetit:
lichen Orten angeschlagene, Verordnung hat die Behörde dm