.--,**-.- UMWyWWc-x-w- MWWMJ-"c- ,., “.“-«"»
;„ -
::!
„..;-
*Ö5* “***:xrxcu di? Vcratbungm iiber das neue Rekruti- '4 ** *;s' “'Dietz. Nur drci Redner, nämlich die HMM Z.i*“.“:ei.' “Ötibois und Beanséjour, hatten sch f,"? 1111219902 stkusfiN eintragen lassen- ""Ö _von .d"- i'-' *...-.'; 11.0 bio-Ä der Letztere vernehmen, da dl,? beiden ??*LIN'M *.*.1*1*.*cs.11b w.mm. Derselbe erhob sicb "FU!e!1Lllch gegen T)."- ZO..:*cx der Dienstzeit der Konskribirten, die m ÖZ'U Ges??- (é «*.*-psy selbst nur ans 5 Jahre festgescst werde, wahrend, die Fw:]xxzxxssivn sie ails 7 J.Mre erhöht Wiss?" wolle; “er ""S “"?“"- 1“.:*".* (.*-..auf um, diese Zeit auf 4 Jahre 3" beßmnncn. “HM- Mi bsganmn sofort die Berathtmgen iiber die emzeinm ?(rttks-l, *.*-„id.- r*.**'*:y**t?ic1) ber eine von der Kommission in KIlithag ge- bi'xikbie Bcstmmimg folge;*d*n Inhaits: „ Jedes anwxduum, das 1:1 ankrrick) von frcmden und sxit 20 Jahrcn-xm Lande .,1*-.,*'.*-.:Iz'1;;*::* CMN] qxboroxi ist, ist den in „dem gegenwartigen Ge- 914:- **;7:**..'.*ciisn _?B-xxpßiikcnngen untcrmorfm.“ Es erhob sich 1.**:-“*-.i.**“x (111? *,*.*-.*;'tj.-.i*,*“xi;3cchaite, die an diesem Tage 1106; nicht _c;:2-11*.,"€-5:* 12:7:731, da dw Veasaxnmlnng bercixs gegen 5 Uhr mcht **:-***“ 5.*1*,*2**.-;c1) gc1321g zum Berathschlagen wm; (Am folgenden
„-
w
4“
2.1.5.8 ...-*.* ch cbm rrxväbmte Antrag der Konnnission zu einer 117161371: “Z'FTc3:-;e von 1lntcr:?l:1jcndemcuts Anlaß, daß man es vor- 3:3], *Im-.* *.*-3.309 17911) einmal an die Kommission zu vrrwenen.)
L.;)..ris, 295. Okt. Gsstcrn fand ein Ministcr=Rath siatt, “ .“ *cizx.“ 1.**x_'„;.c Danyxtr. -Dem Vernehmen nach wurde darin uber *:.3: .*:1»? .“-5.;c-"-'.*c:*1*.111-.'.* ciuzega-xgene Depesche, so wie iiber das . (*.*. Oisss-xxtégsxi Kabinet nach den 1115th dortigen Ereignissen
*.- 1**x',(„x:_*:;:--?§ B***".alxcn, debattirt. “*:-:.; )*. .*:er .*1 des D*?bats zufolge, wiirde die Reise dcs .?"..wiigx-s ;x.:-.'*.“* .*.“n Nördlichen Departements nur einige Tage dauern. sL(“*-;:' .*F*1**=2Z1*11*velier Odiot h::tte vor einigm Tagen die Ehre, s;; ,s“..*.,*.:.i„-.;!. „47310111.- eincn Theil des Silber-Service's von bun: * ...* B.)?!Mkix'; 37.1 Zcigsn, *vkicbos er fiir den Großhcrm anfertigt. ;;)».- .'*7.,****-i,; 11711113 Istu K.“:nsiler beéouders sem Vergnügxn dar: ***)-.*;- .*.'.*s. 1.11"; 12:21'95 Wcik seit nc-un Monaten fast hundert Ar-
1“1*“'k('?1' ;?3***:sch.*f:ixzm*g grgeben habe, „M*! T*Mi „*Iivm» des Cent-et:nn“, welches ein Verein ÖJD" «*.*-5,1311K*:xcrsxm anxbfischen Schriftsteller und Dichter zum ??YLF-“ZZU -.*.s- F**iystgcnBitcbhä11d1ersLadvocat herausgicbt, ist geßcrn (“': *g*-ist*»*“1111gcrs11**kiiei1, Miche Gedichte und Aufsäse von Cha- i..:.;-*.:*.'.'-5:*“-(*, von Bcranger, der Hx'rzogin v. Abkantes, demBiblio- ***-*:kc'w. Ischl; Ucon Gc-lzan, H. Monnier, Cb. Nodier nnd Sal: *.*-0.01“;- i*.*_*r1*,-:.'_x. Das Jourtial des Débats rühmt besonders réxxc-xi *.*-"Inisaß (“cs Letztech, „Ein Ball im Palais-Royalx im „“:-*. -i 18.10“ bciit-“li, worin Herr v. Salvandt) eine Unterhaltung *.:ch'***xä*.-1k, Bis er auf jxnsm zu Ehren der damals in Paris an: !*.*.:'."*-'-.*-.=*1 „116.701. Tkkeapolitmnischen Familie gegebenen Balle mit 1.2?» *.*-“*.*, *Qiziiéyy, damaliZem Herzoge von Orleans, gehabt.
„??Kiz *Im-111012 Blatt theilt diese Unterredung mit, worin
.““* ». ** Héxsxizxanöw unter Anderem erzählt: „Bei dem Herzogs * *. . verbeigebend, welcher zahlreiche Komplimente iiber ' * „**-W“. des von ihm veranstalteten Festes empfing, richtete “.'-.'F:.**dc Worm an ihn, die am anderen Morgen von den Z.“: **:.i ***. **,*ie-?€*.l*011' wnrden: „„Dies Fest ist ächt Neapolita- ;- ***;ér, H., Wir 11213111 über einem Bulkan.““ Der Prinz, .: 1.**.**..'.-r“.-.'*Tcii)s von Lchnstiéhlen fiir die Prinzessinnen und '.**'r “*:xi'xrm F?.o'xiigs 11.1110, faßte mich lebhaft beim Arm, zog mick) “*.* 7222; m.) 615550916 ein Gespräch, das ich mitmtbeiten keinen “.L-..7*-"1-**“-7.* :*W *.*r. „„Das; wir auf einem Vulkane stehen, glaube *.2* 1:11 becji, aber wenigstens bin ich nicht Schuld daran; .. :::-Wc mik **iélzt vorzuwxxrfen haben, daß ich unterlassen €-.'::.**.*, T€“: Könige die ?(ugcn zu öffnen. Aber man fin:
17731 (*icbdx', mid Gott Weiß, wohin das zuletzt fiihren *** .““ » „„Nack» tnxinrr Ueberzeugtmg sehr weit, König: * *.*“- .iZ-,*x*:**1, aucb cmpff.1de icb mitten in dem Getümmel 17111115 *.1 *.*-„*.*: ";ck-"'N 1.“fo T*.“ancr. Ich frage mich, wo in scchs Mo- 7-- ***.x ?*'-.**:s «.:....an Gcstlix'cbaft, diese glücklichen Prinz-n und "'.".xz'" 558110in von Berri) zeigmd, die eben mit dem Grafen *.*! Zs*:„**.=1* ». “'.-3113110117 einen Galoppwaizer tanzte) diesc Prinz2ssin '. “:*,*-*:*'-***, ?*16 11.1) im Tanze berauscht? Was wird aus imfe- '. ***: ***;12-521 B.!wrl.**iöc geworden seyn? Wanrscheinlich werden . -:-; *D.*=,*1'1.:***.“27 [Md Proskribirende gcthcilt seyn.““ -- „„JQ * “r',“: . .*-.*.:'1'-i*:!.*e“““, erwisdkrtc Se. K. H., „„was “geschehen Wird, * *.*-„::) F***: *11 sechs Monaten seyn w-„*rden; aber je!) weiß, wo
" 1192370: jxdxnfalls karde ich und meine Familie in die-
" ““„'"'--.*.“.**.':,- ** rich. E51]? gcuug, wenn man zweimal durch andercr
* K.KIW im die Verba**nu11g gerathm ist; ich werde es nicbt
*7:* «11111111 191111. Wie gefährlich es auch scyu mag, ich
* ***:5 wxic'bc nicbt von hier und trlnne mein und meiner
:* .“: Ew.“. 115th von dem meines Landes““
BK *.*-„***1 «*!*.f morgen anstebenden Diffatjiations=Prozcß, den * “*I-'. *P-Wicr 11111) der Marxlhal] Sonlt geg-"n die Redacteure :. :*5:-*.“.*:.:f.*“4f:*b*“cr der Tr.bune und der Rcvolution anhängig *...-9:1 («..“-1, wxrden die beiden Minister von den Advokaten '*5'.*._..*:- 1:11» :anin, und die Herten Marrast, Bascans und ;"41297 von de.] Advokaten Michel, Moulin und Berbmont “.ag-„*(xsx'xir 3:*c*drn. Auch wird der General-Prokurawr, Herr "**-;;*.-.“*.";., iCÜÖÜ da..“; Wort nehmen.
“- »- Paris, 28. Okt. Die Verlegenheiten, Welche die LKK :“ ***-7.1.11? dcm Ménisjerinm zu bereiten bestimmt war, scheinen 11.5 “.; :x'.*r [“.-,s; aiif Öle Beratbm1g dexselben in der Deputirten- .1*,.:„*;,.*-5*.' («'s-„branf-n zu wolken. Mchr als acht Tage sind ver: i.:*;*.'-.'*-, obne: dax; dccs Ministerium dm von 1981er“? ange: 71-54-1301» (.*;ci.1,;.*s:Vorschlag der Pairs-Kammrr Vorgelegt 1*-*.c„*. B***“? Zözeruug, we1che das Pubwkum und (1111: Z*-='«*-*..-*'-.1 besibäimgt, hat ihren (*!*-rund offenbar darin, das“. die “,“-_":Zixx-xikr bisin'r sist) noch man einer M*hrbeit in der Pairs:.K*am- 711.0“? k*=*.bc:: versichern können, wo nicht nur die der alteérm Bbur: bo- iscbcm Linie at:.ebörixcn Mitglieder das qaxxze Geso'xz, son- dem «:*-3.) em großer Theil der doctrtnairen Pairs das ?lniende: *.*-*.*:711 dm.“ DcyixtictenKammer, welches die M Königlich Wal)! bssMWk'nOcn Katrqorieen betrifft, zu **rrwerfen geneigt scbknxen. .“Ocis “'I-„Liiißsrixnn soll ztmsi daran ged.“.cku haben, duni) cine gwße *D;:rs:Cr€;r1nrg»dicsts Hindernis; zu beseitigen; denn wrnn stlbi- ZKS au-xk) gx-xviß sebr g-ckn die ihm ausgedrtmgenen Kategoriccn «*.:s dcm Gcseße entfernt sähe, so muß doch andererseits die “Linssi-Ht auf die Fo1gen eines dann mözlicherweise eintretenden Zilsakkmlklikkkffknö drk Pairs: und Deputirten:Ka1nn1er, Welches emen Kommentar zur Fabel dcs irdenen und eisernen Topfes lie- fkm kbmne, zum reiflichen Nachdenken auffordern. Aber auch eine soikbe [VVT Annahme des betreffenden (Keseyes vorzunehmende P..“.LYSW-ceirimz drohte, mannigfache und sehr verwickelte Fragen a:]:urkgkn; und so scheint Herr Périer diese Idee wenigstens fiir dil] Augenblick aufiegeben und den Weg fortgesetzter Unterband- ["*"-3?" "Uk ÖM ikßkskn Pairs vorgezogen zu haben. Soll- ten diese UN,??khaudlungen indeß nicht zum Ziele führen, so (»A-“bk fkklklxl) nur, ,Was man hier charakteristisch genug 97-1 SWßcs Päkks-Gebäcke nennt, oder der Rekurs an die konséxxuirsnde Gewalt der .Deputirten : Kammer übrig, die "*"“ “*I-*UULÜU'ÜU'U “"-“"MS: yon vpm hmm anzunthen befke! gn
16415
than haben wiirde, zu weLchcr es aber jkßk, 'nacbdem cs selbige friiher so bestimmt zurückgewiesen, Wohl nur 1111 qußersien Notb- falle seine Zuflucht zu nehmen sich entschließen duxfte. - Biel Aufsehen haben die Verhandlungen in dex Depuurteii-Kammer hinsichtticb der Angelegenheiten dchendoe erregt, aber welche die Aeußerungen der Deputirten diesxr Gegeyd manche oem Pu: bxikum bisher unbekannte Thatsache ans Licht gebracht haben. Die Stellung des Mimsierimns bei dieser Gelegenyetx wurde kadnrch erschwert, daß, während es von mehrexen Deputirten der Vendée mit Heftigkeit angegriffen wurde, es diesen keinen ai1der11 Deputirtcn aus dieser Gegend entgegenseyen- konnte, weil die darunter befindlichen Anhänger des ministerieljen Systems Mich die auf die Stimmung ihrer Kommittemen zu nehmende Ruck? sicht zum Stillschweigen genötb-gt wurden., » Mrhr 6118 bei diesen Debatten trat die Ucbexlchnhett dcs Minsteriums m dcr Kammer bei den Verhandnmgen iiber die Lamarquesch, die Or- ganißrung dcr mobilen National:G.ch-rde betreffende Motion [)er- vor, deren Beseitigung ibm ohne Ziyeifel schwieriger Hetvorden wäre, wenn die Bermbnnz dariibxr fruher ßatkgchabt harte,_x:11d bevor noch der inzwischen Von der Londoner Konfcrmx 'gesgßie Beichiuß in dcr Holléindisch:Velgischen Angelegenheit, so Wie die m der Oeücrreickoiscdm Armee beabsiMi-te Beurlaubung, ihm LUT- scheidende Griimde dagegen an die Hand gaben. Bemerkens- wertk) erschein! es, daß bei diesen Debatten alle in der Kaniiner bcßndlicbe Militairs, und kartmter selbst der Kriegs:*).111nister, ÖW.“ Prcußiscben Militair-Vexfaffnng eine einstimmige YUc-„krn: mmg ihrer Vorziiglicbkeit zu Theilxwerden lleßLU; qu erxn Tbirrs bätte veranlaffen sollen, wmxger bestimmt uver cmm ibm völlig fremden GrZrnstand abzuspxcchen. » Bcachtungswertd bleibt die Vlrt und Weise, wie der die Verbannung der (ilteren Bonrbonischen Linie betreffende Vorschlag des Herrn von Bricque- ville mooifizirt worben ist. ') Daß die betreffende Kommisßon die Aufhebung der Todesstrafe auch auf die Buonapartische Fez- milie auSdchntc, war ganz nakiirlich, denn nur so ließ sich auf die Verwerfung diescr Strafe in Bezug auf die Mitglixder der vorigen Dynastie autragen, ohne allzusehr im Publikum anzustoßen. »- Der friihere Anschein, als wenn eine Annäherung zwischen dem gmnäßigten Theil der Linken, als deren Führer Hexr Odilou: Barrot angrseben werden muß, und Herrn Périer stattfinden wiirde, ist völlig verschwunden. Die Ileußerungen des Herm Odilon:Barrot in der Verhandlung über die Angelegenheiten der Vendée und die kurze Replik, wodurch er, in der SiHuu-z vom 26sim d. M., zwar nur mit ein paar Worten, aber ent: schieden seine völlige Trennung von dem von Herm PeLrier als Grundlage seines Systems festgehaltenen Grundsase, daß niimlich im vorigen Jahre keine Revolution in Frankreich stattgefunden habe, und daß folglich der jeh'ige politische Zustand nur eine Fort- setzung der Restauration set), - ausdrückte, lasen in dieser B:: ziehung keinen Zweifel iibriq. Jndrffcn muß es Jedermmm ein- lettchte**, daß das jetzige Minißerimn, in Folge der [**-„zten Be- schliiffe der Londoner Konferenz und der daraus hervorgehen- den Ausstcht auf die BefcsiFgung des aUgemeinen Friedens, so wie in Folge der sich beim Eintritt des Winters wieder belebenden Judit: sirie, seit kurzem an Festigkeit wesentlich gewonnen hat ; und die Abstim- nnmgm dcr DcputirUnKammcr iiber den Lamarquescben Vorschlag, so wie iiber die zur DisP-osirion des Ministeriums fiir unvor- hergesehene Fälle gestelsxen funf **))ktllioncn, sind sprechende Be: weise dafiir. Demzufolge sind auch die sonst fasi stehenden Ge- rüchte iiber das nahe ?lbtreten ves Ministerimns Périer, das viele Personen noch vor drei Wochen als unvermeidlich betrachteteii, fiir cht völlig vorsckytmmden. DieFreunde derOrdnung verbergen es sich gleichwohl nicht, daß durch diesen Erfolg noch bei weitem nichtalle Schwicrigkeitcn, di? Hk. P(Zrier znr v911ständigen Durchfiihrung dyr sjck) geßclltcn Axtigabe 5-11 ubkrwitsden haben möchte, als beseitigt bctrachxct werden köimen. Es kann ihnen nicht entgehen, daß eine sehr starke, mit dem Ministerium, selbst iiber das Grund; Piinzip der jevigen Regierung, in Zwiespalt gerathene, Oppo- ssxion in der Deputirten-Kammer noch nichts von ihrer leihen: fcbaftlichen Heftixxkcit versoren hat; während der der Lin: ken zugetbmie Theil der Prcffe, 108111131“ unter den im Sm- ne der neuen Ordnung schreibsndm Jonrnalen die gklescn: sten Pariser und füß sämmtlicixe Dcparcemcntal = Béätter zäkxkt, dic Paxtci :Redner 111 der Kannncr an aufregender Sprache noch iiberdieter. Dieser Znftand muß den ansmerksamrn Beobachtu, fiir die Zukunft und bevor eine gründliche Schmxl- zung der Parteien beginnen kann, noch manches heftige Zusam- menstoßcn zwischen dem J,)kinisierium und der Opposition vorber- seben lassen. Jakes; hat doch eben so unverkennbar das Mini- sterium Pt-xier, indem rs eine bereits dreimonatliche Session dcr Deputirten:Kammer glücklich bestanden, eine Grundlage gelegt, auf welcher es ihm fortan mit Kraft und Geschicklichkeit weiter zu bauen minder schwer werden diirfte.
Großbritanien und Irland.
London, 28 Okt. Aus Windsor vom 2611en d. wurde gemeldet, daß sich Ihre Majcstäten der beüen Gesundheit er- freuen; heute war jedoch hier die Nachricht verbreitet, daß sich Se. Mai. der König etwas unwohl befinden.
Gx-oße Beisammltmgen haben in den Grafschaften Cornwall (die sonst immer unter dem E*nfluffe des Adels stand), Che- sbrre, Stafford und Hampsoire stattgefunden; es wurden iiberail ?ldreffrn an den König zu Gansikn der Rcform beschlossen, In der [Wirren Graischafc Waren die Rad1ka1:Reformers, Cobbett cm dk? Spisc, sebr 1aut. Zu Ma11chcsker bat eine Rsform:91dreffe bsreixs 40,000 Unterschriften erhalten. _- Zu Taumon in So- mersetsbire find ernfilicbe Unruhen vorgefallen. Die Häuser der 211111 : Nefo mers wurdw: brschéidigt und mchrere Peksonen ver- wundet. D.: Y-*om.m*.*1):Miliz wurde aufgerufen, aber hier so: wohl, wie „zn Y:***'oil, sLhk gemißhandelt. Aehnliche Auftritte er- eignete" sich in Dorsctsbire nnd Devonsbire, nanwntlxck) zu Ti- verton, WO die SpiHen:Fab:“ikanten ihre Arbeitm einficllken. Die
' ?lrbcitcr demolircm hieranf 4 Häuser, wobei der Diener des
YkÜkas umgebracht wurde. Die aufriihrerische Menge mußte durcb Kavallerie zcrstrcut ***-erden. ** Der Herzog von Newcaßie besoldet 400 Mann Wäcbt-sr, um seinen Landsis Cumbcr = Hall vor der Volk-Zwixtb zu bewahren. Truppen sind nach Bristol ab- gegangen, um Sir Cl). Wetyercll bei seinem Einmgc in diese Stadt, wo er Recorder ist, zu schiixzem - Der Wahlkampf wird iiberall, wo sich Gelegenheit darbietet, sehr eifrig betrieben, und in Cambridgesbire konnte Herr Townley, der Kandidat der Re- formes, seine Erwähnmg gegen den anti-reformistischen Cap. Yorke mir mit 147 gegcn 141 Stimmen durchsehen.
Nach Berichten aus Penryn, Lostwitbiel und aus anderen Vngflkckkn in Kornwallis, hat die Verwerfung der Resorn1=Bill daselbst große Freude erregt. Der Morning-Herald bemerkt dazu: „Wer kann daran zWeifeln? Wenn man dieThore bon Newgate öffnete, wiirden die Diebe dann nicht jubiliren?“
Die Times fordert die Freunde der Reform zu Unterzeich-
ls
») E. Nr. 501 Nr «tnau-Zeitnsg.
nungen auf, um die Bittsckwist des Herrn Ponsonbt), geg Wahl des Lord Ashley in Dorchester, zu untersiüxzen.
Die neue Reform-Bill wird, dem Sun zufolge, nicht die Volkszählung des Jahres 1821, sondern die nun bee. des Jahres 18.31 zum Grunde haben.
Alderman Farcbrother hat auf seine Mit:.Kandidat. der nun zum dritten Male vor s1ch gehenden Boerayors: bereits refigmrt.
Die Strenge, mit welcher dis Quaranraine-Maaßregejn gefiihrt wsrdeu, giebt zn mancher Unannehmlichkeic und zu cher Beschwerde des diplomatischen Corps Anlaß. Borg wurde ein Russischer Kurier mit.?Drpeschen fiir die “Ru Gesandtschaft m*t sammt seinen Papieren in Strandgate- zuriickgeyaiten. Geßem reiste ein Attaché dkk Russischen Ges schaft dahin ab, um die Depeschen nach gehöriger Durch». :*mg in Empfang zu nehmkn.
Man hat sehr neue Nachrichten aus New:York vom d., die in 16 Tagen mit dem Packetboote George Cannjn Liverpool eingetroffen sind. Privatbricfe reden von eme: tcn sebr gffäbriichen Rxbeliion (oder, wie sie sick) ausdr" Rcvolntion) der Neger in den südlichen Staaten Nord:?l-m
In Brasi !ien ist unterm 26. Auzuft em sebr strengez krct gegcxi alle Portugiesen erschienen, die gegen Brasiliens abhangigkeit die Waffen grfiibrt haben. Auch sollen alle länder, mit Ausnahme yon Offizieren„ aus dem Dienste: seu werdkn. *
Niederlande.
Brüssel, 29. Okt. In dcm gestrigen geheimen mitt“: der Repräsentanten:Kammer ließen sich 12 R: vernehmen. Die Herren F. von Merodc, Milcamps, Tbenx, Olislcgers und More! d'Haenel sprachen die Annahme des Traktates; die .Herren Dumortier, *.*ignon, Helias d'Huddegvem und de Haerne !* gen. Herr Destouvelles äußerte sich gegen die 24 ?( erklärte aber, daß er sich des Stimmens enthalten wiirde. Angillis sprach iiber die Artikel und gab zu verstehen, er wahrscheinlich daftir ßimmrn werde. Der chte Redner, Cbs. Rogier, richtete einige Fragen an die Minister. ?lndercm tvtinscbte er zu wissen, wie groß die wirklich Bel Schuld sst), UUd weicbxr Schaden für den Belgischen Ko handel aus der Abtretung der Kerkrader Bergwerke bervorz würde? Dir Minister erklärten, morgen auf diese Fragen worten zu wollen. Es ist nicht wahrsckxeinlich, daß die '. kuffion morgen schon zu Ende gebracht wird.
Der König wird sich heute nach Vilvorde begeben, um selbst eine Revue abzuhalten.
Lord Durham, Schwiegersohn des Grafen Grey und*. glied des Engliscben Kabinets, wird am nächsten Sonnta Brüssel erwartet.
Es solsen vorgestern Morgen zwei Englische Kriegsschiffe 16 bis 18 Kanonen in den Hafen von Ostende eingelaufen ' Durch ein MjßVcrfiäudmß soll das zuerst eingelaufene, we nicht gleich erkannt wurde, mit einigen Kanonenschiiffen von Batterieen empfangen worden ferm.
In der vorgesirigen Sisung der Brabanter ?lssisen ** das Zcugen-Berhör in Sachen des Generals Lehardt) von B [im und der .Herren von Armagnac und Lejeusne fortges Nachdem die Liste der gegen die Angeklagten vorgeiocbe Zrugm erschöpft war, schritt man zum Verhör der zu G ders;lbcn austretenden Zcugm. In diesem Augenblick trat von Robaukx ein und nahm auf der Bank der Verthei Platz. Er erklärte dem Präsidenten, das; er der Freund Rathgeber eines der Axigckiagren say und aus diesem G es habe ablchncn mtissm, als Zeuge zu erscheinen. Unter Zeugin, die zu Gunsten der ?lngeklagtm aussagtcn, befanden cie Herrkn *.»on Robiano und Jottrand. L?sterem wurde ** Iltiderem die Frage vorgelegt, ob der Regent früher eine un stigc Meinung iiber die 18 Artikel der Konferenz ausgespr- babc? Ec antwortete darauf, das: Hr. Surlet de Cbokier ge-geu eine an ihn abgesandre Dcputacion zwar nicht gi iiber jene Artsksl geäußert, aber doch die 1*-.*siin1mte Abfichta sprochen habe, die- Majodxitär des Kongresses gewähren zul“ Nachdem das ZeugewVerhör beendigt war, nahm der Gen Advokat, “err Plaisaut, das Wort zur Untersiiihung der An Herr von largnies trat demnächst als Bertbeidiger des1„ rais Beaulieu auf. Die Sisung wurde um 2; Uhr aufge- und begann um 4; Uhr aufs neue. Es hatten sich zu d' Ybenbsisung, in welcher die Entscheidung erfolgen mußte, große Menge vwn Zuschauern eingefundcn. Nachdem die '- theidiger der beiden anderen Angckkagten ihre „Vortrage bee* und der Präsident die Verhandlungen resumirt hatte, legte selbe den Oeschwornen folgende drei Fragen vor: 1ßens, hat Louis, Joseph, Bartbcls, Lebardt) von Beaulicu in den krsten Tagen des vergangenen Juli, eines Versuches und ' Bérschwöcung schuldig gemacht, welche zum Zweck hatte, die' gische Regierung umzustürzen, indem er den National:.Kon. auflösen wollte? 2tens, ist dies derselbe Fall mit Herrn v. magnac? Ztens, ist dies derselbe Fall mit Herrn Lejeuönek Geschwmenen beanttvortctcn, nach einer Beratbung von 10 nuten, alle drei Fragen mit „Nein“; die Angeklagten wurden [)er frei gesprochen und augenblicklich in “Freiheit gesetzt.
*- - Brüssel, 29. Okt. Dem Berichterstatter wird unter den jesigen Umständen, so lange nicht ein neues Mo - emtweder die Annahme oder die Vertverfung des Friedens eine Veränderung herbeifiihrt, schwer, täglich von den hix TagesEreignxffen eine Meldung zu machen, die nicht einfo erscheint, wiewohl bei der Lage der Sache, und so lange die s-bwedrnde Frage unerledigt ist, ein tägliches Resumé iibcr iiffrntticbe chen hier am Orte nicht uninteressant seyn Denn so viele Z**itnna.en hier auch erscheinen, ein wahres ** der öffentlichen Stimmung geben sie doch nicht; alle haben!" oder weniger ein Interesse, eine andere Ansicht aks die des " blikums geltend zu machen, was besonders jetzt auffallend Wo die Blättcr der Rkvolution, wie der Courrier, dcr „ ge u, s. w., sich mit den B1ättern, welche für orana' gelten, wie der Lynx, dcr Messager de Gand, das I," nal du Comtnerce d'Anvers u. s. w., gleichsam zul!
Viindniffe vereinigt haben, um die Beschlüsse der KW"
l).“rabzuwiirdigcn und als das größte Unglück fiir das Land zustellen. Beide Parteien haben unstreitig ihre besonderenZ' dabei im Auge, leugnen aber den wahren Stand der 1 den Wunsch der Nation nämlich, daß der Friedens- Vertrag
geiioipmen werde, damit endlich ein Provisorium nacb “" wie im Inneren aufhöre, das dem Staatswohle nachkbki"
scheint, ,als jedes Uebel, das mit der Annahme des Fried prophezxit wird. Die Blätter beider Parteien machen es zum täglichen Gcschäft, die trüben Auss1chten in die Zu! den ***-mm, «xeukrzahlefjden 11919 mehr zu »Erdéinkelux k
o glaubwürdig, als das andere.
edieselben glauben machen wollen, daß Belgien nach Annahme ,s Frisbens-Bertrages, außer dem darm slipulikten Theile der kiederla'ndtschen Schuld, „auch noch die Kosten der legten Hol- ,-nyjschen Invasion, so Wie die der Französischen Hiilfssendäng, .jjrde tragen_mnffen; der König der Niederlande, heißt es, habe 11 seiner Befriedigung in dieser Hinsicht 100 Millionen und der 5an der Franzosen eben so viel gefordert; das eine ist jedoch _ Positiv scheint uns die Ver: .erfung des Friedens-Vertrages von Seiten des Königs der iederlande. Manche blicken ßiindlicl) mit gespannter Erwartung „d langen'Perspektwen nach den aufgesteckten Lärm:Signalen, 1: das Zetcbxn geben sollen, daß die HoUänder irgendwo der .:affenruhe em Ende gemacht; Andere glauben jedöcb fortwäh- tnd in der Weigerung des Niederländischen Kabincts nur eine *aske zu bräunen. die es zur rechten Zeiltvieder ablkgcn werde. er verständigen Theil des Publikums hac zn" der Fcstigkeit, lit der die verbündeten Mächte den Europäischen Frieden auf: cht zu echieii wissen werden, ein unbeschränkkes Vertrauen, .ovon uxmemtlnb die Steigerung mischt doch noch so wenig nsolidjkién neuen Fonds zeugt, die seit einigen Taaen an dér „örse **on A*“;twerpen von 76 aus 79 pCt. gestiegen find. Kwak ' es in Flandkr vor einigen Tagrn zwischen den HolländFÖen „y Bclgiscbkn Vorpostkn, vvn drum die Erstere" **,-cbt ;naebyu ollten, daß dic Unserigen Bänme ZU Vrrbansn fäixen, *.*Ä'eiiix- cn Gcivxhrscbiiffsn gekotinnen', dock) t).«bcn T*iwe '“.Lx-t .i“ olgen gehabt. » Dre m der h;“mich gxl)c*imc*: Siyinxg .cc epräsentanteu-Kmnmkr oorgcfallmxm Deva:th [.*ffcii, ben". Vkr: ehmen nach, schließen, daß dé-sc morgen bccndigr 111)" werden. er Inhalt der heutigen scheint nicht sonderlich intei'effant ge: ;sen zu seyn, da noch nichts dariiber bekannt geworden ist.
Deutsäyiand.
Luxemburg, 29. Okt. Das bicfige Journal berichtet rtwäbrend von einzelnen Widerseslichkeitcn, die hier und dort eBewobner des Großherzogthums gegen die Belgische Regie- ng atlSUben, welche mit Gewalt die Abgaben und Zwangs: nleihen erpressen will, dte der Provinz auferlegt worden. Na: entlich ist es der Baron von Tomato, der im Vereine mit inen Sohne" sow-odl auf seinen Bessungen als an mehreren nzelnen Orten, welche in dem Theile des Großherzogtbjums egen, der, den Besch1üsscu der Konferenz zufolge, dem .Konige r Niederlande verbleibt, einen förmlich bewaffneten Wider: .nd gegen die cingedrnngenen Belgischen Bebbrdkn organifirt. n mehreren Dorfem haben die Landlente die Belgischen Ein- ehmer mißhandelt, und nan1entlich in Holland ist der Beamte, ! sich einige Gewaltsamkeiten erlaubt haben soll, verjagt orden. Man glaubt, daß, binnen kurzem wieder in vielen rtscbaften die Orange-Fahncn vom den Kirchthiirmen wehen erden. * -- - Frankfurt a. M., 31), Okt. Während der letzten Woche elt sch der Stand der Staats-Cffcktcn auf hieügcm Platz faü sta- *nair. Die wenigen Schwankungen vcdingten sich durch Nachrich- n oder Gerüchte über die Beschlüsse der Holländischen und der “gischen Regierung,“ Zwar nahmen die Course --- bci der noch rberrscycndcn Ungcwrßhcit ** keinen merklichen Aufsci)wung_, aber war doch Leben im Geschäft, und ansehnliche Bcträgc Oenerrei- ischer sowohl als Hoüändischcr Fonds warden gegen baar und auf eferung untergebracht. Gleichzeitig aus" Paris, Amsierdam, Ber- - und Wien eingegangene gunstig lautende Berichte, dann die edlichen Aeußcrungen der Franzömcbcn Minisrcr in dcr Devutir-
.Jmnmer und dte zynehmepde Hoffnung naher Au-Zglkiclmng dcr eigtschen Angxlcgcnbctt _ dtcse Umüändc zusammen waren wohl
tgnct, deqn Spckulantcn aufs" Stcigcn neuen Muth zu gcbcn und
Kapitalisten zu vermögen, cinen Thcil ihrer haaren Vorräthc dem nds-Markc zUzuwcndcn. Man konnte auch in der That beobach- ,daß mehrere Privatvcrsoncn, wie nicbt weniger bedeutende anquicrs, starke Poßcn Mctalliqucs, Bank:Actt'ett und Fntegralen kauften. Dcr l1dch1tc Stand der Course ward an dcr Börse vom „Oktober erreicht. Man zahlte nämlich für Hvroc. Metall Hz;,
4vroc. 75:, für Acticn 1,307 und für Fntcgralcn 41? - In dyn chmittagssiundcn deffclbcn Tages erfuhr man jedoch, daß cm *uricr aus Amsterdam niedrigere Notix'nngcn gebracht habe. 2115 sache davon ward angegeben: der König von Holland habe nch *eégert, die 21 Artikcl anzunehmen. Sofort erlitten alle couran- Papicrc einen namhaften Rückfal]. Mehrere Spekulanten ent.: ßerten sch schncll ihrer Vorräthc, und so kam es, daß am Avßnd : 26. Oktober Zproc. Metall. schon zu 5.31, 4vroc zusöz, chien 1258 und Fntegralcn zu 3.9.5. abgcgcbcn warben, .Diese gunmge legcnbcit benutzten mchrcrc Geldbcsitzcr, Welche eme andckeaMet- ng von der politischen Konjunktur hegten, zu xasch,cn_A„nkauQsen, durcb denn wieder ein Theil der flottantcn Papiere _txt tcneHandc
. Am folgenden Tage trafen aus mehreren Norduchen Mähen mmissioncn zum Emthun zusammen, und es entstand daher bald
Gesuch, wodurch die Course neuerdings gehoben warben. 'Und
man zu Ende der Woche auch von Amsterdam und Wien quder creCoursc erhielt, so machte dies gute Wirkung: alle Papiere meti einen Aufschwun , vorzüglich aver blieben :* und Wrocent. etnlltques, Actien und Integralen anhaltend begehrt._- Was noch
Detail zu bemerkt'n, wäre vornchmlick), daß im Lauxe der Woche
:'vt'oc. Metall. 447 und für 1croc. 2-1: pCt. bezahlt worden 111, “MW berechnet, wurden 3vroc. Metall. 101.“ wcrth seyn. Man
11 daher nur daran:? abnehmen, daß gedachte 2; und 1yroc. Mc- - hier am Platz schr rar End und die darauf cmgcqang'enen Kom- sstonen'nur zu den Lesici ertcn Notérun_gen zu cffcktuttßen waren.
Preußesclx Staats-Sckm dscbcinc, so wee _übcrhaupt alle Prxnßt-
Papiere, waren zu üeigcndcn Preisen mts begehrt und 1cltcn
haben. * Sämmtliche Lotteric:Effekten » Polnt1chw Dgrmstädt- eund Badensche - waren durchgängig gesandt. Auch tm Wech- andxl herrschte große Lebhaftigkeit.“ Mit Ausnahme von Berlin dLUvzég - wovon die Vorräthe noch ein Ausvtcrcti pcranlaffen
waren alle andere Devisen in allen Sichten bereitwillig zu Pl.“-
n. Man bcwiUigte besonders für Amftxrdam, Londyn, Parts,
en und Augsburg höhere Course, als du zucht nottrtcn. Dre
€? nach Diskontopapier läßt etwas nach; doch ist zu '*'-1 PG- scnug zu haben.
Schweiz.
LUzern, 26. Okt. In der 60s1en Sitzung der Tagsatzung Wen die Vorschläge der wegen Basel niedergesesten Kommis- anaenommen. Es sind im Wesentlichen folgende: Bei Ver: *ortlicbkeit gegen das sämmtliche Vaterlaxid gebietet die Tag- UlZI Waffenruhe und verbietet die Anfsellung aller außeror- 't[*cheu bewaffneten Wachen. Keine Bcbdrdcu, als die, welche ck die Einfiihrung der geschlichen Ordnung wiederbergesieUt d- sollen amtliche Verrichtungen ausiibm. Die Tagsatzung
? Nkvräsenianten abordncn, mit den nämlichen Vollmach- nnd Aufträgen, welche in den Beschlüffen vom 9. und 26. pt. d. I. den friiher abgeordneten eidgenössischen Repräsentan- ertbeilt worden sind. Die eidgenössischen T.:*1*x*--.*. ***-“*.*?"-
erfügung der Repräsentanten der Tagsaxztmz gestellt, “ck““ "ssen nur bis zum 15. DU. statthaben soll, wenn nicbt gun- *" Umstände erlauben, die Truppen friiher zu vermindern oder zuhkben. Sollten unvorhergesehene Ereignisse „Verstärkungen kdkkn oder neue Unruhen vorfallen; so sknd die an Basel *äknden Kantone Bern, Solothurn rind Aargau zu etrcmr 1. ck: xzngeladm. die dxsonbers »xrhimn fyilm. Ha,. xxiépx
1647
Friede und Ordnung dnrch ungeseslicb bewa nete *: ii er an * neue ge_jtort Perdx. Die Tagsasung beauftfrfagt iZezRgeyräscifi? ' tanken fernerhin“, ihre nachdrückliche Einwirkung zur Hebung der waltenden Ansiande eintreten zu lasen, die Wirkung der vom großen Rath gefaßten und noch zu fassenden Beschlüsse genau :]lrloßberFchttzn u.fs. ry.l'§nd2§udléch bei der chierung und dem
a e au mog; e c leuni un der [eil : ten Schlußnahmen zu dringen. M g g ) sam erachte
Italien.
Neapel, 18. Okt. Der Köni 11 na dem 1 Tagen dxs 12ten, 14ten und 17ten USM,. ,den Frbunng xerdäxi Egger detMomecorvino versammelten Truppen beigewohnt heute wurdet hier eingetroffen. * ,
Ron,),- 22. Okt. Vorgsstern ist So:. Hkiiigkeit nach einer sunszehntagrgen Bileggiatur in Castcl-Gandolio wieder births: z-uruckgekehr't. »» Der bisherige Englijche Vice:Konsul, Herr A. Fr'ecbo-rn, ist von der Päpsilicben Regierung als Königl. Gro]?- brxtamscher Ko:1sttlak=?lgent anerkannt rr-orden.
. Florenz, 25. Okt. Der riibmlicb bekannte Astronom Luk- wtg „51.191,15, Vorsteher des biefigen Großber.ogi. pthkalischcn 11a: turl)1sto:1schen Museums, ist am 111211 0.9.11. hiersejbü mit Tode abgegangm.
“ , TZkaiLand, 26. Okt. Die QimraUcaine-Zeit fii-x séimmt: 115.99 aus [“my-Nbxdcn kommende WWW:, 011111 fiir *voiiene und silk rohe Won:) ls! an 1,0 Tage bcmbgcsyßt nwrden.
Griechenland.
| Die Allgemeine Zeitung meldet in einem iiber Genf ihr zugekbmmenen Schreiben aus Syra vom 19. Sept.; „Sie kixtnen dte traurigen Ereigniffe von Poros, wo Miaulis persön- lictzex Haß gegen den Präsidenten und gegen die Befehlshaber- der xremben Marine-Stationen Griechenland um den größten Theil seiner .Kriegsftocte brachte. Ich denke mir mit einigen Sach: und Landeskundigen noch eine andere Erklärung. Das Elemxnt der Hydrioten isi seit länßer denn einem Meuschenalter Seerauberei, der sie ihr schnelles kommerzielles Aufkommen und ihre merkwurdige Ausbildung für die Marine Verdanken, Der Prii- sident Capodisirias mußte seine Adminifirativu nach dem Willen _der hohen Mächte mit der Zerstörung der Seeräubrrei beginnen, [a [Lc war Hauptzweck seiner ?lnstcllung. Dazu mußte ihm die begninende Kriegömariue des B**ndes dienen, und ohne sie hätte er semen Zweck nicht erfiillen können. Zest, wo Europa kon: vulsiviscl) aufgeregt ist, möchten die „Hydrioten wieder zu ihrem goldenen ,und bequemen Handwerke greifen und im Triiben fischen, wre während der Französischen Revolution, wo ihr See- leben begann und, schnell in die Höhe kam. Dies wiirde aber der Präsident nicht dulden, sondern mit der Regierunzs-Marine sclmell alle fich bildende Schlupfwinkel der Seeräuberei aus: suchen und zerstören. Ihm das Mittel dazu zu nehmen, lag im Interesse der Serranblustigen. Darum benutzte der Hydriote Miaulis die erste giinstige Gelegenheit und den ersten schein- baren Vorwand, um die Kriegsflotte der Regierung zu zersw: ren. Die Fojgen zetgen es offenbar. Auf allen Punkten des 91rchipe|s ist die Griechische Seereiubcrei wieder los, und der Hauptzwcch der Jnsurrection auf Hydra ist, keine Griechische feste Central-Regierung zu haben und in diesem Zustande das alte beliebte Handwerk ungehindert zu treiben. Darum thun die Hybrioten Alles, um die anderen Griechen gegen ihre Re- gierung aufzuwiegeln, Was ihnen jedoch nicht gelingt. - leick) nach den Vorgängen in Poros erklärte:: die Kommandanten der Rnsßschen, Franzößscben und Englisäyen Seesiationen, daß sie keinem Fahrzeug der Insurrection das NuSlaufen versiaeten wiir- den. Deshalb kreuzte eine Französische Brigg Vor dem Hafen Hyd-ra. Diese Beobachtung war jedoch mehr geniigend, denn ein bemaffnetes Fabi'zeug lief bald nach Andros aus, um dies auch zu msurgiren. Später snd gar vier in gleichem Zivccke nacb Salamis geschifft. Eine Brigg lief eben destzalb nach den Kristen von Maina ans, nahm am Kap Matapan eine Goelctte der Griechischen Regieiung und wi» wahrschriuéicb die kaum zur Ruhe und Ordnung gebrachten Einwohner von Limeni vou nettem aufzuregen suchm. Indessen haben alle diese Bemühun- gen der Jnsnrrection keine Folge gehabt. Urberall wurden ihre Versuche zurückgewiesen und t-ceue ?lndänngkcic an bis Landes: Regierung betha'tjgt. Auf Salamis wurden jene vier Hydriori: schen Schiffe mit Verwünscbungen und Drobunzen empfanzen, und man widerseste sei) der Landung mit Gewalt, Dcr brave Kanaris zwang zwei dieser Schiffe, wieder nach Hydra zuriick- zukedren. Die zwei anderen find von einer Rttsüschcn Brzgg angehalte'n worden. Auf Spezzia haben die Primaten und No- tabeln eine Adresse aufgesetzt, worin sie micht nur iyrm Unwillen iiber das Beginnen der Hydriotcn auösprecbrn, sondern auch allen Einwohnern ihrer Inst! anbefeylen, alle „Verbindung mxt Den in: snrgirten Nachbaren aufzugeben. Der Peloponnes und das Grie- chische Festland sind ganz mhig. Von allen Seiten kommen Adrcssen aus den Provinzen, wocin die chwiung gebetcn wird, den Einwohnern die Anstalten für ihr beginnendes Aufkommen und ihren Wohlstand zu erhalten und sie gegen die Empörung und deren Folgen in Schuß zu nehmen. Der Präsident hat ei: nen National-Kongreß fiir den Anfang Oktobers zusammeuberu- fen, um die Wünsche der Provinzen genau zu kennen und ihren Einwohnern Gelegenheit zu gebm, sich mit einander zu verftebcn. Die Wahlen haben auch schon begonnen. In Patras sind Un: ordnungen dabei vorgefallen, denn die J:*surrections:Propaganda in Hydra bemühte sich, ihre Leute zur Wahl zu bringen und achtungswerthe Einwohner wegzujagen. Die Garnison griff aber zu den Waffen und stellte die Ordnung sogleich wieder her.“
Inland.
Berlin, 4. Nov. Llus Diisseldorf vom 31. Okt, me!: der die dafige Zeitung: „Das Dovpel-Geburtsfefi unseres alloer- ehrten Fiirsienpaares, Ihrer Königl. Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Friedrich von Preußen, kehrte gestern zur «[[gk111kl- nen Freude wieder. Schon am Borabende desselben boite eme theatralische Vorstellung stattgefunden, axis mebxeren Stiicken be- stehend, von welchen besonders Jas erste, „Der Geburtstag?, reich an Beziehungen auf das glucklicbe Familienleben, so wie auf das edle, Rath, Hiilfe uud Tc'ost bringende ka'm des bo: hen Färstenpaares in unserer Mitte war. 'Das zablceick) versani: melte Publikum, welches HöchßcassUbe bei seinem Eintreten '*mt rauscbendcm Jukel empfing, bczeigte dnrch [).infiges 911*plaiid*xei'i chacbter Beziehungen seine dankbare Anerkennung mib innige Anbäxxgbiäykeit. «- Zn." Verberxl-chung des F**stes tray, gxßcrn Se. Königl. Hoheit dk!" Priuz-General;GoUVezneur mit [einer Dnrchlauchtigsten Familie hier ein. ?iuch waren inchrere hohere Offiziere, unter Anderen die konnnandtrenden Generale des kiten und Sten ArmeexCorps, v. Jagow nnd v. Bo„rstell", hier emge- troffen, um dem Hohen Ftirßenvaare ihxe G1uckwunsche darzu- bxingxn; Mittags max groß“ Mink bn Ihren „Königl. .Ich-ia
ten im PrinUicben Palais, und das Fest schloß mit einem 916.11- zmden Balle deLselbL-É- * Möchten wir diéen .- , ** 5 oft, recht oft erleben!“ s fohc" Taz " ck
“- Die zu H irsct) berg verstorbene Kanfnmnnswitwe Länder, geb. Bormann, hat der Oasigen evangelischen Kirche 500 RM», zur Anschaffung einer Uhr in dem Getvö1be der Kirche 51.10 Rthlr. und zur Unterhaltung der Begräbnißfiätte Lc. 300 Rthlr. vermacht.
Die in Nr. 305 der ?llkgemeinen Preußischen Staats:Zc*- tung aus dem zu Köln erscheinenden Welt: und Staatsborc*- aufgenommene Nachricht, daß das Wasser eines artesistbcn Bim;- ncns in der Bauerschaft Riemke bei Bochum in Wxstphaken ic- bmdige Fische aus der Tiefe bervorgespiilt hat, ist allerdings «*:-9 ganz interesante Erscheinung, die aber doch mcbr so vcrxi-qxlt dasteht, ais MCM auf den ersten Biick meinen diirfte. So im.: ein artesiscbcr Brunnen zn Tours an der Loire aus einer Tisis von 335 Fllß Theile bon *.*erscbiedknen Pfiawzen (im.“cr ?lnke*'c111 Sa'men Von (Z'ulinm ulizzinozum) und wohl crbaxxene SWieäM (*Die [)]-“znarbiZ maszxiimlus und [181131 ["im-(131.1 [md 51111118“) bis zur: Obkrfiacbe bérvvrgecrieben. Eine ganz bckUmtc EksÖCk: nung ist ck, 'das; Qusllm, die mit großem Waffcr-Rcicbtbnm aus bohlewrktcben Kaikx'xein:Bergen h-.roo*'brechen, häufig FFM?-
. Mitscheln und Pfianzentbeile mit sicb fiihren. Ukbkk eincn arte:
sischen Binpne-i zu Riemke kann sich aber Niemand Wundern, der nur xnngcrmoßen mit jener Gegend und den Bed tigungen bckannt ist, unfter dxnen iiberhaupt dergleichen B:.“Unncn gelin- gen. Riemke liegt auf dem in jener Gegend weit vprbrcitetm Mergx], welcher denimteren Viidnngen der Kreide-Fotmation angcyoxt, derselben GcbirgSart, worin in der Grafschaft 911-1055 zuerst 111 Frankreich artesische Brunnen, die sogar ibm: Namen davvn tragen, gebohrtmworden sind. Diese Fornmtion ist auch durch den Wechsel poroser, das Waser durchlaffmder und dicbccr, das Wasser zuruckhaltender Schicbten ganz besonders zur Nnie: gt-mg'artesiscber Brunnen geeignet. Dieses beweisen nicht allein die vielen Bohrlocber zu Unna und Werl, welche aus demselben Mergel reiche SalzqneUen entströmen laffen, sondern auch die sebr alten, wenigstens vor dem Bekanntwerden der gebohrtcn Brunnen in Artois, angelegten Bobrbrmmen in der Gegend von Münster, bis wohin sich die Mergel:Bildu**g von dem Nordrande der Rul)r:(§58birge ausdehnt. Die Gegend von Riemke, wenn g!eich von größeren Flüssen 1 bis'2 Stunden ent: fernt, ist keineSweges wasserarm: viele Teiche sind dort, beson: ders da, wo sich der Mergel auf dem unterliegenden reichen Steinkohlen-Gebirge anflagert: viele Bäche ziehen sich durch die Gegend der Emscbe zu, die jene Fische auf einem nicht gar zu weiten Wege geliefert haben können, welche nur beweisen, daß die Zuieitungs-Kanäle des Wassers zu dem arteßscben Brunnen des Bauers Keller weit genug Waren, daß sie dieselben passiren konnten. -- Die Berbrcitung jener Mergel-Formation in West: phalm, Welche überall das Gelingen eines artosischen Brlmnens wahrscheinlich macht, ift auf den vortrefflichen Chatten des Prof. Friedrich Hoffnmnn ("im Verlage von Simon 'Schrovy u. Como.) genau vcrzeichnet, und die vielen in seinem Werke iiber das nord: westliche Deutschland niedergelegten Höhenmmeffungen setzen Je- dermann in den Stand, diejenigen Punkte zu bestimmen, fiir welche jene Wahrscheinlichkeit sich bis zur Gewißheit ficigert. «n.
* * .
Cholera.
In der Residenzstadt Berlin waren erkr. genes. gefforb. Bestand bis zum 3. Nov. Mittags 19V 609 12.17 118 Hinzugek. bis zum 4. Nov. Mittags 1.1 14 10 105
Bis zum 4. Nov. Mittags Summa 1984 622 1257 10.3 Hierunter sind vom Militair 26 12 14 : In ihren Wohnungen werden behandelt 77 Personen, 17: den Hospitälern 28. Ju Stettin waren erkr. genes, grfiorb. Bestand. bis zum 29. Oktober . 328 96 227 hinzugekommen am 30. : . . 3 31. : . - 1 1. November 3“ 1 2. = : 2 4
Summa . 3.58fß7 2.3 Darunter Militair 3.1 9 2.3
Ausbrüche der Cholera sind bemxrkt:
, Regierungs-Bezirk Potsdam. Krers Telto*v-Stork_ow, m Braunsxiorf am "23. Okt.
Krets West-Haveliand, tn der Stadt Friesack am 1. Nov.
_ Regteryngs-Bezérk Stettin, Krets Kammin/ m Klein-Weckow am L*. Okt.
„ chtqrungZ-Bezirk Posen. Kreis Bak, in Lende am 21)“. Okt.
"""-.___-
Jn Hamburg sind vom 1. bis 2. Nov. Mittags 23 Per: sonen an der Cholera erkiankr, 12 genesen imd 10 gestorben.
In St. Petcrsburg wurden in den vier Tagen vom 21. bis 24. Okt. 32 Personen von der Cholera befallen, 16 genaseü und 14 starben,
_, Einige Worte zur Beherzignng uber Sperren und Kontumazen bei der Cholera. Von E. W. Hufeland.
„Die Preußiscbe Regierung l)-.*r, als sich die Seuche dcn Gränzen naherte, redlich und gewissenhaft Alles gethan, was sie zum Schutze ihres Volkes und als Vormauer gegen Osten zum Schuße Deutschxmibs und des westlichen Europas thun komm'. Sie bat tbeure wa'er an Geld und Menschen, Erwerbsqnelleax, öffent1icher imd häuslicher Glückseligkeit, gebracht, indem sie cine Gränzliuie von mebr ais 200 Meilen zu Lande und zu Wxffer streng absvcme und um Gräi1z:Cordons und Quarantaiucn Vcr- sab. Das ganze Volk, ja ganz Deutschland, dankte ihr damals für diese väterl-che Vorsorge, und ewig wird slr eiu ehrenvolles Denk: mal derselben und eines Königs bleiben, der sein Herr zu glei: cher Zeit zur Erhaltung dcs Friedens und zur Erhaltung der Gesundheit und des physischen Wohls von Europa verwendete-
Aber vergebens waren diese kostbaren Anstrengungen. Theil- wsise aufzuhalten “zwar, aber nicht abzuhalten vermo'chren se die schreckliche Seuche. Sie überschritt die Grä**zcn nacb uad nach an mehreren Orten und ist nun in allen östlichen Provin- zen des Reichs eingedrungen. „
Man ist nun allgemein uberzeugt, »- wie ich solches von Anfange an behauptet und öffentlich ausgesprochen habe, «“ daß diese Krankheit keinesweges, mie die Pest, bloß durch Ansteckung
U:!d Berührung Ick micthxilt und keinesmxze-„c, mix djcsx, »...»
":I-“xx, ";.-„ *.*-k- . . “ZFWMW', 7'“*Ük-*3**,.*'!*7*T.“xcx-**»“U-ké-l ** .'"._ch*=*-'.-.-.=- -.;,'..“*.';*- . “." -:q*'.«.-*-**;* (".* .*- * «. „**:: . ** , ck .; „ . "**-“„ ZW,.J'RÜ L.- "?- Y „
"Ü'NMÉI-y. ***-IWW.»-
415-57 MTMWHMMWZWPWW
- „ ckck; „*.-.