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rufe, hinfichtlich der Kolonieen aber im 64sien Artikel bestimme, daß diese nach einer besonderen Gesetzgebung verwaltet werden sollten. Mittlerweile habe sich im Schoß: der Kammer mehr als eine Stimme dahin ausgesprochen, daß man die Haupt- Kolonien Frankreichs ebenfalls in dieser Kammer vertreten lasse. Ein von der Regierung ernannter Ausschuß habe sich mit dieser wichtigen Frage sofort beschäftigt und sie nach einer reiflicher: Erörterung verneinend gelöst, und zwar sowohl aus moralischen, als aus materiellen Gründen. ZU d?" ersteren gehöre der Ikoß? Unterschied zwischen den Bewohnern der Kolonieen und des Mutterlandes, so wie die Unmöglichkeit, wvrin die Kolonial: kautirten sich befinden wiirden, in der Wahl:.Kammer den er- sVi'derlicHen Kredit zu erlangen, um allen Bedürfnissen ihrer Kom- iiiitteiiten dic xehörige Würdigung zu verschaffen. Zu den ma- teriellen Hindernissen rechne die Kommission die große Entfer- nung der Kolonicen, namentlich derjenigen jenseits des Vorgebir- ges der guten Hoffnung, und die Möglichkeit eines Seekrieges, der auf lange Zeit jede Verbindung mit dem Mutterlandc un- terbrechen könne. Es wiirde hiernach, besonders bei einer Ilufl-i: stmg der Kammer, unvermeidlich seyn, daß die Kolonial-Dexu- titten erst in Frankreich ankämrn, wenn ihr Mandat bereits er- loschen wärt; jedenfalls wiirden sie aber immer erst mehrere Mo- nate nach der Eröffuung der Sesston eintreffenkbniien. Hierzu komme 1106) eine von Frankreich bereits gemachte schmerzliche Erfahrung, denn der Verlust von St. Domingo treffe ziemlich mit jener unglücklichen C'bocbe ziisamixrcn, "wo Kolonial-Deputirte in der National:Ver: samiiiltmg imd späterbin im Konvents geseffm hätten, Aus allsn diesen Griinden habe die Regierung keinen Anstand genom- men, jeden chankin an eine solche Vertretung der Koloniem zurückzuweisen, und schlage statt dessen ein System vor, das, indem es dem Murterlande_ die Abfaffung aller derjenigen Gc- setze, die ein allgemeines Interesse beträfm, vorbehalte, den Be: wvbnrrii der Kolonieen den Vortheil gewähre, zu der ihnen eige- nm Griesgrbung nail) billigen Grundsätzen mitzuwirken; einen iolchxii *))iittelweg glanbe die Regierung in der Einsetznng eines Kolomial-Ratbts mit Befiignissen, die von der Legislatur des Miittirlandcs, so wie von der Köl1i-7ilichLl1 Autorität, unabhängig wären, gcfmibxii zu babsi]. Der Minister ging hieraus die ver- sibicdeiicn Brsiiimmmgxn des aus 26 Artikeln bestehenden Gc- sitz:Entwu-.“fcs durch und schloß sodaim in folgender Weise: „Die ericruiig bedauert, das; fie Ihnen einen Gesetz = Entwurf vorlegen muß, der nicht die Meinungen aller betheilig- ter Parteicu iZ] sich vereinigt; sie glaubt it1zwischen, daß ibr: ?lrbeit alle diejenigen Vortheile darbietet, die man sich un: (*:-r den obwaltenden Umständen davon versprechen durfte. Wir vrrbehlcn es uns nicht, daß die Koionieen sich in eincr schwieri- gen und in jeder Beziehung kislichen Lage befinden, waren aber der Mciiiung, das; man nicht länger einen provisorischen Zustand sortbcsichen laffen durfte, wodurch das Uebel vielleicht nur noch vcrschlimiiiert worden wäre. Im Uebrigen tröstet uns die Ueber: ;crtgxmg, das; die Kammer in ihrer Weisheit bei der Erörterung der .i?olonial:Gcschgebung alick die Behutsamkeit zeigen werde, die ein so zarter Grgcnsiand erheischt; aiich reibnen wir auf den gu- t;:i („Heist dcr Kolonieen, und nöthigenfalls auf die .Repressiv- Maaßrrgeln, die dir Regierung gegen die Feinde der öffentlichen Ordnung zu Gebote stehen. Die Kolonieen sind fiir Frank- reich keinesweges gleichgültig; sie sind Glieder des gesell- sckiaftlichcn Körpers, «* verschiedenartige, aber integrirende Theile des Landes. Lange hat man fle als Quellen der Macht und des Staats -Bermögens, als wichtige Handels: Pläizi, als vorgeschobene Posten zu unserer Verbindung mit den iibriZeii Wclttiieilen betrachtet. Wohl weiß ich, daß diese Ansich: icii biniiges Tages bestritten werden, und daß den Kolonieen anti) ihrcrseits der Mißkredit droht, der so Wenig die Systeme, als die Mrnschen verschont; wie groß indessen auch die Gleich: «:,iiltigkeit fiir die Kolonieen seyn mag, so wird die Regierung bock) niemals vergessen, daß dieselben von einem durchaus Französisch gesinnten Volke, welches mit unauflbslichen Vanden an das Mutterland gekiiiipst isi, bewohnt smd, und das; sonacb die Pfiiriu erhxiicbt, den überseeischen Franzosen, gleich denen des Konti- 1ientcil:Gebiets, einen wirksamen Schulz zu verleihen. Die Re- «iciéring hofft,“sich von dem Geiste der Gerechtigkeit, der die Kammern bLsLCU, eiiie unbedingte Zustimmung zu solchen An: sichten dcs Frisch und der Erhaltung versprechen zu diirsin; ir) dicser Erwartung legt sie Ihnen den nachstehenden Ge- seh:C“ntwurf vor.“ Der .]ste Titel des Entwurfs han- dilt wo:: der Kolonial : Giseßgebuug und den Befugniffen des zu irrickitendtn Kolonial : Ratbes; der ][te von der Drßaiiisation des Kolonial-Rathes. Dieser soll für Martinique, (Huabcloupe und Bourbon aus 30, fiir das Französische Guiana abir alis 16 Mitgliedern bestehen, die auf 5 Jahre gewählt wer- 0811 und alljäbrlich nur eine Session balken. Der lllte Titel bitriift di? Wahl-Kollegien. Um Wähler zu seyn, muß man das Lösie Jahr zurückgelegt haben, in der Kolonie geboren oder 10 Jahre in derselben domicilirt seyn, der bürgerlichen und prvlitiicben Rechte genirßen und an direkten Steuern in Marti: uique nnd Guadrloupe 400 Fr., auf Bourbon 300 Fr., in Guiana aber 200 Fr. einrichten. Zum Mitglicde des Kolonial-Rathcs kaun jiéder Wablmann chählk Werden, der 30 Jahre alt ist und in Martinique und Guadeloube 800 Fr., auf Bourbon 600 Fr. und in Guiana 400 Fr. an direkten Steuern zahlt. Der [Kite imd chte Titel enthält diverse Bestimmuugon. Namentlich sollen
die Französisckzen Nirderlaffitiigen in Ostindien, in Afrika mid in St. Pierre und Miquelon nach wie vor mittelst „Königlicher Verordnungen verwaltet werdr-n. Nachdem
dirirr GesUxEntwurf den Bureaus zur Priifunb überwiesen words", wurden dir Berathungen iiber das Avancemcnl: bei der M.:irine fortgesetzt und beendigt. Die lriiten .“. Artikel (10-22) gaben durchaus zu keiner erheblichen Debatte Amari, nnd der ganze Entwurf ging zucht (wie brreits gestern erwiibm) rnit 256 gegen 12 Stimmen durch. --- An der Tageäorbnurig T)“:o).*ch iclzt die Diskussion über die der Regierung einzuräumsnde gesetzliche Befugniß, Waaren-Entrepots in verschiedenen Städten an dort Griinzen und im Innern des Landes errichten zu diirfen. Die .Herren Dubois (von der niederen Loire), Varsavaux und Kay ließen sich wider den betreffenden Ge- sciz:Entwurf, die Herren Crignon-de:Montignt) und Che- diaur aber zu Gunsten desselben vernehmen, worauf die Fortsetzung der Berathung auf den nächsten Montag verlegt
wurde.
Paris, 17. Dez. Der Kaiserliche RUsfisckoe Botschafter hatte gestern eine Privat-Audienz bei Sr. Majeßät.
Hr. C. Périer stattete geßern dem Kaiser Dom Pedro einen Besuch ab. .
DerMoniteur und dieGeseß-Sammlnng promulgiren be: reits das Gesetz wegen Erhebung der provisorischen drei Steuer- Z:oi*_lftl)eile in den rrftcn“ drei Monaten des kommenden Jahres. “ “„Wir Budgets-Kommisfion, welchc gestern fiinf Stunden „lang :rrsammelt wm", hat den Baron v. Schonen zu ihrem Be-
1854
richtersiatter ernannt, nachdem, wie der Courvier frantzais wiffen will, Hr. Odilon-Barrot diesen Auftrag abgelehnt hatte. Das genannte Blatt findet diese Wahl unangemxffeq, da Hr. v. Schonen der mit der Liquidation der alten Civilliste beauf- tragte Kommissarius ift. , -
Dem National zufolge, hätte der Bericht des Marschall Soult iiber die Lyoner Ereignisse, dessen Mittheilung man in der heutigen Sitzung erwartet, zu einem lebhaften Streite zwi- schen dem Marschall und Herrn C. PSrier Anlaß gegrben, m dessen Folge der Erstere in seiner Arbeit einige Stellon habe streichen miissen, worin die dem Lvoner Aufstand? Vorangegangrne Korrespondenz des Herrn C. Pwrier mit dem Präfekten Bouvrer- Dumolard indirekt getadelt wurde.
Die Gazette de France bemerkt in Bezug auf die gr- strige Nacbricbt des Constitutiormel, das; gleich nach dem Schlusie der jesigen Session die nächste eröffnet werden wiirde: „Die ge: genwärtige Kammer wird also zwei Sessionen hindurch bestehen. Wahrsckicinlich wird sie nach diesen beiden Sessionen Alles ge- leifict haben, mas in ibrkn Kräften stand, und eine Erneuerung der Kammer für 183.3 wird urtbciiiieidlich werden. Diese dritte Kammer isi es, welche die Frage iiber die Zluflösimg ber Gtsrll- schaft oder iiber eine vbllizxc Wiedergeburt entscheiden wird.“
Die Gazette de France sagt scrncr: „Dcr Giencral- Prokurator in Carr! hat in dem Prozesse des Journal dc la Normandie 4. nciie Gesckyworene, die der rbvalifiischen O_iieimt-ixg angehörten, zurückgewiesen. Dcr Präfekt batte von einer Elite von 7 -*-- 800 Wählern 200 Namen grmiiblt und von dcn 30 Namen, die traci) dem Zufalls: aus diesen 200 hcrausgenom- men wurden, hat das öffentliche Ministerium 0 beseitigt. Wir fragen, ob man die Frcil)eit nach einer durch den Liberaliönius bewirkten Revolution in diesem Siime virstebt?“
Der Précnrscur de Llion enthiilt folgriide 91ri-„iiib8n iibcr das Herrn C. Péricr zunächst niiigebcndc Bcamten-Pcrsonql: „An der Spike sei:;rs Sekretariats, wo die Korrcsiwnbenz mét dcn Präfektrn ausgearbeitet wird, strbt Herr v, Haubcrsxett, dr.": sm Einsicht und Gcsäyiifcstiichtigkeit noch nicht durcb die Kemi:- uiß der YkMsÖLN imd drr Dinge gereift ist. Herr Karl Renn': sat eri'clit diesen Mangrl; sé'lil etwas doccriiiaircr Smit, seins Rcchtlicbkiit, stink stine Höflichkeit und sein schrifcßcllcriicbi's Talent Verleihen seiner Dazwischcukunst in mancher wick)tigc11 Angelkchclf großrn Werth. Herr Bitct, der Sohn Llilks Lyonir Arztes, ein kalter, abcr bestimmter, fester und klarer Mauri, gilt fiir dcn „Verfasser der grichricbcnen Rech des Präsidenten des Minister:?)iatbS in der Kammer; cr isi es auch, der 0123 Portefeuille des Ministers mit den iibtbigen Noten fiir dis Dis- kussion vorsiebt. Herr Bittiiicr erfiillt die schwierige Yufgabr, die Pol-mik der minifiericllen Blätter zu leiten, mit Gcist und Scharfsinn, abkr selten mit Glück: Herr Fondras endlich theilt der großen Maschine der hohen Polizei Bcwcgun-Z und chin mit; die Dieuste, di.», er Herrn Périer leistit, lasen sick) niclit abschätzen, weil sie geheimer Art sind; er scbeint aber das ganze Vertrauen des Premirr-Ministcrs zu besitzen urid ist der Vertbci: [er der geheimes] Yurigabcn des Ministeriums.“
Drin Monitcur zufolge, sollen die Infanterie: und Ko: vallerie:Regimentcr wieder aiif dcn friiheren Fuß gebracht und sonach die Kriegs:Depots aufgelöst werden.
Das Schloß und Landgut RUM), welches bckaimtlich der Herzogin von Berry gehörte, ist von einem Engländer fiir 2,100,000 Fr. gekauft worden; das Südloß warde ihm ganz- mit meublirt übergeben. Die Herzogin v. Berit) hat nur einige F0.- milicn-Gemäldc und Kunst-Gegenstände sortnehmen lassen. Der reine Ertrag bon Rosin) wird auf 120,000 Fr. berechnet.
DieLyon erZ eitnug en vom13ten d. bringen nichts Neues; die starke Garnison War Schuld, daß die Lebensmittel etwas im Preise gcßiegeii waren. Um die Stadt von der nubei'cbäftigten männlichen Bebblkerttiig zu befreien, hatte drr Maire, Hr. Prii- nelle, bekannt gemacht, er sei) ermächtigt, freiwillige Meldungen fiir den Dienst in der Yrmcc und für den C'iUtritt in die NEU?" nacb Algier befiimmttn Corps anzunehmen.
Die Gräfin v. Larocbejacquelein ist nach England entflohen.
Der Messager des Chambres meldet, daß während der Durchreise drs Herzogs von Orleans durch Nevers in disser Stadt eine Karlißische Proclamatton öffemlich angeschlaxicn wor- d-eiif sft), und das; die Polizei Nachforschungen nach den Thäterii ani el 6.
Der Caffatioiisboi hat gestern auf den Antrag des Gitteral: Prokurators Herrn Ditpin d. Aeli. bas ?lppcllatioW-BtsuQ des Rcdactcurs der Tribuiie, Hrrm Marrast, von dem Uribeilx des hiesigen Assiscnhofes, das ihn wegen Diffamation des Herrn C. Pchicr imd dcs Marschall Sonic xu 6monatlichem Gefängnis; und einer Geldbuße von 3000 Fr. konbemnirte, vsrworim.
Gestern Wurden vor dem hiesigen Tribunalc crster Z'nsmnz dic gerichtlichen Vcrbandlunxirn in dem Prozesse, ben die Prinzcn von Rohan aiif Anlaß des Testamentes des Herzogs bon BOUWQU ge- gen den Uiiivcrsal-Erbcn dicses Lciztcrcn, Herzog von Aumalc, und die chatarm/ Baroness von Fcuchi-res, anhängig gcnmcbt haben, fortgesetzt. Bei der Wichtigkeit des Gegenstandes bolrn wir aus dem von dem _Advokatcn Hrn..f)cnncqnin in der Sitzung vom Iten Lehaltenen Plaidbyer (Vergl. Nr. 3.30 der Staats-Zeirung; nocli ;zolgendes naci): Ngcbdcm Öl“. .Henncqum bemerkt, wie dcr „Herzog bjonBourbon,dcrcwtgen Qlläickt'len der Frau von Feuchrcs müde, lick) am 30. Aug. 17:20 endlich cntscliloscn habe, das ihm vorgelegte Teüqment eigenhändig abzusclircibcn und zu unterzeichnen, verlas er dieses Aktennück' selbst. Nail) dcm Inhalte deselben setzte der Tcßator deri Herzog von Anmale, seinen Pathen (vierten Sohn dcr; jetzigen KÖ'ULSZ/ oder, falls dieser vor ihm mit Tode abgchen sollte, daI iiingiic m_annlicbc Kind des damaligen Herzogs von Orleans" zu seinem iinwxrsqlErben ein und vermachte zugleich der Frau v. Fruchi-rcs cm Kapital von 2Mil1ionen Fr., ferner das Schloß St. Yen und das Gut Bois» ncbÜDcpendenzen, den Wald von Mont- xnoreii-kii, die Domaine Mortfontaine, dcn Pavillon, den diese Dame im Palasi'Bourbon bcivobiitc, das ganze Mobiliar dieses Pavillons, endltci) die zu iiirrm (Hebrauclye dienenden Kutschen und Pferde. Durch ck_nc lcbtibtilige Anordnung beüiminte der Herzog sein Scblox; Ecouen zu cincr milden Stiftung für die Kinder dei" Offi- ziere_ des" Cond:“-scb_cn Corps und der Vcndé-anmec und beauftragte damit besonders die' Frau_ v. Fcuchbres, „chr tel)“, sagte er, „hier- durch einen neue_n Beweis meiner Anhängltcbkcit und meines Vcr- trauens gean will.“ ' Endlich crsuchte er den König Karl F., seine sterbliche Hulle in Vincennes neben der seines" unglücklichen Soh- nes betseizcn zu laffen. Nucl) dchorlesung dieses Testaments fuhr der Advokat also fort:',-Ein Jahr darauf, am 26. August 1830, starb der, Herzog. Dcr Prinz Ludwig von Rohan war kaum von der Exisienz _des Testaments unterrichtet, als er es für seine heiligste Pfitcht hielt, daschrbreclun zu konsiatiren und dasselbe zu rächen. Er trat als Klagcr gegen den Erben „und die Legatarin auf. Was den Ersieren apbctrifft, so darf man sich darüber wundern, daß er sich so Janz Passiv gehalten hat. Wohl weiß ich, daß seine Min- dxrja'hrigket ihm zu Gute kommt; nichts desto weniger ifi und bleibt dte“Unthäti§zkeit der ganzen Familie Orleans sehr'bcmerkcnswrrtb. Dock) mag cl) micl)_ntcht an das Rechtömittebdes Verfalls üüßcn; nur aus dem morgltsclien lxiefixlitsbunktc will ich die ganze Sache beleuchten; der Richter wrrd ml) bald überzeugen, daß das Haus
Orleans eben keine Ursache haben würde,!“l'kb zu l).téklagc'n- wenn ck die Erbschaft desjenigen verlöre, den es ungrracht gelassen hat. Was uns betrifft, so haben wir den Herzog von Bourbon sci)... einmal vor den Krimitmlvicbtern gcrcicbt, undicht tl)un_ wir es zum zweiten Male, indem wir die Limitosiimg 1i'lll_cs_ Tenaniriits .)... langen.“ Um zu beweisen, daß eint solche Ulillso'ßllilg zulasiig se.), berief Herr Hrnnequiu sich hier (iils dle dcin Gtvtl-Jodcx l*_l)l'l11[ge= gangene, so wie die neiiere (Hcscizgibuiiq. “Sodann wers er im Vor: aus* die Gründe zuriick, dic tick) ctwa zii (Hunnen drs Cr: ben anführen lassen möchten, als z. B scene Jiicicnd und die Härte, die darin liegen würde, ibn, ciiic_n neunjährigen Trixi: zeit, Gewalttbcitigkeiten ciitgeltcii zii liiiicit, denen rr völlig fremd gctvcscn sri), „Wäre der .iyri'zog „vori Iliimali niclit noch zu unerwacbsen“, äußcrtc dsr ?]ccdncr in dieser“ Brztclwng, „um über diesen (Hegensiaiid befreibr werden zu kdnncir, io würd, er ohne allcn Zweifel sags": „„I-l“- ,llllkg iiicliw bbn cinem Perm» gen wissen, das mir auf solciic Wrist zugewandt worden in; der Name Condé: iii scliön; bedarf es indes; ciner solcbcn Erbsäiiift, Um ihn wieder ins Leben zu rufen? Auf dem Wahlvlaizc weil ich ein Condé seyn, aber von dem Prinicn voii (Condé, „Dcrzog v:)n'Bou» bon selbft verlange ich nichts, als die 910511th einst in die Fuß. tupfen seiner Vorfahren trete?! zn ["biiiicii./-// Nail) dcm Mk... (Ticsagten crscbcint der Herzog von YWUL'OVU al:; cm Maxin, »., nicht freiwillig, sondem getrieben _0011 dcr libcliiicn Nori) iind iim sic!) endlich Ruhe zu verschaffen, triiii't hiit. NiiU111_l;-1ttc cr sciiicn letzten Willen unterzcicliiict, als er von VW .Hcrzogiti von Öl'lrlllls und deren Ecbwägcritt Daiiksagiingsi'cbrcibcn i'rlzielt. Dcr *.*)?!"ng erthriltc darauf folgende Antworten, wovon die Ronicpte, die «. hier sehen, von drr eigenen Hand dcr Fran won Fenwm'cs korrigirx worden sind. „„An die Herzogin von Orleans, 06713, Si'vt. [.:-„)», Madame, icli empfinde cinen tiefgi'füchii Dank (Frais von Fenchl-re; hatte diese Worte (110) geändert: itb ciiivß'iidc ein wahres Bfkqllüch. kibcrdic licbcnswi'trdigcn “Ding.", bicEic mir wegen dcrzii Giitiiicn ibrei Kinder getroffenen Beliimmungcn sagen Frau von *Fruéb-“ch träqr mir anf-Ibncit zu erkennen zu gcbcll, wre sehr das Andenken, d..; Sie ihr schenken, ste ri'ilirt. e.“:iraii U. T. ])Ütkk siiltt dessen gesetzt; wie sehr Jhrc neue (xiütc sic rührt.?i WWU is! is', daß sie in die: ser Sache eine Wärme gczcigt bat.- die iiiirli dic_.()i1ibci*nisr- Wlelle ficli dir Breitbiquiiq diriclbrii smgripziiiisllixit,icliiicll bat kili-xrwin- de'" lasen - - ““ „„.-“Ilm MllöklliOTskiii' d'Orlmiiis, .“; Ecbx; :*«Z-i. Alle die schönen Dinge, die Sie mir wcacn der zu l;»imiiien unser; licbcn kleinen Pathcn gcti'offcnon Briiiiiimiingcti sagcn, riibrcii mich sehr. Wenn ici) miri) nicht länger mit „Il)iicn ll!llr*lh01kt', so ge; scbicbt es, Weil babsi bctrübciibc (“:-danch iii mriiicr zerriffcncn SCClL aufsteigen. Versicherung ll. s. w. H'iiaiibnbre, Frau bon Fcucbcrcs iii sibi" lk- kcntitlick) fiir die Theilnabmwdic (“fir ibi“ bczcigrn: sic trägt lilli aiif, Ihnen ihren Cs,)l'ckVÖi'Uili'll Daxik diixiir iiiwzudriicl'en./i „Sie crschcn hieraus“, brilll'kktc'FJi'lV Hriiticquin, „wic sebr Frau von Fcucbisrcs bcmübt gcwci'cxi lll- lil dil" Brick." dcs .Hct'zogx: ihm: Namen mit einüicbcn zn lasiert; ibi“ Zweck wwrdc dadurcb cr- reicht, das sebnlichst cwiitisciite Patronat wurde ihr zu Theil,
Icli beschränke micb soxmcb darauf, Ibiicn dic“?
in die Over brglcitet hatten; das Gespräch sey auf jenes Ereigniß ekommcn, und der Prinz habe unterAnderem gesagt: „Der Herzog „„ Berry. war barsch, aber gut; er hat Niemanden etwas zu Leide qcthan; tcl) ltebtx ihn sehr; er war dchgffengefährte meines Soh- ßes.“ Nack) etntgcn Augenblickcii des S_tellschwi:igens habe er hin- zugefügt: „Nun wohl! da,sxtnc Kinder Waisen sind, so will tcb Vatrrstellc bci thurn Vertreten; sie sollen „zcinc Erben icyn.“ Auch suchte der Anwalt an“.: den eigenen Briefen der Frau v. Fcucbdrrs zii beweisen, wie gut sie vorauSgc- schchbabc, Welchen Widersiand ite mit ihren Plänen bei dem Her: oqe nxidcnwerde Eincn ferneren Beweis" für die Unfreiwilliqkeit d.“; Herzogs von Bourbon beim Tciiiren fand cr darin, daß in' der Miitc des Jahres [232.9 cm Advokat des Hauses Orleans den Auf- trag erhalten habe, ein Triiamcnt für den Herzog zu entwerfen; dieses sei) tbni vorgelegt worden, obne bas: ri“ cs verlangt habe. Ök- Hennchutii IMS liecriiiifyit den i':i:i':*.l:icl;cn und thfisä)en (Zicwnitthligkctécn iiber„ die siti) Frau v. “Feu."b-Ures gcacn den Her- zoq erlaubt babe, uni Um zum Unterzaichncn dcs Testaments zu bewegen, nnd fuhrte folgende Aeußeriiiig an, dic der Herzog unter Anderem getban bucht soll: „Wenn tic crlaiigt haben werden, was sie wollen, wenn ich tynen Alles gegeben haben Werde, dann wird
vielleicbt Mein Leben in Gefahr sinn.“ Auch erwähnte er eincs (zicsprcl-cbs His erzogs mit scincm Zabnarztc. Als dicser ihm den Rath crtbcilte, "ck aus den Bandcii der Frau v. Fembéres frei zu machen, liizbe der Prinz crwicbcrt: „Mit 71 Jahren ändcrt man schwer scene, Gewohnheiten; Sie werben wvhl sciion cineFliege gcschki! liaben, dle“ in ein Spiiingcivibe gcrätb und von der Spinne immer dtclircr timschlungcn wtrd; dtt's isi meinr Lage.“ Nachdem Herr Hennrqum mehrere der bereits im ersten Theile seines Plaidovcksa vorgekommencn, aus Gcwaltthätigkeitcn hindeuten- dcn Umstande tvtcdcxlwlt und durch zahlrciche Aussagen und Thatsachen zu beweisen gesucht„ daß die Frau von Feucbiy; ...; di." unerträglichiic "Tyrannei iiber den Prinzen arrögeübt, Daß sie alle tbr _vi'rdaclitrge Personen aus seiner Umgebung entfernt, und daß die täglich zunehmendcn Quälcreien den Prinzen anblick) kurz Vor ietncin_Tode zu dem Entschlusse gebracht, zu ent- |jchcn, wxslmlb cr _scincm Intendanten befohlen, 1 Million Fr. und di:" Diamanten m Bereitsciiaft zu halten, las er nochmals 42. Artikel bor, in denen er die Ungültigkcit drs Testaments zu bewei- „[.-11 111560. 11111» trug aiif dicAniiulliriing dciielvcn an. _ Die Ver:- handluiiqrn werden über acht Tage fortgesetzt und zunächst die Ad- Mann des „syri'zogs vo]! Aumalc und der Baroneffe Von Fcuchi-rcs- HM“ Ph- Oupm und .!)er Lavaux, gehört werdcn.
_ Niederlande.
?iiis drm Haag, 10. Dez. Das hiesige Dagblad, 'iwclches die in Bezug auf die Ratification des Belgischen Trak- rates iimlaufeudcu (vorgestern Von uns erwähnten) Gerüchte niit- il)cilt, bemerkt dazu: „Ob diese Berichte in jeder Hinsicht *Mit der Wahrheit iibereinsiimmm, wird von Eini-Jen bezweifelt, Dori") sclieint es auch gewiß, das; sie nicbt ganz ohne Grund sind:
ihm opferte sti“ die heiligste dcr Püiclscn, die Dankbarkeit, Üléfw'Nmn will m.„ «"ck hier am Orte davon unterrichtet set)", daß
In der gcsirigcn Sitzung seist.“ Öl". Oeiincqiiin sein Plaidoner
fort. Er führte iicuc Bcwcii'c fiir i'ciiic “Zöclmiwtiiiig an, daß diz »-
Tcsmment vom 30. Aug, 182“) kein Akt des freien *iiillcns di's'Hcr- zoqs von Bourbon, dax“: Vlkillxi'W' sein Wille cm gnni cllfgi'gi'llgc- seytcr gcivescn sei), und daß Frau von Fructii-rcs ibm das Tciiiimen: gcwliltsam abgcdrungcn habe. „Es" iii s(iiwl'l'“ - «Tiißci'tc r*.“ iiiitcrAndcrcm. „zwci cntgcgcngesehtcrrLagenziisiiidcn, als die dcsÖcrzbgsv. Orleans nnd desHerzogs v.Bourbon tbr glinics chcn binbiircl) warm. Erzicbiing. Vcrgnügungen, politiscba' Iltii'iilitiii, .Micgsdiciist, Exil, (Ziciiiiniin: gen bei der Rückkehr nach Frankreich, im“; Ach bietet der: stirk- sien Kontraß dar. Von diesem wicbtigcn (Ziisicbtsvniikte axis bc: trachtet, muß es gewiß auffallen, das; der Ocrzog voii Bourbcn sii- nen Erben und Nachfolger frriwillig in einer Familie qlsllkiit *:».- ben sollte, dercn (Besinniiiigcn imd (Bcivolmlicitcii [» schi“ voii dc scinizzcn verschieden warm. .Di-i' Qicqrnvartci iiiirdc dings seht“ gelegen serii:- wcnn cin.“ zwisrlicn Dcn F)t'l“50_ilcll von Orleans Utld von Bourbon bestandene Eintracht und F:“eiiiid schaft, tvcnn cine Vergcffcnbcit Dcs Verxmiigenci'. bcwicscn werde könnte, weil dies eine giinstige Einleitung ziir Icrtbcidignn dcs Testaments abgcbcn wiirdc. Wir wollen aber schiri, o sic!) in den von dem .i'Icrzogc von Boxirbon Korrespondrnzcn beider „Häuser Beweisr cincr offenen schafe und Versöhnung auffinden liisscn. finden sicli Briefe des Herzogs von “Orleans iibcr Sacbcm der Er: iiuctte; beide Prinzen nämlich, der Herzog von “Orleans sowobl a! der Herzog von Bourbon, Wlillkt'n sick) den Vorschriften der Eri qucttc nicbt unterwerfen, die ibncn déi" ältere Zivcig der Von
nen :iiifcrlrgt l)atte; so wcigcrtcn sic [(ii) 3. B., Wl'lin Theater bc Hofe Wal“, in den Seitrnlogcn nrbcii dci" .»,ibtiigl. Linie zu crsiiici nen, wiihrend fremde Fürücn in Dékbidlléi11.1“,oiic sklösl Zutritt hal- ten. Der Herzog von Orleans [)Clllléill'il'lltli'ltc den Herzog . Bourbon zwar jedesmal Voll dcll Bcsclili'iffcii, die er bei bcrglcicb" Bedenklicbkeitcii der Etiqurttc g-ffaiZT hatte, um cine llcbcrciiiiiim- mung der „i):iiidliiitgswi'iic zwisciicii [*CiOt'll S*citciiliiiicn hckllblzu- bringen. “Dixit Stiircibcxi beweisen iibcr 110-1» l'ciiic Vl'l“l'1*illlkc Fkéliili- sciiaft zwiiibci: beiden Häusern.“ Hi“, .Dciincqiiiii giiig hierauf z' cincr zwcitcn Klasse von Briefen iibcr, welclie Bcrwandtscbafw-Ail- gelcgcnhct'ten betreffen. Aus eincm Scbrcibcn vom Mai 1de geht hervor, daß der Herzog von Bourbon barcin gcwilligt hatte eine Pathenslclle bei dcr Talife dcs Hci'zoiis von Aunmlc anziin men, ziiglcicb aber auch, das: die »?iaroiicffe bon Fcuclidres dama Uycl) keinen Zutritt in das ercanssäic Hans hatte, was so_qar nige Kälte in dcr Korrcspondcnz mit dem Örrzogc vonOrlcaiis Folge hatte. Herr „i)ciincquiii mailitc dimm)“ aiifiiici'ksam, wie nur fallend es sei», dai“: Frau von Fcuclii-res- dic1-22nocii nicbt einma: Zutritt in dir Orleanöscbc Familie hatte, während fie doch bei- Königl. Hofe bereits vorgestellt War, im Jahre 152“) so außerordent- liches Xntcrcffe für dieselbe Familie brzcigt habe. Ein zweiter“; vo: dcm Anwalt cittrtes Sclirciben Wlli' cim- Antwort des .Der zoiis von Bourbon auf ein Billet dcs" Herzogs von Orlran:* worin diescr dem Prinzen anzeiger, das; «*r in dem Wunsche ibn 110ch langer Zeit wieder ciriiiml iii _sclicii, an eincm be siimmtcn Tage mit srincm ältesten “Solinr sicli in Saint Lei einfinden wiirde; jene Antwort War indess" so lakonisch nusxicfal'
Freund-
len, daß Frau won Fenchbrcs' das .Mo-liebt da..“,ii korriqirte und einci
Verbindlickicrcn Sclilus; hinziifiiqtc,
rs «illii *
(zintcrliiffenci -
In diescr Korresbondcn“ *-
_ _ Nachdem Oi“. O'eiincquin bar- ') zntbun gesucht, das; Weder in dieren, live!) in anderen iiacligelciffcnci ;-
giinstige Nachrichten aus Rußland eingegangen sind.“
Z Brüssel, 18. Dez. In der gestrigen Sißimg der Re- präseiitanten:.Kammer legten die Herren Robaulx und Servi; folgenden Vorschlag auf das Bureau nirder: „Vom 1. Juli 1832 an wird in jeder Gemeinde des Königreichs we- nigüeiis eiiie Eleinmtar:Schule errichtet, in welcher der Unter- ruht auf Koßen des Staates erthriit wird, und durchaus kein Beitrag Von den Schülern verlangt werden darf.“ Dieser Vor- schlag ist den Sektionen zugewiesen worden. Der iibrige Theil der Séölmg wurde durch Bittschrifts:Berichte auögefiillt.
“Das ganze Material des Lagers bei Diesi ist jetzt öffentlich verbrizsrt worden. Die hiesigen Zeitunßen icblagen die xurspriiiiglichen Kositn auf [30,000 Fl. an unk:- versicliern, daß
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iber jkhl daraus gelöste Brtrag die Summe bon 2.300 Fl. nicht bersicigc.
Deiiti'chlai;d.
. - Karlsruhe, 15. Dez. Dcr Priisideiit Föbrenbach stattete in dcr 15617811 Sitzung am 13. Dezember Bericht ab “der da:“: Schicksal, das einige ?(dreffen in der ersten Kammer getroffen. Der ?lbgebrdncte VN] Jystcin äußerte bei dieser Ge- legeiibeit wiederholt den Winiscb, daß seine Motion iiber, die ckruteii:?lnsl)ebung noch auf diesem LandtaZe erledigt werden " Hierauf wurde die Diskussion iiber das ?lubgabc:Budget rtgeicgi. Das Landgestüt war der erste Gegeiistaiid dcr erbaiidluiig. Gegen das Verlangen der Regierung, fiir die nstalt [.ibrliö.) 60,320 Fl. in der laufenden BridgedPeriodc zu iriyilligcn, da die bisher jährlich auf das (Jcstiit Verwendeteir 56,000 Fi. nicht hinreichend erschienen, erhob sich eine ziemlich KUJUUTZTLL Ovposition. Die Verlkgung der. Anstalt nach Ditt- luci), wich die chierimg ebenfalls in Borichlag gebracht, wiirde verworiiii, und es wurde sozar der Wunsch fiir die gänzliche Anf- bibimg dcs Gestüts laut. Auf den Antrag der Kommission, 50,000 Fl. jährlich zu verwilligen, äußerte der Geheime Rath v. Rudi, das: diese Bcichränkung unmittelbar bieAnfbebimg derAnsialt imb ficli ziehen muss?, da68,000F|. das Minimum set)ei1,initwelchem ie Kosten derselben bestritten werden könnten. Mehrere Anträge, *dievon virschicdenenAbgeordneten ÜUSZÜUZLU, sirlen cbciifalli durib, und man schlug endlich, der Extreme m den Vlnsälzcn müde, ei- nen Mittiliveg ein, indem man 56,000 Fl. fiir jedes Jahr der bevorstehenden Budgetpcriobc, anf den BorsÉ-laa des Abgeord- nctcn Martin, bewilligte. Unter dem Rubrik!": Verschiedene nnd außerordentliche Ausgaben beim s))kinisterinm des Innern, fiir welches der neui- Fi-ianz:Etat 16,400 Fl. ver- langti, während die Kommission nnr 11,000 Fl. in Antrag brachte, warde gleichfalls ein Mittelsatz von 12,000 Fl. von der Kammxr begutachtet. Der Tagesordnung gemäß, stattete der Abgeordnete Höffmmm Bericht ab iiber den Beschluß der erfien Kammer in Betreff dcs Vieubruckyzehiiteii. Der Antrag der Kommission ging erstens dahin: das Recht, den Zehnten von Neubrüchen zu
beziehen, die erst entstehen, gänzlich aufzuheben; 2) fiir die noch
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Briefcn des Prinzen Zeichcn (“Mrs näheren, Vertrautercu Verliält- * * nisses zwischen ihm und dem Hause Orli-anr; zu finden wären, fuhr dcn Freiiabren befindlichen Güter diese Freiiabre um 3 Jahre “' fort: „Dkk Herzog 1,99" Öl'lkxxiis' und DU“ HMM von Bourboil L,:iU verläiigcrn: 3) Se. Königl. Hoheit deri Großherzog in einer water: g'ewisernmsien d“ RFNT'UW'"7" „chm- ki'tgkgcngksé'xt“ besonderen Adresse zu bitten, dm Kainimrn eiii Finanzgesey vor: politischer «i)strme. Das «mm: 0xmb:- htr'lt an den (i_iriindiabtü Wen ." :. mch Miri)" ; d'c Z'lk'W' M v, d' D 1 *, drr MUMM)“ LUÖWÜÜI RUF OW" Öllblb' Orlia?» an Den *]Zt'illiiiné “' :*"Wn, 1'i“) ““M“ bl, () d' , D M 'm -§§)1k-mk: pien der Vcrfaffung von 1701. Um cine Annäherung zwischen bct- " 3" ["Wien im"- “UWYH" en Z"“ e"" U Fmanz- Im“ den zu Stande zu bringen, lud Frau b. Fcucbiwes' den Herzog v, Ok- ficr bon Bock!) erhob seine Stimme gegen dicse Antrage, lcans imOlt.1827zu dem Von dem Herzog v. Bourbon veraniinltcttßn welch? kx M1 ExkkllklonNWUk! MWM?- das "UW dkk NkSkekUiJJ Hubertusfcsie ein. Als Letzterer dies erfuhr, äußrrtc er mchrmals tn Ikgen die erste Kammer in die Hand zu geben Z-xsonnen sev; em den beüimmtesien Ausvrückcn, wic unnngrnchm ihm die (Hegcn- solcher Umweg erinnere an Abwege. Herr von Rotteck, der wart des Herzogs von Orleans scyn wi'r'öc- Während der Prinz nebst den Abgeordneten Beck, Welcker, Diitttinger, Mittermaier also aus seiner geringen Tlieilniibmc fiir das Orleansscbc MU" ' U. Vl. die Beschlüsse der Kommission vertbeidigte entgegnete auf kein Hehl machte, zeigte er bei jeder Gclczicnbcit scine Anhänalicb- *. ' * * * . . * “ . . . _, . , . . ,. _ ]ene Aertiierung des Finanz - Ministers. Umwege fuhrten doch keit an das Haupt dcs alteren Zweiges; (.€)lrtclibctt dcr Grundiaßk - - - , - .. .. ., „ .. immer noch zum Ziele, Abwege vom Ziele sort und wem und Gesinnungen, vor Gibraltar giiililofsene Wilffcn-Bludersckmfk/ I; .. . “ Cileichheit des Gesckiicks, Erinnerungen aus der Zeit der V:.rimn- .“ gerade, «Leg verschlossen set), der burfe fich nicht scheuen, den nung, alles dies knüpfte ihn an Karl x“ Hl! F.)?"Uequin führte; lmweg einzuschlagen.. Der ganze Hommrsstons-Amrag wurde hierauf mehrere Acußerungcn des Herzogs an, woraus er zu bk-Ü' "PM) Mit großer SUMMLMMEÖTHM angenommen. "* In der Weisen suchte, derselbe habe sein Vermögen den Kindern des“ Her- 157fien Sitzung der zweiten Kammer am 14. Dez. tbeilte Herr zogs von Berri) zugedacbt gehabt; so sei) er eines Taqes nacli dcr von Rotteck den Komniisslons : Bericht über die Riickäußerung Geburt des Herzogs von Bordeaux bei einem Sva'iiergangc " der ersten Kammer in Betreff der Herrenfrohnden mit. Die ZW iElvsäéscklcoU Feldern eincm-dcr bcidcn Oftiiierc begßÉIWTZDifferenz in den Beickzlfiffen der zweiten und erfien Kammer te hn am .lbcnde der Ermordung des Herzogs von “WMFWVI sich auf die Ci1ischädiZUUg der 'Frohndeberecbtigten, indem
1855
jene der) zehnfachen, diese, mit Uebereinstimmung der Regierung, den zwölffachen Jahresbetrag für die persönlichen Herrenfrohnden iuVorschlag brachte. In derBesorgniß, daß bei fortgesevtem Beharren auf den minderen Ansatz der Entschädigung dies Gesch sicb fiir diesen Landtag ganz und gar zerschlagen wiirde, trat die Kom- mission dem Gutachten der ersten Kannmr bei und erfreute sich bei der Abstimmung ihres „Vorschlages einer unerwarteten Ma- ]orität, indem nur 11 Abgeordnete, worunter Herr von Iystein, von dem friiber beschlossenen Satze des zebniaclx-n Ertrages nicbt avgingen. In derselben Sitzung tbr:lte aiich Hrrr vori Rottrck, Noch vor dem Beginn der Tages-Ordnung, zwei Danledreffen von “Freiburg mit 342 und von Lahr mit 484 Unterschriften dcr Kammer mit, in welchen fiir die wiirdevollc Verwahrung der Vaterländischen Souverainctéit gegen etwanigc befürchtete Ein- griffe durch die Erneuerung der Karlöbader Beschlüsse gedankt wurde. Auch in der 158sten Sihung wurde vom Abgeordneten Rindeschwender eine Bank:?ldreffe gleichen Inhalts mit 132 Unterschriften der Kammer überreicht.
Luxemburg, 17. Dez. Jm hiesigen Journal liest man: „Die Verhandlungen des “Deutschen Bimdesmges Vom 9. Sept., welche durch die öffentlichen Blätter bekannt geworden sind, enthalten, in der den Bevollmächtigten Oesterreichs imd Preußens ertheilten ?lutorisation, eine Iltiöiiahnie zu Gunsten des Deutschen Gebietes in Luxemburg, das zum Deutschen Bunde gehört; und zwar soll dieser GebiexStbeil unter keinem Vorwande ausgetauscht werden können. -- Dennoch hat die Lon- doxier Konferenz es nicht für nötbig gehalten, die deutlichen und bestimmten Erklärungen in jener „Vollmacht vom 9. Sept. wei- ter zu beriicksichtiZen; sie hat Belgien den größten Theil der Kan- tone Meffancy, lrlon und Fauxvillers zugewiesen, welche mit dem, dem Großherzog zugesprochenen, iibrigen Theil zusammen das Deutsche Gebiet ausmachen. Der auf diese Weise losge- riffene Theil enthält eine Bevölkerung von 18 bis 19,000 See- len, welche in 30 bis 35 Gemeinden, in einer Ausdehnung von 8 “Stunden in der Breite und wenizstens 8 Stunden in der Länge, vertheilt sind.“
Hanau, 20. Dez. Nach einer zweitnonatlichen Abwesen- heit sind Se. Königl. Hoheit der Kurfürst gestern früh im er- wiiuschtesten Wohlsein wieder hier eingetroffen. Se, Königl. Hoheit haben zu Wilhelmsbad Ihre Wohnung genommen. „
Hannover, 20. Dez. Auf der LandeS-Universlrät th: tingen befanden sich nach der am Z0fien v. M. veranstalteten Zählung 913 Studirende, und zwar:
Landeskinder. Ausländer. Zusammen.
der Theologie Beßiffcne . . 170 62 232 = Jurisprudenz = . . 208 146 354 : Medizin : . . 106 70 176 = Philosophie :c. = . . 81 70 151
:: 565 348 913
Gegen voriges Semester sind, der Heimatb nach, 6 Landes- Kinder und 1 Ausländer, zusammen 7 weniger; nach den Fakul- täten 3 Theologen weniger, die Juristen in gleicher Zahl, 30 Mediziner weniger und 26 Philosophen mehr vorhanden.
Leipzig, 22. Dez. Unsere heutige Zeitung enthält einen sehr giinfiigeu Bericht iiber den GesundbeitSzufiand der hiesigen Einwohner vom Zten bis zum 17th d. M,. Ulld macht dazu die Bemerkung: „Die Ursache dieses ausgezeichnet günstigen ZU- staiides der evidemischen Constitution scheint in der außerordent- lich milden Beschaffenheit der Witterurig zu liegen, Das Ther- mometer Hel während dieses ganzen Zeitraumes nicht ein einzi- ges Mal bis auf den Gefrierpunkt und erreichte öfters des Mit- tags 11-12 Grad. Der Rasen griinte wie im Frühling, Veil- chm und ?lurikeln blühten, es zeigten sick) einzelne Maikäfer und die graue Bachftelze(010mciiln 00351113), welche die hiesigen Gegenden im Monat Oktober zu verlaffen und erst im März wieder zurückzukehren pflegt, wurde in Flügen von 80 bis 100 Stück gesehen.“
Schweiz.
Bern, 16. Dez. In der lebten diesjährigen Sitzung des großen Ratbes vom .;. Dez. wurde noch beschlossen: 1) Es solle fiir den reformirten Landestbeil eine auf den Neujahrstag von den Kanzeln zu verlesende Pcoclamation erlassen werden, um das Volk" auf die große Wohltbat aufmerksam zu tiiawrn, daß un- sere Staatsreform in Vergleichung gegen andere Länder, wo des: halb Ströme von Blut vergossen wurden, so glücklich vollbracht worden set), und dasselbe aufzummitern, in christlicbcm Sinn ge- genseitiger Versöhnung gemeinschaftlich dahin zu streben, daß Einigkeit, Baterlandöliebe und reger Gemeinsinn zu Förderung des Guten immer mehr Wurzel fassen möchten. 2) Der Herr Bischof soll ersucht werden, fiir den katholischen Landestheil ein Mandat in gleichem Sinne zu erlassen.
Spanien.
-- - Madrid, 8. Dez. In der Nacht vom 30. Nov. zum 1sien Dezember verließen zwei Schaluppcn, welche 50 bis 60 Spanische Aufriihrer am Bord hatten, die Bayen Gibraltar, indem der Gouverneur diescr Festung ihnen dort den Vlufent: halt nicht länger gestatten wollte. Man wußte nicbt, welche R'cbtnng dieselben genommen, als man durch Berichte der be- waffneten Kiisirn:Böte in Erfahrung brachte, daß sie ösilicb segelten; die eben erwähnten Kiistkii-Böte folgten ihnen und drängten sie dergestalt, daß sie anf einem Punkt zwischen Ma- laga und Marbilla sich an die Küste warfen und unter Auf- sieckung dcr dreifarbigeu Fahne und dem “„Uns-rufe: „Es lebe die Freiheit!“ bei Frau irola im das Land Riegen, Dcr (Fiouver- nent von Malaga, (Fenrral Moreno, hatte inzwistben, von jener Expedition in Kenntniß esest, die niitbigen Maaßregeln ergrif- fen, um jenes Haufrns Jabbaftzu werdrn, mid wirklich gelang
" beralcn
In Königsberg waren erkrankt genesen gefiorben Befiand
bis zum 15. Dezember 2211. 876 1324 11 Hinmgek. vom 15. bis 19. Dez. 3 4 1 0 Summa 2214 880 1325 9
Ausbrüche der Cholera sind bemerkt: Regierungs-Bezirk Breslau. Kreis Wovlqu, in Polntsxv-Dorf am 12 Dezember. „ Regierungs-Bezcrrl Gumbinnen. Kreis Angcrburg, in Peeszarkcn am 3. Dez Kreis Sensburg, in Schimonken nm 3. Dez. Kreis Ragnit, in Ballandzen am 2. Dezember.
Literarische Nachrichten.
Aus der neuesten Broschiire des Herrn von Cbatrartbriabd, welche am 21. Nov. d. J. in Paris Unter dem Tacx: „ZU: die- Leser“ erschienrn ifi,. theilen wir Nackisiehendes mit: „Der Vorschlag, den ich bekämpft hatte, ist durch dic- Viktri- ter der Nation angenommen worden; aber die Vcrlchung dcs Lyan- nes (Karl; 21. und seiner Familir) wird nicht mehr mir dem Tode bestraft. So inodiäzirt, erscheint mir derselbe unnütz oder auf eine sentimentale Weise grausam; denn am Ende befindet sicb, die Tb- dessirafe doch darm verborgeli- Man muß das Urtbeil der Herren Pairs abwarten! - Auf meine Broschüre find zahlreiclie Entgeg- nungcn erschießen. Unter den Personen, welche geschriebrn lia; ben oder, wre man sagt„ noch schreiben *ivcrdcii, bcmcrkc ici) den Nnxnen dcs einzt eri Gesctiäftsnmnni-s. und Red: gers, „den die Quas-Legit mttät von der *Anti-chitimiiäc nch eltehen hat, eines Marines, doppelt begabt ;mit dem Talente des edners, iind des, Schriftstellers, dem ich schon zu einer Zeit, wo die Politiker meiner Ansicht i_hm wenig geneigt waren, Den verdienten Zoll der _Lobsprücve zu“ crtheilcn „so glucilicl; gcwcien bin. Jchwünsche mtr mehr als jemals,(551üch dazu, germit chen das Verdienst gewesen zu seyn; wenn dieses auch mein (éicgncr gr: worden und mtt seinen jungen Lorbeem meine welken Palmen ver: drangt. -; Ich kenne diese verschiedenen Schriften nur aus den Anzeigen in den öffentlichen Blättern, zwci ausgenommen, weil die Verfasser derselben mtr_ die Ehre erzetgt haben, mir solche zu- zusenden. Man fordrrt mtcb von allen Seitcn auf, meinen Tad- lern zu a„ntworten;„rch enthalte mich desen aus folgenden Griin- den: Meme Arbeit isi gut oder schlecht; iii fic gut, so wird sie iich vonselbsiverthetdtgeii; wenn se schlechtiü- so werden allemcineAnKren- gungen ihren Fall mchtvcrhindern. Ist es mcinePcrson, die mqm ver- folgt? Das verzeihe ich. Man behaupte, iclisci) ohne (Henie, olim'Geist, o_hne Talent, ohzie Logik, ohne Kenntnisse; ich räume es ein. Ick bitte nur, mir immer wahre Dinge iiaclizusagen, mir nicbt z- B- die „Geheime Note“ zuzuschreiben; denn ich bin nicht dkl." Ver.- faffer dieser Schrtft. O_hnc indeß eine Broschüre zur Vcrthcidiqung meiner Broschüre schreiben zu wollen, glaube ich mich doch zu ei- nigen kurzen_ Bimerkungen verpüichtet. Man macht großen Lärm von ich weiß nicht welcher “angeblichen Verbindung zwischen meinen, den sogenannten K'arlisiischcn, und den sogenannten li- oder revolutionnairen Meinungen. Verständigen wir uns darüber. Seit dem Beginn _der Nesiauration babe ich nicbt aufgehört, die dffentltclyen Freiheiten zu verfecbten: die Preß- freihett„ ist mir VteUctcht „einigen Dank schuldig; sie ist,. der aufrichtigen Liebe halber, dte ich ihr widmete, dcr Hartwigrund meiner Ungnade unter der Regierung der Legitimität gcwe: sen. Alle Leute, welche die Nationalreclztc vertbeidigtcn- tc»- fanden stch damals auf meiner Seite; ich ging, wie heute, niit den Revolutionnairs. Was isi denn also in meiner Stellung so neu? Ich habe unter der Refiaiiration stets für die Ehre Fl'ankreicbs qe- kämpft. Ich wollte, das die Legitimität fit!) treu dcn Institutio- nen der Charte anschlteßen möchte, und ich fühlte außerdem, raß sie einer Taufe des Ruhms bedürfe; dieser Idee babe ich große Opfer gebracht Wohlan! Auch m dtcsem System der Ebrc und denghms trgf ich mit den Nepolutionnairen zusammen, Die Freiheit und dte Ehre Frankreichs tm_ Innern, Unabhängigkeit nach außen, das sind ,die'beiden Punkte, in denen Karlistcn und Revo- lutionnatrs überemütmmcn. Ueber diesen gcmeinschaftlicbcn Grau:: satz großberziger Ansichten leben wir in Frieden und erwarten die Befreiung des Vaterlandes aus den zweideutigen Händen Des“ jn-ie-mjijau. Ich habe die Karlisien und Revolutionnairs als Cotterte bezeichnen hhren. Sonderbare Cotterie dcrer, welcbe Wet große Gebietsabthetliingen in Frankreich inne haben: Ist und iordostx Westen und Sudenx Averxs giebt ein halb Dutzend Leute, die, m den hohen Regionen einer gewiffen politischen Er- ztehungßsuchrfich gefallend und bewundernd, mit den niederen Sterblichen sich niir durcli iene'Vcrachtung, welche die Kette zwi- schen ihrer unendlichen Seligkeit und unserem Vekäcbklicbcll Niwts bildet, M Vxxbindung setzen kdnnxn; wir müisen uns glücklich schätzen, daß "..k fich so weit herablnncn, uns mit einem Namen zu bexhren, det) nc eigentlich tragen und verdienen. _ Ein anderer Einwurf beißt:_„„Il)r gebt dre Erbliclikcit Heinrichs b". zu und ruft zugleich die Souvcrainctät des Volkes an: welcb' cin Wider: spruclU/t“ Durchgus nicht. Es sind ja niclitmeineJ-decn, ivclcbe ich aufsiclle, es und die Ebrigen. Jcl) ergreife szkc *).-asm, ici) folge Euch auf Euer Gebiet. Ihr argumentirt aus der Sou- verametät des Volkes zu Guniicn dcr Fulitage, die Ihr nocli über- dies entstellt babt. Anßatt Enki) niit dirscn Gründen abii-wciscn, antworte ich„Euch: Es sey! Aber dieses Volk, hinter das Fbr Enel) verstbatizt, isi nicht um Rath gefragt worden. Anti) ici) bin ein Theil dieses Volkes. Fc!) gebe Eurim ?luscrwä'bltcn iiicitir Slillilm' niclit, iind so lang; mich dre gesetzlich fiiigcsle'lltc Mclzrhcii der N.:. tion nicht verurtbetlt, so lange werde icli Eure politischen Fntiinr- tionen nicht anerkennen; Wenn d:“c Qiiasi- Legitimität.- wie sic c:; bis beute gethan hat, die Volks_zSoiiv«-raiiietät verleugnet, io f.“:lgc ick) sx, kraft wclches Reibts nc übcr die. Krone vcrfiigrii koiiiiic" In dtrsem _Falle kebxt I)elnl'U'k) »“. ganz natürlich zuriick“, sowbiii vermöge seines erbltcbcn- als vermögc seines" in dcr Clinic.- rx)». 1814 ausgesprochrnen consiitutioiznellcii Rechtes. _ Dic 1101100er21 Ncgiertmg dcr WahszonarMe bat die Konsequenzen der Fiiji tage nicht durcbgeiubrt. Sic iii jetzt im Besitz der Mail); Weder durch den Rubni, noch durch die Erbfolge, tvcbcr durcb tic Zustimmung eines Nattonnl-angrcffts, noch diirch Dic (:KTWLÜT dcr Nothwcndkgkc", Welche zwiir, rtncn Augenblick bastihrn konntc, Tblii jetzt nicht mehr vorhanden rst. Fei) berlangtc im Jahre 145! dic. Appellation an das Volk, um das lcgt'timeKbnigtba-n, wie man fie im Jahre 1793 verlangte, um den legitimen König zu riclitcii:
es ihm auch, ihn in einem Pachthofe, wo er eine feste SiellUng genommen hatte, einzuschließen und ihn den ;“)ten d. M. friih UM 8 Uhr nebst ÖEW Anführer des Hansens, dem Ex.:Gciécrnl Dori Joz-«L Maria Torrijos, einem bekakixltéfi'. Rebellenkai, zii (iir: fangenen zu machen.
M
"__,
Choler»
In der Residenzstadt Berlin waren erkr. genes. geilorb. Bestand
bis zum 23. Dez. Mittags 2244 823 1415 6
Hinzugek. bis zum 24. Dez. Mittags 2' 1 2 5
Bis zum 24. Dez. Mittags Summa 2246 824 1417 5 Hierunter sind vom Militair 35 18 17 :
Die Kranken befinden sich in den Hospitäler". In Breslau waren erkrankt genesen gestorben Befian
bis zum 17. Dez. 1304 614 688 Hinzugeke vs 17! bis 21! Dez“ - () = : Summa 1304 616 688 = Daruntax Militair 36 22 14 -
in beiden Fällen hat man eic verworfen » Während icli dic (Frcliwii ; (lien der Wabl-Monnrchie bezeichne, trägt sie selbst S'-i'r:c, ?*Äcici ! ben noclizir [:.-'rnichrxn Dic Quaii':chitimit-.it,- soimr *die Txlx-xr dci“ Legitimität Jiaciiaifend, hat rm November (.:-"kt, liii «;ck-7..."sz.. der Pgtrie, ähnliche Verordnungen, wie die des Juli 15:53), cilascn .: und sie hat doch nicht einmal einen Artikel 14 der Charte iii ibi'cii Gunsicn auSzulcqcn. Wird mein ihr pie Auflagen bezahlen", mcliiie von den nxuen Fairs botirt wordrn sind? Wird sie ilirc Barrika- den haben? Y_e ndet sich das Scht Karl's )(. noch in Cbcrkx-oiiiq -Man hatauiden Artikel einerEiigl scheanitung iderTimc-z, [)(-iiic- wikscn. Ich suche den Ursprung jenes Artikels" nicbt, obaicirb c:- mir leicht seyn würde, denselben anfzuänbcn. Wer mit der &ck&-11er und Franzbnschxn Sprache vertraut "“t-weiß, daß es einer:“Jdecri- Fang, eine getmsse Art, des Ausdrucks giebt, die sogleicb .“cn UilU'l'“ chied zwischen den beiden Nationen erkennen läßt. Wie dem aber auch sey, man fragt mich in jenem Artikel und saqt: „„Haben Sie sch nicbt erboten, nach Holyrood zu kommen], und iii ““ihr Ancrbieten nicbt zurückgesioße'n worden“? Haben Sie nicht a:;“öic
erzoym von Jerry rschricben, als ne durch (zicnf kam, lx-nt sie ck 11 cht eweigert, te zusehen und Jhrcn Brief «iiiziim-hiiic.i“;' “- Dies wür e eine Art von Ankla e'seim, dcr il'b mich i-i'“-[.11i.*xi könnte: ich bin schon öfter von K "tglicbel' Hand vcrlcizt w-Irdcn;
öfter noch aber habe ich auf die Gunßbczeigimgen des Hofes" rcrzicl)te:,
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