genwäriig sei; er müßte ja ailer Thätigkeit in eigener Kunsiübung enisagen und würde bald ungenügenden Unterricht ertbeilen. So hat sich denn das KoÜegium an die Ebrenbaitigkeit und den uten Geist der Kunstjünger selbst gewandt, und sie haben aus ihrer itte Vertrauensmänner erwählt, die für Aufrechtbaltung der Ord- nung in Abrvesenheit der Lehrer einstehen, Sorge tragen, daß Kunst- Werke oder Kostüme _ die Akademie hat deren sebr kostbare und vorzügliche aus Rambergs Nachlaß chorbeu _ unversehrt bleiben, überhaupt daß ohne Beschränkung der akademischen Freiheit das Rechte und Ersprießliche geschehe. Man wird aucb hieraus erkennen, daß es kein Schaden für die Akademie und die Kunst ist, rvenn be- rei!s zur Selbständigkeit hxranreif-nde Künstler noch in den Meister- schulen verweilen, Und daß der Lehrer am besten wissen wird, wann er sie entlassen kann; man wird einsrbrn, daß es gut ist, wenn junge Männer aus andrrrm Brrufékreisc, aus der Aktrn- odsr Studirr- stube oder aus der Kaserne, 011) in den Antikensaal und die Malklasscu begeben, um rasch die ficbcre Technik zu gewinnen, die ihrer seitherigen dilettantiirben Kunstliebe fehlte, um einen Lebens- beruf durch dieselbe zu finden. Für übelvaende odcr mißverständ- liche Auffassungen und Angriffe wird die Akademie durcb Ergebnisse entschädigt, wie sie in der Ausbildung eines Makart, Defregger, Max, Lenbach, Gbyfis u. (1. vorliegen, und in drr dankbar treuen Anhäng- Lichkeit, die diese ibr widmen.“
_ Die neueste Nummer(1669) drr „Jlluftrirterr Zeitung“ enthält 11. A. fol ende Illustrationen: Der neue Zoologische Garten in Frankfurt a. . (9 Anficbtrn.) Nach einer Zeichnung von P. Wagnrr. _ Die Ailgemeine Norddrutsche Segelregatta auf dcr Elbe bei Hamburg am 6. Juni. Originalzeicbnung von Holger Drach- mann. _ Empfang des scbwrdiscben Königspaars durch das deutsche Panzergcfchwadrr im Kieler Hafen am 28. Mai. Originrrlzeickynung von H, Penner, _ Dic ncueStrrnwarte in Wien. (3 Libbildnngen.) Nach einer Zeichnung von F. K. Einzel. _ Oskar Dickson. _ Semen aus dem Schauspiel: „Die Reise 11111 die Wolf in 80Tagen“ von Jules Verne und A. Dcnncry. Nach der Aufführnng im Wirrirr Carl-Tbcatrr gezeichnet von H.Friß111ann._ Dir Städtewapbcn drs Drutirben Reichs: Schwelm. _ 6 Llrifichien vom Kurort Prick)- stein bei Karlsbad in Böbmen.
_ Das vom I'. Engelbornichcn Verlag in Siutigart herausgegebene». Lieferungswerk „Jtalien“, di'ill wir schoii wie- derholt in diesem Blatte Besprecbungen widnirirn, ist brrrits bis zur 16. Lieferung gediehen, und es liegt somit mrbr als die .Hälftc des- selben vor. Das ganze Wrrk ist auf ungefähr 26 Liefrrrmgen bc- rechnet urid so_ll bis ;zum Hebst d. Js. abgeschlossen sem. Ein jrdrs neu er1cheinrnde diescr blauen Hefte in Folio ist nach in- nerem (Hebalt und äußerer Ausschmückung dazu angrtban, dem Be- sißrr Freude zu bereiten. Ju drr vorliegenden 16. Lieferung des vor- treffiicben Werkes fiihrt Woldcniar Kaden dcn Lsser durch Latium in den anziebrnd geschriebenrn Aufsäßrnr „In den Grenzen Latiums“, „Etwas Cicrronrnwrisbeit“. „Der nordische Wanderer in der römi- schrn Campagne“. Dir Bilder in Tondruck: Lago xnaggiore mit Isola Villa und Isola Peskaiore von R. Schick, Wrinlrie in Toskana von Ford. Keller und Terracina Von Edin. Kanoldt, sind wiederum ausgczcisrnrt gelungen. Aber auch unter den 12 Trxt-JÜustrationrn findet sicb biel Interessantes und sebr gut Ausgeführtes, wie die Via Vldpia von Keller, Baurr in drr Campagne und bcimkrbrcnde Schaf- hserde von Krrrcüa. Das in einer Auflage von 7500 (ererriplarcn aedruckie Pracbtwerk zählt beute bcrrits in riiridrr Summe 6000
Abonnenten.
Jn Oesterreich babcn Gewittcr imd Wolkcnbrücbe neuerdings wieder große Verbrcrnngrn brriirsacbi. So wird armrldet:
Prag, 25. Juni. In Folge drs brate? Abends bei Hiubrcrp niedrrgrgangoiicn f11rcbtbarcn Wolkenbriicbi's Wurde dir Smirbdwcr Drircbfubrstraße iibcrschweinmt und in Koirbir cbrnfaiis eine argc Verwüstung angericbici. Der Vrrkrbr (“Ulf dcr Prag-Duxcr Babii mnßic in Folge einer Dammzerstörung zwiicbcn Hlubdcep und Dus- nik volistiindig eingestellt werden.
Aus .Königszinad iin Banat wird drr ,))1.F1'.Pr.“ gc- schricben= Montag, den 20. d., entlud fick) in bissigcr (Hcgcnd 111 einer Ausdrbnung von nsurr bis 561111 Mcilrn cin (Hrwitier mit drrartigriir .Hagrl, daß wir von unseren ausgrzriibnrirn Ernirauöfirbti'n rucbi dcn Saiiirn rrl)aiten. Wir "batten seit langrn Jabrrn bicr kein äbnlicbes Unwetter 311 vcrzcicbiien. Rindbirb, Schaft“, Heu sind in Picnicp fortarscbwommey.
Cms, 25. Juni. Tic 1111116 311 (""brori “Sr. 2111111111111 drs Ka isers un d Königs auf der Labri bbn dcm Frankfurter Rirdcrbrrrin iii Gcmciriscbaft mit drin C0111“.'1' Riiderklub bcranstiütcto Regatta nabm Raibmitiags 111116111)r trdß dcr srbr urigünstigrn Wittrrurig ibrcii Abfang Se. Majcsiät drr Kaiirr scbaiitcn drr Wrttfabri ans 01119111 Fensirr dcs Kursais zu. An beiden Ufern dcr Labn batte sicb eine große I)irnicbrnrricngr ciugrfiindcn, 1b11chc dcn Sicgrrn lcbbaiirZirriife jrrndrtc. Wäbrrnd di'r Rekiaiia spielten ('1118 Militär- und dic Emser . urkabelle. Es faiidi'n 5 inifabricri statt. Die Fabrtdur begann bei dcr iicurn Briicke, «streckte sick) bis zur Sebiffbriicko, wo „1111 drr Drkbbunkr befand, 11111) endigtc vor dem Balkon des Kyriaals. Bci der kkst?" betbriligtrri sicb je rin zwei- rud;i_4cs Ouiriggcd-Brbi des Ciilnrr Riiderklubs 11111) des Frankfiirtsr Rll7k113-“'rc111s, iind cs grwaiin dcn Ebrrnbrcis dcr Damcn, brstrbriid in 2 filbrrricn Karaffen, dic „(50ral1e“ drs Sölnrr Rirdcrklubs. An dcr zwciicn Fabri, fiir 1110111)? drr „Kaiirrbrcis“ mrsZcirßi wirr, nal)- mrn zwci -1r11dr;,11* Outriggcd-Vooie drs genanntrn Verrins Tbril. Dcr (Cours bon Nr. 1 wurde ddbbi'lt griabrrn. 51111“; Sieber (1116 die'- fcm aiistrcngrndrn .)“ixiiibir ging birbbr dsr „Adolf“ dcs Frankfiiricr Rudrrvrrriris. Dir Cöliirr blicbcrriiicbrcrr Bootsiängon ziirürk. Dcr Ehrenpreis Sr. Majestät drs Kaiirrs bestand in rinrr 23011110 iirbst den dazu gebbrigcn Gläsi'rii. Zur drittcri Tour waren 1111130111000 1? ein 2111drigcs Ouiriggcd-Boot drr bcidrn Rirdcrvrrriiir, Prris: rrstcr Ebrrnbrcis dsr Kurkbmiriissibii, bcstcbrnd in 01110111 filbcrnmi Pokal. Dir Fabrstrccke bildete wicdrrum die ddbpclte Tour, Abermals blieb das Boot „Castor“ des Frankfurtcr Ruderbrrcins Sieger, wäbrcnd sich die Cölncr brn vdrnbi'rcin schr im Nacbtbcil brfaiidrn. Zu der Wettfahrt mit „Grönländcrn“ warrn je drci Boote dcs Frank- furter Nudrrbcrrins und des Kölnrr Rudcrklribs angcmrldrt; cs bc- tbriligtrn sick) indes; niir die Kölner Boote „Fürst ViIiiiaril“ imd „Möoe“. Ersteres blieb Sirgrr und erhrili den zwcitrii Prcis dcr Kurkrmmission, abermals in cinrm filbcrnrn Pokale brstcbryd. Den Schluß machte cine englische Wettfahrt in Emser Booten, mit durcb das 8908 bestimmten Manniabaftrn der verschiedenen Vereine bemanrrt. Zwei Mitglieder dcs Frankfurter Vereins errangen dcn drittrn Preis der Kurkommiifidn, ebc'nfakls in einem silbernen Pokal bestc'biknd. Die Preisvertbeilung fand sofort nacb Bcrndignng der Fabrtrn itati. Das Richteramt hatten übernommen: der Hr. Badckommissar v. Level, Hr. Deichmann vom Cölncr Ruderklub und Hr. Pl), Lark voin Frank- furter Ruderverein. Bei dcr ganzrn Wettfahrt hat nicht die geringste Störung stattgefunden. __
Die internationale Telegravhcn - Konfercnz in St. Petersburg beiibäftigte sicb in ibrrr zehnten Sitzung am 23. Juni mit der Bcratbung einzelner Ncncrungrn in Bezug auf die Telegramme besonderer Art.' Zu den Referaten über die frühcrrn Sißungen geschah bereits des Projekts Erwähnung, die Urbergabc an eine gewisse Frist gebundenrr Telegramme (téÉ-iégrammsg urJauks) cin- zufiibren, welcbe in Fällen bcsondcrrr Dringlichkeit fiir den Absender genen erböbte Zahlung bei der Beförderung vor allen iibrigen Dc- pcschen der Privatkorrespondenz den Vorzug haben sollen. Da ein- zelne Delegirte fick) gegen die Einführung diescr Tclcaramme auSsPracbcn, so tauchte die Frage auf, in Welchem Maße solchen Termindepeschen beim Transit durck) diejenigen Staaten _ein Vorzug einzuräumen sei, welche die Einführung der- selben nicbt acceptircn. Nach eingehender Debatte wurde die Frage noch offen gelassxn, bis einige Delegirie spezielle Instruktionen ein- Yboli haben wurden. Einen weiteren wesentlichen Gegenstand der
erbandlungen bildete der Antrag auf Einführung einer pekuniären Verantrvortlichkeit der Telegraphcnverwaltungen für unrichtige Ueber-
Hannsdorf, 26 Juni. Grstern Naibmiiiaas 3 Uhr Wurde die (Hrgrnd von Mähriscb-Scbönberg durcb cinrn Wolkenbruch und agrlwetter arg verwüstet. Kartoffeln und Flachs wurden O_om agel niedergeschlagen, das Wiesrnbeu abgescblrmmt, die Straßen durcb Siciirgeröae verlegt. Außerdem rvurden an der Wasserleitung, an den Gebäuden und Fenstern zahllose Beschädigungen angerichtet. _Aucb aus dem Großherzogibum Hessen liegen Nachrichten aus Darmstadt und Umgebung über verheerende Wolkenbrücbe vor.
Land: und Forswirthschaft.
Wie dem „Fk.J.“ unter dem 23. Juni aus dem Rhein- gau geschrieben wird, ist die Weiiibliitb e nunmehr im gesammten Gaus _ mit Ans-nabme der allergcringsten Lagen, welchc übrigens in voUer Blütlw ftebrn _ brend-t. In den bessc'ren und brften Lagrn berlief sie sebr rasch und glücklich; und der Frucbtansatz voll- zog fick) dort in Folge dEr günstigen Witterung ungemrin gut. In den geringeren Lagen dagegen vcrzögerte der Regen etwas den Vcrlquf, bat abcr im großen (Ganzen auch hier nicht geschadet. Die Fruchtamäße an den .großbeerigen FrülpTraubrn von Hausstöcken und Spaliercn babcn sicb mitunter scbon bis zur Stärke ciner kleincn Haselrriifz ent- wickelt. Jm AÜgemeinrn wird man wohl behaupten dürfen, das; die Reben grgrn das Vorjahr um Wenigstens 8_10 Tage, in den ber- vorragßpdsien Lagen, wir z. B,. im Rüdesheimer und Rauentbaler Berge. "sogar um 12_14 Tage voran find. Dabei find die Aniäßc so schön und massenhaft, wie selten. Es scheinen somit die Aus- sichten dieses Jahr auf cine gefcgmste und reiche Ernte zur Zeit Wohl begründet“ zu iein.
_ Ueberden Stand der Saaten in Lothringen veröffent- licbt drr Präsident des landwirtbscbaftlirch Vereins in MW, Hr Pais, nacbstehendrn Bericht: In der letzten Woche warcn die ab- 1vcchselnden Rrgengüfse der Hrncrnie iobr ungünstig. Sonnabknd und Sonntag war das Wetter schöner, die Hitze ist wiedergekebrt. Das Baromrter steigt wieder und das Tbrrmomrter 36th Vier Grid mrhr, als in den lcßirn Tagen. Der Raps ist aiif dem Punkto, ric- ichnitirn 7.11 Werden, das Ergrbniix kann voraiissich1lich auf eine Halbe Ernie abgeschätzt Werdi'n. Dcr Roggen strbt schön, Wrizrn läßt noch zu wünschen, rs sind immer diinne Strllrii drr, es ist das ein Drfizit, welches ein Fünftel oder ein Virriek der Ernte ausmacbr'n kann; die unteren Theile drr Aebrcn find obne Frucht; indrf; drr- sprichi die Wcizenernie im Ganzrn rin grwöbnlickws Jabr. Hafer und Gerste würden sehr schön icin, obne die unzähligen Disteln, die man nichr zcrstörrn konnte. Kartdffoln imd Rririkclrübrn stebrn gui. Mit Wrin und Hopfen sieht es glänzend aus. Die Hrurrntr bat Überall begonnen, und man ist mit dcm Ergebnis; ziemlich znfricdcn.
GeWerbe und Handel.
Vrrlin. Am 26, d. M. „starb bicrselbst dcr Geb. Koniinrrzien- Rail") Emil “Prätorius. _
_ Die (Heneralverfmnmlung der V crlin-Görlißer C', isenbabn- gesellschaft wählte in den Vcrrvaltungsraib die Hrrren Landes- bauptmann v. Seydewiß, Rechtsanwalt Saibrnonsdbn, Gcbrimer O_brr- Finanz-Raib Wilckens, Baiikicr chinstcin, Grbcimer Kommeriicii- Rail) Schmidt, Geheimer Rrgicrurrgs-Raib Saitig, Baiiirieistcr LLM, (I)i'brimer Rogirrungs-Ratb Rcinbardt iind Bankier Alvin Ball. 311 §. 22 Nr. 3 bist, (1. des Statuts ist a1sda1m folgender Zuinß bc- icbldssrn worden: ,Die Naibzabmng der Dividende auf die Stamin- Prioriiätsaktien erfolgt indes; iiur, nachdem vorrrst den anabrrn drr Sramm-Prioritäisiikticn für das [anCndL Bcirirbsjabr 5 % drs Norriiualbcirages ibrcr Akricir ans dcm Reinerrrage gewährt und sodann mii der Maßgabc, daß untcr dM dergestalt zur Beziibliing griangrndcn Dividrndrnscbririi'n friibrrer Betriebsjabre die älteren Dividrndensibrine ein Voririxisrrcbi vdr drn jiingeren „arnieß-n.“ Dic dcn Mitgliedorn dcs Vcrwaltiincisraibs zn grwäbrrnde Tantidirie wnrdc schließlich auf 1 % drs pro 1874 vertbeiltrn Reingrwinnes 181139111111.
_ Die brWrste'brndc aus;?rordrntlichc Gencralbcrsammlung drr Ostthscben Bank ist, wir berichtri wird, von Aktionärs" des Instituts unter Dkbonirung der dazu nötbigrn 200,000 Tblr. 910111. in Akticn beantragt wwrdrn, um bis Liquidation dcr Bank zu bewerb stelligen.
_ Drr ))]kagistrat von Wien bai nach dcr „Wien. Zig.“ fbi- gr1ichimdnmck)1ing dublizirt: „Aus di'n dein Magistrate vvrlicgrndrn AuNbriirn über die Prrise dcr wicbiigstcn K_dnsumtionsarrikrl rraicbi fick) die Tbaisaibr, daß bei eincm grbxzcn Tbcilc darielbrn i111 Dcmilvrrkaufr dic voriäbriiie-n Prriir bribrbaltr'i wrrdrn, dbibdb! drr
gabs drr chcirbcn. Iiir Hinblick auf die Tragweite der Frage be scblos; dir Konferenz, fir bdrbrr iii cincr aus sicbrri Miig1icdrrn :111 1100 kbiistiiuirtrn Kbiiiiiiiifion cincr riiigcberidrn Vorbrraibung 7.11 [Mii'k' ivrrfcn. Srblii'szliä) briiite dir Konfrrenz die Bkstimmimgcn iibrr die 5101111011: dcr gcwöbnlickwn und ibiffrirtrn Tcrescbén bcirii icleszrii- blriickorn Verkcbr iimrrbalb drr Grrrizcn Cbrdbns und bi'i außersrrrd- päisibrr Kdrrcibbndciiz. ___ ___“
Seit ?infana Juni [)(WM ficb in Königsdorff-Jastricnib O/S. brrcits Über 150 Badrgäste cingrfiindcir. Dank dyn chüs bnirgrn dcs Bridr-Arzies 1)r. Fandel faßt dir Uebcrzcugiinq bdn drr «ÖIiikiafi drr dortigrn delc in immer wi'itrrrii Krrisen Wiirzri. _Drr Viiifrntbalt in dem kicincii Orts, niit sriiirn gui cingi'rickztcicn „Häriii'rii, dcn pracbtbdllsii, bon drr Natiir außerdrdriiilich bi'giinstigicii Vlr-1agcn, drr irböiicn, in drr Frrnc Von den Karbatbrn begrriiiicn Arisficbi, eiiii'r 1111011 Badrknbcllr 11. i. 111. ist aucb fiir wcnißrrKraiikr 6111 1111- sritig briricdigrndr". Dir Mriitcn in'L'Di'n bon drn ungcabntrn Na' ti-rrs1böiib-7itrri dicirs im äiißrrsicii „TbUr - Srbicficn gclrgrnrn Bades iibcrraiibi skin. _ _
Tcpliiz, 24,I1111i. Um das 11kkr11(1)8 Scbauibirl dcs „_Jd- [) ariiiis- odcr SVUUCUWQUDfLUCTI “ zu griiirixkir, warcri gritcrn 'ZibrirdI bci ciribrrrbriidcr Diinirlbrit die im Wrirbbilde drr Stadt gclrxirnrnHkigci bon dichii'n Mrirswrndriibbcn brscßi, wclche grbiziciiibi'ils aiis *Frcmdrn bcstandmi. Sd ivcit das Auge rcicbti“, auf den 11111- 1icg9ndcn Ebcncn, „13612611 1111d Brrgcn konntc man bell _aiiflrdcriidc Flamirirn sicb bin 1111d brr bcwcgrii srbcir. Dcr rnit diciciii uralirn Grbranibr iii friiherchrir brrbimdciicLibcrglaube Mübrigriis iioch 1111111 ganz grfcbwundrn. So 3. B. siccfm viele Landicute die Koblcn vom Ibbaniiisfc'rtrr in dir Wicscri, Frldrr rind (55.111011 odcr aiif dic Däcbrr ibrcr (chäudc, 11111 Haris nnd Feld bor ailrin Unwetter in brwabrrn; miri) strrut 111.111 WcibraUch 11011 drr (TbristnackÜ und Weibbblz bdm Palmsonntag in das FOUR“, das bicriiuf ibrilweiic mit griincm Tarinrciiig, fcurbtem Moos oder Hnidckraut bedetkt wird.
Bäderstaiistik.
Aiigustnsbad (bci Radcbcrg) bis 25. Juni Baden bis 26. Juni . - - (Fbarldtirnbrunn bis 21. Ciidowa bis 22. Jimi Elster bis 21. Juni Ems bis 25. Juni Flinsberg bis 21. Juni . Franzensbad bis 22. Jimi inczalkbwiß bis 25, Juni . Karlsbad bis 20. Juni . Libpsdrirgc bis 21. Juni Marienbad bis 24. Juni . . . . - Marii'nborn (bci Kaniciiz) bis 25. Juni Oeynhausen bis 25. Juni . . Pyrmont bis 24. Juni Reinrrz bis 17. Juni . . . Schandau bis 21. Juni . . . . . . . . _- Scbweiii'rmüble (im Bielagrunde) bis 25. Juni Cepliß-Schönan bis 22. Juni . . . . . . . Warmbad (bei Wolkrnstcin) bis 25. Juni . Warmbrunn bis 21. Juni . . .. . . . Wiesenbad (bci Annaberg) bis 25. Juni .
Vs" den lleberscHWemmun en der Garonne liegen folgende Nachrichten vor: Toulouse, 24. uni. Dre Uebersckywemmung bar
151 10,748 341 270 1,120 (5,010 268 2,006 270 10,010 850 4,418 123 1,748 4,011 810 216 101 14,424 183 1,410 124
.
Juni
Marktpreis eben dieser Artikel im Vergleick'e zum Vorjahre gesunken ist. Ungeachtet wicdrrhoit die bestehenden Markteinricbtungen so wie insbesondere die Verfügungen bekannt grgeben worden sind, wr1chc_die Bchrde getroffen, um den Konsumenten den Bezug der Lebxnsmrttel direkt von den Produzenten zu ermöglichen, so lassen es die gegeii- wärtigen Verhältnisse zweckmäßig erscheinen, dieselben neuerlich in Erinnerung u bringen. Die Einfuhr aller Brotgaitungeu und deren Verkau? auf den Viktualienmärkten in Wien ist allen Pkt?- duzenten gestattet; der Verkauf daselbst ist volikommen frei, und können die Konsumenten ihren Bedarf hier von den roduzenteu beziehen. Mit der bierortigen Kundmachung vom
7. März 1872 wurde der Verkauf des Brotes nach dem Gewichte eingeführt, um auch in dieser Brzicbung drn Koviumcntcn die uötbige Sicbrrbcit zn brricbaffen, obne das; jedoch von diescr Verfügung nach den gemachten Erfabrringin von dem Publikum Gebrauch gemacht wurdc. Wegen Brscbaffmig billigeren Fleisches hat der Gemeindxratk) mit Beschluß vom 8. August 1874 die Genehmigung ertbeilt, da[; im ganzen Gemeindegebiete Wiens an hierzu bestimmten_ Pläßen stabile Verkaufsstände aufgesteÜt Werden dürfen, und obliegt den Eigen- tbümern derselben, das Fleisch von den hier unter behördlicher Auf- ficbt geschlachteten Tbieren stets um 4 Kr. per Pfund biÜigrr_zu geben, als solck)rs in dcn sogenannten Fleiscbbänkeuberkauft wird. Von solchen Ständen find derzeit 52 aufgestrüt, und find Plaße für solche Stände noch vrrfügbar. Auch der Einführung geschlacbteten Fleisches wurde von Seite der Behörde der thunlicbste Vorscbub geleistet, und wird dasselbe in der LIJrofziiiarktbaile sowohl, als auch ibcilwcisc in den vorerwäbn- ten Ständen zu den Haüenprcisrn verkauft. Die Qualität des Fleisches id wie die Einhaltung des billigeren Vrrkaufsprcisrs wird strenge überwacht. Da die gesrizlirbe Verpflichtung brstcbt, daß in alirii Fleiscbvcrkaufslokalrn dcr Preistarif über die einzelnen Flciichgai- tungen lricbt wabrncbmbar angebracht sein muß, [o ist damit den Konsument-én stets die Möglicbkcit grboien, zu wiksrn, um Welcbi'n Prcis die einzelnen Flciirbgaiiungen bri dcn brrirbirdrncn Verkäiisrrn zu [).-11.1011 siiid. Hinsichtlich dcr Beschaff1mg dcr Grmüsc rind drr aiidri'rn Lrbensmittrl wird auf die bestrbrndrii Miirkie, Welck)? läglicb bon früh Morgens bis 1 Uhr Mittags abgrbalicn werden, bingrwicsen. Jedrrmann ist nach dem Griebo bcrrchtigt, mit allen zum Verkaufe zugelassenen Waqren dcn Markt zu beziehen, und ist der Produzent in dem Vrrkaufrseiner Waarcn während dcr ganzen Marktzcit keiner Brschrä11kung linier- worfcn. Llufzcrdcm ist drr Hausirbandrl mit Artikeln des täglicbrn Vcrbraucbrs ailert aros;jäbrigcn Personen auf ibanmeldrn im Sinne der seit 1. Mai 1860 bestehenden (Hervorbcordnung grsiatiri, wddnrck) drr Ankauf wie die Auswahl der Wanken im Hause selbst gcscbcben kann. Es scheint mir der rrgerrrr Tbeilnabme des Publikums zu be- diirfrii, um dieser Vrrkaufchisr, Welche in anderen Großstädter: fick) als vdrtbrilbaft bewährt bat, allmählich auch bier im ausgrdrbntcrcn Maßr Eingang zu verschaffen. Die Konfumcnirn wrrdra hiermit in ihrem eigenen Interesse auf alls diese Einrichtungen und Bcitimmun- gen ricrierliib aufmerksam grmacht,“
Brüssel, 26. Juni. (W. T. B.) Orr Strike iir Borinag ist brcndei. Die Arbeit ist Überall wiedcr auigcririnmcn.
Kopeni)agen,26.J1111i. (W. T. B.) Die Naiidiiaibank wird 11011 Mbniag, den 28, ab den Diskont für Wechsel auf 5x_ 67-5“, deri Lombardzinsfuß auf 5% erhöhen.
Verkehrs-Anstalten-
Auf der Strrcke Glaiz-Habrlsrbwrrdt wird der Persons"- und Frachtvcrkcbr vom 1, Juli d. I. ab cröffnrt. Es wird däkllksl), wie aus drm veröffentliibtcn Jabrbian crfichtiicb isi, iägiicb riiic drci- iiialige dirckie Vrrbindung zwischen Breslau und Habrli-„bwrrdt rrmöglicbt.
_ Tie Sißungen des rniiiiÖ-dcuticbcn (“)'"isriibabrivcr- bandrs in Dresden find bc'ute Vormittag durcb dcn (Hriirral- Direktor drr iärbsiii'brn Staatseiscnbabrirn, v. Tiibirfcbkb, cröffnrt worden. Den VOrfiS ici den Vcrbandlungrn führt die Dircktidii drr Königliii) Pre111_;ischen Ostbahn.
Nrw-Ydrk, 26. Juni. (M.TB.) Der Driiiibirr ,Francc“ der Nniional-Daiiibf1c1)iffs-Compagnie (Stcttin-Nrw-Ybrkir Linie, (K. Messing) ist bier angckdininrn. Dcr Dampfe: drs norddrbtschen Llrbd „Odrr“ ist hier eingetroffen.
bisl 111611176 Verwüstungen angerichtet, als man glaiibic, Mair sckyäßi dic Zabl drr ciiizii'iriirzicn Häuser auf zwci bis drribundrrt. D."; von dcn Arbeitrrn dcr Tabakrriaiinfakinr bcwdbiiic Vierrcl lich fast ganz in Trümiiicrn. Mrbrrre Lirbriicr wxrdrn brrmißt. _ 25.271011. Vis Miiicrimrbt bai man scbdn 1,11111dsrt Lsiibcn iii don nicbt rin- 1100111“th Häusrrir gefuridrri, in den ciugrstiirztcn liciit ibrcr ciiir or- icbrrcki'ndc Zabl. Sccbszig Peridrirn iiiännlichrn iind sicbxig wcibliibrn (Hricblcrbis sind brrwnndit, die Soldaten der Artillerie 171111611 sick) 11511111 1'1'1[)1111ic1) aiifgcfiibri Drr (Hi'riiriiidi'rail) ])at 100,000Frfi'1r dic Ucbcifcbwririmtcri bbtirt. Jn "drr Bcböikeriing borrsrbi grofxc Nirdrr- grscbliigriibrii. _ Moninuba 11, 24. Juni. Der 5111.1ssi'rstiiiid drr (Hardiim' ist ('111i'11 31110191“ böbcr, als dcr l1öchstr Wassrrstand dicses Jabrbiiiid-rts (“18.-5). Fist alle Meicrcirii find zrrstört und dir Land- [1111811111 ibrc ganzi' Habe gcbracbi. _ Béricrs, 24 Juni. Ju Fylgc dcr Ui"[*i*1"s(1)w€1111111mg isi dcr Eiskiibabnberkcbr zwiscbrn Tou- 1111119 und Foix Und Bayou"? Uiiirrbrdcbcn. _ Narri, 21. Juni. Drr (Ki1ciibnbiiberkrbr ist rinacstrkit. DieUeberscbwcmmiing irimmr zu. _ “11.111,24J11ni. Dcr Wassrrstand gcbt erbrbliri) zuriick, 111ir rina Person ist ertrunkcn. Dcr (Ikiicribabiidirnst ist an „isbn Punkten riiitcrbrbibcir. Vom 25. “Irini wird aus Tbuldusr bcx'icbtét: Drei Törfrr in dcr Näl)? sind fast ganz dem Bodrii giricb gcmacbi, in Cillr'lii birrirn siiid von 401) Häusern ,ich sir1)cn §'§i1*[ii*1.*i*1l. In Tou- lbiiir irlbst fiiid fünf 11112111? Brückrn fortgerisfcn und bis gsstCriiAbrnd 300 Häuirr ringesiürzt. 101 20117011 wrrden bis jryi bccrdiiii. Iii Vordiiii ,;(ibit man 12 Trdte Und 80 Vermißir. Grgrnwärtig ist das Wasser in dcr Abnabmr, 1111d soir virrundzwnniig Stundon fäilt viel mrniricr Virgen. Dcr Präkidcni dcr" Republik, der Bizc-Präfidcnt dcs *.Rinistrrraibs, Hr. BUffi-t, und der Krirgs-Miiiistcr (55111er1 bon (Kiffer) bcgsbcri fiii) bciiie Abend in Pétion nack) Toulonsc (vgl. .1. 11. Franirciib). _ Dir Pariser Blättar haben Subskriptioncn fiir dic 111“[*O:1011VC1111111M eröffiicr, und dir Große Ober brranstmtct zu ihrem Boston am 3. Jiili cine VorstcÜung.
Theater.
Ju wciiigcn Tagen findet im Vikioriatbeatcr dic brin- dcrtstc ?inffübrung drr „Reise um die Welt in 80 Tagcii“ statt. Der bärifigrn Wiederholungen ungeachtci und trotz der Hiße ist der Besuch noch iniinrr ein sebr riger. Zur bundcristcn Vor- stcl1111ig wird das gcncscnc Frl. Marie Scbrbder 1191111111103, (ils_A_b- jchicdsrcilr, die Aouda Wielen, Auf Andrängcn bon 1111611 Seiten durfte Hr. Direktor Emil Hahn vieneicbt auch an diesem Abcnd als
Philras Fogg aufjreten. _ _ _ Da zu der am 26. d. M. im Natronal-Thcatcr gc-
gcbcncn Vorstellung: „Prinz Friedrich von Homburg“ yon Kleist, der Andrang so groß war, daß viele Meldungen unbcriick- sichtigt bleiben mußten, so wird diesclbc am Mittwoch, dcn 30. d. M.. für die Srbüier mit crmäßigtcn Preisen wiederholt. Meldiingrn 311 Billets sind rechtzeitig im Theaterburcau zu machen._ In Anbetracht der Leistungen des Frl. Buchwald bat Direktor _Buchbolz derselben für heute ein Benefiz („Drei Paar Schuba“) bewißigt.
_ Frl. Helene Meinhardt hat einen unkrmdbarrn _Kontraki mit dem Direktor Steiner vom Theater an der Wien zu Wixn defi- nitiv abgeschlossen, demzufolge fie am 1_. Mar k. I. auf drei Jahre in den Verband der genannten Bühne eintritt.
Redacteur: F. Prebm. Berlin! Verlag der Expedition_ (Ke1sel). Druck W. Elsner. Vier Verlagen (einschließlich Börsen-Beilage)
zum Deutschen Reichs-An
„)|(-Z 149.
Teutsches Reich. - e k a n “n t m a u n . PostversendungsverÖehZ innerhcilizlb degs Allgemeinen 1) tvereins Im Verfolg der Bekanntmachun' des ür en Rei 9 . lers vom 20. Juni, betreffend den ZYsamertth des YFZ?- mer_nen Postyererns“ werden nachstehende Versen'dungs- bedingungen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, welche v_om 1_. Juli ab bei „Briefpoftsendungen zwischen Deutschland einerseits und den rrbrrgen Ländern des Vereins _ mit Aus- n_ahme von Oesterrerch-Ungarn und Luxemburg, ferner mit vor- laufiger AUSrmhme von Frankreich mit Algerien, _ Anwen- _dung finden, und_ welche solchergestalt mit dem bezeichneten Tage in Kraft treten fur Briefposlsendimgen nach und aus:
a. allen vorstehend_nicht genannten Ländern Europas (aus-
geschlossen sirid_nur Brrefpostsendungen nach und von Helgo-
land, deren werter unten Erwähnung geschieht)"
1). dem afiqtisckzen Rußland; )
*und 5011? Fxxücxsxatisckzen Turkei mrt Aegypten, Nubien, dem Sudan
c]. den_ Vereinigten Staaten von Amerika.
1_) Briefe firid ohrre Einschränknng des Gewichts zuläsfig und konnen frankirt 9081) urrfrankirt abgesandt werden.
_ Das Porto brtragt für fraiikirte Briefe 20 Pfennig und M unfrankirte Briefe 40 Pfennig auf je 15 Gramm. das Y_YosZRFT finddzumerankosaße von 10 Pfennig für , wer en (1 er n' " * ' WUstJUdF srankir? fiUd. 1cht befordert, MW fie Mcht
.) rucksachen müssen im Allgemeinen den ür den iimeri deutschen _Verkehr geltenden Bestimmungen -11tfspreck)en. Doeck; werdeii Brrcherzette_l zur Versendung gegen das ermäßigte Porto nir: Dracksachen nicht zugeiaffen. Auch dürfen Rechnungen den Brrckzcrseiidungen, Mufikcrlren, Zeitschriften oder Bildern nicht bergelrgt werden. _Nur bei Büchern ist ein handschriftlicher Wid- rnungSvcrrrrerk Seitens dxs Verfassers ziiläsfig. In gedruckten FYWWYKJ okzer GesYaftsanzcigcn den Namen des Reisenden
1. r (1 er an mc anickem“ abzuänderri, ist nicht gestattetéh s] Wege WWUWWM oder
_ Fur W_aa_renproben gelten die gleichen Versendungs- bcdrrigrmgcn, wre innerhalb Deutschlands; eine Vereinigung 131111 Waarenproben trnd Drucksachen darf jedoch nicht stattfiKiiden,
_5) Gegen die Taxe für Drucksachen können auch Geschäfts- papicrr offen oder unter Band vcrsanbt werden. Als solche sind anzunehmen: Akten und Urkunden, Abschriften und Auszüge i_wir Akten, HandelSpaprerc, Frachtbriefe, Geschäftspapiere der ;„zcrfirberungsgcseilscbaftrn und ähnliche S.!)riftstürke, welche nicht dre Eigrrisckgaft einer brieflichen Mitkheilrrng haben.
__(1) fur Drucksachen, Waarenproben und GeschäftSpapier-e betrcrgt das Porto g_le1chmäßig5 Pfennig aufje 50 Gramm. Das Ge1v1ch_)t der Waar'enxrroben darf 250 Gramm, dasjenige der Druckmrbi'n rind Geschaft-Zpapiere 1000 Gramm nicht übcriteiaen.
7) D_-r11ck]achc_n, Waarenproben nnd Geschiifthpapic-re müssen durch P01t1_1)rrthzeichcn (Freimarkerr xc.) vobständig fraiikii't sein, und Unterliegen, wenn fie 11icht odcr ungenügend fraiikirt sind, oder wenn _110 ihrer Beschaffenheit nach dcn vorstehcndrn Ver- srridrrirgsbedingungen nicht entsprechen, dem Porto für urifran- krrtr Briefe, mich Abzug dcs Werths der etwa verwendeten Jrermarkcrr :c. Ausimhmen machen mrr Zeitungen, gedruckte Zririidsck1rcrbcir, Geschaftharizeigcir und ähnliche Drucksackzcir, welche gleich Waareiiprobcn von eigenem Kaufwcrti) nicht abgesandt, sm_idrrn dem Libsrnder, sofern derselbe 511 ermitteln ist, “zurück- geitcilt werden, wenn sie den vorgeschriebenen Bedingungen nicht entsprechen. *
8) Als Eiiischreibseiid1111gcn smd Srndungen aller vor- stebcnd genannten Arten zirliissig. Fiir Ei11sch1eibsendrrngen mird _mrßcr dcm Porto für gewöhnliche Gcgi'nstiiiidc der gleichen Art eme Crnickxrcrbgebühr von 20 Pfrnnig, und falls durch den Vermerk „Ruchscherrr“ die Beschaffung einer Empfanqueschei- ZUgUiig de_s Adressaten verlangt wird, eine weitere Gebühr von 20 Pfennig erhoben. (Zirrschreibsendnngen find als solche in Beziig auf Form und Verschluß keinen besonderen Bestimmungen unterworfen.
_ _ Fur deri Vcrlrrst ciner (?inscksteibsendung wird von der- ]enigcn Vereins-Poswcrwultima, in deren Gebiet die Sendung abhanden gekommrn ist, dem Absender oder auf dessen Ver- langen dem Empfänger, ein Ersaxzbetrag von 50 Franken, in Drutschland von 40 _Mark gezahlt, rwrausgeseßt, daß die Ycrwaltung, rvelcßer hiernach die Ersaßleistrmg zufällt, durch die )„arideSgeseYe zn einer solchen auch im eigenen Verkehr vcrpfiirb- tet rst. Der Anspruch auf Entschädigung muß innerhalb Jahres-
Txxßöevom Tage der Poßeinlicfcririig gerechnet, geltend grrnackzt 11.
__ Irn Verkehr_ mit Frankreich und Algerien brrblcibt es vor- laufig noch _ bis zum Schluß des Jahres 1875 _ bei den bestehxrrden Pdrtosäßcn rind Versendungsbedingungen.
ezur Briefe, Postkarten, Drucksachen und Waarenproben
nach und aus Oesterreich-Ungarn, Luxemburg und Helgoland kommen __ abgesehen davon, daß nach Oesterreich-Ungarn Post- ka_rte_n U11t Ruckantwort nicht zulässig find, _ die gleichen Taxen wre im rrineren Verkehr Deutschlands in Anwendung. Berlin W., den 26. Juni 1875. Kaiserliches Gcnerak-Postamt.
_ Königreich Preußen. Grieß uber d icVermögrnsvcrw altung in den katholischen Kircheugcmeändcn, _ Vom 20. Juni 1875. __ _ ?er Wilhelm, von (Hoiies Gnaden" Köaig von Prins)?" ?C- Ucrrrrncn, mit Zustimmung bcidcr Häuser“ des Landtags, für den [Usang dcr Monarcbrc, ivas folgt: 511 _. . In jcder_ katholischen Pfarrgemeinde find die kirchlicben «(MWScnöangelcgenberten _durch einen Kirchenvorstand und eine Ge- Uieindcvertretuirg na Maßgabe dieses Gesetzes _iu befor en. _ _§. ?. Die_Vor chrift des §. ] findet auch „auf issionspfarr- L_Ziemden, sowrr auf solche anderen_Kirchengemeiixdcn (Filial-, Ka- ___ ck31 xc. Genieinden) Anwmdung, fur welchc be1'onders bestimmte bes ldcbeVermogensstucke vochazrden sind, oder deren Gemerndeglredern on ere Leistungen zur Bestreitung der kirchlichen Bedürfnisse dieser
Erste Beilage
Berlin, Montag. den 28. Juni
§. 3. gehören:
des Kirchen- und Pfgrrbausbaufonds, der z lichczi und _auderen Krrchendiener bestimmten Annrvers arien ;
4) die zu kirchlichen,
Organe gestellien Stiftungen. §. 4. Die dem Staate oder den br'rr
stehenden Rechts an Vegräbrrißbläßen oder
welche zu_ kirchlichen Zwecken bestimmt sind,
nicht berubrt.
_ _ Uut_er kirchlicbem Vermögen im Sinne
]ngc nicht begriffen, Mlcbcs
Gemeinden und KommunalVrrbände gestellt 1. Kirchenv orstan
§. _5. Der Kirchrnvorstand besteht:
1_) in Pfarrgemeinden aus dem Pfarrer, Grnrsinden, welchc eigene Geistliche haben, nach altestcn;
gcwäblt werden; 3) in dem Falle des
Eine Abänderung der Zahl kann durch
und nicht wxniger als vier betragen. Mit Rirckfichr auf die Seelenzabi oder
Präsidenten bis auf zwei berabgeseßt werden Für außsrgcwöhnliche Mübwaltungen vkriretung bewiüigt werden.
Er vertritt die
WerdZn _k_)ierdurch nicht brrül)rt. Sorxif'altj eines ordentlichen Hauswaiers.
einein Kirche11vorstcbcr zu Übertragen, vorstande gewahlt wird.
angeböriger. besonderer Rsndant wrrdcn. _Cin _sdlcbcr Reiidaiir Kircb§end_1_encrn 1111 Sinne des Gcsrlzes born 1
oder R?
iiiben Vermögens alljährlich Lim Schlusse jedes Rechnungsjahrcs hat Rechnung zu prüfen.
§.12. und 3 bezricbiicirn Mitgliedern bei
auf 3_ JBL)“. _ _ J. 13. Der Kirckwtivorstand brriamrncli Bbrfiyrndcn, so oft rs dre (?rlcdigung
_ §. 14. Dur Kirchenvvrstand ist wird:
1) von der bischöflichen Behörde, _ 2) von dem Lgndratl) (Amtshauptmann, kreisrn von dem Y_urgermcister,
3) von der alfte der Mitglieder des Ki _ 4) durch Be cblnf; der Grmeindebcrtrctun in den beiden letzten
durch die bischöfliche Behörde, genannten Beamten erfolgcn.
Kirchenvorstandes.
borsiandes einzuladen. Die Einladung ist, Zustimmung der Genieindebrrtretung bedarf, des Gegenstandrs spätestens den Tag vor der F. 17. Die Beschlüsse werden durcb Sti wesenden gefaßt. Vorsitzenden, bei Wahlen das Loos.
dio Hälfte der Mitglieder des Kirchenvorstand
Theil gxnornmen hat. Mitglieder, welche an dem
schlußfassung nur dann staétfinden,
Kirchenvorstandes unterschrieben.
vertretenen VerrnögeUSrnassen verpfliibtenden erklarung des Kirckyeiivvrstandes bedarf es der
Beidrückung des Aintsficgels.
_ _ HierdUr wird ordnutigsmaßige Fassung des ck
Bestblusses festgc
dig ist, nicht bedar
§. 20. Die Zahl der Genieindevertreter
rmeinden obliegen.
Präfidcnten herabgesetzt werden.
_ _2) die zu irgend einem sonstigen kirchlichen wecke der - ibatigen _odec S_cHUleecken bestimmten kirchlichanVermölZenssztlrziYéhl _ 3) die Ertrage der durch kirchliche Organe zu kirchlichen, ' tbatigen od_e_r Schulz_wecken des Gemeindebezirks innerhalb und außer- halb der Kirchengebaride veraölsxßlteten Sammlungen, _ _ Wo ätigen oder Schul w cken ' des Gemeindebezirks bestimmten und unter die Veruzyaletung Lkrrxixcßlekr)
zivar zu kirchlichen wecken bet' aber unter dauernde Vrrwaltung des Staates odchder bürgxrtllincllxir,
2) aus mehreren Kirchenvorstrbcrn, welche durch die Gemeinde
_ §. 39 aus dem da rlbt be ei - tigteir oder de_m von ihm ernanntrn Kirrjscnrxorsxisber.z chneten BMC!)
F. b. Die Zahl der fur jede Gemeinde zu wählenden Kirchen- vorsteber betragt m Grmeinden bis 500 Mitglieder vier, 500 bis 2000 Mitgliedern secbs, bei mehr als gliedern acht ber mehr als 5000 Mitgliedern zehn.
vertrrrung bewirkt Werden; die Zahl soll jedoch nicht mehr als zwölf
nisse einrr Gemeinde kann die Zahl mit Gcnehmigung des Ober- §. 7. Das Amt der Kirchcnvorstcbcr ist ein Ehrqnamt. Kirchenvorstandes eiiie angermsscne Entschädigung durch die Gemeinde-
§. 8. Der Kirchenborstand vcrwaltrt das kirchliche Vermögen. _ [ernrr Vcrwalmng untcrstebenden Vermögens- 1nassen_und die Grmernde 111 bermögenörechilfcher Beziehung.
_Dic Rechte der ]eweiligen anabcr an den zur Besoldung der Gerstlickorn und anderen Kirchendiencr bestimmten Vermögenssti'rcken
Die Mitglieder dcs Kirchenvorstandes haften für die
§. 10. Die Kassenverwaltung und die Welcher von dem Kirchen-
Durcb Beschluß des Kirckyenvorstandes kann ein demselben nicbt odcr Reibriiingsfübrer gebört zu den
Der Kiribrnborstand hat ein Inventar über das von ilm vcribaltctc krrch_11chc Vermbgrn (Z' 3- zu errichten und fortzuführen? _ Er bat ciner) Voriirircblag der Jabrcsrinnabmen und Arisgabrn auizustracn iind cinen vollständigen Bericht übrr den Stand des kirch- an die Grmcindebrrtrcmng zu erstatten.
Der Kircbrnvorstand wählt aus scinen in §. 5 Nr, 2 _ _ __ _ _ derY Eintritt der tionen Kirchen- voritrbcr eincn «borjiycndcn und «111011 Struvcrtrrirr dcssrlberi, beide
_ _ _ _ der Geschäfte erforderlich M1 t. Durch Beycbluß konnen regelmäßnic Sißiingsiggc festgesetzt werdr-béh zu berusrn, chn dies Verlangt
_ _ ällen, ofcrn cin inner ".“ ' dcs Kirchenvorstandcs Frgcndcrschck angegebexalxirdér Zustardigkert __ _F. 15. Kommt _der Vorfißrnde dem Verlangen nicht nach, oder 111 6111 Vorsitzender nicht vorhanden, so kann die Berufung sowohl als auch durch die im I'. 14, Nr. 2
In diesen FäÜen bestimmt die bcrufende Behörde den Veri en- den aus den im I'. 5, Nr. 2 und 3 bezeichneten I)iitgliedernsßdes
§. 16. Zu den Sißungen sind sämmtliche Mitglieder des Kirchen-
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme dss Zur Gültigkeit eines Beschlusses ist erforderlich,
_ _ _ Gegenstande der Be lu* a - sönlich bcibrrligt find, bab2n_fi_ch der Abstimmung zixchentxbfcrlstselixg per Ber nicht vorschriftsmaßtg erfolgter EinlaKung kann eine Be- _ _ _ wrnn der ir env - zahlrg versan1m_clt ist un_d Widerspruch nicbt c___________ch_v___1;_rstand voll §__ 18. _D1e_Bcschlusse find unter Angabe des Tages und der Anwciendcn 111 ein Protokol1biich zu verzeichnen. den von dem Vorsißenden und mindestens noch einem
§. 19, Zu jeder die (Hiijlkindk und die von dem Kirchenvorstande fißendrn und noch zwéier Mitglieder des Kirchenvorsandes, sowie der
Nachweises der einzelnen Erfordernisse desselben insbe ond , ' s e , folgten Zustimmun? dcr Gememdevertretung, wo, eine ssolche rxotdbkvech-
11, Gemeindevertretung.
_ _ _ _ oll dr ' “1 sein, wie d1e_jentge der gewählten Kirchenvorsteber. “ Mal so groß _ Mit Ruckficht_auf die Seeienzabl oder die besonderen Verhält- nisse einer Gemeinde kann die Zahl mit GenehmigUng des Ober-
zeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzriger. „_ 1
Zu dem kirchlichen Vermögen im Sinne dieses Geseßes 1) das für Kultusbedürfnisfe bestimmte Vermögen, einschließlich
ur Besoldung der Geist* Vermögensstücke und der
wohl- KoÜekten rc. ;
gerlicben Gemeinden zu- solébcn Vermögensstücken, Werden durch dieses Gesetz dicses Geseßes ist das- ist. d.
in Filial-, Kabelleu- xc. aus dem der Anstruung
_ bei mehr als 2000 bis 5000 Mit-
Beschluß der Gemeinde-
die besonderen Verhält-
kann auf Antrag drs
Rechnungsfsibrung ist chuungsfübrcr (:.-„gestellt 2. Mai 1873.
der Kirchenvvrstand die
sicb auf Einladung des
Amtmann), in Stadt-
rchenvorstandcs, I-
wen_ii dcr Beschluß der schriftlich unter Angabe Sißung zuzustellen.
mmrrimebrbeit der An-
daß mindestens es an der Abstimmung
Die Protokolle wer- Mitgliede des
schriftlichen WiÜens- Untcrschrift des Vor-
Dritten gegenüber die steak, so daß es eines
der Kirchenvorstand und auf eingelegte Berufung, f
875.
„ §- 21- Die Beschlüsse des Kirchenvorstandes bedürfen der Zu-
strmmungder Gememdevertreiung in folgenden Fällen: _ _ ]) ber dem Erwerb, der Veräußerung oder der dinglicheu Bc- lajtrmg von Gemeindeigegtbum, bei der Vermictbung- oder Ver- pqchtuug desselben auf langer als zehn Jahre und bei der Ver- _nrretbung oder Verpachtung der den Geistlichen und anderen Kirchrn-
Yienerri zum_ Gebrauch oder zur Nußung überwiesenen Grundstücke uberZTzrebDiJstzerZ des jeweiligÖu Jn__1)abers hinaus;
_ _ei craa _erung von - egen länden wel e einen e i !- lichen, wissenschaftlichen _oder Kunstwerk!) haben; ck 8 stb ck
ber au erorden_tlrcher Vemrßuug des Vermögens, welche die Substapz selbt angreift, sowie _bei Kündigung und Einziehung von Kaprtalren, foferri fie nicht zur zinsbaren Wiedrrbelegung erfolgt;
_ _4) bei Anleihen, sofern fie nicbt blos zur vorübergehenden Aus- bulse dienen und aus den Ueberfchüffen der laufenden Einnahmen ZinrdeTLAusgaben derselben Voranschlagsperiode zurückerstattet Wer-
1) n;
_ 5) bei AufteÜung vba Prozessen, soweit dieselben nicht die Ein- treibung fortlkzufeirder Zinsen und Gefälle oder die Einziehung aus- stehendrr Kaprxalien, deren Zinsen rückständig geblieben sind, betreffrn, und bei Y_bscbließung von Vergleichen;
6) bci Nrubautczt oder erbrblichen Reparaturen an Baulichkeiten, sofern _mehr _uber dre Nothwcndigkeit der Bauaquührung bereits durch die zustandigen Behörden endgültig entschieden ist. Für erheb- lrck) gelten Rebaraiuren, deren Kostenanschlag 200 „rs übersteigt. Jm FaUe des Bedurfnrsscs kann die Gemeindevertretung ein für aile Mal die Vollmacht des Kirchenvorstandcs zur Vornahme höher ver- arischlggrrr Reparaturen, jedocly nicht über die Summe von 1000 “M brnarJ, __er_w_§;te_x_n;ff __
_ er _c )a ung er zu den kirchli emBedürfni en er order- lrcben Geldmrttel oder Leistungen, sdMitch solche nichstj nachf dem bestehenden Rechte aus dem Kirchenvermögen oder von dem Patron oder von sonst besonders Verpflichteten zu gewähren sind;
8) bci Festsxßuvg _der auf die Gemeindeglieder zu vertbeilendi'n _Umlagrn und bei Bestimmung des Vertheiluugsnmßstabes; leßterer ist entweder na_ch Maßgabe der direkten Staatssteuer oder der Kom- munalsteuxr fritziifeßen;
9) bei _Einfuhrrmg oder Veränderung von Gebührentaxen;
10)_1_)ei Bewiqigungen aus der Kirchenkassc zur Ausstartung neuer SteUcn fur den Dienst der Gemeinde, sowie zur dauernden Verbesse- rung des Einkommens bestehender Stellen, und bei Umwandlung bon pcranderlichrn Einnahmen der Geistlichen und anderer Kircbendiener rn Fest? Hebungen oder von _Naturaieinkünften in (Geld, letzteres, so- Weit__nrcht dre Umwandlung in dern durck) die Staatsgeseße geordneten Abloi_1;ng€v_erfc_ibrenT§rfolgt;
_ _ ) “er crner_ _erWendung dcs kirchlicben Vermö ens, wel e ni t klkchlichk, _wobltbatrge oder Schulzwecke innerbalbg dcr Gérnsinée selbst_ betxifftx .F.) “ri xßrststeüung des Etats und der Voraii'chla s eriode; ________1_5) bei Abnahme der Jahresrechnung und E'ribeiéurxig der Ent-
g.
Dcr Etat ist nacb erfolgter Feststellum, dic ZalrcSrrcbnun na eribeiiter Entlastrmgduf szi Worbrn zur3 Einfiiht) der (Herngeind?Z _g_l_i_e__d_c_r_k_ nacb vorgangigcr vrtsublicher Bekanntmachung öffentlich aus-
) . §. 22. _Die Gemeindevertretung wählt bei dem Eintritt der neuen Gemeindevrrirerer cinen Vorfißcnden iind eincn StrÜvcrtreier dcffelYn, brrde auf_dr__e_i__Jak)rc.
_ ie beriammei r_ _ auf Einladung des Vor'iiendcn, 'd d'r es dic bérlrdiginger Geichäfir erforderlich macht. W 1 f
_.5n__Br-trcrr der Berufung der Gernrindcverkrrtung findrir dic Voricbrrrten der §_§„ 14 und 15 finngruräße Anwendung. jedoch mit der Marzgabr, dar; auf Verlangen einrs Dritthrils der Mitglieder der Grmcrndrvcrtrciung dic Berufung erfolgen muß. §. 2.5. Dr_r Vorfißrnde des Kirchcnvorstandcs oder ein bon ibm Yrqcordnctcr Kircbenborstrber (§. 5, Nr. 2 und 3) find befugt, den FLFWJM dcr Geniemdcvertretung mit beratbcndcr Stimme beizu-
)1€ .
_§. 24. Zu dcn Sißungen sind sämmtlicbr Grmrindrvertrrirr s01111c_kék Vorsißcndr_ des Kirchenvorstandcs schriftlich unrer Angabe, des (»)cgrnstaiides waicstens den Tag vor der Siizung einzuladen.
_Jm Uebrigen finden die Bestimmungen der §§. 17 und 18 finn- éicmaxzr Lliiwrndnng, ]rd9ch_genügt znr Beschlußsähigi§eit drr Vcr- ammlring die Arrivesrnbeit eines Drittbrils der Mitglieder.
_ Dic (Henieindercriremng hat das Recht, die Oeffentlichkeit ibrer Sibiingen 311 brichließrn. PorfiéxxdéresckilldßeszrYn der_ri Kixchenvorstande in einem von dcm
.* “ rn rr *„cmein cvcr rctrrn unter r'e ner aus dem Protokollbuche zugestellt. sch [ be 1 Auszuge
111. Wahl der Kirchenvorsteber und der Gemeinds- __ 2 I bib vertreter. _ z, 5, _-8a crecbtigt find al1e männlichen, voll'älri en, elb tä digen Mitglieder dcr Gemeinde, welche bereits ein Zabr gin dsersexbcx, odßr wodMZTl'ch) (?erxLeindeir ("FN Orte sind, an diesem Orte tvobnrn rin_ zu en ir criaien na a abe de d.“ '- 11fi1ck)É111_a_l*eitragen. ch ßg r izu bestehendem Vir ebtätrdig_ sind dicjenigrn, wclche einem eigenen Hausstand bnbcn oder _ctiibfferitliches Amt bekleiden oder ein eigenes Geschäft odcr als Miigiiedeiner Famrlic dercn Grschäft führen.,Ykz-üj W Als i_elbstandig siiid nicbt anzunehmen diejenigen, Welche uriicr Vormundicbaft oder 5)rlegscbaft stehen, oder wclche im letzten Jahre vor der Wahl armut shalber aus öffentlichen Mitteln Unterstützung erhalien oder Erlaß der kirchlichen Beiträge genossen haben. _ _ 5. 26. Von der Ausubung des Wahlrechts find ausgeschlossen diejenigen: 1) tvrlcbc nicht im Brsiße der bürgerlichen Ebrcnrcchte fick) befinden; 2) welche wegen eines Verbrechens odrr wegen eines solchen Vcr- ebcns, Wclchcsdie21berkcmiung dcr bürgerlichcn Ehrenrechrc nach ich zreben kann, in Untersuchung sich befinden; L_) wc_l_c_bc m_r_.1§onk_i_i_rse _s_ich befkinden; we e mi er eza lun ir li er Umla n " ' im Yück's'i/MX 112111. 9 ck ck ge uber ein Jahr _ . :. . ;Zä [bar find die wahlberechtigten Mit lieder der e- m_ejndc, rvel_chc__das dreißigste_Lebeusjahr vollendet haben, fofernGsie nicbt nach 5. 26on der Ausubung des Wahlrechts auSgcschloffen find. „Z, 28._ Geistliche _und andere Kirckyendicncr gehören nicht zu den wablxerxétigiß unddwczblbaren ?RitglÖZi-crn der Gemeinde. _. ... * icman ann u ei it lied des ' und ZerWGemJiZindeXrtretun 1681181. ck Z Kirchenvorftaudes . .“ . as * 1a [ver a ren bet'mmt ' ' WabloanunaD [) k) s i fich nach der beiliegenden §._“ 1. _ ie Kirchenvorsteher und Gcmeindevertreter nd?“ ' _L_1er_r;_t_____i__i_nzufuhrcn und auf treue Erfüllung ihrer ObliegefxrheiilxntJ en. "*- §._ 32. Die Gewählten k'i :: das Amt eines „Kir e WBL oder cines Gemeindevertrrtcrs ablehnen oder nicderLgYFs-Éebe? _1) wenn fie das sechzrgste Lebensjahr vollendet, odcr """"-***". Z; ;vchon sec[_)_s Jab__re___d?__s Y_t___k_ckekl__eidet haben, oder ' _ _ crrn aii ere er e r e ni i ungsgründe vorlie eit V Kranklichkeit baufi e AbWeen eit ode ' " ' g ' z' " dem Amte uiivereinbax sind.[ b , r ienstoerhaltmfsc, welche um lieber die Erheblichkeit und tbatsäcblicbe Richtigkeit 'crrifibeidet ur welche von Zu-
*.*-
stellung der Entscheidung an eme Ausschlußfrist von _zwei Wochen