grab. Tas vorläufige Ergebnis “der UnÉersuxHung bak ja der Vor- rckner schon vorgetragxp.' Der Kohlenftaub _tst em Hoppelker Feind dx); Bergznanms, er 9870171091 die Aagxn und M ex Wsrbex. Die BG- erlxmgsanlggen soUen dxe Expxononen des oblemtaubes ver- Yndern. Die Beamten sagen aus, guf Mont Cenis e'r glles i„n DOMUS JCMsén. Das Ut aher nicht der Fall, sont hai_J dl? Kywstrvpbe x11ch71 so groß sein konn-em. JWT 1uchk man die OchU1_d Wi€det auf/"dqe Arbeixxr zu wäszen, Die Bergqrbei'ter haben „Wer pxk Ynug erkxart: was mjßen uns (1111: „Vorschrrfkey, wenn uns keine x_lsZMsttt geazeben Wlkkx fie durcszberen? Du: Vsnvsndnngxon er'e ÉZUJNZLULU Qt ("EUCH zur Lockerun der BerieseFungSVors-chrrrtcn gefuxx, undeas xrxrkxx Houte' noch ng . Manckoq Arbcifcr kennen a'xxéb di? Großejd-sr Gexaer mckyk Aux Mont (52an ist bis Welter- fyTérUng Znchj m Oxdnung gxwessn, dZs „frisckzen Wetxer“ wurden n1ch1_g€nugchd ZUJCZLULT, ste ichn erst durch altcs Gemäuer, ebe [te an dxe Arbxxtsstslch kamen. « are man allem nachgkkommsn, was die Bsxgpostzsx wor cbrexbx, daxm durfte _dic Katastrophe nicbk so YIM wérdem. Das * randubel 1st_dte kapxkakistxs-che. Wirks-Öaft, das 'e- stkLÖZU dßr Sxchexxt_71g_ möqüchst [7017211 Profrks. Akkordarbeit rst MOsk-xrbsxk,„ das trtfkk tm „Bergbau bésonders zu. Der Raubkau an der n1enschltch2n Gesnndbert Mrd *a-uch heufx nocky bstrxebM. Der BSrgmann )xxUß Kochn _schaxfen, wü] er gkm'xgend Lolm Haben. „ost dx? WaffYrkstng nxckxk m :«rdnung, dann Mrd auch obne BSN? ?- [xmg gßsklwffsw Das sogenamnte ,.thstWgsng-inge“ ist ein; _Aus- bsujxxxég sch1xmmstxr Ark; DSYArÖLitLr sucht seinén Lohn zu USILM, aUsrdm-Zs aux Kosten ([JW-x SLMTHLZT. Der Lohn auf Mont 9an war no&) uyler denz QULÖsÖJlkÉZTVHU dés ganzkn RubrrZDZeU-ß, erst rm MM.J[JJ er uber Yi? FPM Von 1020 Hinaus. DW stüys- h;;tUxxg “(st tm Rubrrzvxsr €aner Rust., Der ergmmm Mrd [TM) x))»,xlxde'nnd [Fin DurchsÖntktIaUsr bekrägk mxr 4:2 JZ-Hrc. Zur NUWTUUg T*Wnk EML JUK? Wktf-xrfÜbrunq, str auch wzäbrenö dcs Bxxrxsks mxsß gsprüfé _wexden, ob fick) SÖ-l-Wwektcr FSTJLN. 'Der K;,“ÖÄSUÜ'MZÖ bxd-cufex «me Lrbökxke Krankenzifser und L*Lben-sgefahr. TLF Y_ßkrlxbsrake mxiffsn mehr ROTHE? crlwachn. NMH dkm GUZZI sollérx YS ams) dis Jntersssen FLZ BLFriLb-s Wahrnsßmen, d. s). fUr mö-x-[xtkM HOLM Proxif sorgen; JU ernem Falke „bak d-ZL ZLÖMWT- WITTUU-g _OMLM BLÉriLHZra't dl? Bézxxkx'lung für Um: Mfßerun? der «U52 ZWETCHPÉ. Ti? BCTrießßräta Und néckjf, w::vs fix sLiU' oÜ-Zn UW .MÜUSU, fck :UMM b€r€chbrgÉ w-cxdsn, fÜr dl-q S1ch€rkck€ch des WÜUCZJ'SÉL mikzquksn, Dazu MUL, _[HUYU ExskuthJCrvakt 96961)er wxxdsn, 112 müffsn bexgpolizsxlikbe BLsUgN-xffe Zrb-Yjen: datmit Lux dre MÜLUUW yon Mißstémden ?;urcöseßan ijUWn. DW elektrtsäx'e „ampß 1592031 UTM Vor dßr Enxzündung Von SÖl-agwskbérm LH MUMM ge- an-xud ax:derck__SrckkekatskamYWn Vorhanden sein. D:? UnsaÜVer- ÖÜMUZZVVks-(ÖTUÖM MÜsWT'W'SLÖ-W aUchaUk We'rden. DLL Yer?- [KUW !!"-“YUM SOUL Urxd Sxäxkrkycit k«SÖ€N,'-Ü€'Y[ÜJLW die_ GLTZUscHa-k «71. EMK wé'xkkiÖL Bcsskruxvg der_VsrhxkasYauä) 1m Bergbau er-d Nur möglick) sßi_n, WWMUTÜS kgplkakistxs'che erffÖQsfsw-Zxsß durÖ “31710 (11113278 crskkz'k 171. (BMW Unks.)
Reickßarßeithinister Dr. Brauns: Meine Damen und ÖULL]?! T:?e trcmrége Kunde Von chm Unglück auf Zeche Mont (Tonis Hat UNTIL gssamws deutsäxs Volk aufs tiefste crsthüttßxt. Wir sind in den [oßten Jahron z ar an Leid und Tod gewöhnt, und der Bsrgbau Hat aua") sonst zahlreicho Opfer gefordert. Aber so UULTWQTTEL mittsn in friod[ichcr Akbcit über 80 bTüHende Mensckxnleben auf dem Feldeßer Akbeit falTen zu sehen, das ist dock) Line farcbtbare, eins erschütternde KatastropHe. (SSL)): Wahr!) Wär txaULrn über die Totsn, die iwrem Beruf zum Opfer gefaUen sind, wir bchuern aufs innigst» "If? Hinterbliebenen und sprechen aÜen diesen Hartgeprüsten unser herzlichstes Beixeid aus.
Die: Rcich§- Und Landesregierung gkaubt im Sinne der HiUWrMebeUkU zu [)andcln, Wenn sis von dieser SWR: (1xe öffent- lick) Vor dem ganzsn Volk auch Men denen aufrichtigsten Dank aus- spricht, die sick) um" did ungMcklicHen Opfer dicse? Kätaskcophe ÖL- mäHt haben. (BeifaU) Sie tut das in «Wr Linie gegenüber den Kämeraden der Verunglückten, diE sich mit eigener Lébensgefahr crm Rsktungswerk beteiligt [)aßén. Das War in dEr Tat echte BETIMMMÖULUL. (“SLIT JUL!) Auch allen andexen, dia an dM Leichcn der Unglücklichen soWoHs wie an den schWQrbetroffenLn LEidquLnden in (11127: Stille ihr LiebeIWerk DoÜbraMn, gilt unfer Dank. Jck), “bin überzeugt, diese und so vkele andere Be- ryeifx: b€zkgmännischcr KameradWast und opferwilliger Fürsorge kaden nie!.)t Wenig dchu beitxagen, den ersten und Herbsten Scéxchxz dex Betxoffenen ZU 'lindLM.
Nun ist die Reickz-Zregierxmg über dieses Unglück interpEÜiert WOKDM. Dio Heiden JntexpeUationen Wünschen zunächst ?luskunst ÜN); dic Ursachcn Des Unglüaks. Die technische und berg- poLizcüickze PrÜfUng des Unglücks ist nicht Suche des Reiches, sOUÖLL'U der preußischen Bergverxvaltung. JHV Vertreter wird nach mj]: die bisHLH'cgen JLUÜULULÜ Echbnisse der Untersncmeg Jhnvn daxkegkn. Zak) 11chnck an, daß außer dsn Jnterpellanten auch viel- leickjt noch andExe Vcrtrcter der Dom Reichstag eingesetzten parla- m81xtarischsn Unkersnckmngskommiffion sich zu der Sache äußern MWM, und dixsen Darlegungen möchte ick) meinerseits nick)! voy- JWZZM.
LUl-xrdimgs isx aUch das Neickxsarbeitsministerium mik Vsrgarbkiterfragen befaßt, 'die in einem geWiffen Zusammen- Hang mit der Unfallverhütung im Bergbau ftehßn. Wir haben (IUZ W[kairrsckyaftLichen Gründau mZt der Stßigerung der Beleg- s(FC-"stL-U, ixxé-Oesond'erc mit der SÉLZJLNMJ der Hauerzahl uns be- fajscN müsssn. Während des Krieges War die Zahl der aus- gcbichzéon eigsntlichen Bergleute so erheblich gesunken, daß nack) nggang der, Gefangc'nen und der Ausvländer die noch übrig- k-lejb-anen Hauer Hei Weitem nicht hinreichten, um die erforderliche FLOHLCUMZUJQ zu fördeW. Dazu _kam dann noch der Druck der Entemrs an die bLkanntM großsn Lisfcrungen. Wir mußtsn deSHalb fast Wal)[los Neue Leute in die Gruben bringen, auch sokche, denen es noch cm der nötigen Vorbildung mangelte. Es ist War jLZt in dieser Beziehung eiw: gekoiffe Besserung ein- gstxcten. Die absolut ungeeigneten Arbeitskräfte sind mittlev- weils axxsßsskbééxen worden, und cm der fachlichen Ausbildung dsr nos; Qbrigun „Mrd mit aUem Nachdruck gearbeiteL. Ter berg- technische Ansijuß, den der Reichskoirtschaftsrat eingesetzt Hat, prüft aUe Mögkichkeiten, den Betrieb Wieder auf die alte Höhe zu bxin-an. Tie Einrichtung der Lehrkameradickzasten, die dazu be- mssn ist, Wx: “)))-(171931 an ausgebildeten BErgleuten a65ul)e[fen, beginm bcreitH il)re Früchte zu tragen, und der im Kriege ge- suuktms Prozentsaß der Hauer dürfte sich infolgedessen bald wieder heben. Auf Mont Cenis sol! nach den Angaben des BetriebSrats dio B&(cszékszafr Weder Ljnem starksn Wechsel noch einem ungewöhn- lickzsm JZ'ZUJ Wgekernter Kräfte untérwvrfen geWEsen jk'm. Jmmcxlzin sind noch nicht aUe nachteiligen Wirkungen des Krieges auf d&: technischen Stand der Grube soWohl Wie auf die Zu- sammenseßUng und die Selbstdésziplinierung der Belegschaft über- WUndsn. Der Anéei! der ausgebüdeten Hauer an der Gesamt- baxegschaft [zar die erforderliche Höhe immer noch nicht erreicht. DM ULUcn Hauern fehlt natUrgemäß noch die wünschenerertL EkZ-INWJ, “Oi? ebyn Um: eéne [ayxgßäbrigc Arbeit 11111035 Tage Vex- mittsén LMU. Die freLwillige Sekbstdisszänierung, aus die ich eberx hinwieéz, kann im Bergbau naturgemäß Wenger Wie ander-
wärts entbehrt 'weWen. Sie hat aus naheliegenden Gründen in der Krieg?- und RerlutionSzeit sehr gelitten, und sie läßt auch heute noch zu wünschen übrig. (Zuruf bei der Deutschen Vokks- partei: Viel zu Wünschen übrig!) Insbesondere tritt hier und da ein gewisser Leichtsinn auch den Wichtigsxen Sickzerheit§vorschriften gegenüber immer noch in die Erscheinung. (Zuruf boi den U. Soz.: Warum? - Hört! Hört! bei den U. Soz.) -
Angesichts dieser „Zusammenhänge ist zurzeit eine gekoisse Er- höhung dsr Unfallgofaöxsn leider néclzt zu wcrkknnen. W i e U) Ü r 2 ihr zu begegnen“? Tas ist die Frage. Man könnte fich vieüeicht fragEn, of) Vorschxisten über die anteilige Zahl der Hauer em dex Bclcgsckxst odér ancé) dcr neuachbilsten Hauer an der Gesamtzahl der HaUcr und Übßr deren Vertßilung Unter die Beleg- schaft erfordcvlicl) sind. TUS ZU cntsch2idcn wäre aber auch nicht Suche der ReZäWngcUMg, sondern Angelegenheit der Bergpokizei. Jedenfaüs ist erfolglmrsprecßender die rechte Ausbildung und Schulung ÖL]: Bergleute, anf die dL); exstc Jnierpellant mit Recht so großen Nachdruck gelegt hat. Daéei müßten Vor allem die einzelnen Gefahren das Bergbaus, iHre Gcgsnmaßregeln und die einschlägégsn bexgpoliZeiliMn Voxsckzxisten eindringlics) behandclk Wexdsn. Man ist nUn eben jcßt daran, wie eben auch berkrerkt WUTÖL, die Pfkichlfortbi!d11n51§schu[e für junge Bergleute Vom 15. bis zum Wchndßtxn 17. LobonZZahre einzurichten, Wenn aber diese FortbikdungHschulen dem WWW Manne eine genügende Kenntnis vom Grubenbetrißb und ssincn Gefahren vermitteln WoUen, dann xvärc nach Meinung der Regierung unbedingt auch eine glcickjzeitige p “( aktisch e Akbeit unter Tage erforderlich. Die aber setzt bekanntlich erst nach „dem Vollendeten 16. Lebansiahre ein. Man Würde deshalb einen Weiteren Ausbau dieser Schulen ins Auge fassen müssen, sofoeit man mit ihrer "Hilfe die hier erWogMe Bildnngs- Und Erthungsarbsit
.leisten wi_[l. Uebrigens hat der Saarbergbau schon vor dem Kriege
ein verhältnismäßig Weit ausgedoßntcs Fortbüdungssystem besessen. Für die späteren Jahrgänge, die nicht mehr dicse Fortbildungs- sckmscn ÖLsUckMU, müssen die LEHrkameradsch affen die Hier gsfordcrte AUHHildung [Listen. Die FortbildtxngsscHulstagc liegt Mcdorum dor Z'Uitiatwe DEL Länder' ob. "
Die Reichsregierung ist Weiterhin interessiert an Feststeüungeu über das Grubenunglück unter dem Gesichtspunkte der Be- triebsräte und ihrer Aufgaben. Diese Seite de): Sache ist eben auch ausgiebig von den Jnterpellanten zur Sprache ge- bracht Woxdcn. Ob die Betriebsratsmitglieder ihren einschkägigen Pf[ick)ten nachgekommen sind, das ist die eine Frage; und die andere ist die, ob die geseßlicßen Bestimmungen auf diesém Ge- biete Hinreichende Befugnisse geben.
Seitdem an die SteÜe der Sicherheitsmänner durch das Betriebsrätegeseß dic! Betriebsräte getreten sind, sollen die Gkubenbaue von ihnen regelmäßig befahren „und auf ihre Sicher- heit geprüft Werden. Das geschieht heute. Auch die vom Unglück betroffene Abteilung ist noch zWei Tage vor der Katastrophekvon dem zuständigen Bstriebsratsmitglied befahren Worden. Dabei ist nichts Gefahrdrohendes von dieser Seite festgesteüt. DieöBe- kämpfung der Unfchgefohren im Bergbau [)at in den letzten Jahr-
„zßhntcn "beträchtliche Fortschrixt€g6a1achk Das Wird man aner-
kennn müssen.“:Es kommt „ungeheuer vielssxf .die ZéMssenßafte
' Befolgüng dsr beWährten VOrschxistcn soWohl 'duxél) Beamte. wi?
durch Berglsuée an. Gefährdet doch die lekchtfertége U'Lßé-xtretung solcher wichtigen Voxsckzristün nicht nur du:? eigene ch'én', sondern auch das zahéxeiéhcr Kameraden. Es ist dexZHal'b, (Luck) eine über- aus wichtige Aufgaba der Bstriebsräte, M die Re[egschast in diLsem Sinne erziehlick) einzuwirken und das Verantjvortungsge- fük)! jedes einzÜnén Bergmanns „zu Wecken und zu stärken. Im übrigen wü11scht die Reich?;regiexung - darin geht sie grundsäßlick) durchaus ein:? mit dM Jnt9rpel1anten - Line tatkräftige und wirkungsvolle Mitkoirkung der Betriebs- räte bei der UnfaslVLrhütung. (Zuruf 13011 den U. Soz.: Sie [)absn aßer nichts zu sagen!) Sie glaubt aklerdings nicht, daß das, Was 1th im BetriebSrätLZLsetz steht, lediglich Weißc Salbe wäre. Sie ist vielmehr der Ueberzeugung, daß die Be- triebSräT-Z bei richtiger Anmendung des Gesetzes sehr Wohl auf dem Boden des gclwndsn Rechtes sick) _enkspreéhönd ge[ten machen
* könnne. (Sehr richtig! bsi der Deutschen Volkspartei.)
Die Betriebsräte bcfißen nach dem BetriebsrätegesSZ sonws)! gegenüber der Bekriebsleitung wie auch gegenüber den BLTJWVTST- beamten wichtige Befugnisse hinsichtlich der Sicherheit des Bc- triebes. Sie können Von der Betriebsleitung gemäß § 71 des GL Wes nicht nur in bestimmten EinzelfälLen, sondern auch hinsicht- lich des aÜjährlich aufzustellenden Betriebsplanes Auskunft ver- langen, sotveit dadurch die Sicherheit der Belegsöhaft gegen Unfaü- gefahren betroffen Wird. Scheinen die bsabsichtigten Sicherheits- maßnahmen dem BekriebSrat nicht ausreichend, so kann er' auf Grund des § 66 Ziffer 1 und 8 des Geseßes Aenderungen und Ergänzungen seinerseits in Vorschlag "bringen, (Zuruf links: Jn Vorschlag bringen!) - Ja. -- Geht die Betriebsleitung
, [)*wrauf nicht ein, so kcmn er nack) Ziffer 8 bei dßm Bergrevierbc-
amten 'die entsprechende Aenderung beantragen. (Abg. Winne- feld: Was sagen Sie nun, '.Ucine Herren!)
Es ist durchaus Wünschenswert und zu Hoffen, daß sich zwischen den Betriebsvertretungen auf der einen Seite und den Bergrevier- beamten auf der anderen mehr und mehr ein erspri2ßlickch Zu- sammenarbeiten entWickelf. Was die Reichsregierung tun kann, Um dies zu fördern, das ist sie gern zu tun beyeit. M1: preußische Herr Minister für Handel und GWerbe Hat bereits zu Anfang dieses Jahres allgemein angeordnet, daß die BergreVierbeamten “fich vierteljährlich mit den Betriebsräten aller größeren Gruben übex Maßnahmen 3141" UnfaUHerbütung in Verbindung seßcn. Die Reichsrégierung Wird ihrexseits bsi dcn Regiérungen der Länder dafür eintreten, daß die Bergrevierbeamten angeWiesen Werden, vor Erlaß wichtiger Anordnungen hinsichtlich der Sicherheit der einzelnen Betriebe (mä) die Betrißbsräte zur Erteilung Von Rat- schlägen und Auskünften Heranzuziehen. Dic Reich§rcgierung WLW ferner allgemein daxauf Hinwirken, daß auch die Betriebs- leitungen "bei AufsteUUng des Vetriebsplancs den Betriebsräten Gelegenheit zUr Aeußerung in der angegebenen Richtnng gebeu. Eine ErWeiterung dsr Bestimmungen des Betriebsrätcgeseßes scheint uns hiernach nicht ekfordcrlick) zu sein. (Hört! Hört! auf der äußersten Linken.) Dic: basthriebene Mitwirkung, DZI dic Jntsrpcklantcn gcwé'enscsß Haben, ist «mf dwm Voda". dc-cx; gclfch-M
KAI, fo so!] an;: das zar Mahnung dienen, Welck) dornenvolke', gefahrvolle Arbeit dort unten im Sckwße der Erde für das Ge- sathO-hl geleistet wixd. Ick) hoffe, daß unfex Boll deshalb auch stets bereit sein wird, den Bergarbeitern gegenüber Foziale Ge- rechtigkeit WWW zu lassen. Die Bergleute, ch bin ich ebenso gswiß, werden muß Härtester Arbeit und LZkensgefahr, die nun einmal ganz nie zu bcskitigen sein roird, ihrerseits nicht ver- fehlen, in der Stunde der Not auch der Volksgemeinschaft das ihr schuldige Opfer zu bringen.
Preußisckyer Bergrat _Haßfeld: Auf der Zeche Waren zwei Scbächte Voxbandcn, dar _eme zur Förd-Zrung, der andere „ur stter- abführumg. An? der fünskén unh [Yu Sohle in 600 - eker Ticks Hat sich der Un alT crcignkt. Di? 'tfsrfitmeg waksebr gut enk- wickelt, jkdcs xxlöz srhjslt sémsn “Wskxerstwm. KoHlEnstaub war natürliél) vorhanden. „ZU [CML]; 11:11chad[1chmach_xzng _war die B.:- riesesung Vorgesehen. Die srfyrdcrlrckxn Anlagkn jmd [m großEU Und ganzen auch Vorhanden und zn Ordnxmg gkweseU, an einer SWM «[[Zrdings nicht, absydas ist mckxk dis STeUe, wo das Unglück gosch21cken Fc. Nack) den ZLUJLUQUZsÜZLn, bxsondxrs ckck nach dkn Aussagen der
?ikglreder He's BetäeböausfÖUsjcs, 1st_ dre Berieselung vorsckyrifts- mäßig angesUHrt worden. “I)as Bekrrebsratsmifgiied, welchesx jede Wock)? Einmal die Anlage befuhr, bak an chebcn, da[? ihm Mängcl uichk bLkannk gswordßn sind. “_LWsL-Z dch) ijd der Un allstätks. Von dkm UnfalT se1bst, 13011 dEr prlofix-n smd die bLiden Schächke be- troffen wordsn, außerdkm smd NaÖsÖwaden durch eine Verbindung in Line Nachbambtkilung gslangt und haben dort den Tod Don zxvex Berglßuten Dsrursacht. Jm (33113611 'smd 8?- Bsxgleute zU Tode JL- kommcn, 79 verlsßk worden. Die mechanische erkung dcr Explosion War aaßerordentsicky stark, dis Förderwagen smd zusammeygebLocHZn, Lbsnso LM Tkil dEr Nucrstsbendßn Balkén. ' Cin szifslsfrexex «ck11xe auf die Ursache der Exp!ofion_1st zurzeif mch“; mÖglch), ob die' MUM UnTersuchung zu weitkrsr AUsHLUttnq-,fül)x€n wird, stehf dahm, In der Hquvxsacbe Hal bei der gamzsn E loswn KoHlenstgub mitqewixkt. ;Ob dlc Entzüxxdxma etWa durck) “Sch «groekter emgelkttet wokdsn ist, rst ein'? skb; unwahrsÖLinkicÖL N1mak7me. Man wird viekmsbr an- nsbchn mix en, dcxß es ck um _eiNe Koblenstaubexploswn [WMW Anders als UTÖ emen «(lm konnke die Entzündung des Koblsw stnUbLs nicksk Herbeigxfübrt wcrxcn. Di? Schießarbeik darf Um: dnrch SÖisfzmsiskyr auögkfüerk wxrdsn; die hsidkn in Frage kOMMLUDM Scbießmxistkr, von denen der einc? tot xst, der andsre azn Lkben gs- b[iek)8n ijt, Haben s1ch (1er Nicht an dert (“*.*-Ml]? dEr Expkoswn bcfunNn, Von ihnen kann dN“ SCHUH niÖf anggeben worden sem. Es muß (xlso cin «Udsrer dsn Schu abgegeka [)CÖM. In Linkm der Qixsrschläqs wurden WKÖ der Exp ofion nocky zwei Schüsse VorZßfundsn. Mles in allem _muß also gesagt werden, daß nach dZm [sher Vor[x€gend€n Materxcck zweißlsfrci überbaupf_ 111chks fkstgßstM wordén xst, daß (x_ber Jndizren Vorkyanden find, die darauf H„inwetsen, daß es s1ch uxn LMM Dynamitschn Handelt.“ Es fragt fich mm Wettér, 11912 dw Exploswn LiUe sol 2. Ausdehnung geWrnnM konrxts, wmm dle BL- riésÜUUJ ordmunßsmäßig fnnkkiorxierke. Nun ist dLLsLZ'VOkk-U'mjngs- miLtel «er nur sehr unVoÜkommen. „Man dar'f sich mcht Poxstsllen, das; M Kohlsnstaub durch „die Berieselung ka_l(l11Mr€ ZLlÉ- VOÜ- kommen unschädlich gemachk wivd Er nimmt dre Feuchxgketk nur oberfläckzliéß an, und unter Nm Einfsuß dcr BéxpeYterqng trocknet der feuchte KoHlenstaub aÜmäblicT) wiedxr..ab. Najurlrch ist es„auch un- möglich, Hinter jedem Kohlcxéßankr einen besonderen Berxcsqungs- meister 07:81; ein Mitglied de? BLTrie-Zsrats zu stellen, Betuemsm Dynamitsckyuß entsteht n-atürltcko nsuer Skunk). Zur Durcbfubrung wirksamerer nschäd1ichmachung dßs- Kohlewstaube? 11]: das SFemsZaub- Verfahren in der Einfüerng beFriffcn. Der_Stemftgub wxrd mxttels besonderer Apparate in die Ab austrscken bine'mgbexrxekxen, er gxlangk au dahin, Wo die Beriésckung nur sexkyr Mmg dmdrmgk, so tn dre HO [räume, und er bleibt imMLr Vorhandßn, xvaHrend das Wasser abtrocknef. Auf einer Neiße Von stken 1_st dresss neua _Vsrfabxen versuchsweise durchgeführt, aÜgemein n_och_. tzrclxk, da, noch eme Recha vonFragen vorweF-zu [Hsen 1st,--so auchdxe Vondem erster) Inbet- pellanten bereits bcqurts FragßZÖer 'Etx'jwrrkung Hes _Gestmnstaubes auf dM Organiömus, .. BiÖlW?" [Md SÖthupgen m drefex R1chtung nichtzfestzus1ellen geMseU, es wird BÜHLL" dxe vsrsqchswe1sx Turck;- füHrUUJJWczhl etwas beschleunigfzwsrxen konnen. Erne zwsckez; M9 : nahme ist die Einfühxunq dux elektrxschcn Gruöemlam _e. Fur Yxee, CinfüHrUng se k sick) dre Bcr, behörde em, Vyn allen. rubenun allen find 90 % S sagwettérexplownßN und 13911 dreFen erexgnen sub 5 % durch die Sich2rheitslampem . NLTK daf; d1€se scyadbast oder Ehlerbafk skin müßkkn, fie find eben m t vollkommen, und [)1an kommt, dg tbre Jn tan-dhaltung-und die Lebkrwachnna derselben an eroernÉlxx schwierig ist. Wenn in cinsr Gxuke' _ Mann Belxgsc th samtlrä) damit auSgerüstek smd, ist es fur dre AUffiÖiZbeamÉxn emfach cms- JLsÖWffLn, jede ein elne Lampe nachzusEH-m. Gegen *die Schlagwetker brauchen wir vor a em Linx SYÖLrhettslampe. DLL Bsdenken ge.;zen die elßktrifche Lampe, das; ne kenxe SÖWgweYt-Zr anzergk, sm?) gerzng. Jm RLVZLT Hamm find grundsaßlxck) eleertscße'Lampen emgefubrk Und dork Hat seit 1909 nur in wenigen 'FalTen _eme Explqs'wn statt- gsfunden, und in keinem Fall ist ein Arbetker exstrckt, wezl xm Schlag- Wetter nicht bemsrki wurde. Wenn man mxf'dsyEmfxzbrung der «[ekfriscM-„n Lampe so lange-Waxisn walte, brs em Mttxel EJM Schsagwsfkersplofion gsfunden 1st, fo_konnte_mc_m unendlzck) ange Warten. Um ie Verbesserxmg der techmsch2n Emrtchtungkn rm Berg- bau bemükzt fich die preußische BsrgNrwalxung fortgeseßf, fie bak Fur asse Spezialfragen Sondexkomm1sfiynen Ungßsetst, „dEr'en Vorschlage prakéisch durcbxxsfinLt und in PoltzßrVexoxdnungen duxcbgessßt werdey. Das; im praktischn Grubsnbkiriébs mch «_Ues so ist, wxe es [em soklte, leugnen wir nicht. Auck) mit dxr Ausbildung der Bergleute smd wir vorgegangen. Die Schie werter „werden auf der, Strecke selßst angebildÜ. m weskfälis en Keßler werden aux!) Fxlme: wor- Mfübrt, die die 1321: chiedemxn Möglicbkexken von UnfaÜEU und O_on Verhütung darsteUen. Die EinrichtuU? von Versuckxsstrecken wxr__d qxeichfaUs Weiter betrieben. Der prLußtkche HaUdElstmxstZr Hak dxe Revierbeamfen berkits angewiesen, tmt den Betrtebe-raéen , - sprechungen über Unfallverhütung zu pflegen. NacHden) dtecx-Bsxrxehs- xäte ein eführk find, entspricht-es unserer Anfickk, daß dtese Qy-skxtuttqn (zuck) auß dem Gabiet der UFQÜVSrHütyngnußbar gemach: wrxp. Wrr Hoffen, daß sick) ein erträgli „es Verkyältms zu den Betrtebsratxn an- bakmen wird. Der Handelsminister bat auch_der A'nregung,_2_1ne [)e- sOUdErL Kommission, die man als Grubey-S[(SerH-etfskomrmsswn be- zeichnen könnte, einzusehen, durchaus zugeskxmmk. Aber wexm Prcufzea eine solche Kommission bildet, 1v-Ürd2_eme ander? Kommtsswn durch das RMH nicht einzuseßen sejn. WU; Haben em Fntexeffe 739qu daß das Unglück drestlos aufgekTa'rk wud, aber es muß aber embettlr Vor 6 angen Wer en. „ - „
g u Antrag des Wg. Pfeiffer (Zentr.) fm-det dle Besprechung der In erpcskafwn staff. _ „ * „
Abg. KocH-Düsseldorf (Dnat.)_: Dre Entstebxm des Unglycks ist noch völlig ungeUärt. Der Unter1uchan Eauöscbuß „11 |ck) bemyhk, die Ur's-achen 'fsstzustellen, er Hätte aÖer € Msogux zu HaUXe [71809231 können, denn er hak nicbts anderes feststellen konnen, als was dxe BergbebÉkds UND" .die SaÖUerstän-d' an 'uns gescc'gf Haben. „Dykk waren GacZMrständiga aM PMW U;“ Nick)? PVÜUkEU um_ ybxßktWL Feststellunkgen vorzunehmen, (Widexsprxzck) [:“-«.). Der Polttlker, der a_ie _ist„ atm keiv. objektich Urkerl faÜen. Dxe' Grenzxn der Zu- Fn-drokett zwns n „dem Renk) und „Preußsn anssep eklart WERDEN.
[e Unglücksfä e EntsTc-ben “dqrch .die Gefährlxcbskext s Beruxfs an [nh, _dyrch Mßngsl des Beerechs wnd durch .die SÜW) Her B8- Bxksxlvptexx. (“.?-im: bes-MZSW Gsfäßrl-Wksif ((DSL das Maß des GL- wöhnlichen binaxxs weist _d_ie_ Grqhe MW CEMS nicht auf, (Zwisck-Ln- ryf [&nkß) Sie, Herr CXUPLLTJ, smd ];: SaÖVSrständt-g-xr auf (10811 Ge- bieten, vgs T_raue iK mrr mußt zu: unxd ich spreche hier nicbf gls SgÖststadeger. ach AUSs-age Links g links stebewden MLT- [zedxs dss Bstricßsrats„unkd an*derer Mitglie er WMW die kec'.k)ni-schi?n ßmrrchbungem Wettersuhru'nq, Berieselun usw. vonomme-n m Yrdmrmg, AW Herr JMÖUsÖ bak das a es fssbgesteüt. Auf einer ÉÜTCCFS PWM allsrdinxzs NV'kU'K Dsr Berie-selun-„q gefoth, aber “dikse
„ , . , . __ _“ ., , “,“/“1“! “*„ ,', "71:4!“ -.. Y„ .“! “. K;." " *, ," , _ , *UVP)?» 77,00) dum, U:» [(L) ([)le Dax'zzstcgk !)adk, “*.-31,1 KMUs mogjnx), : «“F“ ')“,ij “_ [ur [*I“ _(K'Ä) Ü, *[J'J "Us Uchks-MM [" BUMM" Q _ „ „ . _ .. „“ ! szmn 113», Wo WWU «» *.)x-UWUDUUCF cm:) DM Nexben der Meme „2,41an UNO .Herren, Wann 11311: duch dax: Unglncx WU “ **
J?»:[«:asc1*-,:-1 B:)»WUM gsaonjnswx'r“ ;)is Zsugen sin&) in solchsn Fällen
Mont Cenis erneut Vor Massengräber braver Bergleute gestellt „ g:“:x-Fxx-„qéé ::; z-„ucücThaand, sim "z.'*-cxrmn1e:1kari-schex Unterswchungöaus-
, - 9 22191191 wie ein Gericßk, Zengen u' vernehnjen. " “KUZTLIZTÖHÜÖÜÖT cinsr Ych'ckulD-Ung 7:1_1rch €??th Akbextmt, TZI *;st vor dsr (FxPlosiOU _skstJsstcUx, LÖ“ smgt "ck, ob WWW QYDÉFUWMN fick? SPWUWWff VcrscHaUC-m komnken," und dress „R::kthst :,wgsgeben novden. Bei DMU Sachlage konnen ?rvxr EQSWLs ÜMUIZYM und müssen "die_ UntxrsuÉung der Beßg- MkYberlassen, eben muß naturlichndxx M eprüxt werÖen. Sache der Sachverstandtgen und der Berg- MM es u PTYM wo geHcss-exk Mkdkt1_ kaxm. Auch aux 1:19 MÄZLLIU ?ij AUT CTU! en Pflxckyt MUß WM gsfkgt *khungAber *Vlikikscbes Kapita_ ,dar aus €*:an Folchn Masse)» OY“ ni'cbi ge?» en weryoy em so_chesYn-gluck :st VoskSu-wgl-uck .lut [xt über “Der Harteipylxté. Damxt wurDe man den Bergleuten eLeGefallcn tun. (Betfakl rechts,) " . Winne eld (D. B;): _Diese Bezprechmvg hatke er ent- beér erst na dem voUstan-“dxgen Mschluß Yer Unkxks-U“, ng -: den [Man. Die politkschen Momente m-ussen Ener voll- W ausscheiden. der Skundexer Gefahr stellt_der Berg- lgzxcre Politik zurü - Der Ab» Pieper "hat .das *sachche Gewet ".nqen uukd WeltansxbaUM-vagtßen bebcmdoelt, Das ge-amte l“'cbe Volk ist Wkck) dieses U __u „betty n; dex Beruf des erg- kÜs ist vor allen anBeren ge «&le ck) bor anderen Massen- [Lcken im Bergöau; wie namentlt_ auf der Grube Radbod, wo ' 1ÖJeZgleute verunglucktem bal sicb dxe_ UYU mckyt feststeÜen lassen. „ß alles Vevsucht werden, um dre cblagwetterexplofionxtx zu PWM, Leider fmden bei qllen Kleben GelSan'be1th poltt che .?„Merseßxmgen statt. Du;- „, ote FaD-ne s meh: ., er ";;“;[jsmus als Maffenmör'der. Auch Her Abg. " „ “hat mn Kuni ungeheuerlxche Anklagen gegen dre BLWÖQHOM evhoben “i“bre SUMWZLMW VU-[ancHN deEr WMe W! en, daß n- m
orbeugung von
', :- Ber setz wie na fallver ychertxngs-gese dre YFM? ja g:??ckyf auédgescha tek werdxn kaan. er verheerend 7Y91sußerunMn wirken, beweit u. a. em Brtef, den :ck) aus Hexzte M*und von dem ich Gebrau zu. machen aufgefordert werde; tate es njcht, so drohk der Briefsckoxexber, sich an emxn AbJWrdneken Qinkxn zu wewden. Dieser BMf erhSht zum Text eben o'ikche An- Qn Der Brixfscbr-eiber (“crx fick), we-nnx er. mem-t, [ck var-de den xef'untérfcblagM, i bringe «km zur dffentlt KennEmS. * parliest den BriLf. Der Wrw-bßxat der e _ .
Rcvier 'm besfcer Ordmmg ser, dabe1 bestebf e]: auskckysxeßkr aus mUnisten (Hört, Hört! rechS). Ick) babe n);1ch,sLZ[t gberzexxgk, diese KoUegen tüchtige Hauer und AJZ anstandxge rberker smd, ibre Plickyten nicht Vernachläsfigt ?"". Eme Schlagwetter- [Ufion tt chb meiner Ueber uq-ung vollt außgeschlossen. .- mit dem UUtersncHu-ngsauss ß_d1e Gru befahren. Wexter- ammlUngen konnten mch“; stattfrnden, SÖYagwetter von uber - smd vvn Dem zuständigen Einßabrer wur ezn-tge Male festgestellk den. Zwei Betriebsfübrer haben fich dahm angespwchen, ,da sah um eine Kxoßlenstaubekaoswn h_awdelt verurjackyk durch 5?ng :ménitsclyaß, Die beiden Betrieböfubrer enn? [ck) als gewxffen- :s BMM, denew ick) ses) jahrela-ng als Arbevter unterstellf 'war. «Nen [inks gerichketen [ältern "rst verlangt Mden, daß bei der tersuckxunq aU-ck) dre Arbei-ker vernommen werden' aber „an* der rest- n Aufklärung durch die Arbeiter fcbkmt nvcht aÜen_ Tekken gel en sen zu sein, dsnn es wurde ßsanÉrqgt, den BettreYSxat von r .crsuchung auSznsckz-kießen, ( Okt, bort!) Wenn. „wberbaupk Ar- ek zuge ooen werden sollen, ann kan-n es. dock) n_1cht daer cm- «men, oZ fie Kommunisten oder Deutschwaktonale smd. Ww. steht in Wikklichkeif mit der Hmdhabung_u1xd d_er owacbtun her -[izeili n Vorscbxifteß? Dre Dxsztpkm rst gberaa, au Tm rgbau, se r aelocke-rk. Wir könnewuns nur schu13xn„ wenn «Us [e über die Verbü'ansmaßnahmM tm Vertrauxn mvtemzander und 'nander einVerftanden sind und fie armZenden; dze Verqmckung mlt erkscbaftlicben und parteipolitilYZn Rucksickotxn tft vom Uebel. In letzten Jahren smd 120000 „fremde Manner angelegrk worhen. raus erklären swb dix großen_ GLÉÖVM, denen der _Yexrreb jekt „. WM. Es ist eme traurtge rschemu1xg,„daß bet M21; „ _ .? nbext bcvu tsächlich Von dew Mebrbetkssoztal-csxen der wl'xlxck)? .ndvunkt FerVorgekebrt wird. Ich werde von- tbnen ang r_1f en, ! ich auf der chbte-w sitze. Auchauf dor RecbÉer) stßen annex!- Frauen, die fiir das Volk dasselbe warme Empfmden babe_ _ 8. Wir müssen aux einer Grundlwge „_usammensteben, dre Ine seitige persönliche - wg nacht gussck) reßt. Usher,d1e pe_ on- 71 Gegensätze hinweg müLen ww fur unsere Bergarbetter wtr en, ii fie m Zukunft vor so rchthcrrew Kadast-ropßen bewahrk erdM -die Arbeitsfreude bebalT-en Hte fie rwt'roendtg haben, um ihren LTM Beruf aqu-ufüksen. (Bet-fall recbks.)
Abg. an s ck) e k ÖSV): Was nützen diese Ausänanders ungen
einem oscben Ma enunglück. Diejenige» welch? den Ar el_tern sr ibre Begebrlick) eit vorhalten, soUtxn einmal dre Szenen eines -,en Unglücks mit ansehen um zu begxerfxn, xvelcbe Verbrechen a_n Arbextern begangen wirß, Die Unaluckßfaüe tm Bergbau„m1t en ereignen fich in einem ort. Das sollte em sogenannter Arbeiter- re1er wie HLN) Winnefe bedenken. (Abgeordneter Beuermgnn: nd Sie denn Arbeiter?) Ick) kann anen_ den_ Koblxnstcxub 321 ep, auf meinem Körver in dre Haut_ernger1 t xst, Ste,mcht. 12 Wii! ibi die Unfälke nie genau wreder, a „er 1mm_er gxbt'man den MLM ie Schuld, während in Wahrheit “me Befrrebsetnnchtungen ngelbafx smd. Es taucht xt wieder das alte System der „So!!- erung auf; wenn die ' Pranuen mebr be-
'e
& erger auch keine . "M1, so werden fie doch in anderer Wetse bxlobnt, damit 1? auf Axbeiter zur Steigerun der Yverung drucken. Herr mne-
lut so, als ob solche Un älke ni f zu vermei'pen wären. Gennsz'tt Bergbau gefährlich, aber olcbe affenynglucke brauchtetz'rßcb m „,t MMM, wenn die Ver ütungsvorsclyrt ten beacbxet wu en und *nur auf dem Papier stünden. Auf oyt Cenzs war durcbaus *! aUes in Ordnuna es haben ja tekilwerse Strüequngen stalt- Wsn, weil es an Wasser fehlte. Wir haben xa bet der _Untex- “U"?! festgestellt daß an einer Stelle dte_Beneselung mcht m xnung war, weii ein Stück Rohr fehlte. Dle Strecken ollen d_och leselt werden. Ein Mann,!)at einen verlapgten,S auch mcbt Ommen, und der Betriebsdirektor hat auf meme Wieder olle Frage ot angeben können ob genügend Schläuche Yorbandxn sind, Es tsi scbweres Verbre 11, wenn man den Arbeüern n_tcht dqs Wasser . Bkk'leseln liefert. Die Arbeiter rieseln aÜerdmgs mehl gern, [fie dabei na werden aber darum mu man fix dazu anbalfen, auf k Strecke so te ein Rieselmeister für ie Berxeselu “Verantwort- * ferry Da beschuldigt man aber aewöbnl'lcb die Ar etter, daß su: Strecken nicht berieselt bällen. Seit dem Oktober 1910 hat der 0er MWHSUI- 34 mal Wexxec, daruntsr aucb explostve, dor- "ÖTU- " €**“ im Wetie'cbucb steht nichts ?*Wn. Da mußte mag! ' fur SQUARE sorgen. Wie kann 17...» da [e_ugnen, da ,die "bLMÜML äHrlick) ist. ue hat doch gerade dre Bergar ext_er gerutte". dax fie die ur tbaren Geisa ren erkexmen lernten, m e". ÜL stehen, das ist ein unvernäng'i s Verduxnst. _Man [Yat 18011, Yer Unkersuebungöausscbu hätte zu Hayse ble1ben konnen; [ck) “ dczfur, daß er viel eher hät e da seiy mussen. Das Oberberg- t"Ulßie standige Untersuchunaßausschüffe emseßen. DW Berg- ",mkkn haben wir deshalb nicht bei der Uniersuchunqnbaben wyllen, *! fie TS find die eigentlich auf die Anklagebank Teborten', weck sie befangen a zulebnen waren; steht es doch fest, aß zmschen den I"!" der Aktxonäre der Zechen und denen der Beamten eme auf- 'lqe Analogie vorhanden tst, so da man ganz von selbst auf „dae kMUfun emeö gewißen Zusammen anges kommt. Daß Arbezter .offk" oben, kann ock; auch daran liegen, daß zu wen) Scbjeß- xster vorhandßn smd, Wir müssen dafür sorgen, daß dre e „furcbx- "* ' faßten dem Bergmanne fLMMHÜÜLn werden, datmt, wxr dhe? UM: selbst der SIM) an diesen Katastrophen gezteben
„Prenszischec Minister für Handel und GeWerbe Fischbeck: eme Damen und Herren! Der Herr Kommissar der preußischen gierung Hat sich vorhin bemüht, in unparteiisckzer Weise has gsbnig de': amklichen Unferfnchung darzulegen, und Wer “tkm “571 hat, wird die: Ucbcrzengnng geWmmen Häben, da[“, fick) die kgbehökde wirklich bemüht hat, in dieser Unkcrsuckzung obne
als am vorleßten Montag dass Unglüc! passiert War und am Ticnskag morgen uns einigermaßen über die Größe dickies Un- gkücks Bericht gegeben War, die HMM, die diese: Fragen im preußisckzen Handel?;ministerium bearbeiken, ersucht, sofor: an Ort und SteUe zu fahren. Und als Sie, meine Damen und Herren, hier am Mittwoch vor 8 Tagen Ihre Beratung Hielten und dabei gesagt wurde, bei solchen Untersuchungen müsse der Betriebscal mthirken, das seien die geeigneten Leute, die würden objektiv die Wahrheit feststeksen, da waren meine Herren mit d e m Be- triebsrat längst unten in der Grube und unkersuchten diese Sache. (Hört! Hört! rechts.) Uns ist es niemals eingefallen, dic Betriebsräte aux-zusthalten. Im Gegenteil, sofange das Vetriebs- vätegeseß besteht, babe ich mich bemühf, den Betrieösräten dic ähnen gebührende Stcnung zukommen zu lassen, und immer Wieder die Herren meiner VerWalkung angewiesen, daß sie sich mit den Betriebräten in Verbindung zu seßen, sie bei den Befahrungen der Grube heranzuziekxen und zu hören haben, welche Wünsche sie Haben, und von ihnen die Anschauungen der Arbeiter kennen zu lernen. Und wenn ich selber eine Zeche besuche oder in einc Grube einfahre, - Sie können sich erkundigen, in Welchem Berg- revier Sie wolxen -, noch niemals ist es anders geschehen, als daß von dem Augenblicke an, wv ich auf die Zeche komme, der Vorsitzende des Betriebsraks zur Steüe ist und er verläßt mich erst, Wenn ich von der Grube Weggehe.
Meine Herren, so sind wir auch bei dieser Gelegenheit ver- fahren. Ich Habe es für meine Pflicht gehalten, selbst die Zeche aufzusuchen, um mich an Ort und StelTe über die Untersuchung zu unterrichten, und zu sehen, ob nach meinen AnWeisungen verfahren wird. Ich habe selber den BetrieHSrat gehört, ich habe mir auch die Rettungsmannschaft vorstellen lassen, die in überaus lobend- Werter Weise unter Einsetzung ihres eigenen Lebens für die Kameraden eingetreten ist. (Bravo!) Ich habe dieser Rettungs- mannschaft meine Anerkennung und meinen Dank ausgesprochen und möchte“ diesen Dank der Regierung auch Hier vor dem ganzen Lande wiedexholen. Ich habe auch vor dieser Nettungßmannschast meine Fragen gesteüt und den Beteiligten Gelegenheik gegeben, sich über die Zustände in der Grube zu äußern- Es ist also nicht so, als ob wir die Arbeiter ausgeschaltet und irgend etnoas ver- tuscht hätten. ' * '
Da die Dinge so smd, werden Säe es mir nicht verdenken können, Wenn ich mich dagegen vermahre, daß bei einer solchen Gelegenheit behauptet wird, die Bergbeßörde sei diejenigs, die auf die Anklagebank gehöre. (Sehr richtig! rechts.) Manches von dem, was Herr Hue am Mittnwch vor 8 Tagen hier gesagt hat, würde vielleicht ganz anders von ihm gesagt Werden, Wenn er an den Ausstkxußberakungen teilgenommen und jeßt das objektive Er- kenntnis der Untersuchung vor sich hätte. (Sehr richtig! rechts.- Zurufbon den U. Soz.: Sie ist noch nicht abgeschlossen!) Um- somehr War es falsch. vor der Untersuchung schon die Berg- bekzörde anzuklagen (Sehr richtig! rechts.) und die Bergbehörde für die Schuldige zu erklären. Da Wartek man eben die Unter- suchung ab, ehe man so schWere Beschuldigungen erhebt, (Sehr richkig! rechts. -- Zurufe links.) Es ist ja in der Presse und
* "anderwärts “gesagt- „WordeNr Ja; Wenn; ein (Lokomotivführer oder
doch der Betteffe'ndé ,das Unglück „nicht selbst. Ja, das ist doch eine logisch ganz falsche Vorstellung., Jenen Lokomotivführer oder Bahnhofsvorsteher kann man vielleicht mit einem Direktor, Betriebeülzrer oder einem Steiger der betreffenden Zeche 'ver- gleichen, aber ich habe noch nie gehöri, daß man, Wenn em Etsen- bahnunglück passiert ist, die Bahnpolizei von der Unte'rsuc'hurxg angesckzloffen hätte. (Sehr Wahr! rechts.) Irn Gegentetl, xte jst dazu da, die Untersuchung zu führen. Meine Herren, wir konnen nicht darein wiÜigen, daß die geordnete Instanz -- und die Perg- behörde ist eben Polizeibehörde, der Revierbeamte ist der Hilfs- beamfe der StaatsanWaltsckzaft, - daß dieses behördliche Organ bei der Untersuchung ausgeschlossen ist. Was ist denn der Berg- revierbeamte, im Grunde genommen? Er ist der GeWerbeauf- sichtsbeamke des Bergbaus. Ich habe aber noch nie gehört, daß, Wenn in einem Fabrikbetriebe ein Unglück passiert, man des- Wegen ohne weiteres den Gewerbeaufsichtsbeamten auf die An- klagebank geseßt hätte. (Sehr richtig! rechts, ._ Zuruf von der U. Soz.) Ich muß dek-Wegen dagegen protestieren, daß nécm un- bewiesenemveise gegen die Bergbehörde derartige BesÄuldtgungen erhebt. (Bravo! rechts.) Herr Janschek hat gesagt: 1a, der Ver- dacht liege vor, es seien Familienbeziehungen der Bergbeaznten mit den Werksbesißern vorhanden. Ob der Verdacht begrundet sei oder nicht, wiffe er aljerdings nicht, abe): er sei da. Meine Herren, daß man vor dem Lande ohne Bewerfe emen solchen Ve?- dacht, eine solche Beschuldigung aussprichk, daß man „Beamte, dte ihre Schuldigkeit zu tun bemüht sind - und dessen hm ich ZEUS?- und ie!) lege Ihnen ja gecaßc dar, daß fie dasvzu tun bemuht sind -, in dieser Weise ohne Unterlage öffentlub anklagt; da- gegen maß ich mit aller Entschiedenheit Vertoahrung einlegen.
(Zuruf von den D. Nat.)
. i ler-Weftfalen Dem.): Die Erregung d1e sub an- geßÖFHdeZthskx tropbe auf Mon? Cents 1m gnzen Vofk gezetgt hat, wirkt naturgemä in diesem Hause „nach. ir haben aus den "lns-
erigen Fe tsteÜungen dasjeniße zz: ziehen, was zur Y_orbeugyng abn- cher Unfäßle dienen kann, un wxx haben uns zu bemaben. dxese Fest- stellungen möglichst ruhig und lerdenscba slos zu macben. EZ 11 gefragt worden, ob die Emseßung deß Un er uchungsausj usses nchg und zweckmäßig gewesen- sei. (CZE stimmt _s on: dre Em eßung emes Untersu ungöausschusses für eme derarttße Frage hedxutet etwas Neues' wierigkeiten mögen best_ehen, gxr xxls Mttlexd des Aus- schu eZ möchte ich sagen, daß eme Taft keit doch„mcht so ganz arge nislos gewe en ist als der ednet der, eutscbngtwnalen Volks- partei es dargeste t Hat. Die Untersucbun 1 t noch mcht abgeschlossen, wir wissen nicht, was noch aUes festges e t werden kann,_ aber zu mana'oerlei Schlüssen find wir doch schon gekommen, und _wtr woüen auf die Verminderu der Gefahren des Bergbaues [)1_narbe1ten. Unser Volk bak von je er ?ür den Beruf des Bannxs eme hohe Achtung gehabt (sebr wa k!), es hat -- von den ulkmdern angesichts des Bergmanninvaliden mit seinem kqünstücben Bergwerk angefangen -- den Bergmann iets für eine bohergesteute erson ebasten. Auf Grund dieses bo en Interesses chf daß Volx ern Re, (daran, bter volle Wahrheit zu erhalten über die Dmgx d1e ßficb be1 exnem olxben Unglück abspielen. Klarheit und Offenbar mu nach beiden xßen bin obwalten. Liegt ein Ver chulde_n der Unternxbmex vor, 9 wrrd dies rückfichtölos festzuksteUen ein lte t anderersexts em Ver cbulden
Bahnhofsvorstekxec ,ein “Unglück angexichtet bak, _dann untersucht
“1 r vo o_mu auI da er Fin er in die Wunde gelegt IerrYFelkanTmf drÜx e 'WYse können Miß fände abgestellt werden.
8?- T te, "5 Verleßte sind die ungebcuren Folgen dis ex Katastrophe. Sie Fwinéxen uns zur eingebendsten KlaxsieUung. 2021 dem 1eß1gen
ist nokwendw; daß für die in den .Kokysengrchn bekckväffigTen Arbeiier ksjoncxre IUJTMkT:!*isSL-WPYZU OZUKPTUÜUT 1VC1“§;('"1?, ;;: TMM "M LEUN: nat den GTZJLWU, [**-;FZWU'I Fm“; “Z(Ö]J:.17!'CTLZ*TI, !*CL'LTIU? «WQ werden, und m rsmcnxjxe Web in ki? SÖUWZQÜNTZZNWU skqukfilkrf weryen, um sklgwers ;xolcxen u Vériyüfen. Wsnn ki? ganze Bcrg- arbexxersckyaft diese kaabren ennt, dann werden (!UÖ die ricbtj en KontroÜmaßnahmen in Anwendunsx kommen. Die Z)]Zöglickxkeit Ter KpnkroÜe War atzf Monk CeUis gexxsbyn. Dsm BLTÜCÖSTQT !*.“U'kden kemerse: Sch1vi€r1gk€itkn gWQÖf. Das k'abmx wir an Ort 11117, "ZKM" feststellen kdnnxn. Die Bktiescwng funktionierte, unk SchwadM waren mcbt “Vorhanden. Die Zsäxe war im besten Zuétandc, so d(xß emer der TU_[nebmsr fick) sogar fragte (“5 wir (mf “dEr rickytiaen Zeckye sSleU. W19- _s1ch der Berrisbsrat Von MM? (Cenis Politisch zusammen- s€_13t,_stc[ck mcht Janz fest. (anürséits wérd kxkxawwxet, LL ssi kommu- mstYck), aydsrérsexts, er sei unionistisch. NW my'mcn Informatiom'n hocmn dle BekriebsraWnütglicdex dort dem (31an (ZMerkVLreiN, den xxstltckyewGewÜfckyasten und Den Unionistsn an, aber aügsmein ware es bedaxterlxcb, wenn dis BetriebSräte nm!) x_xoxxfjsxken Gesichts- pynxten JLWJUÉ_ würdert. In die Bsxrisbsräxe müßen die Leute bxnczmkynmxenQ Exe auf Grund [snajäbriger Tätißkxéf m:? der (327132 die meisten ErfahrunLen haben (Sehr richtig!). Von 42"!er s la - wekkerarmen „GMK ann man bei Monk Ccnis QÜerings ni ,t s rechen. 'er skkykjnt _es nofwsndiq zu skin, mtf dic Axxöbisdun der éch1€ßm€1ster und Skhleßbauer größtén Werk zu legem. Was „elfen dle besten SÖußzpaßnabmen, wsnn der SchießWistEr sie nécht beachtet. Vor_ dem Ungluck is? nach Aussagx der Sckzixßmsißcr nick)? ge- schos1en Worden. Somit erscheint ein verbotswidriger Schuß ab- ge Zhen koorden zu ssin. Die Zahl der Schie meister muß un- [»€"1ngt vermsbrf werden. Mom kann swb wol VOLIstLÜSU, daß, Wahren der Schießmeister an anderen Stellen zu tun hat, Ver
arbejter an Threm Betriebspunkte auf ihn warken und schließli
da ste doch Kohle fördern sollen und Geld vsrdienen Wollen, sick; !elber zu YerbokZWbdrigen Schüssen verleiten lassen. AÜe Vor- chriften nutzen nichbs, Wenn sie nicht befolgk Werdsn: können. Deshalb frage ich, ob dZe Zahl der Einfahrer roß (Jenna ist. Es heißt „ja daß di? Einfahrer Überlastet finM ind ie Befugnisse dsr Em „ahrer weck Jenna, können fie selbständég Anordnungen treffen? Wir mussen endlich einmal von der Methode des Redens Weg (Öxiterkeib) und nzüsssn handeln. Auf der Kohle beruht tmsere WZrtsZyaft, Wir mirffen deShalb den Vergarbeitem ihre Arbeit er- mo [1 )ezv. Schutz der Bsrqarbeiter ist unsere Auf abe. Die Be- bör e hakte ber dem Unglück bon Monk Cenis s nekler mit der UntersuYung eingreifen müffem Wie [an e hat es gedauert, bis ie über aupt NachriÖt von dem Unqlü erhielt? Die äußerst ckWache Veseßunq des Reichstags heute lä t Wenig Interesse an dieser Sackve erkengenx; der Reickystag muß ek solchen Dingen zur Stelle sein, Wenn er sein Ansehen Wahren wil]. Es geht um die Hulunft unseres Volkes, da muß de:: Reichstag mitarbeiten, (Bek- al1 bei den Demokratem)
_ Abg. Vr a ß (Konmyk: Es ist aUc-rdingxs bedauerkicl), da heute
der Rerchßtag nur eine 0 schWache Beseßung aufWeist. och 70
Yergleute„ lieg-M 13211th im Krankenhause. Der ZWan-q, Y:
oxdern, laßt den- Bergmann die SickzerheitZVorscbrifdew nicht vo ,
tand? bea ben. Tagt" lich könnetr ZFH nsue Un'äXle erei nen, urzel des (!Zyste
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esbak mü err wir dxe xt an die _ms Ju. Von vielen UnfäUen erfährt die Oeffenklichkeik gar MÖW. ie Statéstik zeigt ein Aufsteigen in der Zahl der Massenunaxücke. Di!" Schuld liegt nicht beim einzelnen Arbeiter oder Beamten, sondem beim System, das die Arbeiter zWin-g-k, “.d?“- Éicherheit an er acht zu lassen. Die Grube Mont Cenis ist nicht ganz tadelos ein- Yrichtek; es fehlt an manchen Einrichtungen für die Sicherheit,
hne den parlamentarischen Untersuchungsausschoxß wäre manches nicht aufgeklärt Worden, Was den Unfal] mkndestenZ mij Veranlaßt hat. An einer StelLe fehlten 50 111 R9 r an xiner anderen konnte nicht berissekf Werdsn, weil “(ne Absch ußventäe fehlten. In der Grube herrschte ein starker Mansyel an Rohren und an Bauholz Auch die BeWetterung ist nicht vonständiq in Ordnung geWesen. Der Wettermann hat n'rcht „ e_it genug 1zm: Verfüqug, um alTe Strecken befahren und konfw teren zu "nnen. 1e Grube & keineH-Wegs als schlagtvetterarm anzusehen; der Wettermeister Xunghand hat 84 Schlagkvetter bemerkt, ohne daß diese aus dem Wetderbucb ersichtli-cb sind. Es haben (ckck Voxher drei kleinere SchlagWetterexplosionen stattgefunden. Daß fick) nock) Weitere ey eignen, ist durchaus nicht ausgeschlossem Die Zahl der Steiger reicht nicht auI, um den ganzen Betrieb übersebew zu können; der Direkbor Hab die NotWendigkeZt eines Hilfssteigers anerkannt, aber erst der Untersuchungsausschuß hat das feststellen müssen. Ein Steiger mehr kostet ja Geld. Wax, veranLaßte die Arbeiter, selb- ständig einen Schuß abzugeben, den nur der Schießmeister ab-„ gcben darf? Doch nur dLr Zwang, Lohn zu VTTÖZMLU, wäbrend der Schießmeister nicht zur SteUe War. Die Bergleute haben ebqn keinen Lohn der dem E isteanénkmum entspricht. Der Vetriebs- rat bat wießerbolt Vor teklungen WegLn Materialmqnaexs gemackét, aber die Bétriebsräte erweisen fick), wie HU? sagf, w:rk11ch nur als Weiße Salbe. Sobald ein Berrieb-srat taüächlich die Interessen der Beke schaff wirklich Wahrzunebmen unternjmmt _WTTd er ent- lassen UNI das ist auch auf dsr Zeche MONT (Hems prakktzxerk wwrden. Wir verlangen, daß unverzü§1ich die Arbeitszeit auf der Grube auf 6 Stunden herabgeseßt und der Kreks der Bexxkßniffe der" Bex triebsräte auch nach der Seite der Exekutive, insbe ondere bezuglixb der Durchführung der Sicherheitsvorschriftew, eranitert Wird. Dre Besserung des Loses der Bergarbeiter ist eine Forderung der A1!- gemeinheit; sie ist sofort zu erreichen, Wenn die Arbeiter zusammen- steben, um für sie zu kämpfew. Appenieren Wir an die (“Geschlossen-x heit der Arbeiterschan so ist dieser Forderung “m 3113er oder drei Wochen; ErfüUung beschieden,
Oberbergbauwtmamz Alkhans Uaczbk Mf die Unfqllsiatistik der Bergkeute näher em. Die Unfg zrffer tft beute germger als vor dem-Krieae, wobei zu bedenken i1t: daß'eine starke Vermsbrmxa der BekeasÖafk durcb Wackernte Arbepker _erngetrxten _ist Auch dre Verrvaltung ist fich völlxg LMUßk, wre W1cht1g eme etngcbende Be- kehrung der Bergleute über die UnfaUaefabren ist: „es find aber anaesxchs der großen Zahl 'der, Beraarbexter _131 dtesch Punkte
oße Schwieri-akeiten zu überwmgden. Vor enpaer Zett find nn Fubrqcbiet beramätmisch Fortbtldynqsscbulen ms Lebßn gerufen worden. wo die jungen Leute über dtesc; Gefahren ayfqekkart werden, Auch mik Filmdorträaen für Bergarbetker babsn wur beaonmxn und werden fie weiter ausbauen, da fie aroßen Anklam; axfunsden Haben. Ebenso find Kurse über das Sprenastoffeaesyxz und 1912 Behandxuna der Sprengstoffe veranstaltet worden. Dre BerteselunaSm€_1ster haben ausschließlich mit der Betteselxma „m tun. (Lebhafter Wrder- Wrack) links.) Ob die Zahl der (Hmfabxer vexm-ebrt werden m_uß, soll eingeben*!) geprüft WeDden. wat Schw nzmster auf _20 Arbetfer ist ein durchaus angemessenes Verbaltmß, ze Berapoltzet bat fick) in erster Linie von dem aesamien chberbettSZUstand der Gxuben zu übexzeuaen, fie mus; fich aber daher auf _Stgckxvrobetx hesckyrcmken und kaxm nickt für jedes fehlende Rohr„ fur jede Klemtakertxer- antnwrtsicb gemacht werden. Sonst mußte man_ ja nxben jeden Steiner nocb einen anderen Beamten stellen. Dre Stemer haben nicht nur auf die Wärtscbafklicbkett der Gruben zu acbten, sonyern auch auf die Sicbm'beixouwd sxe wevden deshalb von den Remer- beamten bewnders bestatmt.
Aba. Schwarzer (Bayer. VHF: Me Kreise dex Bevölke- rung, oö sie nab oder weit vom Berawerk wohnen. emvfmden herz- siches Mitleid aus Anlaß der Kafastxopbq. Ick babe ZYsÖrlkken bekommen, welcbe dies beweisen. Darm Mrd 11. a. mxcb eme aUae- me'xne Sammlung für die Veraarbßtter" aefordert; Wrr_k)altcn das Bergwerk, ob erz- oder koblenfördernd: fur das aroßte nafwnale Gul, bei dem der Schutz der Sacbcxü'ter m1k dem des beens der Yrbetter akeicbmäßia zu wabren ix_t. Wir balken deshalb d1eses Unaluck aucb für ein nationales Unaluck. uzt-d es mus; allxs aeschebkn,_ was nach menschlichem Ermessen dazu dtent, solche Unfalle au Verbuéen. „Not- Wendiq ist eine erscböpfende Unfersucbnng und voÜe Aufksaruna über den trmniaen Fall. Mancch hätte_ wlel sckwn vorher hesser aemaäyk Werdxn könnkn. Wir sind bermf, fnr „Me erfqrdxrlxcbcn Vorkehrungen jede aeldlicbe Unterstüßuna zu aewabren. wxr “Hoffen, damit den Bernarbeiéern und dem Volksaanzen den “besten Dwnst
reingenommenheit zu wirken. (Sehr richtig] rechts,) Ich habe,
Stand der Untersucbun , glaube UFZ mussen wn" bezüglich der FF-
stelluna der Dinge no eme gewi Zurückhaltung beobachten. -s
zu erweisen (Beifall.)