zdveiten “Teil.“wird die Frage erörtert: wie ist es mit dLn Vcr- emen, dre ["Wer ÖW korporatidc Mitgkicdscjmft der Organisation
Eisddriw -.*1*?1“*-x2*'.*c;: MWM Sind dcnn dicse “.'.Öc'rc'inc (1:16) «Uf- gelo]: UM'donx- -- Und da dave i?!) gcsagk: 0115 ist allcrdmgz NÖMT der „Fall. Es wäre auc!) *- vcxzciycn mir die Hurrcn --* Di]! Ndménz, Wenn ich das sagen würde. Ich kann Jdnen 3. B. mit: tetlen, daß zu den Vereinen, die sich korporativ der Organisation Escherich angeschlossen Emden, in einzelnen Provinzen der Vater- ländische Fnache'kcin gehört. (Stärmiscde Heiterkeit.) Zei) glanZ nkcdx, dxß (“I' der Anfs'assxmg DLs kyobßn -).'_).*».21sss entspräck'k, NE YUMÄTM d» VÜWL'UÉEWÜÜNM Francnvcrsin» W110 W'cétcrés alI kim UW)» .WLMKM HTIUUFWYUA'UM nnd .*.i-xzxjcqnenz 12-41! Der Adswsmxg 5:1" Irxxanéx'atidn EWcricl) zn erachten. EF» mnß xxo- 111147671, 1122111 diksc Vércinc, die bisher kdrpdrativ zmgeddrt [*adsn, :()rc ch'déxOung mit dex Oéganifation Escherich lösen. Das ist bc- fohken Morden.
*)?Un kdmmj «Herr Kollege Schoéich mit seinem EinWando, dc): sick) anf d€n Hein1atschußdcrvand Verfassnngs- kTLUOL'. Zckzchic :: beziol): In ist mir zuerst von dym Herrn Kosldgcn Ski/WNÜ) miLg-cécélr und dann gclvgcntlici) msincr ?[n- [UK]"MYOZÉ Zn Bxcslmx dcsx-(“itjgx Woxdcn, daß didscr Verein am ZZ..JZL1LT, «[[-„1 Linon Tag VN" ÖR“- Bodmntxnacyung der ROTW-
WZLOUTUJ, scin: Yordindnng Mit dcr LrJanisation Escherich dadurch goéöst Hat, daß er m scincn Salzungen dic Wortc gestrichen Hat: gcdöxt 3an Verbande Eschericl'). Da ist mir Weitec Wrgctragcn Wordcn, dgß dicsos Vcrfadrcn allerdings gecignct ist, Beunruhigung [JCTVOYZUTUFCTY umd zävar d.“)ZWLgcn, 'wcil dkrrin dock) nur zu !cicbt Zinc ab*;"icxztliÖc Umgcdnng ÖL); Bcstimmnngyn dcr ?)?eickßre-giernng erdkickt decn k-xmxt. Ick) mxxß sagen: darin hat Herr Kollege SOON?) und scim' Fxcnnde, die .mir dcls Vorgetragen [)abLn, durch- UUI micdé anch; i-ck) stimme idm darin VoÜkommcn zu und bad? M:; *.*e'ötéxxo dazu varanlaßt, daß bei disscr Heinmtschuß- oxganisdkidn amd dic cnxschdcndrn andércn Aondckungcn ciu- 12131611. IM:; in de"; Tat war didsc Ox'ganisation in Schlesien ÖL]; ,;ustäxxdidc Brodiuzéa'sdordaud deu Organisation Escdcrisch; er fällt “(NZ) d«,*z]1xi;'x*[ic1) [MWT dyn crstmr Teil mcinch Erlässks 1151?) muß ixxfoxxkxcdcxssén anfchöst werdßn, chn in DLK Beziehung noch irgend_"_191s1*)c rechtkicdcn Vsdenken bestehen sokkten, Weil diese Vor- ordnunxx dos NeicHZkanzlers Vom “24. Juni slestdLrständTick) keine xüzxzxxxkgndc KMR [mbcn WM, 10 "bin ich chét, zu prüfen, od und mit 1«„*-.*1ck.1c1, axxdcren *..“cskxthcn Bcstimmnngdn dieses Resultat erWZ-„It W?WM kann. In dich); "Beziehung begrüße ich den Antrag W.,? Txucksaäxc Nr, 808, dw: dsm Hoden Haus? Von dsn HMM Abgg. Tr. Echreidcr und Genossen; vorgelegt Worden ist, und in dsm don dc'm Staatsnxindstcrium Verlangt wird, im Bsnebmen mit der Ydiédsxyßiyxnng 5-11 prxi'tfdn, ob nicht Umgehungcn dicsos Ver- botes dor'sichn, die dann“geadndct Werden müsscn. ch") bin der féstcn Ucdorchxguxxg und [mbc 'in di? EZnsiéHt eines jeden Mit- g'[icd:.xch d&.“ HMM; da?; Vort'xausn, daß es als die Pflicht der Staakaxcgicrxxex ancxfannt Mrd, Gesch und Vewxdmmqen sinn- 99771514“; dxtx'ck)z1:fj'xdrcn. (Sch richtig! und Bravo!)
(xxx; Üdyigcn bin ckck Mkr „Herrn Kollegén Heilmann in der Sack» Jan; ania: das Ideas nmß eine gl€ichmäßigc Auflösung aÜcr dkkjElkZAL'U YgrväUdc scéin, die von sich aus mit Waffengekvalt i1'Jßndwolck2M SCHUH erstreben. Infolgedessen ist der Schlußsaß nwchs Erlaffés, der sich auf die Auflösung ekWaiger Arbeiter- organisafidncxr dczwlst, moincr Meinung nack) nur ein Erfordernis dor kacé-Jtigkcit.
(311111 SMW dak „*Ich KOUCJL *HLilmann silk) mit dßmjsnigsn Göddict de;“;däftigt, das ja in dcr Oeffentlicdkeit mit am mcisten ('“-Zégdxxsmnd OEL“ »xsermxg ist: mit dcr berÜHMen Frage der Z e r 0 1x (1 [ ;) 1.1 [ i t i k, (ABZ. .BcilmamT: MW: nnr nicht BUMI nmd (“:*-MWM!) Soll ich Ihnen Henke einen anderen NexioUmgspx'äsichten mrs ZHW]: Partei nennen, HLN: Kollege Hcklmann'? Nnn, Sie können ja Vielleicht das Vsrgnügen Haben. (Hdéxcrksit) :*[lso Hex): KoÜch Heiünann hat an meiner Personal- p31éték .*»Tx'itik gcüßt. Ick) maß sagen, ick) War gespannt darauf und dacixztc: madre»: DUch-d Von Personaldcrändcrnngen im ch [81th drei Mdnakcn durch das Ministekrinm des Innern dersügx Words»: was Wixd das für 6111 fogcbot von JÖWLren Borwüxj'xn UND Angriffen WLBÖLU! Merkwiixdigcrnwisc .. und zu msincr FL'LUDC darf Tcl) es kdnstaticrcn -- hat dEr Horx“ Kollege Heilmmm dioidnigen MaßnaHntM, die ick) gegen L&ndräto dcr soziakdcnwékäééscdcn Vartoi für notWendig hielt, in keiner Weise berührt. (.*Zjört, Hört! links.) Ich darf infolgedessen Wohl annehmcn, daß LL" dic do?.“Ws'JOndk'n ?[dscHnUgcn odo): Vostkaßnmcn, dic ic!) do:."- JLUOMUWU Habs, aks 311 RUHE dostohend anerk€nnt. (Große
(“'-Z ZMD WC?)
(FW!“ gut.“ Und Öcitcrkcit.)
Dör Mann War bisher Landrat.
Krcésc Pycnzlmt gänzlicd andc'rer Politik huldigen sollte.
Yat dieses Kreises von der politischen Gegenseite gearbeitet wdrdcn tst, in vielen Einzelheiten durchaus nicht zu billigen ist. (Hört! Hört! bei den Sozialdemokraten.) Ich bin da auch der Meinung, daß in disskr Kritik ein großes Maß Von persönliche); Feindschaft, dicllcicbt sogar don Gchässigkcik zu erkennen ist. (Sehr richtig!) Ick) [mbc mich insbesondsrk dariiber gefreut und stimme Herrn --§dei[mann ganz zu, daß dieskr kommissarische Landrat in dem omen Skmfvsrfadren, das gegen "ck11 schwebte, nßulich vor dem Landgericht in Landsberg a. W. eine glänzende Rechtfertigung erfahren Hat. Ich denke infolgedessen auch nicht daran, diesen Herrn zu maßrcgeln.
Nun aber hat Herr KoUege H€ilmann behauptet, ich hätte den HLTM jéßf schl€unigst zWangöwsise beurlaubt und hätte, borrjbjls (110111, «ls seinkn Vértreter seinsn größten politischen Gegner, 111112an verehrten Kollcgen dieses Hauses Herrn Von der Osten, dM ich zn MWM Frsnde [781th bim? seHL, bestimmt. Ich kann in dsr Beziehung zunächst einmal histox'isck) Wichtigen, daß der kam- missarische Landrat, um den es sich hier handelt, in seinen ord- nungsmäßigen Sommerurlaub gegangen ist, ohne mir dies vorher anzuzeigen. Ick) habe Von der Sache gar nichts gewußt.
Dann kam die Frage: Wer soll ihn vertreten? Sol] es für
den vorübergehenden Sommerurlaub der erste KreiSdeputierte sein odsr der zweite? _ (Zs wurd? angeregt, ich sollte mit unter Ueber- gehung des ersten für den Weiten Deputierten entscheiden. ,Ich sagte, ich mische mich in diese lokalen Geschichten nicht hinein, sondern Überlafss “das dem zUstäUdigen Regierungspräsidenten. Dißser Hat nach Reckyt und BiÜigkeit enfschieden, daß der geseh- liche Vértreter, der erste KreiZdeputierte, Während dieser paar Wochen die Vertretung führt. So kam Herr von der Osten zu disser Vertretung. (Hört, hört!) Nun cyber kommk die weitere Frage: Wie wird es mit der Zu- kunft dieses Herrn Werden? *- Darüber, muß ich aÜerdings sagen, ist Herr HMmann recht berichtet. ,Ich bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Stellung dieses Herrn in dem Kreise auf die Dauer zu meinem großßn Leidjvesen nicht haltbar sein Wird. (Hört, hört! bei den Sozialdemokraten. » Schr richtig!) Ich muß im Interesse dss Krsiscs jéßt dort eine Aenderung eintreten lassen. Das ist mir ja mancher Beziehung nicht leicht gejvorden. Aber ich habe mich den eindringlichen Vorstellungen fügen müssen, die mir in disse); Beziehung - (Zurufe links: Dem Willen der Deutsch- nationalén! Echt demokratisch!) - Ick) Wär? den Herren dank- bar, Wenn Sie mich diesen einen Saß Wenigstens zu Ende sprechen lisßsn. *- Jck) habc mich also dLn eindringlichen Vorstellungen fügen müssen, die ich in dieser Beziehung don demjenigen Herrn erhalten habe, der die dienstliche Vérpflichtun-g Hat, diese Dinge» am nächsten zu kSnnen und zu beaufsichtigen. Das ist der Regie- rungspräsident Von Frankfurt a. O., und der gehört bekanntlich dcr sozialdemokratischen Partei an. (Große Heiterkeit.) Ueber die Personalpolitik des jetzigen Ministeriums ein- geHLnd-e und Weitere AUZführungen zu machen, ist heute Hier leider nicht der Ort, Ich kann Sie an diesdm letztßn Tage damit nicht stundenlang nock) Weiter in Anspruch nehmen. Aber ich halte mich doch für verpflichtet, darüber noch ein paar Worte im aklgcmcincn zu sagen. Ich mußte in der eingchsnden Aussprache, die Wir da::- über in dsm Haushaltsausschuß gehabt haben, das eine Wort sagen, daß es so mit unserer inneren Vertvaltung in Preußen nicht Weitcr gehen könne“, und ich fiiHle mich verpflichtet, gerade Wekl ich Wegen dieses Saßes angsgriffen Worden bin, ihn hier noc!) einmal zu Wiederholen und zu erläutern. Ich lasse ZaHlen dafür Zpr€chen.
Öthcrkeit.) ?[ndornfalks müßke ick) sagdn: ich [)ade kéin Verständnis für LTU so JETZUHOI FUnkKOni-Iren ch ?(pparntcs der sozialdemxx- kratisckxcn Vartsi,
Jm Üdrigen also wcndct sich Herr Heilmann rmx“ gegen zWei Personalsntstkxidxmgcn in meinem Ministerium. Tie crste Frage» ist die das Landrats in Prenzkau. Da ist der bisherige Landrat fortgkkommcn; T-omdois hieß der Herr, Wie ist er fortgekommen? Djs Art Wird das HOHE Hans viellcich dock) etWas interLssicren. Da 173117: nämliä) dcr, Laxxdkrcis SMP dUrck; den Tod seines lcmg- jä'Hrigcn und dsrdicnken Landrats p[ötzlich frei gejvorden, und mit M'xcksiÖt an diE so besonders _sC'HLUZcrigcn politiscdcn Vékhälknissé in der Provinz Pdmmcxn, muß ich ehrlich gestehen, hatte mich scswn cin (cixdtcy Schcmer dex Bßfürchtung erfaßt, Welche Scwyicrigkeksn sick) Wos)! bei dcr Bxscßung dieses Laerraksamtcs crgcden WÜULU. Aber kdnm 8 oder 10 Tage Waren in das Land ngÜUJcU, da crschicn bci mir LZUL Deputation und erklärte zu mcizwx' grdßtexn Fchdc und Uédc'rrasang, sie Fäme im Auftrage ÖGZ Kx'ciséagcs diesc?» Krcisßs, mn mér mitzuteilen, aÜc Parteien dork [)ÜÉÖCU sick) gscinigt. Und FWU): nm dM Streit und jeden Paktx'azaxxk zu Vcrmochn, Wollten sie ihren früheren Assessor [)(]ÖLU, dsr in ch Krkisc JLWLsSU ist. Dieser ssi jetzt Landrat in Prenzlan Und [)LißC Tomboés, ick) soUte ihn schleunigst [)invßrseßen, er sei cinvsrstanden. Na, ich hade den Herren gesagt: das Ver- gnÜg-Zn könnt kw: Haden, der Mann Wird sofort versetzt, ich freue micH Lider diese Art der Erledigung der Landratsgeschichte in Stokp. So kam (Ufo d& Landrat don Prenzlau fort.
Mm «dex ssm Ndckxfdkxzcr! Da sagt der Herr Kollege Hail- mamx: 7,11 ;":irwzm *.*-“kacdfokgwr OM dkr HELL Minister da;“:- Innern WWU an:?ngproch-en ?'chktionär l,)ing-eseßt; Wenn ick) recht der- smndsn (mbc, [)x]? L'k MINT: cine Art von Rechtsbolschswist; ich babe 253 mir Wynigstkn? _qchrn so ausgeschrieben. WSS War denn diejer Mann dislxr? War Lr vwklcickzt ein Kapp-Rc-dcll, ein Ver-
Bctricb unserer staatléchcn inneren Verivaltung in Preußen ge- haltsr) Ivcrdsn folk Ich mache ferner darauf aufmerksam, daß bei dem )cßigen Vkrfaern leider Gottes nichtdieschlccht€sten Elemente
Wie ist es jeizt mit unserem Nacthchs in dcr VerWaltung?
*- Die Herren Werden mit darin recht geben, daß es ein bedenk- [LMS Symptom für eitw Vermaltung werden muß, Wenn der regel- mäßige und geordnete Nacthchs ihr zu fehlen bßginnt. Von 156 Regierungsreferendaren, die wir nach dem überkommenen dumsrus 013115115 eigentkich haben müßten - Sie wissen, daß [rühsr immer eine dr-ei- und fünffache Uederzeichnung dieser Zahl Vorhanden toad «, sind Wir j-eßt auf 96 gesunkexn. Bei der Regie- rung in PofIdam z. B., die früHer mit die bcliebtsste Regierung War, Habsn sich _als Regierungsrefxrendare auf Grund einer Aus- schreibung, die auch in Außsicht steÜte, daß den aniger Bemit- testen geldliche Unterstüßungen geWährt Werden könnten, in?:- gésamt gemekdet 1 Doktor rer. pol., .? zWanngjährige Büro- angsstcÜte und 1 junger Mann von 16 Jahren, der aks Be- gründung [Lines Gesuchs an*führte, daß er dichten und orthographisck) richtig schr9iben könnke. (Große Heiterkeit. -- Zurufe.) -- Ver- ehrtcr Herr KoUege Weyl, Sie sagen, das seien Mäßchen. Ich nenne das Beispiele aus der praktischen Verkoaltung, dé'e uns zeigen, daß, Wenn wir keine organische Aenderung eintreten lassen, der reg-Zlmäßige Zustrom versiegen wird. Ueber die Frage, Wie Wir die Suche ändern Wollen, Werden Sie mich vielleicht auch noch eineU Moment hören. (Abgeordneter Heilmann [Berlin]: Wenn Ministsrposten zu beséßen sind, wer sich da nicht aÜes meldet!) - Jch Weiß nicht, Was diese Sache mit der preußischen inneren Ver- Wcrltung irgendivie zu tun hat.
,Ich da'rf fcrnßr dic zahlenmäßige Feststeklung machen, daß von den SWW]! unsxrcx Regierungsassessoren 200 unbesetzt sind, und daß ich infolgedessen die größte Sorge habe, Wie der geordnete
jetzt . . . .? (Große Heiterkeit. _ Zurufe links.) - Ich eigne mir bloß mal Ihre AuZdruckZWeife an, verehrter Herr KoÜegc. _ _ Mso Was War dEr Mann bisher:“ Q'x' xmnd durchaus nicht cm;";erhald der prcußischn Verwaltung. . " Dieser selbe Mann, diescr Rcaktxouar, diessr ausgesprochene RcchtSbolscheW'rst ist von meinem verehrten Herrn AmtSdorgänger als Landrat bestätigt Worden. (Lebhafws Hört! Hört! und anhaltende große Heiterkeit.) Wenn dieser Herr also den Kreis Cochem an der Mosel friedlich vevWalten konnw, dann kann ick) nicht finden, daß er nun p[ößlick) in dem
„_ Dcr zwcétd chli", dcn „Ickx Kolle'gc Heilsmnn angeführt Hat, :ck der Fall ZTÖUigIb-crg in dcr Neumark, der ja hier schon öfter mdcn chten Jahren den Gegenstand der Diskussion gebildet“ hat. .Ich bin mit Herrn Kollegen Heilmann darin ganz einig, daß die Art und Weise, Wie gegen den bisherigen kommissarischen Land-
Jndustrie usw.hinausgehen. Infolgedessen Wollte i samkeit des Hauses darauf lenken, daß in der Aenderung eintreten muß.
Ich [)(-„bc mir erlaubt, im HÜUIHaltsauJschU' . daß ich es als eine Wichtige Aufgabe für die Zukuns? MWM- Stellen der leitenden Verwaltungsbeamten in' der 2 MW“ di“ geordneten Geschäftsgang des Nachwuchses dMP:,u'ldkhaltet?el fur den ausdrücklich erklärt, daß es davon Ausnahmen ngen' Ich hab? geben muß, und ich bin gern bereit, auf diesem Gelöietwv“.d Und Schranken obtvaktcn zu lassen zwisch2n dcn AUMWK e ketnerlei Parwien und etwa denen der Sozialdekrax-TBW NZAL-MÖW Wenn dcr Abgeordnete Heilmann gcstcyn dic VOTleéx-gxék“ UW fürchtung ungcspro-„Hen hat, daß die dicsdszééglichcn YFM) Ernennungen nur daraus resultierten und sick) «UÜUMLVHLÜJJM schon bisher kommissarisch tätige Herren Wären, so binÜdMW bereit -- und ich brauche ihn Wohl nur auf das Zeugn'l-ch W KoUegen Hauschisdt hinqueisen --, zu crividern, daß jchw [Ms Zukunft keine Bedenken tragen Werde, gecignctc Öcrren (TW m Sozialdemokratischen Partei in sslche Aemtczy ZU berufen US der
Aber Nock) ein anderes Mon'wnt“ sckxcinf mix bsi dics-*x.km . , Pdlitik eim? großé NoÜe zu spiélsn. WWU es oxfyroch“***-ZfU din-heitlich-s pr€11ßische Verwaltung widddr [)EszstLÜM 45113 W [ck gerade der Sozialdemokratischx ParÉKi, dis gsstU-n müns- berechtigten Sbolzc darauf hingewicssn hat, daß ihre Andän eklnkm zugSjvsise die Träger des (Gedankens der Einhkif des preußjsxer vor- des deutschen Skaates seien -, wenn Ls also nwtxvendig ist U'und solchen eincheitlichen préußisckyett VLWUWUU'JÉ'sÉMd zu Waffen -soLlZ1en dabei nakürlich schwere Widerstände zu übsrwin-den, “dip: keidvxisW dsr Verfassung begründe sind und die ich in MW Weiß ausedm Vsrfassung Hexaus hadsn möchte, Im Gegknsatz zu frükwrxn Ze'ter !)aben auch die politisckxsn Beamten das Necht ibrcr freied pokjtjsxßen Ueburzsug-ung, ja sogax iÖrL'c Poliklscden BeÉ-ätigung. Niemand ka;n daran denken, ibncn “diesc: Erru11g€nchschafte11 zn randcn. Jm GMI Keil, möchte ick) sagsn, es ist Ein Moan d€s Séolzcs für den 1110dernen Staat, daß er diese weitgxehende politiscde DUldung neu eingeführt Hat. Aber, meine Verehrten Damen Und Herrsn eine (HMM? muß diese Freiheit doch haben, mrd diese Grenza sehe i,ch vor allen Dingen in der Form. Die SkaatSrcgierung muß verkangen düß insbesondere auch der leitsnde polidiscße Bsamfe, Wenn er seine; ersönliÖen politiscHen Ueberzeugung AusdrUck gidt, dikjknkgsn Formen wahrt, die moddewdig sind, um idm das Vertrausn und die Achtung in der gésamten Bevölkerung scincs Kreises zu ZTHÜÜEW (Sehr gut!) Das muß die Grenze sein, und ich bsnuße gLrU diesc: Gelegenheik, um
, e Beztehung ???;
sage
» gesündixxk worden ist, hüben und drüben, mein Dossier in diese: Beziehung ist ziemlich dick, und ich könnte dem Herrn, glaube ich, auf diesem Gebiet eine Menge don FeilMise ssb): schmerzlichen, keil- weise (mä) fehr [U-stigen Anekdoten erzählen. (Zuruf bei den Sozial- demokraken: Also Awekdoten-T) - Ja, ist das detm absr eine Tat- sache, um die man sich nichf kümmsrn muß, wsnn diese Anekdoten sich häufen, derehrker Herr Kollege BcücöUer, wsnn sie aus den ver- schiedensten Provinzen kommen, muß da die SWUÉIWJZLLUW nichk badenklicf) werden und sich fragen: ist denn die AaHtung vor der *.*lutorifät der Slaatsregiecurvg noch genügend gsfichert, wenn der Träger des politischen Amtes in diéser Weise sick) betrachtei: als ein- seitigen Wahrnebm-er des Parteiinteressks irgsndeiner politis n Partei? (Sehr richtig-! - Zuruf [Wi den SozialdLWkraten.) Also ich bitte darum, daß diésem Gssicdtspun-kte der Wadrung der Form, der Jn-mxhaldung der Würde des Amtes don dmx Angedörigew aUcr pOTitischen Parteisn ohne jede AnSnadme, die zur Leikung SÜW poki- kischen Amtes berufen sind, Noch111mg thr-ngen MMU möge, und jak! wäre aÜen Parkeisn des Hohen HQUskÉ ganz außcrordsnklick) dankdar, wenn hier jeder zu ssinem Téile und in seiusr Parkei mir in diesem Bestreben seine Unterstüxzung leiden wollfe.
Zum Schkuß hat der Herr“ Kollege Heilmann den Saß zitiert: Zum Frieden bereit, zum Kampfe entsckylossc-„n. Ick möchje diesem Soße auch meinerseits zustimmen, ihm aber die umgekehrd Fassung geben, Ich sage dcm Hßrrn Kollegen Heilmann: Wenn Sie es für notjvendig und angezeigt halten, diese:? Ministerium anzugreifen, so Werden Wir genötigt sein, uns zu verteidigen. In diesem Sinne erkkäre ich mich gern zum Kampf entschlossen und bereit, zu versuchen, jeden Pfeil, den Sie auf uns schicken, Wisder zurückzusenden. Aber auf der andern Seite muß ich sagen: meine Auffassung von der allgemein politischen Lage unseres Staates geht dahin, daß es im höchsten Maße jvünschensjvert wäre, derartige Kämpfe zu vermeiden. (Sehr richtig!) Ich gebe dem Hohen Hause und auch der Partei ÖGZ Herrn Kollegen Heilmann gern und freudig die Versicherung ab, daß ich Von mir "aus keine solchen Kämpfe entrieren Werde. In diesem Sinne erkläre ich mich mit Herrn Heilmann einverstanden und zum Frieden gern bereit. (Bravo!)
Finanzminjster Sämiscö; Meine Damen und Herren der Notetat, um dessen Erledigung es sw!) heute handclt, und den ich vor ihnen zu vertreten Habe, ist ein Axxsgabeetat. Er enthält eine Einnahmepofition nur insofkrn, als er dsr Staats- rsgierung die Ermächtigung gibt, den erforderlichen Betrag “" Schaßanweisungen auSzugeben. Das entspricht durchaus dem
Jtifolgedsffen liegt an sich keine Vkranlassung vor, bei diesem Etat Line eingedende Debatte über die steuerlichen DeckungsmögliMLite" des Etatödefizits herbeizuführen; das hat vielmehr meiner Anffaffblnß nach bei der Beratung des Etats der allgemeinen Finanzverwaltung zn geschehen, die ja noch im Hauptausschuß und im Menum bevorstebk Nun hat aber der Herr Abgeordnete Heilmann im AnsÖTUß an Ausführuxxgen, die ich im Hauptausschuß, einer Anregung des Herrn Abgeordneten Lüdemann folgend, gemacht habe, einen WSUS" Exkurs unternommen auf das Gebiet der Reichs: und SkaatsstSUkm' Meine Damen und Herren. Aus dem von mir angefübrten Grunde und in Anbetracht des Drängens der Zeit will ick) ihm [IMS an dieser Stelle auf dieses Gebiet der Reichs- und Staatssteuergeskß' gkbung in den Einzelheiten nicht folgen. Aber ick) ssh? mich doch gcnötigt, hier einige aÜgemeine Bemerkungen zu machen, um die Vor- würfe zurückzuweisen, die er mir und der Staatsregiexung gestern hinsichtlich ihrer Finanzpolitik gemacht hat.
(Forkseßung in dé? Zwsitsn Beilage.)
urteilte? Mann, den ich 1th a11sgetragen habe und den ck
unter unseren jungen Herren in _die KommunalverWaltung, in die
micky eiwmal von dieser Stelle aus an alle, die ek; angeht, zu wenden '
Charakter dieses Geseßes als eines vorläufigen Haasbaltsgeskßes- „
* Wb“ MWM hak- iktd MÜ im übrigen keine klaren. Denn
zum Deutsche
(Fortsehung aus der, „Ersten Beilage)
Der Herr Abgeordnete Heilmann hat die Finanzpolitik des äxtigen Kabinetts als keine gute, keine solide, keine den essen dienende bezeicbnet. Der Schwerpunkt seiner Aus- [ag auf dem leßten Vorwurf, aufdem, daß die Finanz- politik der gegenwärtiger) Regierung, und insbeforkderé meine 'ene Stellungnahme kerne den Retcbsinteressen drenltcbe sei. Xa muß ich nun zuerst die Frage seren: meine Damen und Herren, befinden wir uns hier im Reichstag, oder befinden wir uns hier im PreußisÖLn Landtag? (Sehr richtig! rechts.) Würde ich nicht mit Recht an dieser SteUe Vorwftrfe zu befürchten 335M- wenn ich nicht gkgenüber der Wahrung der Reichsintereffen Zuck“, mit aller'EntscbiedenHeit Bedacyt nähme auf die Wahrung der finanzielle" Interessen des preußxschen Staates und der dem preußischen Staate angehörenden Kommunen und Kommunalverbande? Kann ich mich denn überphaupt nxit gutem GeWtffch der Pflicht ent- zéeken, bei den Beratungen über dre Reichssteuern dte,fe Interessen des preußischen Staats und der preußrsclyen Kommunen brs zm" Grenze des Möglichen wahrzunehmen?“ Meme "Damen und Herren, ist denn das Yank-Isteuékgsseß und ist dre Regelung, die in denk Landessteuergeseß die Beteiligung der Länder und Gemeinden an den Reichssteuem erfahren hat, etch sakrosankt? Das Landessteuergesetz -- und ck habe seinen «sten Anfängen nicht so ganz fern gestanden -- konnte doch nur an- „äherungswäse eine Regelung treffen, die den Bedürfnissen der Länder und Gemeinden gerecht werden sollte. Das Landessteuergeseß, wie es Uns jest vorliegt, kann gar nicht den Anspruch erheben, endgültig das Njchtige auf diesem Gebiete gefunden zu haben. Ob das mit dem Landessteuergeseß Erstrebte auch wirklich erreicht werden wird, wkrd |ck erst zeigen, wenn die endgültigen Ergebnisse der Veranlagungen deé Reichstcuern, an denen Länder und Gemeinden partizipieren, vor. 1iegen. Das ist aber Heute noch nicht der Fan. Und ich frage weiter, kann ich denn etWa so vorgehen, ist es denn möglich, daß ich den gegen- wärtigen FebLbetrag des Sxaatshaushalts zum alleinigen Maßstab für die Bemessung und die Axrsgestaltung des Ertragssteuersystems mache. Muß ich dann nicht für die Höhe der Steuerjäße, die da in Frage kommen, auch noch ganz andere Erwägungen gelten Tassen, wie z. B. die Beziehung des Ertragssieuersvftkms zu dem Befißsteuersystem, das das Rekch aufgestelLt bat? Müssen da nicht auch wirtschaftliche Erwägungen maßgebend und ausschlaggebend sein? Ich frage: Heißt das denn schon ReicHsfeindsÖaft, wenn ick) den Versuch mache, das Staatsdefizit zum Teil auch auf anderem Wege als in einer Indefißnabme eines Teils der Ertragsst'euern durch den Staat zu decken ?,
Aber, wie gesagt, ich wil! auf Einzelheiten dieses Fragenkomplexes heute nicht eingehen. Dazu wird an dieser Stelle die richtige Zeit sein, wenn der in meinem Ministerium auögeardeitete Entwurf einer vorläufigen Steuer vom Grundvermögen dem boden Hause zugegangen ist. Bei dieser Gelegendeit bin ich auch gern bereit, zu der Frage Stellung zu nehmen, die der Herr Abg. Heilmann gestreift hat, ob die Erfassung der Goldwerke nur auf dem Wege möglich “tft und nur auf dem Wege für das Interesse der Alkgcmeinheit nußbringend vorgenommen werden kann, den er vorgeschlagen hat, oder ob es nicht ebenso möglich ist, auf dem Wege einer Vermögensbesteuerung, wobei natürlich eine ricHtige Erfassung der Vermögenswerte erfolgen muß, ebenso aber am!) auf dem Wege einer Ertragsbesteuerung, diese Differenz zwiséhen dem nominalen Vorkriegs- und Nachkriegsxdert de: Allgemeinheit nußbar zu machen. (Abg. Heilmann (Verxm): Wie wollm Sie das mit der Bezahlung der Neparation Verbinden ?) Wir werden diese Frage auch gem bei Gelegenheit erörtern.
Aber ic!) sage weiter: "Bei dieser Gelegenheit wird aua“) dxe vom Herm Abg. Heilmann kritifierte, von mir angeregte Möglichkett derAngleiehung der verschiedenen Ertragsfteuer- [Meme der Einzelländer einer Erörterung unter- zogen werden können. Dann wird vielleicht von W auch sehon etWas Näßeres darüber gesagt werden können, ob es überhaupt möglich ist, eine solche Angleichung Vorzunehmen, für die allerdings vieles und namentlich wirtschaftliäoe Gründe sprecßen. NÖM; Wie gesagf, das alles erst später!
Für beute möchte ja“; nur noch einige kurze Bemerkungen tztacden- ZZ.?Ö ganz speziell auf die Ausführungen des Herrn Abg. Hellmann
:e -en.
Ick erlaube mir, an Sie die Frage zu richten, wie er zu der Behauptung "kommt, daß ich -- so habe! ick) mir seine BZmerkung "Nikki *- die Finanzminister der Länder zusammenberufey hcztte, um ißren Widerstand gegen die Pläne des Reichsfinanzmimftermms zu NUMMER Meine Damen und Herren, die Behauptung stebt mrt den Tatsachen nicht in Einklang. (Hört, hört! im „Zentxlum und “M) Es isk richtig, daß auf*.meine Anregung em Ftnanz- Ministerauss chuß gebildet worden ist, der wiederszolt don dém Herrn ReicIHZfinanzminister zur Beratung der Grundfäße der'nenen Ne'lsbssteuergeseßgebung zusammenberufen worden ist. Das TFK “LC- Wiffekmaßen eine Vorberatung, die der späteren verfassUUISMäßlsM BWWUJ des Reich§rats vorgreift und fie erleichtert. De'n Gegen- stJnd dieser Beratungen haben die Gesamtpläne des Retcbsfinanz- Wisietiums gebildet, d. h- also auch ganz besonders solche
feuern, an denen die Länder gar nicht beteiligt waren, auf WEP
GSsialLUng ße aber einen verfassungsmäßigen Einfluß haben. D*?- Yekbandlung über diese Dinge n'arcn vertraulich. Ick) halte Mich "1th für befugt, Einzelheiten aus diesen Verhandlungen bier tmtzuteilen. (Abg. Heilmann [Berlin]: Ich habe nur wtederholt, was Sie selbst im Hauptausschuß gesagt habep!) Daker frage ich: Woher schöpft der Herr Abg. Heilmann du von idm WJ Ausdruck gebrachte Uederzeugung, daß meine, Mitarbeit ,der? R““bswteresen nicht dienlich gewesen ist. (Abg. Heikchnn [BMM]- Aus Ihrer Rede im Hauptausschuß; Sie brauchen Ste nur nac!)- Meßn!) "- Die Rede ist mir wohl genau bewußt. Ick habe mtr so **SMÜÖ jedes Wort überlegt, was ic!) da gesagt babe-
Meine Damen Und .Herren, die Quellen, aus denen der Herr
egenw Michsinter x:“:hrungsn
, _„Reixchsanzeiger und Preußif
„. --.“-*up-
Zweite Beilage
Berlin, Sonnabend, den 16.
das, was er hier über Vorgänge gefaxt bat, die angeblich vor meiner Ernennung zwischen meinem damaligen Ressortchef und dem Herrn Reichsfinanzminister und mir gespielt haben, trifft in keiner Weise zu. (Hört, hört! rechts.) Ich gebe dem Herrn Abgeordneten Heilmann anheim, seine Beurteilung meiner, wie er fich ausJedrückt hat, politischen Naivität und Unerfahrenhkit auf üchereren Grundlagen zu begründen, als ste ihm in diesem FaUe zur Verfügung gestanden haben. (Sehr rickytig! rechts.)
Noch eine weitere Behauptung des Herrn Abgeordnsten Heilmann bin ich genötigt, rkchtigzustellen. Er hat davon gesproähen, daß einem, wie :: fich nach meinen Notizen ausdrückte, abgetakeltcn Fürsten Staathelder in das Aussand nachgervorfen Worden seien. Meine Damen und Herren, das gesamte in Deutschkand befindliche Privat- vcrmögen des Prinzen Friedrich Leopold befindet sic?) in staatlicher Verjvaltung. Zur Durchführung einer geordneten VLrWaltung dieser Vermögenömaffe und Sicherung einer geordneten Außeinanderseßung zwéschen dem Staatsvermögen und dem Privatvermögen“ gegen störende Eingriffe ausländischer Gläubiger ist bei der Staatsdank auf Kosten des Prinzen ein Darlsbn aufgs- nommen, für welches nebst Zinsen und Nebenkosten in den Händen des Staats sich mehr als voll ausreichende Sicherheit in Geldvoerten befindet. (Hört, Hört! reehts.) Bei der Beratung des Haushalts des FinanzministUiums im Hauptausschuß wird Gelegenheit sein, dem HauptauösÖuß das Aktenmaterial eingehend vorzutragen. (Sehr gut! rechts.) Meine Damen und Hsrren, hier wikl ich nur soviel sagen, und ich muß da auch wieder eine Frage an Herrn Abgeordnsten Heilmann richten: was ist das für eine Quelle, aus der er seine Mitteilungen über angebliche Vorgänge im Staatöministerium geschöpft hat, das fich natürlich mit dieser Angelegenheit bescHäftigen mußte? Auch diese Quake ist keine klare genossen. Denn WEnn es auch richtig ist, daß der Plan zu einer Ordnung der finanziellen Verhältnisse des Prinzen Friedrich Leopold von meinem Athoxgänger eingkleitet worden ist, so habe ck mich in keinsr Weise hintsr diesen Pkan zu derschanzen vsrsuäht, sondern trage die volle Verantwortung für den Plan und seine Ausführung. (Bravo! rechts.) Aber keine Ver- antwortung 1rageckch dafür, daß bei meinem AmtSantritt die Zustände solche waren, daß zur Fortführung eindr geregslten, von dem Finanz- minifterium Wahrzunebnwnden Verkvalkung zunächst eine durchgreifende Regulierung einseßen mußte. (Hört, hört! rechts.)
Meine Damen und Herren, der schweren Vsrantwortung, die ick) zu tragen Habe, bin ick) mir voll bejvußk, und ick) bedarf keinsr (Hr- madnung, auck) nicht seitens des Herrn Abgeordneten Heilmann, dic derfaffungs- und gesetzmäßigen Pflichten, die mir obliegen, genau zu beachten. Selbsiderständlick; auch nicht in der von dem Herrn Abge- ordneten Heilmann kurz berübxken Hobenzoklcrnfrage. Er hat da von Plänen g€sprochen, die in meinem Ministerium bearbeiket worden feißn. Meine Damen und Horrem daß ich und mein Minisferium sick) mit dieser Frage befaßt baden, ist ganz selbstvekständlicß. (Sedr richtig! rechts.) Ebenso seWstderständlicb ist es ader, daß derLandtag zu dkeser Frage seinerzeit Stcslung zu nehmen und über sie zu ent- scheiden haben erd. Welche Gestalt die Vorscßläge haden Werden, die die Staatsregicrung macken wird, kann ich 1361118 noch nicht sagen; erst dann, wenn die Vorféßläge voxliegen, wird die Zeix der Kritik ge- kommen sein. (Sehr richtig! rechts.)
Meine Damen und Herren, gestern babe ich aus den Worten des Herrn Abgeordneten Heilmann in bezug auf die Kritik, die cr an mir und an der Finanzvßmvaltung dcs gegenwäxtigen Kabinetts geübt bat, eigenUics) nur eine neue Variante zu dem alten abgcdroschcnen Thema entnehmen können: Ick kenne zwar die Pläne des Finanzministeriums UTM, aber ich mißbillige sie. Ich richte an die. Loyalikäk des Land- tags die Bitte, mir demnächst einc garechtcre Kritik zukeil Werden zu laffen, als fie mir gestern in den Worten des «Herrn Abgeordneten Heilmann widerfabren ist. (Bravo!)
Staatssekretär des Justizministeriums Mügel: Die Be- anttvortung der Anfrage Wegen der Beschkognahm§ der „Roten
ahne“ ist nicht durch das Justizministerium derzogert, sondexn Fre ist erst jeßt auf däe Ta eZordnung gesetzt Wurden. Der Justiz- minister at Über dic "ackze einen Bertrhtndes GenkxaTrxaaxs-o aankts emgefovdert. Uebrigens kommt hierlxux das Re1chsjusttz- ministerium in rage da es eixte NngeleYn ert der außerordent- lichen Gerichte it. Den Angrrffen des bgeordneten “Heßlngann egenüber veerise ich auf d1e_Erk1arungen des Zusttzmnxtsters Set der Welten Lesung des Justtzetats. In der An elegeybett deH Amtsgerichtsra'ts Parey betvegen sich dre Vorhelm te, dre ey be1 seiner Verteidigung gemacht hat, durchaus tm Nahxnezt der Ex- klärungen, die don der Reichsre ierung durch den thsteJDa'md bei der Beratung der Reichsver (Yung adlgcgeben smd. Ste smd also einkvandfrei. Das Urtetl_ des dg..Het mann, daß Hex; Parey Wegen einer politischen Gesmxmng chHt, um Axxfs1chtsfnhxenden Amtsri ter gemacht Werden durfte, 1st xn t begrundet. _Dte Be- stellung eines Au ichksxihrenden Amtsrtchters tst mp: eme sach- liche, ni t politiche ngelegenhett. Dre, Besckxledrgungen des Abg. Hei mann Wegen der Voxseßung ?Wexcr Jousktzbeamten ent- behren der Begründung. Eme Ver eßung tm Interesse des Dienstes ist überhaupt keine StrafveYßun
„ „ 1an dw Ylerxeßjuq? die'er Beamten it ohne jede . olitische .ucks: i_na me erw g , vet der1Veamtenanschusz mit aäer En-tsclxtedenhext _das thsa11tn1e11- arbeiten mit die en eiden Beamten fur unmogltck) erklart batte.
rr eilmann oklte doch auf die Stimme des von den Beamten
He
" A s es etivas geben. _
RWF??? L cxuusLch;l ses7c (Zentr.): Die (ZestrigZ Rede des Abg. Heil- mann War ein reign'is, das leider v er glucklrcherjvetse in d1esem
elken vor ekommen ist. Wenn Wir alZe eine so lange _Rede- FJtUsiensAnspruchg nehmen moUten, dann wurde es heute nut der Heimfahrt nichis Werden. (Heiterlext) Herr'Hßümann hat stck) gefallen in der Rolle des Propheten, zum Text "!. der _Rolle des ürmnden Zensors, meist aber_in der Rolxe des _offentltchen An- ägers. (Heiterkeit.) Er hatte 111 semßm Sckzoße dre schwarzen_ und die heiteren Lo e, aber er hat nur dte schWarzen „vertexlt, wte es a auch dem „s Warzen“ Kabinett Stegexxvald gebudrte. Nackytden euti en Antworten der Minister ils't retltch von euxem Wuchttgen ngrtff her [ich weni übrig gebze en. (Beifa _tm Jdnnum.) Immerhin Fade ich 11th!) gefreut, nut Welcher Entschxedcnßett er der alten Lüge von der auIscbljeßZicb deutschen Krtegsschuld_ex_1t- gegengetreten ist, die Lctpztger Recbtxprecdung verferdtgt und zur nationaler: Sammlung aufgeru en dax. Exfreyllck) ist an die Energie, mit der er der medertracbtxgen Verleu erheße des „Reichsboten“ entge en etreten ist.
** S*Lsksanseiger
KIM ZW ---* „,_„.,1921
solche Verleumdunaen in deutscbnationalen Organen su drxdexn. (BeifaÜ im Zentrum.) _CLY war e'nz mater rz; wum Adgcordnxkex Heilmann das e Kabmeft ein abmett Lau1Mr-Prqu «nannt bal. rade wr Werden doch von der Rechten aTH _O'xe bösesten Feinde Preußxnf bettzxtchtet. Tatsäckysicko smd w"? „an WEM Kahinett acmz unschuldta. (Herferketw Feb babe mancbe/„(emxr .I.-ext- qlieder erst heute kennen gelernt. &a. Kuttner (Soz.): _".“Ms Kabinett der ako en Unbekannten! -- ztukett.) Ick stxbe aur dxm Standpunkt: t das Reich und dann dxe Länder! W111! das Rexck) zuarunde geht, dann smd alke Ländepverldrkn. _er _kdnnkcn kxaxe preußisÖe Reqisrutm unéerstüßeu, dxe dre Retcbsydlthk sabokrerf. (Beifall links und im Zentrum.)__ Cs War „Lm poTxttsc-Her SkJUÖQl, als das frühere Haupt dcr preußmckxp .NLKLLLUUÉ (Zurufe; Bxau-nx) seine DTfferenzen mit einem Retch§mmxster vox (Mer OsffanYrerk aufrollte. (Sehr gut! im Zentxum und _recbts.) _In dem ÜÉÜVZ'ÜNKLU Bau des KultuSminist-sriums wrrd steh memand udexal] ZYTZÖNMOM, aber ein „Fachmann ist dazu eber m de_r L e, _al_s ck_n anderer." Der Kulkusminister Becksr brajzck7t doch mchiMdre ere semsZ Vorgangers fortzusetzen, er bak doch mcbt dre'Amkskuh'runq dyn Herrn HaemsÖ gelernt. (Sehr ricdtia!) Auf dxe Vorgange bet der Régxeruwzd- bildung wiÜ ie!) nicbt eingeben, sondern nur feséstellcn, daß dce thlen zum Preußistben Landtaa eme ganz andere Zusammcheßunn eraeden haben, als die der alten andeßdersammlunq. Nack) der Ver- fassung oll die Nsaxieruna dic: Gexamédertrekung des Volkxs sem, ( . rann (Soz.): Untkr Auß1chluß der So :aldemokraße!) Ia, unter Ausschluß der Sdzialdemoquüe, s;)[anYeMW exaenfinrxm qknua ist, sick) selbst auszusÖlteßen. (BMM Un , trum.) Wu: rvoüex! die SoziaTdemokrafie nicbt ausxcblteßen. Dre Dxujsckox Vostpartet ' Verfassung escbwvren, und Mr durfen [)B zum
Yk die YMFWS t [ T I [ k) das; s d' B ' s 's ni 'm „weis ie en, «„ xe _er- fasYrTzseaneT'kennkqen A i mann: Unxer ordedaki!) Djs Sozrak-
demokraten erkennen die Verfassunq ia aucß nur :mt dem Vordehalf an, das; sie den Re[iaionöunterrxcöt an? den „Scbtz'len entfernen WZÜZP, soöakd das n1öalich iZ. Man kann mcht eme durgcrlxché PaM], dre auf dem Boden der erfaffunF) steht, von_der Regxerunxz- ausscbxte en. .WZr machen das nicht mit. ie „Franksurker Zextuna bak drx ckn- ariffe dss Deutsckxen Lehrxxrvßrexns «Laßn den RS_tÖSsÖUlaxsEZ-endwxrf mit Rechk als politische Kmdereten bezcxckynef. HQHLY (218 dt? unsche der Juterpellantcn stebk der innerx Frjxde “des dSUUÖLn _VolkLS, „dx: Gewissensfreidéit. (Lebhaftex BetfaLT rm Zentrum.) „D*.c AUJUfsS auf den Schusaesetzentwurf r1chten swb qeradézu aeaen dxe Ver'fasmnxz; Es ist nicht w-abr, daß "dieser Entwurf domsZent'rum xnsdxrterk sex. Wir sind mit ihm in We entlickZexj mekten :".th emverxmndeq, .Das Wort: „Ein Volk, eine “ uke zt exne Hohle bra e denn dxe Vor- ausseßung einkr solchen Einheits; kext des V0 L's edlt. W111 mcxn aeaen den Wiüen der Eltern die„Schu[e untfoxrmterßn, dann Horx ÖW Gewissensfreibeit auf. Die Befyrckytuna. daß dex Emfluß der Jtrcöe e'me Bsscbränkuna der Lebrfrexlwü ?*Zrdetfudrt, ist'aarcx unde'arundef. AUCH die katholisÖ-e Kirche steht aufdem Yoden der Cnthck'lunßs- lehre, freiücb im Gegsnsak zu dem [Maß uberbolfxn Oamvrnxömds. Daß die Demokraksn die von lhnen derlanqke _Cmbextsschukx chk)? bekommen bdben, ist die elementare Fdlae er pdlrtLsÖ-„y Entwwkkux-q, Es ist Liaenartig, daß als Reasltyp eme Wulform mestsat wrrd,
' " d kleinske Teil des deutschen Volkes skedk. MFT fiFr aWr de? frühexen KusÉuSmixester Fal? berufk, ,der w:.rd uns immer ass entf Tossens Gegner fmden. (23:1qu
im Zentrum.) Im deseßÉen * heinaddiet sehe? ""IT-FX) einéTr furch- Arbeikslo": keit enkaeqen und eme: :.mer xaa;„sn Luxrung. baren 1gchen Volk ein K1ag€schrcn [;Lruberth dann darf
W“. - v m rheiwx “ _? dak;3 ULM)? als Zeißhen MM wden' Durchkxa-lxens d'azqraxnck werden. Die Vkrhältmise werden (: er «Ide un-erkr .xrcb; BFME-
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a un WW (2 ma 1: dtvrch die Reaui xtivn «Ken Gss jsxeésoer-J'th ducrhcky die) unnöfige VLLZFUUJ axer Scdulén den Schul- un-berxt t unmöglich. Dazu komrmÉ 8an erfrtge .opxcgcmda fur dre fvanzöfi € FrW-nxeFi.on. Dre RKMUN so de M dexx odcren Schalk cx en d'Le Schüler über das «'csew dex ?remdewssgxon auf- klärßn lassen. Was die Franzosen mii? der rdenxz cd's,» Bsxeßung- he- abj'iÖbigexb, das sedsn wir an dem arm-m, ung-[uckluxxxn (Yamaszvxc-k, Wr) j t schow die FrankenwäHrUN-g wslkommen durcng-ssuhck 111. Wenn die r(mzosen Von uns saßen: „Ros 13ij 193 KUSMUZ! so 5?- dmkken w-rr Rbeinländer uns für disse xtgenachxtge_ Frsun-dsckxafk. (Be:- fals.) Wemv Maurice Barrés jeßf dre RHUUCaxxder'auffdrdxßéxr, tk): Sekbsdbestixwmm reckzk zu bekunden, so ;mtworte [ck tbm un Namen Dkk rheinischen ölkerung: Gut, 1er Franzdfen 9er Jack) Hause, Wir fahkn Wk) Mgcrn komaaxen und WUrdßn eztch gern 1ch€1den sEHQU. T*“bkyafier Buifcrll.) Jm Orksklassendßr tchms soüte dyn dssMdYn Mrbältniffen des *be'seßksn Gebiets Re m_mg axedragen MWM. «3 k) ? daß das schöne Rheinland a[s_edel1je_B1ume unseres VKM- Lcm „'s bssonders hütet wird.* W117 RHNnxgnder crwaxtsn ach bsfdndero UQÜÖYÜYZÖ, daß dem andexen „bedrgnxxten GEMÜ,“ Ober- scblsfien, endlich die verdiente GerechtigkUk 133171), derem? MW dem großen deutF Vaberlande. (Lebhafxer BUNIA.) *! " Abg Dr. Co 11 (U. Soz.): Em Pmlamenck m-Uß zuerst fur dem EM soréxkn, Zan NOZEÉQÉ ist der Tod des Parlapxexxks. De]: Min-isterpräsidenk haf gestern dor dsm STWCTSWÉ kaptruirxrf, _Cu erkkärte cxucb, gegsn den WidLrstand, der Re ken [affe UÖ-Wmcbk xegiéren wbér er hat es auc!) nsßcbk „emmadver ucht. _Das «stem des Miäisteriums Stegerwald laßk sth) „dafur anMstx-„xen: Aktes reu 2:1 über Alles! Auf 250 lel-tonen kam es gestern den; Ykini te-rpräfidenten wicbk an das'mnnerdcxn das alte Work de- Kriegsmin-isters Raon ugunften e_mer_M1112arvorl : „_Wzr baden "a deidenmäßig. die! ©2911!" Das xst eme [axe Auffa ,'.an [)?! unsere]: &inanznot und bei der drobenden Brotderdeuexuvg. Da muß d-xe Mahnung des Ministerpräfidcnfen_ an das „Volk zyt Sparsamkexk érbikfernd wirken. Der qröfzke Teck. der Riesengewmne der Groß- banken ist in wilden Vedi enspekulatronex) erworben wqrden und dre beamteFe Unfäbi keit des abenstem tedt noed mvmer gn der 1436 der RÜÉbM-k. te arm ieder .gufmazm Mm dte De- vi envolitik des sichs Mu-Yieren. Gerade up letzten Jahre Haben die Gro banken ihre Reiwxemmne koloffax ZeskU; xk, z. B._dte Darm- tc'idter „ ank dow 203 Milenew auf Öl,. M1 “WKM, dre Deytscöe Bank don 62,5 au-f137 Millionen. Dabei sprelexz ,dte Unternexßmer jeßr mit einem Lohn-abdau. Nicht Lodxmbdcm 1st UMF, son-derwxxlm- mebau ist nötig. Die Erzbergersck)? Sienereform war wemgx'kens ein Ver uck), die großen Vermögen und Gewm-ne zu erfassen, _ ._Lder jeßt den t man an neue indirekte Skeuern, und der Fmanzmmxsteu richt schon davon, daß d Grund“!“teuer akabgewälzk erden kanxr» er in-awzm-inister derlc'ZZk f'ecb quf Zu,ch“u e:_ vom_ Netck) ;- em " as Deftztt tm e1che fuhrt zu tmmer
ie verge!) icheS Bemuhen. , ' du der M en awd StUgerung der Auchbe von WJYTQJUWÉYS Yuanzen Ws en saniert Werden, ader mckyk durch
der indirekten leuern. Es "bt kein andere:; YWHMYZ entschlossen an Vermögen und süß ber'anzugßden. MTein die Steuer auf den Mehrwert kann den Efat Halancteren; Da- bei muß selbstve Ländlich die Vergnlagung :znd Erhxbung geanderb werden wir mü en zwanxxSkorporterte Betrtebsßeme'mscbaften odev Bentsenossens “ten der Sdeuerkräger bilden, d1e dre Sxeuexlasten unter NÖ vertei en und schon von“ ücb aus die Steuerertrage 'mken- wiean werden. In der Landwirtscbast nxüseq wir zur Ivkenfidterung der Betriebe kommen das läßt fich mrt HFS der Beskeuerung er- reichen. Statt der Mannigfaltigkeit dßr , »-rzbergerscken Stéruern brauckzen wir einige weni-kze, aber umso ergxebxgkrc Sfeurrarten. ngen die SÜ'JW'JF md pra tiZch Mittel nVÖWYfék UFYYNZYXYY wir mü en e e ner mi ' ren eigenen en „ Zlyre Lu uswaren 'Ich! abkau . 1: das neue Hotel Atlankxc kn
* “HEUmann die nuterxagen zu seiner eingehenden Kritik mit
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Hering rf-annschow, MMakfürmec-gmaemßm
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