1899 / 248 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Oct 1899 18:00:01 GMT) scan diff

, , , _,„ unermüdliche „Labo-

amid UMR“, ick?“ 'REM-' * kegrapben und Kabel

, enduna geführt" ,die Ohnamomastbine erfunden, als noch

xk genaue wkp'ensckxaftßäve Grundla en vorhanden waren,. und

diesem' Wege d e Wi nschaft gewalt (; gefördert.

Diese Männer bel. ,ey-den weiten, mühevollen, aber rubm-

. ;:kicsoer;i Weg, der zwifchen ekster Idee und? planmäßiger Ausfüh- - rium egi.

Dieke, Pinyierze der Technik bewiesen, wie weit die schaffende Trebnik. “'der forschenden Naturwissenschaft oft vorauseili, untsr dem tbatkräftigen.W111en roßer Männer, deren Lebensarbeit zeigt, welch' roße Ergebnisse der reilicb mühsame methodische Veriucb gegenüber oktxinärer Spekulation zu Tage fördert.

Solche Männer sind die Väter der Wiffensckpast. Sie schaffen kühn, tbaikräfti vorangehen?) das Wexk, oder wenn dies nicht gelingt, wenigstens Erfa rung und Einsicht, die Grundlage al1c-s wiffsnscbaft- lichen Erkennens, bäM schon die wissenschaftliape Exkenntniß selbst.

Die schaffende r eit, mit wissensckpaftlichsm Gsiste gkvaari, führt zum größten Erfolge; ihr verdankt die gameinsame Mutter „Wissenschaft“ die größte Vertiefung. Den kühn vorangehenden Männern mit dem Wahlspruch „aklzeit Voran“ verdanken wir die Grundlagen alles Erfolges. _

Krupp und Siemens, diefe echt germaniscbm Vorkämpfxr viel- gxstaltigen Lebens, sind die Zeugen, daß das deutlich Volk nicht nur wie im vorigen Jahrhundert ein Volk der Dknket blieb, iondern jetzt ein Volk des Schaffens kst. . .

Namens der Hochschule danke ich dem Verein deutscher Ingenieure, dem Verein deutscher Eifenbüttenleute und der nordwestlichen (Gruppe deu1scher Stabl- und Cisxnindustrieuek nicht nur für ihre bochherztge Stiftung, sondern auch für die Förderuna der erwäbnien lebendigen Bezikbungen zwiscbkn Hochschule und indixstciLUem Schaffxn.

_Mkt Stolz blicken wir auf riese großsn Vorbilder deutschen Wirkens und Könnens, die den Erfolg der deujscben Technik in die anze Welt etragc'n, Anerkennung dks ganzen Aus1andes erzwungen Laber» nicbt Floß zum Rubme der Techuil', sondern auch dks ganzkn Reichs, der ganzen Nation.

So übernehme ich drnn name'ies der Königlichen Techr=ischkn Hoch- scbule zu Berlin mit dem Ausdruck des iie-fgeiüblien Dank 5 und_aus- richtiger Bewunderung für die brchberzige bedeutungsvolle Stiftung die Denkwäler in die Obhut der H1.“chschU1L: als sichtbare Zeichen der Größe“ eines Krupp und Siemens, ihnen zur Ehi', der Mxt. und Nachwelt zur Nacheiferung und Wertbsckpäßung, dsr Hochschule als

kegeisterndes Vorbild. Lebbafier Beifall lohnte den Redner. Ein Chor aus Haydn's

„Schöpfung“ schloß den Offiziellen Akt.

Hierauf schritt der Geheime Kommerzienrajl) Krupp mit den Staats-Miniitcrn an das seinem Vater gewidmete Denkmal Berau und spiacb namentlich dem Minister Studt seinö [sb- bafte Freude über das woblgklungkne Standbild aus, an dem die nordwestliche Gruppe des Verein? deutscher Eisen- und Stahl- industrielle'r und der Württembsrgi'cbe, Dresdener und Cbemnißer Bezirksvkrein dkutscber Ingenieur? Kränze niederlegten; die 19131- genannten drei Vereine und der Hamburger Bezirksoerein widmeten aucb Werner von Siemens Kränze.

Nacbism die F-ier der Denkmalse'ntbüüung beendet war, ka- ließen zunächst die Chargierten der Studentenschaft den Fxftplaß, um im Lich1bof Ausstellung zu nehmen. DLs imposante Lichxbof, die Stätte des Festaktes, bot in seinc-m außerlesenen Schmuck ein blendenkez und doch ükeiaus vornehm wirkendes Bild. Gkgenüber dem Eingang standen zu Seiten der Kiß'icben Bronzestatuy, die den König Friedrich W11081U1111 im aniifen Gemande darstexÜt, die Büsten des Hochseligkn Kaisers Wilbe1m1._und Seiner Maj siäi des regierenden Kaiser?! in einem reichen Flor Exotiicher Pflanzön. An der Ost- wand erhob sich der Kaiserliche Thron, auf dessen goldenem Hinteratunde der Reichsabtei: prangte. Purpurne Gebänge Wanken vom Thron- bimmel herab, über dem die Kaiserkrone inmitten herrlicher Palmen erstrahltk. Zu beiden Skiken dks Thrones, vor üppigen Pflanz-In- gruppen nahmen die M:?gltkdkr des studentischen Ausschussks als Ebrenwacbt Aufstilluna, während der Bannkrlräger dsr Dochfchule mit dem großW Baumer dé'rsé'lbk'n sich gkgenüber dem Throne Vor der Bronzeßestalt kes Dämons des Dampfes aufsteüik. Die Char- ierten dcrsjudenii§chkn Kyiporation rcibtcn sich mit ihren Fahnen und

annkrn rechts und links an und umjäumten so das ganze Parterre des Lichlk-ofc's. Unmitislk'ar vor dkm Thron waren die Pläxzk ,für die illustren Cbrenaäste, rechts vom Thron saßen die Vertreier derfremden Hochschulen, die Plätze zur Linken waren für das Gefolge der Allerböébstm Herrschaften bcstimmt. Die Angehörigen der Hochschule selbst“ machten als Gastgeber Von den Stühlen keinen Gsbrauch. Den Damxn waren bis Atkadkn kes ersten Stocks eingeräumt, deren Bogen mit qoldbordiertkn rothen Gebängen reich drapiert Waren. Eine Loge war für die Damen der RegierungéVertreter reserviert. Die Siudierendxn sammelten s'ichin den Arkaden dss zweiten Stocks, in deren Bogen die Farbenfabnen der Korporationen binge-n; buschige Laubgewinde umrankten bier die Säalcn und Balustradsn. Von entzückender Wirkung war die mit Lichtköipkrn üizersäete mächtige Korbkrone, die von der Mitte der Decke berabhina. In den vier (Ecken des gewaliigen Raumcs abcr eisirabltcn in eiektxiscbem Glanze große Sterne auf den langen, gold- bordi LTM rojhkn Velarien , die hier Von der Decke herab- bingen. Orangefarbene Gebänae und goldene Gewinde hoben noch die Pracht dcr schönen Aukschmückung. Während die' g-ésammie Fest. versammlung sofort im Lichthof: Platz nabm, verblichen der Minister der geistlichen xc. Aimslegenveijen Studt sswie der Rektor mit dem Prorektor Professor Göring, dem Vorsißenden dss FestanßiÖuffes, Gebeimsn RegierungSratb PkoffffOk Rietschel und den Bßlftkbskn der Abtheilungen in dem mit Laub,;rwäckoseu gkschmücktsn Veitibül zum Empfange der Allerböchften Herrschaften.

Um 11.1 Uhr rückLe die von dem Gardk-Pionier-Baiaillon ge- ßellte Ebren-Kompagnie mit Wehender Fahne und klingendem Spiel an und nahm auf dem Roitweg vor der H0chschule Aufstellung. Gleichzeitig bezogen Unteroffiziere des 1. Cik'enbahn-Regime'nts mit aufgepflanztrm Seitengewebr den Ebrenposten am Throne. In- zwischen fanden fich weitere Ehrengäste ein: der Vize-Präüdent des Staats-Ministeriums, Finanz-Minister ])1'. von Miquel, die Staats-Minister Brefeld und von Goßler, der Minister des Könialiäpen Hauses von Wedel, der Staatssekretär yon Podbielski, der Unter-Staatssekretär Dr. von Bartsch mit dem Ministerial- Direktor Dr. Kügler, der General-Direkwr der Königlichen Museen Schöne, der Unter-Staatssekretär Flcck mit dem Ministerial- Direkkor Schröder und den Ober-Baudireftoeen Kummer und Hinckel- deyn, der Ministerial-Direktor Grandke, die Generale von Sirubberg, Stern, von der Planiß und Rothe und viele andere hohe Offiziere, der Präsident des ReichS-Versicherunanmts Gäbel, der Polizei- Präsident von Wkndbeim mit dem Geheimen Regierungßratb Fried- beim, der Wirkliche Geheime Rath Wiebe u. A.

Um 11? Uhr verkündeten die Hochrufe der zu vielen Tausenden angesammelten Menge das Erscheinen Ihrer Kaiserlichen und Könißlicben Makestäten, Allerhöchstwelcben Seine Kaiserliche und K nialiche Hobet der Kronprinz, ?bre Königlichen Hoheiten die

rinzen Eitel-Friedricb, Adalbert, Augut Wilhelm und Oskar, sowie eine Köni liche Hoheit der Prinz Joachim Albrecht sicb anschlossen. Seine Maje ät der Kaiser hatte zu Ehren der Hochschule die Uniform der Eisenbahn- ri ade angels t. Ein aroßes Gefolge begleitete die Aller- böchstm ' afteu u. . der er-Hof- und ngömarfchall Graf J EulenFink' die «(bew des Militär- und des Zivilkabinets und der ber-HofmeÉer Freiherr von Mirbach. Seine Maj ät der Kaiser sextitt zunächst die Ebren-Kompagnje ab und be „b - fck sodann ua der feierlichen Begrüßung mit * Ibm Ma eßät der Kaiserin und den Prinzen Söhnen sowie dem Gasol : unter Vorantritt der Cbargierten des Ausschusses in die Fest ne., De: feierliÖe Akt, we1chem Ibre Majestäteu sowie

** Sie game Festvérxammküng ßeöenb öelwobjtten

5 mm nacb einem anfarenaruß 'mt dem.,Muskkstück «.,Ntekderlzndis; Dankgehetk. nzwiscbew wg», der»- M-mifter ““der. gk-isslltcben 2c._.-;„Angelegenbeiten

Studt vorgetreten,'um folgende Ansprache zu halten: Allerdux laucbiiafter Kaiser und König!

An dem heutigen“ sstlichen“ Tage wendet fich der Blick rückwärts zu den bescheidenen Anfängen,“-aUS'denen der stolze Bau der Technischen Hochschule zu Berlin erwachsen ist. Hundert Jahre find vsrgangen, seit- dem auf Befehl Kc'Ynig Friedrich Wilbelm's ves Dritt-sn in der altkn Münze am Werderscben Markt die bis dahin mit der Akademie der Künste ykibundene Bau-Akademie als selbständige Anstalt eröffnet word-n ist. Zwei Jahrzehnte später folgte die Eröffnung der kleinen Technischen Schule in der Klosterstraße.

So unscheinbar diese beiden Neustböpfungen urspxünglicb waren, so bildeten sie doch den lebenskräftigen AuGgazi-qsvunkt für die große Institution der bkuiigkn Technischen Hoch'chule. Bis zum Jahre 1879 haben beide Anstalten gesondert nebeneinander bestanden. Während die Bau-Akademie vornehmlich zur Ausbildung von Staats- baubeamten bestimmt war, el der später den Namyn Gewerbe- instrtut führenden und im avre 1866 zur Gewerbe-Akademie er- Zoßenen Anstalt die Aufgabe der Vorbildung für das gewerbliche:

e en zu. .

lesék ursprüngliche Gkgknsaß ist im Laufe der Jahrzehnte all- mählich gischwunden. Die Aiifordkrungün an die Vorbildung der Studierenden, der Gegenstand und die Mstbode des Unterrichts führten beideAusthten mehr und mebrzusammen, und das in demselben Maße, als beide infolge des Aufschrvnnges der technischen Wiffenschafien Hochschul- charaktsr nacb dxm Vorbilde der Un vkrsitäten annahmen.

Die Vereinigung der beiden Akademien zu einer Technischen Hochschule war der Abschluß dikskk Entwickelung. VerfaHungS-näßig ist diese Vereinigung irn Ja re 1879, räumlich erst im abre 1884 «ifolgt , als die neue Hochschule die ihr bereitete großartige Heimstätte beziehen konnte. Die lange, an Erfolgen reiche Wirk- samkeit, w€1che damit zum Abschluß kam, sichert ds_n beiden Akade- mien einen Ebrenplaß in der Geschichte des preußiichen Bau- und Gewerbewesens, dessen wissenschaftlicbe und künstlerische Entwickelung durch sie wesentlich gsfördert und gehoben wordkn ist.

Zwanzig Jahre sind seii dé!" Vereinigung der beiden Akademien verßossen. In diesem verbältnißmäßig kurzen Zeitraums haben, nachdkm dura“) die politische Einigung Dcnischlands unter Kaiser Wil- helm ,dem Großen der Bodkn für eine reiche Entfaltung aÜer Kräfte der Nation geschaffen war, die' deutsche Technik und Industrie nntkr dem kraftvollen und fürsorglickoen Schuße der Hohen- zoÜern , dank der gewaltiakn Fortschritte der Naturwissen- schaften, einen bisher ungeahnten Aufjchwung genommen. Die T--chnische Hochschule zu Berlin kann mit Siolz auf den Antbeil blicken, den sie an dieser Entwickelung gehabt bat. In treuer, uner- müdlicher Arbeit, getragen von hoher vaterländischer Gefinnung, ist sie sich der Größe der ihr gestelltem Aufgabe _ der Aquildung der studierenden Jugend und der Pflege der technischen Wissenschaften und Künste _ allezeit bewußt gewesen. Reicher Segen ist von ihr aus- gegangen.

Eure Majestät haben in voller Anerkennung der "großen Bedeu- tung, welche die Tschuik für dkn Staat und das gesammte wirtbsckoaft- liche4Leben der Nation hat, der Entwickelung der auf den Technischen Hoch7chulen gepflegten cxakten Wissenschaften fortgeseßt die nachdrück- lichs1e Förderung zu tbeil 113610011 lassen. Mehr als Worte dies zu thun vermögen, wird diese Werthsckxäßuug durch Eurer Majefiät Ent- schluß bekundet, für den Osten der Monarchie in Danzig eine neue Technische Hochschule zu begründkn.

Den heutigen Ehrentag der hiesigen Technischen Hochschule haben Eure Majsstät durcb reiche Berveise dsr Allerhöchsten Huld und An- erkennung auszuzeichnen gerubt. Jm AÜerhöchsten Auftrage habe ich die (Ehre, die an den MinisFer der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angclegenbeiten gekicbteten (Erlasse hier zu veikünken.

Der Aüerböcbste ErlaZ Vom 11. Oktober 1). J. gilt uicht bloß der hiesigen Technischen ochichule, sondern auck) d_cn preußischen (échkvesxexanstalten, und ist für sie able von weittragendiiec Bedeutung.

r au e :

Auf de'" Véricht Vom 6. d. M. will Ich den Technischen Hoch- schulen in Ancrkennung der wissenschaftliäpen Bedeutung, Welche sie in den 183th Iahkzebntkn nebkn dcr Erfüüung ihrer praktischen Auf- siaben erlangt haben, das Récht kiiiräumen: ]) auf Grund dcr Diylomprüfung den (Grad eines Diplom - Ingenieurs (ab- gckürzte Schreibwsise, und zrvar in dkujschkr Sänift: Dipi-Jng.) zu errbeilen, 2) Diplom -Jn,;enieur€ auf Grund einer weiteren Prüfuna zu Dokiox-Jngsnieuren (abgekürzfe Schreibwsiie. und zwar in dsutschcr Schrift: Dr-Jng.) zu promovieren, und 3) die Würde «inks Doktor-Jngenieurs anch Ehren halber als sc'ltene Auézeichnimg an Männkr, die sich um die Förderung dsr technisch€n Wiffeiiscbasten hervorragende Verdienste ijWUbln baden, nach Maßgabe der in der Pxomoiions-Ordnung festzusetzenden Bkdingungkn zu verleibkn.

Neues Palais, den 11. Oktober 1899.

Wilhelm K

Studt. An den Minister der geistlichen xc. Angelegsnhsiicn.

Durch einen Allerhöchste" (Erlaß von dkmfelben Tage ist dem Rektor der T€chnischen Hochschule zu Berija für seine amjlichen Be- ziehungen der Titel „Magnificknz“ beigxlegt worden. Dsr Allerhöchste Erlaß lautet:

Auf den Bericht Vom 24 Auaust d. I. will Ick; dem Rektor der Techniscbcn Hochschule zu Bkrlin für feine amtlich?" Beziehungen den Titel „Magnificenz“ beilegen.

Neuss Palais, den 11. Oktober 1899.

Wilhelm 11. Studt. An den Minister der geistlichen :c. Angelegenheitxn

Nachdchm der Minister hierauf noch dis Allcrböckosten Gnaden- berveise bekannt gegeben batje', schloß keiselbe mit den Worten: Die bisten (Glück- und Sig-nswünsche dcr Unterrickojxvetwaktung begleitkn die Hccbfckkule bei ihrem Eintritte in ein neues Jahrhundert. öge sie geireu den bewährten Ueberliefkrungen, beseelt von Vatriotiichkm Sinne und rasilosem Voxivättsstrkben, in ihrem Lybr- körpkr und in der studierenden Jugend fich aliezLit prweisen als eine bervorragsnde Lshr: und Pflanzstäite dcr technischen Wissenschaften zum Wohle und Ruhms des gesammten Vaterlandes!

Die Rede erregte stürmischen BeifaU. Als zweiter Redner nahm der Rektor, Geheime RegierungSratb, Professor Riedler das Wort:

. Eure Kaiserlichkn mid Königlichen Majestäten!

_ Die feierliche Stunde des 58.10ij (Ehrentages unserer Hochsckule exbalt ihre höchste Weihe durch die nwcsenbeit Eurer Majsstät. In me yeisiegender Huld haben auch Ihre Majestät die Kaiserin und Königin" uns die (Gnade AÜerböchstibrer Tbeilnabme gcscbsnkt und r-aßnixtxxber diese Feier einen nie verlöschenden weibevoUen Glanz ge rei ? .

S'iürmifcber denn je erhebt fich darum beute aus unseren Herzen d_ch:s heißeste, ebrfmchtvoüsie Dankaefübl zu den Stufen des Thrones fur so viele Zeichen AÜerböchster Huld und Gnade.

Von Anbeginn xtand unsere Hochschule Unter dem glorreichen Stern, ynter dem m chtigen Schutze des Hohenzollernbauses.

Weise Voraussicht unseres erhabenen Stifters weiland Seiner Majestät König Friedrich Wilhelm 111. hat vor einem Jahrhundert von der Kunstakademie die Bauakademie abgezweigt und ihr eine große Aufgabe überwiTen.

Baukunst und Te nik sollten fortan an gleicher Stätte gepflegt werden. So wurde ein Bund erneut, der feinen segmßvollen Einfluß in der ruhmvollsten Zeit der Kunst bewährt hatte. Die Künstler der Renaiüance kannten keine scharfen Grenzen zwischen dem künstlerischen und dem technischen S affen ihre größten Meister waren auch Bahn- brecher in technis en issen (haften.

Wenn die olgezeit diese Gemeinschaft löste, so schied ste SchaffenSgebiete, die fit!; in Wahrheit inni nahe stehen. Denn eine gestaltende, schöpferische Kunst ist auch d e Arbeit des Ingenieurs,

eine Kunst", belebt durch tiéfeindringende Erkenntniß der Natur, bes.,“

durch den Geist der Natur, die sie menschlicher Kultur dienstbar um

Der Wende des Jahrhunderts giebt diese Kunst das Gepräge,cht'

Am heutigen Ehrentage freuen wir uns des gewalti en Fort- schritts der technifchen Wissenschaften und ihres ungeheuren &inftusseg “uf YZZUthFurltesbcßn'kt 1 lt sicb 51“ d E iert“

ex: or ri- .pe“e_ --a n *er, ntrp ejm-uxtse Hochschule. Ein einbektli es „unendlich ausbildungsfäbigesg WME schafthebäude ist geschaffen. Die Arbeitstbeilung hat zur Gliederung in Abtheilungen efübrt, sie alle bleiben aber in untrennbarem Z . sqmmenhang. "ile Stämme wurzeln im glez'cben gesunden Boden btlLekitß 6151811 kräftigen Baum, fruchtbringend und aufs neue flucht.“

ver e en . .

Wohl geziemte es fich, die Entwickelung der technischen Wissen, schaften zu schildern, die großen Kulturwirkungen der Technik zu kenn. zeichnen, die Umaestaltung aller Lebens- und Schnffen9verbältniffch ihren gewaltigen Einfluß auf das geistige) und auf das Wirtbschafls19bender Völker,ibrenZu1ammenbang mit dem Staatund seinen politiichen Macht. mitte_ln, mit jedem Gemeinwrsen, mit Me-iscbentbäiigkeit und Menschen- schickia1, den Einfluß umwälzender Eifindunaen, die Entwickelung der Verkehrßmittel zu schildern; denn fie haben Völker trknnende Gebirge durchbrochen, aus Oksanen großs Verkehrssiraßm geschaffen. sie Haben Zeit und Raum verkürzt, sie haben aus welifkrnen Völkern Nachbaxn, aus dem Ortsbewußtsein das Weltbewußtsein entwickxlt und eine Weltpolitik ermöglicht, in deren Zeitalter wir eingexreten sind.

'Mein nicht solche Daxstküung kann bei den unendlichen Ver. zweigungen der Tichnik erhucht Werden. _ Nur Eines über den Ukssplig 'unserer großxn Entwickelung sei zu dieser Stunde aus- ge pro en.

Die Bestrebungen, aus denen die wissenschaftlicbs Tx*chnik bewor- gegangen ist, waren große. Klein waren nur die Mittel und gering war das Verständnis, welchés ihr durch lange Zeit Entgygen- gebracht wiirde.

_ Mit Stolz blicksn wir auf die großen Herrschar kikskß Landis, die allezeit weit Vorausfchauend, also wahrhaft xkgierend, tcchnisckye Bildung zu fördern bemüht warsn.

Der Große Kurfürst hat schon 1667 in Tangermünde eiue Lebr- ansialt für alle Zweige der Technik zu gründen bcabfichtiai. Eine LIbranstalt mit 61118!!! pbyfikalifch-technischen,_ wit einem Maschin€n- und einem chsmischen Laboratorium; cine Veréiriignng, die erst in unseren Tagen gklcmg.

Der große Herrschkr bat seinem Volke nkue Bahnen im Lande mid auf der Erde weisen Wollen zu eim-r Zeit, als England noch keine Seemacht war, als Holländer und Dänen die Schinswaumeistec Waren.

Mehr als zwei Jahrhunderte smd verflossen, bevor die weltr umfassenden Gedanken des Großen Kurfürsten, die Bedeutung dc'r Technik, die Zukunft auf der See, für di“: Weltiteüung dsr Nation dsr Verwirklichung näher kamm,

Kurfürst Friedrich 11]. hat bei Grünkung uwscrer Muttcransialt eine „Akademie der Künste und der mechanisch Wtffenicha'ten“ schaffen wollen, was erst durch die Bauakademie und durch die TECH- nijche Hochschule verwirklicht wurde.

Friedrrch der (Große bat ununterbrochen, auch inmitten des Waffenkampfks, seine (Gedanken weitblickénd den Hilikquellen des Landxs und ihrer Enifalxtung gewidmet.

Der große Köxig bat keinem Lande nicbt blos; den gebührendcn MJB unter den Staaten erkämpft, sondern auch die schlummernden Krclilste durch Förderung des Gewerbflsißes fxuchtbring€nd entwickeln wo cn.

Auch„der große König fand keine Männer für die 13011? Verwirk- lichung seiner Bestrebungen: seine? „60016 (10 ZÖkÜS Sk- ä'arabißM- dars“ verblieb in den kleinsten Anfängen, obwohl fis ihre Tbäiigfeit im Königlicxoen Schlosse sclhst bi'ginncn durfte. _ (Erst kin HaWjabr- hundert spater bat Beuth“ bei drr Gründung unserer kaerbc- Akademie die Fridericianijchen Gédanfen erfaßt und allmählich durchgeführt.

König Friedrich Wilhelm 111. gründete inmijtin einer schwer- bewxgten Zéit die Bauakademie. Es zeugt von bober Einsicht, daß sie als Hochschule auf breitex wiffenfchaftlicher Basis kacvaffcn wurOe', daß sie “für die Staatsbedürsnisst bestimmt, aber den übrigen Kultur- forderung-zn gleichzeixig Rechnung trug.

Kaiier Wilhelm dex Große bat den Dkuifckykn kin Lini„€s Reick) geschaffen, in dissen! RMX): entfalteten sicb “ie Kräfte der Nation, dis Zabrbundxrtß lang gibunden waxkn. Skinkr gloirkicbxn RCgRruxg danken wcr die Ve-reinigung dcr getrenntc-n techxiscbc'n Akademikn zur TYxiischen Hochschule, den unwergänglichkn Markstkm in [mieter (Fiit- w e ung. _-

Was wir Eurer Kaiscxrlichen Majestät für AÜe-rböcbstibre Förde- rung der Technischey W1ffensck0ftkn und der nationalk'n Arbeit zu danken haben, für die uiiferen BCsskkbl-MKLU in so r61ch“m Mach gk- wäbr-te AUkrb-ZÖÜL Pulp, für die Ehrung der Tkch11ischkn Hochichul_en im Staatswejen dureh die Bcrufung ihrer Ver- treter in das Hsrrenbaus, für die hohen (&brlmßkn am bc'utigkn Tage, für das kuljurgkicbicbiliä) kkreujsamk AUS!- bqöchii gcrpabrie Promotionsicckst der T:-chnifchen Hochschulen: das laßt sich nicht in Worten außdxücken. Alles wüxde matt ersckyeinsn gegenüiher den Gefühlen, die uns beseclen.

& Mit_dankerfülltem Herzcn bewundcrn wir in dickem Ystböchsikn Schutze die Gliedsr einer großen Kstie wert ausschauendsr Thann in Eurer Majestät undkßlekcblkÖLM Friedenswcrk:

'die Größe und das Anskhen der kampiburyét-n und der friedlich arbeitenden Nation zu sichern, und jede tbatkräitige Arbeit für große nationale und mxnsch1iche Zille zu begeisterter Gefolgschaft anzmegen,

Kaiser 233115le der Große hat uns an die'scr SUUS in sei?!"- licher Stunde, auf die Pracht dieics Hauses weisend, zuge-rmfcn: niäxt auf 0011 äußeren Schmack, sondcrn auf den hier bsrrjcheiidcn Geist komme es an!

Zu dieser denkwürdigen Stunde geloben wir Eater Kaiserlichen Majeirät:

Hier soll der Geist herrschen, der alle G:“istesbildung achtet, dyr Wissenschaft sucht und anwendet. die mit Praxioi und Leben vereinigt, der tbajktäftig mitarbeitet am Kulturwerk der Nation, an der Ent- wicklung jedes produktiven Schaffens. De'r Geist soll bxrxschen, der den ursprünglichn Sinn des Wortes réz-i-y alsschövfsri'ches Gestalten, selbst als Wissenschaft des Schaffens zur That macht.

Hier soll der (Geist dcs Forscbsns und Schaffens gelehrt werden, der schon auf dem eigenen Arbeitsfelde, in der Vsrtiefuna dcr Naxxr- erkenntniß ideqlen Lohn findet und der die Beziehungen zu jkdcr Geistes- bildung und Kulturarbeit sucht und fördert.

Es sol1 der Gsist edlcr 'Ukensibliäokeit gxpflcgt werden, der ins- besondere bei Leijung organisierter Arboit Meni'äpen- und ArbeitSschL fördert, der in dcn Mitarbeitern vor allem Mitmenschen fiebt und Fbrc Wohlfahrt durch die reichen Zilfömittel der Technik bebi; ,im Sinne der erhabenen menschlichen oliiik, die durch Kaiser Wilhelm den Großen als Vorbild für alTe Welt ein xleitet wurde.

Zugleich soll dies der Geist der A tung vor allem Notbwendkgen sein, der Achtung vor den ewig unwandelbaren Naturgeseßen, vor der notbw-xndigen let- und Staatsocdnung.

_ Dieser Geist soll in der Welt der Thatsachen wirken und fich niemals erfabrungßloser, unfruchtbarer Kritik zuwenden.

Dieser Geist soll stets mitarbeiten an der Macht des La'ndes, an seiner Webrkraft, der hohen Schule dex Ordnung und Pflicbttreue, der Grundlage für das feuchtbringende friedliche Schaffen.

Wit Waffe und Werk eug begannen die ersten Kulturanfänas; Menschenaeist bat sie schaÉen und führen gelehrt, durch fie wurde der Mensch Herrscher über indernde Naturgewalten.

Die höchste Kulturentwicklung, der wir entgegenßeben, mit ihren reichen vielgestalti en Kulturmitteln ruht auf densel en Grundlagen, denn Kampf und rbeit entsprechen unwandelbaren Naturgeseßen-

Schuh der Arbeit gegen eden Feind, Schu mit gepanietkkk aust und -in der ganzen Welli! Dann erst bl t die werktbätks

arb

MYM“ Arbeit, daun blüht die friedliche, frucht ringende Kultur- : .

*Die, beiden Denkmäler, Weltbe beute enthüllt undxunserer Hotb-

_, „[ck in'Obbut gegeben wurden, die beiden kgroßen Männer der That,

ck schaffenden Kraft, Bahnbrecber d_er wiffen chaftlichen Technik mögen uns Sinnbilder solehen Strebens sem. _

Diese neuen Bildniffe gesellen sich zu den bebren Kunstlergestalten, welchs unsere Hochschule seit Langem schmückxn. Die Stätte der technischen Wissenstbaiten empfängt durch die Kunst die verschönende Weibk- Das mag bezeugen, daß die Technische H0chschule fich ihrer Herkunft aus der Kunst- und Bau-Akademie freudig bkwußt bleibt, und daß dieser treue Bund mit der Kunst immecdar bestehen wird. _

Unser Volk mit scharfer Wehr, zum S_chuße gegxn jeden Feind, unser Volk in fruchtbringender wirtbscbaiilicber Arbeit, mit den Kulturmitteln der wissenschaftlicben Tcchnik, Waffe und Werkzeug selbstgeschmiedet, in höchster Vollendung, mit richtigiübrcndem Geiste, mit gysundem idealem Sinn!

Das sei unser Ziel! (Es führt zu einer «Ugemein zugänglicben hoben Kultur, die keinem Ansturm erliegt, zum Wohl einer Edlen naiionalsn _Kunst, es führt zum Wohl des Landes. Aus dissem Wege sind seine Herrscher längst rubmvoÜ vorangegangkn!

Mitarbeit zu solchim Z'Cl, begeisterte Mitarbeit an Eurer Majestät großem nationalen und menfch1ichcn Kulturwexk, das sei unsere That und diese That unser Dank.

Als dsr Rkktor geendei, nabm Seine Majestät der Kaiser und König das Wort zu iolgender Anyprackye:

An dem heutigen fsstlichkn Tage gedenke Ick lebhaft der Feier, durch die Mein in Gott ruhender Herr Großvater, dcs Kaisers Wilhelm des Großen Majestät, vor 15 Jahrkn di:“.i'em Hause die

Wrihe gegeben hat. Wsnn dsr unvikrgeßliche Herrscher damals die Hoffnung aussprach, daß dem herrlichen SHinuck, wslcher dem Bau im Innern wie im Aeußern zu tbeil gkwwrden ist, das geistige been entsprechkn werde, melchss fixh darin entwickeln sone, wsnn Er im Besonderen dem Wunsch Ausdruck gab, daß diese Anstalt allkzeit rnbmvoU ihre Aufgabe lösen und dkn ihr gebührenden Rang untkr den Hochschalen behaupten möge, so kann Ich mit Gknug- thuung heute kaLUJLU, das; Seine Hoffnung und Sein Wunsch in der sei!- herigen Eniwickelung dicserAnstalt, wxlck)? als Seine eigenste Schöpfung zu betrachten ist, sich glänzsnd erfüllt und disse, wie die Technischen Hochschulen überhaupt, sick) ebenbürtig dkn obersten Bildungsstättcn dcs Landes, unseren Univerfitäten, an die Seite gesteüt haben. Es ist Mir eine besondere Freude gewesen, diss heute noch dadurch ankrkenncn zu können, daß Ich den Tkchniichen Hochschulen das Rech1 zur VSX- leibung bxsonderer, ihrkr Eigenart enisprechknder wiffénschaftlichsr Grade bkigklegt habe. Das; durch die w1ff€11schaf111ch€n Bestrsbungen der Hochschulen der innige Zusammenhang mit der Praxis nicht beeinträchiigl wérden darf und di? Technischkn Ho:!)scbitlén bemüht sein Werden, aus der anregenden Bsrübrimg mit dem Lkbkn fortdauernd neue Kraft und Nahrung zu szbLU, dafür disnén als Wahrzeicbsn die Standbilder der beidin Männer, die fortan die Front dieses Hauses schmücken werds". So lange Sie die Erinnerung an diese Mänmr festhalten und ihrem Vorbilde nacheifkrn, wird die deutsche Technik im Wkttkampf dcr Nationsn allkz-Iit ehrenvoll bkstcben.

Zn dkm Verhältniß der Technischen Hochicbulén zu dem anderen obersten U:!tcrrichissiäitsn aber giebt es kkine JlltkkéffkklgégMsäßS und keincn anderen Eifer, als den, daß eine jede von ihnen und jchs Glisd derselben an seinem Tbkile: dkn Forderungen, die das sten und die Wissenschaft sie'llen, Voll gerecht werde, eingedenk der Goetbéscbcn Worke:

leicb sei keiner dem andern, doch glsicb sei jeder dem Höchsten!

Wia das zu machen? Es sei jeder VoÜcndet in sich1

Vlcibcn die Techniicbcn Hochschnlen,welche in dem zu Ende gcbkndrn Säkulum zu so schöner Blütbe fich Entwickelt babxn, dieskr Mahnung getrku, so wird das kommende Jahrhundert fie wobl gerüstkt findern, auch den Aufgaben gerecht zu Wlkdln, Welche die fort- scbkiiiknv? kulturkUe Entwickelung der Völker in immer steigendem Maße an die T€chnik sisllt. Staunenerrcgeud find dis Erfolge der Technik in unseren Tagen, aber sie war-kn nur dadurch möglich, das; dir Schöpfer Himmels und dér (Erde dcn Menschen die Jähigfsit und das Straden VCrlicben bat, immkr ticfkr in die Ge- heimniss? Skiner .Schöpfung cinzudringen und die Ktäéie und die Gescße der Natur immer mehr zu ercnnkn, um sie dem Wohl? ker Menschheit dienstbar zu machen. So führt, wi? jede Lebte Wissenschaft, auch die chhnik immkr wieder zurück auf den Ursprung a11€r Dimge, ren allmächtigkn Schöpfer, und in dcmütl)igcm Tanke müffe'n wir uns Vor ihm beugen. Nur auf dieskm Bodin, auf dkm auch der vi'rkwigtc Kaiser Wilbclm der Große 161716 und wirkte, kann auch das Streben nnieier Wisen- schaften von dauerndem Erfolge begleitet sein. Haltcn Sie, Lehrer Und Lsriienkc, daran fsst, so wird Ihrer Akbkit (Gottes Segen nicht fehlen. Dies ist Mein Wunsch, Welcher die Anstalt in das neu“: Jahrhundert gxlciten möge! , Die Worte Seiner Majeksiät dss Kaisers wurden von der fest- lich?" V::ifajnmwng mit wacbsknder Béakisierung _anqebört, und Wiederholt machte sich die dankbare Freude in lauten BLifaUSrufen Luft. In den Augen der Beibeiligten sah man den Stolz lsuchtxn yb der Ehrung, die Seine Majestät der Kaiser der Technik in so kklchem Maße hat zu jhsil wexden lassen. Bewegt war auch die SUmme des Vorsitzenden des Auswhuffks, ().-3110. ('N'. 1961"). Garnich, der als Leytkr, wie folgt, das Wort nahm: . _

Eurer Kaiserlichen und Königlichen ngestät naht sich in Ebr- kUkcht die Studentenschaft der Technischen Hochschule und bittkt Cure MUlks'tät als den krbabenkn Schirmberrn und unekmüdlichexi Fördsrer d" T€chni1chen Wissenschaftcn ihre alleruntertbänigste Huldigung ent- akgknzuncbmen. _ _

Bescelt Vom iiefsien Dank, wagen er es in Eurer Maxestgt Gegenwart in deutsch€m Exist und deuticher TkklsZ das Gelöbntß liederzulegen: In ernstem Fleiß und Stuben uns allezeit der hohen Gnadenbeweise unseres heißgsliebten Hartschers würdig zu zsigen!

reue geloben wir unserkr Wissenschaft! TTW“: den „hohen Jdealexn Unseres Berufs! Treue bis in den Tod unierm Kaner und König

Seinem ganzen Königlichen Hause!

Mit dem „Hallelujah' von Händel schloß der denkwürdige Akt.

Nachdxm Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin mit den Yrinzen Söhnen noch die beiden Denkmäler besichtigt batten, traten dakkböcbsidieselben unter dem Hurrab der Menge die Rückfahrt nach em Schlosse an.

' Literatur.

Kommentar „zum Bürgerlichen Geießbucbe, beraus- aegeben von J. Biermann, ordentlichem Prof-ffor der Rechte in Gießen, G. Frommbqld, ordentlichem Professor der Rechte in Greifswald, C Ga'kkls, ordentlichem Professor der Rcchte in“ Königsberg,'E. Hxxbrtch, Privatdojenten in Königshera, A. Niedner, Landrichtec m _Memingen, und P. Oertmann, Profeffor der Rechte in Berlin. 11. Band: Das Recht der Schuldverbä1tnisse, von, Profeffor 131". P. Oertmann. Zweiter Theil (Schluß; geb. Preis 10,40 .“) 7. Band: Das Erbrccht, von Profsssor Or.G. Fxornmbold. Erster Theil (gkb. Preis 3.60 „“i. 71. Band: Das Cinfübrungßgeseß, von Landrichter A. Niedner (qu. rei68 .“). Berlin, Kail Hevma-m's Verlag. _ Mit erfreulicher chneUixxkeit sii1d_der Biermann'schen Bearbeitung des Sachenreckis und dem ersten Tbkil von Ocrtmonn's Kommkntar zum Recht der Schuldverhältniffe dsr densé'lben zu Ende führende zweite Theil, die erste Hilfte der Bearbeitung des Erbrechts und dsr Kommentar zum Einführungsgeseß, ziir Zext derxinzige, in welchkm dieses Geseß eine erschöpfende Er- lauierung erfahrt, gefylxit. Die Methode der Behand1ung ist die gleiche wie in den früher erschienenen Abtöcilun,i€ii. Das Wérk wexbindst mit dsr Eigenschaft eincs Kommentars die Vorzüge einer fvitematiscbe'n Bearbeitung und dient bei streng wissensckvafilicber An- lage und Haltung unmittelbar der Praxis. Vor jedem Abschnitt finden fich Üründltche systkmatiscbe Erörtkcangen als „Vorbemetkungsn'. Dix Erläyterungen selbst aber, auf breiter wiffknschaftlicher Grundlage be- ruhend, sind sowohl wegexi der durchsichtigen Form der Darstsüung wie der dogmatisch-juristijcben Vertiefung. Klarheit und Schärfe für das Studium und für die Praxés gleich bedeutsam

_ Kommentar zu den Nebenaeseßen, heraußgegeben von (G. Bossert, Landgc'rickpisiatb in Stuttgart, A. Engelmann, ObkrlandesZerichtsratb in Breslau, A. Förster, Gebeimem Obk'k- Regierungßratb in Berlin, K. Lehmann, ordentlichem Profssfor dkr Rechte in Rostock, H. Oberneck, Recht.?anwalt, C. Predari, Kammergerichtßratb, V. Ring. Landgerichtsratb, R. Schulisc- Görliy, KammergkrichiSratb in erlin, und T1). Wolff, Ober- landksgericbtsraib in Hauxm. Das Handelsgejeßbucb. Von K“. Lßbmann und V. Ring. 1. Theil. bearbeitet von K. Lehmann. 370 S. Berlin, Karl Heymanii's Verlag. Geb. Preis 7 .“ _ Diese Bcarbeitunß schließt sich in Anlage und Methode der Behandlung des Stoffes de'm vorerwähnten Kommeniar zum Bürgerlichen Gsietz'oucbe an. In dxm vorliegenden ersten Theil find die Abschnitte kiss neuen Handelsgeseßbachs Übkk KanliUtk', Handelsregister, Handeléfirma, „Handelsbückier, Prokura und Handlungstxoümacht, Hanklungßgebil'sen und -Lebrling?, Handlunasngsnim und Handels- mäkler, wivie über die offene HxnvelMese-[lscbaft und dix Kom- manditgésellichaft eingkbknd erläntkrt. Für eins bandsléiechtlicbe Arbeit dkk Uebergangszeit ist es eine der Weskntlickyste'n Aufgabkn, das Verhältnis: des neuen zu dem gelténdkn Rechte darzustallcn. Der Mcrfaffer bat hisrbei kinkn praktischen Weg eingesckzlagkn: jedem A!)- f'chnitt_schickt LL" Eine Uebersicht über die Abweickyungcn sowie die in Zukunit tortfaklénrkn Bestimmungen Voran. Diés erleichtkct dem Kenner dks bestehenden Rechts die Erfassung des nkuen und erschwert nicht die eigentliche Kommentierung, welche nur neues Recht wieder- ;;i-cbi. Die umfangreiche Rechxsvrechung zu den nicht Zkänkerjen Be- stimniungen und die: Literatur sind nicht unvsrwertbyt gelässkn, wenn sic auch 11613711 der eigenen RechtSLntwickz-lung des Vérfasfers einen geringen Raum eimiebmen. Besondkke Aufmerksamkeit est in dem Kommentar, für dessen Gründliobksit und Branchdarkeit der Name des Verfassers bürgt. dem Verhältniß des neuen Handelsrechts zu dym künftigen bürgerlichen Recht zugewandt.

_ Die nsusste Nummer _(2 »I 21. Jahrgangs) dss „Preußischen Verwaltungßblattß“ (Karl Hkymann's Verlag. Berlin) enthält einen Aufsatz von dim Senator 1)r. Gerland über die Einwirkung 0170 Bürgsrlicben Geseßbuäos auf_ das preußische Vereins,;eseiz vom 11. März 1850. Dkk Verfasskr führt darin aus, daß die Bestim- mungen der §§ 1, 4_7, 9_12, 14, 15 sowie 17_22 dLO Vereins. geseves dureh das Bürgerliche Gescßbucb in keiner Wéise bkeinflußt wcrdkn, da sie fich pur auf das Versammlungßrsckvt Okzikbkn; fie _rvérden auch ben'iglicb der Vkrsammlungen der nach dem Bürgerliéken Gsxkßbuch rechtsfähigen Vereine maßgehknd bleiben, weil das Bürgerliche Gesetzbuch keine kii|sch1ägigen V07schriiten enthält, natürlich aber nur insoweit, als es sich um Vereine bandklt, die in das Gebiet des öffentlichen Rechts fallen. Ebenso werden die Bestimmumxen ker §§ 2, 3,8, 13 und 16 des VkreinsgeseY-„s unter der erwähnter: Ysschrankung für rkchisfäbixie Vereine letuna behalten. An dkn Be11im_munaen hes Verkinsgeseßcs wird also nichts geändert; das Gösctz erhalt aber eme wesentlich.". Ergänzang, da die'. Orispolizeibebörde einer Reibe von Vereinkn quenüber dahin wirken kann, daß diesen der Vorzug der Reciytsfäbwkeit nicht zu tbeil oder wieder entzvgen wird.

_ Geschichte der italienischen Literatur yon den äst-Zsten Zyiten 519 im (Gegenwart, von Dr. Berthold Wicse und Profcssor 1)1'.Era§mo PÖrxopo. Mit 158 Abbildwngen ini DN. 31 Tafsln in Farbkndruck, Holzicbnitt und „Kupferäßung und 8 Faksimilk-Beilagcn. Leipzig und Wiesn, Biblio,xravhisches Init-tyt. Zn HlelLdkk gebunden 16.“ oder in 14 Lieferungen zu 161.“_ Dies.? bis auf die nkueste Zeit iortgefiibrte Darstellung der (Heichickpte dxr 1ta1teni- kchen Literatur bildet ein nkues Glied in der „Sammlung illustricrier Literajurgefckoicbten“, die der obengenannte VZrlag untkrnommen bxt, und dürfte einer nicht minder fxcundlicben Aufnahme begegnen, als die früher erschienene „Geschichte der emilischen Literatur“ Von Profkffor 1)!» Richard Wülksr und die Vor Etwa Jahresfrist Voüendkté: „Geschichte der deutschen Literatur" von Professor 1)!" Friedrich Bo,;t unh Professor 1)r.Mc1x Koch. Denn wie diese beiden Werke, [0 vexcinigt auch das iior|iegende zivei Vorzüge, die man [97117 nicht baufix bkt einander ßiidet: Gtündlicbkeit und chiegxnbeit der wiffenschastlichcn Forschung einerseits und eine slcganic, für jeden Leser, gleichviel Welchxr Bil- dungöstufo, dnrchaus verständliebk und lkbhaf! fesselnde Darstcklungs- wkise. So ist aueh hierin ein erk g*schaffen worden, welcheß1m Studierzimmcr wie in der aus.!biblioihkkseinen_P1aß beanspruchen kann, und das in seinen xa [reichen, das Verstandnis; dcs T“xtes unterstützenden, mit aUen Mittkln der modernen Technik bergestLUten Illustrationen zugleich einen künstlkriscben Werth besist. _Die andext- halb Hundert Texibilder führen in buntem Wechsel Porirats, Schrift. proben, Wohnstätten berühmter Dichter xc. vor. Von dxn Tafeln seicxn einige der schönsten besonders genannt:, zwkth'latter mit wunderVoÜ abaetöntcn Farben begleiten die „Wurdigung von Dante's ,Göttlichsr Komödie“, zivei ch0k0k1811s11sche (Gruppen. bilder gehören zu Peirarca's „Triumpben“; Y'e Tafel „Rinaldo und Annika im qubeigarten“ , (zn Tano) xntialtet alle Farbenreize Annibale Caracci's; ._thla Ferxxgrii bst Ncgpel“ (zu Leopardi) ist ein er.“;ketfendes land1chaftlicbes „Stimmungébtld. Von den schwarzen Tafelu verdienen nament1ich dre Portrats A.!fiert's, Patini's und Leopardi's Hervorhebung, daneben „Die T(iffo-Etchen in Rom“ und utebrkre -Handschrift-Faksimi1es (von Tasso, Ariosto u, s. w.).

_ „Der Trepvenwiß der Weltgeschichte“ von W. L. )ertslet. Fünfte Auflage. Berlin, Verlaa 'der Hande und

wener'scben Buchhandlung (F. Wkidling). Preis geb 4 .“ _ Diexes bekannte Buch liear nunmehr, schon in fünfter AuflagZ vor. Der Verfasser dessklben hatte sich die Aufgalxe gestellt, die Sagen, Anekdoten, Aussprüche oder Sentenzen, mit denen das Leben der Helden der Geschichte aller Zeiten umkleidet worden ist, einer ründlicben Prüfung zu unterziehen, und an der and historischer * utoritäten aufzudecken, wie weit der „Treppenwißx dex Welt- geschichte“ sein Unwesen dabei getrieben, d. l). die ra_dition die trockenen Zahlen, Namen und Ereigniffe yachträglicb yetandett und aufgeput hat. Die Arbeit isi, sebr gew: enbaft, teUenweise fast übetkritich durchgeführt und mit vielem is und eist efchrieben. Das lehrreiche und unterhaltende Buch bildet eine vorire liche Er- änzung zu Georg Büchmann's .Geflügelten Worten“, die in dem- ?elben Verlage erschienen Und. Der neuen Auflage ist ein kurzer Lebensabtiß des im vorigen Jahre verstorbenen Verfassers beißeqeben.

_ Maggio 8. Koma. Sprachführer für Deut (be in Italien. Praktisches Handbutb der italienischen Umgan siprache von

Dr. F assano in Rom. Fünfte, verbefferte und vetme rte Auflage.-

»

[

Berlin. Verla von F. A. Heidis. Pt. 1 .“40.z. _ Buch erfreute ck schon in den früheren An lagen Fp =. __ . » und Beliebtheit. In edrungener Kürze bi et es a es WWW“ . lieben und schriftlitben erkebr Notbwendige in so au! ' WW: « dar, daß es sicb auch für Lebrzwecke bezw. mm Selbstuntmiéé saust. Besonders dankenswertb und praktisch find die fortlaufenden Au.- merkunaen, welche, zur Vermeidung von Germanümen, **an italienischen Sitten und die Eigentbümlicbkeiten der Sprache aufmerk- sam machen. Die vorlie ende fünfte Auflage ist nach dem Tode “de! Verfassers, ])1'. I. B. antone (])r. Faffano), von dessen N en. Johann Caffan, Lehrer der italienischen Sprache an der Handelss use.“ in ?ozen, durchgesehen und durch Hinzufügung der Zahlwörter erg mt wor en.

Handel und Gewerbe.

Konkurse im Auslande. Rumänien.

Anmeldung

* _ der Fallit. Forderungen

bis

Schluß der

Handelßgericht. Verifizierung

9./21. Novbr. 18./30. Novbr.

21. Oktober/ 2. Noobr. 30. Oktober/ 11. Novbr. R Im 11 i c - 22. Oktober/ S T r at 3. Novbr.

M. Landmann, Galanteriewaarenbandlung in Jassy, Str. , Stefan cel mare. *“

25. Oktober/ 6. Novbr. 30. Oktober/ 11. Novbr. 9./21. Oktober

13./25. Okt. 11./23. Okt.

Bukarest J. G. Fianu . N. NiculeScu Jon R. DoeScu D. N. Potzoiu Mendel Ruder

Giurgiu

C0mpu1ung

Täglich? Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr find am 18. d. M. gestellt 14 887, nicht recht- zeitig gestellt 760 Wagen. In Oberschlesien sind am 18. d. M. gefieUt 6163, nicht recht- zeitig gestellt keine Wagen. .

Berlin, 18. Oktober. Marktpreis: ::.-ck Ermittelyngen de] Königlichen Polizei-UYräfidiums. (Höchste und niedri ste Preise.) Pe: Oovwel-Ztr. für: * eizen 15,30 .“; 14,70 .“_ * oggen 15,30 .“; 14,00 .“ _ 'Futtergerste 14,40 .“; 12,80 .“ _ Hafer g e Sorte 15,20 ..ck; 14,50 ..ck - Mittel-Sorte 14,40 ..ck; 13.10 .“; _ geringe Sorte 13,60 .“; 13,00 .“ _ Ricbtstrob 4,50 .“; 4,00 .“; _ Heu 7,20 .“; 4,00 .“ _ "Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00 .““ 25,00 .“ _ **Speisebobnen, wei e 50,00 .“; 25,00 .“ _ “Lin en 70,00 .“; 30,00 .“ _ Kartoffe n 7,00 .“; 400 .“ _ Rind eisch von der Keule UF 1,60 .“; 1,20 .“ _ dito Éauchfleiscb 1 1: 1,20 .“; 1,00 .“ _ ckWeinefleisch ] RF 1,60 .“; 1,10 .“ * Kalbfleisch 1 kg 1,80 .“; 1,00.“ _Hammel eisch 11xg 1,60 .“;

_ Butter 1 kz 2,80 .“; 2,00 .“ _ Eier 60 Stück

; 2,80.“ _ Karpfen 1 kg 2,20 .“; 1,20 .“ _ Aale 1 1x:

; 1,20 .“ _ Zander 1 kg 2,60 .“; 1,20 .“ _ Hechte 1 F , ; 1,20 .“ _ BarsäÉ 1 kx 1,80 .“; 0,80 .“ _ Schl e

L_ * ,80 .“; 1,20 .“ _ [eie 1 RF 1,40 .“; 0,80 .“ _ Krebse 0 St ck 12,00 .“; 2,50 .“ * Ermittelt pro Tonne von der Zenjralstelle der preuß1schen Land- virtbschaftskammem _ Notierungsstelle _ und umgerechnet vom Polizei- räfidium für den Doppelzentner.

“' leinbandelspreise.

.'6 ,8 0

Spiritusmarkt in Berlin am 18. Oktober, Spiritus loko obne Faß mit 70 .“ Abgabe wurde, der „Berl. Börs.-Zta.“ zufolge, von den Kursmaklern mit 43,5 .“ gehandelt.

China. Die dem fremden Handel geöffneten Häfen und Anlegeplätze. Nach dkr Ercvkrbung von Hongkona durch England wurden in dem darauf geschlossenen Vertrag von Nanking vom 29. August 1842 die Häfen: Schanghai in der Provinz Kiangsu, Canton in der Provinz Kwangtung, Ningpo in der Provinz Tschekiang. sowie Futsckwu und Amoy in der Provinz Fokien dem fremdkn Handxl geöffnet. Es folate dann durch den Frieden Von Tieutfin von.: 26. Juni 1858 die Eröffnung von Niu- tscbwang in der Mandsckourei, Tschifu in Schantung, Swatou in Kwangtung, ferner auf Grund dieses ertrags im Jahre 1860 die Eröffnung der am Yangtße g-legenen Pläße Hankou in Fupei, Kiukiang in Kiangfi und Tschingkiang i': Kiangsu, endli auf Grund desselben Vectra 5 am 1. Avril 1876 die Eröffnung von Kinngtschou, Hafen oibou auf der Insel Hainan. _ Durch den am 27. Juni 1858 zwischen Frankreich und China ab.?escbloffenen Frikdensvkrtrag Wurde die Eröffnung vpn Nanking n Kiangsu bkdungen mit der Maßgabe, daß die Auflassung zu einem späteren Zeitpunkt geschehen solle, da die Stadt damals in den änden der Rlbt'llkn war. Nankinz ist, da kein weiterer Druck auf bina aus- geübt wurde, erst am 1. Mai d. I. durch Kaiserliches Edikt für den fremden Handel geöffnet worden. _ Dur den Vertrag zwisöen (England und China, (1. (1. Peking, den 24. ktober 1860, wurde der Hafen von Tientsin, Provinz Tschili. dem fremden Handel geöffnet. Die Tschifu-Konvention vom 13. September 1876 bestimmte in Sektion [11 Nr. 1. daß Schang in Hapei, Wubu in Anbui, Wönntscbou in Tschekiang und Pakboi ia Kwangtung als Ver- tragsbäfen betrachtet werden jollten. Es wurden ferner die Hafenvrte Tatung und Nganking in Anbui, Mukou in Kiangst, Wusüeb, L ut s ch i k o u in Ouvei als sogenanannte Anlegevläße _ Lords 01“ 08.11 _ frrigygeben. _ Nach dem Friedensschluffe zwischen Frankreich und China im Jabrex1885 wurde durch Vsttrag vom 27. Juni 1887 Lungtschou in Kivangsi, sowie Menqtße und Manbao in unnan für den fremden Handel geöffnet. _ Ein Zuiavvertrag zu der schifu- Konvention zwischen England und China vom 31. Mär] 1890 er- öffnete Tschunqking in Sz'tschwan. Auf Grund der am 17. März 1890 in Kalkutta zwisiben England und China gefehlt) enen so- genannten Sikkim-Tibet-Konvention wurde Yatung in ibet am 1. Mai 1894 geöffnet. Die ersten 5 Jahre durften von dem dort errichteten Zollamt kxine Zölle erhoben werden. _ Im Frieden von Schim-onofcki vom 17. April 1895 fest: Japan die Eröffnung von Schaji (Schaschi) in Huyei, Sutfchou in Kiangsu und ankou in Tschekiang dnrch. Am 20. Juni 1895 schloß Frankretb einen Zusayvettrag zu dem Vertrag vom 26. Juli 1887, auf Grund dessen die Eröffnung von Sxemao in Yunnan erfolgte und, an Stel]: des 1887 eröffneten Manbao, Mokou trat. Englands Bemühungen,. den großen Wesifluß dem fremden Handel zu erschließen, haben ihren vorläufigen Abscblu durch die Burma-Konvention vom 4. Februar 1897 gefunden, na der die Orte Wutsckoou in Kwangfi und- Samsckpui in Kwangtung aufgela en wurden Kongmun, Kom-s' tschuck, Schingbing und Tal in in Kwangtung find als Am- . leaepiäve freigegeben. _ Dutch Kaiketlicbes Edikt vom 26. MEN?“ 1898 wurden eröffnet: Wusung, der Vorbafm von „box * Funin mit dem Hafen Santuao iu Jukien YotsÖou in ** ) und Ts ingwangtao inTchili; kur Edikt vom 30. _ -* ist endlich Nanningfu in wan st frei egeben worden., " WusunJ's-isi zu bemetken, daß deset (:X-WDM». von Ye m vom 31. März 1881 aufgÖfü , Md. au und dep ak für deutsche Miffy. iter sev - *

Artikel 1 die seit 1881 eöffneten Häfm WH Unma- banae auf, währenddec Wnußmbe Ve _„vom 2. ' in Artikel 6 die bis dahin geöffneten mp Use.

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