1899 / 255 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 27 Oct 1899 18:00:01 GMT) scan diff

uns"“néjxee *A„; M “. _ _ Hannover, vom 4. r' , “esch-Samm[_ S. 324,

Jul - [2 in das Gesc , betr end die Vertheilung der öffent- . ) ß Ymndftückstheilungen und die

lichen Lasten bei _ _ Gründung neuer Anstedelungen in der Provmz SchleöinHolstein, vom 13. Juni 1888, Geseß- Samml. . 243, _ 3) in das Geseß, betreffend die Grundung neuer An- stedelun en in der Provin? Hessen-Nassau, vom 11. Jun 1890, Geseß-Samm. . 173, an den entsprechenden Stellen in smngemäßer Fassung auf- genommen. _

In dem 11 3 auf eführten Gxssß wcrden tm Absaß 2 des § 4 vor er Orts: olizeibehörde“ die Worte „dezn Land- rath, in Städtkn“ und im Absaß 4 daselbst vor " ,dte“Or_ts- Poltzeibehörde“ die Worte „der Landrath,mSta1)ten em-

geschaltet. Artikcl ]]1. _ _ _

Mit der Ausführung dicses Gessßes [md der Mznxster des Innern, der Minister der öffentlichen Arbettcn, der Mxnzster ür Landwirthsehaft, Domänen und Forsten und der mestsr Für Handel und Gewerbe beauftragt. ,

Urkundlick) unter Unserer Höchsteigenbändigen Untcrschrtft und beigedrucktem Königlichen Jnfiegek.

Gegeben Hubertusftock, den 16. Skptember 1899.

(118) Wilhelm. ürst u 0 enloHe. von Miquel. Thielen.

Freihérr VYUHHY111me1-stein. Schönstedt. Brefeld. von Goßler. Tirpiß. Studt. FreiherrvonRHeinbaben.

Auf den Bericht vom 24. AuguFt 1898 111111 Ick; ge- nehmigen, daß die Altona:Kaltcnk1rchc11er E1senbahtx- Gesellschaft von der ihr nach der Konzesfion vom 27. Aprtl 1883 obliegenden Vcwßicbtung zum Bau und Betmeh emer an die Nebeneisenbahn Altona-Kaltenkirchen_ _anschlteßenden Zweigbahn nach dem Himmelmoor entbunden mird.

Neues Palais, den 29. August 1898.

W i l h e l m 12.. Zugleich für den Minister der öffentlichen Arbeiten: _ von Miquel. Freiherr von Hammerstem. Graf PoFadowsky. von (Goßler.

An das Staats-Ministerium.

Justiz-Ministerium.

Der Rechtöanwalt Schweigmann _in OSttabrück i_st zum Notar für den Bezirk des Oberlanchgertchts Celle, m1t An- weisung seines Wohnstßes in OSnabruck, ernannt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Bekanntmachung.

Bei den SchiedSJerichten der Y_rbeiterversiche- rung find nachfolgende Beamte zu V0rs1ßenden bezw. stell- vertretenden Vorsißenden ernannt worden:

der Amtsrichter Scheffler in Kusel zum sterertretenden Vorfißenden der Schiedsgerichte daselbst; _

der Amtsrichter Pohl in Nybnik zum Vorstßenden und

der Amt61ichter Hübper ebenda zum stellvertrctendcn Vorsißenden der SchiedSJertchte daselbst;

_ der Amtsrichter Dressel in Nicskt) zum stellvertretenden Vorsißenden der Schiedßgerichte_dasclbst;

der AmtSrichter ])1'. Hern in Ortelsburg zum Vor- sitzenden und

der RegierunY-Affeffor W e 1111 ebenda zum stelertretenden Vorsißenden der chiedsaerichte daselbst;

der Regierungs=Affeffor Wittich in Topdertx zum stekl- vertretenden Vorfißenden de_r Schiengerichte m Ntebüll;

der Amt6r1chter Wanxura in Schildberlg zum stellver- tretenden Vorsißcnden der Schiedsgerichte dase bst.

Berlin, den 24. Oktober 1899.

Der Minister für Handel und Gewerbe. In Vertretung: Lohmann.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal-Angelegenheiten.

Der Regierungs- und_Medizinalrath 1)1'. Krummacher ift ddem Regierungs-Prästdenten in Arnsbsrg überwisscn wor en.

Am Schullehrer-Seminar zu Wunstorf ist der bisherige Militär-Pfarrer und Schulinspektor Schwarß zu Annaburg als Seminar-Oberlehrer angesteüt worden.

Ministerium des Innern.

_ Der Ober-Regicrungörath Heinrichs ist dem Re- gterungß-Präfidenten in Posen zugetheilt worden.

Die von Heute ab zur Au6gabe gelangende Nummer 36 der „Geseß- ammlung“ enthält unter Nr. 10130 das Geseß über die Ergän ung des Geseßes, betreffend die Vert eilung der öffentlichen asien bei Grund- ückstbeilungen un die Gründung neuer Ansiedelungen in en Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, S lesten, Sachsen und_ Westfalen vom 25. August 1876, des Ge eßes, betre end dte Vertheilung der öffentlichen Lasten bei Grundstü sthellungen_ und die Gründung neuer An- edelun en in der PONY. ,Lannover, vom 4. Juli 1887, es Ge eyes betreffend dre ert eilunJHder öffentlichen Lasten bei Grundtückstheilungen und die_ ründung-- neuer An- _ Yiedelungen in der Provins S leSth-Holstein, vom 13. Juni 888 und des Ge ehe», etre end die Gründung neuer An- * siedeéungen in der rovinz H en-Naffau, vom 11. Juni 1890, vom 16. September 1899; unter * , Nr. 10131 den Staatßvertrag zwischen Preußen und Lippe * _wegen HerstellunLYLeiner Ersenbahn von Lage nach Bielefeld, "WITZ 91151132 di IVW“ des I ftiz-Mi 111 b t eff v . _ e*e gug _ u ners, er en die 911110911th des MUMU s für siven Theil deß„.Bezirks *U- iAmtog this Gemünd, vom 16. Oktober 1899; und unter

'Zf“ 866116114 'Und die der “Provinz.

111 AK 66333176 6 1196 ' :?»e'“:

befördert.

1 U Vérfü? , un des 1 Minisers, betreffend W 111111) MFS," MBITZZ; Theil des Bezirks 569 Am ts Honiburg vor -der Höhe, vom 19. Oktober 1899

Berlin W., den 27. Oktober 1899. Königliches Geseß-Sammlungs-Amt. Weberstedt. '

Bekanntmachung.

Der Simon Schropw'scben of-Landkartenbandluna von I. H. Neumann bier, Jägnstra-ße 61, FndMachfolgende Publikationen der unterjeichnxten Anstalt zum Vertrieb uberaeben: 14. Von der geologischen Spezialkarte von Preußen und den Thüringischen Staaten im Maßstabe 1:25 000: Lieferung 63. Gegend nordwestlich von Birkenfeld, bestehend aus den Blättern Schönberg, Morscheid, Oberstein und Bublcnber ; Lkeernn 77. Gegend von Hanau, bestehend aus den lättern Winde en, Züttengesäß und Hanau-Groß=Kro?enburg. & DLer Preis 611166 einzelnen Blattes in [. Erläuterungen 56- t: 1 «li _ 813. Von den Abhandlungen der geologischen Landes-

ansta1t:

Neue Folge Heft 25: Die Molluskenfauna des Untersenon von Braunschweig und Ilsede. ]. Lamellibranchiaten und Gloffophoren. Von Dr. G. Müüer. Hierzu ein Atlas mit 18 Tafeln zum Preise von 15 „Fi 510 Exemplar; _

Neue Folge Heft 29: Bntrag, zur Kenntni Tentaculitenschiefcr im Labngebiet mtt bxsondcrer SÖiefer von Leun untveit Braunfels. Mit 5 Tafeln. Vurbenne; zum Preise 0611 3 „ii Pro Exemplar.

Berlin, den 21. Oktober 1899.

Die Direktion der Königlich preußischen Geologischen LandeI-Anftalt und Berg-Akademic. Hauchecorne.

der Fauna der erückfichtkaung der Von H.

Bekanntmachung.

0 Gemäß ZW des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Gescß- amml. S. 166) wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der im laufenden Steuerjahre zu den Kom- munalabgaben einschäßbare Reinertrag aus dem Betriebsjahre 1898/99 bei der Dahmc-Uckro er Eisenbahn auf 24 500 „16 festgeseßt worden ist. Halle a. Saale, den 25. Oktober 1899. Der KöniglicheSEisanlahn-Kommiffar. et) .

Abgereist:

Seine Excellenz der Präsidentch Nei sbank-Direktoriums, kaxikchle Geheime Rath ])1. 11011), in ienstangelegenheiten na 0 n.

Yiethtlichez.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin," den 27. Oktober.

Seine Majestät der Kaiser und König Haben Sick) gestern Nachmittag um 2 Uhr mit Gefolge von der Station Wildpark mittels Synderzugs nach Blankenburg a. Harz 116905611. Seine Ma1estät trafen, wie „W. T. B.“ meldet, daselbst um 51/2 Uhr ein und wurden von Seiner Königlichen

0561? dem Prinzen Albrecht von 513reußc».f1, Regenten des Zsrzogthums Braunschweig, und den Prinzen S1“) nen Höchst- dcsselben auf dem Bahnhofs empfan en. Die Üerhöchsten Herrschaften begaben Sich hierauf zu agén durch die festlich geschmückte und glänzend beleuchtete Stadt nach dem Schlosse.

In der am 26. d. M. unter dem Vorstß des Staats- Ministers, Staatssekretärs des Innern 131. Grafen von PosadomHky-Wehner ab ehaltenen Plenarstßung des BundeSraths wurde der Vor age, betreffend die Neuausgabe der Verkehrsordnung für die E1sex1bahnen Deutschlands als Eisenbahn-Vcrkehrsordnung, die Zustimmunq ertheilt. Den zus1ändigen Ausschüssen wurden überwkescn: der Ent- wurf von Vorschriften über die Entwertbung und Ver- nichtung der Marken bci der Jnvalidenversicherung, - die Vorlage wegen Einführung des Postschcckvcrkehrs im Reichs- Posé «biete, - die Ueberstcht der Außgaben und Einnahmen der andesverwaltung von Elsaß-Lothringen für 1898, -- sowie der Entwurf von weiteren Abänderungen und Er- qän ungen des amtlichen Waareyverzeichniffes zum Zolltarif. AuYerdem wurde Über mehrere Emgaben Beschluß gc aßt.

_ Kur vor seinem auf den 1. k. M. festgeseßtxn Uebertritt m den uhestand ist der wegen andauernder Krankheit bereits seit längerer eit beurlaubte Geheime Ober-Neglerungs- und voctra ends ath im Ministerium der öffentlichen Arbeiten von 11 elgen am 25. d. M. in Rudolstadt gestorben.

Adol? von Kügel en, ein Enkel des bekannten Dresdener Kofmalers und ein ohn des Herzoglich anhalt-bernburgischen

ammerherrn gleichen Namens, des Autors des haupt ächlich dem Andenken seines Vaters gewidmeten vielgelesenen uches „Jugextderinnerungen eines alten Mannes“, war am 9. Mai 1835 m Dresden eboren.

Im Jahre 18 zum Gerichts-Asseffor ernannt, fungierte er zunächst als Iustitigr bei den Regierungen in Königsberg, Gumbmnen und Martenwerder und wurde dann nach seiner im Jahre 1874 erfolgten Ernennung zum Re ierungs- xatk) unh nach kurzer kommissaris er BeÉäftigung m_t Mimsterium des Innern im ahre 75 als Hxlfsarbeiter in die Bauabtheilung des damaligen Mi- nisteriums ,für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten berufen. Hter wurde er 1878 zum GYeimen chierun s- und vortra enden Rath und 1884- um al zweiter 9161|

eim Ordenx este des ahres 889 mit dem

Rothen Abler-Orden wer 1: Klaffe mit Eichenlaub dekoriert,

at er den ihm aus n & seiner Penstonierung verlie enen

h änen-Orden zweiter Klo : mit dem Stern mcht me x er- a en.

* F , . * . Der Verstorbene war ein tüchtiger, mit schar' em Verla ' und reichen. Kenntnissen ausgerüsteten seinem fDienstestrTY ergebener Beauzter, ausge eichnet zugleich durch streng: Gewiffenhaftigkett, warmen Éatriotismus und tiefe Religiosität, Sem Andenkxn als Beaxnter wie als Mensch wird gesegnet und durch dte Werke ferner Nächstenliebe in weiten Kretsen erhalten bleiben.

1

Der RegierungSrath Becker zu Oppeln ist der Könige“

lichen Regierung zu Erfurt zur weiteren dienstlichen Ver- wendBng üßlzerßviesen WILFdeffn. H

em e erungs- 6 or von eppe, . t. in Aro! cn, ist die kommi arische Verwaltung per SteUe zdeSZ ilfsbeamsten des Landraths im Kreise Süderbrthmarschen an der Insel Helgoland übertragen worden. "

Der Regierungs - Assessor von Lössl) ist von Ende No- vember d. I. ab dem Landrath des Kreises Volkenbain, Regw- rungsbe irk Liegniß, und der Negierungs-Asscffor 1)1'. Wülfing bis auxck weiteres dem Landratk) des Landkreises Köln zur Hilfeleitung in den landräthlichcn (Hüschäftenzugetheiltwordcn.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Hansa“, Kommandant: Fregatten = Kapitän Pohl, gestern in Amoy eingetroffen.

S. M. SS. „Habickxt“, Kommandant: Korvc'tten- Kapitän (Graf von Oriola_, und „„Wolf“, Kommandant: Korvetten-Kapitän W e b er, smd gestern in Loanda anqckommen. Ersteres Schiff bsabfichtigt am 30., leßteres am 28. Oktober nach Kamerun in See zu gehen.

Sachsen.

Ihre Majestät die Königin ist gestern von Sigmaringen nach Dresden zurückgekehrt.

Braunschweig.

An der heutigen Hofjaqd im Heimburqer na men, wie aus BlaUXenburg gemekdct wird, an er Seiner MaÉestät dem Kaiser noch tbeil: Ihre Durchlauchten der ürst zu Schaumburg-Lippe, Die Prinzen Eduard und Aribert von Anhalt und dEr Fürst zu Stolberg-Wernigerode, ferner der General-

berst Graf von Waldersee, der Minister des Königlichen Kaufes von Wedel, der Chef des Militärkahitzets,_(§eneral der

nfanterie von Hahnke, der Chef des Ztmlkabmets, Wirk- liche Geheime Rath 131'. von Lucanus, der preußisch? 1661 sandte Graf Henckel von Donn016marck, der braunschwe1g1sche Staats-Ministcr Dr. von Otto und Andere. Die T_afel- musik stellte das Hautboisten-Korps des 3. Hannoverjchen Jnfanterie-Regimcnts Nr. 163.

Elsaß:Lothringen.

Der La ndesauss chuß nahm vorgestern den Geseßentwurf über die Notariathebü?ren nach den Vorschlägen der Kommisston in zweiter Leung an ynd bFann sodann die zweite Berathung des Entwurfs emes erichtskosten- ges eyes für Elsaß-Lothringen.

Revier

Oefterreieh-Ungaru.

In der gestrigen Sißung des österreichischen Ab- geordnetenhauses beantragten die Abgg. chner und Genossen (Soztaldemokraten die Einfe un cmcs Aus- schusses zur Unicrsucbung dcr orgän, 0 in 3 äJren, besonders in Hollckfchau und Wsctin. Dieselbkn ragten ferner an, welche Maßregeln die Regierung ergriffen habe, um weiterem Blut- vergießen vor ubeugcn, und, verlangten die dringliche Behand- lung ihres ntra es. Das Haus ging _sodannzur Tages- ordnung über und Le te die Debatte über dre Erklarun. der Regierung fort. er Abg. Kramarc nahm das “__kort, worauf dic ganze Linke den Saal verließ. Der Redner fuhrte aus, daß durch die Aufhebung der Sprachcnveroxdmmgcn an dem czechischen Volke eine schwere Sande be- gangen worden sei. Der Systemwechsel Yve das chr- trauen des czechischcn Volkes zerstört. as es" fur den Augenblick verloren habe, werde es wiedercrhalten muffen. Der Systemwechsel bedeute die Sanktionierun der Gewalt- thätigkeiten der Obstruktion. Das ( ethische * olk nehme den Kampf unverzagt auf und werde 1 n ruckfichtslos zu Ende Ihren. Die Linke bctrat darauf wieder den Saal. Sodann sprach

bg. Biankini (Kroate). Derselbe erklärteY-snejne Parte) werde die Re ierung mit allen verfasungswäßigcn ttteln bckcimxxfcn. Der 21 g. ace;k (Czech? griff dre Regierung auf das [)xfttgste an und er lärte', der St) temwechscl bedeute 516 Sanktiomemng dcr Rcvolution im Parlamente, welches weder oben noch „unten Respekt genieße. Dic Vorgängx in BPM". u'nd Mahx1n, das Blut, das dort gestossen, fwlen au diexenÉZen zuruck, welche die Revolution im Parlament ins erk gcseßt hätten. Der Abg. Graf Stürgkh bcantrag1e nun den Schluß der Debatte. Dieser Antrag wurde mrt 168 egen 115 Stimmen abgelehnt. Der Ab. Da_szyn€k1 ( oz? besprach die Vorgänge der lcßten _ age m Mahren un erkannte an, daß die Regierung sah der aufgexxßten B0- völkerung qeqenüber in ein_er schwierigen La e _bef: e, aber sie dürfe |ck nicht ausschlteßlich auf die eztrkshguptleute verlassen. Der Redner wandte s1ch ge en den Chauvmismus und das ewi e KriegSgeschrei der _laven und Deutschep und griff die ungczechen auf dax heftt ste_an, deren Polmk er als niederträchtig u'nd schmahlt Fetchyetx. Dex Abg. Bulat erklärte im Namen des savis :chrtstlxch-natxonalen Verbandes daß dieser Verband auch weiterhin soltdarYsY mit den Parteien der Rechten vor e en werde. ,Wir_sn_1- jedoch,“ sagte der Redner, „stets e trebt, auch kunftt hm an einer ersprie lichen und fruchtbaren parlamentari chen Thätigkeit i_n em Sinne theilzunehmen, das; de? Staatsbedür nissen gebührend Rexhnung _getra en werde. Der Abg. bt Treuinfels erklarte, seme artei werde an dem Verbande mit der Rechten treu festhalten und nach Kräften zur BeilegunI des Nationalttätenstxeits beitragen. Die Beilegung es Sßrachenstceites _konne aber nur auf der Grundlg e es allen Volkern eseßli gewährleisteten glet en Rechts erfolgen. I)er edner sprach die ErwartunJ _:_aus, daß der an- gekündigte Sprachengexeßentxvurf *balhtgst 9.“ vorgelLekzt werden damit man mi redltchexn, Ski“! 1611" „_ 1 et; xm, die r- beit ge en könne. *Der'Abg. Iro meinfe; die Deutschen sollten

*- en und 220 ' 11? ck11 en.

. tödtet, darunter an

weiter e ende Erklärungen a „e e en habe. Das eutsche Volk 0 6 kein Interesse an den elegatlonen. Die Verhand- lung wurde sodann abgebrochen.

Wie die „Neue Freie Presse“ erfährt, werden aus Nieder-

dieDeleYationswablen nicht zu eben bevor nichi die Reßierung

" Oesterreich Gendarmerie-Mannschaften zur Verstärkung

der Posten in jenen mährischen Orten, wo Ausschreitungen vorkamen oder drohen, herangezogen. Großbritannien und Irland. In der gestrigen Si ung des Unterhauses ersuchte, wie

„W. T. B.“ meldet, As mead Bartlett um Aufklärung be:-

11 [ich der Bevölkerung von Swasiland und fragte, ob der- kel en das britiche Protektorat angeboten worden sei und ihre alten Re te würden wiedergegeben werden. Der Staatssekretär für die Kol0nien Chamberlain erwiderte, der britische Konsul in Swasxlejnd habe am 14. d. M. seinen Posten verlassen. Er habe dre Anweisung erhalten, vorher noch dem Oberhäuptling anzurathen, seine Leute ruhig zu halten und fich nicht in den Kris zu mischen, der nur die Weißen ange ?. Es verkaufe, da an die Regierung von Transvaal 1 re Beamten aus Swasilan zurückge ogen habe. Was die zwette Frage Ashmead Bartlett's betreffe, 10 sei er zur Seit nicht in der La 6, sich darüber 1: äußern. Der Par- aments-Sekrstärdes rie SamtsWyn ham gabsodann dieEr- klärung ab, daß im riege keine Hohlspißengcschoffe Ver- wendung fänden. Im weiteren FortZange der Debatte be- merkte der Erste Lord des SchaHamts alfour, der Schieds- spruch in dcr Delagoa:Frage sei noch nicht gefällt, werde aber bitxnen kurzer Z 11 erwartet. Der Parlaments - Sekretär des Kriegsamts Wyndham theilte hikrauf mit, daß die Meldung von_dem Tode des Generals Symons dcm General Whtte von dem General Joubert zugegan en sei; M66 ThaYJacbe sei eine Bestätigung der nnahme, da der eneral ule seine Verwundeten in Dundee habe zurücklassen en. In Mafeking sei am 21. d. M. alles in bester rdnung Zewesen. Was die Mel- dung anlange, daß Jnfanterie- ffiziere in Feindeshand ge- fallen scien, so sei ihm nichts davon bekannt. Man nehme an, daß sieVzur berittsnen Infantexie gehörten. Es seien in Natal reiche orräthe an Medikamenten für die Lanze brxtifche Truppenma tvorhanden; wenn aber die En län er möglicher- weise noch 111“ große Massen verwundeter uren zu sorgen hätten, dann könnten die Vorräthc zu sehr in Anspruch genommen werden. Für diesen Fall seien VorkeYrun en Fl; treffen, und das geschehe bereits, soweit es mög ich ei. m 28. d. M. seien _orei Aerzte der Buren mtt einem Asststenten nach Ladystmtk) gekommen, und die verwundeten Burcn in der holländichcn Kirche seien ihrer Pflex über- wiesen worden. Die erzte hätten für die Einri tungen, welche für die Bequemlichkeit und die flege der Verwundeten etroffen worden seien, und die vorchu nden sie nicht erwartet Hätten, ihren Dank und ihre Befriedigung geäußert.

Afrika. .

Das „Reuter'sche Bureau“ erfährt aus Pretoria vom 25.1). M., daß “das Bombardement von Mafeking an dem genannten Tage wieder begonnen abe; mehrere Läufer ständen in Flammen. »- Der Genera Joubert ha 0 ge- meldet, der Kommandant Cronje habe mit dem Kommando von WinburÉ am Dienstag ein Treffen mit britif en Truppen, wxlche von landslaagte gekommen seien, zu be tehcn gehabt. Der Kampf habe um 9 Uhr Morgens begonnen und 7 Stunden gewährt; 9 Buren seien verwundet 6 gctddtet worden. D16qes0mmte britische Truppcnmacht habe steh auf Ladysmith zurü gezogen. Ein anderer amtlicher Bericht bcsaqc, das Kommando von Johannesburg und das holländiscße Frei- wiUigenkorps hätten einen harten Kampf mit einer überle enen britischen Streitmacht bsi Elandslaagtc gehabt, die S lacht habe 12 Stunden gedauert, 100 Buren seien todt oder ver- 101111661, 200 Buren würden vermißt.

Ueber das Treffen, das der General White bei seinem Vorstoß von Ladysmith behufs Vcreinigungmit dem (General Yale dcn Buren liefcrto, wird aus Kapstadt berichtet: Die Buren hatten zwei en lische Meilen südlich vom Modderspruit eine Battcric ausge teilt; ste beschossen die britische Vorhut auf weite Entfernung mit Jufanteriefeucr und verwandten ihre Artillerie Ygen die britische mit bemerkenswerther Sicherheit. Das

cfocht, das fich auf dem Gelände der Rietfontein-Farm abspielte, dauerte 6 Stunden. Die Buren wurden von den Hügeln vertrieben; die Engländer kehrten Nachts nach Lady: smxth zurück. Man glaube, daß die Buren schwere Verluste erlitten hätten.

_ Nack) Meldungen aus Ladysmitk) vom 23. d. M., smd dort Verstärkungen an Jnfanterw und Artiüerie aus Pietermarißburg em etroffen. Die Buren sollen in roßer Zahl wicdc'r bei („landslaagte stehen, ein mehrere BNZsend Mann starkes Korps der Fraistaat:Buren stehe hei

e ters.

Eine in London eingetroßcne Depesche des Generals White aus Ladysmitl) von getern Mittag besagt, daß die Kolonne des Generals Yule nach einem sehr schmieriqen Marsch im strömenden Regen dort angekommen sei. Die Truppen seien, wenn auchsehrermüdet, doch in aus czeichneter Verfassung und bedürften nur der Ruhe. Sie Feten vom Feinde nicht beunruhigt worden.

Dem „Temys“ ist ein Telegramm aus Ladysmith zugegangen, worm geme_ldet wird, daß die Streitkräfte der Buren vor Ladysm1tk) ständen; alles sei zum Kampf bxreit. Die En lätxder Beim 8000 Mann stark und ver- fygten über 40 eschuße. ie _TranHvaal-Buren hätxen eme Stärke von 10000Mann mlt 8Geschü§en. Die Oranxe- Buren zählten 9000 Mann; wiemelGeschuße sie führten, sei unbekannt. _

Dem „Reuter'schen Bureau“, wwd aus Kimberley vom 24. 5. M. gemeldet: Eine britxsche Truppenabtheilung von 270 Mann verließ heute früh dze Stadt. Als ste eine kurze Strecke zurückgelegt ?_atte stteß fie auf Truppen der Buren, mit welchen te 111 ein Gefecht gerieth. Später erhielt ste Unter tüßung von Twei gepanzerten Eisenbahn-

ann mit we Kanonen und zwei Maxim- _ Zehen Ges üße erö ele dann 1110le das (Feuer e en den Feind, er fich n einer un- ounsttgen Ste [lung ; cyand. Die Artillerie der „Wurm er- widerte das euer 113 he tiger Weise. Der Kampf dauerte Mehrere Stun en. Dae _ gländer verloren 3 Todte und Verwundete, Nell; Zeiten der Buren_wurden viele Leute er KommandaniBo-tha.

Eins der briti

' Parlamentarische Naxhrikhtex. '“

Der Landmirth Gander, Mitglied des Reichstags für *den 3. pfälzischen Wa [bezirk (Germersheim), ist, wie die „Pfälzische Presse“ mel et, gestern gestorben.

Bei" der estern im 4. Gumbinner Wahlkreise (Stalluponen, oldap, Darkehmen) vorgenommenen Er s a 11- wahl zum Hause der Abgeor neten wurden, wie am:-

lich gemeldet wird, im Ganzen 345 Stimmen abgeZeben; 50--

aguischen aufmann G u d o w i u S : Eydtkuhnen Stimmen. Ersterer ist somit

von erhielten der Gutsbetßer Staegenwallner- Ékons.) 337 und der Parteisteksung unbekannt) 8 gewählt.

Statistik und Volkswirthslhast.

Deuts e Stiftungen, Vermächtnisse und Geschenke ür Frbeiterwoblfabrt im 111. Vierteljahr 1899. f

u den erfreulichsten Erscheinungen auf sozialem Gebiet ift die That ache zu rechnen, da Arbeiterverfiäzerun?) und Arbeiterscbußgefeßgebung, sowie auch das an- dauernde Steigen er Löhne der deutschen Industrie auferlegen. die Opfcxwilligkeit bemlttelter Menschenfrcunde und industrieÜer Gesell- schaften in freiwilliger Fürsorge für die Arbeiter und deren An- gehörige und eur Förderung alter und neuer gemeinnüßi er Unter- nehmungen n cbt 1161516111. Die Stei erung dieser freiwißigen Für- sorge fu'r die unteren Volksklaffen it aus der ia ,Arbeiterfreund“ ( :itschnft für die ArbeiterTrage; Berlin, Verlag von Leonhard 11111011) seit 1883 vierteljährlch fortlaufend geführten „Ebrentafel“ klar ersichtlich. Während der Bearbeiter der gedachte'n usammen- stellung aus den zxrxtreuten Noti en der Teegespreffe, den bschlüffen unk? Berichten industrieller Gescüéckoaften und aus direkt zugegangenen Mtttbeilungen für das erste Viertel abr einen von 142 Betbeiligten bexrübkenden Gesammibetrag dieser penden von 5804317 „ji er- rmttelt hatte, wurde von ihm für das zweiteVierteljabr festgestent, daß 176 Spender 6493 886 „Fi geopfert battkn, wogegen das soeben (im dritten Heft__des lqufenden 37. Iabtganacs ?enanntar eitschrift) Ver- öffentlichxe Ergebmß für das dritte Viert: jabr fast 0 viel wie die ezsten betden Vierteljabre zusammengenommen ausweist. Für die 3711 vom Juli bis September d. J. umfaßt nämlich die „Ebrentafel' 369 Einzelspenden (hierunter 165 Aktiengesxklsckxaften) mit einem Ge- sammtbetrage von 11112 890 .“ In dieser Summe ist allerdings ein Vetta von reichlich 1 Million Mark als „Jubiläumsstistung der heutschen ndustrie“ für die Technische ochschule zu Berlin mit inbegriffen. Der ganze Betrag 1781156111 4), wie folgt: von von Aktien- in Privaten geselL- Summa schaften 2c. „46 oli

Ea entfallen auf :

Pensions- und Unterftüßun sfonds, sowie Sti tungen für rbeiter und deren naevörige .....

Prämien, Gratifikationen, Gewinn- antbeile ...........

nicht besonders bezeichnete Arbeiter- woblfabrtözwecke _ ..... .

nicbt besonders bezetchnete gemein- nüßige Zwecke .

Kinkerfürsorge . . . ......

Altenheime und Bürgerasyle . . .

Krankenpflege u. Genefenenfürsorge

Gesundbeijwfiege (Wäldern.) . . .

Wohnungsfürsorge .......

Erziehungs- und UnterrichtSzwecke .

Bildun Szwecke (Bibliotheken xc.) .

Kirchli e Zwecke ........

Armenunterstüßung im allgemeinen

Kunstp ege (Museen, Dxnkmäler :e.)

Thier 118

758 000 1 938 506 2 696 506 32 000 296 206 328 206 562 000 440 178 1 002 178

1 038 600 21 450 1 060 050

303 001) - 303 000

1 140 000 *- 1 140 000

819 500 2 500 822 000

200 500 _" 200 500

545 000 288 000 833 000

1 108 000 2 000 1 110 000

498 000 643 950 (“1141950

77 000 - 77 000

253 000 » 253 000

104 500 10 000 114 500

20 000 _ 20 000

Jener 1113 . . ......... 1 000 _ 1 000

estlichkéjten für Angesteüte und

Arbeiter - 10 000 10 000

7 460 100 3 652 790 11 112 890

(* Hierunter Beiträae für die „Jubixäumsstiftnng“ in de: Ge- sammthöbe von ca. 1 MiÜion Mark.

20th man das Ergebnis; der .Ebrentafel' für die ersten drei Quartale des Jahres 1899 kurz zusammen, so ergiebt sich, daß die freiwilligen außerordentlicben Opfer von 687 deutschen Arbeitgebern (woruntcr 404 Aktiengesensäpaftc'n und 283 priVate Arbeitgeber resp. ehemalige Arbeitgeber und 561611 Rechtsnacbxolger), in Zahlen anßgsdrückt, die rkspektable Summe von 23 411 093.“ ausmachten.

Zur Arbeiterbewegung.

In Sachen der Lobnbem'gung der Berliner Gerber trat, der ,Voff.-Ztg,“ zufolge, gestern das Etui ungöamt des Berliner (Serverbegericvts zusammen. Besonders erwä nenöwertb ist, daß dies dix erst: größere Lobnbewegung ist, bei dcr vor_dem Aukstande Einigungsverbandlungen auf Grund eines Vorher geschlossenen Kom- promisses stattßnden. Die Gerbxr verlangten in der Hauptsache eine Erhöhung der Sjücktarife um 15 v. H., den Neunstundentag und eine Erhöhung des Mindeffwochenlobns für Baumarbeiter von 24 „M aaf 27 .“ Nach längerer Vcrbandlun zog ßkb der Gerichtshof zurück und verkündete einen VergleichSVOr! lag auf folgender_ Grundlage: „Die Baumatbeiter erballen vom 1. n. M. statt 24ckiemen Wochen- lobn yon 256 „46, die Zurkchter erhalten auf 100 Fell_e in der Preis- lage von 71 .“ einen In chla von 30 H und fur 100 Falle in höherer Preislage einen us 16263 von 60 „5. Die Arbeits- zeit bleibt unverändert. Der ertrag gilt bis zum 1. Ok- tober 1901 und kann von beiden Theilen drei Monate 501? Ab1auf des Vertrages gekündigt werden. Dann haben, bewok .es zu einen Ausstand kommt, Verhandlungen zwischen _d_en Téakwe" über einen neuen Vertrag stattjufinden. Falls dre]: nband- lungen keinen Erfolg haben, verpflichten s1ch dte Farteien, das Eini- gungßamt anzuru en. Maßregelungen und Cntla ungen dürfen nicht stattfinden. ür „S marschen' wird ein Zuschlag von 15 „3 be- wiUigt'. Be de Par eien, die Vollmachten ibrer Auftraggeber be- saßen, erklärten sich mit dem EinigungSyyrseblag einverstanden und Und gaben bindende Unterschriften ab. Die Beilegung dcr Lobu- bewe ung, an der rund 5000 Berliner Gerber betbeiligt sind, gilt als e n gro er Erfol des Einf ungSamtes. _

Aus öln be cbtet die elbe Zeitung, ch mfolge des dort ausgebrocbenen Tbeilaus andes der Formste er der Verband deutscher Formftechereib ver beschloß wenn bis Sonnabend die Arbeit nicht wieder auf enommen wird, in aäen in Betracbtkommenden Orten sämmtlj en Geßilfen zu kündigen. Die Ausständigen haben bisher alle Vor cbläge der Fabrikanten abgewiesen.

ie Angestellten der Leipziger elektrischen Straßen- babn haben nach der Lp]. tg.“, an ihre Gesellschaft folgende or- derun en gefüllt: 1) Der éenst darf vom 1. November 189 an acht tunden lich nicht übersteigen; alle “Lausen unter 15 Mmuten sind als Dienst:: anzurechnen; jeder Ange eilte bat am siebenten Tag einen “vollen Ruhetag; von den freien Ta en hat der dritte auf einen Sonntag ju fallen" die freien Taae nd den An- estellten unverküut zu gewähren. 22 Der An ngSLobn von unter B Datum ab egelnng zu erfahren:

tm'kt 1 geganntem olgende

a. 3 „ck 50 „z vom Tage da Eintritts an, mit einbalkjäbrlichew ._„Zuxqun-bis our Me von 5 .“ aufwärts steigde b. Trinkgelder

trotz der erheblichen Opfer, welehe die .

und sonstige Grail kationen sind nicht als Lobn xu bett eu, [WM ste von cabrsästenß verabreicht werden; 6". jede UeberftktXe ist mit 50 % Zu laa'm vergaüten; dieser Zuschlag is?, wenn Ruhetage dieArbeit unvermeidl cb, ebenfa s zu gewähren; die Lob?;xkblung bat wöchentlich zu erfol en und war-Freitags.«. 3) An allen otorjvage'u s'md KML; nete S ußvorrk tungen anzubréngen, die den Führer ge en schlech “Witterun sverbältniffe scbüßen; wo nicht angängig, ist f : geeignete und gen ende Kleidung, wie Gummimäntel u. s. w., Sorge“ zu traßen; ü erbaupt it die Kleidung des gesammten Personals den Ia reSzeiten anzupa en; VekleidungSgelder kommen in Wegfall. 4) Die Strafgelder Lud bis auf die Hälfte der jetzt übli en zu reduzieren; Materials äden dürfen, sonyeit nicht grobe Fabrlä Zigkeit n0chgewiesen ist, nicht in Lohnabzug gebracht werdän; vielme r ist eme Kommission, die aus Fachleuten gebildet und“ von sämmtlichen Angestellten gewählt wird, zu beauftragen, 611: vorkommenden Fäkle zu unter nehm; nur nach deren Entscheidun kann Strafe eintreten oder ni t; bei ftbarmachung für Mater alschäden ist eine Extra- bestrafun von Le ten der Direktion aus eschloffen; diese 11 wählende Kommits on ü ernimmt in Gemeinscßaft mit der Drekti'on die Kontroe sämmtlickper Strafgelker; darübxr ist nach Jahresscblu-ß Bericht zu erstatten; über die Verwendung der Strafgelder verfüäen jedoch die Angestellten selbst.

Kunst und Mffusthaft.

In der Sißung der pbilo opbiscb-bistoriscben Klas e der Akademie der Wissenschaéten vom 19.0ktober (vvrfißendser Sekretar: Herr Vahlen) las Herr S nodalrgde des Papstes Hadrian 11.“ su tc dre Auffassung des Herausgebers Maaßen gegen abweichende Meinungen anderer Forscher zu verföeidigen. - Zett Hirschfeld le te die Kopie zweier Briefe aus dem literarkschen

achlaß de!- Prof ors Blumenbach in Göttingen vor, die von dem Enkel desselben, errn Obersten a. D. Blumenbar!) in H gutkgst zur Verfügung gefreut worden “ist. Der eine Brief ist yon Kant am 5. August 1790, déi" anderx von dem Hofrath Meßger in Köni Oberg am 12. Juni 1787 an Blumenbach gerichtet" dersel e enthält eine anschauli e Séliderung der Persönlichkeit des Köni§sberger Philosophen. De Br ese wurden der Kant-Kommission zur Benutzun überwiesen. - Kerr Come legte Band 82117, Left 2 der „Mittheilungen des

aiserlicb Deut chen Archäologischen nstituts in'AthU“ vor, welches einen von den erren Conse und Schuchardt verfaßten ausführlichen Bericht über ,die Arbeiten zu Pergamon 1886-1898“ enthält. *- Der Vorsißende le te vor: „(1010166016116 111 „4116106616111 (318606 701. 111 1). 2, ent altend „416xam16r 111 „41155. 116560101031001'11111 115106. 1911. 11. Üaxäuak.“

In der Sißung der xbysikaliscb-matbematischen Klasse der Akademie von dem elben Tage (vorfißender Sekretar: Herr Waldcyer) 163 Herr Warburg „über positive und negatiVe Spisen- entladung in reinen Gasen“. Eine minimale Sauerstoffbeimengung zu Stxcksto von atmosphärischem Druck schwächt wie in der Ab andlung daruelegt wird, die negative Spi en- entladung in außerordentlich hohem Maße, die po tive nur wenig. In sauerstofffreiem Stickstoff ergab fich bei einem Spitzen- potential - 3310 Volt der Strom 200mal so stark als bei + 5180 Volt; in schwach sauerstoffbaltigem Stickstoff war der Strom bei - 4850 Volt nur viermal so stark als bei + 4850 Volt. Diese Ergebnisse werden nach den Anschauungen von II. Thomson gedeutet. Die LLLtetrsuchung Wurde auf Wasserstoff, Helium und Sauerstoff auSge : n .

Dünxmler „über eine Der Vortragende

an nover,

Der amtliche „Fü rer durcko das Alte und das Neue Museum“, berauögege en von der General-Verwaltung der Königlichen Museen, ist im Verla? von W. Spemann bierselbst soeben in elfter Auflage erscherien (Pr. 50 45). Die neue Auflage ist, wie die voranßegangenen, entsprechend den inzwischen eingctretenen Veränderungen erichtigt und ergänzt.

Der Bericht über die Verhandlungen der vom 3. bis 12.0ktober18981n Stuttgart abgehaltenen zwölften allge- meinen Konferenz der Internationalen Erdmassung ift vor Kurzem im Verlage von Georg Reimer hierselbst in deutscher und franzöfiscber Sprackoe im Druck erschienen. Die Redaktion bat wiederum der ständige Sekretar der Internationalen Erdmessung Dr. A. Hitsch, Direkjor der Sternwarte in Neucbßtel, befor t. Beigegeben find dem Protokoll der Verhandlungen die Spezialber chte über die Fortschritte der Erdmeffung sowie die Berickzte der Vertreter der einzelnen Staaten über die in ihren Ländern auögefübrten Arbeiten. Der Band ist mit 38 litbograpbiscben Tafeln und Karten außgestattet. Als Ergänzungs- band dazu erschien in franzö scher Svrache der Bericht über die in den einzelnen Ländern aukge übrten Triangulationen („38013015 3111- 165 '1'1'1611Z1116110115, 0165611156 618. 110112161116 00111'ék61106 JÉUÖUÜS 11 ZbußrZarb 611“ 1898 par 16 Z6116ra1 4. 1761'1'61'0, 8760 quadro 111111101168 61; 11116 08116. ,[*01116 11 (166 0011111668 161111118 (16 La 001116161106 116 Zbutbgark“).

Theater und Mufik.

Residenz-Tbeater.

Am Mittwmb ging der erfolgreiche Schwank .Iagdfreuden' von Georges Fepdeau zum fünfundzwanzigsten Male vor voll- ständi beseßtcm Zuschauerraum in Scene und fand den gleichen Veifa wie bei der Erstaufführung. Den abenteuerluftigen Hkrm Duchätel spielte Herr Alexander mit dem ganzen Humor, den er für diesen Ebemannö-Tvpus französischer Schwänke ein- zuseßen bat, und Fräulein Thea von Gordon ab die Gattin desselben mit gewo nter Anmutb. Fräulein J 0 Becker die Herren Eugen Panfu, Richard Georg 11. A. vervolLftändigten sebr w1rksam das flott ineinandergrcifende Zusammenspiel. Die fortdauernde eiter- keit, welche _die Komik der Situationen bei den Zuschauern ervoo- rief; ließ darauf scbli en, daß die Reihe der Aufführungen des Stückes noch lange nicht abge cbloffen ist.

m Königlichen Opernhaus: findet moxgen eine Aufführung von icbard Waaner's Oper „Loben rin“, mit «Herrn Kraus in der Titelrolle, statt. Die Elsa singt Fräu ein Hiedler, die Ortrud Fräulein Reinl, den König Heinrkck) Herr Wittekopf, den Teltamund Herr Ber er, den Heerrufer Herr Bachmann. KapeÜmeifter Schalk dirigert. -- m Mittwoch, den 1, November, gebt, neu einstudiert, „Doktor und Apotheker“, komische Oper in 2 Akten nach dem Französischen von Stephanie, Musik von Karl Ditters von Dittersdorf, in Scene. Die Besevung lautet: Stö el, ein Apotheker:

err Knüpfer; Claudia, deffezr Frau: r ulein Kavka; Leonore, cider Tochter: Fräulein Dietrtch; Rosa] e, Stößel's Nichte: Frau Let os; Krautmann, ein Doktor: Hm: Mödlinaer' Gotthold, !) en

0511: Herr- bilip ; Sturmwald. ein invalider Hauptmann: Sommer; S (hel, e n Cbirurgus: Herr Lieban; Gallus, Diener e 6] Patienten: err Alma; olizei-Kommiffar: err Krasa. Kaye!!- mei ter Schaf dirigiert. Werk ist vom ber-Re iffeur Tevlaff in cenezkexeßt. - An demselben Abend IU um «61:11 Mal „In Afrika" 0 onial-Tambild von Emil rae , Musik von Amy

vo" YM" 1178 Seb ! 1 1 11 det aufklap- n g en “U v e an e "| um L_" e und ' ke te" Lpiel du Mane 9?

MZ“ BY“ 1,6158"? 116: Z A ffüb klausi rem an e- nan : at “a Zardou's Lu spiel „Madame ÉanO-Gsne' ! g Cathérine“? adam; Sans-Gßne): Madame von Nea : Fräulein Dulac; Napoleon: “““-M88. 61.1: M'

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