b. wegen einer mit Ehrenstrafen bedrdhten strafbaren Handlung mit Freiheitsstrafe oder wegen Verbrechen bezw. Vergeben _mit mehr als 6 Wochen Gefängniß. bestraft sind,
0._m1t Freiheitsstrafe bestraft worden smd, insofern fie durch die der Bestrafung zu Grunde liegende Handlung eine un- ehrenbafle Gesinnung bctHät'tgt haben.
. Die Für den Verlust von Ordxn und Ehrenzeichen" Mgßbqtöen Best mmungen gelten auch fur die Erinnerungs-
e at e.
111. Nach dem Ableben eines Inhabers der Erinnerungs- Medallle verbleibt dieselbe dkn Hinjcrhlicbcnen.
„ 17. Vor Empfang des Befißzcugmffks, welches gleichzeitig nm der Medmüe der_abfolgt werden witd, ist niemand befugt, dle - etwa andermett beschaffte -- Medaiüe anzulegen.
Hierzu wird angeordmt;
1) Alle,_nicht zunx aktiven Heere gehörenden In- aber der ercgs-Dmkm'unze von 1870/71, welche die bayerische _taatsangchomgkeit bestßen, nach Vorstehendem Anspruch auf
dre Medmlle zu baden g aube1x und nkcht schon in deren Besiß find, merhen aufgefordert, s1ck) nnter Vorlegung der zum Nachon 1k)rcs Anrechts erforderlichen Beweisstücke zu melden, und zwar:
11. sofern ste in Bayern ihren Wohnsiß haben:
- &. Generale bei dem Gencral:Kommando ch na i rem A1tfentha1th3rt „zuständigen NrmeeKmpsbezirkö, ck b
b, dre ybrtgep Offrzicre, Sanitäts- Offiziere und oberen Bcgmten bet demxemgen Bezirks-Kommando, zu welchem ihr jektger Wohnprt gehört,
0. alle mcht unt_er _3 und 1) fallenden Personen bei dem nach ihrem lchcnwarngen Wohnort zuständigen Bezirksamt
odxr unmittc aren Stadlmagistrat, in München bei der Polizei- Dxrektion;
13. sofern sie außerhalb Bayerns, aber in Deutsch- land thren Wohnsitz haben:
&. Generale bei dem Gencral-Kommando chjcniqcn Armee- Fortpsbezirks, zu welchem ihr leßtcr Wohnsitz in Bayern ge-
r e,
b. die „übrigen Offizicre, Snuitälß-Osf'izierc und oberen Beamtßn bet _ demjenigcn Bezirks-Kommando, zu welchem ihr leßter Wohnftß in Bayern gehörte,
„0. aÜe mcht unte; 3, und ]» fallenden Persoßen bei dem Beztrksamt *oder U111n1ttxlbarcn Stadtmagistrat ihres leßten Wohnstßes _ixx Baykrn (für München bei dcr Polizei-Dircktion).
2) Dtcxenigen Inhaber der Kriegs-Dcnkmünze von 1870/71, welche die bayerische Staatsangehörigkcit besißen und im Reichs-Ausland ihrcn Wohnsiß haben, bleiben bei der vorstchend angéordnetmt demfsermiitelung außer Betracht, Wegen Nusantwortm'g der Medaillen an diese Pyrsonen werden die „Kaiserlich deutschen Vertretungen mit WeLsung verselen wcrden.
ünchen, dM 11. Februar 1898. Königliches Staats:Minist€rium des Innern und Königliches Kriegs-Ministerium. ' Freiherr von Fcilißsch. Freiherr von Asch.
» WM
In der Ersten Bsilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigcrs“ nnrd eine Uebersicht der in den dkutschen Münzstätten bis Ende Februar 1898 vor- genommenen AusPrägungen von Reich5münzen vcr- offentlicht.
Königreich Preußen.
Seine Ma]estät der König haben Aüergnädigst geruht: dem Komincrzicn-Rath Ludwig Bekl) cke in Halle a. S. den Charakter als Geheimer Kommerzxen-Rath, und dem Banquicr Ernst Vogler 'm Halberstadk den Cha- rakwr als KommerziemRatl) zx". verleihen.
Seine Majestät der König babenAllergnädigft zu ge-
nchmigcn geruht, daß der Kommunal-Landtag des Re-
ierungsbezirks Wiesbaden zum 21. März d. I. nach Fer Stadt Wießbaden berufen werds.
Ministerium der geistlichen, Unte_rrichts- und MedizinaL-Angelegenherten.
Der bisherige KreiZ-Wundarzt des Kreise?- PiUkaUcn Pr. Sckxawaller in Lasdehnen ist zum Kreispßystkus des Krexses PiUkaklen ernannt worden. _ '
Am Schullehrcr-Seminar zu Koschmtn xft der Lehrer Schöne zu Hasle a. S. als ordent11cher Scmmarlchrcr an- gestellt worden. '
Yichtamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 8. März.
Seine Majestät der Kaiser und König nahmen estxrn Abend um 7 Uhr den Vortrag des Chefs des Marine- abmsts, Kontxe-Admirals Freiherrn von Senden-Bibran und
heute ,Vyrmtxtag nm 10 Uhr denjenigen des Chefs des Mtlttarkabtnets, Generals von Hahnke ent-gegcn. Mittags uxn12UHr hatten der Marine-Attackzé der russischen Botschaft, Lieutenant zur See von Kettler und der Marine-Attach der
Lranzösischen Botschaft, Kapitän-Lieute'nant Buchard die Ehre,
cs Empfanges. Um 12l/2 U der Kaiser den neu ernannten Azeyeyo in" Yutrittöaudienz und Poltzet-Prastdenten von Aachen,
hr empfingen Seine Majestät [ZsastleaFlschFTn Gesandten de rerau en "ammer errnu [) Grafen Matusckzka. h n
Die Regierungs-Assefforen Ro c tel u Ot Bil [roth zu Klein-Santersleben sind dscr KZnigkichFn-HFYUFFULL mal:, Mjlttär- 1_md B'aukommisston zu Berlin zur aushilssweisen Beschäfttgung uberwxefen worden. *
Schiffahrtsinteressen seien
Nach teYegraphisYen 'Meldun _en an das Ober-Kommando der Marine mk? . M. S )1 e „Deutschland“ und „Gefion“, D vistoixsckzef Kontre- dmiral Prinz „Heinrich von Preußen, Kontgllcbe Lohekt, am heutigen Tage in Hongkongxmgetroffen; S. M., . „Gneisenau“, Komman- dant: Kapitän zur See H ofme_1er, ist am 6. März in . mrta anf Fayal angekommsn und beabstchligte, gestern nach Z'ottcrdam in Sex zu gehen; , . „Stein“, Kommandant: Kapitän zur Sce Oelrtchs, ist gestern in Fcrrol cingrtroffen und ?eabficbttgtc, an demselben Tage nach Vlissmgcn in See zu ge cn.
Sachsen-Meiningen. Der _dem Landtage unterbreitet,: Gesetzentwurf, be- treffend die Stqatsbeamten, ordnet die Rechtsverhältmffe dieser Beamten m 13 Abschnitten. Bezüglich der Pfltchxcn der Staatsbenmten heißt es, der „Magd. Ztg.“ zufolge, in Art. 7, daß "kein Staatsbeamtex ohne vorgängige Genehmi- cmng deo Stgats:Mir1isteriums 1) ein Nebenamt oder eine Nebenbesckmfftgung, „_mit der eine fortlaufende Vcr- güxnug verbUt-tden Ut, übernehmen oder ein Gewerbe bc: trcrbcn, 2) eine Vormundschaft übernehmen, 3) in den Vor- stand, Verwaltungs- nher AufsichtÉ-rath ciner anf Erwerb ge- rtchleten GescUsckzaft cmtxetcn di'nfe. Dic rrtheilie Genehmi- 1z't1g solle ]cpcrzeit Wtdcrrujlicl) sein. Sie dürfe in den _allen unter_thf0c Z künftighm nicht crihcilt worden, sofern dte Stelle m1t1clbar oder unmittelbar mit einer Remuneration verbunden sei. Sachsen-Cobnrg=Gotl]a.
Seine Königliche Hoheit der Herzog ist, wie die „Eoihmzr Ztg.“ meldet, an Bord des britischen Nvisos „Surpxtse“ am 5. d. M. in Malta cingctroffcn.
Reuß 1. L.
Der Landta 'tst gcsXcrn durch de:.1 Staajs-Ministcr Engelhardt eröf not wordsn.
Oesterreicky-Ungaru.
Der Kaiser empfing gestern Nachmittag dcn Fürsten Ferdtnand von Bulgarien.
Das Befinden der Kronprinzessin-Witéwc Erzher ogin Stephanie war gestern zufriedenstellend. Der lokale cfund war unverändert,
Die „Wiener Zeitung“ vcröffentlichl ein überaus huld- volles Handschreivcri _dcs Kaisers an dcn bisherigen Minister-Präfidcnkcn Fre1bor1n von Gautsck), in welchem der Kaiser dm“: Ministerium in Würdigung der von demselben _dargelcglcn Gründe seines Amtes enjhebt und daran_ ermnert, daß es unter sehr schw12rigcn Ver- hältnisxen mit patriotisxscr „Hingcbnng und Treue dcm Rufe des Kaisers bcrcitxm ig gefolgt sei und durch unermüd- lxchs Pflichterfüüung sta“) um Krone und Staat verdient Lemacht habe. Der Kaxser_spmcht dom Freiherrn von (Hautsrh
afür und auch für ssine m zwci früheren M nisterien durch eine lang? Reihe von Jahren goleistctßn ausge- z€ichneicn Dienste volle Anerkennung aus, vsrsichert ihn der Fortdauer seines Vertrauens und verleiht dem- selben als äußeres Zeichen der Anerkennung dic Brillanten- zum (Großkreuz ch Lsopold-Ordens. Der Kaiser behält sich die Wicdexverwendunq des Freihxrrn von Gantfck) im Staatsdienst vor. J:: weiteren hnldvollcn Handfcbreibcn
verleiht der Kaiser dem bisherigen _Finanz-Ministcr Ritter Bölxm von Vawerk, dem blowerigen_ Unter: richts-Minister Grafen Latonr und dem basherigcn
andelö - Minister oon Körber, deren weitere Verwendung §llerhöchs1derselbe sick) gleichfalls vorbchält, in Anerkennung der treuen, hingebungSvoUcn Dienste dexselbcn dcn Orden'der Eisernen Krone erster Klasse und spricht dem bishkrtgcn Minister von Loebl in erneuter Anerkennung der pflicht- getreuen, mit opferwilligcr Hwtgebtmg geleisteten Dienste feinen Dank uud volle Eckenntlichkeit aus, Ferner" publiziert die „Wiener Zeitung“ das Hand- schreiben des Kaisers, mit welchem die neuen xnister ernannt resp. wichernanf-t werden. Die Zusamm nsang
und wie:; nach, das; die Vereinigung vcxfcbiedener Schiffahrts- (Hesellschaftcn unmöglich sei und die Schaffung einer einheit: licxxex, besonderen Schtffak)rts:(§1escl1schaftviel zuätheuer sxin wur e'.
Großbrikannien und Irland.
Jm Oberhause lenkte gestern Lord Roberts die Auf- merksamkeit des Hauses auf dcn Sckjrifjwcchscl, betreffend die Beziehung?" zu den indisckzcn Grenzstämmon, und die [üngften militärischen Opérationsn, Ec betonte, daß eine „Vorwärts: Politik“ nölhig sei, falls England die .Hcrrschnft über Indien
(u behaltrn Wünsche, und zwar dcshalb, weil eine ?rcmdc Macht 1111111th dcr indiscbcn (Hrcnzc unmittelbar an Afghanistan sjoßc, für dcsscn Integrität cinzustren England fick) verpflichtet babe. Dia (Hrcnzstämmc zwistan
Indien unxp Afghcmismn körxntcn die. Erfüllung dieser Ver- pflichtung schmi-xrix macht“", wenn ihre ].lntkrmcxfung nicbt Tschchc, bevor Ölfghanistan Hilfe gckcistct werdcn müsse.
tc Haltung diescr Stämme und diE dcr Afghanen hänge vqn dcr Grenzpolitik E:: lands av. Aer'sickxts dcr Sclyuisrig- ketten, dic Rußland s on überwacht! lxabc, könne man ni_cht glgnbxn, daß die jcßigcn, ix! kurzkr Entscrmmg von leghamstmx vorbnchacn Hindcrmss: es von cirxcm Vor: drmgcn, falls es ein solches WÜUschl', abhnltcn würdcn. Wenn Rnszlaud gcstattxt werds, di; .HindnknschScht'anke zu uberschrcxtch so sci cm Angriff auf Indien nur eine Fmgc dxr Zcit. Exner fremden Macht sollts nie gestattet werdcn, emen Fuß nach anton zu setzen. Der Parlat1tcntö=Sckrctär dcs anistbcn Arms Earl of Onslow cjkl-(mc hieraus." die' von Lord Roberts vcrtrctcnc Polixik würde die Untcmvcrsnng dcr Grenzstämmc in sik!) schlicxzcn, was enorme Kosten vcr- Yrsaclzcn würds. Die Politik der chicrnng sei, fich cincr:- 1cdcn Versuches, cine administkatwe Kontrolc über diese Slämmc zu errichten, zu cntimltcn und gleichzeitig freundliche Beziehungen mit ihnon zn pslc'gcn. Er könne mcht cwtjcbcn, weshalb En [und eine „VorwärWPolxtxk“ infolge ch Vor-
d'ringcn-Z J usxlauds cinftbkach Mic, das jeux dcn sthwscben EiseUbahnen und den Häfen "rm Osten some Aufmerksamkeit zu schcnkcn TQM» Im weiteren
Verlaufe der (Ziyang crklärkc dcr Staanzsekretär dex, Kriegs- amts Marquis o Lansdowne, d'» Regierung habe nicht dcn Wunsch, eme Politik im Sinne Lord Roberts' sofort durchzuführen oder die i11dxschaninanzen übcrmäßig zu be: lasten; cf» sci cim“ nUmählicbc Durchfiiknnng bcabsichiigt, und gleichzeitig wolle man mit den Stämmcn freundliche Ve: ?iehungen UUKÜWUM. In der jüngsten Davescbc des Staats: ekrckärö für Indien Lord Hamilton sei diese Politik erklärt. Lord Kimberley sprach ich chan die „Vorwärto-Politik“ aus, tvoranf dcr (Hegenstan fallen gelassen wurde.
Im Unterhausc fragte Sir Ashmcnd Bartlett an, ob eine Bestätigunzx dcr Nachrickzl cimgetroffen sei, das; Ruß- land die Vkscßxmg odcr dicAnncxion Oer Dcr'r:Insc-[ Kczxenübcr von *usan b-mbsixhtigc, und ob die Russen die Forxs von Port zlrlhnr verstärkten und PortVlrtlgnr faktisch [1:1 Rußland abgetreten sei. Der Parlmncntö=Sckrctéir dcs Answäreigen Curzon erwidern", daß er keine Bestätigung irgend einer
dirser Nachrichtcn erhalten habe. Sir Ashmcad Bartlett fragte sodann, ob eine Vcstätégung der außer:: von der „Tlntcs“ (]:-myjdc'tc'n nkucstc-n Fordcrunacn Russlands aanana cingetroffon sei. Der P.1rla:ncnts-Scfkctär dcs AUSttxärtgcn Cnrzon ertöidcrtc, daß auch bezüglich dieser Nachricht nockx kcinc Bestätigung vorltcgc, Sodann xvfinsckic Sn“ Ashmcad Bartlett Auskunft über die rechtliche Stellung von Swaziland, besonders über die Geruchte, das; das Land jbatsääsich von Transvaal annckkicrt sei. Der Sjaatskjkkretär für die Kolonien Chamberlairx crw'xdcric, er ha 2 dem Hauk“ keine besondere Informmton, bciref: fend Swaziland, 11111zmbeilcn; c'mc Vetävderung 'm der poli- tischen Stellung dicscs Landes sei sc'xx dec Konvekt'wn von 1894 nichk cingcireten. Die von Sär Asymcad Bartlxtt ihm (Chamberlain) eingxhlindigtcn Klagen der quz» seien dem dortigen Ober-Kommissar zur Untersuchum] 1ivcrsankt worden. Der Ecstc Lori) dcs SchaßamisVn1fonr erklärte, dex *Nachtragskredit für Westindien decke stck) in k-x'mcm (_Smnc nut der in dsr Thronrcdc enthaltknen Erklärung, betrofscnduWe's't- indien. Er könne nicht sach, wann der; Staatssskrciar fur dic Kolonien in dcr Lag? sein warde, dle 'm der Thronxcde angekündigmt Vorschläge zu untcrbre'ncn. Auf wettcre
des Kabincts th danach folgende: Vorsiß_1md Inneres „raf Thun, LandeSvcrthcidigung Graf Wclstrsbetmb, Elsen"- bahncn Rijjer von Wittek, UnterrichT Graf B1)lan_dt- Rheydt, Justiz Edler von Rubncr, Fmanzejx KUZU
andel Värnreithcr, Ackerbau Baron Kast, thster 0 ne Zortefeuillx' Ritter von Jendrzejoyicz.
Ein gestern erlasscnes Communiqué- dcr Vertrauens: männer der Rechten bésagt, de_m „W. T. V.“ zufylge: Die Rcchte ist nicht entschlossen, dte Rxgterung um ]eden Preis zu unterstüßen, sondern pur fur den „Fall, “ya!; diese Willen und Entschlossenheit genug bes1ß2n w1xd, um nach dem Programm der Rechten- und 1m Gxtste desselben die unhaltbaren Zusxändc' dtcsey Reichshalfte zu ordnen. Würde (HrafThun m sun Kabme_t auch Ver- treter der bisherigenO'pposttion aufchbmen, so muyde dadurch das Verbzältniß der Rechten. gegenuber de_r Regterung des Grafen Thun Wohl noch kem geradkzu Ferndseltges werdxn müssen, allein cs könnte nicht jene?- Verhaltmß sem, dqs 111 so ernstcr Zeit zwischen Her Regierung und der Mehrhext des Parlaments unerläßlich 1st._ _
In Prag ist es, wxe das Wtcner „,Telegr.-Korresp.- Bureau“ meldet, gestern Abend abermals zu großen Ansamm- lungxn auf „dem Graben“ gekommen. Mehreren Gruppen de_ut: scher Studenten, von denen einzeln_cFarbet_1 trugen, folgte eme große Menschenmenge mit dem Rufe: „116110 UZZEUJ“ Etwa 100 Wachtleute zu Fuß und 30 berittene Schußmanncr zer- streuten die Menge. Eins Anzahl von Parsonen wurde wegen Widerseßlichkcit zur Wache gebracht. Um 9 Uhr Abends herrschte vonommene NUhL. _ '
Das ungarische Unterhaus hat gestern den Mit der ,Levante- SchiffahrtS-Gesellschaft abg9schloffenen Vertrag an- genommen. Der Handcls-Minister Daniel erklärte: der ExportUngarns nnch dkm Orient sei allerdings gering, doch h_tete dxeser Vertrag die Vorbedingungen, auf Grund deren em Aufschryung zu erwarten sei. Der Tarif habe infolge der_ fortwahrenhen Schwankungen nicht an länger als drei Jahre _ i_Ffejtgeseßt werden können, do werde die L-“(k'amc- SÖ" ahrts- Gesellschaft auch darüber hinaus ver: MWM sem- Ungarn um mindsstens 30 Proz. wohlfeilere
arife einzuräumen als 'edkm at' Import brauche maß ] „deren Lande. Von dem
_ _ ni ts zu befürchten, da die Turi (2 nur fur den Export galten. lYer Minister erklärte ferner, Ulf! arns nunmehr nach allen Seiten gestchert,
Anfragen Labouchére's erktärte dkr_Staatssckcctär_, Für die K01021ien Chamberlain,. cs set ganz ummggltck), daß die Vorschläge vor megstcn unterhryttet wnrden. Die chierun unterhandele mit O_en Vekemtgten Staaten und mit Cana (: über ein Reziyrozrtä_t§-Abkomn3c11. stor diese Unterhandlungcn ab eschl0s1em dre _E_rgebn1sse detsclben dcn geseßgebenden Körpirs aftcn dcr Verctntgten Slaaxen und Canadas unterbreitet und von ihtxen angenonnnc'a worden seien, sei es ganz unmöglich, fick) „ eme Vorstellung davon zu machen, wie die Lage Wcstindxenxz fick) gcstaljcn mcrde. Honidßworth fragte die “Regierung," oh (H 'der ur- sprüngliche Voranschlazz ds_s mdxscben F1x1anz:thsteks„gc- wesen sei, daß 15 Nallwnen Pfund nx Gold Jenuchn würden, Indien dKe Goldwährnnxx zr; stchsrn unix dtc gegenseitige Umtauschbarkeit von Sewexexgng und Namen zu garantieren; ferner ob, da 16M111wnen Gold „schoaUsext der Schließung der Münzen un Jahte_1893 geliehen ]etxn, di:: Gokdwährung für Indian jeßt gxfxchkrz ,oder,ob eme WLithE Anleihe für diesen Zweck yothtg sex. 'Der Staatssekretär für Jnd'xen Lord Hamilton cxwxderte, Barbeur als Finanzmitglicd des indischen Ra1h§hqhe zm PW- tokoU vom 21.53111111892 seine Ansxcht dahin auschrucktxßaß etwa 15 Miüionen Pfand 'm Gow imnVthältmß zu_m akuoen Umlauf Indiens ausreichend fem wurdW, my h1e-Go d- währnng effektiv aufrecht zu erdaltey. Gext Hckxlteßung der Münzen sei keins Sterlingsschuld fur Zwecke 6th solchen Fondö aufgenommen worden. Alle auf enommenen SMW?" seien für andere Zw;cke bestimmx gewexn. Ueber den lsxtkekn Theil der Anfrage könne er ]eßt kerne Auskunft Jedesm- Houldsworth stellte nun die Fra e, ob WISO? jüngst in Indien angenommenenGzseß, ctkeffend dxe u ow von Noten im Ausmusch für LN*Lon;?-onhxnterleg129 - Gold bei der Bank von England depoxnerc wordxn sU- 6 sei Staatssekretär für anéen Lord Hamxlton erwwertte,„e sten kein (Gold in der Bank von _Englayd unter dem iu" u Geseß hinterlegt worden und sagte hmzu, er „habe Grunwz1 [auben, daß die Durchführung des Geseßes eme Verbiksssr
ZU“ indischen Finanzlage bewirkt habe und kemesxvegs unmik
sam sei. Frankreich. ' _ Die Deputirtenkammer naHm gestern emen Geis? entwurf an, in welchem erklärt wird, daß der Bau der PMs“
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