Stadtbahn im öffe'ntlichen Interesse liege; durch einen weiterey, cbenFaUxZ genehmigten Geseßentwurf wird die Stadt Parts ermachttgt, ein'e Anleihe von 165 Mtllionen Francs auf- zunehmen._ Hterauf wurde die Berathung des Finanz- gxseßes wwder aufgenommen. Akt. 8, welchcr die Ein- fuhruwg nußländischcr Werthe an französischen Börsen von" der Bestellung und dsr Zulassung cines Vertreters abhangig macht, der für die Stempel: und Steuerabgaben haftbar sem soll, wurde angenommen. Im weiteren Verlauf der B1rackung bcantragtc dcr Dcputirte Chopitcau d1c Trcmmng dcs Antragos FxcuryMavarm, dessen Annahme 1312 Reform des Gcldmarktcs hcrbciführcn würde, von dcm Xmanzgrscße. Dcr F1nanz:Minifter Cochem) bekämpfte diese 9151161111ung: die Ablehnung derselben Werde der Regierung ermöglichen, sonlctck) „an di'e Rsorganisation dks Geldmarktcs zu gehen. Der kagltrtc Ribot bsfürwortske die Absonderung dex Antrages, der emcr e_mgclßeUdcn Durckxberathung bedürfo. IZM lThretnnung wurde sch11eßlich mit 263 gegen 239 Stimmcn a ge 6 n .
Tie Budgetkommifsäon verwarf in ihrer gystrigcn Abendstßtxng das (chenpchkt dcs Dsputirten Viviani, bc- treffend dl? Umgestaltung der Börse. ,
YU1„AUWIUUN "uhrercr Senatoren und D*.“putirien wxrd cm die Ltalienische Deputirtenkammer eine Adresse gesandt werden, “111 wclchcr das Beileid aus Anlaß das_Toch Caqalotti's zum Ausdruck gebracht wird. Die Adreße hat bercxts zahlreiche Unterschriften gefxmdcn.
Italien.
In der gestri en Sißung dcr DepuYirtcnkamxner ge- dachte, d'm „WJT. B.“ zufolge, der Präsrdßnt in the_tlnabmc: voller Weise Cavalotti's ur-d machte folgende Vorschlage: zum Zeichen der Maus:? die Sißung aufzuheben, auf dcm Gebäude der Kammer für die Dauer von acht Tach cine Trauerfahne zu hissen, auf dem Grabe cinen Bronzc-kranz niederzulcgm forme sch1icßlich der Stadtvcrwaltung von Cortsolona, dm: Hauptort von Capaloiti's Wahlbezirk, Veilsidsbkzeugungen zn übersenden. Dcr Mr_pikjer-Präfident di Rudini schloß sick) den Vorschlägen des Prafidentcn an, welche cinstimmig gebiüigt wurden. Di? Sitzung wurde [00111111 geschlossen.
Ungefä'qr 200 Ptlgcr aus Vaycrn, Baden, Württemberg und dem Elsaß forme aus der SchWeiz und aus Luxmburg wohnxen gestern 13er qm dkm Papst im Saale dcs Konsi toriums zclebrierjM Mcsxe bei; auch 131610 111 Rom ansässige Landsleute dcr Pilger hatten fick) 7,14 d'cr M1_ssse_ eingefundc-n. Nack) de'r Meffe empfing der Papst 1m Vexcm 1376 Kardinals Stein-
uber dis Führsr der 5136081“ un_d htelt ems. Ansprache an die- 6215211. Der Papst ertyetlte sch11eß11ch den 51311ng den aposto- lischen Segen.
Spanien.
Wie „W. T. B.“ aus Madrid msldet, ist es 11nrichtig, daß die spanische Regierumx die Forderung der Abbcryfyng dcs GenerUl-Konsuls in Havanna Lex: an die Vsrsrmgtcn Staaten gkst-W oder die Absicht gchabt habe, dies zu thun.
Griechenland.
Die Deputirtcnkammer 1301, wie „W. T. B.“ meldet, _aestprn das (5101115, betreffknd dic Fmanzkijrolc und das M*: kommen 11111 6911 SWUWJläUbiJCW, endgüliég gcuchmigt.
Schweden und Norwegen.
Der Bericht der schwedisch-norweqischen UnionS: kommission ist, wie „W. T. V.“ belichtet, gestern den: schmedischen' Reichstage und dem normegischen Storihing vorgelegt wordsn. .Die fck)wedischeMajorität bsantrogt: Ernenmwg cincs gcmcinschaftlichen Ministers dcs Aeußern, entweder Schweden oder Norwegers, wohnhaft in Stock- holm; derselbe darf weder Mitglied ch Retchstagas noch des Storthing 161.11; ferner Erxichtung cines Staatsmlhs der äußeren Angelegenheiten, bestehend aus wenigstens zwci schwedischxn und zwei norwegischen StaatSräthm; Bildung eincs Kon- siiintionsauöschusses des schwedischen Rcichstages und eines vom Starthing gewählten Ausschusses, welche bercchtigt sein sollen, die Staatsraths-Protokolle zu prüfen. Der Minister des_ Aeußern kann vor einem gemeinschaftlichem ReichE- gcrtcht angcklagt wcrden. _ Das Reichßgcricht bkslkht aus den skchs obexsten Mxtglicdern der höchsten Gx: richte beidcr 336111761“, zwölf Abgeordpetcn zztm Rejcbstag und zwölf Nbgcordnstkn zym Storjhmg. Me gcmemsame Diplomatie und das gemeinsame Konsu1aés'wcfen soUen ch styhen bleiben. Dix: norwegische „Ma1or1tät ,b2antxagt- Jedes Reéch solle an den 911166115611 an (92111 des thstertums des Aeußkrn im VSTOÜUUÜ JU KMT Volkszahl he- the'iligt sein. Das Konsulatswcjsn solle W, 15 thké „MMW;- schastlick) bleiben, worau jedcs Land 11666)ng 121" M19. die Aufhebung der Gemein chaft zn foern- „DW norweglsche Minorität beantragt einen besonderen thster dcs Aeußkrn, besondere auswärtige Vertretung und besonderes Konsulats- wesen für jedes Land.
Amerika. " Wie „W. T. V.““ 0116 Was!) ington meldet, fand gexterrx im „WLißen Hause“ eine Koyferen staxt, an M19)“, der Marincsekrctär Long und mehrere ZexvorragMde Mitglceder dks Kongresses 1116111101161an Nach derselchn brachte der Byr- sißende des Ausschuffys fu_r dte, Kred1te Cannon 1m Repräsentantenhause „elne Brll ein, durch 'wclche dem Präsidenten der Union zn Zwecksn der "1101101111161“! Vertheidigung 50 Willkomen Dollaxs zur Verfugun gx- stellt wexden. Die BJU wurde dem Ausschuß für die rcdtte überwiesen. Die bere1ts vom Seyat gcnchmgte Vorlage, be- treffend die Vermx-Hrung der_Arttllerie um zwst Regtmcntcr von zusammen 1610 MM"- lsk auch von dem chxäsentanten- hause angenommen worden.
Asien.
9 e cran bctichtet das „Reuter'sche Bureau“: _dcr GUUVYXNZ hder Provinz Kerman habe auf, dem Mar1che ßcgcn die Rebellen das Fort anoch, 50 Merlexx v_1)n Geh, genommcn. Die Führer_der , echen fetez1 auf dte Hagel von Gel) geflohen. Binth ser gle1chfalls geraumt. Man glaube, daß die Mörder dcs Telsgraphenbeqmten Greaves YM den Rebellen in die Berge geflohen seien._ Perfisck)? »ruppcn würden die leßteren binnen kurzchm ßnergz/sck) angre1fen.
Nach einer Meldung der „Ttmes _ aus Kobe vpm Kestrigen Tage ist der koreanische Minrster, wezlcher seme Entlassun genommen hatte, wie_dec m1t de_mselbqn Poßen_ be- traut mor en. Jnfol e dessen hatten die sammtltchen ubrtgen
inister 111 00111016 Ihr Amt niedergelegt.
“Dér Kultus - Minister
Einer De c edes „Neuter'schenBureaus“ aus-Yokohama zufolge dürft? séie Verpachtung der Deer-Jnsel an Rußland durch den koreanischen Min1ster des Yquritgen der Grund der Zwistigkeiten im koreamschcn Kabmet sem.
Parlamentarisckxe Nachrichien.
ie Veri te über die. gestrigen Stßungen des NeiHstageschund des .Hauses_ der 5Hldgeordneten be- finden sich in der Ersten und Zwetten Bctlage.
- n der Heutigen (57) Slßung pes Retchstgges, welchcr dJ Staatssekretär des ReichS-Jusxtzamts ])1'. Nxeber- din g und der Staatssekretär des RerchszPostamts v'on Podbielski bciwohnten, nahm das Haus zunachst den Besch1uß dss Bundesraths über die Aufnahme der Anlagen zur Hersteüung von Gußstahlfugeln mittels Kugelschxotmuhlen „m das Verzeichnis; der einer besonderen GcnchnUgung bedurfende'n Anlagen in erster und zweiter Lösung an und setzte dat'm'dte erste Berathung des (Hefeée'ntwurfS, bxtreffend Ltmge Aenderungen von Be ttmmungen uber das Post- mesen, fort. „ € '
Aba-1)1*.Marcour(Zon1r.) sprtchx kkn Wumcb 11cm) Lin,“ Vskückfiübtigung der Interc en. des 11111.th Landas aus; es geve w; Rheinland m(hrsach rtsäxafki'p, dxe so ineinander Vex- wachssn seien, das; eine Schetdung ksxum 111641116) sei; da sie aber verschiedene politische Gememdxn btldeten, so koste das Porto von einer Gemcmde _ in dte_ andere 10 „5 und 1111111 5 „5. BozügliÖ dcr PostanweisuxgsgebuHr'eq solle man nicht nur für Beträge untér 5 „M eine Ermaßkqung emnétqn [as1€n, sondern für Bkikäge unter 10 „76 Das sei um so 11ojhwendxger,'als 116 1125611 6551111111611 jeßt die kleinen Leute Veranlaßten, ihre 116-an Géldsxnzungén in einfachen Vtiefesn zu béfördern, „wodurch Post- beamtc in Vsr7uch1mg geküßrt Wurden“, solche Brtefe zu_ untcr- sch1agkn. Redner Erklärt fich gegen Arttkkl 11, dsr einxn RycksDrYtt 7111110119, weil er den Lokalverkebr vcrthcuers und dre Pkwatpoxt. an kalten schädige. „
s B2iSch1uß des Blattes mmmt der Abg. Lenzmann (fr. Volk6p.) das W011.
_ Das Haus der Abgeordnxten scßkx 'm dsr heutigem (41) Sitzung, welcher dcr,Mtn1ster her g611111chen 2c. Angelegenheiten ]). 131“. Bosse betmohnte, dre zwe1te _Be- rathung des Staatshaushalts-E'tatß fur 1898/99 im Etat dcs Ministeriums der getstllchen, Unter- richts- und Medizinal-Yxxééleg/Lnk)Siken bet dkm Aus- gabélitel „Gehalt des M1nttcrs* fort. , '
Abg. 1)1'. Böttinp er (nl,) bespricht wiederum, wte m den lxßkeq Jabre'n, die Aus- und Wkitr-rbildung der Chemiker., DIe Chcmx: scx Lire wesentlich dcnjsche Wiss-snschaft, und 'die ch1mtsch6 Industrxe 12! in Dsutschlarxd am aÜerweitzften vorgeschmtcn. Troß diksyr großen Bedkutung Fer Cbcmiefeble 66 an den nököigeanhrk-ästkn zucAtthilx-ung von Cbkmikern. R-Zdner schi1dett dann eivgsbend den B11d11ng§gayg dcr Eßemékér, e1wäbnt di.“, dazu Vorhandenkn Mittel an den Uwirecfitätsn und 1161101191 die Erxicbtuwg sims Ordinariats für ch€mische Tkchnologke. C6 50111216 7111) darum, dis :1*iff€nschaftliche Forschung für dat; 1141111612 L;;b-x-n nußbar 3,11 11100911. Rsknxr kcüncht schlkeß11ch dix Einßükyruug eines Sjaats- und DoFKor-(szmxns für Chemikkr. _
Minister dsr gci111ichßn 2x. Angelegenbcitcn 13. 1)17 Vosxe Die UnternäytSvsrkyalUmg r*,t dankbar dafür, 0:11"; die 80ka Vedkutnng dEr chkmischkn Wis1enschast auch bier im Hause bsxvorgsbybkn erd. Wir WoUcn sowybl dM Bxdürfniffén dcr. Wxffenscbast wie dsr J.".- „dnftrie durch0uö k)]kßkngRUMM. Ob 8111 Examen 2011103711515; 111, [affe ick) dabingestkllt skin. Vixle Mäyncr dcr Wissensäxaét und der Jndus1xi6 bijtsn uns bkmmelhocb, 110.1 dsr Einführung eénes Examens Abstand zu nehmen, da 26 bisher wcnigstsns noch ein (Hebict gebe, auf dym ein Examen nicbt notbwyndig sei. Mit d:r Examenfrage verknüpft fick) najürlich die leidige Titrlfrage. Es schwxbcn 11361? die Frage nochV1rbandlungem ich kann nicht sagen, zu welchem Ergxbniß
? führen werdkn, Wir fördern abxr diesen Zweig der Wiffcnxchaft nach Kräften; unser chemischks Institut in _Göttmgen und das elektro- 1ytische Institut in Aachen leisten Vorzügl: cs. '
Abg. Dr. Dittrich (Zenjr): err attler erbqbt gegxn dre ganze katholtscix Kirch? den Vorwurf der Unduldsamkett. WU: find unduldsam nur in einer Beziéhung, nämlich gegen das, was w'ir als :clkgköfen Irrtbuu1 crkennen. Aber in der Praxis respekticrén wr: alle Wohlerworkenkn und Historisch gewordenen Reckte anderer, vérlanaen aber auch gleick)? Rcchte für uns. Auch der Papst Leq FU]. bat. stets die jvohlerwotbenen Rechje anderer respekttert, so oft er auch seéne religiöse An_schauu1)g aus esprockZen hat. JW Stöcker. verlangt auch für seme Kuche po e „Fretbeit und
Zederhkrstxüung der gestrichsnen Vcrfaffungsarttxel. Wir gßnnen auch der kvangelischen Kirche- voüs Freibkxt und konnen HUN! Sikckcr auch auf sozialem 65.5141 dxe „Hand reichen. mabnt zum Friedey, wir sind gern dazu bereit, abxr es muß auch unsere Konfesswn geschont werden, z. B. auch in Bezßg auf di»: äußere Heilighaltung der Feiexxage. Aber vielfach finden Märkte und Gexiabtétermine an katholtjcben Faiertagkn-ftatt; die Behörden in gkmtschten Gegenden solxten [ich doch die Feiertage der beidxn Konfessionen msrken, mn solche argrmtß- errsgenden Vorkommnisse zu vermeiden.
Abg. von Eynkrn (111): Ich wollte eigentlich [',-LUTZ n1cht redcn, aber dis Ausführungen dEr Herxen Porsch und Dauzcnberg nöthigkn mich dazu. Sonst herrscht ja jeßt 131611116111," das Bkstrxben, die Parteicn zu Vereinigen. Wir erkennen_al16 anderen _reltgzöse'n Anschauungen als bercchtigt an; ob wxr fie (1er fur „UM!!! balkan, ist eine aydere Fragé. Herr Dauzxnberg meint, nur 813? fm? Kirche könne ge-g-u d-n UmskUrz kampfen. So empfanglich wir für jede Bxihilfe im Kampfe gkgkn dsp UMskurz, sind, so „Haben wir doch bei dm Wahlen vom Zentrum Last arketne Untersiuxxung darin g€fund€n. In Dortmund wuxdc 1m „5 owember 1895 .pkrr Lütgenau wit Hilfe des Zenxrums in W St1chwahl gcwabxt. Jn Solingxn batxen fich 189) asle Partcxxn auf dcn Landcs-Dtrcktor
. der an thkwlik Yst , vereinigt , ' aber Hg.; 9161117515011'1 fiörtech die Einigkett , verlaqgte emen gazxzen Z-ntrumsmann , und es wurde der Soztaldemokrat gewahlt.
5 um die Wa [reden des Hsrrn FUZZI bort, glaubt man mxmer, KTLnHoziakxxmokcmm zu hören. In Kolxn bat 'Hkrr Fuchs bet der Stadtratbswahl die' Parole ausgegeben: Hu? Glaubk, _bte Ung1aubé, wobei er fich auf die Seite dcs Glaubens steÜte. Wir wollcn ab- wartén, wie |:!) das antrum 531 den neuen Wahlen (Leut. ,?)ie langen Außeinanderseßungen in den [eßten Jahren uber ds1e_Parttats- klagen dcs ZSUNUMTL haben das Gute gehabt. daß sie 116113121611 haben, daß die katholischen *Volkskreifx fich selbst von Der Verwxnkxyng in Staatsbkamtcnstcllen zuruckhalten. Auch die „Kolmjckpe Volkszeitung“ bat zugegeben, daß der katholtscbe Nachwuchs in dcn bökecen LebranstalU-n untcr den Prozentsaß der katholtschen Bkvölkerung heruntergegangkn sei und es an fatbolifckycn Philo- logen fehle. Die Paritatéklagkn der Ewangelkscben find dageßm noch nicht erlsdigt. und ich werde fie bei den smzclnen Etatsttjeln zur
Sprache bringen. Wenn Herr Dauzenberg' “die AysbilT-ung der katholischkn Priest-sr in Priestexsemeare emdrängen und vom freikn Denken und vom nationalen Leben ab.
sperran wil], so wird 11311611“an wicht zym Voribeil gereicben. Herr Dauzk-nbkrg will dem thstex Vyrsch1age für die Ernennung katholischer Räth? maYen; das wars ern Gewinn für unsere Vér- bandlungen, wenn 118 ecken Dasbackp und Fuchs auf Vorschlag des
Herrn Dauzknbérg vortrqqende Rätbe. wüxden. Die Wieder- einführung der _ kajboltschkn Abtlxezlung im Ministerium würde eine Ntekerlage des preußtschm Staats bedeuten.
In der Behandlung der Ordcn kann eine Aenderung nicht einjrkten.
nd aus Baycrn LL »: eder aufnebn'un? Wo (1) ein Orden niederläßt, ist es_ mit dem religiösen Frieden sofort * vorbei. Deshalb strebt die evangeltfche Bevölkerung mit Recbf gegen die Ordenßniederlassunaen. Wix kämen sonst baldzu denselben Zustanden wie Belgxkn, wo die OrdénSntedErlaffungkn einen solchxn Umfang an- aenommen babkn, daß an 200 Köpfe schon eine Ocdsnsverkönlickzkeit
Die Nedemytoristen sind so harmlos doch nicht' fie und rankretcb an€gewiesen, und da soüen wir 7
kommt Diese koloffale Ausdehnung des Ordenkwesens drückt auf die ganze materiellx Entwicklung Bexgiens und erregt groß? Un- zufriedenheit bet*aUen nicht dem geistlichen Skande angehörigen Be- wohnern. Wann ich alsoHerM Dauzxnberg in seinen Forderungen ent 13en11ete, so geschieht ,das bejondels im Interesse der kat olischén Kirche ssjtbst. Wie kann err_ Stöcker über Mangel an Autorität der Kirche , klagen! Er fur seine Person hat diesen Mangel doch 113051 1116 empfanden.“ Wir werken dem Zentrum Gelegknbeit geben. bet den Wahlen die frted11chen Worte, die es bker auésprichk, durch Tbatxtx z1xbewe1sen. Wenn ?as Z_kntrum uns bei den Wahlen gegen die Soztolormokraten unterstuxzt, ]o werdc-xn auch wir es unjerstüßen. (Schluß des Mattes.)
“.
Nr. 9 des ,Centralblatts für das Dk"utsche Reick)“, berauSgc-geben im Reichßqmt des Jnnerxj, yom 4. Marz, hat folgenden Inhalt: 1) Konsulat - Wesen: ErmaÉtmung „zur Vornahme_ von ZivilstandI-Akten; -* TodesfalL. -' 2) PoltzN-Westn: Ausweisung von Aukländerr» aus dem ReZchZngUt.
Statistik und Volkswirthschaft.
Das sosben €rschi€nkne erste Heft des Jahrgangs 1898 der „Vierteljabrdhefte zur Statistik kes Teutschsn Reichs' enthalt mzs- fübrlicbe Angaben Über die Besteuerung des Tabacks nn deutseken Zoägsbéet während des Ernt-jahrß (1. Juli 1716 30. Juni) 1896/97 und der 9 vorangkgangenen Jaéyxe. Danach ist der Umfang dcs dku1schkn Tabackbams, der 1892 auf 14 730 116. zmückg-Zgangm war, sZitdem von Jahr zu Jahr wieder Zesting und betrug 1896 22076 112. Disse Zunahmx erklärt sich aus dkn anten Ernten dcr [exten Jahre und _daraus, daß v_on den Pflanzern auch 1895 11 ihr Crzxugniß Preiss gelöjt woxdkn warxn, die im Vsrgleiä) zu den Getrkidepreiéen 11110 17131! 5131761181! der meistkn anderen H1ndeTdewächse,_ neokxdmgs auch 2317 Zuckér- rübsn, immerhin m):!) als zufriedensieücnd angsskken wurden. Di? Tabackernte ist auch 1896 im aÜgcmeinen nicht un. günstig aus;;cfaüen, da die Witt-sxung bis in den AugUft hinein dem Wachsxlßum der Pflanzxn günstiZ war; um“ find die Tachckxyflanzungen vislfach durch Hagxlslblag besäoadigt. un_d weitsre Fejrach211che Vkr- 1uste durch die übcrmäßfge Nässe herbeigssührt werken, die fast übekaki fchon zur Zeit der Ernte, hauptsächlich aber wähxend der Zeit, in 711116921: 66; Taback trccknen sokl, herrschte und véelfach Fäu1niß hexvorrisf. Dabe'r war, trotzdem die mik Tabac! bebaute Fläche gxößer war (116 1895 (21154 1111), der (811112611an an trocknkn (dach- reäfxn)B1ch111em 1896 geringer als im Vorjx'me (46266 6 gxgkn 48 5466 1895) und bktrUg d_urchschnitilkch aa? 1 112. nur 21 (12 (.;-gen 23 (12.1111 Jaßre 1895. DW Bkschaffenbcit “des 18967r T1bsck5 war 1360ch 1n dxr 916961 5111, und nach der Fcrmeutaj'wn €!ng fich vixlfaäs em 11167113 Blatt von sekönxr Farbe, guier Vcsnxbatkc-ir und ang€11011m7m GYLUÖ, das fich vorwiegend für Ziacxrxsn zu UmbiaÜ und Einlage 61.111616." WI Durchschn111§prxés für 167. :xccksner (dac'hrytfer), Tabackbwtjer ist fü? 166 gcmze ZoUgebiet (cin- schlrsß1ich der _Stsmr) ein Bkkrag Von 80,4 „46 crm'erlt wor'kkn, gegxn 77,7 „16 1m ijabre. Aus d(“k inläpdiscbcn TU'wackschr find 1896/97 12,4 Miüionkn Mark, aus dem: Eingangszoll für aus- landischkn Tabac! 51.4 Miüiouc-n Mark 1421311 woxdcn, und nach. Abzug der Auéfubr-Vkrgütungxn 1111111111) cin Abgal-(Pektrag von 63,3 Millionen Mark für Taback (1117): Art oder 1,19 M auf den Kopf der Bevölkerung (1,1426 1895/96). Der Verbrauch von Tabac!- fak-rikateén ketrug, auf fabrikationskeifen Taback umgérkchnet, im Durchschnitt dsr 6 Jahre 1891/97 1,58 kx,- auf 17711 Köpf der Be- völkkrung 925611 1,53 RZ auf den Kopf im Dutchschnift ker leptkn 36 Jahre (Von 1861 an). .
*DaLselk'e VigxtkljaerHLt zur Statistik des Deutschxn Rei 6 enthalt auch vorlaufig? Mitt eilun en über die im vierten Vier7e1ja r 1897 und im ganzen Jahr 1897 erö netkn und 116711571711 Konkurßoer- fgbren u_ndzx_1m Vergleich die endgültig festgestsUten Zahlrn des vrerten Vtertelxabrs 1896 und der Jahre 1896 und 1895.
Viertes karteljabr 1897 1 1896
1804
Jahr 1897118961] 895
1740 6954 6760 7111_
Es kamen zur Zählung: neue Konkurse davon wurdcn we'gen Massemangels
akgekxiesen .......... 139 153 6411 570 660 und ekoffnét .......... 1665 1587 63136190 6431 von den [thSan hatte der Gemein- schuldner außsch11eßl.dieEröffnunZ beantraat .......... 1033 1014 3923 3881 4155 DIe neuen Konkuererfabrcn betrafen: ,» physische Peronkn ..... 1601 1516 60865837 6202 darunth weiblich: ...... 158 160 624 646 679 Nach1äs1e . ....... 127 129 563 582 593 HandelsgesSUsÖaftc-n ..... 62 75 243 266 266 Genossenschaften ...... 5 11 26 32 23 andere Gemeinsckyuldner . . , 9 9 '36 43 27 Es wuxden beendet . . . ., . . . . 1660 1599 60616342 6362 davon durch Schlußvertbeckung . 1127 1044 406314177 4097 durä) Zwanßsvergleicks . „. „. 378 403 148816101704 Wegen aUgemeinec Einnnlb- gung ........ 40 45 134 169 166 i GYM? MaTZeIadels . 1.15 107 316 386 395 e 11 au ! Trau 1 11 war tn - . .Fällengbesteüt ...... 575 509 2042121202169 Dite fbeenyeten Konkursvexfabren be- _ ra en: pbysische Pezsonen ...... 1443 1377 528315494 5526 darunter wetbliche . . . . . . 130 148 518 593 547 Nachlässe . _ ......... 138 151 489 570 508 Hxndelsgesküxchzftén ..... 62 60 231 227 296 Genossenschaften ....... 8 5 24 20 13 andere kaeinsckpuldner . . . . 9 6 34 31 19 Die durch Zwavcxßvergleka bsenkctsn 1 Konkursverfahren schlossen ab mit einem ., 1 Prozentsa _ ; 1 von 190 bis über YZ in ...Fällsn 1 2 51, 41 7 . . ...... 1 2 31 31 5 80 , , 70 ...... 5 5 17', 121 13 “LZ . . LZ ..... . Ö 9 271, 29 23 . . ...... 15 '1'. 59 50 . . 40 ...... 35 35 124117116? 40 . . 35. . . . . . 38 29 1361132 [4] 35 . . 30...... 41 46 1531137139 Z0 . . 25. . . , . 44 54 1881203 200 26 - - YZ - Y Y 22?) 243 261 . . ...... 4“ 273 296 KZ . . 10. . . . . 32 34 137] 148 199 . . 5. . . . 36 42 1361, 146 162 5.,0...... 8113225039