*
71 3 Von Schi sladungcn, 512 aus EMM berfäoleßéner Tarif- ' kla er? zusammengcfxeßt find, wird die_Ak*“abc nach Ladungsbsstand- ! ibe len gxtrennt auf annd der B:),T- e F))r. 1 &, 13, (3) erhoben. "Dabei ist jedsr Vestaxxdtbcck au? 10 c n zmxmdcn, uvd jwar, wenn nur 2 Tarifklaffen vertren'n Kno, "xc? AnWexl der Höheren Takifklasse nach oben, der der niedrigere". Klasse nach uytkn, während bei den aus 3 TarifoUPan beststIk'en Ladxmgen nur 171 der böcßsten Tarif- klaffe nach oben, in den kadcn anderxn aber nnch unten abzurunden is!.
__me übrigen ist in jeder Tartfklasse mindestsns für 10 s zu er e en.
4) In Ermangelung de: __vo1'gescbriebkncn_ Beläge werden solche Schiffswdungen, welche aus Gutcm eßner Tarxfklaffe bestehen ledig- lich nach dem aus der Aicbablesmxg e_rmUtelsen Gewicht zur Sckyéffabrjs. Abgabe [)x-rangezngen, wäbren'kx lzmficbtlkch der Bescbaffenbeit der Ladung die Erklarung des Schiffers und dre (Einnahme des Augen- scheinß zu Grunde gelegx werdkn. _
Unvollständige Bxlage, d. b. solÉe Bélags, welche ein um mehr als 30/0 bin_ter der Atcbablesung zuruckblerbéndeö GWicht nachweisen, gelten als n!.cbt vorhanden.“
5) Mischladunge_n im «mne dex: Bksiimnmnß unter Nr. 3 Haben von mäzt duxch Ve1a_ge nachgewiesenen kaichistb5118n den Sax,; der TarifksaHe 1 zu enfrtÖten.
_ 6) uöxmbmswäsc soll die Vcrpfsichjung des Skhiffxrö zur Bei- brzngung _dcr bier géfordxrten Nachweise (Beläge) in kknjknigcn Jaüen _mehr eintrkéezj, wo der Cigenthiimer dcr Ladung zuglcick)
igexttbumer dcs Schtffs und Sckpiffs übler is:; a)")?damt werken für die Abgabenkrbebung sorvohl bci cin citliäéen wie auch *.*-ei dkn 12ach Analogie von Nr, 3 zu behandelnkcn YkifckUÜT-Ukéßen nur die! (Er- kläruxx en ker Sch1ffsfübrer zu Grunde gelegt und gkmäß Nr. 2 durch die A1 ablösungen kontroliert.
. § 5.
1) Bei der Aickzablesung ist im FaÜe der 11n31€1chmäßigen Ein- iauchung des Schiffskörpch cin Durchschnitiö1iefgnnajn dcr Weise zu ermxtte'ln, daß die Maße der Einlauckoung vou- sämmUicÜc-„n Ticfgangs- anzekgcrz: dec; Fßkyrxeugs zusaunmngczäblxund die so erba1tcn-5Summe durch bis Auxaßl dcr addiektkn Maße (Anzalü dkk Tiexéangsanzeiger) getlxexlt wird. Liegt d-Jr Tißfgang zwischen zwsi im K“€chsck;ein yer- merkkxn Stufen, so wixd der Abßabkubccsäznung das 2121 WWW"!!! für dtc böbxre Stu e anaegebene Gewicht xu Grunde xxklegt.
?) W103 der 5 kchsch€in nécht an Bord des SchiffcS mitgcxfülst, fo ist Dar; Gewichk der Ladung bsi den beesteüev nach der Aölesung an den Tiefgangsanzeigern (AlchskalZn) durch Schätzung festzustesleu.
Die nur Persomn odsr Persoßen und Güfer beförwernven nnd biekfür einucrkcbtetxrn Sckxiffe zahlkn den Saß der Taxifklaffe [ von der Hälfte der Tragfähigkeit.
Für die Festseßung der der Abgabenberßchung Yu Grunde zu legenden We länge (§ 1) ist der bei den Hkbesteücn auslicgende omtxickxc E111?eknungszciß2r maßgebend. Begixmt (75:1; endek eine Fahrt :wiscksen zwei in dem Entferxxungsxckakr aufgefübxten OTTcn, so llt als Anfaxaspunki die dem Aksahrtsorte nächst vorangehende _ n der Fahrjrichtung rückwärts lixgc'nde _ und als Endpunkt dis dem Raiskziel zunächst folgende Station.,
8. 1) Bei beladenen Kabrzeugxn, welche nicht qeaichk, wohl aber verm€ffen find, wird ua Ablauf der in § 2 erwähnten Uebergangs- zeit der Abgabenbérecbnuxg gemäß § 1 Nr. 111 anstatt dez Ladkngs- «:wiÖTs die WM, auf 101; aufwärts nbgerundsn? TrUgfäbigkcit zu
runde geskgt. S1ebtauchdi€se nichi fest, so wird ste durch dkn
2) Die in § 14 Nr. 4 genannxen Exhlepper öabe'n die in § 9 und 13 vorgrsch7*iebenen Abgabexx 111071 zu ;ck“xe __ _ _ 3) Die 11“. § 14 Nr. 6 erwahnten Schiffe unt Zcbltck Haben dle kn § 11 fcstgcskßten Gebübtxzx für Benujzung fiskallscher LiegxsteYen "* astsébetx !?511 ?inig?" fur diése aufgestellten bcfonderen Tartfen _ nicht 311 entcicR-sxg. Diesrr Tsak'lf jxtit am 1. April d. I. in Kraft.
Berlin, den 1. März 1898. Der Finanz- MKnistx-r. 131". von Miquel.
Der Minister der öffentlichen Arbekten. Thielen.
Ministerium für Handel und Gewerbe. Bckanntmachung.
Bei dsn Schiedsgericbtcn dcr Arbeiterversickze- rung sind 17achfylgende Vcamte zu Vorsißcndcn bezw. stell- vertretendxn Vorstxzenden crnmmt mordxn: dcr RegierungT-AssZssor von Below in Cassel zum Voré fißendkn dsr SchiLch:sg6r1ck)ie in Schlüchtcrn; . dex“ Amtsrichtcy Haußmann 1:1 Groß - Sirehliß zum stellvertx'ctendcn Vorstßkmden dcr Schiedsgexichte daselbst; _ der Ath'» ter Schülgcn in Wipperfürth sum Vor- stßxnden W in cxxdlay bésichknden Schiedsgerichts *Öcr Inva- lidttäts- und Alte:*x3vcxs1ck)cxnn und des Schikdsgerickns der landwirthschafllicben UnfalloexßichNunq für den Kxeis Wipper- fürth, dessen Siß von Lindlar nnck) Wippsrfürtk) vcrlcgt worden ist;
_der BürgermeisteroLdau in Kalau zum ftellomirctenden Vorstsenden der Sckü-edzz erKchtc' dasxlbst'
dc? chiermngkffx for 131: Gyaf von Moerner in Weilburg zum VorsißMden der Schicds-gsrichtc dajelbsi;
dcr Amtsrichter Lendekl Zn Jnowrazlam zum Vorfißenden
*er in Znin bestehend." Sckziengcrickgie der Jnvaliditätß: und
Alt-ervexsiclxrnng und dcr lax1ck1virilschaftlichen Unfau- verstcherung für die Kreis“: Schub'm und nin; _ dcr Nthichtsr von Bennigsen in Syke zum Vor- frßendxn der Schicdsgerichte daselbst; "
der Amtsxiebtey ])r. MkakUÖ in Sonderburg zum fteüvertrcteudén VOTÜZLUDLN der Schied§gerlchte daselbst.
Berlin, den 9. März 1898.
Der Minister fü: Hande! und Gewerbe. In Vertkctung: Lohmann.
Yießkamjliches. Deutsches Reich. Preußeu. Varlin, 10. März.
Abgabenexheber gescZ-zäßt. Wenn soche Schiffe Mischkadungen führen, haben [18 ben_Saß dsr böchstsn darén vertrxtensn Tarifgüterklassc von Der Gejammttragfähigkcit zu zahlen.
2) Ung:aichte Schiffe, mcläxe nicht mehr als eine halbe Tonne geladen haben und nicht tisfer als 20111 über die Lxerlinie eintauchexj, gelten als leur Und Werden von ihrer durcb Vernzeßung, nötbigenfalks durch Schäßnng feségefic-Ükkn Txagfäbigkeit gkxnaß § 1 Nr. 113 zur Kanalabgabc bekansßzogen.
H 9. 1) Fahrzesxge, welchen das Vorschlcnsereckst eéngeröumt wird, aden, wenn fie hiervon Gebxauch machen, eine Zusch1ag§abgabr Von „M fü: jsde Schl€us€ zu zahlen,
?) Dieselbe uschlagsabgabe isi von swlcben Fabrzsugen zu ent- xichten, die auf unsch ihrer Führer außerhalb dsr festgsseßien Be- triebsstunden geschleust oder mik dxm Hebkwerk beförert werden (Nachtsckylxusungen).
§ 10. .
Für die Benutzung des Seitenkanals Oldersum_Emdcn ist Von denjenigen Schiffen, deren Fabrj oberhalb der Sch1euschrbrum Weder an_(_x_efangen hat noch endet, die nach § 1 bis 9 berechnete Abgabe zu zu en.
§ 11.
Für die Benußung der fiskalischen Liegestsüen ist _ soweit nichi Für einzelne derselbsn besondSre Abgabentarife aufgestxkxt worden _ von jeder angefangeßen Tonne ein- und ausge1adensr Gükkk eine Gebübx zu erheben, welche bei Güxern der Taxifklaffe ]. 6 „z, Tarif- klaffe 11 4 „3 UND Tarifklaffe 111 2 45 beträgi. Ties i!t mich Von auen Schiffen, welcbe Liegesieüen auf der Strecke Older?um- Emden zum Ein- und Ausladen btrxmßen, gleichviek ob fiz für die Befahrung diéses Seitenkanals eine Schiffabrt§bgabe entyichten oder uicht.
]) Die zur Einziehung kommendsn Abgabenbeträge wexden auf MM? 10 43 aufwärts abgerundet. Bleibt die tarifmäßége Abgabö für ein beladknes Schifféfahrzkug bintér vem Betrage zurück, der für das- se!be Fahrzeug in lesrem Zustande zu (ntrichten wäre, so kommt der leistete Bstrag zur Exbebung. _
2) Die Angaben smd für die ganze zu durcbfahxknde Strecke im voraus Md gléichzsitäg mit den Gebühren für dixBenußung fiskalischer Liegestellen zu entrichten. *
§ 13. '
Für die Ocffnnng där Dxehbxücken béi Lingen und Mcppen ist von jedem durchfabrcnd€n Sch1ffe eine Abgabe von 50 45 bsi Tage und 1 ck bsi Nacht (außxrhalb der für den Schlc-Usenbetriéb fest- gesetzten Stund€n) zu Entricbten.
4.
Von der eigentlichen Kanalabgabe find befreit:
1) Sch€ffsg€fäße und" Ladungen, Welche dkm Königs oder dem Fürsten von Hohenzollern gehören oder ausschließlich für Rechnung des
önkgs, des Fürsten yon Hohenzollern und der preußischen Wasserbau- verwaltung_ befördert werden;
_2) Lékchtkrfabrzeuge, wenn fie auf dem Kanal 1791; anderen Schrffen, We1che die Abaabe entrichtet haben, in FäÜen der Noth oder wegen med_rigcn W&ffexstandcs die Ladung übernehmen mußten;
3) Fischerkabxx _ Gondkln, Handkäbne und äbyliche kleine Fabr- öéuge, deren Tragsaßtgkeit drei Tonnen nicht übersteigt, sowie ferner die von abgqupflcckxtkgen Fahrzeugen mitgeführten Veiboote. Er- fordern _sie jede: emen b:!onderen Schleusenaufzug oder eine be- sondere Bswsgung des Hebewerks. so entrichten fie hierfür eine Ab- :;Ye FFF“, Nachts, d. [) außerhalb der festgeseßten Tagesbetriebs-
4 Sébßppér, wenn sie Anhang baden;
5; Schtffe, die ück) beim Ablassen oder Fügen dxs Kanals an
-einen von der Verwaltun an ewi " deu förübererz Liegeplaß _ug_ück_Z__me_ksenen Play legen und demnachst an
stand?;"élYZl-d-Hclkéze; mit Schlick _ in nassem oder trockenem ZU- a e ie _ leuse Herbrum zuT al d FFW YTMÜÉ) ,?“kStr_k_c_kIe___zwischenh_§)e?Fqu! YFÜÉYYWYLW: M e: en ana _ , „ _ 8) alle die Schleuse ersum ""d“" benuyen oder m t,
erbrum nicbt durcbfabrenden Schiffe bin- ficbtlicb der Stucke zwis en erk d s ' Seitenkanal Oldersum_EmderZHnicbrtuFenZLenÉMdm, „ofern fie dk"
15. bezeicbneten Schiffe und Ladungen und 13 erwähnten Abgaben befreit.
1) Die in § 14 unter Nr. ? find auch von den in § 9, 10, 11
Seine Majestät der Kaiser und König mohntsn, wie „W. T. B,“ mckFet, gestern Abend der gottésdicnstlicéen ErinnerUngsfeicr in dcr Kaise'x: Wilk)e!m:G-.-Oächtnißkirchc“ ei, welche der Hauptoerband dsr Kriegerverkinc von Bsrlin ver- anstaltet hatte.
Heute Morgen bes11chchen Ssine Majestät das Dexkaal der Hochseligen Königin Luise im Thierxxartcn und hörtcn, nach dem Schlosse zurücTZekchrt, von 91/4 Uhr an die Vorträ e des Kriegß-Ministers, eneral-Léeutcßants von Goßler M1 dss Chefs des Militärkab'metß, Generals; von Hahnke. Um 11 Uhr begqbey Sick) Ssine quxstät der Kaiser. nach Potsdam, um der Bxstchttgung Hes Ofßztcr-Reitexns der Potsdamer Kavallerie- Regimenter betzuwohnen.
Der Bundeörgtl) vcrsammolte sick) beute u einer Plenar- sitzung. Vorher bertethen die vereinigten Auchhüffe für Zul]: und Steuerwesen und_ für Handel und Verkshr sowie die ver- ein'xgten Ausschüsse fur Justizwesen und für die Verfassung.
Der Bevoümächligte zum Bundeswth, Fürstlich schaum- bm“ :lippische StaatS-Minister Friihcrr von Feilißsck) ist in erlin angekommen,
Stettin, 9. März. Der Proszial-Landtag be- willigte in dcr Heutigen zweiten Sißang eine Beikxikfe' von 550 „FL zur HerausZabe eines Verzeichnisses der WTM Wmsrayorum, fsrner anf weikere 4 Jahre den Zuschuß zur Verzinsung und Tilgung des der_ Stadtgemeinde Rummelsburg zum Bau einer Webcret : Lehrwerksiätke bkwilligten Provinzial-Hilfskafsendarlehens, ferner _ zur Unterstüßung der durch Kochwasser geschädigten Wresen- bestßer an der Oder in den reisen Greifknhagen und Randow 4?- 566 «sé: unter der Vorausseßung, daß diese Summe 1/5 der vom Staat zu gewährenden Beibälfe darsF-Ue und 1/5 der zu erseßenden Schäden nicht übersteige, und endlich zur Unter- haltung der in Stettin zu errichtenden Baugewerkschule die Hälfte der -von der Stadt zu tragenden Unterhaltungß- kostM im Höchstbetz'age von jährlich 6000 „M Der Beschluß des Provmzral - Landtagss vom 7. März 1895, na welchkm die durch die Körung der Privatdeckhengste er: wa senden, nicht durch die Körgebühren_ edeckten Kosten bis zum 1. Oktober 1900 auf Provinzialfonds u ernommen werden, soll unbeschadetder durch die Verhältnisse bedingten Abänderyng der Körordnun in Kraft ble'xbcn. __ Zu dem Ne lement, betreffend die Fürsorge für dte thtwen und Wai?en der Provinzialbeamten, vom 7.März/4.Apri[1883 wurde anläßlich der neuen Bestimmxm en für die Hinterbliebsnen der Staats- beamten ein weiter achtrag beschloffen. __ Entsprechend den veränderten estimmungen über die ber Dienstreisen der Staatsbeamten zu gewährenden inscxkosten und Tcxgegelder wurde ein neues Regulativ für dxe m Angele enhetten der 5Yrovinzialverma[tung gemachten Dienstreisen geneßmtgt. _ Für dte Zwecke der Provinzialverwaltung soll zur Erweitxrung der GeschäftSräume das Grundstück Luisenstra e 25 zym Hochstbeirag von 200000 „!A erworben werden. _ chließlt _erklärte der LandtaZ stch mit dem von dem Ministsr der gei kitchen 2c. An- gelegen eiten gemachten An'erbieten bezüglich des der Provinz
zuzuwendenden Oelgemäldes einverstanden und 11 so , einen Goldrahmen dafür anfertigen zu lassen. esch ß
Bayern.
Der Aus uf; der Kammer der Abgeordyeten für Berathung düssckÖeseßentwurfs, betreffend d1e Abanderung einiger Bestimmungen ch Geseßes vom_ 26. ebru_ar 1850 über die Versammlutxgen und Vcreme, at em- stimmig den von der Staatsregierung vorgelegten CNtwurfge- nehmigt.
Baden.
* 1: der c1ri cn Sißun der chilen chmmer_ crkläxte,
wie FW. T. BJFledct, der ZGräsident dcs mesternxms des Innern ])1'. _ __ _ daß die Anträge der Mehrhet1__a11f Einfuyrutzg der direkten Wahl uxmntwhmbax 161011. _Nur wcrxn cm Weg, entsprcchcud dcm Anfrage dsrNaéixnallrbcxaxn, beschr11tcn wurde,. d.h. wenn zu dLn aus direkter Wayl hermzrgeheßdcn A5gkord_nchten Vertreter der SelbsxverwaltMgSUrchM hmzuxraten, wnrds dw Re- gierun das direktchrfaHren acckpticrsn. Dre NbggDrsesbach unk)5 ackcr griffen dicxss Erklärung scharf_ at). Dsr Abg., Wacker kündigte eins Mißtrauex:1§erk1äxu_t:g _jpcztell g::ge'n ])1'. EiseUlohr an. Der Prästdent des M:x11st€r1ums dss Innxrxr Vr. Eisenlohr mies daranf hin, da_ß_das_Gesamnxt-Mrm- fteinm in dcr vorlic MDM Frage sung scx _ und eme Z)??- fassunxxömäßige Mehrheit für die dixekte Werk]! tn do:,“ Zwer-zn Kammsr garnicht bestehe; aber auch wenn src: bestozkn soÜtc, würden die Erste Kammer und die Krone ihre Reckzte wahxsn. Dic Nationalliberalen erklärten sick) mik dicftn Worten einversmnden. Das Zentrum brachte fokgende Reso- lution ein: “ _ _ Die Kammer one in Ecwägmm der ablx-Önxnd-Ju 32,331qu dex RkZiemng gegßnübcc “ker direkßn Wal)! und in Erwägunsz, daß der Prasidmt dss Ministeriums des Innern bsi deu WIHTSK LUW PMW"! ULMMWH U? im WWTWWÖ mik dem größtén Theile ch lekeb ssh béfiildö, il)! Bcdaxjexn übst 518 Stellungnaizmk dkr Rxgixrung a;;öspxechkn 11:11) den Wunsä) außdÜcken, ez möch18 dic- dirékte W;:bl eingeführt werdcn und die Regierung in ihrer Gesammxheit wi? 'm iHren eiUzclm-n Ressoxjs über deu Paxfelen stshcn.
Sakhseu-Weimar-Eiseuaélx.
Seine Königliche Hoßeit der Großherzog _exrxpfing estsrn den bisher am Großherzogltchen Hofc accr2_01ttert9n Hä sischen Gesandten, Wirklichen Geheimen Raty v o " M_1n§kw1ß, un nahm von demjelben das Schreiben Ssmer Maxestat des Königs von Sachsen enlgegeu, durch WÜch€S der kaandte von seinem bisherigen Posten abberufen wird. Unmittel ar de_xrauf empftng Seine Königliche Hoheit den neuernannten fächs1schen Gssandtßn Freiixerrn von Reißenstein, wslchcr fein Ve- glaubigungsxckneiben überreichte.
Anhalt.
_ Der Landtag hat vor estern die Geseßeniwürfe, betreffend dre Zuständigkeit dss Ober- erwaltun Sgkrichts für dke Ent- Lcheidungen über die VcschMrden in teuersixxsckzäßuugssachcn,
i_e Abänpérun des yrovisorischexx (Heseßks über die V2):- hußung emes de geseßltche Freiherr und Ordnung störenden Mißbrauchs des Versammlungs- und Vereinsrecbts und die Ab- ände'ruxtg ves Gkseßes über dZe anderweite Féstséellung des Dienstemkommens der Verwaltungsbeamten, in zwsiter Lesung angenommen.
Elsaß-Lothringen. Der LandeSausschuß erledigte in der Sißung Uom
8. d.M. den Etat der Wasserbauverwalfung in zweiter Lesung.
Oesterreiäz-Ungaru.
Der Kaiser stattete gestern dem Fürsten und der Fürstin von Bulgarien eincn Besuch ab.
In einer gestern abgehaltenin VerÉammlung der Ob: männex des verfassungskreuen roßgrundbesißes sprach s1ch die Mehxheät für _den Eintritt Bärnreither's in das KabinetThun aus. Es wurde mdessen konstatiert, daß der Eintritt Bärnreither's nur im Hinblick auf die kritische Lage UNd das ernstlich gefährdete Staatsinteresse gebilligt Werde, damit fich dEr verfaxsungstreue Großgrundbesiß sowohl im österreichischen als insbe ondere im deUtschen Intxreffe an er ListLÜUUJ ge- ordneter Verhältnisse ak1iv betheikigen könM. clbstverständ- lick) köxme dahsr ke'1n_e dee davon sein, daß 'der verfassungs- trcue Großgrundbestß zu dsm Kabinet Thun in da; VS).“- hälkn'iß ciner Negiermx Spartei krete, vielmehr bshalte fick) diese Gruppe ihre vo kommens AktionSfreiheit vor. Eine Minomtät der Versawmlung sprach sich troßdsm gcgen den Eintxitt Bärnroithkr's i_n das Kabinet aus und exklärte: dieser Schritt sei slick)! zu_bill[gen und politisch nicht zu rechtfertigen, da durch dress b€r_etts voUzoZeUe Thaisackx die Aktionsfreilxit des Großgrundbcsrßer-KLWZ gelähmt und féme Vsrbindung mit der_ deglschen Forxsckxrittéx: und Volkspart-ei zerrissen werde.
Wre dre „Neue Freke Preffe“ meldet, bzriethen die" Vor- stände der deutschen Fortschritispartei und der deut-
ParteYen erklärte, daß auch diE nkucn Sprachenverordnungen fur dte DeyQschen unanvehmbar seien, und daß nach wie vor auf eme _ den Rechten des deuisthßn Volkes ent- spxechende geseßkxche Regelung der Sprachenfragen mit aan Mixtew zu drmgsn sc_i. Gx enüber dcm Käbinet Thun ex? scheme_ sowohl n_ack) ferner Zu?ammenseßun;x als auch nach de“ quteten, auf dre es ßch zu stüßen beabsichti-Ze, das vonie Mtßtxguen _und entschtedene Gegnerschaft berechtigt. DerEm- tritt Barnretther's in das Kabineterscheine um so bedauerlicher, (118 auch durch die xänderte Stxllungnabme des verßassungs- treuen_ Großgrundbe 13-35 _die HisHLrige Einigksit de']: cuts en Parteien durchbxochen set. Dre bciden Parteien würden xk ruhigen Konstrtmerung des Abgeordnetenhauses kein Hindermß berexjen, aber schon 111 der ersten Sißung einen Antrag auf Yseßllche Regelung der Sprachenfra € sowie einen Antrag auf xhebyng der Anklage gegen den rafen Badeni wegen des Emdrrngenk: der Polizei m das Parlament und wegen ge- waltsamer Handlungen an Abgeordneten einbringen.
Großbritannien und Irland.
_ L_[us Windsor ist, wie „W. T. B.“ meldet, die Nach- rrcht m London eingetroffen, daß ßch die Königin des ge- wohnten Wohlbefiydens erfreue, die Abreise na dem Kontinent aber des ungünfttgen Wetters wegen bis an weiteres ver- schoben _wordcn sei.
Bet der gestern in Stepnet) vorgenommenen Erfas- wahl zum Unterhauxe für den verstorbenen Konservativen JsancZon wurde Stea mann Liberal) mit 2491 Stimmen ewä [t._ Der konservative andidat Gordon erbtelt
71 Stimmen.
Eiscnlohr im Namen der Gcsmnmt-Negierung,-
s chen Volkßp artei gestern übsr die Lage. Die Leitung beider *