75. An die em Ta e erreichten wir den zuerst von Kapnän'Speke ent- Fe8ckten großeanee_dTn Victoria Niyanza.“ Dann folgt eme mtereffante und malerische Schilderung des Marsches von Mvapwa nacb Kapeby, cinem Dorfe im nördlichen Usukuma, _wo _er Angeficbts des großen Sees ein Lager bezog. Diese lange mubse1rgc, cm S_kxnpazen rexche und oft durch beiße Kämpfe mit wilden "Emßebozenemtammen „Umer- brocheneReise, legte Stanley in der verlmltntßmaßrg kurzen Zett von 103 Tagen zurück. „Ick höre“ ;- bernerkt Stanxcy am Schlusse feines Berichts _ ,„skltsnme Gescktchtcn uber dze Landxr an denGe- staden dieses Sees (des Victoria Nryanza). Einer spricht von rmem mit Zwergen bevölkértcn Terrinrum, unkZ _em Andßrer von einem, dessen Bewohner Riesen find, wahrend aus crncrn drrtten, solä) große Hunde existiren 1“ Men, daß selbst mr_rne Busldxgen nn erglenl) mr_t xhnea Zwerge find. Alles mes mögen mußrgß Erzaßlnngen xm, und 1ch_le_rge keinen Werth auf derlei Berichte, da _1ch honr, mr «fande zu& 161", alle die Wunder dicssr unbekannten Lander 1an mennn ergsneu Augen zu sehen.“ Aus eincr weitrrcn Depesche, dxren V;:roffemltchung de): „Daily Telegraph“ für Montag ankundrgt. Wird erblelen, wre Stanley, nachdem er fich an Bord des (1116 Cnglan?_ mrtgcbrachxen Fahrzruges eingeschifft, dée öst_1_ichkn und nord1t«b_en Kmien de? großen Gewässers bis zu Mitcsa's Stadt an der Munßnnq dkeSNB'xctorra Nils erforschte. Dort übergab er emem franzomchen Oxmzer von Oberst Gordons Cxpcditirm, M. de Bellefonds, Brrefc, dre nnch nicht in England eingetroffen sind, aber drr „Darly Telengb 5911131 seine die Umschéffnng des Sees, bcschrerbende Karte,; „Mr WFM Brief wird einc nmfaffrnde Schilderung des großkn “.=-ces entha en.
_ Wie die e11g1ische Zeitschriff ,Athenaeum' mitiherlt, wcrden König OScar 11. von Schweden „])081115, ssguxg UV)"? 8116801105“ 1116 Engksche überseßt und auf 8chranstalfung r. Benrley's hcrauxgsgeben werden.
GeWerbe und Handel.
Mit Schlu“ diescs Jahres scheiden a_us ,denr Reitesten- kollegium desk hiesigen Kaufmanmcbasx dra nachfolgend genannten Herren aus: Konsul Vel)rend,/.Kon1mcrzren Rath Dclbrncki Kommerzien-Rntk) Kaibel, Korbbann, «&»!qu Magnns, 'KJM'U Müller und Komrnerzicn-Rntl) Thomas. Oer Mrmm mc dre Mu- wahl wérd demnächst festgenßt wsrden.l B __ X [ wesen _ K*" z"“Zien-e“c11' aft Contra - azar_ sur . 11)_r_ '
erzich Flle T*Zmt nkir! ()J 30. Juni cr. avqch1a111211011 GexckUxtsUHre eine Gesammteinnabmc von 214720 „ck Dresen Ernnahmrn stehen Ab1chreibungen aus Unéerbaltung und anußung der
Nach Maßgabe der vorerwähnten Gefichtöpunkte ist dem Etat der ReichssPoft- und Telegraphenverwaltung für 1876 folgende Organisation des Post- und Telegraphenwesens zum Grunde gelegt worden:
1) In der Central-Instanz wird das Post- und Telegraphen- meien durch einen General-Poftmeister unter Verantwortlichkeit des Reichskanzlers selbständig verwaltet. Demselben werden zu diesem Zwecke zwei Abtheilungen untergeordnet, das General- Poftams für die Postangelegenheiten, das General-Telegrapben- MX für die Telegraphenangelegenheiten, deren Jede einen Direktor er ält.
2.) Die bisherigen Ober-Poftdircktionen und die bisherigen Telegraphcndirektionen werden, unjer Verringerung der Anzahl, durch neue Bezirksbelzörden erseßt, welche zur gemeinsamen Wahrnshmung der Post- und Telegraphen-VerwaltungSgrschäfte in den einzelnen Bezirken bsstimmt find. Dieselben führen die Amtsbenennung: Ober-Poftdirektionen. Ihnen sind alle Post- und Telegraphenanftalten des Bezirks untergeordnet. An der Spißc der Bezirksvermaltung steht ein Ober-Postdirckwr, welchem die erforderliche Anzahl von Rüthen beigegeben ift. Bei Direk- tionen, deren Geschäftsumfang die Bildung von Abtheilungen erfordert, können Abtheilungsvorstände angefteUt werden.
3) Der Ortsbetrieb des Post- und Telegraphendienftes wird, je nach der Bedeutung des Dienstes, von Postämtern [„ 11. oder 111. Klasse wahrgenommen, welcbe, wo die örtlichen Ver- hältnisse solches erfordern, auch getrennt unter der Bezeichnung Postamt und Telegrapbenamt fungiren. Zur Besorgung des Postdienstcs an kleinen Orten bestehen als Zweiganftalten benach- barter Postämter Postagenturen, welche eintretenden Falls auch dcn Telegraphendienst besorgen.
Der unter Zugrundelegung des vorstehenden Organisations- planes ausgestellte Etat der Reichs-Poft- und Telegraphenver- waltung für 1876 weist einen Ueberfchuß von 10,562,236 «M. nach, während fish für beide Verwaltungen für das Jahr 1875, nach Gegenrechnung des für die Telegraphenvermalfung fick] cr- gebenden Zuschusses von 3,353,996 „FS., nur ein Ueberschuß von 7,434,669 „46. ergiebt. Es hat sonacl) für 1876 der Ueberschuß
Posen, 16. Oktober. In der heutigen (6.1 Plenarfißung des Provinzial-Landtages wurde beschlossen, in Folge der vielen Petitionen wegen Bildung eines landwirthschaftlichen mit dsr Direktion des neuen landschaftlichen Kreditvereins zu verbindenden Kredit-Instituts, welches städtische und bäuer- liche Ackerwirthsckzaften im Taxwerthe von weniger als 15,000 Mark beleiht, bei Sr. Majestat dem Kaiser und König dahin zu petitioniren, daß im Wege der (Heseßgebung diesem neuen Kredit=Institute diejenigen 60,000 Mark eigenthümlich überlaffen werden, welche dem älteren landwirthschaftlichen Kreditverbande des Großherzogthums Posen ach zinsfreier Vorschuß bewiUigt smd und zufolge der Entscheidung 3. Instanz vom 22. Oktober 1868 in dem Prozesse der Verwaltung des Staatsschaßes wider den alten landschaftlichen Kreditverein der Provinz Posen Ende des Iahres 1877 diSponibel werden. Ferner nahm man den Entwurf einer Verordnung zur Ausführung des §. 22 des Jischereigesehes vom 30. Mai Mai 1874 für die Provinz Posen mit unwesentlichen Aende- rungen an, und wurde der Krankenanstalt der barmherzigen Schweßern in Posen eine einmalige Unterßüßung von 3000 «16. bewiUigt. Sodann ward die Rente von 220,317 „M für die Durchführung der KreiSordnung ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend, bis zum Erlaß weiterer geseßlicher Bestimmungen einstweilen reservirt und mit der Verwaltung des Fonds die Direktion der Provinzial-Hülfskaffe betraut.
Görkiß, 15. Oktober. Der Oberlaufißer Kommunal- Landtag beschäftigte steh in seiner heutigen (4.) Plenarsißung faft ausschließlich mit den Angelegenheiten der Kommunalständi- schen Bank. Nachdem dem Vorstands für 1874 Dccharge er- theilt, und der Etat für 1876 feßgestellt morden, wendete fich der Landtag der Frage zu: ob die Bank fich den Bestimmungen des §. 44 des Bankgeseßes vom 14. März 1875 unterwerfen oder, ohne dies zu thun, ihre Geschäfte in bisheriger Weise fortseßen, oder ob auf das Banknoten-Privike- gium verzichtet werden soll. Bankvvrstand und Bank-Kurato- rium hatten fick; unter ausführlicher Erörterung aller in Betracht kommenden Umstände übereinstimmend für das Leßtere ausge-
und des Wohlonens des Koffer?- für den Fürsten Milan [ Ausdruck.
mänien. Bukarest, 17. Oktober. (W. T. B.) Zwi- schenNdlxr rumänischen Reg_ierung und den betreffendxn Eisenbahnverwaltungen q't unterm 16. 1). MW., em Uebereinkommen getroffen worden, nach nxelcbem Yer dtrekte Personenverkehr zwischen Wien nnd Konstuntmopek uber Lem- berg, Bukarest und Ruftjchuk mrt dem 1. November begmnt.
Rußland und Polen. St. Petershurcg, 16. Oxtober. Der Oheim des Schuhs von Perjicn anrd m den nachßen Tagen in St. Petersburg erwa . Ssatd=Iakub-Cl)an, der seit dem 19. August in St. Petersburg vermerlende Gesandte
otel „Zu den vier Iahreözciten“ abgestiegen. Morgen begiebt 1ch der_selhe nach Matsand. _ Heute Vormiftag 10 Uhr wurde vom ßadt1schen Krankenhause aus der Leichnam des gestern hier verstorbenen Magistratörathes Sch*ackert, nachdem der- Yelbe vom Hrn BSthadexarrer l]))rDWrxftermat]e): aUSgesegnet wor- enwar zum anoe verrat, von wo aus eineUb- .. - ' ' ' führung, heute Mittags nach Würzburg bewerkstelxigt wÜrF eine_ BLscbadlgun-g' xntfoÖgxndtavon ec:d(xlesfÖrZKTZZlÉepJYZYULJ Die Mitglieder 11er betden _Frnktionen der Knmmer erwiesen deni muste-JZZ'ZKng'ZZmeawY,“ Mkr fich dax Loos, um die'jünf Y.;. h.“.kx MZH. 1.11.1151 Muench .. «ck ...... „„......
„ . , k uten. Dann trat dieses, mjt zwanzig ersonen AYI- JppelkrathDurrs chm1dt (Linke) nicht unbedenklich cr- MJ„ Ye Fahrt längs der KoraÜsnrtffe an, welche we er ran . (W. T. B.)
Insel mit einem gefährlichen Wall umziehen. Ein Eingeborener _ 16. Oktober. Unter dem Vorfiße des.
- 4 Steuer. Die Behörden wurdcn e_rst acht Tagespäter VM ' " '“ ' ' Prinzen Luitßold hat heute eine Sißung des Staats- dinetcetheichung benachrichtigt. Alle Nachforschungen b1lebcnfruchf- des Herrschers von Kaschgar, nnd m kurzestsr Frnt m ferne raths stattgefunden, welcher sämmtliche Minister beiwohnten. _
_ . - . * ' ' . d - " l der verwegenen Hermatk) zuruckel)ren. Dre Hauptaufgabe TMM MUMM bestan , los und mdejsen xrzablfe man sich nber das Schick!“ . _ _ _ , „ . . d t l] n rc g(- . . „. , „ * d r end ten Dmae. Da meldete der Kavrtan dre „St. et. Zt . mrtiherlt m_ er Hels? U g g ZM dre „Suddeutsche Presse“ verntmmt,"beg1ebt fie? .der Y:??örelféérkrsthfaljxrjerYp Jéß Lr am Strande'des Inselchen Onen, YFßjgek PQftVXbianFgen zwischen Ka1chgar und Rußland und «taatörath WU Eisenhart UZNIEU kah zum Kon'rge Zs zwischen Numea nnd der Fichteninsel lregt, .das Wrack_ ernes in der Herbeiführung einer ständigen Vertrekung Rnßlands m nach Hohenschwangau. _ Dre nachste Sitzung der Ab- Hooks «ewahrt Hätte. Dieses wurde nach MUMM JÜÖKÜÜ und K [ck ar Außerdem verlautet daß der Gesandte UW) U0ch geordnetenkammer ist auf Dienstag, den 19. d. M. an- - heut'. in un*erem Hafen zur SCW" ÜUMsteÜt- Das Fahr- „a g " b' ' rubrin “en hatte über die Rückkehr eines beraumt. , tstug ist nicht schlecht gebaut, aber für die offen“: See zu sebwacb, em.“.waat ntxdhrer vo LzlmbarHPadWT aus Taschkend, wslck)? _ 18. Oktober. (W. T. V) Gutem Vernehmen nach znend man beßreift kaum, daß WMW PLUM" da"" Platz finden WWWIM Ma OMS“ “ IakubZBek ausersehen sein soll. werden die Minißer den vom SéaatSrath beratbenen Ges eß- zur Gemahlrn ernes Sohnes von “ entwurf wegen provisorischer Forterhebung der
konnten. Folgendes find „dre Namen der zwanxig DeportirÉenÜfdie " . sämmtlich umgekommen 1em mussen, als das Boot gegen to- er- A ik Washington 15. Oktober. Der Prast- ' ' t r d : Vr. Rastoul, Sam, Gasmer, Sauvet, '1_ner a. . _. _- , Steuern den Kammern mcht vorlegen. JYYTUYFYFNXUÉÉM, Leblanc, Adan. Berger, Ducbene, Gala, dent nt von semem Bexuche Zn UtahK [DYLFUUUZ béslieY) Sachseno Dresden 15. Oktober. Mittels Dekrcts vom 12 Guigue, Chabouw, Rousses. Eilberk- Pslmat, Masson. Barxßkmelv- zuruckgekehrt und Hat eme Ernxa ung, O “ak" _n TT: as ange; Oktoberistnock) ein Nachtéag zu dem Staatskbudget für di" Edat, Zwei davon, Deßmoulch und Grlberx Waren chemaltgeYYWZ abgelehnt. __ Der „durch den 1ungstcnd [Stajk : eschäiZt _ Ein ...... F...... .. .... ...... trois» .. IWch.1213113?x.!rx;.v.?x...x.?. richzexxk§ch213x W111, “LMU. .;..- 1.5. .. tm ordentlichen Emnahmelzudget dre Ertragniffe, der Forst- und. FFV abie'tend. 48 Stunden ;var das Ereignis; in Namen b-qunnt Uk") XJckeliÖTJWEntbindung der Kronprinzessin Gräfin ngdnußungen fur 1874/7T) UM 550-000 “W- dre der Gewerbe- der Avisodamvfer Coefloaon Wurde den Flüchtigen nacbgUchxckt, [ref 0,114 'nem Sohne __ In Iquique hat laut D epescl)e UU?) „PZksomxltstLYeknd UM d309-753 «W jährlich erhöht werden, aber nach drei Tagen wieder in den Hafen ein, ol)ne Nachrrchten ZUFLZi'YZva-Z 7 d M' ein im Centrum der Stadt auSge- woetemer 1, 5"' »“ " ' - . dieser beiden IThre aTeraTsckKclxlxtlÉZherYZY-g v?x?eitsfurdrjrerkx bxochxnes Feuer großeVerheexung anKerHWTHÜLYaYZechiYYL die Mehreinnahmen des Jahres 1874 gedeckt ist. _ Jm dre m England emgetroffen Und, so rc ordentlichen AUSJabebudget treten für 1874/75 noch hinzu:
von ibnrn'zu bringen. Sie sind bis auf den h_eutigcn Tag spurlos versÖVÜM- ä€chert sein. - _ , Drvon den 83,000 „4/16 jährlich für die öffentlichen Sammlungen für Kunst Nem-York, 16, (Zrklxxer'zurZW ÉÜYZSUTYU gewählte und Wrffenschaft, 4538 „71 für das Finanz-Ministerium und
.- Ueber die neuesten Entweiclzungen aus Neu-Ca- ledonien erhält das ,Petit-Iournal' rn einern vkom 15. Juli 1875 aus Numea datirten Briefe folgend? Mrtthexlungen: Zwei Boote, von denen ein jedes frznszebn ersonen fassen kongje, waren in aÜrr Stille erbauk uud mn Leben6nntt_e1n verrekxen worden- Als sie aber flott gemacht werden sollten, erlttt das eme
"ff z.B.Tein Dekref 24. (“uni die Ausfuhr leerer Kisten. Ja er und! onnenaus ?TéKolcÉe, weil diese den Deportirten als bequemes Versteck dienen könnten.
Unsere Behörden kennen kerne großsre Sorge mehr,
als wie sie den Cntrveichungen vorbeugen
' " -- " '" an
Bis jeßk waren nämlich die zahlrenben Faser und Knien, Aufstandqckxen f Foxge dcr Ueberwachung
können und fie lassen zu diesem Bebuf kein Mittel, unversucht. So vcrbtetet Aguliera ist hier gelandet, weil er in
beider Verwaltungen auf 3,127,567 „46 höher veranschlagt wer- den können. Dadurch ist das Defizit der Telegraphenverwaltung fast vollständig beseitigt worden.
_ Zu den Obliegenheiien eines Deichverbandcs ge- hören, wenn nicht die Verfassung des Verbandes etwas anderes ergiebt, der Schuß jedes einzelnen Mitgliedes desselben gegen WafferSgefahr und auch diejenigen Arbeiten, welche bei dringen- der Gefahr? nothwendig werden, auch Wenn fie noch nicht in der Art ausführbar find, in welcher fie später als Verwaltungen fortbestehen können. (Erkenntniß des Ober-Tribunals vom 10. September d. I.) _ Die Schwentener Kommune bildet einen mehrere Ortschaften und Gemeinden, zu denen auch die Ort- schaft T. gehört, umfaffenden Deickzverband in der Provinz Preußen. In Folge Hochwassers waren in dem Hauptdamme und in mehreren Binnendämmen 19 Brüche verursacht. Die Dorfschaft T. ließ zur Verhütung weiterer Inundation ihrer Feldmark die Löcher in den ihr zunächß belegenen Rinnendämmen interimistifth wieder zumachen. Später ließ die Schwentener Kommune die sämmtlichen Dämme definitiv wieder herstellen, wobei die interimiftischen Anlagen der Dorfschaft T. nicht benußt wurden. Dorfschaft T. forderte jedoch Erstattung
' f?rer ?knslagen füt.“ die schicken- In erster Instanz wurde fie a gewresen, m zweiter Instanz aber wurde die Schwentener Kom- mune verurtheilt, Das Ober-Tribunal bestätigte das zweit- instanzliche Urtheil, indem es in seinem Erkenntniß ausführte: „Aus dem Zweck des Vereins, als eines EntwäserungSverban- des ergiebt fich, daß es zu seinen Obliegenheiten gehört, diejeni- gen Maßregeln zn _“ergreifen, welche erforderkicl] find, um die Entwasserung der verbundenen Ortschaften zu bewirken, und Verxlagte selbst hat in der AppeUationsbeantwortung anerkannt, daß thr Grundvertrag dic Regulirung des chxwentefluffes und dessen gnnzes bestehendes Damm- und VerwaltnngSsqstem, nämlich den für du; Dauer berechneten Schuß aller Bedrohten durch die Gesammt-
. hert Aller betreffe. Wenn aber Verklagte hieraus weiter folgern MU, daß fie nur die zur schließlichen Wiederherstellung der Damme erforderlichen Erdarbeiten vorzunehmen habe, die bei Darnmbrüchen nöthig werdenden, später wieder wegzunehmenden Anstalten zum Schuße einzelner Ortschaften aber Sache der Ein- zelnen Betheiligten seien, so ist dies als richtig nicht anzuerken- nen. Aus dem Zwecke eines solchen Verbandes folgt vielmehr, xvre der Appellaüonörichter mit Recht angenommen hat, daß ]edes einzelne Mitglied desselben Schuß gegen WafferSgefahr von 'der Gesammtheit beanspruchen kann, und daß diejenigen Arbeiten, welche bei dringender Gefahr nothwendig werdcn, auch wenn fie noch nicht in der Art ausführbar find, in welcher fie
[später als Verwaltungen fortbestehen können, dem Verbande ob- regen.
_ Die hiefige Kaiserli türki e Bot a t lä t ol- gende Mittheilung veröffentlichén: fck fck f ß f _ In Gem'äßhxit einer Ordre des Großveziers hat soeben das Fmanz :Mimsterxum der Kaiserlich ottomanischen Bank ein Schre1ben zugeschickt, laut wclchem leßtere folgenden Auftrag er- halten hat: Ste soll in ihrer Eigenschaft als Staatsbank fich, vermittelst ihrer Comité“; in London und Paris, mit den Kon- trahenten der äußeren Schulden in Verbindung setzen behufs Ernennung der Syndiks, die in Uebereinstimmung mit den Syndiks von Konstantinopel und unter Aufficht und mit der Mitwirkung der Kaiserlichen Bank fungiren sollen; diese Syndiks werden die Steuerquoten entgegennehmen, welche, in Gemäßheit der von derHohen Pforte angenommenen und am 9. d. M. veröffentlichten Resolutionen, für die Baarbezahlung der ersten Hälfte der Zinsen und der Amortifirung, sowie für die ebenfalls haar zu bezah- lenden „5 Prozent der Titel der zweiten Hälfte bestimmt find. Dre Kaiserlich Ottomanische Bank hat ebenfaüs den Auf- trag erhalten, fich mit dem Finanz-Minifterium in Verbindung zu seßen, um die pünktliche und redliche Ausführung der ;;ßéxn finanziellen Maßregeln in allen ihren Details zu bewerk- e tgen.
__ Der General-ert der Marine Dr. von Steinberg- Sk1r_b,s hat fich mtt mehrwöchentlichem Urlaub nach Königs- berg 1./Pr. begeben, zur Vertretung desselben ist der Ober-
Stabszxrzt [. Klaffe der Marine Dr. W e nz el kommandirt worden und emgetroffen.
_ S. M. Briggs ,Rover“ und MUSquito“ find am 15. d. Mts. 'm Kjel, S*. M. S. „Kro“nprinz“ ist an dem- selben Tage m erhelmshaven außer Dienst gestellt.
Danzig, 16. Oktober. Heute Nachmittag wurde die Kor- vetje „Nymphe nach voUendetem Reparaturbau auf der hiefi-
sprochen, weik bei der Unterwerfung unter den geseßes die und mit Kosten belastet würde, den Intereffen der Bewohner der Oberlausiß zu dienen und die Bedürfnisse der Oberlaufiß zur Tilgung und Verzinsung der alten Landessckzulden und zur Bestreitung des ftändischen Haushalts zu gewähren, kaum zu genügen im Stande sein würde, und weil das Fortbestehen, ohne fich jenem Geseß zu unterwerfen, nach bekannt gewordenen Vorgängen ebenfalls erhebliche Einschränkungen zur Folge haben möchte. Ebenso empfahl der mit der Vorberathung beauftragte LandtagSausschuß, das Privilegium zur AuGgabe von Banknoten mit dem Ablauf des 31. Dezember 1875 aufzugeben, und beschloß der Landtag einstimmég, dies zu thun. Demnächst wurde ein Nach- trag zum Bankftatut festgeßellt, durch welchen aÜe, auf die Noten bezüglichen Bestimmungen des Statuts aufgeßoben, an- dererseits aber die Geschäftsbefugniffe der Bank erweitert und beziehungsweise nen abgegrenzt wurden. Nach Allerhöchster Genehmigung dieses Nachtrages wird die Einziehung der Noten erfolgen. Der Landtag ging hierbei von der Vor- ausseßung aus, daß der Oberlaufiß für Aufgabe des unter lästigen Bxdingungen erworbenen Privilegiums eine Cutschadkgung bemrlligt werden würde, und sollen in dieser Be- ziehung die geeigneten Schritte gethan werden. Schließlich stellte der Landtag dern Landeshauptmann 300 «16. zur Verfügung, um daraus Volks-, Wander- und Gemeinde-Bibliotheken inner- halb der Oberlaufitz zu unterstüßen.
Münster, 16. Oktober. Zu dem seit dem 3. d. M. hier versammelten 22. Westfälischen Provinzial-Landtage haben sich die Abgeordneten der Ritterschaft, der Städtr und der Landgemeinden vollzählig eingefunden. Von den Mitgliedern des Standes der Fürsten und Herren haben außer dem persön- lick) erschienenen Grafen von Landsberg Velen und Gemen zwei den Landtag durch SteÜvcrtreter beschickt. Für die Vorberathung der Vorlagen bez. der znr Veschlußnahme des Landtags gelan- genden Angelegenheiten der laufenden ständischen Verwaltung smd besondere Ausschüsse gebildet, nämkicl) für: Lrndeskultur, Handel und Gewerbe, Steuern, Iustiz und Verfassung, Kultus, Feuer-Societät, Provinzial=Institute, Hülfskaffe- und DisPOfitions- Fonds, Rechnungchsen. In den am 4. und 8. d. M. abge- haltenen Plenar-Sißungen nahm der Landtag die Mittheilungen über: die,Vorlagen der StaatSregierung, sowie die übersandten Denkschrrften, NachWeifungen u. s. m. über die verschiedenen provinziellen Verhältnisse entgegen. In der Sißung vom 8. d. M. wurden außsrdem noch die Rechnungen des Landarmen- und Arbeitshauses zu Benninghausen pro 1873/74, desgleichen der Provinzial-Pflegeanftalf zu Gesecke, der Landtagskaffe pro 1872, 1873 und 1874, sowie die Rechnung der ständischen Centralkaffe pro 1873/74 dechargirt.
_ Bayern. München, 15. Oktober. Se. Majestät der Kontg hat zurn Vollzuge des Reichsgeseßes über die Natural- [eistungen fur die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar “1875 die aus 5 Abtheilungen bestehende Instruktion fur das Komgrerck) Bayern genehmigt. Dieselbe wird durch d'as Geseß- und Verordnungsblatt Nr. 48 vom 13. d. M. bekannt gxmacht. _ Durch Entschließung vom 6. d. M. hatSe. Majestät dre Aufhebung des Plaßkommandos Rosenberg mit der dortrgcn Strafanstalt vorn 1. November an genehmigt. Durch weitere Königliche Entschließung erfolgte die Gründung von 12 ganzen Militär-Fceipläßen für die Töchter von Offizieren und Beamten des Heeres in der höheren weiblichen Bildungs- anstalt, in Aschaffenburg, und die Bezahlung des Schulgeldes mrt jährljch 70 4/16, sowie des Pensionshonorars mit jährlich 345 „M. nnr? hierfür aus den Mitteln des Offizier-Unterstüßungs- fonhs berthigt. Zu der Taufe des neugebornen PrrnzenSr. Königlichen Hoheit des Prinzen Ludwig, welche geftern Mrttag im Schloffe Leutstetten stattfand, war Se.König- lrchetHohert der Herzog Franz von Modena durch Unwohlsein vexht'ndxrt zu erschemen; seine Stelle als Taufpathe vertrat Se. Komgltckze Hoheit Prinz Luitpold. Der Hohe Täufling erhielt dte Namen Franz Maria Luitpold. Nach der Taufe war Hoftafel, _ In Betreff des Verhältnisses der durch dasAbleben des Prinzen Karl erledigten Nußnießung der Sekundogenitur vernnnmz Hie „Allg. Ztg.“, daß dex Vertreter des Prinzen Otto, der Kontgltchx Ad_vokat "Hofrath 1)r. enle, den Antrag fteklte, den Prmzen m dre Nuhnießung emzuweisen, daß aber zur Wahrung der Interessen des Prinzen Luitpold von dessen Ver- treter, dem Königlichen Advokaten v. Auer, egen den Antrag Protest erhoben wurde. Die Angelegenheit legt zur Zeit im Staats-Mmifterium des Königlichen Hauses, zunächst behufs
gen Kaiserlichen Werft vom Stapel gelassen.
§, 44 des Bank- Bank in ihrem Geschäft5oerkehr derartig eingeschränkt daß ste ihrer, Aufgabe,
unmittelbar? Dependenzen desselben, 700,000 «16 zu allgemeinen AUSJabxn m Finanzangelegenheiten, 3165 „;ck für das Landes- k9nfi1rortum, 8900 «W für die Schullehrerseminare, 25,400 .16 fur dre Taubstummenanstalten.
Old_enbuxg. Old enburg, 17. Oktober. Das Gescß- blatt veroffentlicht eine Verordnung, betreffend die Berufung des ordentlichen Landtags des Großherzogthums auf den 25. d. M. Die Dauer des Landtags ist vis zum 21. Dezember d. I. bestimmt.
' Bremen, 14. Oktober. Die Bürgerschaft hat gestern die Berathung „des Wahlgeseßes zum Schlusse geführt. Es waren no_ch eme Anzahl neuer Vorschläge dafür eingegangen. Alle Anfrage auf allgemeines Stimmrecht Wurden abgelehnt, dagegen em Antrag angenommen, der aus dem MehrheitSentwurf der Deputattyn einiges herauSgreist und als geeignete Grund- lage zu AlZanderungen des bestehenden Wahlrechts bezeichnet. Darnach wurden Handel, GeWerbe und Wissenschaft auch ferner- lzm'rhre KlKUffenvertreter in die Bürgerschaft anordnen, nur die ubrtgen Wahler würden nicht mehr nach dem Befiß abgestuft. Zuglerch soUen die Wahlen zu den Deputationen nicht mehr nach Klassen vorgenommen werden, sondern von der ganzen Bürger- scßgft. _ In Betreff der Zahl der Armenpfleger ist die Burgersthnft dem Senat gegenüber dabei stehen geblieven, daß mehr hlos ihre Verminderung, sondern auch ihre Vermehrung, von emem Senats- und Bürgersckzaftsbeschluß abhängen müffe.
, Oesterreicthgaru. Wien, 17. Oktober. (W, T. B.) Verde Delegationen haben heute ihre Schlußfitzung gehalten. In derselbentheilte Graf Andraffr) mit, daß die Sanktionirung Yes neuen Frnanzgeseyes durch den Kaiser bereits erfolgt sei, und 1prach zuglxtch den Dank des Kaisers für die patriotische Ein- ßckzt und Me Bereitwillißkeit aus, mit welchcr die Delegationen threr Aufgabe und der Erwartung des Kaisers gerecht geworden seren. Nachdem Graf Andraffy hierauf im eigenen und im Na- men semertKollegen für das vertrauenSvolle Entgegenkommen der Deleganonen gedankt hatte, und die beiden Präfidenten der
Delegationen ihre Schlußreden gehalten hatten, wurde die Sesfion der Deleganonen geschlossen.
Großbritannien und Irland. London, 16. Ok- tober. (Zl. A. C.) Dem Hofjournal zufolge kehrt die Königin Ende nachsten Monats von Schottland nach Windsor zurück. Dexn'Vernehmcn nnch beabstchtigt Ihre Majestät, im kommenden Fruhjahr erne Rerse nach Deutschland anzutreten. Der Herzog von Connaught (Prinz Arthur) schiffte fick) am 14. Oktober- 111 Southampton an Bord des Postdampfers „Venetia“ nach Gi- braltarern, wo'er, wie schon gemeldet, eine Zeitlang den Funktionen eines Majors nn Stabe der dortigen britischen Garnison obliegen soll. _ Dre Karserin Eugenie und Prinz Louis Napoleon kehrten gestern von Arenenbcrg nach Chislehurst zurück. _ Der zum Gouverneur von Madras ernannte Herzog von Bucking- ham und Chandos hat fick) gestern auf seinen Posten be- gchn. _ New-Yorker Zcitungen veröffentlichen eine vom 1. ds. dankte Depesche aus Ottawa, der zufokge das dortige Depar-
Tennant Hes Innern von dem Vize-Gouverneur Morris die Nach-
ruht" erhielt, daß er soeben nach Fort Garry vom Winnepeg-See
zuruckgekehrt set, wo er einen Vertrag mit den Salteaux
und Swampr) Crees Indianern am Barrinsfluße, Norma:)
House und an der Mündung des Saskatchewan zum Abschluß
brachte. Das ab'getretene Territorium bedeckt beide Seiten
des Sees, und sem'Areal wird ausschließlich der kaäffer auf
50,000 Quadratmetlcnx geschäßt. Dieser Vertrag fichert die
stere- Schiffahrt auf emem Theil des unteren Saskatchewan,
sonne fre-en Zutritt zu der Küste und den Buchten des
Wmnepeg-Sees.
_ 17. Oktober. (W. T. B.) Gestern find in Black-
wall zwei für Rechnung der portugie s en Re ierun erbmte Korvetten vom Stapel gelaufen. fich g g *
Frankreich. Paris, 17. Oktober. (W. T. B.) Wie- aus Ajaccto gemeldet wird, hat Rouher gestern in einer kor- fijchen W'ahlversnmmlzrng eine Rede gehalten, in welcher er sich fur dteBefugmß zu erner Reviswn der Verfa ung aussprach-
_ 18. Oktober. (W. T. B.) TZiers Lat geßern in Arxachgn ber Bordeaux eine Rede ge alten und dabei fich dahm geaußert, daß er die Republik für feß begründet halte. Auch ftehe Frankrech durchaus nicht isolirt unter den Nationen Europas, sondem konne in Folge der der Erhaltung des Friedens, zugewendxten Absicvten der europäischen Kabinete-auf diejenigen Sympathten rechnen, die auf der Politik der Nichtmtervention.
Berichterstattung e_m Se. Majestät den «König. _ Feldmarschall Graf Moltke 111 heute Vormittag hier eingetroffen und im
beruhten; die Politék der Nichtintervention sei dre Politik der Zukunft.
' en die Mund- und Kleidervorrértbe „_ EIKI bier eintreffen, öffentlich vcr'stergerx und dann nach Stdnev wo fie mit Talg qefuÜt wrcdcr nacb Canopa zuruck- Diefcn und anderen Vorfichtsmaßrcgem zum Trotz find vor Tagen wieder sechs EZ 1- „ _ bestimmten Schiffe das Werte gesucht und auch von rhnen hat man
verkauft wvrden, gingen. vierzehn verschwunden.
nichts mehr gehört.
Italien. R o
Vitelleschi Mailand, 16
führen soll.
_ 17. Okwber.' Victor Emanuel rst heute am Bahnhofe von
getroffen und Ministern und den
_ 18. Oktober. . haben von allen Serten
Eisenbahnzüge
r e m d e n herbeigeführt, Treiben, Häns er und Fenster
Fahnen geschmückt.
Griechenland. Deputirtenkam'mer Zwischenfall beendtgt.
vorgenommen werd hier: erwartet.
Türkei. Drei TranSport hier eingetroffen mittelst Eisenbahn
Belgrad, 17. Oktober. (W.
Fürsten Milan
Trauungsfeierlickzkeit schloß Sämletche b“ d [ben. _ Wie as . _ , Vegilxxrrsre bei dem der Hochzeitsfeier1ichkett folgenden Dmer emen Toaftauf den Kaisch§r von Rußland d s 1“ [wollens eda te, „ gßmgLeIQYÜr das HFW Obrenowits gehegt hatten. Der General-
Adjutant des Kaisers von
Gratulationen.
ift geßorben. „Oktober. . Comité von Deutschen gebildet, welches beabfichtrgt, deutsche dWoAchxnsfcthrift zu Ta e er n un “ _ ' ?Yeincng und die den Titel „Deutsche Presse fur und m Italren“
Konstantinopel, 16. Oktober.
dam fer und halYen etwa 600 Soldaten gelandet, welche
für die Kostgäuger des
Deputirte aus der Halbinselancos haben in einem für den Waljmch'sang
eißt, fie
m, 17. Oktober. (W.T.B.) DerKardinal (W. T. B.) Es hat srck) hier xin eme deren erste Nummer
gründen, ' Kaisers thhelm er-
Sr. Majestät des
B.) Se, Majestät der König Vormittag um 10.1 Uhr hter em- dem Kronprizrzen Humbert, den Be örden em augen wor en. '
FW. T, B.)pf Die heute früh emgetroffenen große Massen von in allen Straßen jst ein sehr hernegtes smd mit deutschen und rtalremsckzen
(W. T.
Athen, 17. Oktober. (W. T. B.). Die hat die Wahlprüfungen ohne _werteren Morgen soll die Wahl des Prasrdmms
en._Der Prinz von Wales wird morgen
(W. T. B.) smd aus dem schwarzen Meere
i be ördert werden sollen. nach R sch f T. B.) Die Trauung de's hat heute Nachmittag ftattgefunden. An dre fiel; die Cour zur Entgegennabmx der
fremdländiscne Vertreter erschrxnen „Amtsblatt“ meldet, brachte Furst
aus, in welchem er
welches der Kaiser wie seine Vor-
der cubanisthen Küste durck) dié spanischen Kreuzer an der
Landung auf Cuba verhindert war.
a ralien. Der General-Agent für, SÜH-Nustralren m LondYr sZar von der Regierung in A_de1atde em Telegramm erhalLen, welches u. A. meldet: Dre Crnkunfte Her Kolqme ver- größern sul); die Etats wurden unverandert bewrlltgt; dre geseß- gebende Versammlung nahm die StempelgcseH-Vorlage an, aber bas Conseil verwarf ße, weshalb'daS, Parlament um kurze Zert vertagt wurde, um die Wiederembrmgung dcr Vorlnge zu xr- möglichen. Japanische Kommiffäre find zum Besuch m Adelatde angekommen. _ Ein Kabeltelegramnk. aus Melbournemeldet,
daß Mr. M'Cquch ein neues Ministerium bildet.
Kunst, Wiffensthaft und Lateramrcé) K k
. rü starb in Bonn nach mehrwöchéntli cm;, ran cn- laßerAilxr 71.7? Jevxxsjnbre der frühere Dirxftryr des (Hymnarkmrnß m Düren, Dr. Matthias Meirxng, werjhrnmbekannt als Berxaffer der an vielen Lehranstalten eingefuhrtcn laternnckrenvGramrnatrk. .
_ Wie die „Acadcmy“ erfährt, hat der Kongrndcr Ve„lgrer soeben die [este der von Rubens angefertzgten «„ktzzen, die als ModeÜe für die Tapisserien des Grafen Olwarss FLMTDMMMJ-ekadnft“
_ en e au ühnen wurde nur .ern„ em dänischxln ODdichster KLUFO, Verfasst: meter grntlnher Lxeder, errichtetes Denkmal cnthuÜt. . . .
_ Der in Kurzem bei Macmillan & Co. 111 London cr1cherncn1§e Band Von Gedichten des Marqurs von Lorne w1rd„w:e _dre „A. A. C.“ meldet, rnit ?Urrnratxonestxb vßoxt sdeeikr Hand Urner (He-
' in e in our c, ge nm ., ' ' mahlm, YieP'nuszL-osndon, 17. Oktober, txlkgravbtrt Wrrd, rst der Dampfer „Pandora“ nacb Epithend znrrrckgekrhrx. DerselchlMt Brrefa von der englischen I(ordvol-Expedrtrnn, (1.86. „311121 Carey, den 27. Juli, mitgebracht. In denselben 1361011181- r(erxxrapx- täu Rares, daß er das Meer offen gefunden Have und 1.11; .Qrffnxmg vorhanden sei, einen hohen Brertegrad zn crrc-rchcn,
_ Die bekannje Sternwarte in Twr_ck_cu1ckam, „ _ tbum von Mr. Bishop ist und unt_er drr Irrtum; drs leronémcn Hinde steht, 101], wie die ,Nature“ mrithetlt, nn 11.16)!an Only!?» ab- getragen Mrden. Die Instrumente werden der Könrglrchen &,tcrn- Warte in Neapel zum Ge1chenk gsmncbc werden.
-- Ueber die Reise, welche der Amerikaner F), M. Stanley unlängst über das Hochland voanrtt'el-Axrrfa nag) dem großen Resxrvoir des Nils _ drm Brctyrm Nr_r_)_anza-E?ee,[_k zurücklegte, licgt nun im „Da11y Telegraph 12er auSruerlicbe Bern) des Forschers vor. „Der zwerre Amt des mrr als Bcsehléhabcr Der
_-
die Eigen-
Rußland, Graf Sumarokow, gab
darauf in seiner Antwort den Gefinnungen der Freundschaft
Berlin, den 18. Oktober.
Mailand. 1
An den Namen „Mailand“ knüpfen fich für das deu1sche
Volk eine Reihe
Augenblick, wo wir " . des Kaisers und Komgs
sonders lebendig in das dritte schicht1iche Entwicke
der späteren römischexn Kaiserzeit auf Schwer heimgesucht be) schaften in Ober-Italten,
Iahrhundert v. Chr.
alte rrvürdi er Erinnerungen, die in „diese"!!! him GJifte die Reise Sr. Majestat
dahin verfolgen, ganz b_e- Das akte Mediolanum „hat bts hinauf eine set? r(chÉZTe
' ti aber i“t es mr er e r
lung, namen [ ck Das Engste verknuüpft. dem Eindringen der germanjschen Volker- mehr aber noch durch dre Eroberung
hervortreten.
Seitens der Hunnen unter Attila, hat Mailand, zu neuer Blüthe
gelangt, auch in der , Großen fast ununterbrochen eme . chkelungen der folgenden Jahrhunderte gesptelt. Otto's ]. Krönung Oberitalien _d nxitch St tthalter en er a . . . Kaisers lehnte sich am nachhaltigsten Marland auf,
Verwaltung Deutschen und ein Kaiser
nicht
Mauern der lombardischen , des zwölften Jahrhunderts Marland
wurde besonders in der Hohenßauffenzeit an
[ten deuts en Kaiserzeit seit Karl dem a beiéeutsame Rolle in den Ent- Seit Karscr
961 war Mailand _ wie das übrige e;ÖeutsZhland verbunden, und ßand unter der
gen diese Oberhoheit der
Deutscher den
u ttadt erprobt. Als gegen Ende Ha ps eine freie Stadt, allerdings
geringer Macht
unter Anerkennung des Deutschen Kaisers als Lehnsherrn, ge-
worden war,
drängten fich die
beiden gegnerischen Geschlechter
della Torre (guelfisch) und ViSconti (ghibellinisch) in den
rund der
Vorberg der er*te Herzog
Dem leßteren Hause gehörte
e eben eiten. _ B g h Viswnti des unter Karser
Gian Galeazzo
Wenzel gegründetenHerzogthums Mailand an. Die n.'uere Geschichte
mit ihrer kräftigen Gemeinwesen me r
auch für Mailan Tisches Wirken;
Staatenbildung, der gegenüber “die klemeren und mehr in denHintergrrznd „traten, „lreß keinen großen Spielraum fur em xvelthrsto- nichtsdestoweniger “verdienen auch du: leßten
a11glo-amerikanrschen Expediiimr vorgelegten Programmß“ _ beginnt
! Stanley ! einen Brief_ „cndctc erfolgrercb am Nachmittag des 27. Februar
r underte der mailändischn Geschichte da?- vyÜfte Inter- eJffae? Las fich aber hauptsächlich a'uf die_ku1tnrk)rstorrschen,Bewe- gungen italienischen Lebens, wre, fre fich.m der_ Errtwrckelzrng des städtischen Gemeinwesens „„Marland“ wrederspregeln, bczzeht.
Das heutige Mailand, dre, Hauptsradt 5er gleichnczmrgßn volkreickzen Provinz des Königrerckz's Italten, liegt. ungesnYr 'm der Mitte einerseits auf einer Lmre vonxder weftlrchcn Smsprße des Comer Sees gen Süden bis znm Po gezogen, andererscrrs zwischen den beiden Nebenflfrffen dÉI Po, der Adda und drs Tessin, Die Stadt hat als naturnahe Wasserstraße „nur "cm kleines Flüßchen Olona aufzuweisen, tft aber durch dre: Knnale, den Naviglio Grande, di Pavia und delka Martesnna mrt dcn kchon erwähnten drei Flußläufen. und zuglerck) mrt dern Lngo Maggiore und dem Comer See „mehrfacln vxrbnnden, dzese Lage inmitten einer volkreichen Provznz nt „aus dre wrrtHschaFtltche Entwickelung Mailands, als einer der tndusirxe- und gewerbxrerchsten Städte Italiens, von bestimmendem Emsluß gewesen. Marland hat ohne die Vorftädte etwa 200,000, mit denselben mehr als eme Vrerrel- Million Einwohner. Das Klima Marlands wre das der: ganzen Lombardei ist durchaus gesu_nd; gegen rauhe Nordwznde von den vorliegenden Alpen geschuyt, zverden_ nur dre_he1ßen und regenlosen Sommermonate zuweilen . laftrg; trethhanSnrtrge Fruchtbarkeit herrscht ringöurnkxer m her oberttalremschen Ebene und Land- und Weinbau, Vre_h-' und „Serden- zucht nähren die Bewohner lercht und rerchlrch. Dre S_tadt selbft ' den Mittelpunkt des. lnmbardrsxhen Setden- handels; daneben weist fie wichtige FabnkatronSzwetge m serdenen Stoffen, Teppichen, künstlichen Blumen, Goldarberterwaarext u. s. m. auf, die namentlich in dem leyten Jahrzehnt e1n_en bedeu- tenden Aufschwung genommen haben. DaFGeb'ret Marlandshat einen Umfang von etwa 15 Kilometern; xs rß emeMan prachttgczr monumentalen Bauten reiche und anch m fernen ]ungeren Ther- len, was Straßen und Vläße anbetrtfft, schone Stadt, ste hat etwa 80 Kirchen, unter ihnen den herrlichen ,und heruhmten Dom, deffen Plan von einem deutschen Baumerfter mrt entwor-
*e : an _ _ * JMFH, rGescbirre, Uténfilicn, Livrekn, Gedanke und Pferde 47,443laké, an Zinsen 41,081 „M, an Betriebsnnkojxen, Gebaltxru Tome, Fourage 2a. 161,769 „45, in Summn 250,293 _./_sä,_ 10 daß emschlzeß- lich des Uebertrages aus dem vorrgen Gesckoastswhr Yas Gewrnn- und VerlusdConto nur einen Ueberschuß von 11,066 „16. ergiebt, welcher auf ncue Rechnung vorgekragen wwd. " . ' &. _ In Breslau ift kürzlich von Seiten des Yackexmrttéls fur 1,12 an der Trepve zum SchweidnißenKeller _benndlrche allbßkanntel „Würstchen-Verkaufsstcae.“ exne Pachtzumme erzreltnorjder, r1911e0wob' noch nie für einen so be1chrankten_Nrschenrngm, namltcb 11,0 „46. De: Verkauf der vielbegebrten Wurstchrn, Ocmmrln nu?; .,)orytchen muß übrigens nach der a1_ten (H„(rccytxame yon 8111?! Backerörvlr twe- besorgt werden, der: auf die1e _che ern außkommlßrrber Untkrhat gx sichert ist. Nack) der Pacht1urnme kann rnan 1rch ungefabr_ eän Bild des Konsums enjwcrfen, fur Zen auf dreser' engen Vcrkanfsste e Befriedigung gewährt wird. „Der [ZJtZPachtprerS betrug wemg mehr an; die Hälfte kes jeßigen. namltck) 5700 «M
Die erste Pächterin (im 2. Jahrzehnt dieses Jahrhundertß) Hatte nur: 40 Thlr. JahrcSpachT gezahn.
_ Die fich, der „A. A. C.“ zufolge,
' rodukkion in Südamerika nergrößert SUDMP rasch in ck.)uantitéttHurßdltnrmmtl kaan " “u. 0“n einer “111190 in Buenos Arztes a J? a enen _o - léréZlKSstcllÜng ware1n einige Proben „zur SYM 98112111, dre chnetktz günstigen Vergleich mit der besten asiatncben Qetdx asusxneßcn. , n- Klima BrasiUcnS schcint ganz „hejonderH gkrrgnet fur 1336 «erdcnwxrrnt zuckyt zu sein, und die brasiliannch Regwrung „geht, wre es HAW, nn dem Gedanken um, die1clbe_ durch Subfidren znermnntern. er Wurm nährt fick) von don B1attern_der ])a1ma chwtr, eme Pflanze, die in dem Lande im Ucbermaße wachst.
Verkehrs:An|alten. „_ C 1 d A “(11 der Arbeiten am Tunnel szcch _kng nn undIYFexanYeigch steht boocr. Es wird_ zuerst WW BerxnchZarbert au§gefübrt und, Wenn Diese gelingf, nur dem xnnnrl 1e1bst be- gonnen werden. Plymontb, 16. Okkoßer._ (W. ans Westindien, „S_evcrn', nt mn kanten vier Eingetronen.
T. B.) Der fällig? Dampfer "263,000 Pfd. Stcrl. an Kon-
Aus dem Wolffschen Telegraphen-Burcau.
na, Montax, 18. Oktober. „Sc. Majcjtat der Zarsen und YZF? trafen urn 10 Uhr 56 Mmuten aux “dem hrefigen Bahnhof:: von Porta Nanya ein, nwselbst dre Sprßen der Be- hörden fick) znr Begrüßung eingefunden hatten und_ eme Ehren- Compagnie aufgeßellt war. Um 11 Uhr 10 Mmuten stylen
Se. Majestät bereits die Reise fort.
atri*ier enende Paläste. Beizn Einzuge m Marland TLdYFdSY. MäajestJt Fer Kaiser nnd Kömg vom 'Bahnhofe aus den Weg durch die Via Prinzrpe Umberto,_P19zza Caomrr, Via Palestro, Corso Venezia, ZZLttorro EmanuDeceé ' rea ZTÉzYirxelfick; als sten d'er Stadt bclegxnxn Central-Bahnhofe aus zunächst nnch Süden m dreKStadt hmdern bis zur Piazza Canour, dann m ernem nac!) Y_ftxn umKleL Mittelpunkt derselben ausgcrnertetenBogen. gegen Suden znxec und erst aUmählick) fiel) in sudrvenlrrhcx chhtung dem Kern Stadt, dem Domplaße und der Konrgsynrg, zuwenden. _ n Schon der Ccntral-Bahnbof Marl_a11d5 gewaknt béntwt' Vorgeschmack der Kunstgcnüffe, m71che „dre Stadt"stlßßdledeaz§ herrliche Freskens tlrch dre WartesaleÉmd fck) anze Bahnhonge ' ffanten Anblr , er 1. Jock] dadurch steigert, der Tagesstunden ern reges Leben herrscht, das von dem reichen _indnftrrellen Verkehr der Stadt Zeugnis; qiebt. Wir Übergehen dre mancherler klcmeren Bauwerke, die "an dem Wege gelegen smd und “UWSHFUZZUF' daß derselbe unmittelbar: an den Krrckzen SZ. Bab1lo, blxck MVZ, dem großen Dorn vorüberführen und emen Durch 1 [3. d . auf das Gerichtsgebäude gestattet. Besonders aber eret en Blick ein neues Bauwerk, die GaUcriz: Vrttorto Emanuele, “re groß- artigfte Glaspaffage Europas. Dreselbx. geht pon delxl Yrazsza del Duomo aus und verbindet prese mzt_dec szza dr g _-cada. Sie bildet in ihrem Grundriß em latermschks Kreuz, aber er Kreuzung erhebt fick) ein Octczgon, das von. Jresxogemaldcn, Statuen und anderen bildnerixchen Werken semen kun71lerisch7n Schmuck erhält. Auf der Piazza deUa_ Scala, auf we1che hn der Domplaß einen Durchblick gestattet, rß dem Maler Lronardo da Vinci im Jahre 1872 ein Denkmal errrckztet rvorden, das von Pietro Magni in kararisckzem Marmor ausgefuhrt tft, Auf demsxllxn Platz befinden fick) das großarnge Teatro delln S_caln MW e? Palazzo del Munizipio (früher del Warrno), ern machnges er der Architektur, das nach den Entwurfen Galeazzo Alassrs um
fen wurde, und zahlreiche von dem Kunßfinn italienischer Gran-
1555 erbaut, in seiner Faxadenanlage einen großartigen Ein-