1832 / 187 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Festmahc heißt es: „Um fünfU rerschiewdes Königs Majestät, qefolgt von sämmtlichen hohen errschaften, die uns_ mit ihrer Anwesenheit beehrt hatten, Der hochverehrte, herzlich geliebte Vater trat in die Mitte seiner Kinder, aus deren Blicken über- all die Freude glänzte, ihn, den, König, hier zu sehen. Un- aussprechlich ist die hohe Befriedigung, die alle Magdeburger freudetrunken machte, da_ sie in jedem Augenblicke bemerken konn- ten, wie gnädig ihr König sich gegen Jeden äußerte, an den der Monarch in dem zahlreichen Kreise der Umgebung sich Wandte- Eine heitere Zufriedenheit drückte sich in dem ganzen Wesen Sr. DNajeftäc aus, und“ der würdevolle Ernst, mit dem der König überall Ehrfurcht um sich er zu gebieten we1ß, er allein und die Liebe Aller u i m, dem Landesdater, machten es dem kleinen Aufsichcskaersonal, wo nicht e1n_mal Einer auf Tausend der Anwesenden zu rechnen war, so leecht, iiberall Ruhe und Ordnung zu erhalten, daß auch nicht Eine Ungebühr laut ward. Der König war so gnädig, durch einxn engen Fußpfad, der in der wogenden Masse der Zuschauer sich öffnete, hindurch zu den Tischen der speisenden Soldaten zu gehen und Einzelne von ihnen anzureden. Ein höchst begeister- tes allgeineines Hurra!) empfing den ?onarchen'und beglei- tete ihn.“ _ Am Schlusse des gedachten Artikels heißt es: „Sc. Excellenz der Herr General der Infanterie, von Jagow, hat ei,- nen schmeichclhaften Beweis Allerböchster Gnade erhalten, indem Se. Majeßät denselben zum Chef des 26.'Linien-anantcrie-Re- qiments ernannt haben. Se. Excellenz der Herr General-Lieutc; 11antu11d erste Kommandant dieser Festung, Graf von Hacki", hat einen eben so erfreulichen Beweis Königl. Huld durch Ver,- leihung des Sterns zum Rothen Adler-Orden zweiter Klasse er,- baltcn. *) Dem Herrn Ober-Bürgcrmeister Francke übersandten Sc. Majestät ein Geschenk voti 300 Rthlr. für die Armen der Stadt. Gott segne den König und sein ganzes Haus!“

*) S. die amtlichen Staatschitung.

Nachrichten im vorgesirigcn Blatt: der

Meteorologische Beobachtung.

1.332 Morxcns Naciimitt.! Abends ! Nacheinmaligcr 4 Juli. 6 U r. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdruck . . 336,6"“11«r. 13.715,15 "Par. 1.334,5'“ Par.

Luftwärme . 51,2 “' R. 17,4 " R. 12,7 " N. . Thauvunkt . 1,11 " R. 0,7 0 R. 4,5 R. ,Diinßsättgg. 51, pCt. 28,1)Ct. 52 „pCt. Wetter .. .. heiter. heiter. better. Wind ..... N. NO. NW- Wolkenzug , NNW. N. NW. WWW? _M

Quellwärme 7,3 " R- Flußwnrme 13 .“) " R. Wodcnwärmc 11,4 “' R. Uuddiinilmuz 1.324 'Niedcrsiblag 0

UWXWUÜMWWMUMU

QuzwärtiZe 13613611.

11111811'1'1111111. 30. .]11111. . _ Nice]. Wirk]. 5131111111 42,",. HF 11911- 110. 797", '[(;1112-11111. 1.312, H,: 14111. 944. 111135. (1*. 175.25) 9.5. 110. (,. 1831) 84. 311.111. 110111. .*)0

11311111111'5, .J.-11111. _ * 0951|.3J1111-1. 88-1. 43 (10. 751;- Zunk-Üctwn 1117. 1111113. 1:11:11. .4111. 01)". ]11135. „1111. 111111111. Cori. IHF. 90111. 1015. U51; 64:.

81. 1'ei,-1'811ur-.x, "27. 1111111. 1111111111111; 3 U01]. !)ZY. Zilbek-Üubul 367 11011.

1171-11, 30. .)11111. 51; 11191. 86,7, 4x 110. 76. 140082 xn 100 171. 1

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F.),

MAllgemc

7-81k11n11t111ac11ungcn.

Bekanntmachung.

Zur FN'ksd'Hlinq drr Subhasiation der im Gloqaucr Kreise _ql'li'gi'ni'n, ;ur Amrsrath Lucasschen _Concurs: Masse gehörigrn Vorwrrke Priedemoü imd Wilhelmsau ist ein aiid-rweitigi'r Biecimgs-Terimn auf dei116.-Octover d.J., Vormittagß 11Ubr, vor drm [)*-11111210 Herrn Ober-Lanchgerichts-Asessor v. Boenigk auf dem Schlosse hier'iribft anberau_mc wor- den, wozu beiixz- und zahlungsfahige Kauflustige hier- durch eingeladen werdeii.

(Iioq-m, den 20. Juni 18.32. '

Königl. Preuß. Ober-Landesacrichr von

Nicder-Schlesien und der Lausiiz.

Verpachtung

;u Ende". _- Ediccal-Citatidn.

Ale den Antraa der Mutter des seit dem Jahre“ 1807 aus" dun 1701111811 Armenhause sich heimiich etzt.- fi'rmen, fi'i'ii)i'r hicr gewesenen Kaufmanns Gottfxter Eml-sr, wird drrselbe oder die von ihm etwa zuriick- gxia rnen unbekannt?" Erben und Erbneymer [11er- dur ) vorgeladen, spätestens in i_er-n'mo den*24.Feb1-. 183.3, Pormtcrags um 10 Uhr, auf unserer Gericticsßube hierfelbsi sich entweder_schr1fc- 1ich oder persönlich 511 melden, oder es wird bei desen Ausblriben derselbe sur todc erklart werden-

Creuzburg, den 22._April 18,32. _

Königl. Preuß. Land: und Stadtgericht.

sammen. -

S c e ck b r i e f._ _ Der im Jahre 1829 und, 1830 bei dem unter1c1ch- neten InftipAmre nls ch1sirarur- und Kassengeyulft .

beschäftigt gewesene Friedrich Wilhelm Neubauer “"5!Schwcüekn und sgmen jfmgßen

Castrop hat sich während seiner YicnßzPeriodewan- cherlei Unterschlagungen und Betrugereien so dringend verdächtig gemacht, daß nach den deshalb aufgenom- menen Untersuchungs=Verhandlungen, Gruqd 111 Zei- ner Verhaftung vorliegt. Dieser hqt ei- tn1w1sc_ en durch seine Entfernung und die Verhetmlicbung seines Atszjtthalts üchtzu entxiehen gewußt, weshalb wir alle Kontgliche Behordcn, die es anaeht, dtenüjichß ersu- chen, auf den :c- Neubauer, worüber dais Signalement ck insofern k? yar herbeigesckmffc werden konnen, nachtle- bet, sorgfalttgft xu mvigiliren, und ihn im Betretungs- falie an uns abliefern nz lasen, - Erwitte, den 27. Juin 1832. ' . Im Auftrage Kömsl-UFZschloi-l. Hofgerichts erg.

qur Königl. Preus- IUKijZ-Amt. Pape.

im Beü e

en gewesen.

niß hat, oder

Signaiement. Derselbe evangelischer Confession, 29 Jahre

0.11, 5 Fuß groß, gesetzter Statur, hae hellbionde Haare, benachrichtigen

[)...-1.011]. 12-21, -'

dcsgl. Augenbraunrn, blaue Ancien, gkn11'1)|111(1)kNijsi“, deSql. Mimd, gri'undi' weiße“ „3111111, r-mdr-z Gcstcbt und gesunde Gesichrsfarbr. iind nicht bikannt.

„xnbekmtnt, bei si'im'in Abgang? trug cc eincn 511111911 Uebrrrock und grünriichcnc Kappe.

Ems, sowie des Monopols M an den genannten zu Langknschwalbach und Schlangenbad. Mit de'in [:iukmxden

des Cnrsanls 1111d Spiél-Moiwpolz 7,11 B::d 1151115. -- Die Verpacjirung dcs Spiel-Moiwpols iu 311111119"; schwalbnch iind Scyi-„ingcubad geht 11111 dcm K.:brc 183.1 Dcr Cursiml 111 Wirsbadcn, mir den: dama verbundenen Spie'l-J)eo1wp1_»:1r11 imd sonstigkii Privileaikn wird Ende 18.34 paciirsiillia. *- Pachcungen folien :..ionraq, den 31). J Vormittaas Elif Uiir, dabirr 11; 'T'Zii'sbadM arif: neue öffentlich auf _läimi're Jahre: atwarbormr wrrdén, und iwar einmal im

Die näheren Bedingungen sind neten Herzogl. Ri'ki'PlUk einziiirlwn. Wiesbaden, den 311.51)?“ 18:32. Herzoglich Najsau11ch6 Receptur.

Di'k Polnische General Ignaz 11011 Myriclski, Bc- fehlshabcr des .K'adetcrn-zi'orps zn März des Jahres 1831 111 Warschau vcrstorbxn ist, [m: in dem von ihm errichteten Testamente skins bkidrn

nes gesammten Vermögens rrrmni-t.

Den Unterzeichnetyn, Erbschaft berechtigec und_ kannt geworden, daß er sich noch kurz vor seinem Tode- beträchtlicher Summen, t:)eils in [1111111111 Gcldr, t 1105 in Pfandbriefcn beiiebend, brfunden hat

Nichts desiowenigcr diesen Geldern und K'apicalién keme Spur zu encdc-

DasTkßamenc enthält ebenfalls keine über deerson, bei welcher, chem, dix geda finden mochten.

Unter diesen Umstanden ersuchen wir Jeden, von der Exißem jenes Vermögens irgend eine

sollte, so wie alle Behörden, wxlchrn vielleicht auf amtlichem Wege Nachrichten daruber zu Theil wer- den möchten, uns zu wollen.

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Freitag, 6. Juli. „Jm

vom Hoftheater zn Stittcgardt: Herr Mantius: Fritz,)

Sonnabend, 7. Juli. Wcmnar, vom Hoftheater zii Karlsruhe: Gastrolle.)

Frritaq, (5. „Juli. von T1). He'll. in 1 Akt, von Herzenskron.

N e u e | e N a

Paris, 20. Juni.

Großsicgclbcwahrcr.

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und Bertin dc Beaux “Theil.

hier _Zurüikerwartet.

zu chärtigcndc Ministeriai-Veränder1ing.

In einigen Salons des Faubourg Saint-Gcrmain ioiirn gestern Wetten gemacht wordetz semi, daß zuletzt doch noch der

' Herzog Dccazcs die Präsidenticbafc im I)?inisier - tragen wiirde. Die entgegengejelzte Partei behauptete, da[; ent,- ]

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1111 1% 2 1111. 1x111'/.

11 117-1911. 111117.

KöniglicheSchauspiele. _ Opernhause: .Die Braut, -*.ckp_1'r 111 .', Abtheilunqcn, mit Tanz; Mitszk 111111 Aubcr. (Dise. Haris, „Henriette, als chic Gasichr.

Jm Schaiispiclhausc: Js1ddr mid Olga, Trauerspiel in .? 'iibcbeiliiiiaeii, von C'._Raupaci), ,“ ' Fürst 2801013011111", 1116

Kdniqstädtiscbcs Theater.- Dcr Staatsgcfangenc, Pois? 111 *.? Ilktcii, Hierauf: Der Bräutigam ohne Brant“, Iiixtspicl

i (l) .Der König arbeitete gesrcrii mit dem '.)[11 dem „Diner, das hieraitf'bri S1“. “.Na- ]e|ät stattfand, nahmen, alißcl'_ sä1n_mt[ich_*))?iniirern, (IZM?! der Fürst von Tallcvrand, dcr C11gli1i'1)_é "doticda ter, der _ra , , » .), » „1 von Flahaiilr, Herr Diipin dcr Aclterc, io wie die Herren Thiers des WHM WHM "')“ cs “" “MMU“

Der Herzog von Orleans wird morgen von seiner Reise

[uch der heutige Moniteur enthält noch mirdts iiber die

...-,.-1_«,„***.“1-__;1,- ,-;34--'*„,:__* * ;,. , * ' “".: -- « « 7; „WWUWKWMÉWMW -

weder Herr Dupin d. Aeli. oder Niemand Conseils .- wcrden würde.

]éXLis-“és/il-G/ké- derselben alle Strafen erlassen, zu denen ite von den Dj, 4 100;- IWF- derer noch kein „Disciplinar-Verfiibrcn eingeleitet war, ein !“

auch nicht stgttfinden. ' _ _

Vor dem zweiten .Ki'icgsgericbtc e1*1ch1en gesiern ci wisser Bisson unter der Anklage, da;; er emen Natwnal-i sten habe entwaffncn wollen. _ _ _ Angeschuldigie zu seiner Rechtfertigung, da]; der Gardisr, 1 er sich vergriffen, keine Uniform eincn *))?euterer gehalten habe.

1034 1115-47

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(11).

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11.44: «11, 131“; 4 .) /“'1"x11._/.1.('0117. 71-71-5/51 JIM. ; 1.1.4.1- 1 _" 14:41 114552, 1 157111 _"122'31; 11,317? “1.115; 10 233.16 ".'-“? 1 “5017?

11110. _- .*

1-211 Er wiirde nacb kurzerx

16 Fr. kondcmniri.

der 1111KloßekSailU-DTÉM verhafteten 22 ]ungi'n Yeutc bc, _qcn. Sowohl dies?, SUCHE als die des Natio'nal sind aber auf einige Tage vcrschobsn worden, vci'iiiurhlich aus dem do,„1vei[* dcr Caffaciondbof heute iiber die Kompetenz der,

1111. 1111. 1111. 1 1121. Z [iii. [ .111,

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warten wollen. Einige Volksgruppen hatten sich 1

gerichte ihre Sißungcn halten, versammelt, trennten sic!) ai

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1111.- - 5 11-2; 11 „::. . „“;-1;

war, ist am Z.Zsccn in Rciincs erschossen worden. Den Deparrcmcnis dcr “Lii'iii-gc, dcr Dordogne u.

(**-“717“ der Cholera, wovon '.;11 in Privati)äusrrii.

ren Ci)oicra-Kra11kc1i waren bis ziciicrn Abend 683,0.311 ,“,71'. eingegangen. '

Von den von dem .Rdmigc sÜt' dic 1111111*1iiiki_611611 Q; Kranken in der Provinz 11usz“1e]'i'_1_51c11 '*7('()/(1W«“*11" wm. zUm 5. „Juni .;10,:“100Fr. angewicien worden. Eeiidriiix 'IITinister des „Jnncrn wieder 78,700 ',Fr. Unter 11r1'1c111cdc1 Fr. in Kassa verbleiben.

Aus H:":vre meidet man Unterm 27111111 d. M.:- schäfte sind seit einigen ““Tag-311 hier so lebhaft, dai; dic'Z nahme diejenige des vorigen *))?onais. bci wriicm iibe wird, Der hiesiqe Hafen wimmelt von

tei1.

“? //§

Ncay. 79. .J."). ."1proc. Span. 58. ;“)prdc. Belii. 711.

Frankf111*ta.5).1k., 2. Irxli. ÖL]1'12L"1'.;3P'»'OC. ".d-'IrxallI 872. 4proc. 77. MF:. ?Zproc. 45T. 1proc. 20.5. 211“ Actien 15178. 13711. Parc.-Obl. 123.1. 1.9.11.

1 Nrdactcur John. Mitrcdaciiur Cotiei. -_„„-«11.M11mm-w-» - « -

““R““k)e ("“W"- 1 Gedruckt b€1 21. W- H

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Besondere Zcicden: D1c Bekleidung iii cbenfallx

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nr 11 .PrTUwi ) Aijf 61111' (*rdcniikiidc [Belohnung kann dcrirnigr roc!)- 111'11, wrl-chrr uns 1111 Cncdcckun-z uud Bcnxzcrnrriiiiiw 365 11111: 111111ci1n11cf-1Uci1:*11_Vi-raneiw 111111111 wwd. Herr INikkklüädl,_J'Lsklz:111'011171111711'1us*zu 1110011. 171 branstraqc dic ciniechdcn Anzeigen im Naniri. der Erbincrrrffrntrn anzunehnwu. Die Trßamemserben des (Generals v. IIcycii-“lséi

EZ “1“? M 1," ('i ii 1. 1 . :)örigrn 965111 dyn «11731111 cmi dir 1111111d11chs11 .i11f;11!)1'1_zen 111.1);11, 11:11) 111111: 13771111D1'111151

und sicb weiraérr Ii'cjt-ti? (1111111171711, ni.“- 11111911- ?éonsmäjZig 1111011111191. :.". 11111' 1115321“. 111.11d1'3'11111“ gcgen 1191911, 11.11- 111 mri“ ,-:J.-.:,r.)111“-,*11 101!“ 1) des Recbcs und drs Anxiéné-rs 51171113111'1'111'11.

derCursäli'quieradcn unr- rHazardspiklk Bade-Orten sowodl, ali“

Yahr t'ndiqc sick) dcr Pack):

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Ein, aufser drr la11dwiribschafclicken Bennrzmrg, bk; ?'oi1ders zum Speditions-Handei und 111r 2151911111» cénés pmssznden „“Fabrii'grscixcifcs 9891111113189, ni.“:ßixirs Niitrrguc, im 121131111111 (*:-11118 dry“ Elbtwairs, isi 1111213; ;11 vrxkaufcn. drr, 111108 an 1111-31“ voikreicbrn Stadt, und “01.711; “1211 1-*s-11m-*.ckvoll Liugrricdirien Wodni,1ä1isc*r, ('!gili'k 1751111“ „nich zum 011 keine hohe Summe für rineiolcde 5216111511119 «111311.- !kgl'il 1111111sc1't- Solidr und wcrk'iiche .Mi-“111137151 Wi't' 01311 i'ks;:(1)k- sich direkt, 1111191“ der ?ikrcffx 0. 71) a;. 0115311211181. Jutelligenz-Comxoir zu Berlin zu we'ndxn

Wir wrrdrn 21111 Ei'nZ. 11217 TL belehrend und warixrixd 18:11-

tung e*rweircérr, nnd iiach der (Urbßy drr'Mai iinsrx'cr bedknxrndrn .11011'6111111'03111811 11.1111 57611191“ 11115118'“'1(1)11ST "(11511111 Yaoi" 11.11- _ ..

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Einzelnrn, dann aber alle 511-

bci dcr unterzeich-

Barth, Hofkmnmcrrath-

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Brudcr zu Erbin sei-

Erneuerun

!kcelxx'*é'11|1:11tkdikkf , v lb * P 3 )" s verzoaertc

quitimirt sind, iii genau de

ist nach seinem Ableben von

Andeutung oder dem Ort an wel- chten Geldkr und Kapitalien iich vor-

welcher

_ , _ Kennt: dem eine Anzeige kunfcighm zugehrn

eintretenden Falls scbleunigü deren

-- 11:1»- «1

LicrrariiM YanJÉU.

Es isi der Fall vorqc'konimkn, dai? dé'uksc'He" «11.117111?- i)örden »Bcßclluniicn auf das Be _ Wochenblatt nici): auarnoiimirn, odcr 1:a1;A“=on111'11-; dio. 3. tm dkffi'lbéik, 11113 der ri'qi'lrrciriq ersolqkiidcn “CWM:- rion 111k1)k|1'öchk*1111111)t' Brrspätungrn 111 Orr Zusendung drr einzi'lnc'n ' ' . _- lichsc brqlmibieitc Anzeige solcher Falle 1)?! dc'm birn- 111'11 Königl. Zi'1kUiMs-Cot'1111101k odcr dsr unci'rzctxy- ncccn Rcoaccion wird etwanigcit Bes."i;-werden dieser Art sofort abqriwlien Wekkdi'kk.

Uebrigens" wird das LScriincr politische Worbi'nblati :enuncervrociien formcsrizr und zugleich 11111 t"C1'1„)[i,t'111111* 11 dkl' Bijiklliinqen qcbercn, weil sonst eine Zusendung |MVLMtCiÖ11ch 111.

Britin, den 30. Juni 1532. Die Rcdaccion dcs Varlinrr poiicischcn

Die Mannheimer Zeitung wird auch- vom 1. “Juli 13.23 in ihrem bisherigen Geiß? geschrieben werden, _ * das heißt, sie wird die richtiqe Mitre baicrn, und so].e1ne wrrrbvolic Sammlung ururrer .Kupsc'kßl oiel rs Zeit und Gigenstand fordern und erlauben gg,- qen Alles ankämpfen, was dieser zuwider isi- Beson- ders wird sie den Demaaogen, den Jursientemdejn, den Staatsverrächern, die an ihren Faison meineidiq zi.- werdazn Willens sind, indem sie Deniscblaiids Einheit, nie Entfernung aller Fürsieu u. s. w. _vrcdiaec'n, so wir Ferien, welche die Unzerthanen gegenwre Fursicn auf,- zureizi'n, und die Furüen undRegti'ru-igsn herabzu- würdigen, zu verläiimdkn, mid ibnenaufallc moglicyc

J. “.'-I.. (3311111111111 Erscbiénkn und 1117117111111 117: 1411111111111 1191" 1'11313111 111111111121111e.111 Zikbau 1,11 [11711111 11111 .]. (*., [U)YY-kuclqskl [;.-1111 FÜUK/Ü 1111111 133111193. 35 511111») * Jiilwlt: 1) “23311115, i'idi'r 930111110111" iind vseifrn. *.*.) „1911111115111, 11111 11-11 Cmubumrio

rlincr politiscbk

2111111111111 rrfadreu 1111-5111. 21111111114- mt'nt. 4) Nobili imd 211111111111, i1b**1' cromoxoriicix-c 3111111 dcs Magni'xisiiiiii“. (1) Po, di'ii Magurxo-Eikfirisniiw, 111: “1.2.111111113 dci *)?agncricmus- 6) P 1'111 uzk, übri- “dic Umbii Cyanwaffrrsioffiäurc und der Cyaunrc 111 A und Ameisensänrk.

Lcipz'g. DM 1“).M111.1ck5,'1'_'„.

Coiuplch Jabraänqe sind durch “Girlin, Lmdrn Nr. 151, zu erhalten.

Wochenblatccs.

Versteigerung von_K1ipfcrjiicl)cn_unk gemciidrn 111 Braunschweig. Am 20. MMU]? d I. und den fdigeiidcn M-

der italienischen, französisciicii, rnglis-siiru 1111dd Schule, 111 vorzügliiben Druckrn, nebst rmer lung Origmnäidc, öffmitlict) vrriie'igrrt 111111111 101.18 sind durch alle' Buc-H- und 5111111011111?!" erhalten, wi'lcbe 17-1) entweder mit tl)ren M 111 den Unterzrickmeien, odcr Herrn F. A haus in Leipzig wenden wolie'n. _ , * Fried. Vik

(Tm Berlin„ bei Herrin S chenk und ©1371-

4-1“, ., M.“ , W's' „. _-

stät den National-Gardisten der Hauptstadt und des Weiaz'ik

nar-Räthen kondemnirt worden und die si? bis zum Löstench nicht angetreten hatten. „ngicichen 1011 1111' etwamge bis zu diesem Zeitpunkte begangen worden und hins1

Zu seinem Verhöre erklär

gerragcn, und daß er 1",

Das Kricgögericbi wollte sicb _aeskcrn auch mit dem

gerichte zU entscheiden bat iind Lekzccre zuvor dieses Urche-"Z 111,1; 111,11 Straße CHercbc-midi vor dem Hotel de Toulouse, wo die „1 '

gleich, als sie erfuhren, daß der Prozeß der im Kloücr '. Mer» qsfanqen qcnomtiicncn Individuen vertagt wordcn [';-;ck Als (Hrsnddcr Verabschichnq dcs Präfekicn dcs HM Barons Rolland, _qirbr 1111111 die im (Brise dei“ Opposltiz, haltene Rede «111, womit der Maire von *))?dnwcllicr dci zdg von Orleans bei seiner “,)inkunst daselbst bcé-VéUkomtnnP. Dcr Choimii Caro, deffcn (djnadrngcinch verworfen 13 ,31'1'11'8, dic bedciircnd durch „Hagelschlag gelitten [)abcn, [WÜÉMYJMCKS LBKWOZL'MÖ vorläUfiqe 1111161'01'1H111111 von 10,000 Fr. 31.1 Theil geivordiy'jxkov'nz m" en ULI/ '- Von vorgestorn auf gesiern siarbrn hier _4-0 Perioi'ij Fiir dir 1111er

Und fiir die Kinder der «111 diescr Krankheit Görkiorbc11cn-Zri?

11-

drr SOUTH? hrimgcs11chbte Gemeinden bsi'chcilt, so das; noch]

Sciitffcn, und 1111]

„Heute schloß Iproc. Ne11te07. 411. 3111111“. ii)". FI."). '

Loose zuij erst spät am Abend erfolgen.

b;.“ eusciwn am tbcueryicn sind, [Md die also [iets als Art zu sch.1d*11, f?:“ixrr kiiirn r-Z1a11d drr (***-ia»! welcbe sick) f1*13:d;7.*1é_11 „11.7.3111 dix“ ?*11'1'111912-“1111111“„.-[Mt Charte einen Artikel 14 gab, der

„11 35 lassen, und

kcllrw Gewalt iti Zeiten der“ Gefahr vorstand.

Urs" sdrrcychi daiz Ludwig „111111. auck) icbon

km Widerspruch von dieser Gewalt Gcbrauci) gemacht hatte, . . . , . s- *

In ihrem “„For-111111 wird dsr 111-201!) kisw'iiiiÖ erstemal nach

drrseiwn wrrdrn: d171111o:11 (WITTkki'_1l*117*)ékli__ - _11111'1315 Einig erläixt dic 11111121“ lkbkkmeiirs und Vrrordnungcn, ohne jemals die Gieseße selbst

Freundi' drr 1111115111111" Oi*?1111.;1, Mix:? 1-

deakl.

3111111 ZZ. (])-"1 17-111ku U 11111. ;_'„ 141111181111 “'

;;) Munckc', 11er da:; soae'imnnci' Trxve'iiwii-

Job. Amb. 'V-

F- D ii 11111[

,11 )J

Priiz ' Mittelfr Verordnunq vom 26sten d. *))2. haben Se, 111“;

Allgemeine

Preußisibe Staats=Zeitung.

*“ „187.

Kronik des Tages.

eine Majestät der König haben dem Kammerherrn, Baron rich von :Offenberg zu Licbau, den St. Johanniter- : zu verleihen gcruht. cine Majestät der König haben dem Snpcrintendcnten zu Sinchrn den RorheiiAdler-Orden dritter Klasse zu en cru t.

xzßejn? »))Jajcsiät der König haben dem ehemaligen Unterof- '* * Bürger Fischer zu Berlin, das Allgemeine Ehrenzeichen leihen geriihr-

' 1 ngckommen: Der Königl. Schwedische (Gcncral-Konsul,

_- d, von Greifswald.

bgereisk: Se. Cxcelienz der Wirkliche Geheime Staats-

rer des Innern für Handels- und Gewerbe-Lingelcgenbei- on Schuckmann, nach Schlesien,

erste General-Superintendent

Nea nder, nach Friesack.

ons-Ratb von Lundbla

;1“. 1 *

Zeitiiing-NKÉUTÉM A U 5 [„ab d;».xzzzk & r a n k r e i ch_ „x

»

, Waris, “29. Juni. Der Herzog von Orleans, der mor- ' ier erwartek wird, ist gestern in Bourges eingetroffen, heute dcrsclbe in (351611 zu OITiklag essen und iiber Orleans nach z111'11ckci)ren. “Ä"?

' cr Gcneral-Lieiitenam „Dode und die (Hencral-Majore ck ide, Dupontbon, Labatier, Treuffard, Micbaux und Lapisse „zu Gitteral;Inspektoren dcs Zixgciiieu1'-I13e1"ctis fi'ir1832 nnr. **

Heute wird 'der Cassationshof scincMinung über die Kom-

nz drr Kriegsgcricbi“ abgeben; indessen dürfte die Entschei-

« OJTittierweiie erschöpft sick) ie Gazette de France tn Beweismitteityum die Unge-

- *'- * - §.*-).“„' , 1, *. .. o ». , 171“ 1/91" Hlu' 51979" Obs“ V“.“.ÉYZI. ..1'- “" PW L oijWclk dcs Belagermmszuftandcs und des darauf gegriindcten Js-Verfahrcns darzuthun.

Es“ skrcitct völlig gegen die Ver- ..“- äußerc sie unter Anderem, „wenn man behaupten will, “Z'- ie Vsrordnunqen dcs Iiiii 18.50 iitirccixmäßég- diejenigen 4“ um“ 18.32 abcr rechtmäßig gewesen sind. Die ersteren sus,- “cen bloß politische Rechte, die ihrer Natur nach wandclbar die zweiten dagegen bürgerliche Rechte, «- Rccbtc, die dem unverlcizlich die Sicherheit des Domizils, die per- Rccbt, mir von scim'n natiirlichen Rick)- eri'rmaiiii weiß i'ibci'dics, das; es in den König ermäch- die Sicherheit des Staates die Ausübung einer excep- Jedermann zweimal und ohne irgend

)tct werden sollten: *)e Freiheit imd das '.;gcricbtct zu werden.

Verordniingen für 00.1; man hierunter

den 100 Tagen und das“ zwcitcmal ,. Sriitcmber 1816. Die Verordnungen des Juni 1852 da,- skck)cn in dcm handgreiftichsicn Widersprrichc mit der ji'ßiaen simm- in di'l'k11131011 Artikel 135 aitsdri'icklicl) heißt: „„Der zur ',)lusfiihrimg dcr Gcsech erforderlichen Re-

ndircn oder von der Vollziehung derselben entbinden zu Kcin chuisitorium, kein Riclircr-Sprucl), keine e „von dchelt wird uns cim'cdcn können, daß: die Ge- riicmals iitspcndiren diirfen, so viel heiße, als: sie ._ilen suspendiren diirfen. Jedermann weiß, da[“; jene ; richcidendc Klausel gerade deshalb in die Charte von 18.30 xschaiter wdrdcn 111", damit- jeder Staatsstreich, wie derjenige, **SKa'rl )(. yich bedient harre, hinfiihro vermieden werde. :";«1Ult-Verordnungcn waren hiernach bei weitem weniger ssungs'widrig als die Verordnungen des Zuni.“ er Constitutionnel, den mehrere Blätter als das jeßige nHerrn DUpin"s des ?[elteren betrachten, versichert, die Auf- . g des Belagerungs-Zustandes werde unmittelbar nach dem * l'UchS_ des Caffationsbofes iiber die Kompetenz-Frage skatt- “; 1 „(1110 Sonnabend oder spätestens Sonntag; dann werde schemhck) nach dem Wicdercintreten der gewöhnlichen (35c- barkeit der hiefige Königl. Gerichtshof die Untersuchunq die Ereignisse des 5th und (;tcn Zinni vor sein Forutü ck und zwai.“ sich iinäcbsk mit der Frage brschästiqen, ob . omvlotr- zum Um urze der Regierung bestanden habe; die '“ “sk Ues'ondlichen Personen, gegen die sick) kein Anklage- 5 MW?- Werde man nach und nach in Freiheit soßen Uebrigen vor die Jury verweisen; was aber die bereits , ÖM Kriegsgericbten verurtheiitcn Angeklagten betreffe, so den viele der ausgesprochenen Strafen gemildert und keine „'n-Tode vcrurtheilten Personen hingerichtet werden. Was Mtsket'tal-Veränderung anfange, so scheine man sich höheren von der Nothwendigkeit überzeugt zu haben, einen Con- präsidenten zu ernennen und bei dem gestern in St. Cloud Lfltndenen Gastmahle, wo in auch Herr Diipin beigewohnt / sey man bereits dem Abschlusse der

1

**AMTLLÖS RÜÖÜÜTÖTLW ' ;-

thuiig nur zu 6m011aclichcr Haft und zu einer Gcldbnßi „_

Unter andlun cn na e 1911, als plößlich Alles wieder ungewiß h g h

' geworden sei), so daß MTR? die Alternative bestehe, entweder einen Präsidenten . er

-Rat s u ernennen oder den stal - , Y! lassen_ b z ud 11110 fortbeste-

«xn dem

gestern erwähntewSchreiben eines anonymen De- . ten War

der Redacteur des Journal des Débats vornäm- 1

Berlin, Sonnabend den 7ten Juli

lich angeklagt, sch unter alle Regierungen gebeugt und es mit asien gehalten zu haben, ohne in seinem politischen Leben ein fxskes Prinzip zu befolgen. Herr Bertin sucht sich heute gegen diese Beschuldigung in einem Artikel zu rechtfertigen, worin es unter Anderem heißt: „Der Deputirke, der sich zum Vertheidi- ger der Opposition aufwirft, macht im gestrisen National ein Schreiben an den Haupt-Redacteur unseres Blattes bekannt, worin das Leben dieses Redacteurs von seinen Schuljahren an bis auf die Gegenwart durchgenommen wird; der Verfasser be- ginnt seine Anklage im „Jahre 1789 und führt sie bis zum Jahre 1832 fort; die Anklage ist also lang, wie man sieht, und das Le- ben des Redacteurs isi auch lang; ist der Briefscher in glei- chem Alter mit ihm, so rheilen beide die Erinnerungen von vierzig Jahren, die sie durch schwere Prüfungen, durch Bür- gerzwisc und durch den Sturz von fünf bis sechs Regie,- rungen führten. Von diesen langen Erinnerungen chavouirt der Redacteur des Journal des Débats keine einzige; in dieser langen Reihe von Jahren giebt es kein einziges, wo er anders gehandelt haben möchte, als er gehandelt hat. Es liegt nicht in seiner Absicht, hier seine rechtfertigende Bio- graphie“ zu schreiben und eben so wenig die Biographie seines Gegners, auch wenn ihm derselbe bekannt wäre; dieser Streit über Vergairgenes kann für das Publikum von keinem Interesse seyn. Nur die Bemerkung erlaubt sich der Redacteur des Jour,- nal des Déba'ks (und in ihr ist sein ganzes Leben zusammenge- faßt), daß er unter allen RegiermZien stets zwei Dinge gewollt hdr, nämlich die Freiheit und die rdnung; dies“ find die Prin- zipien, die er immer vertheidigt hat, wenn eines derselben be- droht war; im Monat Dezember des Jahres 1789 begann er seinen Kampf; es gehörte damals vielieicht einiger Much dazu, den Konvent zu bekämpfen, der weder Freiheit noch Ordnung schuf; später war er ein Feind Buonaparteb, unter dem wohl Ordnung, aber keine Freiheit bestand. Der Redacteur dcs Jour,- nal des Débats glaubt an keine Ordnung ohne Freiheit, denn diesxwürde die des Despocismus seyn, und eben so wenig glaubt er an eine Freiheit ohne Ordnung, denn eine solche würde zur Anarchie ausarten. Dann trat die Restaitration ein; der Re- dacteur des Journal des Débats ist der Ansicht, daß die Restaura- tion Frankreich in den Genuß der beiden Güter, die es seit so langer Zeit suchte, setzen konnte; er vertheidigte daher dasKönigchum, weil diexes das Prinzip der Ordnung ist, aber er wollte ein consiitutionnel- les Königthum, er wollte die Vereinigung der Freiheit mit der Ordnung, und als er sah, daß das Königthum mit der Freiheit brechen wollte, warnte er es und beschwor es, die Gesc e zu achten, und ei“ War's, der zuerst bei der Ernennung des Mini.- steriums Polignac am 8. Augu 1829 ausrief: „U11g1111'k11ck2ks Frankreich! Unglücklich“ König.“ Um dieses Ausi'ufes willen wurde er vor Gericht gestellt; die späteren Ereignisse haben be- wiesen, daß er Recht hatte, dem Königthume jene Worte zuzu- ritfen, denn es hat seinen Bruch mit der Freiheit nicht über,- lebt; hatte er aber auch Recht, Frankreich unglücklich zu nen- nen? Der Redacteur des Journal des Débats nimmt keinen 'Linsrand, es laut zu sagen, daß alle Revolutionen, selbst die nothwendigsten, ein Unglück sind, daß sie der BMW des Ge- werbfieißes und Handels furchtbare Schläge verseßcn und die (»Zemüther und Leidenschaften auf lange Zeit aufregen. Die Juli-Revolution war nothwendig, und darum wird sie vom Dauer ]eim, und dennoch fühlt Jedermann die Wirkung des furchtba- ren Schlages, den sie dem Lande versetzt hat. Wenn zu dem Rechte, zum Volke zu sprechen, erforderlich ist, funfzehn Jahre argen die Restauration konspirirt zu haben und dennoch ihr den Eid der Treue zu leisten, wenn man, wie es mit einer geistrei- chen Unverschämtheit außgedrüdkc worden ist, Komödie gespielt habcn muß, so bekennt der Redacteiir des Journal des Débats, daß er weder konspirirt, noch Komödie gespielt, sondern daß er aufrichtig die Erhaltung der Restauration gewollt hat.“

Die diplomatischen Verbindungen mit Wien sind seit einiger Zeit sehr lebhaft; erst gestern kam '

_“ _ ein Courier von dort an den hiengen Kaijerl. Oesterreichischen Botschafter an, und heute ist „Herr Bussiércs, Secretair bei der diesseitigen Botschaft in Wien, mit Depeschen dahin abgegangen,

.Der Baron Hyde de Neuville sich jederzeit zu stellen, Wohnung zurückzukehren, drei Tagen befindet.

Rack) Briefen aus Perpignan, hat sich das Gerücht von der Gcfangennchmung des Sohnes des *))?arschall Bourmont nicht bestätigt. Allerdings war am Zlsken d. in dem Dorfe Porte, dicht an der Spanischen Gränze, ein OITensch, der keinen Paß bei sich führte und seinen Namen nicht nennen wollte, verhaftet und nach dem Gefängniffe von Prades gefiihrt wor- den, wo eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet wurde, aber aus den bei ihm gefundenen Papieren hat sich ergeben, daß der Verhaftete weder ein Sohn noch ein Adjutant des Grafen Bo_ur1nonk ist. Am folgenden Tage nach der Gefangennahme dicies Individuums wurden vier Spanische Karabinicrs mit _acladenem Gewehr auf Französischem Gebiet ertappt, von der Gcndarmerie verhaftet und nach Prades gefiihrt, Vier andere Flüchtlinge, zwei zu Fuß und zwei u Pferdexwurden ebenfalls am ZLskcn diesseits der Spanischen ränze gesehen und von den Gendgrmen verfolgt.

Cin Polizei-Commiffair nahm gestern bei einigen Buch,- händlern dcs Palais-Royal eine Broschüre eines der Mitarbei- ter der Tribune, betitelt: „An meine INitbürger iiber die 'Er- cignijse des Reit und 6ten Juni“ in Beschlag; hierauf begab der ').)olizei-Commissair sich nach der Wohnung des Lcdieu und durchiuchte sämmtliche Papiere desselben,

Für die bei dem hiFgen Aufstande des 5ten und 6ten d. M. verwundeten National- ardisren, so wie für die Witwen und Waisen der bei derselben Gelegenheit Getödteten, waren bis ge- stern bei der Redaction des Journal des Débats 81,323 Fr. und bei dem Generalstabe der National-Garde 33,141 Fr. ein- gegangen.

Die Einnahme des Zoll-Amtes iu Hävre hat sich vom 1sten

_ hat auf sein Ehrenwort, die Crlaubniß erhalten, nach seiner in welcher er sich auch bereits seit

' Verlust des Lebens" und

1832.

d. M. bis zum 25ften auf 2,800,000 belaufen, eine Höhe, die sie seit dem „Jahre 18.14 nicht erreicht hatte.

Der Rouvelliste meldet aus Marseille, daß der dortige Banquier Pierrefeu, als eines der Hauptmitglieder des dortigen Karlistischen Comicés, am L*.)sren d. M. verhaftet worden sey; auf die an ihn gerichtete Frage, ob er nicht von zwei Handlungs- häusern aus Livorno Geldsummen erhalten und ausgetheilt habe, erwiederte er, diese Summen seven ihm auf Anweisung des Her: zogs von BMW zur Einhändigung an Hrn. v. Surviae über- sandt worden; der Leßtcrc befindet fich auf fi11chtigem Fuße,

Niederlande.

Aus dem Haag, 1. Juli. Das Journal de la Habe enthält unter der Ueberschrift: „Holland wird sich nicht beugen“, einen Artikel, in dessen Einleitung es heißt: „Was verlangt Holland? Nichts, was“ nicht den Grundsätzen einer un- wandelbaren Gerechtigkeit gemäß wäre; nichts, was nicht das Völkerrecht in Europa festgestellt hat; nichts, Was nicht sein In,- teresse und seine Erhaltung als unabhängiger Staat gebieten; nichts endlich, was nicht in vollkommener Uebereinstimmung mir den feierlichen Erklärungen wäre , die im Laufe der Unterhand; lungen iiber die Belgischen Angelegenheiten mehr als einmal von der Konferenz selbs ausgegangen sind. Die nach und nach den Generalstaaten auf Befehl der Regierung gemachten Mittheilun- gen liefern die überzeugendsten Beweise von der Wahrheit unserer Behauptung.“ *- Nachdem im Verlauf der Betrachtungen auf den fiirHolland nachtheiligen Inhalt des 65sthrotokoUes hingewiesen und versuchc worden ist, das angeblich Widersprechende desselben mit den friiheren Erklärungen der Konferenz nachzuweisen, wird die Hoffnung zu erkennen gegeben, daß die Londoner Konferenz nicht auf ihren Beschlüssen beharren würde. „Wenn man aber“, heißt es weiter, „gegen alle Erwartung darauf bestehen wollte, uns schmählichc Bedin ungen aufzulegen, oder uns der [eßrcn noch übrig bleibenden karantieen zu berauben, dann mögen sich aiiä) die Geschicke erfüllen. Das Schwerdt möge entscheiden! Wir werden nicht nachgebcn, Gott sei) uns dessen Zeuge! Wir haben durchaus nicht den Wunsch, Europa mit uns fortzureißen; aber man kann auch überzeugt seyn, daß die traurige Mög- lichkeit, dcffen beschuldigt zu werden, uns nicht an dem Rand des Abgriindcs, mit dem man uns droht, zurüdk- balten wird. -„- Wir werden uns nicht beugen; denn es giebt fiir Nationen wie für einzelne Personen einen Abgrund, der bei weitem mehr zu fürchten ist, als der, den man am Aus- gang eines unglücklichen Krieges findet; und weil die Franzosen, die uns immer der Hartnäckigkeit beschuldigen, es vergessen zu haben scheinen, so muß man sie wohl daran erinnern; dieser Ab- grund ist -* die Schande! » Ihr wird Holland nicht anheim- fallen; es hat die Uebcrzeugung des guten Rechtes, und wenn es der Welt bevorsteht Zeuge des betrübenden Schauspiels einer gänzlichen Verletzung aller Geseße, die bisher die Verhältniffe zwischen civilisirrcn Nationen geordnet haben, zu scvn, so ist Holland fest entschlossen, welches auch die Folgen seiner Weige- rung si'im mögen, nicht durch seine Zustimmung ein neues und so abscheuliches Völkerrecht zu heiligen. Man kann es, wenn man will, auf den Untergang eines tiigendhafeen und friedfertigen Volkes gründen; aber dieses Volk, man bedenke das wohl, wird nicht unchätigcr und unbeweglicher Zuschauer dicser unerhörten Um- wälzung der Grundlagen der gesellschaftlichen Ordnung bleiben. Seit zwei Jahren das Opfer eines Zustandes der Dinge, wel- chem die übrigen Mächte von Europa so leicht hätten ein Ende machen können, hat die Holländische Nation ihre Geduld cr- schöpft und das Maaß der Opfer, welche sie 1711) im Interesse des Europäischen Friedens anfgelcgt hat, reichlich gefüllt. Wenn so viel Loyalität, so viel Unglück, so viel der Civilisation und der wahren Freiheit geleistete Dienste Holland nicht vor dem Unheil bewahren können, dem revolutionnairen Geiste als Schlacbtopfer überliefert zu werden, so wird es weniqsiens dem edlen Charakter, den es fortwährend gezeit hat,ßa11ch nicht aus einen Tag untreu werden. [Sdann wird man sehen, welche Kraft und Energie ein Volk entwickeln kann, das an Zahl zwar klein ist, aber das Vertrauen zu Gott nicht verloren hat, und das noch ein größeres Unglück kennt, als den der Güter dieser Welt. Dann werden die Bcrechnungen des Egoismus, die Hinterlist der Diplomatie und die auF die Anwendung der bloß materiellen Gewalt ge,- gründeten Hoffnungen sich als falsch erweisen. Welches auch der Ausgang des Kampfes si'nn möge, mit dem man uns droht, er wird v_on neuem jene große und ewige Wahrheit dar- rhun, dai; dic Ungerechtigkeit das allerschlechteste Binde- mittel ist, um irgend einen Zustand der Dinge zu qri'in- den; denn niemals würde der Europäische Frieden seinem Ende näher seyn, als an dem Tage, wo die Kanonen der Konferenz den lekzcen Wall zerstörten, hinter dem wan bis jetzt noch die Grundsä e der Gerechtigkeit und Billigkeit, dercn Ausrechterhaltung die edingung 81110 qua 11011 jedes wirklichen Friedens isi, vertheidigt har. - Noch einmal also, wir sagen es ohne Prahlerei und mit der Ruhe, welche die Ueberzeuguixg des guten Rechtes giebt, man versuche es, einen mit seinem Volke verbundenen König zu unterdrücken, und man wird empfinden, was „es kostet, die 1111veränderlichen Regeln, welche der Himmel zur Leitung der Angelegenheiten auf dieser Welt eingesetzt har, verletzen zu wollen,“

Se. Königl. Hoheit der Prinz-Feldmarschals Zuni, begleitet von seinen drei Söhnen, Brigade auf der Heidi schein genommen und 11

Aus Middelburg

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hat am 29. . die erste Kavallerie- waschewDongen und Reden in “2111qu- ) daraus nach Soestdvk begeben. * . wird gemeldet; „Vom Thurme von Wesk-KUpi-lle smd am 28. „Juni Abends 18 Segel, und zwar, wie man glczubte, Englische Kriegsschiffe, gésehen worden.“ Der bisherige Großbritanische Botschafter am hiesigen Hofe, Sir Charles Bagot, wird binnen einigen Tagen seine Rückkehr nach England antreten, * Amsterdam, 1. Juli.

Eine weite Ausgabe des F an- delsblad enthält Folgendes: * Y

„Die heute aus dem Haag hier